Covid-19/2
Der erste Thread zu diesem heftigen Geschehen hat nahe 1000 Postings.
Deswegen bitte hier weiter schreiben.
Euch allen Bewahrung und Gesundheit
wünscht
Inge
EllisHuber.........
Eine Einschätzung von Dr. med. Ellis Huber zur zeitigen Ausbreitung des Coronavirus und zur Situation und nötigen Maßnahmen im deutschen Gesundheitswesen.
Dr. med. Ellis Huber war von 1987-1999 Präsident der Ärztekammer Berlin und war Gesundheitsstadtrat in Wilmersdorf und Kreuzberg. Seit 2007 ist er Vorsitzender des Berufsverbandes der Präventologen.
https://f-richter.net/wp-content/uploads/2020/03/Corona-und-Gesundheitswesen.pdf
Sein Bericht liefert Zahlen über Erkrankungen, Sterberaten und häufige Infektionskrankheiten.
Am Schluss sehr bedenkenswerte Gedanken zu unserer Gesellschaft und Wirtschaft
Psychoneuroimmunologie.... Zuversicht
Veröffentlicht von: @irrwischAm Schluss sehr bedenkenswerte Gedanken zu unserer Gesellschaft und Wirtschaft
Es lohnt sich, sich bis Seite 6 unten und Seite 7 durchzulesen... oder, wem die ganzen Zahlen in Relation zuviel sind.... gleich dahin zu springen..
Zuversicht und Besonnenheit... Gedanken und Gefühle unter eigener Kontrolle halten und sich nicht verrückt machen oder verrückt machen lassen...
Gäbe es das in Medikamentenform, könnte man sich damit eine goldene Nase verdienen 😉 ...es ist Gott sei Dank umsonst...man muss es nur tun!
Danke für den Link!
Danke für die Verlinkung! 😊
"Übersterblichkeit"
Vielen Dank für den interessanten Artikel!
Eine sehr klare Zusammenfassung des Stands vom 18.3.2020.
Interessant ist vor allem die Analyse in Bezug auf die "Übersterblichkeit": also, wie viele Menschen sterben zusätzlich zu denen, die normalerweise täglich/ jährlich sterben würden.
In dem Punkt ist der Artikel allerdings zum Teil schon von der Realität überholt: Inzwischen sind 2020 mehr Menschen in D nachweislich an einer CoVid-19-Infektion gestorben als 2018 im gesamten Jahr an den Folgen von HIV.
Was auch nicht berücksichtigt ist, ist die Tatsache, dass noch nicht geklärt ist, warum und in welchen Fällen auch junge, gesunde Menschen schwer an CoVid-19 erkranken.
Die Welt weiß immer noch viel zu wenig über dieses Virus.
Auch ist es ja nicht beruhigend, wenn Herr Huber sagt, wir müssen "nur" die Dauer der Epidemie über 2 Jahre erstrecken. Wir sehen ja gerade, welche enormen wirtschaftlichen Auswirkungen dieses "Strecken" hat.
Vermutlich werden wir am südkoreanischen Weg nicht vorbeikommen. Und ich hoffe, dass dann Freiwilligkeit beim Einsatz einer App zur Nachverfolgung der Infektionsketten ausreicht... jedenfalls sollten wir von Südkorea lernen.
Und leider sehen wir ja in mehreren Ländern eine schlimme "Übersterblichkeit", wie in Italien, Spanien, bald auch USA. Mit noch viel schlimmeren ökonomischen und sozialen Folgen als sie die deutsche Strategie haben wird.
Vielleicht wird die medizinische Bedeutung von CoVid-19 überschätzt (aber auch das wissen wir noch nicht, denn es wird weltweit auch mehrere Millionen Infizierte geben, bei der ersten Million sind wir bald), die soziale, politische und ökonomische Bedeutung jedoch keinesfalls.
Veröffentlicht von: @polyglottIn dem Punkt ist der Artikel allerdings zum Teil schon von der Realität überholt: Inzwischen sind 2020 mehr Menschen in D nachweislich an einer CoVid-19-Infektion gestorben als 2018 im gesamten Jahr an den Folgen von HIV.
Meines Wissens ist der Nachweis, dass Covid-19 ursächlich für den Tod ist, immer noch höchst problematisch. Im Grunde lässt sich das nur statistisch über die Zunahme von Todesfällen erfassen - und auch das nur bei sehr hohen Raten, die sich natürlich niemand wünscht.
Richtig.
Ich denke aber, dass die Zahlen aus Deutschland schon mit die verlässlichsten sind, um über diese Frage Auskunft zu geben.
Die Zahlen sind ungenau
Veröffentlicht von: @polyglottIch denke aber, dass die Zahlen aus Deutschland schon mit die verlässlichsten sind, um über diese Frage Auskunft zu geben.
Das denke ich nicht. In der Regel handelte es sich hier um hochbetagte Menschen mit Zusatzerkrankungen, bei deren Tod eine Infektion mit dem Coronavirus bestätigt wurde. Mehr lässt sich dazu mit Gewissheit nicht sagen.
Ich halte die vorliegenden Daten (Vor allem die aus dem Ausland) nach wie vor für ausreichend, um die momentanen Maßnahmen zu rechtfertigen - aber wir brauchen jetzt ganz dringend genauere und verlässliche Informationen um die nächsten Schritte festzulegen.
Bis auf den letzten Abschnitt gut
Ab der letzten Zwischenüberschrift "Soziale Gesundheit" wird gelabert, rhabarbert und geschwurbelt über "kontaktreiche Beziehungslosigkeit" und Corona als Menetekel, wird von einer "rivalisierenden wie konkurrierenden Konsumwelt von selbstbezogenen und rücksichtslosen Individuen" schwadroniert, die "das Geld zum einzigen Maßstab und Wert erhoben" (als wenn es Sinn ergäbe, mehr als einen Maßstab für irgendwas zu verwenden - Maßstäbe sind nun mal zum Vergleichen da, nicht um ihrer kulturell bereichernden Vielfalt...) hätten.
Da krieg ich dann so Visionen vom Prediger auf der Kanzel.
Aber bis dahin ist das eine durchaus informierende Übersicht, nüchtern und sachlich, hilfreiche Vergleiche anstellend.
Danke für den Link!
Veröffentlicht von: @blackjackAb der letzten Zwischenüberschrift "Soziale Gesundheit" wird gelabert, rhabarbert und geschwurbelt über "kontaktreiche Beziehungslosigkeit" und Corona als Menetekel, wird von einer "rivalisierenden wie konkurrierenden Konsumwelt von selbstbezogenen und rücksichtslosen Individuen" schwadroniert, die "das Geld zum einzigen Maßstab und Wert erhoben" (als wenn es Sinn ergäbe, mehr als einen Maßstab für irgendwas zu verwenden - Maßstäbe sind nun mal zum Vergleichen da, nicht um ihrer kulturell bereichernden Vielfalt...) hätten.
Da krieg ich dann so Visionen vom Prediger auf der Kanzel.
Das mag uns sehr unterscheiden.
Für mich bedeutet diese Krise die Möglichkeit einer Zäsur.
Ein Überdenken der Lebensphilosophie
"Mein Haus, mein Auto, mein Boot, meine Familie"
oder auch:
" Wachstum immer weiter und weiter, haupsache ie Wirtschaft brummt. Was mit dem Menschen darin ist - zeitrangig"
Ich hoffe sehr, dass unsere Relationen gesunden können in diesem ganzen Proess, wenigstens ein Stück weit.
Mitmenschlichkeit wieder vor Wirtschaftlichkeit gerückt wird.
Oder zumindest Hand in Hand gehen kann!
Ich hoffe sehr, die Italiener verlieren nicht die Nerven. Immer mehr Tote, immer mehr Infizierte und bei denen laufen die Beschränkungen schon länger.
Das muss echt frustrierend sein.
Ich hoffe, es kommt nicht zur Revolte. Weil die Nerven irgendwann blank liegen.
Auch sin Spanien wird es immer frustrierender.
M.
Die Italenischen zahlen betragen etwa das vierfache der gemeldeten
in einigen gegenden sind schon alle angesteckt
der Bürgermeister einer stadt errechnet eine Mortalität von 1% und geht von 600000 Toten in Italien am ende der Epidemie aus.
In deutschland wären das 800000
Irgendwie.....
...scheinst du einen Hang zu Hiobsbotschaften zu haben.
Und es fällt dir nicht auf, dass deine posts durchweg sehr negativ ausfallen durch ausschließlich das Zusammensuchen, wie es wohl noch schlimmer sein oder kommen könnte.
Veröffentlicht von: @johannes22der Bürgermeister einer stadt errechnet eine Mortalität von 1% und geht von 600000 Toten in Italien am ende der Epidemie aus.
Veröffentlicht von: @johannes22In deutschland wären das 800000
Milchmädchenrechnungen 🙄
Kannst ja den Artikel lesen. Er hat in einen Bruch oben die zahlen der gestorbenen eingesetzt und unten die Zahl der einwohner der stadt. was ist da eine Milchmädchenrechnung?
Wie wertvoll sin die Zahlen eines Bürgermeisters wenn noch nicht einmal Wissenschaftler für sich in Anspruch nehmen die Anzahl der Toten "vorherzusagen".
Es gibt schlicht viel zu viele,zum Teil unbekannte, Faktoren die offensichtlich bei der Mortalitätsrate eine Rolle spielen.
Wieviel wurde getestet? Wie ist die medizinische Versorgung? Wie schnell wurde das Virus erkannt? Allein der erste Punkt verändert die Mortalitätsrate markant.
Also, was für einen Wert haben die Thesen eines Bürgermeisters außer eine Panik zu schüren...oder im ungekehrten Fall ohne eine solide Basis zu beruhigen 🙄
Also ich fand den Artikel jetzt ehrlich gesagt nicht so beängstigend. er kommt auf eine Mortalität von 1% das deckt sich mit dem RKI und er kommt zu der erkenntnis das einige Gegenden in Italien die Herdenimmunität also den höhepunkt der welle schon erreicht haben.
600000 in ganz italien klingt vielleicht übel ist aber jetzt auch nicht die GANZ große katastrophe, so zynisch das klingen mag aber gut die Hälfte davon wäre in den nächsten 2 Jahren an was anderes gestorben.
Veröffentlicht von: @johannes22der Bürgermeister einer stadt errechnet eine Mortalität von 1% und geht von 600000 Toten in Italien am ende der Epidemie aus.
Mit den deutschen Zahlen liegst du allerdings drunter. Und es werden sich auch nicht alle anstecken - auch dann nicht, wenn man der Epidemie ohne Maßnahmen ihren Lauf lassen würde.
Mit den deutschen Zahlen liegst du allerdings drunter. Und es werden sich auch nicht alle anstecken - auch dann nicht, wenn man der Epidemie ohne Maßnahmen ihren Lauf lassen würde.
Wir können (hoffentlich) davon ausgehen das in italien der virus komplett außer kontrolle geraten ist (jedenfalls in einigen gegenden)
Der Bürgermeister geht ja von 100% Infektionen aus .
Wenn die Dunkelziffer in Italien nicht sehr hoch ist wäre die Mortalität dieses virus bei unfassbaren 8%
Homeoffice wird zu Todesfällen führen, wenn wir nicht gegensteuern
Sportmediziner schlagen Alarm: Viele Menschen im Homeoffice litten unter Bewegungsmangel – die Folge seien ernsthafte Erkrankungen. Im Gespräch verraten zwei Medizinprofessoren, wie das vermieden werden kann.
Dann müssen wir wohl die....
... Gehma, Machma, Tuma und Kannstema einschalten 😉
Hauptsache schnell "Todesfällen" aus dem Betreff entfernt?
owt.
Workout mit Hindernissen 😀
https://www.stern.de/sport/workout-mit-hindernissen--hund-macht-sportlerin-das-leben-schwer-9201932.html
Wie der Titel schon sagt... video dahinter, wie Hunde gerne mitturnen 😊
Deine Hanteln sind viel ruhiger 😀
Tja, dann ran an die Hantel und ab auf die Gymnastikmatte oder - wenn das Wetter es erlaubt: rauf aufs Rad oder rein in die Wanderschuhe.
Bewegung stärkt das Immunsystem und schützt davor, rammdösig zu werden. Isso.
Hi, das ist Blödsinn.
Dann sollten die Leute eben nebenher Sport treiben.
Außerdem, ist HO nur ne Ausnahme wegen Corona und zeitlich begrenzt.
Aber andererseits sieht die Zukunft eher nach HO aus und da müssen diejenigen eben für Ausgleich sorgen. Der Arbeitgeber sollte das unterstützen.
Aber, wir leben nun mal in einem Land wo immer mehr Übergewicht gibt. All die Mahnrufe verhallen.
M.
Nachtrag vom 30.03.2020 1456
Für mich wäre HO nichts. Ich brauche Menschen und keinen Monitor.
Veröffentlicht von: @meriadocHi, das ist Blödsinn.
Veröffentlicht von: @meriadocDann sollten die Leute eben nebenher Sport treiben.
Die Leute werden es nicht alle machen, deshalb gibt es Todesfälle.
Das wäre so, wie du den Menschen sagen würdest: Haltet drei Meter Abstand zum Nebenmann. Kaum ein Tröpfchen würde so weit fliegen also keine Ansteckung. Weil die Menschen es aber ohne Zwang nicht tun, deshalb die ganzen Vorschriften.
Die Menschen werden nicht alle daheim Sport treiben. Einige werden auch mehr essen, dass kommt aus den Erfahrungsberichten der Italiener auch rüber.
Veröffentlicht von: @jadwinDie Menschen werden nicht alle daheim Sport treiben.
Und das trifft vor allem auf die zu, die sich ohnehin zu wenig bewegen oder es nur machen, wenn sie in der Gruppe dazu Anleitung erfahren. Und auch auf Kinder und Jugendliche, deren Bewegungsräume ebenfalls eingeschränkt wurden. Wer sonst auch immer ein Solosportprogramm durchzieht, ist von der Problematik natürlich viel weniger betroffen.
Homeoffice wird doch überwiegend von jenen gemacht, die sonst im Büro arbeiten? Da machen die doch nebenher auch keinen Sport? Und fahren sicher auch nicht alle mit dem Rad zur Arbeit?
Mein Verlobter mach, seit er Homeoffice machen darf, deutlich mehr Sport als vorher 😀
Veröffentlicht von: @lilianaMein Verlobter mach, seit er Homeoffice machen darf, deutlich mehr Sport als vorher 😀
Das ist schön, was macht es ihm möglich? Gehört er zu einer Risikogruppe? Ist er ohnehin sportlich?
Veröffentlicht von: @lilianaHomeoffice wird doch überwiegend von jenen gemacht, die sonst im Büro arbeiten? Da machen die doch nebenher auch keinen Sport?
Ja. Und andere haben Kurzarbeit. Ihnen gemein ist, dass die Angebote weggefallen sind. Sei es Fitnessstudio, Schwimmbad oder Sportverein, und dass sie nun weniger vor die Tür müssen.
Veröffentlicht von: @stundenglasDas ist schön, was macht es ihm möglich? Gehört er zu einer Risikogruppe? Ist er ohnehin sportlich?
Ich versteh deine Frage nicht ganz? Es dürfen doch nicht nur Risikogruppen Homeoffice machen 🤨
Er ist "teilzeitsportlich", je nachdem wie motiviert er ist. Er macht jetzt halt den tag über immer mal Liegestützen und Situps, das geht im Büro ja eher nicht.
Das Problem ist, dass bei bewegungsmuffligen Angehörigen der Risikogruppen jetzt auch noch die Alltagsbewegung in großen Teilen wegfällt.
Veröffentlicht von: @stundenglasDas Problem ist, dass bei bewegungsmuffligen Angehörigen der Risikogruppen jetzt auch noch die Alltagsbewegung in großen Teilen wegfällt.
Vielleicht hab ich da echt einen Ausnahmefall daheim. Der bewegt sich im Alltag nämlich normalerweise fast gar nicht.
Veröffentlicht von: @lilianaHomeoffice wird doch überwiegend von jenen gemacht, die sonst im Büro arbeiten? Da machen die doch nebenher auch keinen Sport? Und fahren sicher auch nicht alle mit dem Rad zur Arbeit?
Wenn ich überlege, wie viel ich im Unterricht und den Pausen für gewöhnlich herum laufe, da kommt schnell mal was zusammen, was nun weg fällt. Auch bin ich oft zur Arbeit gelaufen.
Veröffentlicht von: @lilianaMein Verlobter mach, seit er Homeoffice machen darf, deutlich mehr Sport als vorher 😀
Das ist doch super. Aber ob nicht die Ausnahme die Regel bestätigt?
Veröffentlicht von: @jadwinWenn ich überlege, wie viel ich im Unterricht und den Pausen für gewöhnlich herum laufe, da kommt schnell mal was zusammen, was nun weg fällt. Auch bin ich oft zur Arbeit gelaufen.
Für dich doch jetzt eine gute Erkenntnis. 😊
Ich hab in der Krippe auch mehr Bewegung als jetzt, das ist dann halt auch kein Bürojob 😀
Homeoffice wird zu Todesfällen führen <-- so geht Alarmismus
Was für ein überflüssiger Artikel! Nicht Homeoffice wird zu Todesfällen führen, sondern das Sterben von Leuten wird zu Todesfällen führen. Auch wer Homeoffice betreibt, ist vor dem Sterben nicht gänzlich gefeit, das stimmt schon.
Eigentlich wollen die Fachleute, die hier mal wieder "Alarm schlagen" (nach so einer Unter-Überschrift erübrigt sich häufig schon das Weiterlesen), nur mal eben anmerken, dass die Leute sich zu wenig bewegen, zuviel saufen und überhaupt alles falsch machen, was man als Fachleut ihnen halt so vorzuwerfen gewohnt ist. Und nun, in der Krise, dräut die Geahr, dass die Menschheit ihnen, den Alarmschlägern, noch weniger Aufmerksamkeit widmet! Na, das geht doch nun mal überhaupt nicht! So drohen also Todesfälle - wenn wir nicht gegensteuern.
Die Zunahme von Homeoffice ist gerade mal seit zwei, drei, meinetwegen auch vier Wochen zu verzeichnen - und schon schießen die Adipositas-Raten über den roten Marker auf der Gefahrenanzeige hinaus wie verbotene Silvesterknallerraketen. Wir müssen gegensteuern, jetzt aber mal ganz schnell!
Endlich, Ihr Krisengeplagten, endlich ist der Zeitpunkt günstig, dass ihr unserer Dauerpredigt über das gelungene Gesundheitsleben mal zuhört: futtert Karotten! Bewegt euch mehr, bringt die Müllteile einzeln zur Tonne! Und trinkt keinen Alkohol, wenn ihr da nicht ganz schnell gegensteuert, werdet ihr noch zum Alkoholiker!
Und denkt an Euren Bodymass-Index. Der ist zwar unter anderen Fachleuten schon seit Jahren nicht mehr als besonders verläßliche Kenzahl bekannt, weil solche Kleinigkeiten wie der Körperfettanteil dabei nichtg berücksichtigt werden, aber hey - ihr wollt knallharte Zahlen, dann hauen wir mal eine raus!
Ach herrjehminee, die Herren Medizinprofessoren, die sitzen nun auch da mit der Krise - ihre Workshops und Vorträge hört sich keiner an, das sind ernsthafte Einnahmeausfälle, die da kompensiert werden müssen. Also erzählt man mal - mit Todesfällen in der Titelzeile - einer Zeitung, was man seit Jahren erzählt.
Zumindest die Aufmerksamkeits-Ökonomie scheint noch zu brummen.
Veröffentlicht von: @blackjackZumindest die Aufmerksamkeits-Ökonomie scheint noch zu brummen.
Trifft auch ganz gut auf dein Posting zu.
*grins*
Ich hab dich schon vermisst.... bzw. deine spitze Feder 😀
Echt zum Totlachen!
owt.
Homeoffice wird Leben retten
Zum einen ist der Sinn von Homeoffice, Leben zu retten, was man hier vielleicht nicht ganz vergessen sollte... und das mag nicht nur in Bezug auf das Virus der Fall sein, sondern möglicherweise auch durch einen Rückgang tödlicher Verkehrsunfälle.
Hat halt alles zwei Seiten. Man sieht nur nie alle.
Wir können ja mal die Zahlen der tödlichen Verkehrsunfälle mit denen von Zivilisationskrankheiten vergleichen....
Veröffentlicht von: @stundenglasWir können ja mal die Zahlen der tödlichen Verkehrsunfälle mit denen von Zivilisationskrankheiten vergleichen....
Du meinst mit Zivilisationskrankheiten, die auf homeoffice seit Anfang März 2020 zurückzuführen sind...?
Nö, grundsätzlich.
Grundsätzlich bestreitet das niemand. Die Frage ist halt, was es bringt jetzt vor Fettleibigkeit und Bewegunsmangel zu warnen, wenn es konkret nur um ein paar Wochen geht... das ist ja eher eine grundsätzliche und langfristige Sache.
Altenheim Wolfsburg und die Statistik
In einem Pflegeheim in Wolfsbug mit überwiegend dementen Menschen ist das Corona Virus eingebrochen.
Innerhalb einer Woche sind dort 17 Menschen an dieser Infektion gestorben. De Bewohnerzahl wurde mit 165 Menschen angegeben.
In Deutschland stirbt im Schnitt im Jahr 1,1 % der Bevölkerung.
Davon etwas mehr als 15% in einemAlten - oder Pflegeheim.
https://www.aerzteblatt.de/callback/image.asp?id=69193
Rechne ich die 15 % Sterberate auf die 165 Bewohner dieses Pflegeheimes um,, dann komme ich auf eine Sterberate in diesem Pflegeheim in normalen Zeiten von
24 Menschen in einem Jahr, wenn keine Pandemie dort einbricht.
Oder aufgerundet 1 Toter in 2 Wochen.
17 Tote in einer Woche jedoch entsprechen für diese Woche einer Sterberate von ca. 10% der zu Pflegenden dort.
Würde in dieser Anzahl weiter gestorben, wäre das Pflegeheim in 10 Wochen buchstäblich ausgestorben!
Wären diese 17 Toten einer Woche + die normale Quote von 1 Jahr ( 24) statistisch erfasst, würde sich die Sterblichkeit in diesem Heim für 2020 auf 41 Menschen erhöhen.
Das wären 25 % der Bewohner dort, also eine Erhöhung um 10%.
Die Erhöhung in nur dieser einen Woche hochgerechnet ................darf sich jeder selbst ausrechnen.
Diese Zahl ist erschreckend hoch!
Würde in dieser Anzahl weiter gestorben, wäre das Pflegeheim in 10 Wochen buchstäblich ausgestorben!
Ja aber auch bei den über 80jährigen sterben nur 14% an dem Virus und eben nicht 100% . In Italien hat sogar ein 100jähriger die Infektion überlebt. Das heisst das Pflegeheim hat es hinter sich wenn wirklich alle infiziert sind.
Veröffentlicht von: @irrwischRechne ich die 15 % Sterberate auf die 165 Bewohner dieses Pflegeheimes um,, dann komme ich auf eine Sterberate in diesem Pflegeheim in normalen Zeiten von
24 Menschen in einem Jahr, wenn keine Pandemie dort einbricht.
Oder aufgerundet 1 Toter in 2 Wochen.
Deiner "Logik" nach sterben jedes Jahr ein Viertel aller Menschen, die zu Hause leben.
Veröffentlicht von: @stundenglasDeiner "Logik" nach sterben jedes Jahr ein Viertel aller Menschen, die zu Hause leben.
Verstehe ich nicht.
Erklär es mir bitte.
Veröffentlicht von: @irrwischVerstehe ich nicht.
Erklär es mir bitte.
Wie Stundenglas gerechnet hat, weiß ich jetzt auch nicht.
Aber dass von den Leuten, die sterben, 15% in einem Altenheim sterben, bedeutet ja nicht, dass 13% der Bewohner eines Altenheims pro Jahr sterben. Ohne den Anteil der Menschen, die überhaupt in einem Altenheim leben, lässt sich daraus [del]wenig[/del] nichts über Sterberaten in Altenheimen sagen.
Aber natürlich war die Häufung der Todesfälle auffallend. Genauso wie dass sie offenbar größtenteils symptomlos in den Tod gingen (oder hab ich da was falsch verstanden?).
Helmut
Nachtrag vom 31.03.2020 1606
Tippfehler-Korrektur: 13% -> 15%
Stimmt, ich habe einen falschen Ansatz genommen.
Auch für das Pflegeheimgelten die 1,1% Sterblichkeit des Bevölkerungsdurchschnittes.
Das wären bei 170 Personen 2 im Jahr, die statistisch gesehen dort sterben.
Jetzt sind aber 17 in einer Woche verstorben.
Das ist das 8,5 fache eines Jahres in nur 7 Tagen.
Vielleicht wird es so plastischer.
Veröffentlicht von: @irrwischAuch für das Pflegeheimgelten die 1,1% Sterblichkeit des Bevölkerungsdurchschnittes.
Nö. Da sind vermutlich vor allem ältere Personen (wird ja auch als Altenheim bezeichnet), und unter alten Leuten ist die Sterblichkeit höher als bei Jugendlichen 😉 also auch höher als der Durchschnitt.
Aber konkrete Zahlen habe ich dazu jetzt nicht ... also auch keine Grundlage für eine Berechnung.
Aber wenn in zwei Wochen 10% aller Insassen sterben, ist das nicht normal - außer wir reden von einem Hospiz, indem die Leute sowieso nach durchschnittlich 20 Wochen sterben. Aber darum handelt es sich ja offensichtlich nicht.
Helmut
Veröffentlicht von: @hkmwkAber wenn in zwei Wochen 10% aller Insassen sterben, ist das nicht normal - außer wir reden von einem Hospiz, indem die Leute sowieso nach durchschnittlich 20 Wochen sterben. Aber darum handelt es sich ja offensichtlich nicht.
Nein, es handelt sich um ein Pflegeheim mit überwiegend an Demenz erkrankten Menschen.
Dieses Pflegeheim hat ca. 170 Betten.
Die Hälfte der Bewohner ist mit Corona infiziert.
Daran sind auch innrhalb 1 Woche 17 Personen verstorben.
Ist es inzwischen klar?
Ich dachte, unsere Politiker sind vernünftig und besonnen.
Jetzt werden sie auch immer panischer und reden von Mundschutz für jedermann.
Dabei bieten die kaum Schutz und sollten eher von denen getragen werden die nachweislich infiziert sind.
WHO- Es hat keinen nutzen
RKI - Es hat keinen nutzen
Aber alle steigen mal wieder auf das Panikschiffchen.
Wochenlang hier es:
Hände waschen und Abstand halten.
Und dann, woher soll man die "richtigen" Mundschutze bekommen. Soll jetzt jeder einen Nähkurs machen...sich Nähmaschinen kaufen. Würde das so, sind die dann auch eh bald ausverkauft.
M.
Veröffentlicht von: @meriadocDabei bieten die kaum Schutz und sollten eher von denen getragen werden die nachweislich infiziert sind.
Da anscheindend schon eine Ansteckungsfähigkeit besteht, bevor jemand Symptome zeigt, macht Mundschutz schonmal in dieser Richtung Sinn.
Dann mindert er auch die Gefahr der Weitergabe einer Grippe oder eines grippalen Infektes.
Ein Mundschutz hintert den Träger auch eher daran, sich selbst ins Gesicht zufassen und über die Hände zu infizieren.
Es geht auch ohne Nähen, mit Küchenrolle, Papiertaschentuch und Klebeband...bis genügend genähte Stücke erhältlich sind.
Veröffentlicht von: @deborah71Da anscheindend schon eine Ansteckungsfähigkeit besteht, bevor jemand Symptome zeigt, macht Mundschutz schonmal in dieser Richtung Sinn.
Dann sollten die, die es haben, zuhause bleiben und keine anderen anstecken.
Ich bin auch der Meinung, dass Kinder nicht in den Supermarkt sollten. Kinder fassen sich in Nase und Mund und fassen alles mögliche an.
Und: Ich kaufe mir keine Nähmaschine. Bin mit meinen krummen Fingern eh flappsig.
M.
Nachtrag vom 31.03.2020 1227
Im übrigen brauchst pro Tag mehrere Mundschutz. Und jeden Tag waschen und mit Sagrotan spülen.
Man siehe, es war Quatsch alles, wegen billigbillig ins Ausland zu verfrachten und Menschen auszubeuten. Wenn 30 einfache Mundschutze 20 Euro kosten müssen, dann sollte es so sein
M.
Hallo Meriadoc,
Veröffentlicht von: @meriadocDann sollten die, die es haben, zuhause bleiben und keine anderen anstecken.
Soweit ich weiß, werden nur Leute mit den Symptomen auf C19-S2 getestet.
Woher soll also ein Infizierter ohne Symptome wissen dass er infiziert ist?
LG
Stefan
Veröffentlicht von: @meriadocDann sollten die, die es haben, zuhause bleiben und keine anderen anstecken.
Du bist schon 2 Tage vor Auftreten der ersten Symptome ansteckend.
Nachtrag vom 31.03.2020 1208
Sagrotan ist laut Christian Drosten nicht nötig, waschen bei 60° soll ausreichend sein
Veröffentlicht von: @meriadocDann sollten die, die es haben, zuhause bleiben und keine anderen anstecken.
Das müssen sie sowieso, wer gegen Quarantäne-Auflagen verstößt, macht sich strafbar.
Es geht ja hier um Menschen, die infiziert sind und es nicht wissen, weil sie noch keine Symptome haben. Da macht das Tragen eines Mundschutzes durchaus Sinn.
Veröffentlicht von: @meriadocIch bin auch der Meinung, dass Kinder nicht in den Supermarkt sollten. Kinder fassen sich in Nase und Mund und fassen alles mögliche an.
Grundsätzlich finde ich deine Überlegung zwar nachvollziehbar, aber im Moment schwierig einzuhalten für Alleinerziehende...wie sollen die das mit den auch für sie notwendigen Einkäufen denn deiner Meinung nach wuppen, wenn sie ihre Kinder nicht mitnehmen dürfen?
Die Kitas sind zu, Kinder bei Oma und Opa parken geht aus bekannten Gründen derzeit auch nicht....ich möchte diesen stressgeplagten Menschen das Leben wirklich nicht noch zusätzlich erschweren.
Veröffentlicht von: @suzanne62Grundsätzlich finde ich deine Überlegung zwar nachvollziehbar, aber im Moment schwierig einzuhalten für Alleinerziehende...wie sollen die das mit den auch für sie notwendigen Einkäufen denn deiner Meinung nach wuppen, wenn sie ihre Kinder nicht mitnehmen dürfen? Die Kitas sind zu, Kinder bei Oma und Opa parken geht aus bekannten Gründen derzeit auch nicht....ich möchte diesen stressgeplagten Menschen das Leben wirklich nicht noch zusätzlich erschweren.
REWE liefert 😉 Manch ein anderer auch. Nachbarn bitten usw...
M.
Max, komm von der Palme...
Veröffentlicht von: @meriadocVeröffentlicht von: @meriadocDa anscheindend schon eine Ansteckungsfähigkeit besteht, bevor jemand Symptome zeigt, macht Mundschutz schonmal in dieser Richtung Sinn.
Veröffentlicht von: @meriadocDann sollten die, die es haben, zuhause bleiben und keine anderen anstecken.
Woher sollen die es denn wissen in den symptomlosen Zeiten vor dem offenkundig werden?
Hast du den link gesehen, wie es ohne Nähmaschine mit Küchenrolle und Taschentuch und Klebeband geht?
Wie oft gehst du denn am Tag raus?
Wird alles nicht so heiß gegessen, wie es gekocht wird.
Veröffentlicht von: @meriadocUnd dann, woher soll man die "richtigen" Mundschutze bekommen. Soll jetzt jeder einen Nähkurs machen...sich Nähmaschinen kaufen. Würde das so, sind die dann auch eh bald ausverkauft.
Das ist für mich der entscheidende Punkt...anstatt den Markt zu beruhigen wird eine zusätzliche Konkurrenz zu den Bereichen, in denen dieser Schutz zwingend erforderlich ist, aufgebaut 😕
Was der Kurz da in Österreich veranstaltet ist sowas von Panne...Zwang zum Maskentragen...achja, wir habe ja noch keine....ähm...trotzdem!
Hauptsache Aktion!
Debatte in Deutschland...
Artikel der Tagesschau dazu:
https://www.tagesschau.de/ausland/schutzmaske-oeffentlichkeit-101.html
Es wird angedacht für die Einkaufssituation und noch gibt es pro- und kontra Argumente.
Das Personal zu schützen vor erkrankten Kunden macht Sinn.
Wenn Einkaufsläden schließen müssten, weil das Personal erkrankt ist, das wäre nicht so prall.
Ja, in Zeiten, wo derer genug verfügbar sind, ist das sicher eine gute Idee.
Aber in Zeiten, wo derer praktisch keine zu bekommen sind, ist eine solche Verordnung, die denjenigen Stellen, die sie viel dringernder bräuchten (Krankenhäuser, Arztpraxen, Pflegeheime), noch den Nachschub abgraben, einfach nur..... unüberlegt, um es mal chartakonform zu formulieren.
weiter oben hatte ich eine DIY-Anleitung zum Selbstmachen ohne Nähen gepostet.
Wir sprachen doch über Österreich, wo die Supermärkte die Verteilung übernehmen sollen - die werden sicher keine DIY-Masken verteilen....
aha..wir sprachen über Österreich mit dem Titel Debatte in Deutschland... 😉
Okee, Punkt für Dich.
Lass es mich so formulieren:
Auf die Debatte in Deutschland kamen wir doch nur, weil Österreich es uns vorgemacht hat und die deutschen Politiker gleich wieder meinen, auf den Zug aufspringen zu müssen - und wenn in D tatsächlich die Mundschutzpflicht kommen sollte, werden die sich nicht mit selbstgenähten oder Filtertüten-Masken zufriedengeben - und dann sind wir wieder da, wo ich schon vor 3 Posts war: Gefährliche Konkurrenz zu denen, die sie wirklich brauchen.
Gut formuliert. 😊
Im Moment, wo es hier für Privatleute so gut wie keinen Mundschutz gibt, wären DIY-Masken eine Überbrückung und könnten mit verlangsamen und teils wohl auch das Aggressionspotential runterfahren, wenn einer im Supermarkt hustet, niest oder zu nahe kommt.
Kraehe Versand näht Mundschutz aus speziellem Material, kochfest, hat aber inzwischen etwa 20 Tage Lieferzeit und leider einen hohen Mindestbestellwert.
Veröffentlicht von: @meriadocWHO- Es hat keinen nutzen
RKI - Es hat keinen nutzen
Das stimmt so doch gar nicht.
Es haben sich mittlerweile genug Ärzte und Wisscheschaftlicher dazu geäußert, wovor ein Mundschutz, auch ein einfacher selbstgenähter, schützt. Und wovor nicht.
In anderen Ländern ist es üblich, in der gedrängten Öffentlichkeit einen zu tragen. Um eben andere Menschen vor dem, was man so versprüht, zu schützen.
Aber klar, uns ist die persönliche Freiheit natürlich wichtiger :-!
Wo üblich?
Veröffentlicht von: @lilianaIn anderen Ländern ist es üblich, in der gedrängten Öffentlichkeit einen zu tragen.
Kannst du einige solche Länder nennen?
in Südkorea ist es nicht üblich, so einen Mundschutz "in der gedrängten Öffentlichkeit" zu tragen. Allerdings tragen viele Menschen einen, als Schutz vor Feinstaub. Hängt dann auch von der Wetterlage ab (sehr viel Staub kommt aus China, also hängt die Belastung von Windrichtung etc. ab).
Ich hab einmal, wie im vor über einem Jahr auf einen Berg lief, so ne Maske getragen, und wurde darauf angesprochen: Wozu, heute ist die Luft doch sehr rein! Meine Antwort: Aber mit Mundschutz ist die Atemluft weniger kalt (angewärmt in der Maske) ...
Helmut
In Japan ist es unhöflich keinen zu tragen. Also zB in der U-Bahn.
Mein Fehler, ich bin davon ausgegangen dass Korea und China da genauso ist.
Dann bin ich wohl falsch informiert 🙄
ich hab das in diversen Quellen so gelesen (Mundschutz tragen sei dort üblich wenn man selbst krank ist oder sich schützen will) und auch so gesehen, aber gut, Fotos die das eine oder andere beweisen gibt es im Netz genug.
Nachtrag vom 31.03.2020 1153
Nachtrag: Meine Freundin die länger dort gelebt hat schreibt grad, zur Erkältungssaisson ist es auch verbreiteter als im Soimmer
Nachtrag vom 31.03.2020 1127
Nachtrag 2: https://www.youtube.com/watch?v=_11BYUkE5Rk
Livecam der großen Kreuzung in Shibuya/Tokyo. Einige ohne Mundschutz. Viele mit. Aktueller geht nicht.
Veröffentlicht von: @liliana(Mundschutz tragen sei dort üblich wenn man selbst krank ist oder sich schützen will)
Das Hervorgehobene hattest du nicht gesagt.
Das mag in Japan so sein, in Korea hab ich das so noch nicht wahrgenommen (was aber nicht allzu viel besagt). Und die hustenden und rotzenden Chinesen bei der Einreise (an der Warteschlange vor Passkontrolle) hatten auch nicht alle eine Maske, ich hab mich echt gefragt, ob ich mir gerade Covid-19 hole. Aber da ich offensichtlich niemand angesteckt habe, hab ich mich wohl nicht infiziert (außer ggf. in jetzt D).
Und zum Selbstschutz (ob gegen Feinstaub oder Bakterien) ist schon üblich, aber das entscheidet jeder selbst, ob er das macht oder nicht.
Aktuell war es (ist wohl noch, aber jetzt bin ich ja in D) schon so, dass man z.B. nicht in den Bus gelassen wurde, wenn man keine Maske trug. Aber erst seit covid-19zugeschlagen hat.
Veröffentlicht von: @lilianaLivecam der großen Kreuzung in Shibuya
Livestreams kann ich nicht sehen. Youtube erzählt erst:
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Ich habe also ein reales Problem, dass es nicht mehr gibt, oder wie 🤨 🙁
Helmut
Veröffentlicht von: @hkmwkDas Hervorgehobene hattest du nicht gesagt.
Einigen wir uns einfach darauf dass der Mundschutz dort durchaus zum Straßenbild gehört, und nicht weiter auffällt? Im Gegensatz zu Deutschland, wo man zumindest bisher damit sehr aufgefallen ist.
Veröffentlicht von: @hkmwkUnd zum Selbstschutz (ob gegen Feinstaub oder Bakterien) ist schon üblich, aber das entscheidet jeder selbst, ob er das macht oder nicht.
Erst schreibst du du hast es so nicht wahrgenommen, jetzt ist es doch üblich 🤨
Zu Korea kann ich wenig sagen, es ist so lange her dass ich dort war. Da stütze ich mich tatsächlich nur auf Artikel die ich immer mal gelesen habe, aus denen eben hervorging dass Mundschutz dort nichts Seltenes ist. Ich bin halt davon ausgegangen dass das so auch stimmt.
Ich will nicht mein leben lang mit Mundschutz herumlaufen müssen.
Sieht einfach dämlich aus.
M.
Ist doch praktisch, dann kannst du dir den Lippenstift sparen 😌
Wer schnell braun wird...oben braun unten weiß.....
*hahahahahahahaha*
M.
Wahrnehmung in Korea
Veröffentlicht von: @lilianaErst schreibst du du hast es so nicht wahrgenommen, jetzt ist es doch üblich 🤨
Ich meinte:
Tragen wenn man selbst krank ist ist nicht üblich (man wird nicht schief angeguckt oder so, wenn man ohne Maske ist, habe nie einen Hinweis von Schwager o.ä. in diese Richtung bekommen), Tragen als Selbstschutz machen viele, aber bei weitem nicht alle (und hängt, wie gesagt, in normalen Zeiten von der Luftqualität ab).
Veröffentlicht von: @lilianaEinigen wir uns einfach darauf dass der Mundschutz dort durchaus zum Straßenbild gehört, und nicht weiter auffällt?
Ja genau.
Helmut
Ist anscheinend wirklich widersprüchlich, was man so hört... der folgende Bericht ist von 2017 (!):
Und da heisst es, dass Mundschutz dort inzwischen allgmein üblich ist... schon lange vor dem Corona Virus.
So ist's in Japan. Die Bevölkerungsdichte zwingt - wie auch in Südkorea und Singapur z.B. - die Menschen zum Selbstschutz und zum Schutz anderer. Das machen viele Menschen in Fernost eben mit Mundschutz.
Denn die meisten Grippewellen kommen auch aus Fernost.
Da ist man dann eben schlau.
Nuja, die Chinesen tragen es auch ständig und trotzdem 80000 Infizierte und 3300 Tote.
M.
Veröffentlicht von: @meriadocNuja, die Chinesen tragen es auch ständig und trotzdem 80000 Infizierte und 3300 Tote.
Soweit ich von Chinesen in Korea auf Chinesen in China schließen kann: Ständig tragen die das auch nicht. Aber natürlich gibt es jede Menge Gegenden in China, wo man in der Regel einen Mundschutz braucht, um sich gegen Feinstaub zu schützen. Da machen das natürlich Viele. Genauso wie in Korea, wenn der Wind von China kommt.
Außerdem: So ne Feinstaubmaske mit beispielsweise 400nm Porengröße (so die "KF94"-Maske, die ich in Korea gekauft habe) hilft nur bedingt gegen ein Virus, das maximal 240nm groß ist. Und FFP-Masken waren in China offensichtlich auch zeitweise Mangelware.
Helmut
Veröffentlicht von: @meriadocIch dachte, unsere Politiker sind vernünftig und besonnen.
Sind sie auch.
Veröffentlicht von: @meriadocJetzt werden sie auch immer panischer und reden von Mundschutz für jedermann.
Die Stadt Jena hat das jetzt eingeführt, ja. Aber davon, dass das jetzt in ganz Deutschland Pflicht werden soll, ist bislang nicht die Rede.
Veröffentlicht von: @meriadocDabei bieten die kaum Schutz und sollten eher von denen getragen werden die nachweislich infiziert sind.
Es bietet keinen Schutz davor, sich selbst anzustecken. So weit richtig. Aber:
Wer nachweislich infiziert ist, hat im öffentlichen Raum überhaupt nichts zu suchen, weder mit noch ohne Mundschutz.
Zwischen der Infektion und dem Auftreten erster Symptome können jedoch ein paar Tage vergehen, manchmal entwickelt man auch gar keine Symptome oder der Betroffene bringt sie nicht mit Corona in Verbindung, sondern glaubt, er habe lediglich eine Erkältung.
Und darum geht es: die Gefahr, dass Infizierte, die nichts von ihrer Ansteckung wissen (können), andere Menschen anstecken, ein wenig zu reduzieren.
Veröffentlicht von: @meriadocUnd dann, woher soll man die "richtigen" Mundschutze bekommen.
Das habe ich mich auch gefragt - und ich finde, wer eine Mundschutzpflicht für jedermann einführen will, muss auch dafür sorgen, dass sie eingehalten werden kann - dass also jeder Bürger Zugang dazu hat. Und davon kann ja im Moment überhaupt keine Rede sein.
In Jena soll auch ein Schal als Mundschutz ausreichen. Das sollte für jeden machbar sein.
Gegen Mundschutzpflicht habe ich nichts. Aber nur dann, wenn sichergestellt ist, dass jeder Bürger auch einen bekommen kann, und das sieht im Moment nicht so aus.
Dabei bieten die kaum Schutz und sollten eher von denen getragen werden die nachweislich infiziert sind.
Da aber nicht jeder getestet wird und auch nicht jeder mit Corona Infizierte Symptome hat, ist es besser, wenn jeder Mundschhutz trägt.
Wenn du jeden Einwohner Deutschlands testen wolltest, kämen Kosten in Höhe von 11,5 Mrd. € zusammen nur für die Tests. Dazu kommen noch Papierkosten und Telefonkosten.
Veröffentlicht von: @herbstroseDa aber nicht jeder getestet wird und auch nicht jeder mit Corona Infizierte Symptome hat, ist es besser, wenn jeder Mundschhutz trägt.
Wenn du jeden Einwohner Deutschlands testen wolltest, kämen Kosten in Höhe von 11,5 Mrd. € zusammen nur für die Tests. Dazu kommen noch Papierkosten und Telefonkosten.
Das sind geringe Kosten, im Vergleich zu den wirtschaftlichen Kosten. Aber es geht ja nicht. Zumindest nicht so schnell, dass man alle Infizierten in Quarantäne schicken könnte und die Epidemie enden würde.
Veröffentlicht von: @jadwindass man alle Infizierten in Quarantäne schicken könnte und die Epidemie enden würde.
Doch, das geht schon jetzt und ist Standart bei bekannten Fällen und bei Menschen, die mit bekannten Infizierten Kontakt hatten.
Nur sind nicht bundesweit alle bekannt.
Veröffentlicht von: @irrwischStandart
Obststand, Gemüsestand, Messestand oder welche Art von Stand meinst du?
Veröffentlicht von: @meriadocJetzt werden sie auch immer panischer und reden von Mundschutz für jedermann.
Ich sehe da keine Panik. Österreich und Jena haben es richtig gemacht. Die öffentliche Hand schafft es nicht genügend Masken zu organisieren und nun hat sie das Problem auf die Privatwirtschaft verlagert. Ich bin gespannt, ob in den nächsten Wochen genügend Masken da sind, oder man alleine was organisieren muss.
Veröffentlicht von: @meriadocDabei bieten die kaum Schutz und sollten eher von denen getragen werden die nachweislich infiziert sind.
Also ich habe vom RKI nicht einmal gehört, dass sie gesagt haben, die Maske würde nicht schützen. Ich habe es so in Erinnerung, dass man sich nicht selbst schützt, es aber ein Schutz für das Gegenüber bietet.
Jenseits von Corona hatten auch Patienten, die eine ansteckende Krankheit hatten so einen Schutz erhalten. Ich weiß auch, dass die Mitarbeiter einer Stadt je 50 Masken bekamen.
Veröffentlicht von: @meriadocAber alle steigen mal wieder auf das Panikschiffchen.
Bislang finde ich, waren die Vorbereitungen gut. Noch im Januar erklärte unser Gesundheitsminister, dass diese Krankheit aus China bei uns voraussichtlich nicht ankommt. Mit einer Pandemie in diesem Umfang haben wir keine Erfahrung. Wir wussten nur, dass diese Gefahr besteht. Als Erfahrungswerte haben wir nur Heinsberg eine Karnevalsveranstaltung, im Elsass eine christliche Veranstaltung und im Club Trompete, der ist glaube ich in Berlin. Dort hat einer eine Massenveranstaltung andere infiziert und das führte zu einer rasend schnellen Ausbreitung. Die Krankenhäuser sind vorbereitet, ob es reicht wissen wir nicht. Es wird wohl bald losgehen und wir haben über tausend Tote und eine Intensivbehandlung ist für viele nötig. Man kann nur hoffen, dass es nicht entgleisen wird.
Veröffentlicht von: @meriadocUnd dann, woher soll man die "richtigen" Mundschutze bekommen. Soll jetzt jeder einen Nähkurs machen...sich Nähmaschinen kaufen. Würde das so, sind die dann auch eh bald ausverkauft.
Notfalls kannst du mit der Hand nähen und wenn das nicht klappt, kannst du mit einem Bürotacker dir einen Schutz zusammenschustern. In Österreich sollen die Supermärkte am Eingang eine Maske anbieten. Ob das klappt, bin ich gespannt.
Ich arbeite im Krankentransport, und zur Zeit tragen wir obligatorisch einen Mundschutz, wenn wir mit Fahrgästen zu tun haben. Auch wenn wir Krankenhäuser und Pflegeheime betreten, wird ein Mundschutz getragen. Wir sind besonders einer Infektion ausgesetzt, weil wir ständig mit anderen Menschen zu tun haben. Deshalb ist das Tragen des Mundschutzes eine effektive Maßnahme, um andere vor einer Infektion durch uns zu schützen. Ein Kollege wurde schon vor drei Wochen in Quarantäne geschickt, weil er Kontakt zu einem Infizierten hatte. Er ist nicht erkrankt und arbeitet seit einer Woche wieder.
Ich zitiere:
Der Vorsitzende der Kassenärztlichen Bundesvereinigung, Andreas Gassen, hält derweil nichts von einer Maskenpflicht. „Die Verpflichtung zum Tragen eines Mundschutzes ist reine Symbolpolitik“, sagte Gassen dem „Handelsblatt“. „Sie vermittelt eine trügerische Sicherheit, hilft aber so gut wie gar nicht.“ Höherwertige Masken wiederum, die tatsächlichen Infektionsschutz bieten, würden aufgrund ihrer Knappheit derzeit dringend für medizinisches Personal gebraucht. Gassen verwies außerdem darauf, dass neben der Tröpfchen- auch die Schmierinfektion über Oberflächen möglich sei. „Was hilft, ist Abstand und Hygiene.“
Also, nichts rumschmieren und Hände waschen und Abstand halten 😊.
Nice Day, habe jetzt Feierabend!
M.