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US-Wahl: Nach dem Elend ist vor der Katastrophe

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Jack-Black
Themenstarter
Beiträge : 3955

Zuerst wollte ich das hier in Lucans letztem Politik-Thread schreiben, aber es würde dann vielleicht dort doch etwas zu sehr off topic sein, weswegen ich hier mal einen neuen Thread starte, um mich in Doomism zu suhlen. Was uns, um es mit Lucan zu formulieren "die Politiker zumuten", das gucke ich mir gerade, weil ich heute nachts nicht so lange wach bleiben wollte, als Stream auf YT an: die "mit Spannung erwartete" Debatte zwischen Biden und seinem Herausforderer Trump.

Komme mir dabei wie ein Gaffer auf der Autobahn vor, der unbedingt einen Blick auf die Katastrophe haben will. Horrorfilme sind nicht halb so gruselig. Europa hat rechts bis rechtsradikal gewählt, aber die USA werden, wenn nicht ein Wunder geschieht (und die Demokraten doch noch ihren Kandidaten austauschen), demnächst einen eitlen Psychopathen und selbstangekündigten Diktator zum "Leader of the world" küren. Interessant ist es, in den "Top Chat"-Kommentaren mitzulesen. Offenkundig haben die Demokraten nicht nur bei der Auswahl ihres Kandidaten versagt, sondern auch dabei, genügend Schreihälse in den Kanälen der "social media" zu platzieren. Auf einen Kommentar, der pro Biden auftaucht, kommen gefühlt über hundert, die Trump abfeiern. Wenn das repräsentativ wäre, dann könnte man die USA statt "land of the free" umtaufen in "land of the fools".

Vor Monaten hatte ich tatsächlich noch gehofft, die Republikaner würden den Fehler begehen, Trump zum nächsten Präsidentschaftskandidaten zu küren. Meine Dialektik ging so: gegen Trump ließen sich die demokratischen Wähler eher dazu bewegen, nochmal an die Urnen zu gehen, die Angst vor ihm als Präsidenten wäre größer als die Angst vor einem Präsidenten wie z.B. DeSantis. Der nächste demokratische Präsidentschaftskandidat würde als "kleineres Übel" gewählt und damit würde die Übernahme der Macht und somit die Einleitung einer endgültigen Abschaffung demokratischer Verhältnisse durch die national-religiöse Rechte erstmal verhindert.

Aber ich lag falsch. Ich hätte nicht gedacht, dass der Greis Biden noch ein weiteres Mal aufgestellt würde. Ich hätte gedacht, eine Partei, die vor allem auf junge und gebildete Wähler zählen muss, würde bessere, jüngere, charismatischere Köpfe in ihren Reihen haben und sich nicht noch einmal auf einen Korea-Veteranen verlassen wollen. Vielleicht war bei mir auch nur der Wunsch Vater des Gedankens. Oder sogar schon die Resignation: ich glaubte nicht daran, dass sich die Wähler für einen guten Kandidaten würden mobilisieren lassen, sondern nur daran, dass sie noch soviel Selbsterhaltungstrieb hätten, sich gegen einen katastrophalen Machthaber an den Wahlurnen zu stellen.

Wie auch immer: Trump führt in den Umfragen. Biden hat dieses "Duell" krachend verloren. Auf einen Umschwung in der "Wählergunst" zu hoffen, gelingt nicht mal bei besonders lautem Pfeifen im Walde. Trump wird der nächste US-Präsident und das ist dann das vorläufige Ende der freiheitlichen Demokratie in der mächtigsten Nation der Welt.

Zum Glück habe ich keine Kinder.

 

 

Aber hey: Widersprecht mir! Nennt mir kluge, überzeugende Gründe, weswegen meine Untergangsstimmung nur das Geflenne eines alten Mannes sei, der Grusel-Lust geschuldet, die Realitäten verzerrend. Erklärt mir dass, wie und wo ich falsch liege. Bitte!

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137 Antworten
Lucan-7
Beiträge : 22649

Wie auch immer: Trump führt in den Umfragen. Biden hat dieses "Duell" krachend verloren. Auf einen Umschwung in der "Wählergunst" zu hoffen, gelingt nicht mal bei besonders lautem Pfeifen im Walde. Trump wird der nächste US-Präsident und das ist dann das vorläufige Ende der freiheitlichen Demokratie in der mächtigsten Nation der Welt.

Es ist mir genau so wie dir völlig unverständlich, weshalb die Demokraten bei der Aufstellung ihres Kandidaten derartig versagt haben.

Ich habe nichts gegen Joe Biden, ich denke der Mann ist besser, als viele wahrhaben wollen. Und er hat auch die Präsidentschaft besser überstanden, als viele erwartet haben.

Aber das war's dann auch. Der Mann gehört definitiv in Rente. Die hat er sich auch verdient, das sei ihm gegönnt. Aber er darf um Himmels wilen nicht mehr für das Präsidentenamt kandidieren. Selbst wenn er jetzt noch halbwegs in der Lage ist, das Amt zu führen - der Mann hat seit seiner Wahl bereits gewaltig abgebaut. Und das wird ja nicht besser werden, im Gegenteil! Wie stellen sich die Demokraten das vor, wollen sie den Mann im Kühlschrank sauer einlegen, damit er sich bis zum Ende der nächsten Amtsperiode noch halten kann?

Trump ist eine totale Katastrophe, und es dürfte Millionen von Kandidaten geben, die mit Leichtigkeit gegen ihn gewinnen können. Und die Demokraten schicken den Kandidaten mit der größten Angriffsfläche, bei dem selbst wohlwollende Anhänger enorme Zweifel haben... ich verstehe es auch nicht.

 

lucan-7 antworten
60 Antworten
Jack-Black
(@jack-black)
Beigetreten : Vor 4 Jahren

Beiträge : 3955

@lucan-7 Trump ist eine totale Katastrophe, und es dürfte Millionen von Kandidaten geben, die mit Leichtigkeit gegen ihn gewinnen können.

Das "mit Leichtigkeit" glaube ich zwar nicht, denn so sind die allgemeinen Verhältnisse leider nicht (siehe den von Dir gestarteten Thread) aber ansonsten sind wir wohl einer Meinung, was die Eignung Bidens angeht.

jack-black antworten
Lucan-7
(@lucan-7)
Beigetreten : Vor 14 Jahren

Beiträge : 22649

@jack-black 

Das "mit Leichtigkeit" glaube ich zwar nicht, denn so sind die allgemeinen Verhältnisse leider nicht (siehe den von Dir gestarteten Thread)

Umsonst ist ein Sieg über Trump nicht zu haben, das ist richtig. Aber es wäre auch kein Hexenwerk. Ein rhetorisch begabter, deutlich jüngerer Kandidat, der es versteht sich selbst ins rechte Licht zu rücken, sollte dabei eigentlich keine großen Probleme haben.

Und die Talente, die man dafür bräuchte, sind politischer Standard, dafür braucht man keine Wunder. Schon ein wenig mehr Seriösität böte einen entscheidenden Kontrast zu Trump.

Und da kann mir doch keiner erzählen, dass es einen solchen Kandidaten nicht gibt.

Meine letzte Hoffnung, ist dass Demokraten sich nicht scheuen, jemand anderen aufzustellen. Selbstverständlich unter einem Vorwand, etwa dass die vermeintliche "Erkältung" doch schlimmer ist als befürchtet oder sonstwas. Zugeben, dass sie sich in Biden getäuscht haben wäre eher kontraproduktiv.

Aber es muss klar sein, dass etwas passieren muss. Ansonsten gehen wir "interessanten Zeiten" entgegen... da können wir dann, sofern wir die Sache überleben, dann wohl ähnliche Geschichten erzählen wie unsere Großeltern...

lucan-7 antworten
Jack-Black
(@jack-black)
Beigetreten : Vor 4 Jahren

Beiträge : 3955

@lucan-7 Ansonsten gehen wir "interessanten Zeiten" entgegen...

Danke für den Schmunzler! Ich geh mal auf dem Dachboden nachsehen, wo meine alten Terry-Pratchett-Bücher in der Sommerhitze vor sich hinschwitzen. 😀

jack-black antworten
Deborah71
(@deborah71)
Beigetreten : Vor 20 Jahren

Beiträge : 23518

@lucan-7 

Zum Beitrag

Umsonst ist ein Sieg über Trump nicht zu haben, das ist richtig. Aber es wäre auch kein Hexenwerk. Ein rhetorisch begabter, deutlich jüngerer Kandidat, der es versteht sich selbst ins rechte Licht zu rücken, sollte dabei eigentlich keine großen Probleme haben.

Und die Talente, die man dafür bräuchte, sind politischer Standard, dafür braucht man keine Wunder. Schon ein wenig mehr Seriösität böte einen entscheidenden Kontrast zu Trump.

 

So einen Fall hat es schonmal gegeben.

Quelle: Amir Tsarfati auf telegram, gepostet in Englisch, 11:30  28.06.2024

Es gibt ein historisches Beispiel dafür, dass ein Kandidat, der auf dem Parteitag die Mehrheit der Stimmen erhielt, ersetzt wurde. Der bemerkenswerteste Fall ist der des Demokratischen Konvents von 1896.

Im August 1896 hielt der Präsidentschaftskandidat der Demokraten, William Jennings Bryan, auf dem Parteitag der Demokraten eine berühmte "Gold Cross"-Rede. Nach dieser Rede erhielt er breite Unterstützung und gewann die Präsidentschaftsnominierung der Partei. Vor seiner Rede war der führende Kandidat Richard P. Bland, der in den ersten Wahlgängen die Mehrheit der Stimmen erhielt. Nach der Rede zum "Goldenen Kreuz" nahm die Unterstützung für Bryan jedoch rasch zu, und er konnte Bland als Kandidat der Partei ablösen.

Es ist ein seltener Fall, dass ein Kandidat, der in den ersten Wahlgängen mit der Mehrheit der Stimmen in Führung lag, durch einen anderen Kandidaten ersetzt wurde, und zwar aufgrund einer Rede oder eines bedeutenden Ereignisses, das die öffentliche Meinung auf dem Parteitag veränderte.

Übersetzt mit DeepL.com (kostenlose Version)

Da würde es jetzt spannen, wen die Demokraten in petto haben. Wer immer wieder in der Nähe von Präsident Biden zu sehen war, ist Obama. Ich weiß allerdings nicht, ob er nochmal gewählt werden kann.

Liesse sich Nikki Haley nochmal aus dem Hut zaubern? Sie hatte ja schon mitgemischt im Vorlauf..

deborah71 antworten
Jack-Black
(@jack-black)
Beigetreten : Vor 4 Jahren

Beiträge : 3955

@deborah71 Wer immer wieder in der Nähe von Präsident Biden zu sehen war, ist Obama. Ich weiß allerdings nicht, ob er nochmal gewählt werden kann.

Soweit ich weiß, ist das nicht möglich. Obama hatte seine zwei Amtszeiten.

Und Michelle Obama (die vermutlich locker gewinnen würde) hat ausgeschlossen, für die Präsidentschaft zu kandidieren. (Ich verbürge mich nicht für die Quelle, war nur zu faul, andere Quellen, die nicht hinter einer Paywall stecken, zu suchen)

 

Liesse sich Nikki Haley nochmal aus dem Hut zaubern?

Keine Ahnung. Aber zumindest kennt man ihr Gesicht schon. Das Zeitfenster ist ja nicht sonderlich weit offen...

jack-black antworten
Deborah71
(@deborah71)
Beigetreten : Vor 20 Jahren

Beiträge : 23518

@jack-black 

Wer noch im Hintergrund mal Ambitionen hatte: Hillary Clinton, ist auch ein bekanntes Gesicht...  und Nancy Pelosi. Über DeSantis habe ich noch nichts gelesen im Zusammenhang.

 

Kamala Harris war so unauffällig für mich während Bidens Wirken, das würde mich überraschen, ob man ihr das zutrauen würde.

deborah71 antworten
Lucan-7
(@lucan-7)
Beigetreten : Vor 14 Jahren

Beiträge : 22649

@deborah71 

Wer noch im Hintergrund mal Ambitionen hatte: Hillary Clinton, ist auch ein bekanntes Gesicht...  und Nancy Pelosi.

Hillary Clinton steht für die Amerikaner stellvertretend für eine abgehobene Polit-Elite, die wird nicht wählbar sein. Nancy Pelosi ist noch drei Jahre älter als Biden, und DeSantis ist Republikaner...

lucan-7 antworten
Deborah71
(@deborah71)
Beigetreten : Vor 20 Jahren

Beiträge : 23518

@lucan-7 

Soweit ich das damals mitbekommen hatte.. nur nicht Hillary wählen...und das hat Trump Wähler beschert. Hier waren damals lebhafte Threads .... 

Wie fit ist Frau Pelosi noch? Seit dem Sturm bei den Wahlen habe ich sie nicht mehr gesehen.

Ah...DeSantis ist Rep. Hatte ich nicht auf dem Schirm. 

deborah71 antworten
BeLu
 BeLu
(@belu)
Beigetreten : Vor 22 Jahren

Beiträge : 5208

@deborah71 

Ah...DeSantis ist Rep.

Nikki Haley übrigens auch. Die wird wohl kaum zu den Demokraten überlaufen. Sie könnte allerdings als unabhängige Kandidatin antreten und Trump so möglicherweise Stimmen abnehmen, aber es sieht nicht danach aus, als ob sie das macht.

Ich denke, die Demokraten haben es verpasst, Kamala Harris als mögliche Nachfolgerin von Biden aufzubauen, die ist dafür leider zu blass geblieben.

 

belu antworten
Deborah71
(@deborah71)
Beigetreten : Vor 20 Jahren

Beiträge : 23518

@belu 

Ich denke, die Demokraten haben es verpasst, Kamala Harris als mögliche Nachfolgerin von Biden aufzubauen, die ist dafür leider zu blass geblieben.

Das ist mir auch deutlich aufgefallen. Die Frau war kaum sichtbar und was sie an Aufgaben bewältigt hat... keine Ahnung. Einfach zu wenig Info.

 

Im Anfang der Wahlbesuche der Bundesstaaten war Nikki Haley ja auch unterwegs. Hat sich aber relativ schnell zurückgezogen. Da war doch ein Sponsor, der sie unterstützt hatte.... als Konkurrenz zu Trump. Scheint nicht jeder Rep. von Trump uneingeschränkt begeistert zu sein.

 

deborah71 antworten
Tamaro
 Tamaro
(@tamaro)
Beigetreten : Vor 7 Jahren

Beiträge : 1798

@deborah71 

 

Die Frau war kaum sichtbar und was sie an Aufgaben bewältigt hat... keine Ahnung.

Sie war immerhin auf dem Bürgenstock. 🙂 

 

tamaro antworten
DerElch
(@derelch)
Beigetreten : Vor 22 Jahren

Beiträge : 754

@tamaro 

Bin gespannt, ob es das Bürgenstocktreffen mal in die Geschichtsschreibung schafft.

derelch antworten
Helmut-WK
(@hkmwk)
Beigetreten : Vor 20 Jahren

Beiträge : 8026

@derelch 

ob es das Bürgenstocktreffen mal in die Geschichtsschreibung schafft

Welches meinst du?

1960 und 1995 tagte die Bilderberg-Konferenz auf dem Bürgenstock.[1][2] Anfang 2002 wurde hier das Bürgenstock-Abkommen zwischen den Beteiligten am Sezessionskrieg im Südsudan geschlossen.[3] Im Frühjahr 2004 fanden zwischen den Türkisch- und den Griechisch-Zyprioten Verhandlungen in der EU-Beitrittsfrage statt.[4] Die Schweiz organisierte auf Ersuchen der Ukraine eine Konferenz für den 15. und 16. Juni 2024 zur Anstossung eines künftigen Friedensprozesses im Russisch-Ukrainischen Krieg.[5]

Quelle: Wiki

hkmwk antworten
DerElch
(@derelch)
Beigetreten : Vor 22 Jahren

Beiträge : 754

@hkmwk 

Welches meinst du?

Das mit Kamala Harris Anwesenheit. 

derelch antworten
Helmut-WK
(@hkmwk)
Beigetreten : Vor 20 Jahren

Beiträge : 8026

@derelch 

Tja, dass das in Geschichtsbüchern mal stärker hervorgehoben wird als die andren Treffen, kann ich mir nur schwer vorstellen.

hkmwk antworten
Helmut-WK
(@hkmwk)
Beigetreten : Vor 20 Jahren

Beiträge : 8026

@deborah71 (zum Beitrag)

Die Frau war kaum sichtbar

Das ist normal. Als ich jung war (das muss also in den 70-ern gewesen sein) erzählte mal ein heute(journal)-Redakteur folgenden amerikanischen Witz: Ein Mann hatte zwei Söhne. Einer wurde Seemann, der andere Vizepräsident. Seitdem hat man von ihnen nichts mehr gehört.

Dass Harris nahezu unsichtbar war, war also normal. Aber natürlich hätte sie versuchen können, sich besser zu profilieren. Hat sie nicht. Trotzdem hätte sie eine Chance gehabt, wenn Biden zu ihren Gunsten verzichtet hätte.

hkmwk antworten
Jack-Black
(@jack-black)
Beigetreten : Vor 4 Jahren

Beiträge : 3955

@hkmwk Ein Mann hatte zwei Söhne. Einer wurde Seemann, der andere Vizepräsident. Seitdem hat man von ihnen nichts mehr gehört.

😀 😀 😀

jack-black antworten
der_alte
(@der_alte)
Beigetreten : Vor 21 Jahren

Beiträge : 1255

@deborah71 der Stern hat einige aufgelistet

https://www.stern.de/politik/ausland/joe-biden-unter-druck--diese-kandidaten-stuenden-als-nachfolge-bereit_34838102-34837794.html

Gavin Newsom wird noch am ehesten Chancen haben, Buttigieg eher weniger (er ist mit einem Mann verheiratet das dürfte ihm Probleme bereiten bei einer Kandidatur).

AOC von der Squad ist ein bekanntes Gesicht, wird aber zu stark polarisierend sein (wie der Rest der Squad).

Bei Kamala Harris liefen schon 2020 die Primaries nicht sonderlich.

Ex-Präsident Obama geht wegen dem 22nd Amendment nicht, es gab Versuche das Amendment zu ändern, aber das verlief sich, dieses gibt seit den 1940ern.

Der einzige Präsident mit mehr als 2 Amtszeiten war FDR, der hatte vier, starb aber schon zu Anfang der vierten. Danach kam das Amendment, Truman hätte noch mehr haben können, aber bei dem klappte nichtmal eine zweite. Man wollte keine Art Wahlmonarchie.

In den USA ist auch einiges aus der Aussensicht anachronistisch wie der Fakt dass man in den USA geboren sein muss (darauf aufbauend bildete sich die Birther-Bewegung im Falle Obamas), sollte ursprünglich m.W. verhindern dass ein Adeliger aus dem Ausland als neuer "König" "importiert" hätte werden können. Deshalb hätte Arnold Schwarzenegger nie kandidieren können, als Gouvernor schon, was er auch wurde.

Da ist einiges was in Europa/DE seltsam erscheint, wie auch das umstrittene Electoral College, das den Föderalismus abbildet, wenn auch in den USA immer wieder die Forderung im Raum steht dass die Popular Vote nur zählen soll (würde dann das Probem geben dass die Küsten dominieren würden).

der_alte antworten
Deborah71
(@deborah71)
Beigetreten : Vor 20 Jahren

Beiträge : 23518

@der_alte 

Danke für den link. Da drüben kenne ich doch sehr wenige. Den Aufstand um den Geburtsort Obamas hatte ich mitbekommen.

Jetzt jemanden austauschen, das geht nicht so einfach. In dem ZDF-video, das ich weiter oben verlinkt hatte, erklärt eine Fachfrau die Bedingungen in einem Interview. Demnach müsste Biden von sich aus zurücktreten oder er müsste gesundheitlich derart abstürzen, dass er nicht mehr regierungsfähig wäre.

Ob die Demokraten irgendwie die Reißleine ziehen mit Newsom? Das ist alles sehr herausfordernd.

deborah71 antworten
der_alte
(@der_alte)
Beigetreten : Vor 21 Jahren

Beiträge : 1255

@deborah71 Newsom/Harris haben das Problem mit dem 12th Amendment, da beide aus Kalifornien sind und im Electoral College nicht für zwei Kandidaten aus demselben Bundesstaat stimmen dürften. Da bräuchte Newsom einen anderen runnig mate.

Eine Möglichkeit Biden ist das 25th Amendment mit der Amtsunfähigkeit. Ist alles sehr knapp, da in Ohio m.W. am 7. August der Kandidat gemeldet sein muss, sonst kann er dort nicht mehr geändert werden.

In den USA können auch Tote gewählt werden:Mel Carnahan kandidierte 2000 für den Senat gegen John Ashcroft, starb vor der Wahl und wurde gewählt, seine Witwe bekam dann für zwei Jahre seinen Sitz durch den Gouvernor des Bundestaates.

der_alte antworten
Deborah71
(@deborah71)
Beigetreten : Vor 20 Jahren

Beiträge : 23518

@der_alte 

Sehr kompliziert liest sich das.

Das Time Magazine hat ein krasses Cover veröffentlicht. Knallrot, nur das Wort panic und Biden ist auf dem Weg aus dem Rahmen ums Bild.

Also mal wieder um Besonnenheit und Weisheit beten.

deborah71 antworten
der_alte
(@der_alte)
Beigetreten : Vor 21 Jahren

Beiträge : 1255

@deborah71 wobei ich schon längerem bei Biden meine Zweifel hatte (nicht wahr @goldapfel ?) und mich massiv gewundert hatte dass ein zweite Amtszeit überhaupt angedacht wurde.

Dies USA haben dazu ein aus europäischer Sicht mitunter kompliziertes Wahlrecht, weil m.E. oft übersehen wird dass die USA ein Staatenbund sind und sich deshalb Dinge wie das Electoral College gehalten haben oder die Regel dass m.W. jeder Bundesstaat 2 Senatssitze hat.

Wobei man da nicht spotten sollte, GB hatte m.W. bis in 19 Jahrhundert hinein die Kuriosität der rotten boroughs, mit kaum Einwohnern aber einem Parlamentssitz, weil einfach eine dicht(er) besiedelte Gegend es dann nicht mehr war. Wird kongenial von Rowan Atkinson in der dritten Staffel von "Black Adder" in einer Folge dargestellt. Auch ein Tipp: Wer britische Geschichte mag dürfte auch diese Serie lieben, die man am besten im Original ansieht, da zuviel Wortwitz drin ist der kaum transferierbar ist.

Und wer gerne was zu US-Politik schauen mag "House Of Cards", habe alles bis auf die letzte Staffel gesehen, da ich es ohne Kevin Spacey nicht sehen mochte.

der_alte antworten
Helmut-WK
(@hkmwk)
Beigetreten : Vor 20 Jahren

Beiträge : 8026

@der_alte 

die Kuriosität der rotten boroughs, mit kaum Einwohnern aber einem Parlamentssitz, weil einfach eine dicht(er) besiedelte Gegend es dann nicht mehr war

Wobei es weniger um die Bevölkerungsdichte ging. Vor den Wahlrechtsreformen des 19.Jhs. konnte nur eine kleine Minderheit wählen. Wer kein Land (bzw. Haus in der Stadt) besaß, schon mal grundsätzlich nicht …

In den rotten boroughs gab es wenig Wahlberechtigte. Aber auch in normalen Boroughs war es meist möglich, die Mehrheit der Wahlberechtigten in einem Saal (einer Villa o.ä.) zu versammeln. In einem rotten borough saßen die dann eben alle in einem Salon (bzw. der Bibliothek des Gastgebers) - so sah Wahlkampf aus.

hkmwk antworten
Deborah71
(@deborah71)
Beigetreten : Vor 20 Jahren

Beiträge : 23518

@der_alte 

Was würde passieren, wenn Biden nicht antritt und kein Ersatz für die Nominierung gefunden würde?

Nur ein Kandidat (Trump) wäre doch keine demokratische Wahl?

deborah71 antworten
Helmut-WK
(@hkmwk)
Beigetreten : Vor 20 Jahren

Beiträge : 8026

@deborah71 

Was würde passieren, wenn Biden nicht antritt und kein Ersatz für die Nominierung gefunden würde?

Die Demokraten werden auf ihrem Kongress auf jeden Fall jemanden nominieren - und wenn sie 10 Wahlgänge brauchen werden, bis einer eine Mehrheit hat.

Aber weil jeder weiß, dass so was einen schlechten Eindruck erzeugt, wird es sicher weniger Wahlgänge geben.

Momentan sieht es noch nach nur einem Wahlgang aus, in dem Biden nominiert wird.

hkmwk antworten
Deborah71
(@deborah71)
Beigetreten : Vor 20 Jahren

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@hkmwk 

Ah...so ist das. Danke

deborah71 antworten
Gelöschtes Profil
(@deleted_profile)
Beigetreten : Vor 2 Jahren

Beiträge : 20857

@der_alte 

Ja und ich wollte da lange erst nicht mitgehen, von wegen manipulierte Videos, aus einer bestimmten Ecke, jemand nicht vorführen und so.

Leider haben sich die Videos die letzten Wochen, Monate gehäuft und das Duell hat es bestätigt. Was mir mal wieder zeigt, dass nicht alles, was aus einer Ecke kommt, die mir moralisch nicht passt, Lüge sein muss. 

Was ich mich tatsächlich frage, warum man zugelassen hat, dass er sich selbst so demontiert. Blindheit oder Absicht? 

deleted_profile antworten
der_alte
(@der_alte)
Beigetreten : Vor 21 Jahren

Beiträge : 1255

@goldapfel könnte Prinzip Hoffnung gewesen sein. Ein anderer Grande der Dems mit der Massenkompatibilität im ganzen Land ist ja m.E. nicht in Sicht.

der_alte antworten
Helmut-WK
(@hkmwk)
Beigetreten : Vor 20 Jahren

Beiträge : 8026

@der_alte (zum Beitrag)

AOC von der Squad ist ein bekanntes Gesicht, wird aber zu stark polarisierend sein

Da musste ich erst mal nachschauen, wer da gemeint ist …

Chancenlos. Sie hat sich selbst mal als »Sozialistin« bezeichnet - das dürfte sogar die Mehrheit der demokratischen Wähler abschrecken, und niemanden von den Republikanern anziehen. Da hat vermutlich sogar Biden größere Chancen, die Wahl zu gewinnen. Der Stern hat sie erst gar nicht aufgeführt.

Da ist einiges was in Europa/DE seltsam erscheint, wie auch das umstrittene Electoral College

Entstanden in einer Zeit, als Nachrichten per reitendem Boten verbreitet wurden. Damals höchst sinnvoll …

hkmwk antworten
der_alte
(@der_alte)
Beigetreten : Vor 21 Jahren

Beiträge : 1255

@hkmwk vertiefend zum College gibt es Infos hier:

https://de.usembassy.gov/de/electoral-college-staerkt-us-bundesstaaten-bei-praesidentschaftswahlen/

Die Squad/AOC vertreten dazu noch Ansichten in Bezug auf Israel die es schwer denkbar machen dass das bei der Mehrheitgewinnung ein Pluspunkt sein dürfte. Beispielweise Jamaal Bowman, der seinen Sitz verlieren wird.

Das hat AOC in m.W. NYC einen Sitz gebracht, auf Bundesebene wird das ein Hindernis sein.

der_alte antworten
Helmut-WK
(@hkmwk)
Beigetreten : Vor 20 Jahren

Beiträge : 8026

@deborah71 (zum Beitrag)

Im August 1896 hielt der Präsidentschaftskandidat der Demokraten, William Jennings Bryan, auf dem Parteitag der Demokraten eine berühmte "Gold Cross"-Rede.

Es ging um den Goldstandard für den Dollar, bzw. die vermehrte Ausgabe von Silbermünzen durch den Staat.

Aber die Situation ist nicht vergleichbar. Kein Kandidat hatte eine Mehrheit von auf ihn eingeschworenen Wahlmännern, Bryan konnte »neutrale« Delegierte für sich gewinnen. Dass die Leute, die in Vorwahlen dazu gewählt wurden, Biden zu nominieren, das nicht tun - das ist so gut wie ausgeschlossen.

hkmwk antworten
DerElch
(@derelch)
Beigetreten : Vor 22 Jahren

Beiträge : 754

@lucan-7 

Trump ist eine totale Katastrophe, und es dürfte Millionen von Kandidaten geben, die mit Leichtigkeit gegen ihn gewinnen können.

Offenbar nicht, sonst hätte Trump weder vor 8 Jahren gewonnen, noch hätten die US-Bürger vor 4 Jahren den Greis Biden zum Präsidenten gewählt.

Und die Demokraten schicken den Kandidaten mit der größten Angriffsfläche, bei dem selbst wohlwollende Anhänger enorme Zweifel haben... ich verstehe es auch nicht.

Das ist relativ einfach zu verstehen. Die Demokraten hatten 3 Kandidaten für die Präsidentschaftskandidatur zur Auswahl und einer davon ist der amtierende Präsident. Die erneute Kandidatur Bidens ist daher folgerichtig. Er hätte sonst vor einem Jahr zurück treten müssen.

Bei uns tritt ja nächstes Jahr die SPD auch wieder mit Scholz als Kanzlerkanditat an, obwohl andere mehr Stimmen für die SPD holen könnten. Nur kann der Wähler hierzulande im Gegensatz zu den US-Amerikanern nichts dazu sagen.

derelch antworten
Lucan-7
(@lucan-7)
Beigetreten : Vor 14 Jahren

Beiträge : 22649

@derelch 

Offenbar nicht, sonst hätte Trump weder vor 8 Jahren gewonnen, noch hätten die US-Bürger vor 4 Jahren den Greis Biden zum Präsidenten gewählt.

In den 8 Jahren seitdem ist aber viel passiert. Trump stand noch nicht vor Gericht, und Biden war noch nicht ganz so angeschlagen wie jetzt. In seinem Alter machen sich 4 Jahre deutlich bemerkbar... und 4 weitere werden das erst recht tun.

Das geht Donald Trump genau so, dem macht das Alter auch zu schaffen... aber bisher fällt es bei ihm nicht so auf.

 

Das ist relativ einfach zu verstehen. Die Demokraten hatten 3 Kandidaten für die Präsidentschaftskandidatur zur Auswahl und einer davon ist der amtierende Präsident. Die erneute Kandidatur Bidens ist daher folgerichtig. Er hätte sonst vor einem Jahr zurück treten müssen.

Biden ist momentan noch halbwegs fit genug für den Job, deshalb muss er auch nicht zurücktreten. Es ist aber absehbar, dass er das nicht nochmal 4 Jahre durchhält. Nicht noch einmal anzutreten wäre demnach vernünftig gewesen.

lucan-7 antworten
MikeFromMUC
(@mikefrommuc)
Beigetreten : Vor 2 Jahren

Beiträge : 648

@lucan-7 

Biden ist momentan noch halbwegs fit genug für den Job, deshalb muss er auch nicht zurücktreten. 

Das ist aber nicht der Eindruck, den er schon seit einiger Zeit hinterläßt - und ganz besonders seit der Debatte. Findest Du eine seriöse Meldung, die Deine Sicht stützt, er sei "halbwegs fit genug für den Job"? Und denkst Du, "halbwegs fit" genügt für den Präsidenten der Vereinigten Staaten? Wäre ich nur "halbwegs fit", würde mein Arbeitgeber mir eine entsprechende Aufgabe geben ...

mikefrommuc antworten
Lucan-7
(@lucan-7)
Beigetreten : Vor 14 Jahren

Beiträge : 22649

@mikefrommuc 

Das ist aber nicht der Eindruck, den er schon seit einiger Zeit hinterläßt - und ganz besonders seit der Debatte. Findest Du eine seriöse Meldung, die Deine Sicht stützt, er sei "halbwegs fit genug für den Job"?

Bei der Debatte geht es um die nächsten 4 Jahre. Oder findest du eine Meldung, die einen sofortigen Rücktritt fordert?

Die US Regierung bricht nicht gleich zusammen, nur weil der Präsident mal undeutlich spricht, über eine Treppe stolpert oder einen Namen verwechselt. Bis Anfang nächsten Jahres wird das schon noch funktionieren. "Halbwegs fit" bedeutet, er ist fit genug, um seine Amtsgeschäfte bis zum Schluss weiter zu führen und danach in Rente zu gehen.

Und genau das sollte er auch tun.

lucan-7 antworten
MikeFromMUC
(@mikefrommuc)
Beigetreten : Vor 2 Jahren

Beiträge : 648

@lucan-7

Oder findest du eine Meldung, die einen sofortigen Rücktritt fordert?

Von einem sofortigen Rücktritt habe ich nicht gesprochen. Aber sei's drum. Wenn Du Dir die Schlagzeilen anschaust, kommt mir durchaus der Verdacht, daß er bereits jetzt nicht mehr fähig ist, sein Amt zu bekleiden. 

BR24: Können die Demokraten Biden noch austauschen?  (Hervorhebung durch mich)

"Desaster", "Katastrophe", "Schmerzhaft" – die Reaktionen auf den Auftritt von Joe Biden im TV-Duell gegen Donald Trump sind deutlich. Biden musste liefern – und er tat es nicht. Die Zweifel, dass er dem Amt noch gewachsen ist, werden immer größer.

Für mich ist das eine freundliche Formulierung für: Rücktritt jetzt.

Nochmal die Frage: Findest Du eine seriöse Meldung, die Deine Sicht stützt, er sei "halbwegs fit genug für den Job"? 

mikefrommuc antworten
Jack-Black
(@jack-black)
Beigetreten : Vor 4 Jahren

Beiträge : 3955

@mikefrommuc Für mich ist das eine freundliche Formulierung für: Rücktritt jetzt.

Er sollte von der Kandidatur zurücktreten. Das sehe ich auch so. Sein Amt führt er nach allem, was man so liest, ziemlich gut und effektiv. In einer Nach-Duell-Diskussionssendung von Experten waren die sich alle recht einig, dass "the record", also das Ergebnis von Bidens Präsidentschaft, überdurchschnittlich gut, dass sein "decision-making" im Amt kaum zu beanstanden sei. So einig, wie sie sich in dem Punkt waren, waren sie sich darin, dass er als Kandidat, bei dem es nicht um politische Entscheidungen, sondern um Kommunikation gehe, eine katastrophale Figur abgebe.

Von seinem Amt sollte er also nicht zurücktreten (was würde das, so kurz vor den Wahlen, denn bittschön bringen?), sondern von seiner Kandidatur.

Wären wir hier bei Wünsch-dir-was!, so würde ich mir wünschen, die Demokraten hätten vor zwei Jahren bereits mit Biden abgemacht, dass er auf eine Wiederkandidatur verzichtet und seinen Nachfolger/seine Nachfolgerin peu a peu aufbaut. Mit Kamela Harris gelang das nicht (warum genau, dazu weiß ich nicht genug über die us-amerikanische Innenpolitik), aber auch das hätte man halt irgendwann einsehen können/müssen und dann eben einen Plan B, oder auch C, D, E, F in der Hinterhand haben müssen.

Schlimm ist, dass das nähere Umfeld von Biden nicht die Eier hatte, ihm die bittere Realität deutlich genug vor Augen zu führen: dass sein Alter und seine Performance bei öffentlichen Auftritten ihn für eine weitere Kandidatur disqualifizieren.

Also: sein Umfeld war nicht ehrlich genug (oder verblendet, was nicht viel besser wäre), und seine Partei war nicht kompetent genug in der Einschätzung der Lage.

Was den "Rücktritt jetzt" von der Kandidatur angeht - ich behaupte mal, die Demokraten haben nichts mehr zu verlieren. Biden wird, wenn er antritt, gegen Trump verlieren. Ob ein "aus der Not geboren frisch aus dem Sack gezogener" alternativer demokratischer Kandidat eine Chance hätte? Keine Ahnung. Aber Biden könnte durch einen Rückzug seiner Kandidatur Einsicht und in gewisser Weise staatsmännische Größe demonstrieren, und ein alternativer Bewerber der Kandidaten könnte mit der Message in den Wahlkampf gehen: "Ich setzte die objektiv gute und erfolgreiche Politik meines Vorgängers fort und werde gegebenenfalls auch als Präsident mir weisen Rat von ihm einholen, bin aber jung und tatkräftig genug, um auch mit plötzlichen und unerwarteten Problemen klar zu kommen."

Denn seien wir mal ehrlich und erinnern uns der typisch us-amerikanischen Bilder vom "guten Präsidenten": der ist - wie seine Verkörperungen durch Harrison Ford (Air Force One) oder Jamie Foxx (White House down) unter Druck fähig, rasch harte und präzise Entscheidungen zu fällen und tendiert nicht zum Stottern und Gedächtnislücken, wenn's drauf ankommt: Will man einen Mann, der über das Drücken des Roten Knopfs zu befinden hat, welcher nicht mal dem Druck eines TV-Duells gewachsen ist?

Man suche sich einen smarten, am besten noch mit ein paar militärischen Auszeichnungen behängen Typen (oder eine Typin... 😉 ), der glaubhaft verspricht: "Das, was Biden richtig machte - und er machte vieles richtig! - werde ich in seinem Sinne so weiter führen."

So schnell (bis zur US-Wahl) werden es die Schmutzschmeisser von Fox&Co kaum schaffen, so jemanden in eine Witzfigur zu spinnen, wie sie Joe Biden inzwischen leider ist.

Ausgang so einer Enscheidung? Ungewiß. Vermutlich (meine, wie sich ja bewiesen hat, wenig treffsichere, Prognose) gewinnt Trump dennoch. Aber eine Restchance bestünde. Bei Biden sehe ich die nicht mehr.

jack-black antworten
Lucan-7
(@lucan-7)
Beigetreten : Vor 14 Jahren

Beiträge : 22649

@mikefrommuc 

Nochmal die Frage: Findest Du eine seriöse Meldung, die Deine Sicht stützt, er sei "halbwegs fit genug für den Job"? 

Findest du denn eine Meldung, dass Biden nicht mehr in der Lage ist, die USA zu regieren und sofort abgelöst werden sollte?

Mir ist da nichts bekannt... also muss er wohl fit genug sein, sonst wäre er schon nicht mehr im Amt.

Sein Auftritt in der Debatte wird vor allem im Hinblick auf weitere vier Jahre beurteilt - denn besser wird das ja nicht mehr werden.

lucan-7 antworten
Deborah71
(@deborah71)
Beigetreten : Vor 20 Jahren

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@lucan-7 

Der schwache Auftritt von Biden hat für Wirbel gesorgt.

Trump vs. Biden: Warum das TV-Duell die Demokraten in Panik versetzt | ZDFheute live

Im video wird auf etliches der Finger gelegt bei beiden Kandidaten.

 

Die Debatte mit deutscher Übersetzung - TV-Duell von Biden und Trump | US-Wahlkampf 2024

Der Übersetzer ist sehr gnädig bei der Übersetzung bei den gebrochenen Gedanken.

deborah71 antworten
MikeFromMUC
(@mikefrommuc)
Beigetreten : Vor 2 Jahren

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@lucan-7 

Findest du denn eine Meldung, dass Biden nicht mehr in der Lage ist, die USA zu regieren und sofort abgelöst werden sollte?

Ich dachte, die hätte ich Dir geliefert? Wie gesagt, das mit dem Rücktritt hast Du ins Spiel gebracht. Ich habe Dir widersprochen, daß er halbwegs fit für den Job sei. Und der BR-Artikel hat an seiner Fitness mindestens ebenso viele Zweifel.

Also: wer außer Dir stützt die These, er sei halbwegs fit für den Job?

Warum er noch im Amt ist? Keine Ahnung. Aber mach mal das Gedankenexperiment, wenn Trump so aufgetreten wäre. Wie wäre da wohl das Medienecho? 

mikefrommuc antworten
Lucan-7
(@lucan-7)
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Beiträge : 22649

@mikefrommuc 

Ich habe Dir widersprochen, daß er halbwegs fit für den Job sei. Und der BR-Artikel hat an seiner Fitness mindestens ebenso viele Zweifel.

Wie gesagt... das bezieht sich auf die nächsten 4 Jahre. Nicht auf den jetzigen Moment. Biden wird die Präsidentschaft zu Ende bringen... und ich habe nirgendwo davon gelesen, dass er das nicht könnte.

lucan-7 antworten
MikeFromMUC
(@mikefrommuc)
Beigetreten : Vor 2 Jahren

Beiträge : 648

@lucan-7 Gerne nochmal das Zitat:

Die Zweifel, dass er dem Amt noch gewachsen ist, werden immer größer.

Das kann man sowohl auf die neue Amtszeit als auch auf die laufende beziehen. Ich interpretiere den Satz anders als Du. Es gibt seit seinem Amtsantritt Zweifel an seiner Fitness. Das hast Du aber schon mitbekommen?  

Hast Du nun noch eine seriöse Quelle, die nach der Debatte behauptet, er sei halbwegs fit? 

Und warum, um alles in der Welt, sollte ein so großes Land wie die USA von jemandem geführt werden, der nicht vollständig fit ist? Sondern halbwegs? Das verstehe ich nicht 🙄 

mikefrommuc antworten
Helmut-WK
(@hkmwk)
Beigetreten : Vor 20 Jahren

Beiträge : 8026

@mikefrommuc 

Gerne nochmal das Zitat:

Die Zweifel, dass er dem Amt noch gewachsen ist, werden immer größer.

Das kann man sowohl auf die neue Amtszeit als auch auf die laufende beziehen.

Nur gibt es sachlich kaum einen Grund, das auf die nächsten 7 Monate zu beziehen. Also werden die vier Jahre gemeint sein.

Hast Du nun noch eine seriöse Quelle, die nach der Debatte behauptet, er sei halbwegs fit?

https://www.tagesschau.de/multimedia/sendung/tagesthemen/tt-11044.html

Und zwar die Episode von 3:55 bis 4:40. Da siehst du einen dreiviertelmäßig fitten Biden.

hkmwk antworten
MikeFromMUC
(@mikefrommuc)
Beigetreten : Vor 2 Jahren

Beiträge : 648

@hkmwk Ach, lassen wir das. Wenn Du mir Unsachlichkeit unterstellst, habe ich keine Lust. Ich habe beim Lesen des BR-Artikels den Bezug sowohl zur aktuellen als auch zur zukünftigen Amtszeit hergestellt. Und das, bevor ich hier die Diskussion verfolgt habe.

mikefrommuc antworten
Helmut-WK
(@hkmwk)
Beigetreten : Vor 20 Jahren

Beiträge : 8026

@mikefrommuc 

Wenn Du mir Unsachlichkeit unterstellst

Nein, ich »unterstelle« dir, dass du zwei Sachthemen nicht auseinanderhalten kannst.

hkmwk antworten
Lucan-7
(@lucan-7)
Beigetreten : Vor 14 Jahren

Beiträge : 22649

@mikefrommuc 

Ich interpretiere den Satz anders als Du.

Ja, das habe ich gemerkt. Trotzdem gibt es nur eine Forderung nach einem Rücktritt von der Kandidatur, keine vom Amt zurückzutreten.

 

Und warum, um alles in der Welt, sollte ein so großes Land wie die USA von jemandem geführt werden, der nicht vollständig fit ist? Sondern halbwegs? Das verstehe ich nicht

Weil Joe Biden in der Sache trotzdem korrekt argumentiert hat. Er hat ein paar Zahlen verwechselt, er wusste aber trotzdem, was er sagte.

Er ist äußerlich tatterig und nicht mehr repräsentativ, aber er macht immer noch seine Arbeit. Und ich habe von keiner Quelle gehört, dass er diese Arbeit nicht mehr korrekt machen würde.

Und das ist eben das "halbwegs fitte" daran.

lucan-7 antworten
MikeFromMUC
(@mikefrommuc)
Beigetreten : Vor 2 Jahren

Beiträge : 648

@lucan-7 Das heißt, wenn es zwei Interpretationen gibt, gilt nur Deine? Ok. Wenn Du meinst.

Und ich habe von keiner Quelle gehört, dass er diese Arbeit nicht mehr korrekt machen würde.

Weil Du davon nichts gehört hast, gibt es das nicht? Auch gut. Glaube weiter, daß er im Vollbesitz seiner geistigen Kräfte ist. 

mikefrommuc antworten
Lucan-7
(@lucan-7)
Beigetreten : Vor 14 Jahren

Beiträge : 22649

@mikefrommuc 

Das heißt, wenn es zwei Interpretationen gibt, gilt nur Deine? Ok. Wenn Du meinst.

Ich habe geschrieben, dass es keine (seriöse)Forderung nach einem sofortigem Rücktritt als Konsequenz auf seinen Auftritt gibt.

 

Weil Du davon nichts gehört hast, gibt es das nicht? Auch gut. Glaube weiter, daß er im Vollbesitz seiner geistigen Kräfte ist.

Du stellst doch die Behauptung auf, er wäre seinem Amt hier und jetzt nicht mehr gewachsen. Aber begründen kannst du es offenbar nicht.

Es geht hier um die Fähigkeit, zu repräsentieren und Menschen von sich einzunehmen. Das ist etwas anderes, als einfach nur zu regieren. Regieren kann er noch, Menschen von sich überzeugen nicht mehr.

Das ist der Punkt hier.

lucan-7 antworten
Helmut-WK
(@hkmwk)
Beigetreten : Vor 20 Jahren

Beiträge : 8026

@mikefrommuc (zum Beitrag)

Findest Du eine seriöse Meldung, die Deine Sicht stützt, er sei "halbwegs fit genug für den Job"?

Ein geistig wacher Präsident ist auch im Rollstuhl fit genug.

In den Nachrichten heute Abend fand ich den Kontrast zwischen der Debatte, und dem danach erwähnten Wahlkampfauftritt erstaunlich, da wirkte Biden deutlich fitter. War Biden beim zweiten mal »gedopt«? Oder schwankt seine Form so stark?

Insgesamt dürfte er den Job als Präsident bis zum Januar noch hinbekommen, er hat auch gute Berater, die manches ausgleichen. Insofern stimme ich Lucan zu. Ein »Aussetzer« der dazu führt, dass er für einige Stunden keine Entscheidungen trifft, ist mit dem Amt vereinbar. Nur sollte das nicht zu oft passieren, damit in einer Krise der Präsident noch rechtzeitig vernünftig reagieren kann.

hkmwk antworten
MikeFromMUC
(@mikefrommuc)
Beigetreten : Vor 2 Jahren

Beiträge : 648

@hkmwk Auch an Dich die Frage: Wie würdest Du es einschätzen, wenn Trump solche Aussetzer hat?

Ich verstehe nicht so ganz, warum Ihr ihn in Schutz nehmt. Er zählt zu den mächtigsten Menschen. Er soll Entscheidungen treffen, nicht seine Berater im Hintergrund. 

Ein geistig wacher Präsident ist auch im Rollstuhl fit genug.

Eine körperliche Einschränkung steht doch gar nicht zur Diskussion?!

Mir scheint ganz einfach, daß hier doppelte Maßstäbe angelegt werden.

mikefrommuc antworten
Helmut-WK
(@hkmwk)
Beigetreten : Vor 20 Jahren

Beiträge : 8026

@mikefrommuc 

Eine körperliche Einschränkung steht doch gar nicht zur Diskussion?!

Der Unterschied zwischen geistig und Körperlich ist fließend. Mangelnde Konzentration ist einen (bei Biden altersbedingte) körperliche Angelegenheit. Aber irgendwie weniger körperlich als Zittern wg. Parkinson …

Wie würdest Du es einschätzen, wenn Trump solche Aussetzer hat?

Wie gesagt: Für ne kurze Rest-Amtszeit und wenn es nur temporäre Aussetzer sind, gehts.

Bei Trump geht es aber nicht um solche Fähigkeiten, sondern um den Charakter. Da könnten Aussetzer wie bei Biden vielleicht sogar den durch Trump angerichteten Schaden verringern, aber wer kann das schon richtig einschätzen …

hkmwk antworten
Lucan-7
(@lucan-7)
Beigetreten : Vor 14 Jahren

Beiträge : 22649

@mikefrommuc 

Auch an Dich die Frage: Wie würdest Du es einschätzen, wenn Trump solche Aussetzer hat?

Es geht nicht um einzelne Aussetzer... auch Trump hatte davon nachweislich etliche. Es geht um das generelle Politikverständnis.

Im übrigen sehe ich auch Trump geistig nicht in der Lage, die USA 4 Jahre lange zu führen. Auch bei ihm macht sich das Alter bemerkbar.

Merkt man nur halt nicht so, weil man von ihm Blödsinn gewohnt ist...

lucan-7 antworten
DerElch
(@derelch)
Beigetreten : Vor 22 Jahren

Beiträge : 754

@lucan-7 

 

ging nur um denhalbwegs fit genug für den Job, deshalb muss er auch nicht zurücktreten. 

Biden war vor 4 Jahren schon nicht mehr fit genug. So ein 80jähriger stirbt auch mal unverhofft. 

Und zurücktreten sollte er spätestens in der zweiten Amtszeit und den Weg für den Nachfolger zu ebnen. Leider hat er sich an Harris gekettet. Pech für die Demokraten, bzw. Unvermögen. 

Dass die US-Amerikaner im Herbst die Wahl zwischen einem Greis und einem Rechtsextremisten wählen können, ist für alle anderen auf der Welt proplematisch.

derelch antworten
Lucan-7
(@lucan-7)
Beigetreten : Vor 14 Jahren

Beiträge : 22649

@derelch 

Biden war vor 4 Jahren schon nicht mehr fit genug. So ein 80jähriger stirbt auch mal unverhofft. 

Wie wir jetzt wissen hat er aber einen guten Job gemacht und ist bislang nicht gestorben. Also ist deine Bemerkung unsinnig.

 

Dass die US-Amerikaner im Herbst die Wahl zwischen einem Greis und einem Rechtsextremisten wählen können, ist für alle anderen auf der Welt proplematisch.

Das ist ja das Problem um das es hier geht.

lucan-7 antworten
DerElch
(@derelch)
Beigetreten : Vor 22 Jahren

Beiträge : 754

@lucan-7 

Wie wir jetzt wissen hat er aber einen guten Job gemacht

Das relativ. Aussenpolitscih macht er eine ganz schlechte Figur und die innenpolitischen "Erfolge" wie senken der Arbeitslosigkeit und so kommunistischen Zeuch wie das Stärken der Sozialversicherungen, sind für den gemeinen US-Amerikaner werniger relevant.

und ist bislang nicht gestorben.

Das sagte ich auch nicht.

Also ist deine Bemerkung unsinnig.

Nicht alles, was du nicht verstehst ist unsinnig.

derelch antworten
Lucan-7
(@lucan-7)
Beigetreten : Vor 14 Jahren

Beiträge : 22649

@derelch 

Das relativ. Aussenpolitscih macht er eine ganz schlechte Figur und die innenpolitischen "Erfolge" wie senken der Arbeitslosigkeit und so kommunistischen Zeuch wie das Stärken der Sozialversicherungen, sind für den gemeinen US-Amerikaner werniger relevant.

Ein Job wird nicht dadurch schlecht, dass andere Leute ihn nicht verstehen.

Biden hat eine Politik gemacht, wie er für die USA auch in früheren Zeiten üblich war. Vor allem hat er die amerikanische Politik nach den völlig chaotischen Trum Jahren wieder ein Stück weit normalisiert und Vertrauen wieder hergestellt.

Über die Details kann man streiten, aber er hat eine Kontinuität wieder hergestellt, die notwendig war.

Leider hat sich ein Teil der US Amerikaner aus der Realität ausgegklinkt, während ein anderer Teil sich von Trump einen freien Radikalkapitalismus erhofft, der vor allem den Reichen und Wohlhabenden zugute kommt.

Und diese beiden Teile wollen nichts lieber, als Trump noch einmal im Amt zu sehen. Einen Mann, den der Rest der Welt nicht interessiert und der die Demokratie und den Rechtsstaat abschaffen will.

Und der jetzt durch die Entscheidung des Supreme Court auch offiziell das Werkzeug dazu bekommen hat.

Ich glaube, vielen Menschen ist noch nicht klar, was da wirklich auf dem Spiel steht... und ich hoffe sehr, dass ich mich da irre...

 

lucan-7 antworten
staffan
(@staffan)
Beigetreten : Vor 19 Jahren

Beiträge : 449

@lucan-7 

Trump ist eine totale Katastrophe, und es dürfte Millionen von Kandidaten geben, die mit Leichtigkeit gegen ihn gewinnen können.

Die Amerikaner haben ja vier Jahre Erfahrung mit einer Trump-Präsidentschaft.

Und anscheinend haben sehr viele die gar nicht als totale Katastrophe erlebt. 🙂 

staffan antworten
Lucan-7
(@lucan-7)
Beigetreten : Vor 14 Jahren

Beiträge : 22649

@staffan 

Und anscheinend haben sehr viele die gar nicht als totale Katastrophe erlebt.

Offensichtlich nicht.

Was auch daran liegt, dass ihnen der Rest der Welt egal ist. Und es kümmert sie auch nicht, dass Trump seine Erfahrungen nutzen wird, um die Demokratie endgültig zu erledigen... was ihm in der ersten Amtszeit ja noch nicht gelang.

Dass er genau das vorhat... daran gibt es kaum Zweifel. Und wirklich Angst habe ich weniger vor ihm als vor den Leuten, die ihm folgen und beraten. Denn inzwischen gibt es Leute wie Russel Vought, die wissen, wie man mit ihm umgehen muss ohne gefeuert zu werden - und den Weg für eine zukünftige faschistische Regierung bereiten können.

lucan-7 antworten
staffan
(@staffan)
Beigetreten : Vor 19 Jahren

Beiträge : 449

@lucan-7 

Und anscheinend haben sehr viele die gar nicht als totale Katastrophe erlebt.

Offensichtlich nicht.

Was auch daran liegt, dass ihnen der Rest der Welt egal ist. Und es kümmert sie auch nicht, dass Trump seine Erfahrungen nutzen wird, um die Demokratie endgültig zu erledigen... was ihm in der ersten Amtszeit ja noch nicht gelang.

Lucan-7 kann es einfach nicht lassen.

Wenn, wie jetzt, wohl so über 100 Millionen Amerikaner wieder Trump unterstützen, kann es nach Lucan-7 nur an deren mangelnder demokratischer und moralischer Qualifikation liegen. Der Rest der Welt sei ihnen egal und die Demokratie auch - schreibt Lucan-7 jedenfalls hier oben.

Niedere Motive auf Seiten der Wähler - das ist also nach Lucan-7 der eigentliche Grund für den Erfolg von Trump und dafür, dass der Präsidentschaftswahlkampf der Demokraten jetzt doch vielleicht in schwerere See gerät.

staffan antworten
Lucan-7
(@lucan-7)
Beigetreten : Vor 14 Jahren

Beiträge : 22649

@staffan 

Wenn, wie jetzt, wohl so über 100 Millionen Amerikaner wieder Trump unterstützen, kann es nach Lucan-7 nur an deren mangelnder demokratischer und moralischer Qualifikation liegen. Der Rest der Welt sei ihnen egal und die Demokratie auch - schreibt Lucan-7 jedenfalls hier oben.

Ja.

Genau das schreibe ich hier. Und das meine ich auch so.

Wer Donald Trump wählt, dem ist die Demokratie egal. Und auch der Rechtsstaat. Jedenfalls dann, wenn man nicht einfach nur blinder Fan ist oder Angehöriger der Trump-Religion - sondern auch ab und zu mal zugehört und verstanden hat, was dieser Typ so alles von sich gibt.

Aus deinem Beitrag schließe ich, dass du dich da offenbar nicht ausreichend informiert hast. Zumindest will ich dir das zugute halten, denn eine andere Erklärung zu deinen Gunsten sehe ich hier nicht.

lucan-7 antworten


Mr.K
 Mr.K
Beiträge : 157
Veröffentlicht von: @jack-black

Aber hey: Widersprecht mir! Nennt mir kluge, überzeugende Gründe, weswegen meine Untergangsstimmung nur das Geflenne eines alten Mannes sei, der Grusel-Lust geschuldet, die Realitäten verzerrend. Erklärt mir dass, wie und wo ich falsch liege. Bitte!

Ich wünschte, ich könnte das. Aber ich kann es nicht.

Wenn die Amerikaner tatsächlich so blöd sind, dieses wandelnde Gebetsanliegen namens Donald Trump erneut zum Präsidenten zu wählen, haben nicht nur die Amerikaner ein Problem, sondern die gesamte Welt. Denn die US-Präsidentenwahl ist auch eine Wahl, die die globale Finanzstabilität empfindlich stören kann.

Bei allen Wahlkampfreden von dieser orangefarbenen Gestalt höre ich von 3 definitiven Maßnahmen: Importzölle erhöhen, Steuern senken und massenhaft Einwanderer deportieren. All das ist eine preistreibende Mischung, die sich inflationssteigernd auswirken können.

Zwar müsste die US-Notenbank Federal Reserve dagegenhalten. In diesem Szenario wird es dann wohl nichts mit den erwarteten Zinssenkungen; eher müsste die Fed die Leitzinsen anheben - was Trump ziemlich gegen den Strich gehen würde, und bei diesem Egomanen dreht sich ohnehin alles um ihn. In seiner ersten Amtszeit sprach er regelmäßig abfällig über den Fed-Chef Jay Powell - obwohl Trump Powell selbst nominierte.

Powell's Amtszeit endet 2026. Das White House hat ein Vorschlagsrecht. Damit besteht die Gefahr, dass Trump's Leute die Fed erst einmal unterwandern könnten.

Das Hauptproblem der Amerikaner - wirtschaftlich gesehen - sind die hohen Staatsschulden. Diese sind ca. 6 Mal so hoch wie die jährlichen Staatseinnahmen ohne Anleihen. Das in Kombination mit einer Fed, die die Zinsen höher halten muss, kann dazu führen, dass die Notenbank wegen einer überbordenden Staatsverschuldung nicht mehr frei in ihren Entscheidungen ist. Eine Zinserhöhung kann eine für den Staat untragbare Zinslast und letzten Endes einen Staatsbankrott zur Folge haben - wie das passieren kann haben wir an Griechenland gesehen. Da der US-Amerikanisch Finanzmarkt für das Funktionieren des Weltfinanzsystems essenziell ist, kann dieser Vertrauensverlust eine Finanzkrise nach sich ziehen, die seinesgleichen sucht - ein weiterer Black Thursday ist denkbar.

Leider haben weder die Demokraten noch die Republikaner einen Plan zur Umkehr dieser Situation - obwohl der US-Bundeshaushalt dringend überholt werden müsste. Jedoch ist zu befürchten, dass der große Knall unter Trump eher kommt als unter Biden - wenn man sich seine wirtschaftspolitischen Pläne anschaut.

Das Donald Trump in Wirtschaftsangelegenheiten keine Kompetenz besitzt, ist ziemlich klar. Wer geht den bitteschön bankrott, wenn er ein Kasino betreibt?

Alles in allem ist für niemanden eine erneute Präsidentschaft von Donald Trump wünschenswert. Eine solche Präsidentschaft wäre nicht nur der wirtschaftliche Bankrott der USA, sondern auch der gesellschaftliche, politische, und menschliche Bankrott.

mr-k antworten
lhoovpee
Beiträge : 2938

@jack-black 

Als US Bürger würde ich mich schon vera*t vorkommen. 

Auf der einen Seite ein sichtlich körperlich geschwächter Mann, wo man nicht genau weiß, ob er noch bei der Sache ist. Auf der anderen Seite einen nicht viel jüngeren notorischen Lügner. Meine Verschwörungsempfindungen pochen nur so, da ein Plan hinter zu sehen, gelenkt von .... keine Ahnung 😀 

Trump wiederholt seine Lügen kontinuierlich. Und seine Anhänger glauben ihm. Der könnte sagen, dass er ein Einhorn gesehen hat, und die würde ihm glauben. Das ist keine Politik mehr, das ist eine Sekte. (OT: Und ebenso schlimm finde ich, dass diese offenen Lügen alle von der hiesigen AfD übernommen werden. 1 zu 1. Und auch die haben immer mehr Erfolge.)

So, jetzt habe ich deine Untergangsstimmung nur verstärkt. Vielleicht gibt es ja noch positivere Stimmen hier zu lesen. 

lhoovpee antworten
3 Antworten
Kappa
 Kappa
(@kappa)
Beigetreten : Vor 2 Jahren

Beiträge : 438

@lhoovpee Was genau übernimmt denn die AFD von den USA - Wahlthemen? Weniger gegen Russland wären sie vorher schon

kappa antworten
Helmut-WK
(@hkmwk)
Beigetreten : Vor 20 Jahren

Beiträge : 8026

@kappa 

Ob die AfD was übernimmt oder schon von Natur aus den gleichen Standpunkt hat, ist doch uninteressant.

Trump hat sich auch in den letzten vier Jahren immer wieder mal geäußert - die AfD könnte ihre Russland-Haltung auch schon 2017 oder gar 2015 übernommen haben … aber wie gesagt: Es wäre müßig, sich darüber zu streiten.

hkmwk antworten
lhoovpee
(@lhoovpee)
Beigetreten : Vor 8 Jahren

Beiträge : 2938

@kappa 

Ein paar Parallelen

  • Es wird durchgängig ohne Belegen von Wahlbetrug geschwurbelt
  • Briefwahl wird durchweg als Manipuliert angesehen
  • Es werden ständig Desinformationen verbreitet; selbst nach Richtigstellung wird es teilweise weiterhin verbreitet
  • Es werden Bilder fast eins zu eins übernommen (z.B. die Gegenüberstellung einer "freien" und "traditionellen" Frau)
  • Feindbild: Woke, Grün, Links; damit einhergehend werden in sozialen Medien gleiche Inhalte geteilt
  • Feindbild des bösen Muslimen
  • Buhlen nach christlichen Wähler mit dem Thema Abtreibung (wobei Trump selbst sich da derzeit recht bedeckt hält; aber er hat dafür gesorgt, dass die Grundsatzentscheidung in den USA aufgehoben wurde)
  • AfD nahe Accounts in sozialen Medien teilen fleißig Trumps Beiträge
lhoovpee antworten


Queequeg
Beiträge : 6280

@jack-black 

"Aber hey: Widersprecht mir! Nennt mir kluge, überzeugende Gründe, weswegen meine Untergangsstimmung nur das Geflenne eines alten Mannes sei, der Grusel-Lust geschuldet, die Realitäten verzerrend."

Leider kann ich Dir den Gefallen nicht tun. Man könnte denken oder zumindest hoffen, dass Du einen Sturm im Wasserglas beschreibst. Aber leider findet der ganz real vor der Türe statt und droht das Haus aus den Ankern zu reissen.

Wie war es in Deutschland? Nein, nicht nach dem Krieg, als niemad dabei gewesen sein wollte, sondern vorher, wo fast alle gejubelt haben?

Und heute jubeln sie wieder, ganz egal, welche Lügen ihnen der Verführer auftischt. Wahrscheinlich werden sie dann später auch sagen, dass sie alles nicht hätten wissen können. Doch! Hätten sie.

queequeg antworten
Lucan-7
Beiträge : 22649

@jack-black 

wie befürchtet sieht Biden es nicht ein:

Ich weiss wie man diesen Job macht

Es ist nur völlig egal, wie fit er sich fühlt und ob er immer noch Politik machen kann... wenn es ihm die Leute nicht zutrauen, dann wird er nicht gewählt.

Und es ist mir unbegreiflich, dass ein sturer alter Mann, der die Realität nicht sehen will, die Demokraten und Amerikas Zukunft derartig  vor sich hertreiben kann... wenn alle es sehen, nur einer nicht, dann kann es doch nicht der eine sein, der den Kurs bestimmt!

lucan-7 antworten
15 Antworten
lhoovpee
(@lhoovpee)
Beigetreten : Vor 8 Jahren

Beiträge : 2938

@lucan-7

Naja, die Demokraten müssten ihn ja nicht zum Kandidaten wählen... es liegt also nicht nur an seiner fehlenden Einsicht.

lhoovpee antworten
Lucan-7
(@lucan-7)
Beigetreten : Vor 14 Jahren

Beiträge : 22649

@lhoovpee 

Naja, die Demokraten müssten ihn ja nicht zum Kandidaten wählen... es liegt also nicht nur an seiner fehlenden Einsicht.

Doch, wenn jetzt nichts passiert, dann müssen sie das.

Ich stecke da jetzt nicht so genau in der Materie, aber es gibt eine Verpflichtung, das Ergebnis der Vorwahlen zu akzeptieren.

Das kann noch geändert werden, aber dafür braucht es jetzt Anträge... und eben die Einsicht von Joe Biden.

Wenn sie sich im Vorfeld nicht von ihm lossagen und die Dinge jetzt einfach laufen lassen, dann wird er zwingend zum Präsidentschaftskandidaten gewählt.

 

lucan-7 antworten
lhoovpee
(@lhoovpee)
Beigetreten : Vor 8 Jahren

Beiträge : 2938

@lucan-7 

das Ergebnis der Vorwahlen zu akzeptieren.

ja... und bei den bisherigen Vorwahlen haben sie Biden gewählt. Dazu hat sie niemand gezwungen. 

lhoovpee antworten
Dionysius
(@dionysius)
Beigetreten : Vor 8 Monaten

Beiträge : 31

@lhoovpee Würden sie das jetzt immer noch tun oder reden sich die Befürworter gerade die Situation schön?

Bei aller Sympathie für Biden und Anerkennung dafür, was er geleistet hat, finde ich schon länger, dass seine Auftritte nicht dieselbe Qualität haben wie sein Handeln. Mit ist das auch sehr viel lieber als wenn es umgekehrt wäre. Der Auftritt im TV-Duell hatte jedoch leider eine neue Qualität, die bei einem derartig knappen Rennen und einem Gegner wie Trump doch recht negative Konsequenzen haben kann, die wohl oder übel nicht nur die USA betreffen.

dionysius antworten
lhoovpee
(@lhoovpee)
Beigetreten : Vor 8 Jahren

Beiträge : 2938

@dionysius 

Würden sie das jetzt immer noch tun oder reden sich die Befürworter gerade die Situation schön?

Sein Zustand hat sich jetzt seit März (Super Tuesday) nicht extrem verschlechtert (So zumindest mein Empfinde; Aber ich kenne auch nur die paar Interviews und Fernsehbilder). Dennoch hat er dort durchweg in fast allen Wahlbezirken die Vorwahl gewonnen. Auch bei den Vorwahlen, die erst letzten Monat stattgefunden haben, hat Biden gewonnen. Ein Fazit, wie es lucan getroffen hat ("wenn alle es sehen, nur einer nicht"), entspricht einfach nicht der Realität. Sehr viele sehen es nicht. Sonst wären die Vorwahlen anders ausgegangen. 

lhoovpee antworten
Lucan-7
(@lucan-7)
Beigetreten : Vor 14 Jahren

Beiträge : 22649

@lhoovpee 

Auch bei den Vorwahlen, die erst letzten Monat stattgefunden haben, hat Biden gewonnen. Ein Fazit, wie es lucan getroffen hat ("wenn alle es sehen, nur einer nicht"), entspricht einfach nicht der Realität. Sehr viele sehen es nicht. Sonst wären die Vorwahlen anders ausgegangen. 

Die Leute haben sich lange selbst etwas vormachen können.

Seit der Debatte nicht mehr.

lucan-7 antworten
Helmut-WK
(@hkmwk)
Beigetreten : Vor 20 Jahren

Beiträge : 8026

@lhoovpee (zum Beitrag)

Dennoch hat er dort durchweg in fast allen Wahlbezirken die Vorwahl gewonnen

Ein amtierender Präsident hat es immer leicht bei Vorwahlen. Und ein Auftritt, bei dem jemand von einem Manuskript (oder Teleprompter) ablesen kann ist nun mal nicht das Gleiche wie eine Debatte, bei der vorher nicht feststeht, was der Diskussionsgegner sagen wird.

Am Ende muss Biden nicht nur Vorwahlen gegen Demokraten gewinnen, sondern auch eine Wahl gegen Trump. Bei den Vorwahlen wird der Amtsbonus (und dass seine Konkurrenten bisher stets verloren haben) schon dafür sorgen, dass Biden genug Delegierte zusammen bekommt. Egal wie die Debatten mit Trump ausgehen.

Aber bei der Wahl? Ich denke, da sieht Lucan klarer als du. Und er ist ja keineswegs der Einzige, angeblich sagen die meisten prominenten Demokraten das gleiche, nur häufig hinter vorgehaltener Hand …

hkmwk antworten
lhoovpee
(@lhoovpee)
Beigetreten : Vor 8 Jahren

Beiträge : 2938

@hkmwk 

Aber bei der Wahl? Ich denke, da sieht Lucan klarer als du.

Zu der kommenden Wahl habe ich mich überhaupt nicht geäußert... 

Ich habe lediglich gesagt, dass die Aussage, dass Biden allein schuld ist, dass er wieder der Kandidat ist, Unsinn ist. Er wurde von seiner Partei gewählt. 

 

lhoovpee antworten
Lucan-7
(@lucan-7)
Beigetreten : Vor 14 Jahren

Beiträge : 22649

@lhoovpee 

Ich habe lediglich gesagt, dass die Aussage, dass Biden allein schuld ist, dass er wieder der Kandidat ist, Unsinn ist. Er wurde von seiner Partei gewählt. 

Wer hat ihm denn die alleinige Schuld gegeben? Natürlich ist auch sein Umfeld in der Verantwortung.

Denn alte Leute neigen dazu, sich selbst zu überschätzen, weil sie nicht wahrhaben wollen, dass sie nicht mehr so leistungsfähig sind wie früher. Ganz im Gegenteil wollen sie beweisen, wie fit sie noch sind und dass sie noch voll dabei sein können.

Wenn das aber nicht mehr der Realität entspricht, dann sind es andere, die hier Verantwortung übernehmen müssen.

Auch wenn ich Biden hier und jetzt durchaus zutraue, die Präsidentschaft in Würde zu Ende zu bringen... aber auf keinen Fall, die nächsten 4 Jahre den USA eine starke Führung zu geben.

 

lucan-7 antworten
lhoovpee
(@lhoovpee)
Beigetreten : Vor 8 Jahren

Beiträge : 2938

@lucan-7 

Wer hat ihm denn die alleinige Schuld gegeben? 

Du hast dies getan:

Und es ist mir unbegreiflich, dass ein sturer alter Mann, der die Realität nicht sehen will, die Demokraten und Amerikas Zukunft derartig  vor sich hertreiben kann... wenn alle es sehen, nur einer nicht,

Alle vs. Einer. 

 

Beim Rest Stimme ich dir zu. Weiß daher nicht so recht, warum ihr das immer wieder so weit ausholt. 

lhoovpee antworten
Lucan-7
(@lucan-7)
Beigetreten : Vor 14 Jahren

Beiträge : 22649

@lhoovpee 

Du hast dies getan:

Und es ist mir unbegreiflich, dass ein sturer alter Mann, der die Realität nicht sehen will, die Demokraten und Amerikas Zukunft derartig  vor sich hertreiben kann... wenn alle es sehen, nur einer nicht,

Alle vs. Einer. 

Ich habe mein Unverständnis darüber zum Ausdruck gebracht, dass sich die Demokraten von einem einzelnen alten Mann vor sich hertreiben lassen.

Die "Schuld" liegt dann sicher nicht beim alten Mann, der nicht mehr dazu fähig ist, einzusehen dass er langsam in Rente gehen sollte - sondern bei jenen, die sich treiben lassen!

lucan-7 antworten
GoodFruit
(@goodfruit)
Beigetreten : Vor 4 Jahren

Beiträge : 2911

@lucan-7 Die "Schuld" liegt dann sicher nicht beim alten Mann, der nicht mehr dazu fähig ist, einzusehen dass er langsam in Rente gehen sollte - sondern bei jenen, die sich treiben lassen!

Wenn Du wüsstest, welche Macht der Präsident der USA in dieser Frage hat, dann dürftest Du erkennen können, welche Verantwortung er auch in dieser Sache trägt. Die Entscheidung, zu alt oder zu schwach für das Amt zu sein, trifft alleine er. Und das akzeptieren die Leute und haben es so zu akzeptieren. Von daher kannst Du keine Schuld bei ihnen festmachen.

goodfruit antworten
Lucan-7
(@lucan-7)
Beigetreten : Vor 14 Jahren

Beiträge : 22649

@goodfruit 

Wenn Du wüsstest, welche Macht der Präsident der USA in dieser Frage hat, dann dürftest Du erkennen können, welche Verantwortung er auch in dieser Sache trägt. Die Entscheidung, zu alt oder zu schwach für das Amt zu sein, trifft alleine er.

Wenn er aber genau dafür zu alt ist, seine eigenen Fähigkeiten einzuschätzen, dann sind automatisch andere Leute verantwortlich - weil nur jene dazu in der Lage sind, das Schlimmste zu verhindern.

Biden ist es nicht gewohnt, kein ausreichendes politisches Urteilsvermögen zu besitzen. Das war bei ihm noch nie zuvor der Fall, das ist neu für ihn... und deshalb ist auch dabei überfordert, mit dieser Situation umzugehen.

Das kennt man von Senioren, die nicht einsehen wollen, dass sie längst zu alt zum Autofahren sind. Nur dass in diesem Fall im Zweifel noch viel mehr Menschen gefährdet werden...

lucan-7 antworten
GoodFruit
(@goodfruit)
Beigetreten : Vor 4 Jahren

Beiträge : 2911

@lucan-7 Loyalität scheint für die US Amerikaner ein hoher Wert zu sein. Wer es wagt den Präsidenten anzuzweifeln - insbesondere, wenn er aus der eigenen Partei kommt, verbaut sich damit möglicherweise die eigene Karriere, weil man es ihm übel nehmen würde.

Aber ich stimme Dir natürlich zu, dass es nicht eben weise ist, mit einem so alten Kandidaten ins Rennen zu gehen. Wären das echte Teams, dann könnte Präsident Biden ja weiter beratend dabei sein und die Amtsgeschäfte im Sinne seiner weisen Hinweise weitergeführt werden  - die Präsenz würde aber jemand anders übernehmen.

Aber leider scheint Politik ein Feld zu sein, dass wirkliche Kooperation kaum kennt und nur den Wettbewerb zu dulden vermag.

goodfruit antworten
Jack-Black
(@jack-black)
Beigetreten : Vor 4 Jahren

Beiträge : 3955

@goodfruit Wären das echte Teams, dann könnte Präsident Biden ja weiter beratend dabei sein und die Amtsgeschäfte im Sinne seiner weisen Hinweise weitergeführt werden (...)

Ja, das wäre schön und wünschenswert.

jack-black antworten


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