Abstammung von affenähnlichen Vorfahren?
Hi Leute,
die Theorie, dass Mensch und Affe von gemeinsamen affenähnlichen Vorfahren abstammen, hält sich ja hartnäckig, und wird auch schon in der Grundschule gelehrt.
Gibt es hierüber leicht verständliche Abhandlungen zum Pro/Contra zu dieser Theorie aus christlicher Sicht?
Ich war letztens in einer Diskussion mit einem Atheisten darin verwickelt, der in Bio einfach 10x fitter war als ich, und ich argumentativ einfach nicht mehr hinterher gekommen bin.
Danke und LG
Veröffentlicht von: @arcangelUnd aufgrund wovon machst du diese Unterscheidung? Dem Heiligen Geist? Das heisst jeder, der die Bibel nicht so versteht wie du, versteht den Heiligen Geist nicht?
Die Prüfung hat doch nix mit mir persönlich und meiner Sicht zu tun, sondern mit dem heiligen Wort Gottes, Jesus Christus, und mit dem Heiligen Geist, der uns in alle Wahrheit führen soll und uns diese Worte offenbart.
Du kannst doch die Worte Jesu als Grundlage nehmen, um andere Aussagen daran zu messen, ob sie falsch oder richtig sind.
Beispiel:
Wenn Jesus sagt, dass Gott allein gut ist. Dann kommt folgerichtig auch nur Gutes von Gott.
Wenn dann Beispielsweise Hiob in Hiob 2,10 davon spricht, das man sowohl das Gute von Gott annehmen soll und auch das Böse, dann zeigt das seine Unkenntnis über Gottes Wesen. Offensichtlich konnte Hiob das Böse nicht Satan zuordnen, der ja auch eine Zeit in Hiobs Leben Raum fand. Wenn er Gott und die göttliche Ordnung besser gekannt hätte, dann hätte Hiob die eine oder andere Attacke Satans auf sein Leben und das Leben seiner ihm Anvertrauten verhindern können.
Jesus macht doch deutlich, dass von Gott nur gutes kommt.
Hiob war zwar ein gottesfürchtiger Mensch, aber er hatte eben auch Mangel an Gotteserkenntnis und kam eben hier und da zu falschen Schlussfolgerungen. Wir Menschen sind eben fehlbar, so wie z.b. Hiob auch.
@mt-24-14
Du beantwortest meine Frage nicht. Aufgrund wovon entscheidest du welche Bibelstellen du als gegebenes Wort Gottes betrachtest und wörtlich interpretierst und welche Bibelstellen du dir Freiheit nimmst sie nicht so zu lesen wie sie dastehen?
Denn du triffst diese Entscheidung, wie du welche Bibelstellen wie interpretierst, denn du bist ein Mensch, der weder perfekt noch allwissend ist. Wieso nimmst du Psalm 75,4 nicht wörtlich und 1Mose 2,1 schon?
Denn all das, was du oben schreibst,
mit dem heiligen Wort Gottes, Jesus Christus, und mit dem Heiligen Geist, der uns in alle Wahrheit führen soll und uns diese Worte offenbart.
Du kannst doch die Worte Jesu als Grundlage nehmen, um andere Aussagen daran zu messen, ob sie falsch oder richtig sind.
Gilt für mich genauso und tue ich genauso.
Veröffentlicht von: @arcangelDenn du triffst diese Entscheidung, wie du welche Bibelstellen wie interpretierst, denn du bist ein Mensch, der weder perfekt noch allwissend ist. Wieso nimmst du Psalm 75,4 nicht wörtlich und 1Mose 2,1 schon?
Ich wiederhole es noch einmal. Aussagen von Menschen die nicht mit den Aussagen der Wahrheit (mit den Worten Gottes und Jesu) übereinstimmen, sind logischerweise falsch.
Ich habe mich viele Jahre inhaltlich mit der Bibel auseinandergesetzt und die Aussagen Jesu mit anderen Aussagen von Menschen in der Bibel verglichen. Jesu Aussagen über Gott sind im Gegensatz zu vielen anderen Aussagen von Menschen in der Bibel allesamt stimmig und schlüssig. Die Aussagen anderer Menschen in der Bibel über Gott und über die göttliche Ordnung weichen in einigen Punkten von Jesu Aussagen ab. Das fällt nach ein wenig Übung bei der Prüfung auf.
Das Problem der Gläubigen ist laut den Worten Gottes eben der Mangel an Gotteserkenntnis. Und diesen Mangel git es nun zu beseitigen. Das richtet sich an Gläubige, also auch an die Christenheit. Das sagt Gott selbst. Das sind ja nicht meine Worte, sondern Seine.
Siehe:
Hosea 4,1-6 Höret, ihr Israeliten, des HERRN Wort! Der HERR rechtet mit denen, die im Lande wohnen; denn es gibt keine Treue, keine Liebe und keine Erkenntnis Gottes im Lande, 2 sondern Fluchen und Lügen, Morden, Stehlen und Ehebrechen haben überhandgenommen, und eine Blutschuld kommt nach der andern. 3 Darum wird die Erde dürre stehen, und alle ihre Bewohner werden dahinwelken; auch die Tiere auf dem Felde und die Vögel unter dem Himmel und die Fische im Meer werden weggerafft. 4 Doch soll man niemand verklagen noch zurechtweisen, sondern allein dich, Priester, klage ich an. 5 Straucheln sollst du bei Tage, straucheln soll auch der Prophet mit dir des Nachts; auch deine Mutter richte ich zugrunde. 6 Zugrunde geht mein Volk, weil es ohne Erkenntnis Gottes ist. Weil du die Erkenntnis verworfen hast, will ich dich auch verwerfen, dass du nicht mehr mein Priester sein sollst. Weil du die Weisung deines Gottes vergessen hast, will ich auch deine Kinder vergessen.
Woher weiss ich nun, dass diese Worte aus Hosea 4,1-6 von Gott sind und keine fehlerhaften Worte von fehlerhaften Menschen?
1. Diese Worte des AT sind logisch (Gott ist der Logos) und sie decken sich inhaltlich mit Worten Jesu des NT. Und da Gott und Jesus in allem übereinstimmen, ist das ein Amen, Amen. Ok.
2. Viele andere Aussagen in der Bibel sind nicht stimmig und haben mit den Geboten der Liebe nix zu tun. Da erkennt man mit etwas Übung die Handschrift von Menschen. Diese Unterscheidung ist wichtig, um eine Sachlage zu beurteilen nach dem objektiven Maßstab Gottes.
Beispiele:
Typisch Gott: Gott ist gerecht gegenüber jedem. ER hat ein objektives Maß. ER hat alle Daten die er dazu braucht. Gott weiss alles.
Typisch Mensch: Menschen beurteilen Menschen nicht immer gerecht, sondern oftmals nach ihren persönlichen Vorlieben oder persönlichen Wertmaßstäben (also auch nach Sympathie, Äusserlichkeiten und solche Dinge). Menschen haben mit Ungerechtigkeiten oftmals kein Problem.
Typisch Gott: Gott ist gut. Von Gott kommt ausnahmslos gutes.
Typisch Mensch: Menschen sind böse. Von Menschen kommt mal etwas gutes und mal etwas böses. Da wird beliebig gemischt, usw...
Jesus spricht und urteilt im NT exakt so wie es Gott im AT tut. Das ist auffällig in der Bibel. D.h., wenn du die Aussagen Jesu als Prüfstein nimmst, dann kannst du die Bibel mit Hilfe der Aussagen Jesu inhaltlich auf ihre Richtigkeit/Genauigkeit hin überprüfen.
Wichtig bei der Prüfung ist auch der Hinweis aus Hebr.5,12-14 Und ihr, die ihr längst Lehrer sein solltet, habt es wieder nötig, dass man euch die Anfangsgründe der göttlichen Worte lehre und dass man euch Milch gebe und nicht feste Speise. 13 Denn wem man noch Milch geben muss, der ist unerfahren in dem Wort der Gerechtigkeit, denn er ist ein kleines Kind. 14 Feste Speise aber ist für die Vollkommenen, die durch den Gebrauch geübte Sinne haben, Gutes und Böses zu unterscheiden.
Der Rat aus Hebr.5,12-14 ist ein toller Tipp für Menschen die ihren Auftrag ernst nehmen.
1. Nimm die Anfangsgründe der göttlichen Worte (also die Worte Gottes aus der Genesis) als Prüfstein für andere Aussagen in der Bibel.
2. Beschäftige dich intensiv mit dem Wort der Gerechtigkeit.
3. Lerne Gutes und Böses zu unterscheiden.
Gott ist gut. Gott ist die LIEBE. Aber viele Aussagen in der Bibel haben nichts mit der Liebe zu tun. Oder anders gesagt, es kursieren jede Menge Irrlehren. Die gilt es zu entlarven und in der rechten Weise zu bekämpfen.
@mt-24-14
Jesus spricht und urteilt im NT exakt so wie es Gott im AT tut. Das ist auffällig in der Bibel. D.h., wenn du die Aussagen Jesu als Prüfstein nimmst, dann kannst du die Bibel mit Hilfe der Aussagen Jesu inhaltlich auf ihre Richtigkeit/Genauigkeit hin überprüfen.
Logisch, schliesslich waren ihm die Texte bekannt. Den Evangelisten genau so.
Falls es also im AT auch falsche Aussagen über Gott gibt, dann könnte es trotzdem sein, dass diese Aussagen aufgegriffen und wiederholt worden sind. Und aufgrund der Widerholung (Oder weil jemand Jesus diese Aussage in den Mund legt) hälst du diese falsche Aussage dann für wahr.
Typisch Gott: Gott ist gut. Von Gott kommt ausnahmslos gutes.
Ist das so? Oder wünschst du dir lediglich, dass es so wäre?
Wer hat denn den Satan erschaffen?
Wer hat denn den Satan erschaffen?
In der Bibel gibt es mehrere Satane, Satan ist ein "Berufsbezeichnung" nämlich Ankläger. Gott klagt an gewissen Stellen ebenfalls an, somit ist Gott auch ein Satan.
Satan wurde erst später eine Art Eigenname für Luzifer. Luzifer ist gefallen, weil er so sein wollte wie Gott.
In der Bibel gibt es mehrere Satane, Satan ist ein "Berufsbezeichnung" nämlich Ankläger. Gott klagt an gewissen Stellen ebenfalls an, somit ist Gott auch ein Satan.
Es erscheint mir offensichtlich, dass es da mehrere Figuren gibt, die später als dieselbe identifiziert wurden.
Kann man sich darüber streiten, aber mehrere "Satane" kommen zumindest in der Bibel nicht gleichzeitig vor.
Punkt 1:
Leider bist du kein guter Beobachter der Schrift.
Ansonsten wäre dir möglicherweise aufgefallen, dass Jesus im NT einige Aussagen des AT bestätigt und einige Aussagen des AT korrigiert.
D.h. Jesus ergänzt und korrigiert auch Dinge des AT.
Jesus bringt korrekte und neue Dinge im NT zum Ausdruck. Um meine Behauptung zu untermauern gibt es eine Bibelstelle die dies zum Ausdruck bringt. Diese Bibelstelle sagt sinngemäß aus, dass Mose (der steht für das AT) die Gesetze (also die 10 Gebote) brachte und Jesus eben die Gande und die Wahrheit.
Zum besseren Verständnis:
Punkt 1: Durch das Erlösungswerk Jesu ist Gnade überhaupt erst möglich, da dies auf der Grundlage der gegebenen ewigen göttlichen Ordnung, der einzige Weg ist, Menschen vor den Rechtsansprüchen Satans auf unser Leben (unsere Seele) tilgen zu können. Das ist ein inhaltsschwerer Sachverhalt.
Punkt 2: Jesu Worte sind unfehlbar und wahr. Worte von Menschen, also auch von Mose, können daher ungenau, unvollständig, oder sogar fehlerhaft sein.
Jesus ist das Wort Gottes und bringt durch sein Auftreten als Mensch auf Erden, das korrekte Evangelium zu den Menschen.
Jesus vollendet damit die Anfänge Gottes mit den Menschen aus dem AT.
Jesus ist der einzige Mensch der Gott selbst und das Reich Gottes vollständig 1 zu 1 repräsentiert.
Von daher unterscheidet sich Jesus von anderen Evangelisten und auch von einigen Aussagen des AT (siehe z.b. die Bergpredigt).
Punkt 2:
Gott hat Satan perfekt erschaffen, wie jedes andere Geschöpf halt auch. Auch dieses Zeugnis findest du in der Bibel durch ein prophetisches Wort von Gott aufgezeigt.
Siehe Hes.28,11-19 (ein Bericht über Satans Werdegang...)
11 Und des HERRN Wort geschah zu mir: 12 Du Menschenkind, stimm ein Klagelied an über den König von Tyrus und sprich zu ihm: So spricht Gott der HERR: Du warst ein vollendet gestaltetes Siegel, voller Weisheit und über die Maßen schön. 13 In Eden warst du, im Garten Gottes, geschmückt mit Edelsteinen jeder Art, mit Sarder, Topas, Diamant, Türkis, Onyx, Jaspis, Saphir, Malachit, Smaragd. Von Gold war die Arbeit deiner Ohrringe und des Perlenschmucks, den du trugst; am Tag, als du geschaffen wurdest, wurden sie bereitet. 14 Du warst ein glänzender, schirmender Cherub und auf den heiligen Berg hatte ich dich gesetzt; ein Gott warst du und wandeltest inmitten der feurigen Steine. 15 Du warst ohne Tadel in deinem Tun von dem Tage an, als du geschaffen wurdest, bis an dir Missetat gefunden wurde. 16 Durch deinen großen Handel wurdest du voll von Gewalttat und hast dich versündigt. Da verstieß ich dich vom Berge Gottes und tilgte dich, du schirmender Cherub, hinweg aus der Mitte der feurigen Steine. 17 Weil sich dein Herz erhob, dass du so schön warst, und du deine Weisheit verdorben hast in all deinem Glanz, darum habe ich dich zu Boden gestürzt und ein Schauspiel aus dir gemacht vor den Königen. 18 Weil du mit deiner großen Missetat durch unrechten Handel dein Heiligtum entweiht hast, darum habe ich ein Feuer aus dir hervorbrechen lassen, das dich verzehrte und dich zu Asche gemacht hat auf der Erde vor aller Augen. 19 Alle, die dich kannten unter den Völkern, haben sich über dich entsetzt, dass du zum Schrecken geworden bist und es aus ist mit dir für immer.
Zentraler Vers zur Untermauerung meiner Behauptung: Gott ist gut.
Vers 15 Du warst ohne Tadel in deinem Tun von dem Tage an, als du geschaffen wurdest,...
Zum Verständnis: Bei dem König von Tyrus handelt es sich um Satan, also um einen Engel, nicht um einen Menschen.
Satan, ein Exengel Gottes (ein Engel der Gattung Cherubim) hat sich willentlich eben in der oben beschriebenen Weise von seinem Ursprung charakterlich verändert. So verhält es sich übrigens bei jedem Kriminellen, der nicht bereit ist umzukehren, oder gibt es da Beispiele die du kennst, wo sich das anders zeigt?
Fazit:
Gott ist gut. Von IHM kommt ausnahmslos nur gutes!!! Das ist auch nicht nur meine Sichtweise (Meinung oder Wunschdenken), sondern die Aussage Jesu.
Daher folgende Logik:
Gott erschafft demnach auch folgerichtig nur gute Geschöpfe. Von gut kommt nur gut und eben nix böses.
@mt-24-14
13 In Eden warst du, im Garten Gottes, geschmückt mit Edelsteinen jeder Art, mit Sarder, Topas, Diamant, Türkis, Onyx, Jaspis, Saphir, Malachit, Smaragd. Von Gold war die Arbeit deiner Ohrringe und des Perlenschmucks, den du trugst; am Tag, als du geschaffen wurdest, wurden sie bereitet.
19 Alle, die dich kannten unter den Völkern, haben sich über dich entsetzt, dass du zum Schrecken geworden bist und es aus ist mit dir für immer.
Wie viele Völker gab es deiner Meinung nach im Garten Eden und wie waren deren Namen, bevor der Mensch aus dem Garten Eden vertrieben worden ist?
Welche Völker sind im AT mit dem Satan in Kontakt gekommen?
Wenn der König von Tyrus die Schlange im Garten Eden ist, und es im AT mit dem Satan schon "aus ist mit dir für immer", mit wem hat sich Jesus in der Wüste kurz nach seiner Taufe unterhalten?
@mt-24-14
Leider bist du kein guter Beobachter der Schrift.
Das war hier allerdings gar nicht der Punkt. Es ging um die Frage, weshalb du davon ausgehst, dass die überlieferten Worte Jesu "Gottes Wort" sind, an denen sich alles andere messen muss. Denn diese Worte wurden ja nicht von ihm selbst verfasst, sondern von anderen Menschen.
Satan, ein Exengel Gottes (ein Engel der Gattung Cherubim) hat sich willentlich eben in der oben beschriebenen Weise von seinem Ursprung charakterlich verändert. So verhält es sich übrigens bei jedem Kriminellen, der nicht bereit ist umzukehren, oder gibt es da Beispiele die du kennst, wo sich das anders zeigt?
Es gibt immer Gründe, weshalb jemand kriminell wird. Diese können genetisch bedingt sein oder auch sozial, durch ein entsprechendes Umfeld oder Erziehung.
Wenn Satan also irgendwann kriminell wurde und sich nicht mehr so verhielt, wie Gott es eigentlich gewünscht hat, dann muss es irgendwo Gründe dafür geben. Entweder Satan war von Anfang an nicht optimal geachaffen, hatte also eine Veranlagung zum Bösen. Oder er wurde durch seine Umgebung entsprechend beeinflusst.
Was auch immer die Gründe waren - an irgendeiner Stelle hat Gott versagt, wenn er dies nicht wollte. Denn irgendwas war eben nicht "gut".
Es gibt immer Gründe, weshalb jemand kriminell wird. Diese können genetisch bedingt sein oder auch sozial, durch ein entsprechendes Umfeld oder Erziehung.
Ich halte nichts von dieser Sozi Gut-Mensch Logik, die jeden zum Opfer seines Umfelds macht und damit quasi rechtfertigt.
Ich halte nichts von dieser Sozi Gut-Mensch Logik, die jeden zum Opfer seines Umfelds macht und damit quasi rechtfertigt.
Ein Mensch ist erst mal weder gut noch böse, sondern wird von seinen Trieben und Bedürfnissen bestimmt.
In welche Richtung sich das entwickelt wird aber in jedem Fall durch irgendwelche Ursachen bestimmt, die entweder in der Veranlagung liegen oder eben im Umfeld. Keiner entscheidet sich "einfach so", dass er aber lieber "böse" wäre. Auch wenn wir es juristisch natürlich so handhaben, weil wir von einem freien Willen ausgehen - auch wenn es den in Wahrheit gar nicht gibt.
Wenn Gott also einen perfekten Engel in einer perfekten Umgebung und einem perfekten Einfluss erschafft und alles "gut" ist - dann kann dieser Engel auch nicht plötzlich "böse" werden. Denn wie sollte er auch auf so einen Gedanken kommen?
Ein Mensch ist erst mal weder gut noch böse, sondern wird von seinen Trieben und Bedürfnissen bestimmt.
Reduzierst du dich auf deine Triebe und deine Bedürfnisse? Und nein, der Mensch wird nicht neutral geboren, ein Mensch wird als Egoist geboren. Die meisten lernen, dass Kooperation der bessere Weg zum Erfolg ist anstatt Egoismus. In so einer Gesellschaft wird es aber immer diejenigen geben, die den egoistischen Weg vorziehen, unabhängig davon wie sie aufgewachsen sind.
In welche Richtung sich das entwickelt wird aber in jedem Fall durch irgendwelche Ursachen bestimmt, die entweder in der Veranlagung liegen oder eben im Umfeld.
Veranlagung und Umfeld haben sicher einen entscheidenden Einfluss auf uns. Aber der Mensch ist kein determiniertes Produkt seiner Umwelt und seiner Gene. Es gibt so etwas wie Entscheidungsfreiheit. Unbestritten ist, dass gewisse Entscheidungen einen kaskadierenden Effekt haben, die spätere Entscheidungsfreiheit massiv einschränken oder sogar unmöglich machen.
Die Verantwortung liegt beim Individuum und bei seinen Entscheidungen. Ansonsten wäre es nicht möglich, dass zwei Individuen das gleiche Erleben und daraus diametral unterschiedliche Folgen ziehen.
Keiner entscheidet sich "einfach so", dass er aber lieber "böse" wäre.
Da hast du recht. Vielmehr ist es ein Prozess, der in kleinen Schritten abläuft. Es fängt vielleicht mit einem harmlosen Gedanken an wie; "Das hätte ich jetzt aber anderes gemacht." - der zu "Ich kann das besser" - dann zu "lass mich mal ran, du kriegst ja nichts auf die Reihe." mutiert.
Unschuldige Gedanken können mutieren, und plötzlich sind alle um einen her herum nur noch dumme Schafe, die nichts auf die Reihe kriegen und die man ausnutzen darf.
Wir sind Produkte, unsere Reaktionen auf die Umwelt und Triebe.
Veranlagung und Umfeld haben sicher einen entscheidenden Einfluss auf uns. Aber der Mensch ist kein determiniertes Produkt seiner Umwelt und seiner Gene. Es gibt so etwas wie Entscheidungsfreiheit.
Wir handeln so, als würde es Entscheidungsfreiheit geben. Das ist Voraussetzung für eine juristische Beurteilung von Handlungen. Und natürlich können wir Menschen keine Umgebung schaffen, in der wir alles unter Kontrolle haben. Auch das besterzogene Kind kann in schlechte Gesellschaft geraten... oder Veranlagungen haben, die es anfällig macht für kriminelle Handlungen.
Aber kein Mensch, der freundlich und liebenswert ist und unter optimalen Bedingungen lebt stellt sich irgendwann hin und sagt sich: "Ach, ich hätte eigentlich Lust jetzt mal richtig kriminell zu werden!". Wir sind nicht so "frei" in unseren Entscheidungen, das wir einfach mal so vollständig gegen unser inneres Wesen handeln.
Natürlich widerspricht das dem Konzept vom Teufel, der ja von Gott perfekt und gut erschaffen wurde und in einer perfekten und guten Umgebung existierte.
Aber irgendwo muss seine Machtgier und Eifersucht ja hergekommen sein. Und da alles, einschliesslich ihm selbst, von Gott geschaffen wurde muss damit auch das Böse von Gott geschaffen worden sein - sogar wissentlich, denn er kannte ja die Zukunft und was Satan tun würde.
Aber kein Mensch, der freundlich und liebenswert ist und unter optimalen Bedingungen lebt stellt sich irgendwann hin und sagt sich: "Ach, ich hätte eigentlich Lust jetzt mal richtig kriminell zu werden!". Wir sind nicht so "frei" in unseren Entscheidungen, das wir einfach mal so vollständig gegen unser inneres Wesen handeln.
Ich werde das Gefühl nicht los, dass du meinen Beitrag nicht in seiner vollen Länge gelesen hast.
Ich werde das Gefühl nicht los, dass du meinen Beitrag nicht in seiner vollen Länge gelesen hast.
Es ging immer noch um die Frage, ob Gott etwas Schlechtes erschaffen hat.
Mein Punkt hier ist: Was auch immer den Teufel "böse" hat werden lassen - es ist von Gott erschaffen worden. "Freier Wille" allein reicht da nicht aus, weil ein Wesen, das durch und durch gut ist, sich nicht spontan dafür entscheiden kann, böse zu werden.
Selbstverständlich reicht Freier Wille als Erklärung aus. In einem System, dass jede mögliche Mutation zulässt, wird, egal wie der Ausgangszustand aussieht, irgendwann jede Position eingenommen.
Das ist reine Statistik. Das Entstehen des Bösen ist eine unvermeidliche Folge dessen, dass die Geschöpfe einen freien Willen haben.
Die einzige Möglichkeit, dies zu vermeiden, wäre die Beschneidung der Entscheidungsfreiheit oder die nicht Existenz der Geschöpfe.
Selbstverständlich reicht Freier Wille als Erklärung aus. In einem System, dass jede mögliche Mutation zulässt, wird, egal wie der Ausgangszustand aussieht, irgendwann jede Position eingenommen.
Damit setzt du "freien Willen" mit "Zufall" gleich. Ein Mensch, der einen "freien Willen" hat würfelt quasi jeden Morgen aufs Neue, ob er an diesem Tag zum Mörder wird oder nicht, und wenn er nur lange genug lebt, dann ist es irgendwann halt so weit. Denn zieht er los und bringt jemanden um, weil ihm halt zufällig gerade danach ist.
Dir wird selber klar sein, dass Menschen so nicht funktionieren. Menschen können im Laufe der Zeit zwar ihren Charakter und ihr Verhalten ändern, auch auf extreme Weise. Das hat dann aber immer bestimmte Gründe - und nicht, weil sie sich so "entschieden" hätten.
Nicht ganz gleich, aber ähnlich.
Nehmen wir einmal an, es gibt 1000 verschiedene Entscheidungsmöglichkeiten. Einige davon sind besser als andere, die allermeisten Menschen werden wohl die ähnlichen Entscheidungen treffen, da sie diese besser sind. Aber ich gehe davon aus, jede der 1000 verschiedenen Entscheidungsmöglichkeit irgendwann einmal von irgendjemanden getroffen wird.
Nehmen wir einmal an, es gibt 1000 verschiedene Entscheidungsmöglichkeiten. Einige davon sind besser als andere, die allermeisten Menschen werden wohl die ähnlichen Entscheidungen treffen, da sie diese besser sind. Aber ich gehe davon aus, jede der 1000 verschiedenen Entscheidungsmöglichkeit irgendwann einmal von irgendjemanden getroffen wird.
Das heisst, dein Nachbar muss damit rechnen, irgendwann von dir erstochen zu werden, und zwar völlig ohne Anlass, einfach deshalb, weil du diese Entscheidungsmöglichkeit hast?
So etwas müsste angesichts von 8 Milliarden Menschen auf der Welt und unzähligen Entscheidungsmöglichkeiten doch ständig auf der Welt passieren... ich weiss ja nicht, was du so wahrnimmst, aber ich beobachte dergleichen Willkürlichkeit nicht.
Das heisst, dein Nachbar muss damit rechnen, irgendwann von dir erstochen zu werden, und zwar völlig ohne Anlass, einfach deshalb, weil du diese Entscheidungsmöglichkeit hast?
Netter Strohmann, aber vollkommen am Thema vorbei.
Meine Aussage ist, dass in der Summe aller Möglichkeiten wird jede Aktion irgendwann von irgendwem begangen. Das bedeutet nicht, dass alle ständig zufällig agieren.
Netter Strohmann, aber vollkommen am Thema vorbei.
Meine Aussage ist, dass in der Summe aller Möglichkeiten wird jede Aktion irgendwann von irgendwem begangen. Das bedeutet nicht, dass alle ständig zufällig agieren.
Was heisst bitte von "irgendwem"? Siehst du dich selbst trotz deines "freien Willens" etwa nicht in der Lage, spontan einen Menschen zu töten?
Wenn du das nicht kannst - wie kann dein Wille dann "frei" sein? Offenbar sind dem ja Grenzen gesetzt.
Klar sind dem Grenzen gesetzt. Aber jeder kann dazu gebracht werden, jemanden zu töten. Im Namen der Religion genauso wie im Namen der Wissenschaft.
Ich wiederhole gerne nochmals, was ich zu Beginn gesagt habe. Entscheidungen haben kaskadierende Effekte, die zukünftige Entscheidungsfreiheiten beeinflussen, einschränken oder sogar verunmöglichen. Wenn ich von einem Hochhaus springe, dann sind meine zukünftigen Entscheidungs- und Handlungsfähigkeit extrem limitiert.
Wer ich heute bin, ist ein Produkt meiner Umwelt, meiner Biologie (wie du ja so schön schreibst) und meiner Reaktion darauf (und das ist mein Einwand).
Ich kann mich heute genauso wenig gegen meine Prägung und Charakter entscheiden, wie du dies tun kannst. Insofern ist meine Freiheit eingeschränkt.
Aber und dies ist entscheidend, ich bin kein reines determiniertes Produkt meiner Umwelt und Biologie, sondern ich habe an meiner Entwicklung durch meine Entscheidungen beigetragen, und wenn mir heute ein Charakterzug von mir missfällt, kann ich daran arbeiten, unter Umständen mithilfe anderer. Würde ich aber davon ausgehen, dass ich nur ein Produkt meiner Umwelt und Sklave meiner Biologie bin, dann bleibt mir ja nur ein Fatalismus, und die Verantwortung dafür wie ich bin, trägt die Welt.
Klar sind dem Grenzen gesetzt. Aber jeder kann dazu gebracht werden, jemanden zu töten. Im Namen der Religion genauso wie im Namen der Wissenschaft.
Ja, hier bei uns. In unserer verdorbenen und ganz und gar nicht perfekten Welt.
Nun wird aber gesagt, Gott habe nur "Gutes" geschaffen. Trotzdem hat er einen Engel erschaffen, der neidisch, gierig und missgünstig ist.
Jetzt sagen die Christen: "Nein, nein! Der Teufel hatte ja einen freien Willen... der hat sich selbst entschieden, neidisch und missgünstig zu sein!"
Und da frage ich jetzt: Wie soll das bitte gehen? Warum sollte ein durch und durch perfekter und guter Engel sich aus freien Stücken dazu entscheiden, neidisch und missgünstig zu werden? Ein durch und durch guter Engel würde solche Gedanken selbstverständlich zurückweisen. Bzw. hätte er erst gar keine Vorstellung von Neid und Missgunst, weil es dergleichen weit und breit schlicht nicht gibt - es ist ja alles "gut"!
Da passt also etwas nicht mit dieser sehr speziellen christlichen Vorstellung, die den Schwarzen Peter für alles Böse unbedingt woanders verorten will... so wie ich es verstehe haben die Juden da sehr viel klarere Ansichten über Gott.
"hätte er erst gar keine Vorstellung von Neid und Missgunst, weil es dergleichen weit und breit schlicht nicht gibt - es ist ja alles "gut"!"
Ja, das habe ich mich auch schon immer gefragt, wer Satan böse gemacht hat.
Und wenn er auf irgendeine Art und Weise tatsächlich von sich aus böse geworden ist, wieso sollten es Menschen dann nicht auch von sich aus werden, sondern bedürfen seiner "Hilfe".
@lucan-7 Das heisst, dein Nachbar muss damit rechnen, irgendwann von dir erstochen zu werden, und zwar völlig ohne Anlass, einfach deshalb, weil du diese Entscheidungsmöglichkeit hast?
Also mein Nachbar kann (wenn zum Beispiel ihn ganz arge Langeweile plagt) zumindest damit rechnen. Allerdings ist fraglich, ob sich für ihn die Anstrengung so einer Berechnung auch lohnt. Wobei freilich auch hier noch ein Anlass bestehen müßte, beispielsweise darin, dass mir die Möglichkeit solch einer Entscheidungsmöglichkeit bewußt würde.
Dass in einer vom Kausalprinzip bestimmten Welt nichts ohne Grund geschieht, ist freilich klar; aber mir scheint, Ihr redet da ein wenig aneinander vorbei. Jedenfalls deutet Arcangels Antwort darauf hin, dass er nicht versteht, was Du mit Deiner rhethorischen Frage eigentlich sagen wolltest. 🙂
Weltweit betrachtet passiert es nämlich ständig, dass sich Nachbarn gegenseitig umbringen und dass es so häufig geschieht, ist ein Hinweis darauf, dass zumindest die Opfer jeweils nicht wirklich "richtig gerechnet" hatten (sonst hätten sie sich ja in Sicherheit gebracht), weil eben mit vielen solchen Taten nicht zu rechnen war...
Lucans Frage impliziert ja, dass jeder jederzeit zu jeglichem fähig sein müsste. Dass dem nicht so ist, brauchen wir nicht wirklich zu diskutieren. Meine Aussage war aber auch nicht, dass jegliches Verhalten zufällig ist.
Meine Aussage war, dass in einem System, in dem jede Variation möglich ist, auch jede Variation entstehen wird.
Beispiel, man nimmt 10 Würfel, die sich selbständig frei drehen können. Wobei kleinere Zahlen vom System bevorzugt wird (Insert elaborat mechanism here). Wenn sich nun die Würfel drehen, denn werden diese vor allem kleinere Zahlen Einsen Zweier Dreier hervorbringen. Vergeht jedoch genug Zeit, wird es irgendwann auch passieren, dass alle 10 eine 6 zeigen. Dieser Event ist zwar extrem selten, aber statistisch gesehen unvermeidlich.
Der einzige Weg dies zu vermeiden ist, den Würfeln die Möglichkeit zu nehmen eine Sechs zeigen zu können. In dem man die Würfel z.B. so baut das sie nach einer Fünf zwingend eine kleinere Zahl anzeigen müssen.
Dass in einer vom Kausalprinzip bestimmten Welt nichts ohne Grund geschieht, ist freilich klar; aber mir scheint, Ihr redet da ein wenig aneinander vorbei. Jedenfalls deutet Arcangels Antwort darauf hin, dass er nicht versteht, was Du mit Deiner rhethorischen Frage eigentlich sagen wolltest.
Möglich. Mir fällt jetzt aber auch nicht ein, wie ich es besser formulieren könnte.
aber wenn ich das gewusst hätte, dass das hier so ausartet hätte ich einen eigenen thread eröffnet... mache ich vielleicht auch noch, denn ich denke dass das hier ein Grundprinzip des Christentums ganz allgemein betrifft...
Nehmen wir einmal an, es gibt 1000 verschiedene Entscheidungsmöglichkeiten. Einige davon sind besser als andere, die allermeisten Menschen werden wohl die ähnlichen Entscheidungen treffen, da sie diese besser sind. Aber ich gehe davon aus, jede der 1000 verschiedenen Entscheidungsmöglichkeit irgendwann einmal von irgendjemanden getroffen wird.
Du gehst davon aus, dass jede Entscheidungsmöglichkeit irgendwann von irgendjemanden getroffen wird.
Garten Eden: 2 Menschen + 2 Entscheidungsmöglichkeiten. Gott hat dem Menschen den Baum samt Gebot vor die Nase gesetzt, damit was passiert?
Es ging um die Entstehung des Bösen in Form des Satans. Die Rebellion gegen Gott hat lange vor Adam und Eva begonnen.
Wird davon in der Bibel erzählt? Welches Gebot wurde im Himmel vom Satan übertreten? An welchem Tag der Schöpfung des Himmels und der Erde war das? Ist mir grad nicht gegenwärtig.
Nehmen wir einmal an, es gibt 1000 verschiedene Entscheidungsmöglichkeiten. Einige davon sind besser als andere, die allermeisten Menschen werden wohl die ähnlichen Entscheidungen treffen, da sie diese besser sind. Aber ich gehe davon aus, jede der 1000 verschiedenen Entscheidungsmöglichkeit irgendwann einmal von irgendjemanden getroffen wird.
Du sprachst von Menschen. Aber wenn du das so verstanden haben wolltest, dass du vom Menschen auf den Satan schließt, von der Erde auf den Himmel, gilt deine Sichtweise erst recht für das menschliche Verhalten. Meine Frage ist dann um so dringlicher.
Garten Eden: 2 Menschen + 2 Entscheidungsmöglichkeiten. Gott hat dem Menschen den Baum samt Gebot vor die Nase gesetzt, damit was passiert?
?
Da liegt eine Entwicklung dahinter. Klar ist Luzifer nicht eines Tages aufgewachte (wenn er denn überhaupt schläft) und hat sich gesagt ab, heute bin ich böse.
Genauso wenig, wie ein Alkoholiker von einem Tag auf den anderen Alkoholiker wird.
Oder ein Liebespaar, dass sich nach Jahren trennt, ist auch keine plötzliche Geschichte, sondern verläuft langsam und unbemerkt bis man eines Tages realisiert, dass keine Liebe mehr da ist.
Deine Fixierung auf dieses Plötzlich, ist sowas von absurd, dass du es scheinbar selbst gar nicht mehr merkst.
Gedenken können mutieren, und aus unschuldigen Gedanken können bösartige werden.
Wenn man deine Logik, auf die Evolution anwendet, dürfte es keine Evolution geben, denn es gab sicher keinen Einzeller, der eines Tages plötzlich als Fisch aufgewacht ist.
Aber irgendwo muss seine Machtgier und Eifersucht ja hergekommen sein. Und da alles, einschliesslich ihm selbst, von Gott geschaffen wurde muss damit auch das Böse von Gott geschaffen worden sein -
Dieser Argumentation wird gerade von der aktuellen KI Entwicklung ad absurdum geführt. Da gibt es selbstlernende Programme, die Verhalten an den Tag legen, die ihnen nicht beigebracht wurden. Ein offenes, selbstlernendes System wird selbständig Verhalten entwickeln. Wenn schon simple, unintelligente, limitierte Computerprogramme in der Lage sind, selbständige Verhaltensweisen zu entwickeln, wie viel mehr ein intelligentes Wesen.
Dieses Argument ist schlicht unhaltbar. Wenn Gott ein freies Geschöpf erschafft, dann kann dieses ohne das Zutun Gottes böse werden (und böse heisst in diesem Kontext, nicht den Willen Gottes tun, sondern den Eigenen).
Deine Fixierung auf dieses Plötzlich, ist sowas von absurd, dass du es scheinbar selbst gar nicht mehr merkst.
Gedenken können mutieren, und aus unschuldigen Gedanken können bösartige werden.
Die Zeitdauer spielt für meine Argumentation überhaupt keine Rolle. Ob er jetzt in zwei Sekunden oder in zwei Millionen Jahren böse wurde ändert ja nichts am Prinzip.
Ein perfektes und gutes Wesen in einer perfekten und unverdorbenen Welt wird nicht "einfach so" böse, egal wieviel Zeit verstreicht. Für Gefühle wie Eifersucht oder Neid entscheidet man sich nicht bewusst, man stellt fest, dass sie da sind.
Und wenn der "freie Wille" hier ursächlich ist, dann müssten ja alle Engel mit der Zeit verdorben und bösartig werden (Wie auch alle Menschen, sofern sie lange genug leben würden).
Das hätte dann auch Konsequenzen für die Ewigkeit nach dem Gericht: Über kurz oder lang würden alle Menschen im Himmel böse werden, sofern sie über einen freien Willen verfügen und ewig existieren.
muss etwas perfekt sein, damit es gut ist?
Das ist eine Frage der persönlichen Perspektive. Aber es geht ja immer noch um die Frage, ob Gott ausschliesslich Dinge schafft, die "gut" sind.
Ein Engel, von dem Gott von Anfang an wissen musste, dass er zum Sinnbild des "Bösen" selbst werden würde, passt da kaum ins Bild.
Oder noch simpler: Da nur Gott zur Schöpfung fähig ist muss alles, was existiert, letztlich auf ihn zurückgeführt werden - einschliesslich des "Bösen".
Glücksgefühle
" nein, der Mensch wird nicht neutral geboren, ein Mensch wird als Egoist geboren"
Da widerlegen Dich z.B. die Versuche von Gerald Hüther, die zeigen, dass Kinder erst mit - ich glaube- 3 Jahren "egoistisch" werden. Vorher sind sie sehr kooperativ.
Nachzusehen auf YouTube Gerald Hüther "Glücksgefühle".
@arcangel Und nein, der Mensch wird nicht neutral geboren, ein Mensch wird als Egoist geboren.
Selbst, wenn das so sein sollte (Queequeq ist da ja anderer Ansicht, allerdings ist für mich z.B. das Geschrei von Säuglingen, die Hunger haben, schon Ausdruck von Egoismus* und ich bin da eher auf Deiner Seite), hatte Lucan lediglich geschrieben, dass der Mensch "erstmal weder gut noch böse" sei. Es müsste also die Vorannahme bestehen, dass egoistisch=böse sei (oder, rein logisch auch möglich: egoistisch=gut), um da einen Widerspruch zu haben. Ich sage: Kleinkinder sind egoistisch, aber weder gut noch böse, da letzteres ethische Kategorien sind, in denen Kleinkinder noch gar nicht denken können. Übrigens sind es ethische Kategorien, in denen man ab einem bestimmten intelektuellen Erkenntnisstand auch wieder aufhört zu denken, da sie allzu unterkomplex und daher nicht hilfreich als Kriterium für irgendwas sind.
*Egoismus sei hier definiert als Prinzip von Verhaltensweisen, deren Primat im eigenen Interesse vor den Interessen der anderen besteht.
Ich hab ja bewusst "egoistisch" und nicht "gut" oder "böse" geschrieben, weil ich der Meinung bin, dass man bei Säuglingen und Kleinkindern noch gar nicht in Kategorien von "gut" oder "böse" reden kann. Und wie du selbst schreibst gar nicht wirklich hilfreich ist, diese Kategorien zu bemühen.
Aber es ging ja um die Entstehung des Bösen in einem Umfeld, das durch und durch gut ist. Und im christlichen Kontext ist gut, was dem Willen Gottes entspricht und Böse, was dem zu wieder läuft. Und wenn man diese Prämisse akzeptiert, dann ist schnell klar, wie Egoismus dazu führen kann, böse zu werden.
Aber hier vermischen sich diverse Themenfelder, die man getrennt halten sollte. Menschliche Entwicklung, und das theologische Spannungsfeld der Theodizee.
Entwicklungsbiologisch ist offensichtlich, dass die meisten Menschen ihren Egoismus zugunsten der Kooperation grössten teils aufgeben.
Theologisch halte ich den Egoismus als Ursprung des Bösen (bezogen rein auf Spirituelles)
Gut, dass Du definiert hast, was Du unter Egoismus verstehst. So gesehen ist der Mensch spätestens von seiner Geburt an bis zu seinem Ableben egoistisch. Anders könnte er sich auch kaum entwickeln und womöglich auch nicht lange leben.
Hier und auch anderswo wir wird permanent "Egoismus" mit "Egozentrik" verwechselt. Letzteres ist die Haltung, die sagt, "es gibt nur einen König und der bin ich". Solche egozentrischen Menschen können ungemein wenig egoistisch sein. Sie sind oft im Gegenteil sehr freigiebig und (pseudo-)sozial. Allerdings nur zu den Leuten, die ihnen applaudieren.
Zu den kleinen Kindern: Die sind in der Tat natürlich egoistisch im Sinne Deiner Definition, aber dabei dennoch sehr sozial auf die Bedürfnisse anderer bezogen. In dem Experiment, das Hüther zitiert, ändert sich das etwa nach dem 1. Lebensjahr, in anderen Versuchen waren die Kindern bis etwas zum 5. Lebensjahr so eingestellt, dass sie , wenn sie z.B. etwas Leckeres zum Essen oder Schönes zum Spielen hatten, unaufgefordert anderen etwas abgaben.
@queequeg Gut, dass Du definiert hast, was Du unter Egoismus verstehst. So gesehen ist der Mensch spätestens von seiner Geburt an bis zu seinem Ableben egoistisch.
Ja, richtig. Wobei ich eigentlich lieber von egoistischen Handlungen, statt von egoistischen Wesen sprechen würde. Denn dann erst ergibt die Gegensatzbestimmung von egoistisch vs. altruistisch Sinn. So, wie ein Mensch dumm handeln kann, brutal, sanft, rasch entschlossen oder zögerlich - ohne damit auch in toto sofort dumm, brutal, sanft, rasch entschlossen oder zögerlich zu sein, kann er eben auch egoistisch handeln, ohne es zu sein: meine Aufzählung zeigt ja schon, dass die Handlungsweisen nicht die Person definieren, welche sie ausübt, sonst könnte eine Person gleichzeitig brutal und sanft sein, rasch entschlossen und zögerlich.
Dass die Eigenschaften von einzelnen Handlungen häufig gleich auf die sie ausführende Person in toto übertragen werden, erscheint mir zwei Gründe zu haben.
Erstens ist es eine Erfahrungstatsache, dass viele Personen im Laufe ihres Lebens häufig ähnlich handeln: es gibt solche, die auffallend häufig brutal handeln und andere, die auffallend häufig altruistisch.
Zweitens haben wir eine Art angeborenen Widerwillen dagegen, einzelne Taten losgelöst von der Person, die sie ausführte, zu betrachten. Vermutlich hat das ganz praktische sozialbiologische Gründe: unser Sozialverhalten wird u.a. durch Sanktionsbewehrungen (positiver wie negativer Art) für bestimmte Handlungsweisen reglementiert, und Sanktionen lassen sich leichter, wenn nicht gar überhaupt nur gegen Körper als gegen Prozesse verhängen. Wenn wir von einer Person sprechen, haben wir ja üblicherweise deren Körper vor Augen, nicht die Gesamtheit der Handlungen dieses Körpers...
Zu den kleinen Kindern: Die sind in der Tat natürlich egoistisch im Sinne Deiner Definition, aber dabei dennoch sehr sozial auf die Bedürfnisse anderer bezogen.
Das ergibt evolutionsbiologisch betrachtet auch vollständigen Sinn: die Welt von Kleinkindern wird überwiegend durch die Menschen in ihrer Umgebung gebildet: wer es sich als Säugling mit denen verscherzt, hat keine großen Überlebenschancen. Gleichzeitig erfährt das Kleinkind ja üblicherweise in seinen ersten Monaten und Jahren fast ausschließlich Zuwendung und Solidarität - zugewandte und solidarische Handlungsstrategien sind daher diejenigen, die sich am leichtesten (da aus der Erfahrung schon bekannt) imitieren lassen.
Praktisch ist solch ein soziales/empathisches Verhalten von Kleinkindern freilich immer noch in der Regel egoistisch, insofern man in ihnen (wie auch Erwachsenen) vor allem Genträger sieht. Die Wahrscheinlichkeit, dass "altruistische" Handlungen eines Säuglings vor allem nah Verwandten zugute kommen, ist relativ hoch - die Globalisierung, infolge derer es nun immer häufiger dazu kommt, dass ein Kleinkind von seinen Bonbons etwas einem anderen Kleinkind abgibt, welches nur um hundert Ecken mit ihm verwandt ist, wo also aus der scheinbaren altruistischen Handlungsweise eine echte altruistische Handlungsweise wird, ist ja noch ein recht junges Phänomen.
Würden wir übrigens moralisch "gutes" Verhalten so definieren, dass es eher altruistisch als egoistisch sei, und würden wir dabei immer nur die Ebene des Individuums betrachten, so müßten wir zugeben, dass weibliche Ameisen und ähnlich in Staaten organisiert lebende Insekten die moralisch besten Wesen überhaupt seien: Immerhin bestehen sämtliche ihrer Handlungen nur darin, für andere zu schuften, insbesondere die Königin*. Ohne Zögern werden sie ihr Leben opfern, um den Bau zu schützen, ohne Unterlass schaffen sie Nahrung und Baumaterial her, nicht für die eigene Bequemlichkeit, sondern um die Nachfahren der Königin zu versorgen...
Aus genetischer Perspektive betrachtet, ist ihr Verhalten freilich ziemlich egoistisch: sie teilen ihr halbes Erbgut mit der Königin.
Entsprechend endet ihr altruistisches Verhalten auch exakt entlang der Grenzen ihres Staates: die Angehörigen des Nachbarstaats werden ohne viel Federlesens massakriert.
in anderen Versuchen waren die Kindern bis etwas zum 5. Lebensjahr so eingestellt, dass sie , wenn sie z.B. etwas Leckeres zum Essen oder Schönes zum Spielen hatten, unaufgefordert anderen etwas abgaben.
Nicht weiter überraschend, siehe oben: die erste Stufe ethischen Handelns besteht darin, die Handlungsweisen anderer zu imitieren. Als Kleinkind ist man grundsätzlich in sozialen Interaktionen zuallererst empfangende Partei, erlernt also deart solidarisches Verhalten sehr früh. Darüber hinaus spielt es sich gemeinsam immer "schöner" als allein.
Im übrigens vermute ich, dass die in diesen Versuchen beobachteten Kinder grundsäztlich keinen Hunger litten. Denn das hungernde Kleinkind will ich sehen, das dann noch unaufgefordert und freiwillig abgibt, wenn der Magen knurrt! 😉
*Na gut, eine gewaltige Egoistin gibt es aus dieser Perspektive in jedem Ameisenstaat, aber wenn man das auf vielleicht 500.000 bis 1 Million Altruistinnen hochrechnet... 😉
"und damit quasi rechtfertigt."
Bei solchen Äußerungen kann ich nur den Kopf schütteln. Was hat das Verstehen von Zusammenhänegn mit "rechfertigen" zu tun?
Sieh Dir mal bei YouTube "Wie das Gehirn die Seele macht" von Gerhard Roth an. Könnte Dich in Erstaunen versetzen.
Es nihiliert die Aussage nicht, aber es bringt sie in Perspektive.
Man kann sein Menschenbild an einem der beiden Pole verorten.
Entweder ist der Mensch ein reines Produkt seiner Biologie und seines Umfeldes, dann ist derjenige ein Opfer dessen, was an ihm geschehen ist.
Oder ein Mensch ist in jedem Fall selbst Herr über seine Taten und alleine bewusst für seine Taten verantwortlich.
Beide Extreme werden von den jeweiligen politischen Extremen gerne bedient und bearbeitet.
Wenn ich bin, wie ich bin, weil an mich meine Umstände dazu gemacht haben, dann bin ich ein Opfer und es entbindet mich zumindest moralisch von jeglicher Schuld. Dann bewege ich mich auf derselben Ebene wie ein misshandelter Hund, der von seinem Besitzer scharf gemacht wurde.
Mein Umfeld hat einen grossen Einfluss auf meinen Charakter und meine Entscheidungen, aber es determiniert nicht meine Taten.
Wenn ich bin, wie ich bin, weil an mich meine Umstände dazu gemacht haben, dann bin ich ein Opfer und es entbindet mich zumindest moralisch von jeglicher Schuld. Dann bewege ich mich auf derselben Ebene wie ein misshandelter Hund, der von seinem Besitzer scharf gemacht wurde.
Das entspricht ja auch den Tatsachen. Es macht einen Täter aber nicht "unschuldig", weil er die Tat ja trotzdem begangen hat. Und auch die Strafe hat ja konkrete Auswirkungen.
Wenn ein Krokodil mich fressen will, dann lasse ich das ja auch nicht gleichgültig geschehen, nur weil das Tier nichts für seinen Instinkt kann...
Nur im Beispiel mit dem Hund machen wir nicht den Hund verantwortlich, sondern den Halter.
Eben. Obwohl der Hund ebenfalls einen eigenen Willen hat erkennen wir hier die Ursache-Wirkungs Zusammenhänge an.
@mt-24-14
Du nimmst also die neutestamentlichen Worte Jesu und seine Aussagen über das Wesen Gottes als Massstab, um beurteilen zu können, welche alttestamentlichen Stellen nun Gottes-Wort sind und welche Menschen-Wort?
Habe ich das soweit richtig verstanden. Das heisst du bildest dir aufgrund des Neuen Testamentes ein Bild darüber wie Gott zu sein hat, und nimmst diesen Filter und beurteilst das AT damit. Woher nimmst du die Gewissheit, dass dein Bild, das du dir über Gott machst, korrekt ist?
Ok mal ganz abgesehen von all den Problemen, die dein BiBaBo mit sich bringt. Die Frage, die ich an dich gestellt habe; "Warum du 1.Mose 2,1 wörtlich und Psalm 75,4 nicht wörtlich nimmst?" hast du damit noch nicht beantwortet.
Das einzige, was du mit beantwortet, hast, dass du die Bibel willkürlich nach deinem Geschmack beurteilst.
Veröffentlicht von: @arcangelHabe ich das soweit richtig verstanden. Das heisst du bildest dir aufgrund des Neuen Testamentes ein Bild darüber wie Gott zu sein hat, und nimmst diesen Filter und beurteilst das AT damit. Woher nimmst du die Gewissheit, dass dein Bild, das du dir über Gott machst, korrekt ist?
Du hast es ganz gut angefangen, aber nicht ganz richtig verstanden. Ich behaupte nicht das das NT die Grundlage ist. Ich betone an dieser Stelle: Auch das NT weisst inhaltliche Fehler auf! Auch beispielsweise der Apostel Paulus (also NT), zeigt an einigen Stellen auf, dass er Mangel an Erkenntnis hat.
Ich behaupte lediglich, dass die Worte Jesu (Jesu O-Ton) über Gott, über Gottes Reich, im NT relevant (Maßstab) ist, um eindeutig und korrekt Gott selbst und Gottes Reich 1 zu 1 beurteilen zu können.
Ich mache mir ja kein eigenes Bild, sondern ich orientiere mich an Jesu Worten und an dem was mir der Heilige Geist offenbart. Nicht mehr und auch nicht weniger. Ich brauche deshalb auch keine eigene Sichtweise auf die Dinge, eben weil ich auch als Mensch fehlerhaft (denken) sein kann. Ich bemühe mich deswegen darum, sachlich (nüchtern) und aufmerksam mit Hilfe des Heiligen Geistes Sachverhalte zu betrachten und auszuwerten, damit ich die gewonnenen Ergebnisse zu gegebener Zeit auch weitergeben kann.
Bitte richtig deuten!
Alle Dinge die geistlich richtig im Kontext zu Gottes Worten stehen, sind allesamt vertrauenswürdig. Sie müssen daher auch alle logisch sein, da Gott der Logos ist (also Worte müssen inhaltlich zusammen passen und einen Sinn ergeben). Das ist auch ein Prüfstein. Gottes unfehlbares, heiliges Wort ist Jesus und Jesus ist auch der Logos. So kannst du Inhalte (mit Herz und mit Verstand) prüfen ...
Also noch einmal: Ich bemühe mich darum kein Extrabild von Gott zu zeigen, sondern möglichst ausnahmslos das Bild, dass man durch die Person Jesus Christus erkennen kann. Ich beziehe mich ja bei meinen Ausführungen auf Jesus und nicht auf mich. Ich brauche daher kein eigenes Bild entwickeln. Warum auch?
@mt-24-14
Ich behaupte lediglich, dass die Worte Jesu (Jesu O-Ton) über Gott, über Gottes Reich, im NT relevant (Maßstab) ist, um eindeutig und korrekt Gott selbst und Gottes Reich 1 zu 1 beurteilen zu können.
Verstehe ich das richtig: Du setzt dich also über den Thron Gottes auf deinen Thron und beurteilst von oben, ob und dass ER Fehler gemacht hat? Das wagt sich nicht mal der Heilige Geist.
Joh 16, 13 Wenn aber jener kommt, der Geist der Wahrheit, wird er euch in aller Wahrheit leiten. Denn er wird nicht aus sich selber reden; sondern was er hören wird, das wird er reden, und was zukünftig ist, wird er euch verkündigen. 14 Er wird mich verherrlichen; denn von dem Meinen wird er’s nehmen und euch verkündigen. 15 Alles, was der Vater hat, das ist mein. Darum habe ich gesagt: Er nimmt es von dem Meinen und wird es euch verkündigen.
Und nun eine Logik zu Joh 16: Jesus sagt in Joh 14,9,: Wer mich sieht, sieht den Vater. Ist Jesus jetzt genauso fehlerhaft, wie der Vater deiner Meinung nach ist?
Jesus sitzt zur Rechten des Vaters.... Ihm stehen wohl die Haare zu Berge, dass du Sein Vorbild und Seine Worte benutzt, dich höher zu setzen.
Hört der Heilige Geist vom Vater und vom Sohn... ach menno, damals, da haben wir ganz schönen Mist geredet und auch dem Feind erlaubt, Worte als meine Worte in die Schrift zu schreiben. Das müssen wir jetzt dem mt-24-14 mitteilen, damit er uns und die Schrift korrigiert.
Rate mal, welchem Geist du auf den Leim gegangen bist mit deiner Vorgehensweise, durch Jesu Vorbild Gott und sein Wort im AT zu beurteilen.
Steht denn geschrieben, Du sollst Gott kritisieren! oder nicht vielmehr: Du sollst Gott anbeten und Ihm allein dienen! Mt 4,10 ; 5. Mose 6,13 ?
Kann es sein, dass du durch einen Mt 4-Test gehst und Gott möchte, dass du ihn bestehst?
@mt-24-14
Ich mache mir ja kein eigenes Bild, sondern ich orientiere mich an Jesu Worten und an dem was mir der Heilige Geist offenbart. Nicht mehr und auch nicht weniger. Ich brauche deshalb auch keine eigene Sichtweise auf die Dinge, eben weil ich auch als Mensch fehlerhaft (denken) sein kann.
In diesem Fall sollte es dir ja ein einfaches seine simple Frage zu beantworten: "Warum nimmst du 1.Mose 2,1 wörtlich und Psalm 75,4 nicht?" Mit all deinen Erklärungen woher deine Erkenntnis stammt, und wie du die Bibel verstehst, sollte es dir nicht schwerfallen hier eine Antwort zu geben, oder ist die Zeit dafür einfach noch nicht gekommen.
Nehmen wir mal an, deine Offenbarung ist wirklich von Gott und du hast diese Erkenntnis anderen Christen und der christlichen Kirche voraus. Dann bist du ja sowas wie ein Prophet, der die Kirche wieder auf den richtigen Weg zurück führen kann, denn offensichtlich versteht die überwiegende Mehrheit der Christen die Bibel falsch und du hast die wahre Offenbarung Gottes verstanden.
Wie viele Menschen sind dieser Logik gefolgt? Angefangen bei Marcion, Mohammed, über Joseph Smith bis zu Uriella. Zu glauben, dass deine Sicht nicht deine ist, sondern von Gott offenbarte Wahrheit ist ein Rezept aus dem Sekten geschmiedet wurden.
Ich empfehle dir einen anderen Weg. Nimm die Bibel als ganzes ernst. Und wenn du auf Bibelstellen triffst, die deinem von "Gott" höchstpersönlich speziell dir offenbarten O-Ton Verständnis der Bibel widerspricht. Prüfe diese im Kontext der Bibel und damaligen Verständnis, und nicht gemäss modernen Befindlichkeiten.
Ich kann sehr gut nachvollziehen, was bei dir los ist. So ziemlich jeder Christ findet sich irgendwann an deiner Stelle wieder. Man lernt Jesus als seinen liebenden und treuen Retter, Herrn und Freund kennen. Liest in der Bibel von Gnade, Freude, Liebe, Hoffnung trifft in der Bibel auf Grausamkeiten und Ungereimtheiten, die so gar nicht in dieses Bild passen. Bibelstellen, die einem in ihrer Brutalität und Unmenschlichkeit anekeln, und man fragt sich, wie passt dies zu Gott.
Als Mensch hat man nun mehrere Möglichkeiten, darauf zu reagieren.
Man wird zum Atheist oder Agnostiker, aber so einen Gott gibt es ganz bestimmt nicht.
Man geht deinen Weg und bastelt sich einen BiBaBo, und säubert die Bibel von all dem, was nicht in die eigene Befindlichkeit passt.
Man ignoriert diese Stellen in der Bibel, und lebt sein christliches Leben abgeschirmt von diesen Stellen und wann immer man dennoch damit konfrontiert wird, relativiert man das ganze, lebt aber ständig in einer Dissonanz.
Man kann diese Stellen aber auch verinnerlichen, denn offensichtlich ist es Gottes Willen, die Ungläubigen zu töten und zu vernichten.
Man akzeptiert diese Stellen als etwas, dass man nicht in ihrer Gänze versteht, vertraut aber auf Gott, dass er gut ist und dass auch hier seine Gnade am Werk war.
Oder man entledigt sich gänzlich der Verbindlichkeit der Bibel und bastelt sich sein eigenes theologisches Gebäude, wie es einige institutionelle Kirchen getan haben.
Oder aber man arbeitet mit dem Text, vergleicht die Bibel mit Texten aus der damaligen Zeit und Kultursphäre, man fragt sich, wie der Text damals verstanden wurde, welche Aussagen werden gemacht, realisiert, dass nicht alles so heiss gegessen wird, wie es gekocht wurde. Dass übertrieben und mit Symbolik gearbeitet wurde, dass es eine spirituelle Dimension gibt, dass Völker, Städte und Regionen eine Stellvertreterrolle für geistliche Realitäten einnahmen. Man lernt die Bibel, als Ganzes ernst zu nehmen, während man gleichzeitig lernt, nicht alles wörtlich zu nehmen. Und ehrlich, seit ich mich auf diesen Weg begeben habe, ist meine Freude am Herrn nur gewachsen und die Lust an seinem Wort ist grösser geworden.
Ich garantiere dir, dass jeder dieser Wege schon von unzähligen Christen gegangen wurden. Ich möchte dich ermutigen, die Bibel ernst zu nehmen und die Arbeit zu leisten, diese auch ihn ihrer Tiefe zu verstehen. Dann wirst du nämlich auch erleben, dass Gott viel grösser ist und wahrlich gut.
Veröffentlicht von: @mt-24-14Ich beziehe mich auf die Worte Gottes aus der Genesis, wo die Schöpfung Gottes ja klar beschrieben ist.
Nee, die Schöpfung ist nun mal nicht klar beschrieben.
In gerade mal einem Kapitel wird in 31 Versen die Schöpfung beschrieben, Details bleiben ausgespart.
Da darf man doch wohl mal die eigene Phantasie benutzen und sich eigene Gedanken machen.
Denn spätestens ab Mose 1, Vers 16 sind Zweifel berechtigt, falls jemand den biblischen Schöpfungsbericht wörtlich begreifen will.
Die Schöpfungsgeschichte, wie wir sie aus der Bibel kennen, ist ein poetisches Meisterwerk, vergleichbar mit den Schöpfungsmythen anderer Religionen. Und das wirklich Beeindruckende daran ist doch, dass sie gerade nicht den Anspruch wissenschaftlich-historischer Genauigkeit erhebt, sondern mit wenigen prägnanten Sätzen das Wirken eines Schöpfers beschreibt, der aus Nichts einen lebenswerten Ort geschaffen hat.
Veröffentlicht von: @menge13 In Eden warst du, im Garten Gottes, geschmückt mit Edelsteinen jeder Art, mit Sarder, Topas, Diamant, Türkis, Onyx, Jaspis, Saphir, Malachit, Smaragd. Von Gold war die Arbeit deiner Ohrringe und des Perlenschmucks, den du trugst; am Tag, als du geschaffen wurdest, wurden sie bereitet.
19 Alle, die dich kannten unter den Völkern, haben sich über dich entsetzt, dass du zum Schrecken geworden bist und es aus ist mit dir für immer.
Wie viele Völker gab es deiner Meinung nach im Garten Eden und wie waren deren Namen, bevor der Mensch aus dem Garten Eden vertrieben worden ist?
Welche Völker sind im AT mit dem Satan in Kontakt gekommen?
Wenn der König von Tyrus die Schlange im Garten Eden ist, und es im AT mit dem Satan schon "aus ist mit dir für immer", mit wem hat sich Jesus in der Wüste kurz nach seiner Taufe unterhalten?
Zu Punkt 1: Im Garten Eden waren einst Adam und Eva, also 2 Menschen.
Zu Punkt 2: Welche Völker sind im AT mit dem Satan in Kontakt gekommen? Antwort: Alle
Zu Punkt 3: Der König von Tyrus ist nicht die Schlange im Garten Eden. Und Jesus hatte sich einst in der Wüste mit Satan "unterhalten".
@mt-24-14
Zu Punkt 1: Im Garten Eden waren einst Adam und Eva, also 2 Menschen.
Ach so! Einst waren es zwei Menschen, aber später ...
Zu Punkt 2: Welche Völker sind im AT mit dem Satan in Kontakt gekommen? Antwort: Alle
Die Könige in Vers 17! Die hab ich überlesen.
Zu Punkt 3: Der König von Tyrus ist nicht die Schlange im Garten Eden.
Manche Irrlehrer behaupten das ja.
Zum Verständnis: Bei dem König von Tyrus handelt es sich um Satan, also um einen Engel, nicht um einen Menschen.
Darum dein Hinweis zu Hes 28,11-19: "ein Bericht über Satans Werdegang."
Siehe Hes.28,11-19 (ein Bericht über Satans Werdegang...)
11 Und des HERRN Wort geschah zu mir: 12 Du Menschenkind, stimm ein Klagelied an über den König von Tyrus und sprich zu ihm: So spricht Gott der HERR: Du warst ein vollendet gestaltetes Siegel, voller Weisheit und über die Maßen schön. 13 In Eden warst du, im Garten Gottes, geschmückt mit Edelsteinen jeder Art, mit Sarder, Topas, Diamant, Türkis, Onyx, Jaspis, Saphir, Malachit, Smaragd. Von Gold war die Arbeit deiner Ohrringe und des Perlenschmucks, den du trugst; am Tag, als du geschaffen wurdest, wurden sie bereitet. 14 Du warst ein glänzender, schirmender Cherub und auf den heiligen Berg hatte ich dich gesetzt; ein Gott warst du und wandeltest inmitten der feurigen Steine. 15 Du warst ohne Tadel in deinem Tun von dem Tage an, als du geschaffen wurdest, bis an dir Missetat gefunden wurde. 16 Durch deinen großen Handel wurdest du voll von Gewalttat und hast dich versündigt. Da verstieß ich dich vom Berge Gottes und tilgte dich, du schirmender Cherub, hinweg aus der Mitte der feurigen Steine. 17 Weil sich dein Herz erhob, dass du so schön warst, und du deine Weisheit verdorben hast in all deinem Glanz, darum habe ich dich zu Boden gestürzt und ein Schauspiel aus dir gemacht vor den Königen. 18 Weil du mit deiner großen Missetat durch unrechten Handel dein Heiligtum entweiht hast, darum habe ich ein Feuer aus dir hervorbrechen lassen, das dich verzehrte und dich zu Asche gemacht hat auf der Erde vor aller Augen. 19 Alle, die dich kannten unter den Völkern, haben sich über dich entsetzt, dass du zum Schrecken geworden bist und es aus ist mit dir für immer.
Darin heißt es: "In Eden warst du, im Garten Gottes ..." Wann das war, steht nicht da. Demnach war der Satan im Garten Eden - ist aber nicht die Schlange. In der Erzählung vom Garten Eden wird der Satan schließlich mit keinem Wort erwähnt. Er kam erst in den Garten Eden, nachdem die Menschen daraus vertrieben wurden - raffinierter Gedanke! Der Satan hat auf dem Berge Gottes in der Mitte der feurigen Steine Handel getrieben. Durch unrechten Handel hat er sein Heiligtum entweiht. Vielleicht hat er eine Band gegründet, als Schirmherr des Gottesdienstes den Königen zu Wucherpreisen Tickets verkauft, mit der Hälfte der Einnahmen den Cherub am Eingang bestochen, damit er die Könige in den Garten Eden rein lässt, und als Leadsänger beim Lobpreis Hillsongs gegrölt. Man weiß es nicht, aber so oder so ähnlich könnte es gewesen sein. Jedenfalls hat Gott ihn zu Asche gemacht vor aller Augen. Aber wie hat der Satan es dann in die Wüste zu Jesus geschafft, wenn es da schon für immer aus war mit ihm? Das check ich noch nicht.
Veröffentlicht von: @deborah71Verstehe ich das richtig: Du setzt dich also über den Thron Gottes auf deinen Thron und beurteilst von oben, ob und dass ER Fehler gemacht hat?
Das verstehst du falsch.