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Rechtsruck in der deutschen Christenlandschaft

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tristesse
Themenstarter
Beiträge : 20559

Hallo Jesus.de,

ich beobachte mit zunehmender Besorgnis, wie sich momentan ein regelrechter Rechtsruck durch die deutsche (und besonders auch christliche) Landschaft zieht. Aktuell natürlich durch den Israelkonflikt hervor gerufen hört man vermehrt Stimmen gegen den Islam und Ausländer, früher eher hinter vorgehaltener Hand, jetzt schon mutiger. Man meint sich pro Israel zu positionieren, indem man gegen die Moslems wettert. Das zieht Diskussionen über die Flüchtlingspolitik mit sich, aber natürlich ist keiner (?) "rechts" oder hat was "gegen Ausländer", aber die Richtung ist bei vielen offensichtlich. Da wird gegen Menschen, die es wagen, einfach nur ein wenig zu differenzieren gehetzt, sie seien "Hamasfreundlich" und so weiter und so fort. Das sehe ich auch hier im Forum momentan.

Mich berunruhigt das. Machen wir den Fehler, aus Angst, nicht "israelfreundlich" genug zu sein, Moslems auszugrenzen und vorzuverurteilen? Nicht jeder Moslem in diesem Land verteilt Bonbons und randaliert "Israel-Kindermöder" skandierend durch unsere Städte. Hier in meiner Area gibt es übrigens keinerlei Demonstrationen gegen die Israel-Solidarisierungen und Türken, Araber, Syrer, etc. sind einfach unauffällig.

Wie geht es Euch dabei, was sind Eure Erfahrungen?

Ich freue mich über eine sachliche und friedliche Diskussion.

Trissi

 

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126 Antworten
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Mein Name
(@mein-name)
Beigetreten : Vor 3 Jahren

Beiträge : 16
Veröffentlicht von: @tristesse

Hallo Jesus.de,

.........

Hier in meiner Area gibt es übrigens keinerlei Demonstrationen gegen die Israel-Solidarisierungen und Türken, Araber, Syrer, etc. sind einfach unauffällig

Wie geht es Euch dabei, was sind Eure Erfahrungen?

Ich freue mich über eine sachliche und friedliche Diskussion.

Trissi

 

Ich wohne in einer sehr kirchlich geprägten Gemeinde und auch wenn ich selber schon seit über 40Jahren keiner Konfession mehr angehöre, schätze ich doch das kirchliche Engagement in der Flüchtlingshilfe.

Aber auch dadurch, dass hier bei uns die Menschen, eher dezentral untergebracht werden, gab es bisher nur wenig Ärger. Ich habe nicht nur aber doch ganz klar überwiegend positive Erfahrungen gemacht.

Nichtsdestotrotz erwarte ich ein härteres Durchgreifen. Es ist für mich nicht hinnehmbar, dass „Schutzsuchende“ unsere Gesetze unterwandern und uns frech auf der Nase herumtanzen. Hier muss ganz klar die Spreu vom Weizen getrennt werden.                Wehret den Anfängen, kann ich da nur sagen. Es ist hinnehmbar, dass eine Minderheit insgesamt ein schlechtes Licht auf alle Flüchtlinge wirft.

Mein bester Freund samt Familie sind übrigens Muslime. Er sagt heute noch, dass es gut war, dass wir auf die Familie zugegangen sind und er sich nicht von seinen Landleuten hat abbringen lassen, dieses zuzulassen.

mein-name antworten
Lucan-7
(@lucan-7)
Beigetreten : Vor 16 Jahren

Beiträge : 29478

@mein-name 

Nichtsdestotrotz erwarte ich ein härteres Durchgreifen. Es ist für mich nicht hinnehmbar, dass „Schutzsuchende“ unsere Gesetze unterwandern und uns frech auf der Nase herumtanzen. Hier muss ganz klar die Spreu vom Weizen getrennt werden.                Wehret den Anfängen, kann ich da nur sagen. 

Es ist in unserem Land zwar nicht erwünscht, aber dennoch erlaubt, Antisemit zu sein. Es ist auch erlaubt, sich entsprechend zu äußern, und die Meinungsfreiheit erlaubt auch eine Zustimmung zu den Positionen der Hamas.

Zwar hat eine solche öffentlich geäußerte Zustimmung auch ihre Grenzen, und es gibt in der Tat einen Bereich, in dem sich die Leute strafbar machen würden - aber zu einem gewissen Teil müssen wir so eine Meinungsäusserung wohl aushalten. Das gehört zu einem demokratischen Rechtsstaat dazu.

Natürlich sollte das ein Anlass sein, einmal genauer hinzuschauen, wie sehr sich Menschen mit Migrationshintergrund eigentlich in unsere Demokratie einfügen... und wir müssen feststellen, dass ein Arbeitsplatz allein und das Bezahlen von Steuern dafür wohl nicht ausreichen.

Andererseits: Mit welchem Recht sollten wir Migranten eine bestimmte Gesinnung vorschreiben, wenn wir es bei den hier Geborenen auch nicht tun?

Die Sache stellt sich auf den zweiten Blick nicht so einfach dar, wie sie scheint... 

lucan-7 antworten
Kantor
 Kantor
(@kantor)
Beigetreten : Vor 5 Jahren

Beiträge : 98
Veröffentlicht von: @tristesse

Hallo Jesus.de,

ich beobachte mit zunehmender Besorgnis, wie sich momentan ein regelrechter Rechtsruck durch die deutsche (und besonders auch christliche) Landschaft zieht. Aktuell natürlich durch den Israelkonflikt hervor gerufen hört man vermehrt Stimmen gegen den Islam und Ausländer, früher eher hinter vorgehaltener Hand, jetzt schon mutiger. Man meint sich pro Israel zu positionieren, indem man gegen die Moslems wettert. Das zieht Diskussionen über die Flüchtlingspolitik mit sich, aber natürlich ist keiner (?) "rechts" oder hat was "gegen Ausländer", aber die Richtung ist bei vielen offensichtlich. Da wird gegen Menschen, die es wagen, einfach nur ein wenig zu differenzieren gehetzt, sie seien "Hamasfreundlich" und so weiter und so fort. Das sehe ich auch hier im Forum momentan.

Mich berunruhigt das. Machen wir den Fehler, aus Angst, nicht "israelfreundlich" genug zu sein, Moslems auszugrenzen und vorzuverurteilen? Nicht jeder Moslem in diesem Land verteilt Bonbons und randaliert "Israel-Kindermöder" skandierend durch unsere Städte. Hier in meiner Area gibt es übrigens keinerlei Demonstrationen gegen die Israel-Solidarisierungen und Türken, Araber, Syrer, etc. sind einfach unauffällig.

Wie geht es Euch dabei, was sind Eure Erfahrungen?

Ich freue mich über eine sachliche und friedliche Diskussion.

Trissi

 

 

kantor antworten
Kantor
 Kantor
(@kantor)
Beigetreten : Vor 5 Jahren

Beiträge : 98

ENTSCHULDIGUNG,  ich bin auf den falschen Knopf gekommen, finde aber nicht, wie man diesen Beitrag löschen kann.

kantor antworten
Deborah71
(@deborah71)
Beigetreten : Vor 22 Jahren

Beiträge : 29382

@kantor 

Zum Beitrag

Du kannst den Beitrag nicht selbst löschen. Das kann nur der Moderator. Schreib ihn einfach an über das Alarmdreieck in deinem post. Dann hat er/sie auch gleich den Ort, wo er/sie gefragt ist.

deborah71 antworten
neubaugoere
(@neubaugoere)
Beigetreten : Vor 15 Jahren

Beiträge : 19188

Hej @kantor 

fürs nächste Mal: Man kann den Beitrag nur 5 Minuten lang bearbeiten oder löschen nach Abschicken. - Sonst, wie deborah schon anmerkte, kann es nur der Moderator (wo kämen wir hin, wenn man zu jederzeit alles wieder löschen könnte, was jeder so mal gesagt hat?) - Wenn du also versehentlich mal wieder was klickst - gibt es 5 Minuten Zeit. 🙂 (rechts unten sind ja Symbole und da ist ein "Bearbeiten-Symbol" und ein "Mülleimer-Symbol" zu den drei anderen, die immer da sind)

neubaugoere antworten
Kantor
 Kantor
Beiträge : 98
Veröffentlicht von: @hkmwk

Kannst du mir einen Palästinenser aus Gaza nennen, der hier in D ist?

Laut statistischem Bundesamt sollen zum Stichtag 31. Dezember 2022  7.799 Menschen mit Staatsangehörigkeit palästinensische Gebiete in Deutschland gemeldet sein, rund 560 davon in Berlin.

 

Quelle: Palästinenser in Deutschland: Wie viele hier leben und wie sie zu den Hamas stehen (rnd.de)

 

Wieviele davon aus Gaza und wieviel aus dem Westjordanland stammen ist offensichtlich nicht erfasst.

Lassen Sie uns aber davon ausgehen, dass es mehr als nur einen einzigen Palästinenser aus Gaza in Deutschland gibt.

 

Auffällig ist, dass die arabischen Nachbarn Palästinenser nur allzugut kennen und keinen mehr davon haben wollen.

Das sage nicht ich, sondern z.B. niemand geringerer als der jordanische König:

Quelle:

In Nachbarländern unerwünscht: König Abdullah II.: "Keine Flüchtlinge in Jordanien, keine in Ägypten" - n-tv.de

https://www.n-tv.de/politik/Koenig-Abdullah-II-Keine-Fluechtlinge-in-Jordanien-keine-in-Agypten-article24469382.html

 

 

Dein Satz: "Du nimmst einen Einzelfall und willst damit eine generelle Aussage widerlegen? Kapitaler logischer Fehler"

 

Das ist leider kein Einzelfall. Erst vor vier Tagen las man, dass ein weiterer Lehrer in Frankreich erstochen wurde:

Ein Mensch bei Messerangriff in Schule in Nordfrankreich getötet | tagesschau.de

 

Der Tagesspiegel schrieb schon im August 2016, "Mindestens 124 Männer und Frauen aus Deutschland kamen bei islamistischen Attacken ums Leben oder starben an den Folgen."

Chronik: Wieviele Deutsche wurden bisher von Islamisten getötet? (tagesspiegel.de)

Da war der Breitscheidplatz in Berlin vom Dezember 2016, die islamistischen Morde in Würzburg, in Zügen der Deutschen Bahn als Beispiel noch nicht dabei.

 

 

Noch was anderes. In NTV.DE fand ich heute historische Bilder zur Geschichte der Gründung Israels.

Die Geschichte ist bekannt, aber einige Bilder kannte ich noch gar nicht.

Wen es interessiert: Findet sich heute unter www.ntv.de unter "Geschichte des Nahost-Konflikts"

 

 

 

kantor antworten
1 Antwort
Helmut-WK
(@hkmwk)
Beigetreten : Vor 22 Jahren

Beiträge : 10251

@kantor 

Das ist leider kein Einzelfall.

Bei deutlich weniger als 10% an Tätern (und garantiert weniger als 0,1% an Mördern o.ä.) finde ich, dass das Einzelfälle sind. Auch wen man natürlich ein paar Dutzend Fälle aufzählen könnte.

 

hkmwk antworten


Orangsaya
Beiträge : 3018
Veröffentlicht von: @tristesse

ich beobachte mit zunehmender Besorgnis, wie sich momentan ein regelrechter Rechtsruck durch die deutschewsw (und besonders auch christliche) Landschaft zieht.

Was  mich an deiner Frage stört ist, wie bei deiner Frage, sie selbstverständlich,  der Begriff "rechts" als selbstverständliche  Schmähung verwendetet wird. Die CDU ordnet sich seit rund 75 Jahren als Rechts basiert auf christlich liberalen Werten ein und deren Werte haben in der Geschichte im Wesen eine rechte Grundhaltung in unserem Land geprägt. Die Basis unser sozialen Grundhaltung ist rechts. das zeigen auch die vergangen Wahlergebnisse. Wenn man auch noch Politiker wie Helmut Schmitt, der eindeutig dem rechten Flügel zuzuordnen ist, dann wurde unser Land fast nur von rechts regiert. Ich kann dir sagen, warum ich großen Wert auf eine Differenzierung lege. In der Vergangenheit wurde der Begriff Rechts von möglichst weit links Stehenden als Schmähung verwendet verwendet. In den letzten zehn Jahren hat der Begriff für alles, was einen politisch nicht passt durchgesetzt. Zuletzt in diesem wo die Meinung über AKWs gespalten war. Da wurde teilweise verbreitet, wer für AKWs ist, steht rechts Was natürlich völliger Quatsch ist, denn im internationalen Vergleicht sind es vorwiegend eher links stehende Regierungen die für Akws zuständig verantwortlich sind und teils auch von den ausländischen Grünen Parteien unterstützt. (Klimaschutz) Das Ergebnis zeigt eine jüngere Umfrage, dass immer mehr Wähler bereit sind in Kauf zu nehmen die AFD zu Wählen, auch wenn pathologisch rechte Strömungen dominieren. Die Verwässerung des Begriffs Rechts und die Vorwürfe die Menschen, die eigentlich gemäßigt sind, ist brandgefährlich und hat den inneren Frieden in unserm Land massiv gestört. Die Ergebnisse sieht man an den Wahltagen.

 

Zu den Gemeinden. Ich kenne die Freikirchen Gemeinden aus der Vergangenheit und schon damals waren die Gemeinden in der Führung zumeist konservativ geprägt.  Das liegt wohl auch daran, dass viele Strömungen die in der Gemeinde waren aus Amerika kamen. Es liegt auch an der Bibel, denn man muss diese ganz schön verbiegen, um die Bibel für ein progressives Highlight zu halten. 

Gefährlich wird es immer, wenn man religiöse Anschauungen mit mit politischen vermengt. Das ist gefährlich und hat nichts mit links, oder rechts zu tun, sondern mit der Frage, welcher Grundgeist dahinter steckt.

Für mich stellt sich nicht die Frage der politischen Zuordnung der  grundsätzlichen Richtung, sondern vielmehr die Frage, wie weit ist die Haltung antisemitisch, -zionistisch,  bzw. philosemitisch, -zionistisch die Stimmung in der Gemeinde ist. Wobei ich, ohne näher darauf einzugehen, eine philosemitische Stimmung aus christlichen Endzeitphantasien entstanden, für einen Irrweg, der leicht in einer gefährlichen Richtung geht, halte.

orangsaya antworten
11 Antworten
MikeFromMUC
(@mikefrommuc)
Beigetreten : Vor 4 Jahren

Beiträge : 962

@orangsaya Dem oberen Teil möchte ich zustimmen. Das beobachte ich auch. Ich habe auch hier in anderen Diskussionen schon ein paarmal nachgefragt, ob rechts oder rechtsextrem gemeint war, wenn rechts gesagt wurde. 

mikefrommuc antworten
tristesse
(@tristesse)
Beigetreten : Vor 2028 Jahren

Beiträge : 20559

@mikefrommuc 

Dem oberen Teil möchte ich zustimmen. Das beobachte ich auch. Ich habe auch hier in anderen Diskussionen schon ein paarmal nachgefragt, ob rechts oder rechtsextrem gemeint war, wenn rechts gesagt wurde. 

 
Ich meinte jedenfalls rechtsextrem und nicht konservativ. Man könnte auch "islamfeindlich" sagen statt rechts, ich denke dann hat hier auch jeder / jede verstanden, was ich sagen will.
tristesse antworten
Deborah71
(@deborah71)
Beigetreten : Vor 22 Jahren

Beiträge : 29382

@orangsaya 

Gut den Unterschied zwischen rechts und rechtsextrem ausgearbeitet. 👍 

deborah71 antworten
Helmut-WK
(@hkmwk)
Beigetreten : Vor 22 Jahren

Beiträge : 10251

@orangsaya 

Die CDU ordnet sich seit rund 75 Jahren als Rechts basiert auf christlich liberalen Werten ein

Das stimmt nicht!

Die CDU hat sich immer als »Partei der Mitte« verstanden. In den 50-ern gab es rechts von ihr die F.D.P. und einige inzwischen verschwundene Kleinparteien, aber auch als die FDP die Pünktchen ablegte und sozialliberal wurde (stark vereinfacht!), hat sich die CDU weiter als Partei der Mitte bezeichnet.

Wenn man auch noch Politiker wie Helmut Schmitt, der eindeutig dem rechten Flügel zuzuordnen ist

So eindeutig ist das nicht - es hängt doch auch davon ab, wo man die Mitte sieht. Schmidt war natürlich im rechten Flügel der SPD, aber eben links von der »Partei der Mitte« (Selbstbeschreibung der CDU).

Es liegt auch an der Bibel, denn man muss diese ganz schön verbiegen, um die Bibel für ein progressives Highlight zu halten.

Das kommt darauf an, von welchem Themenfeld man redet. Zu Reichtum, also der Kritik an den reichen Ausbeutern und der Forderung, den eigenen Wohlstand mit den Armen zu teilen, gibt es in der Bibel fast nur »linke« Aussagen. Vele Fromme blenden aus, dass zum Thema »Geld und richtiger/falscher Umgang damit« mindestens genauso viel in der Bibel steht wie zum Thema »Sex und richtiger/falscher Umgang damit«.

Wobei ich, ohne näher darauf einzugehen, eine philosemitische Stimmung aus christlichen Endzeitphantasien entstanden, für einen Irrweg, der leicht in einer gefährlichen Richtung geht, halte.

Ich finde, gerade hier bei jesus.de lohnt es sich, darauf näher einzugehen.

hkmwk antworten
Tamaro
 Tamaro
(@tamaro)
Beigetreten : Vor 9 Jahren

Beiträge : 2055

@hkmwk 

Die CDU hat sich immer als »Partei der Mitte« verstanden...

Nur gilt das, was früher als politische "Mitte" galt, heute als rechts oder zumindest als eher rechts. Das ist das Problem.

Das gesamte Gefüge der Parteien hat sich über die letzten Jahrzehnte gesehen doch tendenziell eher nach links bewegt und zwar aufgrund des gesellschaftlichen Wandels, des Zeitgeistes, des erreichten Wohlstandes (soziale Einstellung kann man sich heute eher leisten) und der stärker wahrgenommenen Probleme infolge der Umweltbelastung.

 

tamaro antworten
DerElch
(@derelch)
Beigetreten : Vor 24 Jahren

Beiträge : 2139

@hkmwk 

Die CDU hat sich immer als »Partei der Mitte« verstanden.

Das ändert ja nichts daran, das sie das höchsten in Teilen der Merkelära erfüllt hat. Davor und danach war und ist die CDU eine mehr oder minder rechte Partei, zumal sie auf Bundesebene ausschliesslich mit der CSU im Gepäck zu haben ist.  

derelch antworten
Helmut-WK
(@hkmwk)
Beigetreten : Vor 22 Jahren

Beiträge : 10251

@derelch 

Ich hatte auf orangsaya geantwortet, der geschrieben hatte, dass sich die CDU lange als rechts verstanden hat. Aber das hat sie eben nicht, sondern stets (vor, während und nach Merkel) als Partei der Mitte.

Ob diese Selbsteinschätzung richtig war bzw. ist, ist ne andere Frage, die ich nicht diskutieren will.

hkmwk antworten
tristesse
(@tristesse)
Beigetreten : Vor 2028 Jahren

Beiträge : 20559

@orangsaya 

 

Was  mich an deiner Frage stört ist, wie bei deiner Frage, sie selbstverständlich,  der Begriff "rechts" als selbstverständliche  Schmähung verwendetet wird. 

"Schmähung" - was für ein starkes Wort, wow. Bisschen übertrieben, findest Du nicht?

Ich möchte eigentlich nicht in eine kleinkarierte Diskussion darüber ausbrechen, wer wo wie rechts ist oder konservativ, CDU oder nicht. Ich meinte in dem Fall rechtsextrem, bzw. islamfeindlich. Ich hatte angenommen, dass das aus der Eröffnung hervorgeht. Falls nicht, stelle ich das jetzt klar 😉 

tristesse antworten
lhoovpee
(@lhoovpee)
Beigetreten : Vor 10 Jahren

Beiträge : 3547

@orangsaya 

Die CDU ordnet sich seit rund 75 Jahren als Rechts

Sie hat das Wort Rechts dabei allerdings durch Bürgerlich ersetzt 😉 🤣  

lhoovpee antworten
Lucan-7
(@lucan-7)
Beigetreten : Vor 16 Jahren

Beiträge : 29478

@orangsaya 

Die CDU ordnet sich seit rund 75 Jahren als Rechts basiert auf christlich liberalen Werten ein

Das tut sie garantiert nicht mehr. Die CDU definiert sich als "Volkkspartei der Mitte". Und zwar aufgrund eben dieser Assoziation von "rechts" mit "rechtsextrem", weil es hier keine eindeutige Unterscheidung mehr gibt.

lucan-7 antworten
Helmut-WK
(@hkmwk)
Beigetreten : Vor 22 Jahren

Beiträge : 10251

@lucan-7 

Die CDU definiert sich als "Volkkspartei der Mitte".

Das ist allerdings nichts Neues, das war schon immer so.

hkmwk antworten
Gelöschtes Profil
Beiträge : 30188

@tristesse neuer trauriger Schlag unter der Gürtellinie:

Kretzschmar sagt anlässlich jeder zwölften Unterrichtsstunde, die in Bautzen ausfällt, er könne die Bildungsqualität nicht mehr garantieren und brachte das in Verbindung mit der Migrationskrise.

What the f....

 

Bin ich links grün, dass ich das als braune Gülle empfinde? Das ist offen rassistisch und es ist im nicht mal peinlich, SEIN Versäumnis der letzten Jahre (bzw 30 Jahre CDU)Migranten in die Schuhe zu schieben!

Da kannste echt CDU und AFD in einen Sack packen und ein paar Geschichtsbücher mit Taschenlampe hinterher werfen, dass die mal lesen müssen. Vom manchem Landrat kenn ich das nicht anders, aber vom sächsischen Ministerpräsidenten hätte ich was anderes erwartet.

 

Den Zusammenhang bzw Unterschied zwischen rechts und rechtsextrem check ich nicht Recht, der ist doch eher graduell?

Ist das "rechtsextrem"?

 

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Lucan-7
(@lucan-7)
Beigetreten : Vor 16 Jahren

Beiträge : 29478

@streptococcus 

Bin ich links grün, dass ich das als braune Gülle empfinde? Das ist offen rassistisch und es ist im nicht mal peinlich, SEIN Versäumnis der letzten Jahre (bzw 30 Jahre CDU)Migranten in die Schuhe zu schieben!

Was GENAU hat er denn gesagt...?

Migration und Flüchtlinge treffen Schulen in der Tat noch einmal ganz besonders hart. Die Schüler sollen nach Vorgaben so schnell wie möglich "integriert" werden, das heißt, sie werden in vorhandene Klassen gesteckt, wo meist schon Schüler mit anderem Migrationshintergrund vorhanden sind. Die Schüler sollen dann parallel deutsch lernen, und die Lehrer sollen alle zusammen unterrichten. Und am Ende können sie froh sein, wenn sie die Schüler zumindest dazu bringen nach vorne an die Tafel zu schauen.

Das Problem mit Schülern mit Migrationshintergrund ist weniger der Migrationshintergrund selbst, sondern dass die Lehrer mit einer Vielzahl kultureller Unterschiede konfrontiert sind, auf die sie sich gar nicht auf einmal einstellen können. 

Im Ergebnis findet ein Minimalunterricht auf dem kleinsten gemeinsamen Nenner statt... und das bedeutet, dass viele Schüler ihr Potential gar nicht nutzen können.

Und am Ende wundern wir uns, dass uns Fachkräfte fehlen...

lucan-7 antworten
Gelöschtes Profil
(@deleted_profile)
Beigetreten : Vor 4 Jahren

Beiträge : 30188

@lucan-7 es geht eigentlich nicht um Minimalunterricht, es fällt einfach jede 12. Stunde aus, weil die Lehrkräfte fehlen. Die fehlen nicht, weil die bösen Ausländer so viel Arbeit machen, sondern, wie sich seit vielen Jahren abzeichnet, dass die Ausbildungskapazität neuer Lehrkräfte das Ausscheiden alter nicht ausgleichen kann. Jeder vierte Abiturientel in Sachsen müsste Lehrer werden, um das Loch zu stopfen, weil mindestens ein Jahrzehnt nicht gehandelt wurde!

Gerade in ländlichen Gegenden - hier gibt's ne Hand voll nicht deutscher Kinder. Kinder, die kein Deutsch sprechen, sind vergleichsweise selten. Vielleicht ist das in Dresden, Leipzig und Chemnitz anders, aber selbst in Dresden: ein großer Teil auch der deutschen Kinder weisen bei Einschulung gravierende Entwicklungsdefizite auf, die alleine schon reichen, qualitativen Unterricht zu verhindern. Auch das liegt nicht an einer Migrationskrise. Derart monokausale populistische Thesen gehen nicht.

Die sächsische berichtete über den Zusammenhang Schulausfall, Qualität könne nicht mehr garantiert werden und Kretzschmar stelle den Zusammenhang zur Flüchtlingskrise her.

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Lucan-7
(@lucan-7)
Beigetreten : Vor 16 Jahren

Beiträge : 29478

@streptococcus 

Die sächsische berichtete über den Zusammenhang Schulausfall, Qualität könne nicht mehr garantiert werden und Kretzschmar stelle den Zusammenhang zur Flüchtlingskrise her.

Hat er denn gesagt, dass es aufgrund der Migration nicht genug Lehrer gibt...?

Das wäre natürlich Quatsch... na ja, mathematisch gesehen zwar nicht völlig falsch, aber doch zu simpel argumentiert.

Aber Tatsache ist, dass Schüler mit Migrationshintergrund die Schulen zusätzlich belasten und deshalb natürlich Auswirkungen haben, die häufig kaum berücksichtigt wurden.

Nur weil da jetzt ein Politiker in diesem Zusammenhang möglicherweise Blödsinn redet heißt das nicht, dass man jetzt so tun sollte als sei das kein zusätzliches Problem.

 

 

 

lucan-7 antworten
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Beigetreten : Vor 4 Jahren

Beiträge : 30188

@lucan-7 darf ich hier verlinken? Ich versuche es mal:

https://www.welt.de/politik/deutschland/article248106808/Scharfe-Kritik-an-Kretschmer-Aussage-ueber-Schueler-von-aussen.html

 

Sächsische.de“ hatte Kretschmer am Donnerstag nach einer Diskussion im Bautzener Schiller-Gymnasium mit den Worten zitiert: „Wir können die Qualität der Bildung nicht mehr garantieren, weil wir Schüler beschulen müssen, die von außen kommen.“

 

Das ist eindeutig und die Reaktion deutlich und richtig. Das erinnert mich sehr an die AFD Vertreterin: " dann kommen ja die Fremden hier her"

Der weiß, was bei Sachsen ankommt und wie man gewählt wird.

Ich gestehe,es regt mich sehr auf.

 

Edit: natürlich ist Integration von Kindern ohne Deutschkenntnisse eine Belastung, aber nicht und niemals Kern des Problems.

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Gelöschtes Profil
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Beigetreten : Vor 4 Jahren

Beiträge : 30188

By the way, es funktioniert auch nicht an Schulen mit geringem Anteil nichtdeutscher.

Das Gymnasium krankt zum Beispiel daran, dass viele Eltern meinen, ihre Kinder müssten aufs Gymnasium gehen, obwohl diese nicht die benötigten Vorraussetzungen erfüllen können. Das zieht in manchen Klassen das Niveau so weit runter, dass der Unterricht nicht wie nötig stattfinden kann, wenn er stattfindet. Gefühlt fällt bis zu 20% aus und der Lehrplan ist seit Jahren schon Utopie. Und dabei läuft's noch besser als anderswo, wenn ich richtig gehört habe...

 

Die Grundschule krankt an ihrer Einstellung zu Kindern und Leistung, die zwar in der DDR vielleicht funktioniert hat, weil Schule in ein größeres System eingebettet war, aber aktuell in Angesicht der Entwicklungsdefizite und der unpassenden Lebensrealität vieler Kinder nicht funktioniert.

Lehrermangel geht dort, die Grundschulen werden aufgefüllt mit Lehrern weiterführender Schulen.

In der Klasse eines meiner Kinder ist der Leistungsdurchschnitt an der unteren Grenze. Es gibt kaum 20 Schüler, es gibt einen Ukrainer, der seit 2 Jahren bald dort ist. Mehrere deutsche Kinder haben das Klassenziel Klasse 3 verfehlt, der Rest schafft es nicht, obwohl die äußeren Vorraussetzungen stimmen, die Grundfertigkeiten zu lernen und anzuwenden, selbst dann nicht, wenn das Buch vor ihnen liegt und sie schmulen dürfen. Nicht alle aber die Mehrheit zeigt gravierende Defizite.

Ich habe das Kind da raus geholt und schicke es jetzt woanders hin, ich konnte es am Ende nicht mehr dazu bewegen,in diese Schule zu gehen.

Und wenn ich Kretschmer frag, war's der ukrainische Junge 🤨 

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Gelöschtes Profil
(@deleted_profile)
Beigetreten : Vor 4 Jahren

Beiträge : 30188

Hab eine Freundin gefragt, was sie dazu denk. Die arbeitet an einer Hauptschule.  Es ist absurd und hat nichts mit ihrer Lebensrealität in der Schule zu tun.

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Lucan-7
(@lucan-7)
Beigetreten : Vor 16 Jahren

Beiträge : 29478

@streptococcus 

Das ist eindeutig und die Reaktion deutlich und richtig. Das erinnert mich sehr an die AFD Vertreterin: " dann kommen ja die Fremden hier her"

Der weiß, was bei Sachsen ankommt und wie man gewählt wird.

Ich gestehe,es regt mich sehr auf.

Das ist allerdings eine sehr doppelbödige Formulierung.

Auf der einen Seite wälzt es die Probleme auf die Migranten, was Quatsch ist, weil die Ursachen für die Probleme in den Schulen zum größten Teil woanders liegen.

Auf der anderen Seite verleitet es manche Leute zu der Behauptung, dass Migranten nichts zu den Problemen in der Schule beitragen... und das ist halt auch nicht richtig, Migranten aus unterschiedlichen Ethnien stellen eine zusätzliche Belastung des Schulsystems dar.

Aber das ist halt der Vorteil von Populisten - die können sicher sein, dass ihr Publikum nicht weiter differenzieren möchte...

 

lucan-7 antworten


Suzanne62
Beiträge : 7706
Veröffentlicht von: @lucan-7

Mit welchem Recht sollten wir Migranten eine bestimmte Gesinnung vorschreiben, wenn wir es bei den hier Geborenen auch nicht tun?

Mit dem Recht, mit dem man zwischen eigenen Staatsbürgern und solchen, die es nicht sind, unterscheidet. Deutsche kann man nun mal nicht abschieben, Ausländer aber schon. 

Man kann niemanden dazu zwingen, Juden bzw. den Staat Israel zu mögen. Aber dass bei Demos auf Israelischen Flaggen herumgetrampelt wird bzw. israelische Flaggen angezündet werden, dass mit erhobenen Fäusten "Tod, Tod Israel!" gebrüllt wird, das muss man nicht tolerieren. Und mit Sympathisanten der Hamas, der Hizbollah oder der des Islamischen Dschihad würde ich nicht anders verfahren als früher mit Sympathisanten anderer Terrororganisationen auch: Beobachtung durch den Verfassungsschutz und ggf. Ausweisung.

 

suzanne62 antworten
Suzanne62
Beiträge : 7706
Veröffentlicht von: @kantor

Auffällig ist, dass die arabischen Nachbarn Palästinenser nur allzugut kennen und keinen mehr davon haben wollen.

Das sage nicht ich, sondern z.B. niemand geringerer als der jordanische König:

Quelle:

In Nachbarländern unerwünscht: König Abdullah II.: "Keine Flüchtlinge in Jordanien, keine in Ägypten" - n-tv.de

https://www.n-tv.de/politik/Koenig-Abdullah-II-Keine-Fluechtlinge-in-Jordanien-keine-in-Agypten-article24469382.html

Man kann es ihnen nicht verdenken. Sie haben überall, wohin sie gekommen sind, für Unfrieden und Probleme gesorgt und die Gesellschaften ihrer Aufnahmeländer gründlich aufgemischt - siehe Libanon. Dass Ägypten sich das nicht antun will, verstehe ich gut.

 

 

suzanne62 antworten


Orangsaya
Beiträge : 3018
Veröffentlicht von: @hkmwk

Das stimmt nicht!

Was schreist du mit fetten und großen Buchstaben so laut? Ich frage mich schon länger, ob du mir widersprichst, um des Widerspruchs Willen und eigentlich den Dialog im Rahen eines Diskurs suchst, oder, weil du mich grundsätzlich für einen bösen Menschen hältst. Wie auch immer, ich von meiner Seite suche keine persönlichen Feindschaften.

Was für mich ein  Phänomen ist, ist für mich der Punkt, dass du dir nicht zu schade bist, ausgesprochen dumme Dinge zu sagen. Nun, es ist nichts Dummes, wenn man seine dumme Meinung sagt. Es ist sogar schlau, wenn man dies offen macht. Mich erstaunt und stellt vor einem Rätsel, weil deine intellektuellen Fähigkeiten und wohl auch dein Wissen ein weit höheres Niveau inne hat.

Natürlich ist die CDU eine Partei der Mitte. Das steht allerdings nicht im Wiederspruch zu der Tatsache, dass diese Partei rechts ist. Sie ist marktwirtschaftlich liberal und hat mit dem Haus, der daraus erwächst eine soziale Marktwirtschaft aufgebaut, die nicht links ist, sondern im weiteren Sinne eine christlich Grundlage hat. Diese Spuren der sozialen Marktwirtschaft sind, bei Bismarck (tendenziös pietistisch angefangen, über die Zentrumspartei (tendenziös katholisch), konservativ, aber auch bis heute innovativ. Diese wenigen Merkmale für rechts, gehören zur CDU. Auch die Farbe der CDU bekennt sich zu rechts. sie ist schwarz (damit ist nicht der italienische Faschismus gemeint.  zu links gehört die Farbe rot. Die Mitte ist kein Gegenpol zu rechts, oder links, sondern die Mitte steht für gemäßigt, aber auch für die Größe der Zustimmung in der der Gesellschaft. Die Diskussion um die Mitte der Gesellschaft hat meiner Erinnerung Helmut Kohl während des Urlaub Interviews losgebrochen und meinte am Wolfgangsee die CDU sei eine Partei der Mitte. Er hat sich dabei aber nie von den rechten Grundlagen seiner Partei distanziert. Da die Mitte inhaltlich nicht nur vernünftig gemäßigt bedeutet, sondern auch die breite und überparteiliche Zustimmung der Gesellschaft beinhaltet, zogen einige Parteien nach, sie legten auf einmal auch Wert darauf in der Mitte zu stehen. Das in zwei von den Politikern in zwei Varianten verkauft. Einmal bewegen sie sich von der Mitte nach links, oder Rechts, oder sie bewegen sich von rechts/ links in die Mitte. Das ist ein Unterschied.  

Falls du mir darauf antwortest und diese Antwort hat die qualitativ genauso Substanz, wie deine vorige werde ich die eher nicht darauf antworten. Auch theoretische Argumentationsketten, brauchen ein bisschen Hintergrund.  

orangsaya antworten
2 Antworten
AleschaMod
Moderator
(@aleschamod)
Beigetreten : Vor 18 Jahren

Beiträge : 640

@orangsaya 

Was für mich ein  Phänomen ist, ist für mich der Punkt, dass du dir nicht zu schade bist, ausgesprochen dumme Dinge zu sagen. Nun, es ist nichts Dummes, wenn man seine dumme Meinung sagt. Es ist sogar schlau, wenn man dies offen macht. Mich erstaunt und stellt vor einem Rätsel, weil deine intellektuellen Fähigkeiten und wohl auch dein Wissen ein weit höheres Niveau inne hat.

Gelbe Karte. Du weißt sicher selbst, dass Du Dich damit außerhalb der Charta bewegst. 

aleschamod antworten
Helmut-WK
(@hkmwk)
Beigetreten : Vor 22 Jahren

Beiträge : 10251

@orangsaya 

Was schreist du mit fetten und großen Buchstaben so laut?

Weil du etwas wiederholt hast, was ich schon einmal widerlegt habe. Du magst die CDU als rechts einordnen - gemäß deiner politischen Landkarte. da werde ich nicht widersprechen, bis zu einem gewissen Grade sogar ausdrücklich zustimmen. Aber sich selbst hat die CDU immer als Partei der Mitte eingeordnet. Du wirst kein Statement von der CDU finden, in dem das grundlegend anders gesehen wird. Bei der CSU sieht das ein wenig anders aus …

Natürlich ist die CDU eine Partei der Mitte. Das steht allerdings nicht im Wiederspruch zu der Tatsache, dass diese Partei rechts ist

Erstens hast du das Thema gewechselt. Ich habe darüber geschrieben, wie die CDU sich selbst sieht und schon immer gesehen hat. Jetzt sprichst du darüber, was sie ist (im Klartext: Wie du sie enordnest). Zwischen Selbst- und Fremdwahrnehmung kann es Unterschiede geben.

Mag sein, dass in deiner Aussage kein Wiederspruch ist, aber ein Widerspruch ist es schon. Links-Rechts-Mitte sind keine voneinander unabhängigen Bezeichnungen, sondern bilden ein politisches Koordinatensystem. Und da kann man nicht an zwei »Orten« gleichzeitig sein.

Also was willst du sagen? Die CDU ist halbrechts, halbmitte, also weder wirklich rechts noch wirklich in der Mitte? Oder dass ihre Bandbreite so groß ist, dass die Mitte und rechts zugleich abdeckt? Oder wie oder was?

Auch die Farbe der CDU bekennt sich zu rechts. sie ist schwarz

Laut Wahlplakaten ist die Farbe der CDU rot 😉 Darüber habe ich mich schon als junger Mensch amüsiert, zumal die Farbe der SPD damals orange war - die CDU links von der SPD? 😀 🤣 😆 🤣 😀 

Und die CSU ist weiß-blau.

»Schwarz« ist wieder ne Fremdbeschreibung, die historisch nicht mit Rechts, sondern mit katholisch zu tun hat. So wurde schon das Zentrum bezeichnet, bei dem der Name schon sagt, dass es nicht rechts ist 😉 Womit wir wieder beim Unterschied zwischen Eigen- und Fremdwarnehmung wären. Gut, die CDU hat sich gegen »schwarz« nie gewehrt, aber wie gesagt: Ich kenne kein CDU-Plakat, wo die Farbe Schwarz betont wurde. Insbesondere die Buchstaben C, D und U sind immer rot (außer in Schwarzweißdrucken natürlich).

Die Diskussion um die Mitte der Gesellschaft hat meiner Erinnerung Helmut Kohl während des Urlaub Interviews losgebrochen und meinte am Wolfgangsee die CDU sei eine Partei der Mitte

Damit hat er nur wiederholt, was aus der CDU auch früher schon zu hören war. Vielleicht eine Zeit lang nicht mehr, aber das sich die CDU selbst als rechts eingeordnet hat - dafür hätte ich gerne ein Zitat von einem maßgeblichen CDU-Politiker.

Falls du mir darauf antwortest und diese Antwort hat die qualitativ genauso Substanz, wie deine vorige werde ich die eher nicht darauf antworten

Auf die Qualität deines Beitrages bin ich indirekt oben schon eingegangen, mehr brauche ich dazu nicht zu sagen.

hkmwk antworten
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