Die Liebe Gottes ist Bedingungslos. Seine Vergebung auch?
Hallo an alle Leser, die sich die Zeit nehmen mein ersten Beitrag hier zu lesen.
Gott hat mich ermutigt, mir die Zeit zu nehmen euch diese Worte zu schreiben. Auf das Ergebnis bin ich bereits gespannt.
Mich interessiert eure Meinung zu dem Thema Vergebung.
Eigentlich sollten wir uns als Christen mit diesem Thema bestens auskennen. Meine Erfahrung hat bisher gezeigt, dass die Menschen sehr unterschiedliche Meinungen und Denkweisen dazu haben.
Manche sagen, dass jeder Mensch (ausnahmslos) letztendlich zu Gott kommen wird (Stichwort: Allversöhnungslehre).
Manche sagen, dass Gott dir die Sünden vergibt, sofern du Sie Gott bekennst.
(1. Johannes 9 Wenn wir aber unsere Sünden bekennen, so ist er treu und gerecht, dass er uns die Sünden vergibt und uns reinigt von aller Ungerechtigkeit.)
Manche sagen, dass Gott wie ein grenzenlos liebender Vater ist und dir vergibt, egal wie du dich verhalten hast, solang du zum Vater zurückkehrst (Gleichnis vom verlorenen Sohn: Lukas 15,11-32)
Manche sagen, dass du deinem Nächsten nur vergeben brauchst, wenn er es auch bereut und zu dir kommt.
(Lukas 17,3-4: Nehmt euch also in Acht! Wenn dein Bruder Schuld auf sich geladen hat, dann weise ihn zurecht. Bereut er sein Handeln, dann vergib ihm! Und wenn er dir siebenmal am Tag Unrecht tut und dich immer wieder um Vergebung bittet: Vergib ihm!)
Diese Liste könnte man sicherlich noch eine Weile weiterführen. In vielen Fällen ist es so, dass die persönlichen Erfahrungen die Meinung zu diesem Thema stark prägen.
Hierzu ein Beispiel:
Manche haben vielleicht in den Medien verfolgen können, wie die Menschen auf die Predigt von Pfarrers Ulrich Zurkuhlen (79) reagiert haben, als er um Vergebung für die Priester bittet. Dieser Pfarrer darf u.a. nicht mehr predigen.
Wer großes Leid erfahren hat denkt anders über dieses Thema als jemand, der noch wenig Leid widerfahren ist. Bevor Ihr weiterlest, solltet Ihr wissen, dass ich zu der erst genannten Gruppe von Menschen gehöre. Ich beschreibe also nicht die Kälte, während ich vor dem warmen Kamin sitze.
Es ist fast schon erschreckend leicht, dass Thema Vergebung in der Bibel falsch zu verstehen oder auszulegen. Das liegt daran, dass man es nur ganzheitlich im Kontext der ganzen Bibel ansatzweise verstehen kann.
Betrachtet man z.B. nur die bisher genannten Bibelverse zum Thema Vergebung, so könnte man leicht Irrlehren verfassen. Ähnlich wie es der Teufel tat (Mat. 4,1-10). Der Teufel reißt Bibelverse aus dem Kontext, um zu verwirren. Jesus hat das erkannt, mit ergänzenden Bibelversen geantwortet und die Wahrheit aufgedeckt.
Ich will aber an dieser Stelle nicht zu sehr abschweifen und zum Punkt kommen:
Glaubst du Gott vergibt dir bedingungslos deine Sünden, wenn du Sie Ihm bekennst?
Beantworte bitte diese Frage. Mich interessiert es wirklich, wie viele an dieser Stelle diese Frage mit „Ja“ beantworten.
Meine Antwort ist nämlich „Nein“. Im Grunde ist es noch nicht mal meine persönliche Meinung dazu. Es sind die Worte Jesu, die dies eindeutig sagen. Es sind Worte die wir nicht gerne hören oder lesen.
Es sind u.a. diese Worte vom Vaterunser, welche die meisten auswendig können. Dabei geht es darum wie wir zu unserem Vater Beten sollten.
Matthäus 6, 5-15
[…]
Und vergib uns unsere Schulden, wie auch wir vergeben unseren Schuldnern.
Und führe uns nicht in Versuchung, sondern errette uns von dem Bösen. Denn dein ist das Reich und die Kraft und die Herrlichkeit in Ewigkeit! Amen.
Denn wenn ihr den Menschen ihre Verfehlungen vergebt, so wird euer himmlischer Vater euch auch vergeben.
Wenn ihr aber den Menschen ihre Verfehlungen nicht vergebt, so wird euch euer Vater eure Verfehlungen auch nicht vergeben.
Jesus war es bewusst, dass das Thema Vergebung tiefer thematisiert werden muss, damit es die Menschen verstehen. Gott vergibt dir nicht, wenn du nicht bereit bist zu vergeben!
Bittet lest dazu noch:
Markus 11, 20-25
Matthäus 18, 21-35
Was hat es also für Auswirkungen auf dein Leben, wenn du anderen Menschen nicht vergibst und somit Gott dir deine Verfehlungen nicht vergibt?
Kein Mensch hat das Recht von dir zu verlangen, dass du anderen vergibst. Doch Gott ermutigt dich dazu. Auch wenn dies in Manchen Fällen unmenschlich und unmöglich erscheint. Ein kluger Mann sagte mal: „Es ist nicht schwer Christ zu sein. Es ist unmöglich.“
Von uns selbst aus, können wir es nicht schaffen. Nur Mithilfe des heilige Geistes, der in uns ist, wird uns möglich, dass unmöglich zu tun.
Veröffentlicht von: @dima86Manche sagen, dass jeder Mensch (ausnahmslos) letztendlich zu Gott kommen wird (Stichwort: Allversöhnungslehre).
Zu denen gehöre ich auch - ich weiß aber, dass viele hier im Forum darüber anders denken.
Veröffentlicht von: @dima86Manche sagen, dass Gott wie ein grenzenlos liebender Vater ist und dir vergibt, egal wie du dich verhalten hast, solang du zum Vater zurückkehrst (Gleichnis vom verlorenen Sohn: Lukas 15,11-32)
Das ist auch richtig. Allerdings bedeutet Vergebung nicht notwendigerweise, dass begangenes Unrecht überhaupt keine Folgen hat oder dass man einfach so weitermachen kann wie gehabt.
Im Gegenteil soll die (im Rahmen der Beichte von einem Priester) zugesprochenen Vergebung ein erster Schritt auf dem Weg der Umkehr sein, daher wird in der Regel auch ein Werk der Buße aufgetragen - nicht, damit die Vergebung erfolgt, sondern damit sie eine gute Frucht trägt.
Veröffentlicht von: @dima86Manche sagen, dass Gott dir die Sünden vergibt, sofern du Sie Gott bekennst.
(1. Johannes 9 Wenn wir aber unsere Sünden bekennen, so ist er treu und gerecht, dass er uns die Sünden vergibt und uns reinigt von aller Ungerechtigkeit.)
Ja, das glaube ich auf jeden Fall. Und weil ich das glaube, ist es mein Wunsch, die einmal erkannte und bekannte Sünde nicht mehr fortzusetzen, sondern mich von ihr abzuwenden und sie in Zukunft zu lassen.
Dabei sollen wir uns aber, meine ich, nicht so sehr auf das fokussieren, was wir lassen wollen, sondern mehr auf das, was wir stattdessen tun wollen.
Veröffentlicht von: @dima86Was hat es also für Auswirkungen auf dein Leben, wenn du anderen Menschen nicht vergibst und somit Gott dir deine Verfehlungen nicht vergibt?
Hier möchte ich zunächst einmal anmerken, dass es m.E. unterschiedliche Arten der Vergebung gibt.
Die eine zielt auf Wiederherstellung einer gestörten Beziehung. Für sie ist es notwendig, dass derjenige, der sich schuldig gemacht hat, seine Schuld einsieht, bereut und aktiv um Vergebung bittet.
Eine andere Art der Vergebung kann unabhängig von der Reue des Schuldigen erfolgen.
Hier geht es nicht um Wiederherstellung einer Beziehung (die möglicherweise sowieso nie bestanden hat), sondern sie hat zum Ziel, dass der Geschädigte sich im Gegenteil aus der Verstrickung lösen kann.
Wenn der Geschädigte "es gut sein lassen" kann, wird er innerlich wieder frei und kann sich dem Leben neu zuwenden.
Das schließt eine juristische Aufarbeitung nicht aus.
Veröffentlicht von: @dima86Kein Mensch hat das Recht von dir zu verlangen, dass du anderen vergibst.
Richtig. Ob und wann das einem Menschen möglich ist, ist durch Fremde ganz sicher nicht beeinflussbar.
Veröffentlicht von: @dima86Doch Gott ermutigt dich dazu.
Dann überlass das doch einfach Gott und versuch nicht, anderen Menschen moralischen Druck zu machen.
Veröffentlicht von: @dima86Was hat es also für Auswirkungen auf dein Leben, wenn du anderen Menschen nicht vergibst und somit Gott dir deine Verfehlungen nicht vergibt?
Jesus vergibt nicht - Jesus hat für Dich bezahlt! Er hat Dich freigekauft. Das ist etwas anderes als wie: ich vergebe Dir.
Aber wenn Du dieses Lösegeld, das für Dich am Kreuz erworben würde, zum Bezahlen Deiner Schuld nimmst - dann fordert Gott von Dir auch, dass Du anderen diese Möglichkeit ebenfalls einräumst. Das Gleichnis vom Schalksknecht, der erst selber große Vergebung empfing und dann seinen Knecht wegen einer viel kleineren Schuld nicht vergeben wollte und die Quittung bekam, erzählt davon.
Sicher ist vergeben oft schwer - und Gott sieht Dein Herz und Dein bemühen und ich kann mir nicht vorstellen, dass jemand mit großem Bemühen, vergeben zu wollen, nicht gnädig ansieht.
Wie Du schon schreibst brauchen wir auch da den Heiligen Geist, der uns dabei hilft. Was aber oft auch hilft, ist der Blick auf die eigenen Sünden und das, was Jesus für uns und unser Leben schon getan und bezahlt hat. Vielleicht wird es so dann einfacher, auch anderen dieses Lösegeld für ihre Sünden von Herzen zu gönnen.
Veröffentlicht von: @dima86Ein kluger Mann sagte mal: „Es ist nicht schwer Christ zu sein. Es ist unmöglich.“
Das ist es nur, wenn ich das Christentum gemäß den Gebräuchen dieser Welt mit einer Leistungsreligion zu verwechseln. Du kannst aus Dir heraus gar nichts tun. Gott weiß das und daher erwartet er das auch nicht von Dir. Der Versuch, es auf eigenen Faust zu klären, kann schon als Hochmut betrachtet werden.
Das Christentum ist eine Beziehungssache. Jesus ist Dein Herr. Er hat Dir den Heiligen Geist gesandt, um Dir beizustehen. Durch Jesu Opfer wurde der Weg frei zu Gott. Gott will unser Vater sein und er ist es.
Alles, was Du zu tun hast, ist "Kind sein". Was kann man von einem Kind verlangen? Was kann ein Kind können? Ist es "unmöglich", Kind zu sein? Ich glaube kaum. Das, was Gott von uns dann sehen möchte, sind Fürchte. Früchte können wir nicht machen - die wachsen an uns. Und damit die Wachsen, muss die Beziehung zu Jesus, die Verbindung zu unserem Weinstock, stimmen. Dann geht es fast ohne unser Zutun.
LG
Ecc
Hallo Dima,
Vergebung kann zweiseitig oder einseitig sein. Wenn du vergibst und der andere nimmt das an, so ist es zweiseitig.
Du kannst aber auch vergeben ohne dass es der andere annimmt, so ist es nur einseitig wirksam, nämlich für dich.
Ich glaube Gott hat allen alle Sünden vergeben. Das ist aber nur dann zweiseitig wirksam, wenn der Mensch die Schuld einsieht, umkehrt und um Vergebung und Rettung bittet und annehmen kann, dass der Vater die Schuld vergibt und auch die Art und Weise wie er das tut.
Ja, ich glaube, dass der Herr letztendlich alle rettet. Aber ohne Schuldeingeständnis, ohne Umkehr ohne Anrufung des Herrn wird es nicht gehen und dann auch eher als Prozess als als augenblickliche Heilung.
Vergebung zwischen Menschen ist für mich schlicht, dass ich auf jede Kompensation verzichte. Es wurde mir ein Unrecht getan, aber ich begehre keine Widergutmachung und auch keine Strafe für den Täter. Ich will sein bestes, sein Heil. Er muss noch nichteinmal einsehen, dass er falsch gehandelt hat, damit ich vergeben kann, obwohl ich ihm das natürlich wünsche.
Das kann durchaus einseitig sein. Wenn er es nicht haben will, sein Problem. Wenn er uneinsichtig ist, kann es auch sein, dass ich mich von ihm fern halte. Ich kann vergeben, aber dennoch einsehen, dass mir dieser Mensch nicht gut tut, solange er so ist wie er ist.
Wenn Vergebung wegen schwerer Taten schwer bis unmöglich scheint, kann man sich an Jesus orientieren. Er sagte am Kreuz: "Vater, vergib Ihnen, denn sie wissen nicht was sie tun". Er vergibt nicht selbst, sondern beruft sich auf den Vater. Das dürfen wir als seine Nachfolger doch auch tun. Können wir nicht vergeben, so können wir den Vater anrufen, dass er es tut.
Es ist wichtig zu vergeben, darf aber nicht gefordert werden. Außerdem ist Jesus die Wahrheit selbst. Es kann sein, dass man erst wahrhaft vergeben kann, wenn die Wahrheit, also die schwere der Schuld auf den Tisch kommt. Unter den Teppich kehren, ist keine Lösung. Wenn aber die Schwere der Schuld auf dem Tisch ist und das Opfer erkannt hat, dass es eben keine Schuld hat, sondern dass die Tat wirklich so gemein war, wie sie war, dann ist es schwierig zu vergeben. Dann kann man sich auf den Vater berufen.
Was es auch besonders schwer macht zu vergeben ist die Vorstellung, dass man unter der Tat noch zu leiden hat. Da ist es wichtig, zur Vorstellung zu kommen, dass Jesus alles heilen kann und selbst wenn ich lebenslang noch irgendwelche Nachwirkungen hätte, dass er mein Leben dennoch reich und lebenswert machen kann. Damit wird dem Täter die Macht genommen und man muss mit der Tat nicht mehr hadern. Jesus steht drüber, er kann alles wieder gut machen, hier von der Seele her, drüben vollständig.
Noch ein Gedanke zur Vergebung: Nur wer vergibt, kann sich vorstellen, dass der Vater auch vergibt. Es geht da auch um das tiefe Gefühl und das Erlebnis und nicht um den Glaubenssatz. Wenn ich weiß wie sich Vergebung anfühlt wie segensreich das ist, dann weiß ich erst, dass Gott mir vergibt und wie sehr mich das verändert und wie sehr er mein Heil im Blick hat, trotz aller meiner Fehler und Missetaten.
Liebe Grüße
Jadwin
Veröffentlicht von: @jadwinWas es auch besonders schwer macht zu vergeben ist die Vorstellung, dass man unter der Tat noch zu leiden hat.
Das ist in einigen Fällen nicht nur eine bloße "Vorstellung", sondern Realität - wenn jemand z.B. als Folge einer Prügelattacke für den Rest seines Lebens auf den Rollstuhl angewiesen ist.
Veröffentlicht von: @jadwinDa ist es wichtig, zur Vorstellung zu kommen, dass Jesus alles heilen kann und selbst wenn ich lebenslang noch irgendwelche Nachwirkungen hätte, dass er mein Leben dennoch reich und lebenswert machen kann.
Ob und in welchem Maß das möglich ist, hängt nicht nur von irgendwelchen "Vorstellungen" ab, sondern auch davon, welche konkreten Hilfen tatsächlich zur Verfügung stehen.
Aber du hast recht: wer es schafft, loszulassen, hat sicherlich mehr Energie zur Verfügung, das Leben neu anzugehen und daran zu arbeiten, dass es den Nachwirkungen der Gewalttat zum Trotz einigermaßen lebenswert und erfüllt wird.
Veröffentlicht von: @jadwinUnter den Teppich kehren, ist keine Lösung.
Das halte ich für sehr wichtig. Es kann sein, dass man als Opfer einfach nicht die Kraft hat, einen Gerichtsprozess durchzustehen.
Aber zu verlangen, dass Vergebung auch den "freiwilligen" Verzicht auf eine juristische Aufarbeitung beinhalten muss, halte ich für völlig daneben, auch im Sinne der Sicherheit weiterer möglicher Opfer.
Deinen Gedanken des "Verzichts auf Wiedergutmachung" verstehe ich dann auch eher im Sinne des Verzichts auf eine persönliche Rache - dass es sich aber mit der Vergebung also durchaus verträgt, das Festsetzen des Schadenersatzes und/oder der Strafe den dafür zuständigen Institutionen des Rechtsstaats zu überlassen.
Ich glaube, hier sind meine Gedanken richtig aufgehoben ...
Ich fange gerade mit dem Bibellesen an ... und stoße im AT immer wieder auf ... die große Unzufriedenheit Gottes mit unserer sündigen (mir widerstrebt es Natur zu schreiben) Art und wie er Adam und Eva aus dem Paradies vertreibt, ihnen das Leben schwerer macht, die Sintflut über die Erde kommen lässt und sie nochmal auslöscht, Kain für den Mord an seinem Bruder verflucht ... Und kann das irgendwie nicht so recht mit der immer gepredigten großen Vergebungsbereitschaft vereinen ... Mir scheint sie nicht so sehr vorhanden zu sein.
Vergiss nicht, dass du dich im AT befindest ... Gott hat längst einen neuen Bund mit uns geschlossen. Und er macht es uns nicht schwer ... es ist schwer für uns, ja, aber es ist nicht Gott, der es uns schwer macht.
Lies im NT, vom neuen Bund, weil das brandaktuell ist. Im AT finden wir quasi oft die Erklärung für das, was wir im NT finden. Die Denkweise im Hebräischen ist um soooo vieles umfassender und bildhafter als in unserer Sprache. Es gibt sooo viel Hintergrundwissen, um das Heute zu verstehen.
Der Mensch hat sich in seine Lage selbst hineinmanövriert. Und hier sieh das Ganze: Gott hat längst einen Ausweg dafür geschaffen. In seiner Welt, sagen wir gern, sind unsere 1000 Jahre wie ein Tag. Es ist oft unverständlich, warum Dinge so passieren, wie sie passieren. Aber auch hier dürfen wir Gott befragen dazu. Er wird antworten. Er interessiert sich für seine Kinder, hört zu und spricht. Schließlich ist er durch seinen Heiligen Geist mitten unter uns, kennt uns durch und durch ...
Ein paar Beispiele für Vergebungsbereitschaft:
Moses setzte sich immer wieder für das Volk ein und Gott hielt seine Strafe zurück.
Im Buch Richter schickte Gott immer wieder einen Retter, nachdem das Volk zu ihm schrie und es gab längere Friedenszeiten.
In Jesaja ist die markante Stelle in Kapitel 53, dass Gott einen Stellvertreter bestraft. Das wird auf Jesus gedeutet.
In Amos zieht Gott seine Strafe zurück auf die Bitten des Propheten hin.
Im NT wird es dann durch Jesus sehr konkret und für die einzelne Person wirksam.
@samira-jessica Vergebungsbereitschaft kann ja auch nur anhand entsprechenden Materials demonstriert werden. Also muss erstmal ein Sündenpfuhl vorhanden sein.
lg Tatokala
Danke für eure Antworten.
Ich habe mal "die böse KI" in der App HolyTime danach gefragt und es mir anhand der bekanntesten Sündenfälle von Eva und Adam und Kain erklären lassen, und es verstanden;
Gott bestraft ihre Sünden, zeigt zugleich jedoch Barherzigkeit, in dem er bei Eva und Adam (ja, ich habs absichtlich umgedreht, weil Eva ja zuerst den Apfel gegessen hat) den kommenden Erlöser Jesus andeutet (1 Mose 3:15) und Kain verurteilt er zum Wandern und Umherirren, setzt aber auch ein Zeichen auf ihn, das ihn vor Vergeltung schützt (1 Mose 4:15).
Ins NT hab ich tatsächlich reingelesen, bin aber nicht warm damit geworden .... ich glaube, da greife ich vielleicht besser auf eine Kinderbibel zurück ..
Veröffentlicht von: @samira-jessicaIns NT hab ich tatsächlich reingelesen, bin aber nicht warm damit geworden ....
Möchtest du denn "damit warmwerden"?
@neubaugoere mal schauen ... hab nochmal andere E-Books gefunden, die leichter geschrieben sind
Deute ich das als ein "Ja, ich möchte damit warmwerden."?? 🙂
@neubaugoere Zur Zeit beschäftige ich mich sehr mit dem alten Testament bzw. stelle Holytime viele Fragen mit Antworten aus dem AT und finde es ganz interessant.
*hm* ich bin nicht sooo geübt in sowas ... heißt das jetzt:
- Ja, ich möchte damit warmwerden.
oder
- Nein, ich möchte damit nicht warmwerden?
(zur Erinnerung: das "damit" ist das Neue
Testament, der neue gültige Bund mit Gott, das Erbe, das Jesus hinterlassen hat)
@neubaugoere Es heißt, ich weiß nicht, ich beschäftige mich gerade erstmal mit dem AT.
Ah, okay. Du sagst, du wirst nicht warm damit und weißt nicht, ob du damit warm werden möchtest. Gut.
Ich tät es dir ans Herz legen, weil es mit unserer Rettung zu tun hat und der Liebe Gottes und der Vergebung und dem Hineingenommensein in sein Reich mit allem, was es darin gibt und uns zur Verfügung steht ...
Wenn du irgendwann Interesse hast, sag Bescheid. 🙂
@neubaugoere Ich denk mir so; das Wichtigste weiß man eh.
Gott liebt uns so sehr, dass er seinen Sohn für uns hingab und uns so rettete.
Jesus vollbrachte Wunder.
Und das wichtigste Gebot der Nächstenliebe.
Und er hat uns den Heiligen Geist gesandt (is ja ein sendender Gott), der uns begleitet und uns in aller Wahrheit leitet. Dieser schließt auch Geheimnisse auf und beantwortet Fragen. Und wusstet du, dass wir mit diesem Geist denselben haben, der Christus vom Tode hat wiederauferstehen lassen? Gemeinsam können wir in dieser Welt viel tun. Licht in die Dunkelheit bringen. Und und und ...
@neubaugoere Nein, wusste ich nicht aber dass Jesus auferstanden ist natürlich. Und dass er uns Frieden gebracht hat, und ja den Heiligen Geist.
@samira-jessica Jaaaaaaaa 😀 es hört halt bei der Rettung nicht auf. Diese Liebe überwindet nicht nur das Hindernis der Sünde, sie kann viel mehr ...
@neubaugoere Also gibt es Wissenslücken, die du mir empfiehlst zu schließen?
@samira-jessica also ICH find das NT mehr als hilfreich für mein tägliches Leben.
@neubaugoere Schön, aber lass Mich doch erstmal anfangen am Anfang.
@neubaugoere Sorry aber xD dass ich das noch definieren muss ...
Ich klink mich hier aus, es ist ... ein bisschen nervig gerade, wie du versuchst mich zu überzeugen .... lass mich in die Bibel einsteigen wie ich will.
Alles gut. - Ich wollte nur wissen, ob "der Anfang" nun der Anfang des NT ist oder allgemein der Bibel.
@neubaugoere Du wirst vielleicht lachen aber ich wurde zu Epheser und Kolosser geführt u.a. und hab deine Sicht dazu jetzt verstanden.
Das NT ist wundervoll und nimmt allen Druck aus dem Leben!
Interessant finde ich auch, dass viele oder die meisten Gesetze des AT aufgehoben wurden.
Wow *staun* 😯
Jesus sagte: "Jetzt ist der Sohn des Menschen verherrlicht, und Gott ist verherrlicht in ihm. 32 Wenn Gott verherrlicht ist in ihm, so wird auch Gott ihn verherrlichen in sich selbst, und er wird ihn sogleich verherrlichen. 33 Kinder, noch eine kleine ⟨Weile⟩ bin ich bei euch; ihr werdet mich suchen, und wie ich den Juden sagte: Wohin ich gehe, könnt ihr nicht hinkommen, so sage ich jetzt auch euch. 34 Ein neues Gebot gebe ich euch, dass ihr einander liebt, damit, wie ich euch geliebt habe, auch ihr einander liebt. 35 Daran werden alle erkennen, dass ihr meine Jünger seid, wenn ihr Liebe untereinander habt. (Johannes 13)
Das hebt alle anderen auf.
@neubaugoere Ja, es gibt aber aber auch Stellen, wo speziell einzelne aufgehoben werden. Die Reinheits- und Speisevorschriften usw.
Ja, wo auf einzelne besonders eingegangen wird.
Gesetze - sagte mir mal jemand - führen nicht zum Leben. - Gottes Gebote setzen früher an, aus meiner Sicht. Sie führen bei "dran-ausrichten" zum Leben. Jesus ist der Weg, die Wahrheit und eben das Leben. 🙂
Ja, ich versuche nur einen alten thread von einem nicht mehr anwesenden am leben zu erhalten. *grins*
vielleicht kommt er wieder. haut sich auf dem kopp und denkt......aaaaasash, ich hab da mal was geschrieben. wie konnte ich das vergessen.
😉
@meriadoc Das ist eher unwahrscheinlich, wenn jemand vor sechs Jahren einen einzigen Beitrag geschrieben hat...
aber: die Hoffnung stirbt zuletzt. 😀
Bei Vergebung fällt mir auch immer wieder Pastor Holmer ein, der eine oder andere wird von ihm gehört haben, er hat Honecker damals Unterschlupf gewährt. Er sagte:
"Es war richtig, die beiden aufzunehmen. Wir können als Christen nicht nur über Vergebung predigen, wir müssen sie leben."
Ich möchte auch so leben können, zu unterscheiden zwischen dem, wovon jemand überzeugt ist - und das muss nicht mit meiner Überzeugung übereinstimmen -, und dem, wenn ein Mensch einfach Hilfe braucht, unabhängig von seinen Meinungen und Überzeugungen. Wenn er Hilfe braucht, braucht er Hilfe. Möge Gott mir dabei helfen.