Kann mir jemand meinen Konfirmationsspruch erklären...?
Ich habe da eine Frage, und ich wundere mich gerade selbst, warum ich sie jetzt erst stelle, wo es doch so viele kompetente Leute hier gibt, die sich mit der Bibel und Textinterpretationen auskennen...
Ich habe seinerzeit die Möglichkeit gehabt, mir einen Konfirmationsspruch auszuwählen. Da gab es ein paar dutzend Vorschläge, und ich habe mir daraus Psalm 36, 10 ausgesucht: "Du, Herr, bist die Quelle des Lebens und in deinem Licht sehen wir das Licht"
Ich habe das damals ausgesucht, weil mir die Sache mit der "Quelle des Lebens" sehr gut gefiel. Das klang für mich sehr positiv und optimistisch. Quelle fand ich gut. Erfrischend und belebend... und ohne Wasser kein Leben.
Die Sache mit dem Licht habe ich allerdings nie so recht verstanden... hat das noch einen tieferen Sinn, oder gibt es dazu eine konkrete Bedeutung?
Ich meine "Du bist das Licht" erscheint recht klar... "Du leuchtest uns, mit dir sehen wir klar... " das passt schon.
Aber "In deinem Licht sehen wir das Licht"? Also, ein doppeltes Licht? Was für ein Licht im Licht?
Das habe ich nie so recht verstanden. Gibt es da eine konkrete Bedeutung... oder bleibt das unklar, so nach dem Motto: "In deinem Licht gibt es noch mehr Licht, und alles ist geheimnisvoll und trotzdem klar... weil noch mehr Licht!"?
Würde mich nach all der Zeit wirklich mal interessieren... ist ja nur... na ja, schon ziemlich lange her...
Veröffentlicht von: @lucan-7Ich habe das damals ausgesucht, weil mir die Sache mit der "Quelle des Lebens" sehr gut gefiel. Das klang für mich sehr positiv und optimistisch. Quelle fand ich gut. Erfrischend und belebend... und ohne Wasser kein Leben.
Die Sache mit dem Licht habe ich allerdings nie so recht verstanden... hat das noch einen tieferen Sinn, oder gibt es dazu eine konkrete Bedeutung?
"Und wie Gott der Lebensquell ist, so ist er auch der Lichtquell:
בְּאוֹרְךָ נִרְאֶח־אוֹר außer Gott sehend sehen wir nur Finsternis, dagegen in das Lichtmeer Gottes vertieft werden wir von göttlicher Erkenntnis erleuchtet und von geistlicher Freude durchleuchtet."
Delitzsch, Franz. 1883. Biblischer Commentar über die Psalmen. Herausgegeben von Carl Friedr. Keil und Franz Delitzsch. Vierte überarbeitete auflage. Bd. 1. Biblischer Commentar über das Alte Testament. Leipzig: Dörffling und Franke.
Veröffentlicht von: @lucan-7Psalm 36, 10 ausgesucht: "Du, Herr, bist die Quelle des Lebens und in deinem Licht sehen wir das Licht"
Aber "In deinem Licht sehen wir das Licht"? Also, ein doppeltes Licht? Was für ein Licht im Licht?
Das habe ich nie so recht verstanden. Gibt es da eine konkrete Bedeutung... oder bleibt das unklar, so nach dem Motto: "In deinem Licht gibt es noch mehr Licht, und alles ist geheimnisvoll und trotzdem klar... weil noch mehr Licht!"
Ich habe bei dem Teil "in deinem Licht sehen wir das Licht" immer im Kopf, dass "das Licht sehen" ein Synonym für "sterben" ist. Dann wäre die Interpretation einfach. Ob der Autor das so gemeint hat, weiß ich aber nicht.
Ich habe bei dem Teil "in deinem Licht sehen wir das Licht" immer im Kopf, dass "das Licht sehen" ein Synonym für "sterben" ist. Dann wäre die Interpretation einfach. Ob der Autor das so gemeint hat, weiß ich aber nicht.
Ich denke, das mit Licht, das man kurz vor dem Tod sieht, ist aber eine moderne Vorstellung, oder?
Klar, sonst würde es bedeuten, Gott ist da von der Geburt bis zum Tod... aber ich denke nicht, dass man dabei eine solche Formulierung verwendet hätte. "Licht" erscheint in der Bibel in anderen Zusammenhängen.
Die Sache mit dem Licht habe ich allerdings nie so recht verstanden... hat das noch einen tieferen Sinn, oder gibt es dazu eine konkrete Bedeutung?
Ich meine "Du bist das Licht" erscheint recht klar... "Du leuchtest uns, mit dir sehen wir klar... " das passt schon.
Aber "In deinem Licht sehen wir das Licht"? Also, ein doppeltes Licht? Was für ein Licht im Licht?
Das habe ich nie so recht verstanden. Gibt es da eine konkrete Bedeutung... oder bleibt das unklar, so nach dem Motto: "In deinem Licht gibt es noch mehr Licht, und alles ist geheimnisvoll und trotzdem klar... weil noch mehr Licht!"?
In der Bibel wird oft das Licht als Zeichen der Gegenwart Gottes erwähnt. In 4. Mose 6 heißt es: "Der HERR segne dich und behüte dich, der HERR lasse sein Angesicht leuchten über dir und sei dir gnädig, der HERR hebe sein Angesicht über dich und gebe dir Frieden." Von dieser Gegenwart kann man u.a. auch in den Psalmen lesen, dsg. steht im NT das Licht als Zeichen der Gegenwart Gottes, während es bei den Gottlosen finster ist.
Besonders erwähnen möchte ich dazu den Anfang von Johannes 1, wo es dann heißt: Johannes "kam als Zeuge, um für das Licht Zeugnis abzulegen, damit alle durch ihn zum Glauben kommen sollten. Er war nicht das Licht, sondern er sollte Zeuge sein von dem Licht. Das war das wahre Licht, das alle Menschen erleuchtet, die in diese Welt kommen. Er war in der Welt, und die Welt ist durch Ihn gemacht; aber die Welt erkannte ihn nicht. Er kam in sein Eigentum; doch die Seinen nahmen ihn nicht auf. Allen aber, die Ihn aufnahmen und an seinen Namen glaubten, denen gab er Macht, Gottes Kinder zu werden ..." Wer Jesus hat, hat das Leben.
Andere Stellen gibt es dann noch u.a. in Joh 3,19f; 8,12. Das Licht deckt auch die verborgenen Sünden auf und bringt zurecht. Ich bin das Licht der Welt. Wer mir nachfolgt, der wird nicht in der Finsternis bleiben, sondern wird das Licht des Lebens haben.
Jesus sagt in Joh. 14,9 zu Philippus: Wer mich sieht, der sieht den Vater!
Die verschiedenen Aspekte des Lichts sind ja recht gut nachvollziehbar. Wenn es also heissen würde "In deinem Licht finden wir Wahrheit", oder "Dein Licht erleuchtet die Welt" oder dergleichen, dann wäre das klar.
Aber hier heisst es ja nicht: "In deinem Licht sehen wir Wahrheit". Sondern: "In deinem Licht gibt es... noch ein Licht".
Es ist das doppelte Licht, das mich hier irritiert - denn es bedeutet ja, dass das Licht für zwei verschiedene Aspekte steht.
Die werden aber nicht erklärt...
Es ist das doppelte Licht, das mich hier irritiert - denn es bedeutet ja, dass das Licht für zwei verschiedene Aspekte steht.
Gut, dann beschreibe ich es nochmal anders und einfacher, was ich sagen wollte: Das Licht steht für mich für 2 Personen: Jesus, der Sohn und Gott, sein Vater. Denn ohne Jesus kommt niemand zu Gott.
Gut, dann beschreibe ich es nochmal anders und einfacher, was ich sagen wollte: Das Licht steht für mich für 2 Personen: Jesus, der Sohn und Gott, sein Vater. Denn ohne Jesus kommt niemand zu Gott.
Nun kommt Jesus im AT ja nur indirekt vor. Und ich fände es merkwürdig, wenn in so einem kurzen, nebensächlichen Satz ohne weitere Erklärung auf den Christus hingewiesen werden sollte.
Nun kommt Jesus im AT ja nur indirekt vor. Und ich fände es merkwürdig, wenn in so einem kurzen, nebensächlichen Satz ohne weitere Erklärung auf den Christus hingewiesen werden sollte.
Das AT ist voll von Hinweisen auf Jesus. Es gibt einige Bibelstellen in denen Jesus es selbst von sich sagt, dass die Schriften von Ihm zeugen (Joh. 5, 39). Er legte aus, was von ihm gesagt war (Luk 24, 25). Nur mal als Beispiel. Und so ungewöhnlich ist das für mich nicht, dass in Psalm 36 von Jesus die Rede ist. Jesus selbst ist die Quelle des Lebens, Jesus selbst ist das Licht. Das finde ich im NT.
Psalm 36,10 bedeutet für mich: Denn bei dir (Vater) ist die Quelle des Lebens (Jesus), und in deinem Licht (Vater) sehen wir das Licht (Jesus).
Veröffentlicht von: @adjutantePsalm 36,10 bedeutet für mich: Denn bei dir (Vater) ist die Quelle des Lebens (Jesus), und in deinem Licht (Vater) sehen wir das Licht (Jesus).
Ja, so ähnlich kann man das formulieren.
Es gibt ja auch die Aussage von 'Gottes Angesicht', das mit Licht beschrieben wird.
Und da ist es halt so, dass manche Formulierungen für unsere Ohren auch ein bisschen 'geschwollen' klingen.
Psalm 36,10 bedeutet für mich: Denn bei dir (Vater) ist die Quelle des Lebens (Jesus), und in deinem Licht (Vater) sehen wir das Licht (Jesus).
An der Stelle wird mir gerade bewusst, dass ich große Probleme habe, das AT auf diese Weise mit dem NT zu verknüpfen...
Zwar ist mir die Grundkonstellation bewusst... das AT weist auf einen "Messias" hin, und Jesus betrachtet sich als eben diesen. Ausserdem kannte sich Jesus im AT aus, falls er sich auf eine Stelle dort bezieht, dann hat seine Aussage durchaus Gewicht.
Dennoch neige ich hier der jüdischen Interpretation zu - das heisst, ich gehe nicht davon aus, dass mit dieser Stelle tatsächlich Jesus gemeint gewesen ist. Sondern allenfalls der erwartete Messias (Als den die Juden eben nicht Jesus betrachten)... aber auch das sehe ich hier nicht.
Finde ich gerade interessant, weil ich aufgrund meiner Erziehung und des kulturellen Hintergrundes doch eigentlich die christliche Interpretation annehmen sollte... aber historisch gesehen betrachte ich das AT als "jüdisch", und deshalb sehe ich da auch keinen Zusammenhang zu Jesus.
Zwar ist mir die Grundkonstellation bewusst... das AT weist auf einen "Messias" hin, und Jesus betrachtet sich als eben diesen. Ausserdem kannte sich Jesus im AT aus, falls er sich auf eine Stelle dort bezieht, dann hat seine Aussage durchaus Gewicht.
Es ist ja nicht nur eine Stelle aus dem AT, auf die sich Jesus bezieht. Sehr oft bezieht er sich auf das AT und weiter verwendet er etliche Zitate aus dem AT. Ich habe nicht nachgezählt, aber sie sind eindeutig und sehr häufig.
Dennoch neige ich hier der jüdischen Interpretation zu - das heisst, ich gehe nicht davon aus, dass mit dieser Stelle tatsächlich Jesus gemeint gewesen ist. Sondern allenfalls der erwartete Messias (Als den die Juden eben nicht Jesus betrachten)... aber auch das sehe ich hier nicht.
Finde ich gerade interessant, weil ich aufgrund meiner Erziehung und des kulturellen Hintergrundes doch eigentlich die christliche Interpretation annehmen sollte... aber historisch gesehen betrachte ich das AT als "jüdisch", und deshalb sehe ich da auch keinen Zusammenhang zu Jesus.
Jesus kommt wieder, auch davon haben die Propheten im AT erzählt. Es ist derselbe Jesus, der uns mit den Juden verbindet und auf den wir gemeinsam warten. Jesus hat gesagt "Handelt bis ich wiederkomme", auch Apostelgeschichte 1 berichtet von Jesu Wiederkunft.
Jesus kommt wieder, auch davon haben die Propheten im AT erzählt. Es ist derselbe Jesus, der uns mit den Juden verbindet und auf den wir gemeinsam warten.
Hier macht es sich halt bemerkbar, dass ich mich nicht als Christ sehe.
Denn würde ich davon ausgehen, dass die Autoren des AT tatsächlich Jesus gemeint haben, dann wären ihre Prophezeihungen wahr gewesen - und davon gehe ich nicht aus.
Klar, das ist jetzt wieder so eine "du willst es nicht glauben, weil es nicht wahr sein darf"- Nummer.
Aber ich sehe das stumpf historisch: Da waren Leute, die haben das AT geschrieben, auch in Erwartung eines Messias. Später kam dann einer, der sagte dass er das sei. Das wurde auch von vielen Menschen geglaubt - das konnten die Autoren des AT zu ihrer Zeit aber nicht wissen, deshalb ist das für die Interpretation der Texte irrelevant.
Soll heissen: Ein Text muss immer aus der Zeit heraus interpretiert werden, in der er geschrieben wurde.
Veröffentlicht von: @lucan-7Hier macht es sich halt bemerkbar, dass ich mich nicht als Christ sehe.
Und genau dadurch wird halt auch eine Diskussion über so spezifische Bibelstellen schwierig bis unmöglich.
Ein Christ findet möglicherweise Antworten, aber es leuchtet mir auch ein, dass sie Dir als Nicht-Gläubigem nicht einleuchten.
Und genau dadurch wird halt auch eine Diskussion über so spezifische Bibelstellen schwierig bis unmöglich.
Finde ich nicht.
Es ist ja eine Sache, was genau gemeint ist - und eine andere Sache, ob ich dem Gemeinten auch zustimme.
Aber bevor ich überhaupt darüber diskutieren kann, ob ich zustimme oder nicht, muss ich ja erst einmal wissen, was überhaupt gemeint ist.
Solltest du allerdings denken, dass der Glauben die Interpretation einer Textstelle beeinflusst, dann ist damit der Beliebigkeit Tür und Tor geöffnet... je nachdem, was du glaubst, kann man dann alles und nichts aus jeder Textstelle lesen.
Denn würde ich davon ausgehen, dass die Autoren des AT tatsächlich Jesus gemeint haben, dann wären ihre Propeihungen wahr gewesen - und davon gehe ich nicht aus.
Es gibt so viele Hinweise wie mit dem Stern als Zeichen über der Krippe (4. Mose 24, 17) und andere. Nehme ich nur mal Jesaja, dieser hat ein paar Jahrhunderte vor Jesus gelebt. Da schreibt er im 53. Kapitel ab Vers 4:
"Fürwahr, er trug unsre Krankheit und lud auf sich unsere Schmerzen. Wir aber hielten ihn für den, der von Gott geplagt und gemartet wäre. Aber er ist um unserer Missetat willen verwundet und um unserer Sünde willen zerschlagen. Die Strafe liegt auf ihm, auf dass wir Frieden hätten, und durch seine Wunden sind wir geheilt. Wir gingen alle in die Irre wie Schafe, die ein jeder sah auf seinen Weg. Aber der Herr warf unser aller Sünde auf ihn. Als er gemartet ward, litt er doch willig und tat seinen Mund nicht auf wie ein Lamm, das zur Schlachtbank geführt wird; und wie ein Schaf, das verstummt vor seinem Scherer, tat er seinen Mund nicht auf. ..."
Aber ich sehe das stumpf historisch: Da waren Leute, die haben das AT geschrieben, auch in Erwartung eines Messias. Später kam dann einer, der sagte dass er das sei. Das wurde auch von vielen Menschen geglaubt - das konnten die Autoren des AT zu ihrer Zeit aber nicht wissen, deshalb ist das für die Interpretation der Texte irrelevant.
Soll heissen: Ein Text muss immer aus der Zeit heraus interpretiert werden, in der er geschrieben wurde.
Lass mal überlegen. Das aus Jesaja 53 zitierte hat eben nur einer mit sich machen lassen, weil er als Messias auftreten wollte?
Übrigens ist im hebräischen Text in Jes 53 der Name Jeschua versteckt in den Endbuchstaben an einer Stelle. Ähnlich wie in einem Satz im Buch Ester die Anfangsbuchstaben von 4 Worten in Folge JHWH ergeben. 😉
Übrigens ist im hebräischen Text in Jes 53 der Name Jeschua versteckt in den Endbuchstaben an einer Stelle. Ähnlich wie in einem Satz im Buch Ester die Anfangsbuchstaben von 4 Worten in Folge JHWH ergeben.
(freufreufreu) Dankeschön!
Übrigens ist im hebräischen Text in Jes 53 der Name Jeschua versteckt in den Endbuchstaben an einer Stelle.
Und wozu sollte das gut sein...? Wenn der Autor was wusste, hätte er es doch einfach schreiben können.
Davon abgesehen bin ich sicher, dass auch mein Name irgendwo in der Bibel "versteckt" ist... wenn man nur lange genug sucht findet man alles.
Es wurde früher vieles als Rätsel oder mehrdeutig geschrieben, besonders wenn es den Kopf kosten konnte.
Davon abgesehen bin ich sicher, dass auch mein Name irgendwo in der Bibel "versteckt" ist... wenn man nur lange genug sucht findet man alles.
Könnte sein..... muss dann aber auch mit der Textoberfläche zusammen Sinn ergeben.
In welchem Manuskript?
Ich denke mal, dass man die Buchstabenfolge J H W H auch an anderen Stellen findet.
JHWH ist im Buch Ester. Während eines Semesters wurde uns das gezeigt. Ich finde das besonders, weil ansonsten Gott nicht direkt im Buch Ester genannt ist. Es soll das einzige Buch im Kanon sein, in dem Gottes Name regulär nicht vorkommt.
Wir lesen masoretischen Text.
Na ja im älteren griechischen Text und in den Qumran Schriften ist Ester um einige Passagen reicher. Dort geht dann zum Beispiel das Gebet des Mordechai ab Kapitel 4 Vers 17 weiter,
https://www.bibleserver.com/ELB.EU/Ester4
Und auch Kapitel 5 ist etwas länger in der LXX und in Qumran
https://www.bibleserver.com/ELB.EU/Ester5
Auch eine Abschrift des Schreibens von Artaxerxes in Kapitel 8 ab Vers 12 findet sich in den Texten wieder
https://www.bibleserver.com/ELB.EU/Ester8
Und in Kapitel 10 gibt es dann nochmals ein Gebet von Mordechai, wo dann der Name des Herrn auch vorkommt.
Danke für deine erweiternden links.
Hier ist die Stelle, die uns gezeigt wurde
Ester 5,4
möge der König und Haman heute kommen
jawo hamelech wehaman hajom = JHWH
| דוַתֹּ֣אמֶר אֶסְתֵּ֔ר אִם־עַל־הַמֶּ֖לֶךְ ט֑וֹב יָב֨וֹא הַמֶּ֤לֶךְ וְהָמָן֙ |
הַיּ֔וֹם אֶל־הַמִּשְׁתֶּ֖ה אֲשֶׁר־עָשִׂ֥יתִי לֽוֹ
Lass mal überlegen. Das aus Jesaja 53 zitierte hat eben nur einer mit sich machen lassen, weil er als Messias auftreten wollte?
So sehe ich das, ja. Er wäre ja auch nicht der einzige, der bereit ist, für seinen Glauben zu sterben. Das kommt öfter vor...
So sehe ich das, ja. Er wäre ja auch nicht der einzige, der bereit ist, für seinen Glauben zu sterben. Das kommt öfter vor...
... aber doch anders. Für mich ist Jesus das Ebenbild Gottes.
Psalm 36,10 bedeutet für mich: Denn bei dir (Vater) ist die Quelle des Lebens (Jesus), und in deinem Licht (Vater) sehen wir das Licht (Jesus).
Wenn ich das - von dir angeregt - so zuordne, wäre es bei mir: Denn bei dir (Vater) ist die Quelle des Lebens (Heiliger Geist), und in deinem Licht (Jesus) sehen wir das Licht (Gottes Reich).
Wenn ich das - von dir angeregt - so zuordne, wäre es bei mir: Denn bei dir (Vater) ist die Quelle des Lebens (Heiliger Geist), und in deinem Licht (Jesus) sehen wir das Licht (Gottes Reich).
Ob nun so oder so, es ist immer in Gottes Gegenwart.
Veröffentlicht von: @lucan-7Es ist das doppelte Licht, das mich hier irritiert ...
Ich glaube, Du verkomplizierst es ein bisschen sehr ...
Versuch mal, von der Fixierung auf ein "doppeltes Licht" wegzukommen - so wie ich an Kurt Marti's Interpretation erinnert habe: "In deinem Licht sehen wir Licht!" ...
Nicht: Noch ein anderes, zweites Licht.
Sondern: "In dem Licht, das wir von Dir, JHWH, empfangen, sehen wir auch unsere Dunkelheiten und manche Finsternisse erhellt, lich-voll(er) und unsere Blicke ermpfangen ein er-leuchtetes Sehen - auch da, wo wir es von uns aus nicht selbst sehen und erkennen können."
L'Chaim
Versuch mal, von der Fixierung auf ein "doppeltes Licht" wegzukommen - so wie ich an Kurt Marti's Interpretation erinnert habe: "In deinem Licht sehen wir Licht!" ...
Nicht: Noch ein anderes, zweites Licht.
Ich kenne ja den Ursprungstext nicht und habe keine Ahnung von den Übersetzungen.
Du meinst also, es müsste eigentlich eher heißen: "In deinem Licht sehen wir das Licht, das wir gesucht haben"?
Also, wir suchen "das Licht" - und in "deinem Licht" finden wir es schließlich? Würde ja Sinn ergeben...
Ich tue mir schwer mit Sätzen, die mit wenig Aufwand sehr viel eindeutiger sein könnten... das kommt wohl noch von der Wissenschaft her, wo nach Möglichkeit immer so formuliert werden soll, dass über die Bedeutung möglichst wenig Zweifel bestehen kann.
In der Interlineardarstellung bin ich mal zum Wort 'sehen' gegangen. Dort wird dem Wort 'sehen' vom einfachen natürlichen Sehen eine Spannbreite bis Visionen sehen zugeordnet.
Ein Sprichwort von uns verwendet, das mir seit gestern im Kopf herumschwirrt:
In deinem Licht sehen wir Licht ... am Ende des Tunnels > Hoffnung, Ausweg, Lösung
Ich werde mal meinen Hebräischlehrer anschreiben, wie er diesen Vers sieht. Vielleicht hat er Zeit zu antworten.
Nun, du kannst z.B. das Licht in der Schrift suchen und mehr darüber erfahren, womit Licht verbunden wird.
Licht und Wahrheit, Licht und Recht (die beiden Lossteine in der Brusttasche des Hohen Priesters) , Licht als Wegweiser Ps 119,105, Licht als Person Jesu Christi, Inneres Licht (Güte), .... Gottes Licht kann ein Licht auf Verse werfen wie ein Spotlight, die dich im Herzen berühren können und Offenbarung geben.
Du suchst schon soooo lange....
Psalm 43, 3 Sende dein Licht und deine Wahrheit, / dass sie mich leiten, / mich bringen zu deinem heiligen Berg, / zu den Orten deiner Gegenwart;
"Du, Herr, bist die Quelle des Lebens und in deinem Licht sehen wir das Licht"
Einen sehr schönen Konfirmationsspruch hast du dir ausgesucht.
Das mit dem Licht ist eigentlich ganz einfach. Gott ist Licht und wer Ihm begegnet und von Ihm erleuchtet wird, sieht keine Finsternis mehr sondern nur noch Licht. Das ist ganz real so und das können vielleicht einige hier bestätigen.
Wie die Wahrnehmung eines Menschen beschaffen ist, hängt davon ab, "von welchem Baum er isst", ob vom Baum des Lebens (Gott ist der Quell des Lebens) oder vom Baum der Erkenntnis von Gut und Böse.
Wenn man vom Baum des Lebens isst und von der Quelle des Lebens trinkt, also in Gott ist, lebt man im Sein und die Dualität von Licht und Finsternis oder Gut und Böse ist aufgehoben. Dann sieht man nur noch Licht.
Was ich gestern geschrieben habe, will ich noch ergänzen, damit es vielleicht verständlicher wird.
Wie man die Welt wahrnimmt, hängt stark davon ab, in welcher Verfassung man ist, das kennen wir ja alle. Ist man verliebt, sieht die Welt ganz aus als in einer Depression.
Noch viel stärker ist der Unterschied zum "normalen" Sehen, wenn man mit der Gegenwart Gottes in Berührung kommt. Dann ist man selbst innerlich erhellt durch das Licht Gottes und und die Augen werden geöffnet. Die Wahrnehmung verändert sich komplett. Die ganze Welt sieht man durchflutet vom Licht Gottes, ohne irgendeinen Schatten. Das ist das Licht, das man sehen kann, wenn man vom Licht Gottes erleuchtet ist.
Weil man an den Quell des Lebens, nämlich an Gott, angeschlossen ist, kann man das Licht, das von Gott ausgeht, sehen.
Noch viel stärker ist der Unterschied zum "normalen" Sehen, wenn man mit der Gegenwart Gottes in Berührung kommt. Dann ist man selbst innerlich erhellt durch das Licht Gottes und und die Augen werden geöffnet. Die Wahrnehmung verändert sich komplett. Die ganze Welt sieht man durchflutet vom Licht Gottes, ohne irgendeinen Schatten. Das ist das Licht, das man sehen kann, wenn man vom Licht Gottes erleuchtet ist.
Es mag sein, dass das manche so erleben... aber nicht alle Christen werden das so sehen.
In deinem Licht sehen wir das Licht
lässt mich auch an den Aaronitischen Segen denken:
24 Jahwe segne dich und behüte dich! 25 Jahwe erleuchte sein Angesicht für dich und sei dir gnädig! 26 Jahwe wende dir sein Angesicht zu und gebe dir Frieden!
(Numeri 6,24–26, NeÜ, https://ref.ly/logosres/LLS:NEU?ref=BibleNEU.Nu6.24-26)
Luther übersetzt
"lasse sein Angesicht leuchten über dir und sei dir gnädig".
(Numeri 6,25, LU84, https://ref.ly/logosres/LLS:1.0.591?ref=BibleLUTBIB1984.Nu6.25)
Der jüdische Glauben ist ein personaler Glauben. Gott blickt (leuchtet) uns an. Das macht was mit uns. Wir werden erleuchtet.
In seiner lichten (aufklärenden) Gegenwart sehen wir die Dinge in (s)einem "anderen" Licht.
Psalm 36, 10 "Du, Herr, bist die Quelle des Lebens und in deinem Licht sehen wir das Licht"
Ich bin überrascht, wie unterschiedlich unsere Sichtweisen aus deinen Konfirmationsspruch sind. Für mich sagt er aus, wenn ich mit Gott in Verbindung bin, schenkt Er mir den Blick auf Seine Wirklichkeit - Sein Reich, die Ewigkeit. Das drückt für mich auch mein Konfirmationsspruch aus: „Christus spricht: Ich bin das Licht der Welt. Wer mir nachfolgt, wird nicht wandeln in der Finsternis, sondern wird das Licht des Lebens haben.“ Diese Worte erlebe ich sogar noch stärker, sie stellen mich in Gottes Reich, in die Ewigkeit.
Psalm 36 - Hervorhebungen von mir
1 Von David, dem Knecht des HERRN, vorzusingen. 2 Es sinnt der Sünder auf Frevel / im Grund seines Herzens, er kennt kein Erschrecken vor Gott. 3 Er schmeichelt Gott vor dessen Augen und findet doch seine Strafe für seinen Hass. 4 Seine Worte sind falsch und erlogen, verständig und gut handelt er nicht mehr. 5 Er trachtet auf seinem Lager nach Schaden und steht fest auf dem bösen Weg und scheut kein Arges. 6 HERR, deine Güte reicht, so weit der Himmel ist, und deine Wahrheit, so weit die Wolken gehen. 7 Deine Gerechtigkeit steht wie die Berge Gottes / und dein Recht wie die große Tiefe. HERR, du hilfst Menschen und Tieren. 8 Wie köstlich ist deine Güte, Gott, dass Menschenkinder unter dem Schatten deiner Flügel Zuflucht haben! 9 Sie werden satt von den reichen Gütern deines Hauses, und du tränkst sie mit Wonne wie mit einem Strom. 10 Denn bei dir ist die Quelle des Lebens, und in deinem Lichte sehen wir das Licht. 11 Breite deine Güte über die, die dich kennen, und deine Gerechtigkeit über die Frommen. 12 Lass mich nicht kommen unter den Fuß der Stolzen, und die Hand der Frevler vertreibe mich nicht! 13 Da sind gefallen die Übeltäter, sind gestürzt und können nicht wieder aufstehen.
8 Wie köstlich ist deine Güte, Gott, dass Menschenkinder unter dem Schatten deiner Flügel Zuflucht haben! 9 Sie werden satt von den reichen Gütern deines Hauses, und du tränkst sie mit Wonne wie mit einem Strom. 10 Denn bei dir ist die Quelle des Lebens, und in deinem Lichte sehen wir das Licht. 11 Breite deine Güte über die, die dich kennen, und deine Gerechtigkeit über die Frommen. 12 Lass mich nicht kommen unter den Fuß der Stolzen, und die Hand der Frevler vertreibe mich nicht! 13 Da sind gefallen die Übeltäter, sind gestürzt und können nicht wieder aufstehen.
Es wird zwar nicht explizit gesagt, aber inzwischen erscheint mir die Interpretation am sinnvollsten, dass mit dem "zweifachen Licht" tatsächlich gemeint ist, dass die Menschen sich nach "Licht" sehnen, aber so lange orientierungslos bleiben, bis sie erkennen, dass sie das "Licht", das sie suchen, im "Licht Gottes" zu finden ist.
Dort, wo man seine Zuflucht am falschen Ort sucht und sich in falscher Sicherheit wiegt, wird man kein "Licht" finden. Bei Gott hingegen schon - denn es ist nicht nur "ein Licht", sondern "DAS Licht" (wobei ich nicht weiss, ob der Originaltext das so hergibt, ist ja immer so eine Sache mit Übersetzungen)
hebr Text: In deinem Licht sehen wir Licht. Da ist kein bestimmter Artikel vor dem zweiten Licht.
hebr Text: In deinem Licht sehen wir Licht. Da ist kein bestimmter Artikel vor dem zweiten Licht.
Danke für die Ergänzung... wäre ja auch zu schön gewesen.
Trotzdem erscheint mir die Interpretation auch im Zusammenhang mit dem Rest vom Text am plausibelsten.
Aber vermutlich fällt es mir auch sehr schwer, mich in die Denkweise der Leute damals zu versetzen. Eine gewisse Unklarheit wird daher wohl immer bleiben.
Es gibt eine Regel: Der Schlüssel hängt an der Tür. Das bedeutet, dass aus dem ersten Vorkommen eines Begriffes eine Grundbedeutung erschlossen werden kann.
Licht (or אֽוֹר ) taucht in 1. Mose 1, 3 zu Beginn auf. Die Quelle ist der gesprochene Wille Gottes.Es gibt zu dem Zeitpunkt keinen Hinweis auf die Art oder eine andere Quelle des Lichtes.
Später erfahrt der Leser, dass Gott Licht ist und auch dass Jesus Licht ist. Das ist also eine Art Licht. Es gibt keine naturwissenschaftliche Definition an dieser Stelle.
Das Licht der Sonne kommt erst später und kann naturwissenschaftlich definiert werden durch die Reaktionsvorgänge in der Sonne und als Wellen und Teilchen.
In Psalm 36,10 wird das Licht Gottes mit Leben in Verbindung gebracht. Inzwischen wurde herausgefunden, dass Lebenslicht auch in Stoffwechselvorgängen und Reizleitungen eine Rolle spielt.
Licht und Leben sind sehr eng verbunden mit unserem Leben. Denn wäre es nur dunkel, würden keine Pflanzen wachsen und wir wären nicht lebensfähig.
Licht ist also etwas Essentielles und Existenzielles (wenn ich die Fremndworte jetzt richtig verwende.)
Psalmenschreibweise:
Sie werden oft in Parallelismen geschrieben. Das würde dann so aussehen können:
Denn bei dir ist --- die Quelle --- des Lebens,
in deinem --- Lichte sehen wir --- Licht.
Dir entspricht deinem (Bezug Gott); Quelle entspricht Gottes Licht; Leben entspricht Licht.
Das ist das, was ich gerade sprachlich herausziehen kann.
Sobald Netanel auf meine Frage antortet, bekommst du die Information.
Antwort erhalten:
Übersetzt mit deepL.com
Shalom .......,
Der Satz „In deinem Licht sehen wir das Licht“ (Psalm 36,10) drückt die biblische Vorstellung aus, dass Licht göttliche Hoffnung und Erlösung symbolisiert. Diese Metapher taucht in der gesamten hebräischen Bibel auf, zum Beispiel:
1.
הָעָם הַהֹלְכִים בַּחֹשֶׁךְ רָאוּ אוֹר גָּדוֹל (ישעיהו ט, א)
„Das Volk, das in der Finsternis wandelt, hat ein großes Licht gesehen.“ (Jesaja 9,1)
2.
יְהוָה אוֹרִי וְיִשְׁעִי (תהלים כז, א)
„Der Herr ist mein Licht und meine Rettung.“ (Psalm 27:1)
3.
קוּמִי אוֹרִי, כִּי בָא אוֹרֵךְ (ישעיהו ס, א)
„Steh auf, werde licht, denn dein Licht kommt.“ (Jesaja 60:1)
4.
כִּי אֵשֵׁב בַּחֹשֶׁךְ—יְהוָה אוֹר לִי (מיכה ז, ח)
„Auch wenn ich in der Finsternis sitze, ist der Herr mein Licht.“ (Micha 7:8)
5.
נֵר לְרַגְלִי דְבָרֶךָ (תהלים קיט, קה)
„Dein Wort ist eine Leuchte für meine Füße und ein Licht auf meinem Weg.“ (Psalm 119:105)
Diese Beispiele zeigen, wie Licht durchweg als Symbol für göttliche Gegenwart, Hoffnung und Erlösung fungiert – dieselbe Idee, die auch in „In deinem Licht werden wir Licht sehen“ zum Ausdruck kommt.
Was das Fehlen des bestimmten Artikels angeht, sollten Sie bedenken, dass in der biblischen Poesie das Weglassen von Artikeln nicht ungewöhnlich ist, daher würde ich nicht zu viel Bedeutung darauf legen, ob wir einen Artikel finden oder nicht.
Wenn ich mich für eine sehr kontextbezogene Übersetzung entscheiden müsste, auf Kosten einer wörtlichen, würde ich sagen: „Durch deine Führung haben wir noch Hoffnung.“
Netanel
Übersetzt mit DeepL.com (kostenlose Version)
Original
Shalom ...........,
The phrase “in Your light we shall see light” (Psalm 36:10) expresses the biblical idea that light symbolizes divine hope and redemption. This metaphor appears throughout the Hebrew Bible, for example:
1.
הָעָם הַהֹלְכִים בַּחֹשֶׁךְ רָאוּ אוֹר גָּדוֹל (ישעיהו ט, א)
“The people walking in darkness have seen a great light.” (Isaiah 9:1)
2.
יְהוָה אוֹרִי וְיִשְׁעִי (תהלים כז, א)
“The LORD is my light and my salvation.” (Psalm 27:1)
3.
קוּמִי אוֹרִי, כִּי בָא אוֹרֵךְ (ישעיהו ס, א)
“Arise, shine, for your light has come.” (Isaiah 60:1)
4.
כִּי אֵשֵׁב בַּחֹשֶׁךְ—יְהוָה אוֹר לִי (מיכה ז, ח)
“Though I sit in darkness, the LORD is a light to me.” (Micah 7:8)
5.
נֵר לְרַגְלִי דְבָרֶךָ (תהלים קיט, קה)
“Your word is a lamp to my feet and a light to my path.” (Psalm 119:105)
These examples show how light functions consistently as a symbol of divine presence, hope, and deliverance — the same idea expressed in “in Your light we shall see light.”
In regards to the absence of the definite article, you should remember that in biblical poetry the emission of Articles is not uncommon so I wouldn't make too much of the fact we find an article or not.
If I have to go with a very contextual translation, on the expens of aliteral one, I would say "by your guidance we still have hope״
Netanel
Danke für deine Mühe!
Was das Fehlen des bestimmten Artikels angeht, sollten Sie bedenken, dass in der biblischen Poesie das Weglassen von Artikeln nicht ungewöhnlich ist, daher würde ich nicht zu viel Bedeutung darauf legen, ob wir einen Artikel finden oder nicht.
Gut zu wissen...
Wenn ich mich für eine sehr kontextbezogene Übersetzung entscheiden müsste, auf Kosten einer wörtlichen, würde ich sagen: „Durch deine Führung haben wir noch Hoffnung.“
Das ist der Interpretation "das Licht, das wir suchen" (Hoffnung) finden wir in "deinem Licht" (Erlösung) ja recht nahe.
Ich denke, das ist dann wohl auch die plausibelste und naheliegendste Erklärung. "Licht" ist das, wonach sich die Menschen sehnen, und bei Gott lässt es sich dann finden. Daher die doppelte Erwähnung des Lichts.
Du klingst irgendwie zufrieden (falls das Wort es trifft). Freut mich.
Danke für deine Frage. Denn ich wusste es nicht wirklich genau und die Nachfrage bei meinem Lehrer samt Antwort hat auch mir gut getan.
Du klingst irgendwie zufrieden (falls das Wort es trifft). Freut mich.
Ja, ich denke das kann man sagen. Hat die Frage doch was gebracht.
Danke für deine Frage. Denn ich wusste es nicht wirklich genau und die Nachfrage bei meinem Lehrer samt Antwort hat auch mir gut getan.
Das freut mich... so soll es ja in einem solchen Forum wie hier auch sein, dass auch andere Leute was davon haben 😉
aber so lange orientierungslos bleiben, bis sie erkennen, dass sie das "Licht", das sie suchen, im "Licht Gottes" zu finden ist.
Und wo verortest du dich?
Und wo verortest du dich?
Das "Licht Gottes" ist eine sehr unklare Angabe. Ich verorte mich weder bei den Juden noch bei den Christen (ausser im kulturellen Zusammenhang), im Sinne der Autoren stehe ich daher eindeutig ausserhalb dieses "Lichtes". Insofern kann ich auch kein Bekenntnis oder Zeugnis abgeben, wie es gläubige Menschen an dieser Stelle tun würden.
Das heisst aber nicht, dass es da nicht auch weitere Perspektiven gibt.
Licht im Kontext der Psalmen steht für
a) Gegenwart Gottes
b) Erkenntnis der Wahrheit
c) die Fähigkeit zu sehen
Da es in diesem Vers nicht um die physische Fähigkeit zu sehen geht, bleiben die anderen beiden Bedeutungen.
in deinem Licht schauen wir das Licht.
Kann also entweder so
in deiner Gegenwart erkennen wir die Wahrheit
oder
in deiner Wahrheit erkennen wir deine Gegenwart
verstanden werden.
Ersteres macht aber wesentlich mehr Sinn.