Resilienz praktisch ( Eingeladen sind alle User!)
Gestern auf HR1 ein Interview zweier Studierende,( ein Mann und eine Frau) die an einem Forschungsprojekt der Uni Giessen teilgenommen haben.
Darin ging es darum, welche Strategien Menschen helfen, durch Corona möglichst unbeschadet hindurch zu kommen.
Sehr angesprochen haben mich die Worte der Studentin.
Sie sagte, sie führt ein Tagebuch, in das sie täglich 3 Dinge schreibt, für die sie dankbar ist.
Solch ein Tagebuch möchte ich für uns alle mit diesem Thread anbieten.
Jeder ist dazu herzlich eingeladen, gerne auch anonym, hieran mitzuwirken.
Meine Hoffnung ist, dass durch diese geteilte Dankbarkeit unser Leben wieder neu eine gute Blickrichtung in dieser " etwas anderen Zeit" bekommen kann.
Seid herzlich dazu eingeladen und lieb gegrüßt
Inge
4.3.
Heute bin ich dankbar für:
-meinen Ehemann
-die geschlüpften, eifrig umherfliegenden Wildbienen, die ich jetzt beobachten kann
-die Sorgenfreiheit in gewissen Bereichen meines Lebens
- danke Jesus, dass mir alle Dinge zum Besten dienen müssen
- danke für Deine Lösungen
- danke für wunderschöne Bodendecker, weißblühend
- heute habe ich mich über das gemeinsame Bügeln mit einer Freundin (und 2 Bügelbrettern) gefreut
- dass ich beim Spaziergang eine schon länger nicht getroffene Freundin getroffen habe
- ich freue mich auf den morgigen Weltgebetstag, für Vanuatu
05.03.2021
was für ein feiner Thread 😌
heute bin ich dankbar
- für mein heute 11 Monate altes Baby, deren tolle große Schwester sowie beider Gesundheit;
- die Möglichkeit einer bezahlten Elternzeit (auch wenn diese mir zu kurz erscheint);
- dass mein Mann nach seiner ersten Impfung kaum Nebenwirkungen zeigt und gang grundsätzlich, dass er sich nun impfen lassen konnte und dass das Impfzentrum so prima funktioniert.
Danke!
😊
05.03.
- danke für exzellentes Timing, Jesus....
- danke für die warme Sonne
- danke für Freude an Blumen und Garten und über so viele schöne Pflanzen
- bin dankbar für spannende Gedanken, mal wieder zum Thema: Zeitspanne 40 Jahre.
Nach 40 Jahren DDR und BRD fiel die Mauer, 40 Jahre wanderte Israel durch die Wüste, bis sie
in's Gelobte Land kamen,
ich hatte bisher schon 2 mal das Glück, nach 40 Jahren bekannte Frauen wiederzutreffen, das
eine Mal waren sogar auf den Tag genau 40 Jahre vergangen!
- Danke, Herr, für den guten Streaming Gottesdienst aus Müden/Aller
- bin dankbar für die kleinen Krokusse, Narzissen o.ä. Blümchen, die jetzt wachsen und blühen
Danke für Schraubendreher mit Bit-Einsatz, und Bit-Kasten. Sonst hätten wir den kaputten Backofen nicht ausbauen können, und die Eltern würden jetzt noch rätseln, ob sie ihn selbst reparieren können und wollen. 😀
Danke für eine Wohnung mit funktionierendem Backofen, nur wenige Kilometer von den Eltern entfernt, und danke für ein Auto. Sonst hätte ich heute früh das Brot, dessen Teig ich gestern bei den Eltern angesetzt hatte (bevor deren Backofen den Geist aufgab) nicht backen und dann backwarm zu den Eltern transportieren können - und hätte alleine gefrühstückt. Was nicht schlimm ist, und was ich ja meist tue, aber einmal mehr mit den Eltern frühstücken war auch sehr schön.
ein Lob - also off topic
Wow - Respekt für deine Handwerkskünste!
Oh, danke. ❤ Aber ein paar Schrauben zu lösen und dann den Ofen zu zweit aus seinem Kasten zu ziehen/heben ist nicht wirklich Handwerks"kunst". Und zu gucken, ob Blech und Kabel und Stecker irgendwo angekokelt sind, auch nicht. 😉
Spannender war vor einigen Wochen der Versuch, rauszufinden, woran der Trockner krankt. Den blöden Kondensator so zu reinigen, dass die Krümel nicht nach innen fielen - das war zumindest frickelig.
Wieder ein paar Wochen vorher gab's ne Lampe zu reparieren, da war ein Wackelkontakt am Kabel. Aber auch das war nur ne Kleinigkeit, nichts kompliziertes. Ich bin eher auf der Ebene "Umzugshelfer" - ich kann auf- und abbauen, ich kann simple Malersachen, und im Garten einfache Dinge auf Anweisung. "Hier hast du die Motorsäge, der Stamm soll zu 0,4 m-Stücken werden" - das geht. "Hier der Spaten, grab die kaputten Buchsbäume aus" das geht auch. Aber "jäte Unkraut" scheitert daran, dass ich auf das gemischte Grünzeug gucke, alles hübsch finde und aufhöre - oder hinterher eine nackte Fläche präsentiere.
Ich bin heute also dankbar für all die kleinen grünen Spitzen, die aus der Erde gucken - und dafür, dass nicht ich entscheiden muss, welche davon leben bleiben dürfen und welche gejätet werden.
Außerdem bin ich dankbar für Wecker - ohne würde ich jetzt noch pennen und wäre gleich zu spät.
Und ich bin dankbar für feine Siebe - mein Wasserkefir ist reif.