Covid - 19 / 3. Thread
Auch Thread 2 zu diesem Thema hat schon wieder fast 1000 Beiträge.
Weswegen es ratsam erscheint, für Mitleser mit langen Ladezeiten und auch der Übersicht wegen einen neuen Thread zu eröffnen.
Liebe Grüße und Gesundheit
wünscht
Inge
Hallo zusammen,
Herr Laschet bzw. diverse Virologen haben gerade über Studienergebnisse aus Gangelt (Kreis Heinsberg) und die wohl kommende Phase 2 gesprochen - weiß nicht, ob Ihr das auch gehört habt?
Ich fand interessant, dass die Virusmenge für die Schwere der Erkrankung offenbar entscheidend ist. Würde es dann nicht vielleicht sogar Sinn machen, alle, die unter 60 sind und keine Vorerkrankungen haben, gezielt mit einer geringen Menge zu infizieren bzw. ihnen die Möglichkeit dazu zu geben, also auf freiwilliger Basis - damit sie zumindest für 6 - 12 Monate immun sind? Es käme einer Impfung gleich, aber es wäre natürlich ein grässliches Experiment, da wahrscheinlich nicht jeder einen leichten Verlauf hätte.
Phase 2 - die Öffnung von Kindergärten, Tagesstätten, Schulen und Geschäften unter der Einhaltung von Hygiene- und Abstandsregeln und die Isolieren aller Risikogruppen: das ist tatsächlich geplant und davor graut mir. Erscheint mir ebenfalls wie ein grässliches Experiment mit ungewissen Ausgang, zumal das in Modellstudien schon mal durchgerechnet wurde und überhaupts nichts brachte, da sich Risikogruppen nicht komplett isolieren lassen. Irgendjemand muss die ja versorgen und auf den Intensivstationen liegen auch viele ehemals Kerngesunde im mittleren Alter.
Was meint Ihr?
Liebe Grüße
non
Veröffentlicht von: @nonconformistaIch fand interessant, dass die Virusmenge für die Schwere der Erkrankung offenbar entscheidend ist. Würde es dann nicht vielleicht sogar Sinn machen, alle, die unter 60 sind und keine Vorerkrankungen haben, gezielt mit einer geringen Menge zu infizieren bzw. ihnen die Möglichkeit dazu zu geben, also auf freiwilliger Basis - damit sie zumindest für 6 - 12 Monate immun sind? Es käme einer Impfung gleich, aber es wäre natürlich ein grässliches Experiment, da wahrscheinlich nicht jeder einen leichten Verlauf hätte.
Ich glaube du hast nicht verstanden wie ein Virus funktioniert. Die Konzentration von Viren, hängt davon ab wie effektiv sich das Virus im Wirt vermehren kann, und wie effizient der Wirt ist die infizierten Zellen zu eliminieren.
Es hängt nicht davon ab mit welcher Konzentration jemand infiziert worden ist.
Ganz im Gegensatz zu einer Bakteriellen Infektion. Es macht einen gewaltigen Unterschied ob du mit 20, 100, 1000, oder 10'000 Salmonellen infiziert wurdest. Genauso mit E.coli du nimmst ständig kleine Mengen von Bakterien zu dir damit kann der Körper umgehen, solltest du aber eine riesen Portion in den Mund bekommen dann wirds übel.
Bei Viren ist dem nicht so.
Veröffentlicht von: @nonconformistaPhase 2 - die Öffnung von Kindergärten, Tagesstätten, Schulen und Geschäften unter der Einhaltung von Hygiene- und Abstandsregeln und die Isolieren aller Risikogruppen: das ist tatsächlich geplant und davor graut mir.
Sowas würde für mich bedeuten das ich meine Mutter bis auf weiteres nicht mehr sehen werde.
Veröffentlicht von: @arcangelEs hängt nicht davon ab mit welcher Konzentration jemand infiziert worden ist.
Das ist bei COVID-19 offenbar anders - wurde doch auf der Pressekonferenz gesagt!
Veröffentlicht von: @arcangelSowas würde für mich bedeuten das ich meine Mutter bis auf weiteres nicht mehr sehen werde.
Geht mir genauso. Ich würde auch die Schule, auf der ich das Abi nachholen wollte, nicht mehr besuchen - da ich ebenfalls zur Risikogruppe gehöre.
Veröffentlicht von: @nonconformistaDas ist bei COVID-19 offenbar anders - wurde doch auf der Pressekonferenz gesagt!
Wurde auf der Pressekonferezen Studien oder Fälle präsentiert in denen die Schwere des Krankheitsverlaufes direckt mit der Mänge der Viren mit denen Jemand infiziert wurde verglichen wurde.
Wenn ja dann kannst du mich ja sicher an die entsprechende stelle verweisen.
Denn das bei Personen die einen schweren Verlauf haben mehr Viren gefunden werden als bei Personen die einen milden Verlauf haben ist zu erwarten und auch logisch.
"Die Zahl der Erreger hat bei Erstinfektionen Einfluss auf den Schweregrad der Erkrankung", sagte er...unter der Überschrift
"Lockerungen nur, wenn Hygiene eingehalten wird"
https://www.tagesschau.de/regional/nordrheinwestfalen/corona-studie-heinsberg-101.html
So schnell wird aus einer Vermutung ein Faktum rofl
Hier der orginaltext aus der Studie,
Durch Einhaltenvon stringenten Hygienemaßnahmen ist zu erwarten, dass die Viruskonzentration bei einem Infektionsereignis einer Personso weit reduziert werden kann, dass es zu einem geringeren Schweregrad der Erkrankung kommt, bei gleichzeitiger Ausbildung einer Immunität.
Was auf Vermutungen und nicht auf Untersuchungen beruht.
Ob die Viruslast bei einer Ansteckung eine Rolle spielt wissen die Wissenschaftler nicht, sie vermuten es, auf grund wovon?
Da das Virus für den Körper unbekannt ist, können sich auch kleine Mengen zu Beginn relativ unbehälltigt ausbreiten. Das ist ja das grosse Problem.
Und solange es keine klinische Studien zur Übertragung gibt, nimmt man einfach an und vermutet.
Was ich ausserdem sehr spannend finde das die deutschen Forscher auf eine testmetode setzen die eine >99% spezifität aufweist, alle bisherigen auf dem Markt erschienen Methoden sind kleiner 95% und auch mit Elisa (dem Laborstandart) kommt man nicht über 98% hinaus.
Für mich klingt das mehr nach mutmachen und durchhalteparolen anstatt handfeste Belege.
Das einzige was die Studie Zeigt das 15% einer betroffenen Gemeinde bereits infiziert waren und hoffentlich die nächsten Monate Immun sind, denn auch das ist nicht belegt. Und das die Mortalität zumindest in Deutschland geringer ist als anderen Orts wo z.T. nur noch paliativ versorgt werden kann.
Was erfreulich ist und mut macht, aber auch zeigt das die vielen Toten in Spanien und in Italien zu vermeiden gewesen währen.
Nachtrag, bei Hep B spielt die Viruslast bei der Infektion eine Rolle aber sie hat kaum Einfluss auf die Schwere des Verlaufs. Bei HIV spielt weniger die Viruslast als vielmehr die aktivität der Viren eine Rolle.
Veröffentlicht von: @arcangelBei HIV spielt weniger die Viruslast als vielmehr die aktivität der Viren eine Rolle.
HIV ist ein Sonderfall, da dieses Virus aktiv gegen das Immunsystem vorgeht.
Helmut
Veröffentlicht von: @arcangelSowas würde für mich bedeuten das ich meine Mutter bis auf weiteres nicht mehr sehen werde.
Sehen ist überhaupt kein Problem, das Problem ist in die Nähe kommen und das ist jetzt auch schon so.
Die Anzahl der Erreger bei Erstinfektion hat einen Einfluss auf den Schweregrad einer Infektion mit Covid 19.
So die vorsichtige Aussage.
https://www1.wdr.de/mediathek/av/video-zwischenergebnis-der-heinsberg-studie-mit-virologe-streeck-und-ministerpraesident-laschet--100.html
Min 34
ja den Artikel habe ich in identischer Form auf diversen Platformen gelesen, liest man aber die Studie ist plötzlich nicht mehr viel von dieser Sicherheit übrig.
Des es ist nur eine Vermutung genauso wie man vermutet das wer Covid hatte nun (zumindest für eine Gewisse Zeit) immun sei.
Bei Hep B hat die Virenlast bei einer Infektion einen Einfluss, bei HIV spielt die Virenlast weniger einer Rolle als Vielmehr die Aktivität der Viren.
Ausserdem gibt es andere Studien die Vermuten das bestimmte genetische Marker manche Indivdueen anfälliger für schwere Verläufe macht.
Ausserdem korreliert möglicherweise auch die Blutgruppe mit der Schwere der Krankheit.
kukst du hier
Auch ist es möglich das die ACE2 rezeptoren die der Virus benötigt um in eine Zelle einzudringen individuell varieren, und somit die unterschiede in den Verläufen erklährt.
Nicht davon ist gesichter und alles sind Vermutungen auch die Aussage der Deutschen Forscher.
Ich meine ich hoffe das sie recht haben, das würde einiges Erleichtern und das Tragen von Masken würde damit wohl tatsächlich sinn machen.
Veröffentlicht von: @an-jadie auf Grund von Untersuchungen entstanden ist
Aber genau das ist es ja es hat keine untersuchtung statgefunden die die Virenlast bei der infektion berücksichtigt, dazu müsste man gesunde Menschen geziehlt mit definierten Mengen infizieren, und schauen wie die verläufe sind.
Man macht diese Annahme aufgrund von erfahrungen mit anderen Viren,
Und da gibt es so viele unterschiede, 100 typhus Bakterien lösen eine schwere Erkrankung aus, 100'000 Ecoli geben ein wenig Bauchweh und Durchfall.
Die Virus dichte in den Tröpfchen ist um ein Vielfaches höher als bei einer Grippe was mit ein Grund für die schnelle verbreitung ist.
Wir wissen schlicht zu wenig um sagen zu können was wenig oder was viel ist und wie sich dies auswirkt, man verlässt sich auf allgemeine erkenntnisse. Ob diese auch auf Covid zutreffen nimmt man an weis es aber nicht.
Denn die Studie schreibt nichts davon das die Übertragung untersucht wurde, sie hat lediglich die Antikörper in der Befölkerung untersucht.
Veröffentlicht von: @arcangelVeröffentlicht von: @arcangeldie auf Grund von Untersuchungen entstanden ist
Veröffentlicht von: @arcangelAber genau das ist es ja es hat keine untersuchtung statgefunden ...
Du beziehst Dich hier aber auf den Virologen Prof. Dr. Hendrik Streeck und weisst, dass seine Ansichten nicht auf Untersuchungen beruht??
Veröffentlicht von: @arcangelDenn die Studie schreibt nichts davon das die Übertragung untersucht wurde, sie hat lediglich die Antikörper in der Befölkerung untersucht.
Wo kann ich die Studie finden?
ich beurteile das was der zwischenbericht veröffentlich.
Fals der Profesor mehr weis respektive untersucht hat, dann sollte er dies doch veröffentlichen
Versteh mich nicht falsch ich hoffe das es so ist. Ich wollte nur darauf hinweisen wie die Medien "Fakten" schafen die eigentlich nur auf vermutungen Basieren.
HIV ist Sonderfall
Veröffentlicht von: @arcangelBei Hep B hat die Virenlast bei einer Infektion einen Einfluss, bei HIV spielt die Virenlast weniger einer Rolle als Vielmehr die Aktivität der Viren.
HIV ist ein Sonderfall, da das Virus aktiv gegen das Immunsystem agiert.
Bei Viren, die so etwas nicht tun, ist ein Vergleich mit HIV sinnlos bis irreführend.
Helmut
Weshalb ein Vergleich mit Hepatitis A welche auch ein komplett anderes Virus ist, ist sinnvoller.
SRNA Viren der Gruppe V zu denen das Covid gehört ist bei Menschen sehr selten,
Hepatitis Polio Rinoviren usw gehören alle zu anderen Gruppen, deshalb ist fraglich ob man hier vergleiche ziehen kann.
Vielleicht, haben sie recht, wollen wirs hoffen, aber mehr als eine Vermutung aufgrund von Erfahrungswerten ist das nicht.
Denn es könnte genauso gut ein Sonderfall wie das HIV Virus sein, wir wissen es schlicht und ergreifend nicht.
Veröffentlicht von: @arcangelDenn es könnte genauso gut ein Sonderfall wie das HIV Virus sein, wir wissen es schlicht und ergreifend nicht.
Der Sonderfall bei HIV besteht darin, dass HIV das Immunsystem angreift und schlussendlich lahmlegt. Aus Sicht des Virus ein Nebeneffekt, aus unserer Sicht die Hauptwirkung (andere Schäden von HIV als Immunschwäche werden i.d.R. vernachlässigt).
Von SARS-Cov-2 wurde noch nie behauptet, dass das Virus das Immunsystem angreift. Also ist es kein Sonderfall wie HIV. Ob es in anderer Hinsicht ein Sonderfall ist, weiß ich nicht, sehe aber keinen Grund für so eine Annahme.
Helmut
ja da ist der Unterschied welche Zellen im Körper attakiert werden.
Was aber HIV und CoV gemein haben, sind das sie der Körper nicht kennt, der Körper kennt nicht mal die Grossmutter der Schwägerin der Tante des Trauzeugen.
Wenn aber ein Hep A infektion stattfindet, dann kennt der Körper zumindest die Cousinen des Virus.
Deshalb ist ja die Immunantwort des Körpers bei manchen so Agressiv.
Veröffentlicht von: @arcangelWas aber HIV und CoV gemein haben, sind das sie der Körper nicht kennt, der Körper kennt nicht mal die Grossmutter der Schwägerin der Tante des Trauzeugen.
Das gilt im Prinzip für jeden Virus, gegen den wir nicht immun ist.
Im Übrigen gibt es menschliche Körper, die einen nahen Verwandte (SARS bzw. MERS) kennen. Entferntere Verwandte (andere Coronaviren) sind noch häufiger verbreitet und in menschlichen Körpern bekannt.
Veröffentlicht von: @arcangelWenn aber ein Hep A infektion stattfindet, dann kennt der Körper zumindest die Cousinen des Virus.
Nur das hilft dem Körper nicht, ansonsten würde das Virus abgewehrt, bevor es größeren Schaden anrichten kann, was ja bei Hep A i.d.R. nicht der Fall ist.
Helmut
Veröffentlicht von: @hkmwkNur das hilft dem Körper nicht, ansonsten würde das Virus abgewehrt, bevor es größeren Schaden anrichten kann, was ja bei Hep A i.d.R. nicht der Fall ist.
Der Strang geht ja darum ob die Schwere der Erkrankung von der grösse der Virenlast bei der Infektion abhängig ist.
Und das ist ja bei Hep A der Fall einem Virus wo der Körper Hep B oder (hoffen wir es nicht) Hep C bereits hat oder hatte.
Ob dies auch der Fall ist wenn ein vollkommen unbekannter Virus wo der Körper nur Harmlose über 10 ecken Verwante kennt, ist nicht bekannt.
Das der Körper für jeden einzelnen Virus eine Immunantwort Masschneidern muss ist mir schon bewusst.
Na ja darauf beruht doch die Annahme das Virenlast bei der Infizierung die Schwere der Krankheit beinflusst.
Das ist die 0 Hypothese dieses Strangs.
Veröffentlicht von: @arcangelNa ja darauf beruht doch die Annahme das Virenlast bei der Infizierung die Schwere der Krankheit beinflusst.
Ist das Annahme? ich dachte das wär Wissen? Ich hatte dein "nicht bekannt" bezweifelt.
Helmut
Annahme in so fern, das man weis das die Virenlast bei den meisten Viren einen Einfluss darauf hat ob man sich infiziert, aber und das moniere ich ist eine hohe Virenlast bei der Infektion nicht bei allen Viren gleichbedeutet mit einem schweren Verlauf der Infektion.
Und dazu kommt, dass wir nicht wissen was viel und was wenig ist. Was wir wissen das Covid Patienten um ein vielfaches mehr Viren im Rachenraum und in den Tröpfchen haben als z.B. influenza.
Ausserdem scheint es einen Zusammenhang zwischen den Blutgruppen und dem Krankheitsverlauf zu geben. Ein weiterer Kandidat für die unterschiedliche Krankheitsverläufe könnte auch die genetische Varianz im ACE2 Rezeptor liegen.
Die Virenlast hat eventuell einen Einfluss auf den Krankheitsverlauf wie gross dieser ist weis man aber eben nicht.
Kindergärten und Abstandsregeln?
Man kann leichter einen Sack Flöhe hüten, als Kinder auf Abstand halten in einer Kindergartengruppe.
Na ja es gibt aber auch noch Berufsschüler die vor dem Abschluss stehen Gymiasten die eine Matura schreiben.
Will man deren Abschlussprüfung zuhause mit Zoom durchführen.
Veröffentlicht von: @arcangelWill man deren Abschlussprüfung zuhause mit Zoom durchführen.
Zumindest NRW hat sich da schon festgelegt: die Abi-Prüfungen sollen ab dem 12. Mai stattfinden.
Das Setting bei Abi- und anderen Abschlussprüfungen ist auch wesentlich weniger problematisch als die normale Unterrichtssituation: hier schreibt schon die Prüfungsordnung einen Abstand vor, den auch Virologen für notwendig halten.
Das gilt auch für die Deutschprüfungen für Zugewanderte und Geflüchtete.
Einige der Kurse an unserer Schule, die zur Zeit ebenfalls ausgesetzt sind, standen kurz vor der Prüfung.
Wir hoffen, dass wir sie nach den Osterferien sehr bald nachholen können - in bezug auf den Infektionsschutz würde auch hier jede weitere Verschiebung keinen Sinn machen, da auch hier das gleiche Setting vorgeschrieben ist wie bei Abiturprüfungen.
Eine Abstandsregelung in einer Gruppe macht nur Sinn ab der Altersgruppe, die sie einhalten kann.
Kindergartenkinder können das definitiv nicht über einen längeren Zeitraum.
Dein Argument bzgl Älteren passt also nicht zu meinem Text.
Da bleibt nur ...
Veröffentlicht von: @deborah71Eine Abstandsregelung in einer Gruppe macht nur Sinn ab der Altersgruppe, die sie einhalten kann.
Kindergartenkinder können das definitiv nicht über einen längeren Zeitraum.
Wenn mans unbedingt will, dass die Kita auf hat, dann müssen eben die Kleinen in Käfige gesperrt werden, die sie auf Abstand halten. Also Sehen und Zuwinken etc. möglich, aber kein Körperkontakt.
//Ironie aus
Helmut
So sieht es aus 😉
Da brauchts Weisheit von oben, wie Lockerungsregeln wirklich hilfreich gestaltet werden können.
Und wickeln in der Krippe dann mit diesen Greifzangen
Veröffentlicht von: @lilianaUnd wickeln in der Krippe dann mit diesen Greifzangen
Handschuhe und Schutzkittel tun es auch. Das ist auch in normalen Zeiten schon üblich. Ansonsten könnte ich mir sowohl für Kitas als auch für Schulen vorstellen, dass das Tragen von Mund- und Nasenschutz obligatorisch wird, so können sich alle gegenseitig ein wenig schützen.
Denn man kann ja die Schulen und Kitas nicht 12-18 Monate (so lange dauert es mindestens bis zur Markteinführung eines Impfstoffs) geschlossen lassen.
Veröffentlicht von: @deborah71Dein Argument bzgl Älteren passt also nicht zu meinem Text.
Phase 2 - die Öffnung von Kindergärten, Tagesstätten, Schulen
Du hast dich auf die Kindergärten und Tagesstätte beschrenkt, ich habe lediglich eingewant das deine Einwände nur gerade auf die jungen Kinder zutreffen.
Also wer argumentiert hier nicht passend.
Veröffentlicht von: @arcangelDu hast dich auf die Kindergärten und Tagesstätte beschrenkt,
Nein, Tagesstätten war nicht in meinem Text. Guck:
Kindergärten und Abstandsregeln?
https://community.jesus.de/forum/ansicht/thread.html?tx_scmforum_pi1 [post_uid]=12756174&tx_scmforum_pi1[disablepreset]=0
Veröffentlicht von: @nonconformistaPhase 2 - die Öffnung von Kindergärten, Tagesstätten, Schulen und Geschäften unter der Einhaltung von Hygiene- und Abstandsregeln und die Isolieren aller Risikogruppen: das ist tatsächlich geplant und davor graut mir.
Was die Öffnung von Geschäften angeht: ich denke, das, was in den Drogerie- und Supermärkten jetzt schon mit einer gewissen Rotine praktiziert wird, müssten H&M, C&A sowie auch andere Schuh- und Klamottenläden ebenfalls hinbekommen.
Gleiches gilt auch für Möbelhäuser, Baumärkte und Gartencenter.
Was die Öffnung der Schulen und Kitas angeht, so kann ich zwar einerseits deine Bedenken verstehen, aber andererseits dürfte klar sein, dass die Schließung nicht beibehalten werden kann, bis ein Impfstoff und/oder ein Medikament auf dem Markt ist.
Da muss man sehen, was man hier für den Schutz von Schülern und Lehrern tun kann, eventuell könnte man das Tragen eines Mund- und Nasenschutzes verbindlich vorschreiben, vielleicht auch einen Teil des Unterrichts weiterhin online erteilen - hier muss man nach Kompromissen suchen zwischen dem Infektionsschutz einerseits und dem Recht auf Schulbildung andererseits.
Die derzeitige Schließung geht schon jetzt auf Kosten von Kindern und Jugendlichen, die in nicht gerade bildungsaffinen Elternhäusern aufwachsen und schon in "normalen" Zeiten erheblich benachteiligt sind.
Veröffentlicht von: @suzanne62vielleicht auch einen Teil des Unterrichts weiterhin online erteilen
Unterricht würde ich das, was ich in den letzten drei Wochen miterlebt habe, nur bei einem kleinen Teil der Lehrkräfte nennen.
Veröffentlicht von: @suzanne62und dem Recht auf Schulbildung andererseits.
Die derzeitige Schließung geht schon jetzt auf Kosten von Kindern und Jugendlichen, die in nicht gerade bildungsaffinen Elternhäusern aufwachsen und schon in "normalen" Zeiten erheblich benachteiligt sind.
Und da geht es gar nicht unbedingt primär um formale Bildung, sondern um das Drumherum.
Geringe Lethalität und schnelle Durchseuchung
Zwei Zahlen sind mir besonders ins Auge gesprungen:
- 15% der getesteten haben den Virus gehabt. Das ist eine beachtlich hohe Zahl. Die Durchseuchung geht also wesentlich schneller, als gedacht.
- Die gemessene Lethalität beträgt 0,37%. Das ist jetzt nicht unbedingt sehr viel höher als eine Grippe.
Die beiden Zahlen rechtfertigen in meinen Augen nicht einen weiteren shutdown von mehreren weiteren Wochen, dessen Kosten und Zerstörung nicht absehbar ist.
Auch die Gerichte werden sich diese Zahlen anschauen, denn es sind immer mehr Klagen anhängig, auch Greenpace pocht auf das Recht zu demonstrieren.
Wenn es wirklich auf die Virenmenge ankommt, dann ist die Frage, welche Virenlast sondern denn Kinder eigentlich ab, die keine Symptome haben?
Wahrscheinlich wird aber die Diskussion über die Maskenpflicht neu entfacht, denn diese reduziert die Virenlast .
Veröffentlicht von: @jadwin- 15% der getesteten haben den Virus gehabt. Das ist eine beachtlich hohe Zahl. Die Durchseuchung geht also wesentlich schneller, als gedacht.
Wie waren die Kriterien, nach denen überhaupt getestet wurde?
Veröffentlicht von: @jadwinWahrscheinlich wird aber die Diskussion über die Maskenpflicht neu entfacht, denn diese reduziert die Virenlast .
Vor allem interessiert mich die Frage, woher die Bevölkerung diese nehmen soll.
Veröffentlicht von: @stundenglasWie waren die Kriterien, nach denen überhaupt getestet wurde?
Zufällige Stichprobe aus den Daten des Einwohnermeldeamts.
Veröffentlicht von: @stundenglasVor allem interessiert mich die Frage, woher die Bevölkerung diese nehmen soll.
Reduzierung der Virenlast beim Empfänger leisten schon selbstgebaute Masken. Oder einfache Masken gegen Feinstaub, wie sie Massenweise in Ostasien getragen werden.
Helmut
Veröffentlicht von: @jadwin15% der getesteten haben den Virus gehabt. Das ist eine beachtlich hohe Zahl. Die Durchseuchung geht also wesentlich schneller, als gedacht.
Worauf bezieht sich diese Zahl? Wer wurde da gemessen? Meines wissens starten diese Messungen erst gerade...
Veröffentlicht von: @jadwinDie gemessene Lethalität beträgt 0,37%. Das ist jetzt nicht unbedingt sehr viel höher als eine Grippe.
Bei der Ansteckungsrate des Corona Virus wären das innerhalb kurzer Zeit immer noch zu viele... aber die Mortaliät ist nicht entscheidend, kritisch ist die Anzahl derer, die einen Platz auf der Intensivstation brauchen. Und da liegen die Werte wesentlich höher.
Veröffentlicht von: @lucan-7Worauf bezieht sich diese Zahl? Wer wurde da gemessen? Meines wissens starten diese Messungen erst gerade...
Diese Werte beziehen sich auf das Örtchen Gangelt.
Veröffentlicht von: @klappstoolDiese Werte beziehen sich auf das Örtchen Gangelt.
Es sind weitere Studien vom RKI in Auftrag, an verschiedenen Hot Spots in Deutschland. Ohne die Bemühungen von Herrn Streeck hätten die die Ärsche wohl nicht hoch bekommen.
Und wenn die weiteren Studien ähnliches heraus bringen wirst du deine Meinung ändern?
Nau
Veröffentlicht von: @jadwinUnd wenn die weiteren Studien ähnliches heraus bringen wirst du deine Meinung ändern?
Klappstool hat doch nur eine Frage Beantwortet ... da seh ich jetzt keine Ablehnung der Daten oder eine spezifische Meinung.
Und natürlich sollte klar sein, dass der Durchseuchungsgrad in Gangelt höher ist als in, sagen wir mal, Putbus auf Rügen.
Helmut
Nachtrag vom 10.04.2020 1622
Ups, das sollte in der Überschrift Nanu heißen ...
Veröffentlicht von: @jadwinUnd wenn die weiteren Studien ähnliches heraus bringen wirst du deine Meinung ändern?
Was für ne Meinung? Hast du dich falsch angehängt?
Veröffentlicht von: @klappstoolWas für ne Meinung? Hast du dich falsch angehängt?
Ja, habe ich, sorry.
Veröffentlicht von: @jadwinOhne die Bemühungen von Herrn Streeck hätten die die Ärsche wohl nicht hoch bekommen.
Naja, das Gesundheitsamt ist wohl an Herrn Streek herangetreten und er hat auch nicht die Leitung. Trotzdem leistet er in meinen Augen eine gute Medienarbeit.
Veröffentlicht von: @jadwinOhne die Bemühungen von Herrn Streeck hätten die die Ärsche wohl nicht hoch bekommen.
Bemühungen mit noch nicht funktionierenden Antikörpertests *Applaus*
Die zeigen blöderweise am Ende der Erkältungssaison auch die durchlaufenen Infektionen mit anderen Corona-Viren an...
Es ist sicher toll, dass er da begonnen hat - aber einen Orden hat er sich halt damit erstmal noch nicht verdient. Das ist eher publikumswirksam, als wissenschaftlich sinnvoll.
Veröffentlicht von: @littlebatDie zeigen blöderweise am Ende der Erkältungssaison auch die durchlaufenen Infektionen mit anderen Corona-Viren an...
Das ist der Kritikpunkt. Warten wir es ab, bis die Ergebnisse genauer analysiert sind. Es ist nur ein ersteres Ergebnis gewesen, er muss genau sagen wie er zu welchen Ergebnissen gekommen ist, damit man analysieren kann, ob er methodische Fehler gemacht hat. Ich glaube Herr Drosten hat durchblicken lassen, dass er sich noch nicht mal ganz sicher ist, was Herr Streecken da ganz genau gemacht hat, die Dokumentation war nicht aufschlussreich genug.
Veröffentlicht von: @littlebatEs ist sicher toll, dass er da begonnen hat - aber einen Orden hat er sich halt damit erstmal noch nicht verdient. Das ist eher publikumswirksam, als wissenschaftlich sinnvoll.
Wie wertvoll es ist, wird sich zeigen.
Ich finde es auf jeden Fall gut, dass er gleich zu Beginn in den Top Hotspot gegangen ist, wenn ich mich erinnere ist er es auch gewesen, der den Geruchs- und Geschmacksverlust als Symptom gefunden hat, das hat er auch nur durch Besuche vor Ort heraus gefunden. Da verblüfft es schon, dass das RKI niemanden hin geschickt hat, der einfach mal Beobachtungen und Befragungen macht.
Was ich auch recht interessant fand, ist dass er herausgefunden hat, dass sich Viren von Oberflächen nicht nachzüchten lassen. Die Schmierinfektion ist damit weitgehend vom Tisch. Aber auch hier gilt, ein Fehler in der Routine, und alles ist zweifelhaft. Es wäre gut, wenn andere diesen Versuch wiederholen würden.
Und dass das RKI nun seinerseits an mehreren Hotspots ähnliche Analysen wie Streecken machen will, mit vielleicht besseren Antikörpertests ist doch gut. Bevor Streecken jedoch seine Studie in Heinsberg angekündigt hat, hat man nicht davon gehört, dass das RKI ähnliches plant.
Also warten wir darauf, was weitere Forschungen ergeben.
Veröffentlicht von: @jadwinBevor Streecken jedoch seine Studie in Heinsberg angekündigt hat, hat man nicht davon gehört, dass das RKI ähnliches plant.
Wie oft hörst denn du von Studien des RKI oder irgendeiner medizinischen Fakultät, Eibrichtung, Institution in Deutschland? 🙄
Mal ehrlich, glaubst du denn, dass alle seit 4 Monaten die Hände in den Schoß legen und dumm gucken, und dieser junge Medienstar ist der erste der etwas tut?
Glaubst du wirklich, dass er etwas außergewöhnliches tut?
Und natürlich muss man auch ne Weile abwarten, denn am Anfang bringt es ja nichts, nach Antikörpern zu suchen. Und es ist unsinnig, wenn man das mit Tests macht, die unzuverlässig sind und die Zahlen nicht nachvollziehbar sind (und unwissenschaftlich erhoben). Das bringt mal so gar nichts - außer Medieninteresse und Klickzahlen.
Veröffentlicht von: @littlebat
Wenn ich mich nicht irre, hab ich das Interview gesehen, auf dem dieser Artikel beruht. Drosten hat nicht gesagt, dass die "Kritikpunkte" zutreffen, sondern sinngemäß, dass das Punkte sind, die beim peer-review überprüft werden. Die einzige "Kritik" war, dass er nur ne Presseveröffentlichung kennt und keine wissenschaftliche Veröffentlichung, die genügend Details enthält, um solche Fragen (Genauigkeit des Tests, oder false-positve wg. harmlosen Coronaviren) zu beantworten.
Veröffentlicht von: @littlebatEs ist sicher toll, dass er da begonnen hat - aber einen Orden hat er sich halt damit erstmal noch nicht verdient.
Das wohl nicht, aber Drosten war jedenfalls nicht in der Lage, ihn fundiert zu kritisieren, er sagte nur, dass er mehr wissen möchte, um die Studie zu beurteilen. Also ein Paper, das Details enthält, die auf der Pressekonferenz logischerweise zu technisch für die Journalisten gewesen wären.
Abwarten und Tee trinken, und dann sehen, was Drosten sagt, wenn er das gewünschte Paper in der Hand hat. So hat ein Journalist aus einer vorsichtigen Einschätzung eine "Kritik" gemacht.
Helmut
Veröffentlicht von: @lucan-7Worauf bezieht sich diese Zahl? Wer wurde da gemessen? Meines wissens starten diese Messungen erst gerade...
Kannst überall nachlesen, er hatte bis Ende der Woche erste Zahlen versprochen und auch geliefert.
Veröffentlicht von: @lucan-7Bei der Ansteckungsrate des Corona Virus wären das innerhalb kurzer Zeit immer noch zu viele... aber die Mortaliät ist nicht entscheidend, kritisch ist die Anzahl derer, die einen Platz auf der Intensivstation brauchen. Und da liegen die Werte wesentlich höher.
Es ist die Frage, ob man denen überhaupt helfen kann. Ich habe immer noch die Aussage des Gouverneurs von New York im Ohr, entweder die Intensivpatienten schaffen es nach kurzer Beatmung wieder alleine, oder es sieht sehr schlecht für sie aus. Oder sie frustrierten Aussagen von italienischen Ärzten und Pflegern, wir tun alles für sie, aber sie sterben doch alle.
Wenn man 0,4% annimmt und auf 80 Millionen Leute hochrechnet, dann wären das immer noch 320.000. Das ist aber immer noch weit weg von den Millionen, die in den Horrorszenarien im Umlauf sind. Wenn man dann noch davon ausgeht, dass es ja nicht 100% der Leute kriegen werden, da es sich selbst ohne jede Sicherheitsvorkehrungen bei 60%-70% tot läuft, weniger. Wenn es dann vielleicht sogar mehrere Wellen benötigt, es bekommen ja auch nicht alle jedes Jahr die Grippe, so verteilt sich die Zahl auf mehrere Jahre.
Zum Vergleich: Jedes Jahr sterben in Deutschland fast eine Million Menschen.
Veröffentlicht von: @jadwinEs ist die Frage, ob man denen überhaupt helfen kann.
Nein, das ist wohl kaum die Frage. Wäre covid-19 dermaßen tödlich, dass auch die Intensivmedizin nichts mehr ausrichten kann, dann hätten wir doch wohl inzwischen davon erfahren, denkst du nicht?
Veröffentlicht von: @jadwinWenn man 0,4% annimmt und auf 80 Millionen Leute hochrechnet, dann wären das immer noch 320.000. Das ist aber immer noch weit weg von den Millionen, die in den Horrorszenarien im Umlauf sind.
Und wieder: Nicht die Toten sind entscheidend, sondern die Anzahl derer, die die Krankenhausbetten belegen... insbesondere in den Intensivstationen. Und das wären dann wohl noch wesentlich mehr.
Veröffentlicht von: @jadwinWenn man dann noch davon ausgeht, dass es ja nicht 100% der Leute kriegen werden, da es sich selbst ohne jede Sicherheitsvorkehrungen bei 60%-70% tot läuft, weniger. Wenn es dann vielleicht sogar mehrere Wellen benötigt, es bekommen ja auch nicht alle jedes Jahr die Grippe, so verteilt sich die Zahl auf mehrere Jahre.
Covid-19 ist wesentlich ansteckender als die Grippe.
Veröffentlicht von: @jadwinZum Vergleich: Jedes Jahr sterben in Deutschland fast eine Million Menschen.
Aber nicht alle auf der Intensivstation.
Veröffentlicht von: @jadwinWenn man 0,4% annimmt und auf 80 Millionen Leute hochrechnet, dann wären das immer noch 320.000
Gestern hat Herr Streek bei "Lanz" von 0,06% Prozent gerechnet auf die Gesamtbevölkerung gesprochen 😊 Natürlich basierend auf der Hälfte der erfassten Daten in Heinsberg...durch die überaus gute Mitarbeit der Bewohner reicht aber diese Zahl schon (laut Reglement) für eine wissenschaftliche Aussage aus.
Aber wie schon öfters hier gesagt, entscheidend ist nicht wie tödlich das Virus ist (ist vergleichbar mit anderen Viren) sondern die Geschwindigkeit der Ausbreitung und der folgenden Überlastung der Krankenhäuser.
Und Hamburg zeigt ja mittlerweile differenzierter wie viele Menschen tatsächlich am Virus gestorben sind, nicht nur mit dem Virus, da bei den Toten eine OBduktion durchgeführt wurde/wird.
Da gab es Todesfälle durch Herzinfarkt oder Hirnschlag...und ausnahmslos alle Opfer hatten schwere Vorerkrankungen, auch wenn sie selber keine Kenntnis darüber hatten (bei Lanz war auch der zuständige Rechtsmediziner aus Hamburg)
vermutlich ...
Veröffentlicht von: @zaphodGestern hat Herr Streek bei "Lanz" von 0,06% Prozent gerechnet auf die Gesamtbevölkerung gesprochen
Ich war gestern nicht dabei, aber 0,06% sind 15% von 0,4%, also gehe ich mal davon aus, dass es nicht um die Letalität des Virus, sondern um die Sterbequote in der Bevölkerung ging, und dass die "Gesamtbevölkerung" die von Gangelt ist.
Sollte ich mich irren, hätte ich gerne ein paar Details (oder einen Link zu den Aussagen von Herrn Streeck).
Helmut
Veröffentlicht von: @jadwinDie beiden Zahlen rechtfertigen in meinen Augen nicht einen weiteren shutdown von mehreren weiteren Wochen, dessen Kosten und Zerstörung nicht absehbar ist.
Das wird sich ja nach den Osterferien entscheiden, wie es weitergeht. Als Dauerzustand waren die jetzigen Regelungen ja von vornherein nicht gedacht.
Die geringe Lethalität erklärt sich jedoch auch damit, dass bislang jeder, der eine intensivmedizinische Behandlung braucht, sie auch bekommt.
Wenn jedoch das Gesundheitswesen überlastet wird, weil es zu viele Ansteckungen gleichzeitig und damit auch zu viele Patienten mit schweren Verläufen gleichzeitig gibt, kann sich das mit der geringen Lethalität ganz schnell ändern.
Veröffentlicht von: @jadwinauch Greenpace pocht auf das Recht zu demonstrieren.
Nichts gegen Greenpeace und ganz sicher nichts gegen Demos - aber gerade die gehören zu den Veranstaltungen, auf die vorerst noch verichtet werden muss, weil sich da der gebotene Abstand nur schwer einhalten lässt.
Veröffentlicht von: @jadwinWahrscheinlich wird aber die Diskussion über die Maskenpflicht neu entfacht, denn diese reduziert die Virenlast .
Das Tragen eines Mund und Nasenschutzes in der Öffentlichkeit halte ich für sinnvoll, vor allem da, wo der gebotene Mindestabstand nicht immer eingehalten werden kann, z.B. in öffentlichen Verkehrsmitteln.
Auch in den Schulen (die hoffentlich bald wieder aufgemacht werden) würde ich das sinnvoll finden.
Mir fehlt schon länger.............
..................das Verständnis für deine Haltung in diese´r Krise.
Gerne sage ich dir auch, warum.
Das, was wir hier in Deutschland erleben,ist im Grunde ein Wunder.
Schaue ich auf Zahlen in anderen Länder, dann begreife ich dises Wunder sehr schnell.
Deutschland hat, Dank guter Medizin und vorausschaueder Maßnahmen unserer Regierenden bisher eine sehr geringe Sterblichkeitsrate.
Hier unterscheiden wir uns in unseren Reaktionen.
Mich macht dieser Fakt sehr dankbar.
Dich bringt er auf die Palme.
Veröffentlicht von: @jadwinAuch die Gerichte werden sich diese Zahlen anschauen, denn es sind immer mehr Klagen anhängig, auch Greenpace pocht auf das Recht zu demonstrieren.
Wer in solchen Zeiten mein, neue Hotspots schaffen zu müssen, der hat bei mir an Glaubwürdigkeit verloren.
Unsere Grundrechte sind im Moment eingeschränkt.
Aber das wird sich auch wiedr ändern.
So viel Vertrauen habe ich in diese Regierung!
Du bist, soweit ich mich erinnere, Lehrer.
Was wäre denn, wenn du dich bei deinen Schülern ansteckst, sehr schwer erkrankst und die Kapazitäten der Kliniken wäre restlos erschöpft?
Ich habe in meinemLeben schon öfters die Erfahrung machen müssen, dass es nicht immer nur die " Anderen" sind,bei denen " der Blitz einschlägt". Oder eines deiner Kinder ?
Nicht alle Kinder sind nur mit leichten Verläufen erkrankt.
Die jüngste Tote war 10 Jahre alt.
Über Spätschäden und Spätfolgen dieser Corona Erkrankung wissen wir noch überhaupt nichts.
Und noch etwas:
Im Grunde haben sie allermeisten Länder vergleichbare oder gar noch strengere Massnahmen angeordnet, wie sie bei uns gerade laufen.
estern habe ich den Rundbrief einer Augenärztin aus Peru gelesen.
Die arbeitet dort im Krankenhaus Diospi Suyana, wenn dir dies etwas sagt.
Hier ein Auszug aus ihren Bericht:
Am 15.März hat der Peruanische Präsident eine landesweite Ausgangssperre verkündet.. Nur noch für Notfälle darf das Haus verlassen werden. Ab 18 Uhr darf niemand mehr auf den Strassen gesehen werden.Mit Lautsprechern werden die Menschen aufgefordert, in ihren Häusern zu bleiben..
Bei Nichteinhaltung werden Menschen in Gewahrsam genommen, die Regierung ist da nicht zimperlich.
Polizei und bewaffnetes Militär sorgen für die Einhaltung der Ausgangssperre.
Heute ist Karfreitag.
Der Tag, an demJesus das größte Opfer für dich, für mich, für Alle gebracht hat. Sein Leben hat es ihn gekostet.
Sind wir Nachfolger dann nicht auch dazu angehalten,Opfer zu bringen? Und sei es nur, eine kleine Weile in unseren eigenen 4 Wänden zu verharren? Um Kliniken nicht zu überfüllen, umauch Menschenleben die Chance zur Rettung zu geben?
Hab es gut
Inge
Hallo Irrwisch,
danke für deinen Beitrag.
Ich wende mich gegen die Panik und es ist mein Eindruck, dass die Sekundäreffekte der Pandemie viel schlimmer sind, als die originären.
Es handelt sich nicht um die Spanische Grippe II, die auf heutige Verhältnisse übertragen weit mehr als 100 Millionen Opfer fordert.
Ich glaube, dass wir sehr viel Schaden durch den Lockdown anrichten. Von den wirtschaftlichen Schäden, ich glaube nicht, dass in einem Jahr alles gut wird und wir sogar den Stand von 2018 übertreffen. Den Schaden, den die Entwicklungsländer zu zahlen haben werden, kam man sich kaum vorstellen.
Daneben die Traumas, die wir auch bei uns erzeugen. Von Kindern, die sich nicht von ihren Eltern verabschieden können, von Menschen die einsam in Krankenhäusern sterben müssen, von Trauernden die unter Corona Bedingungen Abschied nehmen müssen, von Kindern, die die Angst in den Augen ihrer Eltern sehen. Von Alten denen die Einsamkeit nicht gut tut, deren Krankheiten wie Alzheimer vielleicht gerade deswegen voran schreiten. In Italien geriert sich die Mafia als Helfer, weil der Staat es nicht hin bringt die Schwarzarbeiter, die vom Tourismus leben zu versorgen. Wahrscheinlich werden es in islamischen Ländern die Fundamentalisten sein.
Ein Freund fragte mich vor einigen Wochen, ob er wohl die Schwiegermutter besuchen könnte. Sie habe mehrere Vorerkrankungen und gehöre zur Hochrisikogruppe. Da fragte ich ihn, wie lange ist denn ihre Lebenserwartung noch. Ja, so ein halbes Jahr. Ich finde das irre. Wie kann man darüber nachdenken, dass man es nicht riskieren kann, die Schwiegermutter nicht zu besuchen, die noch eine Lebenserwartung von einem halben Jahr hat. Ich rede von diesem Argument nicht davon, dass man es nicht riskieren kann andere anzustecken.
Es werden Unwerten nun zur Werten erhoben.
Mir geht es nicht darum, dass ich nicht bereit bin mich einzuschränken, dass ich Party feiern will. Ich glaube allen Ernstes, dass wir mit den Folgen der Epidemie noch in Jahren, über die Traumas vielleicht noch in Jahrzehnten zu tun haben werden.
Du sprichst das Opfer Jesu an. Jesus ist aber auch dafür gestorben, dass wir keine Angst mehr haben müssen.
Dass wir keine Angst haben müssen wird durch das "Gebot" Du sollst Gott deinen Herrn nicht versuchen. Um die richtige Geisteshaltung zwischen diesen beiden Prinzipien muss gerungen werden. Und ich glaube wir, und damit meine ich auch die Mehrzahl aller Christen, sind hier verrutscht. Wir lassen uns von Angst leiten.
Es muss einen Mittelweg geben, zwischen die Epidemie leugnen und auch einfachste Schutzmechanismen zu unterlassen und sich von Angst leiten zu lassen.
Die Politik wird ihre Entscheidungen treffen und ich werde mich danach richten. Aber ich behalte mir vor, eine andere Meinung und vor allem eine andere Geisteshaltung zu bewahren.
Für mich ist Lockdown oder nicht nur ein Nebenkriegsschauplatz. Ich werbe dafür, dass die Menschen ohne Angst leben, dass sie die Zeit nutzen sich intensiv mit dem Herr zu verbinden. Das ist mein Hauptziel.
Alternative
Veröffentlicht von: @jadwinIch glaube, dass wir sehr viel Schaden durch den Lockdown anrichten. Von den wirtschaftlichen Schäden, ich glaube nicht, dass in einem Jahr alles gut wird und wir sogar den Stand von 2018 übertreffen.
Das Problem ist das, dass es ohne Impfstoff kaum eine Alternative gibt, denn dann wachsen die Zahlen ins Uferlose wie in den USA.
Und dann käme es zu noch größeren wirtschaftlichen Verwerfungen.
Veröffentlicht von: @jadwin- Die gemessene Lethalität beträgt 0,37%. Das ist jetzt nicht unbedingt sehr viel höher als eine Grippe.
Ich vermute, daß in Gangelt weder ein Alten- oder Pflegeheim noch ein Krankenhaus betroffen waren.
Generell ist das eine wertvolle Studie, die hoffentlich bald durch weitere Studien ergänzt wird, damit die Politik aufgrund von wissenschaftlich fundierten Fakten entscheiden kann und nicht länger auf Sicht fliegen muß.
Veröffentlicht von: @mrorleanderGenerell ist das eine wertvolle Studie, die hoffentlich bald durch weitere Studien ergänzt wird, damit die Politik aufgrund von wissenschaftlich fundierten Fakten entscheiden kann und nicht länger auf Sicht fliegen muß.
Sind ja schon in der Mache. Aber ohne den Pionier, wäre wohl nix passiert.
Veröffentlicht von: @mrorleanderIch vermute, daß in Gangelt weder ein Alten- oder Pflegeheim noch ein Krankenhaus betroffen waren.
Das weiß ich nicht. Kann gut sein. Ich weiß nur, dass sie Hilfe von Statistikexperten in Anspruch genommen haben, welche Personen ausgewählt wurden. Vielleicht haben sie sogar Verfahren angewandt, um diese Effekte zum Teil zu neutralisieren.
Selbst wenn es noch hoch gehen sollte, dann sicher nicht auf 4%, die Millionen Tote für Deutschland erwarten ließe.
Veröffentlicht von: @jadwinAber ohne den Pionier, wäre wohl nix passiert.
Glaubst du das Eigentlich wirklich? So beim längeren drüber nachdenken? Niemand erforscht das Virus, nur dieser eine Typ, der medienwirksam durch die Talkshows tingelt?
Veröffentlicht von: @littlebatGlaubst du das Eigentlich wirklich? So beim längeren drüber nachdenken? Niemand erforscht das Virus, nur dieser eine Typ, der medienwirksam durch die Talkshows tingelt?
Es gibt unendlich viele Sachen, die man im Zusammenhang mit dem Virus erforschen kann. Ich habe keineswegs bestritten, dass es Forschung gibt.
Herr Streecken hat es so beschrieben, dass sein Kollege Drosten sich mehr auf das Virus und dessen Verhalten sich konzentriert und er die epidemische Komponente im Blick hat.
Also streiche wohl nix passiert in wäre so schnell diese Art der Untersuchung nicht in Gang gekommen.
Ob nun die Antikörpertests, die Streecken verwendet hat aussagekräftig sind, dazu kann ich als Laie nicht sagen.
Veröffentlicht von: @jadwinAlso streiche wohl nix passiert in wäre so schnell diese Art der Untersuchung nicht in Gang gekommen.
Man kann also deine ganze Lobhudelei in die Tonne werfen. Denn es ist schlicht und ergreifend dumm, wenn man so tut, als würde keinerlei Forschung (Virologie, Epidemiologie) stattfinden, nur weil du vielleicht nicht den Zugang dazu hast. Das findet nie in der Öffentlichkeit statt. Und das ist auch gut so.
Du kannst es als dumm bezeichnen, ich bleibe dabei, dass Herr Streeck die Arbeit in gewissen Punkten beschleunigt hat.
Ich finde es sträflich, dass das RKI nicht sofort Beobachter in die Hot Spots geschickt hat. Ich finde es sträflich, dass man nicht früher versucht hat repräsentative Tests zu machen. Sicher, perfekt sind diese erst durchzuführen, wenn man gute Antikörpertests hat. In Belgien hat man systematisch Blutproben auf Viren untersucht, dann hat man wenigstens mal einen Ansatz. Sicherlich verzerrt, weil Alte, Kinder und Kranke fehlen und weil man nur zu einem gewissen Zeitfenster die Viren nachweisen kann, aber wenigstens mal einen Ansatzpunkt. In Österreich hat man ebenfalls repräsentative Virentests durchgeführt.
Ich finde dein Vertrauen, dass im Verborgenen alles optimal abläuft naiv.
Und wir werden ja sehen, was die Beurteilung seiner Arbeit sowie andere Studien, die nun langsam anlaufen, ergeben werden.
0,37%
Das ist jetzt die (vorläufige) Zahl aus den Untersuchungen in Gangelt.
Vorher hatte das RKI die Mortalität (wenn mich mein Gedächtnis nicht täuscht) auf 0,4% geschätzt. Kommt ja so ungefähr hin.
Also nicht wirklich etwas Neues. Sondern eine Bestätigung von dem, was vorher vermutet wurde. Immerhin, auch das ist etwas, das will ich nicht kleinreden.
Helmut
Schnelle Durchseuchung?
Veröffentlicht von: @jadwin- 15% der getesteten haben den Virus gehabt. Das ist eine beachtlich hohe Zahl. Die Durchseuchung geht also wesentlich schneller, als gedacht.
Genau diese Angabe ist fragwürdig, weil es noch keine zuverlässigen Tests gibt, die nachweisen können, ob jemand den Virus gehabt hat:
Am Donnerstag nach der Pressekonferenz verwies auch der Virologe Drosten auf das Problem, dass die bereits erhältlichen Tests zum Teil Antikörper gegen völlig harmlose Erkältungserreger nachweisen, die ebenfalls zu den Coronaviren zählen. "Wir sind jetzt im Moment gerade mal einen Monat nach dem Ende der Erkältungssaison", sagte Drosten. Ein Drittel der Erkältungen werden nach Angaben des Helmholtz-Instituts durch diese vier bekannten, harmlosen Coronaviren ausgelöst. Lediglich aufwändige Neutralisationstests können nach einem positiven Antikörpertest bislang belegen, dass die betreffende Person tatsächlich eine Infektion mit dem neuen pandemischen Erreger durchgemacht hat. Auf der PK in Gangelt war von solchen Neutralisationstests jedoch keine Rede.
https://www.sueddeutsche.de/wissen/heinsberg-studie-herdenimmunitaet-kritik-1.4873480
Selbst wenn die 15% stimmen: Für eine Herdenimmunität braucht man 60-70 %. Davon ist man also auch dann noch weit entfernt.
Ich hab mich auch schon gefragt welchen test die deutschen verwendet haben, die besten tests hier kommen auf eine maximale spezifische sensibilität von 96%
Veröffentlicht von: @arcangelIch hab mich auch schon gefragt welchen test die deutschen verwendet haben, die besten tests hier kommen auf eine maximale spezifische sensibilität von 96%
96% finde ich so schlecht nicht. Und wenn sie einen Test hätten, der zu 80% funktioniert, man müsste eigentlich noch zwischen Fehler 1. und 2. Art unterscheiden, so wäre das, um das Gesamtgeschehen zu begreifen doch schon mal gut.
Es ist ein Unterschied, ob man mit einem Virustest auf ungefähr 1% Immunität kommt, oder mit einem Antikörpertest auf 15%.
Die Österreichische Studie hat das Problem, das man mit einem Virustest eigentlich gar nicht das heraus bringen kann, was man wissen will und die Studie von Streecken muss man schauen wie gut das Verfahren ist und es ist ja auf das eine Örtchen begrenzt.
Weitere Studien mit besseren Test bringen hoffentlich weitere Erkenntnisse.
96% ist leider nicht wirklich gut, da die 4% Viren anzeigen die den normal sesonalen Schnupfen auslösen.
Wenn also von 100 Personen 50% in den letzten 9 Monaten einen Schnupfen hatten und davon 4% als Corana Positiv anzeigen. Dann sind das 0.8 %
Die 0.8% fallen nichts ins Gewicht wenn die gesammt Zahl 60%+ sind aber wenn die Coronazahlen im einstelligen Prozentbereich sind dann fallen sie eben schon ins Gewicht.
Das Problem mit den Test ist das es immer nur Moment aufnahmen sind, das gilt insbesondere für die Hals abstriche. Jemand kann Negativ getest sein, den Virus in sich haben und 3 Tagen später daran erkranken.
Fremd beurteilung durch die NZZ
https://www.nzz.ch/wissenschaft/coronavirus-test-oesterreich-und-nrw-leisten-pionierarbeit-ld.1551267
Drosten: Heinsbergs Studie solide aber nicht repraesentativ
das sieht Herr Streeck auch so.
Ungeschickt war es wenig aussagefähige Zwischenberichte heraus zu geben, da wollte man wohl schnell sein, bevor die Politik entscheidet. Wer weiß, ob die Ministerpräsidenten anders entschieden hätte, wenn die heutige R0 von 0,7 am Mittwoch schon bekannt gewesen wäre. Aber anderes Thema.
Hier die Quelle für Drosten, vielleicht hat es jemand in Maybrit Illner bereits gesehen.
Drosten in Talkshow
Ich habe ja Droten in den Tagesthemen gehört, und kann nicht verstehen, wie daraus ne Kritik an Streck gemacht werden konnte. Und jetzt hat Drosten das endgültig klargestellt.
Veröffentlicht von: @jadwindas sieht Herr Streeck auch so.
Drosten hat nur gesagt, wie es war: Er hatte nicht genügend Infos, um die Studie wirklich zu beurteilen (war aber zuversichtlich, dass da noch was nachkommt, inzwischen hat er ja was erhalten), und die Studie war nicht repräsentativ für Deutschland (was Streeck ja auch nie behauptet hatte).
Und jetzt ist klar, dass sie sich im Wesentlichen einig sind.
Helmut
Hanns-Lilje-Heim, Wolfsburg
https://www.hna.de/lokales/goettingen/corona-wolfsburg-altenheim-tote-staatsanwaltschaft-ermittlungen-niedersachsen-diakonie-zr-13642074.html
Immer wieder wird hier vehement diskutiert, ob Menschen mit oder durch Corona sterben.
Ich denke, den Toten kann das gleich sein, die,mit Corona infiziert, sterben.
Denn selbst doe Ärzte sind sich in ihrer Zählweise und Beurteilung nicht einig.
Sehr gerne würde ich die Zahlen dieses Pflegeheims hier einmal einbringen.
Innerhalb von nur 14 Tagen sind dort bisher fast 20% der zu Pflegenden verstorben.
Für mich sagen diese Zahlen etwas aus über die Gfährlichkeit von Corona.
Ich persönlich würde es nicht OK finden, diese Toten nicht als Opfer der Corona Pandemie gezählt zu wissen. Dabei ist klar, dass diese Menschen zumindest eine Vorerkrankung hatten: Demenz.
Eine Krankheit, mit denen Menschen jahrelang ohne eine Corona Infektion weiter leben könnten.
an AIDS stirbt auch nimand
Das HIV Virus bringt nimanden um, Aids kranke sterben an irgend etwas anderem Womit der Körper nicht umgehen kann.
Und wenn dich eine Kobra beist stirbst du auch nicht am Schlangengift, es ist viel mehr ein Herzversagen das durch den Stress der Lämung ausgelöst wird, das Gift selber hat nicht die Potenz den gesamten Körper eines Erwachsenen zu lämen.
Heist das nun das HIV und Kobra gift nicht die Ursache für den Tod sind.
Nachtrag vom 09.04.2020 1217
ich bin deshalb deiner Meinung das es reine Semantic ist ob jemand mit oder durch Corona stirbt.
Veröffentlicht von: @irrwischImmer wieder wird hier vehement diskutiert, ob Menschen mit oder durch Corona sterben.
Was durchaus berechtigt ist. Einigermaßen sinnvolle Aussagen liessen sich nur dann machen, wenn man wüsste wieviele Leute auch ohne covid-19 gestorben wären. Das geht aber nur bei genügend großen Zahlen... seltsamerweise habe ich da noch keine Schätzungen aus den Krisenregionen gehört.
Was für eine Lösung schlägst du eigentlich vor? Alte und kranke für die nächsten Jahre in die Isolation?
Das Virus bleibt.
Es wird sich auch eventuell herauskristallisieren, dass manche Menschen dauerhaft das Virus in sich tragen. Was machen wir mit denen?
Man kann nicht dauerhaft allgemeine Risiken des Lebens durch Entzug von Freiheitsrechten minimieren.
Ich schlage vor, abzuwarten, was Menschen mit mehr Fachkompetenz für gut und richtig halten.
Um dann danach so zu leben!
Diese Herausforderung habe ich so in meinem nicht so ganz kurzen Leben gehabt.
Auch Verantwortliche bisher nicht.
Es ist ein Herantasten an gute Lösungen.
Es wird sie geben, davon gehe ich aus.
Veröffentlicht von: @qdspielerEs wird sich auch eventuell herauskristallisieren, dass manche Menschen dauerhaft das Virus in sich tragen.
Diese Aussage ist einfach nur Quatsch!
Veröffentlicht von: @qdspielerMan kann nicht dauerhaft allgemeine Risiken des Lebens durch Entzug von Freiheitsrechten minimieren.
Das hat auch niemand der Verantwortlichen vor!
Veröffentlicht von: @irrwischDiese Aussage ist einfach nur Quatsch!
Das wird sich noch zeigen.
Veröffentlicht von: @irrwischDas hat auch niemand der Verantwortlichen vor!
Das ergibt sich aber durch die einfache Tatsache, dass das Virus nicht einfach so verschwindet. Das wird bleiben und zwar mindestens über mehrere Monate. Die Italiener und Spanier sind vielleicht sicher, aber wir ganz sicher nicht.
Demenz
Dabei ist klar, dass diese Menschen zumindest eine Vorerkrankung hatten: Demenz.
Eine Krankheit, mit denen Menschen jahrelang ohne eine Corona Infektion weiter leben könnten.
Wie lange lebt denn jemand mit Demenz durchschnittlich noch, nachdem er in eine Pflegeeinrichtung umgezogen ist?
Veröffentlicht von: @stundenglasWie lange lebt denn jemand mit Demenz durchschnittlich noch, nachdem er in eine Pflegeeinrichtung umgezogen ist?
Da kann man gar nix zu sagen. Zum einen ziehen die Menschen ja in ganz unterschiedlichen Demenzstadien in Heime ein.
Und dann ist es überwiegend davon abhängig, welche weiteren Erkankungen noch vorliegen.
Es gibt an Demenz Erkrankte, die ansonsten organisch gesund sind, sie können mit der Erkrankung lange leben.
In meiner Verwandtschaft befand sich eine demente Frau, die 106 Jahre alt wurde.
11 Jahre davon lebte sie in einem Pflegeheim.
An Demenz stirbt niemand
Etwas provokativ der Titel, natürlich kann ein an Demenz erkrankter Mensch sich aus Versehen vergiften oder sonstwie sein Leben verkürzen, aber direkt ist Demenz nicht tödlich. bei einigermaßen guten Betreuung hat ein an Demenz erkrankter Mensch also die gleiche Lebenserwartung wie ein nicht dementer Altersgenosse.
Veröffentlicht von: @stundenglasWie lange lebt denn jemand mit Demenz durchschnittlich noch, nachdem er in eine Pflegeeinrichtung umgezogen ist?
Eine Statistik kenne ich jetzt auch nicht. Aber so was kann ja Jahre dauern, bis dessen Uhr abgelaufen ist.
Helmut
Veröffentlicht von: @hkmwkEtwas provokativ der Titel, natürlich kann ein an Demenz erkrankter Mensch sich aus Versehen vergiften oder sonstwie sein Leben verkürzen, aber direkt ist Demenz nicht tödlich.
Absolut formuliert ist die Aussage zumindest fragwürdig:
Ist eine Demenz tödlich? Auf diese Frage gibt es keine eindeutige Antwort, denn viele Menschen mit Demenz sind eben auch schon älter und dem Tode näher. Allerdings weisen Experten darauf hin, dass gegen Ende der Erkrankung, wenn sie also im schweren Stadium ist, das Immunsystem versagt. 80 % aller Alzheimer-Patienten sterben an den Folgen einer Lungenentzündung.
Bis Ostersamstag sind dort 34 Menschen verstorben!
In Tirol haben sie begonnen mit Plasmaspende zu behandeln
Covid-19-Patienten erhalten Antikörper
https://tirol.orf.at/stories/3043355/
Gibt es schon Hinweise, dass das in Deutschland auch eine Option wäre?
Die Uniklinik in Köln sucht genesene Covid Patienten als Plasmaspender
Danke 😊
Sehr gut, dass diese Hilfe anläuft. Gott sei Dank.
Veröffentlicht von: @scyllaDie Uniklinik in Köln sucht genesene Covid Patienten als Plasmaspender
Danke für den Link. Ich denke schon seit Tagen darüber nach zu spenden (im März von Covid-19 genesen und mit positivem Antikörpertest), aber das scheint es im Rhein-Main-Gebiet noch nicht zu geben. Vielleicht wissen die was, vermutlich sind die Kliniken ja gut vernetzt.
LG
Corni
Veröffentlicht von: @deborah71Gibt es schon Hinweise, dass das in Deutschland auch eine Option wäre?
Ja, wobei ich noch nichts über Erfolgsquoten gelesen habe. Wenn da jemand mehr weiß, bitte melden. 😊
Nicht nur Köln....
https://www.faz.net/aktuell/rhein-main/blutplasma-fuer-die-behandlung-schwer-erkrankter-coronapatienten-16696507.html
Das Verfahren ist laut Seifried schon bei der ersten SARS-Welle im Jahr 2003 zum Einsatz gekommen. Damals sei das sogenannte Konvaleszenzplasma in Frankfurt gewonnen und Patienten in Italien verabreicht worden. Ihr Zustand habe sich daraufhin verbessert.
Seifried ist allerdings noch sehr zurückhaltend und skeptisch, auch wenn es schon Erfahrungen von früher gibt.
Nachtrag vom 10.04.2020 1159
so ganz so einfach, wie man sich das als Laie vorstellt, scheint es aber nicht zu sein.
Nachtrag vom 10.04.2020 1148
https://www.ndr.de/ratgeber/gesundheit/Coronavirus-Antikoerper-Wie-gut-wirkt-Plasma-von-Genesen,coronavirus1230.html
link verbessert
https://www.sueddeutsche.de/muenchen/muenchen-coronavirus-blut-spende-plasma-lmu-1.4870833
Einfach ist das sicher nicht, aber es könnte Hilfe bei den schwersten Fällen bieten, bin gespannt...
Wo die Zahl der Neuansteckungen aktuell rückläufig ist ...
Coronavirus-Live-Ticker: Die Lage im Norden
Bitte runterscrollen zur Meldung von 10:02 Uhr. Dort ist eine Tabelle
Link repariert
https://www.ndr.de/nachrichten/info/Coronavirus-Live-Ticker-Die-Lage-im-Norden,coronaliveticker192.html
Immer dran denken: Am Besten [url] ... [/url] um den Link legen - z.B. per markieren und auf den "Link-Knopf drücken ...
Es kann auch nichts schaden, in die Vorschau zu gucken und den Link auszuprobieren ...
Helmut
Massiver Text der Lesenswert ist
Sicher einer der fundamentiertesten Artikel seit langen zu dem Thema
Schwere Kost, an manchen Stellen ziemlich polemisch, aber im Kern richtig. Experimente mit einer absichtlichen Covid-19-Infektion lehne ich persönlich ebenfalls scharf ab. Langzeitfolgen sind Stand heute längst nicht abschätzbar. Die früher praktizierten "Masern-Partys" sind Warnung genug. Heute wissen wir es zum Glück besser.
Ja die Polemik hat mich auch zum teil gestört und seine ungebremste Kritik am Gesundheitssystem mag ich auch nicht überall teilen.
Die Kritik an der Regierung und ihrer Beratungsrestistenz sollte allerdings auch ruhig lauter vermittelt werden.
Veröffentlicht von: @arcangelSicher einer der fundamentiertesten Artikel seit langen zu dem Thema
Aber Hallo!
Hier hat ein Arzt und Wissenschaftler Klartext gesprochen!
Jedes Wort dieses Artikels war für mich nicht nur lesenswert, sondern sehr lesenswert!
Leider sehe ich mich in meiner bisherigen Haltung bestätigt.
Dank für diesen Link!
Inge
Da spricht jemand Klartext. An einige Stellen finde ich zwar, dass er China etwas zu positiv darstellt, aber der Vorwurf der Arroganz gegenüber China und den Asiaten überhaupt ist berechtigt.
Das war mir neu:
hohe aktive genetische Rekombination von Corona-Viren, heisst: Corona-Viren verschiedener Typen tauschen untereinander Genom-Sequenzen aus, die sie dann für den Menschen aggressiver machen können;
Ich dachte immer, dass der Austausch von Gensequenzen bei Influenza-Viren in erster Linie daran liegt, dass sie mehr als einem RNA-Strang haben. Dass einsträngige Coronaviren aber in vergleichbarem Umfang Gensequenzen austauschen, war mir neu.
Helmut
"Nachtrag"
Ich bin Deutscher, und kann deshalb wenig über die Details der Kritik an den schweizer Behörden sagen, da kenne ich mich schlicht nicht aus. Aber es gibt viele Parallelen zu Deutschland - von Karneval und Fußball, die man nicht absagen wollte (und beim Karneval hat sich das als fatal erwiesen), über die zu späte eingeführten Kontrollen an den Grenzen bis zum lächerlich kleinen Vorräten an Masken/Schutzanzügen.
Gefühlt 90% kann 1:1 vom Artikel auf Deutschland übertragen werden.
Und gegen welche Diskussionsbeiträge sich der Artikel richtet, darüber wissen wir ja Dank Moorwackler ziemlich gut Bescheid ...
Helmut
Veröffentlicht von: @hkmwkIch bin Deutscher, und kann deshalb wenig über die Details der Kritik an den schweizer Behörden sagen, da kenne ich mich schlicht nicht aus. Aber es gibt viele Parallelen zu Deutschland - von Karneval und Fußball, die man nicht absagen wollte (und beim Karneval hat sich das als fatal erwiesen), über die zu späte eingeführten Kontrollen an den Grenzen bis zum lächerlich kleinen Vorräten an Masken/Schutzanzügen.
Ich denke, die europäischen Staaten sind sich da insgesamt sehr ähnlich. Hier in Irland hat die Regierung Anfang März auch lange herumgeeiert, bevor die Veranstaltungen zum St. Patrick's Day (17. März) endlich abgesagt wurden - zu denen normalerweise zigtausend Touristen aus aller Welt anreisen. Erst als auf kommunaler Ebene nach und nach die lokalen Veranstaltungen abgesagt wurden, gab es eine Woche vor dem St. Patrick's Day dann auch die Absagen auf nationaler Ebene. Vermutlich gerade noch rechtzeitig, sonst wäre die Lage hier wohl schlechter, als sie momentan ist. Masken und Schutzanzüge sind auch hier ein Problem, weswegen schon einige große Lieferungen aus China eingeflogen wurden.
na ja die Rekobunation findet ja nur in einer Wirtzzelle statt, das heist eine Zelle müsste von zwei unterschiedlichen Viren gleichzeitig infiziert sein, die hohe Zahl von Influenza Viren macht eine rekombination wahrscheinlicher.
Das heist die rekombination ist innerhalb der Menschlichen Population noch gering, aber mehr sich der Virus verbreitet um so grösser wird die Wahrscheinlichkeit.
Aber es gibt auch immer zu bedenken das eine rekombination nicht zwigend bedeutet das die Erkrankung schlimmer wird.
Veröffentlicht von: @arcangelna ja die Rekobunation findet ja nur in einer Wirtzzelle statt
Das ist bei Influenza genauso. Und im Artzikel wurde ja gesagt, dass die Möglichkeit der Rekombination um so größer ist, je verbreiteter das Virus ist. Schon jetzt gibt es verschiedene Typen von SARS-Cov-2.
Veröffentlicht von: @arcangelAber es gibt auch immer zu bedenken das eine rekombination nicht zwigend bedeutet das die Erkrankung schlimmer wird.
Rekombination bedeutet, dass Veränderungen schneller stattfinden können: zwei für das Virus günstige Mutationen müssen nicht in einer Linie passieren (also die zweite in einem Nachkommen des zuerst Mutierten Virus), sondern können gleichzeitig unabhängig voneinander passieren und nachher per Rekombination miteinander kombiniert werden.
Die im Artikel beschriebene Gefahr war ja in erster Linie nicht, dass das Virus per se schlimmer wird (möglich, es könnte aber auch harmloser werden), sondern dass eine veränderte Version vom Immunsystem nicht erkannt wird. Und diese Gefahr ist natürlich größer, wenn solche Veränderungen schneller ablaufen (z.B. wg. Rekombination).
Helmut
Veröffentlicht von: @hkmwkje verbreiteter das Virus ist.
das ist der Schlüsselsatz.
Darum mutiert der Virus so stark in den "Bats" da dort viele Virenversionen herumirren, und die Tiere nicht oder kaum daran erkranken.
Veröffentlicht von: @hkmwkAn einige Stellen finde ich zwar, dass er China etwas zu positiv darstellt
Das liest sich stellenweise wie chinesische Propaganda.
Veröffentlicht von: @stundenglasDas liest sich stellenweise wie chinesische Propaganda.
Oder trifft er einen wunden Punkt wenn er uns Arogante Besserwisserrei vorwirft.
Da ist nicht unbedingt ein Widerspruch.
Veröffentlicht von: @stundenglasVeröffentlicht von: @stundenglasAn einige Stellen finde ich zwar, dass er China etwas zu positiv darstellt
Das liest sich stellenweise wie chinesische Propaganda.
Und der Kommentar zeigt mir sehr schön die in dem Artikel angesprochene westliche Überheblichkeit!
Auch chinesische Wissenschaftler haben dort Hirn, wo westliche Wissenschaftler es auch haben.
[gestrichen - MfG Orleander]
[Der erste Beweis dafür, daß Corona sich auch auf's Hirn niederschlägt? - MfG Orleander]
Ich habe das erste Mal seit ich hier schreibe den Moderator informiert.
Und mir zeigt dein Posting ganz klar, dass du meines nicht verstanden hast.
Danke und grün!
Hätte da ein paar Anmerkungen, aber lieber sollten die Leute sich den Text selbst durchlesen. Danke für's Verlinken!
Usbekistan
Uzbekistan hat im Dezember ihre 82 Studenten aus Wuhan zurückbeordert und alle in Quarantäne gesteckt.
Gibt's dazu irgendwo eine Quelle?
Veröffentlicht von: @stundenglasUzbekistan hat im Dezember ihre 82 Studenten aus Wuhan zurückbeordert und alle in Quarantäne gesteckt.
Gibt's dazu irgendwo eine Quelle?
Auf Deutsch hab ich auf die Schnelle nix gefunden - aber auf englisch brachte die Anfrage "Uzbekistan Wuhan" mir gleich 4 Berichte über 84 aus Wuhan Evakuierte auf der ersten Seite des Suchergebnisses. Sollte also auch für dich leicht zu finden sein.
Helmut
Nachtrag vom 10.04.2020 2010
Usbekistan Wuhan brachte auch zwei englische Berichte bei der Suche via startpage, und zwar die ersten beiden der englischen Suche
Das ist von Februar, nicht von Dezember. Solltest du was anderes haben, bitte Link posten oder Link mit PN an mich schicken. Danke!
Veröffentlicht von: @stundenglasDas ist von Februar, nicht von Dezember.
Ach so,
Wurde denn wirklich behauptet, dass Usbekistan im Dezember (also schon, bevor der erste Fall einer "neuartigen SARS-ähnlichen Krankheit" publik gemacht wurde!) Leute zurückgeholt hat? Denn dass die Regierung hellsehen konnte, also im Voraus wusste, wovor China am 31.12. warnen würde, halte ich für ausgeschlossen.
Helmut
Nachtrag vom 10.04.2020 2008
Oh, hab im Artikel gelesen, dass da tatsächlich behauptet wurde, Usbekistan hätte schon im Dezember seine Leute zurückgeholt. Das ist natürlich Unsinn - selbst wenn im Dezember tatsächlich 82 usbekische Studenten von Wuhan zurückgekommen sein sollten.
Ich tippe auf einen Formulierungsfehler, der aus "im Februar nach der Warnung im Dezember" ein "im Dezember" machte, also zwei Daten im Kopf wurden vermixt.
Der zitierte Text stammt aus dem Artikel.
Ja, habe zeitgleich mit dir einen Nachtrag erstellt ...
Helmut
Im Februar haben auch andere Länder ihre Staatsangehörigen aus Wuhan (und darüber hinaus anderen Städten im abgegrenzten Hubei) zurück geholt. Das war zu diesem Zeitpunkt nichts Besonderes mehr, und eigentlich keine Erwähnung wert.
4. Februar
Veröffentlicht von: @stundenglasIm Februar haben auch andere Länder ihre Staatsangehörigen aus Wuhan (und darüber hinaus anderen Städten im abgegrenzten Hubei) zurück geholt.
Es ging um den Vergleich mit der Schweiz. Wann hat sie den ihre Staatsbürger aus Wuhan geholt? Usbekistan wie gesagt am 4. Februar.
Helmut
Das ist der falsche Ansatz. Du kannst jetzt nicht sagen, ok, so lange die Schweiz später dran war, ist die Aussage ja immer noch korrekt, dass Usbekistan früher dran gewesen sei und somit ist die Aussage so, wie sie da steht, schon ok. Das ist sie nämlich nicht, außer Usbekistan hat tatsächlich bereits im Dezember wegen des Virus Studierende zurück geholt.
Veröffentlicht von: @stundenglasDu kannst jetzt nicht sagen, ok, so lange die Schweiz später dran war, ist die Aussage ja immer noch korrekt, dass Usbekistan früher dran gewesen sei und somit ist die Aussage so, wie sie da steht, schon ok.
Das hab ich auch nicht gesagt. Ich habe in einem früherem Beitrag schon gesagt, dass die Aussage fehlerhaft ist.
Darauf hast du geantwortet, dass auch andere Länder im Februar ihre Leute zurückgeholt haben (wann im Februar, das hast du nicht gesagt), also die Aktion von Usbekistan nichts besonders war, und darauf hab ich geantwortet.
Helmut
2. Februar
Flugzeug mit Schweizern aus Wuhan in Frankreich gelandet
Der letzte Schweizer in Wuhan. (Vielleicht auch ganz interessant).
Ja dann ...
Dann wird die Aussage von Dr. Vogt wirklich fragwürdig. Das ist mehr als ein Formulierungsfehler, wie ich zunächst angenommen hatte.
Helmut
Ich halte das auch nicht für einen Formulierungsfehler. Auch wenn mir nicht klar ist, weshalb er das so erwähnt.
Ich frage mich wie man ernsthaft glauben kann einen Virus der derart ansteckend ist wieder zurückzudrängen. wie soll das gehen? und was haben die Chinesen eigentlich langfristig gewonnen, wenn die USA jetzt mehr oder weniger durchseucht wird müssten sie für ALLE Zeiten ihre Maßnahmen aufrecht erhalten um zu verhindern das auch sie doch noch durchseucht werden. Corona ist ja da und zwar für immer. Klar es KÖNNTE sein das es einen immpfstoff gibt (es könnte aber auch sein das es NIE einen Impfstoff gibt das wird die zukunft zeigen) und die behandlungsmethoden werden natürlich besser (vielleicht gibt es ja auch ein medikament, vielleicht aber auch nicht.....)
Insgesamt kann man natürlich Verlangsamen aber dan den Toten kommt man doch nicht vorbei.
da kann keiner was für das liegt in der natur einer Seuche.
zurückdrängen
Veröffentlicht von: @johannes22Ich frage mich wie man ernsthaft glauben kann einen Virus der derart ansteckend ist wieder zurückzudrängen. wie soll das gehen?
Korea zeigt es. Der große Ausbruch in Daegu ist eingefangen, die Zahl der Neuinfektionen geht zurück, seit Vorgestern (Do, 9.4.) liegt sie unter 50 (auch heute laut KCDC). https://www.worldometers.info/coronavirus/country/south-korea/
Wobei in Korea ja von Angang an (fast) alles richtig gemacht wurde, anders als in Europa.
Veröffentlicht von: @johannes22Klar es KÖNNTE sein das es einen immpfstoff gibt (es könnte aber auch sein das es NIE einen Impfstoff gibt das wird die zukunft zeigen)
Ich frag mich, wie kann das sein dass es keinen Impfstoff geben wird? In Zeiten von Genmanipulation sollte es doch eine lösbare Aufgabe sein, ein Lebewesen (Bakterie, Pflanze, Pilz, was weiß ich ...) dazu zu bringen, Viruseiweiß zu produzieren, ohne infektiöse Viren herzustellen. Und mit dem geeigneten Eiweiß (gute Kandidaten dürften die "Spikes" sein) sollte es doch möglich sein, eine Immunreaktion zu erzeugen, die dann gegen das Virus hilft, oder?
Helmut
Kleiner Tipp: Korea ist keine Insel. Umgeben von anderen Ländern in denen der virus zirkuliert und zwar für immer. Soll korea jetzt für alle Zeiten den kontakt zum rest der welt abbrechen?
Zum Impfstoff: Es gibt jede Menge Krankheiten gegen die man nicht Impfen kann . Malaria, HIV und einige andere. Ob Covid dazu gehört weiß man schlicht und ergreifend nicht. kein experte ist sich SICHER das es einen Impfstoff geben wird. Es kann sein klar. Muss aber nicht.
Veröffentlicht von: @johannes22Kleiner Tipp: Korea ist keine Insel. Umgeben von anderen Ländern in denen der virus zirkuliert und zwar für immer. Soll korea jetzt für alle Zeiten den kontakt zum rest der welt abbrechen?
Kleiner Tipp: Was passiert, wenn es alle Länder in den griff bekommen wie Korea, Taiwan etc.?
Ganz ausrotten geht erst mit Imfung.
Veröffentlicht von: @johannes22Zum Impfstoff: Es gibt jede Menge Krankheiten gegen die man nicht Impfen kann
Genau das wundert mich.
Malaria erklärt sich, weil das Einzeller sind, das muss anders bekämpft werden als Bakterien und Viren, da wüsste ich auch nicht wie ne Impfung funktionieren sollte. HIV ist ein Sonderfall, weil da das Immunsystem angegriffen wird. Aber bei anderen Viren wundert es mich schon, dass es da keinen Impfstoff gibt. Warum?
Eine mögliche Antwort. (eben gefunden)
Helmut
Kleiner Tipp: Was passiert, wenn es alle Länder in den griff bekommen wie Korea, Taiwan etc.?
Ist nicht möglich: Afrika, Italien,Spanien, USA, Südamerika. Geht nicht mehr. Der keks ist gegessen.
Malaria erklärt sich, weil das Einzeller sind, das muss anders bekämpft werden als Bakterien und Viren, da wüsste ich auch nicht wie ne Impfung funktionieren sollte. HIV ist ein Sonderfall, weil da das Immunsystem angegriffen wird. Aber bei anderen Viren wundert es mich schon, dass es da keinen Impfstoff gibt. Warum?
Und den neuen Virus kennen wir kaum: Kann sein, kann nicht sein ich habe ja nicht gesagt das es keinen Impfstoff geben kann wir wissen es halt nicht.
Veröffentlicht von: @johannes22Ist nicht möglich: Afrika, Italien,Spanien, USA, Südamerika. Geht nicht mehr. Der keks ist gegessen.
Das geht schon, dauert nur eben länger als drei Wochen wie in Korea.
Veröffentlicht von: @johannes22Und den neuen Virus kennen wir kaum
Man kennt die Gensequenz, man weiß, woraus die Spikes bestehen, das reicht für das Vorgehen, um einen Impfstoff zu entwickeln. Und diesmal wird der Geldhahn dafür nicht versiegen wie es bei SARS war, als nach hoffnungsvollem Beginn die Entwicklung schlicht eingestellt wurde.
Helmut
Das geht schon, dauert nur eben länger als drei Wochen wie in Korea.
Afrika. Jetzt erklär mal wie soll Afrika das machen. Das interessiert mich jetzt.
Man kennt die Gensequenz, man weiß, woraus die Spikes bestehen, das reicht für das Vorgehen, um einen Impfstoff zu entwickeln. Und diesmal wird der Geldhahn dafür nicht versiegen wie es bei SARS war, als nach hoffnungsvollem Beginn die Entwicklung schlicht eingestellt wurde.
Für einige Impfstoffe hat man 15 Jahre gebraucht, einige haben nie funktioniert, die neuen Methoden die angeblich schon im Herbst enen Impfstoff bringen sollen haben noch NIE funktioniert, alles in allem besteht natürlich Hoffnung aber drauf setzen sollte man nicht. Schon gar nicht in den nächsten 2 Jahren.
funktionieren
Veröffentlicht von: @johannes22Für einige Impfstoffe hat man 15 Jahre gebraucht, einige haben nie funktioniert
Dafür gibt es verschiedene Gründe. Einer ist:
"Die SARS-Epidemie hatte sich schnell totgelaufen", erläutert der Virologe Stephan Ludwig von der Universität Münster im Gespräch mit t-online.de. "Viele Forschungsgruppen erhielten keine Förderung mehr. Das Interesse schlief ein. Aber für die Entwicklung dieser Stoffe braucht es Zeit und Geld."
Bei SARS wars offenbar kein technisches Problem, sondern schlicht das Geld, das fehlte, um den sehr erfolgversprechenden Ansatz zu Ende zu führen.
Helmut
funktionieren
Veröffentlicht von: @johannes22Für einige Impfstoffe hat man 15 Jahre gebraucht, einige haben nie funktioniert
Dafür gibt es verschiedene Gründe. Einer ist:
"Die SARS-Epidemie hatte sich schnell totgelaufen", erläutert der Virologe Stephan Ludwig von der Universität Münster im Gespräch mit t-online.de. "Viele Forschungsgruppen erhielten keine Förderung mehr. Das Interesse schlief ein. Aber für die Entwicklung dieser Stoffe braucht es Zeit und Geld."
Bei SARS wars offenbar kein technisches Problem, sondern schlicht das Geld, das fehlte, um den sehr erfolgversprechenden Ansatz zu Ende zu führen.
Helmut
Veröffentlicht von: @hkmwkKleiner Tipp: Was passiert, wenn es alle Länder in den griff bekommen wie Korea, Taiwan etc.?
Taiwan hat von Anfang an den Weg der Abschottung gewählt. Den müssen sie beibehalten, bis das Virus entweder verschunden ist oder es eine Impfung gibt, sonst wird es sich auch dort verbreiten.
Veröffentlicht von: @stundenglasTaiwan hat von Anfang an den Weg der Abschottung gewählt.
Nicht nur.
Veröffentlicht von: @stundenglasDen müssen sie beibehalten, bis das Virus entweder verschunden ist
Oder eingedämmt.
Und da diesmal wohl niemand den Geldhahn zudrehen wird, wird es wohl auch in ein oder zwei Jahren einen Impfung geben. Evtl. noch früher, aber das ist dann schon Optimismus.
Helmut
Veröffentlicht von: @hkmwkNicht nur.
Ja, aber das dürfte der effektivste Teil davon gewesen sein.
Veröffentlicht von: @hkmwkOder eingedämmt.
Und da diesmal wohl niemand den Geldhahn zudrehen wird, wird es wohl auch in ein oder zwei Jahren einen Impfung geben. Evtl. noch früher, aber das ist dann schon Optimismus.
Und dann reden wir eben von Monaten, die so oder so ähnlich gestaltet sein müssen, wie jetzt.
Veröffentlicht von: @stundenglasJa, aber das dürfte der effektivste Teil davon gewesen sein.
Du meinst also, die meisten Fälle in D sind importiert? Natürlich istv jeder Fall letztlich importiert, aber inzwischen ist doch die Ausbreitung innerhalb von D der wichtigste Faktor. Also ist Abschottung weniger effektiv als Eindämmung. In D wie in Korea.
Veröffentlicht von: @stundenglasUnd dann reden wir eben von Monaten, die so oder so ähnlich gestaltet sein müssen, wie jetzt.
Tu ich ja die ganze Zeit. Und nicht wegen Impfung, die wird vermutlich noch bis nächstes Jahr auf sich warten lassen. Hoffentlich nicht, aber allzu optimistisch bin ich in der Hinsicht nicht.
Helmut
Ich rede davon, was in Taiwan effektiv war.
Veröffentlicht von: @stundenglasIch rede davon, was in Taiwan effektiv war.
Ach so. Die hatten das Glück, dass es keinen Superverbreiter wie in Korea gab. Wenn es andersrum gewesen wäre, würde es in Korea vermutlich eher wie in Taiwan aussehen (mit etwas mehr Fällen, weil mehr Kontakte zum Ausland) und in Taiwan wie in Korea ...
Helmut
Veröffentlicht von: @hkmwkWobei in Korea ja von Angang an (fast) alles richtig gemacht wurde, anders als in Europa.
Korea ist aber auch praktisch eine Insel, sprich die Einreisewege sind überschaubar und kontrollierbar. Korea hatte auch eine Superspreaderin, auf die sich viele Infizierungen zurückverfolgen ließen und noch dazu schnell hohe Testkapazitäten. Hab ich was vergessen oder nicht bedacht?
Veröffentlicht von: @stundenglasKorea hatte auch eine Superspreaderin
Dagegen ist man machtlos. Ohne die gäbe es nur halb so viele Fälle in Korea.
Veröffentlicht von: @stundenglasund noch dazu schnell hohe Testkapazitäten.
Das, und die konsequente Verfolgung von Kontakten, sind der Kern der Lösung.
Helmut
Veröffentlicht von: @hkmwkDas, und die konsequente Verfolgung von Kontakten, sind der Kern der Lösung.
Für Korea. In Mitteleuropa ist das Modell so nicht umsetzbar. Weil... ist halt keine Insel.
Veröffentlicht von: @stundenglasFür Korea. In Mitteleuropa ist das Modell so nicht umsetzbar. Weil... ist halt keine Insel.
Verfolgen von Kontakten, um Infektionsquellen zu finden, Isolierung von Infizierten und deren Kontaktpersonen - das geht auch, wenn man keine "Insel" ist.
Helmut
Verfolgen von Kontakten, um Infektionsquellen zu finden, Isolierung von Infizierten und deren Kontaktpersonen - das geht auch, wenn man keine "Insel" ist.
Nein das geht nicht. Willst du ganz Europa abschotten? riesoige Grenzen da gibt es auch illegale Übertritte nichtkontrollierbar. Keine Chance.
Veröffentlicht von: @johannes22Willst du ganz Europa abschotten?
Hallo?
Europa ist abgeschottet. Die Frage ist doch, wie lange die Abschottung so bleibt.
Veröffentlicht von: @johannes22da gibt es auch illegale Übertritte
Klar, das macht es nicht einfacher. Aber statistisch nicht so schlimm, dass daran die Eindämmung scheitert.
Aber wenn überall eingedämmt wird, dann werden die Fälle überall zurückgehen. Klar, das wird einige Monate dauern. Aber nicht ewig.
Helmut
Hallo?
Europa ist abgeschottet. Die Frage ist doch, wie lange die Abschottung so bleibt.
Sorry aber Europa GLAUBT abgeschottet zu sein. Natürlich ist es das nicht.
Klar, das macht es nicht einfacher. Aber statistisch nicht so schlimm, dass daran die Eindämmung scheitert.
Aber wenn überall eingedämmt wird, dann werden die Fälle überall zurückgehen. Klar, das wird einige Monate dauern. Aber nicht ewig.
Ich fragte nach dem langfristigen Plan. Wir sind in eingien Monaten von ganzen Kontinenten umgeben in denen der Virus fröhlich und unbemerkt landet. Sollen jetzt nie wieder Menschen einreisen? oder ausreisen? Sollen alle die einreisen getestet werdenn? Eigentlich müssten ja alle in Quarantäne und zwar für 2 Wochen. Dann müssten also alle Japander die sich den kölner Dom ansehen wollen für 2 Wochen in Quarantäne und dann getestet werden ? FÜR IMMER? Dein ernst?
Die Schiffe die in deutschland ankommen, die seeleute dürften da nicht von Bord? Die Aidas fahrehn alle nur noch nach Helgoland und zurück?
Wir reden grade davon einen Staat ohne Herdenimmunität in eire Welt die Herdenimmunität hat.
Veröffentlicht von: @johannes22Sorry aber Europa GLAUBT abgeschottet zu sein.
100%-ig ist es nicjht abgeschottet. Das sind Korea oder China auch nicht.
Helmut
100%-ig ist es nicjht abgeschottet. Das sind Korea oder China auch nicht.
Aber damit ist doch deine strategie im eimer, es gibt eine leicht ansteckende krankheit die auf eine nichtimmunisierte Bevölkerung trifft und immer und immer wieder eingeschleppt wird.
Veröffentlicht von: @johannes22Aber damit ist doch deine strategie im eimer
Das sieht man ja in China und Korea, wie sehr sie im Eimer ist. 🙄
Es geht nicht um alles oder nichts. Ich hab nie geschrieben, dass es hier genauso leicht wie in Korea geht, aber es geht. Je besser die Eindämmung ist, desto besser funktioniert sie dann weiter. Und da kann auch eine nicht 100%-ige Abschottung verkraftet werden.
Helmut
Das sieht man ja in China und Korea, wie sehr sie im Eimer ist.
China wird das Problem haben das die Fallzahlen nach der Lockerung explodieren wie sollte es auch anders sein? Südkorea ebenfalls.
Veröffentlicht von: @johannes22China wird das Problem haben das die Fallzahlen nach der Lockerung explodieren wie sollte es auch anders sein? Südkorea ebenfalls.
Verglichen mit D hat Korea schon immer "gelockert". Da wurde kein Friseurladen geschlossen, kein Restaurant geschlossen ...
Natürlich darf nicht zu viel gelockert werden, aber wenn wir so lockern wie Korea, wird das schon dafür sorgen, dass die Wirtschaft durch die Krise kommt.
Helmut
Veröffentlicht von: @johannes22Aber damit ist doch deine strategie im eimer, es gibt eine leicht ansteckende krankheit die auf eine nichtimmunisierte Bevölkerung trifft und immer und immer wieder eingeschleppt wird.
Das ist der Preis der Globalisierung.
Aber keine Sorge, wir schaffen auch ohne fremde Hilfe, uns anzustecken!
Nein, dass ...........
Veröffentlicht von: @johannes22Wir sind in eingien Monaten von ganzen Kontinenten umgeben in denen der Virus fröhlich und unbemerkt landet
.....sind wir schon jetzt.
184 Länder hat das Virus bereits bereist!
na ja sobald es wenigstens eine behandlung gibt, kann die zahl der hospitalisierten, und damit auch die der intensiv zu pflegenden reduziert werden. dann kursiert zwar noch das virus, aber es ist kein so grossen problem mehr.
Paul Robert Vogt
Hat Paul Robert Vogt sich im Januar öffentlich zu Corona geäußert?
...fundiertesten...
Ein Text, der mir in vielem aus der Seele spricht und endlich äußert sich auch einmal ein Arzt und jemand, der direkt mit den Patienten zu tun hat. Die Pandemie wird nochmal ein wenig von einer anderen Seite beleuchtet, eine gute Ergänzung zu den Ausführungen verschiedener Virologen und anderer Wissenschaftler.
Besonders gut finde ich die Anmerkungen über die Bedeutung/ fehlende Bedeutung der Zahlen mit denen wir ständig konfrontiert werden und die so fast gar nichts aussagen. Nach aussagekräftigeren Informationen über die Anzahl der Kranken, die Länge der Krankheit und Krankheitsverläufe und die Auslastung der Krankenhäuser usw. muss man wirklich lange suchen.
Dass so manche Videos, die auch im christlichen Umfeld weit verbreitet wurden und nahelegten, dass Covid 19 nicht ernster als eine normale Grippewelle ist, an der Realität vorbeigehen, wurde für mich schon dadurch belegt, dass von den Ärzten und Krankenschwestern vor Ort dies in keinster Weise bestätigt wurde.
Für Interessierte, Wiki über 2 Experten:
https://de.wikipedia.org/wiki/Christian_Drosten
https://de.wikipedia.org/wiki/Hendrik_Streeck
Bitte beachten, wer ab wann welchen Forschungsschwerpunkt hat(te).
Ich hab Dr. Streeck in einem Interview gehört, wie er etwas zu den unterschiedlichen Gebieten sagte: Dr. Drosten forsche am Virus selbst, während er die Virus-Mensch-"Beziehung" erforsche - zwei völlig andere Gebiete.
Ich denke nicht, dass es klug ist, beide "gegeneinander" abzuwägen oder auszuspielen.
Nachtrag vom 11.04.2020 1327
(das ist mein Wortlaut, nicht der von Dr. Streeck)
Veröffentlicht von: @neubaugoereIch denke nicht, dass es klug ist, beide "gegeneinander" abzuwägen oder auszuspielen.
Ich find auch, dass der Beitrag der NZZ, der hier [url= https://community.jesus.de/forum/ansicht/thread.html?tx_scmforum_pi1 [post_uid]=12756763&tx_scmforum_pi1[disablepreset]=0]verlinkt wurde[/url], aussagekräftiger ist - insbesondere auch bezüglich der politischen Hintergründe in NRW (und Österreich).
Trotzdem ist es nicht völlig unwichtig, dass Drosten sich auf Corona und Streeck auf HIV spezialisiert hat - und dass er sich jetzt als quasi Epidemiologe betätigt, obwohl er eigentlich Virologe ist.
Veröffentlicht von: @neubaugoere(das ist mein Wortlaut, nicht der von Dr. Streeck)
Den Wortlaut habe ich auch nicht im Kopf, aber an die Aussagen kann ich mich erinnern.
Helmut