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Gotteswort und Menschenwort

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Beiträge : 30188

Liebe Nachsinner,

wie passen die folgenden beiden Verse inhaltlich zusammen?

1. Eine Aussage ist von einem Propheten des AT.

2. Eine Aussage ist vom Sohn Gottes.

Prophet Jeremia:

Jer 13,14 und will einen am andern, die Väter samt den Söhnen, zerschmettern, spricht der HERR, und will weder schonen noch barmherzig sein und sie ohne Mitleid verderben.

Jesus Christus:

Lk 6,36 Seid barmherzig, wie auch euer Vater barmherzig ist!

Wenn man diese beiden biblischen Aussagen untersucht, stellt man fest, dass sie sich inhaltlich komplett widersprechen. Denn Jesus sagt über Gott, dass ER barmherzig ist und der Prophet sagt, dass Gott nicht barmherzig sein will. Das steht so in der Schrift.

Was stimmt nun?

Ich bitte um eine stimmige, schlüssige Antwort von euch. Danke.

 

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Martha
 Martha
(@martha)
Beigetreten : Vor 3 Jahren

Beiträge : 1518
Veröffentlicht von: @mt-24-14

Liebe Nachsinner,

wie passen die folgenden beiden Verse inhaltlich zusammen?

1. Eine Aussage ist von einem Propheten des AT.

2. Eine Aussage ist vom Sohn Gottes.

Prophet Jeremia:

Jer 13,14 und will einen am andern, die Väter samt den Söhnen, zerschmettern, spricht der HERR, und will weder schonen noch barmherzig sein und sie ohne Mitleid verderben.

Jesus Christus:

Lk 6,36 Seid barmherzig, wie auch euer Vater barmherzig ist!

Wenn man diese beiden biblischen Aussagen untersucht, stellt man fest, dass sie sich inhaltlich komplett widersprechen. Denn Jesus sagt über Gott, dass ER barmherzig ist und der Prophet sagt, dass Gott nicht barmherzig sein will. Das steht so in der Schrift.

Was stimmt nun?

Ich bitte um eine stimmige, schlüssige Antwort von euch. Danke.

 

Man kann die beiden Verse nicht gegeneinander ausspielen, denke ich. Jesus selbst hat keine Barmherzigkeit erfahren, als er in Gethsemane blutschwitzend darum bat. Er musste den Kelch trinken bis zur Neige.

Ist kein Rankommen, an die Souveränität JHWHs, der von sich aus dem Dornbusch zu Moses sagt: Ich bin der ich bin (2. Mose 3,14). Und von dem im Johannesbrief steht: Keiner hat Gott je gesehen (1. Johannes 4,12).

Meines Erachtens tangiert deine zugespitzte Frage die Theodizee.

Theodizee (Wikipedia)

martha antworten
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Veröffentlicht von: @goldapfel

Du pickst heraus und zerfledderst, reißt aus dem Zusammenhang. Z.B. dein "prüft alles, aber das gute behaltet." Da muss man erst mal drauf kommen , das auf einzelne Bibelstellen beziehen zu wollen...🙄

Ich nehme das Wort beim Wort - du offensichtlich nicht.

Prüft alles bedeutet nun einmal prüft alles, nicht mehr und auch nicht weniger.

 

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@mt-24-14 

Ich nehme das Wort beim Wort - du offensichtlich nicht.

🤣🤣🤣 Lustig... aber, dein Urteil über mich steht dir nicht zu.

Um auf sachliche Inhalte zurück zu kommen, verweise ich gerne noch einmal auf 2.Tim 3,14-17 . Vielleicht versuchst du den ganzen Abschnitt noch einmal zu lesen und lässt ihn in der Gänze auf dich wirken? Einfach nur mal lesen und dann eine Weile stille sein und hören...

Segen dir.

 

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Beiträge : 30188

@goldapfel

Ich weiss nicht warum du das lustig findest?

Wenn ich dich mit der biblischen Aufforderung ... prüft alles ... konfrontiere - und du prüfst nicht alles, dann nimmst du das biblische Wort nicht beim Wort. Dies teilte ich dir mit damit du darüber nachsinnst.

Deswegen ist meine obige Aussage zu deiner Sichtweise lediglich eine Feststellung.

Und eine Feststellung ist kein Urteil.

Denk du doch mal drüber nach.

Gute Besserung und Gottes Segen für dich.

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(@deleted_profile)
Beigetreten : Vor 4 Jahren

Beiträge : 30188

@mt-24-14 

Hast du die Stelle aus dem 2. Timotheus Brief überhaupt gelesen? Hat Paulus da auch nur aus sich selbst heraus geredet? 

Ich bleibe dabei und sehe es wie Paulus. Und behalte die gesamte Bibel. Jesus war auch Jude und ist mit der Bibel, dem Gesetz und den Propheten groß geworden. Er kannte sie in und auswendig. Nicht ein einziges Mal hat er gesagt, dass sie Lügen verbreitet. Im Gegenteil, er hat sich ständig auf sie berufen. 

Warum gab es denn die Gesetze des Ausgleichs? Und was bedeutet Jesu Aufforderung an den Einzelnen, freigiebig, großzügig und barmherzig zu sein? (Denn das ist Feindesliebe) Siehst du da nicht den Unterschied? Es muss ein Gesetz geben, was regelt. Erst durch Nähe zu Gott, Beziehung, kommt Heilung und innere Freiheit um auf sein angestammtes Recht verzichten zu können. Manchmal müssen Menschen auch daran erinnert werden, dass man nicht zwangsläufig auf dem Ausgleich beharren muss. Aber es muss eben auch ein Gesetz geben. Jesus ist gekommen, um uns darauf hinzuweisen, dass wir die Beziehung zum Vater brauchen und hat es auf sich genommen, das ultimative Opfer zu bringen.

Nach deiner Theorie, hälst du den Tod und die Auferstehung Jesu dann eigentlich für notwendig? So grausam, wie er gestorben ist, hätte das Gott dann nicht anders regeln können? Immerhin ist er doch barmherzig? 

Dass was du als Widersprüche zwischen Jesu Aussagen und anderen Teilen der Bibel anprangerst und deswegen nicht als Gottes Wort akzeptieren willst, liegt daran, dass du aus dem Zusammenhang reißt und selektiv liest. Meine Meinung. Anders kann ich mir das nicht erklären. 

Siehst du den Unterschied zu deiner Aussage? Ich könnte auch ganz oft schreiben, was du 'offensichtlich' tust oder lässt...aber auch das will ich mir nicht anmaßen. Eine Feststellung stellt etwas fest, was so ist und bleibt. Eben fest und eben auch ein Urteil. Und wie bereits geschrieben, ich nehme es nicht.

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Veröffentlicht von: @turmfalke1

Du orientierst Dich an dem, was Deiner Meinung nach in der Bibel Gottes Wort ist, anstelle Dich an der Bibel als dem Wort Gottes zu orientieren.

Es geht bei der Prüfung von Inhalten niemals um meine Meinung.

Meine Meinung ist bei der Prüfung gar nicht wichtig.

Das Wort Gottes spricht doch für sich selbst und es ist stimmig in sich - es ist logisch.

Gottes Worte widersprechen sich nicht - alle Worte Gottes in der Bibel sind stimmig, die Bibel weist jedoch in einigen Passagen Unstimmigkeiten auf. Die gilt es mit Hilfe des Heiligen Geistes zu erkennen und mit Hilfe des göttlichen Wortes (Jesus Christus) zu korrigieren. 

Das Wort Gottes ist Jesus Christus (Offb.19,13) - die Wahrheit (Joh.14,6), und alle Worte die inhaltlich von der Wahrheit abweichen bzw. den Worten Jesu widersprechen können nicht Gottes Wort sein.

Eine Bitte noch: Ich möchte mich hier auf dieser Plattform über Inhalte austauschen - über die göttliche Ordnung berichten - und mich nicht mit nutzlosen Meinungen beschäftigen, da dies keinen Erkenntnisgewinn über Gott und SEIN Reich bringt.

Es steht doch geschrieben:

2.Tim.3,16 Denn alle Schrift, von Gott eingegeben, ist nütze zur Lehre, zur Zurechtweisung, zur Besserung, zur Erziehung in der Gerechtigkeit,... (LUT)

Es ist doch daher sinnvoller über Gott und die göttliche Ordnung (das Gesetz Gottes) zu berichten, denn es steht geschrieben:

Mal.2,7 Denn das ist der Auftrag der Priester: Sie sollen mein Gesetz verkünden und wer Rat sucht, soll bei ihnen Rat finden; sie sind Botschafter des HERRN, des Herrschers der Welt.

Also nochmal:

Ich lege keinen Wert auf unnütze Wortrangeleien ohne inhaltlichen Nutzen. Ich möchte mich auf diesem Format mit anderen Gläubigen und mit interessierten Menschen über geistliche Dinge austauschen und schlüssige Ergebnisse zu geistlichen Themen liefern bzw. herausarbeiten, die im Besten Fall für alle Leser nützlich sein können.

 

 

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Arcangel
(@arcangel)
Beigetreten : Vor 25 Jahren

Beiträge : 6387

@mt-24-14 

Das Wort Gottes spricht doch für sich selbst und es ist stimmig in sich - es ist logisch.

Nur wenn das Wort Gottes deinem Weltbild genügen muss, dann wird daraus ein Murx, weil dein Weltbild eben ein Murx ist.

Es geht nicht darum, die Bibel dir und deiner Weltvorstellung anzupassen, sondern darum, dass du dich und Weltvorstellung der Bibel anpasst.

Das ist der Unterschied zwischen Arroganz und Demut.

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Beigetreten : Vor 4 Jahren

Beiträge : 30188

@arcangel 

Ich muss mich nicht der Bibel anpassen, da Jesus dies nicht von seinen Nachfolgern verlangt.

 

 

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Arcangel
(@arcangel)
Beigetreten : Vor 25 Jahren

Beiträge : 6387

@mt-24-14 

Jesus sagt das man tun soll, was er gelehrt hat, und das findet man nun mal in der Bibel.

arcangel antworten
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Beigetreten : Vor 4 Jahren

Beiträge : 30188

@mt-24-14 

2.Tim.3,16 Denn alle Schrift, von Gott eingegeben, ist nütze zur Lehre, zur Zurechtweisung, zur Besserung, zur Erziehung in der Gerechtigkeit,... (LUT)

Du zitierst ja sogar den 2.Timotheus Brief  "... alle Schrift, von Gott eingegeben ..." 

Bitte unterschlage aber nicht Vers 15. Darin sagt Paulus, dass Timotheus von klein auf die heiligen Schriften kennt und durch sie geprägt wurde. Da wird nix relativiert oder gestrichen. Die gesamten jüdischen Schriften. 

Ich weiß ehrlich gesagt nicht, was deine Theorien bezüglich Bibelstellen, die in Widerspruch zu Jesu Aussage stehen sollen, an Erkenntnisgewinn über Gott und Sein Reich bringen sollen. Aber das weißt du vermutlich besser. 

Willst du aufgrund deines Erkenntnisgewinns evtl. eine neue Wie- die- Bibelausgabe anregen? Und alles, was deiner Meinung nach nicht von Gott stammt vielleicht kursiv oder in Klammern drucken lassen? Evtl. sogar mit Warnhinweis "Achtung! Steht in Widerspruch zu Jesu Aussagen!" Und der nächste hat andere logische Erkenntnisse und setzt wiederum anderes in Klammern oder lässt es gleich weg...so kann das dann munter weiter gehen...*Ironie off*

Glaub mir, den wenigsten, die dir hier Kontra geben, macht das Freude und Spaß an 'unnützen Wortrangeleien' wie du es hier freundlicherweise bezeichnest, werden sie auch nicht haben. Wenn du keinen inhaltlichen Nutzen siehst, liegt es vermutlich daran, dass eigentlich keiner hier deiner Erkenntnis zustimmt, soweit ich das sehe. 

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Veröffentlicht von: @deborah71

jep...du bemühst dich.... leider auf deinem Anfangsfehler aufbauend, dass du meinst, die alten Propheten korrigieren zu müssen und nimmst dich als Maßstab.

Ich gebe dir zu bedenken, die Kritik an den Priestern und Propheten kommt nicht von mir, sondern von Gott selbst.

Es steht geschrieben:

Hos.4,1-5 Hört das Wort des HERRN, ihr Söhne Israel! Denn der HERR hat einen Rechtsstreit mit den Bewohnern des Landes; denn keine Treue und keine Gnade[1] und keine Erkenntnis Gottes ist im Land.
2 Verfluchen und Lügen, Morden, Stehlen und Ehebrechen haben sich ausgebreitet[2], und Bluttat[3] reiht sich an Bluttat.
3 Darum vertrocknet das Land und welkt jeder[4], der darin wohnt, samt den Tieren des Feldes und den Vögeln des Himmels; selbst die Fische des Meeres werden dahingerafft.
4 Jedoch niemand soll rechten oder jemanden zurechtweisen! Sondern mit dir führe ich den Rechtsstreit, Priester[5],
5 sodass du stürzt am ⟨hellen⟩ Tag. Ja, auch der Prophet stürzt mit dir bei Nacht[6]. Und ich lasse deine Mutter umkommen.

Hier spricht das Wort Gottes. Es handelt sich bei Hos.4,1-5 nicht um meine Meinung!

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Turmfalke1
(@turmfalke1)
Beigetreten : Vor 18 Jahren

Beiträge : 4393

@mt-24-14 

Es ist eindeutig, dass es bereits zu biblischen Zeiten falsche Propheten gab. Aber ich traue Gott durchaus zu, über Sein Wort zu wachen, so dass keine Aussagen falscher Propheten in der Bibel verkündet werden - im Gegenteil: Die Bibel ist genau der Prüfstein, falsche Propheten zu erkennen. Der biblische Prophet Micha hatte es zum Beispiel mit 400 falschen Propheten zu tun. Aber keiner dieser falschen Propheten wurde in der Bibel aufgenommen - Micha schon.

Und wenn Du Samuel als einen falschen Propheten ansiehst, was sagst Du dann zu folgenden Aussagen:

Apg. 3, 24: Und alle Propheten von Samuel an und danach, wie viele auch geredet haben, die haben diese Tage verkündet.

Apg. 13, 20: ... Danach gab er ihnen Richter bis zum Propheten Samuel.

Hebr 11, 32: Und was soll ich noch mehr sagen? Die Zeit würde mir zu kurz, wenn ich erzählen sollte von Gideon und Barak und Simson und Jeftah und David und Samuel und den Propheten.

turmfalke1 antworten
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(@deleted_profile)
Beigetreten : Vor 4 Jahren

Beiträge : 30188

@mt-24-14 Deine Meinung ist die Auslegung der Bibelstelle. Micha spricht hier in Gottes Auftrag von schlechten Priestern und Propheten, die nicht die Wahrheit verkünden. 

Deine Meinung ist, dass du Samuel zu diesen falschen Propheten zählst.

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Deborah71
(@deborah71)
Beigetreten : Vor 22 Jahren

Beiträge : 29331

@mt-24-14 

Zum Beitrag

Hosea schreibt doch hier etwas Unangenehmes. So etwas hat dir doch bislang nicht gepasst und du hattest Unangenehmes als Gottes Wort verworfen.

Jetzt auf einmal ist es genehm, um deine These zu stützen?

Deinen bisherigen Meinungen nach müsstest du Hosea verwerfen, denn es kann ja wohl nicht sein, dass der Vater Jesu Christi einem Propheten befohlen hat, eine Prostituierte als prophetisches Zeichen zu heiraten, wo doch Jesus streng gegen solche Sünden ist und dann auch noch Gericht zu verkünden. Wo bleibt denn da die Barmherzigkeit Jesu? 😉

Hat hier etwa dein Prüfparameter versagt?

 

deborah71 antworten
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(@deleted_profile)
Beigetreten : Vor 4 Jahren

Beiträge : 30188

@deborah71 

Haltlose Behauptungen von dir. Du differenzierst nicht und du legst meine Aussagen falsch aus.

1. Ich habe gar nichts gegen Gottes Wort, da Gottes Wort ausnahmslos gut und logisch ist. Nichts anderes sage ich hier!

2. Hosea, wie auch Mose, Jesaja, Jeremia, Samuel, etc. sind allesamt von Gott bestimmte Propheten des AT. Sie verkünden oftmals das Wort Gottes 1 zu 1. Nur sind auch diese Propheten im Gegensatz zu Gott nicht unfehlbar. Einige Aussagen zeigen, dass auch sie Mangel an Gotteserkenntnis haben, sonst hätte Gott dies nicht in Hosea 4,1-5 beklagt.

Jesus hingegen stimmt in allen Punkten inhaltlich mit Gott, dem Vater im Himmel überein (Joh.10,30)

Also nochmal, ich behaupte, dass in der Bibel reichlich Gottes Worte zu finden sind.

Einige Aussagen in der Bibel sind jedoch nicht Gottes Wort, da sie nicht mit Gottes Wort übereinstimmen.

Diese kann man mit Hilfe der Prüfung, so wie sie die Bibel selbst fordert, erkennen.

Warum sollte ich dann Propheten verwerfen wollen? Das macht keinen Sinn?

Ich prüfe, sonst nichts. Das ist nicht das was du mir unterstellen willst.

 

 

 

 

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Lucan-7
(@lucan-7)
Beigetreten : Vor 16 Jahren

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@mt-24-14 

sind allesamt von Gott bestimmte Propheten des AT. Sie verkünden oftmals das Wort Gottes 1 zu 1. Nur sind auch diese Propheten im Gegensatz zu Gott nicht unfehlbar. Einige Aussagen zeigen, dass auch sie Mangel an Gotteserkenntnis haben, sonst hätte Gott dies nicht in Hosea 4,1-5 beklagt.

Wie sieht es denn mit den Schreibern der Bibel aus? Sind die denn unfehlbar, oder haben die möglicherweise auch Fehler gemacht?

Nach deiner Aussage hat Gott es zugelassen, dass die Bibel Fehler enthält. Wie willst du da denn sicher stellen, dass das, was du für Gottes Wort hälst, korrekt überliefert wurde...?

 

 

 

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Deborah71
(@deborah71)
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@lucan-7 

Zum Beitrag

Das sind zwei wichtige Fragen, die du stellst.

Dazu möchte ich noch eine Anmerkung von Rabbi Tovia Singer sinngemäß weitergeben aus dem Zoomabend von gestern:

Es ist besser, nicht von Übersetzungen zu sprechen, sondern von Interpretationen bzgl der verschiedenen Bibelausgaben in anderen Sprachen als dem Hebräischen.

Der Grund ist folgender: die Dichte der verschiedenen Wortbedeutungen lässt mindestens mehrere Wortbedeutungen und damit mehrere Interpretationen zu.

Auch die Stellung der Worte zueinander kann ausschlaggebend sein für eine stimmige Interpretation. Als Beispiel führte er den Anfang von Psalm 23 und Psalm 110 an.

Transliteriert steht in Psalm 23 : mizmor l'David  ein Psalm von David
hier singt also David

und in Psalm 110 steht: l'David mizmor  für David ein Psalm

Allein diese Umstellung verändert das Verständnis von Psalm 110 deutlich. Hier wird eine prophetische Ermutigung an David weitergegeben, denn es geht weiter: nǝ'um JHWH = Ausspruch Jahwes... und danach kommt die Ermutigung für David.

In vielen Bibelausgaben steht es so, dass der Eindruck erweckt wird, Psalm 110 ist von David. Prüf mal nach im Bibelserver. Spannend.

deborah71 antworten
Lucan-7
(@lucan-7)
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@deborah71 

Es ist besser, nicht von Übersetzungen zu sprechen, sondern von Interpretationen bzgl der verschiedenen Bibelausgaben in anderen Sprachen als dem Hebräischen.

Übersetzungen sind natürlich nochmal ein Thema für sich... und auch die Denkweise und Erlebniswelt der Menschen damals.

Aber es stellt sich ja auch die Frage, inwieweit man sich denn darauf verlassen kann, dass schon der Originaltext wahr ist... im Grunde konnte sich doch damals jeder Schreiber hinsetzen und einen Text verfassen, von dem er anschließend behauptet, er würde Gottes Willen entsprechen... und dann beweise mal das Gegenteil!

lucan-7 antworten
Deborah71
(@deborah71)
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@lucan-7 

Zum Beitrag

Aber es stellt sich ja auch die Frage, inwieweit man sich denn darauf verlassen kann, dass schon der Originaltext wahr ist... im Grunde konnte sich doch damals jeder Schreiber hinsetzen und einen Text verfassen, von dem er anschließend behauptet, er würde Gottes Willen entsprechen... und dann beweise mal das Gegenteil!

Nein, das konnte ein Schreiber nicht einfach so... die damalige Kultur war eine Gemeinschaftskultur und sie waren eng eingebunden in die Gemeinschaft. Da kriegte jeder das Leben des anderen hautnah mit.

Der heutige Individualismus kann diese Verbundenheit und dadurch auch die gegenseitige Prüfung nicht nachvollziehen.

deborah71 antworten
Lucan-7
(@lucan-7)
Beigetreten : Vor 16 Jahren

Beiträge : 29398

@deborah71 

Nein, das konnte ein Schreiber nicht einfach so... die damalige Kultur war eine Gemeinschaftskultur und sie waren eng eingebunden in die Gemeinschaft. Da kriegte jeder das Leben des anderen hautnah mit.

Beantwortet immer noch nicht die Frage. Ist ja nicht so, dass eine Gemeinschaft automatisch recht hätte...

lucan-7 antworten
Deborah71
(@deborah71)
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@lucan-7 

Ich vermute, du hast meine Antwort nur überflogen, denn sonst hättest du die Antwort darin erkannt.

deborah71 antworten
Lucan-7
(@lucan-7)
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@deborah71 

Ich vermute, du hast meine Antwort nur überflogen, denn sonst hättest du die Antwort darin erkannt.

Du hast keine Antwort darauf gegeben, wie die Gemeinschaft hätte sicherstellen können, dass die Schreiber tatsächlich "Gottes Wort" aufschreiben. Darum ging es.

Aber eine solche Antwort ist auch grundsätzlich nicht möglich. Man kann nicht darüber abstimmen, was "Gottes Wort" ist - und man kann es auch nicht prüfen.

lucan-7 antworten
Deborah71
(@deborah71)
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@lucan-7 

Du hast keine Antwort darauf gegeben, wie die Gemeinschaft hätte sicherstellen können, dass die Schreiber tatsächlich "Gottes Wort" aufschreiben. Darum ging es.

Ich sehe, dir ist so eine enge Gemeinschaft und die Wechselwirkungen ziemlich fremd und du hast dich da noch nicht hineingedacht. Damit gibt es keinen Landeplatz für weitere Erklärungen.

 

deborah71 antworten
Lucan-7
(@lucan-7)
Beigetreten : Vor 16 Jahren

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@deborah71 

Ich sehe, dir ist so eine enge Gemeinschaft und die Wechselwirkungen ziemlich fremd und du hast dich da noch nicht hineingedacht.

Inwiefern soll "Gemeinschaft und die Wechselwirkungen" denn sicherstellen, dass hier Gottes Wort verbreitet wird?

Du wirfst hier doch mal wieder nur ein paar Stichworte ein und verweigerst dann die Erklärung mit Verweis auf mein Unverständnis.

Dabei erwarte ich ja gar nicht, dass du alles weisst... man kann ja auch einfach schreiben, dass man das eben nicht weiss, aber du trotzdem darauf vertraust, dass es zutrifft.

Wäre immer noch überzeugender als dein durchschaubarer Versuch, den schwarzen Peter einfach auf mich zu schieben. Mal wieder.

lucan-7 antworten
Deborah71
(@deborah71)
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@mt-24-14 

Zum Beitrag

Haltlose Behauptungen von dir. Du differenzierst nicht und du legst meine Aussagen falsch aus.

Wenn du meinst....   ich halte mich an deine Aussagen in diesem Thread. Aber was kümmern dich deine Aussagen von gestern und vorgestern und vorvorgestern.....  😉

Dass dir das Ergebnis nicht schmeckt, kann ich verstehen.

deborah71 antworten
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(@deleted_profile)
Beigetreten : Vor 4 Jahren

Beiträge : 30188

@mt-24-14 

Einige Aussagen in der Bibel sind jedoch nicht Gottes Wort, da sie nicht mit Gottes Wort übereinstimmen.

Dann wäre die Bibel insgesamt hinfällig. 

Diese kann man mit Hilfe der Prüfung, so wie sie die Bibel selbst fordert, erkennen.

Die Bibel fordert, dass man ihre Aussagen prüft, ob biblische Aussagen mit Gottes Wort übereinstimmen? Aha...

Warum sollte ich dann Propheten verwerfen wollen? Das macht keinen Sinn?

Du hast doch angefangen den Propheten, die in der Bibel im Auftrag Gottes sprachen, stellenweise Lüge zu unterstellen. Und hast dann angefangen sie anhand der Stelle aus Micha unter Generalverdacht zu stellen, wenn ihre Aussagen deiner Meinung nach nicht mit Jesu Aussagen übereinstimmen?

Wenn du sagst, der Prophet Samuel habe stellenweise aus sich selbst statt auf Gottes Auftrag hin geredet - denn das tust du - verwirfst du ihn doch ab des Zeitpunktes, wo er sein Wort als Gottes Wort ausgegeben haben soll.

Denn wenn keine Zurechtweisung, Buße und Umkehr vom falschen Weg stattgefunden hätte, hätte Gott ihn nicht so als Prophet behalten. Zumindest leite ich das aus dem ab, wie Gott sich in der Bibel stringent gezeigt hat.

Dass es keinen Sinn macht, Samuel zu verwerfen oder die anderen biblischen Propheten, sehe ich auch so. 

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Themenstarter
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Veröffentlicht von: @turmfalke1

Und was ist mit Jesu Aussge in Matthäus 25, 41?:
Dann wird er auch sagen zu denen zur Linken: Gehet hin von mir, ihr Verflucchten, in das ewige Feuer, das bereitet ist dem Teufel und seinen Engeln.

Das Endgericht Gottes - auch über die Engel - erfolgt erst nach Jesu Wiederkunft. In Offenbarung 20,14 lesen wir, dass der Teufel und die Hölle in den ewigen Feuerpfuhl geworfen werden - und das ist noch nicht erfolgt.

Ja stimmt, dennoch sind Satans Engel und er selbst schon gerichtet. Es müssen doch nur noch die letzten Geschehnisse geschehen und dann kommt das Ende. Es ist daher aus Gottes Sicht schon beendet.

Du kannst diesen Sachverhalt aus Gottes Sicht sehen (aus der Perspektive der Ewigkeit)

Du kannst diesen Sachverhalt auch chronologisch betrachten.

Aus Gottes Sicht sind alle Geschehnisse die hier auf Erden noch ablaufen werden ja schon längst beendet. ER kennt alle Ergebnisse. Deswegen finden wir ja auch einige Zukunftsaussichten in der Bibel, die aus unserer menschlichen Sicht erst kommen werden.

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Adjutante
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Veröffentlicht von: @mt-24-14

Eine Bitte noch: Ich möchte mich hier auf dieser Plattform über Inhalte austauschen - über die göttliche Ordnung berichten - und mich nicht mit nutzlosen Meinungen beschäftigen, da dies keinen Erkenntnisgewinn über Gott und SEIN Reich bringt.

Na, wenn das für dich kein Austausch ist ... Wer ist denn deine Zielgruppe?

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Turmfalke1
Beiträge : 4393
Veröffentlicht von: @mt-24-14

Es geht bei der Prüfung von Inhalten niemals um meine Meinung.

Was ist denn dann Dein Prüfstein, was in der Bibel Gottes Wort sei und was nicht?
Du sortierst in der Bibel für Dich das heraus, was Deiner Meinung nach unstimmig sei. Andere kommen wieder ihrer Meinung nach zu völlig anderen Ergebnissen als Du.
Ich bleibe dabei: Wenn wir in der Bibel Unstimmigkeiten zu entdecken vermeinen, dann liegt der Fehler nicht in der Bibel sondern in unserem menschlichen Verständnis. Die Bibel ist Gottes Wort und in sich stimmig.

Veröffentlicht von: @mt-24-14

Das Wort Gottes ist Jesus Christus (Offb.19,13) - die Wahrheit (Joh.14,6), und alle Worte die inhaltlich von der Wahrheit abweichen bzw. den Worten Jesu widersprechen können nicht Gottes Wort sein.

Und genau deshalb lehne ich auch alle unbiblischen Lehren ab. Aber die Bibel als das geschriebene Wort Gottes wird niemals Jesus als dem fleischgewordenen Wort Gottes widersprechen.

Veröffentlicht von: @mt-24-14

Eine Bitte noch: Ich möchte mich hier auf dieser Plattform über Inhalte austauschen - über die göttliche Ordnung berichten - und mich nicht mit nutzlosen Meinungen beschäftigen, da dies keinen Erkenntnisgewinn über Gott und SEIN Reich bringt.

Und was willst Du jetzt damit sagen? Bringen wir, wenn wir Dir widersprechen, nutzlose Meinungen in die Plattform, die keinen Erkenntnisgewinn bringen, oder was bezweckst Du?

turmfalke1 antworten
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