Gibt es den Teufel?
 
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Gibt es den Teufel?

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Nils
 Nils
Themenstarter
Beiträge : 276

Für mich ist der Teufel ein Symbol für das Ego. Das Ego muss überwunden werden, um zur Erleuchtung zu kommen und Gott erfahren zu können. Jesus bekam die Erleuchtungsenergie von Johannes dem Täufer übertragen. Damit war er aber noch lange nicht erleuchtet. Die Übertragung des Heiligen Geistes bedeutet, dass die Chakren (Energietore) geöffnet werden und die Energie zu fließen beginnt. Jesus musste dann vierzig Tage und Nächte abgeschieden in der Wüste meditieren, um sich innerlich zu reinigen. Der Teufel erschien ihm und es arbeitete in seinem Geist. Jesus hat dann die Anhaftung an weltliche Bedürfnisse losgelassen und sich auf Gott konzentriert. Dadurch konnte sich das Ego, der Teufel, auflösen und Jesus erlangte die Erleuchtung. Die Engel dienten ihm. Er konnte mit dem Heiligen Geist Wunder tun. Er lebte von jetzt an dauerhaft im Reich Gottes, in einem Gottesbewusstsein.

Matthäus 4: „Die Versuchung Jesu1 Dann wurde Jesus vom Geist in die Wüste geführt; dort sollte er vom Teufel versucht werden. 2 Als er vierzig Tage und vierzig Nächte gefastet hatte, hungerte ihn. 3 Da trat der Versucher an ihn heran und sagte: Wenn du Gottes Sohn bist, so befiehl, dass aus diesen Steinen Brot wird. 4 Er aber antwortete: In der Schrift heißt es: Der Mensch lebt nicht vom Brot allein, sondern von jedem Wort, das aus Gottes Mund kommt. 5 Darauf nahm ihn der Teufel mit sich in die Heilige Stadt, stellte ihn oben auf den Tempel 6 und sagte zu ihm: Wenn du Gottes Sohn bist, so stürz dich hinab; denn es heißt in der Schrift: Seinen Engeln befiehlt er um deinetwillen, / und: Sie werden dich auf ihren Händen tragen, / damit dein Fuß nicht an einen Stein stößt. 7 Jesus antwortete ihm: In der Schrift heißt es auch: Du sollst den Herrn, deinen Gott, nicht auf die Probe stellen. 8 Wieder nahm ihn der Teufel mit sich und führte ihn auf einen sehr hohen Berg; er zeigte ihm alle Reiche der Welt mit ihrer Pracht 9 und sagte zu ihm: Das alles will ich dir geben, wenn du dich vor mir niederwirfst und mich anbetest. 10 Da sagte Jesus zu ihm: Weg mit dir, Satan! Denn in der Schrift steht: Den Herrn, deinen Gott, sollst du anbeten und ihm allein dienen. 11 Darauf ließ der Teufel von ihm ab und siehe, es kamen Engel und dienten ihm.“

Bei Buddha war es so ähnlich. Buddha suchte lange nach einem spirituellen Weg, der für ihn funktionierte. Er probierte verschiedene Techniken aus. Schließlich fand er den Weg der entspannten Meditation, bei der man seine Gedanken und Gefühle nicht verdrängt, sondern sie frei fließen läßt ohne daran anzuhaften. So kommt alles selbst zur Ruhe und irgendwann gibt es einen Bewusstseinsumschwung im Geist. Das Egobewusstsein löst sich auf und es entsteht ein Einheitsbewusstsein. Buddha setzte sich unter den Bodhibaum und begann entspannt zu meditieren. Er meditierte drei Tage und drei Nächte. Er sah seine früheren Leben und erkannte die Anhaftung an weltliche Bedürfnisse als den entscheidenden Faktor, der einen an der Erleuchtung hindert. Der Teufel, der im Buddhismus Mara genannt wird, erschien ihm und versuchte ihn mit schönen Frauen zu verführen. Er bedroht ihn mit Ängsten und der Anhaftung an das Leid. Buddha streckte eine Hand zur Erde. Er opferte sein Ego und fügte sich in die kosmische Ordnung ein. Er aktivierte sein Erdchakra und bekam daraus die Kraft, seinen negativen Gedanken zu widerstehen. Sein Ego löste sich auf und er gelangte zur Erleuchtung. Und dann löste er auch seine dritte Anhaftung auf, die Anhaftung an die Erleuchtung. Er verzichtete auf den sofortigen Eintritt ins Parinirvana, um seinen Mitmenschen den Weg der Erleuchtung zu zeigen.

Der Teufel ist deshalb keine reale Person, sondern ein Symbol für das Ego. Wir brauchen vor dem Teufel keine Angst zu haben. Wir sollten uns auf Gott und auf die Entwicklung positiver Eigenschaften wie innerer Frieden, Weisheit und Liebe konzentrieren. Dann lösen sich alle weltlichen Anhaftungen im Laufe der Zeit von alleine auf. In Zeiten besonderer Anfechtung kann es aber hilfreich sein, negative Gedanken zu stoppen oder durch ein Gebet (Mantra) zu besiegen.

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265 Antworten
Simba
 Simba
Beiträge : 76

@nils in der biblischen Auffassung ist nicht nur von "Kräften" geredet, sondern sie werden persönlich aufgefasst, da wir Menschen persönlich sind/Person sind.

So ist nicht nur eine "Wirkung" in uns gedacht, die wir abstellen können, sondern ein Gegenüber, das mit uns interagiert und uns tief in unserem Wesen persönlich berührt.

Jesus überwand das Böse nicht durch eine Methode, sondern durch die Beziehung zu Gott, und so hat er es auch seine Nachfolgern gelehrt und ihnen anvertraut. Chakren etc kannte er nicht und bedurfte dessen nicht, und hat nicht gelehrt, dass wir dessen bedürfen. 

simba antworten


Jigal
 Jigal
Beiträge : 3672

@nils Also Jesus wurde nicht von seinem Ego versucht, als er 40 Tage in der Wüste war, sondern von einem realen Widersacher.

jigal antworten
9 Antworten
Nils
 Nils
(@nils)
Beigetreten : Vor 3 Monaten

Beiträge : 276
Veröffentlicht von: @jigal

@nils Also Jesus wurde nicht von seinem Ego versucht, als er 40 Tage in der Wüste war, sondern von einem realen Widersacher.

Das ist die große Frage. Ich habe noch keinen realen Teufel getroffen. 

nils antworten
Jigal
 Jigal
(@jigal)
Beigetreten : Vor 4 Jahren

Beiträge : 3672

@nils Ich habe ihn gespürt. Ich habe gemerkt wie es ihm nicht gefallen hat wenn ich zum Jugendkreis oder zum Gebetstreffen ging. Ich stand am Bahnübergang und war mir nicht sicher, sind alle Fenster zu oder ist die Herdplatte aus.  Solche Gedanken hatte ich sonst nicht aber besonders dann wenn ich mich mit Christen getroffen habe.

jigal antworten
Nils
 Nils
(@nils)
Beigetreten : Vor 3 Monaten

Beiträge : 276
Veröffentlicht von: @jigal

@nils Ich habe ihn gespürt. Ich habe gemerkt wie es ihm nicht gefallen hat wenn ich zum Jugendkreis oder zum Gebetstreffen ging. Ich stand am Bahnübergang und war mir nicht sicher, sind alle Fenster zu oder ist die Herdplatte aus.  Solche Gedanken hatte ich sonst nicht aber besonders dann wenn ich mich mit Christen getroffen habe.

Ich glaube dir. Die Frage ist, was du genau gespürt hast. Ich glaube auch, dass es negative Kräfte und Dämonen gibt. Vielleicht hattest du Kontakt damit. Dann hilft es aus meiner Sicht Gott um Hilfe zu bitten. Oder du hast dein eigenes Ego gespürt. Du dachtest es wäre etwas Äußeres, aber es war etwas Inneres. Auch das ist ernst zu nehmen und kann mit der Hilfe von Jesus überwunden werden. Wichtig ist es den Geist immer wieder positiv auszurichten. 

nils antworten
Wasilis
(@wasilis)
Beigetreten : Vor 1 Jahr

Beiträge : 314

@jigal Du hast dich intensiv damals mit dem Teufel sich befasst und deine Gedanken und Reaktionen waren dadurch beeinflusst. Keine Angst wenn du den Glauben an Jesus Christus verstärkst bekommst du solche Attacken in der Zukunft nicht mehr.

wasilis antworten
Jigal
 Jigal
(@jigal)
Beigetreten : Vor 4 Jahren

Beiträge : 3672

@wasilis   Mein Glauben ist über Jahrzehnte stark ich orientiere mich an Jesus Christus - Hinweg mit dir  -

jigal antworten
tristesse
(@tristesse)
Beigetreten : Vor 2026 Jahren

Beiträge : 18933

@nils 

Das ist die große Frage. Ich habe noch keinen realen Teufel getroffen. 

Wenn ich nur alles glauben dürfte, was ich selbst gesehen hätte....

tristesse antworten
dacobius
(@dacobius)
Beigetreten : Vor 2 Monaten

Beiträge : 26

@jigal das Ego ist doch ein realer Widersacher. Es stellt sich vor mein Herz und meinen Glauben.

dacobius antworten
Jigal
 Jigal
(@jigal)
Beigetreten : Vor 4 Jahren

Beiträge : 3672

@dacobius Für dich mag es das Ego sein, für mich Luzifer.

jigal antworten
dacobius
(@dacobius)
Beigetreten : Vor 2 Monaten

Beiträge : 26

@jigal ja, so hat jeder seine Vorstellung. Und ich finde das auch ok so, dass jeder ein anderes Bild vom Teufel hat, wir sind ebe alle auch unterschiedliche Menschen.

dacobius antworten
Queequeg
Beiträge : 5508

@nils 

Ich hab ja jede Menge Verständnis für Kritik an fragwürdigen christlichen Vorstellungen und Deutungen der Wirklichkeit. Aber die dann platterdings gegen ebensolche anderer Religionen auszutauschen, ist so sinnvoll wie die Austreibung des Teufels durch Beelzebub.

queequeg antworten
8 Antworten
Nils
 Nils
(@nils)
Beigetreten : Vor 3 Monaten

Beiträge : 276
Veröffentlicht von: @queequeg

@nils 

Ich hab ja jede Menge Verständnis für Kritik an fragwürdigen christlichen Vorstellungen und Deutungen der Wirklichkeit. Aber die dann platterdings gegen ebensolche anderer Religionen auszutauschen, ist so sinnvoll wie die Austreibung des Teufels durch Beelzebub.

Ich versuche die Wahrheit zu verstehen. Mehr nicht. 

nils antworten
Turmfalke1
(@turmfalke1)
Beigetreten : Vor 16 Jahren

Beiträge : 4075

@nils Ich versuche die Wahrheit zu verstehen. Mehr nicht. 

Dann halte dich an Jesus, denn Er ist die Wahrheit.

turmfalke1 antworten
tristesse
(@tristesse)
Beigetreten : Vor 2026 Jahren

Beiträge : 18933

@nils 

Ich versuche die Wahrheit zu verstehen. Mehr nicht. 

Nee, eigentlich nicht. Eigentlich zimmerst Du Dir aus allen Weltreligionen und religiös anmutenden Gruppierungen Deine eigene Wahrheit zurecht, übergießt sie mit ein wenig Erleuchtung und glaubst dann, dass wir alle, alle in den Himmel kommen, wenn wir nur nett zu einander sind. 

Das ist vielleicht Deine Wahrheit, aber keine biblische. Und wenn Du Führer anderer Religionen wie den Islam, Hinduismus, etc. dazu befragen würdest, dann würden sie Dir auch bescheinigen, dass Deine Wahrheit in ihren Augen falsch ist.

Wen willst Du überzeugen? 

tristesse antworten
Gelöschtes Profil
(@deleted_profile)
Beigetreten : Vor 2 Jahren

Beiträge : 17116

@tristesse  Das finde ich ganz schön abfällig, was Du schreibst. Warum?

Man könnte ja auch sagen, dass sich (viele) Christen versuchen ihre Wahrheit aus ein paar Bibelstellen zusammen zu zimmern und sie mit ein bißchen Theologie und Hörensagen übergießen. Würdest Du das gerne hören?

Ich empfehle Dir, Dich mal wirklich mit den Heiligen und Mystikern verschiedenster Religionen (auch Deiner eigenen) zu beschäftigen zu zu hören was die sagen.

deleted_profile antworten
tristesse
(@tristesse)
Beigetreten : Vor 2026 Jahren

Beiträge : 18933

@suchender_345ab 

Das finde ich ganz schön abfällig, was Du schreibst. Warum?

Ich versteh die Frage nicht. Ich habe mich nicht als abfällig empfunden, vielleicht ein wenig sarkastisch. Und wenn jemand in einem Forum, das Jesus.de heißt, solche Threads rauslässt, muss er sich wirklich nicht wundern, wenn Widerspruch kommt. 

Man könnte ja auch sagen, dass sich (viele) Christen versuchen ihre Wahrheit aus ein paar Bibelstellen zusammen zu zimmern und sie mit ein bißchen Theologie und Hörensagen übergießen. Würdest Du das gerne hören?

Wenn's stimmt, kannst Du das gern sagen. Es geht ja nicht darum, was ich hören will. Es geht mir darum, was Gott sagt.

Ich empfehle Dir, Dich mal wirklich mit den Heiligen und Mystikern verschiedenster Religionen (auch Deiner eigenen) zu beschäftigen zu zu hören was die sagen.

Danke für die Empfehlung, aber das brauche ich nicht. Ich hab genug damit zu tun, Gottes Wort zu lesen und zu lernen, da muss ich nicht noch Zeit bei Mystikern anderer Religionen aufwenden. 

tristesse antworten
dacobius
(@dacobius)
Beigetreten : Vor 2 Monaten

Beiträge : 26

@queequeg das Ego ist ja in allen Menschen (mehr oder weniger).

dacobius antworten
Queequeg
(@queequeg)
Beigetreten : Vor 17 Jahren

Beiträge : 5508

@dacobius 

Keine Ahnung, was Du damit sagen willst. Der Mensch ist das Ego.

queequeg antworten
Nils
 Nils
(@nils)
Beigetreten : Vor 3 Monaten

Beiträge : 276
Veröffentlicht von: @queequeg

@dacobius 

Keine Ahnung, was Du damit sagen willst. Der Mensch ist das Ego.

Der Mensch ist nicht das Ego. Der Mensch hat ein Ego. Das Ego ist letztlich nur eine geistige Fehleinstellung, eine innere Verspannung. Wenn sie aufgelöst wird, erfährt der Mensch Gott. 

nils antworten


Deborah71
Beiträge : 22295

@nils 

Zum Beitrag

Ein Mantra ist eine magische Formel, die etwas bewirken soll.

Gebet ist Kommunikation mit Gott.

~~~~

Die Story von Buddha, Mara und Ego....

Gemäß deiner Einleitung wäre also  Buddha dessen eigenes Ego erschienen?  Also irgendwie ist da doch ein Logikfehler drin.

Hier ist eine ähnliche  Versuchungsgeschichte des Siddharta Gautama, wie die  auf die du Bezug nimmst.  Da ist Mara aber nicht das Ego, sondern  eine Wesenheit und setzt seine Versuchung am Ego an.

https://www.religionen-entdecken.de/lexikon/m/mara

Was denn nun?

deborah71 antworten
6 Antworten
Simba
 Simba
(@simba)
Beigetreten : Vor 2 Jahren

Beiträge : 76

@deborah71 Mara ist die Personifikation aller weltlich-sinnlichen Anhaftung. Der Buddha erkennt es dann als "Illusion", sagt dies Mara und dadurch ist sozusagen der Bann gebrochen und der Böse bezwungen.

Und hier fängt schon das Problem an für uns Christen: diese uralte Idee "Welt und Sinnlichkeit = böse und Illusion / Geist und Geistigkeit = gut und Wahrheit" hat sich zwar auch oft ins Christentum eingeschlichen, ist aber keine biblische und keine jesuanische Lehre.

Persönlichkeit und Sinnlichkeit werden nicht verachtet in der biblischen Lehre und sollen auch nicht abgeschafft, überwunden oder getötet werden, sondern in Beziehung zu Gott gesetzt werden, der uns dieses (sinnliche) Leben gab.

Deshalb ist das auch nicht "alles einfach dasselbe", wie hier manche meinen, sondern jene Ansichten fallen unter das, was die frühen Christen schon als Gnosis abgewiesen haben. Es wird aber immer wieder und wieder versucht. Schaut man sich in christlichen Beiträgen und Foren im Internet um, findet man das ganz schnell wieder:

die Entsagung von dieser Welt und Leiblichkeit, der Aufstieg des Menschen in spirituelle Sphären und letztlich Selbstvergottung (apotheose), und dies alles vorbehalten für eine besondere "erwachte" Gruppe. 

simba antworten
Deborah71
(@deborah71)
Beigetreten : Vor 19 Jahren

Beiträge : 22295

@simba 

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Ja, was denn nun?  war eine rhetorische Frage aufgrund der Widersprüche im Post.

google gibt mehrere Deutungen von mara her, nur nichts mit der Bibel Kompartibles.

Schon damals versuchten gnostische Lehren in die Gemeinde zu gelangen und das hat sich bis heute nicht geändert.

Johannes schreibt nicht umsonst in seinem ersten Brief, dass Jesus Mensch war, den man anfassen konnte. 1.Joh 1,1.Jesus hat seine Gefühle auch nicht unterdrückt oder schöngeredet. Die Begegnung mit dem Widersacher gibt starke Einblicke in die Machenschaften des Widersachers, wie er die Identität Jesu und seinen Auftrag zu Fall bringen  und sich von Gott-Sohn anbeten lassen wollte. Er musste sich aber trollen.

deborah71 antworten
Nils
 Nils
(@nils)
Beigetreten : Vor 3 Monaten

Beiträge : 276

@deborah71 Mara wird auch im Buddhismus unterschiedlich interpretiert. Man kann durchaus das Ego als inneren Teufel sehen.

nils antworten
Deborah71
(@deborah71)
Beigetreten : Vor 19 Jahren

Beiträge : 22295

@nils 

Zum Beitrag

Man kann durchaus das Ego als inneren Teufel sehen.

Man kann es auch lassen...    und keinen Etikettenschwindel betreiben, sondern sich am Wort Gottes orientieren.

deborah71 antworten
Nils
 Nils
(@nils)
Beigetreten : Vor 3 Monaten

Beiträge : 276
Veröffentlicht von: @deborah71

@nils 

Zum Beitrag

Ein Mantra ist eine magische Formel, die etwas bewirken soll.

Gebet ist Kommunikation mit Gott.

~~~~

Die Story von Buddha, Mara und Ego....

Gemäß deiner Einleitung wäre also  Buddha dessen eigenes Ego erschienen?  Also irgendwie ist da doch ein Logikfehler drin.

Hier ist eine ähnliche  Versuchungsgeschichte des Siddharta Gautama, wie die  auf die du Bezug nimmst.  Da ist Mara aber nicht das Ego, sondern  eine Wesenheit und setzt seine Versuchung am Ego an.

https://www.religionen-entdecken.de/lexikon/m/mara

Was denn nun?

Es wird oft in den Religionen ein inneres Geschehen als etwas Äußeres beschrieben. Wie in den Märchen. Du hast nicht wirklich verstanden, was ein Mantra ist. Ein Mantra ist eine Verbindung mit Gott. 

nils antworten
Deborah71
(@deborah71)
Beigetreten : Vor 19 Jahren

Beiträge : 22295

@nils 

Zum Beitrag

Du hast nicht wirklich verstanden, was ein Mantra ist. Ein Mantra ist eine Verbindung mit Gott.

Kauf ich dir nicht ab. Lohnt sich nicht, mir sowas weismachen zu wollen.

deborah71 antworten
tf8
 tf8
Beiträge : 1309
Veröffentlicht von: @nils

Für mich ist der Teufel ein Symbol für das Ego. Das Ego muss überwunden werden, um zur Erleuchtung zu kommen und Gott erfahren zu können.

Erste Frage:

Woher kommt das Wort "Ego"?

Es ist kein deutsches Wort.

Ich fand nur, dass es aus dem Lateinischen kommt.

Meint das "ego" im altgriechischen das gleiche?

 

Es gibt Stellen, wo der Teufel als ziemlich real dargestellt wird, ja das kann man wie alles verschieden auslegen.

Aber Stellen zu "Ego überwinden", fallen mir so keine ein.

Magst Du Bibelstellen dazu nennen?

Veröffentlicht von: @nils

Wir brauchen vor dem Teufel keine Angst zu haben.

Matthäus 10,28 Und fürchtet euch nicht vor denen, die den Leib töten, die Seele aber nicht zu töten vermögen; fürchtet aber vielmehr den, der sowohl Seele als Leib zu verderben vermag in der Hölle.

Hier ist nun die Frage der Auslegung.

Einerseits kann der Satan nichts tun, wenn es Gott nicht erlaubt.

Andererseits ist die Frage, wer vermag in der Hölle verderben?

 

Ferner hängt dann die ganze Diskussion mit Furcht und Liebe dran.

Die einen betrachten Psalm 111 als Richtschnur mit:

10 Die Furcht des HERRN ist der Weisheit Anfang;

Die anderen halten sich mehr an 1. Johannes 4:

18 Furcht ist nicht in der Liebe, sondern die vollkommene Liebe treibt die Furcht aus, denn die Furcht hat Pein. Wer sich aber fürchtet, ist nicht vollendet in der Liebe.

Vermutlich gibt es noch mehr Antworten zu diesem Thema (Furcht / Liebe).

Veröffentlicht von: @nils

Wir sollten uns auf Gott und auf die Entwicklung positiver Eigenschaften wie innerer Frieden, Weisheit und Liebe konzentrieren.

Hier kann ich so nichts falsches erkennen.

Es steht auch geschrieben:

5.Mose 18

13 Du sollst vollkommen sein mit dem HERRN, deinen Gott.

Auch Jesus sprach davon. Der Beitrag hier ist aber schon etwas lang geworden.

tf8 antworten


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