Rechtsruck in der deutschen Christenlandschaft
Hallo Jesus.de,
ich beobachte mit zunehmender Besorgnis, wie sich momentan ein regelrechter Rechtsruck durch die deutsche (und besonders auch christliche) Landschaft zieht. Aktuell natürlich durch den Israelkonflikt hervor gerufen hört man vermehrt Stimmen gegen den Islam und Ausländer, früher eher hinter vorgehaltener Hand, jetzt schon mutiger. Man meint sich pro Israel zu positionieren, indem man gegen die Moslems wettert. Das zieht Diskussionen über die Flüchtlingspolitik mit sich, aber natürlich ist keiner (?) "rechts" oder hat was "gegen Ausländer", aber die Richtung ist bei vielen offensichtlich. Da wird gegen Menschen, die es wagen, einfach nur ein wenig zu differenzieren gehetzt, sie seien "Hamasfreundlich" und so weiter und so fort. Das sehe ich auch hier im Forum momentan.
Mich berunruhigt das. Machen wir den Fehler, aus Angst, nicht "israelfreundlich" genug zu sein, Moslems auszugrenzen und vorzuverurteilen? Nicht jeder Moslem in diesem Land verteilt Bonbons und randaliert "Israel-Kindermöder" skandierend durch unsere Städte. Hier in meiner Area gibt es übrigens keinerlei Demonstrationen gegen die Israel-Solidarisierungen und Türken, Araber, Syrer, etc. sind einfach unauffällig.
Wie geht es Euch dabei, was sind Eure Erfahrungen?
Ich freue mich über eine sachliche und friedliche Diskussion.
Trissi
Veröffentlicht von: @tristesseHallo Jesus.de,
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Hier in meiner Area gibt es übrigens keinerlei Demonstrationen gegen die Israel-Solidarisierungen und Türken, Araber, Syrer, etc. sind einfach unauffällig
Wie geht es Euch dabei, was sind Eure Erfahrungen?
Ich freue mich über eine sachliche und friedliche Diskussion.
Trissi
Ich wohne in einer sehr kirchlich geprägten Gemeinde und auch wenn ich selber schon seit über 40Jahren keiner Konfession mehr angehöre, schätze ich doch das kirchliche Engagement in der Flüchtlingshilfe.
Aber auch dadurch, dass hier bei uns die Menschen, eher dezentral untergebracht werden, gab es bisher nur wenig Ärger. Ich habe nicht nur aber doch ganz klar überwiegend positive Erfahrungen gemacht.
Nichtsdestotrotz erwarte ich ein härteres Durchgreifen. Es ist für mich nicht hinnehmbar, dass „Schutzsuchende“ unsere Gesetze unterwandern und uns frech auf der Nase herumtanzen. Hier muss ganz klar die Spreu vom Weizen getrennt werden. Wehret den Anfängen, kann ich da nur sagen. Es ist hinnehmbar, dass eine Minderheit insgesamt ein schlechtes Licht auf alle Flüchtlinge wirft.
Mein bester Freund samt Familie sind übrigens Muslime. Er sagt heute noch, dass es gut war, dass wir auf die Familie zugegangen sind und er sich nicht von seinen Landleuten hat abbringen lassen, dieses zuzulassen.
Nichtsdestotrotz erwarte ich ein härteres Durchgreifen. Es ist für mich nicht hinnehmbar, dass „Schutzsuchende“ unsere Gesetze unterwandern und uns frech auf der Nase herumtanzen. Hier muss ganz klar die Spreu vom Weizen getrennt werden. Wehret den Anfängen, kann ich da nur sagen.
Es ist in unserem Land zwar nicht erwünscht, aber dennoch erlaubt, Antisemit zu sein. Es ist auch erlaubt, sich entsprechend zu äußern, und die Meinungsfreiheit erlaubt auch eine Zustimmung zu den Positionen der Hamas.
Zwar hat eine solche öffentlich geäußerte Zustimmung auch ihre Grenzen, und es gibt in der Tat einen Bereich, in dem sich die Leute strafbar machen würden - aber zu einem gewissen Teil müssen wir so eine Meinungsäusserung wohl aushalten. Das gehört zu einem demokratischen Rechtsstaat dazu.
Natürlich sollte das ein Anlass sein, einmal genauer hinzuschauen, wie sehr sich Menschen mit Migrationshintergrund eigentlich in unsere Demokratie einfügen... und wir müssen feststellen, dass ein Arbeitsplatz allein und das Bezahlen von Steuern dafür wohl nicht ausreichen.
Andererseits: Mit welchem Recht sollten wir Migranten eine bestimmte Gesinnung vorschreiben, wenn wir es bei den hier Geborenen auch nicht tun?
Die Sache stellt sich auf den zweiten Blick nicht so einfach dar, wie sie scheint...
Veröffentlicht von: @tristesseHallo Jesus.de,
ich beobachte mit zunehmender Besorgnis, wie sich momentan ein regelrechter Rechtsruck durch die deutsche (und besonders auch christliche) Landschaft zieht. Aktuell natürlich durch den Israelkonflikt hervor gerufen hört man vermehrt Stimmen gegen den Islam und Ausländer, früher eher hinter vorgehaltener Hand, jetzt schon mutiger. Man meint sich pro Israel zu positionieren, indem man gegen die Moslems wettert. Das zieht Diskussionen über die Flüchtlingspolitik mit sich, aber natürlich ist keiner (?) "rechts" oder hat was "gegen Ausländer", aber die Richtung ist bei vielen offensichtlich. Da wird gegen Menschen, die es wagen, einfach nur ein wenig zu differenzieren gehetzt, sie seien "Hamasfreundlich" und so weiter und so fort. Das sehe ich auch hier im Forum momentan.
Mich berunruhigt das. Machen wir den Fehler, aus Angst, nicht "israelfreundlich" genug zu sein, Moslems auszugrenzen und vorzuverurteilen? Nicht jeder Moslem in diesem Land verteilt Bonbons und randaliert "Israel-Kindermöder" skandierend durch unsere Städte. Hier in meiner Area gibt es übrigens keinerlei Demonstrationen gegen die Israel-Solidarisierungen und Türken, Araber, Syrer, etc. sind einfach unauffällig.
Wie geht es Euch dabei, was sind Eure Erfahrungen?
Ich freue mich über eine sachliche und friedliche Diskussion.
Trissi
ENTSCHULDIGUNG, ich bin auf den falschen Knopf gekommen, finde aber nicht, wie man diesen Beitrag löschen kann.
Du kannst den Beitrag nicht selbst löschen. Das kann nur der Moderator. Schreib ihn einfach an über das Alarmdreieck in deinem post. Dann hat er/sie auch gleich den Ort, wo er/sie gefragt ist.
Hej @kantor
fürs nächste Mal: Man kann den Beitrag nur 5 Minuten lang bearbeiten oder löschen nach Abschicken. - Sonst, wie deborah schon anmerkte, kann es nur der Moderator (wo kämen wir hin, wenn man zu jederzeit alles wieder löschen könnte, was jeder so mal gesagt hat?) - Wenn du also versehentlich mal wieder was klickst - gibt es 5 Minuten Zeit. 🙂 (rechts unten sind ja Symbole und da ist ein "Bearbeiten-Symbol" und ein "Mülleimer-Symbol" zu den drei anderen, die immer da sind)
In der Schweiz ist es halt so (vielleicht auch in Deutschland?), dass man als bekennender Christ bei den Roten (und bei den Grünen erst recht) praktisch nicht mehr geduldet wird (das war früher anders). Da sind deutliche Aversionen von diesen Parteien gegen alles Christliche zu spüren, was ich sehr schade finde.
Immerhin haben wir hier eine christliche Mitte-Links Partei (EVP = Evangelische Volkspartei), die für Christen als Alternative zu den rechtsgerichteten Parteien zur Verfügung steht. Wäre diese Partei nicht, bliebe mE aus christlicher Sicht wirklich eher nur eine Mitte oder Rechtspartei zur Wahl übrig.
Ich bitte um Entschuldigung, dass ich hier als Schweizer mitschreibe. Einerseits interessiere ich mich für das politische Geschehen in Deutschland (wie das in der Schweiz übrigens bei sehr vielen Leuten der Fall ist und das nicht nur was Politik betrifft, sondern auch Kultur, Musik und Sport usw.), andererseits kann ich aber natürlich nur aus Schweizer Sicht meine Meinung wiedergeben. Ich schreibe dies, da du dich im Eröffnungspost ausdrücklich auf die Situation in Deutschland beziehst.
In Deutschland gäbe es noch die ÖPD, welche konservative Familienwerte hat und zugleich für Umweltthemen einsteht. Ist allerdings eine Kleinpartei (für die nächste Europawahl aber eher egal, da keine Prozenthürde vorhanden).
Ich habe es bis her aber auch nicht erlebt, dass man bei den Grünen es als Christ schwer hätte.
Zum Glück...
was die Bibel zu homosexuellem Verkehr sagt
Warum in aller Welt sollte der Staat religiöse prüde Theologie durchsetzen?
Aber ja, konservative Menschen haben so ihre Probleme damit, andere Menschen einfach ihr Leben leben zu lassen und sich aus Dingen raus zu halten, die sie nichts angeht.
@tristesse ich lebe in einer Gegend, in der vor über 10jahren bereits von 20%+ Bevölkerung mit geschlossenem rechten Weltbild ausgeht.
Den Wahlergebnissen nach hat sich der Anteil deutlich gesteigert und es kann kaum mehr zwischen CDU und AFD differenziert werden. Vor Corona war das Klima schon für mich kaum tragbar und seit Corona hoffe und warte ich darauf, die wirtschaftlichen Möglichkeiten zu erlangen, die mich meinen Wohnort frei wählen lassen. Paar Jahre muss ich noch, aber ich fürchte, so furchtbar viel besser als hier wird's dann in Summe auch anderswo nicht mehr sein. 🙄
@streptococcus Was verstehst Du unter geschlossenem rechten Weltbild? Kannst Du Beispiele nennen für Positionen, die für Dich das Klima unerträglich machen?
Würd mich auch mal interessieren.
Vielleicht wricht es ja vom üblichen grün-rot-woken
"Jeder der nicht meiner Meinung ist, ist "rechts und Nadsi" ab...
@scylla Ich bin durchaus in der Lage zwischen unterschiedlichen Positionen und Nazi-Ideologie zu differenzieren.
Es ist ein Utnerschied, ob sich jemand nicht impfen lässt, weil er der meinung ist, das passe nicht - oder aber dich als Feind und verloren hinzustellen, weil du dich hast impfen lassen und in dem Sektor arbeitest.
oh da fällt mir noch Beispiel ein: neulich erzählte mir eine Freundin, was sie alles über die Impfungen dachte: "Wenn du mit einem Geimpften Sex hast, geht die Genmanipulation auf dich über" hat mich dann schon vor den Konflikt gestellt, ob ich jetzt lachen oder heulen soll. Das ist ok - ihr Körper, ihre Entscheidung und Menschen sind halt nicht dafür bekannt, rational zu sein. sie begann das zu reflektieren und war sicher in keiner Weise mit einer ihrer Verwandten vergleichbar, die wirklich nur noch übelsten Verschwörungsscheiß teilt, der im vergleich die kruden Impfthesen wie Kinderkacke aussehen lässt. Jene Freundin ist kein Nazi für mich, nur weil sie in vielen Dingen wirklich krass andere Einstellungen hat als ich.
Ich finde deine pauschale Unterstellung aufgrund meines Postings oben ziemlich daneben und frage mich ernsthaft, wie du auf das flache Brett gekommen bist.
Und ja, impfen hat nichts mit Nazis zu tun, es war nur ein Beispiel. Hier lässt sich das in der Praxis aber nicht trennen.
@mikefrommuc es gab ich meine um 2012 herum eine repräsentative Umfrage unter der Bevölkerung in der Einstellungen abgefragt wurden á la "Wie stehen Sie zu der Aussage...." und darunter verschiedenste Behauptungen bezüglich offen oder gedeckter antisemitischer Natur, Einstellung zu "Überfremdung", quer bet. es war eine relativ liberale Umfrage, laut Spiegel damals kann man daher davon ausgehen, dass der Anteil von Menschen mit geschlossen braunen Menschen wahrscheinlich deutlich über den dort festgestellten 20 % liegen dürfte, da eher weiche Thesen gefragt wurden und andere Autoren die Einteilung eher schärfer vornehmen würden.
Ich mag von außen betrachtet links-grün erscheinen, habe aber meine politische Heimat vor Jahren verloren und bin sonst eigentlich kein politischer Mensch, ich denke eher, Humanist trifft es am ehesten. Und ansonsten bin ich ein ziemlich weltfremder Nerd.
Stell dir vor, du gehst im Sommer im See baden.
Es kommen drei ältere Damen, um die 75-80 Jahre alt, sehr lebhaft, super nett und freundlich.
Und die schwimmen so neben dir her und plaudern ganz angeregt.
Und dann denkst du dir: Boar, sind die nett!
Und just in dem Moment wechseln die das Thema:
"Die ganzen Ausländer heiraten die dicken Frauen weg!"
"Denen ist ega, wie die aussehen!"
"Die sollte man alle an die Wand stellen!"
Ich muss weder links noch grün sein um zu sagen: DAS geht nicht.
Und derartig erlebst du hier öfter, ich trau mich nicht mehr, gesprächen um mich her zu lauschen, weil ich meine Klappe nicht halten kann.
das erlebte ich auch schon in meiner eigenen Küche, in der Besucher plötzlich ähnlich krude Thesen aufstellten.
Stell dir vor, du bist umgeben von Menschen, die "Ausländern" die Nutella aufm Brot neiden (ich kann dir sagen, das gab eine wahnsinns diskussion auf der FB-Seite meines Ortes), die allen möglichen Scheiß verbreiten (qualität á la: "mit Teststäbchen beschädigt man die Blut-Hirn-Schranke" und "wir werden alle geschippt mit der Impfung",.....) und bis vor kurzem Montags mit Fackeln und waschechten, zu tiefst anti-demokratischen Nazi-Parolen durch die Stadt gelaufen sind.
Stell dir vor, du lebst zu über 30% mit Menschen zusammen, die normalen Argumenten und auch nur im Ansatz wissenschaftlichem Denken nicht mehr zugänglich sind. Es ist nicht mal möglich mit denen zu Diskutieren, denn wenn du mit Argumenten kommst und die nicht weiter wissen sagen sie: Du bist gekauft, links-grün, Marionette, Schlafschaf und natürlich ist alles manipuliert.
Es fühlt sich an, als hätte man sämtliche Corona-Leugner in einen Landkreis gepackt, das ist meiner. Wir waren oft in den Schlagzeilen.
Was das mit mir macht? wenn ich mit einer Frau mit Kopftuch im Auto sitze und irgendwo stehe, habe ich teilweise Angst vor Passanten, ich finde es unbegreiflich, wie viel Hass man aus dem Gesicht von Menschen lesen kann.
Ich muss überlegen, mit wem ich über meine Leidenschaften rede (ich steh auf Medizin) - und zwar nicht, weil mein Gegenüber Hypochonder ist, sondern weil unter garantie sofort Impfdiskussionen losbrechen und ich durchaus schon eben als gekauft abgestempelt wurde. Ich darf um Gottes Willen mit keinem Nachbarn über Politik reden und diese Stadt wird regiert von Menschen, die offen rassistisch reden, teilweise mit Reichsbürgern gemeinsame Sache machen und deren Vetternwirtschaft zum Himmel stinkt.
So, jetzt hab ich meinen ganzen Frust ausgekübelt. Es ist wirklich schlimm.
Ich hatte mal versucht, eine freie Schule zu gründen, das ging durch den Stadtrat, war eine ziemlich unpolitische Angelegenheit. Es ist ziemlich ernüchternd, was mit so einem harmlosen ansinnen erleben kann. am allerbesten fand ich das Argument gegen diese Schule der AFD-politikerin: "Dann kommen ja die ganzen Fremden her!" (gemeint überwiegend Deutsche, die ihre Kinder ausm Umkreis von 40 km her fahren.
Das kannst du dir nicht ausmalen.
@streptococcus Oh, das klingt wirklich kraß! 😟 So etwas habe ich noch nicht erlebt.
Ich war davon ausgegangen, daß Du lediglich die konservativen Ansichten meinst, die vor 20 Jahren noch die Mitte der Gesellschaft darstellten, also das "Normale". Diese Ansichten erscheinen heute als rechts, weil sich meiner Meinung nach Politik und Medien nach links verschoben haben.
Solche Sprüche, wie Du sie zitierst, hatte ich nicht erwartet. Da kann ich Deinen Frust gut verstehen. Und wie gesagt: sowas kenne ich aus meinem Umfeld nicht. Danke für Deine Schilderung. Ich wünsche Dir Kraft und Standhaftigkeit für Deine Überzeugungen.
Ich war davon ausgegangen, daß Du lediglich die konservativen Ansichten meinst, die vor 20 Jahren noch die Mitte der Gesellschaft darstellten
Zu denen gehörte auch, dass »Festung Europa« ein Schreckgespenst wart, das keiner wollte. Heute stellen sich nur noch die Grünen dagegen.
Ein Beitrag von mir zur Differenzierung …
@hkmwk da bin ich bei den Grünen, die Festung Europa hatten wir vor zwanzig Jahren im Gymnasium diskutiert und es war von allen anerkannt nicht tragbar.
Seitdem ist viel passiert und hier ist eher Konsens, man möge Menschen dann "remigrieren" um die uberfremdung zu stoppen.... sind ja alles nur Schmarotzer, die sich ins gemachte Nest setzen wollen, echte Not haben sie nicht.... (Edit: damals waren auch Gutscheine statt Transferzahlungen undenkbar, heute in der CDU angekommen)
Oder wie oben halt an die Wand stellen. Die Opposition (alles, was links-grün riecht) auch gleich mit. Dann wird mal ordentlich sauber gemacht.
Boar ich will da gar nicht weiter drüber nachdenken 😣
@streptococcus
Off topic
Festung Europa
Die Neuen Rechten streben für die Zukunft eher ein Eurasien (nach Alexander Dugin) mit Russland an.
OT-Ende
@martha ich vermute, das ändert nichts an der Einstellung zu Migration und den Menschen aus dem arabischen Raum sowie Afrika?
(Und generell zu Menschen, die so aussehen, auch wenn sie in. Buxtehude oder Potsdam geboren sind)
@streptococcus
Menschen aus dem arabischen Raum sowie Afrika?
Maximilian Krah, der von der AfD gewählte EU-Parlamentarier, vertritt folgende völkische Definition:
"Das Europa, das uns vorschwebt: Das sind die Germanen, die Romanen und die Slawen, die nicht von Konstantinopel aus christianisiert wurden." (in einem Gespräch mit Björn Höcke im Februar)
Quelle:
"Das Europa, das uns vorschwebt: Das sind die Germanen, die Romanen und die Slawen
Also die Albaner, Basken, Bretonen, Esten, Finnen, Gälen, Griechen, Iren, Letten, Litauer, Ungarn etc. werden sich bedanken, dass sie laut AfD nicht zu Europa gehören. 😉 Und zählt Krah die Rätoromanen zu den Romanen, oder müsste sich (nicht nur) die Schweiz von einem Landeteil trennen, um zu Krahs Europa zu gehören? Oder alternativ die Rätoromanen rausschmeißen?
Welche Gedanken M. Krahs Gemüt diesbezüglich genau bewegen, entzieht sich meiner Kenntnis.
Krah ist der Anwalt, der 2009 den holocaustleugnenden Bischof Williamson (Piusbruderschaft) vertrat.
Er ist Katholik, liebt es reaktionär (Alte Messe in Latein) u lehnt den christlichen "Universalismus" und das christliche "Verständnis von Menschenrechten" ab, das sei alles Sache der "Globalisten".
Quelle: M. Krah schart rechte Christen um sich (Chrismon, 09.08.23)
...womit wir wieder beim Thema des Fadens angekommen sind.
Welche Gedanken M. Krahs Gemüt diesbezüglich genau bewegen, entzieht sich meiner Kenntnis.
Das war ja auch eher Rhetorik, um die Unhaltbarkeit seiner Thesen zu verdeutlichen.
Er ist Katholik, liebt es reaktionär (Alte Messe in Latein) u lehnt den christlichen "Universalismus" und das christliche "Verständnis von Menschenrechten" ab, das sei alles Sache der "Globalisten".
Dann verstoße ich jetzt mal gegen die Charta und spreche ihm den Glauben ab 😉
@tristesse Ich sehe es nicht als Rechtsruck, wenn man merkt, dass man Leute eingebürgert hat die über Terrorismus jubeln und man dann darüber entsetzt ist. Dass man dann darüber nachdenkt, Leute die noch keinen deutschen Pass haben und Deutsche jüdischen Glaubens gefährden überlegt auszuweisen ist auch verständlich.
Dass man dann darüber nachdenkt, Leute die noch keinen deutschen Pass haben und Deutsche jüdischen Glaubens gefährden überlegt auszuweisen ist auch verständlich.
Dass das nicht verständlich wäre hab ich nicht behauptet.
Ich sehe es nicht als Rechtsruck, wenn man merkt, dass man Leute eingebürgert hat die über Terrorismus jubeln und man dann darüber entsetzt ist.
Aber nicht alle und nicht pauschal. Wenn ich bedenke, wie viele deutsche Neonazis es gibt, die gegen Ausländer vorgehen. Das ist meiner Meinung nach kein Migrantenproblem, wenn man bedenkt, wie hier z.T. die Diskussionen darum laufen.
Ich kann nicht erkennen, dass das hier jemand anders sieht, wenn es dabei bleibt. Ich vertraue aber absolut nicht darauf, dass in unserer Gesellschaft nicht alles Islamische darunter fallen wird und alles Jüdische mit dazu.
@tristesse Doch Tristesse. Ich bin weitestgehend nicht Links, wenig liberal, also bin ich Konservativ in den meisten Ansichten und daher """Rechts""""
Allerdings finde ich es trotzdem nicht korrekt dann automatisch mit Nazis welche Juden hassen über einen Kamm geschert zu werden.
übrigens ist die Israelische Politik auch Rechts und National. Auch deren gutes Recht.
Was rechts und links oder gut und Böse ist, ist in Deutschland stark verschroben. Die Migranten ticken hier übrigens zurecht auch, etwas anders.
Eine Folge der Deutschen Politik ist das Unsummen für Ideologien und aus Prinzip heraus ohne das Steuergeld oder Belange der Durchschnittsbürger zu schützen rausgehauen werden. Davon die Folge, daß wir uns und unseren Wirtschaftsraum nicht abgrenzen können und es absehbar ist das der Sozialstaat hops geht und wir alle darunter leiden werden . Super
@kappa sagen wir so: der "Durchschnittsbürger" gehört keiner Minderheit an und wird nicht diskriminiert, leidet nicht an seltenen Krankheiten, dessen Genotyp stimmt mit dem äußeren und sozialen Geschlecht überein und ist leider all zu oft nicht weiblich.
Da fallen schon seeehr viele Ausgaben in diese Kategorie, da viel Geld in Forschung und Diskriminierungsschutz sowie Aufklärung fließt.
😉
Da kann man Ideologie vorwerfen, ob es deswegen real ist?
Ich glaube nicht.
"Machen wir den Fehler, ......Moslems auszugrenzen und vorzuverurteilen? Nicht jeder Moslem in diesem Land verteilt Bonbons und randaliert "Israel-Kindermöder" skandierend durch unsere Städte. ...... Araber, Syrer, etc. sind einfach unauffällig.
Nun ja, zu der Aussage der "unauffälligen Araber" braucht man heute nichts zu verlinken.
Öffne einfach das heutige Online-Angebot einer x-beliebigen Tageszeitung, in der aktuell das gestrige islamistische Mordattentat in Brüssel eines Tunesiers beschrieben ist, der "natürlich", wie fast immer in solchen Fällen, schon vorher polizeibekannt war.
Es vergeht leider keine Woche mehr, in der man nichts von Messerangriffen, Vergewaltigungen und anderen Straftaten lesen muss, die laut den Zeitungsartikeln von jungen Arabern, Pakistanern., Afghanen, allesamt Moslems, begangen werden.
Tunesier in unserem Urlaubsland Tunesien, sind in meiner Wahrnehmung überproportional vertreten, z.B. Anis Amri mit dem gestohlenen Lkw auf dem Breitscheidplatz in Berlin, Kölner Silvesternacht usw.
Leider haben sich viele dieser jungen, alleinstehenden Moslems als tickende Zeitbomben erwiesen und ich verstehe nicht, weshalb man sie generell als "Schutzsuchende" bezeichnet. Wenn jemand Schutz benötigt, dann sind wir es vor diesem Personenkreis.
Mit Sozialromantik wird die Sicherheitslage bei uns nicht verbessert. Leider gibt es keinen politischen Willen, etwas gegen den massenhaften Asylmissbrauch zu unternehmen.
Nancy Faeser will mehr Schleierfahndung in Grenznähe. Aber wozu? Wenn illegal eingeschleuste Eindringlinge so aufgegriffen werden, brauchen die nur das Zauberwort "Asyl" auszusprechen und werden zur nächsten Aufnahmeeinrichtung gefahren.
Ganz im Gegenteil wird noch unser Steuergeld ausgegeben, um noch mehr Asylanten ins Land zu holen, siehe die erst letzte Woche beschriebenen Zuwendungen für NGO-Boote, die sich "Seenotretter" nennen, um vor den Küsten von Libyen und Tunesien die Kunden der Schleuser aufzunehmen, diese dann über das Mittelmeer schippern (statt sie zu einem nächstgelegenen afrikanischen Hafen zu bringen), um sie dann den Steuerzahlern vor die Füße zu kippen.
Aber zurück zum Thema: Eigentlich habe ich nur eine Frage:
Ägypten hält den Grenzübergang Rafah zum Gazastreifen geschlossen, will Hilfslieferungen durchlassen, aber wegen Sicherheitsbedenken keine Palästinenser einreisen lassen.
Auch andere arabischen "Bruderländer", besonders die mit dem Ölreichtum, üben sich wortreich in Solidarität, geben Geld, aber wollen selbst auch keinen einzigen Palästinenser bei sich aufnehmen. Wie kommt es, dass nur wir so naiv sind und diese Leute in unserem Land aufnehmen?
Es vergeht leider keine Woche mehr, in der man nichts von Messerangriffen, Vergewaltigungen und anderen Straftaten lesen muss, die laut den Zeitungsartikeln von jungen Arabern, Pakistanern., Afghanen, allesamt Moslems, begangen werden
Genau da liegt der Hase begraben. Wir müssen davon lesen, weil sich das gut verkauft, weil selbst öffentlich rechtliche tendenziös rechts berichten und weil sich der deutsche, der seine Frau ermordet, einfach lahm liest.
Die Wahrnehmung und das, was passiert, klafft auseinander und heraus kommen Menschen mit immer radikalerer rechter Einstellung.
Die Polizeistatistik spricht eine andere Sprache.
Edit: hier gab es kürzlich eine Messerattacke an einer Schule. Glücklicher Weise keine Toten aber verletzte. Du kannst dir nicht ausmalen, was bei X auf der Seite der Polizei abging mit Verschwörungsmythen über das Verschweigen der Herkunft des Täters.
Dabei war das ein biodeutscher.
Nun ja, zu der Aussage der "unauffälligen Araber" braucht man heute nichts zu verlinken.
Du nimmst einen Einzelfall und willst damit eine generelle Aussage widerlegen? Kapitaler logischer Fehler.
Wir haben Hunderttausende von arabischen Flüchtlingen hier. Weniger als 100 (also weniger als 0,1%) werden gewalttätig, 99,9% werden es nicht.
Gut, wenn man andere, leichtere Vergehen dazu nimmt, werden es mehr Problemfälle, sagen wir 1 bis 5 Prozent. Und das ist schon sehr hochgegriffen.
Wie kommt es, dass nur wir so naiv sind und diese Leute in unserem Land aufnehmen?
Kannst du mir einen Palästinenser aus Gaza nennen, der hier in D ist?
Nun ja, zu der Aussage der "unauffälligen Araber" braucht man heute nichts zu verlinken.
Das ist genau das, worum es mir mit diesem Thread ging. Dein Kommentar ist schon fast bilderbuchmässig für meine Besorgnis, wohin die Reise in Sachen Moslemvorverurteilung grade geht.
Andere haben dazu inhaltlich ja schon sehr Gutes gesagt und ich schließe mich ihnen an.
besonders die mit dem Ölreichtum, üben sich wortreich in Solidarität, geben Geld, aber wollen selbst auch keinen einzigen Palästinenser bei sich aufnehmen.
Dein Beitrag ist in Rassismus getränkt. Du macht Asylsuchende für Taten von Regierungen und Machthabern verantwortlich.
Die meisten Flüchtlinge nimmt im Übrigen die Türkei und der Iran auf. Die allermeisten Flüchtlinge bleiben aber im eigenen Land, sogenannte Binnenflüchtlinge.
Naja - die Palästinenser scheint wirklich keiner haben zu wollen. Sie haben einen ganz besonderen Status. Dass Familien seit 1948 in Flüchtlingslagern (in Jordanien, Libanon und Syrien) leben und kaum eine Chance besteht daraus zu kommen, sagt doch einiges aus. Vielleicht ist das auch so gewollt, weil man mit dem Leid lange Zeit auch gearbeitet hat. Auch dass Jordanien und Ägypten keine neuen palästinensischen Flüchlinge aufnehmen wollen, finde ich intressant. Ich würde ihnen unterstellen, die haben Angst sich damit Terroristen von der Hamas ins Land zu holen.
Und ja auch in Deutschland gibt es Anhänger von Fatah und Hamas. Ich erinnere mich lebhaft an ein "Gespräch" mit einer Deutschen mit palästinensischen Wurzeln, die im Peace-Center in Bethlehem arbeitete, wo wir eigentlich zu einer Diskussionsrunde mit einem palästinesischen Christen verabredet waren und die junge Frau nur dafür sorgen sollte, dass genug Getränke und Stühle da sind. Ein Gespräch mit dem Christen kam nicht wirklich zu stande, weil sie unbedingt ihre Geschichte loswerden wollte, dass ihr armer Vater und ihre Brüder nicht mehr nach Israel einreisen können, weil sie dort ins Gefängnis kommen würden und das "nur" weil sie "mit so kleinem Gewehr ey auf Panzer geschossen haben ey". Ja, was denkt sie denn, was passiert, wenn man auf Panzer schießt?!? Aber dass diese Menschen jetzt auf unseren Straßen feiern und jubeln und "From the river to the sea" skandieren, wundert mich auch nicht. Auch wenn ich nicht davon ausgehe, dass sie hier einen islamistischen Anschlag begehen werden. Würde sie ja ihrem Ziel nach einem "freien Palästina" auch nicht näher bringen.
Ich gehe eh von aus, dass die wenigsten Flüchtlinge gewalttätig werden.
Die meisten Flüchtlinge nimmt im Übrigen die Türkei und der Iran auf. Die allermeisten Flüchtlinge bleiben aber im eigenen Land, sogenannte Binnenflüchtlinge.
Hm... da sich beide ja irgendwie als "Beschützer" "aller" Muslime sehen und viele Flüchtlinge Muslime sind, ist das ja auch ein religöses Gebot, wenn ich mich recht entsinne.
Allerdings dürfen wir auch nicht übersehen, dass die Kommunen bei uns an ihre Grenzen kommen und entweder der Standart der Unterbringung und Versorgung von Geflüchteten sinkt oder es sich ganz schnell was ändern muss. Auch an der überforderten Bürokratie - und daran, dass zu oft integrierte Asylsuchende abgeschoben werden, weil man die a) daheim antrifft und b) die von ihrem Heimatland auch wieder aufgenommen werden, was bei denen, die hier Probleme machen, weil sie gewaltätig werden, oft nicht der Fall ist, wie ich gelesen habe.
Ich verstehe ehrlich gesagt nicht, was deine Ausführungen mit meinem Beitrag zu tun haben.
@lhoovpee Gedanken zu deinem letzten Abschnitt - wer nimmt die meisten asylsuchenden auf. Und eben der Bezug zu dem eigentlichen Thema hier
Veröffentlicht von: @tristessewie sich momentan ein regelrechter Rechtsruck durch die deutsche (und besonders auch christliche) Landschaft zieht.
Ich vermute, daß die meisten Christen schon immer konservativ, eher der CDU/CSU zuneigend, mithin 'rechts' waren, etwa in Abgrenzung zur 'linken' SPD.
Wohin es offenkundig ruckt, da sind die Ergebnisse der letzten Landtagswahlen ja eindeutig, ist ins Rechtsextreme. Ob das "besonders auch" die christliche Landschaft betrifft, weiß ich nicht. Hast Du dazu Zahlen oder entspricht das eher Deinem Bauchgefühl (was ich jetzt nicht abwerten will).
Veröffentlicht von: @tristesseDa wird gegen Menschen, die es wagen, einfach nur ein wenig zu differenzieren gehetzt, sie seien "Hamasfreundlich"
Naja, wenn's wirklich nur an ein wenig Differenzierung lag: Man muß nicht jeden Kommentar ernst nehmen.
Veröffentlicht von: @tristesseMich berunruhigt das. Machen wir den Fehler, aus Angst, nicht "israelfreundlich" genug zu sein, Moslems auszugrenzen und vorzuverurteilen?
Ich würde Muslime nicht vorverurteilen wollen. Für meine Solidarität mit Israel braucht es das auch nicht.
Andererseits würde ich nicht gern in einem Staat leben, in dem Muslime eine (politische) Mehrheit haben. So gesehen habe ich dann doch meine Vorurteile.
Ich vermute, daß die meisten Christen schon immer konservativ, eher der CDU/CSU zuneigend, mithin 'rechts' waren, etwa in Abgrenzung zur 'linken' SPD.
In überwiegende katholischen Gegenden ist die CDU meist als katholische Partei aufgetreten, so dass es da eine gewisse Tradition gab, als Evangelischer die SPD zu wählen.
Andererseits würde ich nicht gern in einem Staat leben, in dem Muslime eine (politische) Mehrheit haben. So gesehen habe ich dann doch meine Vorurteile.
Das sind wohl eher »Nachurteile«, begründet mit der Erfahrung, wie muslimische Gruppen von Rechts (sprich: Islamisten) beeinflusst werden können und sich dann radikalisieren. Dass er Islamismus in vielen Ländern auf dem Vormarsch ist (auch da, wo er durch autoritäre Regierungen unter die Sichtbarkeitsgrenze gedrückt wird), und eben auch in D allmählich um sich greift, ist nun mal Fakt.
Das ist natürlich nicht das gleiche wie jeden Muslim als Islamisten zu verdächtigen.