Die Impfpflicht für Pflegekräfte und Ärzte kommt
Bei der gestrigen Corona-Konferenz wurde beschlossen, dass die Impfpflicht für Pflegekräfte und Ärzte kommen soll und der Bund schnellstmöglich einen Gesetzesentwurf vorlegen soll.
In meinen Augen eine sehr begrüßenswerte und längst überfällige Entscheidung.
Wird es nun zu Kündigungswellen kommen? Nein, das bezweifle ich. Sicher wird es ein paar Kündigungen durch "Querdenker" geben, die leider auch im Gesundheitswesen existieren, aber trotz Pflegekräftemangel ist das kein Verlust. Denn Menschen, die nicht einmal das Mindestmaß an Verantwortung übernehmen wollen (Impfung), sind in einem solchen Beruf schlicht und ergreifend eine Fehlbesetzung.
Was denkt ihr?
Beste Grüße
Mo
Wäre mein Vorschlag!
Wie demnächst in Österreich!
Veröffentlicht von: @alf-melmacWäre mein Vorschlag!
Dem ich mich uneingeschränkt anschließe.
Es gibt keine wirkliche Alternative zum Impfen.
Das ist eine Millionenfach erwiesene Tatsache, die für jeden Menschen
deutlich auf der Hand liegen. (sollten/müßten!)
Ich bin überzeugt, dass in unserem Gesundheitsdienst, in ganz besonderer Weise auf allen Stationen in unseren Kliniken, dabei vor allem auch in allen Intensiv-Stationen, die verantwortungsbewußten und vernünftigen Ärzte und Pfleger und alle weiteren Kräfte auf keinen Fall bei einer gesetzlich vorgeschriebenen Impfpflicht nicht
unbedingt sofort das Handtuch werfen wird!
Für einige war es vielleicht bisher ein wenig Interessantmacherei, sich dem Impfen zu verweigern. Andere wollten sich einfach nur mit Impfgegnern sozialisieren.
Aber wenn die Impfung jetzt zur Voraussetzung für eine Weiterbe-schäftigung würde, gäbe es nicht die befürchtete Menge von potentiellen Aussteigern. Dafür haben die meißten zu viel Verant-wortungsbewußtsein. Sie sehen doch, wie sehr sie gébraucht werden!
Und die, die sich trotzdem für eine Kündigung entscheiden, falls sie geimpft werden sollten, waren wahrscheinlich sowieso halbherzig bei der Sache. Denen muß man dann auch nicht nachtrauern.
Veröffentlicht von: @alf-melmacWie demnächst in Österreich!
"Österreich endlich mal ein Vorbild?"
Veröffentlicht von: @alf-melmacWäre mein Vorschlag!
Wie demnächst in Österreich!
das Problem wäre dann für welche Altersgruppen und es ist noch nicht sicher ob so eine Impfpflicht nicht Verfassungswiedrig wäre, in der Schweiz ist es das, jetzt noch.
es ist noch nicht sicher ob so eine Impfpflicht nicht Verfassungswiedrig wäre,
Viren würden FDP wählen!
Veröffentlicht von: @ungehorsamViren würden FDP wählen!
Lach, gibt es hier keine Smileys ?
Gibt es.
Einfach auf "antworten" klicken und dann erscheint ganz rechts eine Liste mit Smileys.
Danke
😊
Veröffentlicht von: @ungehorsames ist noch nicht sicher ob so eine Impfpflicht nicht Verfassungswiedrig wäre,
Viren würden FDP wählen!
nicht eher AfD?
nicht eher AfD?
Die sind ja für ihre strikte Verfassungstreue bekannt. Verstehe ich auch nicht, warum der Verfassungsschutz sie als Verdachtsfall einstuft.
warum C 19 Impfung und die Verfassung, bei Masern nicht.
Ich frage mich gerade warum eine Covid 19 Impfung gegen die Verfassung verstößt, die bis Anfang der 70er Jahre weltweit übliche Pockenschutzimpfung es aber nicht war.
Inzwischen gibt es auch die Impfpflicht für bestimmte Berufsgruppen gegen Masern.
Es verstößt derzeit nicht gegen die Verfassung; unsere Politiker kommen nur nicht aus dem Quark.
Dagegen hätte ich keine Einwände.
Veröffentlicht von: @aimericWas denkt ihr?
Ich bin zwiegespalten! Einerseits leisten Pflegekräfte enorm viel, und gerade in der Pandemiezeit noch mehr, daher sollte man die Bedenken gegen die Impfung ernst nehmen und diese ungeimpften Personen täglich testen. Andererseits sollten alle Pflegekräfte tunlichst sich impfen lassen, vor allem, wenn es die Bewohner auch sind, denn die Ansteckungsgefahr ist gegeben und groß.
Wir als Personal haben heute die 3. Impfung erhalten und ich habe ein schlechtes Gewissen, da auf dem Globus noch zig Menschen sehnsüchtig auf die erste Impfung warten!
Fortwährende Impfpflicht für Pflegekräfte und Ärzte?
Ich möchte meine vorherigen Gedanken ein wenig weiterspinnen:
Was, wenn die Boosterimpfung nicht die letzte sein wird (davon gehe ich aus) und wir 2 bis 3x im Jahr eine Covid-Impfung bräuchten? Also, ich weiß nicht, ob ich da noch mitziehen würde, denn mit solchen ständigen Impfungen hätten wir es noch nie zu tun gehabt. Wir müssen jetzt Strategien entwickeln, mit dem Virus zu leben. Es wird nie mehr verschwinden!
Veröffentlicht von: @1-ichthysWas, wenn die Boosterimpfung nicht die letzte sein wird (davon gehe ich aus) und wir 2 bis 3x im Jahr eine Covid-Impfung bräuchten?
darauf wird es hinauslaufen, da die Impfungen nur ein paar Monate schützen, AstraZeneca sogar nur 4 Monate.
Veröffentlicht von: @1-ichthysdenn mit solchen ständigen Impfungen hätten wir es noch nie zu tun gehabt.
die Grippe Impfung gibt auch es jedes Jahr zum Winter hin.
Veröffentlicht von: @andyradie Grippe Impfung gibt auch es jedes Jahr zum Winter hin.
Ja, 1x im Jahr. Was ich meinte sind Impfungen 2 bis 3x im Jahr. Damit haben wir m. W. keine Erfahrungen.
Impfungen 2 bis 3x im Jahr
Ich glaube nicht, daß das nötig sein wird. 1x im Jahr dürfte in Zukunft reichen.
Das hoffe ich auch. Habe dieses Jahr schon 3 Covid-Impfungen bekommen und habe keine Lust darauf, das jedes Jahr über mich ergehen zu lassen.
Veröffentlicht von: @1-ichthyshabe keine Lust darauf, das jedes Jahr über mich ergehen zu lassen.
hattest du schwere Nebenwirkungen? ich frage weil du sagst "ergehen zu lassen",
Veröffentlicht von: @andyrahattest du schwere Nebenwirkungen? ich frage weil du sagst "ergehen zu lassen",
Nein, keine schweren. Aber ich kann mir nicht vorstellen, dass dauerndes Impfen für den Körper dauerhaft gut wäre.
schau mal bei wiki nach BriLife.
Diese Impfstoffentwicklung aus Israel ist im Bereich 3. Testphase. Es soll ein herkömmlicher Impfstoff sein, der gegen die Virenmutationen Alpha bis Delta besser wirkt als die mRNA-Impfstoffe.
Ein englischer Artikel in der Jerusalem Post beschreibt an einer Stelle, warum dieser Impfstoff wirkungsvoller sein soll:
Da der BriLife-Impfstoff dem Immunsystem eine etwas vollständigere Version des Spike-Proteins präsentiert, hat das Immunsystem möglicherweise die Möglichkeit, mehr Ziele auf dem Spike-Protein zu erkennen und daher mehr Dinge auf dem Virus anzuvisieren - was es wirksamer gegen Varianten macht.
Neutralisierende Antikörpertests, die kürzlich im IIBR-Labor durchgeführt wurden, haben gezeigt, dass die Antikörper des Impfstoffs ihre Neutralisierungskapazität gegen alle vier Hauptvarianten des Virus beibehalten: Alpha, Beta, Gamma und Delta.
Übersetzt mit www.DeepL.com/Translator (kostenlose Version)
Wäre ja schön, wenn man einen Impfstoff finden würde, den man max. 1x im Jahr anwenden muss. Vielleicht kommt aus Israel die Lösung.
Ja, das wäre super 😊
Ich hab noch einen link, der sich vielleicht interessant liest.
Quarks hat mal einen Blick gewagt, wie die Zukunft sich gestalten könnte:
https://www.quarks.de/allgemein/wie-es-mit-corona-weitergeht/
Einiges darin hat sich schon überholt... anderes halte ich für wichtig...z.B. wie kann sich nach einer Pandemie die Endemie zeigen.... gibt es ein realistisches Langzeitziel?
Impfstoff
Da hab ich doch gestern was vom Biontec-Chef vernommen, der Prognosen in die Richtung aufstellte, dass auch die Coronaimpfung möglicherweise nur noch einmal im Jahr nötig werde ... hab aber nicht auf die näheren Umstände geschaut ...
Israel und die Impfung mit der Tablette
In Israel ist man an der Impfung mit einer Tablette dran.
Ginge schnell.
Veröffentlicht von: @1-ichthysund wir 2 bis 3x im Jahr eine Covid-Impfung bräuchten?
Einmal jeweils vorm Winter reicht.
Im Oktober CoVid, im November Grippe.
Geht auch beides gleichzeitig, laut Stiko.
Über den Sommer kommen wir ja immer recht blande, haben wir ja jetzt zwei Sommer lang anschauen dürfen....
Ja, das hoffen wir. Aber wir wissen es nicht. Am Anfang hieß es auch, dass man nach der 2. Impfung gut geschützt wäre.
Das Schöne ist, dass immer weiter geforscht und entwickelt wird. Als Corona ausbrach, träumten wir alle von einer Impfung... inzwischen gibt es schon die ersten Versuche mit Medikamenten gegen die Infektion. Wir entwickeln und ständig weiter. Ich mach mir keine Sorgen dass es bald einen Impfstoff geben wird, der einmal im Jahr völlig ausreicht.
Dann warten wir mal hoffnungsvoll ab. 😊
Veröffentlicht von: @1-ichthysIch möchte meine vorherigen Gedanken ein wenig weiterspinnen:
Was, wenn die Boosterimpfung nicht die letzte sein wird (davon gehe ich aus) und wir 2 bis 3x im Jahr eine Covid-Impfung bräuchten?
Glaube ich nicht - und auch Christian Drosten nicht (siehe unten).
Früher oder später werden wir alle uns infizieren und somit immer resistenter gegen den Virus werden.
Durch die Doppelimpfung sinkt das Risiko für einen schlimmen Verlauf mit Langzeitfolgen enorm.
Daher ist die Booster-Impfung in erster Linie ein Mittel, um das Pandemiegeschehen zeitlich soweit zu strecken, damit die Intensivstationen die Arbeit bewältigt bekommen und hilfreiche Medikamente zur Behandlung von Covid-19 entwickelt werden können.
Eine jährliche Impfung mag dann bei Mutationen (ähnlich wie bei der Grippe), oder in bestimmten Gruppen dennoch sinnvoll sein.
Veröffentlicht von: @groffinEine jährliche Impfung mag dann bei Mutationen (ähnlich wie bei der Grippe), oder in bestimmten Gruppen dennoch sinnvoll sein.
Gegen eine jährliche Covid-Impfung hätte ich auch nichts einzuwenden. Nur wenn, wie in diesem Jahr, 3 dieser Impfungen ständig nötig wären, dann hätte ich erhebliche Bedenken.
Es gibt genug Impfungen, wo erstmal drie Spritzen nötig sind für eine Grundimmunität, manche Pneumokokkenimpfungen, FSME und vermutlich noch viel mehr, die mir spontan nicht einfallen.
Veröffentlicht von: @1-ichthysich habe ein schlechtes Gewissen, da auf dem Globus noch zig Menschen sehnsüchtig auf die erste Impfung warten!
Musst du nicht.
Niemand auf der Welt wird früher geimpft, wenn du verzichtest.
Manche Länder lehnen die Impfung auch ab bzw. Covid ist kein Problem.
Nicht jeder, der sich nichtvgegen Corona impfen lässt, ist ein Querdenker.
Allerdings stimme ich dir zu: die berufsbezogene Impfplicht ist längst überfällig.
Veröffentlicht von: @herbstroseNicht jeder, der sich nichtvgegen Corona impfen lässt, ist ein Querdenker.
Nicht jeder läuft bei deren Demos mit.
Aber dürfte die Grundeinstellung nicht bei vielen dieselbe sein?
Veröffentlicht von: @herbstroseNicht jeder, der sich nichtvgegen Corona impfen lässt, ist ein Querdenker.
Wer sich nicht impfen lässt, obwohl aus medizinischer Sicht nichts dagegenspräche, ist für mich einer von ihnen, ob er nun bei den Demonstrationen mitläuft oder nicht.
So harsch würde ich das nicht formulieren.
Neben den Querdenkern, Hardcore-Impfgegnern und Schwurblern gibt es noch Leute, die schlicht nur durch von eben genannten Leuten verbreitete Gerüchte und Falschinformationen verunsichert wurden. Die jetzt glauben, die Impfung mache unfruchtbar, führe zu Fehlgeburten, habe ganz schlimme Nebenwirkungen bis hin zum Tod, und man wisse ja nicht, welche Langzeitfolgen das habe...
Und es ist schwierig, sowas wieder aus den Köpfen rauszubekommen.
das bekommt man nicht raus
Beim Großteil bekommt man das nicht raus.
Aber ich kenne tatsächlich einen der den Mist von Bill Gates mit dem Chip und dem Tod nach 5 Jahren glaubte.
Letzte oder vorletzte Woche kam er an: "Jigal ich bin einem Mist aufgesessen, heute nacht hat Jesus zu mir gesagt, lass dich impfen".
Zwei Tage später die Impfung die er gut vertragen hat.
Veröffentlicht von: @aleschahabe ganz schlimme Nebenwirkungen bis hin zum Tod
Soweit ich weiß hat jeder Impfstoff für einige Menschen schwerwiegende Nebenwirkungen oder den Tod zur Folge. Für mich ist die Frage, ob bei den aktuellen Impfstoffen mit sehr viel mehr unerwünschten Wirkungen zu rechnen ist oder ob es sich in einem "normalen" Rahmen bewegt.
Die Impfgegner versuchen aber einem weis zu machen, daß die Leute nach einer Corona-Impfung fast schon reihenweise tot umfallen: https://www.br.de/radio/bayern2/sendungen/zuendfunk/fail-querdenker-prophezeien-massensterben-von-geimpften100.html
Ich denke, wenn sich die Nebenwirkungen der aktuellen Impfstoffe nicht mehr im normalen Rahmen bewegen würden, würde die Zulassung entzogen oder für bestimmten Personengruppen nicht mehr empfohlen. Daß das passiert, sehen wir ja an dem Theater um AstraZeneca und an der aktuellen Empfehlung, Moderna nicht mehr an Personen unter 30 zu verimpfen.
Es kann also keiner behaupten, daß irgendwelche Risiken und Nebenwirkungen unter den Tisch gekehrt oder verheimlicht würden.
Und dann verweise ich der Einfachheit halber auf einen [url= https://community.jesus.de/forum/ansicht/thread.html?tx_scmforum_pi1 [post_uid]=12894689&tx_scmforum_pi1[disablepreset]=0]Beitrag von Groffin[/url], der ja zu den Sterbefällen schon was gesagt hat.
Veröffentlicht von: @aleschaDie Impfgegner
Es gibt nicht "die Impfgegner", genau so wenig wie es "die Geimpften" gibt. Ich finde es lieblos, alle in einen Sack zu stecken und sich über "die ..." lustig zu machen, indem man dauernd sämtliche skurrulen Auswüchse aufzählt, die es leider auch gibt.
Angesichts dieser Faktenlage...
Die WHO zählt seit Jahren schon die Fälle von Impf-Nebenwirkungen. Die Impfung mit den bisher meisten Nebenwirkungen war die Grippe-Impfung, die in den 53 Jahren ihrer Verabreichung zu weltweit 272.202 (Stand 12. November) aufgezeichneten Nebenwirkungen geführt hat. Die Covid-Impfung gibt es seit knapp einem Jahr. In diesem EINEN Jahr wurden Impf-Nebenwirkungen verzeichnet, die fast um das Zehnfache höher waren als die der Grippe-Impfungen in 53 Jahren (2.457 Millionen). Das soll nicht bedeuten, dass die Covid-Impfung gefährlich ist oder von ihr abzuraten sei. Nur bedeutet es, dass diese Impfung Nebenwirkungen zeitigt, die mit den anderen Impfungen nicht ansatzweise vergleichbar ist. Man sollte das nicht leugnen oder unterschlagen, denn es wäre eine Lüge. Und man sollte Menschen, die sich vor diesen Nebenwirkungen fürchten, nicht zu Idioten stempeln. Punkt.
...sollte es jedem Menschen selbst erlaubt sein abzuwägen, welches Risiko er eingehen möchte. Je jünger man ist, umso schwerer wiegt die Angst vor Impfnebenwirkungen im Vergleich zum Nutzen, den die Impfung bringt.
Ja, ich weiß, dass Corona auch jüngere Menschen schwer erwischen kann. Aber im Vergleich zu Älteren sind sie ganz eindeutig weniger gefährdet. Dafür sind sie aber, soweiß ich weiß, durch die Impfung mehr gefährdet als Ältere.
Veröffentlicht von: @aleschaUnd dann verweise ich der Einfachheit halber auf einen [url= https://community.jesus.de/forum/ansicht/thread.html?tx_scmforum_pi1 [post_uid]=12894689&tx_scmforum_pi1[disablepreset]=0]Beitrag von Groffin[/url], der ja zu den Sterbefällen schon was gesagt hat.
Er hat doch nur die Zahlen wiederholt, die ich schon genannt hatte. Und noch fünf Einzelbeispiele drangehängt. Daraus habe ich keinen Erkenntnisgewinn gezogen.
Veröffentlicht von: @miss-piggyEs gibt nicht "die Impfgegner", genau so wenig wie es "die Geimpften" gibt. Ich finde es lieblos, alle in einen Sack zu stecken und sich über "die ..." lustig zu machen, indem man dauernd sämtliche skurrulen Auswüchse aufzählt, die es leider auch gibt.
Gegner ist ein neutrales Wort. Ich finde es lieblos, über den Versuch zu meckern, neutrale Ausdrücke zu benutzen.
Veröffentlicht von: @miss-piggyJe jünger man ist, umso schwerer wiegt die Angst vor Impfnebenwirkungen im Vergleich zum Nutzen, den die Impfung bringt.
Je jünger man ist, desto länger wird man statistisch etwas vom Coronavirus haben.
Der Vergleich
Angst vor Impfnebenwirkung vs. Nutzen, den die Impfung bringt
berücksichtigt nicht, dass einem der Kontakt mit Corona sicher ist und es Long Covid gibt; Spätfolgen einer Coronaerkrankung kennen wir noch gar nicht.
Tatsächlich wählt man zwischen Kontakt mit Corona nach Impfung vs. Kontakt mit Corona ohne Impfung.
Veröffentlicht von: @johnnydGegner ist ein neutrales Wort. Ich finde es lieblos, über den Versuch zu meckern, neutrale Ausdrücke zu benutzen.
Um das Wort ging es mir nicht.
Veröffentlicht von: @miss-piggyEs gibt nicht "die Impfgegner", genau so wenig wie es "die Geimpften" gibt. Ich finde es lieblos, alle in einen Sack zu stecken und sich über "die ..." lustig zu machen, indem man dauernd sämtliche skurrulen Auswüchse aufzählt, die es leider auch gibt.
Ich habe hier ganz bewußt von den Impfgegnern gesprochen.
Daneben gibt es für mich noch die Impfskeptiker.
Und die skurrilen Auswüchse sind das eine, aber wirklich gefährlich ist das permanente Geraune und aus dem Kontext gerissene Behauptungen, ggf. unterfüttert durch angebliche Studien, die sich dann meist bei näherem Hinsehen als überholt, auf nicht belastbaren Daten beruhend oder schlicht Fake entpuppen.
Veröffentlicht von: @miss-piggyQuelle
Genau Reitschuster ist so eine Quelle, die ich da im Sinn habe. Verbreitung von Fake-News, der hat schon öfter Müll behauptet.
Findest Du es nicht merkwürdig, daß Reitschuster keine Quellen angibt? Warum verlinkt er nicht einfach eine entsprechende Veröffentlichung der WHO, wo man das nachlesen kann, über was er da berichtet?
Macht Dich das nicht stutzig?
Veröffentlicht von: @miss-piggyDafür sind sie aber, soweiß ich weiß, durch die Impfung mehr gefährdet als Ältere.
Die Impfreaktionen fallen mitunter stärker aus, oder was meinst Du?
Veröffentlicht von: @miss-piggyEr hat doch nur die Zahlen wiederholt, die ich schon genannt hatte. Und noch fünf Einzelbeispiele drangehängt. Daraus habe ich keinen Erkenntnisgewinn gezogen.
Er hat die Zahlen wiederholt, aber in die richtige Relation gesetzt. Du hattest behauptet
Veröffentlicht von: @miss-piggyDen kenne ich. Dort kann man z.B. lesen, dass 1 schwerwiegende Nebenwirkung pro 5.000 Impfungen gemeldet wurde (S. 12) und 1.802 Todesfälle (S. 15).
Rechne selbst nochmal nach, ob das plausibel ist.
1 schwere Nebenwirkung pro 5000 Impfungen, aber 1.802 Todesfälle?
Tatsächlich heißt es auf Seite 15:
In 1.802 Verdachtsfallmeldungen wurde über einen tödlichen Ausgang in unterschiedlichem zeitlichem Abstand zur Impfung berichtet.
Es gab also 1.802 Verdachtsmeldungen, nicht 1.802 Todesmeldungen. Und unter diesen 1.802 Verdachtsmeldungen war eine Meldung über einen Todesfall.
Hoffe, der Erkenntnisgewinn stellt sich jetzt ein. 😊 Du hast falsch mit den Zahlen hantiert.
Veröffentlicht von: @aleschaIch habe hier ganz bewußt von den Impfgegnern gesprochen.
Daneben gibt es für mich noch die Impfskeptiker.
Ich habe dich darauf hingewiesen, dass es bei jedem Impfstoff leider auch zu schwerwiegenden Nebenwirkungen und Todesfällen kommt (da du diese Info neben anderen "Gerüchten und Falschinformationen" genannt hast). Woraufhin von dir wieder ein Verweis auf eine skurrile Aussage kam (nach einer Impfung würden Leute reihenweise tot umfallen). Soll ich mich da ernst genommen fühlen?
Veröffentlicht von: @aleschaWarum verlinkt er nicht einfach eine entsprechende Veröffentlichung der WHO, wo man das nachlesen kann, über was er da berichtet?
Er bezieht sich wohl auf die VigiAccess-Datenbank der WHO. Wenn man dort "Influenza" oder "COVID-19 vaccine" eingibt, kommen Zahlen in der angegebenen Größenordnung raus. Natürlich sind das "nur" Verdachtsmeldungen, aber zum Vergleich ist das doch mal interessant.
Veröffentlicht von: @aleschaDie Impfreaktionen fallen mitunter stärker aus, oder was meinst Du?
Ja, meines Wissens schon. Ältere scheinen die Impfung besser zu vertragen.
Veröffentlicht von: @alescha1 schwere Nebenwirkung pro 5000 Impfungen, aber 1.802 Todesfälle?
Dieses Missverständnis, das beim Lesen entstehen kann, hatte ich mit Irrwisch schon geklärt. Die 1.802 gemeldeten Todesfälle beziehen sich natürlich nicht auf die 5.000 Impfungen, sondern auf alle Impfungen insgesamt.
Veröffentlicht von: @aleschaEs gab also 1.802 Verdachtsmeldungen, nicht 1.802 Todesmeldungen. Und unter diesen 1.802 Verdachtsmeldungen war eine Meldung über einen Todesfall.
Ne, ich glaube, da liegst du jetzt daneben. Es wurden 1.802 Todesfälle (als Verdachtsfälle) gemeldet. Worauf soll sich die Zahl 1.802 sonst beziehen?
Jüngere haben zwar heftigere Impfnebenwirkungen, dafür aber auch einen besseren Impfschutz als Ältere. Ich kenn inzwischen sogar Menschen, die Angst haben, die Impfung hätte bei ihnen nicht gewirkt, weil sie keine Nebenwirkungen hatten. Diemeisten haben sich aber selbst wieder beruhigt, weil sie ja von anderen Impfungen auch keine Nebenwirkungen hatten. Und oft genug wurden schon Impfstoffe großflächig verteilt, die heftigere Nebenwirkungen hatten. FSME bei Kindern fällt mir da ein. Da war ich jedes Mal nach krank.
Veröffentlicht von: @miss-piggyIch habe dich darauf hingewiesen, dass es bei jedem Impfstoff leider auch zu schwerwiegenden Nebenwirkungen und Todesfällen kommt (da du diese Info neben anderen "Gerüchten und Falschinformationen" genannt hast). Woraufhin von dir wieder ein Verweis auf eine skurrile Aussage kam (nach einer Impfung würden Leute reihenweise tot umfallen). Soll ich mich da ernst genommen fühlen?
Du hast mich falsch verstanden.
Klar gibt es auch bei anderen Impfstoffen Nebenwirkungen bis hin zum Tod.
Nur: Bei keinem Impfstoff wird das irgendwie thematisiert (außer von radikalen Impfgegnern, die gegen jede Impfung sind). Aber jetzt bei den Corona-Impfstoffen gibt es da plötzlich Schreckensmeldungen, daß wasweißichwieviele Leute sterben, bis hin eben zum großen Massensterben von Geimpften à la Wendler oder Dr. Schiffmann.
Lies doch bitte die Aussagen in ihrem Kontext. Ich sprach davon, daß bei den Corona-Impfungen die Leute verunsichert werden, und zwar nicht nur mit einem "ja, hat Nebenwirkungen, wie andere Impfungen sie auch haben können", sondern mit (unbewiesenen) Todesfällen, Fehlgeburten, Unfruchtbarkeit etc. pp.
Daraufhin hast Du darauf hingewiesen, daß es bei jedem Impfstoff leider auch zu schwerwiegenden Nebenwirkungen und Todesfällen kommt. Ja, und? Und darauf wies ich auf die Panikmache bei den Corona-Impfstoffen hin. Und damit meine ich wohlgemerkt nicht auf sachliche Hinweise aufgrund belastbarer Daten, sondern explizit haltlose Behauptungen, basierend auf dubiosen Quellen.
Veröffentlicht von: @miss-piggyNatürlich sind das "nur" Verdachtsmeldungen, aber zum Vergleich ist das doch mal interessant.
Mag sein, aber das ist halt noch nichts belastbares.
Wäre es z.B. möglich, daß viele Nebenwirkungen gemeldet werden, weil die Leute durch diverse Meldungen sensibilisiert wurden? Wenn man x-Mal liest, daß soundsoviel Personen nach der Impfung wasweißichwas gehabt haben sollen, dann wartet man ja schon regelrecht darauf, daß man auch was hat.
Ganz ehrlich: Bisher bin ich nicht auf die Idee gekommen, daß Kopfschmerzen etc. was mit der FSME-oder Tetanus-Impfung am Vortag zu tun haben könnten.
Früher hat man sich den Impfstoff reinjagen lassen, ohne sich Gedanken zu machen. Aber da wurde halt auch nicht ständig in der Presse thematisiert, was man da nicht alles bekommen kann.
Veröffentlicht von: @miss-piggyJa, meines Wissens schon. Ältere scheinen die Impfung besser zu vertragen.
Kann schon sein, aber ist das jetzt schlimm? Eine Infektion knallt häufiger rein. Weswegen die Stiko ja auch nach einer Nutzen-Risiko-Abwägung zu dem Schluß kam, die Impfung auch für jüngere Leute zu empfehlen.
Veröffentlicht von: @miss-piggyNe, ich glaube, da liegst du jetzt daneben. Es wurden 1.802 Todesfälle (als Verdachtsfälle) gemeldet. Worauf soll sich die Zahl 1.802 sonst beziehen?
Stimmt, da lag ich jetzt falsch.
Ein tatsächlicher Zusammenhang mit der Impfung wurde aber offenbar "nur" bei 78 Fällen festgestellt. Klar ist jeder Fall einer zuviel, aber schon ein deutlicher Unterschied zu 1.802.
Jüngst hatte ja der Fall eines 12-jährigen für Aufsehen gesorgt. Inzwischen steht fest: Die Impfung war nicht die alleinige Todesursache.
Veröffentlicht von: @aleschaLies doch bitte die Aussagen in ihrem Kontext.
Hab ich. Und ich verstehe nach wie vor nicht, weshalb es eine Falschinformation sein soll, dass die Impfungen "ganz schlimme Nebenwirkungen bis hin zum Tod" haben, wenn das doch tatsächlich so ist. Vielleicht solltest du besser differenzieren zwischen Schwurbler-Aussagen und ganz realen Sorgen von Menschen, die oftmals keine prinzipiellen Impfgegner sind.
Ich verfolge nicht, was der Wendler sagt, sondern bin an sachlichen Informationen interessiert. Leider ist es gar nicht so einfach, diese zu finden.
In dem von dir verlinkten Artikel über die Todesfälle heißt es z.B.:
"Das PEI veröffentlicht jeden Monat einen Sicherheitsbericht, in dem ausführlich auf Nebenwirkungen, auch schwere und tödliche, eingegangen wird. Im aktuellen Sicherheitsbericht vom 26. Oktober taucht die Gesamtzahl 73 aber nicht auf. Warum, erklärt das PEI auch auf Nachfrage nicht." Sowas ist nicht vertrauenerweckend.
Der Hinweis auf die gemeldeten Todesfälle war früher im Inhaltsverzeichnis zu finden, jetzt ist er irgendwo im Text versteckt. Auch das wirkt nicht gerade transparent.
Das erinnert mich an den Satz von de Maizière: "Ein Teil dieser Antworten würde die Bevölkerung verunsichern"
Veröffentlicht von: @aleschaKann schon sein, aber ist das jetzt schlimm? Eine Infektion knallt häufiger rein. Weswegen die Stiko ja auch nach einer Nutzen-Risiko-Abwägung zu dem Schluß kam, die Impfung auch für jüngere Leute zu empfehlen.
Da es ein gewisses Risiko gibt, durch die Impung einen Schaden davonzutragen, sollte jeder für sich selbst abwägen dürfen, welches Risiko er eingeht: Corona oder Impfung. Man kann gern die Impfung empfehlen, aber die Leute dazu zu nötigen, finde ich fast schon kriminell.
Veröffentlicht von: @aleschaEin tatsächlicher Zusammenhang mit der Impfung wurde aber offenbar "nur" bei 78 Fällen festgestellt.
Wurden denn schon alle Fälle untersucht? Und eine Dunkelziffer an nicht gemeldeten Fällen würde ich auch nicht ausschließen.
Veröffentlicht von: @aleschaJüngst hatte ja der Fall eines 12-jährigen für Aufsehen gesorgt. Inzwischen steht fest: Die Impfung war nicht die alleinige Todesursache.
Diese Logik verstehe ich immer nicht. Der hat sich wahrscheinlich impfen lassen, weil er wegen seiner Vorerkrankung zur Risikogruppe gehört. Dass die Impfung gerade auch wegen der Vorerkrankung auch ein Risiko darstellt, war ihm bzw. seinen Eltern evtl. gar nicht so klar.
Veröffentlicht von: @miss-piggyHab ich. Und ich verstehe nach wie vor nicht, weshalb es eine Falschinformation sein soll, dass die Impfungen "ganz schlimme Nebenwirkungen bis hin zum Tod" haben, wenn das doch tatsächlich so ist. Vielleicht solltest du besser differenzieren zwischen Schwurbler-Aussagen und ganz realen Sorgen von Menschen, die oftmals keine prinzipiellen Impfgegner sind.
Letzteres habe ich versucht, indem ich zwischen Impfgegnern und Impfskeptikern differenziert habe und erläutert habe, wo ich den Unterschied zwischen Schwurbler-Aussagen und sachlicher Information sehe.
Entweder drücke ich mich unklar aus, oder Du überliest das. Was mich irritiert, schließlich ging es mir in dem Beitrag, auf den Du reagiert hast, eben darum, daß nicht alle, die jetzt noch nicht geimpft sind, Querdenker sind. Ich versuchte zum Ausdruck zu bringen, daß darunter eben auch Leute sind, die ganz reale Sorgen haben, aber von unseriösen Quellen verunsichert werden.
Ich versuche es nochmal: es ist keine Falschinformation, daß es Nebenwirkungen bis zum Tod gibt.
Sehr wohl aber kursieren viele Falschinformationen darüber, welche Nebenwirkungen gibt und in welchem Ausmaß.
Letzteres führt dazu, daß viele, die, die keine prinzipiellen Impfgegner sind, verunsichert sind und die Impfung ablehnen. Aufgrund von inzwischen widerlegten Behauptungen oder Behauptungen, denen keine belastbare Evidenz zugrunde liegt.
Veröffentlicht von: @miss-piggyWurden denn schon alle Fälle untersucht?
Weiß ich nicht, aber ich denke, da wird schon genau hingeschaut.
Veröffentlicht von: @miss-piggyDass die Impfung gerade auch wegen der Vorerkrankung auch ein Risiko darstellt, war ihm bzw. seinen Eltern evtl. gar nicht so klar.
Kann ich nicht beurteilen. Ich weiß nicht, wer geimpft hat und ob eine sorgfältige Anamnese vorlag.
Man weist ja bei dem Thema geimpft - ungeimpft auf die Leute hin, die sich nicht impfen lassen können, weil irgendwelche gesundheitlichen Gründe dagegen sprechen. Und für deren Schutz es wünschenswert wäre, wenn sich diejenigen impfen lassen, bei denen nichts dagegen spricht.
Ok, habe verstanden, worum es dir geht. In dem ersten Beitrag, auf den ich reagiert habe, hast du dich allerdings schon unklar ausgedrückt.
Veröffentlicht von: @aleschaIch versuche es nochmal: es ist keine Falschinformation, daß es Nebenwirkungen bis zum Tod gibt.
Sehr wohl aber kursieren viele Falschinformationen darüber, welche Nebenwirkungen gibt und in welchem Ausmaß.
Tja und das herauszufinden ist halt nicht so einfach, finde ich. Also welches Ausmaß die Nebenwirkungen tatsächlich haben. Wahrscheinlich wird sich das erst noch herausstellen, wer mit seiner Einschätzung richtig oder falsch lag.
Veröffentlicht von: @aleschaWeiß ich nicht, aber ich denke, da wird schon genau hingeschaut.
Kann sein. Oder auch nicht.
Veröffentlicht von: @aleschaMan weist ja bei dem Thema geimpft - ungeimpft auf die Leute hin, die sich nicht impfen lassen können, weil irgendwelche gesundheitlichen Gründe dagegen sprechen. Und für deren Schutz es wünschenswert wäre, wenn sich diejenigen impfen lassen, bei denen nichts dagegen spricht.
Nachdem sich herausgestellt hat, dass Geimpfte auch infektiös sein können und wir nicht nur eine Pandemie der Ungeimpften haben, löst die Impfung dieses Problem leider auch nicht wirklich.
Veröffentlicht von: @miss-piggyNachdem sich herausgestellt hat, dass Geimpfte auch infektiös sein können und wir nicht nur eine Pandemie der Ungeimpften haben, löst die Impfung dieses Problem leider auch nicht wirklich.
Doch, es löst schon sehr viele Probleme, denn es sterben heute trotz Infektion deutlich (!!) weniger Infizierte an Corona als noch im März.
Veröffentlicht von: @tristesseDoch, es löst schon sehr viele Probleme, denn es sterben heute trotz Infektion deutlich (!!) weniger Infizierte an Corona als noch im März.
Es ging gerade um was anderes.
Das willst du trennen?
OK. Wow.
Darf ich dann meinen Einlass zur Diskussion stellen? Der ist im Thema nicht unwichtig.
Es ging um den Schutz derjenigen, die sich nicht impfen lassen können. Dieses Problem lässt sich durch eine hohe Impfquote auch nicht lösen, da Geimpfte auch infektiös sein können.
Gerade in einem Interview mit Kekulé in der WELT gelesen:
"Interessante Studien zeigen, dass die Ansteckungsgefahr bei vorsichtigen Ungeimpften geringer ist als bei denjenigen Geimpften, die glauben, ihnen könne nichts passieren."
Es hängt also nach wie vor vom eigenen Verhalten und vom Verhalten der anderen ab, wie hoch das Risiko einer Ansteckung ist. Durch 2G-Regeln und ähnliches wird den Leuten suggeriert, Geimpfte wären sicher, und einige verhalten sich dadurch unvorsichtiger.
Veröffentlicht von: @tristesseDarf ich dann meinen Einlass zur Diskussion stellen? Der ist im Thema nicht unwichtig.
Kannst du gern machen.
Veröffentlicht von: @miss-piggyNachdem sich herausgestellt hat, dass Geimpfte auch infektiös sein können und wir nicht nur eine Pandemie der Ungeimpften haben, löst die Impfung dieses Problem leider auch nicht wirklich.
Doch, Stichwort Herdenimmunität. Ob die bei Corona überhaupt zu erreichen ist, ist fraglich, zumal wir von dieser noch weit entfernt sind. Laut einer Studie aus Baden-Württemberg bräuchte es hierfür eine Impfquote von 90%.
Trotzdem: Je mehr Leute geimpft sind, desto mehr wird der Virus ausgebremst. Zum reduziert die Impfung das Risiko, sich zu infizieren, zum anderen:
Zudem kommt die Zusammenfassung von mehreren Studien zur Wirksamkeit von Corona-Impfstoffen zum Ergebnis, dass Geimpfte, die sich infizieren, um etwa 40 Prozent weniger ansteckend sind als Infizierte ohne Impfung.
https://www.pharmazeutische-zeitung.de/wo-bleibt-die-herdenimmunitaet-129574/
Sprich: Die Impfung trägt wesentlich zur Lösung bei.
Veröffentlicht von: @aleschaDoch, Stichwort Herdenimmunität. Ob die bei Corona überhaupt zu erreichen ist, ist fraglich, zumal wir von dieser noch weit entfernt sind. Laut einer Studie aus Baden-Württemberg bräuchte es hierfür eine Impfquote von 90%.
Laut dem Interview mit Kekulé (heute in der WELT) kann eine Herdenimmunität bei Coronaviren gar nicht erreicht werden. Ich weiß auch nicht, wer nun recht hat. Aber dass Geimpfte ebenfalls infektiös sein können, steht ja außer Frage.
Es gibt verschiedene Aussagen und Studien zu dem Thema, wie ansteckend Geimpfte im Vergleich zu Ungeimpften sind. Und "geimpft" ist nicht gleich "geimpft". Bei manchen wirkt die Impfung schon nach spätestens 4 Monaten nicht mehr.
Und dazu kommt noch das Verhalten. Wer geimpft ist, hat einen Freifahrtschein und muss sich kaum noch testen lassen.
Veröffentlicht von: @miss-piggyUnd dazu kommt noch das Verhalten. Wer geimpft ist, hat einen Freifahrtschein
Kann man so nicht sagen - auch für Geimpfte gelten immer noch Maskenpflicht und Abstand halten.
Aber tatsächlich haben wir mehr Freiheiten, jedenfalls ab dieser Woche in NRW.
Ungeimpft kommst du nicht mehr ins Kino, Theater, Restaurant, Fitness-Studio oder Schwimmbad.
Umso weniger verstehe ich diejenigen, die sich immer noch nicht impfen lassen wollen....
Veröffentlicht von: @suzanne62Kann man so nicht sagen - auch für Geimpfte gelten immer noch Maskenpflicht und Abstand halten.
Ja, aber es gibt durchaus Geimpfte, die glauben, dass sie unter Geimpften absolut sicher sind. Mein Chef geht z.B. mit FFP2-Maske auf die Straße, setzt sich aber mit einem Geimpften zu einem Meeting in ein kleines Zimmer bei geschlossener Tür, ohne Lüftung, ohne Abstand, ohne Test. Nur mal so als Beispiel.
Es wurde den Leuten ja eingetrichtert, dass die Impfung schützt und ihnen ihre Freiheit zurückgibt. Da muss erst allmählich wieder ein Umdenken stattfinden.
Veröffentlicht von: @suzanne62Umso weniger verstehe ich diejenigen, die sich immer noch nicht impfen lassen wollen....
Von wollen kann bald nicht mehr die Rede sein. Durch die Maßnahmen, die ab morgen gelten, wird man quasi zur Impfung genötigt. Zermürbungstaktik könnte man es nennen.
Veröffentlicht von: @miss-piggyMein Chef geht z.B. mit FFP2-Maske auf die Straße, setzt sich aber mit einem Geimpften zu einem Meeting in ein kleines Zimmer bei geschlossener Tür, ohne Lüftung, ohne Abstand, ohne Test. Nur mal so als Beispiel.
Da passt tatsächlich etwas nicht.
Allerdings sind Geimpfte füreinander wirklich nicht so gefährlich wie sie es für Ungeimpfte sein können oder wie Ungeimpfte untereinander.
Veröffentlicht von: @miss-piggyEs wurde den Leuten ja eingetrichtert, dass die Impfung schützt und ihnen ihre Freiheit zurückgibt.
Dem ist ja auch so, wenn auch leider (noch) nicht in dem Maße, in dem ich es mir erhofft habe.
Im Moment kann ich als vollständig Geimpfte in NRW ein einigermaßen normales Leben führen und gehe davon aus, dass das wohl weitgehend so bleiben wird.
Wir haben Anfang 2022 Landtagswahlen und Hendrik Wüst wird seine Wiederwahl nicht gefährden wollen, indem er der geimpften Mehrheit noch mal einen Lockdown aufzwingt - und er kann sich erst recht nicht leisten, seinen Koalitionspartner FDP zu vergrätzen - jetzt Koalitionsbruch und Neuwahlen und er ist weg vom Fenster.
Ich fühle mich mit meiner Moderna-Impfung zwar nicht 100%ig, aber ausreichend sicher - 100%ige Sicherheit kann man nicht verlangen und ich möchte mein Leben auch nicht dauerhaft auf Eis legen bis Corona mal irgendwann weg ist.
Veröffentlicht von: @miss-piggyVon wollen kann bald nicht mehr die Rede sein. Durch die Maßnahmen, die ab morgen gelten, wird man quasi zur Impfung genötigt. Zermürbungstaktik könnte man es nennen.
So ähnlich habe ich das auch von einigen Bekannten gehört, die ich am Impfpavillon habe anstehen sehen - "ich will dat nich - aber bevor ich gezz gar nix mehr darf...."
Letztlich kommt es nicht darauf an, aus welchem Grund jemand das Richtige tut, auch wenn es besser wäre, die Leute würden es aus Überzeugung tun.
Ich finde nach wie vor, dass, solange es keine ausdrückliche Impfpflicht gibt, es auch keinen Grund gibt, Impfverweigerer zu dissen, da sie sich ja im Rahmen des Legalen bewegen.
Aber ich habe nichts gegen eine Impfpflicht einzuwenden.
Solange wir nicht eine ähnlich hohe Impfquote erreichen wie etwa Dänemark, Spanien und Portugal, solange kommen wir aus diesem endlosen Schlamassel nicht heraus.
Mir ist es im Moment egal, was ich im Freizeitbereich darf oder nicht darf. Nervig finde ich nur, dass ich ab morgen fürs Büro und für den ÖPNV täglich ein Testzertifikat brauche. Wobei mich das Testen als solches nicht stört, das mache ich sowieso. Aber das tägliche Aufsuchen einer Teststation könnte nervig werden.
Wobei ich in München sehr privilegiert bin, da es hier genügend Teststationen gibt mit verschiedenen Öffnungszeiten. Und ich wohne sogar neben einer Teststation. In kleineren Orten sieht das schon anders aus. Ich frage mich, was die Politiker, die das beschlossen haben, sich dabei gedacht haben. Entweder sind die vom normalen Leben eines normalen Bürgers so weit entrückt, dass sie keine Ahnung haben, was es bedeutet. Oder sie schikanieren die Leute mit Absicht. Naja, beides wahrscheinlich.
Veröffentlicht von: @suzanne62Ich finde nach wie vor, dass, solange es keine ausdrückliche Impfpflicht gibt, es auch keinen Grund gibt, Impfverweigerer zu dissen, da sie sich ja im Rahmen des Legalen bewegen.
Das finde ich löblich. Ich kenne auch einige Geimpfte, die das Spiel nicht mitmachen und die sich z.B. erinnern, dass wir schon seit Jahren einen Pflegenotstand haben und dass das in den Wintermonaten auch früher schon ein Problem war. Jetzt hat es sich noch mal verschärft. Aber das alles jetzt nur den Ungeimpften in die Schuhe zu schieben, ist zu durchschaubar.
Veröffentlicht von: @suzanne62Aber ich habe nichts gegen eine Impfpflicht einzuwenden.
Dann würde wenigstens der Staat für Schäden haften, wenn ich das richtig sehe.
Veröffentlicht von: @miss-piggyVeröffentlicht von: @miss-piggyAber ich habe nichts gegen eine Impfpflicht einzuwenden.
Dann würde wenigstens der Staat für Schäden haften, wenn ich das richtig sehe.
Tut er das nicht jetzt auch schon?
Veröffentlicht von: @belannaTut er das nicht jetzt auch schon?
Ich kenne mich da nicht wirklich aus. Aber ich dachte immer, man unterschreibt, dass man sich freiwillig impfen lässt und somit haftet man selber. Aber vielleicht weiß der Rechtsanwalt mehr.
Wer haftet, wenn es zu gesundheitlichen Schäden durch die Impfung kommt?
Mit dem Zweiten Gesetz zur Änderung des Infektionsschutzgesetzes wurde in § 60 IfSG klargestellt, dass für alle gesundheitlichen Schäden, die im Zusammenhang mit Schutzimpfungen eingetreten sind, die auf Grundlage der Coronavirus-Impfverordnung seit 27. Dezember 2020 vorgenommen wurden, bundeseinheitlich ein Anspruch auf Entschädigung besteht. Dieser Anspruch besteht unabhängig von den öffentlichen Empfehlungen der Landesbehörden.
https://www.bundesgesundheitsministerium.de/coronavirus/faq-covid-19-impfung.html - die sollten es wohl wissen, oder?
Genauer:
Wer haftet, wenn es zu gesundheitlichen Schäden durch die Impfung kommt?
Mit dem Zweiten Gesetz zur Änderung des Infektionsschutzgesetzes wurde in § 60 IfSG klargestellt, dass für alle gesundheitlichen Schäden, die im Zusammenhang mit Schutzimpfungen eingetreten sind, die auf Grundlage der Coronavirus-Impfverordnung seit 27. Dezember 2020 vorgenommen wurden, bundeseinheitlich ein Anspruch auf Entschädigung besteht. Dieser Anspruch besteht unabhängig von den öffentlichen Empfehlungen der Landesbehörden.
Wo ist da jetzt der Unterschied zu dem, was ich schrieb?
😀
Mein Fehler.
Habe nur auf den Link geachtet.
Blau heißt für mich Zitat aus dem Vorbeitrag. Das überspringe ich beim Lesen gerne mal.
Danke, gut zu wissen.
Diese Aussage stimmt so nicht!
Veröffentlicht von: @miss-piggyEs wurde den Leuten ja eingetrichtert, dass die Impfung schützt und ihnen ihre Freiheit zurückgibt. Da muss erst allmählich wieder ein Umdenken stattfinden.
Uns wurde sowohl bei derersten, als auch bei der 2. Impfung gesagt, dass diese Impfung nach 14 Tagen nur etwa einen 90%igen Schutz bietet!
Kennst du diese Werbung des Bundesministeriums für Gesundheit?
Nein,sie interessiert mich auch nicht.
Denn ich habe mich aus 2 Gründen impfen lassen
1. um selbst besser geschützt zu sein.
2.um auch meinen Nächsten sozu lieben wie mich selbst, sprich, auch ihn besser zu schützen.
Interessantes aktuelles Erleben
Ich komme gerade von meiner Hausärztin.
Da mein alter Impfpass seit 14 Jahren verschollen ist, wollte ich mit ihr besprechen, welche weiteren Impfungen für mich jetzt noch relevant sind.
Neben der Pneumokokken Impfung, die ich sofort bekommen habe, ist noch eine 4fach Impfung ( Tetanus, Keuchhusten, Polio und Diphterie)nötig.
Später dann auch noch eine Impfung gegen Gürtelrose.
Die Besatzung der Praxis wirkte ziemlich ausgelaugt....ob der vielen Booster Impfanfragen. Und der aktuellen Boosterimpfung.
Rückgefragt, wie es mit Erstimpfungen in dieser neuen überschappenden Welle ausschaut, kam die Aussage, dass sich nur sehr, sehr wenige bisher nicht Geimpfte zur Coronaimpfung entschliessen.
Ich frage mich,was denn noch alles geschehen muss und wie viel Menschen durch ihre Verweigerung noch ihr Leben verlieren werden.
Über 100 000 Tote schon jetzt nur durch Corona in unserem Land
Veröffentlicht von: @irrwischNein,sie interessiert mich auch nicht.
Na dann...
Veröffentlicht von: @irrwischRückgefragt, wie es mit Erstimpfungen in dieser neuen überschappenden Welle ausschaut, kam die Aussage, dass sich nur sehr, sehr wenige bisher nicht Geimpfte zur Coronaimpfung entschliessen.
Daran kann man erkennen, dass die bisher noch Ungeimpften nicht einfach nur zu faul, zu bequem oder zu gedankenlos sind, sondern durchaus Gründe haben, weshalb sie diese Impfung nicht haben wollen. Wie wär´s, wenn du das mal respektiert würdest?
Veröffentlicht von: @miss-piggysondern durchaus Gründe haben, weshalb sie diese Impfung nicht haben wollen
Nunja. Die Gründe beruhen halt großenteils auf Fehlinformationen. Die sich hartnäckig halten.
Mit Faulheit oder Bequemlichkeit kann man das nicht mehr erklären, wenn in den Öffis und am Arbeitsplatz die 3G-Regelung greift und man sich als Ungeimpfter täglich testen lassen muß.
Veröffentlicht von: @aleschaNunja. Die Gründe beruhen halt großenteils auf Fehlinformationen.
Das wird sich noch herausstellen.
Wann wären denn dann Deine Bedenken ausgeräumt?
Inzwischen sind 3,33 Milliarden Menschen vollständig geimpft. Das sind 42,7 % der Weltbevölkerung.
Daß die Impfstoffe noch nicht ausreichend getestet worden seien kann man ja nun wirklich nicht mehr behaupten.
Die Impfstoffe sind trotzdem erst seit einigen Monaten im Einsatz. Und selbst in dieser Zeit ändern sich schon laufend die Erkenntnisse darüber, wie wirksam sie sind, wie ansteckend man trotz Impfung noch ist etc.
Ja, und bis für die Skeptiker dann eine langfristige Datenlage ausreicht, laufen die Intensivstationen voll, müssen Intensivpatienten quer durch die Republik oder gar ins Ausland verlegt werden, müssen OP - z.B. Tumor-OP - verschoben werden.
Und wenn OP verschoben werden und Leute, die aus nicht-Corona-Gründen auf Intensiv müssen, dort aber nichts mehr frei ist und sie zu spät oder nicht adäquat behandelt werden, haben wir zusätzlich noch Leute, die nicht an Corona versterben, sondern wegen Corona.
Inzwischen bereitet man sich wieder auf eine Triage vor.
Intensivmedizinern fehlt inzwischen jedes Verständnis für die Impfverweigerung.
So sagt Michael Albrecht, Intensivmediziner und Medizinischer Vorstand des Universitätsklinikums Carl Gustav Carus in Dresden:
»Was mich wirklich wütend macht, ist die entsolidarisierte Gesellschaft«, sagt Albrecht. »Die Leute, die sich nicht haben impfen lassen, ohne Not.« In manchen Regionen Sachsens betrage die Impfquote unter 45 Prozent. »Da muss ich mich immer zähmen, ruhig zu bleiben.«
https://www.spiegel.de/wissenschaft/medizin/corona-in-deutschland-steuern-wir-auf-den-naechsten-lockdown-zu-a-2a01975f-0e34-4bc4-9d84-176046487927
Und er ist nicht der einzige, der so denkt.
Klar, wir können auch noch x-Mal Lockdowns machen - derzeit halten Experten das für die einzige Möglichkeit, die Welle zu brechen, weil 3G und 2G alleine nichts mehr bringen. Wir können auch, weil die Inzidenzen gerade in der Gruppe der Kinder und Jugendlichen (die ja noch großenteils ungeimpft sind) am höchsten sind, die Schulen wieder wochen- oder monatelang schließen, damit die nicht ihre Eltern oder Großeltern anstecken, die nach wie vor das Virus für harmlos oder eine Erfindung der Regierung/von Bill Gates/der Pharmaindustrie/sonstiger finsterer Mächte halten oder erstmal noch ein paar Monate oder gar Jahre abwarten wollen, ob die Impfung wirklich sicher ist.
Das alles mit den entsprechenden sozialen, wirtschaftlichen und z.T. auch gesundheitlichen Folgen.
Ich muß leider sagen, daß das Verständnis für sowas bei mir immer mehr schwindet.
Und ich wütend auf die ganzen Schwurbler bin, die sowas mit zu verantworten haben.
Veröffentlicht von: @aleschaIch muß leider sagen, daß das Verständnis für sowas bei mir immer mehr schwindet.
Und ich wütend auf die ganzen Schwurbler bin, die sowas mit zu verantworten haben.
Ich kenne Ungeimpfte, die der Meinung sind, wenn man weiterhin Maske trägt, ggf. Läden und Schulen schließt und Kontakte einschränkt, ist der ganze Impfkram nicht nötig und das sitzt sich dann irgendwann schon aus.
Ich frag mich, wie lange diese Personen sich den vorstellen, dass wir die Wirtschaft noch weiter gegen die Wand fahren können. Bis es keine Kneipen und Theater mehr gibt? Bis es nur noch Discounter gibt und Amazon? Klar kann man das aussitzen, von natürlich Selektion schwafeln und das Essen liefern lassen. Aber ich bin da ehrlich gesagt nicht bereit zu. Und darum bin ich auch nicht für einen Lockdown für alle, weil der Leidensdruck sich impfen zu lassen dann wegfällt, sondern weiterhin Ungeimpfte auszuschließen. So lange, bis wir entweder durch sind oder sie sich endlich impfen lassen.
Veröffentlicht von: @miss-piggyVeröffentlicht von: @miss-piggyRückgefragt, wie es mit Erstimpfungen in dieser neuen überschappenden Welle ausschaut, kam die Aussage, dass sich nur sehr, sehr wenige bisher nicht Geimpfte zur Coronaimpfung entschliessen.
Daran kann man erkennen, dass die bisher noch Ungeimpften nicht einfach nur zu faul, zu bequem oder zu gedankenlos sind, sondern durchaus Gründe haben, weshalb sie diese Impfung nicht haben wollen. Wie wär´s, wenn du das mal respektiert würdest?
Findest du, dass ich über Ungeimpfte so denke?
Veröffentlicht von: @irrwischFindest du, dass ich über Ungeimpfte so denke?
Nein, du denkst noch viel schlimmer.
Veröffentlicht von: @miss-piggyVeröffentlicht von: @miss-piggyFindest du, dass ich über Ungeimpfte so denke?
Nein, du denkst noch viel schlimmer.
Ich konstatiere:
Du hast 0 Ahnung von meinen Gedanken!
Veröffentlicht von: @irrwischIch konstatiere:
Du hast 0 Ahnung von meinen Gedanken!
Das, was du hier im Forum schreibst, kann doch jeder lesen.
Naja. Dein Tonfall ist schon relativ scharf, ich hab auch nicht den Eindruck von Deinen Beiträge bisher, dass Du noch Wohlwollen für Ungeimpfte hegst 😊
Veröffentlicht von: @tristesseNaja. Dein Tonfall ist schon relativ scharf, ich hab auch nicht den Eindruck von Deinen Beiträge bisher, dass Du noch Wohlwollen für Ungeimpfte hegst 😊
Ob das vielleicht Hintergründe hat?
Natürlich hat das Hintergründe, grundlos wirst Du diesen Ton ja nicht anschlagen. Aber die Hintergründe bezweifelt ja keiner, wie ich das hier so mitbekomme, sondern wie Du Dich hier äußerst.
Hier noch ein Auszug.........
......aus einem Text zu jetzt schon nötig werdender Triage in Österreich aus diesem Artikel darüber
https://science.orf.at/stories/3209927/?utm_source=pocket-newtab-global-de-DE
Da geht es um Solidarität und Eigeninteresse
Es ist ein gebotener Akt der Solidarität, sich gegen Covid-19 impfen zu lassen. Eine Pandemie, so hat die Bioethikkommission treffend gesagt, ist keine Privatsache. Wer sich nicht impfen lässt, obwohl keine medizinischen Gründe dagegensprechen, gefährdet nicht nur sich selbst, sondern nimmt Effekte in Kauf, die auch andere belasten und gefährden. Es gibt daher gute Gründe für eine allgemeine Impfpflicht, wenn der Staat seiner Pflicht nachkommen will, für den Schutz der Gesundheit und der öffentlichen Sicherheit nachzukommen.
Veröffentlicht von: @miss-piggyMein Chef geht z.B. mit FFP2-Maske auf die Straße, setzt sich aber mit einem Geimpften zu einem Meeting in ein kleines Zimmer bei geschlossener Tür, ohne Lüftung, ohne Abstand, ohne Test. Nur mal so als Beispiel.
Die Chance, dass einer von beiden deswegen auf die Intensivstation muss, ist jedenfalls erheblich reduziert...
Veröffentlicht von: @lucan-7Die Chance, dass einer von beiden deswegen auf die Intensivstation muss, ist jedenfalls erheblich reduziert...
Reduziert schon, aber durchaus noch vorhanden. Ca. 30% der Corona-Patienten auf Intensivstationen sind Geimpfte. Bei den Über-60-Jährigen sind es 44% laut Focus.
Wenn einer Angst vor einer Ansteckung hat, sollte er sich auch unter Geimpften vorsichtig verhalten und nicht nur auf der Straße.
Veröffentlicht von: @miss-piggyReduziert schon, aber durchaus noch vorhanden. Ca. 30% der Corona-Patienten auf Intensivstationen sind Geimpfte. Bei den Über-60-Jährigen sind es 44% laut Focus.
Wenn einer Angst vor einer Ansteckung hat, sollte er sich auch unter Geimpften vorsichtig verhalten und nicht nur auf der Straße.
Dir ist hoffentlich auch klar, wie diese Zahlen zustandekommen?
Also, du gehst jetzt nicht davon aus, dass 30% der Geimpften auf der Intensivstation landen oder so was, oder...?
Veröffentlicht von: @lucan-7Also, du gehst jetzt nicht davon aus, dass 30% der Geimpften auf der Intensivstation landen oder so was, oder...?
Nein, ganz verblödet bin ich noch nicht.
Du nicht, aber das schlimme ist, daß genau dieser Eindruck manchmal vermittelt wird um zu sagen, daß die Impfungen sinnlos sind.
Dagegen wehrt sich der folgende, inzwischen viral gehende Nachweis des Prävelanzfehlers:
Huhu!
100 Einwohner-Dorf
99 sind geimpft, 1 nicht.
2 kommen mit Corona ins Krankenhaus:
1 geimpft und 1 ungeimpft.Medien: "In den Krankenhäusern liegen 50% Geimpfte!"
Prävalenzfehler!
Im Beispiel landen 100% der Ungeimpften im Krankenhaus und nur 1,01% der Geimpften.
Tschüssi!
Daß auch Geimpfte auf der Intensiv landen wird man auch mit einer durchgeimpften Bevölkerung nicht verhindern können. Aber die Zahl derer, die trotz Impfung auf der Intensiv landen, bringt nicht die Intensivstationen zum Überlaufen, so daß Intensivpatienten inzwischen quer durch die Republik oder gar ins Ausland gekarrt werden müssen.
Ziel ist es ja nicht, Covid-19 auszurotten, das kann man sich abschminken. Ziel ist es, Covid-19 endemisch werden zu lassen.
Die Endemie bezeichnet grundsätzlich eine Art ausgeglichenen Zustand, bei dem in einer bestimmten Region regelmäßig ähnlich viele Krankheitsfälle auftreten. Das kann auf zwei Arten passieren: kontinuierlich (zum Beispiel HI-Virus) oder etwa periodisch (zum Beispiel Erkältungsvirus).
Wir leben mit vielen endemischen Viren zusammen
Endemisch ist allerdings nicht gleichbedeutend mit harmlos (siehe HIV). Daher braucht es Schutzvorkehrungen, auch im Fall des Coronavirus. Man könnte sich das Virus als eine Pistolenkugel vorstellen. Auch in der Endemie ist sie potenziell tödlich. Sobald die Menschheit aber eine kugelsichere Weste besitzt, werden tödliche Unfälle seltener. Dieser Schutz ist die Immunantwort nach Erstkontakt oder Impfung.Wir leben mit sehr vielen endemischen Viren, darunter auch zahlreiche humane Coronaviren (HCoV) mit kryptischen Bezeichnungen wie 229E, OC43, NL63 oder HKU1. Sie begleiten uns schon seit langer Zeit, treten vor allem in den Wintermonaten auf und sind für bis zu 30 Prozent aller akuten Erkrankungen der Atemwege verantwortlich, die zusammen mit den Influenzaviren in der kalten Jahreszeit zu Grippe- und Erkältungswellen führen. Daran haben wir uns schlicht gewöhnt, weil es nie anders war.
Andernfalls werden Masken, Kontaktreduzierungen, Lockdowns noch etliche Jahre zum Dauerzustand.
https://www.quarks.de/allgemein/wie-es-mit-corona-weitergeht/
Veröffentlicht von: @aleschaAber die Zahl derer, die trotz Impfung auf der Intensiv landen, bringt nicht die Intensivstationen zum Überlaufen, so daß Intensivpatienten inzwischen quer durch die Republik oder gar ins Ausland gekarrt werden müssen.
Man könnte auch behaupten, dass die Übergewichtigen die Intensivstationen zum Überlaufen bringen und das gilt vermutlich nicht nur für Corona.
Übrigens werden bei uns auch Corona-Patienten aus dem Ausland behandelt, was ich völlig in Ordnung finde (nicht dass ein falscher Eindruck entsteht). Ich weiß nicht, ob die in der Statistik auch mitgezählt werden.
Und das mit dem Überlaufen entsteht ganz einfach durch Bettenabbau bzw. dadurch dass Pflegekräfte "verschwinden". Ich kenne viele Menschen, Geimpfte und Ungeimpfte, die es ums Verrecken nicht verstehen können, weshalb man in einer Pandemie nicht alles dafür tut, um diesen Mangel endlich zu beheben.
Da scheint schon Jahre zuvor was schiefgelaufen zu sein. Die Einführung der Fallpauschalen bringt wirtschaftlichen Druck und sehr viel Aufwand mit sich. Auch vor Corona haben schon viele Menschen diesen Beruf nach wenigen Jahren verlassen. Und das liegt nicht allein an der Bezahlung, sondern an den Bedingungen insgesamt, habe ich mir sagen lassen. Zum Beispiel dass bei uns der Arzt alles entscheidet und man als Krankenpfleger wenig Kompetenzen übertragen bekommt. In anderen Ländern scheint das ein wenig anders zu sein, da hat dieser Beruf ein besseres Ansehen.
Aber daran muss man nichts ändern. Jetzt hat man ja die Ungeimpften, die an allem Schuld sind.
Veröffentlicht von: @miss-piggyAber daran muss man nichts ändern. Jetzt hat man ja die Ungeimpften, die an allem Schuld sind.
Nicht an "Allem". Aber daran, dass sich der ganze Mist mit Einschränkungen und Lockdowns noch lange Zeit weiter hinziehen wird. Nach momentanem Stand der Dinge noch das ganze nächste Jahr.
Im Grunde sollte man alle Leute, die zu Anti-Coronamaßnahmen-Demos gehen, dazu ermutern eng beieinander zu stehen und keine Masken zu tragen.
Denn die Pandemie wird erst dann vorbei sein, wenn alle Leute entweder geimpft sind oder sich angesteckt haben.
Und ich habe keine Lust darauf zu warten, bis all die Spinner endlich alle einmal infiziert waren...
Veröffentlicht von: @miss-piggyÜbrigens werden bei uns auch Corona-Patienten aus dem Ausland behandelt
Wie viele denn?
Veröffentlicht von: @miss-piggyUnd das mit dem Überlaufen entsteht ganz einfach durch Bettenabbau bzw. dadurch dass Pflegekräfte "verschwinden". Ich kenne viele Menschen, Geimpfte und Ungeimpfte, die es ums Verrecken nicht verstehen können, weshalb man in einer Pandemie nicht alles dafür tut, um diesen Mangel endlich zu beheben.
In der Tat.
Die Versäumnisse kann man nicht leugnen.
Mit ein Grund dafür, daß Pflegekräfte verschwinden, ist, daß die jetzt nach fast 2 Jahren Pandemie ausgelaugt sind:
Eine repräsentative Blitzumfrage bei 233 Krankenhäusern kam zu dem Ergebnis, dass in fast drei Vierteln der deutschen Krankenhäuser mit Intensivbetten derzeit weniger Intensivpflegekräfte zur Verfügung stehen als noch Ende 2020. Als Hauptgründe nannten die Befragten Kündigungen, interne Stellenwechsel oder Arbeitszeitreduktion von Intensivpflegekräften. Der Wechsel in andere Abteilungen könnte erklären, weshalb der Fachkräftemangel auf den Intensivstationen steigt, ohne sich in der Beschäftigungsstatistik niederzuschlagen.
[...]
»Wir Intensivmediziner sind einfach durch und können das Elend nicht mehr ertragen. Meine Mitarbeiter bitten mich schon, nicht mehr auf Intensiv eingesetzt zu werden. Manche kündigen und gehen einfach in Häuser ohne Intensivmedizin. Auch der Krankenstand wird höher.«
Die gravierenden politischen Versäumnisse sind das eine, aber man muß halt auch ganz einfach sagen:
Veröffentlicht von: @miss-piggyJetzt hat man ja die Ungeimpften, die an allem Schuld sind.
Sie sind nicht unwesentlich mit dafür verantwortlich. Je mehr geimpft wären, desto weniger Leute lägen auf der Intensiv.
Heute erst einen Artikel gelesen, daß sich die Brasilianer - und Brasilien war ja ein Corona-Hotspot - sich verwundert über die Inzidenzen in Deutschland wundern. Und man schon Angst vor einer deutschen Virusvariante hat.
Dass nun aber ausgerechnet jenes reiche Deutschland, aus dem die auch in Brasilien begehrteste aller Impfungen kommt, noch einmal in eine solch dramatische Lage geraten könnte, können viele Brasilianerinnen und Brasilianer kaum begreifen. Mehr als 60.000 Neuinfektionen täglich – diese Zahlen beunruhigen sogar ihre Gesundheitsexperten. »Die Zirkulation des Virus in der Bevölkerung ist extrem hoch«, so die Infektiologin Stucci, »ich mache mir große Sorgen, dass eine neue, deutsche Supervariante entstehen könnte, die sich dann in der Welt ausbreitet.«
In Brasilien hat man Vertrauen in Impfungen, da ändert nicht mal Bolsonaros Geschwurbel etwas. Da wurde und wird straff durchgeimpft, Impfgegner gibt es kaum.
Veröffentlicht von: @miss-piggyUnd das mit dem Überlaufen entsteht ganz einfach durch Bettenabbau bzw. dadurch dass Pflegekräfte "verschwinden".
Zu Beginn der Pandemie wurden Intensivbetten von den Krankenhäusern bereitgestellt - damals ohne das zugehörige Fachpersonal. Der Rückgang der Betten liegt vor allem daran, dass nun auch die personelle Ressource einbezogen wird.
Die Auslastung der Betten war zwischenzeitlich immer recht hoch, was unter anderem daran liegt, dass in der Sommerzeit als die Pandemie schwächer war viele Operationen nachgeholt wurden, die im Anschluss eine intensivmedizinische Betreuung erfordern. Diese wurden jetzt wieder heruntergefahren um Platz für die Covid-Fälle zu machen.
Die Behandlung von Covid-19 auf der Intensivstation erfordert umfassende Betreuung und Fachkenntnis mit den Beatmungsgeräten.
Die Dauer der Behandlung, also die Liegezeit, auf der Intensivstation ist für Covid-Fälle ebenfalls höher als der Durchschnitt.
--> Covid-Patienten "reservieren" länger die Intensivbetten, weshalb es hier schneller zu einer Überlastung kommt
In einigen Krankenhäusern werden daher OP-Pflegekräfte abgezogen, um die Betreuung der Covid-Patienten sicherzustellen. Diese sind fachlich für die Betreuung ausgebildet. Mit dem Ergebnis ,dass natürlich im OP die Kräfte fehlen und Operationen abgesetzt oder verschoben werden, die nicht akut notwendig sind.
Hinzu kommt der nicht zu unterschätzende Mehraufwand für Covid-Fälle: Schutzkleidung an und ausziehen, Mundschutz, Gesichtsmaske, usw. Bedeutet, dass bei gleichbleibender Stundenzahl weniger Zeit für die Behandlung bleibt.
Über den Missstand bei der Bezahlung und Anerkennung brauchen wir glaube ich an dieser Stelle nicht weiter zu debattieren.
Hier ein schon etwas älterer Einblick über schwere Covid-Fälle auf der Intensivstation:
Veröffentlicht von: @groffinIn einigen Krankenhäusern werden daher OP-Pflegekräfte abgezogen, um die Betreuung der Covid-Patienten sicherzustellen. Diese sind fachlich für die Betreuung ausgebildet. Mit dem Ergebnis ,dass natürlich im OP die Kräfte fehlen und Operationen abgesetzt oder verschoben werden, die nicht akut notwendig sind.
Meine Schwester in Oberösterreich hat erzählt, dass die Medien berichten, dass teilweise 2/3 der OP Säle nicht arbeiten, weil kein Personal für die OPs abgestellt werden können.
Hier hat heute ein OP-Saal zugemacht, weil auf den post-OP-Stationen zuviel Personal fehlt.... nicht nur die Intensiv.
Eine Freundin von mir hat ihren Vater auf der Intensivstation gehabt, es ging ihm sehr, sehr schlecht und dann musste er wegen zu vieler Coronafälle verlegt werden. Das wünscht man sich an sich nicht unbedingt für einen ernsthaft Erkrankten. Inzwischen bekommen wir in NRW auch Patienten aus Bayern (!)
Veröffentlicht von: @miss-piggyEs gibt verschiedene Aussagen und Studien zu dem Thema, wie ansteckend Geimpfte im Vergleich zu Ungeimpften sind. Und "geimpft" ist nicht gleich "geimpft". Bei manchen wirkt die Impfung schon nach spätestens 4 Monaten nicht mehr.
Ich kenne nun keine Studie, daß Geimpfte genauso viele Leute anstecken wie Ungeimpfte.
Es gibt zwar Studien, wonach Geimpfte mit Symptomen eine ähnliche Viruslast haben wie Ungeimpfte, dies aber über einen kürzeren Zeitraum.
D.h. Geimpfte, wenn sie sich infizieren (und die Wahrscheinlichkeit wird ja durch die Impfung gesenkt), laufen nicht so lange als Virenschleudern durch die Gegend wie Ungeimpfte.
Geimpfte tragen damit weit weniger zum Infektionsgeschehen bei als Ungeimpfte.
Veröffentlicht von: @miss-piggyUnd dazu kommt noch das Verhalten. Wer geimpft ist, hat einen Freifahrtschein und muss sich kaum noch testen lassen.
Viele testen sich aber freiwillig oder lassen sich testen.
Wobei der Nutzen von Tests bei Geimpften ohne Symptome fraglich ist, wie ich neulich schon sagte:
Veröffentlicht von: @aleschaEs sieht nach meiner vorläufigen Einschätzung so aus, als ob Infektionen bei Geimpften gerade in den ersten Tagen der Infektion nicht so gut durch den Antigen-Schnelltest nachzuweisen sind. Leider ist die Studienlage dazu aber noch nicht ausreichend.
Sagt Christian Drosten.
Überhaupt werden die Schnelltests überbewertet:
Allerdings erkennen die Schnelltests durchschnittlich nur 58 Prozent der symptomlos Infizierten. Und das auch nur bei Erwachsenen, und wenn die Proben professionell entnommen wurden. Das ergab eine Untersuchung der unabhängigen internationalen Cochrane Collaboration, für die Studien zu gängigen Schnelltests analysiert wurden.
(Wobei es da je nach Hersteller große Unterschiede gibt, der Test von Roche etwa erfaßte, wenn ich das noch richtig in Erinnerung hatte, rund 80% der symptomlos Infizierten korrekt.)
Wirklich zuverlässig sind halt nur PCR-Tests, aber da liegen die Ergebnisse halt nicht schon nach ein paar Minuten vor.
Hinzu kommt, daß sie meisten Infektionen im privaten Bereich stattfinden, wo sich wohl die wenigsten testen lassen, bevor sie das Haus betreten.
Laut Drosten hilft nur eins:
Impflücken schließen, boostern und bis dahin Kontakte reduzieren
Veröffentlicht von: @aleschaGeimpfte tragen damit weit weniger zum Infektionsgeschehen bei als Ungeimpfte.
Auch das wird sich noch herausstellen. Vor allem wenn man nicht nur die Infektiosität des Einzelnen betrachtet, sondern auch das Verhalten.
Während sich ein Großteil der Impfskeptiker sich coronakonform verhalten mag - d.h. Kontakte reduziert, Maske trägt, sich testen läßt etc. gibt es bei den Impfgegnern eine hohe Schnittmenge mit Leuten, die auch sonst nichts von den Coronamaßnahmen halten.
Umgekehrt rennt stürzt sich nicht jeder Geimpfte, wie inzwischen gerne unterstellt wird, irgendwo ins Getümmel.
Aber das ist gerade auch so ein Narrativ, der sich gerade bildet, wie mir scheint: Der partymachende Geimpfte vs. der coronakonforme Impfverweigerer.
Veröffentlicht von: @aleschaUmgekehrt rennt stürzt sich nicht jeder Geimpfte, wie inzwischen gerne unterstellt wird, irgendwo ins Getümmel.
Apropos "Getümmel":
in der Stadt ist Weihnachtsmarkt, 2G natürlich, wobei das mit den Bändchen ein einziger Witz ist. Ich musste zum Rossmann und damit quer über den Weihnachtsmarkt und keine 10 Pferde hätten mich dazu gebracht, dort anzuhalten. Ich hab meine Maske aufbehalten, bis schnurstracks durch und dann ab in den Bus.
Und ich bin sogar schon geboostert, aber ich bin nicht so verrückt, um mich da mit anderen um einen Glühweinstand zu drängen.
Wie sich die große Masse der Geimpften bzw. der Ungeimpften jeweils verhält, vermag ich nicht zu beurteilen. Ich kenne von jeder Sorte welche, die sich sehr vorsichtig oder eher unvorsichtig verhalten.
Ich wollte nur herausstellen, dass das Risiko, sich oder andere zu infizieren, auch vom persönlichen Verhalten abhängt.
Veröffentlicht von: @aleschaIch versuche es nochmal: es ist keine Falschinformation, daß es Nebenwirkungen bis zum Tod gibt.
Dafür gibt es doch sicherlich Zahlen und es ist eine Risiko-Abwägung.
Wer mit dem Krankenwagen ins Krankenhaus fährt, geht auch das Risiko ein, dass es einen Unfall gibt.
Dennoch macht es Sinn, sich mit dem Krankenwagen ins Krankenhaus befördern zu lassen.
Das Argument, auch ein Krankenwagen könne einen Unfall machen, stimmt zwar, trifft aber gar nicht den Punkt, dass eine Risikoabwägung (wie für das meiste im Leben) zu machen ist.
Da muss ich jetzt nachhaken...
Veröffentlicht von: @miss-piggyEr hat doch nur die Zahlen wiederholt, die ich schon genannt hatte. Und noch fünf Einzelbeispiele drangehängt. Daraus habe ich keinen Erkenntnisgewinn gezogen.
Ok, dann einmal klarer:
Laut Statistik sprechen wir von einem Verdachtsfall auf schwere Nebenwirkungen bei circa 5.000 Impfungen. Da es sich um Verdachtsfälle handelt, kann man getrost davon ausgehen, dass die Zahl nochmal niedriger liegt, aber das nur nebenbei.
Dem stelle ich einmal eine Angabe von RKI-Chef Wieler gegenüber:
Bei 5000 Covid-Fällen kann man mit einer durchschnittlichen Sterbequote von 20 bis 40 Personen ausgehen.
"Zuletzt seien 0,8 Prozent der Erkrankten gestorben. Das bedeute, dass von den mehr als 50.000 Infizierten pro Tag in den nächsten Wochen 400 sterben würden. "Daran gibt es nichts mehr zu ändern." In der Bundespressekonferenz habe er zuletzt noch etwas zurückhaltender von 200 Toten pro Tag gesprochen, tatsächlich sei die Zahl aber höher. Niemand könne diesen Menschen noch helfen, selbst mit bester medizinischer Versorgung nicht."
Quelle:
https://www.tagesschau.de/inland/wieler-rki-coronavirus-lage-103.html
--> Wenn man schon das Coronavirus an sich nicht leugnet, muss einem auch klar sein, dass man sich früher oder später damit anstecken wird. Nachdem wie sich die derzeitigen Zahlen entwickeln leider eher früher als später. Ausmerzen lässt sich das Virus nicht und verschwinden tut es auch nicht - weder im Winter noch im Sommer.
Weiterhin hat Prof. Kremsner von der Universität Tübingen dabei geholfen, die Nebenwirkungen im Vergleich zu anderen Impfstoffen einzuordnen (den Link hatte ich Dir im anderen Thread gepostet).
Vergleicht man Äpfel mit Birnen, wie man es auf einschlägigen Seiten z.B. mit einer Polio-Impfung (sehr leichte Verträglichkeit) mit der Corona-Impfung macht, suggeriert man eine enorme Gefährlichkeit der Corona-Impfstoffe. Denn das andere Spektrum von Impfstoffen mit noch krasseren Nebenwirkungen wird außen vor gelassen.
Vergleicht man die Corona-Impfung aber mit der ganzen Breite der kursierenden Impfstoffe, ergibt sich ein deutlich entspannteres Bild.
--> Die Corona-Impfstoffe sind weder besonders leicht noch besonders schwer verträglich.
Ich denke man kann Prof. Kremsner durchaus zumuten, dass er das beurteilen kann.
Der Rest ist klare Risikoabwägung.
Wie hoch ist das Risiko einer schweren Nebenwirkung einer Corona-Impfung?
Wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit, innerhalb der nächsten 6 Monate an Corona zu erkranken?
Wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit, dass diese Erkrankung ungeimpft zu schweren Verläufen bis hin zum Tod führt?
Wie ich das sehe sind die erste und letzte Frage klar beantwortbar und mit Fakten belegt. Die mittlere Frage musst Du Dir selbst beantworten.
Veröffentlicht von: @groffinLaut Statistik sprechen wir von einem Verdachtsfall auf schwere Nebenwirkungen bei circa 5.000 Impfungen. Da es sich um Verdachtsfälle handelt, kann man getrost davon ausgehen, dass die Zahl nochmal niedriger liegt, aber das nur nebenbei.
Ich habe schon öfter gelesen, dass die Dunkelziffer der nicht gemeldeten Verdachtsfälle bei 90% oder mehr liegt. Keine Ahnung, ob das stimmt. Aber wenn man davon ausgeht, dass ein Arzt (angeblich) 30 min für so eine Meldung braucht und dass es auch Ärzte gibt, die jeglichen Verdacht abwiegeln und nicht mit der Impfung in Verbindung bringen wollen, dann glaube ich, dass eher zu wenig als zu viel gemeldet wird.
Veröffentlicht von: @groffin--> Die Corona-Impfstoffe sind weder besonders leicht noch besonders schwer verträglich.
Ich denke man kann Prof. Kremsner durchaus zumuten, dass er das beurteilen kann.
Das ist Vertrauenssache. Ich bin eher an Zahlen, Daten, Fakten interessiert, die das beweisen.
Zur Risikoabwägung: Da beides – sowohl Corona als auch die Impfung – Risiken hat, die je nach Alter und Gesundheitszustand etwas unterschiedlich ausfallen, sollte man es jedem Menschen selbst überlassen, welches Risiko er eingehen möchte. Wenn es wirklich nur um den Pieks und Schmerzen an der Einstichstelle gehen würde, wie das oft dargestellt wird, wäre die Sache natürlich eindeutig.
Veröffentlicht von: @miss-piggyDas ist Vertrauenssache. Ich bin eher an Zahlen, Daten, Fakten interessiert, die das beweisen.
Tatsächlich ist es das.
Ich kann mich daran erinnern, dass Du in anderen Threads immer danach gefragt hast, ob der Schreiber ein Fachmann ist oder sich zumindest auf einen beziehen kann.
Nun - Prof. Kremsner ist ein Fachmann und auch nicht der einzige Fachmann, der die Risiken der Corona-Impfung einsortieren kann und tut.
Ich gebe zu, dass ich dabei Leuten mehr vertraue, die mit solchen Daten, Zahlen und Fakten regelmäßig umgehen und auch die einzelnen Impfstoffe und Krankheiten aus der Praxis kennen, als irgendwelchen Website-Redakteuren.
Die Zahlen, Daten, Fakten liegen vor, aber offenbar ist es Dir nicht ohne das nötige Hintergrundwissen möglich, diese zu interpretieren. Da ich zweifle, dass Du Dir das anzueignen in der Lage bist (genauso wenig wie ich), bleiben letztlich zwei Möglichkeiten:
Die Quellen anschauen und die Stimmen mit der möglichst höchsten Fachkompetenz auf diesem Gebiet anzuhören.
Zweitens: eine eigene Feldstudie betreiben und mal bei den Leuten nachfragen, die bereits geimpft sind. Das können wir auch gerne einmal hier im Forum machen.
Also ich z.B. hatte ca. 8 Stunden nach der 1. Impfung Schüttelfrost und bekam leichtes Fieber. Eine ziemlich schlechte Nacht und viele Schweissausbrüche später war das wieder vorbei. Toll habe ich mich dann immer noch nicht gefühlt, aber eine ruhige Nacht später war alles wieder normal.
Im Prinzip genau der Verlauf, den ich auch erwartet hatte: eine heftige aber nicht übertriebene Impfreaktion, die nach 1 bis 2 Tagen wieder vorbei ist.
Die zweite Impfung hatte so gut wie keine Auswirkungen. Die normalen Druckschmerzen an der Einstichstelle und das wars.
Ich habe das schon zur Kenntnis genommen, was dieser Prof. Kremsner gesagt hat und beziehe solche Aussagen in meine Einschätzung mit ein.
Aber es gibt auch noch so viele andere Informationen und Erfahrungsberichte. Ich hatte bisher nach keiner Impfung irgendwelche Beschwerden, außer dass die Einstichstelle vielleicht noch zwei Tage ein bisschen weh getan hat.
Und bei dieser Impfung ist es auf einmal normal, dass man danach flach liegt, einen Kreislaufkollaps hat oder die Menstruation durcheinander kommt? Ich kenne sowas halt nicht.
Veröffentlicht von: @miss-piggyUnd bei dieser Impfung ist es auf einmal normal, dass man danach flach liegt, einen Kreislaufkollaps hat oder die Menstruation durcheinander kommt? Ich kenne sowas halt nicht.
Das ist auch bei der Corona-Impfung nicht normal.
Veröffentlicht von: @aleschaDas ist auch bei der Corona-Impfung nicht normal.
Hab ich aber alles schon gehört. Natürlich trifft nicht jeden jede Nebenwirkung, aber rechnen muss man anscheinend mit allem möglichen.
Findest du dass die Nebenwirkungen der Corona Impfung in einem realistischen Verhältnis zu den Auswirkungen einer Infektion stehen?
Veröffentlicht von: @tristesseFindest du dass die Nebenwirkungen der Corona Impfung in einem realistischen Verhältnis zu den Auswirkungen einer Infektion stehen?
Wenn ein junger, gesunder Mensch durch die Impfung eine Herzkrankheit bekommt, dann wünscht er sich vielleicht, dass er stattdessen lieber eine Corona-Infektion riskiert hätte. Das sollte jeder selbst entscheiden dürfen.
Das ist keine Antwort auf die Frage.
Nun aber ist das Risiko, daß die Infektion zu einer Herzkrankheit - Du meinst vermutlich die Herzmuskelentzündung - führt, deutlich höher als bei der Impfung.
Eine große israelische Studie zur Sicherheit des mRNA-Impfstoffs von Biontech/Pfizer (Comirnaty), die im renommierten Fachjournal “New England Journal of Medicine” publiziert wurde(6), hat zudem ebenfalls die Daten von über 800.000 Menschen nach einer Covid-19-Impfung ausgewertet und mit den Daten von ebenso vielen ungeimpften verglichen. Dabei bestätigte sich einerseits ein erhöhtes Myokarditis-Risiko nach der Impfung (2,7 Fälle pro 100.000 Geimpfte, betroffen waren vor allem junge Männer zwischen 18 und 30 Jahren). Doch ebenso wichtig: Bei den ungeimpften Patienten der Kontrollgruppe, die sich mit SARS-CoV-2 infizierten, war nicht nur das kurz- und mittelfristige Risiko (innerhalb von 42 Tagen nach der Diagnose) für eine Myokarditis deutlich höher (11 Fälle auf 100.000), sondern auch für andere Herzrisiken wie Rhythmusstörungen oder Herzinfarkt sowie für akute Nierenschäden und Lungenembolien.
Jüngst wurde auch die Auswertung der Krankenkassendaten von rund 2,4 Millionen geimpften US-Bürgern in der Fachzeitschrift „JAMA Internal Medicine“(10) bezüglich des Risikos einer Herzmuskel- bzw. Herzbeutelentzündung vorgestellt. Danach kam es bei 15 Patienten zu einer in einem Krankenhaus bestätigten Myokarditis – 2 Fälle nach der ersten Impfung und 13 Fälle nach der Zweitimpfung. Alle Betroffenen wären männlich und zwischen 20 und 32 Jahren alt, acht hatten den Impfstoff von Biontech und sieben den von Moderna erhalten. Die Wissenschaftler errechneten aus den Daten eine Häufigkeit von 0,8 Myokarditisfällen pro eine Million Erstimpfungen und von 5,8 Myokarditisfällen pro eine Million Zweitimpfungen. Die Forscher machten auch einen Vergleich mit einer Gruppe von 1,5 Millionen ungeimpften Personen. Von diesen entwickelten im gleichen Zeitraum 75 eine Myokarditis. Hier waren Männern und Frauen ähnlich oft betroffen, die Patienten waren im Schnitt auch älter (zwischen 32 und 59 Jahren).
Und laut einer Studie aus den USA gibt es nach einer Impfung auch keine bleibenden Schäden.
https://www.herzstiftung.de/ihre-herzgesundheit/coronavirus/corona-impfung-myokarditis
Veröffentlicht von: @aleschaNun aber ist das Risiko, daß die Infektion zu einer Herzkrankheit - Du meinst vermutlich die Herzmuskelentzündung - führt, deutlich höher als bei der Impfung.
Es gibt verschiedene Herz-Kreislauf-Erkrankungen, aber bleiben wir mal bei der Myokarditis. War denn die Kontrollgruppe im selben Alter? Leider ist keine Quelle angegeben, wo man das nachprüfen könnte.
Veröffentlicht von: @aleschaUnd laut einer Studie aus den USA gibt es nach einer Impfung auch keine bleibenden Schäden.
Was ist jetzt der Unterschied zwischen einer "normalen" Myokarditis und einer Myokarditis durch die Impfung? Bei der zweiten gibt es keine bleibenden Schäden, bei der ersten schon? Verstehe ich nicht. Ich denke, das wird sich auch erst in einigen Jahren herausstellen.
Veröffentlicht von: @miss-piggyWas ist jetzt der Unterschied zwischen einer "normalen" Myokarditis und einer Myokarditis durch die Impfung? Bei der zweiten gibt es keine bleibenden Schäden, bei der ersten schon? Verstehe ich nicht. Ich denke, das wird sich auch erst in einigen Jahren herausstellen.
Das weiß ich jetzt nicht, aber offenbar ist das Risiko eines bleibenden Schadens am Herzen bei einer Infektion höher:
Wie groß letztlich das Risiko für eine Myokarditis und vor für allem bleibende kardiale Schäden durch Covid-19 ist – bei Herzgesunden und vor allem auch bei Patienten mit bereits vorgeschädigten Herzen – ist somit noch nicht ganz klar. Eines kristallisiert sich allerdings aus den bisher vorliegenden Daten heraus: Das Risiko einer schweren (akuten) Herzschädigung ist bei einer Infektion mit dem Erreger SARS-CoV-2 offenbar merklich größer als bei einer Impfung mit einem mRNA-Impfstoff zum Schutz vor Covid-19. Das hat zum Beispiel die Auswertung der Daten von rund 1,7 Millionen Menschen mit und ohne Impfung aus Israel ergeben.
(aus dem zuvor zitierten Artikel)
Veröffentlicht von: @miss-piggyWar denn die Kontrollgruppe im selben Alter?
Soweit ich weiß, haben Kontrollgruppen eine vergleichbare Zusammensetzung wie die untersuchte Gruppe. Insofern würde ich davon ausgehen, daß, wenn man das Risiko eine Herzmuskelentzündung bei Impflingen sagen wir, unter 30, untersucht die Kontrollgruppe der Ungeimpften mit einer Herzmuskelentzündung sich in der Altersstruktur ähnelt.
Lasse mich natürlich korrigieren, wenn dem nicht so ist.
Übrigens ist das Problem auch von anderen Impfungen bekannt:
Warum es nach einer Impfung bei jüngeren Menschen zu Störungen der Herzfunktion kommen kann, ist nach wie vor unklar. Das Problem betrifft offenbar nicht nur mRNA- und andere Coronavirusimpfstoffe. Eine frühere Analyse des „Vaccine Adverse Event Reporting System“ der FDA im International Journal of Cardiology (2018; DOI: 10.1016/j.ijcard.2018.09.054) hatte gezeigt, dass die Komplikation auch nach Impfungen gegen humane Papillomviren, Influenza, Meningokokken, Typhus, die japanische Enzephalitis und Milzbrand gemeldet wurde.
Besonders häufig war sie nach einer Pockenimpfung mit einer Odds Ratio von 71,88. Auch bei anderen Impfungen waren eher jüngere Menschen betroffen, wenn auch nicht so auffällig häufig wie bei den Coronaimpfstoffen.
Interessiert das jemanden? Seltsamerweise nicht.
Ich hab das in einem Podcast zum Thema so verstanden, dass Myokarditis nicht durch die Impfung oder das Virus selbst ausgelöst wird, sondern in beiden Fällen eine Folge der Immunantwort wäre. Der Unterschied beim Auslöser Virus wäre die unkontrollierbare Immunantwort.
Veröffentlicht von: @miss-piggyUnd bei dieser Impfung ist es auf einmal normal, dass man danach flach liegt, einen Kreislaufkollaps hat oder die Menstruation durcheinander kommt? Ich kenne sowas halt nicht.
Ist es doch nicht.
Ich hab weder Menstruationsprobleme, noch Kreislaufkollapse nach drei Impfungen bekommen oder bin groß ungehauen worden. Abends etwas müde, der Arm tat einen Tag weh und ich hatte eine laufende Nase.
Wie viel Menschen kennst Du denn so, bei denen die Impfung massive Beschwerden auslöst?
Im Übrigen hatte ich mit der Grippeimpfung mehr zu kämpfen als nach der Corona Impfung.
Veröffentlicht von: @tristesseWie viel Menschen kennst Du denn so, bei denen die Impfung massive Beschwerden auslöst?
ich kenne
1 junge Frau, die nach der ersten Impfung mehrere Wochen unklare Schmerzen in den Beinen hatte und (ergebnislos) auf Thromboseverdacht untersucht wurde. Möglicherweise war es bei ihr auch eine psychische Folge, weil sie eh ängstlich war im Vorfeld und in der Zeit die Sinusvenenthrombosen bei AstraZeneca bekannt wurden. - Aber egal welche Ursache, sie hatte die Beschwerden ab der Impfung mit AZ.
1 sehr sportlich fitten Mann, 48 J, der nach allen drei Impfungen jeweils einen Tag mit starken Grippesymptomen, Fieber, Schüttelfrost, Gliederschmerzen im Bett lag.
1 alte Frau mit mehreren Vorerkrankungen, die bereits nach der ersten Impfung über 2 Wochen lang täglich mehrere Schmerztabletten nehmen musste, weil sie sehr starke Schmerzen hatte. Sie hat sich trotzdem auch die zweite Impfung geben lassen, wieder mit Schmerzen, die länger als 2 Wochen dauerten, weil sie schon angefangen hatte und weil sie sich nicht vor jedem Besuch in der Therme testen lassen wollte. - Sie hat diese Folgen übrigens nicht gemeldet (hatte sich im Impfzentrum impfen lassen und wusste nicht, wie und wo sie da etwas melden sollte) - und wusste im Vorfeld auch nicht, dass sie solche Schmerzen bekommen könnte.
1 Mädchen, 13 Jahre, die am Abend nach der Impfung einen Kreislaufkollaps erlitt - und als sie wieder zu sich kam, auf dem Weg ins Bett, einen zweiten.
Dem gegenüber stehen
16 Personen zwischen 18 und 78 ohne Nebenwirkungen (halt der übliche Schmerz an der Einstichstelle)
1 Person, die beide Male einen Tag "matschig" war.
In meinem Umfeld sind garantiert noch viel mehr Menschen geimpft, die die Impfung sehr gut vertragen haben, von denen ich aber nichts weiß. Die genannten kenne ich persönlich sehr gut.
Veröffentlicht von: @miss-piggyAber es gibt auch noch so viele andere Informationen und Erfahrungsberichte. Ich hatte bisher nach keiner Impfung irgendwelche Beschwerden, außer dass die Einstichstelle vielleicht noch zwei Tage ein bisschen weh getan hat.
Kommt immer auf die Art der Impfung an. In der Regel geht es mir da wie Dir - im Normalfall gibt es keine große Reaktion.
Bei anderen Imfpungen wie z.B. Grippe rechne ich mit einer Impfreaktion, die den Symptomen der eigentlichen Krankheit in sehr abgeschwächter Form nahe kommt.
Veröffentlicht von: @miss-piggyUnd bei dieser Impfung ist es auf einmal normal, dass man danach flach liegt, einen Kreislaufkollaps hat oder die Menstruation durcheinander kommt? Ich kenne sowas halt nicht.
Kenne ich auch nicht und finde das auch nicht normal. Stammen die Berichte von Leuten, die Du persönlich kennst, oder ist das Hörensagen?
In meinem Umfeld sind viele Leute geimpft und wir haben uns da auch viel ausgetauscht - über nahezu alle Altersgruppen hinweg. Okay - die Frauen werden mir wohl kaum erzählen, dass sie Menstruationsprobleme hatten, aber sonst reicht die Bandbreite von:
"Nix gemerkt" über "hab mich am Tag danach etwas schlapp gefühlt" bis hin zu "lag zwei Tage flach und danach gings wieder". Also aus meiner Sicht alles im Rahmen.
Und ja - da finde ich einen oder zwei Tage im Bett weitaus weniger schlimm, als mit Covid-Langzeitfolgen leben zu müssen. Die Fälle habe ich tatsächlich auch in meinem Umfeld.
Aber ich habe meine Entscheidung für eine Impfung in erster Linie nicht aus Angst um mich selbst getroffen, sondern für mein Umfeld und für die Gesellschaft. Angst ist in solcher Fragen meist kein guter Ratgeber.
Veröffentlicht von: @groffinKenne ich auch nicht und finde das auch nicht normal. Stammen die Berichte von Leuten, die Du persönlich kennst, oder ist das Hörensagen?
Die meisten Geimpften, die ich kenne, haben solche Symptome auch nicht. Aber vereinzelt habe ich davon schon gehört.
Aber das sind jetzt nicht unbedingt die Dinge, die mir am meisten Angst machen. Gehört habe ich auch von längerfristigen Impfschäden. Ich kann aber anhand von Einzelfällen natürlich nicht beurteilen, ob die Impfung der Auslöser war oder ob es zufällig nach der Impfung aufgetreten ist.
Hm. Ich finde, dass Du Dich trotz allem um Fairness bemühst. Gleichzeitig nehme ich eine gewisse Unentschlossenheit wahr, was Du im Bezug auf die Impfungen glauben kannst und was nicht.
Rational denke ich, kannst Du die Lage schon einschätzen - ich nehme Dich nun nicht als komplette Verweigerin wahr. 😉
Und ja - mir sind Leute, die der Impfung gegenüber vorsichtig sind, sich aber sonst verantwortungsvoll verhalten lieber, als Leute, die geimpft sind und meinen, Sie brauchten weder Maske aufzusetzen noch Abstand einzuhalten.
Noch besser finde ich es allerdings, wenn man sich impfen lässt und sich trotzdem verantwortungsvoll verhält, solange es keine wirkliche Entwarnung gibt (was in naher Zukunft nicht zu erwarten ist).
Meiner Meinung nach werden wir uns alle früher oder später anstecken und eine Covid-19 Erkrankung durchleben müssen. Und ich wünsche keinem, dass diese schlimmer ausfällt, als sie müsste.
Veröffentlicht von: @groffinIch finde, dass Du Dich trotz allem um Fairness bemühst.
Vielen Dank.
Veröffentlicht von: @groffinGleichzeitig nehme ich eine gewisse Unentschlossenheit wahr, was Du im Bezug auf die Impfungen glauben kannst und was nicht.
Ja, das ist so. Mein Vertrauen in staatliche Institutionen ist leider auch nicht mehr so ausgeprägt wie es einmal war. Die Flutkatastrophe in diesem Jahr hat mich leider darin bestätigt, dass man sich lieber nicht allzu sehr darauf verlassen sollte, dass "die da oben" sich schon gut um uns kümmern.
Und auf medizinischem Gebiet gab es ja auch schon Fehlentscheidungen. Lag nicht Prof. Drosten mit seiner Einschätzung zur Schweinegrippe vor Jahren schon mal ziemlich daneben?
Veröffentlicht von: @groffinMeiner Meinung nach werden wir uns alle früher oder später anstecken und eine Covid-19 Erkrankung durchleben müssen.
Zitat des Tages, Jens Spahn am Montag in Berlin:
"Wahrscheinlich wird am Ende dieses Winters so ziemlich jeder in Deutschland entweder geimpft, genesen oder gestorben sein."
Auch ne Form von 3G.
Veröffentlicht von: @miss-piggyIch hatte bisher nach keiner Impfung irgendwelche Beschwerden, außer dass die Einstichstelle vielleicht noch zwei Tage ein bisschen weh getan hat.
Meine Grippeimpfung vor ein paar Jahren hat ziemlich heftige Grippesymptome ausgelöst... und das über mehrere Tage hinweg.
"Jedes Immunsystem ist verschieden".
Es gibt viele - und viele unterschiedliche - Erfahrungsberichte. Ich reagiere auf viele Impfungen mit ein bis vier Tagen bäh, und auch auf alle drei Corona-Impfungen hab ich so reagiert bzw. fange grade an mit Schmerzen in Muskeln, Gelenken und mit Schüttelfrost. Meine Eltern, die den gleichen Impfstoff bekommen haben, hatten nichts bzw. ein Weilchen leichte Schmerzen an der Einstichstelle.
Vor ein paar Jahren hat mich mal ne Grippeimpfung fünf Tage umgeworfen, da dachte ich, es geht zu ende. Die Grippeimpfung dieses Jahr habe ich im Grunde nicht registriert, der Pieks war (wie bei allen drei Coronaimpfungen) nicht spürbar, und es gab keine merkbare Immunantwort.
Soll heißen: Wie du auf die Corona-Impfung reagierst, hängt ganz wesentlich (nein, nicht nur...) von deinem Immunsystem ab. Es kann sein, du hast nichts. Mein Chef, der sonst wirklich alles mitnimmt und schnell umliegt, hat von den Corona-Impfungen berichtet wie ich von der Grippeimpfung.
Aber: Mittlerweile kenne ich mehr als einen Long-Covid-Fall persönlich, und Menschen, die Angehörige durch Corona verloren haben. Bisher war mir in meinem 42jährigen Leben erst ein sehr entfernter Fall von "hat einen Angehörigen durch Grippe verloren" begegnet. Anhand der doch sehr eindrücklichen Begegnungen kann ich nur ermutigen: ein paar Tage allgemeines "Bäh und Au", selbst, wenn man sie elend im Bett verbringt, sind deutlich besser wegzustecken als Monate von Arbeitsunfähigkeit - oder gar Tod.
Ja, Menschen sterben auch an Impfungen oder werden dauerhaft davon krank, immer schon. Aber auch hier hilft die Abwägung mit Blick auf die Größen/Mengen, von denen man spricht. Die Impfung ist das eindeutig kleinere Übel.
So, und jetzt geh ich ins Bett, die nächste Runde zittern, während andere, die gestern um mich rum geimpft wurden, sicher nicht mal mehr sagen können, wo genau die Einstichstelle war.
Veröffentlicht von: @aimericWer sich nicht impfen lässt, obwohl aus medizinischer Sicht nichts dagegenspräche, ist für mich einer von ihnen, ob er nun bei den Demonstrationen mitläuft oder nicht.
Ich finde das schwierig. ... Gerade für Laien.
Wir sind beide geimpft, haben aber mit einigen Impfkritikern und einigen sehr verängstigten Menschen zu tun, die Schwurblern und Querdenkern aufgesessen sind, und sich jetzt leider durch nichts und niemanden aus ihrer Blase herausholen lassen, obwohl ihre Angst sie echt quält. Als Laie kann ich diese Menschen nicht zu einer Impfung bewegen.
Und ich tue mich auch schwer damit, weil zwar drei Ärzte aus meinem Bekanntenkreis mir echt Mut gemacht haben zur Impfung und auch im Blick auf die vermutlich kommende Impfpflicht für unsere Kinder. ABER wir kennen einen Apotheker, der selbst Menschen geimpft hat und auch kein grundsätzlicher Impfgegner ist. Aber was die Corona-Impfung angeht, ist er sehr kritisch. Er hat zwar andere geimpft, aber sich und seine Familie nicht - wegen seines Fachwissens und was er aus Apothekerzeitungen / Fachliteratur hat.
Ich als Laie kann nicht beurteilen, ob seine Vorsicht im Blick auf diese Impfung angemessen und angebracht ist, oder nicht.
Wem soll ich nun vertrauen?
Ich bin geimpft, aber mich würde es auch nicht wirklich stören, wenn sich in 10 Jahre herausstellte, dass mein Körper tatsächlich in Folge der Impfung noch andere Dinge gemacht hat ... ich bin jetzt 50 - der Zenit meines Lebens ist überschritten, und ob ich 60 oder 80 werde, ist mir eigentlich egal, ich kenne mein Ziel. (Ich habe mich impfen lassen, weil mein Mann es wollte, und aus gesellschaftlichen Gründen, damit wir als Familie gemeinsam Dinge machen können, und nicht, weil ich für mich ein Risiko sehe)
Aber im Blick auf meine Kinder bin ich mir echt nicht sicher. Sie werden jetzt 12 und haben nur ein geringes Risiko für einen schweren Verlauf. Soll ich sie impfen lassen, weil ich den Ärzten in meinem Freundeskreis und den offiziellen Verlautbarungen von RKI, PEI und STIKO vertraue? Oder lasse ich sie nicht impfen, weil mich die Skepsis des Apothekers zweifeln lässt?
Die Kinder haben ihr Leben noch vor sich, und ich würde sie derzeit nur impfen lassen wenn/weil eine Pflicht besteht bzw. damit sie halt am gesellschaftlichen Leben teilnehmen können, aber nicht, weil ich ein großes Risiko für sie sehe. - Auch das ist ein Punkt, den ich in die Abwägung mit einbeziehe. Bei Masern, Röteln, Mumps, HPV ... sehe ich den großen Nutzen für die Gesundheit der Kinder selbst, daher war die Impfung für mich klar. Im Blick auf Covid19 sehe ich da wenig gesundheitlichen Nutzen für sie selbst. Also eher Impfung um der anderen willen bzw damit sie z.B ins Schwimmbad gehen dürfen.
Mich bewegt die Verantwortung gegenüber meinen Kindern - und dass ich als Laie nicht weiß, wem ich vertrauen soll/kann: dem kritischen Apotheker (Fachmann) oder den Ärzten? Gehöre ich jetzt zu den Querdenkern?
Diese selbst gezüchtete Angst gibt es nur, weil der Fokus fehlt.
Mit Fokus konzentriert man sich auf das, was relevant ist.
Hm, ich suche einen Vergleich.
Ja, nehmen wir das Ahrtal vor ein paar Monaten:
Ich höre in den Nachrichten, dass ein gewaltiges Unwetter aufziehen wird.
Wie informiere ich mich über die aktuelle Situation und vernünftige Maßnahmen?
Radio, Internet an und Wetterbericht verfolgen,
darauf achten, was der Katastrophenschutz macht,
mein Haus sichern solange das noch geht,
meine Familie warnen,
nicht mehr in den Keller gehen oder ein Auto wegfahren,…
Was mache ich nicht?
gegen das Unwetter demonstrieren,
nur von THW gerettet werden wollen und nicht vom DRK oder der millionenfach bewährten Erfindung einer Gastarbeiterfamilie,
die Rettung verweigern, weil auch Rettungsmaßnahmen daneben gehen können,
den Katastrophenschutz gar aktiv behindern,
eine Gartenparty veranstalten,
Schaulustige, einen kriminellen Koch und andere Märchenerzähler mit ihrem Geschrei für Experten im Katastrophenschutz halten.
Grün! owT
...........................................
ohne weiteren Text
grün
Veröffentlicht von: @pinia. Er hat zwar andere geimpft, aber sich und seine Familie nicht - wegen seines Fachwissens und was er aus Apothekerzeitungen / Fachliteratur hat.
Ich als Laie kann nicht beurteilen, ob seine Vorsicht im Blick auf diese Impfung angemessen und angebracht ist, oder nicht.
Die Fachliteratur und das Wissen hat mein Chef auch und er kommt zu einem anderen Schluß. Das nur mal als kleinen Einwand.
Veröffentlicht von: @piniaOder lasse ich sie nicht impfen, weil mich die Skepsis des Apothekers zweifeln lässt?
Vielleicht fragst Du da mal einen Kinderarzt oder alternativ andere Ärzte, anstatt Dich auf die Meinung eines einzelnen zu verlassen. Apotheker sind ja auch keine Virologen.
Veröffentlicht von: @tristesseVielleicht fragst Du da mal einen Kinderarzt oder alternativ andere Ärzte, anstatt Dich auf die Meinung eines einzelnen zu verlassen. Apotheker sind ja auch keine Virologen.
Ich bin im Gespräch mit zwei Ärzten, unseren Nachbarn, die ihre Tochter jetzt haben impfen lassen. - und ich weiß um die verheerende Situation in den beiden Krankenhäusern hier und in der Kreisstadt, und dass es schon ein Todesopfer gab, weil kein Intensivbett mehr für einen Notfallpatienten frei war. - Diese Dinge beziehe ich durchaus in meine Überlegung ein.
Aber ich bin halt hin und hergerissen - und finde es dann echt schwierig, als "Querdenker" einsortiert zu werden, weil ich die Entscheidung, die ich für die Gesundheit anderer treffen muss, nicht schnell pro Impfung treffe.
Als Laie muss ich immer entscheiden wessen Expertise ich (mehr) vertraue. - In der Hinsicht würde mir/uns eine Impfpflicht die Entscheidung und letztlich die Verantwortung abnehmen, denn dann muss man die Kinder halt impfen lassen - und ggfs Folgen in Kauf nehmen.
Aber vllt mache ich es mir auch ganz einfach und überlasse dem Haushaltsvorstand die Entscheidung und Verantwortung - nur, wie reagiere ich dann, wenn eines der Kinder die Impfung nicht verträgt?
Klar, ihr in den Apotheken, die Ärzte, Krankenpfleger ... seht so viel Schlimmes und hört so viel Mist und seid über die Monate so ausgepowert, dass es irgendwann völlig reicht. - Aber dennoch sollte man auch sehen ob jemand wirklich ringt, weil er von den vielen unterschiedlichen Informationen verunsichert ist, oder weil er seine Verantwortung nicht leicht nimmt, oder ob jemand in einer Verschwörungstheorie-Blase sitzt.
Von dem einen Apotheker habe ich nur geschrieben, weil mich das tatsächlich verunsichert - und nicht aus der Querdenker, oder grundsätzlich Impfgegner-Ecke kommt.
Veröffentlicht von: @piniaABER wir kennen einen Apotheker, der selbst Menschen geimpft hat und auch kein grundsätzlicher Impfgegner ist. Aber was die Corona-Impfung angeht, ist er sehr kritisch. Er hat zwar andere geimpft, aber sich und seine Familie nicht - wegen seines Fachwissens und was er aus Apothekerzeitungen / Fachliteratur hat.
Ich als Laie kann nicht beurteilen, ob seine Vorsicht im Blick auf diese Impfung angemessen und angebracht ist, oder nicht.
Ein skeptischer Apotheker.
Drei überzeugte Ärzte.
Und global: Konsens unter 99% der fachkundigen Wissenschaftler (Virologen, Ärzte, Biologen, Apotheker) pro Impfung.
Nur sehr wenige sind skeptisch oder aktiv dagegen, auch wenn diese gern sehr laut sind.
Eigentlich ist die Beurteilung damit doch auch für einen Laien sehr einfach.
grün, ja eine Frage, was ich im Fokus habe
Veröffentlicht von: @piniaAber im Blick auf meine Kinder bin ich mir echt nicht sicher. Sie werden jetzt 12 und haben nur ein geringes Risiko für einen schweren Verlauf. Soll ich sie impfen lassen, weil ich den Ärzten in meinem Freundeskreis und den offiziellen Verlautbarungen von RKI, PEI und STIKO vertraue?
Wir haben das gemacht. Unsere "impffähigen" Kinder - unser Ältester ist 14, unsere Mittlere wurde zwischen der ersten und zweiten Impfung 13 - sind geimpft.
Für uns war zumindest mittelfristig die Teilhabe am gesellschaftlichen Leben (im Moment gelten für sie ja noch Sonderregeln) ein Punkt. Wesentlicher war für uns aber der gesundheitliche Aspekt. Ja, das Risiko eines schweren Verlaufs ist bei Jugendlichen erheblich geringer - aber dann gehört eines unserer Kinder womöglich ausgerechnet zu den wenigen, die es schwer erwischt und/oder das dann unter Long Covid leidet. Will man das riskieren?
Nächster Punkt: Meine Eltern, Ende 70, wohnen mit uns im Haus. Mein Vater mit erheblichen Vorerkrankungen. Doppelt geimpft, aber die Impfung liegt schon rund 5 Monate zurück, d.h. der volle Schutz ist nicht mehr gegeben. Die haben noch keinen Termin für einen Booster. Die Impfungen dienen also auch dazu, das Risiko, die Großeltern anzustecken, zumindest deutlich zu reduzieren.
Man muß ganz einfach sehen, daß die Altersgruppe unter 18 gerade die mit den höchsten Inzidenzen ist. Das Risiko, daß die sich den Virus einfangen, ist also nicht unerheblich.
Veröffentlicht von: @piniaMich bewegt die Verantwortung gegenüber meinen Kindern - und dass ich als Laie nicht weiß, wem ich vertrauen soll/kann: dem kritischen Apotheker (Fachmann) oder den Ärzten?
Dazu hat ja Aimeric schon was gesagt.
Veröffentlicht von: @piniaGehöre ich jetzt zu den Querdenkern?
Definitiv nicht.
Wohl aber zu jenen, die sich verunsichern lassen, selbst dann, wenn sie auf genug Fachleute zurückgreifen können, die eine Impfung empfehlen.
das macht mich misstrauisch
Veröffentlicht von: @aimericBei der gestrigen Corona-Konferenz wurde beschlossen, dass die Impfpflicht für Pflegekräfte und Ärzte kommen soll und der Bund schnellstmöglich einen Gesetzesentwurf vorlegen soll.
komisch ist doch, dass Ärzte nicht schon längst alle geimpft sind, das könnte gegen die Impfung sprechen, weil Ärzte sich ja besser auskennen und der Impfung vielleicht nicht trauen, mich jedenfalls stimmt das nachdenklich was die Gründe sein könnten.
Veröffentlicht von: @andyrakomisch ist doch, dass Ärzte nicht schon längst alle geimpft sind, das könnte gegen die Impfung sprechen, weil Ärzte sich ja besser auskennen und der Impfung vielleicht nicht trauen
M.W. ist der weit überwiegende Teil der Ärzteschaft und auch der Krankenpfleger geimpft.
Ansonsten findest Du auch unter Ärzten solche, die, nun ja, besser was anderes studiert hätten.
Veröffentlicht von: @andyrakomisch ist doch, dass Ärzte nicht schon längst alle geimpft sind, das könnte gegen die Impfung sprechen, weil Ärzte sich ja besser auskennen und der Impfung vielleicht nicht trauen, mich jedenfalls stimmt das nachdenklich was die Gründe sein könnten.
Viele Ärzte sind Kettenraucher.
Ist das ein Beleg dafür, dass Rauchen harmlos ist...?
Veröffentlicht von: @lucan-7Viele Ärzte sind Kettenraucher.
Ist das ein Beleg dafür, dass Rauchen harmlos ist...?
ich kenne keine Kettenrauchende Ärzte, aber vielleicht hast du recht, sie sind auch nur Menschen, das Problem ist nur, dass sie eine viel grössere Verantwortung haben.
ich würde jedenfalls nie zu einem Arzt gehen, der nicht weis was gesund ist.
Veröffentlicht von: @andyraich würde jedenfalls nie zu einem Arzt gehen, der nicht weis was gesund ist.
Ich bin sicher, alle Ärzte wissen, was gesund ist.
Sie halten sich selbst nur nicht dran.
Wissen, was gesund ist und sich tatsächlich danach richten, sind zwei paar Schuhe.
Bevor ich in Rente gegangen bin, war ich auch Arzt. Und habe viele Jahre geraucht und andere ungesunde Dinge getan. Das sagt ja nichts über meine Kompetenz als Mediziner aus, höchstens über meinen inneren Schweinehund.
In einem anderen Forum kam der Vorschlag auf, daß ungeimpfte Covid-19-Patienten in Krankenhäusern ausschließlich von ungeimpften Ärzten und Pflegern behandelt werden sollten.
Das finde ich konsequent.
Als ob ein Orthopäde was vom Impfen versteht.
Ich weiß ja nicht, unter welcher Rubrik Heilpraktiker geführt werden, aber unter ihnen gibt es schon überdurchschnittlich viele obskure Exemplare.
"Heilpraktiker" ist keine geschützte Berufsbezeichnung.
Es gibt eine Heilpraktikerprüfung, die ist ein Witz.
Und was derjenige am Ende in seiner Praxis macht, wird nie von irgendwem überprüft.
Wer also als Mediziner scheitert, hat da gute Chancen, doch noch was auf die Beine zu stellen....
Veröffentlicht von: @ungehorsamIch weiß ja nicht, unter welcher Rubrik Heilpraktiker geführt werden, aber unter ihnen gibt es schon überdurchschnittlich viele obskure Exemplare.
Die Rubrik heißt "Quacksalber".
im Aphorismus ausgedrückt:
Der Orthopäde kann alles und weiß nichts.
Der Internist weiß alles und kann nichts.
Der Pathologe kann alles und weiß alles, kommt aber immer zu spät.
Der Psychologe kann nichts und weiß nichts, hat aber für alles Verständnis.
Wo ist da jetzt der Heilpraktiker?
Der verschreibt erst mal ne Rutsche Globuli für alle
Und wenn das nicht hilft, Schlangenenzyme und Eigenurin.
Du hast Teebaumōl und Bachblüten vergessen
Und irgendwas gegen Pilze im Darm. Schuld an allem sind immer die Pilze im Darm.
Da fällt mir eine Story ein: Vor Jahren gab es mal eine Welle mit der Schockdiagnose "Übersäuerung des Körpers" und so basischen Diäten. Konnte man alles im Kuren-Paket kaufen, inklusive Testkit für den Beweis der Übersäuerung. Eine Bekannte hatte nach Wochen dieser Diät einen vaginalen Pilz entwickelt, der erst wieder in den Griff zu kriegen war, als sie das Zeugs in den Müll warf und der Säureschutzmantel wieder den normalen pH-Wert hatte.
Solche Kuren und Diäten helfen aber tatsächlich - und wenn es nur die Hersteller und Händler sind.
Denen auf jeden Fall, zumindest so lange, wie der Hype anhält.
Stimmt, Übersäuerung war ja auch mal der Diagnosetrend schlechthin unter Heilpraktikern. Oder angebliche Unverträglichkeiten willkürlich ausgesuchter Lebensmittel. Da kenne ich Eltern, die ihre Kinder mit qualvollen Diäten und Restriktionen traktieren, weil vom Heilpraktiker so angeordnet, obwohl vermutlich schon ein niedrigdosiertes Kortisonpräparat Abhilfe schaffen würde. Aber das ist ja böse Schulmedizin und "Chemie" (als sei irgendetwas auf dieser Welt nicht chemisch) ...
Veröffentlicht von: @aimeric. Aber das ist ja böse Schulmedizin und "Chemie" (als sei irgendetwas auf dieser Welt nicht chemisch) ...
Nicht zu vergessen, die böse Pharmaindustrie und die geldgeilen Apotheker, die mit den Krankheiten der Menschen Geld verdienen wollen.
Schräg.
Mir wollte auch mal jemand Nahrungsmittelunverträglichkeiten auspendeln. Natürlich mit den passenden Gegenmitteln im Bauchladen.
Er kann nichts, er weiß nichts, hat zu allem aber einen klugen Rat parat.
Oder ein Zahnarzt. Nicht jeder Rennfahrer hat Ahnung von Autos.
Impfung fällt unter den Punkt Virologie. Ein Virologe kennt sich eben mit Viren aus. Eine Verkäuferin oder ein Verkäufer kennt sich auch nicht mit jedem Produkt aus, das im Laden steht.
Veröffentlicht von: @andyrakomisch ist doch, dass Ärzte nicht schon längst alle geimpft sind, das könnte gegen die Impfung sprechen, weil Ärzte sich ja besser auskennen und der Impfung vielleicht nicht trauen, mich jedenfalls stimmt das nachdenklich was die Gründe sein könnten.
Ärzte haben unter allen Bevölkerungsgruppen die höchste Impfquote.
Allgemein haben 98% alle Ärzte die von der STIKO empfohlenen Impfungen, konkret bei der Corona-Impfung ist mein letzter Stand, dass er sich auch um die 90% bewegt.
Ansonsten: Auch unter Ärzten gibt es Spinner, oft esoterisch angehauchte. Es gibt ja nicht wenige, die Patienten Homöopathie als Medizin verkaufen, obwohl jedem Arzt selbstverständlich bekannt sein sollte, dass Homöopathie keinerlei physiologische Wirkung besitzt.
Lohnt sich!
Veröffentlicht von: @andyrakomisch ist doch, dass Ärzte nicht schon längst alle geimpft sind, das könnte gegen die Impfung sprechen, weil Ärzte sich ja besser auskennen
Was für 'ne geile Logik!
Die weit überwiegende Zahl der Ärzte ist geimpft. Wie preist Du das in Deine Abwägung ein?
Veröffentlicht von: @andyramich jedenfalls stimmt das nachdenklich was die Gründe sein könnten.
Das kommt dabei raus, wenn man Autoritätsargumente bevorzugt: dann regt es einen erst zum Nachdenken über Gründe an, wenn sich Autoritäten unterschiedlich verhalten.
Tatsächlich gibt's sogar - ging kürzlich durch die Medien, aber ich bin jetzt zu faul, für andere zu googeln - Portale von Impfgegnern, die nach ungeimpften Ärzten suchen. 😀
Na: da hätte man ja schon mal 'nen Grund: Nischenmärkte im Verschwörungstheoretiker-Milieu. Wenn sich unter den Impfgegnern darüberhinaus noch allerhand gutverdienende Privatpatienten befinden - der Anthroposophen-Kram kommt ja vor allem bei esoterisch gefärbter Akademiker-Klientel an, sonst würden nicht selbst die Krankenkassen inzwischen für Homöopathie-Placebos echtes Geld bezahlen - dann wäre das ein lukrativer Nischenmarkt. Wenn ich ein zynischer Arzt wäre, würde ich mich womöglich heimlich impfen, aber behaupten, nicht geimpft zu sein, um bei diesen Blödmannsgehilfen dann ordentlich abzukassieren.
Veröffentlicht von: @jack-blackWenn sich unter den Impfgegnern darüberhinaus noch allerhand gutverdienende Privatpatienten befinden - der Anthroposophen-Kram kommt ja vor allem bei esoterisch gefärbter Akademiker-Klientel an, sonst würden nicht selbst die Krankenkassen inzwischen für Homöopathie-Placebos echtes Geld bezahlen - dann wäre das ein lukrativer Nischenmarkt.
Das wäre nicht... das IST ein lukrativer Markt!
Vor allem ältere Leute lassen sich da gerne alles mögliche aufschwatzen... das reicht von harmlosen Kräuterdragees bis zum garantiert echten Einhorn-Pulver, je nach eigener Wohlfühl-Blase, in der man halt gerade lebt.
Ein Doktortitel in diesem Milleu ist bares Geld wert.
Veröffentlicht von: @lucan-7Das wäre nicht... das IST ein lukrativer Markt!
Ist halt die Frage, wie man das am besten organisiert, ohne rechtlichen Ärger zu bekommen. Denn was, wenn ein böser Impfbefürworter in der Nachbarschaft wohnt, der das ganze Treiben in so einer Arztpraxis, wo alle Kranken sich unmaskiert die Hucke vollhusten, den Gesundheitsbehörden meldet?
Nehmen wir mal an, es wären - die Zahl nannte hier irgendwer - 10 Prozent der Ärzte ungeimpft. Und nehmen wir an, 30% der Patienten suchen nach so einem ungeimpften Arzt. Dann werden diejenigen Praxen, in denen ungeimpfte Ärzte behandeln, dreifach überrannt. Statt beim Aprés-Ski dann das fröhliche Rudel-Infizieren im Wartezimmer. Lauter kleine Ischgls...
Ich hab da ja, angeregt durch die TV-Serie "Westwall" eine interessante Idee, oder sagen wir mal: eine epische Vision:
Könnte man nicht, da ohnehin vor allem in den Ostgauen die Impfgegneritis grassiert, in den brandenburgischen, sächsischen und thüringischen Wäldern, wo noch die ganzen Anlagen der einstigen Volksarmee vor sich hingammeln, entsprechende Impfgegner-Praxen einrichten? Da ist die Anfahrt für die Mehrheit der Patienten nicht gar so weit... Und wenn man im Sinne der Nostalgieanforderungen von Reichsbürgern die ganze Gegend unter Denkmalschutz stellt, sodaß als Fortbewegungsmittel nur noch Esels- und Ochsenkarren erlaubt sind, dann können sich die Patienten da zwecks "natürlicher" Durchseuchung beim impffreien Doktor anstecken und die - durchaus landschaftlich pittoresk-unterhaltsame - Heimreise dauert so lange, dass sie noch während dieser entweder sozialverträglich ableben oder die Genesungsphase schon abschließen, um hernach immun oder per luftdichtem Sarg daheim anzukommen.
Problem gelöst - und das sogar sozial verträglich per Privatkassen! 😊
Veröffentlicht von: @jack-blackIst halt die Frage, wie man das am besten organisiert, ohne rechtlichen Ärger zu bekommen.
Da gibt es ziemlich durchtriebene Leute, die hart die Grenzen des Machbaren ausloten, um ihren Gewinn zu optimieren.
Ich bin mit dieser Quacksalber-Industrie unfreiwillig in Berührung gekommen, nachdem meine Eltern inzwischen ein gewisses Alter überschritten haben und mit Werbung für Mittelchen bombardiert werden, die von garantiert echten Ärzten empfohlen werden und gegen genau die Probleme garantiert helfen, die man im Alter halt so hat.
Und da mit dem Alter offenbar auch Misstrauen und Kritikfähigkeit nachlassen und zudem ein wertvoller Gratis-Kugelschreiber winkt oder wahlweise eine echte Uhr, die von glücklichen Kindern in China zusammengeschraubt wurde, hat man da plötzlich Verträge für alle möglichen Produkte abgeschlossen.
Und wenn man den ganzen Mist zurückschicken und kündigen will muss man leider feststellen, dass die Masche zwar mehr oder weniger auf Betrug aufbaut, die Firmen sich aber juristisch sehr gut abgesichert haben... der Aufwand sich da durchzukämpfen ist jedenfalls nicht ohne.
Deswegen gehe ich davon aus, dass Leute, die auf dieser Schiene unterwegs sind, auch für garantiert ungeimpfte Ärzte Lösungen und juristische Hintertürchen finden werden, damit diese ihre gutgläubige Kundschaft ganz legal ausnehmen können...
Veröffentlicht von: @jack-blackProblem gelöst - und das sogar sozial verträglich per Privatkassen!
Tja... wer sich freiwillig den Mechanismen der Evolution unterwerfen möchte, den soll man nicht aufhalten.
Das Problem sind halt immer die Anderen, die damit auch gefährdet werden...
Veröffentlicht von: @lucan-7Und da mit dem Alter offenbar auch Misstrauen und Kritikfähigkeit nachlassen und zudem ein wertvoller Gratis-Kugelschreiber winkt oder wahlweise eine echte Uhr, die von glücklichen Kindern in China zusammengeschraubt wurde, hat man da plötzlich Verträge für alle möglichen Produkte abgeschlossen.
Erinnert mich an einen glücklichen Zufall vor runden 30 Jahren, als ich auf meiner Interrail-Tour nach dem Abi auch noch meine schon alleinstehende Oma besuchte. Wir waren gerade beim Frühstücken, da klingelt es... Und meine Oma ist anscheinend eine geschlagene Viertelstunde mit dem Postboten beschäftigt... Zum Glück bedurfte es für die Unterschrift, die sie leisten sollte, noch des Küchtentischs als Schreibunterlage. So kriegte ich mit, das sie drauf und dran war, drei Zeitschriftenabos zu ordern, die ihr der Drücker aufgeschwatzt hatte. Darunter die "Neue Revue" und die "Praline"... Deren Zielkundschaft ja bekanntlich damals schon aus 80jährigen Damen bestand...
Glücklich ging's für beide Seiten aus. Für meine Oma, weil ihr Enkel ihr da zum ersten Mal im Leben etwas schlicht verbot - und für den Drücker, weil mein Sensei uns nach der letzten Gurtprüfung nochmal deutlich gemacht hatte, dass wir nun zwar Leute verprügeln könnten, dies aber rein rechtlich weiterhin nicht dürften... Beinah hätte ich diese Belehrung im Eifer der Situation vergessen. 😀
Will sagen: Nepper und Bauernfänger gibt's und gab's schon immer allerorten, nicht nur in der Quacksalber-Industrie.
Mindestens seit der Erfindung des Gratis-Kugelschreibers...
Veröffentlicht von: @lucan-7Das Problem sind halt immer die Anderen, die damit auch gefährdet werden...
Deswegen ja die Idee, das ganze Prozedere schön in den Wald zu verbannen, wo nur Hase und Igel beim Gutenachtsagen zu Kollateralschäden werden könnten... 😉
Veröffentlicht von: @jack-blackDeswegen ja die Idee, das ganze Prozedere schön in den Wald zu verbannen, wo nur Hase und Igel beim Gutenachtsagen zu Kollateralschäden werden könnten... 😉
Schon klar... nur ist Deutschland dafür leider zu dicht besiedelt.
Andererseits glauben die Herrschaften ja ohnehin, in einer Diktatur zu leben... im Grunde täte man ihnen also quasi schon einen Gefallen, wenn man sie zwecks Ansteckung irgendwo einpferchen würde...
Und ich merke ausserdem grade, dass ich dringend über Methoden nachdenken muss, wie ich meine Aggression gegenüber diesen Leuten in den Griff bekomme. Über so etwas könnte ich mich wirklich aufregen, und Phantasie habe ich da genug...
Zynismus pur
Hallo Jack!
Ich schätze deine Beiträge wirklich sehr. Im Grundsatz stimme ich dir bei dieser Thematik zu.
Doch hier gehst du zu weit, das muß ich mit der Verleihung eines roten Sternchens ahnden, denn dieser äußerst zynische Beitrag ist nicht hilfreich!
Weniger zynisch als es scheint
Veröffentlicht von: @ungehorsamDoch hier gehst du zu weit, das muß ich mit der Verleihung eines roten Sternchens ahnden, denn dieser äußerst zynische Beitrag ist nicht hilfreich!
Er mag zynisch scheinen... ist aber treffender als es auf den ersten Blick aussieht.
Denn die Nichtgeimpften werden sich ja so oder so in nächster Zeit Alle anstecken. Und weil das so ist, würde ich es auch vorziehen, wenn sie das denn bitte unter sich tun.
Den Gedanken, die Leute irgendwo in den Wald zu verfrachten, wo sie niemand sonst anstecken können, finde ich daher nicht wirklich abwegig... wenn es natürlich auch fern der Realität ist.
Das war längst überfällig
Was mich aber darüber hinaus zunehmend schockiert, ist der Mangel an Führungsstärke, der sich in Bund und Ländern zeigt. Wenn ich schon lese, daß man nun 'angesichts der Lage' dieses und jenes verordnen müßte, dann kann ich mich nur an den Kopf fassen: Welche Lage wir im Spätherbst / Winter haben würden, war seit Mitte des Jahres bekannt.
Da werden Menschen gewählt und sollten mithin ein gewisses Selbstvertrauen mitbringen, aber statt dessen herrscht die pure Verantwortungsscheu.
Veröffentlicht von: @mrorleanderDa werden Menschen gewählt und sollten mithin ein gewisses Selbstvertrauen mitbringen, aber statt dessen herrscht die pure Verantwortungsscheu.
Das ist richtig. Das hängt aber auch mit einem völlig unrealistischen Anspruchsdenken zusammen... selbst kleine Fehler werden heute nicht mehr verziehen, jede noch so kleine Schwäche wird zum Skandal aufgebläht.
Auf der anderen Seite gibt es dann auch Leute, an denen alles abprallt... aber irgendwas ist hier aus dem Gleichgewicht, scheint mir.
Veröffentlicht von: @mrorleanderWelche Lage wir im Spätherbst / Winter haben würden, war seit Mitte des Jahres bekannt.
das Problem war ja der Glaube an die Impfung, so haben sie alles andere nicht mehr in Erwägung gezogen und statt Spitäler zu schliessen, hätten sie ja das Gesundheitswesen verbessern sollen, denn deswegen müssen die Menschen die ganzen Massnahmen ertragen.
Veröffentlicht von: @andyradas Problem war ja der Glaube an die Impfung
Mitte des Jahres war längst abzusehen, daß die Impfquote nicht ausreichen würde.
Veröffentlicht von: @mrorleanderMitte des Jahres war längst abzusehen, daß die Impfquote nicht ausreichen würde.
Genau. Die Problematik war schon lange bekannt. Entsprechende Prognosen gab es auch.
Es ist eine absolute Frechheit, wenn Politiker jetzt dreist behaupten, die 4. Welle wäre "überraschend" gewesen.
Da war gar nichts "überraschend". Überraschend ist nur, dass sich die Frechheiten mancher Politiker immer noch steigern lassen, ohne dass sie dabei rot werden.
Veröffentlicht von: @lucan-7Überraschend ist nur, dass sich die Frechheiten mancher Politiker immer noch steigern lassen, ohne dass sie dabei rot werden.
Nächste Woche wird einer zum Kanzler bestellt, der sich an die Inhalte mehrerer Gespräche mit Bankern nicht mehr erinnern kann.
Sich über die Politiker beschweren, die man gerade eben noch gewählt hat, obwohl man zum Wahlzeitpunkt ja selbst wissen konnte, dass sie Unfug redeten oder logen - nun ja...
Da muß ich immer an die Tagebucheinträge meiner Großmutter denken, die sich im Winter 44/45 - auf der wenig komfortablen Flucht vor den Russen - darüber echaufierte, dass "der Führer uns verraten" habe. Anno 42 noch hatte sie, ganz das im Herzen jung gebliebene Hitlermädel, inbrünstig den "Schutz des lieben Herrgotts" über denselben Führer herab zu beschwören versucht, "... auf daß er uns lang erhalten bleibe!"
Sowas kommt von sowas.
Veröffentlicht von: @jack-blackSich über die Politiker beschweren, die man gerade eben noch gewählt hat, obwohl man zum Wahlzeitpunkt ja selbst wissen konnte, dass sie Unfug redeten oder logen - nun ja...
Wie kommst du darauf, dass ich die gewählt habe...?
Veröffentlicht von: @lucan-7Wie kommst du darauf, dass ich die gewählt habe...?
Mistverständnis. Ich hatte das nicht auf Dich gemünzt.
Veröffentlicht von: @jack-blackMistverständnis. Ich hatte das nicht auf Dich gemünzt.
Mal ganz davon abgesehen... ich halte auch die Leute, die ich gewählt habe, keineswegs für unfehlbare Heilige. Da werde ich auch in Zukunft noch genug zu meckern haben.
Ich bezog mich auf das hier:
Überraschend ist nur, dass sich die Frechheiten mancher Politiker immer noch steigern lassen...
Hervorhebung von mir
Zu meckern wird man stets was finden. Aber das überrascht doch nicht mehr wirklich, oder? 😉
Veröffentlicht von: @jack-blackZu meckern wird man stets was finden. Aber das überrascht doch nicht mehr wirklich, oder? 😉
Doch.
Aber ich bin da auch naiv und gutgläubig.
Veröffentlicht von: @lucan-7Aber ich bin da auch naiv und gutgläubig.
Falls Du mal Nachschub an Kreide zum Fressen benötigst, sag bescheid! 😀
Veröffentlicht von: @jack-blackNächste Woche wird einer zum Kanzler bestellt, der sich an die Inhalte mehrerer Gespräche mit Bankern nicht mehr erinnern kann.
Ganz klar Folgen von Corona 😎
Oder böse Zungen werden behaupten, dass die Impfung dran Schuld ist 😀
Veröffentlicht von: @mrorleanderWas mich aber darüber hinaus zunehmend schockiert, ist der Mangel an Führungsstärke, der sich in Bund und Ländern zeigt. Wenn ich schon lese, daß man nun 'angesichts der Lage' dieses und jenes verordnen müßte, dann kann ich mich nur an den Kopf fassen: Welche Lage wir im Spätherbst / Winter haben würden, war seit Mitte des Jahres bekannt.
Da werden Menschen gewählt und sollten mithin ein gewisses Selbstvertrauen mitbringen, aber statt dessen herrscht die pure Verantwortungsscheu.
Das ist wahr. Ich werde den Eindruck nicht los, dass man sich von einer Gruppe krakeelender Demonstranten einschüchtern lässt und deshalb alle Maßnahmen nur mit gezogener Handbremse und nach langem Zögern anordnet.
Da war Montgomerys Ausspruch mit der "Tyrannei der Ungeimpften" wirklich nicht falsch, aber dass man sich in Regierungskreisen davon so beeindrucken lässt, ist ernüchternd.
Veröffentlicht von: @aimericDa war Montgomerys Ausspruch mit der "Tyrannei der Ungeimpften" wirklich nicht falsch, aber dass man sich in Regierungskreisen davon so beeindrucken lässt, ist ernüchternd.
Momentan haben wir ja leider keine eingesetzte, funktionierende Regierung. Wir haben eine Regierungsbildung und die Herrschaften sind in ihren Gremien, die eine Regierung bilden sollen so dermaßen damit beschäftigt, dass sie Corona ein paar Monate aus dem Blick verloren haben und jetzt "Hoppsala" reagieren müssen.
Nun haben wir jetzt Rot-Gelb-Grün.
Gelb und Grün haben sich die letzten Jahr damit beschäftigt, Opposition zu sein, die haben während Corona einfach nur gemeckert und es besser gewußt, ohne es besser machen zu können. Die SPD hat irgendwie so keine richtige Position, weil Frau Merkel in der CDU so omnipräsent als Kanzlerin war, daneben ging doch jeder unter. Die müssen erst mal mit dem schlechten Wahlergebnis klar kommen. Nun stehen diese Parteien, die von ihrer Philosophie her eh schwer zusammen zu bringen sind vor der Aufgabe, eine gute und weise Coronapolitik zu machen und merken jetzt, dass das doch gar nicht so einfach ist, wie sie in der Oppistion immer behauptet haben.
Dass das alles gerade hier kreuz und quer läuft und sich keiner traut mal klare Kante zu zeigen wundert mich beim Ampel Kasperletheater irgendwie gar nicht.
Veröffentlicht von: @tristesseDass das alles gerade hier kreuz und quer läuft und sich keiner traut mal klare Kante zu zeigen wundert mich beim Ampel Kasperletheater irgendwie gar nicht.
Wenn sie wenigstens ihre "Es-wird-keine-Impfpflicht-geben"-Trottel zurückpfeifen würden.
Ich habe noch nie kapiert, was das soll. Natürlich sind Situationen denkbar, in denen eine Impfpflicht notwendig wird. Das ist nicht schön und auch nicht wünschenswert... aber warum bitteschön sollte man eine möglicherweise notwendige Option generell ausschliessen wollen, ohne überhaupt zu wissen was die Zukunft bringt?
Da lassen sich manche Leute wirklich von den Spinnern vor den Karren spannen, aus Angst dass die... ja was überhaupt tun könnten?
Weiterspinnen?
Veröffentlicht von: @lucan-7Da lassen sich manche Leute wirklich von den Spinnern vor den Karren spannen, aus Angst dass die... ja was überhaupt tun könnten?
Weiterspinnen?
Die AgD wählen.
Ich werde nie begreifen wie es sein kann, daß ausgebildete Mediziner biologische Fakten nicht begreifen, die sogar ich weiß.
Ich bin Verfahrensingenieurin.
Kapiere echt nicht, warum die Impfung gerade unter Medizinern nicht längst selbstverständlich ist.
Tut mir leid, ich weiß nicht was ich dazu sagen soll. Ich verstehe nicht, warum das überhaupt notwendig ist.
Veröffentlicht von: @blackholeIch werde nie begreifen wie es sein kann, daß ausgebildete Mediziner biologische Fakten nicht begreifen, die sogar ich weiß.
Ich bin Verfahrensingenieurin.
Zur Verteidigung meines einstigen Berufsstandes möchte ich anbringen, dass sich die allgemeine Impfquote bei Ärzten hinsichtlich der von der STIKO empfohlenen Impfung bei 98% bewegt, bei Corona meines Wissens nach um die 90%.
Was allerdings mit den Pflegekräften los ist, frage ich mich immer wieder. Teilweise ist das tatsächlich ein Problem der "Generation Globuli".
Weiss nicht genau, ob es schon gilt oder erst für "in absehbarer Zeit geplant ist", aber wenn Ungeimpfte in unserer örtlichen Klinik demnächst ausfallen wegen Corona-Erkrankung oder Verdacht oder Quarantäne oder ... dann haben sie keinen Anspruch mehr auf Lohnfortzahlung.