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Genderismus bis zur Verblödung

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Themenstarter
Beiträge : 30175

Der Einmarsch der Taliban wird vom ZDF in einem Filmchen bei Instagram untertitelt mit "Islamist*innen":
Sind Frauen bei radikalislamischen Kämpfern mit an der Front? Ich dachte immer, die müssen bei denen zu Hause bleiben. Und einen Trans-Taliban kann ich mir auch schwer vorstellen.

Antwort
560 Antworten
Tamaro
 Tamaro
Beiträge : 2035

Genderismus bis zur Verblödung
Vor allem erhitzt "die gendergerechte Sprache" die Gemüter derzeit hauptsächlich im deutschsprachigen Raum (vielleicht noch im spanischen).

Aber im paschtunischen zum Beispiel wird man sich wohl noch nicht damit auseinandersetzen.

tamaro antworten


Tertullian
Beiträge : 415

Das Sams lernt gendern...
...wäre eine Idee für ein neues Sams-Buch, falls Paul Maar nochmal Lust bekommen sollte. Könnte sich ungefähr so anhören:

"Liebe Zuhörer*innen und außen, oben und unten, vorne und hinten oder wo ihr sonst gerade steht, sitzt oder liegt!"

tertullian antworten
18 Antworten
Tamaro
 Tamaro
(@tamaro)
Beigetreten : Vor 9 Jahren

Beiträge : 2035
Veröffentlicht von: @tertullian

"Liebe Zuhörer*innen und außen, oben und unten, vorne und hinten oder wo ihr sonst gerade steht, sitzt oder liegt!"

Dann sind aber die Tiere immer noch nicht mit angeredet. Man denke auch an all die Katzen und Hunde, die gemeinsam mit ihren Herr-/Frauchen fernsehen oder die Fliegen, die sich auf dem in der Schale liegenden Obst niedergelassen haben. Die werden immer aussen vor gelassen.

tamaro antworten
Tertullian
(@tertullian)
Beigetreten : Vor 24 Jahren

Beiträge : 415

Dann finde mal einen Dolmetscher 😉

tertullian antworten
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(@deleted_profile)
Beigetreten : Vor 4 Jahren

Beiträge : 30175
Veröffentlicht von: @tertullian

...wäre eine Idee für ein neues Sams-Buch

Oder für's Schlosspark Theater in Berlin. Didi Hallervorden hat es ganz gut auf den Punkt gebracht:

"Allen Mitarbeitern steht es natürlich frei, das zu handhaben, wie sie möchten. Aber alles, was vonseiten des Theaters herausgegeben wird, wird nicht dazu dienen, die deutsche Sprache zu vergewaltigen. (...) Natürlich entwickelt sich Sprache. Aber sie entwickelt sich nicht von oben herab auf Befehl. Es hat in der letzten Zeit nämlich zwei Versuche gegeben. Einmal von den Nazis und einmal von den Kommunisten. Beides hat sich auf Druck durchgesetzt, aber nur temporär – und zwar auf Zwang." (Quelle)

Wahre Worte. Vielleicht macht er aus den Taliban:innen-Meldungen unserer sogenannten Journalist:innen und -:außen beim ZDF ja mal eine Tragikomödie....

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(@deleted_profile)
Beigetreten : Vor 4 Jahren

Beiträge : 30175
Veröffentlicht von: @joe390

die deutsche Sprache zu vergewaltigen.

Eine Person, die diesen Sprachgebrauch pflegt, kann ich sowieso nicht ernst nehmen. Von daher, passt ja ganz gut zum Hallervorden.

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Lucan-7
(@lucan-7)
Beigetreten : Vor 16 Jahren

Beiträge : 28210

Wer entwickelt Sprache eigentlich?

Veröffentlicht von: @joe390

Wahre Worte.

Nun ja... abgesehen davon, dass es keinen "Befehl" zum Gendern gibt. Daher ist auch der Vergleich mit Nazis und Kommunisten unangemessen.

Tatsache ist, dass die Verwendung des Gendersternchens oder ähnlicher Schreibweisen als "politisch" oder "von oben" empfunden werden... aber das macht es nicht richtiger.

Und wenn Hallervorden selber sagt, dass sich Sprache natürlich entwickelt... dann wäre hier zu fragen, durch wen und wodurch sie sich eigentlich "entwickeln" soll, wenn nicht durch jene, die sie anwenden.

lucan-7 antworten
tristesse
(@tristesse)
Beigetreten : Vor 2028 Jahren

Beiträge : 20559
Veröffentlicht von: @joe390

Oder für's Schlosspark Theater in Berlin. Didi Hallervorden hat es ganz gut auf den Punkt gebracht:

Nun ja, dass ein über 80jähriger nicht die Flexibilität aufbringen möchte, sich in Wort und Schrift noch zu verändern kann man bei der Meinungsbildung auch getrost vernachlässigen 😊

Ich denke nicht, dass die Frauen, die das Gendern einfordern erwarten, dass man Shakespeare umschreibt.

Ansonsten finde ich Nazi- und Kommunistenvergleiche geschmacklos.

tristesse antworten
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Beigetreten : Vor 4 Jahren

Beiträge : 30175
Veröffentlicht von: @tristesse

Nun ja, dass ein über 80jähriger nicht die Flexibilität aufbringen mö

Na, jetzt aber bitte mal keine Altersdiskriminierung 🙂 Was sind denn das für stereotype Vorstellungen, die du da pflegst?

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tristesse
(@tristesse)
Beigetreten : Vor 2028 Jahren

Beiträge : 20559

😀
Touché

tristesse antworten
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(@deleted_profile)
Beigetreten : Vor 4 Jahren

Beiträge : 30175
Veröffentlicht von: @tristesse

Ansonsten finde ich Nazi- und Kommunistenvergleiche geschmacklos.

Inhaltlich nicht. Natürlich nicht.
Aber die Strategie ist dieselbe:
Besetzung gesellschaftlicher Schlüsselbereiche: Medien, öffentliche Verwaltung, Bildung, Parteien, tw. Kirche ... und schon hast Du die Meinungsmacht und kannst ansagen: was richtig und falsch ist ...

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Jack-Black
(@jack-black)
Beigetreten : Vor 6 Jahren

Beiträge : 5954
Veröffentlicht von: @banji

Aber die Strategie ist dieselbe:

Nö. Nicht mal ansatzweise sinnvoll vergleichbar. Du relativierst hier totalitäre Strategien in einer Weise, dass man sich besorgt fragt, ob Du womöglich längere Zeit krank daheim im Bett liegen mußtest, während das Thema Totalitarismus, egal ob in kommunistischer oder faschistischer Version, bei Dir in der Schule durchgenommen wurde.

jack-black antworten
tristesse
(@tristesse)
Beigetreten : Vor 2028 Jahren

Beiträge : 20559
Veröffentlicht von: @jack-black

Du relativierst hier totalitäre Strategien in einer Weise, dass man sich besorgt fragt, ob Du womöglich längere Zeit krank daheim im Bett liegen mußtest, während das Thema Totalitarismus, egal ob in kommunistischer oder faschistischer Version, bei Dir in der Schule durchgenommen wurde.

Danke!

tristesse antworten
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(@deleted_profile)
Beigetreten : Vor 4 Jahren

Beiträge : 30175

Nö. Tue ich nicht. Ich beobachte nur auf welche Weise sich der Genderismus breit macht. Und da sehe ich Ähnlichkeiten.
Wer im Kommunismus gelebt hat, ist da eben empfindlich.

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agapia
 agapia
(@agapia)
Beigetreten : Vor 14 Jahren

Beiträge : 1461

Naja, im Grunde wird die gendergerechte Sprache einfach öfter angewandt, deshalb wird sie breiter wahrgenommen.
Ob du sie anwenden möchtest oder nicht, wird aller Wahrscheinlichkeit ohne Belang sein.

agapia antworten
Lucan-7
(@lucan-7)
Beigetreten : Vor 16 Jahren

Beiträge : 28210

Meinungsmacht?

Veröffentlicht von: @banji

Besetzung gesellschaftlicher Schlüsselbereiche: Medien, öffentliche Verwaltung, Bildung, Parteien, tw. Kirche ... und schon hast Du die Meinungsmacht und kannst ansagen: was richtig und falsch ist ...

Wenn du mir jetzt noch die von Medien betriebenen Gefängnisse und die kirchlich getragenen Konzentrationslager zeigen kannst, in denen all jene Menschen landen, die sich der "Meinungsmacht" nicht beugen wollen, dann bin ich ganz bei dir...

lucan-7 antworten
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(@deleted_profile)
Beigetreten : Vor 4 Jahren

Beiträge : 30175

Kommt noch ...

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(@deleted_profile)
Beigetreten : Vor 4 Jahren

Beiträge : 30175

Das klingt echt anstrengend, in dieser Gedankenwelt zu leben.

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Gelöschtes Profil
(@deleted_profile)
Beigetreten : Vor 4 Jahren

Beiträge : 30175

Das ganze Leben ist anstrengend.

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Gelöschtes Profil
(@deleted_profile)
Beigetreten : Vor 4 Jahren

Beiträge : 30175

Schon, aber man muss es sich ja nicht noch zusätzlich anstrengend machen, indem man überall Feinde wittert, die einem was Böses wollen.

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lhoovpee
Beiträge : 3504

Ich bin gespannt auf die nächste Bundeskanzlerin
Herr Scholz oder Herr Laschet wären doch gut als Bundeskanzlerin.
Ich lehne Gendern im übrigen ab. Daher werde ich dieses Amt auch weiterhin im generisches Femininum benennen. Das ist nur mal schon immer so gewesen.
- Lukas,15 Jahre

lhoovpee antworten
4 Antworten
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(@deleted_profile)
Beigetreten : Vor 4 Jahren

Beiträge : 30175

Werd erwachsen, Lukas.

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lhoovpee
(@lhoovpee)
Beigetreten : Vor 10 Jahren

Beiträge : 3504

Lukas folgt lediglich seiner Tradition, wie er es schon immer gelernt hat. Viel mehr Argumente für das generisches Maskulin kommt hier im Forum ja auch nie.

lhoovpee antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 1 Sekunde

Beiträge : 0

Lukas ist wahrscheinlich erwachener als du (denkst)

Anonymous antworten
Gelöschtes Profil
(@deleted_profile)
Beigetreten : Vor 4 Jahren

Beiträge : 30175

War wahrscheinlich ein prophetischer Eindruck.

Nachtrag vom 02.10.2021 1135
Ob heils- oder unheilsprophetisch ist noch nicht entschieden ...

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BeLu
 BeLu
Beiträge : 5406

Gendernd geht die Welt zugrunde
Oder zumindest die westliche Zivilisation. Das könnte man vermuten, wenn man einige Äußerungen von Nutzer:innen hier liest.

Oder geht es vielleicht nur darum, sich mal wieder über den angeblichen linksgrünen Medienmainstream (was auch immer das sein soll) aufzuregen?

belu antworten
48 Antworten
Lucan-7
(@lucan-7)
Beigetreten : Vor 16 Jahren

Beiträge : 28210

Was man kritisieren könnte

Veröffentlicht von: @belu

Oder geht es vielleicht nur darum, sich mal wieder über den angeblichen linksgrünen Medienmainstream (was auch immer das sein soll) aufzuregen?

Nun ja... ich würde mich nicht über die Absicht einer Gleichstellung der Geschlechter aufregen. Wenn es denn darum ginge.

Ich bezweifle allerdings stark, dass Frauen über die letzten Jahrtausende aufgrund der Sprache unterdrückt wurden.
Nicht, dass Sprache nicht auch Ausdruck dieser Unterdrückung wäre... das ist sicher nicht ganz von der Hand zu weisen.

Umgekehrt scheint es mir allerdings zweifelhaft, dass eine Änderung der Sprache hier auch eine Änderung der Ursachen bewirkt.

Und so bleibt der Verdacht, dass die "Genderisierung" weniger dazu dient, den unterdrückten Frauen konkret zu nützen als vielmehr dazu, einigen Leuten auf billige Weise ein gutes und überlegenes Gefühl zu verschaffen... und zwar ohne dass sich dabei aus ihrer Sicht etwas Wesentliches ändern würde.

Und das nennt man dann wohl Verlogenheit...

lucan-7 antworten
Tamaro
 Tamaro
(@tamaro)
Beigetreten : Vor 9 Jahren

Beiträge : 2035

Genau so sehe ich das auch. Grün von mir.

Die "gendergerechte Sprache" wirkt fast wie Satire auf mich, von daher ist es nicht verwunderlich, dass es viele auch von einer humoristischen Seite auffassen.

Heute kam mir z.B. der Gedanke ob man Bartträger auch gendergerecht schreiben sollte oder ob das politisch unkorrekt wäre.

tamaro antworten
Eldarion
(@eldarion)
Beigetreten : Vor 9 Jahren

Beiträge : 526

Hmm.
"Die Gesellschaft der Bartträger*innen lädt zur Podiumsdiskussion über korrekte Haarspalterei ein".

Politisch unkorrekt wärs vermutlich nicht. Aber unter Umständen grob unhöflich 😊

eldarion antworten
JohnnyD
(@johnnyd)
Beigetreten : Vor 25 Jahren

Beiträge : 1753

Es scheint ein Bildungsproblem zu sein. Genus und Sexus werden gleichgesetzt und andere Sprachen und Kulturen scheinen zu unbekannt zu sein, um vergleichen zu können.

Veröffentlicht von: @lucan-7

Und so bleibt der Verdacht, dass die "Genderisierung" weniger dazu dient, den unterdrückten Frauen konkret zu nützen als vielmehr dazu, einigen Leuten auf billige Weise ein gutes und überlegenes Gefühl zu verschaffen... und zwar ohne dass sich dabei aus ihrer Sicht etwas Wesentliches ändern würde.

Veröffentlicht von: @lucan-7

Und das nennt man dann wohl Verlogenheit...

Verlogenheit finde ich zu hart. Es ist jedenfalls ein Distinktionsmerkmal gegenüber den Groblötzen aus dem Wald, die die fein ziselierten höfischen Umgangsformen nicht beherrschen.

johnnyd antworten
Jack-Black
(@jack-black)
Beigetreten : Vor 6 Jahren

Beiträge : 5954
Veröffentlicht von: @johnnyd

ein Distinktionsmerkmal gegenüber den Groblötzen aus dem Wald, die die fein ziselierten höfischen Umgangsformen nicht beherrschen.

<-- mag ich! 😊

jack-black antworten
lhoovpee
(@lhoovpee)
Beigetreten : Vor 10 Jahren

Beiträge : 3504
Veröffentlicht von: @lucan-7

Ich bezweifle allerdings stark, dass Frauen über die letzten Jahrtausende aufgrund der Sprache unterdrückt wurden.
Nicht, dass Sprache nicht auch Ausdruck dieser Unterdrückung wäre... das ist sicher nicht ganz von der Hand zu weisen.

Korrekt: Unsere Sprache spiegelt die Unterdrückung der Frau in unserer Geschichte wieder.

Veröffentlicht von: @lucan-7

Und so bleibt der Verdacht, dass die "Genderisierung" weniger dazu dient, den unterdrückten Frauen konkret zu nützen als vielmehr dazu, einigen Leuten auf billige Weise ein gutes und überlegenes Gefühl zu verschaffen.

Die Gegenüberstellung dieser zwei Pole ist doch Unsinn.

Natürlich ist es nicht Sinnvoll die Sprache von oben herab ändern zu wollen. Bestrebung gendergerechte Sprache politisch durchzusetzen ist zum scheitern verurteilt.

Dennoch sollte sich jeder, der Texte verfasst, auch mit dem Thema des generischen Maskulins und seiner möglichen Wirkung bewusst sein.

Ich kenne aber ehrlich gesagt keine Person, die so etwas verpflichtend haben will. An der Hochschule musste ich genderneutrale Texte verfassen (ich habe Lehrmaterial erstellt). Ich war doch immer mal wieder verblüfft, was für Stereotype ich in meinen Kopf habe. Durch die bewusste Verbalisierung musste ich mich damit auseinander setzen. Und das war gut so! Und daher bin ich ein Verfechter genderneutraler Sprache. Ich fordere nicht, dass alle so schreiben (das tue ich im privaten selbst nicht). Aber in Schulen sollte es z.B. thematisiert werden.

Ich empfinde das Gendern in sozialen Medien, wie z.B. der Tagesschau, auch nicht wirklich störend. Ohne die ganzen Kommentare unter den Nachrichten, die sich über das Gendern aufregen, fällt es mir oft gar nicht auf.

lhoovpee antworten
Lucan-7
(@lucan-7)
Beigetreten : Vor 16 Jahren

Beiträge : 28210
Veröffentlicht von: @lhoovpee

Natürlich ist es nicht Sinnvoll die Sprache von oben herab ändern zu wollen. Bestrebung gendergerechte Sprache politisch durchzusetzen ist zum scheitern verurteilt.

Genau das wird jetzt aber so empfunden. Denn wenn Medien und Kulturschaffende sich mehrheitlich dazu entschliessen zu "gendern", dann kommt das praktisch einer "politischen" Durchsetzung gleich.

Veröffentlicht von: @lhoovpee

Ich kenne aber ehrlich gesagt keine Person, die so etwas verpflichtend haben will. An der Hochschule musste ich genderneutrale Texte verfassen (ich habe Lehrmaterial erstellt). Ich war doch immer mal wieder verblüfft, was für Stereotype ich in meinen Kopf habe. Durch die bewusste Verbalisierung musste ich mich damit auseinander setzen. Und das war gut so!

Das ist sicher gut und richtig so. Wir nehmen die Welt in der wir leben als viel zu selbstverständlich an... und bemerken gar nicht, dass unsere komplette Gesellschaft allein auf die Bedürfnisse weisser Männer zugeschnitten ist. Weil es den meisten Menschen schwerfällt, sich überhaupt eine andere Welt vorzustellen... man kennt es halt nur so.

Was ich allerdings bezweifle ist, dass der gleiche Vorgang - nämlich die bewusste Auseinandersetzung mit dem Thema - automatisch auch beim Lesen gendergerechter Text geschieht. Da wird eher die "holprige" oder "ungewohnte" Sprache wahrgenommen.

Ich habe da meine Zweifel bezüglich einer positiven Wirkung... insbesondere in den Kreisen, die davon angesprochen werden sollten.

lucan-7 antworten
Gelöschtes Profil
(@deleted_profile)
Beigetreten : Vor 4 Jahren

Beiträge : 30175

etwas off topic

Veröffentlicht von: @lucan-7

bemerken gar nicht, dass unsere komplette Gesellschaft allein auf die Bedürfnisse weisser Männer zugeschnitten ist.

Wenn ich wahrnehme, wie patriarchalisch in ihren Familien schwarze oder arabischbraune Männer auftreten, dann sehe ich das Problem nicht nur bei "weißen" Männern.
Ich würde daher das "weiße" gerne streichen. Die "Männer" kann man dann erstmal gerne stehen lassen.

Aber dann doch weitergefragt:
Wo würdest Du den Zuschnitt auf die Bedürfnisse von Männern sehen, der andere Mensch-Da-seins-Formen außen vor lässt?

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Lucan-7
(@lucan-7)
Beigetreten : Vor 16 Jahren

Beiträge : 28210
Veröffentlicht von: @banji

Wenn ich wahrnehme, wie patriarchalisch in ihren Familien schwarze oder arabischbraune Männer auftreten, dann sehe ich das Problem nicht nur bei "weißen" Männern.

Das habe ich ja auch nicht gesagt. Und wenn ich schreibe, dass die Welt auf die Bedürfnisse "weisser Männer" zugeschnitten ist, dann bedeutet das ja nicht, dass es darin keine Freiräume für andere Menschen gibt. Aber die entscheidende Prägung, spätestens seit dem "Zeitalter der Entdeckungen", geht von weissen Männern aus, die die Welt nach ihren Bedürfnissen gestalten.

Auch das haben wir derartig verinnerlicht, dass es uns oft gar nicht mehr auffällt... so gilt immer noch Kolumbus als der "Entdecker" von Amerika, manch Schlaumeier weist dann darauf hin, dass es wohl tatsächlich die Wikinger gewesen sind.
Aber wo wird denn die Tatsache gelehrt, dass Amerika vor etwa 30.000 Jahren von asiatischen Völkern entdeckt und besiedelt wurde?

Man mag sich jetzt vielleicht noch darüber streiten, inwiefern die Völker Asiens die Welt selbst geprägt haben und wie groß der Einfluss von "Weissen" hier gewesen ist... zählt man auch diese zu den "Weissen Männern" hinzu wird die Sache jedenfalls ziemlich eindeutig.

Veröffentlicht von: @banji

Wo würdest Du den Zuschnitt auf die Bedürfnisse von Männern sehen, der andere Mensch-Da-seins-Formen außen vor lässt?

Für mich kommt das am deutlichsten in der Tatsache zum Ausdruck, dass mitten in Deutschland Frauen Angst davor haben, nachts allein auf die Straße zu gehen.

Du magst da vielleicht keinen unmittelbaren Zusammenhang sehen... aber ich wette, wenn die Welt in den letzten tausend Jahren von Frauen geprägt gewesen wäre, dann wäre das mit Sicherheit nicht der Fall.

lucan-7 antworten
Miss.Piggy
(@miss-piggy)
Beigetreten : Vor 20 Jahren

Beiträge : 2146
Veröffentlicht von: @banji

Wo würdest Du den Zuschnitt auf die Bedürfnisse von Männern sehen, der andere Mensch-Da-seins-Formen außen vor lässt?

In der Medizin beispielsweise. Da wird der männliche Körper als Standard genommen und man überträgt die Erkenntnisse einfach auf Frauen ohne zu berücksichtigen, dass bei Frauen z.B. die Fettverteilung und der Hormonhaushalt anders ist. Was sich auf die Verträglichkeit und Wirksamkeit von Medikamenten auswirkt.

miss-piggy antworten
tristesse
(@tristesse)
Beigetreten : Vor 2028 Jahren

Beiträge : 20559

Mir fällt das in der Apotheke auf. Die Schränke und Regale sind nicht für Frauen eingerichtet, die generell etwas kleiner sind 😊 Der Chef kommt übrigens überall dran ^^ Oder Hotelspiegel, Autositze, etc.

tristesse antworten
Miss.Piggy
(@miss-piggy)
Beigetreten : Vor 20 Jahren

Beiträge : 2146

Jetzt wo du´s sagst. Ich war letztens im Hotel und der Badspiegel hing tatsächlich zu weit oben. Dann bin ich also doch nicht geschrumpft, sondern bin einfach nur eine Frau, wie beruhigend. 😊

miss-piggy antworten
Jack-Black
(@jack-black)
Beigetreten : Vor 6 Jahren

Beiträge : 5954
Veröffentlicht von: @miss-piggy

Dann bin ich also doch nicht geschrumpft, sondern bin einfach nur eine Frau (...) 😊

Oder ein Japaner, der in einem auf typische Angelsachsen hin ausgelegten Hotel abgestiegen war.

jack-black antworten
Miss.Piggy
(@miss-piggy)
Beigetreten : Vor 20 Jahren

Beiträge : 2146
Veröffentlicht von: @jack-black

Oder ein Japaner, der in einem auf typische Angelsachsen hin ausgelegten Hotel abgestiegen war.

Nein, der durchschnittliche japanische Mann ist 14 cm größer als ich.

Außer wenn er 1914 geboren ist, dann kommt es ungefähr hin. Dann wäre ich aber ganz schön alt.

miss-piggy antworten
Jack-Black
(@jack-black)
Beigetreten : Vor 6 Jahren

Beiträge : 5954
Veröffentlicht von: @miss-piggy

Nein, der durchschnittliche japanische Mann ist 14 cm größer als ich.

Okay, jetzt haben wir's raus: Du stiegst als Osttimorese in einem niederländischen Hotel ab. 😊

jack-black antworten
Miss.Piggy
(@miss-piggy)
Beigetreten : Vor 20 Jahren

Beiträge : 2146
Veröffentlicht von: @jack-black

Okay, jetzt haben wir's raus: Du stiegst als Osttimorese in einem niederländischen Hotel ab. 😊

So wird es wohl gewesen sein. 😀

miss-piggy antworten
tristesse
(@tristesse)
Beigetreten : Vor 2028 Jahren

Beiträge : 20559
Veröffentlicht von: @jack-black

Okay, jetzt haben wir's raus: Du stiegst als Osttimorese in einem niederländischen Hotel ab. 😊

😀
DAS wird es sein.

tristesse antworten
Gelöschtes Profil
(@deleted_profile)
Beigetreten : Vor 4 Jahren

Beiträge : 30175

Moin!

Veröffentlicht von: @miss-piggy

In der Medizin beispielsweise. Da wird der männliche Körper als Standard genommen

Soweit ich weiss, sogar der weisse maennliche Koerper. Messgeraete fuer Sauerstoffsaettigung funktionieren m.W. bei Nichtweissen deutlich schlechter, irgendwo beklagte ein nichtweisser Arzt, dass Fotos fuer Anschauungsmaterial fuer Hautkrankheiten ganz ueberwiegend von weissen Menschen stammen, ...

Qapla',
Worf

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lhoovpee
(@lhoovpee)
Beigetreten : Vor 10 Jahren

Beiträge : 3504
Veröffentlicht von: @lucan-7

Denn wenn Medien und Kulturschaffende sich mehrheitlich dazu entschliessen zu "gendern", dann kommt das praktisch einer "politischen" Durchsetzung gleich.

Nein, dann ist das die freie Entscheidung der Medien und Kulturschaffenden.

Veröffentlicht von: @lucan-7

Was ich allerdings bezweifle ist, dass der gleiche Vorgang - nämlich die bewusste Auseinandersetzung mit dem Thema - automatisch auch beim Lesen gendergerechter Text geschieht. Da wird eher die "holprige" oder "ungewohnte" Sprache wahrgenommen.

Der Lesefluss sollte beim Gendern immer im Auge behalten werden. Bei der deutsche Grammatik ist es oft leider schwer; das stimmt.

Veröffentlicht von: @lucan-7

Ich habe da meine Zweifel bezüglich einer positiven Wirkung... insbesondere in den Kreisen, die davon angesprochen werden sollten.

Das Problem ist hier wohl, dass die Wirkung kaum bis gar nicht Messbar ist. Aussagen über die Wirkung sind daher meist eher subjektiver Natur.

Wichtiger als Gendern in Sprache finde ich z.B. das vermeiden von Stereotype in Beispielen/Bildern.

lhoovpee antworten
Lucan-7
(@lucan-7)
Beigetreten : Vor 16 Jahren

Beiträge : 28210
Veröffentlicht von: @lhoovpee

Nein, dann ist das die freie Entscheidung der Medien und Kulturschaffenden.

Das ist zwar richtig... in der Wirkung ist es aber so, als gäbe es eine politische Vorgabe. Denn die Politik kann die Leute ja nicht zwingen, auf eine bestimmte Weise zu sprechen... sie könnte aber Medien dazu zwingen, auf eine bestimmte Weise zu schreiben.

Deshalb empfinden es die Leute ja auch als "politisch von oben gewollt", auch wenn es sachlich falsch ist.

Veröffentlicht von: @lhoovpee

Der Lesefluss sollte beim Gendern immer im Auge behalten werden. Bei der deutsche Grammatik ist es oft leider schwer; das stimmt.

Die Holprigkeit stört mich noch am meisten. Noch schlimmer ist es nur, wenn die weibliche auch als allgemeine Form dienen soll... wenn "Verkäuferinnen" künftig auch Männer beinhaltet, dann muss man sich fragen, wofür wir dann überhaupt eine männliche und eine weibliche Mehrzahl brauchen... und dann von "weiblichen Verkäuferinnen" reden zu müssen, um deutlich zu machen, dass es tatsächlich nur um Frauen geht ist dann vollends absurd.

Mir wäre es lieber, man würde einfach eine entsprechend neutrale Form finden, die sich flüssig lesen und ausprechen lässt. Das müsste man dann aber wohl tatsächlich "von oben" verordnen...

Veröffentlicht von: @lhoovpee

Das Problem ist hier wohl, dass die Wirkung kaum bis gar nicht Messbar ist. Aussagen über die Wirkung sind daher meist eher subjektiver Natur.

Eben. Zumal auch die Diskussionen nicht unbedingt für vorhandene Probleme sensibilisieren, sondern eher dazu dienen, Gegner und Befürworter politisch zu verorten. Das bringt dann auch keinen weiteren Nutzen.

lucan-7 antworten
JohnnyD
(@johnnyd)
Beigetreten : Vor 25 Jahren

Beiträge : 1753
Veröffentlicht von: @lucan-7

Mir wäre es lieber, man würde einfach eine entsprechend neutrale Form finden, die sich flüssig lesen und ausprechen lässt. Das müsste man dann aber wohl tatsächlich "von oben" verordnen...

Die neutrale Form gibt es ja bereits. Das ist die Form, in der Männer inkludiert sind im Gegensatz zu der exklusiv weiblichen Form.

johnnyd antworten
Lucan-7
(@lucan-7)
Beigetreten : Vor 16 Jahren

Beiträge : 28210
Veröffentlicht von: @johnnyd

Die neutrale Form gibt es ja bereits. Das ist die Form, in der Männer inkludiert sind im Gegensatz zu der exklusiv weiblichen Form.

Zum einen wird ja genau das kritisiert... zum anderen hätte eine weitere, neutrale Form den Vorteil, künftig sprachlich eindeutig zwischen Männern, Frauen und gemischten Gruppen unterscheiden zu können.

Sprachlich wäre das also tatsächlich eine Bereicherung. Aber dieses Sternchen mit erzwungener Sprechpause ist einfach nur albern...

lucan-7 antworten
JohnnyD
(@johnnyd)
Beigetreten : Vor 25 Jahren

Beiträge : 1753
Veröffentlicht von: @lucan-7

Zum einen wird ja genau das kritisiert... zum anderen hätte eine weitere, neutrale Form den Vorteil, künftig sprachlich eindeutig zwischen Männern, Frauen und gemischten Gruppen unterscheiden zu können.

Die Unterscheidung zwischen Männern + gemischten Gruppen und exklusiv Frauen ist in der Regel zu unwichtig.
Dort wo die Unterscheidung wichtig ist, kann man sie als Adjektiv hinzusetzen.

z. B. im Finnischen gibt es kein Genus und keine Artikel. Mir ist nicht aufgefallen, dass man das Geschlecht der Person häufiger benennen müsste als im Deutschen. Man verwendet die allgemeine, inklusive Form und es ist kein Problem sich auf dieser Sprache vernünftig zu unterhalten.

johnnyd antworten
Lucan-7
(@lucan-7)
Beigetreten : Vor 16 Jahren

Beiträge : 28210
Veröffentlicht von: @johnnyd

Die Unterscheidung zwischen Männern + gemischten Gruppen und exklusiv Frauen ist in der Regel zu unwichtig.
Dort wo die Unterscheidung wichtig ist, kann man sie als Adjektiv hinzusetzen.

Ich sehe auch keine Notwendigkeit für eine Änderung. Wenn eine solche aber mehrheitlich gewünscht wird (Wenn also die Anzahl der Befürworter noch zunimmt), dann halte ich eine Änderung, die sowohl eine differenzierte Unterscheidung wie auch eine flüssige Sprechweise zulässt für den sinnvollsten Ansatz.

lucan-7 antworten
lhoovpee
(@lhoovpee)
Beigetreten : Vor 10 Jahren

Beiträge : 3504
Veröffentlicht von: @lucan-7

sie könnte aber Medien dazu zwingen, auf eine bestimmte Weise zu schreiben.

Wo tut sie das? Wo zwingt die Politik die Medien zum Gendern? Das ist einfach falsch.

Veröffentlicht von: @lucan-7

Noch schlimmer ist es nur, wenn die weibliche auch als allgemeine Form dienen soll...

Naja, das wird meist ja lediglich gemacht, um die Probleme der rein männlichen Form vor Augen zu führen. Ich kenne niemanden der ernsthaft erwägt die rein weibliche Form zu nutzen ohne solch ein Kontext.

Veröffentlicht von: @lucan-7

Mir wäre es lieber, man würde einfach eine entsprechend neutrale Form finden, die sich flüssig lesen und ausprechen lässt.

Dies ist eine Möglichkeit der genderneutralen Sprache. Da kommen dann aber Formulierungen wie "Studierende" raus, die auch von vielen abgelehnt werden. Es ist aber die von mir bevorzugte Methode.

Veröffentlicht von: @lucan-7

Das müsste man dann aber wohl tatsächlich "von oben" verordnen...

In meinen Augen muss rein gar nichts von oben verordnet werden. Jede Person sollte frei sein und selbst entscheiden wie und ob er oder sie gendert. Ich ermutige aber jeden dazu es selbst zu tun.

lhoovpee antworten
Lucan-7
(@lucan-7)
Beigetreten : Vor 16 Jahren

Beiträge : 28210
Veröffentlicht von: @lhoovpee

Wo tut sie das? Wo zwingt die Politik die Medien zum Gendern? Das ist einfach falsch.

Ich schrieb: "sie könnte..." - nicht, dass sie es tut.

Veröffentlicht von: @lhoovpee

Naja, das wird meist ja lediglich gemacht, um die Probleme der rein männlichen Form vor Augen zu führen. Ich kenne niemanden der ernsthaft erwägt die rein weibliche Form zu nutzen ohne solch ein Kontext.

Genau das wird aber in verschiedenen Medien gemacht. Spiegel online hatte sogar angekündigt, männliches und weibliches Plural künftig abwechselnd zu verwenden... was aber von den meisten Autoren dort bisher kaum umgesetzt wurde, wohl weil die auch wissen dass das eher zur Verwirrung führt. Gelegentlich stolpert man aber mal drüber, dass bei einer weiblichen Form auch Männer gemeint sein müssen, aus dem Zusammenhang heraus.

Veröffentlicht von: @lhoovpee

In meinen Augen muss rein gar nichts von oben verordnet werden. Jede Person sollte frei sein und selbst entscheiden wie und ob er oder sie gendert. Ich ermutige aber jeden dazu es selbst zu tun.

Ratsu abbla hallo! Abba sofas!

...ups, verzeihung, ich hab' gerade einfach mal so geschrieben wie ich wollte. Hab' dann aber gemerkt, dass das missverständlich ist... von daher wäre es schon ganz gut, wenn wir uns auf eine gemeinsame Sprache und Rechtschreibung verständigen würden.

Und da einige Millionen Deutschsprachige das wohl kaum hinbekommen werden wird es wohl auf Dauer eine übergeordnete Stelle geben müssen, die hier verbindliche Vorgaben aushandelt, an denen man sich orientieren kann.

lucan-7 antworten
Gelöschtes Profil
(@deleted_profile)
Beigetreten : Vor 4 Jahren

Beiträge : 30175
Veröffentlicht von: @lucan-7

männliches und weibliches Plural künftig abwechselnd zu verwenden

hm ... ich versuche grade:

die Mitarbeiter - der Mitarbeiter - die Mitarbeitenden - der Mitarbeitenden ? So? Oder wie meinen die das?

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Lucan-7
(@lucan-7)
Beigetreten : Vor 16 Jahren

Beiträge : 28210
Veröffentlicht von: @banji

hm ... ich versuche grade:

die Mitarbeiter - der Mitarbeiter - die Mitarbeitenden - der Mitarbeitenden ? So? Oder wie meinen die das?

Versuch's weiter. Die Mitarbeiterinnen werden es dir danken.

lucan-7 antworten
lhoovpee
(@lhoovpee)
Beigetreten : Vor 10 Jahren

Beiträge : 3504
Veröffentlicht von: @lucan-7

Spiegel online hatte sogar angekündigt,

Hast du ein Link dazu?
Ich lese Spiegel Online schon länger nicht mehr.

Veröffentlicht von: @lucan-7

...ups, verzeihung, ich hab' gerade einfach mal so geschrieben wie ich wollte. Hab' dann aber gemerkt, dass das missverständlich ist... von daher wäre es schon ganz gut, wenn wir uns auf eine gemeinsame Sprache und Rechtschreibung verständigen würden.

Du darfst ruhig weiter so schreiben. Absolut niemand wird dich aufhalten oder gar bestrafen. Es steht dir vollkommen frei. Du musst halt mit der Konsequenz leben, dass dich niemand versteht. Niemand ist verpflichtet sich an die deutsche Rechtschreibung zu halten. Ebenso wenig muss irgend jemand Gendern.

Wenn du jedoch im Auftrag anderer schreibst, z.B. deinem Arbeitgeber, dann kann der dir sehr wohl vorgaben machen. Ob es ums Gendern geht, um Rechtschreibung, oder darum wie die Großschreibung in Überschriften gehandhabt wird. Hier muss jeder Firma selbst einen weg finden und mit den Konsequenzen leben.

Wenn nun der Staat dort vorgaben macht, gelten die höchstens für staatliche Stellen. Beamtendeutsch ist eh so eine Sache für sich.

Veröffentlicht von: @lucan-7

Und da einige Millionen Deutschsprachige das wohl kaum hinbekommen werden wird es wohl auf Dauer eine übergeordnete Stelle geben müssen, die hier verbindliche Vorgaben aushandelt, an denen man sich orientieren kann.

Zwischen "orientieren" und "Zwang" ist ein Himmelsweiter unterschied.

lhoovpee antworten
Lucan-7
(@lucan-7)
Beigetreten : Vor 16 Jahren

Beiträge : 28210
Veröffentlicht von: @lhoovpee

Hast du ein Link dazu?
Ich lese Spiegel Online schon länger nicht mehr.

Nein, ich finde es leider auf die Schnelle nicht mehr... ist jedenfalls noch nicht lange her.

Veröffentlicht von: @lhoovpee

Zwischen "orientieren" und "Zwang" ist ein Himmelsweiter unterschied.

Vielleicht siehst du "Zwang" hier einfach zu extrem... es geht ja nicht darum, dass hinter allen Schreibern ein Uniformierter postiert wird, der sich jeden Rechtschreibfehler notiert.
Es geht schlicht um allgemeingültige Regeln, die man dann einhalten muss, wenn man auf korrekte Rechtschreibung wert legt.

Und da wüsste ich wirklich nicht, wie man so etwas hinbekommen soll, wenn jeder das handhabt wie er will...

lucan-7 antworten
lhoovpee
(@lhoovpee)
Beigetreten : Vor 10 Jahren

Beiträge : 3504

Und da wüsste ich wirklich nicht, wie man so etwas hinbekommen soll, wenn jeder das handhabt wie er will...

Wo ist das Problem? Ich sehe kein Bedarf alles in Regeln zu gießen.

lhoovpee antworten
Lucan-7
(@lucan-7)
Beigetreten : Vor 16 Jahren

Beiträge : 28210
Veröffentlicht von: @lhoovpee

Wo ist das Problem? Ich sehe kein Bedarf alles in Regeln zu gießen.

Du hälst nichts von Rechtschreibung?

lucan-7 antworten
stundenglas
(@stundenglas)
Beigetreten : Vor 20 Jahren

Beiträge : 4769

Ich halse auch nichts von Rechtschreibung.

stundenglas antworten
lhoovpee
(@lhoovpee)
Beigetreten : Vor 10 Jahren

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Veröffentlicht von: @lucan-7

Du hälst nichts von Rechtschreibung?

Sind meine Worte so schwer zu verstehen? Oder willst du es nur nicht?

lhoovpee antworten
Lucan-7
(@lucan-7)
Beigetreten : Vor 16 Jahren

Beiträge : 28210
Veröffentlicht von: @lhoovpee

Sind meine Worte so schwer zu verstehen? Oder willst du es nur nicht?

Offensichtlich ist es schwer zu verstehen. Denn es geht hier doch lediglich um eine neue Rechtschreibung, und nichts anderes. Und die sollte halt von irgendwem verbindlich festgelegt werden.

Rechtschreibung hat keinen Sinn, wenn jeder schreibt wie er will. Deshalb kann dieses "Gendern soll jeder machen wie er möchte" auch nur eine vorläufige Lösung sein, bis man sich hier auf eine bestimmte Form geeinigt hat, die von einer Mehrheit befürwortet wird.

lucan-7 antworten
lhoovpee
(@lhoovpee)
Beigetreten : Vor 10 Jahren

Beiträge : 3504
Veröffentlicht von: @lucan-7

Deshalb kann dieses "Gendern soll jeder machen wie er möchte" auch nur eine vorläufige Lösung sein, bis man sich hier auf eine bestimmte Form geeinigt hat, die von einer Mehrheit befürwortet wird.

Falls es irgendwann ein Form gibt, auf die man sich einigt, können wir ja weiter diskutieren.
Bis dahin bleibe ich dabei: Gendern muss nicht in die Rechtschreibung aufgenommen werden.

lhoovpee antworten
tristesse
(@tristesse)
Beigetreten : Vor 2028 Jahren

Beiträge : 20559

Ich halte ein gemeinsames Rechtschreibregelwerk für durchaus sinnvoll. Das hilft ungemein in der schriftlichen Kommunikation untereinander.

tristesse antworten
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(@deleted_profile)
Beigetreten : Vor 4 Jahren

Beiträge : 30175

Moin!

Veröffentlicht von: @lucan-7

Genau das wird jetzt aber so empfunden. Denn wenn Medien und Kulturschaffende sich mehrheitlich dazu entschliessen zu "gendern", dann kommt das praktisch einer "politischen" Durchsetzung gleich.

Und das ist zwingend schlecht? Ich dachte, Sprache entwickelt sich...

Qapla',
Worf

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(@deleted_profile)
Beigetreten : Vor 4 Jahren

Beiträge : 30175
Veröffentlicht von: @worf

Sprache entwickelt sich...

Ja natürlich. Aber nur von der Basis her, nie von oben. Das würde sich dann Diktatur nennen.

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Lucan-7
(@lucan-7)
Beigetreten : Vor 16 Jahren

Beiträge : 28210
Veröffentlicht von: @banji

Ja natürlich. Aber nur von der Basis her, nie von oben. Das würde sich dann Diktatur nennen.

Und wer gehört deiner Meinung nach zur "Basis"? Leute, die hauptberuflich schreiben gehören deiner Ansicht wohl nach "oben"...?

lucan-7 antworten
Gelöschtes Profil
(@deleted_profile)
Beigetreten : Vor 4 Jahren

Beiträge : 30175

Mit Basis meine ich schlicht und einfach die Menschen im Alltag. Im alltäglichen normalen Sprachgebrauch höre ich so gut wie nie die genderistische Prägung. Die Basis: das können Menschen sein, die hauptberuflich schreiben oder hauptberuflich Tiere zerlegen oder hauptberuflich Bus fahren oder hauptberuflich Kindern was beibringen oder sonst was tun.

Die genderistische Bevormundung erlebe ich größtenteils in den Medien, in der öffentlichen Verwaltung, im Bildungssystem, auf den Verwaltungsebenen der Kirche usw.

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Lucan-7
(@lucan-7)
Beigetreten : Vor 16 Jahren

Beiträge : 28210
Veröffentlicht von: @banji

Die genderistische Bevormundung erlebe ich größtenteils in den Medien, in der öffentlichen Verwaltung, im Bildungssystem, auf den Verwaltungsebenen der Kirche usw.

Genau das sind aber die Leute, die hauptberuflich schreiben... die sich vor allem in der Regel auch an sehr viele Menschen wenden (Privat schreibt man da ja eher an Einzelne), sprich: Dort macht die Unterscheidung überhaupt erst Sinn.

lucan-7 antworten
JohnnyD
(@johnnyd)
Beigetreten : Vor 25 Jahren

Beiträge : 1753

Es ist halt billige Schaufensterpolitik. Eine Diskussionsrunde, interne Empfehlungen und eine Pressemitteilung. Fertig.
Und wenn Schreiberlinge etwas können, dann sind das Kaffekränzchen, in denen man sich um das Innenleben seiner Verwaltung kümmert.

Den Betroffenen ist damit kein Strich geholfen; im Gegenteil: es ist ein willkommenes Thema für Befürworter und Gegner, um seine täglichen 24 Stunden zu verbraten.

Das ist wie das Klatschen für Pfleger, als Corona bedrohlich wurde.

johnnyd antworten
Lucan-7
(@lucan-7)
Beigetreten : Vor 16 Jahren

Beiträge : 28210
Veröffentlicht von: @worf

Und das ist zwingend schlecht? Ich dachte, Sprache entwickelt sich...

Die Frage ist eher, ob es denn "gut" ist... und welchem Zweck es dienen soll. Und ob es dafür tatsächlich das geeignete Vehikel darstellt...

lucan-7 antworten
tristesse
(@tristesse)
Beigetreten : Vor 2028 Jahren

Beiträge : 20559

Danke.
Made my day ❤

tristesse antworten
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Beigetreten : Vor 4 Jahren

Beiträge : 30175
Veröffentlicht von: @belu

Oder geht es vielleicht nur darum, sich mal wieder über den angeblichen linksgrünen Medienmainstream (was auch immer das sein soll) aufzuregen?

Wieso angeblich? Wer die Berichterstattung unserer Medien für ausgewogen hält, hat nun wirklich Tomaten auf den Augen.

Kleiner Einblick: Laut einer Umfrage unter den Nachwuchsjournalisten der ARD käme rot-rot-grün auf satte 92%!
(Quelle: https://www.faz.net/aktuell/feuilleton/medien/ard-volontaere-wie-divers-ist-die-ausbildungs-generation-17038169.html)
Eigentlich müsste man das mal zum Anlass zu einer systematischen und richtig repräsentativen Untersuchung nehmen. Ein öffentlich finanzierter Rundfunk muss schon eine gewisse Neutralität und Ausgewogenheit aufweisen (Ich würde eigentlich auch davon ausgehen, dass das auch im Rundfunkstaatsvertrag so verankert ist; hoffe ich zumindest). Man stelle sich mal das Geschrei vor, wenn 92% CDU/FDP/AFD wählen würden...

Wer das als "angeblichen linksgrünen Medienmainstream (was auch immer das sein soll)" versucht lächerlich zu machen,disqualifiziert sich eigentlich selbst als ernsthafter Diskussionspartner. Jeder, dem Demokratie etwas bedeutet, müsste eigentlich für eine politisch ausgewogene und einigermaßen neutrale Medienlandschaft eintreten.

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lhoovpee
(@lhoovpee)
Beigetreten : Vor 10 Jahren

Beiträge : 3504

Und da ist sie wieder. Die Aufforderung die Mittarbeiter des ÖR nach politischer Gesinnung einzustellen. Das ganze dann noch schön unter den Deckmantel der "Neutralität" verstecken. Und als Fundament nutzt man eine für den gesamten ÖR nicht repräsentative Umfrage unter Volontäre. Herrlich.

lhoovpee antworten
BeLu
 BeLu
(@belu)
Beigetreten : Vor 24 Jahren

Beiträge : 5406

Ich denke nicht, dass 86 Volontäre der ARD repräsentativ für die deutschen Medien oder auch nur für den öffentlich-rechtlichen Teil der deutschen Medien sind.

Veröffentlicht von: @joe390

Wer das als "angeblichen linksgrünen Medienmainstream (was auch immer das sein soll)" versucht lächerlich zu machen,disqualifiziert sich eigentlich selbst als ernsthafter Diskussionspartner.

Wer Mitarbeiter der öffentlich-rechtlichen Medien nach politischer Gesinnung auswählen will, ist nicht besser.

belu antworten
Blackhole
Beiträge : 1255

Der Mann ist halt der Normzustand...
....und die Frau eine lästige Abweichung.

- Gesetzlich ist vorgeschrieben, neue Automodelle mit Crashtests zu prüfen. 5 Testreihen sind penibel vorgeschrieben.
Äh, ja, mit männlichen Dummys. Es gibt bis heute keine Vorschrift, auch an weiblichen Dummys zu testen.
Entwickelt wurde so z.B. die aktive Kopfstütze, die den männlichen Nacken sehr gut schützt, beim weiblichen aber sogar Kontraproduktiv ist und zu mehr Verletzungen der Halswirbelsäule führt.

- Für Männerhände entwickelte Dienstwaffen passen oft schlecht in die Hände von Polizistinnen.

- Neue Medikamente werden in der Regel zuerst hauptsächlich an männlichen Mäusen getestet, und dann in den ersten klinischen Studien an jungen Männern. Wenn das Medikament auf dem Markt ist, sollen es trotzdem Frauen genauso wie Männer nehmen, obwohl es ausschließlich für Männer entwickelt wurde.

- Sowohl Herzinfarkte wie auch ADHS werden bei Frauen oft nicht erkannt, da die entsprechenden Symptome bei Frauen teils anderst sind, aber zum Teil auch garnicht erst ernst genommen werden. Neulich einen Film gesehen, da wurde einer Herzinfarktpatientin vom Rettungssanitäter gesagt: "Seien Sie ehrlich, Sie haben sich doch mit Ihrem Mann gestritten!"

- Kunstherzen zur Überbrückung bis ein Spenderherz verfügbar ist, sind ebenfalls bis jetzt nur für den männlichen Brustkorb auf dem Markt und passen schlecht in den von Frauen und Jugendlichen.

- Bei der Planung öffentlicher Toiletten wird stets nur vom Platzbedarf der Männer ausgegangen, obwohl Frauen, unter anderem weil es keine Urinale wie bei Männern gibt, mehr Platz brauchen.
(Nebenbei bemerkt muss ich, wenn ich die Tage habe, die Toilette im Erdgeschoss benutzen weil es bei uns im Büro auf der Frauentoilette keinen Eimer gibt)

- Ich dachte immer daß es unser verklemmter alter Biolehrer war, der sich damals im gymnasialen Sexualkundeunterricht um das weibliche Lustorgan (Klitoris) und den weiblichen Orgasmus gedrückt hat und die für Sexualkunde vorgeschriebenen Stunden mit ewig breitgewalzter Gelbkörperreifung gefüllt hat, aber mittlerweile habe ich erfahren, daß es bis heute so sein soll daß Schülerinnen im schulischen Sexualkundeunterricht ihre eigenen sexuellen Empfindungen vorenthalten werden.

- Wenn wir schonmal dabei sind: Klinische Tests für eine hormonelle Verhütung für Männer wurden abgebrochen, weil die Nebenwirkungen als unzumutbar galten. Mit den selben Nebenwirkungen leben Frauen schon seit Jahrzehnten.

- Roben von Anwälten, Richtern und Staatsanwälten sind ja durchaus eine gute Sache, diese Kleidung soll Würde ausstrahlen und wie bei liturgischen Gewändern deutlich machen, daß das jetzt nicht der Alltag sondern ein wichtiges Ereignis ist. Leider sind die geltenden Vorschriften für kräftige Männer gemacht und Frauen sahen bis 2014 in den viel zu großen Roben teilweise albern aus. Dann hat eine Rechtsanwältin gemeinsam mit einer Schneiderin einGeschäft für weiblich geschnittene Roben aufgemacht.

- Selbst bei der Baumbepflanzung in Städten: Handelt es sich um zweihäusige Bäume, werden in der Regel männliche gepflanzt. Allergiker dürfen sich "bedanken".

blackhole antworten
99 Antworten
Tamaro
 Tamaro
(@tamaro)
Beigetreten : Vor 9 Jahren

Beiträge : 2035
Veröffentlicht von: @blackhole

....und die Frau eine lästige Abweichung.

Längst nicht alle Männer denken so. Du schmeisst völlig zu Unrecht alle in einen Topf. Dieses Weltbild ist genau so zu kritisieren wie dasjenige der maskulinen Männerwelt.

Ich akzeptiere es nicht in diesen einen Topf geschmissen zu werden!

Die depperte gendergerechte Sprache ändert an den von dir aufgeführten Beispielen genau Null. Es ist eine sprachliche Schikane, die von Leuten erfunden wurde, denen langweilig war und jetzt meinen, sie müssten wichtig tun.

tamaro antworten
Blackhole
(@blackhole)
Beigetreten : Vor 21 Jahren

Beiträge : 1255

Siehe obige Beispiele.
In Medizin und Technik wird noch immer der Mann als Norm gedacht. Ist Realität. Wir haben uns ganz selbstverständlich mit schlechterer medizinischer Versorgung und höherem Verletzungsrisiko bei Unfällen abzufinden.

Unsere Pfarrerin beispielsweis hat als Vielfahrerin ein Navi mit Sprachsteuerung: Sie muss ihre Stimme stets arg senken, um von ihrem eigenen Navi ernst genommen zu werden.

blackhole antworten
Gelöschtes Profil
(@deleted_profile)
Beigetreten : Vor 4 Jahren

Beiträge : 30175

Wieso redet sie mit dem Navi? Mein Navi redet mit mir.

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Blackhole
(@blackhole)
Beigetreten : Vor 21 Jahren

Beiträge : 1255

Sprachsteuerung! Das Navi hat eine Sprachsteuerung!
Allerdings eine auf Männerstimmen geeichte.

blackhole antworten
Gelöschtes Profil
(@deleted_profile)
Beigetreten : Vor 4 Jahren

Beiträge : 30175

😀 yepichdepp

Daran hatte ich grad nicht gedacht. Mir fiel nur ein, dass ich mein Navi auf Männer- oder Frauenstimme einstellen kann.

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Tamaro
 Tamaro
(@tamaro)
Beigetreten : Vor 9 Jahren

Beiträge : 2035

noch einmal

Veröffentlicht von: @blackhole

Wir haben uns ganz selbstverständlich mit schlechterer medizinischer Versorgung und höherem Verletzungsrisiko bei Unfällen abzufinden.

Noch einmal: Ich verstehe nicht, warum du mir und vielen anderen Männern unterstellst, dass wir so denken würden.

... und noch einmal II: Ich verstehe nicht, was die gendergerechte Sprache an dieser Situation genau verändern soll.

Ich - als Mann - musste mich ebenfalls in dieser von Männern geprägten Welt anpassen und tat (und tue mich manchmal noch heute) mich ebenfalls mit vielen Punkten schwer.

Aber diese - schon fast militante - Vorgehensweise des Feminismus gegen alle Männer, die heute "in" zu sein scheint, finde ich einfach unfair.

tamaro antworten
Blackhole
(@blackhole)
Beigetreten : Vor 21 Jahren

Beiträge : 1255
Veröffentlicht von: @tamaro
Veröffentlicht von: @tamaro

Wir haben uns ganz selbstverständlich mit schlechterer medizinischer Versorgung und höherem Verletzungsrisiko bei Unfällen abzufinden.

Noch einmal: Ich verstehe nicht, warum du mir und vielen anderen Männern unterstellst, dass wir so denken würden.

Ich unterstelle nicht, daß bewusst beschlossen wird: "Die Frau hat im öffentlichen Raum nichts zu suchen, hat keinen gleichwertigen Anspruch auf medizinische Versorgung und darf nicht Auto fahren!"
Aber es gibt sehr wohl mehr oder weniger unbewusst die Selbstverständlichkeit, daß der Mann als Standard gilt und die Frau als Abweichung. In Medizin, Technik und Gestaltung des öffentlichen Raumes. Das habe nicht ich festgestellt, dazu wurden Daten erhoben.

Veröffentlicht von: @tamaro

... und noch einmal II: Ich verstehe nicht, was die gendergerechte Sprache an dieser Situation genau verändern soll.

Frauen sichtbarer machen und nicht nebenbei ein bischen mitzumeinen.

blackhole antworten
Tamaro
 Tamaro
(@tamaro)
Beigetreten : Vor 9 Jahren

Beiträge : 2035
Veröffentlicht von: @blackhole

Frauen sichtbarer machen und nicht nebenbei ein bischen mitzumeinen.

... und das adressierst du z.B. an mich?

tamaro antworten
Gelöschtes Profil
(@deleted_profile)
Beigetreten : Vor 4 Jahren

Beiträge : 30175
Veröffentlicht von: @tamaro

... und das adressierst du z.B. an mich?

Das ist hier eine Diskussion über das Thema in einem Forum. Wenn du hier mitredest, musst du dich wohl damit abfinden, dass Leute dich ansprechen.

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Tamaro
 Tamaro
(@tamaro)
Beigetreten : Vor 9 Jahren

Beiträge : 2035
Veröffentlicht von: @invar_vigandun

Das ist hier eine Diskussion über das Thema in einem Forum.

Ach so, jetzt verstehe ich. Jetzt isch dZwänzgi abegheit. Das wusste ich gar nicht.

Besten Dank für die Aufklärung. Wirklich alles nette Leute hier und so schön hilfsbereit! 😊

Veröffentlicht von: @invar_vigandun

Wenn du hier mitredest, musst du dich wohl damit abfinden, dass Leute dich ansprechen.

Ok, dann gilt hier wohl:

Mann = Feind völlig egal wie geartet Mann ist.

Somit akzeptiere ich meinen Standpunkt: Ich nehme Frauen als nicht sichtbar wahr und meine sie nebenbei nur ein bisschen mit. Dass sie in einer von Männern geprägten Welt leben müssen, da denke ich einfach: "pah, Pech gehabt." 😀

Dass ich mit dieser Einstellung wahrgenommen werde, da ich ein Mann bin, muss ich halt jetzt so akzeptieren. Gleichzeitig bin ich auch noch Klimaleugner und homophob und was weiss ich sonst noch alles. Einfach alles Schlechte, was Ihr auf mich projizieren mögt.

Wir sind ja hier schliesslich in einem Forum und da diskutiert man miteinander. Habe ich gerade gelernt.

tamaro antworten
stundenglas
(@stundenglas)
Beigetreten : Vor 20 Jahren

Beiträge : 4769

Opferabo.
owt.

stundenglas antworten
Tamaro
 Tamaro
(@tamaro)
Beigetreten : Vor 9 Jahren

Beiträge : 2035

Ja, jetzt pickst du ein Wort raus und den ganzen Rest beachtest du nicht.

Gratulation zu dieser tollen Leistung! 😀

Nachtrag vom 31.08.2021 2116
Rot für diesen einfallslosen Beitrag!

tamaro antworten
neubaugoere
(@neubaugoere)
Beigetreten : Vor 14 Jahren

Beiträge : 18888

ich gab auch rot, weil ich weiß, was du meinst und hier ziemlich missverstanden wirst, wie ich denke

neubaugoere antworten
Tamaro
 Tamaro
(@tamaro)
Beigetreten : Vor 9 Jahren

Beiträge : 2035
Veröffentlicht von: @neubaugoere

ich gab auch rot, weil ich weiß, was du meinst und hier ziemlich missverstanden wirst, wie ich denke

Danke für dein Verständnis. 😊

tamaro antworten
Gelöschtes Profil
(@deleted_profile)
Beigetreten : Vor 4 Jahren

Beiträge : 30175

Na, das Opferabo hast ja wohl du hier, wenn man deinen Beitrag so liest. Wenn du magst, überleg dir doch mal, wieso diese Thematik dich anscheinend so trifft.

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tristesse
(@tristesse)
Beigetreten : Vor 2028 Jahren

Beiträge : 20559

Wer ist eigentlich "ihr"?

tristesse antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 3 Sekunden

Beiträge : 0
Veröffentlicht von: @blackhole

Unsere Pfarrerin beispielsweis hat als Vielfahrerin ein Navi mit Sprachsteuerung: Sie muss ihre Stimme stets arg senken, um von ihrem eigenen Navi ernst genommen zu werden.

Das kommt davon, wenn man immer die Billig-Gräte kauft....

Anonymous antworten
tristesse
(@tristesse)
Beigetreten : Vor 2028 Jahren

Beiträge : 20559

Was ist denn das für ne Argumentation? 😀

tristesse antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 3 Sekunden

Beiträge : 0

kann ich gerne erklären.

Blakhole schrieb:
"Die vielfahrende Pfarrerin muß bei ihren sprachgesteuerten Navi ihre Stimme arg senken, um von ihrem Navi ernst genommen zu werden."

Darauf stellte ich lapidar und locker in den Raum:

"das kommt davon, wenn man sich die billigen Geräte kauft."

Das war darum ein gutes Argument, weil das, was die Pfarrerin von ihrem Navi berichtet, technisch einfach falsch ist. Man hat beim Navi die Wahl, mit männlicher oder weiblicher Stimme zu kommunizieren. Frau Pastor kann mit glockenheller oder auch mir rauchiger Stimme sprechen, das macht Null Unterschied!

Anonymous antworten
tristesse
(@tristesse)
Beigetreten : Vor 2028 Jahren

Beiträge : 20559
Veröffentlicht von: @christosfilios2

Das war darum ein gutes Argument,

Nein, war es nicht 😊
Aber das ist wie Du ja gern betonst mal wieder Ansichtssache.

Nachtrag vom 13.09.2021 1352
Und Du hast keine Ahnung, welches Navi die Pfarrerin benutzt oder ich hab das überlesen?

tristesse antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 3 Sekunden

Beiträge : 0

Es handelte sich bei der Pfarrerin um ein sprachgesteuertes Navi !

ich habe ja erklärt, warum das mit dem senken der Stimmegar nichts zu tun haben kann.
Man kann wählen zwischen einer Frauenstimme oder der Stimme eines Mannes. Und natürlich die Landessprache.
Der Klang (hoch oder tief) hat keinen Einfluss.

Mein Argument war weder schlecht noch gut zu nennen. Es war
einfach nur "locker-flockig. 😀😘😀

Jetzt haben wir sicher alles geklärt.......

Anonymous antworten
Gelöschtes Profil
(@deleted_profile)
Beigetreten : Vor 4 Jahren

Beiträge : 30175

Klar kann die Stimmenhöhe was mit der Funktion des Navis zu tun haben.

Die Ansage durch(!) das Navi, also dessen akustischen Output, kann man in der Regel einstellen, ob man eine Frau, einen Mann, manchmal auch, ob man die Stimme eines bekannten Schauspielers etc. haben will, und welche Sprache und so weiter.

Es geht hier aber um den akustischen Input, der vom Navi nicht erfasst wird, weil die Stimmlage nicht genug Sensoren der Spracherkennung aktiviert. Wenn das Navi eine besonders tiefe Sprachlage nicht erfasst, weil die vielleicht Frequenzen ähnelt, die rausgefiltert werden, weil sie dem Motorgeräusch ähneln, ist das das gleiche Problem.

Von daher war und ist dein Argument nicht locker-flockig, sondern schlecht, weil das Problem nicht erkannt ist.

deleted_profile antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 3 Sekunden

Beiträge : 0
Veröffentlicht von: @lubov

Die Ansage durch(!) das Navi, also dessen akustischen Output, kann man in der Regel einstellen, ob man eine Frau, einen Mann, manchmal auch, ob man die Stimme eines bekannten Schauspielers etc. haben will, und welche Sprache und so weiter.

das habe ich doch genau so geschrieben.

Aber ich mach mich hier mal ganz flott vom Acker.

Dieses Gender Thema liegt mir einfach nicht. 🙁😧😕😉

Da gibt es zujm Glück Wichtigeres und vor allem Sinnvolleres.

Anonymous antworten
tristesse
(@tristesse)
Beigetreten : Vor 2028 Jahren

Beiträge : 20559

Na wenn der Mann hier verkündet, dass alles geklärt ist....

tristesse antworten
Deborah71
(@deborah71)
Beigetreten : Vor 21 Jahren

Beiträge : 28512

Der Mann ist halt der Normzustand...

Der Mann ist halt ein Zustand........ 😉 😀 😌 😇 😎 😀😀😀

deborah71 antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 3 Sekunden

Beiträge : 0

ein sehr schöner Zustand......😀😨😯😀😀❤😐😐

Anonymous antworten
tristesse
(@tristesse)
Beigetreten : Vor 2028 Jahren

Beiträge : 20559

Nicht jeder 😊

tristesse antworten
Alescha
(@alescha)
Beigetreten : Vor 24 Jahren

Beiträge : 8398
Veröffentlicht von: @blackhole

Unsere Pfarrerin beispielsweis hat als Vielfahrerin ein Navi mit Sprachsteuerung: Sie muss ihre Stimme stets arg senken, um von ihrem eigenen Navi ernst genommen zu werden.

Sprachassistenten diskriminieren nicht nur bestimmte Tonlagen. 😉

alescha antworten
Lucan-7
(@lucan-7)
Beigetreten : Vor 16 Jahren

Beiträge : 28210
Veröffentlicht von: @tamaro

Längst nicht alle Männer denken so. Du schmeisst völlig zu Unrecht alle in einen Topf. Dieses Weltbild ist genau so zu kritisieren wie dasjenige der maskulinen Männerwelt.

Wie kommt es eigentlich, dass offenbar die meisten Männer hier das als bewusste Zuspitzung, also als rhetorisches Stilmittel auffassen... und nur du dich davon persönlich angesprochen fühlst?

lucan-7 antworten
Blackhole
(@blackhole)
Beigetreten : Vor 21 Jahren

Beiträge : 1255

PS: Der Mann ist halt der Normzustand...
Wenn Männer in der Geschichte über den weiblichen Körper gesprochen haben, dann meist um den Frauen etwas zu verbieten, oft die ganze Teilhabe am öffentlichen Leben.

- Die Frau ist physiologisch Schwachsinnig und kann daher keine wissenschaftlichen Leistungen hervorbringen

- Frauen dürfen nicht Radfahren, und schnellere Verkehrsmittel nicht benutzen, weil die Gebärmutter herausfallen könnte

- Frauen sind nicht etwa mit den gesellschaftlichen Umständen unzufrieden und gefrustet, weil ihre sachlichen Argumente nicht gehört werden, sondern hysterisch weil ihre Gebärmutter unkontrolliert wandert.

ect.

blackhole antworten
tristesse
(@tristesse)
Beigetreten : Vor 2028 Jahren

Beiträge : 20559
Veröffentlicht von: @blackhole

- Frauen dürfen nicht Radfahren, und schnellere Verkehrsmittel nicht benutzen, weil die Gebärmutter herausfallen könnte

😨
Ich hab ja schon viel gehört, aber das ist wirklich der Gipfel 😀

Veröffentlicht von: @blackhole

- Frauen sind nicht etwa mit den gesellschaftlichen Umständen unzufrieden und gefrustet, weil ihre sachlichen Argumente nicht gehört werden, sondern hysterisch weil ihre Gebärmutter unkontrolliert wandert.

J
Oder sie sind Single und "untervögelt", gibt noch Männer, die das heute so sehen und kommunizieren.

tristesse antworten
Jack-Black
(@jack-black)
Beigetreten : Vor 6 Jahren

Beiträge : 5954

Und was genau von dieser Liste tatsächlicher (und unbestrittener!) Probleme hat sich nun konkret im kausaldeterministischen Sinne, per Gendern geändert?

Nicht mal Ihr (Frauen) scheint's in Eurer Büroetage bislang hingekriegt zu haben, einen Eimer in Eure Toilette zu stellen. Was mich ehrlich gesagt etwas wundert: ich hätte vermutet, dass Du als THW-Mitarbeiterin so pragmatisch wärest, diesem Mißtstand in Eigenregie Abhilfe zu schaffen.

Aber dass dieser Eimer da nicht zu finden ist, ist ja nicht so ohne weiteres mal eben zu ändern, indem man zusammenschmeißt und beim nächsten Ikeabesuch neben den Teelichtern, Schuhschrankvorhängen und lustig designten Kleiderbügeln für die sommerlich-leichten schulterfreien Tops noch so ein Eimerchen mitbringt, zusammen mit einer Vorratsrolle an passenden Müllbeuteln mit integriertem Verschließbändel, die man dem Reinigungsfachangestellt:_* Innenteam beim nächsten Treffen auf dem Flur in die Hand drücken könnte... - sondern es scheint an der strukturell-sprachlichen Gewalt zu liegen und bis auf's Erste als betroffen machendes Unrecht zu bezeichnen und hinzunehmen. Da vergessen dann, per Sprachgendermangel aufgewachsene und somit defizitäre, männliche (oder womöglich gar: weibliche?) Innenarchitekt:_* Innen doch tatsächlich, standardmäßig in Damentoiletten das Aufstellen eines Eimers mit einzuplanen; und damit kommende Generationen von Büroangestelt:_* Innen nicht mehr in's Erdgeschoss zur Toilettenbenutzung hasten müssen, braucht's nicht ein bißchen Eigeninitiative, sondern schon den und die sprachliche/n Geschlechtsbewußtseinswandel:*_in.

Könnte wohl noch was dauern, bis sich da Substantielles ändert, aber vielleicht geschieht das ja noch vor Deiner Verrentnung und bis dahin heißt es halt: dicke Bretter in Chauvinist*:_Innenköpfen bohren - und Treppen steigen. 😊

Difficile est satiram non scribere.

jack-black antworten
Blackhole
(@blackhole)
Beigetreten : Vor 21 Jahren

Beiträge : 1255
Veröffentlicht von: @jack-black

Nicht mal Ihr (Frauen) scheint's in Eurer Büroetage bislang hingekriegt zu haben, einen Eimer in Eure Toilette zu stellen. Was mich ehrlich gesagt etwas wundert: ich hätte vermutet, dass Du als THW-Mitarbeiterin so pragmatisch wärest, diesem Mißtstand in Eigenregie Abhilfe zu schaffen.

Daran hängt das Problem, daß im Putzplan für die Reinigungskräfte die entsprechende Eimerleerung wohl nicht vorgesehen ist. Im Erdgeschoss ja, aber nicht bei uns.

Außerdem sehe ich es vom Prinzip nicht ein, warum ich mich darum zu kümmern habe, wenn für das männliche Bedürfnis, im Stehen zu urinieren, ganz selbstverständlich gesorgt wird.
Putzen die Männer auch ihre Urinale selbst?

blackhole antworten
Jack-Black
(@jack-black)
Beigetreten : Vor 6 Jahren

Beiträge : 5954
Veröffentlicht von: @blackhole

Außerdem sehe ich es vom Prinzip nicht ein, warum ich mich darum zu kümmern habe, wenn für das männliche Bedürfnis, im Stehen zu urinieren, ganz selbstverständlich gesorgt wird.

Richtig so! Für's Prinzip kann man schon gern ein paar Etagen täglich hoch- und runterlaufen.
Kommende Generationen von Büroangestelt:_* innen weltweit werden Dir's danken.
Hhmm. Oder vielleicht auch nicht, Undank ist ja bekanntlich der Welten Lohn.

Veröffentlicht von: @blackhole

Putzen die Männer auch ihre Urinale selbst?

Kommt drauf an, ob es eine extra Putzkolonne gibt oder nicht. Worauf willst Du hinaus? 🤨 Eventuell darauf, dass diejenigen, die da die Hygiene im Bürohaus organisieren, etwas übersehen haben und darauf hingewiesen werden sollten/könnten?
Nein, das geht allein per Gendersternchen, schon klar.

jack-black antworten
JohnnyD
(@johnnyd)
Beigetreten : Vor 25 Jahren

Beiträge : 1753
Veröffentlicht von: @blackhole

Daran hängt das Problem, daß im Putzplan für die Reinigungskräfte die entsprechende Eimerleerung wohl nicht vorgesehen ist. Im Erdgeschoss ja, aber nicht bei uns.

Das klingt nach einem guten Ansatzpunkt.

Veröffentlicht von: @blackhole

Außerdem sehe ich es vom Prinzip nicht ein,

Wenn meine Mitarbeiter solche Probleme habe, erwarte ich, dass man das Problem nicht in sich hineinfrisst, sondern weitergibt und vielleicht sogar eine Lösung vorbringt, z. B. wird im Putzplan ergänzt.
Der Arbeitgeber hat auch ein Interesse daran, dass die Arbeitnehmer nicht regelmäßig zu Spaziergängen in entferntere Toiletten aufbrechen müssen.

johnnyd antworten
Blackhole
(@blackhole)
Beigetreten : Vor 21 Jahren

Beiträge : 1255

Und im übrigen ist es zweitrangig, wie die Kolleginnen, die Azubine und ich das Problem mit dem fehlenden Eimer lösen.

Der Punkt auf den ich raus will ist, daß an das Bedürfnis der Männer nach einem Urinal selbstverständlich gedacht wird, das hat Priorität, wir Frauen aber selbst zusehen müssen wie wir klar kommen.

blackhole antworten
tristesse
(@tristesse)
Beigetreten : Vor 2028 Jahren

Beiträge : 20559
Veröffentlicht von: @blackhole

Der Punkt auf den ich raus will ist, daß an das Bedürfnis der Männer nach einem Urinal selbstverständlich gedacht wird, das hat Priorität, wir Frauen aber selbst zusehen müssen wie wir klar kommen.

Vor allem wird uns dann auch noch mangelnde Emanzipation vorgeworfen, weil wir uns nicht selbst um unseren Scheiß kümmern und auf die Männer warten 😀

Ich find es zunehmend kurios, wie hier argumentiert wird.

tristesse antworten
Lucan-7
(@lucan-7)
Beigetreten : Vor 16 Jahren

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Veröffentlicht von: @tristesse

Vor allem wird uns dann auch noch mangelnde Emanzipation vorgeworfen, weil wir uns nicht selbst um unseren Scheiß kümmern und auf die Männer warten

Also erstmal die Welt ändern, und dann darauf hoffen, dass irgendwann ein Mann darauf kommt, dass da ein Eimer fehlt...?

Ich sage ja nicht, dass es da diesbezüglich nichts zu ändern gibt in der Welt, im Gegenteil... aber ich fürchte, das genannte Beispiel taugt einfach nicht.

lucan-7 antworten
Jack-Black
(@jack-black)
Beigetreten : Vor 6 Jahren

Beiträge : 5954
Veröffentlicht von: @blackhole

Der Punkt auf den ich raus will ist, daß an das Bedürfnis der Männer nach einem Urinal selbstverständlich gedacht wird, das hat Priorität, wir Frauen aber selbst zusehen müssen wie wir klar kommen.

Der Punkt, der mich interessierte, wird dadurch, dass Du eine lange Liste brachtest an echt wichtigen und echt weniger wichtigen Beispielen, wo überall Frauen nicht "gleichberechtigt mitgedacht" werden, immer noch nicht beantwortet: Inwiefern das Sprachgendern da konkret Abhilfe schaffe oder geschafft habe.

Veröffentlicht von: @blackhole

Der Punkt auf den ich raus will ist, daß an das Bedürfnis der Männer nach einem Urinal selbstverständlich gedacht wird, das hat Priorität, wir Frauen aber selbst zusehen müssen wie wir klar kommen.

Das war immer so, dass die Arbeitnehmer hinsichtlich ihrer Bedürfnisse am Arbeitsplatz zusehen mußten wie sie klar kamen. Dazu wurden Gewerkschaften/Betriebsräte gegründet, da peu a peu Fortschritte zu erzielen. Und wenn in denen die Bedürfnisse der Frauen nicht genügend berücksichtigt werden - liegt das dann wieder am mangelnden Gendern oder doch eher daran, dass entweder mehr Männer sich in ihnen engagieren oder dass die Frauen, die sich in ihnen engagieren, die Interessen der Frauen, die sie vertreten sollen, nicht im Kopf haben?

Es ist nämlich überhaupt nicht "zweitrangig", wie konkrete Probleme gelöst werden. Und wenn Du ein konkretes Einzelbeispiel nennst, dann ist es nicht sehr überzeugend, das plötzlich als zweitrangig zu deklarieren, wenn sich in der Diskussion ergibt, dass es nicht das belegt, was zu belegen es angeführt wurde. Insbesondere, da ein zweites konkretes Beispiel, für das Du sogar ein Interview mit einer Fachfrau verlinktest, eben auch eher belegte, dass das von Dir aufgelistete Problem nichts mit mangelndem Gendersprech und Nichtbeachtung von Frauen zu tun habe, sondern im Gegenteil darauf zurückzuführen ist, dass Rücksicht auf die andersgelagerte Situation von Frauen genommen wird (deretwegen es weniger weibliche Probanden für medizinische Studien gibt beispieslweise).

jack-black antworten
LittleBat
(@littlebat)
Beigetreten : Vor 25 Jahren

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Veröffentlicht von: @jack-black

Inwiefern das Sprachgendern da konkret Abhilfe schaffe oder geschafft habe.

Es erzwingt Denkprozesse.

littlebat antworten
Lucan-7
(@lucan-7)
Beigetreten : Vor 16 Jahren

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Veröffentlicht von: @littlebat

Es erzwingt Denkprozesse.

Das ist mal wieder typisch Frau... statt einfach zu sagen: "Der Spiegel hängt zu hoch!" oder "Die Toiletten sind unzureichend!" wird erst einmal um x-Ecken gedacht, anschliessend werden ein paar codierte Nachrichten an die Adresse der Männer gerichtet von denen die Frauen genau wissen, dass sie diese garantiert nicht verstehen werden... nur um sich anschliessend dann über genau dieses Unverständnis aufzuregen!

😛😛😛

lucan-7 antworten
LittleBat
(@littlebat)
Beigetreten : Vor 25 Jahren

Beiträge : 1813

😀 😀 😀

Ihr könnt endlich mal anfangen zu reden 😛 😛 😛

littlebat antworten
Lucan-7
(@lucan-7)
Beigetreten : Vor 16 Jahren

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Veröffentlicht von: @littlebat

Ihr könnt endlich mal anfangen zu reden

Wozu reden? Uns Männern reicht ein Grunzen, und wir wissen Bescheid... Reden ist für Frauen... 😛

lucan-7 antworten
LittleBat
(@littlebat)
Beigetreten : Vor 25 Jahren

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Veröffentlicht von: @lucan-7

Wozu reden? Uns Männern reicht ein Grunzen, und wir wissen Bescheid... Reden ist für Frauen... 😛

😀 😀 😀

Jaja..

Ich hab nun Loriots Männchen & Weibchen vor Augen 😉

littlebat antworten
Lucan-7
(@lucan-7)
Beigetreten : Vor 16 Jahren

Beiträge : 28210
Veröffentlicht von: @littlebat

Ich hab nun Loriots Männchen & Weibchen vor Augen 😉

Der Mann war ein scharfer Bobachter... 😈

Ob das, was er da beobachtete, allerdings tatsächlich abhängig vom Geschlecht war oder nicht vielmehr vom Zeitgeist... darüber lässt sich wiederum vortrefflich streiten.

lucan-7 antworten
LittleBat
(@littlebat)
Beigetreten : Vor 25 Jahren

Beiträge : 1813

Wie Geschlechter sich geben ist eigentlich immer anhängig vom Zeitgeist... weil menschliches Verhalten immer von der Gesellschaft abhängig ist, in der die Menschen eben leben. Das ist ja nun nicht wirklich ein Thema, über das man streiten sollte.

littlebat antworten
Jack-Black
(@jack-black)
Beigetreten : Vor 6 Jahren

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Veröffentlicht von: @littlebat

Es erzwingt Denkprozesse.

Nachweis? Also nicht für die Denkprozesse, sondern für deren zielführende Wirkung?

jack-black antworten
LittleBat
(@littlebat)
Beigetreten : Vor 25 Jahren

Beiträge : 1813
Veröffentlicht von: @jack-black

Nachweis?

Hab ich gesagt, dass es erwiesen ist, dass jemand denkt? 🙄

Tatsache ist, dass man nachdenken muss, wenn man einen Text genderneutral formulieren möchte, und das angenehm zu lesen und verständlich sein soll. Klar kann man auch in jeder Zeile doppeln oder Sternchen nutzen. Ist aber weder schön, noch gut verständlich.

littlebat antworten
Jack-Black
(@jack-black)
Beigetreten : Vor 6 Jahren

Beiträge : 5954
Veröffentlicht von: @littlebat

Tatsache ist, dass man nachdenken muss, wenn man einen Text genderneutral formulieren möchte, und das angenehm zu lesen und verständlich sein soll.

Veröffentlicht von: @littlebat

Klar kann man auch in jeder Zeile doppeln oder Sternchen nutzen. Ist aber weder schön, noch gut verständlich.

Korrekt. Man kann es auch sein lassen und die Energie in wichtigere Unternehmungen stecken. Ich fragte nach dem Nachweis dafür, dass genderneutrales Formulieren irgendeinen meßbaren Einfluß darauf habe, dass echte gesellschaftliche Mißstände behoben werden. Also dafür, dass Gendersprech mehr bewirkt, als dass ein paar woke Leute sich als Sieger fühlen können.

Es geht mir um Kausalitäten: wenn (!!! das Thema Medizin, in der auch deswegen manche Studien vor allem Männer als Probanden ihren Ergebnissen zugrunde legen, weil es für Frauen gefährlicher ist, an diesen Studien teilnzunehmen, wurde ja schon diskutiert) in vielen Lebensbereichen, so, wie von Dir (oder war es Blackhole? entschuldige, wenn ich Euch verwechseln sollte) weiter oben ausgeführt, Fraueninteressen ignoriert werden, weil Frauen als "Abweichung vom Normalfall Mann" betrachtet werden - ändert sich dies im Gefolge eines genderlinguistik turns - oder ändert es sich nicht doch eher deswegen, weil die gleichen Rechte, die den Frauen bei uns inzwischen (richtigerweise!) zustehen, häufiger wahrgenommen werden und Frauen ihre tatsächlichen Interessen häufiger artikulieren?
Sorgte Gendersprech für das Wahlrecht der Frauen? Sorgte Gendersprech dafür, dass Frauen nicht mehr ihren Ehemännern "untertan" sind (wie es noch bis in die Siebzigerjahre der Fall war - mein Vater hätte meiner Mutter verbieten können, ihren Lehrerinnenberuf auszuüben, erfuhr ich kürzlich...)? Hat Gendersprech die Probleme, die sich aus den biologischen Unterschieden zwischen Mann und Frau in der Medizin ergeben, erst in's Bewußtsein gerückt? Verhindert oder minimiert Gendersprech Gewalt gegen Frauen?

Mir ist bewußt, dass der Nachweis solcher Kausalzusammenhänge schwierig werden könnte. Denn man müßte ja zwei ansonsten ähnliche und sich nur in Sachen Gendersprech unterscheidende Bereiche finden, die sich hinsichtlich der berechtigten Interessen von Frauen unterschiedlich entwickeln. Z.B. ein Unternehmen, in welchem gegendert wird und (erst!) in der Folge dann die Spiegel niedriger gehängt, die Mülleimer für Damenbinden standardmäßig in die Damentoiletten gestellt und geschlechtsunabhängig gleicher Lohn für gleiche Arbeit gezahlt wird, während das im anderen Unternehmen ähnlicher Größe mit ähnlicher Arbeitnehmerstruktur usw. usf. nicht geschieht.

Okay: der Nachweis solch einer kausallogisch segensreichen Wirkung des Gendersprechs dürfte nicht ganz einfach sein. Aber das ist genau der Punkt: Wenn der so schwer nachweisbar sein sollte - könnte es nicht sein, dass es auch an der geringfügigen Relevanz, d.h. der praktischen Unwirksamkeit des Genderns liegen könnte?

Jedenfalls stehen immer diejenigen, die eine Wirkung behaupten, in der Belegpflicht. Und der wird bislang nicht entsprochen, jedenfalls sind mir entsprechende Belege noch unbekannt.

Vielleicht könntet Ihr, die Ihr die Veränderung (und Verkomplizierung - was immer auch gleichzeitig die Gefahr beinhaltet, bildungsfernere Schichten einem höheren Diskriminierungsrisiko auszusetzen) der deutschen Sprache hin zum Standard genderneutraler Formulierungen befürwortet, mich da ja informieren?

jack-black antworten
LittleBat
(@littlebat)
Beigetreten : Vor 25 Jahren

Beiträge : 1813
Veröffentlicht von: @jack-black

Ich fragte nach dem Nachweis dafür, dass genderneutrales Formulieren irgendeinen meßbaren Einfluß darauf habe, dass echte gesellschaftliche Mißstände behoben werden

Nur weil es seit einigen Jahrzehnten genderstudies gibt, kommt man auf die idee mal zu fragen, ob die biologischen und sozialen geschlechter Einfluss auf diverse Dinge haben. Also: natürlich bringt es etwas, sich bewusster zu verhalten.
Und nur darum geht es. Einige (!) wenige Menschen verhalten sich bei einigen (!) ihrer Tätigkeiten bewusster.

Veröffentlicht von: @jack-black

Sorgte Gendersprech für das Wahlrecht der Frauen?

Was ist das für ein dummes Argument? Es waren andere Mechanismen, wendet gefälligst die an, oder haltet die Klappe?
😀

Ich denke, dass man die Ergebnisse bewusster Adressierung nicht sofort sieht, sondern im Verlauf der nächsten Generation. Die sich übrigens weitaus weniger schwer tut.

littlebat antworten
Lucan-7
(@lucan-7)
Beigetreten : Vor 16 Jahren

Beiträge : 28210
Veröffentlicht von: @littlebat

Ich denke, dass man die Ergebnisse bewusster Adressierung nicht sofort sieht, sondern im Verlauf der nächsten Generation. Die sich übrigens weitaus weniger schwer tut.

Hattest du nicht das Argument gebracht, dass die Männer, die es eigentlich betrifft, soweiso nicht zu erreichen sind?

Es geht hier also eigentlich darum, die kleinen Jungs zu beeinflussen, damit sie nicht zu denselben Machos heranwachsen, die euch Frauen bisher das Leben versaut haben?

Ist das das eigentliche Ziel?

lucan-7 antworten
JohnnyD
(@johnnyd)
Beigetreten : Vor 25 Jahren

Beiträge : 1753

Ein guter Schritt dafür wäre, die Verschiedenheit der Geschlechter nicht besonders zu betonen (wie es die sprachwissenschaftlichen Flacherdler in Deutschland tun), sondern verschwinden zu lassen. Beispielsweise könnte man kurze Begriffe einführen, in denen das Geschlecht nicht markiert wird. Ups, gibst ja schon.

johnnyd antworten
Lucan-7
(@lucan-7)
Beigetreten : Vor 16 Jahren

Beiträge : 28210
Veröffentlicht von: @johnnyd

Ein guter Schritt dafür wäre, die Verschiedenheit der Geschlechter nicht besonders zu betonen (wie es die sprachwissenschaftlichen Flacherdler in Deutschland tun), sondern verschwinden zu lassen.

Nun ja... dummerweise sprechen Jugendliche ihre eigene Sprache und lassen sich da wenig vorschreiben.

Und Feministinnen verzweifeln ja schon seit Jahrzehnten daran, dass viele junge Mädchen sich selbst gerne als lackierte, oberflächliche Schlampen inszenieren.

Die drei großen K's (Kinder, Küche, Kirche) wurden einfach durch Konsum, Kosmetik und Klischees ersetzt, und statt die Macht der sozialen Medien für Information und Kritik zum eigenen Wohl nutzen werden millionenfach Schminktipps geteilt.

ich sehe hier jedenfall keinen großen Bedarf nach einer "Angleichung der Geschlechter"... ganz im Gegenteil werden Unterschiede eher überbetont, was ja auch der eigenen Identitätsfindung dient.

Und an dem Punkt würde man sich da schon eine größere Auswahl attraktiver Rollenvorbilder wünschen, die dann auch bei den Jugendlichen ankommen...

lucan-7 antworten
JohnnyD
(@johnnyd)
Beigetreten : Vor 25 Jahren

Beiträge : 1753

Dazu wurden Gewerkschaften/Betriebsräte gegründet, da peu a peu Fortschritte zu erzielen.

Das ist uns leider verloren gegangen; Bismarck & Co. haben sich tatsächlich erst um Arbeiteranliegen gekümmert, als sie politisch organisiert waren. Die Sozialversicherung etwa atmet immer noch, dass sie für Arme, Arbeiter und Angestellte geschaffen wurde - nicht für Staatsdiener, Freiberufler und Besserverdienende (Beitragsbemessung).

Demokratie benötigt aggregierte Interessen und formt daraus Gesetze. Also muss man seine Interessenvertreter finden und fördern und antreiben. Ich bin selbstverständlich in mehreren Organisationen wie Kammer, Verbände, Partei, Interessenvertretungen zumindest als zahlendes Mitglied.

johnnyd antworten
Jack-Black
(@jack-black)
Beigetreten : Vor 6 Jahren

Beiträge : 5954

Zustimmung. Deswegen hatte ich eine für dieses Wochenende geplante Privatreise mit der Bahn auch gecancelt/ auf eventuell später aufgeschoben, ohne mich über die GDL wohlfeil aufzuregen. 😊

jack-black antworten
JohnnyD
(@johnnyd)
Beigetreten : Vor 25 Jahren

Beiträge : 1753

Gefällt mir!

johnnyd antworten
JohnnyD
(@johnnyd)
Beigetreten : Vor 25 Jahren

Beiträge : 1753

Den größten Unterscheid scheint in deinen Beispielen die Körpergröße auszumachen, weniger das Geschlecht.
Wir brauchen unbedingt eine Anrede, die die Größe nennt; das wäre majestätisch. 😉

Medikamente werden nicht für Frauen freigegeben, wenn sie nicht mit Frauen getestet sind. In deinem späteren Beispiel mit den Nebenwirkungen bei Männern ist das umgekehrt ebenso.

johnnyd antworten
Blackhole
(@blackhole)
Beigetreten : Vor 21 Jahren

Beiträge : 1255
JohnnyD
(@johnnyd)
Beigetreten : Vor 25 Jahren

Beiträge : 1753

Eben. Frauen mögen unterrepräsentiert sein, es wird aber auch mit Frauen getestet. Der Faktor Größe wird auch als wichtigerer Faktor genannt.

johnnyd antworten
Jack-Black
(@jack-black)
Beigetreten : Vor 6 Jahren

Beiträge : 5954
Veröffentlicht von: @johnnyd

Frauen mögen unterrepräsentiert sein

Zitat von Frau Führmann aus dem Interview:

Es sind nur wenige Frauen Probandinnen in klinischen Prüfungen in der frühen Phasen der Arzneimittelentwicklung. Wenn also erstens die Embryo­toxizität im Tier noch nicht abschließend geklärt ist und zweitens die Studie rein fremdnützig ist, das heißt der Proband gar nicht die Krankheit hat, für die das Medikament ist, sich also als gesunde Versuchsperson zur Verfügung stellt. Das erklärt sich aus dem Risiko, insbesondere für eine potenziell schwangere oder nach der Studie bald schwanger werdende Frau. In den späteren klinischen Studien an Patienten sind Frauen teilweise angemessen, teilweise etwas unterrepräsentiert. Bei manchen Erkrankungen wie zum Beispiel dem akuten Herzinfarkt sind Frauen oftmals älter als Männer und haben mehr Begleiterkrankungen. Letztere sind dann manchmal ein Ausschlusskriterium, so dass dadurch indirekt Frauen ausgeschlossen werden.

Hört sich stark nach Diskriminierung und Marginalisierung an, der per sprachlichem Gendern Abhilfe geschaffen werden könnte.

jack-black antworten
Gelöschtes Profil
(@deleted_profile)
Beigetreten : Vor 4 Jahren

Beiträge : 30175

Das liegt daran, dass Frauen mehr aushalten und tapferer sind, wenn es ihnen nicht gut geht. Deshalb sind sie schlechter geeignet. Männer jammern schneller, da klappt das mit der Studie besser. 😎

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Gelöschtes Profil
(@deleted_profile)
Beigetreten : Vor 4 Jahren

Beiträge : 30175

Danke! ❤

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Tamaro
 Tamaro
(@tamaro)
Beigetreten : Vor 9 Jahren

Beiträge : 2035

So solltet Ihr Frauen es machen!

Veröffentlicht von: @blackhole

Dann hat eine Rechtsanwältin gemeinsam mit einer Schneiderin einGeschäft für weiblich geschnittene Roben aufgemacht

Genau so solltet Ihr es machen wie diese Rechtsanwältin!

Wenn Ihr einen Missstand entdeckt, dann nehmt das Heft in die Hand und ändert ihn. Vielleicht verdient Ihr sogar noch Geld damit! Nicht warten bis ein Mann das für Euch tut oder bis sich die Männer so verändern wie sie das in Euren Augen tun sollten.

Was sollen diese Schuldzuweisungen und präsentieren ganzer Katologe von Ungerechtigkeiten? Warum nur denke ich immer an die Kachelmannsche Wortschöpfung namens "Opferabo"?

tamaro antworten
Blackhole
(@blackhole)
Beigetreten : Vor 21 Jahren

Beiträge : 1255

Kritik daran, daß öffentlicher Raum und Technik noch immer hauptsächlich für Männer gedacht werden, ist nicht "Opferabo".
Bzw. sachlich darauf hinweisen, daß es so ist.

Man spricht auch von einem "Gender Data Gap":
https://de.wikipedia.org/wiki/Gender_Data_Gap

Manche Folgen der Tatsache, daß nur Männer berücksichtigt werden, sind nur nervig, andere jedoch gefährlich, siehe das höhere Risiko einer tödlichen Verletzung bei gleichem Autounfall.

Man muss sich der Probleme aber erstmal bewusst werden um sie zu ändern.

blackhole antworten
Tamaro
 Tamaro
(@tamaro)
Beigetreten : Vor 9 Jahren

Beiträge : 2035
Veröffentlicht von: @blackhole

Kritik daran, daß öffentlicher Raum und Technik noch immer hauptsächlich für Männer gedacht werden, ist nicht "Opferabo".
Bzw. sachlich darauf hinweisen, daß es so ist.

1. Ist die Kritik leider nicht immer sachlich.

2. Was bringt es, darauf hinzuweisen? Lösungen sind gefragt! Nicht Kataloge mit Vorwürfen an alle Männer!

Veröffentlicht von: @blackhole

Man spricht auch von einem "Gender Data Gap":

Viel Spass beim Intellektualisieren und neue Begriffe erfinden. Ich hoffe es nützt!

Veröffentlicht von: @blackhole

Man muss sich der Probleme aber erstmal bewusst werden um sie zu ändern.

... und wie lange wollt Ihr warten, bis sich dieses Bewusstsein entwickelt hat?

tamaro antworten
Blackhole
(@blackhole)
Beigetreten : Vor 21 Jahren

Beiträge : 1255
Veröffentlicht von: @tamaro

1. Ist die Kritik leider nicht immer sachlich.

Ich habe das Gefühl, daß du das Ansprechen dieser Fakten, egal in welch nüchternem Tonfall man dies auch tun mag, niemals als sachlich empfinden wirst. Du schreist und tobst gerade und machst Vorwürfe die nicht zutreffen. Du reagierst gerade höchst emotional.

Veröffentlicht von: @tamaro

2. Was bringt es, darauf hinzuweisen? Lösungen sind gefragt! Nicht Kataloge mit Vorwürfen an alle Männer!

Ich habe ein kulturell bei uns noch immer tief verankertes Denkschema angesprochen. Das sehr wohl auch Frauen haben. Ich habe nicht mit Vorwürfen um mich geschmissen von wegen: Alle Männer wollen Frauen Böses antun...
Aber offensichtlich habe ich durch die bloße Erwähnung zumindest bei dir in ein Wespennest gestochen, denn statt sachlich drauf zu antworten tobst und schäumst du.

Veröffentlicht von: @tamaro

Viel Spass beim Intellektualisieren und neue Begriffe erfinden. Ich hoffe es nützt!

Der Begriff "Gender Data Gap" ist nicht von mir. Er findet sich bereits in diversen Veröffentlichungen.
Und ist auch nicht so hochintellektuell, sondern bezeichnet die Tatsache, daß bei der Entwicklung von z.B. Medikamenten und technischen Produkten oder der Gestaltung des öffentlichen Raumes Daten zum weiblichen Körper oder weiblichen Bedürfnissen entweder nicht vorliegen, weil sie nicht erhoben wurden, oder nicht berücksichtigt werden.

Veröffentlicht von: @tamaro

... und wie lange wollt Ihr warten, bis sich dieses Bewusstsein entwickelt hat?

Ich weise hier gerade darauf hin, daß es dieses Problem gibt, eben kulturell bei uns noch immer tief verankert. Daß eben die Welt automatisch für Männer gedacht und geplant wird und Frauen sich irgendwie anpassen sollen.

blackhole antworten
Tamaro
 Tamaro
(@tamaro)
Beigetreten : Vor 9 Jahren

Beiträge : 2035

Definitiv kein Mensch der schreit und tobt

Veröffentlicht von: @blackhole

Du schreist und tobst gerade und machst Vorwürfe die nicht zutreffen. Du reagierst gerade höchst emotional.

Ich bin definitiv kein Mensch, der schreit und tobt. Ich bin die Ruhe selbst. Das kommt völlig falsch bei dir an.

Aber ich habe zu dem Thema nun geschrieben, was ich zu schreiben hatte und gut ist. 😊

tamaro antworten
tristesse
(@tristesse)
Beigetreten : Vor 2028 Jahren

Beiträge : 20559

Klar, ich hänge im Hotel den Spiegel einfach um und säge in der Apotheke die Schränke ab 🙄

tristesse antworten
Jack-Black
(@jack-black)
Beigetreten : Vor 6 Jahren

Beiträge : 5954
Veröffentlicht von: @tristesse

Klar, ich hänge im Hotel den Spiegel einfach um und säge in der Apotheke die Schränke ab 🙄

Warum? Es steht Dir doch frei, ein Hotel zu besuchen, dessen Zimmer komfortabel zu Deinen Körpermaßen eingerichtet sind. Oder nur in solche, deren Spiegel höhenverstellbar sind. Das Angebot richtet sich nach der Nachfrage, nicht danach, wieviel Gendersternchen man in die Hotelprospekt mit einbaut.
Als Hotelier werde ich spätestens dann reagieren, wenn drei Reservierungsanfragen daran scheiterten, dass ich bei Nachfragen nach der Spiegelhöhe im Bad der Kundin keine zufriedenstellende Antwort geben konnte: "Oh - drohende Umsatzeinbuße? Da muß ich mal den Inneneinrichter kontaktieren, was wir da machen könnten..."

Und was die Schränke in Eurer Apotheke angeht: wenn Euer Chef meint, es sei wichtig, dass er komfortabel überall rankommt und Ihr nicht - dann hat das was mit Eurem Betrieb zu tun: wie da einvernehmliche Kompromisse bei konkurrierenden Interessen ausgehandelt werden (können).
Wäre ich der Chef und als einziger groß genug, alle relevanten Arbeitsbereiche zu erreichen, hätte aber mehrere Angestellte, die das allesamt nicht können - dann wäre ich ja doof, da nicht nach einer praktikablen Lösung zu suchen, weil der Zustand betriebswirtschaftlich einfach unsinnig ist. Auch dann übrigens, wenn sich unter den Angestellten unterdurchschnittlich große Männer befinden...

jack-black antworten
tristesse
(@tristesse)
Beigetreten : Vor 2028 Jahren

Beiträge : 20559

Das waren nur zwei von vielen andren Beispielen.
Aber wenn ich das so machen täte, käme dann wieder ein Mann um die Ecke, der sich über die "nörgelnden Frauen" echauffieren würde. Dazu hab ich auch keine Lust, wird uns ja hier z.T. auch schon vorgeworfen.

tristesse antworten
Jack-Black
(@jack-black)
Beigetreten : Vor 6 Jahren

Beiträge : 5954
Veröffentlicht von: @tristesse

Das waren nur zwei von vielen andren Beispielen.

Okay. Sollen wir die nun also als irrelevant beiseite legen?

Veröffentlicht von: @tristesse

Aber wenn ich das so machen täte, käme dann wieder ein Mann um die Ecke, der sich über die "nörgelnden Frauen" echauffieren würde.

LOL! Um welche Ecke denn?

Veröffentlicht von: @tristesse

Dazu hab ich auch keine Lust

Aha, die Schmoll-Karte. Na dann weiter fröhliches Auf-Hocker-Klettern beim Suchen nach den Pillen in den oberen Regalen. Und fröhliches Emporschauen in unerreichbar hoch angebrachte Hotelzimmerspiegel.

jack-black antworten
Tamaro
 Tamaro
(@tamaro)
Beigetreten : Vor 9 Jahren

Beiträge : 2035
Veröffentlicht von: @tristesse

Aber wenn ich das so machen täte, käme dann wieder ein Mann um die Ecke, der sich über die "nörgelnden Frauen" echauffieren würde.

Ich verstehe nicht, warum ein solcher Mann auch nur die geringste Relevanz für Euch Frauen hat. 😊

Ich habe den Eindruck, Ihr richtet Euren Blick ein Leben lang auf die "falsche" Hälfte der Männer.

... und Schuld daran, dass die Männer so sind wie sie sind, sind dann alle Männer.

Die eher "gemässigt maskulinen" bis fast femininen, die eigentlich eher auf Eurer Seite wären, sind für Euch ein Leben lang nicht von Relevanz. (so jedenfalls manchmal mein Eindruck)

Nachtrag vom 01.09.2021 1536
Früher auf dem Schulhof, da habt Ihr die eine Hälfte angehimmelt und die andere links liegen gelassen. Dreissig Jahre später nervt Ihr Euch über die ehemals angehimmelten und die anderen sind immer noch Luft. 😊

tamaro antworten
tristesse
(@tristesse)
Beigetreten : Vor 2028 Jahren

Beiträge : 20559

Auf so viele Verallgemeinerungen, Mutmaßungen und mittelklassidche Geschlechterwitzchen willst du ja keine ernsthafte Antwort, oder?

tristesse antworten
Tamaro
 Tamaro
(@tamaro)
Beigetreten : Vor 9 Jahren

Beiträge : 2035
Veröffentlicht von: @tristesse

Klar, ich hänge im Hotel den Spiegel einfach um und säge in der Apotheke die Schränke ab 🙄

Ach und diese gendergerechte Sprache soll etwa nützlicher sein um das Problem zu lösen? 😠

tamaro antworten
tristesse
(@tristesse)
Beigetreten : Vor 2028 Jahren

Beiträge : 20559

Natürlich.
Es geht hier um ein Prinzip, was weitaus wichtiger ist als überall ein :innen dran zu hängen.

tristesse antworten
Arcangel
(@arcangel)
Beigetreten : Vor 25 Jahren

Beiträge : 6111

Und das alles wird durch die Verwendung eines * oder : besser?
kwt

arcangel antworten
Blackhole
(@blackhole)
Beigetreten : Vor 21 Jahren

Beiträge : 1255

Es schafft Bewusstsein dafür, daß Frauen genauso im öffentlichen Raum existieren, und nicht eine kleine Randgruppe, eine Abweichung von der Norm sind.
Es rückt Frauen vom Rand ins Zentrum der Aufmerksamkeit.

blackhole antworten
Arcangel
(@arcangel)
Beigetreten : Vor 25 Jahren

Beiträge : 6111
Veröffentlicht von: @blackhole

Es schafft Bewusstsein dafür, daß Frauen genauso im öffentlichen Raum existieren, und nicht eine kleine Randgruppe, eine Abweichung von der Norm sind.

Wer in deutschland denkt den bitte sehr das Frauen eine Abweichung der norm sind, eine randgruppe die nicht im öffentlichen Raum existieren?

So ein blödsinn.

arcangel antworten
Blackhole
(@blackhole)
Beigetreten : Vor 21 Jahren

Beiträge : 1255

Im Ingenieurwesen, das Technik immernoch für Männer denkt, in der Städteplanung, in Wissenschaft und Medizin...

Es wird zwar nicht ausgesprochen, aber unterschwellig ist das Denken, daß der Mann die Norm ist und die Frau eine Abweichung ist, bzw. eine Randerscheinung, noch immer da.

Weil es mit dem generischen Maskulinum nicht geklappt hat, Frauen genauso präsent zu machen wie Männer, bürgert sich jetzt das Gendern ein.

blackhole antworten
Arcangel
(@arcangel)
Beigetreten : Vor 25 Jahren

Beiträge : 6111

Wir richten uns seit jahren geziehlt an junge Frauen damit diese in die MINT (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften, Technik) Klassse kommen. Die zahlenmässige Dominanz der Jungs in diesen Klassen hat sich leider nicht verändert. Und ich glaube nicht am klassischen Rollenbild liegt, denn dieses haben die Jungen Menschen von heute längst abgelegt. Fähigkeiten und Intressen sind zwischen den Geschlechtern nicht gleichmässig verteilt. Was nicht bedeutet das es nicht sehr gute Ingeneurinen gibt oder weltklasse Naturwissenschaftlerinnen. Die Spannweite der Begabungsverteilung innerhalb der Geschlechter ist grösser als zwischen den Geschlechtern.

Veröffentlicht von: @blackhole

Es wird zwar nicht ausgesprochen, aber unterschwellig ist das Denken, daß der Mann die Norm ist und die Frau eine Abweichung ist, bzw. eine Randerscheinung, noch immer da.

Ich halte diese Aussage weiterhin für blödsinn. Was lange in den Köpfen war, das die Frau einfach eine kleinere und schwächere Version des Mannes sei. Das ist der Grund warum bei Medikamenten lange einfach nur das Körpergewicht aber nicht das Geschlecht berücksichtig wurde, warum nicht nach geschlechtsspezifischen Symtomen geschaut wurde, warum man nur einen Androgynen Normdummy hat (der jetzt plötzlich männlich sein soll und ein Symbol der Unterdrückung der Frau ist - aber den Penis an einem Dummy musst du mir erstmal zeigen) Die erkenntniss, das man zwei Dummy modelle Braucht weil die Frau anderes auf Impackttraumas reagiert, setzt sich erst jetzt durch. Das ist kein Zeichen der unterdrückung der Frau, sondern zeichen, dass der Wissenstand fortgeschrittener ist.

Veröffentlicht von: @blackhole

Weil es mit dem generischen Maskulinum nicht geklappt hat, Frauen genauso präsent zu machen wie Männer, bürgert sich jetzt das Gendern ein.

Wir verwendet seit Jahrzenten den Ausdruck SuS und LuL Schühlerinen und Schühler, und Lehrerinen und Lehrer, nur die Verwaltung war Geschlechtsneutral mit NUP's (Nicht Unterrichtendes Personal) bezeichnet worden.

Jetzt wird von Schühler*in gesprochen. In der gesprochene Sprache wird damit nur noch ein Geschlecht erwähnt da das Sternchen nicht gesprochen wird, in wiefern dies eine Gleichstellung fördern soll ist mir schleierhaft, vorher wurden explizit beide Geschlechter gleichwertig erwähnt. Jetzt fallen die Jungs sprachlich unter den Tisch. Mir entzieht sich da der Fortschritt.

arcangel antworten
Blackhole
(@blackhole)
Beigetreten : Vor 21 Jahren

Beiträge : 1255
Veröffentlicht von: @arcangel

Wir richten uns seit jahren geziehlt an junge Frauen damit diese in die MINT (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften, Technik) Klassse kommen. Die zahlenmässige Dominanz der Jungs in diesen Klassen hat sich leider nicht verändert. Und ich glaube nicht am klassischen Rollenbild liegt, denn dieses haben die Jungen Menschen von heute längst abgelegt. Fähigkeiten und Intressen sind zwischen den Geschlechtern nicht gleichmässig verteilt. Was nicht bedeutet das es nicht sehr gute Ingeneurinen gibt oder weltklasse Naturwissenschaftlerinnen. Die Spannweite der Begabungsverteilung innerhalb der Geschlechter ist grösser als zwischen den Geschlechtern.

Vermutlich müssen alle Indianerinnen, deren Vorfahrinnen für den Löwenanteil der handwerklichen Arbeiten zuständig waren, einschließlich Zelt bauen und Keramik brennen, da ganz groß lachen.

Und im übrigen gilt das nur für die hochentwickelten Industrieländer. In Entwicklungs- und Schwellenländern studieren fast genauso viele Mädchen wie Jungs MINT-Fächer.
Weil sie dort nämlich eher vermittelt bekommen, daß sie mit einem solchen Studium auch vorankommen können.

Frauen waren anfangs schon deswegen vom Ingenieurwesen ausgeschlossen, weil in der Frühzeit noch verlangt wurde, daß geleisteter Wehrdienst nachgewiesen wurde. Denn, so hatte es sich in Europa seit dem Mittelalter entwickelt: Technische Innovationen gingen zuallererst ins Militär. Die Verbesserung der Lebensbedingungen der Zivilbevölkerung stand bis zur Industrialisierung ganz hinten.

Nun sind heutzutage Berufswünsche von Jugendlichen noch immer häufig geprägt von Erwartungen der Eltern und von gesellschaftlichen Erwartungen, insbesondere Rollenbildern.
Sonst gäbe es ja auch wohl kaum dieses Übermaß an BWL-Studenten.
In der Tat wählen Mädchen oft Berufe und Studiengänge die als "Mädchensache" gelten.
Während ich andererseits bereits selbst feststellen musste, daß so einige meiner männlichen Kollegen im Ingenieurwesen das wohl auch nur studiert haben um der Rollenerwartung gerecht zu werden oder weil sie sich ein hohes Einstiegsgehalt versprochen haben, aber nicht die Begabung mitbringen.

Es fängt bereits damit an, welche Begabungen bei einem Kind gefördert werden. Daß technische und naturwissenschaftliche Begabungen bei Mädchen weniger häufig gefördert werden als bei Jungs ist erwiesen.
Obwohl noch nie ein hirnorganischer Grund wirklich festgestellt wurde, trauen sich westliche Mädchen einen technischen Beruf meist nicht zu.
Man hat unzählige Untersuchungen gemacht, auch direkt Hirnströme gemessen, und musste feststellen: Die Begabungsunterschiede innerhalb der Geschlechter sind bei weitem größer als zwischen den Geschlechtern. Männer schneiden minimal besser im Bereich der räumlichen Rotation ab, also sich vorzustellen wie ein Gegenstand aussieht wenn man ihn dreht, aber allein daraus kann man nicht schließen, daß MINT-Fächer nichts für Frauen wären.

Beim THW, das bekanntlich heutzutage eine reine Freiwilligenorganisation ist, und alle aktiven Einsatzkräfte sind ehrenamtlich, steigt der Frauenanteil kontinuierlich, und Frauen gehen genauso gut mit den Geräten, Maschinen und Fahrzeugen um wie Männer.

Manche Frauen geben den Ingenieurberuf aber auch resigniert auf.
Das liegt jedoch nicht daran daß sie fachlich gescheitert wären, sondern daran daß, wie ich selbst erleben musste, die Rahmenbedingungen noch immer schwierig sind. Man muss in höhere Ebenen aufsteigen um wirklich Gestaltungsmöglichkeiten zu haben und nicht nur kleine Teilaufträge auszuführen.
Und häufig werden Frauen noch immer gezielt von Führungspositionen ferngehalten. Oft stellen insbesondere mittelständische inhabergeführte Unternehmen erst garkeine Frauen ein.

Ein Fall aus einem Unternehmen das ein guter Freund von mir bald verlassen wird, landete sogar vor Gericht.

Und ich war in meinen Leasingjahren auch ein halbes Jahr in einem mittelständischen inhabergeführten Unternehmen, in dem Frauen nicht mehr zugetraut wurde, als die Vorlagen der Projektleiter abzumalen.

Auf einer Großbaustelle wurde ich gemeinsam mit einem erfahrenen älteren Ingenieur zum Vorsortieren der Arbeitsmappen verdonnert, während ein Quereinsteiger aus dem Kaufmännischen kleinere konstruktive Änderungen machen sollte. Er war vollkommen überfordert und stand täglich mehrfach bei einem anderen sehr wichtigen Ingenieur auf der Matte.

Einen Unterschied gibt es allerdings im Bereich Technik zwischen Männern und Frauen:
Frauen betrachten Technik nüchterner und interessieren sich mehr für den konkreten Nutzen.
Die Nachrichtentechnik beispielsweise, ein Studiengang der Elektrotechnik, wo man erstmal lange über Fouriertransformation und Halbleitertheorie philosophiert bevor man imstande ist, einen funktionierenden Schaltkreis zu entwerfen, wird noch lange wenig Frauen anziehen.

blackhole antworten
Arcangel
(@arcangel)
Beigetreten : Vor 25 Jahren

Beiträge : 6111
Veröffentlicht von: @blackhole

Die Begabungsunterschiede innerhalb der Geschlechter sind bei weitem größer als zwischen den Geschlechtern.

Genau was ich geschrieben habe. Aber scheinbar hast du nur die hälfte gelesen, denn ich habe auch etwas von intressen geschrieben.

Denn bei der Studien Wahl ja nicht in erster linie um die Begabung sondern, um den eigenen Lebensentwurf, und der unterscheidet sich zum teil doch erheblich zwischen den geschlechtern. Wie du ja selbst geschrieben hast.

Veröffentlicht von: @blackhole

Frauen betrachten Technik nüchterner und interessieren sich mehr für den konkreten Nutzen.

Und ich glaube das trifft auf fast alle Lebensbereiche zu.

Männer und Frauen sind nicht gleich, weder Physiologisch (wesehalb es ja unterschiedliche Crashtestdummys brauch, oder andere Medikamente) noch Soziologisch (da sie andere Lebensschwerpunkte legen). Aber wie du selbst schreibst, ist die Normalverteilung der Begabungen so gestalltet das es praktisch keinen Unterschied zwischen den Geschlechtern gibt, aber es gibt meiner Meinung nach einen grossen Unterschied wie mit diesen Begabungen umgegangen wird.

Dabei will ich garnicht verneinen, dass es Firmen und Branchen gibt die es den Frauen schwer machen. Aber daraus würde ich keine soziokulturelles Problem zimmern.

arcangel antworten
Lucan-7
(@lucan-7)
Beigetreten : Vor 16 Jahren

Beiträge : 28210
Veröffentlicht von: @blackhole

Nun sind heutzutage Berufswünsche von Jugendlichen noch immer häufig geprägt von Erwartungen der Eltern und von gesellschaftlichen Erwartungen, insbesondere Rollenbildern.
Sonst gäbe es ja auch wohl kaum dieses Übermaß an BWL-Studenten.
In der Tat wählen Mädchen oft Berufe und Studiengänge die als "Mädchensache" gelten.

Man muss halt alles berücksichtigen...

Leider haben jene Mädchen, die ich kannte und unbedingt ein technisches oder naturwissenschaftliches Fach studieren wollten, überhaupt keine Begabung in diesem Gebiet gehabt (Sie wollten einfach nur Leuten nacheifern, die sie kennen).
Und jene, die die Begabung gehabt hätten, haben dann doch lieber klassische Frauenberufe gewählt...

Aber Aktionen, um Jugendliche zu ermutigen stereotype Berufswahlen in Frage zu stellen gibt es inzwischen schon einige.

lucan-7 antworten
JohnnyD
(@johnnyd)
Beigetreten : Vor 25 Jahren

Beiträge : 1753
Veröffentlicht von: @lucan-7

Aber Aktionen, um Jugendliche zu ermutigen stereotype Berufswahlen in Frage zu stellen gibt es inzwischen schon einige.

Girl Days usw. sind eine tolle Sache; mit der Werbung für Berufe ist es bei weitem nicht getan.

Stereotype Berufswahl hat aber auch ihren Grund darin, dass sie einigermaßen etabliert als teilzeit- und familienfreundlich gelten.

Die Förderung von Familie halte ich für einen wesentlichen Antreiber, um stereotype Berufswahl zu öffnen.

In den letzten zehn Jahren ist hier viel passiert (Frau von der Leyen), etwa indem auch Männer zwei oder mehr Elternzeitmonate mit Elterngeld machen können und das zunehmend auch in Anspruch genommen wird.

Dadurch schmilzt der krasse Unterschied zwischen jungen männlichen und weiblichen Arbeitnehmern. Zum einen weil die entsprechende Partnerin dann wieder früher im Arbeitsleben steht zum anderen weil auch männliche Arbeitnehmer dann mal wegen Familie auf Arbeit ausfallen.

johnnyd antworten
Arcangel
(@arcangel)
Beigetreten : Vor 25 Jahren

Beiträge : 6111

Umkehrt hat man das gleiche Problem

In der Lehrer:inen ausbildung fehlen die Männer. Der Männeranteil in den untern Stufen bewegt sich auf sehr sehr niedrigen Niveau.

Was den Lehrer:inen beruf für Frauen atraktiv zu machen scheint, flexibilität, teilzeit Arbeiten, aber mangelnde Karierechancen, macht den Beruf für Männer uninterssant.

Auf dem Bau sind Frauen auch mangelwahre, ausser bei Berufen wie Maler:in oder Gipser:in.

Veröffentlicht von: @johnnyd

Dadurch schmilzt der krasse Unterschied zwischen jungen männlichen und weiblichen Arbeitnehmern. Zum einen weil die entsprechende Partnerin dann wieder früher im Arbeitsleben steht zum anderen weil auch männliche Arbeitnehmer dann mal wegen Familie auf Arbeit ausfallen.

In der schweiz ist es so, das junge Frauen in der Regel beforzugt werden da Mann ja noch ins Militär muss, ab ende 20 Kehrt sich dann ganze weil Mutterschaftsurlaub ansteht aber Männer nicht mehr ins Militär müssen.

Aber we du schreibst da ist in den letzten Zeit viel gegangen, vor allem auch mit den Vaterschaftsurlaub, wenn nun auch noch der Militär (oder sonnst eine Form von Dienst) für alle pflicht wird, dann sind wir bald bei einer Gleichberechtigten (oder gleichbenachteiligten Gesellschaft)

arcangel antworten
Liberatus
(@liberatus)
Beigetreten : Vor 24 Jahren

Beiträge : 132
Veröffentlicht von: @blackhole

Im Ingenieurwesen, das Technik immernoch für Männer denkt, in der Städteplanung, in Wissenschaft und Medizin...

Dafür, dies zu ändern, hast Du aber mit Deiner Entscheidung für den Ingenieurberuf etwas substantielleres getan als die Neusprech-Propagandist♥innen.

liberatus antworten
tristesse
(@tristesse)
Beigetreten : Vor 2028 Jahren

Beiträge : 20559
Veröffentlicht von: @liberatus

Dafür, dies zu ändern, hast Du aber mit Deiner Entscheidung für den Ingenieurberuf etwas substantielleres getan als die Neusprech-Propagandist♥innen.

Und Du meinst das jetzt warum beurteilen zu können 🤨

tristesse antworten
Liberatus
(@liberatus)
Beigetreten : Vor 24 Jahren

Beiträge : 132

Wieso wächst der Frauenanteil in den "Männerberufen"?

Veröffentlicht von: @tristesse

Und Du meinst das jetzt warum beurteilen zu können 🤨

Weil ich hier auf demselben Planeten lebe wie Ihr.

Und außerdem ein bißchen auch deshalb, weil ich den Frauenanteil im Ingenieur- und Physikstudium in den 70er/80er Jahren live miterlebt habe, und den Wandel sehe, der da inzwischen stattgefunden hat.

Zahlen zum gewachsenen Frauenanteil in vielen Studienfächern seit 1998 werden hier gezeigt. (Der Frauenanteil in Elektrotechnik im Jahr 1975 an meiner Uni ließ sich ein einer Hand abzählen und wäre in dem hier gezeigten Diagramm gar nicht zu sehen.)

Die Frauenanteile sind, wie man an den Diagrammen sieht, schon seit 20+ Jahren gewachsen, also können noch nicht erst die Gendersternchen dafür gesorgt haben. Das von der taz eingeführte und inzwischen wieder verschwundene Binnen-I gab es schon. Ob das die taz-LeserInnen dazu brauchte, sich nun vermehrt in den Ingenieurfächern einzuschreiben?

https://www.zeit.de/campus/2019-10/geschlechterverhaeltnis-studiengaenge-frauen-maenner-studium-universitaet

Daß es nicht Sprachkosmetik ist, durch die sich der Frauenanteil ändert, sondern die Entschlossenheit der Frauen, in solche Fächer zu gehen, und damit auch Andere zu ermutigen, zeigt dieser Bericht aus den USA:

https://www.ingenieur.de/karriere/bildung/hochschule/die-wahren-gruende-fuer-den-geringen-frauenanteil-im-maschinenbau/

liberatus antworten
tristesse
(@tristesse)
Beigetreten : Vor 2028 Jahren

Beiträge : 20559
Veröffentlicht von: @liberatus

Weil ich hier auf demselben Planeten lebe wie Ihr.

Na dann 😎

tristesse antworten
DerNeinsager
(@derneinsager)
Beigetreten : Vor 7 Jahren

Beiträge : 1449

Hi, warum sollten Frauen nicht in der Öffentlichkeit stehen? Wir hatten 16 Jahre eine Kanzlerin das weiß jeder....

Mir kommen diese Annahmen manchmal etwas gezimmert vor.

Es wird auch immer behauptet Frauen hätten nicht dieselben "Rechte" . Würde mich mal Interessieren welches Gesetz Frauen benachteiligt hierzulande :). Mir fallen eher umgekehrt Dinge ein.

Das sag Ich als Mann, möge in der Hinsicht ja nicht völlig Objektiv sein. Ich hab allerdings Gott sei es gedankt, Sohn und Tochter, das zwingt mich durchaus fair zwischen beiden Geschlechtern zu sein.

Grüße

derneinsager antworten
Liberatus
(@liberatus)
Beigetreten : Vor 24 Jahren

Beiträge : 132

Wer will ins Zentrum der Aufmerksamkeit?

Veröffentlicht von: @blackhole

Es rückt Frauen vom Rand ins Zentrum der Aufmerksamkeit.

Ins Zentrum der Aufmerksamkeit gehören Frauen aber gar nicht dauernd hin. Nicht mal sie.

Ich habe mal ein fachlich ausgezeichnetes wissenschaftliches Lehrbuch aus der DDR weggeworfen, weil der Verfasser seinen Text ohne Rücksicht aufs Thema mit Einschüben über die Steigerung der Produktivkräfte unter der Führung der Arbeiterklasse durchsetzt hatte und mich damit bei der Konzentration störte. Ihn trieb dazu ein anderer Ismus, aber dessen Zwanghaftigkeit ähnelt dem Zwangsverhalten, das wir hier diskutieren.

Menschen, die von dem ständigen Bedürfnis getrieben werden, im Mittelpunkt zu stehen und Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen, zeigen damit, in der Sprache der Psychologie, ein Symptom der histrionischen Persönlichkeitsstörung.

liberatus antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 4 Sekunden

Beiträge : 0

Für das Gegenteil lassen sich mit Sicherheit auch ausreichend Beispiele finden. Damit wäre in dieser Denke die Frau die Norm und der Mann die korrekturbedürftige Abweichung.
Mit der Sprache hat das allerdings nicht unbedingt etwas zu tun. Ausser man geht davon aus, dass das tyrannische Patriarchat Frauen dazu zwingt den erstbesten Flaschner, Schreiner, Elektriker, Internetanbieter usw. anzunehmen.

Anonymous antworten
Jack-Black
(@jack-black)
Beigetreten : Vor 6 Jahren

Beiträge : 5954
Veröffentlicht von: @quintupleb

den erstbesten Flaschner

Verständnisfrage: Was ist ein Flaschner? 🤨

jack-black antworten
PeterPaletti
(@peterpaletti)
Beigetreten : Vor 15 Jahren

Beiträge : 1343

Flaschner = Klempner

peterpaletti antworten
Gelöschtes Profil
(@deleted_profile)
Beigetreten : Vor 4 Jahren

Beiträge : 30175

Und ich dachte das wäre ein beruflicher Flaschenöffner ...

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Jack-Black
(@jack-black)
Beigetreten : Vor 6 Jahren

Beiträge : 5954

Danke! 😊 In welcher Region ist diese Bezeichnung üblich? Schweiz? Österreich?

jack-black antworten
JohnnyD
(@johnnyd)
Beigetreten : Vor 25 Jahren

Beiträge : 1753

In Urkunden aus dem 19. Jahrhundert aus Baden-Württemberg habe ich das ein paar Mal gelesen und auch erst nachschlagen müssen.

johnnyd antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 4 Sekunden

Beiträge : 0

Gas, Wasser, Scheiße! "It´s a me! It´s a Mario!"

Anonymous antworten
Arcangel
(@arcangel)
Beigetreten : Vor 25 Jahren

Beiträge : 6111

der Mensch
na ja man ging lange davon aus das Mann und Frau gleich sind, das ausser der Masse keinen unterschiede gab.

Weshalb es einen androgynen Norm Dummy gab (einen männlichen Dummy mit Penis habe ich noch nie gesehen du etwa)

Veröffentlicht von: @blackhole

- Für Männerhände entwickelte Dienstwaffen passen oft schlecht in die Hände von Polizistinnen.

Das gleiche gilt Männer die Linkshänder sind, leiden deshalb die Linkshänder unter dem Patriachat.

Veröffentlicht von: @blackhole

Neue Medikamente werden in der Regel zuerst hauptsächlich an männlichen Mäusen getestet,

Weil weibliche Mäuse schlechter in Gruppen gehalten werden können, der Zickenkrieg der unter weiblichen Mäusegruppen ausbrechen kann ist nicht ohne.

Veröffentlicht von: @blackhole

und dann in den ersten klinischen Studien an jungen Männern

darin liegt aber keine absicht dahinter, sondern schlicht der Umstand das sich wesentlich mehr männliche Probanden melden als Weibliche.

Veröffentlicht von: @blackhole

Sowohl Herzinfarkte wie auch ADHS werden bei Frauen oft nicht erkannt, da die entsprechenden Symptome bei Frauen teils anderst sind, aber zum Teil auch garnicht erst ernst genommen werden.

Genau auch die Genderforschung erkennt das es signifikante Unterschiede zwischen den Geschlechtern gibt.

Veröffentlicht von: @blackhole

Bei der Planung öffentlicher Toiletten wird stets nur vom Platzbedarf der Männer ausgegangen, obwohl Frauen, unter anderem weil es keine Urinale wie bei Männern gibt, mehr Platz brauchen.

also in den öffentlichen bereichen wie Kino und Co sind Frauentoiletten immer grösser dimensioniert als Männer WC's

Veröffentlicht von: @blackhole

- Wenn wir schonmal dabei sind: Klinische Tests für eine hormonelle Verhütung für Männer wurden abgebrochen, weil die Nebenwirkungen als unzumutbar galten. Mit den selben Nebenwirkungen leben Frauen schon seit Jahrzehnten.

es gibt Kondome.

in all deinen Komentaren kann ich nicht erkennen das die Frau als lästige Abweichung betrachtet wird.

Bremmst du auch für Männer?

arcangel antworten


Arcangel
Beiträge : 6111

Terrorist*in
Finde ich nur fair und konsequent
Auch Mörder*in, Betrüger*in, Vergwaltiger*in usw.

Wenn man schon Gendert dann konsequent und nicht nur bei den schönen Worten.

arcangel antworten
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JohnnyD
(@johnnyd)
Beigetreten : Vor 25 Jahren

Beiträge : 1753

Ne, bei den weniger angesehenen Titulierungen bestehen Feministen nicht auf die gesonderte Heraushebung des Geschlechts und sehen sich in der allgemeineren Bezeichnung mitgemeint.

johnnyd antworten
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(@deleted_profile)
Beigetreten : Vor 4 Jahren

Beiträge : 30175

Na, geht doch.

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Beigetreten : Vor 4 Jahren

Beiträge : 30175

Sprich nicht für mich, das steht dir nicht zu.

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JohnnyD
(@johnnyd)
Beigetreten : Vor 25 Jahren

Beiträge : 1753

q.e.d.
Eigentlich solltest du dich von der inklusiven Bezeichung Feministen nicht mitgemeint fühlen, weil das in deinem Weltbild die "männliche" Form ist.

johnnyd antworten
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(@deleted_profile)
Beigetreten : Vor 4 Jahren

Beiträge : 30175

Erstens kennst du mein Weltbild nicht. Zweitens kennst du mein Gender nicht. Bitte verabschiede dich doch von der Idee, du wüsstest so viel über andere Menschen 😊

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Arcangel
(@arcangel)
Beigetreten : Vor 25 Jahren

Beiträge : 6111

Wir wissen das über dich wie du dich hier gibst. Also wenn die Fremdwahrnehmung deiner Person hier im Forum eine andere ist als die eigene, dann herrscht hier eine disonanz. Die aber deiner Kommunikationsart geschuldet ist, und nicht den vermeindlichen Voruteilen anderer.

arcangel antworten
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(@deleted_profile)
Beigetreten : Vor 4 Jahren

Beiträge : 30175
Veröffentlicht von: @arcangel

Also wenn die Fremdwahrnehmung deiner Person hier im Forum

Ach, du weißt jetzt, wie alle hier im Forum mich sehen? Spannend. Sprich doch mal bitte für alle und gib mir eine kleine Beschreibung 😊

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Arcangel
(@arcangel)
Beigetreten : Vor 25 Jahren

Beiträge : 6111

Ich weis nicht wie alle dich sehen.

Aber ich lese das Johnny dich anderes Wahrnimmt als du dich siehst, oder gerne sehen würdest.

Ausserdem stelle ich gerade fest das du gerne mit superlativen austeilst.

arcangel antworten
Tamaro
 Tamaro
(@tamaro)
Beigetreten : Vor 9 Jahren

Beiträge : 2035
Veröffentlicht von: @arcangel

Ich weis nicht wie alle dich sehen.

Man sollte sich überhaupt nicht überlegen, wie jemand anderes evtl. ticken könnte, welche politische Gesinnung er hat usw.

Man sollte einzig und alleine auf das Geschriebene in einem Beitrag reagieren. Evtl. noch auf den Inhalt von über mehrere Beiträge insgesamt eines Users zu einem bestimmten Thema.

Ich finde es generell im Internet ein Problem, dass viel zu häufig schubladisiert wird. Es verkommt dann oft zu einem ankämpfen gegen Vorurteile statt zu einer sachlichen Diskussion zu einem Thema.

tamaro antworten
Arcangel
(@arcangel)
Beigetreten : Vor 25 Jahren

Beiträge : 6111

Ganz deiner Meinung. Deshalb finde ich die Replik auf eine generelle aussage über sterotype, das es einem selbst aber ander sei, nicht geeignet für eine Diskusion.

Menschen haben nun mal 5 Finger an der Hand, das auch Menschen zur Welt kommen die mehr oder weniger haben, ändert nichts an dieser generellen Aussage.

arcangel antworten
Gelöschtes Profil
(@deleted_profile)
Beigetreten : Vor 4 Jahren

Beiträge : 30175
Veröffentlicht von: @arcangel

Aber ich lese das Johnny dich anderes Wahrnimmt als du dich siehst, oder gerne sehen würdest.

Was ja nichts Unnormales ist, das geht den meisten Menschen so.

Zitier doch gern mal einen Superlativ von mir aus diesem Thread 😊 Dass das eine Steigerungsform von Adjektiven ist, weißt du ja sicher. Ich warte dann.

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Arcangel
(@arcangel)
Beigetreten : Vor 25 Jahren

Beiträge : 6111

alle

ist bereits ein Supperlativ das man garnicht mehr weiter steigern kann.

arcangel antworten
Gelöschtes Profil
(@deleted_profile)
Beigetreten : Vor 4 Jahren

Beiträge : 30175

Nun ja, er hat ja auch nur undifferenziert von der "Fremdwahrnehmung hier im Forum" meiner Person gesprochen. Da darf ich durchaus davon ausgehen, dass er halt generell die Menschen hier im Forum meint und nicht nur sich selbst.

Ich warte mal weiter, vielleicht kommt ja noch was mit Substanz.

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LittleBat
(@littlebat)
Beigetreten : Vor 25 Jahren

Beiträge : 1813
Veröffentlicht von: @invar_vigandun

Ich warte mal weiter, vielleicht kommt ja noch was mit Substanz.

Muhahaha... ich liebe deinen Humor 😀

littlebat antworten
Arcangel
(@arcangel)
Beigetreten : Vor 25 Jahren

Beiträge : 6111

Du erwartest etwas mit substanz?

#drehtsichumundmurmeltwasvonfalschererwartungshaltung#

arcangel antworten
Gelöschtes Profil
(@deleted_profile)
Beigetreten : Vor 4 Jahren

Beiträge : 30175

Ja sicher. Oder sollte man das auf jesus.de lieber nicht?

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Arcangel
(@arcangel)
Beigetreten : Vor 25 Jahren

Beiträge : 6111

doch in der Regel schon, aber in diesem speziellen Ast der Diskusion geht es um echte oder vermeindliche Vorurteile dritter die diese vielleicht oder vielleicht auch nicht haben.

da kann man oder frau wirklich keine Substanz erwarten.

arcangel antworten
Gelöschtes Profil
(@deleted_profile)
Beigetreten : Vor 4 Jahren

Beiträge : 30175

Na, wenn ich von dir keine Substanz erwarten kann, dann müssen wir hier jetzt ja nicht weiterreden. Danke für die Info.

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Arcangel
(@arcangel)
Beigetreten : Vor 25 Jahren

Beiträge : 6111

Schön das du das einsiehst.

arcangel antworten
Gelöschtes Profil
(@deleted_profile)
Beigetreten : Vor 4 Jahren

Beiträge : 30175

Ich sehe ein, dass du nichts zu dem Thema zu sagen hast, nachdem du mir das mitgeteilt hast. Mehr aber auch nicht.

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Arcangel
(@arcangel)
Beigetreten : Vor 25 Jahren

Beiträge : 6111

ich finde es nur etwas befremdlich das du eine Diskusion über Fremd-und Eigenwahrnehmung, und Vorurteile als substantzlos betrachtest.

arcangel antworten
Morran
 Morran
(@morran)
Beigetreten : Vor 7 Jahren

Beiträge : 490
Veröffentlicht von: @invar_vigandun

Zweitens kennst du mein Gender nicht. Bitte verabschiede dich doch von der Idee, du wüsstest so viel über andere Menschen 😊

Xier weiß, was du hier im Forum so schreibst. Unter anderem schreibst du in Themen, die ausdrücklich ausschließlich Frauen vorbehalten sind. Dass xier dich also für eine Frau hält, ist naheliegend. Wenn du keine bist, hast du dieses Misgendering weitgehend selbst verursacht.

morran antworten
Gelöschtes Profil
(@deleted_profile)
Beigetreten : Vor 4 Jahren

Beiträge : 30175

Stimmt, es ist naheliegend, dagegen sage ich auch nichts. Ich habe Gender nur als Beispiel benutzt, weil JohnnyD meint, zu wissen, was mein Weltbild ist, wovon ich mich gemeint fühlen muss und wovon nicht.

Misgendering hab ich noch keinem vorgeworfen, da melde ich mich dann schon 😊

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tristesse
(@tristesse)
Beigetreten : Vor 2028 Jahren

Beiträge : 20559

Sagt wer? Oder ist das einfach nur ne gehässige Abzweigung um das Thema lächerlich zu machen?

Wann hast du denn das letzte mal mit einer Feministin drüber gesprochen?

tristesse antworten
LittleBat
(@littlebat)
Beigetreten : Vor 25 Jahren

Beiträge : 1813

Menschen, die in einer terroristischen Vereinigung sind oder Terrorakte verüben.
Menschen, die einen Mord verübt haben.
Menschen, die betrügen.
Menschen, die vergewaltigen.

hach, gendern ist so einfach, wenn man sich auf die Tat und nicht das Geschlecht des Menschen konzentriert.

littlebat antworten
Arcangel
(@arcangel)
Beigetreten : Vor 25 Jahren

Beiträge : 6111

Und warum schreibt man dann nicht von:
Menschen die Medizin praktizieren
Menschen die Tanklastwagen fahren
Menschen die Kinder betreuen

Veröffentlicht von: @littlebat

hach, gendern ist so einfach, wenn man sich auf die Tat und nicht das Geschlecht des Menschen konzentriert.

Gedern konzentriert sich aber gerade sehr extrem auf das Geschlecht, das ist ja der Kern des Gederns.

Lassen wir doch das Geschlecht einfach weg:
D* Verkäuf* betreut d* Kund*.

Dann können wir uns auf den inhalt konzentrieren und kein Geschlecht ist irgendwie pickiert oder alle gleichermassen.

arcangel antworten
LittleBat
(@littlebat)
Beigetreten : Vor 25 Jahren

Beiträge : 1813
Veröffentlicht von: @arcangel

Gedern konzentriert sich aber gerade sehr extrem auf das Geschlecht, das ist ja der Kern des Gederns.

Nicht so ganz. Das sprachliche Gendern ist eigentlich ein inklusiver Vorgang. Es geht eben darum nicht ein einziges Geschlecht zu adressieren, sondern einen Text "für alle" zu erdenken.
So wünschen sich das übrigens auch Menschen mit Behinderung. Sie wollen nichts eigenes, sondern möchten, dass man ihre Bedürfnisse bei einer Entwicklung mit bedenkt. Eigentlich doch völlig okay.

Genderforschung befasst sich natürlich mit sozialen Geschlechtern und betrachtet viele Bereiche und macht dort Einflüsse des sozialen geschlechts sichtbar. Blackhole hat da ja schon einiges angesprochen. Dass das heute überhaupt wahrgenommen wird, ist ein Ergebnis der Genderforschung.

littlebat antworten
Arcangel
(@arcangel)
Beigetreten : Vor 25 Jahren

Beiträge : 6111
Veröffentlicht von: @littlebat

Es geht eben darum nicht ein einziges Geschlecht zu adressieren, sondern einen Text "für alle" zu erdenken.

Das Problem liegt doch im "dazu denken".

Bis anhin sprechen wir hier in der Schule von SuS (Schülerinen und Schüler) Eine sprachkonventin die Explizit beide Geschlechter anspricht.

Spricht (nicht schreibt) man nun Schüler*in dann ist nur noch ein Geschlecht ausgesprochen das Andere (oder alle anderen) muss man dazu denken.

arcangel antworten
LittleBat
(@littlebat)
Beigetreten : Vor 25 Jahren

Beiträge : 1813
Veröffentlicht von: @arcangel

Spricht (nicht schreibt) man nun Schüler*in dann ist nur noch ein Geschlecht ausgesprochen das Andere (oder alle anderen) muss man dazu denken.

Da man nicht Schülerin sagt, sondern Schüler*in, hört man das durchaus.

Nachtrag vom 02.09.2021 2133
Außerdem ist es in meinen Augen weder schön, noch wüsste ich, dass man in einer adressierten rede so spricht. Das macht man nicht, so wie man nicht SuS sagt... tut man es doch, ist das einfach großer Mist. Sehr geehrte SuS... bravo, das sit schlimmer als jeder *

littlebat antworten
Arcangel
(@arcangel)
Beigetreten : Vor 25 Jahren

Beiträge : 6111

SuS wird in in einer Konversation verwendet, in ener Ansprache oder sonnst sollte man Abkürzungen so oder so vermeiden, dann wird von Schühlerinen und Schühlern gesprochen.

Da wird dann auch von Amt für Informatik gesprochen wenn man jemanden adressiert, in einer pausenkonversation aber vom AfI.

Aber ich dachte das währe auch im Grossen Kanton usus.

arcangel antworten
tristesse
(@tristesse)
Beigetreten : Vor 2028 Jahren

Beiträge : 20559
Veröffentlicht von: @arcangel

Spricht (nicht schreibt) man nun Schüler*in dann ist nur noch ein Geschlecht ausgesprochen das Andere (oder alle anderen) muss man dazu denken.

Darum macht man ja eine Pause nach dem Schüler, wenn man spricht.

Also "Schüler..... (Pause) .... in". Noch nie gehört?

tristesse antworten
Arcangel
(@arcangel)
Beigetreten : Vor 25 Jahren

Beiträge : 6111

klar kann man, machst du das in deinem Alltag, sagst du Bäcker...pause..in, Verkäufer...pause...in

ist das alltagstauglich?

arcangel antworten
tristesse
(@tristesse)
Beigetreten : Vor 2028 Jahren

Beiträge : 20559
Veröffentlicht von: @arcangel

klar kann man, machst du das in deinem Alltag, sagst du Bäcker...pause..in, Verkäufer...pause...in

Dass man das kann kam aus Deinem Beitrag nicht heraus. Du hast das so dargestellt, als würde das Maskulinum grundsätzlich unter den Tisch fallen.

Veröffentlicht von: @arcangel

ist das alltagstauglich?

Scheinbar ja, die SAT1 Moderatoren bekommen das über eine Sendung von 4 Std. konsequent hin 😊 So schwer kann es nicht sein.

tristesse antworten
Arcangel
(@arcangel)
Beigetreten : Vor 25 Jahren

Beiträge : 6111

Ich frage dich ob das in deinem Altag Altagstauglich ist.

Jeden Tag in jedem Gespräch.

arcangel antworten
tristesse
(@tristesse)
Beigetreten : Vor 2028 Jahren

Beiträge : 20559
Veröffentlicht von: @arcangel

Ich frage dich ob das in deinem Altag Altagstauglich ist.

Das hattest Du nicht.
Aber das beobachte ich bei Dir häufig, dass Du wenn Widerspruch kommt, einfach einen oben drauf setzt, anstatt Dich auf die ursprüngliche Antwort zu beziehen.

Veröffentlicht von: @arcangel

Jeden Tag in jedem Gespräch.

Das weiß ich noch nicht. Müsste ich dann ausprobieren.

tristesse antworten
Arcangel
(@arcangel)
Beigetreten : Vor 25 Jahren

Beiträge : 6111

Stimmt ich habe dich zuvor nicht gefragt aber ich frage dich in dem Beitrag.

Veröffentlicht von: @tristesse

Das weiß ich noch nicht. Müsste ich dann ausprobieren.

Gut das ist doch mal ne aussage, ich mach nämlich die Erfahrung das es zimlich umständlich und gekünstelt ist. Vielleicht kann diese Pausierung im Wort irgendwann normalität werden, das kann sein, man kann sich an alles gewöhnen.

Allerdings stelle ich auch fest, das in der Gesprochene Umgangsprache immer eine tendenz zur simplifizierung und kürzung stattfindet. Und diese Sprachregelung läumft dem doch gehörig entgegen.

arcangel antworten
tristesse
(@tristesse)
Beigetreten : Vor 2028 Jahren

Beiträge : 20559
Veröffentlicht von: @arcangel

Gut das ist doch mal ne aussage, ich mach nämlich die Erfahrung das es zimlich umständlich und gekünstelt ist. Vielleicht kann diese Pausierung im Wort irgendwann normalität werden, das kann sein, man kann sich an alles gewöhnen.

In der Schrift versuche ich das schon vermehrt umzusetzen und komm damit gut klar.

Veröffentlicht von: @arcangel

Allerdings stelle ich auch fest, das in der Gesprochene Umgangsprache immer eine tendenz zur simplifizierung und kürzung stattfindet. Und diese Sprachregelung läumft dem doch gehörig entgegen.

Das ist ein Trend, den ich nicht gutheiße, denn irgendwann sitzen wir dann wieder auf den Bäumen und grunzen uns an 😊
Bisschen nachdenken beim Reden schadet nicht. Und ich sehe es ja in den TV Medien, dass es geht.

tristesse antworten
Arcangel
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Ja in der schrift ist es auch kein Problem

Es sei den jemand kommt zu Begriffen wie Kund:in, Christ:in, Hauswärt:in, da ist dann die männlich Form gänzlich abwesend.

Veröffentlicht von: @tristesse

Das ist ein Trend, den ich nicht gutheiße, denn irgendwann sitzen wir dann wieder auf den Bäumen und grunzen uns an 😊

Na ja lol ist ja auch schon in der gesprochene Sprache angekommen, irgendwann kumunizieren wir nur noch mit pictogrammen und kürzeln.

Gutheisen tu ich das auch nicht.

arcangel antworten
tristesse
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Veröffentlicht von: @arcangel

Es sei den jemand kommt zu Begriffen wie Kund:in, Christ:in, Hauswärt:in, da ist dann die männlich Form gänzlich abwesend.

Nein, ist es nicht, wenn man die Pause macht, die vielleicht 1 Sekunde innehalten benötigt. Jahrhundertelang haben wir Frauen uns die maskuline Sprachvereinnahmung angetan, ist es denn soooo schwer zu verstehen, dass wir in dem Punkt wenigstens in der Schrift eine Gleichberechtigung wünschen?

Veröffentlicht von: @arcangel

Na ja lol ist ja auch schon in der gesprochene Sprache angekommen, irgendwann kumunizieren wir nur noch mit pictogrammen und kürzeln.

Also ich spreche weder in Kürzeln, noch in Pictogrammen. Du etwa?

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Veröffentlicht von: @tristesse

Jahrhundertelang haben wir Frauen uns die maskuline Sprachvereinnahmung angetan,

mimimimimi

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Arcangel
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Ich kann das Anliegen durchaus verstehen und trage es auch mit, in dem ich es wo immer möglich umsetze.

Aber eine Sprachregelung die eine dazugedachte Mitmeinung durch eine andere Ersetzt, ist keine Gleichberechtigung sondern nur eine umkehrung der Vorzeichen.

arcangel antworten
tristesse
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Veröffentlicht von: @arcangel

Aber eine Sprachregelung die eine dazugedachte Mitmeinung durch eine andere Ersetzt, ist keine Gleichberechtigung sondern nur eine umkehrung der Vorzeichen.

Sie ersetzt es doch nciht. Wenn man eine Pause vor dem "In" macht, betont man beide Geschlechter gleichermaßen. Ich weiß nicht, was daran so schwer zu verstehen ist und immer weiter behauptet wird.

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Arcangel
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Veröffentlicht von: @tristesse

beide Geschlechter gleichermaßen.

Wo sind beide Geschlechter bei Kund:in, Anwält:in, Bot:in, Köch:in, Bäuer:in, Ärzt:in....

Veröffentlicht von: @tristesse

Ich weiß nicht, was daran so schwer zu verstehen ist

arcangel antworten
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der Man n ist da natürlich mit inbegriffen, ihn muss man einfach nur dazudenken 😎

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Arcangel
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umkehrung der Vorzeichen, als instrumment der Gleichberechtigung. 😊

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tristesse
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Veröffentlicht von: @arcangel

Kund

Veröffentlicht von: @arcangel

Anwält

Veröffentlicht von: @arcangel

Bot

Veröffentlicht von: @arcangel

Köch

Veröffentlicht von: @arcangel

Bäuer

Veröffentlicht von: @arcangel

Ärzt

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Arcangel
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Ist das deutsch?

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tristesse
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Ja klar.

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Arcangel
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und dann beklagst du dich über das verhunzen der deutschen Sprache und das bald alle nur noch grunzen würden.

Das ist ein Trend, den ich nicht gutheiße, denn irgendwann sitzen wir dann wieder auf den Bäumen und grunzen uns an

klar ne

arcangel antworten
tristesse
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Veröffentlicht von: @arcangel

und dann beklagst du dich über das verhunzen der deutschen Sprache und das bald alle nur noch grunzen würden.

Nein, ich hab mich über das "verhunzen" der Sprache nicht beklagt, bitte wenn, dann zitier mich richtig.

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Arcangel
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🤨

das ist 1:1 von dir zitiert und das nennt sich beklagen.

https://www.duden.de/rechtschreibung/beklagen

dein Satz den ich von dir Zitiert habe fällt unter die kategorie b)

bitte steh zu dem was du schreibst.

arcangel antworten
tristesse
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Veröffentlicht von: @arcangel

das ist 1:1 von dir zitiert und das nennt sich beklagen.

Nein ist es nicht.
Ich muss doch sehr bitten.

Du: Allerdings stelle ich auch fest, das in der Gesprochene Umgangsprache immer eine tendenz zur simplifizierung und kürzung stattfindet. Und diese Sprachregelung läumft dem doch gehörig entgegen.

Ich: Das ist ein Trend, den ich nicht gutheiße, denn irgendwann sitzen wir dann wieder auf den Bäumen und grunzen uns an
Bisschen nachdenken beim Reden schadet nicht. Und ich sehe es ja in den TV Medien, dass es geht.

Ich hab nicht über das "Verhunzen" der deutschen Sprache gesprochen. Es ging um Simplifizierung.

Veröffentlicht von: @arcangel

bitte steh zu dem was du schreibst.

Bitte lies, was Du vermeintlich zitierst.

tristesse antworten
Arcangel
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Pickiert?

arcangel antworten
tristesse
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Veröffentlicht von: @arcangel

Pickiert?

pi·kiert
https://de.wikipedia.org/wiki/Pikieren

Nein, ich bin nicht "pie[del]c[/del]kiert" - ich finde es nur mühsam, dass Du mir falsch zitierst, ich Dich korrigieren muss, Du mich wieder falsch zitierst, ich dann alte Beiträge raussuchen und Dich widerlegen muss und dann kommt so eine alberne Frage, anstatt einfach zu sagen:
"Okay, Tris. Stimmt. Du hast das Wort "verhunzen" tatsächlich nicht benutzt, hatte ich anders in Erinnerung, sorry."

Und ich bin dann die letzte, die auf sowas rumreitet.

tristesse antworten
Arcangel
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Du hängst dich also am Wort Verhunzen auf und rechtfertigst dich,damit dass du dieses eine Spezielle Wort nicht benutzt hast.

denn irgendwann sitzen wir dann wieder auf den Bäumen und grunzen uns an

Welches Wort du auch immer benutzt hast, wenn man auf den Bäumen sitzt und sich angrunzt dann ist das eine Verrohung, Verhunzung, Degeneration uä.

Und Kund, Bäuer, Anwält, ... ist genau so eine Verrohung (und hat nichts mehr mit Simplifizierung zu tun) die du als unerwünschte entwicklung Betrachtest (oder eben Beklagst von mir eingefügt). Aber anstatt, dass du eingestehst das dies kein Deutsch mehr ist, gehst du auf den semantischen Gegenangriff und lenkst von der eigentlichen Problematik ab.

Nachtrag vom 07.09.2021 1107
Für mich ist dies lediglichlich ein Agressives ausweichen auf eine Frage, auf die du keine Antwort hast.

arcangel antworten
tristesse
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Veröffentlicht von: @arcangel

Du hängst dich also am Wort Verhunzen auf und rechtfertigst dich,damit dass du dieses eine Spezielle Wort nicht benutzt hast.

Richtig.
Denn damit hast Du meiner Aussage eine völlig schiefe Bedeutung gegeben.

Veröffentlicht von: @arcangel

Welches Wort du auch immer benutzt hast, wenn man auf den Bäumen sitzt und sich angrunzt dann ist das eine Verrohung, Verhunzung, Degeneration uä.

Nein, ist es nicht.
Es ging um Simplifizierung. Und ich lass mich da jetzt nicht von Dir vor diesen Karren spannen.

Auf den Rest gehe ich nicht mehr ein, mit Deinen ständigen Angriffen, Verurteilungen und Verdrehen der Aussagen befasse ich mich nicht mehr. Meine Beiträge sind nun wirklich nicht schwer zu verstehen.

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Hinterhofdeutsch vielleicht. Jedenfalls nichts was den Regeln deutscher Rechtschreibung entspricht.

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Arcangel
(@arcangel)
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oder eben genderdeutsch

arcangel antworten
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Ich spreche im Alltag selten von unkonkreten Menschenmassen.
Wenn ich sagen wollte: "Alle Bäcker*innen" würde ich, weil ich diese Pause im Wort blöd finde (und immer überlege, was mit denen außen ist), wohl völlig geschlechteroffen von "den Leuten in den Backstuben" oder "den Menschen vor'm Ofen" reden. Das beobachte ich in meiner Alltagssprache tatsächlich häufig, dass ich so gendere.

Wenn ich natürlich Bäcker Maier um die Ecke meine, oder Bäckerin Schröder im Nachbarviertel, die muss ich ja nicht gendern.

Wenn ich Massen anspreche, sehe ich mich in der Regel nicht gezwungen, mit "Sehr geehrte Damen und Herren" anzufangen. Neulich, vorm sehr feierlichen Gottesdienst, habe ich begonnen, indem ich einmal intensiv über/in die Gemeinde geschaut habe, so dass sich alle wahrgenommen fühlten, und habe losgelegt mit: "Schön, dass Sie alle da sind, schön, dass Ihr alle da seid!" - das hat der Festlichkeit keinen Abbruch getan, und alle fühlten sich begrüßt und angeredet.

Eine Person, die nicht auf die eine oder andere Art signalisiert hat, dass sie zumindest tendenziell eher Frau oder eher Mann ist - oder doch bereit, damit zu leben, dass die Umwelt eine dieser beiden Zuschreibungen benutzt, kenne ich nicht. Selbst Frau Professor Doktor X, bei der ich Gender Studies betreiben und als HiWi arbeiten durfte, bezeichnete sich selbst zwar als queer, meinte damit (vor fast 20 Jahren) wohl, was heute als nichtbinär benannt wird, und war teils z.B. in ihrer Art und ihrem Auftreten sehr maskulin. Trotzdem nutzte sie für sich weibliche Bezeichnungen und ganz selbstverständlich ihren weiblichen Vornamen. Auch da bräuchte ich also keine komplizierten Formulierungen im alltäglichen Sprechen.

An welcher Stelle des alltäglichen Sprechens siehst du denn echte Probleme durch's gendern?

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Arcangel
(@arcangel)
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Veröffentlicht von: @lubov

An welcher Stelle des alltäglichen Sprechens siehst du denn echte Probleme durch's gendern?

Wenn ich Klassen adressiere, oder Predige. Bei den Predigen versuche ich zumindest auf geschlechter Bezeichnungen zu verzichten. Also anstatt "man" - "alle" oder "viele" usw. Es geht nicht überall ich versuche Wortverschraubungen wie Christ:inen zu vermeiden. Denn dort ist die männliche Bezeichnung auch mit Pause nicht mehr drin. Die Leute in der Gemeinde würden das nicht so eng sehen aber da alles live gestreamt wird, achte ich mich schon darauf.

Im alltag ist es vorallem in der geschrieben komunikation mit Lehrer:inen und Schühler:inen die gegendert wird. Wobei ich den doppelpunkt angenehmer finde als den (oder das) Asterix.

arcangel antworten
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Ich bleibe mal beim Sprechen, dieses Rumhüpfen führt bei mir manchmal dazu, dass ich ein Thema nicht ehrlich behandle, sondern an der Stelle, wo ich "naja, stimmt, ist vielleicht doch möglich/nicht so schlimm/ganz ok" zu sagen gezwungen wäre, abbiege.

Veröffentlicht von: @arcangel

ich versuche Wortverschraubungen wie Christ:inen zu vermeiden. Denn dort ist die männliche Bezeichnung auch mit Pause nicht mehr drin.

Warum siehst du denn speziell bei "Christ:innen" ein Problem? Ich finde das Binnen-I mit Gender-Gap ja ganz generell grässlich (nun ja, aber ich muss mich auch konzentrieren, wenn ich Texte aus Luthers Zeit höre, "Weib" ist da ja eine vollkommen positive Formulierung).

Gerade in Predigten erlebe (und mag) ich im Grunde eine ab und an fast "poetische" Sprache. Spontan fällt mir "wir, die wir an Christus glauben" (ihr, die ihr an Christus glaubt" - "die, welche an Christus glauben") ein, "Menschen christlichen Glaubens" klingt irgendwie relativ distanziert mMn. "Wir Glaubenden" wäre vielleicht noch eine Möglichkeit? Was spricht denn gegen "Christinnen und Christen"? Das Binäre?

Zu "man" habe ich hier einen ganz ansprechenden Artikel gefunden.

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Gelöschtes Profil
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Beigetreten : Vor 4 Jahren

Beiträge : 30175

Moin!

Veröffentlicht von: @arcangel

ist das alltagstauglich?

Wieso nicht? "Schueler...pause...in" ist ja nun beileibe nicht der erste Glottisschlag ( https://de.wikipedia.org/wiki/Glottaler_Plosiv#Der_Glottisschlag_im_Deutschen ) im gesprochenen Deutsch.

Wie sprichst Du etwa "Spiegelei", "erinnern" oder "Verein" aus?

Qapla',
Worf

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Arcangel
(@arcangel)
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Beiträge : 6111
Veröffentlicht von: @worf

Wie sprichst Du etwa "Spiegelei", "erinnern" oder "Verein" aus?

Im österreichischen Deutschen und im Schweizer Hochdeutschen tritt der Glottisschlag nicht auf.

aus dem wiki Artikel

Ich mach da keine Pause.

arcangel antworten
JohnnyD
(@johnnyd)
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Ah, hab mich schon gewundert, was das für eine schlechte Erklärung ist.

johnnyd antworten
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Moin!

Veröffentlicht von: @arcangel

Im österreichischen Deutschen und im Schweizer Hochdeutschen tritt der Glottisschlag nicht auf.

Du bist Oesterreicher oder Schweizer? Das wusste ich nicht. Auch nicht, dass "Spiegelei", "Verein" und "erinnern" in der Schweiz oder in Oesterreich anders ausgesprochen werden als in Deutschland. Kannst Du mir Hoerbeispiele fuer die Schweizer und/oder Oesterreichische Aussprache geben?

"Spiegelei" ohne Glottisschlag stelle ich mir etwa wie "Spiege-lei" vor; sagt ihr das wirklich so?

Aendert aber nichts daran, dass in Deutschland ein Glottisschlag fuer einige Woerter in Deutschland absolut ueblich - und damit m.E. definitiv alltagstauglich - ist.

Qapla',
Worf

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Gelöschtes Profil
(@deleted_profile)
Beigetreten : Vor 4 Jahren

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Ich hab mich tatsächlich erinnert, dank dieses Gesprächs.

Eine mir bekannte Schweizerin sagte Spiiiiegelei - mit Betonung (und Tiefersein der Stimme, die bei "ei" etwas höher wurde) auf dem sehr langen i - und ohne irgendeine Pause. Sie hat sich eines von mir zum Abendbrot gewünscht, und ich hab mich gefreut über den Klang des Wortes bei ihr. "Verein" klingt mit dem gerollten (eher angestoßenen) "r" angenehm (sie arbeitete bei einem), und "erinnern" (mit dem angestoßenen "r", aber kurzem, tiefen "i" und wieder höherem "e" hinten) muss ich schon vorher wo gehört gehabt haben, denn das klang vertraut. Wozu es gut ist, auf eine Ausgrabung mitzufahren. 😀

Veröffentlicht von: @worf

Aendert aber nichts daran, dass in Deutschland ein Glottisschlag fuer einige Woerter in Deutschland absolut ueblich - und damit m.E. definitiv alltagstauglich - ist.

Selbige Schweizerin konnte, wenn sie das wollte, den Glottisschlag im Wortinnern durchaus sprechen, wäre also als Angebot durchaus drin.

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Tamaro
 Tamaro
(@tamaro)
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Welcher Dialekt?
Jesses, ich wusste gar nicht, dass wir so kompliziert reden.

Veröffentlicht von: @lubov

Eine mir bekannte Schweizerin sagte Spiiiiegelei - mit Betonung (und Tiefersein der Stimme, die bei "ei" etwas höher wurde) auf dem sehr langen i - und ohne irgendeine Pause.

Um welchen Dialekt handelte es sich denn, was war die Herkunft der Schweizerin?

Ich spreche es aus Spiä(geschlossenes e)guei aus. Wir Bärndütsch-sprachigen haben es weniger mit dem i, dafür mehr mit dem u. iu, au, ou - ououou!!!

iu - äbe da gsesch itze wie das geit - aues klar?

tamaro antworten
Gelöschtes Profil
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Beiträge : 30175
Veröffentlicht von: @tamaro

Um welchen Dialekt handelte es sich denn, was war die Herkunft der Schweizerin?

Jöööööh! Du fragst Sachen! Das ist über 12 Jahre her, und ich glaube, auch damals habe ich nicht mehr als "deutschsprachige Schweiz" gewusst. Es ist auch gut möglich, dass das ihr Hochdeutsch war, dass sie muttersprachlich also ganz anders geredet hätte, aber sie war halt die einzige Schweizerin unter Deutschen, Niederländern und wenigen Jordaniern - wir haben Deutsch oder Englisch gesprochen, um uns zu verständigen.

Und kompliziert fand ich ihre Sprache nicht - ich hab sie gerne reden hören und in der Regel auch verstanden.

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Tamaro
 Tamaro
(@tamaro)
Beigetreten : Vor 9 Jahren

Beiträge : 2035
Veröffentlicht von: @lubov

wir haben Deutsch oder Englisch gesprochen, um uns zu verständigen

In diesem Fall sprach diese Deutschschweizerin mit Sicherheit unsere Schweizer Variation des Hochdeutschen, denn Schweizer sprechen in einer internationalen Zusammensetzung immer so. Dialekt höchstens wenn es mehrere in einer Gruppe sind und nur unter sich. Ist dann eine Art Geheimsprache.

Somit passt bei Spiegelei auch die Betonung auf "i". Würde ich auch so aussprechen. 😊

tamaro antworten
Arcangel
(@arcangel)
Beigetreten : Vor 25 Jahren

Beiträge : 6111

Ich bin Schweizer

Schweizer betonen die erste Silbe und die Endungen werden nicht selten verschluckt.

Also anstatt ka-PUTT sagen wir KA-putt und anstat co-OP sagen wir COO-p

kurzes video zum vergleich https://www.youtube.com/watch?v=xFS7jyxWXN8

arcangel antworten
Gelöschtes Profil
(@deleted_profile)
Beigetreten : Vor 4 Jahren

Beiträge : 30175

Hallo!

Danke fuer die Info und das Video. Teilweise sind die Unterschiede ja gewaltig...

Qapla',
Worf

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Gelöschtes Profil
(@deleted_profile)
Beigetreten : Vor 4 Jahren

Beiträge : 30175

Genau ... und aus diesem Grund ist der herkömmliche Plural gerechter als alle anderen Versuche irgendwas gerecht zu machen, denn er umfasst sämtliche Formen menschliche Da-seins ohne wertende Unterschiede: Männlein, Weiblein und Diverslein.

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JohnnyD
(@johnnyd)
Beigetreten : Vor 25 Jahren

Beiträge : 1753

richtig.
Gendern ist sexistisch, ausschließend, verleumderisch und moralisch fragwürdig.

johnnyd antworten
tristesse
(@tristesse)
Beigetreten : Vor 2028 Jahren

Beiträge : 20559

Au Mann 😀
Aber für die Polkappenerwärmung ist es noch nicht verantwortlich hoffe ich.

tristesse antworten
JohnnyD
(@johnnyd)
Beigetreten : Vor 25 Jahren

Beiträge : 1753

Zumindest dafür, dass nicht rechtzeitig angemessene Gegenmaßnahmen ergriffen werden.
Stattdessen geht es um die Verordnung und moralistische Durchsetzung eines frei erfundenen generischen Femininums mit eingestreuten Sternchen statt um die Verbesserung der Wirklichkeit, wo es nötig ist und nützt.

johnnyd antworten
tristesse
(@tristesse)
Beigetreten : Vor 2028 Jahren

Beiträge : 20559
Veröffentlicht von: @johnnyd

Zumindest dafür, dass nicht rechtzeitig angemessene Gegenmaßnahmen ergriffen werden.

So schlimm ist es auch nicht, dass man hier jetzt in einen Sprachgebrauch der Kriegsführung bedienen müsste. Meiner Meinung nach übertreibst Du hier maßlos.

Veröffentlicht von: @johnnyd

Stattdessen geht es um die Verordnung und moralistische Durchsetzung eines frei erfundenen generischen Femininums mit eingestreuten Sternchen statt um die Verbesserung der Wirklichkeit, wo es nötig ist und nützt.

Dass das Euch Männer stört ist ja klar. Ich fange an, die Kritik ernst zu nehmen, wenn sich die Frauen drüber aufregen. Bisher ist das das große Echo ausgeblieben.

tristesse antworten
Tamaro
 Tamaro
(@tamaro)
Beigetreten : Vor 9 Jahren

Beiträge : 2035

Es soll die Männer stören

Veröffentlicht von: @tristesse

Dass das Euch Männer stört ist ja klar.

Genau das ist ja wohl auch das Ziel der gendergerechten Sprache. Es soll die Männer stören.

Nur würde mich Interessieren, welche konkreten Resultate des erhofften Denkprozesses denn erzielt werden sollen.

Von mir denke ich sagen zu können: Denkprozess ist ausgelöst - und nun?

tamaro antworten
Gelöschtes Profil
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Beiträge : 30175

Es soll die Männer nicht stören

Veröffentlicht von: @tamaro
Veröffentlicht von: @tamaro

Dass das Euch Männer stört ist ja klar.

Genau das ist ja wohl auch das Ziel der gendergerechten Sprache. Es soll die Männer stören.

Das halte ich für polemischen Quark.

Ich bin - vor allem, weil ich gerne viel rede und auch ab und an mal schneller, als ich denke, und das geht nicht so gut, wenn ich gendergerecht formuliere, weil ich das noch nicht gewohnt bin und mehr denken muss dabei - keine große Freundin einer sehr durchdacht gendergerechten Sprache. Das Binnen-I finde ich grässlich, die Gender-Gap grottig.

Aber ich finde den Gedanken dahinter durchaus gut:
Frauen werden heute eben nicht "automatisch mitgedacht und mitgemeint".
Dummies in Autos sind da nur ein schnelles Beispiel.

Eine gegenderte Sprache (die oft dann eine generell reflektierte und inkludierende ist) macht darauf aufmerksam. Sie hat auch tatsächlich "alle" im Blick, indem sie sie "im Mund" hat.

Ich denke, wenn das Leben gendergerecht wäre, müsste die Sprache es gar nicht so sehr sein. Dann wüssten kleine Mädchen vielleicht durch die Bilder im Fernsehen oder im Bilderbuch, dass auch Frauen Kräne bedienen können, Roboter programmieren oder alte Eisenzeitsiedlungen ausbuddeln und so weiter.
Aber: Das Leben ist noch nicht so. Der Oberarzt ist auch heute noch meist männlich. Nix mit generischem Maskulinum.

Menschen, die aus dem Raster fallen, fallen oft tatsächlich - nämlich auf die Schnauze, weil ihre Umwelt sich von ihnen abwendet.

Und so lange das so ist, nölen und quengeln die, die eben nicht automatisch mitgedacht und mitgemeint sind.
Wenn irgendwann "der Patient" tatsächlich auch "die Patientin" mit meint, weil Medikamentenstudien erfolgt sind mit dem ganz selbstverständlichen Blick auch darauf, dass an der einen oder anderen Stelle ein weiblicher Körper anders reagiert als ein männlicher und so weiter und so fort - wenn das so ist, dann sind die konkreten Resultate, die durch den Denkprozess ausgelöst werden sollten, erreicht. Und dann ärgert sich hoffentlich auch kein Mann mehr, wenn er von "Menschen christlichen Glaubens" liest, und nicht von "Christen".

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Tamaro
 Tamaro
(@tamaro)
Beigetreten : Vor 9 Jahren

Beiträge : 2035

Mühe mit diesem Männerbild

Veröffentlicht von: @lubov

Frauen werden heute eben nicht "automatisch mitgedacht und mitgemeint".
Dummies in Autos sind da nur ein schnelles Beispiel.

Ich habe etwas Mühe mit diesem Männerbild, welches ich hierdrin zu erkennen glaube und kann mich persönlich da nicht drin wiedererkennen.

Ich bin grundsätzlich meinen Mitmenschen gegenüber wohlgesinnt, völlig egal ob Mann oder Frau oder welche Hautfarbe jemand hat oder welche sexuelle Orientierung. Es käme mir nicht in den Sinn, jemanden nicht "mitzumeinen". Ich möchte mich einzig sprachlich so klar wie möglich ausdrücken. Wenn die gendergerechte Sprache für mich sprachlich Sinn machen würde, dann würde ich sie wohl eher anwenden wollen. Aber den Anspruch, dass Sprache gerecht sein soll, halte ich für zu hoch.

Der Punkt, der mich stört ist der, dass ich mich unter Generalverdacht wähne, falls ich die gendergerechte Sprache nicht anwenden will, dass ich also auch zu jenen gehören soll, die sich gegen eine geschlechtergerechte Gesellschaft quer stellen. Dabei ist das ja überhaupt nicht so.

Veröffentlicht von: @lubov

Ich denke, wenn das Leben gendergerecht wäre, müsste die Sprache es gar nicht so sehr sein.

Bingo! Das meine ich auch. Genau deshalb erachte ich die gendergerechte Sprache als unnützen Umweg. Besser direkt auf das Ziel los meiner Meinung nach. Ich finde es zu umständlich, das Ziel über einen Eingriff in die Sprache erreichen zu wollen.

Veröffentlicht von: @lubov

Dann wüssten kleine Mädchen vielleicht durch die Bilder im Fernsehen oder im Bilderbuch, dass auch Frauen Kräne bedienen können, Roboter programmieren oder alte Eisenzeitsiedlungen ausbuddeln und so weiter.

Meine steile These: Eine Vermutung die ich habe ist die, dass auch viele Eltern lieber ein feminines Mädchen haben und einen maskulinen Jungen und deshalb auch geschlechtstypische Interessen und Erscheinungsbild mehr gefördert werden.

Die Vorstellung das umgekehrt zu machen, finden vermutlich viele unromantisch.

Veröffentlicht von: @lubov

Und dann ärgert sich hoffentlich auch kein Mann mehr, wenn er von "Menschen christlichen Glaubens" liest, und nicht von "Christen".

... und schon wieder dieses Männerbild, in dem ich mich nicht wiedererkenne. 😊

Interessant: wenn ich diese Formulierung

Veröffentlicht von: @lubov

"Menschen christlichen Glaubens"

einfach so sehe, finde ich sie schön und die Chance, dass ich das so schreibe ist relativ hoch.

Wenn ich mir jedoch vorstelle, dass das eine streng dreinblickende Feministin, die alleine beim Wort "Mann" schon die Augen verdreht 🙄 auf mich zeigt und von mir fordert, dass ich mich so auszudrücken habe - sonst kchkch, dann würde ich mich schlichtweg weigern.

... und die gendergerechte Sprache wirkt auf mich eben genau so.

tamaro antworten
LittleBat
(@littlebat)
Beigetreten : Vor 25 Jahren

Beiträge : 1813
Veröffentlicht von: @tamaro

Eine Vermutung die ich habe ist die, dass auch viele Eltern lieber ein feminines Mädchen haben und einen maskulinen Jungen und deshalb auch geschlechtstypische Interessen und Erscheinungsbild mehr gefördert werden.

Du hast keine Kinder, oder?

Ich hab eher das Ziel, dass mein Kind glücklich ist. Und ich kotze immer wieder im Strahl, weil es noch immer schwierig ist, ein Einhorn auf blauem Pulli zu kriegen oder Dinos mit rosa Glitzer oder einfach neutrale Klamotten ohne geschlechtstypischen Scheiß. Das ist wahnsinnig zeit- und kostenintensiv. Und das nervt.

Mein Kind hat diverse Interessen, und ich sehe zu, dass die Interessen gefördert werden, und nicht dämliche Geschlechtsstereotype, die sich zumeist völlig fremde Menschen einbilden.

Keine Ahnung, aber darauf wert zu legen, dass Mädchen sich feminin benehmen/aussehen/interessieren löst bei mir Brechreiz aus.
Wie vielen Menschen man damit schadet, blendet das völlig aus. Ganz ab davon, dass es ziemlich schwierig ist zu definieren, ab wann normales Verhalten nicht mehr feminin sein soll. Reicht es schon, wenn man kein problem damit dreckig zu werden, keine Schreikrämpfe bei kleinen Tieren zu kriegen oder ist man dann noch feminin genug?

littlebat antworten
tristesse
(@tristesse)
Beigetreten : Vor 2028 Jahren

Beiträge : 20559
Veröffentlicht von: @tamaro

Genau das ist ja wohl auch das Ziel der gendergerechten Sprache. Es soll die Männer stören.

Ich hab kein Interesse daran, Männer fertigzumachen, dazu mag ich sie zu gern.

Veröffentlicht von: @tamaro

Von mir denke ich sagen zu können: Denkprozess ist ausgelöst - und nun?

Die Frage ist, wo bringt Dich als Mann der ausgelöste Denkprozess hin? Dass Du kichernd lahme Witzchen über die Mädchen auf dem Schulhof reißt, die keinen tollen Kerl abbekommen haben, wie hier schon kommuniziet oder ob Du Angst vor den feministischen Emanzen bekommst oder den Untergang des deutschen Abendlandes kommen siehst... das weiß ich ja nicht. Ich hab hier schon viel gelesen und gehört.

Mir ist es nur wichtig in der ganzen Diskussion, dass ich mir wünschte, dass wenn es um "den" oder "den" geht, die Frauen als "die" und "die" respektiert werden. Ich als Frau bin nicht "der Kunde", "der Christ" oder "der User".

tristesse antworten
Liberatus
(@liberatus)
Beigetreten : Vor 24 Jahren

Beiträge : 132

Gendern ist diskriminierend

Veröffentlicht von: @tristesse

Dass das Euch Männer stört ist ja klar.

Klares Vorurteil Deinerseits. Mich stört es nicht als Mann, sondern als jemanden, dem sinnvolle, logisch konsistente und praktisch brauchbare Sprache wichtig ist.

Veröffentlicht von: @tristesse

Ich fange an, die Kritik ernst zu nehmen, wenn sich die Frauen drüber aufregen.

Na dann steht seit heute in der Online-Ausgabe der FAZ etwas für Dich von einer Sprachwissenschaftlerin:

Ich bin kein alter weißer Mann und ich habe keine Macht zu verlieren, ich fürchte auch nicht um die deutsche Sprache, die wird das Gendern heil überstehen. Aber ich freue mich über Anglizismen. Denn die erlauben es, Männer und Frauen gleichermaßen als Star, Fan, User, Follower, Freak, Teenager, Gamer, Single etc. zu bezeichnen, und niemand schreit, hier sei die Frau unsichtbar, werde nur mitgemeint, und dies sei ein Zeichen für die Unterdrückung der Frau.

Wenn wir aber englische Maskulina problemlos geschlechtsübergreifend gebrauchen, warum dann nicht auch deutsche? Warum werde ich auf Deutsch mit dem in-Suffix oder Gendersternchen auf Selbstverständliches hingewiesen, sodass allein das schon Unmut auslöst? Denn Gendern nervt.
[...]
Ist es wirklich sinnvoll, stets von Lesern und Leserinnen oder von Enten und Enterichen zu sprechen, auch dann, wenn das Geschlecht keine Rolle spielt? Nein, Gendern ist nicht nur unnötig und unschön, es ist sogar diskriminierend. Weil es das Geschlecht als wichtigstes Identitätsmerkmal hervorhebt, Frauen aber mehr sind als nur ‚weiblich‘.
[...]
Quelle:
Gendern : Sichtbar oder gleichwertig?
Von Heide Wegener
-Aktualisiert am 03.09.2021-10:28
https://www.faz.net/aktuell/karriere-hochschule/hoersaal/ueber-gendern-als-gleichsetzung-von-grammatik-und-biologie-17512275.html (Der Artikel ist leider nur für Lesende mit Online-Abo zugänglich.)

liberatus antworten
LittleBat
(@littlebat)
Beigetreten : Vor 25 Jahren

Beiträge : 1813
Veröffentlicht von: @liberatus

Wenn wir aber englische Maskulina problemlos geschlechtsübergreifend gebrauchen

Tja, hm, was soll man dazu sagen - das sind keine englischen Maskulina. Hab extra nochmal im Oxford dict nachgesehen. Dort stehen bei "Star" sowohl ein männlicher, als auch ein weiblicher Satz.

Sie sind genau das, was z. B. Gast im Deutschen ist. Hier sitzt ein Gast. Sie bestellt ein Schnitzel.

Interessant dazu fand ich das: https://www.gespraechswert.de/gendern-international/

littlebat antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 6 Sekunden

Beiträge : 0

...uns so unsinnig zeitraubend.

Anonymous antworten
JohnnyD
(@johnnyd)
Beigetreten : Vor 25 Jahren

Beiträge : 1753

Es dient ja nicht der effizienten Kommunikation, sondern der Darstellung der eigenen Selbst-Gerechtigkeit und Vorführung von schlechten Menschen wie uns. So viel Zeit muss sein! 😀

johnnyd antworten
tristesse
(@tristesse)
Beigetreten : Vor 2028 Jahren

Beiträge : 20559

Unsachlich und polemisch.
Und Du glaubst, man will dann noch ernsthaft mit Dir über das Thema diskutieren?

Also ich nicht mehr.

tristesse antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 6 Sekunden

Beiträge : 0
Veröffentlicht von: @tristesse

Also ich nicht mehr.

...............das klingt irgendwie wie eine Befreiung........🤓😇😉😊😢😢😎❤

Anonymous antworten
tristesse
(@tristesse)
Beigetreten : Vor 2028 Jahren

Beiträge : 20559

Für wen?

tristesse antworten
Deborah71
(@deborah71)
Beigetreten : Vor 21 Jahren

Beiträge : 28512

seh ich auch so.....reine Beschäftigungstherapie zur Ablenkung von wichtigeren Dingen.

deborah71 antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 6 Sekunden

Beiträge : 0

zu normalen Zeiten sagte man:
"Liebe Bürger" jetzt aber: "Bundesbürgerinnen und Bundesbürger"
oder:
"Lieber Fußballer" jetzt aber:
"Liebe Fußballbundesligalizenzspielerinnen und
Fußballbundesligalizenzspieler
oder:
"Liebe Studenten" jetzt aber:
"Liebe PhilosphieStundentinnen und Philosophiestudenten"
oder:
"Liebe Soldaten" jetzt aber:
"Liebe Bundeswehrsanitätszeitsoldatinnen und
Bundeswehrsanitätszeitsolden"

und was durch diesen Gender-Unsinn im Bundestag jedem einzelnen
Redner an Redezeit verloren geht, geht auf keine Kuhhaut!

und was durch diesen Gender-Unsinn im Bundestag jeder einzelnen Rednerin und jedem einzelnen Redner an Redezeit verloren geht, geht
auf keine Kuhhaut!

Das sind übertriebene und an den Haaren herbei gezogene Beispiele.
Aber es steckt ne Menge Wahrheit drin!😇😀😇😊😧😐❤😌😠😀😀

Anonymous antworten
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