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Covid - 19 / 3. Thread

Seite 2 / 7

Irrwisch
Themenstarter
Beiträge : 3640

Auch Thread 2 zu diesem Thema hat schon wieder fast 1000 Beiträge.

Weswegen es ratsam erscheint, für Mitleser mit langen Ladezeiten und auch der Übersicht wegen einen neuen Thread zu eröffnen.

Liebe Grüße und Gesundheit
wünscht
Inge

Antwort
976 Antworten
Ungehorsam
Beiträge : 3336

Wir haben gehamstert!
Nun ging auch unser Vorrat an Toilettenpapier bedrohlich zur Neige. Im Rahmen der bisherigen Einkäufe war leider noch kein Toilettenpapier erhältlich. Gestern waren wir zu viert unterwegs, und da machten wir einfach mal Halt in einem Einkaufszentrum, wo es Aldi, Lidl und Rossmann gibt. Jeder von uns ging in einen der Märkte, um Toilettenpapier zu erstehen. Ihr werdet es nicht glauben - jeder brachte eine Packung mit.

ungehorsam antworten
98 Antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 1 Sekunde

Beiträge : 0

Trotzdem nicht Okay!

M.

Anonymous antworten
tristesse
(@tristesse)
Beigetreten : Vor 2028 Jahren

Beiträge : 20559

Und genau wegen so eines Verhaltens gibt es nicht genug Klopapier für alle 😊

tristesse antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 1 Sekunde

Beiträge : 0
Veröffentlicht von: @tristesse

Und genau wegen so eines Verhaltens gibt es nicht genug Klopapier für alle 😊

Bei solchen Dingen gibt es immer mehrere Wahrheiten. Fakt ist, dass der Preis für Altpapier im letzten Jahr so drastisch gesunken ist, dass sich für viele die Mülltrennung nicht mehr lohnt und die reinen Altpapiercontainer zu teuer wurden.
Daher haben die Toilettenpapierhersteller ganz einfach aktuell zu wenig Rohstoffe zur Verfügung, um genügend zu produzieren.
Man sollte auch nicht vergessen, dass jede Menge Klopapier in öffentlichen Einrichtungen und Schulen lagert, das nun in der aktuellen Situation gar nicht gebraucht wird. Die Menschen brauchen also mehr zu Hause als sonst.

Anonymous antworten
tristesse
(@tristesse)
Beigetreten : Vor 2028 Jahren

Beiträge : 20559
Veröffentlicht von: @qdspieler

Fakt ist

Nein.
Fakt ist, dass die Leute völlig irrational jenseits ihrer sonstigen Einkaufsgewohnheiten Berge von Klopapier hamstern. Und wenn man mehrere Leute eines Haushalts gleichzeitig durch diverse Geschäfte schickt, um Klopapier zu kaufen, hat das nichts damit zu tun, dass man zu Hause mehr Klopapier braucht. Und auch nichts mit dem Preis für Altpapier.

Der Markt ist auf so einen Ansturm einfach nicht vorbereitet.

tristesse antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 1 Sekunde

Beiträge : 0

Der Markt insgesamt hat sich nicht geändert. Was sich geändert hat sind die Vermarktungswege.

Bei Lebensmittel zB von Großverbrauchern hin zum Einzelhandel.

Nudeln die in 5 oder 2,5 kg Packs beim Großhandel liegen kann man schlecht ins Rewe-Regal legen. Genauso ist es mit 2,5 l Konservendosen.
Die Behauptung die Leute würden in großem Maße hamstern stimmt so einfach nicht. Die müssen sich nur eben alle selbst versorgen, wo vorher teilweise die Betriebskantinen oder Gaststätten eingesprungen sind. So ähnlich ist es eben auch beim Klopapier. Wer nur die hälfte des Tages zu Hause ist, verbraucht dort auch nur halb so viel Klopapier, wie wenn er nun den ganzen Tag zu Hause ist.

Was dieses Jahr auf jeden Fall sehr knapp und unheimlich teuer werden wird ist europäisches Obst und Gemüse.

Anonymous antworten
Zaphod
 Zaphod
(@zaphod)
Beigetreten : Vor 2028 Jahren

Beiträge : 459
Veröffentlicht von: @qdspieler

So ähnlich ist es eben auch beim Klopapier

Schön wäre es, aber nein. die Leute hamstern, außer sie haben allesamt Dauerdurchfall.
Auch wenn ich zuhause bin verbrauche ich pro Person keine 4 Rollen Toilettenpapier am Tag. Als es noch keine Beschränkungen gab sind die Leute hier mit 4,5 oder 6 Großpackungen rausmarschiert und auch 10 Packungen Mehl sind wohl kaum der Mehrverbrauch durch das fehlende Kantinenessen.

Der Mensch zeigt gerade sehr schön wie er wirklich ist...achja, die 2,5 kg Packungen Nudeln liegen bei uns beim Rewe, aber nur für ein paar Minuten 😕

zaphod antworten
tristesse
(@tristesse)
Beigetreten : Vor 2028 Jahren

Beiträge : 20559

Wie Zaphod bereits sagte, stimmt das nicht was du sagst.

Klopapier wurde schon in rauhen Mengen gekauft bevor die Schulen und Gastronomie geschlossen wurden, ganz am Anfang der Pandemie.

Wer geht bei euch einkaufen? Stell dich mal im Supermarkt in die Nähe vom Klopapier, wenn welches kommt und dann siehst du was Hamstern ist.

tristesse antworten
Zaphod
 Zaphod
(@zaphod)
Beigetreten : Vor 2028 Jahren

Beiträge : 459

https://www.youtube.com/watch?v=oZmm34IiNR0

😕

zaphod antworten
Zaphod
 Zaphod
(@zaphod)
Beigetreten : Vor 2028 Jahren

Beiträge : 459

Deutschland hamstert nicht
https://www.youtube.com/watch?v=m4mSTyS6Gmg

zaphod antworten
tristesse
(@tristesse)
Beigetreten : Vor 2028 Jahren

Beiträge : 20559

Was uns Kunden teilweise für Geschichten aus den Supermärkten erzählen, kann man kaum glauben. Erlebt haben meine Kollegen auch schon einiges.

Ich eher nicht, was daran liegt, dass ich immer abends gehe, wenn wenig Kunden und noch weniger Ware da ist. Im Real um die Ecke habe ich seit 4 Wochen weder Klopapier, noch Mehl im Regal gesehen.

tristesse antworten
Vigil
 Vigil
(@vigil)
Beigetreten : Vor 9 Jahren

Beiträge : 386

Erfahrung meiner Frau: So etwas gibt es nur nach den Anlieferungen durch die LKWs. Für einige Zeit... Die Zeiten von Anlieferungen kann man erfragen und dann abwarten, bis die Ware vom LKW ins Lager und dann in die Regale kommt.
Mühsam, aber wirkungsvoll.😊

vigil antworten
tristesse
(@tristesse)
Beigetreten : Vor 2028 Jahren

Beiträge : 20559

Das funktioniert bei mir aber leider nicht, da ich morgens um 7 aus dem Haus gehe und abends um halb 8 erst im Supermarkt bin zum Einkaufen 😊

Ich hab nur am Wochenende (und da werde ich nicht einkaufen!) frei und am Mittwoch nachmittag. Neulich war ich mal Mittwoch nachmittag einkaufen und war total überrascht, was es um diese Zeit noch alles gibt 😀 Frisches Brot zum Beispiel oder auch Hackfleisch ^^

Noch hab ich etwas Klopapier, wenn ich wieder was brauche, gehe ich zum DM in der Stadt, der hat auch noch, momentan ist ja die Stadt wie ausgestorben.

Am Rande: das ist das, was mir in der Corona Krise am meisten zu schaffen macht. Die vielen, vielen vor allem kleinen Geschäfte und Gastronomen. Es bricht mir das Herz wenn ich daran denke, was für Sorgen diese Menschen jetzt haben müssen. Und man kann da als Einzelperson nicht viel tun. Man kann Essen nach Hause bestellen und auch andere Dinge statt über Amazon über den Versand der Geschäfte bestellen, sofern die das machen. Aber sonst?

tristesse antworten
Vigil
 Vigil
(@vigil)
Beigetreten : Vor 9 Jahren

Beiträge : 386

Ja, das ausgeliefert Sein ist nicht gut - für Händler, Gastronomen u.a. genau so wenig wie für uns Familien.
Es wird aber noch lange so sein!
Zur Not musst du "mit dem Teufel den Bund eingehen" und bei Amazon bestellen. Aber lass es, wenn du tagsüber nicht zuhause bist, an eine DHL-Packstation senden. Sonst ist es womöglich einfach weg...

Wir können Händler nur unterstützen, wenn diese ausliefern.
Ich weiß von Bekannten, dass diese telefonisch anfragten und auch beliefert wurden. Ähnlich ist es bei Gastronomen. Ob es sie rettet?
Da ich eh krank bin, leben wir zu viert in völliger Isolation. Unsere große Tochter geht für uns einkaufen und liefert in der Hausdurchfahrt ab. Kein Zustand eigentlich. Sie arbeitet aber im Kinderhaus von Krankenhauspersonal und ist sowieso Risikogruppe.

Bleibt xund!

vigil antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 1 Sekunde

Beiträge : 0
Veröffentlicht von: @tristesse

Wer geht bei euch einkaufen? Stell dich mal im Supermarkt in die Nähe vom Klopapier, wenn welches kommt und dann siehst du was Hamstern ist.

Wir kaufen normalerweise kein Klopapier im Einzelhandel. Aktuell scheint mir das auch kein Problem mehr zu sein.

Anonymous antworten
tristesse
(@tristesse)
Beigetreten : Vor 2028 Jahren

Beiträge : 20559

Ja okay, dann versteh ich dass du keine Ahnung vom Thema hast.

tristesse antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 1 Sekunde

Beiträge : 0

Klopapier ist unser kleinstes Problem, das wir die nächsten Jahre haben werden.

Anonymous antworten
tristesse
(@tristesse)
Beigetreten : Vor 2028 Jahren

Beiträge : 20559

Darum geht es doch überhaupt nicht und das hat auch keiner bestritten.
Es geht darum dass du Quatsch erzählst, wenn du behauptest, es fänden keine Klopapier Hamsterkäufe statt. Und die Aussage bleibt auch dann noch falsch, wenn du das Thema dann in eine andere Richtung drehst.

tristesse antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 1 Sekunde

Beiträge : 0

Also bei uns gibt es genug Klopapier. Ich war heute einkaufen und habe extra danach geschaut.
Außerdem gibt es auch Mehl und Zucker zu genüge.
Nur weil mal was einige Tage knapp ist, braucht da noch keine Panik ausbrechen. Im übrigen tut es den Leuten vielleicht auch mal gut, wenn sie lernen Dinge zu planen.
Also ich könnte jedenfalls nicht so leben, wenn man so gar nichts zu Hause hat und erst ans Toilettenpapier kaufen denkt, wenn nichts mehr da ist.

Anonymous antworten
Irrwisch
(@irrwisch)
Beigetreten : Vor 25 Jahren

Beiträge : 3640

Wenn ich deine Postings richtig verfolgt habe, dann kaufst du im Großhandel ein.

Da wundert mit aktuell der Vorrat nicht.
Restaurants und Läden sind allermeist geschlossen.

irrwisch antworten
tristesse
(@tristesse)
Beigetreten : Vor 2028 Jahren

Beiträge : 20559
Veröffentlicht von: @qdspieler

Also bei uns gibt es genug Klopapier. Ich war heute einkaufen und habe extra danach geschaut.
Außerdem gibt es auch Mehl und Zucker zu genüge.

Wie schön für Euch. Aber Ihr kauft das je eh nicht im Einzelhandel.

Veröffentlicht von: @qdspieler

Nur weil mal was einige Tage knapp ist, braucht da noch keine Panik ausbrechen. Im übrigen tut es den Leuten vielleicht auch mal gut, wenn sie lernen Dinge zu planen.

Ich "breche" nicht in Panik aus.
Ich hab lediglich erzählt, dass es bei uns seit WOCHEN weder Mehl, Zucker noch Klopapier gibt, da wo ich immer einkaufe.
Ich bin im Übrigen Kaufmann von Beruf, wenn einer weiß, wie man plant dann ich. Darum breche ich ja auch nicht in "Panik" aus, aber ich kaufe auch nicht drei Packungen Klopapier. Aber ich kenne Leute, die wirklich Probleme haben, für sich die Grundversorgung zu decken, weil sie nicht die Kapazitäten haben, erst durch 10 Supermärkte zu fahren, bis sie Zewa finden.

Veröffentlicht von: @qdspieler

Also ich könnte jedenfalls nicht so leben, wenn man so gar nichts zu Hause hat und erst ans Toilettenpapier kaufen denkt, wenn nichts mehr da ist.

Auch davon war bei mir keine Rede. Ich hab natürlich auch, als das mit Corona anfing, meine Vorräte aufgefüllt. Das war ein Einkauf von 50 Euro. Das Nötigste, dass ich 2 Wochen Krankenstand zuhause schaffe, ohne jemanden bitten zu müssen. Aber ich hab nicht wie bescheuert Klopapier, Mehl oder Zucker gekauft.

Fände ich super, wenn Du lesen würdest, was ich schreibe, anstatt mir irgnedwas zu unterstellen, was ich nicht gesagt hab.

tristesse antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 1 Sekunde

Beiträge : 0
Veröffentlicht von: @tristesse

Ich "breche" nicht in Panik aus.
Ich hab lediglich erzählt, dass es bei uns seit WOCHEN weder Mehl, Zucker noch Klopapier gibt, da wo ich immer einkaufe.

Naja vor einigen Wochen hast du mich noch dumm angemacht, weil ich empfohlen habe Zucker im 25 kg Gebinde zu kaufen...
Ich kann die ja im Notfall die paar Gramm schicken, bevor die Not gar zu groß wird.

Veröffentlicht von: @tristesse

Aber ich kenne Leute, die wirklich Probleme haben, für sich die Grundversorgung zu decken, weil sie nicht die Kapazitäten haben, erst durch 10 Supermärkte zu fahren, bis sie Zewa finden.

Ganz ehrlich , über solche Probleme kann ich nur lachen. Das sind reine Luxusprobleme. Überleg mal, was du da von dir gibst. In vielen anderen Ländern stehen die Leute vor der Frage von was sie morgen leben sollen.

Anonymous antworten
tristesse
(@tristesse)
Beigetreten : Vor 2028 Jahren

Beiträge : 20559
Veröffentlicht von: @qdspieler

Naja vor einigen Wochen hast du mich noch dumm angemacht, weil ich empfohlen habe Zucker im 25 kg Gebinde zu kaufen...

Ich hab Dich hier noch nie dumm angemacht.

Veröffentlicht von: @qdspieler

Ich kann die ja im Notfall die paar Gramm schicken, bevor die Not gar zu groß wird.

Nein danke. Ich hab 1 kg im Keller und das wird wahrscheinlich bis Ende der Corona Krise reichen. Mehl auch und alles andere sowieso. Dennoch hab ich nicht gehamstert und darum geht es hier nämlich.

Veröffentlicht von: @qdspieler

Ganz ehrlich , über solche Probleme kann ich nur lachen. Das sind reine Luxusprobleme. Überleg mal, was du da von dir gibst. In vielen anderen Ländern stehen die Leute vor der Frage von was sie morgen leben sollen.

Sagt der Mensch, der auf 25 kg Zucker sitzt 😀
Ja, jetzt kommt wieder das Totschlagargument "Wenn Du Deinen Spinat nicht magst, dann denk daran, dass die Kinder in Afrika sich drüber freuen würden."

In welcher Realtiät lebst Du eigentlich 🤨

tristesse antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 1 Sekunde

Beiträge : 0
Veröffentlicht von: @qdspieler

Also bei uns gibt es genug Klopapier. Ich war heute einkaufen und habe extra danach geschaut.

Schön für dich. Bei uns gab es weder Mehl, gut Biomehl waren noch ein paar einzelne Packen da, noch Toilettenpapier, Zucker gibt es, ist aber stark reglementiert und von Hefe und Trockenhefe brauche ich nichts zu schreiben.

Veröffentlicht von: @qdspieler

Also ich könnte jedenfalls nicht so leben, wenn man so gar nichts zu Hause hat und erst ans Toilettenpapier kaufen denkt, wenn nichts mehr da ist.

Wir sind nun mal zu siebt und brauchen viel. Zu Beginn der Krise hatte ich so für 2-2,5 Wochen und es ist schwierig, dieses Niveau aufrecht zu erhalten. Und zwei Wochen Reserve ist schon das Ziel, es könnten jederzeit zwei Wochen Quarantäne auf einem zu kommen.

Anonymous antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 1 Sekunde

Beiträge : 0

Eine vierköpfige Familie hat nun mal einen höheren Bedarf an solchen Sachen wie ein Singlehaushalt.
Da kann man die Verbrauchsdauer von einem 8er oder 10 Paket in Tagen rechnen...

Anonymous antworten
Zaphod
 Zaphod
(@zaphod)
Beigetreten : Vor 2028 Jahren

Beiträge : 459
Veröffentlicht von: @qdspieler

Daher haben die Toilettenpapierhersteller ganz einfach aktuell zu wenig Rohstoffe zur Verfügung, um genügend zu produzieren.

Stimmt leider nicht, die Lager bei den Herstellern sind voll. Da aber mittlerweile viele ausländische Fahrer fehlen bekommen sie die Ware nicht abtransportiert, Das geht vielen Branchen so, Aldi hat gerade erst Pasta mit dem Zug aus Italie geholt war die Fahrer fehlen.

Z.B.

https://www.rnz.de/wirtschaft/wirtschaft-regional_artikel,-mannheim-toilettenpapier-produktion-bei-essity-mannheim-laeuft-auf-hochtouren-_arid,506887.html

Und dieses Problem wird sich so schnell nicht lösen lassen...

zaphod antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 1 Sekunde

Beiträge : 0
Veröffentlicht von: @zaphod

Da aber mittlerweile viele ausländische Fahrer fehlen bekommen

Auch hier fliegt uns grad das "möglichst *billig* *billig* bei den Löhnen" krachend um die Ohren.

Anonymous antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 1 Sekunde

Beiträge : 0

Das Aldi Probleme hat ist klar. Wer nichts bezahlt ist eben auch der letzte in der Kette.
Also wir haben keine Probleme bei der Beschaffung von Nudeln. Das sind allerdings auch deutsche Nudeln und die kosten schon im Einkauf mehr als die Aldinudeln im Verkauf.

Anonymous antworten
Zaphod
 Zaphod
(@zaphod)
Beigetreten : Vor 2028 Jahren

Beiträge : 459

Und hier gibt es eben überhaupt keine Nudeln, überhaupt kein Klopapier etc. seit gut 3 Wochen...aber Hauptsache Dir geht es gut...und wenn Du für mehr als 3 Wochen vorgesorgt hast? Hmmmm, vielleicht bist Du ja selber jemand aus der Kategorie "Hamsterer" oder "Prepper"?

Nach 2 Wochen sind hier unserer normalen Vorräte aufgebraucht und wenn sich die Leute vernünftig verhalten würden wäre das auch kein Problem...aber was interessiert Dich das in Deiner Welt...schau Du ruhig huldvoll auf "die anderen" herab 😕

zaphod antworten
Pinia
 Pinia
(@pinia)
Beigetreten : Vor 22 Jahren

Beiträge : 1375

Ich kann das gut nachvollziehen.
Uns ging es neulich mit Toastbrot so: Wir haben an 4 Tagen in allen Läden nur leere Regale vorgefunden. Schließlich ist mein Mann morgens um halb neun los, damit er auf jeden Fall die beiden benötigten Packungen bekommt (wir brauchen pro Woche 3,5 Pack Sandwichtoast oder 5-6 Pack normalen, das sieht beim Einkauf schon immer nach hamstern aus). - Hätten wir Platz im TK, ich hätte ihn auch gebeten statt 2 gleich 4 oder 6 Packungen mitzubringen - für alle Fälle.
Wenn man einmal erlebt, dass das, was man dringend braucht, nicht da ist, neigt man dazu es beim nächsten Mal in doppelter Menge für den Vorrat zu kaufen. - Meine Großeltern hatten immer einen gut bestückten Vorrat, weil sie den Mangel im Krieg erlebt haben, und Bekannte, die die DDR-Mangelwirtschaft erlebten, kaufen von manchen Dingen auch sicherheitshalber mehr "man kann ja nie wissen" und der Gedanke der möglichen Tauschware steckt noch drin.

Toastbrot kann man ersetzen - durch Müsli, Schwarzbrot, Knäcke, ... - aber bei Toilettenpapier ist das halt etwas anders. Daher hätte ich vermutlich auch zur Sicherheit noch einen zweiten Pack gekauft.

Wobei ... war das bei euch echtes Hamstern?
Wenn jeder in einen Laden geht und dort Toilettenpapier findet, weiß er ja noch nicht, ob die anderen auch welches gefunden haben, und nimmt halt zur Sicherheit seinen Pack mit. Es könnte ja der einzige gewesen sein. - Ihr habt also eher unbeabsichtigt gehamstert.

pinia antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 1 Sekunde

Beiträge : 0
Veröffentlicht von: @pinia

Wir haben an 4 Tagen in allen Läden nur leere Regale vorgefunden.

Villeicht liegt es daran, das wir mit Harry eine Großbäckerei direkt in der Stadt haben aber so eklatant hab ich den Mangel noch nicht erlebt.

Allerdings, das ist mein Beitrag, back ich mein Brot seit über einem Monat überwiegend selber.. und ab und anleiste ich mir ein paar Bötchen bei unserem Handwerksbäcker

Mein Hefeproblem hab ich inzwischen auch gelöst.... ein kleiner Lebensmittelhändler eine Strasse weiter bietet 500 gr Blöcke an
Musste halt nur lernen das *alkhamira الخميرة* auf Arabisch Hefe heisst 😀

Schön portioniert und eingefroren dürfte so ein Block auch eine Zeit halten 😊

Anonymous antworten
Pinia
 Pinia
(@pinia)
Beigetreten : Vor 22 Jahren

Beiträge : 1375
Veröffentlicht von: @scylla

Allerdings, das ist mein Beitrag, back ich mein Brot seit über einem Monat überwiegend selber.. und ab und anleiste ich mir ein paar Bötchen bei unserem Handwerksbäcker

Ich backe seit Monaten unser Brot fürs Abendbrot und Schulvesper selber, aber mein Mann möchte gerne zum Frühstück Toastbrot haben. Am WE gibt es bei uns auch Brötchen, selbstgebacken oder von der Tankstelle ums Eck.

Das mit dem großen Hefeblock ist ja eine gute Idee! Wobei ... an frische Hefe traue ich mich nicht ran, seit ich vor zig Jahren damit schlechte Ergebnisse erzielt habe. Bei Trockenhefe ist bei mir seit Jahren das Gelingen garantiert.

pinia antworten
stundenglas
(@stundenglas)
Beigetreten : Vor 20 Jahren

Beiträge : 4769
Veröffentlicht von: @pinia

Bei Trockenhefe ist bei mir seit Jahren das Gelingen garantiert.

Mir geht's genau anders herum.

stundenglas antworten
Ungehorsam
(@ungehorsam)
Beigetreten : Vor 8 Jahren

Beiträge : 3336

Wobei ... war das bei euch echtes Hamstern?
Wenn jeder in einen Laden geht und dort Toilettenpapier findet, weiß er ja noch nicht, ob die anderen auch welches gefunden haben, und nimmt halt zur Sicherheit seinen Pack mit. Es könnte ja der einzige gewesen sein. - Ihr habt also eher unbeabsichtigt gehamstert.

Genau das war mein Gedankengang. Danke, daß wenigstens du mich verstehst.

ungehorsam antworten
lhoovpee
(@lhoovpee)
Beigetreten : Vor 10 Jahren

Beiträge : 3547
Veröffentlicht von: @pinia

Wenn jeder in einen Laden geht und dort Toilettenpapier findet, weiß er ja noch nicht, ob die anderen auch welches gefunden haben

Es gibt so etwas, das heißt Handy/Smartphone. Oder man geht halt zusammen alle Läden einzeln ab.

Das Problem sind ja nicht nur jene, die aktiv Vorräte kaufen, sondern auch jene die von vornherein davon ausgehen, dass sie nichts mehr bekommen und deshalb mehr kaufen, wie hier geschehen.

lhoovpee antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 2 Sekunden

Beiträge : 0
Veröffentlicht von: @lhoovpee

Oder man geht halt zusammen alle Läden einzeln ab.

hier in der Gegend gilt durchweg inzwischen die Regel
"pro Einkauf eine Person"

Anonymous antworten
tristesse
(@tristesse)
Beigetreten : Vor 2028 Jahren

Beiträge : 20559

Nein, es gilt eher pro Einkauf einen Wagen 😊

tristesse antworten
B'Elanna
(@belanna)
Beigetreten : Vor 23 Jahren

Beiträge : 1793

Hier beides.
Eine Person mit einem Zwangswagen - selbst wenn man nur ein Päckchen Kaugummi kaufen will.... oder Gummilitze (seit gestern nicht mehr kriegbar - Gummilitze sind das neue Toilettenpapier)

belanna antworten
Irrwisch
(@irrwisch)
Beigetreten : Vor 25 Jahren

Beiträge : 3640
Veröffentlicht von: @belanna

Hier beides.
Eine Person mit einem Zwangswagen - selbst wenn man nur ein Päckchen Kaugummi kaufen will.... oder Gummilitze (seit gestern nicht mehr kriegbar - Gummilitze sind das neue Toilettenpapier)

Über den Zwangswagen habe ich mich heute früh auch gewundert.
Ein Ehepaar musste einen 2. Wagen nehmen.

Aber das macht schon Sinn.

1.wird die Zahl der Käufer damit nicht über eine bestimmte Zahl reingelassen.
Es ist nur eine bestimmte Anzahl Einkaufswagen freigegeben.

2. wird schon mit dem Wagen automatisch ein Abstand hergestellt.

irrwisch antworten
tristesse
(@tristesse)
Beigetreten : Vor 2028 Jahren

Beiträge : 20559
Veröffentlicht von: @irrwisch

2. wird schon mit dem Wagen automatisch ein Abstand hergestellt.

Und das ist es halt und das fand ich auch weise. Zudem standen Servicekräfte am Eingang, die haben auf Wunsch den Griff der Einkaufswagen desinfiziert. Ich hab das leider zu spät gecheckt, sonst hätte ich denen aus dem Supermarkt ne Tafel Schokolade mitgebracht.

tristesse antworten
Zaphod
 Zaphod
(@zaphod)
Beigetreten : Vor 2028 Jahren

Beiträge : 459
Veröffentlicht von: @tristesse

Zudem standen Servicekräfte am Eingang, die haben auf Wunsch den Griff der Einkaufswagen desinfiziert.

Der ist bei uns wieder weg...ich habe mal darauf hingewiesen dass diese arme Socke mit nahezu jedem Kunden in Kontakt gerät...und zwar mit einem deutlich geringeren Abstand als 1,5m und so fröhlich als "Spreader" funktionieren könnte.
Jetzt gibt es eine Möglichkeit selbst zu desinfizieren.

zaphod antworten
tristesse
(@tristesse)
Beigetreten : Vor 2028 Jahren

Beiträge : 20559
Veröffentlicht von: @zaphod

Der ist bei uns wieder weg...ich habe mal darauf hingewiesen dass diese arme Socke mit nahezu jedem Kunden in Kontakt gerät...und zwar mit einem deutlich geringeren Abstand als 1,5m und so fröhlich als "Spreader" funktionieren könnte.
Jetzt gibt es eine Möglichkeit selbst zu desinfizieren.

An sich ist es kein Problem, die Servicekräfte zu bitten, zurück zu treten, damit ich selbst desinfizieren kann 😊 So rücksichtsvoll sind die Leute hier schon.

tristesse antworten
lhoovpee
(@lhoovpee)
Beigetreten : Vor 10 Jahren

Beiträge : 3547

Was macht das denn für ein Sinn?
Wenn man so oder so zusammen wohnt, kann man auch zusammen einkaufen.

lhoovpee antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 2 Sekunden

Beiträge : 0

Frag mich doch nicht... ich seh nur die Plakate die an vielen Supermärkten hier stehen
""Einkaufen ist kein Familienerlebniss" .. pro Haushalt nur eine Person"
oder sehe, wenn Mütter von der Security gezwungen werden die Kinder wieder zum Auto zu bringen, weil sie nicht mit rein dürfen.

Anonymous antworten
lhoovpee
(@lhoovpee)
Beigetreten : Vor 10 Jahren

Beiträge : 3547

Hm, muss man seiner Kinder dann erst irgendwo Unterbirngen, um einkaufen zu können?
Ist ja nicht sonderlich toll.
Unbeaufsichtigt im Auto ist keine gute Lösung.

lhoovpee antworten
stundenglas
(@stundenglas)
Beigetreten : Vor 20 Jahren

Beiträge : 4769

Man könnte sie draußen anleinen.

stundenglas antworten
Helmut-WK
(@hkmwk)
Beigetreten : Vor 22 Jahren

Beiträge : 10219

<b😈
😊 😀

hkmwk antworten
B'Elanna
(@belanna)
Beigetreten : Vor 23 Jahren

Beiträge : 1793

Oder den Security drauf aufpassen lassen 😀

belanna antworten
tristesse
(@tristesse)
Beigetreten : Vor 2028 Jahren

Beiträge : 20559
Veröffentlicht von: @scylla

oder sehe, wenn Mütter von der Security gezwungen werden die Kinder wieder zum Auto zu bringen, weil sie nicht mit rein dürfen.

Selbst gesehen und selbst gehört 🤨
Ich hab es nämlich noch nicht gesehen, dass Mütter mit Kindern weggeschickt werden. Weg geschickt werden Mutti, Vati, Kinder. Weil da nämlich wirklich einer zuhause bleiben kann.
Die Kinder rennen rum im Supermarkt und halten null Abstand.

Ich hab Verständnis, wenn eine alleinerziehende Mutter sich nicht anders zu helfen weiß, als die Kinder mitzumehmen. Aber wenn ein Elternteil zuhause bleiben darf, soll es bitte mit den Kindern zuhause bleiben.

Aber das haben viele Eltern nicht verstanden. Die denken nach 2 Wochen Isolation und keine Spielplätze, der wöchentliche Einkauf sei eine super Abwechslung. Und wir in der Apotheke stellen Schutzwände auf, desinfizieren alles in Grund und Boden und Mutti, Vati und die Kinder rennen durch den Supermarkt.

tristesse antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 2 Sekunden

Beiträge : 0
Veröffentlicht von: @tristesse

Ich hab es nämlich noch nicht gesehen, dass Mütter mit Kindern weggeschickt werden. Weg geschickt werden Mutti, Vati, Kinder.

Ich glaube dir gerne, dass du das noch nicht gesehen hast. Weiter oben hast du ja erklärt, dass du von früh bis spät arbeitest. Da sind natürlich keine Kinder mehr unterwegs.

Anonymous antworten
B'Elanna
(@belanna)
Beigetreten : Vor 23 Jahren

Beiträge : 1793

Ich habe es auch noch nicht gesehen, und ich war heute in mehreren Läden, und überall liefen Kinder rum, die zu klein waren, um sie allein zuahuse zu lassen.
Auf den Schildern am Eingang stand jeweils "bitte lassen Sie Ihre Kinder nach Möglichkeit zuhause".
Manche können halt nicht lesen,
andere lesen's und denken "betrifft mich nicht",
wieder andere lesen's und denken "och nö" -
und manche lesen es und halten sich dran.

Die Deppen sterben leider nicht aus - daran wird auch Corona nichts ändern....

belanna antworten
tristesse
(@tristesse)
Beigetreten : Vor 2028 Jahren

Beiträge : 20559
Veröffentlicht von: @belanna

Die Deppen sterben leider nicht aus - daran wird auch Corona nichts ändern....

Ich war gestern 20 Uhr im Real und selbst da waren Kinder unterwegs.

tristesse antworten
tristesse
(@tristesse)
Beigetreten : Vor 2028 Jahren

Beiträge : 20559
Veröffentlicht von: @qdspieler

Ich glaube dir gerne, dass du das noch nicht gesehen hast. Weiter oben hast du ja erklärt, dass du von früh bis spät arbeitest. Da sind natürlich keine Kinder mehr unterwegs.

Du liest scheinbar nur selektiv.
Ich hab hier schon mehrfach erzählt, dass ich auch durchaus Mittwoch nachmittags einkaufe.

tristesse antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 2 Sekunden

Beiträge : 0

Oh, das muss ich wohl versehentlich überlesen haben...

Anonymous antworten
Gelöschtes Profil
(@deleted_profile)
Beigetreten : Vor 4 Jahren

Beiträge : 30188

Wenn nur x Leute in den Einkaufsmarkt hinein dürfen (bei uns ist das so - 10m2 pro Person, oder so), und dann kommt Familie Müller mit Ehepaar Müller, Schwiegermutter Müller und den Kindern Hänschen und Klara - dann sind 5 Leute drin, und eventuell müssen dann 5 Leute draußen warten, von denen 4 noch reingekommen wären, wenn Frau Müller mit Mann, Schwiegermutter und Kindern vorher gesprochen und eine Einkaufsliste gemacht hätte und dann alleine für alle einkaufen gegangen wäre. Auch sind Kinder nicht immer gut unter Kontrolle beim Einkaufen (kein Vorwurf, nur nüchterne Feststellung). Da dann den Sicherheitsabstand einzuhalten fällt nicht immer leicht.

deleted_profile antworten
lhoovpee
(@lhoovpee)
Beigetreten : Vor 10 Jahren

Beiträge : 3547

Ok, ergibt Sinn.

lhoovpee antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 2 Sekunden

Beiträge : 0
Veröffentlicht von: @lhoovpee

Was macht das denn für ein Sinn?
Wenn man so oder so zusammen wohnt, kann man auch zusammen einkaufen.

Es erhöht schlicht das Risiko. Denn man kann die Abstandsregel im Supermarkt nicht immer einhalten. Plötzlich taucht jemand aus dem Seitengang auf, soll man sich dann in Luft auflösen?

Wenn man zu zweit ist, hat man eben zweimal die Chance anzustecken und angesteckt zu werden.

Aber dass man alles gleich zur Regel erheben muss. Manchmal gibt es einfach Gründe zu zweit einzukaufen.

Ich wäre für Augenmaß und weniger Hysterie und weniger beschränkende Regelungen.

Anonymous antworten
Gelöschtes Profil
(@deleted_profile)
Beigetreten : Vor 4 Jahren

Beiträge : 30188

Also zu zweit wird man hier in der Regel rein gelassen. Eventuell muss man halt vorher einen Moment länger warten, damit 10m2%Person eingehalten werden.

Und die Mama mit dem Baby im Tragetuch auf dem Rücken wurde glaube ich nur einfach gezählt, aber das habe ich nur nebenher mitgeschnitten.

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Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 2 Sekunden

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Vorsorge ist besser wie Nachsicht
Es gibt ja dieses berüchtigte Zitat aus der Serie "Superantual"

Veröffentlicht von: @ungehorsam

jeder brachte eine Packung mit.

"Horte Toilettenpapiert! Horte es als sei es aus Gold gemacht. Denn das ist es" (sinngemäß zitiert)

Die Realität könnte bald sein, das Toilettenppapier und co. tatsächlich bald zum raren Produkt werden.
Aber nicht nur das. kartonage, Verpackungsmaterial für Lebensmittel, Medikamente, etc. auch
https://www.n-tv.de/wirtschaft/Ohne-Altpapier-ist-die-Versorgung-gefaehrdet-article21670975.html

Mach Dir keinen Kopp bzw. lass Dir blos nicht ein schlechtes Gewissen einreden... alles richtig gemacht

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Anonymous
 Anonymous
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Beigetreten : Vor 2 Sekunden

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Hamstern..
Da würde ich doch gerne einmal um eure (latürnich unverbindlichen) Definitionsversuche bitten
Zumindest hier

https://www.praxisvita.de/notvorrat-anlegen-diese-lebensmittel-duerfen-nicht-fehlen-18331.html

empfiehlt man

Das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft definiert genauer, welche Vorräte sich als Notverpflegung besonders eignen.

Auf 10 Tage gerechnet empfiehlt das Ministerium für eine Person unter anderem folgende Lebensmittel in den Notvorrat zu integrieren:

Vollkornbrot oder Knäckebrot abgepackt (710 g)
Rohe Nudeln (280 g)
Reis (180 g)
Kartoffeln (710 g)
Grüne Bohnen aus der Konserve (570 g)
Erbsen und Möhren aus der Konserve (640 g)
Pilze aus der Konserve (290 g)
Kirschen (400 g)
Äpfel (710 g)
Ananas aus der Konserve (250 g)
Hartkäse (500g)
Bockwürsten aus der Konserve (210 g)
Eier (5 der Gewichtsklasse M)
Streichfett (180 g)

Das wären ja bei einem 4 Personen Haushalt fast 3 kg Brot, über ein Kilo Nudeln, mehr als ein halbes Kilo Reis plus eine Menge Dosen, Gläser und Konserven.
Also Einkaufsmengen, die viele inzwischen schon als "asoziales *der denkt nicht an die anderen* Hamstern" brandmarken würden

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Deborah71
(@deborah71)
Beigetreten : Vor 22 Jahren

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..wäre für mich, ohne Sinn und Verstand wesentliche Mengen mehr als den empfohlenen Notvorrat zu kaufen.

Also eine rein emotional gesteuerte Überreaktion, die dann andere in Schwierigkeiten bringen kann.

deborah71 antworten
B'Elanna
(@belanna)
Beigetreten : Vor 23 Jahren

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So wie letztens die ältere Dame, die ungelogen mit einem Großpäckchen (wo also so rund 60-70 Würfel drin sind) an der Kasse stand... ^^
Drauf angesprochen, was sie denn mit so viel Hefe wolle, wurde sie noch pampig....

belanna antworten
Deborah71
(@deborah71)
Beigetreten : Vor 22 Jahren

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Was ein Unfug.... Frischhefe hält doch gar nicht so lange... naja, vielleicht lernt sie es am Ergebnis, wenn der Schimmel wiehert 😉

deborah71 antworten
Anonymous
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Frischefe
lässt sich durchaus einfrieren
https://praxistipps.focus.de/hefe-einfrieren-und-auftauen-das-sollten-sie-beachten_104928

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Deborah71
(@deborah71)
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Danke, gut zu wissen 😊

deborah71 antworten
Anonymous
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Beigetreten : Vor 2 Sekunden

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War mir bis gestern auch neu.. bis es meine Sis neben her erwähnte 😀

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Anonymous
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(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 2 Sekunden

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Ich würde dir raten, 1 Packung denen zu schenke n die es schwer haben.

Kennste ältere, nicht so fitte, Menschen wo es verschenken kannst?

Weil sonst steht das bei Gott auf der NoGo Liste.

M.

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Zaphod
 Zaphod
(@zaphod)
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Veröffentlicht von: @meriadoc

Weil sonst steht das bei Gott auf der NoGo Liste.

So ein Quark...da gibt es ganz andere Dinge außerhalb von Corona.

Packung behalten, wenn man sie denn schon hat, dafür 8x weniger auf der Suche nach Toilettenpapier in Geschäfte gehen und andere Leute evtl. mit Ansteckung zu gefährden.

Da ich nicht gehamstert habe bin ich 10x mehr in Geschäften als sonst und habe somit auch 10x mehr Kontakt zu anderen Personen als vor der "Krise", nur um für eine weitere Woche versorgt zu sein. Und dieses Spiel wiederholt sich Woche für Woche...was ist da besser?

zaphod antworten
Anonymous
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(@Anonymous)
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Kein Quark!

Habgierig sein ist ein NoGo bei Gott und zeugt von mangelndem Vertrauen.

M.

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Gelöschtes Profil
(@deleted_profile)
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Das war aber keine Habgier, sondern eine Familie, die strategisch gearbeitet hat.

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lhoovpee
(@lhoovpee)
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Ziemlich doofe Strategie hatten die da 😀

lhoovpee antworten
Gelöschtes Profil
(@deleted_profile)
Beigetreten : Vor 4 Jahren

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Nun, sie war für die Familie erfolgreich. Besser jedenfalls als "ach, das letzte Paket ist eben grade raus". 😉

Nebenbei: Bei uns im frisch wiedereröffneten Aldi hatten sie noch viel Klopapier, wenn auch kein vierlagiges mehr.

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lhoovpee
(@lhoovpee)
Beigetreten : Vor 10 Jahren

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Bei uns ist auch meist genügend Klopapier da. Man darf halt nicht erst um 20 Uhr einkafuen gehen 😀
Aber ich wohne auch in einer kleinen Stadt. In Großstädten mag das ganz anders aussehen.

lhoovpee antworten
Ungehorsam
(@ungehorsam)
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Was ist daran doof?

ungehorsam antworten
lhoovpee
(@lhoovpee)
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Naja, ihr habt jetzt drei mal so viel Klopapier, wie es das Ziel war.
Das heißt auch die Kosten war drei mal so hoch.
Hinzu kommen immensen Lagerkosten.
Und zwei andere Kunden gehen leer aus.

😀

lhoovpee antworten
Ungehorsam
(@ungehorsam)
Beigetreten : Vor 8 Jahren

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Wem haben wir etwas weggenommen?

ungehorsam antworten
tristesse
(@tristesse)
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Leuten wie mir zb. die seit Wochen immer vorm leeren Klopapierregal stehen 😊

tristesse antworten
Anonymous
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(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 3 Sekunden

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Leuten die hart arbeiten und Schichten schieben und das teils auch wegen der Pandemie.
Omis, die langsamer sind. Alleinerziehende die herumhetzen weil alles gehamstert wird.

Aber nöööh, da geht man abwechselnd rein und holt sich 4 Packungen. Und an der Palette steht teilweise: Bitte nur eine Packung pro Haushalt.

Da wird eine Bitte ausgesprochen und ignoriert.

Was denkste wie Gott darüber denkt?

Das ist nun mal bei ihm ein NoGo.

Habgier ist eine Sünde . Aber auch die der Herr auch vergibt. Ganz klar!

Max

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Zaphod
 Zaphod
(@zaphod)
Beigetreten : Vor 2028 Jahren

Beiträge : 459

Vielleicht liest Du das Anfangsposting nochmal...falsch Zeugnis geben ist auch nicht so gut gelitten auf Gottes Liste 😕

Veröffentlicht von: @meriadoc

Aber nöööh, da geht man abwechselnd rein und holt sich 4 Packungen. Und an der Palette steht teilweise: Bitte nur eine Packung pro Haushalt.

Deshalb

Veröffentlicht von: @meriadoc

Was denkste wie Gott darüber denkt?

zaphod antworten
Anonymous
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Beigetreten : Vor 3 Sekunden

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Du unterstellst etwas

Veröffentlicht von: @meriadoc

da geht man abwechselnd rein und holt sich 4 Packungen.

Was garnicht geschehen ist
Realiter schrieb die TE

Jeder von uns ging in einen der Märkte, um Toilettenpapier zu erstehen. Ihr werdet es nicht glauben - jeder brachte eine Packung mit.

Warum verdrehst Du die Wahrheit und redest falsch Zeugnis wieder Deines Nächsten ?

Veröffentlicht von: @meriadoc

Was denkste wie Gott darüber denkt?

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Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 3 Sekunden

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Wer ist denn jeder gemeint?

Vater, Mutter und 2 Kinder? Ein Haushalt
Oder
Mit Vaters Eltern und Mutters Eltern. Dann wären es 3 Packungen.
Eine WG mit 4 Personen? Ein Haushalt

Was verstehe ich falsch?

M.

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Helmut-WK
(@hkmwk)
Beigetreten : Vor 22 Jahren

Beiträge : 10219
Veröffentlicht von: @meriadoc

Aber nöööh, da geht man abwechselnd rein und holt sich 4 Packungen.

Im vorliegenden Fall ist man aber nicht vier Mal nacheinander in den gleichen Laden gegangen, sondern gleichzeitig in vier verschiedene Läden. Weil vermutet wurde, dass in denen wohl auch nichts zu finden ist (aber gehofft wurde, dass in einem doch was da ist). Und dann kamen alle zusammen und waren überrascht, dass es überall was gab und sie nun vier Großpackungen hatten.

Veröffentlicht von: @meriadoc

Was denkste wie Gott darüber denkt?

Na ja, vielleicht das: "Hättet ihr euch weniger Sorgen gemacht, wäret ihr zusammen nacheinander in die Läden gegangen statt gleichzeitig, bzw. hättet nur in einen gehen müssen."

Andererseits: Was wäre dein Kommentar gewesen wenn Ungehoram geschrieben hätte: Wir haben nacheinander drei Läden abgeklappert, aber kein Klopapier gefunden, in einen vierten konnten wir nicht mehr gehen, der hatte dann schon zu ...

Hättest du dann gesagt: Gut so, dass ihr nicht alle gleichzeitig losgegangen seid, und am Ende vier Packungen gehamstert habt! Oder jeden beschuldigt, der den Rat gibt, dann doch gleichzeitig in vier Richtungen zu gehen, um Läden abzuklappern, dass er einen Rat wider Gottes Willen gegeben hat?

Helmut

hkmwk antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 3 Sekunden

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Niemandem. Das nehmen mache eben nur zum Anlass sich aufzuregen.

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Suzanne62
(@suzanne62)
Beigetreten : Vor 8 Jahren

Beiträge : 7706
Veröffentlicht von: @meriadoc

Habgierig sein ist ein NoGo bei Gott und zeugt von mangelndem Vertrauen.

Habe ich da was überlesen bisher? Ich kann mich an keine Bibelstelle erinnern, die es verbietet, Klopapier zu kaufen. Und dass man, wenn man mehrfach die Erfahrung gemacht hat, nichts mehr zu bekommen, dann auch selber dazu übergeht, einen etwas größeren Vorrat als sonst anzulegen, kann ich gut nachvollziehen.
"Habgierig" ist das keineswegs. "Habgierig" ist es, wenn man die Regale leer kauft und anschließend das Zeug für das 10fache im Internet vertickt.

suzanne62 antworten
lhoovpee
(@lhoovpee)
Beigetreten : Vor 10 Jahren

Beiträge : 3547

Nun, leider hat kein Bibelautor festgehalten, wie er sich nach seinem Geschäft gesäubert hat. Wäre heute evtl. hilfreich 😀

p.s.: Bei Amazon gibt es noch Klopapier. 100 Rollen, 4-lagig, 60€ 😀

lhoovpee antworten
Suzanne62
(@suzanne62)
Beigetreten : Vor 8 Jahren

Beiträge : 7706
Veröffentlicht von: @lhoovpee

Bei Amazon gibt es noch Klopapier. 100 Rollen, 4-lagig, 60€ 😀

Echtes Schnäppchen!😀😀😀😀😀😀😀😀

suzanne62 antworten
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(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 3 Sekunden

Beiträge : 0
Veröffentlicht von: @suzanne62

Ich kann mich an keine Bibelstelle erinnern, die es verbietet, Klopapier zu kaufen.

Deuteronomium 23, 13-14 gebietet eigentlich nur den Besitz eines Spatens, behufs Grabung eines Loches, behufs... na ja.. und so weiter 😉

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Gelöschtes Profil
(@deleted_profile)
Beigetreten : Vor 4 Jahren

Beiträge : 30188

Aber nicht geplant, sondern umständehalber. Eher eine lässliche Sünde, würde ich sagen. Und vielleicht hört ihr ja in eurem Umfeld von jemandem, dessen Klopapier grade zur Neige geht - und beglückt den mit einer Packung... 😉

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Suzanne62
(@suzanne62)
Beigetreten : Vor 8 Jahren

Beiträge : 7706
Veröffentlicht von: @lubov

vielleicht hört ihr ja in eurem Umfeld von jemandem, dessen Klopapier grade zur Neige geht - und beglückt den mit einer Packung... 😉

Wenn man noch nicht weiß, was man lieben Angehörigen ins Osternest legen soll....das wär mal eine Idee.😀

suzanne62 antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 3 Sekunden

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Vieleicht könnte ich ja damit mal bei der Weiblichkeit punkten...
Eine hübsch verzierte rolle Klopapier 😉

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Suzanne62
(@suzanne62)
Beigetreten : Vor 8 Jahren

Beiträge : 7706
Veröffentlicht von: @scylla

Vieleicht könnte ich ja damit mal bei der Weiblichkeit punkten...
Eine hübsch verzierte rolle Klopapier 😉

😀😀😀😀😀😀😀😀Und der neueste Anmachspruch wäre: "Du, ich hab noch ne ganze Palette Klopapier im Haus.....

suzanne62 antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 3 Sekunden

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nicht zu vergergessen

".... ich hab Nudeln, Mehl und Heefeee " 😀 😀 😀 😀

"ich hab Desinfektionsmittel..."dürfte dann der ultimative Heiratsantrag sein *grins*

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tristesse
(@tristesse)
Beigetreten : Vor 2028 Jahren

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Das nennt man dann Zweckehe 😊

tristesse antworten
B'Elanna
(@belanna)
Beigetreten : Vor 23 Jahren

Beiträge : 1793

Soll ich Dir mal meine Klopapierrollensammlung zeigen? 😀

belanna antworten
tristesse
(@tristesse)
Beigetreten : Vor 2028 Jahren

Beiträge : 20559

Harharhar.😈

tristesse antworten
JohnnyD
(@johnnyd)
Beigetreten : Vor 25 Jahren

Beiträge : 1778

Es gibt also bei euch genug Toilettenpapier.

Wir haben gleich im Februar Vorräte angelegt. Das hat sich als klug und vorausschauend erwiesen.

johnnyd antworten
Suzanne62
(@suzanne62)
Beigetreten : Vor 8 Jahren

Beiträge : 7706
Veröffentlicht von: @johnnyd

Wir haben gleich im Februar Vorräte angelegt. Das hat sich als klug und vorausschauend erwiesen.

Hier in meinem Stadtteil haben viele den Ernst der Lage noch nicht erkannt, sodass es in den meisten Supermärkten immer noch Nudeln, Reis, Klopapier und Konserven zu kaufen gibt.
Wir sind hier anscheinend irgendwie beschränkt, dass hier bisher noch kaum jemand auf die Idee gekommen ist, von diesen Sachen mehr als sonst üblich zu kaufen....🤨

Nachtrag vom 03.04.2020 1828
Nee, ich sag jetzt nicht, wo genau ich wohne....nicht, dass aus ganz NRW die Hamsterer angefahren kommen und uns die Supermärkte leerkaufen...

suzanne62 antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 3 Sekunden

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Ich hab heute einmal den neu eröffenten türkischen Lebensmittelsupermarkt bei uns besichtig.

3 Liter Gläser mit eingelegten Gurken, Paprika usw.
2,5 und 5 kg Säcke mit Reis, getrockeneten weissen Bohnen, gelben Bohnen, Linsen, Bulgur und Couscous
5 Liter Kanister feinstes Sonnenblumen und Olivenöl
Schwarzer Tee kiloweise verpackt

Ein Hamstererparadies aber... keine Backhefe.
Weder frisch noch trocken ...
Der Verkäufer erzählte, das er Rund 30 kg Frischhefe in 3 Tagen verkauft hat 😀

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Irrwisch
(@irrwisch)
Beigetreten : Vor 25 Jahren

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Fein, ich gönne es euch.

Sehe dies aber eher nicht als hamstern an, sondern " Glück gehabt"

Hamstern wäre für mich eher dan, wenn ihr diese Aktion jetzt bei jedem Einkauf macht.

Ich bin jetzt schon 3 WE hintereinander in einem ländlichen Lidl zum Einkauf gewesen.

Es gab weder Klopapier, noch Hefe, noch Mehl.

Aber noch habenwie alles von dem in Vorratsmenge.

Und auch ansonsten geht es uns doch wirklich gut, finde ich!

Mich bedrücken viel eher die Bilder der gestsapelten Toten in New York, Mailand oder Madrid.

Oder die aus den Flüchtlingscamps in Griechenland.

irrwisch antworten


Anonymous
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Hendrik Streeck
Hallo zusammen

Ich diskutiere hier nicht mehr mit, denke aber, dass dieses Filmchen doch einige interessieren könnte:

https://www.youtube.com/watch?v=VP7La2bkOMo

Der Virologe Hendrik Streeck, der an vorderster Front am Virus forscht (er tut nach eigenem Bekunden Dinge, die er eigentlich vom RKI erwartet hätte), gibt sehr konkrete Auskunft über bisherige Forschungseinsichten und lässt, bei aller Diplomatie, doch deutlich durchblicken, dass er die drastischen Massnahmen der Regierung nicht nur rückblickend, sondern auch von Vornherein unverhältnismässig findet. Er sympatisiert auch klar mit dem Vorgehen von Schweden.

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Blackhole
(@blackhole)
Beigetreten : Vor 21 Jahren

Beiträge : 1274

Im Moment zeigt sich z.B. hier in der Kurpfalz tatsächlich kein gravierenderes Bild als die gewöhnliche Grippe.
Aber: Wie sähe es ohne den Shutdown aus?

In der Lombardei, im Großraum Madrid, im Elsass und jetzt auch in New York zeigen sich erschreckende Dinge die hier niemand der noch alle Latten am Zaun hat haben will. Da zeigt sich, daß es eben doch ein deutlich giftigerer Virus ist als die Influenza, der bisherige jährliche Killer. Wo immer in dichtbesiedelten Regionen sehr viele Infektionen auftauchen, gibt es eine abartige Todesrate mit so vielen Toten pro Tag wie insgesamt in einer heftigen Grippesaison über Monate.

So wie in Schweden hat man ja bis vor 3 Wochen das ganze Leben weiterlaufen lassen. Nur hat das halt nicht geklappt.

Und ganz ehrlich: ich bin jemand die sich auch nichts sehnlicher wünscht als ein Ende des Shutdowns.

blackhole antworten
Suzanne62
(@suzanne62)
Beigetreten : Vor 8 Jahren

Beiträge : 7706
Veröffentlicht von: @blackhole

Und ganz ehrlich: ich bin jemand die sich auch nichts sehnlicher wünscht als ein Ende des Shutdowns.

Das wird auch kommen - das kann ja kein Dauerzustand bis zur Markteinführung eines Impfstoffs und/oder Medikaments sein.
Das erklärte Zeil war ja nie, die Pandemie damit zu stoppen, sondern die Ausbreitung des Virus zu verlangsamen, damit das Gesundheitswesen Zeit gewinnt, um sich auf die ganz große Welle vorzubereiten - und die kommt ganz sicher nach einer Lockerung des Shutdowns.
Es braucht halt akzeptable Kompromisse zwischen Infektionsschutz und einer Volkswirtschaft, die man nicht völlig vor die Wand fahren will und kann.
Ich denke, das was bei Aldi, Lidl, Netto und Rewe inzwischen Routine ist - nicht zu viele Kunden gleichzeitig im Laden, Abstand halten mit Hilfe von Markierungen auf dem Boden - sollte für Schuh- und Klamottenläden sowie Buchhandlungen und Parfümerien ebenfalls möglich sein.
Den jetzigen Zustand kann man nicht dauerhaft aufrecht erhalten, aber mit Beschränkungen und Auflagen werden wir wohl noch länger leben müssen.

suzanne62 antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 3 Sekunden

Beiträge : 0
Veröffentlicht von: @suzanne62

Ich denke, das was bei Aldi, Lidl, Netto und Rewe inzwischen Routine ist - nicht zu viele Kunden gleichzeitig im Laden, Abstand halten mit Hilfe von Markierungen auf dem Boden - sollte für Schuh- und Klamottenläden sowie Buchhandlungen und Parfümerien ebenfalls möglich sein.

Hendrik Streeck sagt in der gleichen Sendung, wenn man sie ganz schaut (bei Minute 08

Sich selber zu schützen mit einer OP-Maske, bringt nichts. Es gibt keine Gefahr, beim Einkaufen oder so wie ich eben erklärt habe, jemand anderen zu infizieren. Wir sehen ja, wie die Infektionen stattgefunden haben. Die Größe der Infektionen. Das war nicht im Supermarkt oder im Restaurant. Das war bei der Party, beim Après-Ski in Ischgl, das war in der Trompete in Berlin, in der Bar, das war beim Kappenkarneval in Gangelt und bei den ausgelassenen Fußballspielen in Bergamo. Da gibt es überall in der Welt die Beispiele, wo wir die großen Ausbrüche haben. Aber das kam nicht aus einem Supermarkt, das kam nicht aus einem Fleischer oder aus einem Restaurant, sondern das kam von engem Beieinandersein für einen längere Zeit.

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Lucan-7
(@lucan-7)
Beigetreten : Vor 16 Jahren

Beiträge : 29421

Wenn das so wäre, dass man sich nur bei Fussballspielen oder Partys, aber nicht beim Einkaufen infizieren kann, dann dürfte es inzwischen praktisch keine Neuansteckungen mehr geben... trotzdem steigt die Kurve exponentiell weiter und verflacht sich nur langsam.

lucan-7 antworten
Alescha
(@alescha)
Beigetreten : Vor 24 Jahren

Beiträge : 8520

Dann müssen konsequenterweise...
... die Schulen geschlossen bleiben.

Veröffentlicht von: @moorwackler

das kam nicht aus einem Fleischer oder aus einem Restaurant, sondern das kam von engem Beieinandersein für einen längere Zeit.

Schon mal gesehen, wie eng Schüler aufeinanderhocken? Mehrere Stunden, jeden Tag?

alescha antworten
B'Elanna
(@belanna)
Beigetreten : Vor 23 Jahren

Beiträge : 1793
Veröffentlicht von: @alescha

Schon mal gesehen, wie eng Schüler aufeinanderhocken? Mehrere Stunden, jeden Tag?

Ja, aber immer dieselben.

belanna antworten
Alescha
(@alescha)
Beigetreten : Vor 24 Jahren

Beiträge : 8520

Naja, das sind ja aber auch nicht immer nur die 3 oder 4 selben, oder?

Man müßte jetzt halt wissen, wie es tatsächlich mit der Infektion aussieht. In der Schule sieht es mit diesem 1,5- oder besser 2-Meter-Abstand halt nicht so gut aus.

alescha antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 3 Sekunden

Beiträge : 0
Veröffentlicht von: @alescha

Man müßte jetzt halt wissen, wie es tatsächlich mit der Infektion aussieht. In der Schule sieht es mit diesem 1,5- oder besser 2-Meter-Abstand halt nicht so gut aus.

Wir teilen die Kids einfach in zwei Gruppen und lassen nur die Hälfte jeden Tag antreten. Dann kann man die Abstandsregeln auch einhalten. Und 50% Beschulung sollte effektiver sein als Onlineunterricht.

Was die Grundschüler halten sich nicht an Abstandregeln? Und stundenplanmäßig lässt sich das nicht realisieren. Ach, schade.

Anonymous antworten
Alescha
(@alescha)
Beigetreten : Vor 24 Jahren

Beiträge : 8520

Sowas in der Art hat unsere Kultusministerin gerade vor.

Mir ist schon klar, daß die Schule bald wieder ihren Betrieb aufnehmen müssen.

alescha antworten
lhoovpee
(@lhoovpee)
Beigetreten : Vor 10 Jahren

Beiträge : 3547
Veröffentlicht von: @moorwackler

Hendrik Streeck sagt in der gleichen Sendung, wenn man sie ganz schaut (bei Minute 08

Und wie erklärt er sich, dass sich das Virus trotz Shutdown weiter ausbreitet?

Es ist wenig Ratsam nur auf eine Person zu schauen, und alle anderen Expertenmeinungen zu ignorieren.

Richtig ist, dass der jetzige Zustand nicht alt so lange bleiben kann. Es müssen also andere Wege gefunden werden.

Veröffentlicht von: @moorwackler

Sich selber zu schützen mit einer OP-Maske, bringt nichts.

Die OP Maske soll auch ANDERE Menschen schützen und nicht mich. Jeder kann das Virus haben und verteilen ohne Symptome zu zeigen.

Wie viel es wirklich bringt ist schwer zu quantifizieren. Egal welche Maßnahmen wird treffen oder nicht. Wir haben kein Vergleich, wie es anders gelaufen wäre. Dazu müssten wir schon ein Paralleluniversum schaffen. Wir sind hier aber nicht bei Rick und Morty 😀

lhoovpee antworten
Ungehorsam
(@ungehorsam)
Beigetreten : Vor 8 Jahren

Beiträge : 3336

Ich habe es noch nie erlebt, daß sich die Kunden in

Parfümerien

drängeln. Eigentlich sollten sie aus eben diesem Grund genauso öffnen dürfen wie Supermärkte.

ungehorsam antworten
Lucan-7
(@lucan-7)
Beigetreten : Vor 16 Jahren

Beiträge : 29421

Das schwedische Modell

Veröffentlicht von: @moorwackler

Er sympatisiert auch klar mit dem Vorgehen von Schweden.

Wir werden sehen, ob die Schweden künftig damit selber noch sympathisieren...

Weltweit wurden jetzt ca. 1 Million Menschen positiv auf das Corona-Virus getestet. 50.000 sind damit gestorben. Das sind erschreckende 5%.

Es ist schwer, hier jetzt zu schliessen wie viele dieser Menschen tatsächlich ursächlich an Corona gestorben sind. Rechnet man das Ganze mal auf Deutschland um und geht - aufgrund der hohen Ansteckungsgefahr - von einer Durchseuchung von 70% der Bevölkerung aus, dann würde das immer noch 2,8 Millionen Tote allein in Deutschland bedeuten.

Auch wenn wir davon ausgehen, dass zumindest ein Teil davon nicht ursächlich am Virus gestorben wäre, dann wäre das immer noch viel zu viel... und man kann sich das auch alles runterrechnen, mit der Hälfte oder 10% an "echten" Corona-Toten... es bleibe dennoch einfach zu viel!

Auch in Schweden ist übrigens der Beginn eines exponentiellen Wachstums zu beobachten - sowohl bei den Neuansteckungen wie auch bei den Todesfällen:

https://www.worldometers.info/coronavirus/country/sweden/

Und trotzdem hoffe ich, dass du recht hast...

lucan-7 antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 3 Sekunden

Beiträge : 0

Wenn man sich die Zahlen ansieht im Vergleich zu Deutschland, dann sind es verdammt viele verstorbene.

M.

Anonymous antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 3 Sekunden

Beiträge : 0
Veröffentlicht von: @lucan-7

Weltweit wurden jetzt ca. 1 Million Menschen positiv auf das Corona-Virus getestet. 50.000 sind damit gestorben. Das sind erschreckende 5%.

Ich glaube du weißt selbst, dass die Rechnung so nicht passt. Die Quote der verstorbenen sagt etwas darüber aus, wieviel Menschen überhaupt getestet werden. Deutschland hat seine Tests auch deutlich reduziert und schon ist die Rate kräftig angestiegen.

Anonymous antworten
Irrwisch
(@irrwisch)
Beigetreten : Vor 25 Jahren

Beiträge : 3640

???

Veröffentlicht von: @qdspieler

Deutschland hat seine Tests auch deutlich reduziert und schon ist die Rate kräftig angestiegen.

irrwisch antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 4 Sekunden

Beiträge : 0

Je mehr Leute getestet werden, um so niedriger ist die Sterberate, weil auch viele Menschen dabei sind, die von Corona nicht krank werden, bzw nur leichte Symptome haben.

In manchen Ländern werden zB nur solche getestet, die ins Krankenhaus müssen, da ist die Sterberate natürlich wesentlich höher.

Anonymous antworten
Irrwisch
(@irrwisch)
Beigetreten : Vor 25 Jahren

Beiträge : 3640

Mir ging es um deine Aussage, dss weniger getestet wird.

Die definitiv falsch ist.

Das Testvolumen ist noch immer gleich.

Die Frage ist nur, wie lange noch die Chemikalien reichen, um weiterhin in diesem Umfang testen zu können.

irrwisch antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 4 Sekunden

Beiträge : 0

Wenn du meinst.

Jedenfalls hat ein gewisser Dr. Drosten was von 500000 Tests pro Woche gelabert. Jetzt sind es plötzlich nur noch um die 300000.

Offensichtlich ist das ganze nicht so klar.

Anonymous antworten
Zaphod
 Zaphod
(@zaphod)
Beigetreten : Vor 2028 Jahren

Beiträge : 459

Naja, Du hast ja die Zahlen gelesen was die Tests der vergangen Wochen angeht...habe ich schliesslich gepostet...der Höchststand bisher, waren etwa 350.000 Test und die waren da in der letzten Woche...es wurde also stetig mehr getestet, da aber die Obergrenze so langsam erreicht ist war der Anstieg in den letzten beiden Wochen nicht mehr groß...

Auf etwa 500.000 Tests möchte man kommen um eine vernünftige Übersicht zu bekommen.

zaphod antworten
Irrwisch
(@irrwisch)
Beigetreten : Vor 25 Jahren

Beiträge : 3640

Gestern in den Nachrichten:

Aktuell sind 100.000 Tests täglich möglich.

irrwisch antworten
Zaphod
 Zaphod
(@zaphod)
Beigetreten : Vor 2028 Jahren

Beiträge : 459

Das ist super...da scheint der Plan ja aufzugehen auf 500.000 Test zu kommen...am Wochenende arbeiten die Labore wohl nicht (und die Ruhepause sei ihnen von Herzen gegönnt 😀

zaphod antworten
lhoovpee
(@lhoovpee)
Beigetreten : Vor 10 Jahren

Beiträge : 3547

Ganz einfach.

Wie haben eine Land mit 100 Einwohner.
70 davon haben Corona.
5 Sterben an Corona.

Fall A)
Gehen wir nun davon aus, dass 30 Einwohner getestet wurden. Davon sind 29 Positiv.
Sterbequote: 5/29 = 17,2%

Fall B)
Gehen wir nun davon aus, dass alle 100 Einwohner getestet wurden. Davon sind 70 Positiv.
Sterbequote: 5/70 = 7,4%

Daher kann man die ganzen Zahlen auch kaum vergleichen. Jedes Land testet unterschiedlich stark.

lhoovpee antworten
Irrwisch
(@irrwisch)
Beigetreten : Vor 25 Jahren

Beiträge : 3640

Deine Rechnungen sind schon klar.

Mir ging es aber um die Anzahl der Tests.
Dass die angeblich weniger werden.

Aber auch diese lassen sich nicht von Land zu Land vergleichen.
Ebenso nicht die Zahl der Toten.

irrwisch antworten
Zaphod
 Zaphod
(@zaphod)
Beigetreten : Vor 2028 Jahren

Beiträge : 459
Veröffentlicht von: @qdspieler

Deutschland hat seine Tests auch deutlich reduziert

Quelle?

Du wirfst hier ziemlich viele Dinge einfach in den Raum...

zaphod antworten
Zaphod
 Zaphod
(@zaphod)
Beigetreten : Vor 2028 Jahren

Beiträge : 459

Um mir selber treu zu bleiben...das RKI sagt etwas anderes...

https://www.quarks.de/gesundheit/medizin/corona-test-wie-funktioniert-der-test/

Nachtrag vom 03.04.2020 0908
Unter der Überschrift "Wie viele Tests wurden bereits durchgeführt"

zaphod antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 4 Sekunden

Beiträge : 0

Quelle RKI:

"(26.03.2020)
Das Robert Koch-Institut (RKI) hat angesichts der Pandemie seine Kriterien für die Tests auf das Coronavirus angepasst. Prinzipiell sollen vor allem Personen getestet werden, die zu Risikogruppen zählen und akute respiratorische Symptome haben. Damit hat das Institut entgegen einiger Medienberichte seine Vorgaben geschärft und zudem deutlich gemacht, dass Menschen ohne Krankheitszeichen grundsätzlich nicht und Menschen mit akuten respiratorischen Symptomen ohne Vorerkrankungen nur bei ausreichender Testverfügbarkeit getestet werden sollen. Der Fokus liegt auf den Risikogruppen, bei denen die Gefahr für einen schweren Krankheitsverlauf besonders hoch ist. Dazu zählen Menschen ab einem Alter von 60 Jahren und Menschen mit Grunderkrankungen wie Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Krebs. Sie sollen jetzt vor allem getestet werden. Wer mild erkrankt sei und mangels Testkapazitäten derzeit nicht getestet werden könne, solle zu Hause bleiben und Abstand zu anderen halten, stellte RKI-Präsident Prof. Lothar H. Wieler heute Morgen bei der Vorstellung der Test-Kriterien vor Journalisten klar. Das RKI gibt damit eine Linie vor, die wir so auch gegenüber den Ärzten und den Patienten kommunizieren sollten. Unsere Bandansage zur 116117 beispielsweise haben wir schon entsprechend angepasst.
Die neuen RKI-Kriterien für die Testung auf SARS-CoV-2:
1. Akute respiratorische Symptome und Kontakt zu einer infizierten Person in den letzten 14 Tagen
2. Klinische oder radiologische Hinweise auf eine virale Pneumonie im Zusammenhang mit einer Fallhäufung in Pflegeeinrichtungen oder Krankenhäusern
3. Klinische oder radiologische Hinweisen auf eine virale Pneumonie ohne Hinweis auf eine andere Ursache
4. Akute respiratorische Symptome bei Risikogruppen (Alter über 60, immunsupprimiert, onkologische Behandlung etc.) oder Beschäftigten im Pflegebereich, in Arztpraxen oder Krankenhäusern
5. Nur bei ausreichender Testverfügbarkeit: akute respiratorische Symptomen ohne Risikofaktoren"

Anonymous antworten
Zaphod
 Zaphod
(@zaphod)
Beigetreten : Vor 2028 Jahren

Beiträge : 459

Und wo steht da etwas davon das die Anzahl der Tests runtergegangen ist? Ich lese nur, das spezifiziert wird, wer getestet werden soll da die Testkapazität begrenzt ist.
Wenn Du meine Tabelle angeschaut hast ist genau dies zu beobachten, die Zahlen der letzten beiden Wochen war ziemlich genau gleich und scheint die momentane Testkapazität darzustellen.
Wo ist da eine Verringerung der Tests?

zaphod antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 4 Sekunden

Beiträge : 0

In zunehmendem Maße werden Testkapazitäten für Patienten in Krankenhäusern nach überstandener Coronainfektion gebraucht.

Das senkt die Kapazität für Ersttestungen, so dass vom RKI die Maßgabe der Priorisierung von Tests herausgegeben wurde. Das heißt nichts anderes als das weniger Tests zur Verfügung stehen. Die werden auch weiter sinken, weil die Labore zunehmend Probleme bei der Beschaffung von Untersuchungsmaterial bekommen.

Anonymous antworten
Zaphod
 Zaphod
(@zaphod)
Beigetreten : Vor 2028 Jahren

Beiträge : 459
Veröffentlicht von: @qdspieler

In zunehmendem Maße werden Testkapazitäten für Patienten in Krankenhäusern nach überstandener Coronainfektion gebraucht.

Quelle? 🙄

Und die Aussage es würde weniger getestet bleibt trotzdem falsch...und wenn vermehrt geheilte Patienten gestestet würde,ja dann müssten die Statistiken sich ja verbessern, da diese "Negativ-Tests" ja mit einfliessen...

zaphod antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 4 Sekunden

Beiträge : 0
Veröffentlicht von: @zaphod

...und wenn vermehrt geheilte Patienten gestestet würde,ja dann müssten die Statistiken sich ja verbessern, da diese "Negativ-Tests" ja mit einfliessen...

Ach so, du meinst quasi, wenn Leute 5 x positiv getestet werden, dann fließen sie gleich mehrfach in die Statistik ein?

Ich kann der Logik nicht ganz folgen.

In der Statistik werden positive Fälle gezählt. An welcher Stelle fließen denn Negativergebnisse in die Statistik ein?

Anonymous antworten
Lucan-7
(@lucan-7)
Beigetreten : Vor 16 Jahren

Beiträge : 29421
Veröffentlicht von: @qdspieler

Ich glaube du weißt selbst, dass die Rechnung so nicht passt.

Ich weiss, dass man die Daten mit Vorsicht behandeln muss. Aber immerhin geht es hier um einen weltweiten Querschnitt, nicht um die Messungen eines einzigen Landes.

Veröffentlicht von: @qdspieler

Deutschland hat seine Tests auch deutlich reduziert und schon ist die Rate kräftig angestiegen.

Das wäre mir jetzt neu. Ich lese ganz im Gegenteil davon, dass die Tests deutlich ausgeweitet werden sollen... was sich natürlich auch auf die Statistik auswirken würde. Aber eine Reduzierung wäre jetzt wohl das letzte, was wir brauchen...

lucan-7 antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 4 Sekunden

Beiträge : 0
Veröffentlicht von: @lucan-7

Das wäre mir jetzt neu. Ich lese ganz im Gegenteil davon, dass die Tests deutlich ausgeweitet werden sollen... was sich natürlich auch auf die Statistik auswirken würde. Aber eine Reduzierung wäre jetzt wohl das letzte, was wir brauchen...

Nach meinen Informationen hat das RKI am 26.03. seine Kriterien für den Coronatest angepasst. Es sollen nur noch Patienten getestet werden, die zur Risikogruppe zählen und die deutliche Krankheitsanzeichen zeigen.
Dass von der Risikogruppe mehr sterben als von der Jugendgruppe die in Südtirol war versteht sich ja von selbst.

Anonymous antworten
Zaphod
 Zaphod
(@zaphod)
Beigetreten : Vor 2028 Jahren

Beiträge : 459
Veröffentlicht von: @qdspieler

Es sollen nur noch Patienten getestet werden, die zur Risikogruppe zählen und die deutliche Krankheitsanzeichen zeigen.

Ja, die Anzahl dieser Personen ist so groß, dass man andere Personen nicht mehr testen kann ohne die Testkapazität zu überschreiten.
Die Testkapazität wird also voll ausgeschöpft, also keine Senkung der Testzahlen, allerdings auf "dringende" Fälle beschränkt.

Nachtrag vom 03.04.2020 1014
zur Zeit eben etwa 350.000 Tests pro Woche

zaphod antworten
Lucan-7
(@lucan-7)
Beigetreten : Vor 16 Jahren

Beiträge : 29421
Veröffentlicht von: @qdspieler

Nach meinen Informationen hat das RKI am 26.03. seine Kriterien für den Coronatest angepasst. Es sollen nur noch Patienten getestet werden, die zur Risikogruppe zählen und die deutliche Krankheitsanzeichen zeigen.
Dass von der Risikogruppe mehr sterben als von der Jugendgruppe die in Südtirol war versteht sich ja von selbst.

Das ist eine Verlagerung, aber keine Reduzierung. Es würde auch bedeuten, dass die Zahlen künftig wesentlich dramatischer erscheinen als bisher... deshalb ist es ja so wichtig, dass wir repräsentative Daten bekommen, also Tests quer durch die Bevölkerung.

lucan-7 antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 4 Sekunden

Beiträge : 0
Veröffentlicht von: @lucan-7

... deshalb ist es ja so wichtig, dass wir repräsentative Daten bekommen, also Tests quer durch die Bevölkerung.

Das wäre schön, auch für die Forschung, nur leider scheitert es an den Kapazitäten.
Es gibt ja weltweit noch andere Länder die auch alle entsprechende Materialien benötigen.

Gerade habe ich gelesen, dass eine Lieferung Gesichtsmasken aus China nicht wie ursprünglich geplant nach Frankreich ging, sondern in die USA, weil die etwas mehr geboten haben.

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Helmut-WK
(@hkmwk)
Beigetreten : Vor 22 Jahren

Beiträge : 10219
Veröffentlicht von: @qdspieler

Nach meinen Informationen hat das RKI am 26.03. seine Kriterien für den Coronatest angepasst.

Also was ich jetzt lese klingt für mich im Prinzip genauso wie das, was ich nach meiner Erinnerung vor einem Monat gelesen habe ...

Ich könnte jetzt keinen konkreten Unterschied benennen.

Helmut

hkmwk antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 4 Sekunden

Beiträge : 0

Vor einem Monat wurden nur Leute getestet, die zum Urlaub in einem sogenannten Risikogebiet waren und sich unwohl fühlten.
Wer zufällig ein Tal neben dem Risikogebiet Ski fahren war und gleichzeitig intensive Krankheitssymptome hatte der konnte machen was er wollte, einen Test gab es jedenfalls nicht.

Anonymous antworten
LittleBat
(@littlebat)
Beigetreten : Vor 25 Jahren

Beiträge : 1813
Veröffentlicht von: @qdspieler

Nach meinen Informationen hat das RKI am 26.03. seine Kriterien für den Coronatest angepasst. Es sollen nur noch Patienten getestet werden, die zur Risikogruppe zählen und die deutliche Krankheitsanzeichen zeigen.

Das ist kein "nur noch" gewesen, also eine Verminderung, sondern eine Ausweitung der Gruppe, die getestet werden sollte. Vorher war neben Risikogruppe und Symptomen auch noch der Aufenthalt in einem Risikogebiet nötig.

littlebat antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 4 Sekunden

Beiträge : 0
Veröffentlicht von: @lucan-7

Es ist schwer, hier jetzt zu schliessen wie viele dieser Menschen tatsächlich ursächlich an Corona gestorben sind.

Mhhh

Angenommen...
Ich geb Dir einen auf die 12 (mach ich natürlich nicht, nur theoretisch angenommen)
Du fällst nach hinten und schlägst mit dem Kopf gegen die Wand oder auf den Boden. Nicht zu fest aber etwas stärker .
Normalerweise würde bei einem gesunden Menschen nur eine kleine Platzwunde am Hinterkopf und eine leichte Gehirnerschütterung rauskommen.

Nun, Du hast aber eine Gefäßveränderung im Gehirn, von der selbst Du nichts wusstes.

Du schlägst auf, das Gefäß platzt und Du stirbst an einer Hirnblutung

Kausal bleibt immer mein Schlag ursächlich für Deinen Tod..
Ich bin der kausal verantwortliche, moralisch und juristisch schuldige

So seh ich das in diesen Fällen auch

Ohne eine Covid Erkrankung hätte der herzkranke Diabetiker mit COPD sicherlich auch noch länger gelebt

Insofern finde ich dieses *nicht ursächlich an covid gestorben* Denken zumindest bedenklich..

Anonymous antworten
Lucan-7
(@lucan-7)
Beigetreten : Vor 16 Jahren

Beiträge : 29421
Veröffentlicht von: @scylla

Insofern finde ich dieses *nicht ursächlich an covid gestorben* Denken zumindest bedenklich..

Ich meine aber nicht geschwächte Leute, bei denen Covid-19 der Auslöser für den Tod war, sondern Todkranke, die gestorben sind und bei denen zufällig der Corona Virus gefunden wurde. Denn die werden ja auch dazu gezählt - so zumindest der Vorwurf vieler Zweifler.

Aber selbst wenn das stimmt sind die Zahlen immer noch viel zu hoch...

lucan-7 antworten
Vollbracht
(@vollbracht)
Beigetreten : Vor 16 Jahren

Beiträge : 291

Aber er gibt auch klar zu bedenken, dass er nicht beurteilen kann, was aus dem schwedischen Vorgehen resultieren wird und zeigt die Vorteile des deutschen Vorgehens auf.

vollbracht antworten
Ratsdaed
(@ratsdaed)
Beigetreten : Vor 7 Jahren

Beiträge : 676

Ich mahne bei sowas zur Vorsicht. Gelegentlich schluckt man lieber die Medizin, die bekömmlicher schmeckt als die bittere Pille, die vielleicht heilsamer ist.
Anstatt zu schauen, was die Nachbarn grad tun, sollte man sich lieber China als Vorbild nehmen.
Da wurde es auch erst runter gespielt und man bedenke mit welchen drastischen Methoden sie am Ende vorgehen mussten.
Bitte nicht übermütig werden weil auch ein bestimmt kompetenter Mensch seines Fachs mit dem Vorgehen des einen oder anderen Punktes nicht übereinstimmt.
Habt bitte Vertrauen und ruht, besinnt euch. Sucht Frieden im Herrn und liebt einander.

ratsdaed antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 4 Sekunden

Beiträge : 0

Schweden ist nicht Deutschland.

M.

Anonymous antworten
Ungehorsam
(@ungehorsam)
Beigetreten : Vor 8 Jahren

Beiträge : 3336

Insgesamt ist Schweden sehr dünn besiedelt. Ein Corona-Ausbruch dürfte im Großraum Stockholm, Malmö und Göteborg kritisch werden, wo eben viele Menschen auf engem Raum wohnen und arbeiten. Im Rest des Landes dürfte das Virus sich nur erschwert verbreiten.
Hier bei uns auf dem Land habe ich bisher noch keine Kenntnis einer Infektion bekommen.

ungehorsam antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 4 Sekunden

Beiträge : 0

Kann sich rapide ändern.

Nachrichten guggen. Es ist schon ein Dorf unter Quarantäne gestellt worden. Und Heinsberg?

M.

Anonymous antworten
JohnnyD
(@johnnyd)
Beigetreten : Vor 25 Jahren

Beiträge : 1778

Mit dem Blick auf das Virus allein ist es nicht getan; es geht bei unseren einschneidenden Maßnahmen darum, Zeit zu gewinnen, damit unser Gesundheitssystem auf die kommende Situation eingerichtet werden kann.

Daran wird auch die Rückkehr in die Normalität ausgerichtet werden.

johnnyd antworten
Tinkerbell
(@tinkerbell)
Beigetreten : Vor 2028 Jahren

Beiträge : 1555

Schweden
Ich habe mir das Video noch nicht angesehen, möchte nur kurz einwerfen, dass Schweden und Deutschland (oder auch andere Länder) nicht einfach vergleichbar sind. Allein die Bevölkerungsdichte ist, abgesehen von Großstädten wie Stockholm und Berlin, signifikant unterschiedlich. Zwischen ‎23 und 237 Einwohner pro km² ist ja schon eine gewisse Differenz.

Auch in Schweden gibt es genug Kritiker an diesem Sonderweg, und allmählich werden die Maßnahmen ja auch verschärft. Ob das noch was bringt, dürfte fraglich sein:

"Mit der steigenden Kurve wächst auch die Kritik im Land. In einem offenen Brief haben sich etwa 2.000 Menschen – darunter viele Wissenschaftler – an die Regierung gewandt. Sie fordern mehr Tests und einen strikteren Krisenkurs, wie ihn die Nachbarländer Dänemark, Norwegen und Finnland verfolgen. Sten Linnarsson ist einer der Unterzeichner. Er ist Professor für Molekularbiologie am Karolinska-Institut - jener Institution, die jedes Jahr darüber entscheidet, wer den Nobelpreis für Medizin erhält. Linnarsson macht sich große Sorgen. Er sagt: "Wir sehen ein hohes Risiko, dass wir die bisherige Strategie bald bereuen werden. Dann allerdings wird es zu spät sein, um diese noch spürbar ändern zu können." Er befürchtet, dass das schwedische Gesundheitssystem der steigenden Zahl von Patienten nicht gewachsen ist – trotz des Feldlazaretts, das in den Stockholmer Messehallen errichtet wurde. Der oberste Epidemiologe des Landes, Anders Tegnell, räumt inzwischen ein: "Langsam sieht es so aus, dass auch wir eine ziemlich steile Kurve bekommen." Vor zwei Tagen klang Tegnell noch deutlich optimistischer. Ist der schwedische Sonderweg schon am Ende?"

Letztlich muss man doch zwei Dinge festhalten:

1. Keiner von uns hier ist in der Lage, die Situation und die Maßnahmen angemessen zu beurteilen. Erst gestern las ich einen bezeichnenden Satz von einem Notfallmediziner, der dazu befragt wurde: "Ich bin kein Virologe, ich kann dazu nichts sagen." Fand ich super. Endlich mal einer, der die Grenzen seines Gebietes kennt und auch benennt.

2. Es wird immer Wissenschaftler geben, die sich gegen die Ansichten anderer aussprechen. Das ist normal und gut, man muss kritisch bleiben. Wenn 90% der Experten sagen "Lasst es uns so versuchen" (denn Garantien kann keiner geben) und 10% sagen "Völlig falsch!", würde ich persönlich den 90% vertrauen, sofern die 10% nicht komplett neue Erkenntnisse, Daten usw. haben, die den anderen nicht vorlagen. Für andere wiederum bedeutet es das genaue Gegenteil. Ist mir persönlich unverständlich, aber wir sind ja zum Glück auch nicht diejenigen, die entscheiden.

tinkerbell antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 4 Sekunden

Beiträge : 0
Veröffentlicht von: @tinkerbell

Wenn 90% der Experten sagen "Lasst es uns so versuchen" (denn Garantien kann keiner geben) und 10% sagen "Völlig falsch!", würde ich persönlich den 90% vertrauen, sofern die 10% nicht komplett neue Erkenntnisse, Daten usw. haben, die den anderen nicht vorlagen.

Nur ist es ja nicht so. Es gehört auch zu den Dingen, die Streeck in dieser Sendung kritisiert, dass das RKI keine Vernetzung von Experten angestrebt hat sondern nur auf einen ganz kleinen Kreis von Experten gehört hat. Das sind dann die, die auch medial herumgereicht wurden. Nur weil sie 90% der medialen Präsenz hatten, bedeutet es aber noch lange nicht, dass sie 90% der Experten repräsentieren.

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Lucan-7
(@lucan-7)
Beigetreten : Vor 16 Jahren

Beiträge : 29421

Ich würde das aber nicht immer nur auf Deutschland beziehen. Weltweit gibt es da inzwischen eine bemerkenswerte Einigkeit - auch in Ländern, die keineswegs im Verdacht stehen, blind westlichen Vorgaben zu folgen und zu Leugnung und Vertuschung neigen.
Wäre covid-19 wirklich relativ ungefährlich, dann hätten Länder wie Russland oder Brasilien keinen Grund, irgendwelche Maßnahmen zu ergreifen. Aber selbst Bolsonaro und Trump sind inzwischen eingeknickt - und das, obwohl beide die Gefährlichkeit des Virus geleugnet haben und nicht dazu neigen, auf Experten zu hören.

lucan-7 antworten
Tinkerbell
(@tinkerbell)
Beigetreten : Vor 2028 Jahren

Beiträge : 1555
Veröffentlicht von: @moorwackler

Nur weil sie 90% der medialen Präsenz hatten, bedeutet es aber noch lange nicht, dass sie 90% der Experten repräsentieren.

Stimmt. Aber hast du den Eindruck, dass es viele (tatsächliche) Experten in Deutschland gibt, die den Maßnahmen widersprochen haben? Mein Eindruck ist eher, dass es diesbezüglich eher juristisch-philosophische Einwände und Diskussionen gibt, aber ich kann mich an recht wenige Experten im medizinischen Sektor erinnern, die den Weg des RKI falsch finden. Aber ich bin diesbezüglich vermutlich auch nicht up to date, ich versuche momentan, mich nicht permanent mit Corona zu beschäftigen 😉 Das Risiko ist groß, wenn man zuhause rumhängt 😀

tinkerbell antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 4 Sekunden

Beiträge : 0

Die wenigen, die sich öffentlich gegen die Massnahmen ausgesprochen haben, haben Shitstorms geerntet und wurden in den Medien durch den Dreck gezogen.

Am Schlausten hat es Hendrik Streeck gemacht: Auch er hat zwar noch in einem Phoenix-Interview vor dem 22. März gesagt, man solle die Massnahmen nicht verschärfen, aber Leute wie er hatten darauf natürlich keinen Einfluss, weil ihre Stimmen gar nicht in die Entscheidungsbildung mit eingeflossen sind.
Also hat eine Forschungsgruppe zusammengestellt und hat die Arbeit angefangen, die er vom RKI erwartet hätte: Sie sind in Heinsberg von Haushalt zu Haushalt gegangen, um Daten zu erheben. Sie haben breit Menschen getestet, sie haben aber auch Kloschüsseln, Türklinken, Katzenmäuler, etc. getestet. Insofern haben sie tatsächlich Daten erhoben, die das RKI nicht hat. U.a. haben sie festgestellt, dass selbst in hochinfizierten Haushalten nur tote Corona-Viren auf Oberflächen zu finden sind (Türklinken, Tische, Toiletten, etc.). Sie haben nicht ein einziges Beispiel von ansteckenden Viren an Oberflächen gefunden. Was bedeutet, dass das Virus nur im direkten Kontakt zwischen zwei Personen übertragen wird und nicht durch das Anfassen von Dingen (so genannte Schmierinfektion). Das sind doch relevante Daten, die einbezogen werden müssten, wenn man Massnahmen trifft, die einem "Atomschlag gegen die Wirtschaft" (so der Chef der UBS) entsprechen.

Schlau von Hendrik Streeck war das, weil er sich dadurch eine Expertise angeeignet hat, die dazu zwingt, ihn medial auch zu Wort kommen zu lassen, wenn sich das RKI schon nicht für die Stimmen der Experten, die seine Meinung teilen, interessiert. Solange Experten, die die Einschätzungen des RKI (aufgrund derselben Daten, die auch dem RKI vorliegen) nicht teilen, wurden ja weder vom RKI noch medial ernst genommen. Streeck scheint es nun zu gelingen, dass man ihn ernst nehmen muss, weil er eigene Daten in die Diskussion einbringt.

Anonymous antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 4 Sekunden

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ich finde er macht einen guten Eindruck der Hendrik Streeck. Ich bin sehr gespannt auf seine Ergebnisse und seine weiteren öffentlichen Aussagen.

Und dass die Schmierinfektion endlich vom Tisch ist, ist auch eine schöne Sache.

Anonymous antworten
Tinkerbell
(@tinkerbell)
Beigetreten : Vor 2028 Jahren

Beiträge : 1555
Veröffentlicht von: @moorwackler

Die wenigen, die sich öffentlich gegen die Massnahmen ausgesprochen haben, haben Shitstorms geerntet und wurden in den Medien durch den Dreck gezogen.

Aber Streeck tingelt ja seit Wochen von TV-Sendung zu TV-Sendung, ich habe eher den Eindruck, dass er überall äußert positiv wahrgenommen wird. Ich habe meines Wissens mindestens fünf oder sechs Auftritte von ihm gesehen, auch schon deutlich vor Beginn seiner Studie.

Veröffentlicht von: @moorwackler

Also hat eine Forschungsgruppe zusammengestellt und hat die Arbeit angefangen, die er vom RKI erwartet hätte: Sie sind in Heinsberg von Haushalt zu Haushalt gegangen, um Daten zu erheben.

Ja, ich weiß, dass er das mit einem Team von Studenten macht. Ich bin allerdings hinsichtlich der Darstellung etwas kritisch - soweit mir bekannt ist, hat die Landesregierung von NRW das Projekt initiiert. Bisweilen klingt es so, als sei Streeck einfach mal losmarschiert und habe als Underdog alles diesbezüglich revolutioniert.

Veröffentlicht von: @moorwackler

Streeck scheint es nun zu gelingen, dass man ihn ernst nehmen muss, weil er eigene Daten in die Diskussion einbringt.

Wie gesagt - ich habe gerade bei ihm bisher keine Sekunde den Eindruck gehabt, dass man ihn nicht ernstgenommen hat, ganz im Gegenteil. Er wird ja regelrecht hofiert. Hab mir allerdings seine Social-Media-Kanäle nicht angeguckt, wer weiß, was da so abgeht 😀 Vielleicht gibt es ja demnächst mal ein Interview mit Prof. Wieler, wo ihm genau die Frage gestellt - es wäre sicher interessant, von ihm zu hören, warum das RKI keine derartige Studie angestrebt hat. Die Frage dürfte eigentlich nicht lange auf sich warten lassen.

tinkerbell antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 4 Sekunden

Beiträge : 0
Veröffentlicht von: @tinkerbell

Aber Streeck tingelt ja seit Wochen von TV-Sendung zu TV-Sendung, ich habe eher den Eindruck, dass er überall äußert positiv wahrgenommen wird. Ich habe meines Wissens mindestens fünf oder sechs Auftritte von ihm gesehen, auch schon deutlich vor Beginn seiner Studie.

Streeck ist in der Tat ein bisschen ein Phänomen, weil er faktisch eigentlich nicht viel anderes gesagt hat, als diverse Experten auf Youtube, wei denen dann jeweils gleich ein Duzend Faktenchecker im roten Bereich drehten. Streeck hat es sehr, sehr diplomatisch gesagt, für die, die Ohren haben, zu hören, allerdings doch deutlich genug. Interessanterweise durfte er das tatsächlich in vielen Medien sagen, allerdings haben seine kritischen Aussagen, soweit ich dies gesehen habe, keinerlei mediale Resonnanz ausgelöst und schon gar nicht das RKI dazu veranlasst, irgendwie zu reagieren.

Veröffentlicht von: @tinkerbell

Ich bin allerdings hinsichtlich der Darstellung etwas kritisch - soweit mir bekannt ist, hat die Landesregierung von NRW das Projekt initiiert.

Die sind jedenfalls die Auftraggeber. Ob die Landesregierung von NRW selbst auf diese Idee gekommen sind oder ob nicht vielmehr Streeck sie auf die Idee gebracht hat und sie ihn dann damit beauftragt haben, weiss ich nicht. Persönlich halte ich es für realistischer, dass Streeck und sein Team auf die Landesregierung von NRW zugegangen sind und sich haben beauftragen lassen, aber das ist letztlich natürlich Spekulation. Der Punkt ist jedenfalls, dass so etwas eigentlich vom RKI aus kommen müsste. Und es ist ein Projekt, das dazu geeignet ist, verwertbare und transparente Daten zu liefern im Unterschied zu den intransparenten, dramatisierenden und verschleiernden Zahlen, die in den Medien kursieren, wo man noch nicht einmal weiss, wie die Menge der durchgeführten Tests sich zur Menge der Neuinfektionen verhält, sondern wo einfach nur mit einer wachsenden Zahl von Neuinfektionen die Bevölkerung in Furcht und Schrecken versetzt wird.

Veröffentlicht von: @tinkerbell

Die Frage dürfte eigentlich nicht lange auf sich warten lassen.

Das würde mich wundern. Streeck hat schon so vieles gesagt, was Fragen aufwirft und trotzdem haben die Medien dem RKI diese Fragen, soweit ich sehe, bislang nicht gestellt.

Anonymous antworten
Tinkerbell
(@tinkerbell)
Beigetreten : Vor 2028 Jahren

Beiträge : 1555
Veröffentlicht von: @moorwackler

Streeck ist in der Tat ein bisschen ein Phänomen

Nun ja, ich finde das wenig überraschend. Er ist der perfekte Kandidat: Jungenhafter Charme, nicht zu medienerfahren, jahrelange Auslandserfahrung, großes Fachwissen, natürliche Ausstrahlung, kann recht gut reden, ist vergleichsweise sehr jung. Er hat da recht wenig Konkurrenz auf seinem Gebiet, schätze ich 😀

Veröffentlicht von: @moorwackler

Interessanterweise durfte er das tatsächlich in vielen Medien sagen, allerdings haben seine kritischen Aussagen, soweit ich dies gesehen habe, keinerlei mediale Resonnanz ausgelöst und schon gar nicht das RKI dazu veranlasst, irgendwie zu reagieren.

Und genau das wundert mich. Übertrieben gesagt ist er ja der Luther der Corona-Krise - kommt ein bisschen aus dem Nichts, drängt mit seinen Thesen in die Öffentlichkeit, greift die etablierten Wissenschaftler und Institute dadurch an. Aber nichts passiert, jedenfalls nicht in dem Ausmaß, wie es eigentlich müsste.

Vielleicht sieht das RKI da auch keinen Bedarf und sagt sich "Lass ihn mal machen, wir können seine Ergebnisse dann ja trotzdem verwenden"...? Ich kann es mir schwer vorstellen, denn es wäre ein gewaltiger Imageschaden, aber möglicherweise schätze ich auch zu hoch ein, wie sehr es die Öffentlichkeit interessiert. Wahrscheinlich wollen die meisten Leute überhaupt nicht wissen, wie genau alles zusammenhängt. Sie wollen klare Anweisungen, möglichst wenige Auswirkungen auf ihren Alltag und schnell wieder Normalität. Wer da nun wann was gesagt und gewusst hat, spielt wohl für viele keine Rolle.

Veröffentlicht von: @moorwackler

Der Punkt ist jedenfalls, dass so etwas eigentlich vom RKI aus kommen müsste.

Richtig, müsste es. Wenn das aber so offensichtlich ist - warum passiert es dann nicht? Das ist der Punkt, wo es dann in Richtung "Verschwörungstheorien" abdriftet. Irgendeinen Grund wird es geben, aber über den können eben alle nur spekulieren. Insofern wäre es seitens des RKI wirklich sinnvoll, sich dort klar zu positionieren. Lass uns doch mal an die Pressestelle schreiben 😀

Veröffentlicht von: @moorwackler

Streeck hat schon so vieles gesagt, was Fragen aufwirft und trotzdem haben die Medien dem RKI diese Fragen, soweit ich sehe, bislang nicht gestellt.

Und auch das ist seltsam. Spätestens die BILD müsste sich darauf stürzen, wenn es dort irgendetwas zu holen gäbe. Vielleicht sollte ich mehr BILD lesen... 😉

tinkerbell antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 4 Sekunden

Beiträge : 0

Ich sehe, wir sind und weitgehend einig, wie immer. 😊

Anonymous antworten
Tinkerbell
(@tinkerbell)
Beigetreten : Vor 2028 Jahren

Beiträge : 1555

Auf jeden Fall. Lass uns das bei Gelegenheit mal wieder bei einem Wein manifestieren 😉

tinkerbell antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 4 Sekunden

Beiträge : 0
Veröffentlicht von: @tinkerbell

Auf jeden Fall. Lass uns das bei Gelegenheit mal wieder bei einem Wein manifestieren 😉

Ich desinfiziere meine Kehle zurzeit jedenfalls regelmässig, sicher ist sicher. Aber solange Schengen ausser Kraft ist, wird es schwierig, diese medizinische Massnahme gemeinsam zu erleiden.

Anonymous antworten
Lucan-7
(@lucan-7)
Beigetreten : Vor 16 Jahren

Beiträge : 29421
Veröffentlicht von: @moorwackler

U.a. haben sie festgestellt, dass selbst in hochinfizierten Haushalten nur tote Corona-Viren auf Oberflächen zu finden sind (Türklinken, Tische, Toiletten, etc.). Sie haben nicht ein einziges Beispiel von ansteckenden Viren an Oberflächen gefunden.

Was unterscheidet denn einen toten von einem lebenden Virus? Ich vermute, es wurden nur Teile von Viren gefunden?

Woher kommen dann die Aussagen, Corona Viren seien bis zu 4 Tage an bestimmten Orten infektiös?

Veröffentlicht von: @moorwackler

Das sind doch relevante Daten, die einbezogen werden müssten, wenn man Massnahmen trifft, die einem "Atomschlag gegen die Wirtschaft" (so der Chef der UBS) entsprechen.

Ich vermisse bei diesen Aussagen immer wieder den Verweis auf Spanien, Italien, New York... wenn das doch alles so harmlos ist, sterben die Leute da alle zufällig zur gleichen Zeit, oder was soll da los sein?

lucan-7 antworten
MrOrleander
(@mrorleander)
Beigetreten : Vor 24 Jahren

Beiträge : 2444
Veröffentlicht von: @lucan-7

Was unterscheidet denn einen toten von einem lebenden Virus?

Wenn ich es richtig verstanden habe, ließen sich die gefundenen Viren nicht mehr anzüchten, waren also - in welcher Form auch immer - denaturiert.

Veröffentlicht von: @lucan-7

Woher kommen dann die Aussagen, Corona Viren seien bis zu 4 Tage an bestimmten Orten infektiös?

Das ist eine spannende Frage. Hat man wirklich auf 'infektiös' hin geforscht oder lediglich darauf geschlossen, weil sich noch Material finden ließ?

mrorleander antworten
Alescha
(@alescha)
Beigetreten : Vor 24 Jahren

Beiträge : 8520
Veröffentlicht von: @mrorleander

Das ist eine spannende Frage. Hat man wirklich auf 'infektiös' hin geforscht oder lediglich darauf geschlossen, weil sich noch Material finden ließ?

https://www.tagesschau.de/faktenfinder/coronavirus-oberflaechen-101.html
Da wurde aus Laborbedingungen geschlossen, nicht aus Alltagsbedingungen.

alescha antworten
MrOrleander
(@mrorleander)
Beigetreten : Vor 24 Jahren

Beiträge : 2444

Ob man das noch gefundene Virenmaterial anzuzüchten versucht hat, steht darin aber nicht. Und das wäre ja hier die interessante Antwort gewesen.

mrorleander antworten
Lucan-7
(@lucan-7)
Beigetreten : Vor 16 Jahren

Beiträge : 29421
Veröffentlicht von: @mrorleander

Das ist eine spannende Frage. Hat man wirklich auf 'infektiös' hin geforscht oder lediglich darauf geschlossen, weil sich noch Material finden ließ?

Genau das ist halt der Punkt... das sind Aussagen, wo man den Fachleuten vertrauen muss.
Wenn da aber jeder was anderes sagt... dann kann man im Grunde nur im Zweifel die gefährlichere Variante berücksichtigen, sofern keine nachvollziehbaren Gründe für die eine oder andere Version vorliegen.

lucan-7 antworten
Johannes22
(@johannes22)
Beigetreten : Vor 7 Jahren

Beiträge : 2973

Das ist eine spannende Frage. Hat man wirklich auf 'infektiös' hin geforscht oder lediglich darauf geschlossen, weil sich noch Material finden ließ?

Drosten hat die Studie auf die das zurückgung ziemlich zerlegt, da wurde hochinfektiöses material aufgebracht und dann hat es sich eben so lange gehalten. Eher wohl Praxisfremd.

johannes22 antworten
Lucan-7
(@lucan-7)
Beigetreten : Vor 16 Jahren

Beiträge : 29421
Veröffentlicht von: @johannes22

Drosten hat die Studie auf die das zurückgung ziemlich zerlegt, da wurde hochinfektiöses material aufgebracht und dann hat es sich eben so lange gehalten. Eher wohl Praxisfremd.

Nach dem Link von Alescha weiter unten wusste Drosten nicht, was für ein Material da verwendet wurde - und hat eben das kritisiert.
Dass es sich um "hochinfektöses Material" handelt steht da nicht. Deshalb hat er da wohl auch nichts "zerlegen" können, weil die Informationen dafür schlicht fehlen.

lucan-7 antworten
Alescha
(@alescha)
Beigetreten : Vor 24 Jahren

Beiträge : 8520

Trotzdem sagt er:

Im Alltag habe man es aber eher mit geringeren Mengen zu tun, beispielsweise wenn jemand genießt hat. Dann seien erst einmal nur sehr geringe Mengen des Virus auf einer Oberfläche. Selbst wenn man dort hinein fasst, verdünnt sich das Sekret auf der Haut weiter, es kommt mit dem sauren Milieu der Haut in Berührung, führte Droste aus.

Daraus schließe ich mal, daß er die Wahrscheinlichkeit, daß sich einer über eine Türklinke oder was auch immer infiziert, für eher gering hält. Und:

Centers of Disease Control and Prevention (Center für Krankheitskontrolle und Prävention der USA - kurz CDC) schätzt die Gefahr durch Oberflächen für eher gering ein.

alescha antworten
Lucan-7
(@lucan-7)
Beigetreten : Vor 16 Jahren

Beiträge : 29421
Veröffentlicht von: @alescha

Daraus schließe ich mal, daß er die Wahrscheinlichkeit, daß sich einer über eine Türklinke oder was auch immer infiziert, für eher gering hält.

Ja... aber ohne Wissen darüber, wie der Versuch genau aussah. Vielleicht geht er da von einem bestimten Standard aus, der in solchen Versuchen üblich ist... aber es wird halt nicht gesagt.

lucan-7 antworten
Alescha
(@alescha)
Beigetreten : Vor 24 Jahren

Beiträge : 8520
Veröffentlicht von: @lucan-7

Woher kommen dann die Aussagen, Corona Viren seien bis zu 4 Tage an bestimmten Orten infektiös?

https://www.tagesschau.de/faktenfinder/coronavirus-oberflaechen-101.html
So klar, daß die wirklich infektiös sind, war das demnach gar nicht, weil die Studienbedingungen nicht die Bedingungen im Alltag wiederpiegeln. De facto dürfte also die Wahrscheinlichkeit, sich über eine kontaminierte Türklinke anzustecken recht gering sein.

Veröffentlicht von: @lucan-7

Ich vermisse bei diesen Aussagen immer wieder den Verweis auf Spanien, Italien, New York... wenn das doch alles so harmlos ist, sterben die Leute da alle zufällig zur gleichen Zeit, oder was soll da los sein?

Die müssen sich ja nicht alle im Supermarkt oder bei zufälligen Begegnungen infiziert haben. Wenn Streeck recht hat lauert die Gefahr dort, wo Menschen dauerhaft eng zusammenhocken.

Das ist natürlich beruhigend, daß man keine Angst mehr haben muß, sich beim Einkaufen anzustecken. Oder beim Restaurantbesuch. Und wenn er da recht hat, ist über Lockerungen der diesbezüglichen Maßnahmen natürlich nachzudenken.

Das Problem bleiben aber auch da Schulen, Büros und dergl. Streeck berichtet von einem Fall, wo eine Frau ihre Kollegen angesteckt hat. Was schlägt Streeck da vor, wie ist es zu verhindern, daß sich Leute auf der Arbeit, in der Schule etc. nicht infizieren?

alescha antworten
Lucan-7
(@lucan-7)
Beigetreten : Vor 16 Jahren

Beiträge : 29421

Irgendwas stimmt in der Rechnung nicht

Veröffentlicht von: @alescha

Die müssen sich ja nicht alle im Supermarkt oder bei zufälligen Begegnungen infiziert haben. Wenn Streeck recht hat lauert die Gefahr dort, wo Menschen dauerhaft eng zusammenhocken.

Ich halte es allerdings für unverantwortlich, einfach zu behaupten dass beim Einkaufen nichts passieren kann.

Veröffentlicht von: @alescha

Das ist natürlich beruhigend, daß man keine Angst mehr haben muß, sich beim Einkaufen anzustecken. Oder beim Restaurantbesuch. Und wenn er da recht hat, ist über Lockerungen der diesbezüglichen Maßnahmen natürlich nachzudenken.

Vorher wäre allerdings noch zu klären, wie es sein kann, dass die Ansteckungskurven immer noch exponentiell steigen, obwohl die vermeintlich einzige Möglichkeiten, sich anzustecken, bereits seit einer ganzen Weile eliminiert wurde.

Denn das würde ja bedeuten, dass alle Leute, die jetzt noch positiv getstet wurden, sich irgendwann vorher auf Schmuseparties oder in irgendwelchen Fankurven im Stadion angesteckt haben müssen. Da beides inzwischen verboten ist müsste die Zahl der Neuinfektionen jetzt schlagartig gegen Null streben.

Aber anscheinend stimmt irgendwas in der Rechnung nicht...

lucan-7 antworten
Alescha
(@alescha)
Beigetreten : Vor 24 Jahren

Beiträge : 8520
Veröffentlicht von: @lucan-7

Ich halte es allerdings für unverantwortlich, einfach zu behaupten dass beim Einkaufen nichts passieren kann.

es ist bisher zumindest keine Infektion nachgewiesen worden, die beim Einkaufen oder beim Busfahren stattgefunden hat

KlickWoher er das so genau weiß, keine Ahnung.

Veröffentlicht von: @lucan-7

Vorher wäre allerdings noch zu klären, wie es sein kann, dass die Ansteckungskurven immer noch exponentiell steigen, obwohl die vermeintlich einzige Möglichkeiten, sich anzustecken, bereits seit einer ganzen Weile eliminiert wurde.

Alle wohl kaum.
Ich bin schlecht in Mathe, da müßte mir jetzt jemand ausrechnen, wie die Kurven aussehen, wenn man nur die Kontakte am Arbeitsplatz und unter Personen des häuslichen Umfelds berücksichtig. Home Office ist ja gerade ein großes Thema. Tatsächlich geht die Mehrheit trotz Home Office, Kurzarbeit etc. nach wie ganz normal an den Arbeitsplatz. Die Zahlen dazu finde ich leider gerade nicht.

Das wirft aber eine neue Frage auf: Sind dann nicht die Maßnahmen, die die Wirtschaft betreffen, nicht doch gerechtfertigt? Streeck berichtet ja von einem Beispiel, wo eine Frau, die infiziert ins Büro gegangen ist, x Kollegen angesteckt hat. (Siehe Link oben)
Dann lauert die Gefahr doch am Arbeitsplatz.
Laut Streeck kann man dann zwar beruhigt einkaufen und ins Restaurant gehen, muß aber einen weiten Bogen um die Kollegen machen.
Oder die Schulschließungen, weil auch in den Schulen die Leute dicht und permanent aufeinanderhocken?

alescha antworten
Lucan-7
(@lucan-7)
Beigetreten : Vor 16 Jahren

Beiträge : 29421

Ich finde es etwas widersprüchlich, was Streek so sagt... im Flugzeug wurde niemand angesteckt, am Arbeitsplatz aber schon. Daraus lässt sich meiner Ansicht nach nichts ableiten, ausser dass die Leute halt Glück bzw. Pech hatten.

Veröffentlicht von: @alescha

Laut Streeck kann man dann zwar beruhigt einkaufen und ins Restaurant gehen, muß aber einen weiten Bogen um die Kollegen machen.
Oder die Schulschließungen, weil auch in den Schulen die Leute dicht und permanent aufeinanderhocken?

Die Frage ist halt, wo denn die Ansteckungen herkommen, wenn die Massenveranstaltungen jetzt wegfallen.

lucan-7 antworten
Alescha
(@alescha)
Beigetreten : Vor 24 Jahren

Beiträge : 8520
Veröffentlicht von: @lucan-7

Ich finde es etwas widersprüchlich, was Streek so sagt... im Flugzeug wurde niemand angesteckt, am Arbeitsplatz aber schon.

Das finde ich nicht widersprüchlich. Streeck sagt ja, warum das seiner Meinung nach so ist:

Sie hat nur ihre Kollegen infiziert, mit denen sie eng zusammengearbeitet hat.

Hervorhebung durch mich.

Wenn ich ihn richtig verstehe sind Versammlungen das Problem, wo man eng aufeinanderhockt. Und zwar nicht nur für ein paar Minuten, sondern über einen längeren Zeitraum.

Die Webasto-Kollegin hat im Hotel niemanden angesteckt, wohl weil da der Sicherheitsabstand mehr oder weniger eingehalten wurde, und im Flugzeug kam es vielleicht darauf an, wo sie gesessen hat.

Veröffentlicht von: @lucan-7

Die Frage ist halt, wo denn die Ansteckungen herkommen, wenn die Massenveranstaltungen jetzt wegfallen.

Kollegen, Familienmitglieder.... Gute Frage.

Was ich kritisch sehe ist, daß er selber sagt

Wir haben aktuell nur Erfahrungswerte, aber keine abschließend geprüften Fakten.

dann aber mit

bisher zumindest keine Infektion nachgewiesen worden, die beim Einkaufen oder beim Busfahren stattgefunden hat

den Eindruck erweckt, da könne nichts passieren. Ich hoffe, daß er recht hat. Genau wissen kann aber auch er es nicht.

alescha antworten
Lucan-7
(@lucan-7)
Beigetreten : Vor 16 Jahren

Beiträge : 29421
Veröffentlicht von: @alescha

Das finde ich nicht widersprüchlich. Streeck sagt ja, warum das seiner Meinung nach so ist:

Ich wüsste nicht, bei welcher Gelegenheit ich meinen Kollegen derart auf die Pelle rücken würde dass es selbst die enge in einem Flugzeug übertrifft... es sei denn, das Flugzeug war zu einem Großteil gar nicht belegt, aber dann sagt das erst recht nichts aus.

Veröffentlicht von: @alescha

den Eindruck erweckt, da könne nichts passieren. Ich hoffe, daß er recht hat. Genau wissen kann aber auch er es nicht.

Eben. Widersprüchlich bleibt es so oder so.

lucan-7 antworten
Helmut-WK
(@hkmwk)
Beigetreten : Vor 22 Jahren

Beiträge : 10219
Veröffentlicht von: @lucan-7

Ich finde es etwas widersprüchlich, was Streek so sagt... im Flugzeug wurde niemand angesteckt, am Arbeitsplatz aber schon. Daraus lässt sich meiner Ansicht nach nichts ableiten, ausser dass die Leute halt Glück bzw. Pech hatten.

Miteinander reden ist etwas, was die Gefahr der Ansteckung erhöht, weil man sich dann nebenbei auch "anatmet". Je heftiger, desto gefährlicher.

Wenn die im Flugzeug vorwiegend geschwiegen und Filme geschaut oder geschlafen hat, war die Ansteckungsgefahr gering. Aber bei nem Meeting redet man ja miteinander (wenn mich mein Gedächtnis nicht täuscht, hat sie nur bei einem Meeting Leute angesteckt, oder suich in Meetings immer mit den gleichen Leuten getroffen).

Das ist jetzt nicht wasserdicht, aber doch plausibel.

Helmut

hkmwk antworten
stundenglas
(@stundenglas)
Beigetreten : Vor 20 Jahren

Beiträge : 4769

[gestrichen - MfG Orleander]
[nicht hilfreich - MfG Orleander]

stundenglas antworten
Lucan-7
(@lucan-7)
Beigetreten : Vor 16 Jahren

Beiträge : 29421
Veröffentlicht von: @stundenglas

Ich finde dein Posting wirr.

Das ist nicht weiter tragisch.
Wirre Postings gibt es immer wieder.

lucan-7 antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 5 Sekunden

Beiträge : 0

Ich finde dein Posting nicht wirr, ich gebe dir inzwischen sogar Recht.

Die Übertragung passiert auch bei keinem engen Kontakt. Vor 2 Wochen hätte ich noch gesagt, die spülen die Gläser in den Bars nicht vernünftig.
Inzwischen sehe ich das ganze etwas anders.

Gerade eben bin ich mal meinen Landkreis durchgegangen und musste feststellen, dass nun Seniorenheime bei Neuausbrüchen Schlagzeilen machen. Da sind dann gleich mal auf einen Schlag eine große Zahl der Bewohner positiv. Wenn dann 10% schwer erkranken überleben diese dann das meist auch nicht mehr.

Vielleicht ist das auch ein Grund für die hohen Zahlen aktuell und die Befürchtung des RKI, dass es viele Tote geben wird.

Anonymous antworten
Blackhole
(@blackhole)
Beigetreten : Vor 21 Jahren

Beiträge : 1274

In den USA waren Frühlingsferien, wo die ganzen Collegestudenten miteinander feiern, das dürfte dort der Seuchenherd gewesen sein.

blackhole antworten
MrOrleander
(@mrorleander)
Beigetreten : Vor 24 Jahren

Beiträge : 2444
Veröffentlicht von: @tinkerbell

Endlich mal einer, der die Grenzen seines Gebietes kennt und auch benennt.

Ich nehme solche Aussagen allerdings recht häufig wahr. Auch im verlinkten Video zum Beispiel. Daß sich einer allumfassend wissend aufführt - ich wüßte gerade nicht, an wen ich da denken könnte (Trump zählt jetzt mal nicht 😀 ).

mrorleander antworten
MrOrleander
(@mrorleander)
Beigetreten : Vor 24 Jahren

Beiträge : 2444

Danke für den Link.
Gefällt mir sehr gut, wie sachlich und ausgewogen Herr Streeck informiert und argumentiert.

mrorleander antworten
Feliciah
(@feliciah)
Beigetreten : Vor 17 Jahren

Beiträge : 1272

Oh, das klingt aber wirklich interessant! 😊
Hab mir das jetzt erst ein paar Minuten angesehen und schaue nachher weiter.

Ich finde die Einschränkungen momentan schon wichtig, aber trotzdem muss man sich so einen Erfahrungsbericht auch mal anhören...

feliciah antworten
Feliciah
(@feliciah)
Beigetreten : Vor 17 Jahren

Beiträge : 1272

...auch bekannt unter ihrem Kanal maiLab.

Bin gerade durch Zufall auf ihr Video gestoßen.

Kurz: Sie geht nach ihrer Darstellung nicht davon aus, dass die Pandemie/Epedemie so schnell vorbei sein wird. Dieses Jahr müssen also strenge Regeln weiter verfolgt werden. Nichts in diesem Jahr mit großen Meetings, Konferenzen, Après-Ski, Fußball-gucken im Stadion...
Und wohl auch nichts mit Karneval.

In diesem Beitrag sagt sie warum und mit welchen Berechnungen sie ihre Annahme begründet:

https://www.youtube.com/watch?v=3z0gnXgK8Do

feliciah antworten
stundenglas
(@stundenglas)
Beigetreten : Vor 20 Jahren

Beiträge : 4769

Nie von ihr gehört. Ist das einfach eine Youtuberin, oder hat sie spezielle Fachkenntnisse?

stundenglas antworten
JohnnyD
(@johnnyd)
Beigetreten : Vor 25 Jahren

Beiträge : 1778

Sie gehört zum Dunstkreis Lesch und Yogeshwar - Öffentlich-Rechtlicher Wissenschaftsjournalismus.

johnnyd antworten
Blackhole
(@blackhole)
Beigetreten : Vor 21 Jahren

Beiträge : 1274

Harald Lesch ist immerhin Professor für Astrophysik.
Er macht sehr gute Arbeit, wie ich finde, und verdient die Achtung.
Auch Ranga Jogeschwar macht gute Arbeit.

Aber nicht jeder Wissenschaftsjournalist, auch wenn er ein naturwissenschaftliches Studium absolviert hat, ist gleichermaßen hochkompetenter Wissenschaftler. Ich erinnere mich noch an Herrn Bublath, der zwar eine tolle Show gemacht hat, aber noch in den 1990ern den Klimawandel geleugnet hat, obwohl selbst der Forschungsabteilung von Exxon längst klar war was Sache ist.

Weder von Jogeschwar noch von Lesch habe ich allerdings was gehört von wegen wir sollen alle noch 1 Jahr in Isolationshaft bleiben.

blackhole antworten
Helmut-WK
(@hkmwk)
Beigetreten : Vor 22 Jahren

Beiträge : 10219
Veröffentlicht von: @blackhole

Weder von Jogeschwar noch von Lesch habe ich allerdings was gehört von wegen wir sollen alle noch 1 Jahr in Isolationshaft bleiben.

Von Mai hab ich das auch nicht gehört - einfach mal das Video bis zum Schluss anschauen ...

Helmut

hkmwk antworten
stundenglas
(@stundenglas)
Beigetreten : Vor 20 Jahren

Beiträge : 4769

Naja, die ersten zwei Minuten waren nichts Neues. Warum dann noch 20 mehr? Kommt da noch was Neues, und wenn ja was? Du hast es ja wohl auch angesehen.

stundenglas antworten
Helmut-WK
(@hkmwk)
Beigetreten : Vor 22 Jahren

Beiträge : 10219
Veröffentlicht von: @stundenglas

Naja, die ersten zwei Minuten waren nichts Neues.

Wirklich Neues kommt da nicht. Aber Modellrechnungen die zeigen, das Ausbreitung verlangsamen nicht reicht. Entweder wir bleiben bis nächstes Jahr beim Eindämmen, oder wir fahren das Gesundheitssystem gegen die Wand.

Nur wenn die Zahl der aktuell infizierten sinkt, so dass die Krankheit eingedämmt werden kann, kann es halbwegs normal werden.

Helmut

hkmwk antworten
Lucan-7
(@lucan-7)
Beigetreten : Vor 16 Jahren

Beiträge : 29421
Veröffentlicht von: @stundenglas

Naja, die ersten zwei Minuten waren nichts Neues. Warum dann noch 20 mehr? Kommt da noch was Neues, und wenn ja was? Du hast es ja wohl auch angesehen.

Es wird sehr kompetent erklärt, auf welcher Basis die Regierung ihre Maßnahmen beschliesst. Und sowohl bei optimistischen wie pessimistischen Szenarien ist eine Lockerung der momentanen Maßnahmen innerhalb der nächsten Wochen nicht möglich. Das günstigste Szenario geht von 2 Monaten aus, ist aber kaum realistisch.

Das heisst im Grunde, dass wir gerade so oder so auf eine Katastrophe zusteuern, die noch härtere Maßnahmen erforderlich macht als jetzt, wenn die Testkapazitäten nicht dramatisch erhöht werden oder ein wirksames Medikament gefunden wird - ausgehend vom momentanen Wissensstand.

lucan-7 antworten
Feliciah
(@feliciah)
Beigetreten : Vor 17 Jahren

Beiträge : 1272
Veröffentlicht von: @lucan-7

Es wird sehr kompetent erklärt, auf welcher Basis die Regierung ihre Maßnahmen beschliesst. Und sowohl bei optimistischen wie pessimistischen Szenarien ist eine Lockerung der momentanen Maßnahmen innerhalb der nächsten Wochen nicht möglich.

Ja, das denke ich auch. Es wäre alles umsonst, würde man wieder zur normalen Tagesordnung umgehen.

Nachtrag vom 06.04.2020 1026
...übergehen...

feliciah antworten
JohnnyD
(@johnnyd)
Beigetreten : Vor 25 Jahren

Beiträge : 1778
Veröffentlicht von: @blackhole

Weder von Jogeschwar noch von Lesch habe ich allerdings was gehört von wegen wir sollen alle noch 1 Jahr in Isolationshaft bleiben.

So etwas wird auch in diesem Video nicht behauptet. Wieso behauptest du das?

Veröffentlicht von: @blackhole

Isolationshaft

Der jetzige Zustand ist offensichtlich keine Isolationshaft; wieso redest du so?

johnnyd antworten
MrOrleander
(@mrorleander)
Beigetreten : Vor 24 Jahren

Beiträge : 2444

Die Frau heißt mittlerweile Mai Thi Leiendecker.
Chemikerin, bemüht sich, auf ihrem Kanal aktuelle Themen aus Wissenschaft und Gesellschaft wissenschaftlich aufzuarbeiten. Also genau der Bereich, in dem sich deutsche Wissenschaftler traditionell schwer tun (verglichen etwa mit der angelsächsischen Welt).
M.E mit das Beste, was Youtube in diesem Bereich deutschsprachig anzubieten hat.

mrorleander antworten
Helmut-WK
(@hkmwk)
Beigetreten : Vor 22 Jahren

Beiträge : 10219

doch Nguyen-Kim, oder?

Veröffentlicht von: @mrorleander

Die Frau heißt mittlerweile Mai Thi Leiendecker.

Bist du sicher? Sie ist mit einem Herrn Leyendecker verheiratet, aber außerhalb von Wikipedia wird sie immer Nguyen-Kim genannt, aucgh da wo es offiziell ist und die Leute Bescheid wissen müssten. Ofenbar hat jemand gemeint, sie müsste jetzt wie ihr Ehemann heißen ...

hkmwk antworten
MrOrleander
(@mrorleander)
Beigetreten : Vor 24 Jahren

Beiträge : 2444

Sie hat ihre Diss unter dem Namen Leiendecker veröffentlicht. Von daher dürfte das schon ihr offizieller Name sein.

mrorleander antworten
Feliciah
(@feliciah)
Beigetreten : Vor 17 Jahren

Beiträge : 1272
Veröffentlicht von: @mrorleander

Sie hat ihre Diss unter dem Namen Leiendecker veröffentlicht. Von daher dürfte das schon ihr offizieller Name sein.

Sag das mal der Tagesschau:

https://www.tagesschau.de/multimedia/video/video-685341.html

*auchmalklugscheiss* 😛

feliciah antworten
MrOrleander
(@mrorleander)
Beigetreten : Vor 24 Jahren

Beiträge : 2444
Veröffentlicht von: @feliciah

*auchmalklugscheiss* 😛

Find ich gut! 😊
Mir ist der Nachname eigentlich völlig wurscht, aber mit was für Fragen man sein Hirn beschäftigen kann, ist doch immer wieder faszinierend.

Ich vermute, ihr ursprünglicher Name hat schlicht den höheren Bekanntheitsgrad und bleibt jetzt an ihr haften. Auch gut, Hauptsache, ihr Kanal bleibt so informativ, wie gewohnt.

mrorleander antworten
Feliciah
(@feliciah)
Beigetreten : Vor 17 Jahren

Beiträge : 1272
Veröffentlicht von: @mrorleander

Ich vermute, ihr ursprünglicher Name hat schlicht den höheren Bekanntheitsgrad und bleibt jetzt an ihr haften. Auch gut, Hauptsache, ihr Kanal bleibt so informativ, wie gewohnt.

Ich finde die auch klasse!
Und schön, dass sie dort zu Wort kam. 😊

feliciah antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 5 Sekunden

Beiträge : 0
Veröffentlicht von: @mrorleander

M.E mit das Beste, was Youtube in diesem Bereich deutschsprachig anzubieten hat.

So isses.

Anonymous antworten
Lucan-7
(@lucan-7)
Beigetreten : Vor 16 Jahren

Beiträge : 29421

Hab's auch gerade gesehen... und ich fürchte, sie gibt da eine sehr gute Einschätzung ab.

Rückkehr zur Normalität nach Ostern ist nicht drin. Wirtschaftlicher shutdown ist auf Dauer aber auch nicht möglich.

Heisst konkret: Die momentanen Anstrengungen müssen noch erhöht werden...

lucan-7 antworten
Irrwisch
(@irrwisch)
Beigetreten : Vor 25 Jahren

Beiträge : 3640
Veröffentlicht von: @moorwackler

Der Virologe Hendrik Streeck, der an vorderster Front am Virus forscht (er tut nach eigenem Bekunden Dinge, die er eigentlich vom RKI erwartet hätte), gibt sehr konkrete Auskunft über bisherige Forschungseinsichten und lässt, bei aller Diplomatie, doch deutlich durchblicken, dass er die drastischen Massnahmen der Regierung nicht nur rückblickend, sondern auch von Vornherein unverhältnismässig findet. Er sympatisiert auch klar mit dem Vorgehen von Schweden.

Inzwischen habe ich mich über diesen Mann auch kundig gemacht.

Ich wahe hier den Einwand, dass ich ihn für einen wissenschaftlichen Populisten halte.
Er hat ganz sicher in seinem Leben schon ganz viel geleistet.
Hat auch seinen eigenen Forschungsschwerpunkt: HIV!

Stutzig geworden über ihn bin ich, als ich ein Interview mit ihm gehört habe. Leider finde ich es in der Vielzahl der momentanen Interviews und Potcasts nicht mehr.

Aber noch gut erinnere ich mich an die ihm gestellte Eingangsfrage.

Die lautete, was er denn für einen Hintergrund in Bezug auf Corona habe.

Seine Worte sinngemäss:
" Corna, Corona, Corona hier und überall.
Ich höre nur noch Corona."

Damit blieb er eine echte Antwort schuldig.

Richtig hätte diese nämlich lauten müssen:
" Von Haus aus habe ich bisher an HIV geforscht. Aber ich bin jetzt auf den Corona Zug aufgesprungen."

Es mag sein, dass er sich jetzt in diese Thematik reinkniet.
Aber ich halte ihn in dieser Lage eher dafür, dass bei ihm zu viel " HIV- Gewesenes" darüber scwappt.

Denn dahingehend interprtiere ich seine Haltung, erst einmal das Virus auf die Bevölkerung ungebremst los zulassen. Und im Grunde immer Antworten parat zu haben.

Im Gegensatz zu ihm gefällt mir Prof. Wieler vom RKI weitaus besser.
Dieser ist sich nicht zu schade, in den Pressemeetings auch zuzugeben, dass er und seine Wissenschaftler noch längst nicht alles über dieses Virus und das Geschehen um es herum wissen.

Interessant für mic ebenfalls, dass wohl, wenn ich das richtig schlussfolgere, Streeck Nachfolger von Drosten in Bonn geworden ist.

irrwisch antworten
Alescha
(@alescha)
Beigetreten : Vor 24 Jahren

Beiträge : 8520

Bei aller Kritik an Streeck (ich finde auch einige seiner Aussagen hinterfragenswert), aber das hier

Veröffentlicht von: @irrwisch

" Von Haus aus habe ich bisher an HIV geforscht. Aber ich bin jetzt auf den Corona Zug aufgesprungen."

finde ich ein bißchen unfair. Der Mann ist Professor für Virologie und Direktor des Instituts für Virologie und HIV-Forschung an der Medizinischen Fakultät der Universität Bonn. Auch wenn HIV sein Schwerpunkt war, ist er und sein Institut auch für anderen Viren "zuständig" und hat sich nicht nur mit HIV zu befassen. Wenn er und seine Kollegen eine Studie zur COVID-19-Pandemie durchführen fällt das sehr wohl in ihren Bereich und ist kein "aufgesprungen". Und ich finde es sehr gut, daß er im Auftrag der Landesregierung diese Studie in Heinsberg durchgeführt hat, auch wenn über die Ergebnisse sicher zu diskutieren ist.

Veröffentlicht von: @irrwisch

Im Gegensatz zu ihm gefällt mir Prof. Wieler vom RKI weitaus besser.
Dieser ist sich nicht zu schade, in den Pressemeetings auch zuzugeben, dass er und seine Wissenschaftler noch längst nicht alles über dieses Virus und das Geschehen um es herum wissen.

Nunja, Wieler wiederum ist Veterinärmediziner und Fachtierarzt für Mikrobiologie. Er selbst wird also weniger über den Virus Bescheid wissen als Streeck, der immerhin Virologe ist. 😌

alescha antworten
Irrwisch
(@irrwisch)
Beigetreten : Vor 25 Jahren

Beiträge : 3640

Wieler hat sowohl über Zoonosenngeforscht als auch vor seiner Präsidentschaft beim RKI das Institut für Hygiene und Infektionskrankheiten der Tiere in Berlin geleitet.
Dort werden auch virale Erkrankungen erforscht und diagnostiziert.

Veröffentlicht von: @alescha

" Von Haus aus habe ich bisher an HIV geforscht. Aber ich bin jetzt auf den Corona Zug aufgesprungen."

Warum hat er nicht gesagt, dass er Schwerpunkt HIV hat, sich aber auch mit Corona auskennt?
Ist das eine Schande?
Das ist mir suspekt.

Natürlich ist sein Institut für alles, was mit Viren zu tun hat, zuständig.

Aber dieses Virus ist in seinem ganzen "Auftritt" anders.

Der von Archangel verlinkte Artike zeigt das ganz wunderbar auf.
Auch, wenn darin Starke Kritik an westlichen Systemen anklingt.

Mir gefällt darin die Weitsicht auf Folgeerkrankungen, die in unseren Postings bisher fast nir vorkamen.

Mir gefällt darin der Blick auf Menschen mit Vorerkrankungen und auch die Distanz dazu, dass dieser Mann es ablehnt,Menschen gezielt zu infizieren.
Weil die Gefahren halt bisher überhaupt nicht einschätzbar sind.

Streeck hingegen ist eher der Meinung
" Schau mer mal, dann sehn wir schon".

Auf die Studie in Heinsberg bin ich auch gespannt.
Das " aufgesprungen"ergibt sich bei mir daher, dass er wohl ziemlich brüskiert ist dadurch, bei der Regierung nicht gehört zu werden.

irrwisch antworten
Alescha
(@alescha)
Beigetreten : Vor 24 Jahren

Beiträge : 8520
Veröffentlicht von: @irrwisch

Warum hat er nicht gesagt, dass er Schwerpunkt HIV hat, sich aber auch mit Corona auskennt?
Ist das eine Schande?
Das ist mir suspekt.

Das stört mich an Streecker nun weniger.

Veröffentlicht von: @irrwisch

Aber dieses Virus ist in seinem ganzen "Auftritt" anders.

Richtig. Deswegen weiß bis jetzt noch niemand mit Sicherheit, wie er sich verhält und bleibt noch vieles im Bereich des Theoretischen.

Veröffentlicht von: @irrwisch

Der von Archangel verlinkte Artike zeigt das ganz wunderbar auf.
Auch, wenn darin Starke Kritik an westlichen Systemen anklingt.

Ja, den Artikel fand ich auch gut.

Veröffentlicht von: @irrwisch

Mir gefällt darin die Weitsicht auf Folgeerkrankungen, die in unseren Postings bisher fast nir vorkamen.

Ja, aber auch Vogt kann zu diesem Thema noch nichts Bestimmtes sagen. Man weiß noch nicht, ob und welche Langzeitfolgen der Virus haben kann.

Veröffentlicht von: @irrwisch

Weil die Gefahren halt bisher überhaupt nicht einschätzbar sind.

Genau das ist das Problem, und hier sehe ich sehe ich auch manche von Streecks Äußerungen kritisch.

Veröffentlicht von: @irrwisch

Auf die Studie in Heinsberg bin ich auch gespannt.

Eine Pressekonferenz dazu gab es ja schon, aber auch da blieb so manche Frage offen, etwa die, ob zweifelsfrei festgestellt wurde, wie viele Menschen die Infektion durchgemacht haben. Publiziert wurde die Studie m.W. noch nicht, da bin ich auch mal gespannt.

alescha antworten
Helmut-WK
(@hkmwk)
Beigetreten : Vor 22 Jahren

Beiträge : 10219

Veröffentlichung

Veröffentlicht von: @alescha

Eine Pressekonferenz dazu gab es ja schon

Sowie ein "Paper", das im Wesentlichen die Aussagen in der Pressekonferenz enthält. Ich hab reingeschaut, weil das auf Wiki als "Veröffentlichung" bezeichnet wurde, was es rein technisch gesehen auch ist, aber natürlich nicht die Art von Veröffentlichung, die du meinst.

Helmut

hkmwk antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 5 Sekunden

Beiträge : 0

RKI nimmt neues Symptom auf: Geschmacksverlust und Geruchsverlust
Und wer hat es schon vor Wochen heraus gefunden, indem er nach Heinsberg ging und mit den Infizierten vor Ort gesprochen hat: Hendrik Streeck.

Angeblich zeigen diesen Phänomen mehr als 2/3 der Infizierten und das über mehrere Tage. Ist damit ausgeprägter als die anderen Symptome wie Husten, Fieber und Schnupfen.

Das für alle die Herrn Streeck für einen Kurpfuscher oder Medienscharlatan halten und denken das RKI sei eine supereffiziente und schnelle Behörde.

Anonymous antworten
Irrwisch
(@irrwisch)
Beigetreten : Vor 25 Jahren

Beiträge : 3640
Veröffentlicht von: @jadwin

Das für alle die Herrn Streeck für einen Kurpfuscher oder Medienscharlatan halten und denken das RKI sei eine supereffiziente und schnelle Behörde.

Gibt es für dich nur schwarz weiß Denken oder hast du auch Grautöne oder womöglich sogar bunte Farben auf deiner Palette?

Dieseshänomen des Verlustes von Geschmack und Geruch ist doch schon längst bekannt.

Um es von dem RKI in die Liste aufgenommen zu werden, sollte es allerdings verlässliche Zahlen gegeben haben.

irrwisch antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 6 Sekunden

Beiträge : 0
Veröffentlicht von: @irrwisch

Gibt es für dich nur schwarz weiß Denken oder hast du auch Grautöne oder womöglich sogar bunte Farben auf deiner Palette?

Für mich gibt es sehr wohl Grautöne, aber ich habe das Gefühl, das gilt nicht für alle.

Veröffentlicht von: @irrwisch

Dieseshänomen des Verlustes von Geschmack und Geruch ist doch schon längst bekannt.

Bekannt ja, durch Streecken und nun noch Wochen "geadelt" heißt anerkannt durchs RKI.

Veröffentlicht von: @irrwisch

Um es von dem RKI in die Liste aufgenommen zu werden, sollte es allerdings verlässliche Zahlen gegeben haben.

Nein, umgekehrt wird ein Schuh draus. Das RKI hätte sofort nach Bekanntwerden der Sache auf den Grund gehen sollen, indem es möglichst schnell Daten erfasst hätte. Wenn es nicht über die Gesundheitsämter geht, weil es nicht möglich ist die Maske, in die sie eintragen zu modifizieren, dann hätte es Experten in andere Hot Spots schicken müssen oder Kooperationspartner finden müssen, die sich des Themas annehmen.

Da hat man zufällig durch Beobachtung und Befragung ein Symptom heraus gefunden, das mehr Covid-Patienten aufweisen, als die üblichen und eher eine Kreuzdiagnose zulässt, als die anderen und man braucht Wochen, um es zu nutzen?

Hätte man Patienten mit Geschmacks- und Geruchsverlust getestet, statt sich voll auf die Herkunftsgebiete und Kontakte zu konzentrieren, hätte man vielleicht eine bessere Trefferquote als die 10% erzielen können. Chance vertan.

Nun hat Herr Streeck möglicherweise einige weitere Dinge heraus gefunden durch die neue Studie. Ich hoffe nun, dass sie diese bald widerlegen oder genutzt werden.

Anonymous antworten
myhopeinHim
(@myhopeinhim)
Beigetreten : Vor 20 Jahren

Beiträge : 80

Meint ihr das RKI hat über Nacht die freifache Menge an Personal bekommen? Sie können nicht alles selber machen, darum ist es gut, dass verschiedene Wissenschaftler in ihren Bereichen und Möglichkeiten die Forschungen ergänzen und unterstützen. Da gibt es noch viel mehr die nicht so bekannt sind wie Streeck. Das mit dem Geruch- und Geschmacksinnsverlust hat den Nachteil, dass es erst später auftritt und somit als erstes Symptom zur Früherkennung nicht taugt.
Bei den Testungen ist wohl einfach das Problem, dass man nicht so viele Tests machen kann, wie man gerne möchte. Aber es kommt sicher noch, dass man mehr empirische Daten aus einer Gegend bestimmt. Aber zu der Anfangszeit waren ja in vielen Gebieten die Infektionen noch viel zu gering, da hätte sich der Aufwand nicht gelohnt.

myhopeinhim antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 6 Sekunden

Beiträge : 0
Veröffentlicht von: @myhopeinhim

Das mit dem Geruch- und Geschmacksinnsverlust hat den Nachteil, dass es erst später auftritt und somit als erstes Symptom zur Früherkennung nicht taugt.

Treten denn die anderen Symptome wie Fieber früher auf?

Selbst wenn es später auftritt, könnte es dennoch ein wichtiges Kriterium sein. Denn man steht ja vor der Frage, ob man testet oder nicht. Vielen wurde der Test verweigert, da sie zwar andere Symptome aufwiesen, diese aber genauso gut von einer Erkältung oder Grippe herrühren könnten und man keinen Bezug zu einem Herkunftsland oder einem Infizierten herstellen konnte. Tritt dann das Symptom Sinnenverlust auf, hätte man einen Grund den Test durchzuführen und könnte die Nachverfolgung einleiten.

Anonymous antworten
Irrwisch
(@irrwisch)
Beigetreten : Vor 25 Jahren

Beiträge : 3640

Zumal Geschmacks - und Geruchsverlust auch bei Influenza ein Symptom sein kann.
Corona hat dieses Symptom nicht als Alleinstellungsmerkmal.

irrwisch antworten
Helmut-WK
(@hkmwk)
Beigetreten : Vor 22 Jahren

Beiträge : 10219

Wen meinst du?

Veröffentlicht von: @jadwin

Das für alle die Herrn Streeck für einen Kurpfuscher oder Medienscharlatan halten und denken das RKI sei eine supereffiziente und schnelle Behörde.

Kennst du jemand, der so denkt? Ich nicht.

An Herrn Streeck kann man einiges kritisieren, z.B. kaum ja als Reaktion auf "wir haben noch nie von einer Infektion im Frisörsalon gehört" der Hinweis auf genau so einen Fall. Und wie es jemand schafft, der die deutlich höhere Belastung durch die Studie erwähnt, die er gerade durchführt, noch Zeit für nen Abend in einer Talkshow zu haben, versteh ich auch nicht ganz.

Aber damit ist er ja noch lange kein Scharlatan.

Und dass das RKI andere Prioritäten hat, macht es nicht ineffizient. Wobei ich mit Streeck der Meinung bin, dass er da eine Lücke entdeckt hat, die das RKI hätte füllen sollen, die aber übersehen wurde ...

Veröffentlicht von: @jadwin

Und wer hat es schon vor Wochen heraus gefunden

Tja, und ich war es, der das RKI darauf aufmerksam machte, dass Daegu, der Hotspot in Korea, nicht auf der Liste der Krisengebiete war, sondern nur die Nachbarprovinz Gyeongbuk, zu der auch der Teil der Nachbarschaft von Daegu gehört, den man mit zum Hotspot rechnen muss. Da hat wohl irgendwer gedacht, dass Daegu zu Gyeongbuk gehört (so wie Hamburg zu Schleswig-Holstein?). Na ja, vermutlich sind sie von alleine drauf gekommen, und meine Mäil war ohne Wirkung ...

Das RKI hat die Infos von Streeck geprüft und übernommen, so wie zahlreiche andere Infos auch. So was ist ein ganz normaler Vorgang.

Helmut

hkmwk antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 6 Sekunden

Beiträge : 0
Veröffentlicht von: @hkmwk

Kennst du jemand, der so denkt? Ich nicht.

Vielleicht habe ich die ein oder andere Aussage überinterpretiert. Und deine Überschrift, soll ich die so interpretieren, dass ich Namen nennen soll?

Veröffentlicht von: @hkmwk

An Herrn Streeck kann man einiges kritisieren, z.B. kaum ja als Reaktion auf "wir haben noch nie von einer Infektion im Frisörsalon gehört" der Hinweis auf genau so einen Fall. Und wie es jemand schafft, der die deutlich höhere Belastung durch die Studie erwähnt, die er gerade durchführt, noch Zeit für nen Abend in einer Talkshow zu haben, versteh ich auch nicht ganz.

Sicher kann man einiges kritisieren. Ich finde es nicht schlecht, wenn er beobachtet. Vielleicht wäre eine "Strichliste" wer hat sich wo angesteckt für das ganze Bundesgebiet sinnvoll gewesen, damit man mal abschätzen kann, wo die Risiken liegen. Ich finde es enorm wichtig, dass auch mal andere Meinungen Gehör finden und da ist Streeck einer der ganz wenigen, denen das gelingt.

Veröffentlicht von: @hkmwk

Aber damit ist er ja noch lange kein Scharlatan.

Fein, dann treffen wir uns vielleicht in der Mitte. Für mich ist er auch kein Messias. Ich denke in der Krise braucht es verschiedene Wissenschaftler. Welche die sehr geordnet "im Labor" vorgehen und solche wie Streeck, die mal losstürmen und beobachten. Im Idealfall können sie voneinander lernen, die einen worauf sie ihr Augenmerk richten sollen, die anderen was sie vielleicht methodisch verbessern können.

Veröffentlicht von: @hkmwk

Und dass das RKI andere Prioritäten hat, macht es nicht ineffizient. Wobei ich mit Streeck der Meinung bin, dass er da eine Lücke entdeckt hat, die das RKI hätte füllen sollen, die aber übersehen wurde ...

Es ist die Frage, ob die Prioritäten, die richtigen sind. Fehler werden immer gemacht, bei der Anzahl der Entscheidungen sind Fehler normal. Ich finde nur, das RKI ist sehr langsam. Die Entdeckung eines neuen Symptoms, das mehr Patienten aufweisen als die üblichen, welches besser eine Kreuzauschlussdiagnose zulässt, hätte man absolut priorisieren müssen.

Anonymous antworten
myhopeinHim
(@myhopeinhim)
Beigetreten : Vor 20 Jahren

Beiträge : 80

Ich habe die Beiträge von Dr. Streeck zu diesem Thema sehr geschätzt. Ich finde es unwahrscheinlich wertvoll, dass er so früh begonnen hat mit den detailierten Untersuchungen in Gangelt, egal von wem finanziert. Was mich ärgert sind die Schlagzeilen in den Medien und die Kommentare von vielen, die ihn darstellen, wie wenn er den Massnahmen der Regierung nur widersprochen und alles ganz anders sehen würde. So habe ich ihn nie verstanden. Er hat Alternativen zum schnellen Lockdown genannt, hat ihn aber nicht grundsätzlich verurteilt. In der Gegend um Heinsberg war er vielleicht nötig. Nach seinen Untersuchungen war eine Ansteckung beim Einkaufen unwahrscheinlich, aber da bleibt ja immer noch ein Restrisiko, das man nicht einschätzen kann. Bis heute noch nicht. Entscheidend finde ich die Aussage, dass eine Zusammenarbeit von vielen Wissenschaftlern aus verschiedenen Bereichen nötig ist, um die Massnahmen so gut wie möglich abzustimmen.

myhopeinhim antworten
Blackhole
Beiträge : 1274

Irgendwann muss der Shutdown auch ein Ende haben.

Mich hat vorhin ein Interview in der Zeit mit einem Mathematiker wütend gemacht. Der will allen ernstes, daß wir noch EIN GANZES JAHR!!! so leben wie jetzt, sogar noch härter. Isolationshaft für alle, man darf nurnoch den eigenen Hausstand persönlich treffen.

Oh, fein. Nach einem Jahr kommen wir alle raus und haben die nächsten Epidemien am Hals, und zwar MEHRERE GLEICHZEITIG. Weil wir alle nämlich kein starkes Immunsystem mehr haben, wie die Indianer beim ersten Kontakt mit Weißen.
Auch haben wir kein starkes Gesundheitswesen mehr, weil es sich ja auch nicht von selbst trägt, wenn keine Wirtschaft und damit keine Steuereinnahmen mehr da sind.

Es gibt dann allerdings ein paar Kinder weniger, wenn man Kindergärten und Schulen irgendwie versucht, wieder anlaufen zu lassen. Und ein paar Ehepartner weniger. Häusliche Gewalt soll bereits um 30% angestiegen sein.

Bin mal gespannt was Lehrer und Erzieher mit Kindern machen die ein ganzes Jahr lang keinen Kontakt mehr zu Gleichaltrigen hatten...

usw.

usf.

blackhole antworten
42 Antworten
stundenglas
(@stundenglas)
Beigetreten : Vor 20 Jahren

Beiträge : 4769
Veröffentlicht von: @blackhole

Mich hat vorhin ein Interview in der Zeit mit einem Mathematiker wütend gemacht. Der will allen ernstes, daß wir noch EIN GANZES JAHR!!! so leben wie jetzt, sogar noch härter.

Will er das oder berechnet er verschiedene Modelle? Das ist schon ein Unterschied.

Veröffentlicht von: @blackhole

man darf nurnoch den eigenen Hausstand persönlich treffen.

Ist mancherorts auch jetzt schon so, wenn man im Homeoffice/Rente/studierend/Schüler*in etc. ist.

stundenglas antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 6 Sekunden

Beiträge : 0
Veröffentlicht von: @blackhole

Mich hat vorhin ein Interview in der Zeit mit einem Mathematiker wütend gemacht. Der will allen ernstes, daß wir noch EIN GANZES JAHR!!! so leben wie jetzt, sogar noch härter. Isolationshaft für alle, man darf nurnoch den eigenen Hausstand persönlich treffen.

Der Berliner Innensenator hat doch auch was in der Richtung fallen lassen.

Irgendwie scheinen da welche jedes Maß verloren zu haben.

Anonymous antworten
Tinkerbell
(@tinkerbell)
Beigetreten : Vor 2028 Jahren

Beiträge : 1555

Aber da ging es nicht darum, so weiterzumachen wie bisher. Also eventuell noch monatelang Einschränkungen, aber nicht in diesem Ausmaß wie bisher.

tinkerbell antworten
stundenglas
(@stundenglas)
Beigetreten : Vor 20 Jahren

Beiträge : 4769

Was wurde denn da gesagt?

stundenglas antworten
Simmy
 Simmy
(@simmy)
Beigetreten : Vor 2028 Jahren

Beiträge : 2518

Dass wir noch bis Ende des Jahres mit Einschränkungen leben müssen.

Ich denke, je nach Ausmaß wäre das auch ok, aber mit Lockerungen der Maßnahmen.

simmy antworten
Tinkerbell
(@tinkerbell)
Beigetreten : Vor 2028 Jahren

Beiträge : 1555

Genau. Einschränkungen finde ich auch in Ordnung, z.B. weiterhin nur eine gewisse Menge Menschen im Supermarkt oder stärkere Auflagen beim Besuch in Pflegeheimen (Maskenpflicht für Angehörige, Desinfektionspflicht oder so...). Aber so, wie es jetzt ist, kann und wird es mit Sicherheit nicht noch monatelang aufrecht erhalten werden. Die wirtschaftlichen Probleme, die das mit sich brächte, sind nichts gegen die sozialen und psychischen. Allein der Anstieg der häuslichen Gewalt ist so gravierend, dass beispielsweise Island (ich glaube, es war Island) bereits den Verkauf von Alkohol verboten hat - um insbesondere Kinder zu schützen. Und so weiter, und so fort. Insofern bin ich recht optimistisch, dass es nach Ostern erste Lockerungen geben wird, gehe aber auch davon aus, dass wir so schnell nicht nur völligen Normalität zurückkehren werden. Ist doch aber auch in Ordnung. Es ist für die allermeisten von uns das erste Mal, dass sie vor so einem gravierenden Einschnitt stehen...wir müssen noch üben, damit klarzukommen 😉

tinkerbell antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 6 Sekunden

Beiträge : 0
Veröffentlicht von: @tinkerbell

dass es nach Ostern erste Lockerungen geben wird,

"Lockerungen" wird es geben müssen... Am 23.4 beginnt der Ramadan und ich glaube nicht, das sich Moslems das so leicht verbieten lassen werden, wie Christen Ostern zu feiern.

Wenn so etwas dann häufiger vorkommt
https://www.berliner-zeitung.de/mensch-metropole/gebet-in-moschee-in-berlin-300-muslime-ignorieren-kontaktverbot-li.80504

Dann wird dem Rest der hier Lebenden wohl #stayathome wohl schwerlich weiter zu vermitteln sein.

Anonymous antworten
Alescha
(@alescha)
Beigetreten : Vor 24 Jahren

Beiträge : 8520

Dann werden die Versammlungen halt aufgelöst. Und ggf. Strafen verhängt, so wie bei diversen Grüppchen, die man schon erwischt hat, auch.

alescha antworten
tristesse
(@tristesse)
Beigetreten : Vor 2028 Jahren

Beiträge : 20559
Veröffentlicht von: @scylla

"Lockerungen" wird es geben müssen... Am 23.4 beginnt der Ramadan und ich glaube nicht, das sich Moslems das so leicht verbieten lassen werden, wie Christen Ostern zu feiern.

Glaub mir, wenn Ihr Fasten brechen das dritte mal mit einer Auflösung und 200 Euro (oder was auch immer da gerade zu zahlen ist) Bußgeld für jeden endet, haben sie es auch verstanden. So wie das Ordnungsamt gerade durchgreift, werden sie sich das nicht gefallen lassen.

tristesse antworten
Lucan-7
(@lucan-7)
Beigetreten : Vor 16 Jahren

Beiträge : 29421
Veröffentlicht von: @scylla

"Lockerungen" wird es geben müssen... Am 23.4 beginnt der Ramadan und ich glaube nicht, das sich Moslems das so leicht verbieten lassen werden, wie Christen Ostern zu feiern.

Das ist so ziemlich der letzte Grund, den ich für relevant halten würde...

Veröffentlicht von: @scylla

Dann wird dem Rest der hier Lebenden wohl #stayathome wohl schwerlich weiter zu vermitteln sein.

Willst du warten bis das Gesundheitssystem zusammenbricht?

lucan-7 antworten
stundenglas
(@stundenglas)
Beigetreten : Vor 20 Jahren

Beiträge : 4769

Alkohol

Veröffentlicht von: @tinkerbell

Allein der Anstieg der häuslichen Gewalt ist so gravierend, dass beispielsweise Island (ich glaube, es war Island) bereits den Verkauf von Alkohol verboten hat - um insbesondere Kinder zu schützen.

Grönland hat Einschränkungen erlassen. Interessant finde ich, dass wohl auch der Zigarettenkonsum steigt. Und das bei einer Atemwegserkrankung.

stundenglas antworten
Helmut-WK
(@hkmwk)
Beigetreten : Vor 22 Jahren

Beiträge : 10219
Veröffentlicht von: @stundenglas

Grönland hat Einschränkungen erlassen. Interessant finde ich, dass wohl auch der Zigarettenkonsum steigt. Und das bei einer Atemwegserkrankung.

Rauchen als Zeitvertreib, weil einem langweilig ist?

Helmut

hkmwk antworten
LittleBat
(@littlebat)
Beigetreten : Vor 25 Jahren

Beiträge : 1813
Veröffentlicht von: @hkmwk

Rauchen als Zeitvertreib, weil einem langweilig ist?

Viele Raucher rauchen halt nur daheim - und je mehr man daheim ist, desto mehr kann (und will) man rauchen.

littlebat antworten
tristesse
(@tristesse)
Beigetreten : Vor 2028 Jahren

Beiträge : 20559
Veröffentlicht von: @tinkerbell

Allein der Anstieg der häuslichen Gewalt ist so gravierend, dass beispielsweise Island (ich glaube, es war Island) bereits den Verkauf von Alkohol verboten hat - um insbesondere Kinder zu schützen.

Ich überlege, ob das der richtige Weg ist.
Dem Alkoholiker einfach seinen Alkohol zu entziehen kann nicht hilfreich sein, der wird ja noch viel nervöser und aggressiver.

Nicht, dass ich da jetzt eine bessere Lösung hätte.

tristesse antworten
Tinkerbell
(@tinkerbell)
Beigetreten : Vor 2028 Jahren

Beiträge : 1555

Ich glaube, es ging gar nicht um Alkoholiker, eher darum, dass man in der Krise nicht nur mehr isst und netflixt, sondern auch deutlich mehr trinkt. Sei es aus Langeweile, Frust, Angst oder was auch immer.

tinkerbell antworten
tristesse
(@tristesse)
Beigetreten : Vor 2028 Jahren

Beiträge : 20559
Veröffentlicht von: @tinkerbell

Ich glaube, es ging gar nicht um Alkoholiker, eher darum, dass man in der Krise nicht nur mehr isst und netflixt, sondern auch deutlich mehr trinkt. Sei es aus Langeweile, Frust, Angst oder was auch immer.

Ja, das ist sicherlich richtig. Aber man trifft damit ja auch die Alkoholiker. Genauso wie ich auf keinen Fall jetzt Zigaretten verbieten würde. Ich glaub, es hilft nichts, wenn man den Süchtigen aus guten Motiven ihre Suchtmittel entzieht. Das kann übel ausgehen.

Aber ich versteh den Gedanken dahinter und der ist sicherlich oberflächlich gesehen auch richtig.

tristesse antworten
Lucan-7
(@lucan-7)
Beigetreten : Vor 16 Jahren

Beiträge : 29421
Veröffentlicht von: @tristesse

Dem Alkoholiker einfach seinen Alkohol zu entziehen kann nicht hilfreich sein, der wird ja noch viel nervöser und aggressiver.

Ist das tatsächlich so? Ich weiss es wirklich nicht... klar werden Menschen unter Entzug nicht gerade umgänglicher, aber alle gewalttätigen Geschichten die ich so kenne (Und das sind leider viel zu viele) spielen sich unter direktem Einfluss von Alkohol ab, nicht unter Entzug... was natürlich auch mit der leichten Verfügbarkeit zusammenhängt.

Ich halte es für gut möglich, dass das letztlich das kleinere Übel ist...

lucan-7 antworten
Irrwisch
(@irrwisch)
Beigetreten : Vor 25 Jahren

Beiträge : 3640
Veröffentlicht von: @lucan-7

Ist das tatsächlich so?

Veröffentlicht von: @lucan-7
Veröffentlicht von: @###user_nicename###

Dem Alkoholiker einfach seinen Alkohol zu entziehen kann nicht hilfreich sein, der wird ja noch viel nervöser und aggressiver.

Starken Alkoholikern ohne ärztliche Unterstützung und Begleitung den Alkohol zu entziehen ist für den Alkoholiker lebensgefährtlich.
Er kann dabei nicht nur ins Delitium fallen, sondern sogar sterben.

irrwisch antworten
Lucan-7
(@lucan-7)
Beigetreten : Vor 16 Jahren

Beiträge : 29421
Veröffentlicht von: @irrwisch

Starken Alkoholikern ohne ärztliche Unterstützung und Begleitung den Alkohol zu entziehen ist für den Alkoholiker lebensgefährtlich.
Er kann dabei nicht nur ins Delitium fallen, sondern sogar sterben.

Gut, das sind aber die ganz extremen Fälle. Die Leute, von denen ich mitbekommen habe dass sie schnell aggressiv wurden sind aber eher Gewohnheitstrinker, bei denen weniger die körperliche Abhängigkeit im Vordergrund steht. Ich kannte sogar mal einen, der so gut wie nie getrunken hat... gerade, weil er immer sofort aggressiv wurde, wenn er mal doch ein Glas Wein trank.

lucan-7 antworten
DerNeinsager
(@derneinsager)
Beigetreten : Vor 7 Jahren

Beiträge : 1449

Der Mathematiker hat vielleicht recht.
Derzeit verdoppelt sich die Zahl alle 10 Tage. In 30 Tagen könnte es zum Kollaps des Gesundheitswesens kommen über 600.000 Kranke 10% Schwere Verläufe.... Der Peak soll dazu erst in 2- 3 Monaten erreicht sein

Hätte man früher energisch reagiert dann wäre es vielleicht nicht so weit gekommen, für mich es alles umfassbar

Kontaktsperre ist Show... Die Leute sitzen zu Hause und treffen sich... 20% Leichtsinnige Unwissende reichen aus um alles ausser Kontrolle kommen zu lassen

derneinsager antworten
Blackhole
(@blackhole)
Beigetreten : Vor 21 Jahren

Beiträge : 1274

Diese Rechnung berücksichtigt nicht die bereits genesenen.

Und selbst in der Lombardei entspannt sich die Lage allmählich. Vor 10 Tagen war da noch die Hölle los.

Die Seuche ist ernst zu nehmen, ja, aber bitte ohne Hysterie!

blackhole antworten
stundenglas
(@stundenglas)
Beigetreten : Vor 20 Jahren

Beiträge : 4769
Veröffentlicht von: @blackhole

Die Seuche ist ernst zu nehmen, ja, aber bitte ohne Hysterie!

Sagt die, die von Isolationshaft schreibt.

stundenglas antworten
Lucan-7
(@lucan-7)
Beigetreten : Vor 16 Jahren

Beiträge : 29421
Veröffentlicht von: @blackhole

Die Seuche ist ernst zu nehmen, ja, aber bitte ohne Hysterie!

Wo genau siehst du da den Unterschied?

lucan-7 antworten
Simmy
 Simmy
(@simmy)
Beigetreten : Vor 2028 Jahren

Beiträge : 2518

Wieso Show?
Also in meinem Umkreis nehmen das alle ernst und es trifft sich keiner.

simmy antworten
Lucan-7
(@lucan-7)
Beigetreten : Vor 16 Jahren

Beiträge : 29421
Veröffentlicht von: @blackhole

Mich hat vorhin ein Interview in der Zeit mit einem Mathematiker wütend gemacht. Der will allen ernstes, daß wir noch EIN GANZES JAHR!!! so leben wie jetzt, sogar noch härter. Isolationshaft für alle, man darf nurnoch den eigenen Hausstand persönlich treffen.

Und der Typ hat irgendwas zu melden...? Nicht?

Dann ist doch alles in Ordnung...

lucan-7 antworten
stundenglas
(@stundenglas)
Beigetreten : Vor 20 Jahren

Beiträge : 4769

Das sollte man sich vor allem für das Forum hier merken!

stundenglas antworten
Lucan-7
(@lucan-7)
Beigetreten : Vor 16 Jahren

Beiträge : 29421
Veröffentlicht von: @stundenglas

Das sollte man sich vor allem für das Forum hier merken!

Manchmal hilft das sogar... aber nicht immer 😉

lucan-7 antworten
lhoovpee
(@lhoovpee)
Beigetreten : Vor 10 Jahren

Beiträge : 3547

Das Problem der mathematische Modelle: Sie beruhen auf extrem unsicheren Daten.

Jedes Land testen verschieden intensiv.
Jedes Land hat andere Kriterien, wer getestet wird.
Die Dunkelziffern kennt niemand.

Da nun ein mathematisches Modell drauf aufzubauen ist fragwürdig.
Was hat der denn gerechnet?

Ganz davon abgesehen ist die Frage: Wie soll es überhaupt weiter gehen?
Denn Medikamente oder gar eine Impfstoff wird es nicht so bald geben. Und wir können nicht so weiter machen, bis es diese gibt.

Also: Wie soll es weiter gehen?

lhoovpee antworten
Helmut-WK
(@hkmwk)
Beigetreten : Vor 22 Jahren

Beiträge : 10219
Veröffentlicht von: @lhoovpee

Das Problem der mathematische Modelle: Sie beruhen auf extrem unsicheren Daten.

Kommt darauf, was gerechnet wird.

Mai Thi Nguyen-Kim hat ja Modelle gezeigt, die einfach nur berechnen: Wie viel Fälle bekommen wir, wenn sich das Virus mit Geschwindigkeit X ausbreitet? Da müssen nicht alle Parameter bekannt sein, die einzige Variable die da noch echte Unsicherheiten hervorruft ist die Dunkelziffer. Aber es war schon ernüchternd, dass bei ner Dunkelziffer von 90% (wahre Fälle 10 mal so viel wie bekannte Fälle) wir nur vor der Wahl stehen, entweder drastische Maßnahmen zu ergreifen (Ansteckungsrate muss unter 1 sinken, möglichst deutlich unter 1) oder aber monate-, wenn nicht jahrelang darauf zu warten, dass Herdenimmunität eintritt oder ein Impfstoff kommt - oder eben bewusst das Gesundheitssystem überfordern.

Wie sehr drastisch ausreicht, das hängt natürlich von weiteren Faktoren ab, die wir nicht kennen. Aber es könnte sehr gut sein, dass der bisherige Shutdown noch nicht drastisch genug ist ...

Möglicherweise hat der Mathematiker ja genau das gemeint.

Eins ist klar: Jeder der sich nicht an die Regeln hält und so die Ausbreitung (ein wenig) beschleunigt, ist ein Verbrecher an der Volksgesundheit. Jedenfalls wenn er es absichtlich oder grobfahrlässig macht.

Helmut

hkmwk antworten
Lucan-7
(@lucan-7)
Beigetreten : Vor 16 Jahren

Beiträge : 29421
Veröffentlicht von: @hkmwk

Eins ist klar: Jeder der sich nicht an die Regeln hält und so die Ausbreitung (ein wenig) beschleunigt, ist ein Verbrecher an der Volksgesundheit. Jedenfalls wenn er es absichtlich oder grobfahrlässig macht.

Da der Begriff "Volksgesundheit" bisher in ganz anderen Zusammenhängen gebraucht wurde sollte man ihn in diesem Zusammenhang lieber vermeiden... zumal ein "Volk" ja weder gesund noch krank ist, sondern allenfalls aus gesunden und kranken Individuen besteht.

lucan-7 antworten
Helmut-WK
(@hkmwk)
Beigetreten : Vor 22 Jahren

Beiträge : 10219
Veröffentlicht von: @lucan-7

Da der Begriff "Volksgesundheit" bisher in ganz anderen Zusammenhängen gebraucht wurde sollte man ihn in diesem Zusammenhang lieber vermeiden...

OK, da hatte ich nicht daran gedacht. Aber wenn ich sehe, dass Wiki den Begriff zu "Public Health" weiterleitet, und weder der Duden noch Wiktionary (bzw. eine der dort verlinkten Seiten) zu Volksgesundheit einen Hinweis auf Nazisprech enthalten, dann kommt mir das schon übertrieben vor.

Veröffentlicht von: @lucan-7

zumal ein "Volk" ja weder gesund noch krank ist

Volksgesundheit ist als die durchschnittliche Gesundheit der Bevölkerung definiert.

Helmut

hkmwk antworten
stundenglas
(@stundenglas)
Beigetreten : Vor 20 Jahren

Beiträge : 4769

Volksgesundheit

Veröffentlicht von: @hkmwk

Volksgesundheit ist als die durchschnittliche Gesundheit der Bevölkerung definiert.

Veröffentlicht von: @hkmwk

Eins ist klar: Jeder der sich nicht an die Regeln hält und so die Ausbreitung (ein wenig) beschleunigt, ist ein Verbrecher an der Volksgesundheit. Jedenfalls wenn er es absichtlich oder grobfahrlässig macht.

Gilt das eigentlich auch für andere, die sich selbst wissentlich schaden?

stundenglas antworten
Helmut-WK
(@hkmwk)
Beigetreten : Vor 22 Jahren

Beiträge : 10219
Veröffentlicht von: @stundenglas

Gilt das eigentlich auch für andere, die sich selbst wissentlich schaden?

Nur einer Person zu schaden (sich selbst) ist was Anderes als mit dazu beizutragen, dass andere (i.d.R. mehrere) geschädigt werden und im schlimmsten Fall sogar die strengen Maßnahmen länger als ohne die Regelverstöße aufrecht erhalten werden müssen.

Die Volksgesundheit in den Mund zu nehmen wenn es nur eum eine einzige Person geht, ist überzogen.

Helmut

hkmwk antworten
stundenglas
(@stundenglas)
Beigetreten : Vor 20 Jahren

Beiträge : 4769
Veröffentlicht von: @hkmwk

Nur einer Person zu schaden (sich selbst) ist was Anderes als mit dazu beizutragen, dass andere (i.d.R. mehrere) geschädigt werden

Warum eigentlich, bzw. warum gehst du davon aus, dass der, der sich selbst schädigt, andere nicht mitschädigt? Kosten im Gesundheitssystem werden auch durch ihn verursacht, es kommt zu Arbeitsausfälssen, es werden immer weder Krankenhausbetten benötigt, möglicherweise auch Intensivplätze.

Veröffentlicht von: @hkmwk

Die Volksgesundheit in den Mund zu nehmen wenn es nur eum eine einzige Person geht, ist überzogen.

Veröffentlicht von: @hkmwk

Volksgesundheit ist als die durchschnittliche Gesundheit der Bevölkerung definiert.

Äh, nein. Es geht darum wie gesund die Bevölkerung insgesamt ist. Die Bevölkerung setzt sich aus lauter einzelnen Personen zusammen. Wenn 20% von denen an vermeidbaren Krankeheiten erkranken, dann ist die Volksgesundheit schlechter, als wenn sie es nicht tun.

stundenglas antworten
Gelöschtes Profil
(@deleted_profile)
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Beiträge : 30188

Der Logik nach ist Rauchen und Alkohol ganz zu verbieten, Nahrung zu rationieren, Walking möglicherweise als Zwngsmaßnahme durchzusetzen, Abfahrtski, BMX und ähnliches allerdings auch zu verbieten, ja?

Veröffentlicht von: @stundenglas

Warum eigentlich, bzw. warum gehst du davon aus, dass der, der sich selbst schädigt, andere nicht mitschädigt? Kosten im Gesundheitssystem werden auch durch ihn verursacht, es kommt zu Arbeitsausfälssen, es werden immer weder Krankenhausbetten benötigt, möglicherweise auch Intensivplätze....
Die Bevölkerung setzt sich aus lauter einzelnen Personen zusammen. Wenn 20% von denen an vermeidbaren Krankeheiten erkranken, dann ist die Volksgesundheit schlechter, als wenn sie es nicht tun.

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stundenglas
(@stundenglas)
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Beiträge : 4769

Längerfristig wäre eine dauerhafte Überwachung der Bevölkerung mittels App oder später vielleicht mit Chip unter der Haut auch denkbar. Gekoppelt an die Krankenversicherung, deren Beiträge dann bei Nichtbeachten der Regeln exorbitant steigen oder eben einer Schlechterstellung bei der Behandlung selbstverursachter Krankheiten, wenn andere Menschen auch eine Behandlung benötigen. Um mal den Gedanken weiterzuspinnen....

Man könnte sich natürlich auch fragen, welche positiven Anreize es gäbe, wenn Totalüberwachung der Bevölkerung nicht in Betracht kommen soll, die Bevölkerung dennoch gesünder leben soll, die Kosten des Gesundheitswesens in dem Zusammenhang gar gesenkt werden könnten. Was meinst du? Warum scheint es daran kaum Interesse zu geben? Auch nicht beim medizinischen Personal.

stundenglas antworten
Gelöschtes Profil
(@deleted_profile)
Beigetreten : Vor 4 Jahren

Beiträge : 30188

Ich gebe zu, dass ich froh bin, dass all das noch nicht (offen) angestrebt wird. Positive Reize, gesünder zu leben, gibt es durchaus, wenngleich diese eher einseitig sind. Anti-Rauch-Kampagnen, Programme für mehr Bewegung und gegen Adipositas gibt es ja. Nur Anti-Abfahrtsski oder Anti-BMX-Kampagnen kenne ich keine. Aber vielleicht ist da die Wirtschaft zu scharf auf die Einnahmen durch die entsprechenden Sport-Touris.

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stundenglas
(@stundenglas)
Beigetreten : Vor 20 Jahren

Beiträge : 4769
Veröffentlicht von: @lubov

Positive Reize, gesünder zu leben, gibt es durchaus, wenngleich diese eher einseitig sind. Anti-Rauch-Kampagnen, Programme für mehr Bewegung und gegen Adipositas gibt es ja.

Scheint, außer wenn es um (weniger) rauchende Jugendliche geht, nur nicht viel zu bringen. Warum eigentlich nicht?

stundenglas antworten
Gelöschtes Profil
(@deleted_profile)
Beigetreten : Vor 4 Jahren

Beiträge : 30188

Warum fragst du mich? Ich bin weder Gesundheitsfachfrau noch Werbefachmann. 😊

Warum gibt es keine Anti-Abfahrtski-Kampagnen? Oder gibt es sie, und ich habe das nur nicht mitbekommen?

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Helmut-WK
(@hkmwk)
Beigetreten : Vor 22 Jahren

Beiträge : 10219

Überwachung

Veröffentlicht von: @stundenglas

Längerfristig wäre eine dauerhafte Überwachung der Bevölkerung mittels App oder später vielleicht mit Chip unter der Haut auch denkbar.

Erinnert mich irgendwie an Of 13,16.

Helmut

hkmwk antworten
Lucan-7
(@lucan-7)
Beigetreten : Vor 16 Jahren

Beiträge : 29421
Veröffentlicht von: @hkmwk

dann kommt mir das schon übertrieben vor.

Ich halte es ja eigentlich auch für übertrieben... aber da wir hier gerade von restriktiven Maßnahmen reden, Einschränkungen der persönlichen Freiheit und mögliche Überwachungsmaßnahmen tauchen da schon ungute Assoziationen auf.

Ist aber natürlich mehr eine emotionale Sache, mit Logik hat das nichts zu tun.

lucan-7 antworten
Lucan-7
(@lucan-7)
Beigetreten : Vor 16 Jahren

Beiträge : 29421

Der Typ hat recht...

Veröffentlicht von: @blackhole

Irgendwann muss der Shutdown auch ein Ende haben.

Mich hat vorhin ein Interview in der Zeit mit einem Mathematiker wütend gemacht. Der will allen ernstes, daß wir noch EIN GANZES JAHR!!! so leben wie jetzt, sogar noch härter. Isolationshaft für alle, man darf nurnoch den eigenen Hausstand persönlich treffen.

Mal ganz nüchtern betrachtet muss man allerdings sagen, dass er recht hat.... zumindest, so lange man die Isolation als Lösung der Krise ansieht.

Die einzige Alternative, die wir momentan haben, ist die völlige Überlastung und der Zusammenbruch des Gesundheitssystems.

Das heisst, wir brauchen jetzt dringend eine andere Lösung. Jetzt einfach wieder weiter zu machen würde lediglich bedeuten, die Katastrophe ein paar Wochen verschoben zu haben.

Das Problem an der Sache: Wir haben momentan keine andere Lösung...

lucan-7 antworten


Anonymous
 Anonymous
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Wellenförmige Kontaktreduzierung
Ich habe jetzt nicht jede einzelne Nachricht dazu gelesen, bitte daher um Nachsicht, falls das hier schon irgendwo diskutiert wurde:

https://www.quarks.de/gesellschaft/wissenschaft/darum-ist-die-corona-pandemie-nicht-in-wenigen-wochen-vorbei/

Daraus folgendes entnommen:

"Das passiert, wenn wir die Fallzahlen in vielen Wellen steuern

Die Forscher um Ferguson schlagen daher eine flexible Strategie vor, um die Situation in den Griff zu bekommen. Eine starke Kontaktreduzierung und die Schließung der Schulen und Universitäten würde daher über einen längeren Zeitraum immer wieder verhängt und aufgehoben.
Somit würde die Kapazitätsgrenze der Intensivbetten nicht überschritten, die Todesfälle würden reduziert und in der Zeit ohne Maßnahmen würde sich die übrige Bevölkerung infizieren und anschließend immun gegenüber dem Virus – bis eine so genannte Herdenimmunität entsteht oder aber der Impfstoff verfügbar ist. In zwei Drittel der gesamten Zeitspanne würden alle vier Maßnahmen durchgeführt, in dem restlichen Drittel der Zeit würde nur die Quarantäne der Infizierten und deren Haushalte in Kraft treten.

Je nachdem wie hoch die Infektionszahlen am Anfang schon sind, müsste die erste Intervention länger anhalten. Sobald die Zahlen ausreichend sinken, würden die Maßnahmen gelockert. Sobald die Zahlen wieder gefährlich steigen wieder eingeführt Diese Strategie hat den Vorteil, dass wir in der zweiten Wellen schon Menschen haben, die immun geworden sind. Das können zum Beispiel Ärzte sein, die jetzt risikolos arbeiten können. Das können auch Ehrenämtler sein, die alte Menschen und Risikogruppen unterstützen können. Das würde also helfen, das System aufrechtzuerhalten.

Ein vielbeachteter Medienbeitrag nennt ein ähnliches Szenario auch “Hammer and Dance” (deutsch: Hammer und Tanz). Diese Bezeichnung kommt auch im Strategiepapier des deutschen Innenministeriums vor. Nach einem ziemlich striktem Vorgehen und weitreichenden Maßnahmen ist die Verbreitungsrate stark reduziert. Anschließend wabert oder tanzt der Virus weiterhin durch die Bevölkerung. Es geht ab dann immer etwas hin und her: Die Politik kann die Maßanhmen je nach Durchseuchung anziehen oder lockern. Das öffentliche Leben findet wie beispielsweise in Südkorea, Japan oder Schweden, weiterhin statt. Grundlage dafür ist jedoch eine umfangreiche Testung, das Verfolgen der Infektionsketten und die sofortige Isolierung von Verdachtsfällen."

Also ich halte das für die beste Strategie im Umgang mit dem Virus. So bleibt die Wirtschaft nicht ununterbrochen lahmgelegt, und man vermeidet einen Kollaps der gesundheitlichen Akutversorgung.

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Anonymous
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Veröffentlicht von: @lachs

Also ich halte das für die beste Strategie im Umgang mit dem Virus. So bleibt die Wirtschaft nicht ununterbrochen lahmgelegt, und man vermeidet einen Kollaps der gesundheitlichen Akutversorgung.

Ich finde die Strategie unverantwortlich. Die wird garantiert so nicht kommen.
Das wäre der finale Todesstoß für große Teile der Wirtschaft.
Es sind ja nicht alle beim Staat beschäftigt, wo man sich um den monatlichen Geldfluss keine Sorgen machen muss.

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Anonymous
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Beigetreten : Vor 7 Sekunden

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Veröffentlicht von: @qdspieler

Ich finde die Strategie unverantwortlich. Die wird garantiert so nicht kommen.
Das wäre der finale Todesstoß für große Teile der Wirtschaft.
Es sind ja nicht alle beim Staat beschäftigt, wo man sich um den monatlichen Geldfluss keine Sorgen machen muss.

Welche Alternative favorisierst du, wenn ich fragen darf?

Es wird zwangsläufig so kommen, dass die Infektionsrate wieder nach oben schnellt, sobald alle Einschränkungen aufgehoben werden. Gerade im Sommer, wenn die Leute am See oder im Freibad sind, dichtgedrängt, wenn sie verreisen, etc.

Das wird jetzt kaum diskutiert, aber ich bin nicht so naiv und denke, das Virus wird innerhalb der nächsten zwei oder drei Monate ausgehalten und dann ist es weg!

Nein, es wird alles von vorn losgehen, sodass uns garnichts anderes übrig bleibt, als erneute Kontaktreduzierungen und Ausgangssperren. Es sei denn, wir ignorieren die begrenzten Kapazitäten der Gesundheitsversorgung. Aber dann müssen wir ein paar Friedhöfe extra anlegen, ich weiß nicht, ob das die bessere Alternative ist. Es gibt schlichtweg keine gute Lösung, es gibt höchstens das kleinste Übel, das wir wälen können.

Ganz ehrlich, seit dem zweiten Weltkrieg wird dies die größte Wirtschaftskrise sein, die wir erleben. Es wäre ja schön und ich würde mich freuen, wenn es anders kommen würde. Aber ein einziger Infizierter im Freibad oder auf Mallorca an einem überfüllten Badestrand, von da an ist die Ausbreitung nicht mehr in den Griff zu kriegen. Ich meine, das haben die Erfahrungen der vergangenen Wochen und Monate zu genüge gezeigt. Wer sich da noch Illusionen macht, wird enttäuscht werden.

Dies ist meine persönliche Einschätzung, aber ich denke, sie ist begründet. Wie gesagt, wäre schön, wenn ich mich da täusche.

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Anonymous
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Das Virus hat den Riesenvorteil, dass nur ein geringer Prozentanteil überhaupt ernsthaft erkrankt.

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Anonymous
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Beigetreten : Vor 7 Sekunden

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Veröffentlicht von: @qdspieler

Das Virus hat den Riesenvorteil, dass nur ein geringer Prozentanteil überhaupt ernsthaft erkrankt.

In Italien sterben infizierte Menschen, weil nicht genug Beatmungsgeräte zur Verfügung standen. Die ersticken qualvoll, weil sie nicht beatmet werden können. Der Prozentsatz ist groß genug, um diese Situation herbeigeführt zu haben.

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Lucan-7
(@lucan-7)
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Veröffentlicht von: @qdspieler

Das Virus hat den Riesenvorteil, dass nur ein geringer Prozentanteil überhaupt ernsthaft erkrankt.

Und um diese mehrere hunderttausend Menschen geht es hier.

Was schlägst du denn vor?

lucan-7 antworten
Zaphod
 Zaphod
(@zaphod)
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Auch wenn ich nicht gefragt war 😉

Ich glaube das eine Unterbindung von Grossveranstaltungen auf lange Sicht ein wirksames Mittel sein kann um eine Streuung zu verlangsamen.
Und so glaube ich auch nicht, dass es in diesem Jahr und wahrscheinlich auch im Frühjahr 2021 Konzerte, Festivals oder eben auch Bundesligaspiele mit Zuschauern geben wird.
Vielleicht auch weiterhin Beschränkungen bei der Größe von Veranstaltungen...
Wellenförmige Maßnahmen sind aus Sicht von Virologen sicherlich ideal, bricht der Wirtschaft aber endgültig das Genick, denn so lässt sich ein Warenfluß innerhalb einer Lieferkette nicht steuern.

zaphod antworten
stundenglas
(@stundenglas)
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Veröffentlicht von: @zaphod

ch glaube das eine Unterbindung von Grossveranstaltungen auf lange Sicht ein wirksames Mittel sein kann um eine Streuung zu verlangsamen.

Öffentlicher Nahverkehr zur Berufsverkehrszeit in Großstädten ist auch kaum anderes als eine Großveranstaltung.

stundenglas antworten
Lucan-7
(@lucan-7)
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Veröffentlicht von: @zaphod

Ich glaube das eine Unterbindung von Grossveranstaltungen auf lange Sicht ein wirksames Mittel sein kann um eine Streuung zu verlangsamen.

Ja... aber das reicht nicht. Es gibt trotz Kontaktsperre immer noch Neuinfektionen. Jede Lockerung bedeutet einen Anstieg dieser Infektionen. Und damit über kurz oder lang zum Zusammenbruch des Gesundheitssystems.

Das ist das Dilemma vor dem wir stehen.

lucan-7 antworten
Johannes22
(@johannes22)
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Das ist das Dilemma vor dem wir stehen.

Ti

Vielleicht machen es ja die amis richtig, zwei drei Monate Chaos und (in deutschland so 1,2 MILLIONEN Tote und dann ruhe im Karton

johannes22 antworten
Tatokala
(@tatokala)
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Dachte ich auch schon...

tatokala antworten
Zaphod
 Zaphod
(@zaphod)
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Veröffentlicht von: @lucan-7

Es gibt trotz Kontaktsperre immer noch Neuinfektionen. Jede Lockerung bedeutet einen Anstieg dieser Infektionen

Eine Reduzierung auf 0 Ansteckungen ist ja gar nicht gewollt, sondern ein Aussteuern der Infektionszahlen. Wie streng dazu die Auflagen sein müssen kann nach jetzigem Stand niemand sagen. Ich glaube aber dass Grossveranstaltungen diese Steuerung deutlich erschweren würden.

Veröffentlicht von: @lucan-7

Das ist das Dilemma vor dem wir stehen.

Das Dilemma ist, dass man nicht weiß, wieviele gleichzeitig Infizierte tragbar sind damit die daraus resultierenden "schweren Fälle" die Anzahl der verfügbaren Betten nicht übersteigt.

zaphod antworten
Lucan-7
(@lucan-7)
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Veröffentlicht von: @zaphod

Das Dilemma ist, dass man nicht weiß, wieviele gleichzeitig Infizierte tragbar sind damit die daraus resultierenden "schweren Fälle" die Anzahl der verfügbaren Betten nicht übersteigt.

Doch, dafür gibt es Modellrechnungen. Und nach denen lässt jeder Anstieg früher oder später das Gesundheitssystem zusammenbrechen. Einzige Lösung ist auf Dauer eine Eindämmung, sprich: Alle Infizierten sind bekannt und isoliert. Dafür muss die Rate der Neuinfektionen aber noch viel mehr sinken als momentan.

Ich glaube, ich eröffne da mal einen Thread dazu...

lucan-7 antworten
Zaphod
 Zaphod
(@zaphod)
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Veröffentlicht von: @lucan-7

Doch, dafür gibt es Modellrechnungen.

Echt? Das wäre in der Tat hilfreich, denn es ist schon ein Unterschied in der Anzahl der Schwererkrankungen ob es sich bei 100.000 Infizierten um Patienten mit einem Altersdurchschnitt von 45 Jahren oder 79 Jahren handelt.
Wie man da den Altersdurchschnitt der Infizierten steueren will (außer durch "wegschliessen" der Gefährdeten) kann ich mir nicht so recht vorstellen...ist aber auch nicht mein Fachgebiet 😉

zaphod antworten
Anonymous
 Anonymous
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Veröffentlicht von: @lucan-7

Was schlägst du denn vor?

Ich schlage vor, dass ab dem 19.04 schrittweise alles wieder geöffnet wird.
Geschieht das nicht, werden wir in der Nacht vom 30.04 zum 01.05. ein Berlin erleben, dass hinterher in Schutt und Asche liegt, weil sich den Krawallen nicht nur Linksextreme anschließen, sondern auch Jugendliche aus allen Gesellschaftsbereichen. Ich weiß jedenfalls von meinen Kindern, dass da Aktionen in Vorbereitung sind. Ob die dann tatsächlich realisiert werden steht trotzdem nochmal auf einem anderen Blatt.

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Lucan-7
(@lucan-7)
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Veröffentlicht von: @qdspieler

Ich schlage vor, dass ab dem 19.04 schrittweise alles wieder geöffnet wird.

Das heisst, du nimmst den Zusammenbruch des Gesundheitssystems in Kauf, mit allen Konsequenzen?

lucan-7 antworten
Anonymous
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Veröffentlicht von: @lucan-7

Das heisst, du nimmst den Zusammenbruch des Gesundheitssystems in Kauf, mit allen Konsequenzen?

Es ist alles immer eine Frage der Alternativen. Habe ich die Wahl zwischen Zusammenbruch des Gesundheitssystems und Zusammenbruch unseres Gesellschaftssystems, dann lieber ersteres.

Ich bin dagegen immer die Moralkeule zu schwingen und die Dinge als alternativlos hin zu stellen.

Warten wir mal ab, was die Politiker in ihrer Weisheit am 14.04.20 entscheiden werden. Bis dahin läuft nichts und bis dahin haben wir bessere Zahlen.

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Johannes22
(@johannes22)
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Es ist alles immer eine Frage der Alternativen. Habe ich die Wahl zwischen Zusammenbruch des Gesundheitssystems und Zusammenbruch unseres Gesellschaftssystems, dann lieber ersteres.

Das sehe ich inzwischen auch so. 1% Mortalität ist natürlich entsetzlich aber letztendlich was bleibt noch? über 2 jahre strecken halt ich auch für eine echte Schnapsidee, die Impfung wird wohl eher gar nicht oder auf jeden Fall zu spät kommen und medikamente gibt es halt auch wahrscheinlich eher nicht. Also wird es wohl auf 3-4% Sterben bei zusammengebrochenem gesundheitssystem kommen. können wir nur hoffen das die pallativversorgung wenigstens noch funktioniert.

johannes22 antworten
tristesse
(@tristesse)
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Veröffentlicht von: @johannes22

die Impfung wird wohl eher gar nicht oder auf jeden Fall zu spät kommen und medikamente gibt es halt auch wahrscheinlich eher nicht.

Ich bin erstaunt.
Hast Du da Infos, die ich nicht habe?

tristesse antworten
Johannes22
(@johannes22)
Beigetreten : Vor 7 Jahren

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Ich bin erstaunt.
Hast Du da Infos, die ich nicht habe?

Also Impfung gibt es in 18 monaten (vielleicht, eine Menge Viren kann man nicht Impfen, HIV, Hep C, Malaria, da hat es NIE geklappt eine Impfung zu entwickeln, könnte genausogut für corona gelten man weiß es halt nicht)

Remdesevir wird grade in deutschland getestet m seit gestern, mal schaun ob man da was hört, erstaunlich das man so wenig hört wo es doch angeblich soooo ein wundermittel ist....
Ach ja und Avigan. Mal schaun, aber bitte nicht vergessen: bis heute gibt es keine echten antiviralen mittel die wirklich gut wirken. Nicht eins.

johannes22 antworten
Lucan-7
(@lucan-7)
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Veröffentlicht von: @johannes22

Mal schaun, aber bitte nicht vergessen: bis heute gibt es keine echten antiviralen mittel die wirklich gut wirken. Nicht eins.

Ein Medikament muss nicht zwangsläufig antiviral sein... es genügt, wenn es die kritischen Symptome bis zur Heilung wirksam abschwächt.

lucan-7 antworten
Johannes22
(@johannes22)
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Ein Medikament muss nicht zwangsläufig antiviral sein... es genügt, wenn es die kritischen Symptome bis zur Heilung wirksam abschwächt.

Das ist antiviral, es wirkt halt gegen viren. Bei HIV hat es 15 jahre gedauert bis die ersten Mittel entwickelt wurden. Ansonsten gibt es keine antiviralen Mittel alleine schon deswegen weil sich Viren noch schneller anpassen als bakterien.
Und wenn es das Wundermittel gäbe hätte man es schon lange angewendet.

johannes22 antworten
Lucan-7
(@lucan-7)
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Wenn ein Virus Kopfschmerzen verursacht und du nimmst dagegen eine Kopfschmerztablette, die wirkt - dann wirkt die Kopfschmerztablette trotzdem nicht "antiviral", sie mildert lediglich die Symptome.

Im Falle von covid-19 geht es darum, die Symptome derartig abzuschwächen, dass eine Behandlung auf der Intensivstation nicht mehr erforderlich ist. Damit wäre schon sehr viel gewonnen.

lucan-7 antworten
Johannes22
(@johannes22)
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Im Falle von covid-19 geht es darum, die Symptome derartig abzuschwächen, dass eine Behandlung auf der Intensivstation nicht mehr erforderlich ist. Damit wäre schon sehr viel gewonnen.

Und wenn wir alle auf dem pony Hof leben würde wäre auch alles gut. Nur dummerweise gibt es (antiviral hin oder her) auch keine Medikamente die eine Behandlung auf der Intensivstation überflüssig macht und auch hier gibt es ein muster: Die gibt es für KEINE erkrankung die von Viren ausgelöst werden.

johannes22 antworten
Lucan-7
(@lucan-7)
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Veröffentlicht von: @johannes22

und auch hier gibt es ein muster: Die gibt es für KEINE erkrankung die von Viren ausgelöst werden.

Klar, deshalb bekommen die Kranken auch keinerlei Medikamente... oder wie?

lucan-7 antworten
Johannes22
(@johannes22)
Beigetreten : Vor 7 Jahren

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Klar, deshalb bekommen die Kranken auch keinerlei Medikamente... oder wie?

Gegen Viren wird geimpft. Mehr geht nicht. bei einer echten influenca kann man ohne Impfung NICHTS machen. es gibt keine medikamente gegen Viren. Klar gegen die Kopfschmerzen gibt es was aber das gibt es ja auch bei Corona: Opiate und Beruhigungsmittel.

johannes22 antworten
Lucan-7
(@lucan-7)
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Ich fürchte wir reden aneinander vorbei. Lassen wir's gut sein.

lucan-7 antworten
Johannes22
(@johannes22)
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Nein du hast schlicht keine medizinischen Kenntnisse. Gegen Viren gibt es traditionell Impfungen, gegen Bakterien Antibiotika. gegen Viren gegen die nicht geimpft werden (kann) gibt es nur ein paar begleitende Massnahmen, Schmerzmittel und eventuell noch fiebersenkende mittel. Das war es.

johannes22 antworten
Lucan-7
(@lucan-7)
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Ich habe nicht von antiviralen Mitteln geschrieben, sondern von Mitteln, die geeignet sind die Symptome zu lindern. Du beharrst aber allein auf Mitteln, die die Viren direkt bekämpfen. Deshalb reden wir aneinander vorbei.

lucan-7 antworten
Johannes22
(@johannes22)
Beigetreten : Vor 7 Jahren

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Es gibt wie ich geschrieben habe fiebersenkende Mittel, Schmerzmittel und Hustensaft. das war es. manchmal noch Antibiotika wenn auf der Viruserkrankung noch was bakterielles aufsattelt. Und Symptomlinderung nützt bei Corona halt nix. das einzige was bleibt ist der limitierende faktor: künstliche Beatmung bei den meisten reicht ja auch Sauerstoff.
Also: das Immunsystem muss die Infektion selber in den griff bekommen.

johannes22 antworten
B'Elanna
(@belanna)
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Wie kann man nur so unfassbar rechthaberisch sein?
Und dazu noch so unbegründet.

belanna antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 7 Sekunden

Beiträge : 0
Veröffentlicht von: @jadwin
Veröffentlicht von: @jadwin

Das heisst, du nimmst den Zusammenbruch des Gesundheitssystems in Kauf, mit allen Konsequenzen?

Es ist alles immer eine Frage der Alternativen. Habe ich die Wahl zwischen Zusammenbruch des Gesundheitssystems und Zusammenbruch unseres Gesellschaftssystems, dann lieber ersteres.

Ich glaube nicht, dass wir zwischen diesen beiden Alternativen stehen. Wir stehen vielmehr zwischen den Alternativen Gesundheitsversorgung oder Wirtschaftskraft, bzw. wirtschaftliche Existenz für den einen oder anderen. Ein Zusammenbruch der Gesellschaft ist aber etwas ganz anderes. Der würde am ehesten dadurch zustande kommen, dass unsere Gesundheitsversorgung brach liegt.

Angenommen, du infizierst dich mit dem Virus und erkrankst schwer daran, sodass du Luftnot bekommst und beatmet werden musst, und fraglich ist, ob für dich auf der Intensivstation noch ein Behandlungsplatz mit Beatmungsgerät zur Verfügung steht: Spätestens dann kommt Panik in dir auf und du sagst in solch einer Situation sicherlich nicht mehr, Wirtschaft vor Gesundheit.

Anonymous antworten
Johannes22
(@johannes22)
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Angenommen, du infizierst dich mit dem Virus und erkrankst schwer daran, sodass du Luftnot bekommst und beatmet werden musst, und fraglich ist, ob für dich auf der Intensivstation noch ein Behandlungsplatz mit Beatmungsgerät zur Verfügung steht: Spätestens dann kommt Panik in dir auf und du sagst in solch einer Situation sicherlich nicht mehr, Wirtschaft vor Gesundheit.

Die Panik dürfte sich sehr in Grenzen halten weil natürlich (sogar in italien noch) mit benzodiazepan und Opiaten ein Angst und schmerzfreies Sterben ermöglicht wird.

johannes22 antworten
tristesse
(@tristesse)
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Beiträge : 20559
Veröffentlicht von: @johannes22

Die Panik dürfte sich sehr in Grenzen halten weil natürlich (sogar in italien noch) mit benzodiazepan und Opiaten ein Angst und schmerzfreies Sterben ermöglicht wird.

Ernsthaft 🤨

Wie bist Du denn drauf 😀

"Kümmert Euch nicht um Beatmungsgeräte, haut den Sterbenden einfach Benzodiapine rein, dann haben sie einen ruhigen Tod"?
Ich fasse es nicht.

tristesse antworten
Johannes22
(@johannes22)
Beigetreten : Vor 7 Jahren

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Ernsthaft

Wie bist Du denn drauf

"Kümmert Euch nicht um Beatmungsgeräte, haut den Sterbenden einfach Benzodiapine rein, dann haben sie einen ruhigen Tod"?

Ich fand es ganz ernshaft sehr tröstlich, dass auch die Sterbenden in Italien in all dem Chaos noch pallativ betreut werden. das kann man natürlich auch anders sehen.
Ein Deutscher mediziner hat den alten Menschen versucht die Angst vor dem Ersticken eben so zu nehmen. Das macht man ja auch schon vore Corona: Pallative Medizin.
Ach ja und wenn es mich erwischt und kein Atemgerät zur Verfügung steht fände ich es auch ganz gut sediert und beruhigt zu werden. Kann man natürlich auch anders sehen.

johannes22 antworten
Lucan-7
(@lucan-7)
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Das ist jetzt aber schon die totale Kapitulation, oder?

lucan-7 antworten
Johannes22
(@johannes22)
Beigetreten : Vor 7 Jahren

Beiträge : 2973

Das ist jetzt aber schon die totale Kapitulation, oder?

Nö wieso? Wenn es keine Lösung gibt gibt es halt keine Lösung. Willst du zaubern? Der Virus ist nun mal nicht austricksbar, als Atheist musst du auch so etwas wie Schicksal akzeptieren. Menschen sterben an neuen Krankheiten so ist das eben und so war es immer auch.

johannes22 antworten
Lucan-7
(@lucan-7)
Beigetreten : Vor 16 Jahren

Beiträge : 29421
Veröffentlicht von: @jadwin

Es ist alles immer eine Frage der Alternativen. Habe ich die Wahl zwischen Zusammenbruch des Gesundheitssystems und Zusammenbruch unseres Gesellschaftssystems, dann lieber ersteres.

Ich bin dagegen immer die Moralkeule zu schwingen und die Dinge als alternativlos hin zu stell

Ich schwinge keine Keule, ich zeige die Konsequenzen auf. Das scheint vielen Leuten nicht klar zu sein.

lucan-7 antworten
tristesse
(@tristesse)
Beigetreten : Vor 2028 Jahren

Beiträge : 20559
Veröffentlicht von: @lucan-7

Ich schwinge keine Keule, ich zeige die Konsequenzen auf. Das scheint vielen Leuten nicht klar zu sein.

Bei Dir bin ich mir ehrlich gesagt nicht sicher, ob Du noch sachlich argumentierst. Deine ganze Diskussionskultur hier zum Thema Corona ist von Panik und Angstmache geprägt. Und da stelle ich Deine Sachlichkeit gerade schon in Frage...

tristesse antworten
Lucan-7
(@lucan-7)
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Beiträge : 29421

Grund für Optimismus?

Veröffentlicht von: @tristesse

Deine ganze Diskussionskultur hier zum Thema Corona ist von Panik und Angstmache geprägt. Und da stelle ich Deine Sachlichkeit gerade schon in Frage...

Und was soll ich machen, wenn die Lage nun mal wesentlich beschissener ist, als die meisten Leute wahrhaben wollen?

Ich habe mich in letzter Zeit mit den unterschiedlichen Szenarien und verschiedenen Lösungsmöglichkeiten beschäftigt. Und da gibt es Nichts, das momentan viel Hoffnung geben könnte.

Die Leute hoffen auf eine Lockerung nach Ostern. Aber was soll das bringen? Eine Lockerung bedeutet im Moment, dass wir der Epidemie wieder freien Lauf lassen. Und das bedeutet Tote. Sehr viele Tote... in erster Linie alte Menschen, aber auch viele Junge.

Die Sachen, die Leute wie Moorwackler hier immer wieder posten sind sinnlos... auch eine Halbierung der "echten" Coronatoten oder eine Zehntelung der zu erwartenden Intensivpatienten führen immer noch zum Zusammenbruch. Man muss die Sache einfach nur mal durchrechnen um das zu erkennen.

Die Alternative ist, die Situation aufrecht zu halten. Das bedeutet den Zusammenbruch der Wirtschaft, Zunahme der Gewalt, Depressionen, Selbstmorde und was weiss ich.

Die einzige Möglichkeit das zu verhindern wäre ein Medikament, das so wirksam ist, dass es die Notwendigkeit einer intensivmedizinischen Behandlung unnötig macht. Ein solches Medikament ist aber kaum in Sicht.

Falls du Informationen hast, die hoffen lassen und optimistisch stimmen... immer her damit!

lucan-7 antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 8 Sekunden

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Veröffentlicht von: @lucan-7

Das heisst, du nimmst den Zusammenbruch des Gesundheitssystems in Kauf, mit allen Konsequenzen?

Mit meinem Wissen, das ich habe beurteile ich die Situation so, dass dies das kleinere Übel wäre.
Da stellt sich auch irgendwann die Frage, wie wir überhaupt noch unser ganzes Sozialversicherungssystem finanzieren wollen.

Anonymous antworten
Irrwisch
(@irrwisch)
Beigetreten : Vor 25 Jahren

Beiträge : 3640

Wir krankist das denn?

irrwisch antworten
Lucan-7
(@lucan-7)
Beigetreten : Vor 16 Jahren

Beiträge : 29421
Veröffentlicht von: @qdspieler

Ich finde die Strategie unverantwortlich. Die wird garantiert so nicht kommen.
Das wäre der finale Todesstoß für große Teile der Wirtschaft.

Im Moment gibt es nur zwei Alternativen: Großer Schaden für die Wirtschaft oder großer Schaden für das Gesundheitssystem.

Was von beiden findest du wichtiger?

lucan-7 antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 8 Sekunden

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Veröffentlicht von: @lucan-7

Im Moment gibt es nur zwei Alternativen: Großer Schaden für die Wirtschaft oder großer Schaden für das Gesundheitssystem.

Das stimmt so nicht.
Die Krankenhäuser sind zu 50% leer, Intensivbetten wurden massiv aufgestockt. Und nun stagniert auch noch die Zahl der Neuinfektionen. Eigentlich ist es eine Schande, dass wir den Italienern nicht mehr geholfen haben angesichts der riesigen freien Kapazitäten.

Anonymous antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 8 Sekunden

Beiträge : 0
Veröffentlicht von: @qdspieler

Das stimmt so nicht.
Die Krankenhäuser sind zu 50% leer, Intensivbetten wurden massiv aufgestockt. Und nun stagniert auch noch die Zahl der Neuinfektionen. Eigentlich ist es eine Schande, dass wir den Italienern nicht mehr geholfen haben angesichts der riesigen freien Kapazitäten.

Auch wenn bei uns die Kapazitäten vielleicht ausreichen werden, was sich noch in den nächsten Tagen oder Wochen herausstellen muss, haben wir ja auch eine Verantwortung für den Rest der Welt und können nicht einfach sagen, wir nehmen bei uns in Deutschland eine höhere Anzahl von Infizierten in Kauf. Denn das Virus macht vor Staatengrenzen keinen Halt. Wir helfen Italien genau durch dieses Verantwortungsbewusstsein.

Anonymous antworten
Lucan-7
(@lucan-7)
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Veröffentlicht von: @qdspieler

Das stimmt so nicht.
Die Krankenhäuser sind zu 50% leer, Intensivbetten wurden massiv aufgestockt. Und nun stagniert auch noch die Zahl der Neuinfektionen.

Das bedeutet aber nicht, dass wir jetzt einfach wieder normal weiter machen können. Nach allen Prognosen, auch den optimistischen, ist die Spitze noch nicht erreicht.

lucan-7 antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 8 Sekunden

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Veröffentlicht von: @lucan-7

Nach allen Prognosen, auch den optimistischen, ist die Spitze noch nicht erreicht.

Prognosen sind häufig auch etwas politisch eingefärbt. Schließlich geht es auch darum die Leute noch etwas bei der Stange zu halten. Denn eins ist klar, wenn die Bevölkerung das nicht mittragen möchte, wird sich die aktuelle Situation auch nicht mit polizeilicher Gewalt aufrechterhalten lassen.

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Lucan-7
(@lucan-7)
Beigetreten : Vor 16 Jahren

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Veröffentlicht von: @qdspieler

Prognosen sind häufig auch etwas politisch eingefärbt. Schließlich geht es auch darum die Leute noch etwas bei der Stange zu halten.

Nein, es geht um die wissenschaftlichen Prognosen des RKI, nach denen sich die Politik richtet. Da gibt es, aufgrund fehlender Daten, verschiedene Modellrechnungen.

Es gibt aber keine einzige Rechnung, nach der wir die Sache bereits hinter uns haben.

Veröffentlicht von: @qdspieler

Denn eins ist klar, wenn die Bevölkerung das nicht mittragen möchte, wird sich die aktuelle Situation auch nicht mit polizeilicher Gewalt aufrechterhalten lassen.

Deshalb geht es ja auch in erster Linie darum, der Bevölkerung die Konsequenzen zu vermitteln.

lucan-7 antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 8 Sekunden

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Veröffentlicht von: @lucan-7

Nein, es geht um die wissenschaftlichen Prognosen des RKI, nach denen sich die Politik richtet.

Das RKI ist eine Behörde, in der viele Beamte arbeiten. Dementsprechend rückständig und behäbig geht es dort offensichtlich zu.
Zum einen liefert eine amerikanische Uni genauere Zahlen und zum anderen sind die Prognosen wohl so daneben, dass nun auch erste Politiker ihren Unmut kundtun.

Veröffentlicht von: @lucan-7

Deshalb geht es ja auch in erster Linie darum, der Bevölkerung die Konsequenzen zu vermitteln.

Genau das wird nicht getan. Bzw das wird nur ziemlich einseitig getan. Wie schon gesagt man kann nicht Menschenrechte dauerhaft über einen längeren Zeitraum gegen Schutzbedürfnisse anderer zB die Risikogruppe der Raucher ausspielen.

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Helmut-WK
(@hkmwk)
Beigetreten : Vor 22 Jahren

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Veröffentlicht von: @qdspieler

Die Krankenhäuser sind zu 50% leer,

In Bayern sind die ersten schon überfüllt, die Ärzte telefonieren rum, wohin sie Patienten verlegen können ...

Kam gestern in den Nachrichten.

Wenn wir nicht aufpassen und solche Verhältnisse demnächst überall in Deutschland haben, dann wird es die ersten Patienten geben, die nicht behandelt werden, weil nicht genug Intensivbetten da sind.

Helmut

hkmwk antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 8 Sekunden

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Veröffentlicht von: @hkmwk

In Bayern sind die ersten schon überfüllt, die Ärzte telefonieren rum, wohin sie Patienten verlegen können ...

Ja die sind sogar so überfüllt, dass Herr Söder heute einigen französische Patienten eine Aufnahme zugesagt hat....

Anonymous antworten
Helmut-WK
(@hkmwk)
Beigetreten : Vor 22 Jahren

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Überfüllung

Veröffentlicht von: @qdspieler

Ja die sind sogar so überfüllt, dass Herr Söder heute einigen französische Patienten eine Aufnahme zugesagt hat....

Es sind nicht alle überfüllt, aber so wies in den Nachrichten gesagt wurde, gibts schon Landkreise, wo Patienten in andere Landkreise transportiert werden müssen, weil die Kliniken vor Ort alle voll sind. Vor allem in BW und BY.

Noch wird für jeden ein Intensivbett (irgendwo) gefunden, aber manche Ärzte wünschen sich schon, weniger deswegen rumtelefonieren zu müssen.

Helmut

hkmwk antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
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Veröffentlicht von: @hkmwk

Noch wird für jeden ein Intensivbett (irgendwo) gefunden, aber manche Ärzte wünschen sich schon, weniger deswegen rumtelefonieren zu müssen.

Ich glaube im Moment ist fehlendes Schutzmaterial die größte Sorge im Gesundheitswesen.

Für unsere Region hat die SAP quasi über Nacht ein Programm entwickelt, das die Verteilung der Patienten regelt.

Anonymous antworten
Helmut-WK
(@hkmwk)
Beigetreten : Vor 22 Jahren

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Veröffentlicht von: @qdspieler

Für unsere Region hat die SAP quasi über Nacht ein Programm entwickelt, das die Verteilung der Patienten regelt.

Vielleicht ja als Reaktion auf den "Hilferuf", der auch in den Nachrichten erschien. Ist SAP die bekannte Softwareschmiede?

Es ging ja eigentlich nicht um die aktuelle Lage, sondern welche Alternativen wir für die Zukunft haben. Wenn wir, um die Wirtschaft nicht zu sehr zu schädigen, demnächst lockern, werden aus halb gefüllten Krankenhäusern ziemlich schnell volle Krankenhäuser. Zumal wir regional schon volle Krankenhäuser haben. Die Aussage

Veröffentlicht von: @lucan-7

Im Moment gibt es nur zwei Alternativen: Großer Schaden für die Wirtschaft oder großer Schaden für das Gesundheitssystem.

stimmt also.

Helmut

hkmwk antworten
Suzanne62
(@suzanne62)
Beigetreten : Vor 8 Jahren

Beiträge : 7706
Veröffentlicht von: @lucan-7

Großer Schaden für die Wirtschaft oder großer Schaden für das Gesundheitssystem.

Großer Schaden für die Wirtschaft wird zwangsläufig auch einen großen Schaden für das Gesundheitssystem zur Folge haben.

Veröffentlicht von: @lucan-7

Was von beiden findest du wichtiger?

Ich denke nicht, dass das die Frage ist, die sich stellt. Vielmehr ist zu fragen, was eigentlich erreicht werden soll und wodurch das erreicht werden kann.
Die erste Frage würde ich nicht unbedingt mit "weniger Infektionen" beantworten, sondern mit "möglichst wenige Infektionen, die so schwer verlaufen, dass eine intensivmedizinische Behandlung erforderlich ist."
Das ist schon ein Unterschied. Wenn das letztere das Ziel ist, dann ist es z.B. nicht nötig, dass Kinder und Jugendliche in ihren Lebens- und Entfaltungsmöglichkeiten noch länger so drastisch eingeschränkt werden wie das jetzt der Fall ist.
Sie haben - nach derzeitigem Wissensstand - das geringste Risiko für einen schweren Krankheitsverlauf, daher ist es nicht einzusehen, wenn ihnen auf Dauer nicht nur der Schulunterricht verwehrt wird, sondern sie nicht einmal Spiel- und Bolzplätze betreten dürfen. (Das heißt nicht, dass ich die derzeit geletenden Regeln aktuell nicht angemessen finde. Sie sind nur als Dauerzustand nicht akzeptabel.)
Dass die derzeitigen Einschränkungen auch für Menschen, die die Krankheit schon durchgemacht haben, gelten, macht aus virologischer Sicht überhaupt keinen Sinn, denn sie sind ja - so weit man das derzeit sagen kann - immun.
Ich erwarte, dass nach Ostern überprüft wird, was angemessen und zielführend ist und dass es danach ein deutlich differenzierteres und zielgenaueres Vorgehen gibt - dass es eine Abwägung gibt zwischen Infektionsschutz, ökonomischen Interessen und der Wahrung von elementaren Bürgerrechten.

suzanne62 antworten
Lucan-7
(@lucan-7)
Beigetreten : Vor 16 Jahren

Beiträge : 29421
Veröffentlicht von: @suzanne62

Großer Schaden für die Wirtschaft wird zwangsläufig auch einen großen Schaden für das Gesundheitssystem zur Folge haben.

Zweifellos. Und es ist unklar, wann dieser Punkt erreicht sein wird. Aber bis Ende des Jahres halten wir das ohne schwere Schäden nicht durch, das ist klar.

Veröffentlicht von: @suzanne62

Ich denke nicht, dass das die Frage ist, die sich stellt.

Doch, im moment geht es allein um die Frage: "Zusammenbruch der Wirtschaft oder des Gesundheitssystems?"
Nur deshalb hat es ja die drastischen Maßnahmen gegeben - zugunsten der Krankenversorgung, gegen die Wirtschaft.

Und leider hat sich an dieser Situation auch nichts geändert. Das ist ja das Dilemma, vor dem wir stehen. Es ist immer noch die gleiche Entscheidung.

Veröffentlicht von: @suzanne62

Die erste Frage würde ich nicht unbedingt mit "weniger Infektionen" beantworten, sondern mit "möglichst wenige Infektionen, die so schwer verlaufen, dass eine intensivmedizinische Behandlung erforderlich ist."
Das ist schon ein Unterschied.

Richtig. Aber um das zu erreichen war ja der shutdown erforderlich. Ohne shutdown werden auch die Neuinfektionen wieder steigen - und zwar exponentiell, in einer noch steileren Kurve als zuvor.

Mit der Folge, dass das Gesundheitssystem dann eben doch zusammenbricht.

Veröffentlicht von: @suzanne62

Wenn das letztere das Ziel ist, dann ist es z.B. nicht nötig, dass Kinder und Jugendliche in ihren Lebens- und Entfaltungsmöglichkeiten noch länger so drastisch eingeschränkt werden wie das jetzt der Fall ist.

Das ist ja eine der Ideen. Nur ist es ja so, dass es trotz shutdown immer noch Neuinfektionen gibt. Jede Art von Lockerung lässt diese Neuinfektionen zwangsläufig steigen.

Das wäre nur zu verhindern, wenn gleichzeitig für besonders gefährdete Gruppen die Maßnahmen drastisch verschärft würden... also beispielsweise totale Ausgangssperre für Leute über 70 und völlige Isolation aller Altersheime (Also Ausgangssperre für das dortige Personal).

Ich fürchte aber, auch das ist kaum durchzusetzen...

Veröffentlicht von: @suzanne62

Ich erwarte, dass nach Ostern überprüft wird, was angemessen und zielführend ist und dass es danach ein deutlich differenzierteres und zielgenaueres Vorgehen gibt - dass es eine Abwägung gibt zwischen Infektionsschutz, ökonomischen Interessen und der Wahrung von elementaren Bürgerrechten.

Das erwarte ich auch. Ich fürchte nur, dass es nach momentanem Stand der Dinge keine echte Lösung aus der Situation gibt...

lucan-7 antworten
Suzanne62
(@suzanne62)
Beigetreten : Vor 8 Jahren

Beiträge : 7706
Veröffentlicht von: @lucan-7

Ohne shutdown werden auch die Neuinfektionen wieder steigen - und zwar exponentiell, in einer noch steileren Kurve als zuvor.

Selbstverständlich, davon ist auszugehen.

Veröffentlicht von: @lucan-7

Mit der Folge, dass das Gesundheitssystem dann eben doch zusammenbricht.

Nicht unbedingt - die allermeisten Infizierten landen ja nicht auf der Intensivstation - sie benötigen nicht mal stationäre Behandlung, sondern können sich in häusliche Quarantäne begeben.

Veröffentlicht von: @lucan-7

Das wäre nur zu verhindern, wenn gleichzeitig für besonders gefährdete Gruppen die Maßnahmen drastisch verschärft würden... also beispielsweise totale Ausgangssperre für Leute über 70

Das ist gar nicht unbedingt nötig. Viele alte Leute verzichten freiwillig darauf, aus dem Haus zu gehen, wenn das nicht zwingend erforderlich ist, weil sie im Fall einer Infektion einen schweren, ja tödlichen Verlauf befürchten.

Veröffentlicht von: @lucan-7

Ich fürchte aber, auch das ist kaum durchzusetzen...

Als Zwangsmaßnahme fände ich das auch äußerst problematisch.

Veröffentlicht von: @lucan-7

Ich fürchte nur, dass es nach momentanem Stand der Dinge keine echte Lösung aus der Situation gibt...

Eine wirklich zufriedenstellende Lösung kann es momentan auch nicht geben - nur mehr oder weniger erträgliche Kompromisse zwischen Infektionsschutz, individuellen Freiheitsrechten und ökonomischen Interessen.
Und - auch das würde ich erwarten in einer Situation, in der man nur "auf Sicht fahren" kann - die müssen regelmäßig überprüft werden, ob sie zielführend und verhältnismäßig sind.

suzanne62 antworten
Lucan-7
(@lucan-7)
Beigetreten : Vor 16 Jahren

Beiträge : 29421
Veröffentlicht von: @suzanne62

Nicht unbedingt - die allermeisten Infizierten landen ja nicht auf der Intensivstation - sie benötigen nicht mal stationäre Behandlung, sondern können sich in häusliche Quarantäne begeben.

Wenn nur 1% der Infizierten intensivmedizinische Behandlung benötigen reicht das für den Zusammenbruch. Sogar dann noch, wenn es noch weniger ist.

Die bisherigen Daten gehen aber davon, dass dieser Anteil eher noch höher liegt.

lucan-7 antworten
Helmut-WK
(@hkmwk)
Beigetreten : Vor 22 Jahren

Beiträge : 10219
Veröffentlicht von: @suzanne62

Wenn das letztere das Ziel ist, dann ist es z.B. nicht nötig, dass Kinder und Jugendliche in ihren Lebens- und Entfaltungsmöglichkeiten noch länger so drastisch eingeschränkt werden wie das jetzt der Fall ist.

Wenn die weniger eingeschränkt sind, werden sie wohl das Virus weiter verbreiten, und damit die Zahl der älteren Infizierten und somit auch die Zahl derer erhöhen, die Intensivbehandlung brauchen.

Um so was zu verhindern, müsste man schon dafür sorgen, dass unter 30-Jährige überhaupt keinen Kontakt zu über 30-Jährigen haben, was ja kaum realistisch ist.

Veröffentlicht von: @suzanne62

Dass die derzeitigen Einschränkungen auch für Menschen, die die Krankheit schon durchgemacht haben, gelten, macht aus virologischer Sicht überhaupt keinen Sinn, denn sie sind ja - so weit man das derzeit sagen kann - immun.

Bis jetzt sind das so wenige, dass es sich nicht lohnt darüber nachzudenken. Aber mit dem neuen Test auf Antikörper wird sich das bald ändern ...

Helmut

hkmwk antworten
Suzanne62
(@suzanne62)
Beigetreten : Vor 8 Jahren

Beiträge : 7706
Veröffentlicht von: @hkmwk

Um so was zu verhindern, müsste man schon dafür sorgen, dass unter 30-Jährige überhaupt keinen Kontakt zu über 30-Jährigen haben, was ja kaum realistisch ist.

Wie kommst du denn darauf? So weit ich weiß, ist es nicht ein Alter jenseits der 30, ab dem sich das Risiko für einen schweren Verlauf deutlich erhöht, sondern ein deutlich höheres Alter....Christian Drosten sprach in einem seiner Podcasts von einem Alter ab 60.

suzanne62 antworten
Helmut-WK
(@hkmwk)
Beigetreten : Vor 22 Jahren

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genaues Alter unwichtig

Veröffentlicht von: @suzanne62

So weit ich weiß, ist es nicht ein Alter jenseits der 30, ab dem sich das Risiko für einen schweren Verlauf deutlich erhöht

Egal, welches Alter du angibtst: So eine strenge Trennung ist nicht möglich. Das war mein Punkt.

Ab 30 scheint das Risiko anzusteigen, jedenfalls hab ich noch de Statistik aus Korea im Kopf, wo unter 30 kein einziger schwerer Fall war, und von 30 bis 40 nur 1 Toter. Ab 50 warens es dann etwas mehr, ab 60 so viele, dass man statistisch rechnen könnte (bei zu kleinen Zahlen bringt Statistik nix). Der Übergang ist gleitend, also wo nun genau die Grenze anzusetzen ist, ab dem es gefährlich wird, ist "Geschmacksfrage".

Helmut

hkmwk antworten
Johannes22
(@johannes22)
Beigetreten : Vor 7 Jahren

Beiträge : 2973

Die italienischen zahlen bestätigen das

https://www.epicentro.iss.it/coronavirus/sars-cov-2-decessi-italia

Wenn sie denn stimmen was inzwischen ja auch sehr angezweifelt wird.

johannes22 antworten
stundenglas
(@stundenglas)
Beigetreten : Vor 20 Jahren

Beiträge : 4769

Und zumindest nahezu jeder Todesfall geht mit mindestens einer Vorerkrankung einher.

stundenglas antworten
Anonymous
 Anonymous
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Internes Papier des Innenministeriums empfahl Angst zu schueren
Focus online berichtet über ein Geheimpapier des Innenministeriums.

Kommunikationsstrategie

Der Artikel ist lang ein paar bedenkliche Passagen will ich zitieren:

Um der Bevölkerung den Ernst der Lage klarzumachen, empfehlen die Autoren drastische Maßnahmen. „Um die gewünschte Schockwirkung zu erzielen, müssen die konkreten Auswirkungen einer Durchseuchung auf die menschliche Gesellschaft verdeutlicht werden“, schreiben die Verfasser, und nennen gleich drei konkrete Beispielszenarien.

Zweitens empfiehlt das Papier sogar, Kindern Angst zu machen. „Kinder werden sich leicht anstecken, selbst bei Ausgangsbeschränkungen, z.B. bei den Nachbarskindern“, heißt es in dem Text. „Wenn sie dann ihre Eltern anstecken, und einer davon qualvoll zu Hause stirbt und sie das Gefühl haben, Schuld daran zu sein, weil sie z.B. vergessen haben, sich nach dem Spielen die Hände zu waschen, ist es das Schrecklichste, was ein Kind je erleben kann.“

Drittens schlagen die Autoren vor, an mögliche Langzeitschäden zu erinnern. „Auch wenn wir bisher nur Berichte über einzelne Fälle haben, zeichnen sie doch ein alarmierendes Bild“, heißt es in dem Bericht. „Selbst anscheinend Geheilte nach einem milden Verlauf können anscheinend jederzeit Rückfälle erleben, die dann ganz plötzlich tödlich enden, durch Herzinfarkt oder Lungenversagen, weil das Virus unbemerkt den Weg in die Lunge oder das Herz gefunden hat. Dies mögen Einzelfälle sein, werden aber ständig wie ein Damoklesschwert über denjenigen schweben, die einmal infiziert waren.“

Die „1919 + 1929“-Formel

Es sollte außerdem „historisch argumentiert werden“, schlagen die Autoren vor, nach der Formel: „2019 = 1919 + 1929“. Im Jahr 1919 verbreitete sich die Spanische Grippe aus den USA in die ganze Welt und tötete je nach Zählung zwischen 25 und 50 Millionen Menschen. Das Jahr 1929 ist wiederum das Jahr der berühmten Weltwirtschaftskrise, die unter anderem zum Aufstieg des Faschismus in Deutschland beigetragen hatte. Die Botschaft der Autoren: Die Corona-Pandemie wird so schlimm wie Spanische Grippe und Weltwirtschaftskrise zusammen, wenn es nicht gelingt, sie einzudämmen. Diese Formel werde „jedem einleuchten“, schreiben die Verfasser.

Anonymous antworten
10 Antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 8 Sekunden

Beiträge : 0

Am Ende dieses Artikels steht auch:

[quoteJMedienberichten zufolge sollen weder Merkel noch Spahn von dem Papier aus dem Innenministerium sonderlich begeistert gewesen sein. Merkel bevorzugt ohnehin einen anderen Ton: In ihren Ansprachen an die Nation appelliert die Bundeskanzlerin vor allem an die Verantwortung der Bürger.

Ich meine, man sollte so einem Papier keine zu große Beachtung schenken. Viel wichtiger ist, wie Politiker tatsächlich mit der Bevölkerung umgehen.
Und ich meine, bei der Kommunikation im Rahmen der Coronapandemie machen die Politiker insgesamt gesehen einen sehr guten Job. es wird keine übertriebene Angst geschürt, aber auch nichts verharmlost. Es wird klar und sachlich der Ernst der Lage deutlich gemacht und gesagt, welche Maßnahmen warum erfolgversprechend und wichtig sind. So kann die Bevölkerung alles nachvollziehen und verstehen. Es wird auch nichts verheimlicht.

Anonymous antworten
Zaphod
 Zaphod
(@zaphod)
Beigetreten : Vor 2028 Jahren

Beiträge : 459

und man weiß wenig über die Autoren, der Fokus schreibt weit kritischer über den Artikel als es die Überschrift Jadwins glauben macht und und und...wieder mal viel heiße Luft um "gute Stimmung" zu verbreiten 😕

Was irgendwer, irgendwo mal vorschlägt ist völlig unwichtig...wichtig ist, wie schon geschrieben, was umgesetzt wird...
Diese "worst case" Szenarien von zu Hause, natürlich qualvol, erstickenden Eltern, Menschen die um Luft ringend von Krankenhaus abgewiesen werden und dann auf der Rückfahrt versterben...eigentlich fehlt nur noch eine Zombie-Apokalypse 🙄

Wie realistisch sind in Deutschland solche Szenarien? Also ich denke die Zombie-Apokalypse ist die wahrscheinlichste Variante...

zaphod antworten
stundenglas
(@stundenglas)
Beigetreten : Vor 20 Jahren

Beiträge : 4769
Veröffentlicht von: @zaphod

Wie realistisch sind in Deutschland solche Szenarien? Also ich denke die Zombie-Apokalypse ist die wahrscheinlichste Variante...

Die jetzige Situation erschien Mitte Januar auch noch undenkbar.

stundenglas antworten
Zaphod
 Zaphod
(@zaphod)
Beigetreten : Vor 2028 Jahren

Beiträge : 459

Yep, genau wie eine Zombie-Apokalypse. Es geht um die hier gezeichneten, völlig überzogenen Bilder von erstickenden sich nach Hause schleppenden Menschen, von qualvoll zu Hause krepierenden Eltern, die schwer traumatierte Kinder zurücklassen, die mit Tränchen in den Augen neben ihren Eltern stehen und sie flehentlich um Verzeihung bitten weil sie mit dem Nachbarsjungen gespielt haben... 😕

Ich wüsste genau, wie ernst ich solch ein "Papier" nehmen würde...und die Bundesregierung ganz offensichtlich auch.

zaphod antworten
stundenglas
(@stundenglas)
Beigetreten : Vor 20 Jahren

Beiträge : 4769

Du trägst gut dazu bei, solche Bilder weiterzuverbreiten.

stundenglas antworten
Zaphod
 Zaphod
(@zaphod)
Beigetreten : Vor 2028 Jahren

Beiträge : 459

??? Wodurch? Indem ich sie ins Lächerliche (was sie in meinen Augen sind) ziehe? Kann ich gerade nicht nachvollziehen 🤨

zaphod antworten
tristesse
(@tristesse)
Beigetreten : Vor 2028 Jahren

Beiträge : 20559
Veröffentlicht von: @zaphod

Ich wüsste genau, wie ernst ich solch ein "Papier" nehmen würde...und die Bundesregierung ganz offensichtlich auch.

Angst war ja noch nie ein besonders guter Berater 😊

tristesse antworten
Suzanne62
(@suzanne62)
Beigetreten : Vor 8 Jahren

Beiträge : 7706
Veröffentlicht von: @zaphod

Ich wüsste genau, wie ernst ich solch ein "Papier" nehmen würde.

Ich wüsste auch, was ich in Zeiten von Klopapierknappheit damit mache..😀😀😀

suzanne62 antworten
Deborah71
(@deborah71)
Beigetreten : Vor 22 Jahren

Beiträge : 29337
Veröffentlicht von: @jadwin

Der Artikel ist lang ein paar bedenkliche Passagen will ich zitieren:

Eine fehlt noch: die Unterstellung eines Gedankengutes der Autoren auf die Allgemeinheit:
Seite 13, 4a

Wir müssen wegkommen von einer Kommunikation, die auf die Fallsterblichkeitsrate zentriert ist. Bei einer prozentual unerheblich klingenden Fallsterblichkeitsrate, die vor allem die Älteren betrifft, denken sich viele dann unbewusst und uneingestanden:
«
Naja, so werden wir die Alten los, die unsere Wirtschaft nach unten ziehen, wir sind sowieso schon zu viele auf der Erde, und mit ein bisschen Glück erbe ich so schon ein bisschen früher
»
. Diese Mechanismen haben in der Vergangenheit sicher zur Verharmlosung der Epidemie beigetragen.

Das ist ein eklatanter Verstoß gegen das Elternehrgebot und hat die Kapazität den geneigten Leser zu infizieren, a) mit Habgier b) mit Angst c) mit Entrüstung gegen den Staat.

Der Rest der Kommunikaitonsstrategieempfehlung sagt sehr viel über die manipulative Denkweise der Autoren der Empfehlung.

deborah71 antworten
Lucan-7
(@lucan-7)
Beigetreten : Vor 16 Jahren

Beiträge : 29421

Was ist das Schlimmste, das passieren könnte...?
Ich denke, man muss das Papier im Gesamtzusammenhang sehen... es ist einfach ein mögliches, maximal negatives Szenario mit entsprechend drastischen Maßnahmen, das für Politiker eine Diskussionsgrundlage darstellt - zusammen mit anderen, wesentlich harmloseren Varianten, die natürlich ebenfalls diskutiert werden.

In diesem Zusammenhang ist die Frage: "Was ist denn das Schlimmste, was theoretisch passieren könnte?" absolut angemessen und vernünftig - als eine Möglichkeit von vielen.

Bisher geht aber wohl niemand tatsächlich von so einem Szenario aus, und es wurde ja bislang auch von der Politik abgelehnt.

lucan-7 antworten


Anonymous
 Anonymous
Beiträge : 0

Hamburg: Nur noch "an" Corona Verstorbene werden gezählt
Hamburg geht dazu über, nur noch Verstorbene als "Corona-Tote" zu zählen, bei denen rechtsmedizinisch geklärt ist, dass sie an Corona gestorben sind und nicht einfach mit Corona infiziert waren, als sie gestorben sind. Während das RKI für Hamburg 14 Corona-Tote zählt, kommt Hamburg durch diese Zählweise nur noch auch 8 Corona-Tote, also etwas mehr als die Hälfte:

https://www.t-online.de/nachrichten/deutschland/id_87636856/coronavirus-hamburg-will-nur-echte-covid-19-tote-zaehlen.html

Nach der Hamburger Zählung gibt es dort weniger Corona-Tote als nach der Zählung des RKI: Acht führte der Stadtstaat am Mittwoch auf. In der offiziellen Statistik des RKI waren es dagegen 14. Das erklärt sich so: In der RKI-Statistik landen alle Todesfälle, bei denen das Virus SARS-CoV-2 festgestellt wurde. Hamburg zählt dagegen nur Fälle, bei denen die Menschen auch an Covid-19 gestorben sind. Bei Sterbefällen mit positivem Test auf das Coronavirus kommen die Leichen in die Rechtsmedizin, um der Todesursache nachzugehen: War es Covid-19?

Die schwedische Regierung geht offenbar als weltweit erste Regierung dazu über, ebenfalls so zu zählen.

Anonymous antworten
38 Antworten
Johannes22
(@johannes22)
Beigetreten : Vor 7 Jahren

Beiträge : 2973

Stichwort: exzessmortalität
So lässt sich eine erhöhung der von der "Norm" abweichenden toten berechnen. Problem: das geschieht erst mit etwas Abstand.
ist aber jetzt schon in italien, der schweiz und England sowie frankreich deutlichst zu beobachten. in Deutschland noch nicht aber das war es in italien im Februar auch noch nicht

http://scienceblogs.de/gesundheits-check/2020/04/04/stichwort-exzessmortalitaet/

johannes22 antworten
Lucan-7
(@lucan-7)
Beigetreten : Vor 16 Jahren

Beiträge : 29421

Die Toten sind (noch) nicht relevant
Was bei diesen Rechnungen immer wieder übersehen wird: Es geht hier überhaupt nicht um die Leute, die an Corona gestorben sind - es geht um die Leute, die aufgrund einer Corona Infizierung eine intensivmedizinische Betreuung benötigen!

Um es mal platt zu sagen: Tote belasten das Gesundheitssystem nicht.

Auch hier geht es natürlich um die Frage, inwieweit das Virus verantwortlich ist oder inwiefern die Patienten nicht sowieso auf die Intensivstation gemusst hätten. Aber der deutliche Anstieg dieser Patienten in den entsprechenden Krisengebieten zeigt klar, dass mit einer drastischen Erhöhung zu rechnen ist.

In dieser Statistik wird neben den gemessenen Infizierten und den Verstorbenen auch auf die Patienten im kritischen Zustand hingewiesen:

https://www.worldometers.info/coronavirus/country/germany/#coronavirus-cases-log

(Kleine Grafik oben links, bei "active cases")

Angenommen, die Zählweise in Hamburg wäre hier repräsentativ, dann wären von den 6% der Infizierten im kritischen Zustand immer noch 3% direkt auf den Corona Virus zurückzuführen.

Rechnet man das dann nochmal auf die Gesamtbevölkerung um, ohne Maßnahmen zu ergreifen (Also 70% Durchseuchung), dann wären das immer noch 1,7 Millionen Menschen.

Für diese 1,7 Millionen stehen aber nur 30.000 Betten zur Verfügung... was das bedeutet kannst du dir selber ausmalen.

Und das ist halt das, was mich bei deiner ständigen Schönrechnerei hier gewaltig stört... du ignorierst die eigentliche Problematik!

lucan-7 antworten
Johannes22
(@johannes22)
Beigetreten : Vor 7 Jahren

Beiträge : 2973

In Madrid ist die Übersterblichkeit bei 200%
das bedeutet es sterben JEDEN TAG 2 mal so viel Menschen wie sonst.
Wobei es ja eigentlich weniger sein müssten, es gibt kaum noch Autoverkehr, die Menschen sind zuhause.
Eine Theorie für diesen starken anstieg an toten ist ein neuer Virus namens Corona

https://www.heise.de/tp/features/Frankreich-Auf-dem-spanisch-italienischen-Weg-4697335.html

johannes22 antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 9 Sekunden

Beiträge : 0

Einschätzung Chef der Hamburger Rechtsmedizin
https://www.pressreader.com/germany/hamburger-morgenpost/20200403/281487868456736
https://www.abendblatt.de/hamburg/article228828787/rechtsmedizin-pueschel-hamburg-corona-virus-infektion-covid-19-coronavirus-krise-patienten-krankenhaeuser-kliniken-infektionsrate-krankheit-pandemie-test-lungenkrankheit-sars-cov-epidemie-sars-cov-2.html (Paywall)

Die­ses Vi­rus be­ein­flusst in ei­ner völ­lig über­zo­ge­nen Wei­se un­ser Le­ben. Das steht in kei­nem Ver­hält­nis zu der Ge­fahr, die vom Vi­rus aus­geht. Und der as­tro­no­mi­sche wirt­schaft­li­che Scha­den, der jetzt ent­steht, ist der Ge­fahr, die von dem Vi­rus aus­geht, nicht an­ge­mes­sen. Ich bin über­zeugt, dass sich die Co­ro­na-Sterb­lich­keit nicht mal als Peak in der Jah­res­s­terb­lich­keit be­merk­bar ma­chen wird.

In nicht wenigen Fällen haben wir auch festgestellt, dass die aktuelle Coronainfektion überhaupt nichts mit dem tödlichen Ausgang zu tun hat, weil andere Todesursachen vorliegen, zum Beispiel eine Hirnblutung oder ein Herzinfarkt.

Alle Mutmaßungen über einzelne Todesfälle, die nicht sachkundig überprüft worden sind, schüren nur Ängste.

Nachtrag vom 06.04.2020 2024
Und noch:

Ich bin froh, dass ich keine politischen Entscheidungen fällen muss. Aber ich sage, als Arzt hätte ich andere Entscheidungen getroffen.

Anonymous antworten
Lucan-7
(@lucan-7)
Beigetreten : Vor 16 Jahren

Beiträge : 29421

Ja klar... jedes Jahr sterben weltweit ca. 56 Millionen Menschen.

Ein paar Millionen mehr oder weniger beeinflussen das Gesamtergebnis freilich kaum und sind auch nicht wirklich zu bemerken...

Ich empfehle dir dringend, endlich mal zu rechnen!

lucan-7 antworten
Helmut-WK
(@hkmwk)
Beigetreten : Vor 22 Jahren

Beiträge : 10219

Dazu der passende Kommentar
[quote=erster (bis jetzt einziger) Kommentar in deinem ersten Link]Also die Toten waren fettleibig oder Diabetiker und Covid-19 hat "das Fass zum Überlaufen" gebracht. Schön dass wir es jetzt als unproblematisch sehen, wenn das Virus bloß Fette und Diabetiker killt. Ich wusste auch garnicht, dass jeder Diabetiker und jeder Übergewichtige hier eh nur noch 6 Monate zu leben hat. Ich kenne Leute die sind schon seit Jahrzehnten Diabetiker und leben immer noch! Aber man lernt wohl nie aus.

Helmut

hkmwk antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 9 Sekunden

Beiträge : 0

Der Kommentar passt auf keines der Zitate, die ich herausgehoben habe.

Er meint vielleicht, auf die Aussage zu passen, dass das Coronavirus bei manchen der Verstorbenen der letzte Tropfen war, der das Fass zum Überlaufen gebracht hat. Er verdreht diese Aussage aber böswillig und polemisch durch folgende Verdrehung:

Veröffentlicht von: @hkmwk

dass jeder Diabetiker und jeder Übergewichtige hier eh nur noch 6 Monate zu leben hat

Das "jeder" ist polemisch dazugefügt und unterstellt Püschel eine Aussage, die er gerade nicht gemacht hat. Seine Aussage lautet nicht, dass jeder Diabetiker und jede fettleibige Person, die sich ansonsten noch bester Gesundheit und langer Lebensdauer erfreuen würde, vom Virus aus heiterem Himmel umgebracht wird, sondern dass es Menschen mit solcher Vorerkrankung sind, bei denen es nur noch einen Tropfen braucht, so dass sie sterben.

Es wäre wirklich wünschenswert in diesen ganzen Diskussionen, die polemischen und teilweise böswilligen Verdrehungen der Worte im Mund mal abzustellen und sich um Sachlichkeit zu bemühen.

Anonymous antworten
Lucan-7
(@lucan-7)
Beigetreten : Vor 16 Jahren

Beiträge : 29421
Veröffentlicht von: @moorwackler

sondern dass es Menschen mit solcher Vorerkrankung sind, bei denen es nur noch einen Tropfen braucht, so dass sie sterben.

Corona ist also der "Tropfen", der den Unterschied zwischen Leben und Tod für einen großen Teil unserer Bürger ausmacht.

Nichts anderes wird auch in den Medien immer wieder betont. Wo ist da jetzt die vermeintliche Harmlosigkeit, die du ja immer wieder betonst?

lucan-7 antworten
MrOrleander
(@mrorleander)
Beigetreten : Vor 24 Jahren

Beiträge : 2444
Veröffentlicht von: @lucan-7

Nichts anderes wird auch in den Medien immer wieder betont. Wo ist da jetzt die vermeintliche Harmlosigkeit, die du ja immer wieder betonst?

Niemand behauptet doch, Corvid-19 sei harmlos.
Die Influenza ist allerdings auch nicht harmlos. Trotzdem ereilt sie uns zuverlässig jedes Jahr, ohne daß das ganze Land in Stillstand versetzt wird.
Es geht immer und immer wieder darum, ob die getroffenen Maßnahmen sinnvoll und verhältnismäßig sind. Und hier gibt es reichlich Kritik und Verbesserungsvorschläge, beispielsweise im kürzlich vorgestellten "Thesenpapier zur Pandemie durch Sars-CoV-2/Covid-19" ( https://www.pharmazeutische-zeitung.de/experten-warnen-vor-zweiter-welle/ ), das besonders die mangelhafte Datenbasis hervorhebt, aufgrund derer weitreichende Entscheidungen getroffen werden (was für den Beginn der Pandemie akzeptabel war, jetzt aber zunehmend nicht mehr).

mrorleander antworten
Lucan-7
(@lucan-7)
Beigetreten : Vor 16 Jahren

Beiträge : 29421
Veröffentlicht von: @mrorleander

Niemand behauptet doch, Corvid-19 sei harmlos.
Die Influenza ist allerdings auch nicht harmlos.

Genau durch diesen Vergleich wird aber Harmlosigkeit suggeriert. "Grippe", das kennt man halt, das hat jeder schon mal gehabt, da bleibt man halt zwei Wochen zu Hause und dann ist es gut. Und wenn das Corona Virus genau so ist kann es halt nicht so schlimm sein.

Veröffentlicht von: @mrorleander

Und hier gibt es reichlich Kritik und Verbesserungsvorschläge, beispielsweise im kürzlich vorgestellten "Thesenpapier zur Pandemie durch Sars-CoV-2/Covid-19" ( https://www.pharmazeutische-zeitung.de/experten-warnen-vor-zweiter-welle/ ), das besonders die mangelhafte Datenbasis hervorhebt, aufgrund derer weitreichende Entscheidungen getroffen werden (was für den Beginn der Pandemie akzeptabel war, jetzt aber zunehmend nicht mehr).

Da sehe ich jetzt nicht viel Neues. Die mangelhafte Datenbasis war und ist immer noch das größte Problem. Die Modellrechnungen beziehen sich ja immer auf einen ganzen Staat. So wie es aussieht gibt es aber regional sehr unterschiedliche Faktoren, die einen Ausbruch beeinflussen... an manchen Orten passiert nicht viel, während es anderswo zur Katastrophe kommt.

Dazu fehlen aber noch die Daten bzw. sie werden unter Fachleuten unterschiedlich interpretiert. Und das wird wohl noch eine ganze Weile so bleiben. Denn Wissenschaftler sind nun mal keine Hellseher... und um Prognosen zu erstellen muss man erst mal untersuchen, was überhaupt passiert.

Was die Politik jetzt leisten muss, ist klare Ziele zu benennen. Und da gibt es im Grunde nur die Wahl, das Virus einzudämmen - oder eine Verbreitung in der Gesellschaft zu riskieren.

Der erste Fall wird noch härtere Maßnahmen erfordern als bisher und mit noch höheren Kosten verbunden sein... dafür lassen sich hier aber Prognosen stellen (Wenn auch mit großen Unsicherheiten), mit welchen Kosten das Ganze verbunden sein wird und wie lange das voraussichtlich dauert.

Für den zweiten Fall lassen sich kaum Prognosen erstellen und wir riskieren dabei, dass es auch in Deutschland regional zu Katastrophenszenarien kommen kann. Dafür wären die Kosten halbwegs überschaubar.

Momentan tendiere ich eher zur ersten Version, weil sie mir sicherer und beherrschbarer erscheint. Allerdings wird das in der Bevölkerung nur schwer zu vermitteln sein, und es ist fraglich ob das Virus tatsächlich in so kurzer Zeit eingedämmt werden kann.

Falls nicht, dann wären aber auch alle bisherigen Maßnahmen umsonst gewesen, und wir hätten uns das Ganze gleich sparen können... denn länger als wenige weitere Wochen lässt sich die Wirtschaft hier nicht lahmlegen. Dann werden die Auswirkungen am Ende schlimmer sein, als es das Virus gewesen wäre...

lucan-7 antworten
B'Elanna
(@belanna)
Beigetreten : Vor 23 Jahren

Beiträge : 1793
Veröffentlicht von: @lucan-7

Genau durch diesen Vergleich wird aber Harmlosigkeit suggeriert. "Grippe", das kennt man halt, das hat jeder schon mal gehabt, da bleibt man halt zwei Wochen zu Hause und dann ist es gut. Und wenn das Corona Virus genau so ist kann es halt nicht so schlimm sein.

Naja, bei 80% ist es ja tatsächlich so.

Das Problem mit CoViD-19 ist einfach, dass es so wahnsinnig ansteckend ist, und bei ungebremster Verteilung so wahnsinnig viele Leute es GLEICHZEITIG kriegen. Das ist bei der Grippe halt nicht so.

belanna antworten
Helmut-WK
(@hkmwk)
Beigetreten : Vor 22 Jahren

Beiträge : 10219
Veröffentlicht von: @moorwackler

Das "jeder" ist polemisch dazugefügt

Stimmt. Aber der Punkt bleibt: Covid-19 ist nicht so harmlos, wie Püschel sagt.

Veröffentlicht von: @moorwackler

sondern dass es Menschen mit solcher Vorerkrankung sind, bei denen es nur noch einen Tropfen braucht, so dass sie sterben.

Nur "nur noch ein Tropfen" klingt so, als ob eine winzige zusätzliche Ursache ausreicht. Aber wenn z.B. Grippe nicht ausreicht, sondern der einzige "passende Tropfen" SARS-COV-2 ist, dann ist das eben kein Tropfen, der das Fass zum Überlaufen bringt, sondern ein großer Wassereimer, der ein halbvolles Fass zum Überlaufen bringt.

Helmut

hkmwk antworten
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Beigetreten : Vor 9 Sekunden

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Veröffentlicht von: @hkmwk

Aber wenn z.B. Grippe nicht ausreicht, sondern der einzige "passende Tropfen" SARS-COV-2 ist, dann ist das eben kein Tropfen, der das Fass zum Überlaufen bringt, sondern ein großer Wassereimer, der ein halbvolles Fass zum Überlaufen bringt.

Woher weisst du, dass die Grippe nicht ausreicht und der einzige "passende Tropfen" SARS-COV-" ist? Auf Influenza wird gar nicht getestet und auf diverse andere Dinge auch nicht. Dass "der einzige 'passende Tropfen' SARS-COV-2 ist", ist eine unbelegte Behauptung.

Hier aus dem aktuellen Lagebericht zur saisonalen Grippe des schweizerischen Bundesamtes für Gesundheit:

Die aktuelle Situation rund um die COVID-19 Pandemie hat Einfluss auf die Datenerhebung für die grippeähnlichen Erkrankungen. Einerseits sind die Symptome von COVID-19 und einer Influenza-Erkrankung ähnlich. COVID-19 kann daher in die Statistik der grippeähnlichen Erkrankungen einfliessen. Andererseits verändert die aktuelle Lage das Verhalten von erkrankten Personen bezüglich Arztkonsultationen, was in der Interpretation der Daten ebenfalls berücksichtigt werden muss. Die Daten sind aus diesen Gründen zunehmend weniger aussagekräftig für Influenza. Aus diesem Grund wird die Grippeberichterstattung ab sofort eingestellt.

https://www.bag.admin.ch/bag/de/home/krankheiten/ausbrueche-epidemien-pandemien/aktuelle-ausbrueche-epidemien/saisonale-grippe---lagebericht-schweiz.html

Woher weisst du also, dass der SARS-COV-2 der einzige Tropfen ist, der das Fass zum Überlaufen bringen kann und woher weisst du, ob Menschen, die sterben und bei denen SARS-COV-2 positiv getestet wurde, nicht zugleich auch mit Influenzaviren infiziert waren? Und wenn sie es waren: Wie weiss man dann, welcher Tropfen das Fass zum Überlaufen gebracht hat?

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Alescha
(@alescha)
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Verstehe ich nicht

Veröffentlicht von: @moorwackler

Die aktuelle Situation rund um die COVID-19 Pandemie hat Einfluss auf die Datenerhebung für die grippeähnlichen Erkrankungen. Einerseits sind die Symptome von COVID-19 und einer Influenza-Erkrankung ähnlich. COVID-19 kann daher in die Statistik der grippeähnlichen Erkrankungen einfliessen. Andererseits verändert die aktuelle Lage das Verhalten von erkrankten Personen bezüglich Arztkonsultationen, was in der Interpretation der Daten ebenfalls berücksichtigt werden muss. Die Daten sind aus diesen Gründen zunehmend weniger aussagekräftig für Influenza. Aus diesem Grund wird die Grippeberichterstattung ab sofort eingestellt.

Covid-19 fließt doch nur in die Statistik ein, wenn jemand positiv getestet wurde, oder?

Das klingt jetzt aber nach Beurteilung nach Augenschein. Könnte Covid-19, aber auch die Grippe, egal, ordnen wir es Covid-19 zu. Ich kann mir jetzt nicht vorstellen, daß wirklich so gearbeitet wird.

Ein Klassenkamerad meiner Tochter lag neulich im Krankenhaus. Nicht mit Covid-19, sondern tatsächlich mit Influenza! Der ist entsprechend getestet worden.
Ich glaube kaum, daß der in der Corona-Statistik gelandet ist.

Veröffentlicht von: @moorwackler

und woher weisst du, ob Menschen, die sterben und bei denen SARS-COV-2 positiv getestet wurde, nicht zugleich auch mit Influenzaviren infiziert waren?

Schon möglich, daß jemand, der positiv auf Corona getestet wurde, nicht auch noch auf Grippe getestet wird.
Meiner Meinung nach erklärt das aber nicht alle übergelaufenen Fässer.

alescha antworten
Anonymous
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Veröffentlicht von: @alescha

Covid-19 fließt doch nur in die Statistik ein, wenn jemand positiv getestet wurde, oder?

In dem Zitat des Schweizerischen Bundesamtes für Gesundheit geht es nicht um die Corona-Statistik, sondern um die Grippe-Statistik. Und die wird nach Symptomen, nicht nach Influenza-Tests erstellt. Da das Corona-Virus auch grippeähnliche Symptome hervorruft und da nicht alle, die mit grippeähnlichen Symptomen zum Arzt gehen, auf Corona getestet werden, kann das BAG nicht unterscheiden, ob die "Grippen", die vermeldet werden, auf Influenza oder auf Coronaviren (oder auf beides) zurückgehen. Ich habe das zitiert, um zu zeigen, dass man nicht einfach sagen kann, von Corona käme ein "Tropfen", der von Influenza nicht kommen könne.

Veröffentlicht von: @alescha

Meiner Meinung nach erklärt das aber nicht alle übergelaufenen Fässer.

Das war ja auch nicht die Aussage.

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Alescha
(@alescha)
Beigetreten : Vor 24 Jahren

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Veröffentlicht von: @moorwackler

In dem Zitat des Schweizerischen Bundesamtes für Gesundheit geht es nicht um die Corona-Statistik, sondern um die Grippe-Statistik. Und die wird nach Symptomen, nicht nach Influenza-Tests erstellt. Da das Corona-Virus auch grippeähnliche Symptome hervorruft und da nicht alle, die mit grippeähnlichen Symptomen zum Arzt gehen, auf Corona getestet werden, kann das BAG nicht unterscheiden, ob die "Grippen", die vermeldet werden, auf Influenza oder auf Coronaviren (oder auf beides) zurückgehen. Ich habe das zitiert, um zu zeigen, dass man nicht einfach sagen kann, von Corona käme ein "Tropfen", der von Influenza nicht kommen könne.

Vielleicht ist mein Koffein-Spiegel noch zu niedrig oder ich bin gerade generell nicht so aufnahmefähig, aber ich kann das Argument trotzdem nicht nachvollziehen.

Stimmt, es wird nicht jeder getestet, der mit grippeähnlichen Symptomen beim Arzt erscheint. Es ist also unklar, ob der betreffende eine Grippe hat, ein Covid-19-Opfer ist oder vielleicht nur einen grippalen Infekt, vulgo: fiese Erkältung.

Spätestens aber, wenn der Erkrankte ins KH eingeliefert wird, wird dann meist getestet. Und dann kann man schon sagen, ob Corona der Tropfen ist.

Kann schon sein, daß auch die Grippe so ein Tropfen sein kann. Bezweifelt m.W. auch niemand. Auffällig ist aber, daß bisher keine Grippe-Welle Gesundheitssysteme derart beansprucht hat.

Veröffentlicht von: @moorwackler

Das war ja auch nicht die Aussage.

O.k., dann habe ich das falsch verstanden.

alescha antworten
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Beigetreten : Vor 9 Sekunden

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Veröffentlicht von: @alescha

Kann schon sein, daß auch die Grippe so ein Tropfen sein kann. Bezweifelt m.W. auch niemand.

Doch, das war ja der Auslöser für meinen Beitrag, bei dem du dich dann eingeklinkt hast. Hkmkw hat davon geschrieben, dass "der einzige 'passende Tropfen' SARS-COV-2 ist". Das klingt etwas anders als "kann schon sein, dass auch die Grippe so ein Tropfen sein kann".

Veröffentlicht von: @alescha

Spätestens aber, wenn der Erkrankte ins KH eingeliefert wird, wird dann meist getestet. Und dann kann man schon sagen, ob Corona der Tropfen ist.

Nein, kann man nicht. Wenn man nur Corona testet und nicht testet, was sonst noch alles im Spiel ist (das geht ja nicht einmal nur um Influenza, sondern auch um andere Coronaviren als Sars-2, die ebenfalls Erkältungssymptome auslösen), kann man am Schluss nicht sagen, ob Sars-2 der Tropfen ist. Und da in den allermeisten Fällen offenbar nicht nur eine, sondern mehrere schwere Vorerkrankungen im Spiel sind (in Italien in 75% der Sterbefälle) erst recht nicht.

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Helmut-WK
(@hkmwk)
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OT: Bitte

Veröffentlicht von: @moorwackler

Hkmkw

Nein, hkmwk. Du hast einen "Dreher" drin.

hkmwk antworten
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Sorry for that!

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Helmut-WK
(@hkmwk)
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Grippe und Diabetes

Veröffentlicht von: @moorwackler

Woher weisst du, dass die Grippe nicht ausreicht und der einzige "passende Tropfen" SARS-COV-" ist?

Seit wann sind Diabeter besonders gefährdet, an Grippe zu sterben? Wurde bisher noch nie festgestellt.

Helmut

hkmwk antworten
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Veröffentlicht von: @hkmwk

Seit wann sind Diabeter besonders gefährdet, an Grippe zu sterben? Wurde bisher noch nie festgestellt.

Wer spricht davon, dass sie an Grippe oder an Covid-19 sterben? Wenn sie so schwer erkrankt sind, dass es nur noch einen Tropfen braucht, damit sie an Diabetes sterben, dann kann das irgendeine Schwächung sein, die den Tod herbeiführt. Sie sterben dann an Diabetes verbunden mit einer zusätzlichen Schwächung.

Ich hatte beispielsweise eine Bekannte (mit ca. 30 Jahren dann verstorben), die schwer krebskrank war. Kurz vor ihrem Tod durfte man sie nicht einmal mehr mit nichtgrippaler Erkältung besuchen, weil sie so geschwächt war, dass sie durch eine Erkältung hätte sterben können. Sie wäre dann aber nicht "an Erkältung" gestorben, sondern an Krebs mit zusätzlicher Schwächung.

Ich kenne auch Menschen, die an den Folgen von Diabetes gestorben sind und die hätten in den letzten Wochen ihres Lebens ganz bestimmt keine Grippe brauchen können.

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Anonymous
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PS:
Dazu nochmals Hendrik Streeck:

Ich habe mir die Fälle von 31 der 40 Verstorbenen aus dem Landkreis Heinsberg einmal genauer angeschaut – und war nicht sehr überrascht, dass diese Menschen gestorben sind. Einer der Verstorbenen war älter als 100 Jahre, da hätte auch ein ganz normaler Schnupfen zum Tod führen können.

https://www.zeit.de/wissen/gesundheit/2020-04/hendrik-streeck-covid-19-heinsberg-symptome-infektionsschutz-massnahmen-studie/komplettansicht

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Helmut-WK
(@hkmwk)
Beigetreten : Vor 22 Jahren

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Veröffentlicht von: @moorwackler

Ich hatte beispielsweise eine Bekannte (mit ca. 30 Jahren dann verstorben), die schwer krebskrank war. Kurz vor ihrem Tod durfte man sie nicht einmal mehr mit nichtgrippaler Erkältung besuchen

Das war aber nicht, weil sie "geschwächt" war, sondern weil bei Krebstherapie oft das Immunsystem geschwächt wird (insbesondere bei Leukämie). Deine Bekannte wäre in dem von dir genannten hypothetischen Fall an Erkältunsgbaktwerien gestorben, was durch Immunschwäche ermöglicht wurde, die durch Krebstherapie hervorgerufen war - und damit indirekt am Krebs (real wohl direkt am Krebs? - und mein Beileid).

Das ist, wie leicht zu sehen ist, nicht auf Diabetes übertragbar.

Helmut

hkmwk antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
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Herzinfarkt und Schlaganfall sind damit die mit Abstand gefährlichsten Folgekrankheiten von Diabetes. Vor allem, wer zusätzlich raucht und/oder Bluthochdruck hat, potenziert sein Risiko zusätzlich.

https://www.focus.de/gesundheit/ratgeber/diabetes/zehnmal-mehr-todesfaelle-diabetes-ist-viel-toedlicher-als-gedacht_id_7856567.html

Diese Faktoren können einen Schlaganfall auslösen

[...]

- akute Infekte, zum Beispiel Grippe, ein Harnwegsinfekt, Hirnhautentzündung, Gürtelrose oder Lungenentzündung
- heftige Hustenattacken

https://www.ndr.de/ratgeber/gesundheit/Schlaganfall-Infektionen-koennen-Ausloeser-sein,schlaganfall178.html

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Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
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PS:
Nochmal Streeck dazu:

Bei einem der Heinsberger Patienten wurde zwar Sars-CoV-2 im Rachen nachgewiesen. Aber er hatte keine Lungenentzündung, sondern ist an einem Herzstillstand gestorben.

https://www.zeit.de/wissen/gesundheit/2020-04/hendrik-streeck-covid-19-heinsberg-symptome-infektionsschutz-massnahmen-studie/komplettansicht

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Alescha
(@alescha)
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Beiträge : 8520

Corona schädigt womöglich das Herz
https://www.wissenschaft.de/gesundheit-medizin/coronavirus-geht-auch-aufs-herz/

Doch es gibt inzwischen auch Hinweise darauf, dass die Covid-Erkrankung akute Schädigungen des Herzmuskels hervorrufen kann. In mehreren Studien wurde nachgewiesen, dass bei Patienten mit schweren Verläufen der Coronavirus-Infektion oft ein Biomarker im Blut erhöht war, der von zerstörten und sterbenden Herzmuskelzellen freigesetzt wird. Mediziner werten dies als Hinweis darauf, dass die Virusinfektion auch das Herz angreift – auf welchem Wege, ist allerdings noch unbekannt. Theoretisch könnte das Virus selbst zu diesen Schäden beitragen, möglich und durchaus wahrscheinlich ist aber auch, dass die von der Infektion ausgelösten entzündlichen Prozesse und Immunreaktionen für diese Schäden verantwortlich sind.

Wenn das stimmt, ist dieser Patient womöglich doch am Virus gestorben.

alescha antworten
Helmut-WK
(@hkmwk)
Beigetreten : Vor 22 Jahren

Beiträge : 10219

Dass einzelne Fälle vorkommen, in denen SARS-COV-2 nachgewiesen wurde, aber der Mensch nicht an Covid-19, sondern an etwas Anderem gestorben ist, ist aber nicht der Punkt, um den es mir geht. Vielmehr: Durch Covid-19 wird die Sterblichkeit erhöht, wie es bei Grippe nicht der Fall ist. Beispielsweise Diabetes. Da musstest du schon tief graben, um einen (indirekten!) Zusammenhang zu sehen. Bei Covid-19 ist das aber offenbar ein direkter Zusammenhang.

Du argumentierst jetzt fast so wie die Behörden in Wuhan, als Lungenärzte vor einer SARS-ähnlichen Epidemie warnten. Aber offensichtlich hatten die Ärzte recht und die Behörden in Wuhan Unrecht.

Und bis jetzt musste noch jede Regierung, die Covid-19 verharmloste, den Kurs ändern. USA, Brasilien, Russland, ... eigentlich bleibt nur Weißrussland übrig, wo noch nix passiert ist. Aber wie lange noch?

Helmut

hkmwk antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 9 Sekunden

Beiträge : 0
Veröffentlicht von: @hkmwk

Dass einzelne Fälle vorkommen, in denen SARS-COV-2 nachgewiesen wurde, aber der Mensch nicht an Covid-19, sondern an etwas Anderem gestorben ist, ist aber nicht der Punkt

Es sind offenbar ziemlich viele Fälle, nicht Einzelfälle. In Hamburg ca. 40% der Fälle, in Italien offenbar sogar 88% der Fälle (ich habe beides hier im Thread irgendwo schon verlinkt).

Veröffentlicht von: @hkmwk

Bei Covid-19 ist das aber offenbar ein direkter Zusammenhang.

Was meinst du mit einem "direkten Zusammenhang"? Wie sieht dieser aus?

Veröffentlicht von: @hkmwk

Und bis jetzt musste noch jede Regierung, die Covid-19 verharmloste, den Kurs ändern. USA, Brasilien, Russland, ...

Aus epidemiologischen oder aus politischen Gründen?

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Alescha
(@alescha)
Beigetreten : Vor 24 Jahren

Beiträge : 8520
Veröffentlicht von: @moorwackler

Es sind offenbar ziemlich viele Fälle, nicht Einzelfälle.

Wobei mich jetzt interessieren würde, wie "an Covid-19 gestorben" definiert wird.

Wenn es stimmt, daß der Virus auch andere Organe, wie etwa das Herz angreift, kann man nicht, wie Streeck das offenbar tut, nur die zählen, die an einer Lungenentzündung verstorben sind.

alescha antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 9 Sekunden

Beiträge : 0

Weiss ich auch nicht genau. Diskutiert wurde, dass es nicht nur darum geht, an welchen Symptomen jemand gestorben ist, sondern dass eigentlich Obduktionen nötig wären. In Hamburg macht man das offenbar ( https://boostyourcity.de/robert-koch-institut-empfiehlt-keine-obduktion-bei-covid-19-vorzunehmen Zitat daraus: "Hamburg ist eine der wenigen Städten die Obduktionen und Untersuchungen an Verstorbenen mit der Covid-19 Krankheit vornehmen."). Zu den Autopsien ein Zitat hieraus (Quellenverlinkung dort):

https://swprs.org/covid-19-hinweis-ii/

3. April

Das deutsche Robert-Koch-Institut rät neu von Autopsien testpositiver Verstorbener ab, da das Risiko einer Tröpfcheninfektion durch Aerosole angeblich zu hoch sei. Dadurch kann jedoch die wirkliche Todesursache in vielen Fällen nicht mehr bestimmt werden.

Ein Facharzt für Pathologie kommentiert dies wie folgt (Brief unter Video abgedruckt): „Ein Schelm, wer böses dabei denkt! Bisher war es für Pathologen selbstverständlich, mit entsprechenden Sicherheitsvorkehrungen auch bei infektiösen Erkrankungen wie HIV/AIDS, Hepatitis, Tuberkulose, PRION-Erkrankungen usw. zu obduzieren. Es ist schon bemerkenswert, dass bei einer Seuche, die über den ganzen Globus hinweg Tausende von Patienten dahin rafft und die Wirtschaft ganzer Länder nahezu zum Stillstand bringt, nur äußerst spärliche Obduktionsbefunde (sechs Patienten aus China) vorliegen. Sowohl aus seuchenpolizeilicher als auch aus wissenschaftlicher Sicht sollte hier doch ein besonders großes öffentliches Interesse an Obduktionsbefunden bestehen. Das Gegenteil ist aber der Fall. Hat man Angst, davor, die wahren Todesursachen der positiv getesteten Verstorbenen zu erfahren?

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Helmut-WK
(@hkmwk)
Beigetreten : Vor 22 Jahren

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Veröffentlicht von: @moorwackler

Diskutiert wurde, dass es nicht nur darum geht, an welchen Symptomen jemand gestorben ist, sondern dass eigentlich Obduktionen nötig wären.

Nur wurde dann auch die Schlussfolgerung gezogen, dass Covid-19 nicht so schlimm wäre. Und dem hab ich widersprochen.

Ein Schelm, wer böses dabei denkt!

Also dass überall die Experten entweder Fachidioten sind, oder eben Teil einer Verschwörung - Andeutungen in diese Richtung lassen mich zum "Schelm" werden 😉

Helmut

hkmwk antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 9 Sekunden

Beiträge : 0
Veröffentlicht von: @hkmwk

Also dass überall die Experten entweder Fachidioten sind, oder eben Teil einer Verschwörung - Andeutungen in diese Richtung lassen mich zum "Schelm" werden

Meinst du mit "die Experten" das RKI? Oder gibt es irgendwo eine Gruppe, welche man treffend mit "die Experten" bezeichnen kann und alle "Experten", welche "die Experten" kritisieren, gehören dann nicht zu "die Experten"?

Anonymous antworten
Helmut-WK
(@hkmwk)
Beigetreten : Vor 22 Jahren

Beiträge : 10219
Veröffentlicht von: @moorwackler

Meinst du mit "die Experten" das RKI?

Nicht nur. Es gibt ja auch das KCDC, das CDC, und entsprechende Institute in anderen Ländern, die die jeweiligen Regierungen beraten.

Und bisher musste jede Regierung, die auf Experten hörte, nach denen alles nicht so schlimm ist, erkennen, dass es doch schlimm ist. Trump und Bolzonaro sind die bekanntesten. Putin gehört im Prinzip auch zu dieser Gruppe, Johnson in etwa auch.

Helmut

hkmwk antworten
stundenglas
(@stundenglas)
Beigetreten : Vor 20 Jahren

Beiträge : 4769

Also das, was ich spontan gegoogelt habe, sagt anderes.

stundenglas antworten
MrOrleander
(@mrorleander)
Beigetreten : Vor 24 Jahren

Beiträge : 2444
Veröffentlicht von: @hkmwk

Seit wann sind Diabeter besonders gefährdet, an Grippe zu sterben? Wurde bisher noch nie festgestellt.

Kurz gegoogelt und Du wirst direkt fündig: https://www.praevent-centrum.de/grippe-und-diabetes/

mrorleander antworten
Tatokala
(@tatokala)
Beigetreten : Vor 20 Jahren

Beiträge : 4588

Was wolltest du damit sagen?

tatokala antworten
Helmut-WK
(@hkmwk)
Beigetreten : Vor 22 Jahren

Beiträge : 10219
Veröffentlicht von: @tatokala

Was wolltest du damit sagen?

Na, dass es nicjht reicht, auf Diabetes zu verweisen, um dann das Virus vom der Schuld am Tod zu entlasten.

Helmut

hkmwk antworten
MrOrleander
(@mrorleander)
Beigetreten : Vor 24 Jahren

Beiträge : 2444
Veröffentlicht von: @hkmwk

Schön dass wir es jetzt als unproblematisch sehen, wenn das Virus bloß Fette und Diabetiker killt.

Polemik ist das, was wir in dieser Debatte sicher am Nötigsten brauchen. 😌

mrorleander antworten
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