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Die Sichtweise relevanter Theologen des frühen Christentums auf das Wort und sein Sinn

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Claudius
Themenstarter
Beiträge : 138

Anstelle einer Erörterung reichen denke ich zwei Zitate:

„Bemühe dich, in deine innere Kammer hineinzugehen, und du wirst die himmlische Kammer sehen. Denn die eine und die andere sind eins, und durch ein einziges Tor betrittst du beide. Die Leiter zu diesem Königreich ist in deiner Seele verborgen. Tauche ein in dich selbst, weg von der Sünde, und dort wirst du die Stufen finden, auf denen du aufsteigen kannst.“

            Isaak von Ninive

„…Denn sehet, das Reich Gottes ist inwendig in euch“.

                 Yešū’(a)

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34 Antworten
Salvatore23
Beiträge : 96

@claudius Danke erst mal für die weisen Worte.  Weg von der Sünde lehren ja Jesus und seine Jünger und Apostel Paulus durch das gesamte NT durch, es wirkt sich ja auch positiv und befreiend auf die Seele aus. Die Sichtweise  der frühen Theologen wurde  damals m. E. noch nicht durch antichristliche Kirchendogmatik "getrübt".

salvatore23 antworten
5 Antworten
Kappa
 Kappa
(@kappa)
Beigetreten : Vor 5 Jahren

Beiträge : 1804

@salvatore23 Die Frage wer entscheidet eigentlich ab wann eine Dogmatik Antichristlich ist?

Immerhin steht hier Pauschal der Glaube von  1,3 Milliarden Katholiken und 6/700 Millionen Orthodoxen im Raum ( die Zahlen aus dem Bauch raus)

Die Frage wäre auch, was mit den zahlreichen Schriften einer Antichristlichen Organisation wäre, wie diese Einzuordnen wären.

kappa antworten
Salvatore23
(@salvatore23)
Beigetreten : Vor 9 Jahren

Beiträge : 96

@kappa Aufgrund meiner Recherchen ist ein Dogma, dass man dem Christentum zuordnet dann antichristlich, wenn es mit Lehren Jesus Christus widerlegt werden kann, respektive dem Evangelium Jesus Christus vom Reich Gottes entgegenwirkt Auch und insbesondere Paulus ruft ja hierfür zu entsprechendem Gesinnungswandel auf. Gal 5,19-25, 

Antichristliche Glaubensdogmatik gibt es auch aufgrund meiner Feststellung durch Reformator Martin Luther in Evangelischen Kirchen. "Simul justus et peccator". 

Oftmals beruhen Glaubensüberzeugungen auch auf Fehlübersetzungen, oder -Fehlinterpretationen, oder auch kirchendogmatik angepasste Bibelstellen (z.B. in der HFA)  die dann einem Christen womöglich zeitlebens verunmöglichen kann, was der Herr Jesus denen verheisst, die ihm getreulich nachfolgen.

Wenn meine Oma fragte, was sie glaube,  das einen wahre Christen ausmacht, der in inniger Gottgemeinschaft den Alltag meistern kann?  Hiess es. Ganz einfach, Gott ist Liebe und wer in der Liebe bleibt, bleibt in Gott und Gott in solchen.

salvatore23 antworten
Kappa
 Kappa
(@kappa)
Beigetreten : Vor 5 Jahren

Beiträge : 1804

@salvatore23, guten Abend,

Du hattest das auf Luther bezogen?

Grundsätzlich ist es ja bezeichnend das es sehr viele diverse Auslegungen der Schrift gibt. Ein wahrer Dschungel. 

Mit den ersten Büchern Mose gibts solche Probleme eher weniger 

kappa antworten
Salvatore23
(@salvatore23)
Beigetreten : Vor 9 Jahren

Beiträge : 96
Veröffentlicht von: @kappa

@salvatore23, guten Abend,

Du hattest das auf Luther bezogen?

Grundsätzlich ist es ja bezeichnend das es sehr viele diverse Auslegungen der Schrift gibt. Ein wahrer Dschungel. 

Mit den ersten Büchern Mose gibts solche Probleme eher weniger 

Guten Abend, nicht nur auf Luther aber auch. 

Was die Bücher Mose anbelangt, also die Tora, da ist mir aufgefallen, dass im 1. Jahrhundert sowohl Jesus die Gesetze (Tora) und gar die Propheten (Nevi'im) als erfüllt erklärt Mt 22.37-40 und Mt.7.12Mt 7,12 Alles nun, was ihr wollt, dass euch die Leute tun sollen, das tut ihr ihnen auch! Das ist das Gesetz und die Propheten

Und ebenfalls im 1. Jahrhundert erklärte der jüdische Rabbiner Hillel (als sanftmütig und gewaltlos bekannt) die gesamte Tora als erfüllt, wenn man dem Nächsten nichts zufügt dass man selber nicht will Talmud Schabbat 31a https://de.chabad.org/library/article_cdo/aid/506482/jewish/Auf-einem-Fu.htm

Ich fragte mich immer, warum sie das taten und las die Wüstengeschichte von A-Z durch wobei mir fast alles zu unrealistisch vorkam um wahrhaftig so gewesen zu sein. Ich könnte mir vorstellen ihnen eventuell auch.

Die Wüstengeschichte des Volkes Israel spielt sich ja in den Büchern Mose 2-4 ab. Im 5. Buch Mose lässt Mose die ganze Wüstengeschichte Revue passieren und liest sich zum Teil etwas gemässigter.  Da war sein HERR nicht mehr omnipräsent.

 

 

salvatore23 antworten
Arcangel
(@arcangel)
Beigetreten : Vor 25 Jahren

Beiträge : 6658

@salvatore23 

Wer verneint, dass Jesus YHWH ist, ist antichristlich. 

arcangel antworten


Stern
 Stern
Beiträge : 3750

@claudius 

Sagt er denn auch, wie man in diese innere Kammer gelangt?

stern antworten
6 Antworten
Claudius
(@claudius)
Beigetreten : Vor 5 Monaten

Beiträge : 138

@stern Ich finde das ein faszinierendes Thema, insbesondere weil der durch Ihn und anderer Kirchenväter praktizierte wie in seiner Wirksamkeit vorgelebte Glaubensweg nicht nur fester Bestandteil alltäglicher Praxis für alle Gläubigen der Syrisch-orthodoxen Kirche von Antiochien darstellt, sondern auch wichtiger Bestandteil dortiger Liturgie ist. Zur Erläuterung nach meinem derzeitigen Kenntnisstand halte ich es für notwendig von einigen Begriffen auszugehen, die im westlichen Christentum, insbesondere Evangelischem wohl weitestgehend unbekannt sein könnten:

Vorbemerkung:
Alle Grundlagen finden sich in der Lehre Gottes durch Yeshu'(a), wie durch das Evangelium nach Matthäus in rhytmischer Reimprosa überliefert [Übersetzung nach Elberfelder und Luther]:

1. Wenn du aber betest, so geh in deine Kammer [d.h. des Herzens], und wenn du deine Tür geschlossen hast, bete zu deinem Vater, der im Verborgenen ist! Und dein Vater, der im Verborgenen sieht, wird dir vergelten.
2. Das Königreich Gottes ist {mitten, inwendig} unter Euch ... aber die Menschen Sehen es nicht.
3. Sucht zuerst das Königreich und alles andere wird Euch hinzugefügt werden.

...

Die Frage war nun ganz konkret, wie praktiziert man das?

A. Man braucht Abgeschiedenheit vom äußeren, dies kann für jeden Menschen recht unterschiedlich erreicht werden. Soweit so gut.

Nun:
G'hata: Ein kurzes Stoßgebet oder Füransprache- Dies dient der Fokussierung und zur Bindung ansonsten ständig fließender, mit einkehrender, innerer Ruhe jedoch äußerst bewusster Gedanken aller Art, die gleich Blättern von Laubbäumen im Herz des Herbstes durch kräftige Herbstwinde in alle möglichen Richtungen geweht werden nur um schließlich doch auf dem Boden zu landen und zu vergehen. Im orthodoxen Glauben wird vielfach kein Gebet, sondern folgende Fürbitte verwendet:" Herr, Jesus Christus, Sohn Gottes, erbarme Dich meiner". Ich würde an dieser Stelle ein Gebet an Gott sprechen, und Ihn um Beistand und Freisetzung bitten. Die Wüstenväter fassten dies allgemein, was ich je nach Charakter allgemein praktizierbarer finde: ܡܳܪܰܢ ܐܶܬܪܰܚܰܡ ܥܠܰܝܢ: User Herr: Erbarme Dich unser". Das Gebet sollte kurz sein, denn es wird in Form einer Litanei ständig wiederholt, bis es quasi vom Kopf in das Herz herabsinkt und durch die Gnade Gottes verinnerlicht in Harmonie mit dem Herz des Atems (nun, was ist hiermit gemeint?) wirkt.

Metanije: Das sind in Entscheidung aufrichtiger, zutiefst entschlossener Demut zelebrierte Verbeugungen und/oder Niederwerfungen. Isaak von Ninive betonte die Wichtigkeit hierfür zur Einbindung des Körpers, damit überschüssige Energie und/oder Anspannung abgebaut werden kann.

Sitzhaltung: Mönche und/oder Gläubige nehmen eine aufrechte Sitzhaltung ein. Es gibt auch die aus der jüdisch-mystischen Glaubenspraxis entlehnte Meditationshaltung sich mit dem Kopf in den Schoß des Schneidersitzes vorzubeugen. Dies symbolisiert dann sozusagen die Rückkehr in den Mutterleib und völlige Isolierung von Sinneswahrnehmungen. Je nach Blutdruck und Gesundheit würde ich vorsichtig hiermit umgehen.

Ergreifen oder Annahme des Geistes im Herzen: Anstatt aufkommende Gedanken zu bekämpfen, solle man sie beobachten und ins Herz zurückführen, was Entscheidung bedeutet, sich nicht mit ihnen zu identifizieren und/oder zu bewerten, sowohl im positiven wie negativen.

Dies alles dient des Überganges vom sog. äußeren Schweigen (der Zunge) - Shetqa zur inneren Ruhe des Herzens im Alltag - Shelya.

Isaak zu Ninive schrieb hierzu:
„Wenn du deine Zunge zum Schweigen bringst (Shetqa), wird in dir ein Licht aufleuchten, das dir die innere Stille (Shelya) offenbart. Und wenn du die innere Stille erlangst, wirst du in das Geheimnis Gottes [denn Gott verbleibt immer dem Menschen unerfasslich] hineingezogen".

Shelya ist echte, mystische, innere Ruhe und keinesfalls durch spektakuläre Formen des Gottesdienstes induzierter Ausnahmezustand des Gemüts. Es handelt sich um eine Gnade Gottes, die dann dem praktizierendem Gläubigen zuteil werden kann (und argumentativ wird, denn: klopft beständig an und Euch wird geöffnet werden), wenn er oder sie in Shelya reif geworden ist.

Wie wird dies in der Liturgie des Gottesdienstes umgesetzt?

1. Durch rituelles Schweigen in der (westsyrischen) Liturgie. Dies ist interessanterweise in etwa analog zur Praxis der Quäker, welche ja ebenfalls 'das inner Licht' zum Ziel hat. Hier praktiziert die gesamte Gemeinde, samt aller Geistlichen kollektiv Shelya in liturgischer Form und ist wichtige Vorbedingung vor der Eucharistie.

2. Shhimo: Dies ist die Rezitation von Hmnen, häufig verfasst durch Ephräm dem Syrer. Ich vermute, ursprünglich wurden die poetischen Reime aus dem Matthäusevangelium verwendet, denn jene können separiert werden und bilden dann ein poetisch erkennbar abgeschlossenes Werk für sich. In Bezug auf Beschreibungen früher Kirchenväter des ursprünglich hebräischen (aramäische) Evangeliums nach Matthäus könnte dies eine Übersetzung desselben in den ostsyrischen Handeldialekt von Edessa sein, auch bekannt als klassisches Syrisch-Aramäisch. Dies bedeutet, der ursprüngliche Text wäre bis heute in der Peshitta eingebettet überliefert. Den griechischen Abschriften fehlen diese poetische Formulierungen gänzlich. 

3. Gebetsausrichtung nach Osten: Indem man sich nach Osten in Richtung Sonne ausrichtet, des Lichts, In der Shelya Praxis schließt man hierzu die Augen um sozusagen vom äußeren Eindruck eingestimmt auf das innere Licht zu verweilen.

Hoffe dies war hilfreich. Gottes Segen.

 

claudius antworten
Stern
 Stern
(@stern)
Beigetreten : Vor 1 Jahr

Beiträge : 3750

@claudius 

Hoffe dies war hilfreich. Gottes Segen.

Danke für die Antwort. Ich werde das ein oder andere ausprobieren, vielleicht das mit dem Schneidersitz…🙇‍♀️

Da Jesus selbst von gar keinen solchen Ritualen gesprochen hat, bin ich da eher etwas skeptisch. Aber ich kann verstehen, dass das ein Weg sein kann in die innere Kontemplation.

stern antworten
Chai
 Chai
(@chai)
Beigetreten : Vor 2 Jahren

Beiträge : 5538
Veröffentlicht von: @stern

Da Jesus selbst von gar keinen solchen Ritualen gesprochen hat, bin ich da eher etwas skeptisch. 

Ich auch.
Es steht aber auch nirgends geschrieben, dass man beim Karottenschälen oder Gassigehen mit dem Hund beten kann. 

chai antworten
Stern
 Stern
(@stern)
Beigetreten : Vor 1 Jahr

Beiträge : 3750

@chai 

Es steht aber auch nirgends geschrieben, dass man beim Karottenschälen oder Gassigehen mit dem Hund beten kann

😂

stern antworten
Deborah71
(@deborah71)
Beigetreten : Vor 22 Jahren

Beiträge : 29905

@chai 

Es steht aber auch nirgends geschrieben, dass man beim Karottenschälen oder Gassigehen mit dem Hund beten kann.

..oder nicht beten darf. 🤣 🤣 🤣   

Dein trockener Humor ist köstlich. 

Du darfst sogar nachts mit dem Heiligen Geist zusammen im Schlaf beten, denn der menschliche Geist schläft nicht, während der Körper regeneriert und die Seele die Tageseindrücke ordnet. 

Dieses nächtliche Beten und auch Lobpreisen kann man sich vom Heiligen Geist erbitten. 

deborah71 antworten
Maria
 Maria
(@maria)
Beigetreten : Vor 3 Jahren

Beiträge : 1409

@claudius Zum Beitrag, auf den ich antworte

Danke für die ausführliche Information! Ich praktiziere ja das Jesus/Herzensgebet und habe gerade durch deinen Beitrag erfahren, dass seine Ursprünge wohl auf die Syrische Orthodoxie zurückgehen.  Ein sehr segensreiches Gebet!

maria antworten
Ember
 Ember
Beiträge : 226

@claudius 

Bemühe dich, in deine innere Kammer hineinzugehen, und du wirst die himmlische Kammer sehen. Denn die eine und die andere sind eins, und durch ein einziges Tor betrittst du beide. Die Leiter zu diesem Königreich ist in deiner Seele verborgen. Tauche ein in dich selbst, weg von der Sünde, und dort wirst du die Stufen finden, auf denen du aufsteigen kannst.“

 

 

Hört sich für mich nach purer Esoterik an.

...Geh in dich und dann rette dich selbst...

🙄

 

            

ember antworten
14 Antworten
Claudius
(@claudius)
Beigetreten : Vor 5 Monaten

Beiträge : 138

@ember Das ist alleine schon deshalb abwegig, weil es kein Heil außerhalb der Kirche gibt und jene die Gemeinschaft der Gläubigen darstellt. Es existiert demnach gar keine individuelle Erlösung, sondern jene erfordert die Praktizierung aktiven Glaubens durch die gesamte Glaubensgemeinschaft nach bewährter Tradition und weitergegebener Lehre der Apostel, ist somit (bis auf Gott gewährte Ausnahmen vielleicht) im allgemein gänzlich kollektiver Natur, an welcher der einzelne dann seinen Anteil findet. Es gibt demnach generell kein individuelles Heil sondern einen umzusetzenden Heilsweg.

claudius antworten
Ember
 Ember
(@ember)
Beigetreten : Vor 1 Monat

Beiträge : 226

@claudius 

Gott sei von ganzem Herzen Danke dafür das ER es anders sieht und es uns in seinem Wort geschenkt hat.

Halleluja ☺️ 

Joh 3,16

Denn so [sehr] hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verlorengeht, sondern ewiges Leben hat.

Amen 🙏!

ember antworten
Claudius
(@claudius)
Beigetreten : Vor 5 Monaten

Beiträge : 138

@ember Kontext!

claudius antworten
Ember
 Ember
(@ember)
Beigetreten : Vor 1 Monat

Beiträge : 226

@claudius 

Kontext!

Bitte wie ist das gemeint 😶 ?

ember antworten
Kappa
 Kappa
(@kappa)
Beigetreten : Vor 5 Jahren

Beiträge : 1804

@ember 

Wenn Gott das ganz anders sieht, warum sind dann die Zitate und Anweisungen der Apostel eigentlich immer in der Mehrzahl (auf alle Gläubigen bezogen) und die Einheit wird überall gefordert?

Das Vater Unser ist bereits als Gemeinschaftsgebet formuliert - die heutige Individualisierung teils mit ihren Christlichen Blüten ist schon etwas fragwürdig.

Ja jeder Mensch hat eine eigene Verantwortung vor Gott. Auch einen eigenen Weg mit Gott.

Aber sein Werk gab's nur einmal und dieses hat er eigentlich der Gesamtheit bestimmt. Ein Herr eine Taufe ein Glaube.

 

 

kappa antworten
Ember
 Ember
(@ember)
Beigetreten : Vor 1 Monat

Beiträge : 226

@kappa 

Die Aussage war ,das Heil gibst nur in der Kirche.

Das ist alleine schon deshalb abwegig, weil es kein Heil außerhalb der Kirche gibt und jene die Gemeinschaft der Gläubigen darstellt.

Das Heil gibt es nur in Jesus Christus allein ❤️ .

ember antworten
kerygma
(@kerygma)
Beigetreten : Vor 3 Monaten

Beiträge : 774
Veröffentlicht von: @ember

@kappa 

Die Aussage war ,das Heil gibst nur in der Kirche.

Das ist alleine schon deshalb abwegig, weil es kein Heil außerhalb der Kirche gibt und jene die Gemeinschaft der Gläubigen darstellt.

Das Heil gibt es nur in Jesus Christus allein ❤️ .

Die Kirche/Gemeinde ist sein Leib.

kerygma antworten
Ember
 Ember
(@ember)
Beigetreten : Vor 1 Monat

Beiträge : 226

@kerygma 

Aber die Gemeinde rettet niemanden.

Sie ist die Gemeinde der geretteten durch Jesus Christus allein ❤️ .

ember antworten
Kappa
 Kappa
(@kappa)
Beigetreten : Vor 5 Jahren

Beiträge : 1804

@ember 

Jesus Christus ist das Heil und die Kirche/ Ekklesia/ Gemeinschaft hat Jesus als Vermittlerin oder Leib Christi eingesetzt.

Die Offenbarung Christi und dem Evangelium sowie aller weiteren Auslegungen sind letztlich innerhalb dieser Gemeinschaft entstanden.

Trotzdem ist diese teilweise sehr sehr subjektive Glaubensleben heutzutage nicht unbedingt das, was historisch so gelebt wurde. 

kappa antworten
Ember
 Ember
(@ember)
Beigetreten : Vor 1 Monat

Beiträge : 226

@kappa 

Vermittlerin?

ember antworten
Kappa
 Kappa
(@kappa)
Beigetreten : Vor 5 Jahren

Beiträge : 1804

@ember 

Nunja, ohne die Kirche und deren gesammelten Schriften, der Überlieferung, wer wüsste heute noch was von Jesus?

Das Evangelium ist doch den Aposteln anvertraut worden.

kappa antworten
Ember
 Ember
(@ember)
Beigetreten : Vor 1 Monat

Beiträge : 226

@kappa 

Das was der Mensch von Jesus Christus weiß kommt aus der Bibel und der Verkündigung der Wahrheit der Bibel.

 

ember antworten
Turmfalke1
(@turmfalke1)
Beigetreten : Vor 18 Jahren

Beiträge : 4600

@claudius weil es kein Heil außerhalb der Kirche gibt

Wie meinst Du das? Verstehst Du unter Kirche eine bestimmte Institution, oder die Gemeinschaft aller Gläubigen - egal zu welcher Denomination sie gehören? So gebraucht jedenfalls das NT den Begriff der "ekklesia".

Nach der Augsburger Konfession ist z. B. Kirche überall dort, wo das Evangelium rein gepredigt und die Sakramente einsetzungsgemäß verwaltet werden.

Und zur Frage des Heils sagt Petrus (Apg. 4, 12): „Und in keinem andern ist das Heil, auch ist kein andrer Name unter dem Himmel den Menschen gegeben, durch den wir sollen selig werden.“ Er benennt damit Jesus als einzige Heilsquelle.

 

turmfalke1 antworten
Claudius
(@claudius)
Beigetreten : Vor 5 Monaten

Beiträge : 138

@turmfalke1 Ich meine die aktive Gemeinschaft und das heilsame Wirken (lasst Euer Licht vor den Menschen sehen, auf das sie Euren Vater im Himmel verherrlichen) der Gemeinschaft aller Gläubigen, wo auch immer sie zusammenkommen mögen. Der Begriff Ekklesia ist dahingehend zwar etwas eingeschränkt, trifft dies aber im Kern schon - irgendwie.

Man kann dieses Wirken (zumindest im Aramäischen und Hebräischen) begrifflich nicht von Jesus und seinem Wirken trennen.

claudius antworten


Tatokala
Beiträge : 4795

@claudius Ich finde das sehr interessant, aber du könntest die Quellen etwas genauer angeben. 

tatokala antworten
1 Antwort
Claudius
(@claudius)
Beigetreten : Vor 5 Monaten

Beiträge : 138

@tatokala Ein Einstieg ist: https://archive.org/details/IsaacOfNinevehMysticTreatises/mode/1up

Generell:
https://syri.ac/brock/isaac

claudius antworten
kerygma
Beiträge : 774

@claudius schönes Thema 👍

kerygma antworten


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