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Spritpreis erhöhen zielfführend im Klimawandel?

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Anonymous
 Anonymous
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Was meint Ihr?
Wäre eine Spritpreiserhöhung in dieser Preisklasse wirklich zielführend?"
"70 Cent mehr" steht in den Schlagzeilen.

Mein erster Gedanke dazu:
1.Müssten dann bei uns die Busse öfter und zuverlässiger fahren (genügend Platz zum Sitzen, pünktlichere Fahrten, häufigere und längere Fahrzeiten), mit Anschnallgurten auch für "nicht so lange" Fahrten!
2. Dürfte der ohnehin schon recht teure Preis einer Busfahrt dann nicht noch mehr erhöht werden mit der (gerechtfertigten?) Begründung, dass ja nun auch für die Busunternehmer der Preis gestiegen ist pro Fahrt!

Das beißt sich in den Schwanz, wie man bei uns so sagt?

Und wer täglich fahren MUSS, weil sein Arbeitsplatz anders nicht gut erreichbar sein wird, geschweige denn in einer annehmbaren Zeit (!), oder seine Kinder zeitnah und schnell zu verschiedenen Arztterminen müssen in der eigenen und anderen Stadt, der wird da nur draufzahlen ohne wirklich umsteigen zu können.

https://www.tagesschau.de/inland/umweltbundesamt-studie-101.html

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Anonymous
 Anonymous
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Ich kann mich an Zeiten erinnern, da kostete der Liter Benzin unter einer Mark. Damals forderten die Grünen, er müsste mindestens 5 Mark kosten der Umwelt zuliebe.

Heute kostet der Liter 1,50 Euro, das ist dreimal soviel. Wird deshalb weniger gefahren? Wir haben uns an die hohen Spritpreise gewöhnt und irgendwie finanzieren wir sie auch für die Strecken, die wir fahren.
Ich denke, dass das bei 2,20 Euro auch nicht anders wäre. Dann spart man eben noch ein wenig an den Lebensmitteln und kauft Hackfleisch für 2,50 das Kilo bei Lidl...

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Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 1 Sekunde

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Veröffentlicht von: @leserin725

da kostete der Liter Benzin unter einer Mark. D

Veröffentlicht von: @leserin725

Heute kostet der Liter 1,50 Euro

Gestern hab ich noch für 1,30 getankt... Allerdings haben wir ja inzwischen eine hohe Variabilität bei den Preisen, mit einer Schwnakungsbandbreite von bis zu 20 Cent/Liter.

Den Spritpreis von 1 DM / Liter muss man allerdings auch in Relation zu den damaligen Verdiensten setzen.

ja, ich weis, es ist von Bild aber ich dneke mal die Zahlen kommen nicht ganz aus St. Fantasien

https://www.bild.de/geld/wirtschaft/benzinpreis/wie-viel-auto-kilometer-kann-ich-mir-leisten-45888020.bild.html

Im besten Jahr, 1998, konnte man schon nach 4 Stunden und 14 Minuten Arbeit den 60-Liter-Tank füllen. Im schlechtesten Jahr, 2012, musste man 6 Stunden und 22 Minuten dafür arbeiten.

Leider geht das nur bis in die 90iger. Eine Relation zu den 70igern wäre da interessant.

Hinzu kommt ja noch all das andere

Versicherung, TÜV, Preise für Reperaturen, Verschleissteil uvm.

Veröffentlicht von: @leserin725

2,20 Euro

Wenn ich mit meienr Familie irgendwo im ländlichen Raum lebe und arbeit aber 40-50-60 km weiter entfernt, dann ist es egal ob der Sprit 1,30 oder 2,30 kostet. Ich muss ihn bezahlen, wenn ich zur arbeit will.

Buslinien richten sich nicht von heute auf morgen ein, Wohnungen bauen sich in dne Städten nicht über Nacht und es dauern jahrzehnte in diesem Land, wenn mal eine S Bahn verlängert oder neu gebaut wird.

Insofern ist eine reine Steeurerhöhung ... ups Bepreisung... nichts anderes als Abschöpfung und Reduzierung von verfügbarem Einkommen bei dem

a) der Staat keinerlei Gegenleistung erbringt
und
b) ich natürlich in der Regel sehen muss, wo ich das Geld an anderer Stelle einspaare

und wenn es dann halt

Veröffentlicht von: @leserin725

Hackfleisch für 2,50 das Kilo bei Lidl...

mit nem Paket Billignudeln als Mittag-/Abendessen für die Familie wird, dann ist das so..

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mrb-II
 mrb-II
(@mrb-ii)
Beigetreten : Vor 19 Jahren

Beiträge : 954
Veröffentlicht von: @leserin725

Ich kann mich an Zeiten erinnern, da kostete der Liter Benzin unter einer Mark. Damals forderten die Grünen, er müsste mindestens 5 Mark kosten der Umwelt zuliebe.

dass ein liter benzin 1mark kostete, war aber10 jahre bevor die grünen den 5 mark/liter-beschluss fasten.

mrb-ii antworten
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Beigetreten : Vor 1 Sekunde

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Veröffentlicht von: @leserin725

Ich denke, dass das bei 2,20 Euro auch nicht anders wäre.

Möglicherweise wäre das so. Das Mehr an Steuern könnte der Staat in den ÖPNV oder in Radinfrastruktur stecken. Dann haben auch wieder alle was davon.

Schönen Abend
Bubu

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Anonymous
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Beigetreten : Vor 1 Sekunde

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Veröffentlicht von: @bububaer

Möglicherweise wäre das so. Das Mehr an Steuern könnte der Staat in den ÖPNV oder in Radinfrastruktur stecken. Dann haben auch wieder alle was davon.

Ja, wenn er das dann täte, wäre das ja sinnvoll. In dem Moment wo der ÖPNV günstiger als das Auto und gleichzeitig von den Taktzeiten her auch attraktiver würde, würde sicher mancher umsteigen (siehe Leute in den Großstädten).
Hier auf dem flachen Land ist das noch Zukunftsmusik. Wir haben jetzt erstmal "Mitfahrbänke" bekommen. Solange nur alle Stunde mal ein Bus fährt, vielleicht für manchen auch eine Alternative. Ich bin gespannt, wie das angenommen wird.

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Anonymous
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Beigetreten : Vor 1 Sekunde

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Jede Stunde ein Bus? Da können wir im Allgäu vielerorts nur träumen. Da fahren vormittags 3-4 Schulbusse und das wars dann.

Solang ich das gesundheitlich kann, werde ich das Fahrrad nehmen. Damit bin ich zeitlich unabhängiger, umweltfreundlich und gesund unterwegs 😊

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Anonymous
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(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 1 Sekunde

Beiträge : 0
Veröffentlicht von: @bububaer

Jede Stunde ein Bus? Da können wir im Allgäu vielerorts nur träumen. Da fahren vormittags 3-4 Schulbusse und das wars dann.

Auch nicht überall, aber es wird langsam. Der Landkreis bemüht sich in der Hinsicht schon. Es gibt auch Rufbusse für Strecken, die nicht so stark frequentiert sind. Problematisch ist es abends, nach 20 Uhr kommt man nicht mehr nach Hause.

Veröffentlicht von: @bububaer

Solang ich das gesundheitlich kann, werde ich das Fahrrad nehmen. Damit bin ich zeitlich unabhängiger, umweltfreundlich und gesund unterwegs 😊

Ja das ist sicher eine Alternative, wenn man gesundheitlich noch fit ist. Im Allgäu dürfte das aber auch eine ganz schöne Kondition verlangen, bergauf, bergab.
Und leider ist, zumindest hier, das Radwegnetz längst nicht ausgebaut. Auf engen vielbefahrene Straßen mit Lastwagen möchte ich da lieber nicht mit dem Rad unterwegs sein.

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Anonymous
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Beigetreten : Vor 1 Sekunde

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Veröffentlicht von: @leserin725

Ja das ist sicher eine Alternative, wenn man gesundheitlich noch fit ist. Im Allgäu dürfte das aber auch eine ganz schöne Kondition verlangen, bergauf, bergab.
Und leider ist, zumindest hier, das Radwegnetz längst nicht ausgebaut. Auf engen vielbefahrene Straßen mit Lastwagen möchte ich da lieber nicht mit dem Rad unterwegs sein.

Stimmt, die Kondition braucht man, bekommt sie aber auch. Als ich vor ungefähr 7-8 Jahren den Zweitwagen verkauft habe - auf Anraten meines Kardiologen (ich soll mich deutlich mehr bewegen) wusste ich noch nicht so recht, auf was ich mich damit eingelassen habe. Ich wusste aber, wenn ich es mir nur vornheme, wird das nix - ich brauch einen gewissen Zwang oder Druck damit anzufangen.
Aber ich hab die Herausforderung angenommen und in den ersten zwei Jahren etwa 20 kg abgenommen, meine Kondition um ein Vielfaches gesteigert und damit ganz neue Lebensqualität gewonnen. Ich weiß, dass der Anfang echt schwer sein kann, mit meinen Anfangs 112 kg war das für mich auch hart. Damals waren 20 km in der Ebene für mich schon ein satter Tagesausflug. Eine Runde mit 60 km und 800 hm ist heute eine schöne Feierabendrunde und beim Großeinkauf ziehe ich durchaus auch mal 80 kg im Anhänger nach Hause (einfache Strecke ca. 11 km). Mein letztes EKG hat sogar meinen Kardiologen richtig überrascht...

Wer will, findet einen Weg - wer nicht will, findet Gründe...

Ich kann jedem Empfehlen die Herausforderung anzunehmen. Davon profitiert der eigene Körper, die Gesundheit, die Seele (wegen "vorgezogenem" Feierabend) und die Umwelt.

Schönen Abend
Bubu

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Ungehorsam
(@ungehorsam)
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Schöne Geschichte. Nimmst du denn an der Aktion von AOK und ADFC "Mit dem Rad zur Arbeit" teil?

ungehorsam antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 1 Sekunde

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Die letzten zwei Jahre hab ich da auch teilgenommen. Auch beim Stadtradeln bin ich für zwei Kommunen mit am Start 😊

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Anonymous
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(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 1 Sekunde

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Hach, das dachte ich auch und fuhr mit dem Jüngsten an einem Sonntag "just for fun" eine Stunde lang mit dem Fahrrad spazieren, nur eine harmlose Autobahnbrücke hoch.
Danach war mein Knie nie mehr so wie vorher, und das Fahrradfahren musste ich aufgeben.
Daher würde uns eine Benzinpreiserhöhung gerade richtig treffen, da ich zu jedem Sch... gefahren werden muss.
Bus fahren geht, ja. Und bei uns sicher besser als bei vielen Anderen, aber trotzdem bleibt es zeitaufwändiger und umständlicher, bei schlechtem Wetter auch ein ziemlicher Weg hier erstmal dorthin zu kommen.
Ja, lieber Fahrrad fahren war mein Traum, alleine mal zum Einkaufen, in die Stadt, mit dem nun älteren Jüngsten unterwegs sein, usw.
Bus kostet immens, und der Zeitaufwand wie gesagt nervt genau so wie die unmöglichen Verhältnisse im Bus.
Manche fahren wie .... und das ruckelt und wackelt ständig, dass man sich festhalten muss um nicht vom Sitz zu rutschen.
Wenn man noch nicht sitzt, fahren manche trotzdem so rasant ruckartig los, aua.
Dass ich letztens mein rechtes Knie gestoßen habe, dass es einen blauen Fleck gab, war zwar meiner Ungeschicktheit zuzuschreiben, als er losfuhr und ich auf den engen Sitz kletterte ganz vorne, weil mein Jüngster die andere Seite gewählt hat.
Aber mit Auto wäre mir das nicht passiert.
Ungemütlich und wenn man nicht gesund ist auch anstrengend.
Mit Kinderwagen bin ich schon gar nicht mehr gefahren, nachdem eines meiner Kinder samt Kinderwagen (festgestellte Handbremse) quer durch den Bus gerutscht ist gegen die Tür.
Ist nichts passiert damals, aber es gab da auch noch Treppenbusse, und wenn wir so einen erwischt hätten...
Fahrrad oder Auto, ja, Busse sind keine gute dauerhafte Alternative.

Wenn so ein Tourette-Kind durch den ganzen Bus quietscht, ist es ehrlich gesagt auch besser Auto zu fahren als das aushalten zu müssen, egal wie freundlich manche Mitmenschen da sind.

Manchmal, an guten gesunden Tagen und gutem Wetter - und dann noch eine(r) der ruhigeren Busfahrer, bei denen man nicht ständig droht vom Sitz zu rutschen bei Kurven oder beim Bremsen - dann genieße ich es auch, zum Bus zu laufen, dort dann zum Kind abholen zu laufen, dort dann wieder zurück und zu Hause auch noch mal laufen, Bewegung tut ja allen gut (und aufgedrehten Kindern die ständig über dem Limit agieren sowieso).

Aber wie gesagt, das sind eher Ausnahmen.

lG
Karibu

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Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 1 Sekunde

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Das tut mir richtig leid für dich. Und es ist mir auch klar, dass nicht jeder so leben kann wie ich. Ich kenne aber auch genug Menschen, die das ganze Wochenende unterwegs sind, beim Klettern, beim Bootfahren, beim Mountainbiken, usw. aber sonst jeden Meter mit dem Auto fahren. Und dass die Öffentlichen auch nicht in jeder Gegend eine Lösung sind, leuchtet mir ein.
Aber stell dir vor, wenn die, die es können, aufs Rad umsteigen - dann hast sogar du ziemlich freie Straßen. Die Luft und die Lärmbelastung in den Städten wären besser. Und die, die wirklich aufs Auto angewiesen sind, hätten endlich freie Straßen. Wäre das nicht super?

Schönen Abend
Bubu

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Ungehorsam
(@ungehorsam)
Beigetreten : Vor 4 Jahren

Beiträge : 3336

Und die, die wirklich aufs Auto angewiesen sind, hätten endlich freie Straßen. Wäre das nicht super?

Nein, die meckern dann über die vielen Radfahrer, die den schnelleren Autoverkehr aufhalten. Das erlebe ich immer wieder, wenn ich mit meinen Fahrgästen vom Land nach Göttingen fahre. Denen sage ich dann, sie sollen sich mal vorstellen, wie es wäre, wenn die Radfahrer alle mit dem Auto fahren würden. Dann sind sie plötzlich ganz still.

ungehorsam antworten
Alescha
(@alescha)
Beigetreten : Vor 20 Jahren

Beiträge : 6072

Ich meckere nur über die Radfahrer, die auf der Straße rumfahren statt den parallel zur Straße verlaufenden Radweg zu nutzen.
Mir unbegreiflich. Wenn ich Rad fahre bin ich froh, nicht auf der Straße fahren zu müssen.

alescha antworten
Ungehorsam
(@ungehorsam)
Beigetreten : Vor 4 Jahren

Beiträge : 3336

Das kann unterschiedliche Gründe haben.
Die schnelleren Radfahrer kommen auf dem schmalen Radweg wegen Behinderung durch Gegenverkehr und langsamere Kollegen nicht schnell genug voran.
Im Winter werden die Radwege oft gar nicht oder zu spät geräumt und gestreut.
Oftmals sind die Radwege in schlechtem Zustand.
Gerade an Kreuzungen und Einmündungen werden Radfahrer auf Radwegen oft übersehen, auf der Fahrbahn ist es dann tatsächlich sicherer. Klingt paradox, ist aber so.

Die meisten ungeübten Radfahrer fahren, wenn es keinen Radweg gibt, auf der Fahrbahn am äußersten rechten Rand. Das ist verkehrt! Denn wenn ein Auto ohne ausreichend Seitenabstand überholt (was leider die Regel ist), bleibt nur noch der Graben zum Ausweichen.
Fährt man mittiger auf der Fahrbahn, zwingt man die Autofahrer zu mehr Seitenabstand und im Notfall ist immer noch Platz nach rechts zum sicheren Ausweichen.

ungehorsam antworten
Alescha
(@alescha)
Beigetreten : Vor 20 Jahren

Beiträge : 6072
Veröffentlicht von: @ungehorsam

Die schnelleren Radfahrer kommen auf dem schmalen Radweg wegen Behinderung durch Gegenverkehr und langsamere Kollegen nicht schnell genug voran.

Ich habe das schon beobachtet wenn der Radweg auf Kilometer nicht benutzt war, also Behinderung durch Gegenverkehr und langsamere Kollegen nicht gegeben war.

Veröffentlicht von: @ungehorsam

Im Winter werden die Radwege oft gar nicht oder zu spät geräumt und gestreut.

Dann würde ich das ja verstehen. Aber im Frühling/Sommer?

Veröffentlicht von: @ungehorsam

Oftmals sind die Radwege in schlechtem Zustand.

Ich freue mich ja, daß der Radweg zu unserem Nachbarort gerade komplett neu gemacht wird. Aber auch davor war der durchaus befahrbar.
Aber vermutlich haben die Rennradler tatsächlich Angst um ihre superschmalen Reifen. 😐

Veröffentlicht von: @ungehorsam

Gerade an Kreuzungen und Einmündungen werden Radfahrer auf Radwegen oft übersehen, auf der Fahrbahn ist es dann tatsächlich sicherer. Klingt paradox, ist aber so.

Das Problem kenne ich als Motorradfahrer auch - die werden ja auch gerne übersehen. Bei Unfällen Auto vs. Motorrad sind ja in rund 3 Viertel der Fälle die Autofahrer schuld. Der Klassiker: Dem Motorrad die Vorfahrt genommen.
Allerdings wäre ich als Motorradfahrer auch fast mal in ein Fahrrad reingefahren. Nicht etwa, weil ich zu schnell unterwegs gewesen wäre, wie es Motorradfahrern ja gerne unterstellt wird. Die waren in einer Gruppe unterwegs, und der Radfahrer vor mir meinte, ohne mal nach hinten zu gucken, seinen Kollegen überholen zu müssen.

Das ist halt auch so ein Problem: Manche Radfahrer interessieren sich auch nicht sonderlich für die Verkehrsregeln. Weil sie z.B. auch an Kreuzungen und Einmündungen nicht richtig gucken. Oder, was ich neulich wieder gesehen habe, in der Dunkelheit mit gesenktem Kopf und unbeleuchteten Fahrrad durch die Gegend fahren.

alescha antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 1 Sekunde

Beiträge : 0
Veröffentlicht von: @alescha

Aber vermutlich haben die Rennradler tatsächlich Angst um ihre superschmalen Reifen. 😐

Schon mal Rennrad gefahren?

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Alescha
(@alescha)
Beigetreten : Vor 20 Jahren

Beiträge : 6072

Nein.

alescha antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 1 Sekunde

Beiträge : 0

Hab ichs mir doch gedacht...

Mit einem Rennrad erreicht man richtig gute Durchschnittsgeschwindigkeiten. Das ideale Rad um schnell mal 20 oder mehr km zu fahren. Bei 22 km Wegstrecke bin ich damit fast so schnell in Kempten wie meine Frau mit dem Auto... Der große Nachteil: Selbst kleine Schlaglöcher gehen schon richtig fies in die Knochen. Da kannst du so Scheißradwege wie wir in Deutschland leider häufig haben doch tatsächlich vergessen...
Wie wäre es, wenn wir die Straßen in Zukunft den Radlern geben und die SUVs auf den Feldweg schicken? Die Dinger sind ja schließlich für den Dreck gebaut.

Schönen Abend
Bubu

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Ungehorsam
(@ungehorsam)
Beigetreten : Vor 4 Jahren

Beiträge : 3336

Wie wäre es, wenn wir die Straßen in Zukunft den Radlern geben und die SUVs auf den Feldweg schicken? Die Dinger sind ja schließlich für den Dreck gebaut.

Ich bin dabei!

ungehorsam antworten
Alescha
(@alescha)
Beigetreten : Vor 20 Jahren

Beiträge : 6072
Veröffentlicht von: @bububaer

Wie wäre es, wenn wir die Straßen in Zukunft den Radlern geben und die SUVs auf den Feldweg schicken? Die Dinger sind ja schließlich für den Dreck gebaut.

😀

Genau.

Mein Ältester fährt aber auch ein Rad, mit dem man durchs Gelände fräsen können soll.
Für den sind dementsprechend Feldwege kein Thema.

alescha antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 1 Sekunde

Beiträge : 0

Ich hab für den Winter sogar ein Fatbike. Da ich leider zur Arbeit nur Feldwege habe und da durchaus auch mehrmals im Jahr knietief Schnee liegt, hab ich tatsächlich so ein SUV-Fahrrad. Mit dem komme ich auch bei widrigem Wetter gut und sicher zur Arbeit 😊
Aber an die Geschwindigkeit vom Rennrad komme ich mit dem Elefantenfahrrad einfach nicht ran...

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Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 1 Sekunde

Beiträge : 0

Ich wurde sogar schon angehupt, weil ich den Radweg auf dem ein halber Meter Schnee lag verwehrt habe. Außerdem darf ich mit einem zweispurigen Gespann (und das bin ich, sobald ich einen Anhänger ziehen) auch auf der Straße fahren...
Es täte den meisten Autofahrern mal gut, wenn sie einfach mal durchatmen, auf einen guten Zeitpunkt zum Überholen warten und dann rücksichtsvoll überholen.

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Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 1 Sekunde

Beiträge : 0

Mit deiner Einschätzung hast du, vermutlich, leider Recht. Ich erlebe das auch jeden Tag. Enges Überholen (selbst wenn ich Kinder dabei sind, nehmen viele Autofahrer ekelhafte Unfälle in Kauf). Türen werden selbst direkt neben Radwegen einfach aufgerissen, man wird noch schnell überholt und dann wird gleich abgebogen, so, dass wir Radler gleich scharf bremsen müssen. Im Winter werden wir total mutwillig voll Matsch gespritzt, weil keiner von den Menschen in Blech willig ist einfach mal vorsichtig zu überholen...

Anonymous antworten
BeLu
 BeLu
(@belu)
Beigetreten : Vor 20 Jahren

Beiträge : 4231
Veröffentlicht von: @bububaer

man wird noch schnell überholt und dann wird gleich abgebogen, so, dass wir Radler gleich scharf bremsen müssen.

Diese Autofahrer mag ich besonders...
Der härteste Fall von der Sorte, den ich bislang hatte: Ich stand ganz vorne an einer roten Ampel, das hinter mir stehende Auto gab bei Grün Gas, überholte mich und bog dann quasi direkt vor mir ab. Was geht nur in so einem Autofahrer vor?

Hier in Irland gibt es seit ein paar Wochen ein neues Gesetz, das gefährliches Überholen von Radfahrern mit 120€ und drei Punkten* bestraft. Aber was nützt das Gesetz, wenn es schwierig ist, den Vorfall nachzuweisen? Ohne Helmkamera kann man das wohl vergessen...

* Ab 12 Punkten gibt es im irischen System ein 6-monatiges Fahrverbot, für Anfänger ab 7 Punkten.

belu antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 1 Sekunde

Beiträge : 0

Meinen härtesten Fall hab ich mir direkt am nächsten Parkplatz geschnappt und zur Rede gestellt... Der hat Augen gemacht 😀

Anonymous antworten
BeLu
 BeLu
(@belu)
Beigetreten : Vor 20 Jahren

Beiträge : 4231
Veröffentlicht von: @bububaer

Meinen härtesten Fall hab ich mir direkt am nächsten Parkplatz geschnappt und zur Rede gestellt... Der hat Augen gemacht 😀

😀 Das glaub ich gerne.

belu antworten


Georg Heinrich
Beiträge : 258
Veröffentlicht von: @karibu20

Was meint Ihr?
Wäre eine Spritpreiserhöhung in dieser Preisklasse wirklich zielführend?"
"70 Cent mehr" steht in den Schlagzeilen.

Solange Sprit noch verschwendet wird ist er zu billig.

Veröffentlicht von: @karibu20

1.Müssten dann bei uns die Busse öfter und zuverlässiger fahren (genügend Platz zum Sitzen, pünktlichere Fahrten, häufigere und längere Fahrzeiten), mit Anschnallgurten auch für "nicht so lange" Fahrten!

Das ergibt sich, wenn die Nachfrage steigt.

2. Dürfte der ohnehin schon recht teure Preis einer Busfahrt dann nicht noch mehr erhöht werden mit der (gerechtfertigten?) Begründung, dass ja nun auch für die Busunternehmer der Preis gestiegen ist pro Fahrt!

Nein. Busfahren ist auch dann noch billiger als das eigene Auto.

Veröffentlicht von: @karibu20

Und wer täglich fahren MUSS, weil sein Arbeitsplatz anders nicht gut erreichbar sein wird, geschweige denn in einer annehmbaren Zeit (!), oder seine Kinder zeitnah und schnell zu verschiedenen Arztterminen müssen in der eigenen und anderen Stadt, der wird da nur draufzahlen ohne wirklich umsteigen zu können.

Auch hier gilt, dass die Lösungen kommen, sobald es eine Nachfrage gibt.

Was die Sache erheblich erleichtern würde wäre ein bedingungsloses Grundeinkommen. Das würde einen bestimmten Warenkorb abdecken, der dann auch eine gewisse Mobilität enthielte. Da auch Kinder dieses BGE erhielten wären Familien damit automatisch entlastet.

Der Markt kann diese Probleme lösen, wenn er die richtigen Impulse bekommt. Dazu braucht es aber nun einmal angemessene Preise. Solange die Preise nicht den tatsächlichen Kosten entsprechen ist der Markt verzerrt, und das führt zu Fehlentwicklungen - wie eben dem Klimawandel.

Ein Preis für CO2 ist daher dringend geboten, und ein BGE ist auch aus anderen Gründen sinnvoll.

groesste-liebe antworten
Tineli
 Tineli
Beiträge : 1374

Ja, es wäre sicher ein Punkt, der wichtig ist.

Aber es ist nicht der einzige. Letztlich muss konsequent hoher CO2-Ausstoß auch hoch bepreist werden. Egal, wie unbequem das ist. Die Folgen des Klimawandels werden noch viel unbequemer sein.

Höhere Spritpreise sind die eine Sache, aber du sprichst es schon an: Ein bezahlbarer und besser getakteter Nahverkehr ist das andere. Und bessere Möglichkeiten fürs Fahrrad.

Am Ende wird dennoch das ein oder andere unbequemer oder teurer sein. Aber wie gesagt, der Klimawandel wird noch teurer und noch unbequemer, wenn wir nicht konsequent handeln und weiter den Kopf in den Sand stecken oder nur jammern, weil irgendwas unbequemer wird.

Gruß, Tineli

tineli antworten
9 Antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 1 Sekunde

Beiträge : 0
Veröffentlicht von: @tineli

Letztlich muss konsequent hoher CO2-Ausstoß auch hoch bepreist werden. Egal, wie unbequem das ist. Die Folgen des Klimawandels werden noch viel unbequemer sein.

Die Frage ist, ob das wirklich etwas bewirken wird.

Wir haben ja schon drastische Erhöhungen des Benzinpreises erlebt - ohne deutlcihe Effekte beim Verbrauch und der Nutzung von Autos. Mein Eindruck ist, der, dass die Leute lieber weiter am Essen und am Urlaub sparen als wie am Auto.

Anonymous antworten
Tineli
 Tineli
(@tineli)
Beigetreten : Vor 2024 Jahren

Beiträge : 1374

Doch. Als der Spritpreis kurz vor der Weltwirtschaftskrise 2008 sehr hoch war, da hatte das durchaus den Effekt, das etwas weniger gefahren wurde (so weit ich das damals gehört habe).

Aber: 1. Umstellungen brauchen Zeit. Man muss ja erst einmal andere Wege ausprobieren.

2. Man muss auch Alternativen zur Verfügung stellen. Es gibt immer zwei Stellschrauben, wenn ich das Verhalten eines Menschen ändern will. Ich kann entweder das unerwünschte Verhalten unangenehm machen oder das erwünschte Verhalten belohnen. Letzteres ist meistens wirkungsvoller. D.h. gleichzeitig zum höheren Spritpreis muss ein angemessenes ÖPNV-Angebot da sein. Statt zu überlegen, mittels einer höheren Pendlerpauschale das Geld den Leuten gleich wieder zurück zu geben (der größte Unsinn des Jahres!!) muss man ihnen die Möglichkeit geben und es steuerlich fördern, dass sie auf den ÖPNV umsteigen. Man könnte z.B. dem, der eine Zeitkarte bei der Steuererklärung beilegt, entsprechende Nachlässe gewähren, zusätzlich oder gar als Ersatz für die Pendlerpauschale.

3. Menschen sind "Gewohnheitstiere". Neues wird erst ausprobiert, wenn eine gewisse Schmerzgrenze überschritten ist. 5ct mehr auf den Sprit bewirkt sicher nichts. Salamitaktik (also in vielen kleinen Schritten) ist zwar nett, aber hat auch den Effekt, dass man sich schnell dran gewöhnt. Bis eine Grenze erreicht wird, die wirklich weh tut und den Einzelnen zu neuen Wegen zwingt, das dauert. Und wie gesagt, es muss echt weh tun. 50ct oder gar 1€ mehr, da würde bestimmt eher überlegt. Auch klar, es trifft die Kleinen zuerst. Wer viel Geld hat, kann das noch lange verschmerzen. Dafür hab ich auch keine echte Idee, aber wenn wir gar nicht anfangen, kommen wir erst recht nicht weiter.

Gruß, Tineli

tineli antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 1 Sekunde

Beiträge : 0
Veröffentlicht von: @tineli

Wer viel Geld hat, kann das noch lange verschmerzen. Dafür hab ich auch keine echte Idee, aber wenn wir gar nicht anfangen, kommen wir erst recht nicht weiter.

Lieber falsch anfangen als gar nicht?
Ich halte das nicht für zielführend.
Wer fahren MUSS, weil es nicht anders geht, der wird die Einbußen enorm zu spüren bekommen, zumal Kindergelderhöhungen immer nur ein Tropfen auf dem heißen Stein sind und nie auch nur annähernd die Mehrkosten für Lebensmittel, Schuhe (bei vielen auch noch die Miete und Wasserkosten), Strom, Schulkosten, Kleidung, Gebrauchsgegenmittel und andere der steigenden Inflation unterliegenden Dinge (von früherem Luxus wie Musikunterricht ganz zu schweigen) auffangen.
Ohne Pflegegeld sähen manche alt aus, aber wenn man nicht arbeiten gehen kann wegen dem zu Pflegenden, dann ist auch das nur ein Zuschuss, weil man mit Arbeiten gehen können wesentlich mehr verdienen würde und könnte, und das bei gesunden Menschen dann ohne die Mehrkosten die vom Pflegegeld bezahlt werden.
Bessere Bus- und Bahnverbindungen, auch wenn das nie den unvergleichlich höheren Zeitaufwand einschränkt den man gegenüber dem Auto unter Umständen hat (kann mal eben ein paar Stunden ausmachen wenn die Fachärzte nur in der nächsten Hauptstadt sind).
Und das dann noch mit allem Gepäck, das eventuell liegen bleibt irgendwo unterwegs.

Die, die reich sind, ja, die werden noch weiterhin fahren können, und zwar ganz ohne Not und Notwendigkeit.
Und die, die eh schon am Limit krebsen vom Geld und Zeitmangel her, die werden weiterhin fahren müssen und es wird vorne und hinten fehlen, oder sie müssen auf umständliche zeitaufwändige öffentliche Verkehrsmittel umsteigen, samt dem Mitschleppen sämtlichen Gepäcks und/oder dem Kinderwagen, den man die Stufen zu Bus oder Bahn hochbekommen muss.
Während das eine auffällige Kind beim Umsteigen mit Kinderwagen, Kleinkind und Gepäck dann um die Ecke verschwindet im Bahnhof?

Das ist nicht durchdacht, weder durchführbar noch zielführend.
Die Kosten wie gesagt für Busse, Handelsware die per LKWs transportiert wird, Fahrdienste (Taxi, Pflegedienste, Krankenfahrten, Krankenwagenfahrten), Post, einfach alles wird dann auch teurer für den kleinen am Limit krebsenden Bürger, und derer gibt es in Hartz IV - Zeiten viele, Kinderarmut habe ich letztens gelesen hat zugenommen.
Undenkbar, den Familien dann noch mehr abzuknöpfen in allen Bereichen, und das wie gesagt ohne auch nur annähernd angepasste Kindergeldhöhen (die den Hartz IV - Empfängern ja eh wieder abgezogen werden! DAS ist die Realität für viele Familien).

NEIN zur Spritgelderhöhung.

Ich finde es Augenwischerei, da nun die Kleinsten der Kleinen erneut schröpfen zu wollen und damit die Kinderarmut voran zu treiben, während die Reichsten der Reichen sich auf Kreuzfahrtschiffen in der Sonne allen und es "sich gut gehen lassen", Rennwagen mit Speed und Lebensgefahr über Rennbahnen knallen, Güter weggeschmissen werden aus der hiesigen Gegend, während Importe aus anderen Ländern in den Regalen angeboten werden zu Billigpreisen.
Nein, DA muss die Politik zuerst ran.
DAS wäre unsere Zukunft.
Und dann mit Repressalien und Strafkosten an die Hersteller, die Waschmaschinen, Trockner, Computer, Elektro-Geräte jeder Art und Handys so konstruieren, dass sie auch ja keine 5 Jahr mehr halten, möglichst nur die Garantiezeit gerade eben so überstehen.
Wir haben trotz 6-köpfiger Familien samt Arbeitsklamotten des Familienvaters Maschinen gehabt, die zumindest noch 10 Jahre hielten!
Dann mit mal nur noch 5 Jahre, und letztes Jahr haben wir allen Ernstes eine Maschine nach nur 3 Jahren entsorgen müssen (mit einem Kind weniger im Haushalt und die anderen nicht mehr so Wäscheintensiv wie als Baby und Kleinkind), weil "es sich nicht lohne zu reparieren", die Garantiezeit eine nur angeblich verlängerte Werksgarantie war, in Wirklichkeit eine Kulanzgarantie des Verkäufers der uns sagte, Reparatur koste uns mehr als neue Maschine, da würden sie uns auch was anrechnen.

DAS sind unsere Baustellen in der Zukunft, die Benzinpreise haben meiner Meinung nach ihre Grenze längst überschritten!
Oder es gibt "Bonusrabatte" für Familien mit vielen Kindern, kranken Kindern, oder für Behinderte, Beeinträchtigte, weiter weg Arbeitende, usw. usw. usw.

Wenn wir falsch anfangen, werden wir daher nicht "weiter kommen"
sondern erst Recht umso schneller den Bach runter gehen.

Ein guter Ansatz ist die Abwrackprämie für alte Ölheizungen, DAS ist mal etwas womit man etwas anfangen kann und was den richtigen Anreiz gibt, weil es sich Viele dann endlich leisten können, ihre alte Öfen raus zu schmeißen und umweltfreundlichere Energien oder wenigstens neuere bessere Öfen einbauen zu lassen!

Da kann ich nur sagen "weiter so in diese Richtung".
Wie gesagt, an die Hersteller der immer schneller Schrott gehenden Geräte muss auch ein deutliches Signal gesendet werden.
Wir hatten übrigens teurere hochwertigere Maschinen sehr guter Marken, falls nun jemand meint, wir haben am falschen Ende gespart und Billigware gehabt. Im Gegenteil, wir haben an falscher Stelle zu viel Geld für nur vermeintliche aber dann leider doch nicht (mehr!!) so gute Qualität ausgegeben!

Anonymous antworten
Tineli
 Tineli
(@tineli)
Beigetreten : Vor 2024 Jahren

Beiträge : 1374
Veröffentlicht von: @karibu20

Lieber falsch anfangen als gar nicht?

Nein. Lieber unperfekt anfangen als gar nicht. Fast alle großen Projekte haben irgendwann klein angefangen und so nach und nach hat man sie verbessert. Wenn wir warten, bis alles perfekt ist, wird es vermutlich nie was oder es ist zu spät.

Praktisch alle Preiserhöhungen, ob nun auf Sprit, auf Strom, auf Wasser, auf... trifft die natürlich härter, die es eh schon knapp haben. Hier ist die Politik gefragt, eine Umverteilung von oben nach unten zu erreichen.

Veröffentlicht von: @karibu20

Wer fahren MUSS, weil es nicht anders geht,

Das würde ich erstmal hinterfragen. Ja, klar, im Augenblick MUSS es wohl sein. Aber die Frage an die Politik wäre, wie man das abändern kann. Als meine Kinder noch Kinder waren und wir auf dem Dorf wohnten, wo der Bus (immerhin!) nur 1x pro Stunde fuhr, da hab ich sie auch oft mit dem Auto gefahren: Zum Arzt, zu Musik- oder Sportveranstaltungen, zu Freunden... Wäre der Bus in einem häufigeren Takt gefahren, hätte ich mir diese Fahrten sparen können. Also, parallel zur Spritpreiserhöhung hätte es einen besseren Bustakt gebraucht.

Nicht nur zu allem Nein sagen. Wie gesagt, wenn der Klimawandel weiter voran schreitet, werden die Folgen immens sein. Dann ist der Preis für ein paar Autofahrten noch das geringste Problem. Dann wird das Essen teurer (weil es aufgrund von Naturkatastrophen weniger davon gibt), dann wird Wohnraum noch unbezahlbarer (weil noch mehr Flüchtlinge hier her kommen und weil Wohnungen aufgrund der Veränderungen unbewohnbar werden) usw. usf. Deswegen ist es wichtig, nicht nur unbequeme Veränderungen abzuwehren, sondern nach alternativen Lösungen zu suchen und diese von den Politikern zu fordern und Parteien vor der nächsten Wahl danach abzuklopfen, ob sie nur kurzfristige Versprechen machen, oder langfristige Konzepte anzubieten haben.

Gruß, Tineli

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Da bleibe ich dabei, KEINE Spriterhöhungen weil es eh nur die Falschen trifft und sie in keiner Weise die Preiserhöhungen die es überall nach sich zieht verhindern können - Stichwort Preiskartell.

Daher wie gesagt bessere Qualität bei den Herstellern, sonst zahlen sie Strafe.
Kreuzfahrtschiffe verbieten und Rennautos, da sie nur der Luxusliebe und unnützen Spritverbrauch und damit Umweltverdreckung dienen, usw. usw.

Nicht den Ärmsten - die es eh nicht anders machen können - wieder überall mehr aufbrummen an Kosten und dann so tun, als sei das wichtig wegen dem Klimawandel,
sondern erstmal den Reichen ihren geliebten Luxus und unnützen "Sport" wegnehmen.

Schauen wir uns doch mal erstmal an, wo und wie überall unnütz Ressourcen verbraucht werden und so auch der Umwelt sinnlos geschadet wird, und in welchem Maße da was wie beteiligt ist und wie nicht, und wie sich das auf die Länder und die Welt auswirkt, anstatt mit dem zu kommen, was weder machbar noch zielführend ist insgesamt gesehen.

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Veröffentlicht von: @karibu20

sondern erstmal den Reichen ihren geliebten Luxus und unnützen "Sport" wegnehmen.

Wenn es darum geht, mit dem Luxus SUV zur Alianzarena zu fahren - von mir aus. Aber Sport ist kein Luxus. Ich bin echt nicht so der Sportler - aber ich merke von Zeit zu Zeit, dass mir der Sport fehlt und meine Leistungsfähigkeit im Beruf nicht mehr so ist, wie sie sein muss. Dann muss ich wieder mal ein paar mehr Einheiten Sport einschieben und dann läuft es wieder. Sport ist im Grunde genommen fast genauso wichtig wie Essen und Trinken.

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Veröffentlicht von: @ecclesiaja

Aber Sport ist kein Luxus. Ich bin echt nicht so der Sportler - aber ich merke von Zeit zu Zeit, dass mir der Sport fehlt und meine Leistungsfähigkeit im Beruf nicht mehr so ist, wie sie sein muss. Dann muss ich wieder mal ein paar mehr Einheiten Sport einschieben und dann läuft es wieder. Sport ist im Grunde genommen fast genauso wichtig wie Essen und Trinken.

Ich sprach vom Motorsport, von den Rennwagen die immer im Kreis fahren.
Das wird wohl nicht so Dein favorisierter "Sport" sein, nehme ich mal, darum schrieb ich es ja auch in Klammern.
Sport kann jeder gerne machen so viel er möchte, aber die beim Motorsport, die lassen doch eher ihre Autos "Sport" machen, hüstel.

Ich halte den Rennautosport nicht für wichtig, da die Autos das nicht brauchen und der Mensch da nicht das von hat was Du unter Sport zu verstehen scheinst.

Sport machen kann man auch vor seiner eigenen Haustür - einfach los laufen oder gehen oder Fahrrad fahren oder walken - oder sogar im Haus, Übungen, Crosstrainer, usw. usw.

Liebe Grüße
Karibu

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Veröffentlicht von: @tineli

Wäre der Bus in einem häufigeren Takt gefahren, hätte ich mir diese Fahrten sparen können. Also, parallel zur Spritpreiserhöhung hätte es einen besseren Bustakt gebraucht.

Ja, genau das muss passieren. Man könnte das durch den höhreren Beninpreis eingenommene Geld 1:1 in den öffentlichen Nahverkehr stecken. Das sollte einiges vorantreiben können.

Und dann braucht es auch Geduld, bis sich die Dinge einspielen. Wenn ich nach einem Jahr merke, dass die Leute trotzdem noch immer Auto fahren und die Öffis nicht annehmen, dann darf ich da noch nicht aufgeben sondern muss mir überlegen, wie ich den Umstieg weiter fördern kann. Nehme ich dann nämlich das Öffi-Angebot wieder zurück, dann bleibt als Konsequenz aus der Maßnahme nor der höhere Benizpreis zurück. Das wäre dann Entwicklungspolitisch fatal, weil ich keine Alternative vorangebracht hätte. Das ganze Projekt wäre damit im Grunde genommen gescheitert.

Was die Leute aber erleben ist, dass der Benzinpreis steigt und das Angebot des pffentlichen Nahverkehrs eher schlechter wird. Und das ist fatal und vor so einem Hintergrund ist Unzufiredenheit sehr berechtigt.

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Veröffentlicht von: @tineli

Lieber unperfekt anfangen als gar nicht.

Korrekt!

Veröffentlicht von: @tineli

Praktisch alle Preiserhöhungen, ob nun auf Sprit, auf Strom, auf Wasser, auf... trifft die natürlich härter, die es eh schon knapp haben. Hier ist die Politik gefragt, eine Umverteilung von oben nach unten zu erreichen.

Der Punkt ist, dass "Kleinvieh auch Mist" macht. Umverteilung schön und gut - nur wenn die "unten" praktisch das, was die Mobilität mehr kostet, sie am anderen Ende erstattet bekommen, dann nimmt das den Druck zur Verhaltensänderung. Eine Preiserhöhung für CO2-Verbrauch kann nur dann etwas bewirken, wenn diejenigen, die für die Masse des Verbrauchs verantwortlich sind, dadurch vom Verbrauch Abstand nehmen. Das sage ich, der ansonsten eigentlich sich als links stehend betrachtet. Härtefälle sollten freilich abgefangen werden, aber bestimmte Lebensweisen müssen nun mal bloß noch für Reiche erschwinglich sein. Zum Beispiel jene, auf dem Land zu wohnen und jeden Tag im Privatauto in die Stadt zu fahren. Ich wohne auf dem Land, jeden Morgen rauschen hier bei uns die Kolonnen von PkW durch's Dorf, im Schnitt vielleicht mit 1,2 Personen pro Wagen - die alle nach Hamburg (~50 km) unterwegs sind. Das darf nicht möglich sein. Das muss so teuer werden, dass die Leute zumindest anfangen, Fahrgemeinschaften zu organisieren, sodaß sich dann drei, vier oder fünf Leute einen Wagen teilen. Klar bedeutet das für diese Leute einen organisatorischen Mehraufwand, weniger Komfort usw. usf. Aber wenn sie nicht ökonomisch gezwungen werden, tun sie's halt nicht freiwillig (weswegen die Erhöhung der Pendlerpauschale, die aus Sicht der Bundesregierung mit zum Klimaschutz-Paket dazugehört, in meinen Augen ein einziger Schildbürgerstreich ist). Und wenn sie keinen Bock haben, mit dem Erwin aus dem Nachbarsdorf jeden Morgen und jeden Nachmittag zusammen zu pendeln, dann müssen sie halt auf längere Perspektive überlegen, ob es nicht doch sinnvoller sei, so nah an den Arbeitsplatz heranzuziehen, dass der auch per Rad erreichbar ist oder eben per PNV.

Veröffentlicht von: @tineli

Als meine Kinder noch Kinder waren und wir auf dem Dorf wohnten, wo der Bus (immerhin!) nur 1x pro Stunde fuhr, da hab ich sie auch oft mit dem Auto gefahren: Zum Arzt, zu Musik- oder Sportveranstaltungen, zu Freunden... Wäre der Bus in einem häufigeren Takt gefahren, hätte ich mir diese Fahrten sparen können.

Die hättest Du Dir auch so vermutlich "sparen" können. Das sage ich, weil ich selbst auf dem Dorf aufgewachsen bin. Von der ersten Klasse an fuhren wir Kinder mit dem Schulbus und zu dem (die Haltestelle lag nochmal 2 km von meinem Haus entfernt) kamen wir zu Fuß oder per Rad. Auch zu den Freizeitaktivitäten kam ich mit dem Rad. Oder mit dem Bus, der aber lediglich im Schnitt alle drei bis vier Stunden fuhr. Ob zum Klavierunterricht oder zum Volleyballtraining. Zum Arzt (ich kann mich ehrlich gesagt an keinen Arztbesuch zwischen dem 12. und dem 18. Lebensjahr erinnern, aber es wird wohl welche gegeben haben), der ja auch nicht im Nachbardorf seine Praxis hatte, mußten wir wohl tatsächlich mal mit dem Auto gebracht werden. Aber wie oft geschah das? Seien wir mal großzügig und sagen: sechs mal im Jahr.

Veröffentlicht von: @tineli

Also, parallel zur Spritpreiserhöhung hätte es einen besseren Bustakt gebraucht.

Solange die Nachfrage nicht da ist, ist ein höherer Bustakt nicht wirtschaftlich zu machen. Sobald der Spritpreis hoch genug ist, wird die Nachfrage steigen und das ganze wird dann auch lukrativer. Dafür braucht es aber Planungssicherheit: Ein Busunternehmen, sei es nun privat oder in öffentlicher Hand, kann nicht mal einfach so ein paar Busse bestellen und ein paar Busfahrer auf Vorrat ausbilden, wenn am Ende doch wieder nix ist mit höheren Fahrgastaufkommen, weil alle weiterhin billig privat unterwegs sein können.
Damit also die Verkehrsbetriebe Planungssicherheit haben und investieren können, muss fest stehen, dass die Spritpreise tatsächlich merkbar ansteigen und die Leute keine Alternative haben, als vom privaten Fahrzeug in den Bus/die Bahn umzusteigen. Das heißt: sie dürfen es sich absehbar nicht leisten können, nicht umzusteigen.

Gruß,
the Jack

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mrb-II
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Veröffentlicht von: @karibu20

Wäre eine Spritpreiserhöhung in dieser Preisklasse wirklich zielführend?"

das kommt drauf an, was man mit der kohle macht.

Veröffentlicht von: @karibu20

"70 Cent mehr" steht in den Schlagzeilen.

für diesel. für benziner ist es bisher weniger. die steuerprivilegierung für dieselfahrzeuge ist nicht mehr zeitgemäss und eine angleichung des preises geboten.

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Wir brauchen eine zukunftsfähige Vision einer Gesellschaft!
Hallo Karibu,

natürlich ist Sprit viel zu billig und um den Wandel voranzutreiben könnte in der Tat eine drastische Erhöhung des Benzin und Dieselpreises eine wirkungsvolle Maßnahme sein.

Das ist aber nur eine Perspektive und wenn man die so durchsetzen würde, dürfte der gesellschaftliche Flurschaden erheblich sein.

Wohnungen in der Nähe von Arbeitsplätzen oder guten Anbindungen an den öffentlichen Verkehr werden unbezahlbbar (noch unbezahlbarer). Die Städte werden ausschließlich noch den Eliten bewohnt während Geringverdiener Arbeitslos werden, weil sie sich weder Wohnungen noch die Fahrt zur Arbeitsstätte leisten können. Schlimmstenfalls drohen Entwicklungen wie in den USA, wo Arbeitnehmer in der Obdachlosgiekt wohnen, weil ihnen bezahlbarer Wohnraum fehlt.

Das mag jetzt eine drastische Perspektive sein - aber solche Entwicklungen können sich leicht ergeben, wenn man nur unter einem Gesichtspunkt "einfach mal macht" ...

Die Situation heute ist ja die, dass öffentliche Verkehrsmittel nur in Städten und dem Stadtnahen Bereich einigermaßen brauchbar sind. Die Entwicklung der öffentlichen Personenbeförderung scheint vielerorts nicht grade positiv zu sein sondern von Einsparmaßnahmen und Unfähigkeit überforderter Privatanbieter geprägt zu sein. Was da passiert ist nicht eben förderlich für eine funktionstüchtige Alternative für den Privatverkehr - und teilweise scheint mir das fast schon gewollt.

Wer auf dem Lande lebt, der ist ohne Auto verloren. Da geht nichts mehr und so dürfte eine drastische Erhöhung des Kraftstoffpreises zu einer verstärkten Landflucht führen.

Ich meine, dass wir als Bürger diese Landes uns aktiv an der Entwicklung zukunftsfähiger Konzepte beteiligen müssen. Dazu gehört einbringen von Ideen aber auf Förderung von guten Ideen und Konzepten als stimmberechtigter Bürger und als Konsument und damit wirtschaftliche Macht.

Es gibt da viele Aspekte, die schon bei geringfügiger Veränderung neue Entwicklungen ermöglichen.

Ich könnte von der Strecke her theoretisch mit dem Fahrrad zur Arbeit fahren. Aber ich mache das nicht, weil es mir einfach zu gefährlich ist, ungeschützt auf einer Straße zu fahren, auf der Fahrzeuge in der Umgehung überlasteter Autobahnen oft zu schnell unterwegs sind, auf denen LKWs und SUVs fahren, die an manchen Stelle grade so von der Breite her durchkommen und dort auch gerne mal nen Radfahrer üerholen.

Ich werde mir auch keinen Kleinstwagen anschaffen, solange es möglich ist, dass Fahrzeuge mit den Vielfacher meiner Geschwindigkeit mich im Falle eines Unfalls fast atomisieren. Eine Höchstgeschwindigkeit, bei der auch sehr kleine Fahrzeuge problemlos "mitschwimmen" können halte ich für eine Voraussetzung, dass sich diese Fahrzeuge wirklich durchsetzen können.

Von Seiten der Arbeitgeber ist eine größere Flexibilisierung der Arbeitszeit so wie eine großzügigere Bereitschaft für Homeoffice wünschenswert.

Ich denke, dass wir mit deutlich weniger Ellenbogen und dafür aber hilfsbereit ausgestreckten Händen einiges erreichen könnten. Die Vernetzung über Smartphone eröffnet sicher noch viele Möglichkeiten, die wir jetzt noch gar nicht auf dem Schirm haben.

Politisch halte ich es außerdem für ziemlich wichtig, dass wir Verdrossenheit wieder in Bereitschaft mitzugestalten und sich einzubringen wandeln müssen. Foren oder Brückenköpfe dafür müssen aber wohl von Seiten der Politiker kommen.

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Veröffentlicht von: @karibu20

2. Dürfte der ohnehin schon recht teure Preis einer Busfahrt dann nicht noch mehr erhöht werden

Die Preissteigerungen für Bus und Bahn sollten niedriger sein als für den privaten Autoverkehr.
Aber aktuell ist es anders herum: https://www.spiegel.de/auto/aktuell/kosten-fuer-oepnv-nahverkehr-wird-schneller-teurer-als-autofahren-a-1228701.html
Schon deswegen ist eine entsprechende Mineralölsteueranpassung mit Beseitigung der Dieselsubventionierung angebracht.
Bei Stau oder dichten Verkehr sind auch Autofahrer selten der Meinung, dass zu wenige Autos unterwegs sind.

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