Gotteswort und Mens...
 
Benachrichtigungen
Alles löschen

Gotteswort und Menschenwort

Seite 12 / 16

Gelöschtes Profil
Themenstarter
Beiträge : 30188

Liebe Nachsinner,

wie passen die folgenden beiden Verse inhaltlich zusammen?

1. Eine Aussage ist von einem Propheten des AT.

2. Eine Aussage ist vom Sohn Gottes.

Prophet Jeremia:

Jer 13,14 und will einen am andern, die Väter samt den Söhnen, zerschmettern, spricht der HERR, und will weder schonen noch barmherzig sein und sie ohne Mitleid verderben.

Jesus Christus:

Lk 6,36 Seid barmherzig, wie auch euer Vater barmherzig ist!

Wenn man diese beiden biblischen Aussagen untersucht, stellt man fest, dass sie sich inhaltlich komplett widersprechen. Denn Jesus sagt über Gott, dass ER barmherzig ist und der Prophet sagt, dass Gott nicht barmherzig sein will. Das steht so in der Schrift.

Was stimmt nun?

Ich bitte um eine stimmige, schlüssige Antwort von euch. Danke.

 

Antwort
418 Antworten
1 Antwort
Martha
 Martha
(@martha)
Beigetreten : Vor 3 Jahren

Beiträge : 1518
Veröffentlicht von: @mt-24-14

Liebe Nachsinner,

wie passen die folgenden beiden Verse inhaltlich zusammen?

1. Eine Aussage ist von einem Propheten des AT.

2. Eine Aussage ist vom Sohn Gottes.

Prophet Jeremia:

Jer 13,14 und will einen am andern, die Väter samt den Söhnen, zerschmettern, spricht der HERR, und will weder schonen noch barmherzig sein und sie ohne Mitleid verderben.

Jesus Christus:

Lk 6,36 Seid barmherzig, wie auch euer Vater barmherzig ist!

Wenn man diese beiden biblischen Aussagen untersucht, stellt man fest, dass sie sich inhaltlich komplett widersprechen. Denn Jesus sagt über Gott, dass ER barmherzig ist und der Prophet sagt, dass Gott nicht barmherzig sein will. Das steht so in der Schrift.

Was stimmt nun?

Ich bitte um eine stimmige, schlüssige Antwort von euch. Danke.

 

Man kann die beiden Verse nicht gegeneinander ausspielen, denke ich. Jesus selbst hat keine Barmherzigkeit erfahren, als er in Gethsemane blutschwitzend darum bat. Er musste den Kelch trinken bis zur Neige.

Ist kein Rankommen, an die Souveränität JHWHs, der von sich aus dem Dornbusch zu Moses sagt: Ich bin der ich bin (2. Mose 3,14). Und von dem im Johannesbrief steht: Keiner hat Gott je gesehen (1. Johannes 4,12).

Meines Erachtens tangiert deine zugespitzte Frage die Theodizee.

Theodizee (Wikipedia)

martha antworten
Gelöschtes Profil
Themenstarter
Beiträge : 30188
Veröffentlicht von: @goldapfel

Ich bleibe dabei und sehe es wie Paulus. Und behalte die gesamte Bibel. Jesus war auch Jude und ist mit der Bibel, dem Gesetz und den Propheten groß geworden. Er kannte sie in und auswendig. Nicht ein einziges Mal hat er gesagt, dass sie Lügen verbreitet. Im Gegenteil, er hat sich ständig auf sie berufen. 

Die Schreiber der Bibel und auch die Propheten des AT sind keine Lügner.

Es geht bei der Beurteilung verschiedener Aussagen der Schreiber über Gott und SEIN Wort daher nicht um Lügen, sondern um Irrtümer aufgrund von Mangel an Gotteserkenntnis (AT Hosea 4,1-5; NT Lk.11,52).

Das ist etwas anderes.

Jesus (also Gott Sohn und Wort Gottes) bezieht sich ja auch auf die Schriften des AT und er bestätigt, erweitert und korrigiert  Aussagen des AT durch seine zuverlässigen Aussagen über Gott und die göttliche Ordnung (z.b. mit Aussagen wie: ... es steht geschrieben ...ich aber sage euch... ).

Von daher stimme ich dir ja zu, dass Jesus sich stets auf die die Schriften bezog.

deleted_profile antworten
4 Antworten
Deborah71
(@deborah71)
Beigetreten : Vor 22 Jahren

Beiträge : 29331

@mt-24-14 

Zum Beitrag

Jesus (also Gott Sohn und Wort Gottes) bezieht sich ja auch auf die Schriften des AT und er bestätigt, erweitert und korrigiert Aussagen des AT durch seine zuverlässigen Aussagen über Gott und die göttliche Ordnung (z.b. mit Aussagen wie: ... es steht geschrieben ...ich aber sage euch... ).

Hat ER das, was ich fett markiert habe,  wirklich sooo gesagt? Hat er nicht vielmehr diese Formulierung verwendet:

Mt 5,21 Ihr habt gehört, dass zu den Alten gesagt ist: »Du sollst nicht töten«; wer aber tötet, der soll des Gerichts schuldig sein.22 Ich aber sage euch: Wer mit seinem Bruder zürnt, der ist des Gerichts schuldig; wer aber zu seinem Bruder sagt: Du Nichtsnutz!, der ist des Hohen Rats schuldig; wer aber sagt: Du Narr!, der ist des höllischen Feuers schuldig.(1Joh 3,15) 23 Darum,..............

Mt 5,27 Ihr habt gehört, dass gesagt ist: »Du sollst nicht ehebrechen.« 28 Ich aber sage euch: Wer eine Frau ansieht, sie zu begehren, der hat schon mit ihr die Ehe gebrochen in seinem Herzen.(Hi 31,1) 

Mt 5,33 Ihr habt weiter gehört, dass zu den Alten gesagt ist: »Du sollst keinen falschen Eid schwören und sollst dem Herrn deine Eide halten.« 34 Ich aber sage euch, dass ihr überhaupt nicht schwören sollt, weder bei dem Himmel, denn er ist Gottes Thron;(Ps 48,3; Jes 66,1; Mt 23,16; Jak 5,12) 35 noch bei der Erde, denn sie ist der Schemel seiner Füße; noch bei Jerusalem, denn sie ist die Stadt des großen Königs.

Mt 5,38 Ihr habt gehört, dass gesagt ist: »Auge um Auge, Zahn um Zahn.« 39 Ich aber sage euch, dass ihr nicht widerstreben sollt dem Bösen, sondern: Wenn dich jemand auf deine rechte Backe schlägt, dem biete die andere auch dar.

Mt 5,43 Ihr habt gehört, dass gesagt ist: »Du sollst deinen Nächsten lieben« und deinen Feind hassen. 44 Ich aber sage euch: Liebt eure Feinde und bittet für die, die euch verfolgen,[6](Lk 6,27; Lk 23,34; Apg 7,60) 45 auf dass ihr Kinder seid eures Vaters im Himmel. Denn er lässt seine Sonne aufgehen über Böse und Gute und lässt regnen über Gerechte und Ungerechte.

 

Wo verwendet Jesus das "es steht geschrieben"?!  Das ist in der Versuchung, als ER den Widersacher konfrontiert:

Lukas 4, 1 Jesus aber, voll Heiligen Geistes, kam zurück vom Jordan. Und er wurde vom Geist in der Wüste umhergeführt
2 vierzig Tage lang und von dem Teufel versucht. Und er aß nichts in diesen Tagen, und als sie ein Ende hatten, hungerte ihn.
3 Der Teufel aber sprach zu ihm: Bist du Gottes Sohn, so sprich zu diesem Stein, dass er Brot werde.
4 Und Jesus antwortete ihm: Es steht geschrieben: »Der Mensch lebt nicht vom Brot allein.«[1]


5 Und der Teufel führte ihn hoch hinauf und zeigte ihm alle Reiche der ganzen Welt in einem Augenblick
6 und sprach zu ihm: Alle diese Macht will ich dir geben und ihre Herrlichkeit; denn sie ist mir übergeben und ich gebe sie, wem ich will. 7 Wenn du mich nun anbetest, so soll sie ganz dein sein.
8 Jesus antwortete und sprach zu ihm: Es steht geschrieben: »Du sollst den Herrn, deinen Gott, anbeten und ihm allein dienen.«

Und dann versucht der Teufel ihn mit "es steht geschrieben" auszutricksen. Klappt aber nicht. Jesus antwortet mit einem einfachem, aber nicht weniger brisanten Satz, denn Jesus ist der HErr.

9 Und er (der Teufel) führte ihn nach Jerusalem und stellte ihn auf die Zinne des Tempels und sprach zu ihm: Bist du Gottes Sohn, so wirf dich von hier hinunter; 10 denn es steht geschrieben: »Er wird befehlen seinen Engeln für dich, dass sie dich bewahren.« 11 Und: »Sie werden dich auf den Händen tragen, damit du deinen Fuß nicht an einen Stein stößt.«
12 Jesus antwortete und sprach zu ihm: Es ist gesagt:

»Du sollst den Herrn, deinen Gott, nicht versuchen.«

13 Und als der Teufel alle Versuchung vollendet hatte, wich er von ihm bis zur bestimmten Zeit.

 

deborah71 antworten
Gelöschtes Profil
(@deleted_profile)
Beigetreten : Vor 4 Jahren

Beiträge : 30188

@deborah71 

Stimmt, war mein Fehler. Danke.

Korrekt ist: Ihr habt gehört ... ich aber sage euch.

deleted_profile antworten
Gelöschtes Profil
(@deleted_profile)
Beigetreten : Vor 4 Jahren

Beiträge : 30188

@mt-24-14 

Woher soll ich wissen, dass du mir antwortest, wenn du meinen Namen nicht verlinkst? Heute per Zufall entdeckt.

Jesus ... korrigiert Aussagen des AT 

Nein. Er korrigiert Interpretationen und Überlieferungen.

deleted_profile antworten
Gelöschtes Profil
(@deleted_profile)
Beigetreten : Vor 4 Jahren

Beiträge : 30188

@mt-24-14 

Die Schreiber der Bibel und auch die Propheten des AT sind keine Lügner.

Ich habe das auch nicht behauptet. Du warst derjenige, der von falschen Propheten angefangen hatte und die namentlich erwähnten Propheten der Bibel in den Zusammenhang gestellt hat.

Und wenn du dann noch unterstellst, dass Samuel nicht Gottes Willen ausgesprochen hat, als er gegen die Amalekiter gesprochen hatte, stellst du ihn als unredlich dar. Weil du zuvor sagtest, er hätte das aus sich selbst heraus gesprochen. Dieser Samuel wusste aufgrund der langen Zeit seiner Weihe und seiner Berufung mit Sicherheit, was Gottes Wort war, was er sagen sollte. Also wäre sein Verhalten unredlich gewesen. 

Und da du so gerne Logik anführst, nochmal zum Mitmeißeln: Wenn jemand wie Samuel Gott Aussagen in den Mund gelegt hätte, (So spricht der Herr), hätten diese Aussagen mit Sicherheit keinen Einzug in die Bibel gefunden, bzw. hätte Samuel die Konsequenz seines Handelns tragen müssen und wir als LeserInnen, hätten in der Bibel darüber lesen können, müssen. Und zwar bereits im Alten Testament. 

Ich traue Gott nämlich zu, dass Er über sein Wort wacht und nicht zulässt, dass in dem Buch, auf das sich Juden und Christen berufen, Falschaussagen über ihn stehen. 

deleted_profile antworten


Gelöschtes Profil
Themenstarter
Beiträge : 30188
Veröffentlicht von: @mt-24-14

Diese Worte kann man (sofern man den gottgebenen Glauben und den gottgebenen Verstand) nutzt.

Sorry, ein Fehler von mir ... nach nutzt, auch inhaltlich überprüfen.

deleted_profile antworten
Gelöschtes Profil
Themenstarter
Beiträge : 30188
Veröffentlicht von: @goldapfel

Bitte unterschlage aber nicht Vers 15. Darin sagt Paulus, dass Timotheus von klein auf die heiligen Schriften kennt und durch sie geprägt wurde. Da wird nix relativiert oder gestrichen.

Du interpretierst oft etwas in Aussagen hinein die dort gar nicht stehen.

Wenn Paulus sagt, dass Timotheus von klein auf die heilgen Schriften kennt und durch sie geprägt ist, dann steht da ja nicht, dass Timotheus die Schriften allesamt verstanden hat.

Was macht es dann für einen Sinn, wenn du diesen Sachverhalt mit Relativierung und Streichung in Verbindung bringst.

Das ist doch etwas ganz anderes.

 

 

deleted_profile antworten
1 Antwort
Gelöschtes Profil
(@deleted_profile)
Beigetreten : Vor 4 Jahren

Beiträge : 30188

@mt-24-14 

Das ist doch etwas ganz anderes

Meinst du

Du interpretierst oft etwas in Aussagen hinein die dort gar nicht stehen.

Ach ja? Ich versuche in den Zusammenhang zu setzen und denke deine Gedanken einfach nur weiter. Welche Konsequenzen sich daraus ergeben, bzw. was es bedeutet.

Was macht es dann für einen Sinn, wenn du diesen Sachverhalt mit Relativierung und Streichung in Verbindung bringst.

Du relativierst und streichst, wenn du so mit der Schrift umgehst, wie du es hier bislang tust. Und ich scheine ja mit meiner Meinung zu deiner Art der Auslegung hier nicht alleine zu sein, (auch wenn du versuchst, meine Aussagen teilweise unsachlich abzuwerten) Paulus und Timotheus relativieren oder streichen nicht. Da geht es um die ganze Schrift. Und schon ist die Verbindung da.

dann steht da ja nicht, dass Timotheus die Schriften allesamt verstanden hat.

Wer schafft das schon in seinem Leben, die volle Höhe, Tiefe und Breite zu erfassen? Wäre Timotheus allerdings in die falsche Richtung unterwegs gewesen, wäre er nicht in die Position gekommen, in der er war und Paulus hätte nicht so wohlwollend von ihm geschrieben. Hätte sich Timotheus falsch entwickelt, hätte Paulus ihn ermahnt. Finden wir aber nicht in der Bibel. Es sei denn, du führst jetzt wieder die falschen Lehrer und Propheten an..

deleted_profile antworten


Adjutante
Beiträge : 3438
Veröffentlicht von: @mt-24-14

Ja eben, es geht um Hintergrund/Sinnzusammenhänge, auch in der Bedeutung von Begriffen und in deren Anwendung.

Für mich liest sich auch schon dein Eingangstext anders.

adjutante antworten
4 Antworten
Gelöschtes Profil
(@deleted_profile)
Beigetreten : Vor 4 Jahren

Beiträge : 30188

@adjutante 

Mein Eingangstext regt genau dazu an, um eben Hintergründe/Sinnzusammenhänge und Bedeutung von Begriffen auf den Grund zu gehen und sie korrekt zu nutzen ...

Mir geht es bei der Betrachtung von Inhalten ausschliesslich um die Wahrheit, um Jesus Christus ...

deleted_profile antworten
Adjutante
(@adjutante)
Beigetreten : Vor 19 Jahren

Beiträge : 3438

@mt-24-14 

Das geht doch nicht mit der Gegenüberstellung von zwei Bibelstellen. Welches Gottesbild hast du? Das Wesen Gottes ist nicht nur barmherzig und geduldig. Da gibt es noch so viel mehr zu entdecken. Gott ist auch ein gerechter Gott in seinem Urteil und in allen seinen Gerichten. Bei Gott darf nie eine Eigenschaft von der anderen abgelöst werden.

adjutante antworten
Gelöschtes Profil
(@deleted_profile)
Beigetreten : Vor 4 Jahren

Beiträge : 30188

@adjutante 

Ich bin doch ein verfechter der Wahrheit.

Mein Gottesbild ist so wie wir IHN in Jesus, also in der Wahrheit, erkennen können.

Kannst du das nicht in meinen Argumenten erkennen.

Jesus beschreibt Gott unmissverständlich. Und so nehme ich IHN auch wahr. So wie IHN Jesus beschreibt und so wie Jesus selbst auch ist.

Verstehst du nicht, dass es nicht stimmen kann, wenn Gott im AT angeblich unbarmherzig gegenüber bestimmten Menschen handeln will, wie es beispielsweise an einer Stelle im Jeremiatext behauptet wird.

Wenn du diese Stelle des AT als Gottes Wort anerkennst, dann bezichtigst du Jesus ungewollt der Lüge, da Jesus vom barmherzigen Vater spricht, der barmherzig ist.

Siehst du denn nicht den Widerspruch?

Da Jesus die Wahrheit ist muss die andere Aussage aus dem AT selbstverständlich falsch sein. Das ist doch logisch.

Gott will nicht unbarmherzig sein, da er barmherzig ist!!!!!!

 

 

deleted_profile antworten
Adjutante
(@adjutante)
Beigetreten : Vor 19 Jahren

Beiträge : 3438

@mt-24-14 "Ich bin doch ein verfechter der Wahrheit. Mein Gottesbild ist so wie wir IHN in Jesus, also in der Wahrheit, erkennen können. Kannst du das nicht in meinen Argumenten erkennen."

Nein, leider nicht.

"Verstehst du nicht, dass es nicht stimmen kann, wenn Gott im AT angeblich unbarmherzig gegenüber bestimmten Menschen handeln will, wie es beispielsweise an einer Stelle im Jeremiatext behauptet wird."

Als was betrachtest du im Vergleich dazu solche Bibelstellen wie Lukas 13, 25-28 oder Lukas 16, 22-26?

"Wenn du diese Stelle des AT als Gottes Wort anerkennst, dann bezichtigst du Jesus ungewollt der Lüge, da Jesus vom barmherzigen Vater spricht, der barmherzig ist.

Siehst du denn nicht den Widerspruch?"

Nein, denn der barmherzige Vater ist ein gerechter Vater.

"Da Jesus die Wahrheit ist muss die andere Aussage aus dem AT selbstverständlich falsch sein. Das ist doch logisch.

Gott will nicht unbarmherzig sein, da er barmherzig ist!!!!!!"

Deine Sicht ist für mich ganz klar unlogisch.

 

 

adjutante antworten
Gelöschtes Profil
Themenstarter
Beiträge : 30188
Veröffentlicht von: @goldapfel

Du warst derjenige, der von falschen Propheten angefangen hatte und die namentlich erwähnten Propheten der Bibel in den Zusammenhang gestellt hat.

Du zitierst mich falsch.

Ich habe nicht behauptet, dass die Propheten des AT falsche Propheten sind. Ich behaupte, genau wie du und andere Gläubige auch, dass die Propheten des AT allesamt von Gott eingesetzt sind.

Ich behaupte aber im Gegensatz zu dir und einigen anderen hier, dass die Propheten des AT offensichtlich Mangel an Gotteserkenntnis hatten, da Gott dies selbst in der Bibel so bezeugt.

Durch Mangel an Gotteserkenntnis kommt es eben zu Fehlern in der Wahrnehmung und der Berichterstattung über Gott selbst und über SEINE gute, ewige Ordnung (Gesetz).

Deswegen müssen auch alle prophetischen Aussagen der Bibel geprüft werden, so wie es die Schrift selbst fordert.

 

Um es noch einmal auf den Punkt zu bringen:

Wir finden in der Bibel nun einmal Gottes Worte (siehe Offb.19,13) und auch Worte von Menschen (siehe z.b. 1.Tim.2,12).

Gottes Worte sind im Gegensatz zu Worten von Menschen allesamt nützlich (nütze) ....

Worte von Menschen sind eben oftmals auch fehlerhaft und daher nicht nütze (siehe 1.Tim.2,12).

 

Es geht mir bei der Verkündigung des göttlichen Wortes immer um die Wahrheit und nicht um Meinungen von Menschen.

 

deleted_profile antworten
6 Antworten
Arcangel
(@arcangel)
Beigetreten : Vor 25 Jahren

Beiträge : 6387

@mt-24-14

Es geht mir bei der Verkündigung des göttlichen Wortes immer um die Wahrheit und nicht um Meinungen von Menschen.

Hier geht es exklusiv um die Meinungen von Menschen, oder besser um die Meinung eines Menschen (dir), was denn nun Gottes Wort ist und was nicht.

Deiner (menschlichen) Meinung nach ist Gottes Wort nicht Gottes Wort, weil es deiner Meinung nach nicht zu dem passt, was du als Gottes Wort definiert hast. Du bist der (menschlichen) Meinung, dass nur gewisse Aussagen in der Bibel Gottes Wort sein können und alles andere falsch oder fehlerhaft ist, weil es DIR nicht in den Kram passt. Es ist eine einfache und billige Methode, all die schwierigen Aussagen der Bibel, die einen Herausfordern und Kraft und Arbeit benötigen, um eine befriedigende Antwort zu erhalten, einfach als Fehlerhaft in die Tonne zu klopfen. Dies macht dich unredlich, und ungehorsam, denn du hörst nicht darauf was Gott sagt, sondern hörst nur das, was du hören willst.

 

Und da du so gerne aus dem Timotheus Brief zitierst

2.Tim 4,3 Denn es wird eine Zeit kommen, da sie die heilsame Lehre nicht ertragen werden; sondern nach ihrem eigenen Begehren werden sie sich selbst Lehrer aufladen, nach denen ihnen die Ohren jucken, 4 und werden die Ohren von der Wahrheit abwenden und sich den Fabeln zukehren.

Wenn du nicht ertragen kannst, was Gott in seinem Wort sagt, dann überprüfe dich und falle nicht der Versuchung zum Opfer, dir deine eigenen Fabeln auszudenken.

arcangel antworten
Gelöschtes Profil
(@deleted_profile)
Beigetreten : Vor 4 Jahren

Beiträge : 30188

@mt-24-14 

Ich behaupte aber im Gegensatz zu dir und einigen anderen hier, dass die Propheten des AT offensichtlich Mangel an Gotteserkenntnis hatten, da Gott dies selbst in der Bibel so bezeugt.

Hervorhebung von mir.

Und das stimmt eben nicht, dass Gott das in der Bibel so bezeugt. Die von dir angeführten Stellen geben das allesamt nicht her.

Und wozu hätte Gott überhaupt Propheten berufen sollen und ihre (laut dir teilweise fehlerhaften ) Worte in die Bibel gelassen,  wenn dann jeder einzelne Mensch nochmal die Aussagen der Propheten prüfen soll?  

Deswegen müssen auch alle prophetischen Aussagen der Bibel geprüft werden, so wie es die Schrift selbst fordert.

"müssen", soso...

 

 

Du sagst also in der Bibel stehen auch Worte von Menschen, die nicht nützlich seien, da sie Fehler enthielten.

Worte von Menschen sind eben oftmals auch fehlerhaft und daher nicht nütze (siehe 1.Tim.2,12)

Die Bibel dagegen sagt über sich selbst

Alle Schrift ist von Gott eingegeben und nütze zur Lehre, zur Überführung, zur Zurechtweisung, zur Unterweisung in der Gerechtigkeit, auf daß der Mensch Gottes vollkommen sei, zu jedem guten Werke völlig geschickt.

2.Tim 3,16-17

auch die die von dir oben angeführte Bibelstelle hat ihre Berechtigung in dem Kontext an der Stelle. Als  nicht nütze würde ich sie nicht sehen.

deleted_profile antworten
Gelöschtes Profil
(@deleted_profile)
Beigetreten : Vor 4 Jahren

Beiträge : 30188

@mt-24-14 

Ein Prophet sprach nicht aus Gotteserkenntnis. Er sprach, weil und was Gott ihm auftrug. Jeder Prophet, der nur durch mehr oder weniger vorhandene Gotteserkenntnis gesprochen hätte, hätte aus sich selbst geredet. Und es wäre eine Anmaßung gewesen, diese Worte dann mit "So spricht der HErr.." der "Der HErr sagt..." zu beginnen. 

Bestes Beispiel, dass volle Gotteserkenntnis und Prophet Gottes sein, nicht zwingend zusammen gehen musste, ist eigentlich Jona. Er wollte erst gar nicht gehen und handeln. Als er es dann tat, und Menschen zu Gott umkehrten, war es ihm nicht recht. Ich vermute, dass da schon etwas an Gotteserkenntnis fehlte. Das wusste Gott und hielt ihn nicht davon ab, ihn als Propheten zu gebrauchen. Und wie er ihn gebrauchte und ihn trieb, den Auftrag auszuführen...und vielleicht wählte er gerade Jona, weil er wusste, dass dieser künftiges Gericht besonders gut rüberbringen konnte. Aber das ist Spekulation. Aber Gott weiß genau, wen er beruft.

Propheten waren die Verbindung zwischen Gott und dem 'einfachen' Volk. Durch sie und die Bücher sprach Gott zu den Menschen.

deleted_profile antworten
Gelöschtes Profil
(@deleted_profile)
Beigetreten : Vor 4 Jahren

Beiträge : 30188

@goldapfel 

Wer ist deiner Erkenntnis bzw. deines Glaubens nach der größte Prophet den es gibt?

deleted_profile antworten
Gelöschtes Profil
(@deleted_profile)
Beigetreten : Vor 4 Jahren

Beiträge : 30188

@mt-24-14 

Wer ist deiner Erkenntnis bzw. deines Glaubens nach der größte Prophet den es gibt?

In der Kategorie denke ich nicht. 

deleted_profile antworten
Gelöschtes Profil
(@deleted_profile)
Beigetreten : Vor 4 Jahren

Beiträge : 30188

@goldapfel 

Gut, musst du ja nicht.

Ich gebe eine Antwort auf meine Frage, also eine Antwort nicht für dich, aber vielleicht interessiert es andere Leser.

Der größte Prophet ist der Prophet Jesus Christus, denn Jesus ist Gottes Wort - 1 zu 1 (Offb.19,13; Joh.17,17; Joh.14,6).

deleted_profile antworten


Gelöschtes Profil
Themenstarter
Beiträge : 30188
Veröffentlicht von: @goldapfel

Und wenn du dann noch unterstellst, dass Samuel nicht Gottes Willen ausgesprochen hat, als er gegen die Amalekiter gesprochen hatte, stellst du ihn als unredlich dar. Weil du zuvor sagtest, er hätte das aus sich selbst heraus gesprochen. Dieser Samuel wusste aufgrund der langen Zeit seiner Weihe und seiner Berufung mit Sicherheit, was Gottes Wort war, was er sagen sollte. Also wäre sein Verhalten unredlich gewesen. 

Auch hier ist deine Schlussfolgerung nicht logisch.

Samuels Verhalten oder Worte in besagter Bibelstelle sind kein Zeugnis für ein unredliches Verhalten.

Die von dir angesprochenen Worte Samuels in besagter Bibelstelle sind ein Zeugnis für Mangel an Gotteserkenntnis.

Das ist etwas anderes!

deleted_profile antworten
14 Antworten
Arcangel
(@arcangel)
Beigetreten : Vor 25 Jahren

Beiträge : 6387

@mt-24-14 

Hör doch mal auf mit deiner Logik, die keine ist, denn du schiesst dir gerade selbst ins Bein.

arcangel antworten
Gelöschtes Profil
(@deleted_profile)
Beigetreten : Vor 4 Jahren

Beiträge : 30188

@arcangel 

Stellungnahme zu deinen Worten:

Die obige Aussage von dir: "... deiner Logik,..." ist eine unlogische Aussage, da die Logik nicht von unserem persönlichen Standpunkt abhägig sein kann.

Die Logik ist wie sie ist. Sie ist wahr, klar, eindeutig, stimmig, schlüssig, sinnvoll, zielgerichtet, usw... .

Die Logik widerspricht sich niemals, in keinem Punkt!

Daher ist die Logik immer unverwechselbar, unveränderlich, unmissverständlich und demnach auch zuverlässig - der Prüfstein.

 

Es gibt nicht deine oder meine oder eine andere menschliche Logik.

Es gibt nur die Logik - der Logos.

Und der Logos ist Gott - das Wort/SEIN Wesen.

 

 

Selbst Gottes Gnade ist logisch.

Gott beugt mit SEINER Gnade keineswegs SEINE Gerechtigkeit, da SEINE Gerechtigkeit ewig und gut ist.

Deswegen gibt es bei Gott auch Gnade und Gerechtigkeit - und nicht wie viele Denken bzw. Glauben, Gnade über Gerechtigkeit.

Das Erlösungswerk Jesu ist ein Zeugnis für diese Tatsache.

Denn das Erlösungswerk Jesu ist die einzige Möglichkeit für Gott gewesen, Menschen auf der Grundlage SEINER Gerechtigkeit vor den Ansprüchen Satans erretten und erlösen zu können.

Wichtig:

Gottes Gnade hat nichts mit Willkür oder Sympathie oder Extrawürsten zu tun, sondern sie basiert auf der Grundlage SEINER ewigen, guten Ordnung!

 

 

 

Beispiel für die Logik und der Wichtigkeit der Prüfung:

Wenn Gott auf SEINE von IHM beschrifteten Gesetzestafeln für uns Menschen schreibt: "Du sollst nicht töten ....", dann bedeutet das schlicht und einfach nichts anderes als: "Du sollst nicht töten...".

Dieses Gebot ist eindeutig. Da gibt es keine Ausnahmen !!!!!!!

Wenn der gottgleiche Sohn, Jesus Christus, dies in SEINEM Wirken und in SEINEN Worten 1 zu 1 selbst so tut und Jesus zusätzlich die dazu passende Feindesliebe (Lk.6,27) gebietet, dann ist jede Aussage die die Tötung von Menschen fordert niemals von Gott, da Gott dies in SEINEM Gesetz so niedergeschrieben hat. Das ist logisch.

Da es nun anderslautende Bibelstellen gibt, wo Gott angeblich Menschen auf dem prophetischen Weg einen Tötungsauftrag gegeben haben soll, dann stimmt das mit Gottes Wort nicht überein.

Und Gott widerspricht sich nicht.

Und Jesus tut nur das was Er Gott tun sieht.

Gott und Jesus stimmen in allem überein.

Dies ist der Parameter für jede Prüfung.

 

 

 

 

 

 

deleted_profile antworten
Arcangel
(@arcangel)
Beigetreten : Vor 25 Jahren

Beiträge : 6387

@mt-24-14 

Ich gehe nicht auf deinen gesamten Beitrag ein, nur einige Punkte.

Wenn Gott auf SEINE von IHM beschrifteten Gesetzestafeln für uns Menschen schreibt: "Du sollst nicht töten ....", dann bedeutet das schlicht und einfach nichts anderes als: "Du sollst nicht töten...".

Dieses Gebot ist eindeutig. Da gibt es keine Ausnahmen !!!!!!!

Dies ist keine logische Schlussfolgerung, sondern eine Prämisse !!!!!!!!! (ich mache jetzt auch mal viele Ausrufezeichen, als ob dies irgendwelche Gravitas zu meinem Aussage beitragen würde). Aufgrund dieser Prämisse !!!!!!!!! machst du die korrekte logische Schlussfolgerung, dass alles, was dem widerspricht, nicht von Gott sein kann. 

Nun aber zu deinem einleitenden Satz

Die obige Aussage von dir: "... deiner Logik,..." ist eine unlogische Aussage, da die Logik nicht von unserem persönlichen Standpunkt abhägig sein kann.

Diese deine höchst persönliche Prämisse !!!!!!!!!, führt dazu, dass deine Aussage, obwohl inhärent logisch korrekt ist, dennoch falsch ist. Da deine Prämisse !!!!!!!!! falsch ist. Denn unmittelbar nach diesem Gebot, dass Gott gibt, kommen Gebote von Gott, die eine Todesstrafe beinhalten. Ganze 24 Verse nach dem von dir zitierten Gebot, gebietet Gott folgendes.

2.Mose 21,12 Wer einen Menschen schlägt, so dass er stirbt, muss getötet werden.

Ganz offensichtlich gibt es Ausnahmen, womit deine Prämisse !!!!!!!!! 

Dieses Gebot ist eindeutig. Da gibt es keine Ausnahmen !!!!!!!

Falsch ist.

Wenn schon deine Prämisse !!!!!!!!! falsch ist, kann deine Logik, die du darauf baust, nicht korrekt sein, selbst wenn die Logik inhärent korrekt ist.

Und falls du nicht weist, was es mit Prämissen in der Logik auf sich hat, dann kukst du hier.

arcangel antworten
Lucan-7
(@lucan-7)
Beigetreten : Vor 16 Jahren

Beiträge : 29398

@arcangel 

Diese deine höchst persönliche Prämisse !!!!!!!!!, führt dazu, dass deine Aussage, obwohl inhärent logisch korrekt ist, dennoch falsch ist. Da deine Prämisse !!!!!!!!! falsch ist. Denn unmittelbar nach diesem Gebot, dass Gott gibt, kommen Gebote von Gott, die eine Todesstrafe beinhalten.

Weshalb diese Gebote nach seiner "Logik" auch nicht wahr sein können.

Wie man das aber jetzt unterscheiden soll, dass die einen Gebote von Gott sind und die anderen nicht... da steht die Antwort noch aus.

lucan-7 antworten
Arcangel
(@arcangel)
Beigetreten : Vor 25 Jahren

Beiträge : 6387

@lucan-7 

Ja diese Differenzierung bleibt er noch schuldig. Wobei ich durchaus der Meinung bin, dass man unterschiedliche biblische Texte unterschiedlich lesen muss, Poesie darf nicht gleichbehandelt werden wie ein Gesetzestext (und auch innerhalb der Gesetzestexte gibt es offensichtliche Differenzierungsmerkmale), welcher anders beurteilt werden muss, wie eine Prophetie oder eine Doxologie.

 

Leider bleibt 24-14 jegliche Form sachlicher Differenzierung schuldig, und nimmt stattdessen seine Meinung als Massstab.

arcangel antworten
Deborah71
(@deborah71)
Beigetreten : Vor 22 Jahren

Beiträge : 29331

@mt-24-14 

Zum Beitrag

Wenn Gott auf SEINE von IHM beschrifteten Gesetzestafeln für uns Menschen schreibt: "Du sollst nicht töten ....", dann bedeutet das schlicht und einfach nichts anderes als: "Du sollst nicht töten...".

Dieses Gebot ist eindeutig. Da gibt es keine Ausnahmen !!!!!!!

Da steht allerdings : Morde nicht!  > Lo tirzach! 

Richtig, es gibt keine Ausnahme, denn es ist ein apodiktisches Gesetz, d.h. ein Gesetz Gottes, das ewig gültig ist.

Jesus bringt es auf den Punkt, wo Mord beginnt:

NeÜ   Matthäus 5, Wo Mord beginnt
21 "Ihr habt gehört, dass zu den Vorfahren gesagt worden ist: 'Du sollst keinen Mord begehen. Wer mordet, soll vor Gericht gestellt werden.'

22 Ich aber sage euch: Schon wer auf seinen Bruder zornig ist, gehört vor Gericht. Wer aber zu seinem Bruder 'Schwachkopf' sagt, der gehört vor den Hohen Rat Und wer zu ihm sagt: 'Du Idiot!', gehört ins Feuer der Hölle.
23 Wenn du also deine Opfergabe zum Altar bringst und es fällt dir dort ein, dass dein Bruder etwas gegen dich hat,
24 dann lass deine Gabe vor dem Altar; geh und versöhne dich zuerst mit deinem Bruder! Dann komm zurück und bring deine Opfergabe dar.
25 ‹Wenn jemand dich vor Gericht ziehen will›, einige dich schnell mit deinem Gegner, solange du noch mit ihm auf dem Weg dahin bist. Sonst wird er dich dem Richter ausliefern, und der wird dich dem Gerichtsdiener übergeben, und du kommst ins Gefängnis.
26 Ich versichere dir, du kommst erst dann wieder heraus, wenn du den letzten Cent[Quadrans, kleinste römische Münze] bezahlt hast."

 

Nachdem du nun weißt, dass im hebr. Text steht "Morde nicht!".... wie logisch ist dann noch deine Argumentationskette, wenn der Anfang schon wackelt.

deborah71 antworten
Lucan-7
(@lucan-7)
Beigetreten : Vor 16 Jahren

Beiträge : 29398

@deborah71 

Da steht allerdings : Morde nicht!  > Lo tirzach! 

Richtig, es gibt keine Ausnahme, denn es ist ein apodiktisches Gesetz, d.h. ein Gesetz Gottes, das ewig gültig ist.

Jesus bringt es auf den Punkt, wo Mord beginnt:

NeÜ   Matthäus 5, Wo Mord beginnt

Nein, Jesus erweitert die Sache, ähnlich wie beim Ehebruch, um deutlich zu machen dass es auf die Herzenshaltung ankommt und nicht auf die Tat alleine.

Aber Jesus sagt nicht genau, was unter "Mord" zu verstehen ist. Das bleibt hier offen.

lucan-7 antworten
Deborah71
(@deborah71)
Beigetreten : Vor 22 Jahren

Beiträge : 29331

@lucan-7 

Zum Beitrag

Wieso denn Nein?  Ich schrieb dasselbe wie du mit meiner Wortwahl.

Das hebräische Wort hat mehrere Beutungen, die alle in Richtung niedere Beweggründe gehen. Das haben wir doch schon durchgesprochen. An der Definition von Mord hat sich bis heute nichts geändert.

deborah71 antworten
Lucan-7
(@lucan-7)
Beigetreten : Vor 16 Jahren

Beiträge : 29398

@deborah71 

Das hebräische Wort hat mehrere Beutungen, die alle in Richtung niedere Beweggründe gehen. Das haben wir doch schon durchgesprochen. An der Definition von Mord hat sich bis heute nichts geändert.

Es gibt sicher Fälle, die man heute genau so sehen würde wie damals - aber es dürfte auch etliche Unterschiede bezüglich dessen geben, was als "Mord" zu werten ist.

Eine klare Definition liefert Jesus nicht, das meinte ich hier.

 

 

lucan-7 antworten
Deborah71
(@deborah71)
Beigetreten : Vor 22 Jahren

Beiträge : 29331

@lucan-7 

Zum Beitrag

Was uns hier fehlt, ist die Kenntnis des Talmud.  Im Sprachunterricht haben wir einiges über diese Angelegenheiten mitbekommen im Rahmen der Beschäftigung mit den Freistädten. Einiges Ergänzende las ich im Vorbeigehen in Erklärungen zum Talmud.

Hier  könntest du dich tiefergehend damit befassen, wenn du mal Zeit und Lust dazu hast. 

Das führt aber vom Thema einer unlogischen Argumentationskette weg, die mt-24-14 präsentiert hatte.

Wenn die Grundaussage nicht stimmt, dann wird das Argumentgebäude darüber schief.

deborah71 antworten
Lucan-7
(@lucan-7)
Beigetreten : Vor 16 Jahren

Beiträge : 29398

@deborah71 

Das führt aber vom Thema einer unlogischen Argumentationskette weg, die mt-24-14 präsentiert hatte.

Wenn die Grundaussage nicht stimmt, dann wird das Argumentgebäude darüber schief.

Bei ihm ist das wohl recht offensichtlich... aber ich behaupte mal ganz frech, dass das bei allen anderen Gläubigen auch nicht viel anders ist.

Die setzen schließlich auch irgendeine nicht nachprüfbare Aussage als gegeben voraus, aus der sich dann alles übrige ergibt...

lucan-7 antworten
Deborah71
(@deborah71)
Beigetreten : Vor 22 Jahren

Beiträge : 29331

@lucan-7 

Na du bist aber mutig heute.....über-mutig 🤣 🤣 🤣 

deborah71 antworten
Seidenlaubenvogel
(@seidenlaubenvogel)
Beigetreten : Vor 14 Jahren

Beiträge : 2325

@lucan-7 Ach du … 😉 Hatten wir das nicht schon mal, dass sich Gott nicht beweisen lässt und wir daher an Ihn glauben? Und ja, genau - daraus ergibt sich alles Übrige.

Womit ich mit dir nicht einig bin: … wir lägen damit allesamt schief.*

Schönen Sonntag, schöne neue Woche!

LG von Seidenlaubenvogel - *dankbar für jeden geschenkten Atemzug und damit für Gott

seidenlaubenvogel antworten
Lucan-7
(@lucan-7)
Beigetreten : Vor 16 Jahren

Beiträge : 29398

@seidenlaubenvogel 

Ach du … 😉 Hatten wir das nicht schon mal, dass sich Gott nicht beweisen lässt und wir daher an Ihn glauben? Und ja, genau - daraus ergibt sich alles Übrige.

Womit ich mit dir nicht einig bin: … wir lägen damit allesamt schief.*H

Habe ich auch nicht behauptet, dass ihr schief liegt.

Aber die Annahme, dass irgendetwas oder auch alles aus der Bibel wahr ist ist eben genau so willkürlich wie die Annahme von mt-24-14, dass nur die Passagen von Jesus wahr sind.

Damit sind die Aussagen anderer Gläubiger nicht unbedingt fundierter, was die Basis des Glaubens betrifft.

Denn die Basis ist immer mehr oder weniger willkürlich... belegen lässt sich da nichts.

lucan-7 antworten
Seite 12 / 16
Teilen:

Hey du!

Dieses Forum ist für dich kostenlos.
Das funktioniert nur, weil uns treue Menschen regelmäßig mit ihrer Spende unterstützen.
Bist du dabei?