Gottesdienstverbote
Was haltet ihr davon?
Kann man als Christ etwas dagegen tun? Gibt es wenigstens eine Petition o. ä.?
Ist das Coronavirus nur ein Vorwand?
Nachtrag vom 17.03.2020 1439
Komisch: Ich stelle nur Fragen als Diskussionsbasis und bekomme dafür negative Bewertungen.
Bringt den Gottesdienst durch eure offenen Fenster ....
..mit Lobpreisliedern zur Ehre Gottes....
Ich bin mit einem Lied aufgewacht (Dir gebührt die Ehre..) und hab dann erstmal die Terrassentür aufgemacht und mich getraut nach draussen zu singen...
Wir SIND ein Tempel des Heiligen Geistes.... feiern wir mit Ihm das Gotteslob in unserem Land....seien wir Lobpreisaltäre in unseren Herzen und durch unsere Münder...
Dazu fällt mir allerdings leider sofort ein:
Fensterkonzert, Variante Österreich:
https://www.youtube.com/watch?v=26KtrBwDlhM
Enjoy!
sangesentwöhnt... lachhh
*lol* da sieht man mal wieder, wie sangesentwöhnt einige sind....
Veröffentlicht von: @deborah71..mit Lobpreisliedern zur Ehre Gottes....
Würde ich natürlich ganz herrlich finden. Das sind ja auch die Lieder, die ich mag und meinen Glauben ausdrücken.
Aber was wäre, wenn sie so schlecht gesungen werden, dass sich Leute darüber ärgern, was wäre, wenn plötzlich jeder beginnen würde, seine Musik und seinen Glauben aus dem Fenster tönen zu lassen?
Ich weiss nicht, ob man so denken soll oder nicht. Im Moment sehe ich noch sozial akzeptiertere Varianten, meinen Glauben zu leben. Ich denke aber auch an Gebiete, in denen der christliche Glaube verboten ist und trotzdem in der Nacht aus den Fenstern Rufe und ganze Predigten erschallen.
Es hat wohl alles seine Zeit. Ich kann mir vorstellen, wenn man auf einer Insel sitzt, ist ein fröhliches Lied absolut angebracht. 😊
Veröffentlicht von: @tagesschimmerWürde ich natürlich ganz herrlich finden. Das sind ja auch die Lieder, die ich mag und meinen Glauben ausdrücken.
Was hindert dich es selbst zu tun?
Muss ja nicht so ewig laut sein.... und wer nicht so gut singen kann, stützt sich mit einem youtube oder einer CD, wo er nicht so dazwischen auffällt.
Es gilt zuerst einmal, den inneren Schweinehund zu überwinden, die Menschenfurcht und die CD der Bedenken.
Veröffentlicht von: @deborah71Was hindert dich es selbst zu tun?
Die Überlegungen, die ich danach geschrieben habe und auch die Frage, ob ich nicht evengelistischer bin, wenn ich statt dessen durch weniger polarisierendes auffalle.
Der Gedanke, es gäbe jetzt zu gelegentlichem Lob Gottes auch Muezzinrufe, sozialistische Propagandalieder und Black Metal zu hören, ist Abschreckung genug. Wie ich die Leute um mich herum einschätze, wäre bald gar keine Sendepause mehr für meinen Musikgeschmack. Vielleicht wären es auch Schlager und co. - alles nichts für mich.
Ich bin gerade sehr dankbar, dass es (zumindest draussen) ruhiger ist. Hier drinnen probieren die Heimwerker gerade ihre gesammelte Technik aus. Zum Glück ist das eine Spezies, die sich an die Mittagsruhe hält. Aber ich schweife ab...
Haben wir abends bei unserer 19 Uhr Andacht schon mehrfach gemacht. Draußen auf dem Balkon Kerze angezündet und gesungen, dann rein gegangen zum beten. Gestern war die Andacht verschoben und heute ist es ein bisschen zu kalt zum Singen.
Veröffentlicht von: @deborah71Ich bin mit einem Lied aufgewacht (Dir gebührt die Ehre..) und hab dann erstmal die Terrassentür aufgemacht und mich getraut nach draussen zu singen...
Spontan finde ich es auch noch schöner, als geplant. Bei einem Spaziergang hat es mich auch überkommen.
Und ist es nicht wunderbar mit einem Lied aufzuwachen? Mir leider nicht so oft vergönnt.
Veröffentlicht von: @jadwinUnd ist es nicht wunderbar mit einem Lied aufzuwachen? Mir leider nicht so oft vergönnt.
Bete doch darum ...
Ich hatte mal die Idee, Gott zu bitten, dass mein Geist ihn nachts preist, während er Rest von mir schläft.
In der Folge bin ich dann manchmal nachts halb aufgewacht und habe mich im Inneren singend vorgefunden.
Im Moment stützt er mich mit dem Morgenlob..... damit ich mich nicht runterziehen lasse von einem Miesmorchelspezialisten 😉
ER ist da... und ER hat mehr für dich ❤
Zu Eltz: "Gottesdienst für Christen lebensnotwendig"
Ich habe gerade ein Interview des Frankfurter Stadtdekans mit katholisch.de gelesen.
Ausschnitt daraus:
Ich kann doch als Christ nur leben, wenn Christus in mir lebt. In der Eucharistiefeier begegnet er uns persönlich. Er erreicht uns mit seinem Wort und schenkt sich uns in der Kommunion. Das ist für Christen buchstäblich lebensnotwendig. Ohne ihn können wir nichts tun und bringen wir nichts zuwege, schon gar nicht Nächstenliebe. Ich muss in Christus sein und er in mir, damit ich selbstlos, klug und tapfer das Gute tun kann, das im Moment dran ist, und zwar für jeden, der diesen Dienst braucht, egal wer. Über diese zwei Schritte sind Gottesdienste auch für den Zusammenhalt einer säkularen Gesellschaft systemrelevant.
Ich kann ihm nur aus ganzem Herzen zustimmen.
Hast du die Vorstellung, dass Christus aus dir auszieht, wenn die Eucharistie verstoffwechselt ist?
echt jetzt... er ist doch in deinem Herzen... er zieht nicht aus.... feier ihn in deinem Herzen...
feier ihn in deinem Herrgottswinkel...
feier IHN...
Ja, der Gottesdienst ist lebensnotwendig.
Aber entgegen der einengenden Dinge die du verlinkt hast vermisse ich den Heiligen Geist der uns von Gott gegeben ist und der Gemeinschaft zw. mir und dem Herrn herstellt.
Viele Christen leben seit Jahren in Gefängnissen, kommen körperlich, aber nicht geistlich geschädigt heraus. Immer noch haben sie dank und Lob für Gott übrig.
Gott ist in dir und du bist sein Tempel.
M.
Gott einen Ort sichern - Anwesenheit des Abwesenden
Digitale Angebote und weitere Tipps
Kirche trotz Corona: So kann man weiter am Glaubensleben teilnehmen
Das Coronavirus schränkt zunehmend das kirchliche Leben ein. Wer wegen der Ansteckungsgefahr nicht am Gottesdienst oder am Gemeindeleben teilnehmen möchte, hat einige Alternativen – digital und analog. Katholisch.de präsentiert eine Auswahl.
Gottesdienste im Livestream
Papst Franziskus feiert derzeit seine Morgenmessen in der Casa Santa Marta alleine – dafür werden sie auf der Website von "Vatican News" täglich ab 7 Uhr live gestreamt. Als zusätzlicher Service wird der Gottesdienst durch Radio-Vatikan-Mitarbeiter ins Deutsche übersetzt. Auch katholisch.de bietet ein Liveprogramm an. Unter anderem werden dort die Gottesdienste aus dem Kölner Dom gezeigt, die das Domradio wochentags um 8 und sonntags um 10 Uhr überträgt. Inzwischen streamen auch einige Bistümer Gottesdienste. Nicht zu vergessen sind die Fernseh- und Radiogottesdienste von öffentlich-rechtlichen Anstalten und Privatsendern.
Und weitere Angebote:
https://www.erzbistumberlin.de/fileadmin/user_mount/PDF-Dateien/Glaube/Kursangebote_KGI/2019-02Programm_Forum_KGI.pdf
Und weitere Angebote:
https://www.jesuiten.org/fileadmin/user_upload/Publikation_JESUITEN/Jesuiten_04-2012.pdf
Und:
https://www.jesuiten.org/
Und u.a.:
Ökumenisches Corona-Seelsorgetelefon
(Wird aber von vielen Kirchen angeboten!)
https://www.sanktludwig.de/
Gott einen Ort sichern
Gottes Heiliger Geist ist von „unerschöpflicher Fantasie“ .
https://www.feinschwarz.net/gott-einen-ort-sichern-impulse-aus-der-begegnung-mit-madeleine-delbrel/
Gott ist nicht in Mauern eingesperrt, im Gegenteil. Er durchbricht Mauern!
Du lebtest, und ich wusste es nicht.
„Ja, wir haben unsere Wüsten - und die Liebe führt uns hinein..."
https://www.bistum-speyer.de/fileadmin/user_upload/1-0-0/Hauptabteilung_I/Downloads/Spirituelle_Bildung/Speyerer_Hefte/heft6.pdf
Mit anderen Worten: Überall haben wir die Möglichkeit, Gott zu erfahren und uns auszutauschen. Vielleicht sogar noch inniger und intensiver als manche gelangweilt in einigen Gottesdiensten saßen!
J😊ur
Veröffentlicht von: @jourMit anderen Worten: Überall haben wir die Möglichkeit, Gott zu erfahren und uns auszutauschen. Vielleicht sogar noch inniger und intensiver als manche gelangweilt in einigen Gottesdiensten saßen!
absolut
Veröffentlicht von: @herbstroseMit anderen Worten: Überall haben wir die Möglichkeit, Gott zu erfahren und uns auszutauschen. Vielleicht sogar noch inniger und intensiver als manche gelangweilt in einigen Gottesdiensten saßen!
absolut
Danke. 😊
Ich finde es, in dieser Situation, sinnvoller, Alternativen zu zeigen und sich gegenseitig zu stärken.
Neulich hatte jemand ein Video verlinkt von Johannes Hartl.
So etwas finde ich hilfreich:
"Mir fällt die Decke auf den Kopf" - 20 Tipps für Quarantäne und Isolation - Johannes Hartl
https://www.youtube.com/watch?v=dCjd5dzDbmQ
Laßt und lieber sammeln und uns gegenseitig stärken und alles tun, damit das Virus sich zumindest langsamer ausbreitet.
Es geht um Gesundheit und um Menschenleben!
Jesus nachfolgen in der Praxis!
Gerade gesehen: Priester legt seinen Talar (vorübergehend) ab und wird wieder Arzt!
DA https://www.vaticannews.va/de/welt/news/2020-03/italien-corona-priester-wird-wieder-arzt-sassuolo-lungenfacharzt.htmlS finde ich: Jesus nachfolgen!
„Weil jeder Lungenarzt in Zeiten von Corona in Italien gebraucht wird, hat ein 44-jähriger Priester den Talar vorübergehend wieder mit dem Ärztekittel eingetauscht“
Nachtrag vom 20.03.2020 1414
Der Link
Nachtrag vom 20.03.2020 1425
Ersten Link versehentlich im Text eingefügt.
Danke für diese schöne Mitteilung!
Ich denke, genau so geht "Frohe Botschaft"!
sehr gute Nachricht 😊
Danke für das vorbildliche Beispiel.
Danke auch euch, die verstanden habt, worum es mir geht! ❤
(ich hänge das einfach mal hier dran 🙂 )
„Pompös“ feiern kann man auch mit dem Herzen.
In der Verbundenheit mit dem „unsichtbaren“, treuen Gott, aus dem wir Kraft und Freude und Einsicht bekommen.
Er, der sich für unser Leben hingegeben hat, wollte und will unser Heil.
Er hat uns das Leben und die Erde anvertraut; nicht ausgeliefert!
In diesem, seinem Sinne lieben wir ihn, wenn wir seine Geschenke achten und lieben.
Der eine legt sein Gewand, um aktiv da anzupacken, wo Menschenleben in Gefahr ist. Wissend, daß er ihnen gleichzeitig die Frohe Botschaft vergegenwärtigt!
Ein anderer ist online aktiv und vielleicht sogar näher als er es sonst in den Gottesdiensten ist.
Ein anderer findet seine Aufgabe im (...)
So hat Gott jedem Talente gegeben,
und mit Gottes Hilfe
und unsere Besinnung auf das Wesentliche, bleiben wir gemeinsam und in Gott.
Gott schütze uns und schenke uns weiterhin Zuversicht und Barmherzigkeit.
Herzlichst
Jour
Veröffentlicht von: @jourMit anderen Worten: Überall haben wir die Möglichkeit, Gott zu erfahren und uns auszutauschen. Vielleicht sogar noch inniger und intensiver als manche gelangweilt in einigen Gottesdiensten saßen!
Genau das stört mich und ganz ehrlich, diese Haltung hatte ich auch mal.
Ich denke nicht das Jesus solch Haltung gefällt. Wer sich "langweilt" der sollte sich mal seine Haltung überdenken.
Daher glaube ich nicht, das "Ferngottestdienste" was helfen.
M.
(...)Mit anderen Worten: Überall haben wir die Möglichkeit, Gott zu erfahren und uns auszutauschen. Vielleicht sogar noch inniger und intensiver als manche gelangweilt in einigen Gottesdiensten saßen!
Veröffentlicht von: @meriadocGenau das stört mich und ganz ehrlich, diese Haltung hatte ich auch mal.
Ich denke nicht das Jesus solch Haltung gefällt. Wer sich "langweilt" der sollte sich mal seine Haltung überdenken.
Daher glaube ich nicht, das "Ferngottestdienste" was helfen.
M.
Absolut!
Auch ich freue mich auf die Zeit, die danach kommt.
Laßt uns glauben und hoffen und uns gegenseitig stärken.
J😊ur
Hi!
Veröffentlicht von: @pankratiusIch kann doch als Christ nur leben, wenn Christus in mir lebt. In der Eucharistiefeier begegnet er uns persönlich. Er erreicht uns mit seinem Wort und schenkt sich uns in der Kommunion. Das ist für Christen buchstäblich lebensnotwendig.
Dem kann ich voll zustimmen.
Allerdings ist es, um als Christ zu leben, auch wichtig, überhaupt erstmal zu leben. Eine Versammlung, durch die dies gefährdet wird, ist darum dem christlichen Leben auch nicht zuträglich.
Ich kann jemanden, der die Messe schmerzlich vermisst und es kaum aushalten kann, besser verstehen als jemanden, der sagt, alle anderen geistlichen Angebote seien genauso gut. Ich fühle Deinen Schmerz mit, Bruder!
Aber Gott hat es zugelassen, dass wir jetzt so eine schmerzhafte Durststrecke erleben, deren Ende nicht absehbar ist. Schuld daran trägt das Virus, nicht die Regierungen, die es bekämpfen. Und dann wird Gott uns auch durch diese Zeit tragen und erhalten, und der Christus, den wir im Heiligen Mahl empfangen haben, wird noch länger in uns leben, auch wenn der letzte Empfang schon lange her sein wird.
Und warum? Weil er's kann!
Gott segne Dich durch diese schwere Zeit hindurch!
Klingt für mich, bei allem Respekt, nach einem ziemlichen Armutszeugnis... ohne Gottesdienst ist er nicht mehr zur Nächstenliebe fähig?
Das klingt für mich so wie: "Mein Glaube ist so schwach, wenn ich da nicht regelmäßig dran erinnert werde, dann verliere ich den direkt wieder..."
Ich nehme ja gerne zur Kenntnis, dass der Gottesdienst für viele Christen wichtiger ist als ich es selbst es für möglich hielt... aber das man das Christsein an sich dadurch in Frage stellt...?
Das halte ich doch für sehr fragwürdig...
Veröffentlicht von: @pankratiusÜber diese zwei Schritte sind Gottesdienste auch für den Zusammenhalt einer säkularen Gesellschaft systemrelevant.
Nö.
Unter anderem sagt Bischof Eltz auf die Frage:
Frage: Warum ist Ihnen das Leben nicht das höchste Gut?
Zu Eltz: Weil es, wenn es zum Äußersten kommt, noch höhere gibt. Ein Menschenleben ist für mich nur menschenwürdig, wenn es in Freiheit gelebt werden kann.
Prima wäre es ja, wenn sich als freiwlliger meldet, um mit dem Pflegepersonal an Virus Erkrankte zu betreuen. Und, damit er die Infektion nicht mit sich trägt und andere ansteckt, die das Leben schätzen, sollte er besser dort wohnen.
Glaube ist subjektiv
Veröffentlicht von: @jourUnter anderem sagt Bischof Eltz auf die Frage:
Frage: Warum ist Ihnen das Leben nicht das höchste Gut?
Zu Eltz: Weil es, wenn es zum Äußersten kommt, noch höhere gibt. Ein Menschenleben ist für mich nur menschenwürdig, wenn es in Freiheit gelebt werden kann.
Wenn er das tatsächlich so gesagt hat, dann hätte er besser formulieren sollen: "MEIN Menschenleben ist für mich nur menschenwürdig...".
Die Frage, ob Leben das höchste Gut ist oder nicht ist eine Glaubensfrage und kann deshalb nur subjektiv von jedem für sich selbst beantwortet werden - eine Verallgemeinerung und damit ein Sprechen für die Gesellschaft ist hier nicht möglich.
Glaube?
In einer solchen Situation sollten Leute in hohen Positionen, die sich zu Wort melden, die Zuversicht (=die Abwehrkräfte) mobilisieren.
Wem es (ganz persönlich) unwichtig wäre, ob er lebt oder am Virus stirbt, sollte besser sinnvolles tun und da helfen, wo Freiwillige händeringend gebraucht werden.
Und wenn der Herr Bischof auch nur Betten schieben würde in einem Krankenhaus oder beim Waschen von Patienten helfen würde.
Wenn er in einem solchen Zusammenhang gesagt hätte, das Leben der Menschen geht vor, könnte ich noch sagen: Nun gut.
Manchmal langweilt sich der Mensch, wenn er in geschütztem Rahmen lebt, sich um nichts kümmern muß. Leider.
Nachtrag vom 20.03.2020 0931
Da nehme ich eher Hut ab vor den Politikern, die sich bisher geäußert haben! - Bibelstellen über den Wert des Lebens kann ich auch liefern
Bischof ist er nicht, aber Stadtpfarrer von Frankfurt, von 5 Gemeinden.
Da hat er, denke ich, mehr als genug zu tun.
Hi,
„Wir bleiben verbunden.“
Ich möchte zitieren:
>>Die württembergische Landeskirche stellt den Schutz gefährdeter Menschen in den Vordergrund und möchte möglichst viel dazu beitragen, die Verbreitung des Virus' zu bremsen. Und zwar ohne dabei die Kernaufgabe aus den Augen zu verlieren: Wir wollen für die Menschen da sein, die uns brauchen - auch wenn das in dieser Zeit heißt, neue Wege zu beschreiten.
…Daneben gibt es zwei weiteren wichtige Service-Seiten für die Zeit ohne Gottesdienste: eine für geistliche Impulse und eine Sammlung von Ideen, wie gemeindliches Leben auch ohne direkten, persönlichen Kontakt gelingen kann. <>Herz, Verstand und Abstand. Und zugleich: Nähe des Zuspruchs der Gnade und der Verlässlichkeit Gottes.<>Kardinal Marx: Kirche zeigt mit Gottesdienstabsage Verantwortung.
„Alle Fachleute sagen, es muss jetzt etwas geschehen, und da sind wir gefordert“.<<
Mit anderen Worten: Der Dienst am Menschen liegt im Verzicht auf direktem Kontakt, um den Menschen zu schützen. Man darf es den Leuten nicht schwer machen, indem man sie – sei es auch indirekt – zum Meutern wegen des direkten Kirchenbesuchsausfalls.
Veröffentlicht von: @vigilBischof ist er nicht, aber Stadtpfarrer von Frankfurt,
Ja, sorry (nicht Bischof, sondern Rektor. Wobei Rektoren ja auch gewisse Privilegien genießen), hatte so viele Worte von Bischöfen gelesen und war noch berührt von der Nachricht jenes Priesters, der vorübergehend zurück zu seinem Beruf als Arzt gewechselt hat, um sich mit seinem Können zu beteiligen.
Veröffentlicht von: @vigilvon 5 Gemeinden.
Da hat er, denke ich, mehr als genug zu tun.
Es ging um seine Mitteilung über sein Leben. Für den Fall, daß er sich langweilt, weil die Gläubigen zu Hause bleiben und er nicht weiß, wie er sie sonst erreichen kann, dann könnte er sich als freiwilliger Helfer in Krankenhäusern melden und sei es Bettenschieben oder Patienten waschen.
Es ging auch um das, was er mitgeteilt hat. Die "Freiheit", auch jetzt zum Gottesdienst zu gehen!!
18.03.2020:
>>Zu Eltz würdigt Wert der Freiheit "auch in einer extremen Lage"
Frankfurts Stadtdekan: Gottesdienst für Christen lebensnotwendig
Auch während der Corona-Krise sieht der Frankfurter Stadtdekan Johannes zu Eltz Gottesdienste als "lebensnotwendig". Nach wie vor müsse in einem Rechtsstaat der Wert der Freiheit hochgehalten werden. Ein Leben sei nämlich nur unter einer bestimmten Voraussetzung menschenwürdig.
(...) Im Interview sagt der 62 Jahre alte Pfarrer der Frankfurter Dompfarrei, dass er Gottesdienste für Christen als "buchstäblich lebensnotwendig" erachte – und als "systemrelevant" für den Zusammenhalt der Gesellschaft. Zu Eltz ist der höchstrangige Vertreter der katholischen Kirche in Frankfurt am Main.<< (!!)
Hervorhebung durch mich.
Gottes Segen und Liebe
J😊ur
Liebe Jour,
ich kenne ihn ganz gut, den Stadtdekan von Eltz.
Es unternimmt jetzt trotz allem Krankenbesuche mit der sog. Krankensalbung Schwerstkranker, volgo "Versehen", typisch kath. Sakrament.
Das ist nicht ohne, risikoverbunden leider, sowohl in Altenheimer wie auch bei Privatleuten.
Der ev. Pfarrer einer Nachbargemeinde hier hat eine Predigt online gestellt zum Sonntag Laetare.
Das finde ich sehr gut. Trost gebend, Hoffnung machend. Die Predigt verbreitet sich ganz schnell. Schön!
Und Online-Gottesdienste gibt es ja auch.
Aufgrund meiner eigenen Erkrankung kann ich nicht zu anderen Menschen gehen, obwohl ich ja Prädikant bin.
Das bedaure ich sehr.
Gott wird uns beistehen, so will ich es hoffen und glauben.
Bleibe gesund!
Vigil
Veröffentlicht von: @vigilAufgrund meiner eigenen Erkrankung kann ich nicht zu anderen Menschen gehen, obwohl ich ja Prädikant bin.
Veröffentlicht von: @vigilDas bedaure ich sehr.
Aber du bist hier bei Menschen, die zum Teil auch deine klugen und tröstenden Worte brauchen!
Sei behütet, lieber Vigil
Inge
Danke, Du auch.
Erstaunlich: Ich bin immer noch da, unverändert mit den Symptomen.
Da ist einer mit mir...
Er sei auch mit Dir!
Lieber Vigil,
aber genau darum geht es doch! Wenn du meinen ersten Beitrag im Strang noch einmal liest:
Ich bin dagegen, Gläubige im jetzigen Zustand mobilisieren zu wollen, damit sie die Gemeinschaft in den Kirchen und die Kommunion dort bekommen.
Deshalb habe ich ja all die Beispiele erwähnt, stellvertretend für das große Angebot der Kirchen, um diese schwere Zeit gemeinsam, verbunden, zu gehen!
Der ev. Pfarrer einer Nachbargemeinde hier hat eine Predigt online gestellt zum Sonntag Laetare.
Das finde ich sehr gut. Trost gebend, Hoffnung machend. Die Predigt verbreitet sich ganz schnell. Schön!
Und Online-Gottesdienste gibt es ja auch
Eben! Schau bitte noch einmal, gerade im Beitrag, an welchem du antwortest, wieviele Angebote ich genannt habe 😊
Bleib gesund und behütet.
Jour
Ich bin ziemlich sicher, dass kein anbetenswerter Gott von uns jetzt verlangen würde, in den Gottesdienst zu kommen, um damit dann andere zu gefährden. Im Gegenteil.
Nachtrag vom 19.03.2020 1842
Christus kann auch in die leben, wenn du Nächtenliebe beweist, und die beweist man momentan durch Zuhausbleiben.
Veröffentlicht von: @invar_vigandunwenn du Nächtenliebe beweist, und die beweist man momentan durch Zuhausbleiben.
Oder indem man Einkäufe und andere Besorgungen für diejenigen erledigt, die ihre Wohnungen wg. häuslicher Quarantäne nicht verlassen dürfen oder sie nicht verlassen möchten weil sie einer Risikogruppe angehören.
Genau 😊 Ich gehe momentan öfter für meine ältere Nachbarin mit COPD einkaufen und bin ziemlich sicher, dass ein Gott sowas in dieser Situation wichtiger finden würde als Gottesdienste.
Ich finde, man kann und sollte so etwas nicht gegeneinander ausspielen. Liturgia und Diakonia gehören beide zu den kirchlichen Grundvollzügen.
Ich finde deine Ansicht unsozial und gleichgültig. So hat halt jeder andere Prioritäten.
Glockenläuten....
...zu den gewohnten Zeiten ist bei uns angekündigt worden.
Auch wenn es keinen Gottesdienst in der Kirche gibt, wird der Ruf aufrecht erhalten und an die Gemeinschaft im Geist erinnert.
Zu Ostern wird versucht ein livestream aufzubauen.
In der Fastenzeit gehe es „nicht um Schönheit der Rituale",
„Das Leben zwingt uns, die Wirklichkeit zu teilen.“
Derzeit erlebe man eine „absurde Fastenzeit, die aber in gewisser Weise perfekt ist“, eine eigene „Wüstenerfahrung“.
In der Fastenzeit gehe es „nicht um Schönheit der Rituale, sondern um das tiefe Geheimnis des Bösen,
des Todes
und der Verzweiflung,
die es gibt“, sagte der vom Coronavirus geheilte Bischof von Cremona, Antonio Napolioni.
Vom Coronavirus geheilter Bischof nimmt Arbeit wieder auf - 18.03.2020
https://www.domradio.de/themen/corona/2020-03-18/zeit-fuer-eine-gute-nachricht-vom-coronavirus-geheilter-bischof-nimmt-arbeit-wieder-auf
Veröffentlicht von: @jourDerzeit erlebe man eine „absurde Fastenzeit, die aber in gewisser Weise perfekt ist“, eine eigene „Wüstenerfahrung“.
In der aktuellen idea Spektrum (Nr. 12/ 18. März 2020) steht ein schöner Ausspruch von Trumpf-Chefin Nicola in der FAZ (16. März) auf die Frage, wie die Corona-Krise Trumpf treffen wird:
"Ich würde ihnen gern etwas vorlesen aus den täglichen Lusungen aus der Bibel. 'Gott hat uns nicht gegeben den Geist der Furcht, sondern der Kraft und der Liebe und der Besonnenheit', steht da für den heutigen Tag. Das passt hervorragend zum Motto der Kirche in der Fastenzeit: 'Sieben Wochen ohne...'. Gemeint ist nicht ohne Alkohol oder ohne Spätzle, sondern ohne Jammern, ohne Pessimismus, mit Zuversicht. Das versuche ich umzusetzen."
Und ich glaube, das sollten wir alle umsetzen. 😉 Und wir haben als Christen auch allen Grund dazu.
Veröffentlicht von: @turmfalke1'Gott hat uns nicht gegeben den Geist der Furcht, sondern der Kraft und der Liebe und der Besonnenheit',
Mein Taufvers 😊
Ich weiß. Nicht jeder kann die eigene Wüste aushalten.
Ist auch völlig legitim 😊
Nicht ohne Grund hat Jesus darum gebeten:
Bleibet hier
und wachet mit mir.
Und alle sind eingeschlafen.
Ist eine hohe Herausforderung.
Viele Grüße
J😊ur
P.S.: Der Text hat einen biblischen Ursprung und stammt aus Mt 26,36–38 EU oder der Parallelstelle Mk 14,32–42 EU:
„Da ergriff ihn Angst und Traurigkeit, und er sagte zu ihnen: Meine Seele ist zu Tode betrübt. Bleibt hier und wacht mit mir! [..]
Und er ging zu den Jüngern zurück und fand sie schlafend.
Da sagte er zu Petrus: Konntet ihr nicht einmal eine Stunde mit mir wachen? Wacht und betet, damit ihr nicht in Versuchung geratet.“
Genau - ALLE sind eingeschlafen.
Wir wollen aufwachen.
Die Herren dieser Welt gehen, unser Herr aber kommt.
Viele Grüße, liebe J😊ur
vom Turmfalken
Eins nach dem anderen.
Ich will in diesen Stunden bei ihm sein Wachen. Wach bleiben und beten.
Viele Grüße!
Jour
Möge uns alle Christus erleuchten, dass wir wach bleiben.
Gebet und Hinwendung zu Gott sind wirklich das Gebot der Stunde.
Herzliche Grüße
der Turmfalke
Vielen Dank für die Erinnerung an das diesjährige Fastenmotto "Sieben Wochen ohne .... Pessimismus"!
Das paßt doch hervorragend zu der Situation, in der wir alle stecken.
In den Maßnahmen, die zur Bekämpfung der Corona-Pandemie ergriffen werden müssen, steckt auch ein Potential zum Positiven. Wir müssen es nur entdecken und kreativ nutzen. Ich wünsche mir, daß wir etwas mitnehmen können in die Zeit danach.
Veröffentlicht von: @ungehorsamIch wünsche mir, daß wir etwas mitnehmen können in die Zeit danach.
Das wünsche ich mir auch. Gerade aus den schwierigsten Zeiten kann man viel lernen. Nur leider vergisst man das viel zu schnell wieder, wenn der "gewohnte Trott" wieder eingezogen ist.
Veröffentlicht von: @pankratiusKann man als Christ etwas dagegen tun? Gibt es wenigstens eine Petition o. ä.?
Das ist wirklich nett von dir, dass du den Mitmenschen helfen willst schneller zu Gott zu kommen
Veröffentlicht von: @sacredDas ist wirklich nett von dir, dass du den Mitmenschen helfen willst schneller zu Gott zu kommen
Das ist eine sehr schöne Formulierung.
ot
Schön, Dich mal wieder zu sehen ❤
❤
Huhu 🙂
Habe jetzt nen Job bei dem ich den ganzen Tag am PC sitze, da ist für den heimischen nicht mehr viel Zeit und Motivation über
Veröffentlicht von: @pankratiusWas haltet ihr davon?
Ich halte viel davon, Schwächere zu schützen, indem man die Ansteckungsgefahr verringert. Das wird u. a. durch Verbieten von großen Menschenansammlungen wie in Gottesdiensten erreicht.
Veröffentlicht von: @pankratiusKann man als Christ etwas dagegen tun? Gibt es wenigstens eine Petition o. ä.?
Wieso ist es dir als Christ wichtig, dass sich die Infektion schneller ausbreitet? Soll man nicht seinem Nächsten helfen?
Veröffentlicht von: @pankratiusIst das Coronavirus nur ein Vorwand?
Wofür und von dem? Atheistische Weltverschwörung? Falls du es noch nicht mitbekommen hast, auch Moslems und sonstige Religionsgemeinschaften dürfen sich bei uns nicht mehr zu religiösen Feiern treffen.
Nachtrag vom 19.03.2020 1830
*von wem
Veröffentlicht von: @invar_vigandunIch halte viel davon, Schwächere zu schützen,
Klar, das macht eigentlich das Herzstück meines Glaubens aus - das Leben, die Rechte und die Würde eines jeden Menschen zu schützen, wenn sie bedroht sind.
Und wenn das im Moment erfordert, auf Gottesdienste und vieles andere zu verzichten, was mir lieb und wert ist, dann ist es eben so.
Es gibt nichts Wichtigeres und Kostbareres als Menschenleben.
Übrigens: Schön, mal wieder von dir zu lesen!