Rechtsruck in der deutschen Christenlandschaft
Hallo Jesus.de,
ich beobachte mit zunehmender Besorgnis, wie sich momentan ein regelrechter Rechtsruck durch die deutsche (und besonders auch christliche) Landschaft zieht. Aktuell natürlich durch den Israelkonflikt hervor gerufen hört man vermehrt Stimmen gegen den Islam und Ausländer, früher eher hinter vorgehaltener Hand, jetzt schon mutiger. Man meint sich pro Israel zu positionieren, indem man gegen die Moslems wettert. Das zieht Diskussionen über die Flüchtlingspolitik mit sich, aber natürlich ist keiner (?) "rechts" oder hat was "gegen Ausländer", aber die Richtung ist bei vielen offensichtlich. Da wird gegen Menschen, die es wagen, einfach nur ein wenig zu differenzieren gehetzt, sie seien "Hamasfreundlich" und so weiter und so fort. Das sehe ich auch hier im Forum momentan.
Mich berunruhigt das. Machen wir den Fehler, aus Angst, nicht "israelfreundlich" genug zu sein, Moslems auszugrenzen und vorzuverurteilen? Nicht jeder Moslem in diesem Land verteilt Bonbons und randaliert "Israel-Kindermöder" skandierend durch unsere Städte. Hier in meiner Area gibt es übrigens keinerlei Demonstrationen gegen die Israel-Solidarisierungen und Türken, Araber, Syrer, etc. sind einfach unauffällig.
Wie geht es Euch dabei, was sind Eure Erfahrungen?
Ich freue mich über eine sachliche und friedliche Diskussion.
Trissi
Veröffentlicht von: @tristesseHallo Jesus.de,
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Hier in meiner Area gibt es übrigens keinerlei Demonstrationen gegen die Israel-Solidarisierungen und Türken, Araber, Syrer, etc. sind einfach unauffällig
Wie geht es Euch dabei, was sind Eure Erfahrungen?
Ich freue mich über eine sachliche und friedliche Diskussion.
Trissi
Ich wohne in einer sehr kirchlich geprägten Gemeinde und auch wenn ich selber schon seit über 40Jahren keiner Konfession mehr angehöre, schätze ich doch das kirchliche Engagement in der Flüchtlingshilfe.
Aber auch dadurch, dass hier bei uns die Menschen, eher dezentral untergebracht werden, gab es bisher nur wenig Ärger. Ich habe nicht nur aber doch ganz klar überwiegend positive Erfahrungen gemacht.
Nichtsdestotrotz erwarte ich ein härteres Durchgreifen. Es ist für mich nicht hinnehmbar, dass „Schutzsuchende“ unsere Gesetze unterwandern und uns frech auf der Nase herumtanzen. Hier muss ganz klar die Spreu vom Weizen getrennt werden. Wehret den Anfängen, kann ich da nur sagen. Es ist hinnehmbar, dass eine Minderheit insgesamt ein schlechtes Licht auf alle Flüchtlinge wirft.
Mein bester Freund samt Familie sind übrigens Muslime. Er sagt heute noch, dass es gut war, dass wir auf die Familie zugegangen sind und er sich nicht von seinen Landleuten hat abbringen lassen, dieses zuzulassen.
Nichtsdestotrotz erwarte ich ein härteres Durchgreifen. Es ist für mich nicht hinnehmbar, dass „Schutzsuchende“ unsere Gesetze unterwandern und uns frech auf der Nase herumtanzen. Hier muss ganz klar die Spreu vom Weizen getrennt werden. Wehret den Anfängen, kann ich da nur sagen.
Es ist in unserem Land zwar nicht erwünscht, aber dennoch erlaubt, Antisemit zu sein. Es ist auch erlaubt, sich entsprechend zu äußern, und die Meinungsfreiheit erlaubt auch eine Zustimmung zu den Positionen der Hamas.
Zwar hat eine solche öffentlich geäußerte Zustimmung auch ihre Grenzen, und es gibt in der Tat einen Bereich, in dem sich die Leute strafbar machen würden - aber zu einem gewissen Teil müssen wir so eine Meinungsäusserung wohl aushalten. Das gehört zu einem demokratischen Rechtsstaat dazu.
Natürlich sollte das ein Anlass sein, einmal genauer hinzuschauen, wie sehr sich Menschen mit Migrationshintergrund eigentlich in unsere Demokratie einfügen... und wir müssen feststellen, dass ein Arbeitsplatz allein und das Bezahlen von Steuern dafür wohl nicht ausreichen.
Andererseits: Mit welchem Recht sollten wir Migranten eine bestimmte Gesinnung vorschreiben, wenn wir es bei den hier Geborenen auch nicht tun?
Die Sache stellt sich auf den zweiten Blick nicht so einfach dar, wie sie scheint...
Veröffentlicht von: @tristesseHallo Jesus.de,
ich beobachte mit zunehmender Besorgnis, wie sich momentan ein regelrechter Rechtsruck durch die deutsche (und besonders auch christliche) Landschaft zieht. Aktuell natürlich durch den Israelkonflikt hervor gerufen hört man vermehrt Stimmen gegen den Islam und Ausländer, früher eher hinter vorgehaltener Hand, jetzt schon mutiger. Man meint sich pro Israel zu positionieren, indem man gegen die Moslems wettert. Das zieht Diskussionen über die Flüchtlingspolitik mit sich, aber natürlich ist keiner (?) "rechts" oder hat was "gegen Ausländer", aber die Richtung ist bei vielen offensichtlich. Da wird gegen Menschen, die es wagen, einfach nur ein wenig zu differenzieren gehetzt, sie seien "Hamasfreundlich" und so weiter und so fort. Das sehe ich auch hier im Forum momentan.
Mich berunruhigt das. Machen wir den Fehler, aus Angst, nicht "israelfreundlich" genug zu sein, Moslems auszugrenzen und vorzuverurteilen? Nicht jeder Moslem in diesem Land verteilt Bonbons und randaliert "Israel-Kindermöder" skandierend durch unsere Städte. Hier in meiner Area gibt es übrigens keinerlei Demonstrationen gegen die Israel-Solidarisierungen und Türken, Araber, Syrer, etc. sind einfach unauffällig.
Wie geht es Euch dabei, was sind Eure Erfahrungen?
Ich freue mich über eine sachliche und friedliche Diskussion.
Trissi
ENTSCHULDIGUNG, ich bin auf den falschen Knopf gekommen, finde aber nicht, wie man diesen Beitrag löschen kann.
Du kannst den Beitrag nicht selbst löschen. Das kann nur der Moderator. Schreib ihn einfach an über das Alarmdreieck in deinem post. Dann hat er/sie auch gleich den Ort, wo er/sie gefragt ist.
Hej @kantor
fürs nächste Mal: Man kann den Beitrag nur 5 Minuten lang bearbeiten oder löschen nach Abschicken. - Sonst, wie deborah schon anmerkte, kann es nur der Moderator (wo kämen wir hin, wenn man zu jederzeit alles wieder löschen könnte, was jeder so mal gesagt hat?) - Wenn du also versehentlich mal wieder was klickst - gibt es 5 Minuten Zeit. 🙂 (rechts unten sind ja Symbole und da ist ein "Bearbeiten-Symbol" und ein "Mülleimer-Symbol" zu den drei anderen, die immer da sind)
@tristesse Bei Himmlisch-Plaudern wurde jetzt der Thread. "negative Erfahrungen mit Muslimen" geschlossen.
Veröffentlicht von: @tamaro
Dieses Forum braucht unbedingt Moderatoren!
Fände ich aber seltsam, von Null auf Hundert gleich zum Moderator aufzusteigen. 😀
Off topic
Wieso? Es geht um Wissen, menschl. Reife u Sachlichkeit im Ton, um auf die Einhaltung der Forenregeln zu achten.
Kann auch von Nutzen sein, wenn jemand Forenerfahrung hat, von aussen kommt und emotional unbelastet ggü den Teilnehmern agiert.
Wieso? Es geht um Wissen, menschl. Reife u Sachlichkeit im Ton, um auf die Einhaltung der Forenregeln zu achten.
Wenn jemand neu in einem Forum ist, weiss aber ja noch niemand, wie ein User funktioniert. Ganz zu schweigen von politischen Ansichten oder der Ausrichtung betreffend des Glaubens.
Wir hier können Helmut ein wenig einschätzen, aber woanders müsste er sich das Vertrauen vielleicht erstmal erarbeiten. Zudem fände ich es sehr schade, wenn er durch diese Funktion bedingt wahrscheinlich weniger häufig hier auftauchen würde. 🙂
Sorry @hkwmk, dass ich hier ungefragt über dich schreibe. Übrige Kommentare diesbezüglich überlasse ich deshalb nun dir.
Off topic
Wir hier können Helmut ein wenig einschätzen, aber woanders müsste er sich das Vertrauen vielleicht erstmal erarbeiten.
Wie ich meine, mich zu erinnern, müsste sich der Willige den anderen Moderatoren vorstellen u würde dann in ihre Reihen aufgenommen oder nicht.
Alles andere ist eher ein sachliches Regelwerk u schwerwiegende Entscheidungen treffen Moderatoren gemeinsam.
Aber das ist natürlich ein Argument, Helmut dieses Amt nicht aufzuschwatzen.
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Zudem fände ich es sehr schade, wenn er durch diese Funktion bedingt wahrscheinlich weniger häufig hier auftauchen würde. 🙂
Fände ich aber seltsam, von Null auf Hundert gleich zum Moderator aufzusteigen. 😀
Fände ich auch. Und zur Zeit habe ich zu viel zu tun, um mich da anzumelden. Vielleiiicht irgendwann.
Ich sollte grundsätzlich mich in Foren etwas zurückhalten und mehr ins reale Leben gehen …
@tristesse, hallo!
Ich geh ja nun schon seit Ewigkeiten nicht mehr raus, habe aber neulich mal wieder in eine Flaschbier-Kneipe reingespinkst. Und als ich mich irgendwann mal akklimatisiert hatte, hab ich einfach mal gefragt: "Wie ist denn die politische Stimmung hier so? Ist Politik überhaupt ein Thema oder sagt ihr, 'Politik gehört nicht in die Kneipe sondern nachhause'?"
Die Antwort war eher schmallippig; Zuwanderung sei schon manchmal Thema aber nie überbordend. Es scheint also nie heftig oder laut diskutiert zu werden und das Massaker gegen Israel wurde gar nicht erwähnt.
In meiner Orts-Facebook-Gruppe lese ich auch nichts dazu. Gar nichts. Das muss nicht heißen, dass das hier nicht stattfindet, aber augenscheinlich ist das nicht Thema Nr. 1.
Meine persönliche Meinung zu Zuwanderung hat sich seit 2015 geändert. Und was Israel angeht habe ich eine eindeutige Meinung pro Israel.
Beste Grüße,
Holger