(Schutz-) Engel
Im Nicäno-Konstantinopolitanischen Glaubensbekenntnis bekennen Christen den Glauben an den Schöpfer „der sichtbaren und der unsichtbaren Welt“. Zur unsichtbaren Welt gehören zweifelsohne die Engel, deren Wirken sich wie ein roter Faden durch die Heilsgeschichte zieht. Sowohl im Alten als auch im Neuen Testament haben sie eine fundamentale Bedeutung. Im AT führen sie Abraham, weisen Mose den Weg, retten Daniel aus der Löwengrube uvam.
Im NT begleiten sie alle Wendepunkte im Leben Jesu: Sie verkünden Maria die Geburt, besingen Weihnachten vor den Hirten, stärken Jesus in Getsemani und bezeugen am Ostermorgen die Auferstehung. Dass der Glaube an Engel real ist, bekräftigt Jesus im Matthäusevangelium mit Blick auf die Schutzengel:
„Seht zu, dass ihr keines von diesen Kleinen verachtet! Denn ich sage euch: Ihre Engel im Himmel sehen stets das Angesicht meines himmlischen Vaters“ (Mt 18,10).
Diese biblische Gewissheit war mir immer präsent durch F. M. Bartholdys Oratorium „Elias“, das auch den Psalm 91,11-12 vertont:
„Denn er hat seinen Engeln befohlen über dir, dass sie dich behüten auf allen deinen Wegen, dass sie dich auf den Händen tragen und du deinen Fuß nicht an einen Stein stoßest.“
Die Reformation scheint noch einen Blick für die Engel gehabt zu haben, wie ich Luthers Morgen- und Abendsegen entnehme („Denn ich befehle mich, meinen Leib und Seele und alles in deine Hände. Dein heiliger Engel sei mit mir, dass der böse Feind keine Macht an mir finde. Amen.“) Auch der evangelische Michaelistag am 29. September zeigt noch etwas von der Bedeutung der Engel. Katholizismus und die Orthodoxie entfalten jedoch eine ungleich größere spirituelle Dimension der Engelwelt…
Im Katholizismus sind Engel Akteure der himmlischen Liturgie (Offenbarung des Johannes). Sie begleiten die Sterbenden, tragen die Gebete der Gläubigen vor Gottes Altar und werden von vielen Katholiken im täglichen Gebet („Schutzengel mein, lass mich dir empfohlen sein“) als persönliche Fürsprecher und Begleiter angerufen.
Auch in der Orthodoxie wird die unsichtbare Welt deutlich: Engel sind hier Bestandteil des „kosmischen“ Gottesdienstes. Im „Cherubim-Hymnus“ (dem zentralen orthodoxen Gesang vor dem Großen Einzug der Gaben) vereinen sich die Gläubigen mystisch mit den „himmlischen Heerscharen“ der Engel. Ikonen zeigen sie als Diener des Pantokrators, und jeder Montag im orthodoxen Wochenkreis ist liturgisch ganz den Engeln gewidmet…
Vielleicht ist es ertragreich, über die Realität und die christliche Bedeutung von Engeln in den verschiedenen Konfessionen zu sprechen:
1 Welche Rolle spielt das Gebet um Engelsschutz bzw. der Schutzengel im eigenen Leben?
2 Trennt das unterschiedliche Verständnis von Engeln die Konfessionen oder verbindet es sie?
3 Wie viel Raum darf das „Geheimnisvolle“ und die unsichtbare Welt im „modernen“ Glauben noch haben?
Ich habe vor einigen Monaten mit einer Frau - die Thai-Chi Anhängerin war und mit christlichem Glauben nichts zu tun hatte - gesprochen, die beim Sterben ihrer Mutter anwesend war und sagte, dass sie gesehen hätte, wie plötzlich ein Engel in ihrem Krankenhauszimmer stand und sie abholte, als sie tot war.
Ich habe nur zitiert was im Wort steht.
Im Wort steht viel....über das was man sich glaubt oder wünscht.
Fester Grund statt Sand
Das Haus auf dem Sand: Wer die Worte Jesu nur hört, aber nicht danach lebt, gleicht einem unvernünftigen Menschen. Wenn das Unwetter losbricht, stürzt das Haus ein und wird komplett zerstört.
Schall und Rauch
Jeremia 5,13: Dort heißt es über die falschen Propheten: „Das, was die Propheten uns vorhergesagt haben, ist Schall und Rauch. Gott redet nicht durch diese Männer.“ (je nach Übersetzung auch als „Wind“ oder leeres Gerede bezeichnet).
Teufel in Engelsgestallt
„Und das ist auch kein Wunder; denn er selbst, der Satan, verstellt sich als Engel des Lichts.“ (je nach Übersetzung auch „tarnt sich als Engel des Lichts“ oder „nimmt die Gestalt eines Engels des Lichts an“)
Ich verlasse mich nicht auf das gesehene. Hat sie Jesus als Herrn und Erlöser angenommen, dann ist es was anderes. Aber es wurde nichts dazu geschrieben.
@queequeg Hört man tatsächlich recht häufig! Ich selbst glaube da auch dran
Hab ich auch schon öfter gehört, glaube aber eher, dass da Hoffnungen visualisiert werden.
1 Welche Rolle spielt das Gebet um Engelsschutz bzw. der Schutzengel im eigenen Leben?
Die Begleitung und Schutz von Gottes Engel ist für mich real. Aber ich bete nicht zu ihnen, sondern bitte Gott um seine Engel zur Bewahrung.
sondern bitte Gott um seine Engel zur Bewahrung
Wie geschieht das real? Durch ein bestimmtes Gebet (z.B. von Luther)? Oder allgemein als Bitte um „Engelschutz“? Regelmäßig?
Wie geschieht das real?
Ich weiß es.
„Denn er hat seinen Engeln befohlen über dir, dass sie dich behüten auf allen deinen Wegen, dass sie dich auf den Händen tragen und du deinen Fuß nicht an einen Stein stoßest.“ Diese Verse aus Psalm 91, 11+12 waren für mich eine konkrete Zusage Gottes für meine nicht ganz leichten Aufgaben in meinem früheren Berufsleben wie auch in meinem Alltag.
Es ist schon sehr lange her, als ich einmal abends von einem Berg runter ins Tal laufen wollte. Es gab drei Möglichkeiten abwärts zu gehen, aber ab einer bestimmten Stelle kam ich nicht weiter. Wo ich auch ging, es war für mich jedesmal wie eine Blockade durch Engel. Schließlich ging ich wieder nach Hause.
Meistens bete ich vor dem Autofahren um Seine Bewahrung. Vermutlich habe ich so manche Engel geschrammt oder gequetscht, sodass weder anderen noch mir etwas passiert ist (inklusive der Fahrzeuge). Einmal war es in einer hügeligen Gegend so furchtbar spiegelglatt. Obwohl ich ganz langsam unterwegs war und vorsichtig um die Ecke fuhr, kam das Auto ins Rutschen und mein Auto blieb nur um winzige Millimeter knapp bis zum Zaun und einem davor geparkten Fahrzeug zum Stehen.
Bei einem Auto war die Tankanzeige defekt und der Tank leer. Wir befanden uns auf der Autobahn und mir war, als haben uns die Engel bis zur Tankstelle geschoben. Ähnliches habe ich aber auch wie oft mit Fahrzeugen erlebt, bei denen ich nicht rechtzeitig getankt oder keine Gelegenheit zum Tanken hatte.
Ein andermal befand ich mich mit unserem voll besetzten Familienbus auf dem Mittelstreifen einer Autobahn. Wir waren von allen Seiten von Fahrzeugen umgeben, die gleichzeitig immer dichter an uns ran fuhren. Es gab Zeiten, da war ich fast 40.ooo km pro Jahr unterwegs. Wer weiß, wieviel Bewahrung uns allen ohne unser Wissen geschenkt wird. Und das nicht nur unterwegs, auch wenn ich jetzt viel darüber geschrieben habe.
Durch ein bestimmtes Gebet (z.B. von Luther)? Oder allgemein als Bitte um „Engelschutz“? Regelmäßig?
Früher habe ich mit unseren Kindern regelmäßig darum gebetet, dass Gott seine Engel um unser Haus stellt, damit sie uns behüten und bewahren. Ansonsten habe ich kein bestimmtes und auch kein regelmäßiges Gebet zum Engelschutz, sondern spreche meine Anliegen vor meinem Herrn und Heiland aus.
Beeindruckend. Danke fürs Teilen der Erfahrungen! ❤️
Nur mal so nebenbei eine kleine Anekdote, wo ich gerne dran zurück denke ...
Als unsere Kinder noch klein waren, habe ich die Arbeit einer Gemeinde ins Leben gerufen und dazu 3 unserer Kinder mitgenommen. Wir waren entsprechend schon einige Zeit früher da. Unser Sohn meinte "Wenn bis in 10 Minuten niemand da ist, dann können wir ja wieder nach Hause fahren". Ich antwortete "Niemand? Wir sind ja schon mal zusammen vier. In der Bibel steht 'Wo zwei oder drei in meinem Namen versammelt sind, bin ich mitten unter ihnen', - und dann sind auch noch einige Engel hier bei uns". Spontan sagte unsere damals sechsjährige Tochter staunend: "Ach, jetzt weiß ich endlich, warum die Kirchen innen so hoch sind! Wenn an Weihnachten die Kirche voller Leute ist, dann haben die Engel da oben drüber noch Platz!"
Wie geschieht das real?
Die Zusage Gottes, dass Engel zum Dienst an den Heiligen (Gläubigen) bestimmt sind, ist fest verankert. Ich bin dankbar dafür, denn sie haben ihren Auftrag ja schon.
Erlebnisse:
Ich kannte Jesus noch nicht persönlich. An einem Sandstrand spielte ich barfuß Ball mit jemand. Der Ball kam hoch an und ich musste zurücklaufen. Ich lief rückwärts und schaute nach oben zur Flugroute des Balles. Plötzlich stoppte mich eitwas leicht Federndes. Ich sah mich um. Da war niemand. Unten auf dem Boden hätte ich meinen nächsten Schritt in die Splitter einer zerschlagenen Mineralwasserflasche gesetzt und mir den Fuß zerschnitten. Ich bin genau den Schritt davor bewahrt worden. Das schreibe ich der Gegenwart meines Schutzengels zu.
Auf dem Rückflug von einer Gebetsreise landeten wie knapp in Hannover. Die Kofferausgabe dauerte.... und ich musste noch eine Fahrkarte lösen. Durch meine trockene Haut weigerten sich diese Automaten oft, zu reagieren. Zwei Automaten waren auf dem Flughafenbahnsteig. Am nächsten tüdelten zwei Männer herum und wurden nicht fertig. Im Handumdrehen kam ein seltsam gekleideter Mann mit großem runden Goldschildumhänger vor der Brust auf mich zu und fragte, ob ich Hilfe bräuchte. Ja. Zielbahnhof, Geld gegeben, ruck zuck hatte ich meine Fahrkarte. 2 Minuten vor Abfahrt des Zuges saß ich mit richtiger Fahrkarte im Zug nach Hause. Diese Mann war sehr wahrscheinlich ein Engel.
An einem 24. Dezember vormittags fuhr ich mit dem Rad vom Einkaufen nach Hause. An einer bestimmten Kreuzung wurde ein sehr großer Engel durchsichtig sichtbar etwa bis zu seinem Gürtelbereich. Ich fuhr langsamer für die Verkehrssicherheit und fragte dann: HERR, wenn der Engel von dir ist, was soll er mir sagen? Antwort: Kauf deiner Schwiegermutter einen Blumenstrauß.
Also rechts ran, umgekehrt, zum Blumengeschäft und einen Winterblumenstrauß zusammenstellen lassen. Wir waren abends zum Essen eingeladen und so hatte ich den Strauß zur Ehre der Hausfrau. Es kriselte damals schon mit den Schwiegereltern und mit dem Strauß ehrte ich sie und ich wurde nicht beschämt als "die Fremde".
Manchmal sehe ich auch Engel in der Fürbitte, dass Gott sie platziert.
Als der Iran den großen Raketenangriff auf Israel startete, hatten meine Gebetspartnerin und ich um Schutz an der Ostgrenze Israels gebetet und dass Gott doch seine Engel aufstellen möge. Ich konnte es sehen. Die ganze Jordanlinie war von Engeln besetzt.
So gut wie alle Raketen waren abgefangen worden durch eine ungewöhnliche Koordination der Streitkräfte, die nach menschlichem Ermessen und Kenntnis der Technik nicht so perfekt hätte sein können. Die Techniker und Wissenschaftler sprachen von einem Wunder in der Zusammenarbeit. Welches Vorrecht, in dem Chor der Fürbitter mitwirken zu dürfen.
Interessant…
A) Wenn du das Wirken der (Schutz-) Engel erkennst, bedankst du dich bei ihnen?
B) Ist es für dich denkbar, dass Engel deine Fürbitten an Gott herantragen?
C) Wenn die iranischen Raketen in Israel eingeschlagen und Todesopfer gefordert hätten, wie würdest du dann deine Gebete bewerten?
A) Ich bedanke mich bei Gott, dass er sie gesandt hat. Er ist der Auftraggeber der Engel.
B) Bei bestimmten Gebeten kann ich mir das vorstellen. Ich habe schon ein paarmal eine Jakobstreppe gesehen (Hebr. Treppe, nicht Leiter). Eine stand im vorderen Bereich der Gemeinde, war in rotem Samt und ein Engel trug eine goldene Schale nach oben. Dabei war eine Botschaft: halte einen Gebetsimpuls nicht zurück. Es kann genau das eine Gebet sein, das die Schale voll macht, dass sie hochgetragen wird. Offb 5,8 Die Jakobstreppe habe ich bislang nur in der Gemeinde gesehen: gesammelte Gemeindegebete zu einem Thema.
C) Das ist für mich ein Gedanke des Zweifels. Regulär frage ich: HERR, was möchtest du hier gebetet haben? Ich produziere also nichts. Prophetische Fürbitte fragt zuerst Gott und betet dann mit dem Impuls.
Israel ist eines der Länder, die ich angetragen bekommen habe. Da viele für Israel beten, kann ich mir keine Ehre anziehen, nur gehorsam und dann dankbar für das Ergebnis sein. Es gibt auch Nachrichten auf die ich gerne reagieren würde. Bekomme ich aber keine klare Ansage von Gott, ist es meine Seele und nicht meine Aufgabe. Dann ist jemand anderes damit beauftragt.
Wenn ich nachts aufwache mit einem bestimmten Lied, dann weiß ich, dass was im Busch ist und ich im Schlaf mit dem Lied zusammen mit dem Heiligen Geist Fürbitte ausgeführt habe. Das kann auch einige Tage wie ein Ohrwurm andauern.
On Your Walls O Jerusalem by Barry & Batya Segal
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# Ich denke meist in Bildern oder kleinen Movies (Vision) gemäß der Joel-Verheißung, wie sie Petrus in Apg 2 nennt.
Viele mit dieser Begabung landen in der Esoterik, weil sie sich da mit ihren Wahrnehmungen verstanden fühlen. Diesen Weg bin ich nicht gegangen, obwohl jemand mich da hinein ziehen wollte.
Danke für deine sehr persönlichen Gedanken…
Wenn ich nachts aufwache mit einem bestimmten Lied, dann weiß ich, dass was im Busch ist und ich im Schlaf mit dem Lied zusammen mit dem Heiligen Geist Fürbitte ausgeführt habe
Ob und wie das wirkt, biblisch fundiert ist und mich persönlich überzeugt, will ich nicht ausführen. Ich danke dir aber für diese sehr private Sichtweise…
Es ist gut, dass du den Zeugnisbericht stehen lässt. 🙂
Deine Berufung und Ausrüstung an Fähigkeiten und Gaben ist wohl eine andere. Worin gehst du auf? Worin und wozu fällt dir Hingabe leicht?
Meine Berufung will ich dir gerne darstellen:
1 Menschen darauf aufmerksam zu machen, dass Jesus wirklich von den Toten auferstanden ist. Deshalb ist er unser Herr und Gott und alles, was er gesagt hat, Orientierung für unser Leben.
2 Menschen darauf aufmerksam machen, dass Jesus die Kirche gegründet hat, die uns auf unserem Lebensweg mit den Sakramenten begleitet und die „Gute Botschaft“ verkündet.
3 Christen darauf aufmerksam zu machen, dass sie in der Taufe verbunden und zur Einheit berufen sind. Dass sie ihre Kräfte für diese Einheit nutzen sollen und nicht zur Abgrenzung.
1 Menschen darauf aufmerksam zu machen, dass Jesus wirklich von den Toten auferstanden ist. Deshalb ist er unser Herr und Gott und alles, was er gesagt hat, Orientierung für unser Leben.
2 Menschen darauf aufmerksam machen, dass Jesus die Kirche gegründet hat, die uns auf unserem Lebensweg mit den Sakramenten begleitet und die „Gute Botschaft“ verkündet.
3 Christen darauf aufmerksam zu machen, dass sie in der Taufe verbunden und zur Einheit berufen sind. Dass sie ihre Kräfte für diese Einheit nutzen sollen und nicht zur Abgrenzung.
Wenn dich jemand bittet, deine Botschaft aus der Schrift oder aus dem Leben zu belegen, wie begründest du sie?
Ich spiele mal Priscilla:
1) gekreuzigt für uns, gestorben, begraben, am dritten Tag auferstanden .
Mir fehlt z.B. das Kreuz in deiner 1), denn Jesus hat uns mit seinem Blut erkauft und hat diese Wahrheit mit der Auferstehung belegt. So ist es kurz vollständig gesagt.
1. Petrus 1, 18 denn ihr wisst, dass ihr nicht mit vergänglichem Silber oder Gold erlöst seid von eurem nichtigen Wandel nach der Väter Weise, 19 sondern mit dem teuren Blut Christi als eines unschuldigen und unbefleckten Lammes. und 1. Kor 15,17.20-22
2) über das unterschiedliche Verständnis des Wortes Kirche hatten wir ja schon geschrieben. Wie könntest du es anders ausdrücken ohne das Wort Kirche. Die gute Botschaft ist ja die Versöhnung mit Gott. Für manche kann es wichtig sein, die Angstfreiheit zu erwähnen, denn Adams erste Aussage war nach dem Sündenfall war: ich versteckte mich, weil ich Angst hatte vor dir.
2Kor 5,20 So sind wir nun Botschafter an Christi statt, denn Gott ermahnt durch uns; so bitten wir nun an Christi statt: Lasst euch versöhnen mit Gott!
3) Die Taufe stellt die Verbindung mit Christi Tod und Auferstehung dar Röm 6,3-12 und die Verbindung mit dem Leib Christi, der Gemeinschaft der Glaubenden.
1. Kor 12,12-18 / 13 Denn wir sind durch einen Geist alle zu einem Leib getauft, wir seien Juden oder Griechen, Sklaven oder Freie, und sind alle mit einem Geist getränkt.
Zu 2) hatte ich meinen Mann gefragt, wie er das Wort Kirche versteht. Ohne Zögern kam die Antwort: Verein.
Durch die Verwendung des Wortes Kirche kann deine Botschaft sehr schräg aufgefasst werden. Auch das Wort Sakrament ist vielen Menschen unbekannt nach Inhalt und überhaupt. Dann wird nachgefragt und schon ist Christus Jesus aus dem Focus.
Durch die Verwendung des Wortes Kirche kann deine Botschaft sehr schräg aufgefasst werden.
So unterschiedlich sind die Sichtweisen…
Ich fände es schräg, wenn mir jemand mit seiner Meinung über Jesus kommt, ohne zu berücksichtigen oder auch nur zu erwähnen, was Kirche in 2000 Jahren dazu zu sagen hatte bzw. sich nicht einmal darüber im Klaren ist, dass er sein Wissen über Jesus der Kirche zu verdanken hat…
Raphael hat in einem Post Jesus Christus in die Mitte gerückt. Das ist:
Wer sich rühme, rühme sich des HERRN!
Es ist ein schmaler Grat in der Nachfolge, auf dem schmalen Weg Jesus zu bleiben.
Jedes "Jesus + das noch" macht den Weg schon breiter.
Jesus + nur in unserer Gemeinde ist Rettung
Jesus + Werke retten
Jesus + Katharsis retten
Jesus +..........
Jesus + Werke retten, las ich kürzlich. Nein. Die Werke zeigen die Rettung, die Geburt von oben
Ich sags mal so: die neue Geburt von oben im Glauben an Jesu Erlösung für mich schaltet die vorbereiteten Werke frei, in denen ich wandeln soll, seine Zeugin zu sein in der Kraft des Heiligen Geistes.
Schön, dass du es für dich so sehen kannst.
Ich bevorzuge es, den Weg zu gehen, den Jesus Christus gelegt hat, indem er seine Kirche gestiftet, mit Vollmacht ausgestattet und ihr den Heiligen Geist zugesagt hat, der sie zur Zeit und Stunde in alle Wahrheit und Klarheit führen würde.
Und diese Kirche bezeichnet Paulus als den Leib Christi. Wie der Glaube an Jesus Christus gehen soll, ohne seinen „Leib“, das kann ich heute nicht mehr verstehen. Die Kirche hat das Evangelium durch 2000 Jahre hindurch erhalten, uns nach über 300 Jahren gelebten Christentums die wundervolle Heilige Schrift beschert…
😀 Jetzt nimmst du die andere Bedeutung des Wortes Kirche. 😀
Ich verwende das Wort Kirche so gut wie nie, weil die Mistverständnisse damit vorprogrammiert sind. Gemeinde und Leib Christi ist für die Meisten verständlicher und dann verbinden die Hörer auch die entsprechenden Inhalte.
Jesus, Kreuz, Auferstehung, Rechtfertigung aus Glauben, Übertauchung durch den Heiligen Geist, Wandel im Geist, Bibellesen, Wachstum im Glauben (Vertrauen, Charakter, Geistesgaben).
Dein post auf das ich mich beziehe zeigt mir haargenau, dass du das Vorhandensein des Fundamentes bislang nicht in meinem Posts erkannt hast, weil du zwischen den Bedeutungen des Wortes Kirche hin und her springst und Gemeinde dem Evangelischen zuordnest.
Wenn du Menschen erreichen willst, dann ist Verständlichkeit eine Basisforderung. Musste ich mir auch sagen lassen und mir Frommsprech abgewöhnen.
Abgesehen davon gab es Schriften schon vor der Zusammenstellung des Kanons, die in den Gemeinden weitergereicht und gelesen wurden.
Veröffentlicht von: @deborah71Wenn du Menschen erreichen willst, dann ist Verständlichkeit eine Basisforderung.
Musste ich mir auch sagen lassen und mir Frommsprech abgewöhnen.
👍
Der Wurm muss dem Fisch schmecken und nicht umgekehrt.
Gerade beim Begriff Kirche springe ich nie, denn ich halte „Kirche“ für elementar… 😊
erzähl nich 😉
übrigens: wenn die ersten Gebote nicht am Sinai gegeben worden wären, wenn die jüdischen Schriftrollen nicht existiert hätten, wenn Jesus nicht gekommen wäre, wenn die Apostel nichts zum Aufschreiben gehabt hätten, hätte die installierte Staatskirche nichts zum Kanonisieren gehabt.
So müssten sie selbst dankbar sein für die Bewahrung der Informationen, statt sich einen Orden an die Brust zu heften.
wenn Jesus nicht gekommen wäre, wenn die Apostel nichts zum Aufschreiben gehabt hätten, hätte die installierte Staatskirche nichts zum Kanonisieren gehabt
Exakt.
Und dann haben das die Evangelisten und die Apostel aufgeschrieben. Danach hat es die Kirche 350 Jahre später kanonisiert, was nichts anderes bedeutet als aus dem Wust an vorhandenen und in Gottesdiensten verwendeten Schriften autoritativ das ausgewählt, was zukünftig Leitlinie sein sollte und für alle Christen weltweit bis heute ist…
Wie schön, dass der Heilige Geist durch die Kirche so wirkmächtig gehandelt hat… 🤗
Das hat einen guten Klang. Kirche lässt sich hier als Organisation mit den entsprechenden Ressourcen ebenso wie die zu Gott gehörenden Menschen verstehen ohne einen Konflikt auszuösen. Und die Ehre bekommt Gott-der Heilige Geist. 👍
Abgesehen davon gab es Schriften schon vor der Zusammenstellung des Kanons, die in den Gemeinden weitergereicht und gelesen wurden.
Das hat nie jemand anders behauptet! Die Kanonisierung bestand darin, aus den überbordend vielen Schriften kriteriengeleitet und autoritativ diejenigen auszuwählen, die dann später und bis in unsere Zeit für alle Christen verbindlich sein sollten.
Denn um 350 n. Chr. zirkulierten im gottesdienstlichen Leben neben den heutigen biblischen Texten weit über 100 nichtkanonische Schriften. Zu den bekanntesten und einflussreichsten Werken dieser Epoche gehören alternative Evangelien wie das Thomasevangelium, das Judasevangelium, das Philippusevangelium, das Petrusevangelium, das Evangelium der Maria, das Evangelium der Wahrheit, das Protoevangelium des Jakobus und das Kindheitsevangelium nach Thomas.
Ebenfalls weit verbreitet waren pseudepigraphische Erzählungen und Briefe, darunter die Paulusakten, die Petrusakten, die Johannesakten, der 3. Korintherbrief und der Brief an die Laodizener.
Ergänzt wurde diese Literatur durch visionäre Offenbarungen und frühe Gemeindeordnungen wie die Apokalypse des Petrus, die Apokalypse des Paulus, der Hirte des Hermas, die Didache, der Barnabasbrief, der 1. Clemensbrief und das Apokryphon des Johannes.
Die historische Kanonbildung zeigt, dass man heute bei einigen kanonisierten Schriften wie der Offenbarung oder dem Hebräerbrief Fragezeichen hinter die Auswahl setzen kann, während man sich bei hochgeschätzten, aber nichtkanonisierten Texten wie der Didache oder dem 1. Clemensbrief fragt, warum sie eigentlich nicht kanonisiert wurden.
Man wird deshalb sagen können, dass sich die Autorität des Bibelkanons letztlich nur durch die Autorität der Kirche begründen lässt, die diese Auswahl verbindlich festgelegt hat.
@holger-f Und diese Kirche bezeichnet Paulus als den Leib Christi. Wie der Glaube an Jesus Christus gehen soll, ohne seinen „Leib“, das kann ich heute nicht mehr verstehen.
Es kommt drauf an, wie man den Begriff "Kirche" versteht. (Als Gebäude klammere ich jetzt mal aus)
Es kann eine Institution sein: RKK, EKD, Baptisten, Methodisten, ...
Es kann aber auch die Gemeinschaft aller Gläubigen sein, die durch das unsichtbare Band der Wiedergeburt miteinander verbunden sind. Und das verstehe ich dann als Leib Christi - egal aus welcher Denomination bzw. zu welcher Institution gehörend.
Die Kirche hat das Evangelium durch 2000 Jahre hindurch erhalten, uns nach über 300 Jahren gelebten Christentums die wundervolle Heilige Schrift beschert…
Die Kirche als Leib Christi - ja! Wenn Du aber unter Kirche die RKK siehst, muss ich im Blick auf die Geschichte widersprechen. Sicher hat auch sie ihren Beitrag zum Erhalt des Evangeliums geleistet. Aber es gab viele Zeitpunkte, wo sie vom Evangelium abkam und diejenigen, die eine Rückbesinnung auf das Evangelium einforderten, grausam verfolgte. Aber Gott drang immer wieder durch, auch durch Glieder am Leib Christi, die sich gegen die RKK stellten - oder die RKK gegen sie.
Es kann eine Institution sein: RKK, EKD, Baptisten, Methodisten, ...
In Bezug auf die Kanonisierung der Schriften können die EKD, die Baptisten und die Methodisten… nicht gemeint sein… 😅
Ansonsten gibt es nur die eine, heilige, katholische und apostolische Kirche, die uns im Apostolicum als zu glauben aufgegeben ist.
Und da im Apostolicum „katholisch“ (alle Zeiten und Kulturen umfassend) klein geschrieben ist, ist auch klar, dass alle gemeint sind, die durch den Glauben an den einen Herrn und die eine Taufe miteinander verbunden sind…
Dass die Einheit der Kirche nicht sichtbarer ist, ist der Jetztzustand. Das muss nicht so bleiben.
Jedenfalls nimmt Jesus die Einheit seiner Kirche so wichtig, dass er im Hohepriesterlichen Gebet ausdrücklich darum bittet und er Petrus diesen Einheitsdienst übertragen hat: „Weide meine Schafe, weide meine Lämmer…“ 😃
Jesus + Werke retten, las ich kürzlich.
Was hast du denn da genau gelesen?
Da hätte ich gerne das genaue Zitat und die Quelle! 🤔👓🙈
och nö..... die vielen posts lese ich jetzt nicht in drei Threads nach. Ich meine es war bei der Erwähnung dieses Rechtfertigungspapiers.
Da war so eine unklare Formulierung, die verwischte, dass die Ewigkeit im Christen mit der Geburt von oben beginnt. An anderer Stelle wurde das aber klar ausgedrückt: Ewigkeit beginnt im Herzen bei der Geburt von oben.
Ich bin ziemlich sicher, dass hier niemand behauptet hat, er werde durch Werke gerettet. Es gibt auch keine Konfession, die das in ihrem Portfolio hat…
Es gibt lediglich den einen oder die andere Schreiber:in, der/ die das immer wieder behauptet. Durch wiederholtes Behaupten wird aber das Behauptete nicht richtiger… 😅
Das ist eines der schönen Bilder für den Beginn des Christentums. Dass der Mensch durch den Heiligen Geist erhoben wird, von Christus aufgerichtet und vom Vater ergriffen wird.
Darin gibt es für mich so viele Bilder...
Der Vater ergreift den Menschen und zieht ihn zu Christus, der den gekrümmten Menschen aufrichtet und ihn in die Gemeinschaft des Heiligen Geistes aufnimmt.
Bist du auch ein empathischer Bildermensch? d.h. du liest etwas oder kommst in einem Raum oder begegnest jemand und du nimmst sofort die Stimmung wahr.
Im Gegensatz dazu sieht der Zahlenmensch sofort die Anzahl der Stühle in einem Raum, verschiedene Socken an einer Person ..lebt also sachbezogen.
@deborah71 Bei mir ist das glaube ich unterschiedlich. Manchmal habe ich zu Situationen Bilder oder zu bestimmten Erfahrungen oder Ideen. Das ist aber nicht in jedem Fall so. Ich bin wohl derjenige, der in den bestuhlten Raum reinkommt, mich wundere, warum die Leute so weit voneinander entfernt sitzen und einen Turm aus den Stühlen baue. Jetzt mal übertrieben.
@deborah71 Kann man vielleicht so sagen. Auf jeden Fall würde ich die Anwesenden noch eine Rechnung wegen fehlender Auslastung schreiben. =)
Ich sags mal so: die neue Geburt von oben im Glauben an Jesu Erlösung für mich schaltet die vorbereiteten Werke frei, in denen ich wandeln soll
Gott schaltet vorbereitete Werke frei, in denen wir wandeln sollen?? Darunter kann ich mir nichts vorstellen…
Ich würde das vielmehr so sehen:
Wir sind keine Marionetten, die an irgendwelchen göttlichen Fäden hängen, keine Roboter, die von Gott vorprogrammiert wurden.
Wir sind als Ebenbilder Gottes geschaffen, mit freiem Willen und Schöpfungskraft ausgestattet, mit Gewissen und Verstand beschenkt, die wir nutzen und immer weiter heiligen sollten.
Wir müssen unseren Glauben auf Christus setzen, unsere Sünden bereuen und Buße tun, uns taufen lassen, unseren Glauben mit guten Werken leben, dem Evangelium folgen und ihm bis zum Ende treu sein.
Aber vielleicht gibt es da zwischen uns ja nur einen Unterschied in der Ausdrucksweise und Denkvorstellung…
Was sind für dich gute Werke?
Ich bezog mich auf:
Die guten Werke, die Gott vorbereitet hat, sind alles die Aufgaben, die du nicht aus eigener Kraft bewirken kannst: Vertrauen entgegen jeder Wahrscheinlichkeit, Heilungen, Zeichen, Wunder, Befreiung. Übernatürliche Geduld und Ausdauer. Vergebung gewähren, wo sie unmöglich scheint, Jesu Zeuge bleiben im Angesicht des Märtyrertodes.
Die guten Werke, die Gott vorbereitet hat, sind alles die Aufgaben, die du nicht aus eigener Kraft bewirken kannst: Vertrauen entgegen jeder Wahrscheinlichkeit, Heilungen, Zeichen, Wunder, Befreiung. Übernatürliche Geduld und Ausdauer. Vergebung gewähren, wo sie unmöglich scheint, Jesu Zeuge bleiben im Angesicht des Märtyrertodes.
Ich kann dir wieder nicht ganz folgen... „Gute Werke“ sollen das sein, was ich „nicht bewirken“ kann?? Das ist doch - folge ich dem gängigen Sprachgebrauch- ziemlich widersprüchlich!
Für mich sind „gute Werke“ genau das, was ich bewirken kann, für das ich mich frei entscheide und was Jesus von mir erwarten darf.
„Gute Werke“ sind biblischerseits z.B. Hungrige speisen, Durstigen zu trinken geben, Fremde aufnehmen, Nackte kleiden, Kranke pflegen, Gefangene besuchen, Armen helfen, Witwen und Waisen schützen, Frieden stiften, Vergebung gewähren, Wahrheit reden, Gerechtigkeit üben, Barmherzigkeit zeigen, Schwache verteidigen, Trost spenden, Gott lieben, den Nächsten lieben, das Evangelium verkündigen, füreinander beten…
Die Kirche bringt das besser auf den Punkt und unterscheidet 7 leibliche und 7 geistliche Werke:
Ich kann dir wieder nicht ganz folgen... „Gute Werke“ sollen das sein, was ich „nicht bewirken“ kann??
Du hast einen wesentlichen Teil nicht mitzitiert: aus eigener Kraft!
Kannst du aus eigener Kraft heilen? Kannst du aus eigener Kraft Tote auferwecken? Kannst du aus eigener Kraft Tote auferwecken? Kannst du dich aus eigener Kraft für Jesus töten lassen (Märtyrer bedeutet Zeuge sein) ?
Kannst du aus eigener Kraft heilen? Kannst du aus eigener Kraft Tote auferwecken? Kannst du aus eigener Kraft Tote auferwecken? Kannst du dich aus eigener Kraft für Jesus töten lassen (Märtyrer bedeutet Zeuge sein) ?
Darauf habe ich mich doch gar nicht bezogen!? Das, worauf ich mich bezogen habe, habe ich auch zitiert!
Veröffentlicht von: @deborah71Zu 2) hatte ich meinen Mann gefragt, wie er das Wort Kirche versteht.
Ohne Zögern kam die Antwort: Verein.
👍
Durch die Verwendung des Wortes Kirche kann deine Botschaft sehr schräg aufgefasst werden.
Auch das Wort Sakrament ist vielen Menschen unbekannt nach Inhalt und überhaupt.
Dann wird nachgefragt und schon ist Christus Jesus aus dem Focus.
Das sind meine Gedanken schon die ganze Zeit über.
Viel zu viel Kirche und viel zu wenig persönliches 'Zeugnis'.
Naja, im Forum Theologie ist persönliches Zeugnis nicht der Mittelpunkt.
Jetzt sind wir wohl an der Stelle, wie übersetze ich die Basislehre des Evangeliums, dass der geneigte Hörer sie versteht und angeprochen ist.
Denn holger-f hat eindeutig eine missionarische Ader. Das ist gut und ausbaufähig > Notwendigkeit)
Denn holger-f hat eindeutig eine missionarische Ader.
Schön, dass hier „über“ mich geredet wird. 🥳
Da ihr schon Christen seid, müsst ihr nicht missioniert werden. 😅
„Ihr aber seid ein auserwähltes Geschlecht, ein königliches Priestertum, ein heiliges Volk, ein Volk des Eigentums, dass ihr verkündigen sollt die Wohltaten dessen, der euch berufen hat aus der Finsternis in sein wunderbares Licht.“ (1. Petrus 2,9)
Viel zu viel Kirche und viel zu wenig persönliches 'Zeugnis'.
Kann man das so trennen? Die Kirche wurde von Gott gestiftet und ist der Leib Christi. Ist sie nicht Gottes Werk, das Gott für uns getan hat, damit wir in ihm gerettet sind? Kann man über dieses Geschenk der Rettung nicht immer wieder sprechen?
Veröffentlicht von: @rafaelViel zu viel Kirche und viel zu wenig persönliches 'Zeugnis'.
Kann man das so trennen? Die Kirche wurde von Gott gestiftet und ist der Leib Christi.
Ist sie nicht Gottes Werk, das Gott für uns getan hat, damit wir in ihm gerettet sind?
Kann man über dieses Geschenk der Rettung nicht immer wieder sprechen?
Mein persönlicher Glaube hat sehr wenig mit der Institution Kirche zu tun.
Wenn ich Kirche sage, meine ich was im NT bezeugt ist und was Christentum ganz wesentlich von allen Religionen unterscheidet. Warum Du jetzt das Wort Institution noch eingeschoben hast, weiß ich nicht. Es verzerrt die ursprüngliche Aussage. Das Institutionelle ist besonders ein deutsches Problem, in anderen Ländern suchst Du Körperschaften des öffentlichen Rechts vergeblich.
Kirche ist für mich die Gemeinschaft aller Gläubigen, der Leib Christi.
Und da beziehe ich alle ein, die Jesus als ihren Herrn und Erlöser angenommen haben.
Ich kann mir gut vorstellen, dass noch eine Zeit kommen wird, wo es nur noch darum gehen wird. Und alles von Menschen erdachte wird hinfällig werden. Es geht nur noch um Christus. Weil die Welt Ihn allein nötig hat. Und weil der Kampf gegen Seine Wahrheit deutlich an Fahrt zugenommen haben wird.
Jesus sagte zur Frau am Brunnen, dass es eine Zeit geben werde, wo im Geist und in Wahrheit angebetet werden würde.
Manchmal scheint es mir, dass es aus dem Bewusstsein einiger gefallen ist, dass diese Anbetung in Geist und Wahrheit Weite und Freiheit beinhaltet. Weil Jesus allein Ursprung, Ziel, Zentrum und Sinn von allem ist.
Just my two Cents…
Mir ist noch ein Reiseerlebnis mit Engeln eingefallen.
Wir waren in Kappadozien (Avanos Richtung Westen) unterwegs und wollten nach Yalvac. Das ist Antiochien in Pisidien. Der Reiseleiter kam beim Abendessen mit ernstem Gesicht: Es ist ein Schneesturm angesagt, wir haben auf der Strecke noch einen Pass zu bewältigen und nur Sommerreifen auf dem Kleinbus (Dolmusch). Von Konya aus müssen wir runter ans Mittelmeer. Yalvac muss ausfallen.
Bis kurz vor dem Pass war alles gut bei Sultanhani. Dann setzte dicker nasser Schnee ein. Auf zwei Antriebsräder kamen Schneeketten und dann schlingerten wir vorsichtig über den Pass. An einer sehr geneigten Rechtskurve kam uns ein LKW (Sommerreifen) entgegen gerutscht und es sah aus, als ob er uns an die Felswand drücken würde. Der Reiseleiter liess seine Perlenkette kreisen, die älteren Männer murmelten Gebete, der junge Mann steckte seine Nase in die Apostelgeschichte, um nicht die Bedrohung zu sehen, mein Impuls war ganz leiser gesungener Lobpreis. Dann öffnete sich ein inneres Bild. Ich sah eine Feuerstelle mit hellen Flammen vor mir, die Umrisse des Busses und aussen 6 hellblaue Balken wie Abstandshalter: zwei rechts, zwei links, einer vorne, einer hinten. Diesmal war die Aufgabe der Engel sichtbar: Abstandshalter.
Der LKW wäre zuerst in den Fahrer oder mich gerutscht. Aber er blieb langsam und geriet erst hinter uns an die Felswand. Nachdem die Gefahr vorbei wahr, verschwand auch das innere Bild.
Gott sei Dank für die Bewahrung.
"manchmal brauchst du einen Engel." Siegfried Fietz
............danke für deine weise und einfache Antwort. Ja ich bin auch dankbar für die
göttlichen Engel, aber auch für die "menschlichen Engel.
Und das wir auch hier im Forum gegenseitig Engel menschliche Engel sein dürfen.
Selbst durfte ich auch schon die Hilfe von menschlichen Engeln erfahren.
liebe Grüße,
(ob mein Hund ein Hundeengel ist........)
Das Engel Diener Gottes sind darüber ist man sich wohl einig.
Katholiken und Orthodoxe bitten Engel direkt um Fürbitte und feiern Feste für sie;
Ob man dem Engel als Boten Gebete übergibt damit dieser sie zu Gott bringt?
Paulus schreibt,
Denn es ist ein Gott und ein Mittler zwischen Gott und den Menschen, nämlich der Mensch Christus Jesus.“
„Lasst euch den Siegespreis von niemandem nehmen, der sich gefällt in falscher Demut und Verehrung von Engelnund sich dessen rühmt, was er geschaut hat, und ohne Grund aufgeblasen ist in seinem fleischlichen Sinn.
Ich sehe keinen Grund warum man Engel um was bitten soll (Hilfe, Beistand und Fürsprache).
Ich bin für Jesus als Mittler zwischen Gott und den Menschen….
Ich bin für Jesus als Mittler zwischen Gott und den Menschen….
Dem stimme ich uneingeschränkt zu.
Ob man dem Engel als Boten Gebete übergibt damit dieser sie zu Gott bringt?
In Offenbarung 8,3-4 bringen Engel Gebete vor Gott. Was sind das für Gebete?
Das sind wohl diese:
Ich sehe keinen Grund warum man Engel um was bitten soll (Hilfe, Beistand und Fürsprache).
Von „sollen“ würde ich auch nicht sprechen. Die Frage wäre, ob es möglich ist. Das ist vergleichbar mit der Frage, ob Heilige um Fürsprache gebeten werden können oder nicht. Den Dissens zwischen Katholizismus und Protestantismus kennen wir beide und werden ihn hier nicht lösen können…
Mir geht es in diesem Thread auch hauptsächlich darum, einen Überblick zu bekommen, ob und in welcher Weise die Engelwelt in den christlichen Kirchen/ Gemeinden überhaupt noch eine Rolle spielt. Ich selbst komme ursprünglich aus einer Freikirche, in der regelmäßig um „Engelschutz“ gebetet wurde, darüber hinaus habe ich von Engeln kaum etwas gehört.
Interessanterweise haben ja ausgerechnet die Esoteriker das Thema für sich entdeckt und in deren Händen scheint mir das Thema nicht gut aufgehoben zu sein…
Im Henoch-Thread habe ich von mir gelesene Literatur gepostest. Jeder beschreibt einen bestimmten Aspekt. Heiser habe ich noch nicht fertig gelesen. Über Heisers Ausführungen kann dir Arcangel Infos geben. Fruchtenbaum erklärt nicht nur Engel, sondern auch Wirkweisen von dämonen und die Schliche Satans, Capps geht auf den Bereich Diener der Heiligen ein.
Das wäre eine Ergänzung zu Michael Heiser, The unseen Realm, Arnold Fruchtenbaum, Ha Malachim - Das Reich der Engel, Charles Capps, Der Dienst der Engel
Hast du selbst schonmal Engel gesehen, erfahren oder geträumt?
Veröffentlicht von: @holger-fMir geht es in diesem Thread auch hauptsächlich darum, einen Überblick zu bekommen, ob und in welcher Weise die Engelwelt in den christlichen Kirchen/ Gemeinden überhaupt noch eine Rolle spielt. Ich selbst komme ursprünglich aus einer Freikirche, in der regelmäßig um „Engelschutz“ gebetet wurde, darüber hinaus habe ich von Engeln kaum etwas gehört.
Interessanterweise haben ja ausgerechnet die Esoteriker das Thema für sich entdeckt und in deren Händen scheint mir das Thema nicht gut aufgehoben zu sein…
Engel spielen in den mir bekannten Freikirchen einschließlich "meiner" Gemeinde praktisch keine Rolle, außer dass ab und zu mal jemand nach dem Lobpreis nach vorne kommt und von einem "Eindruck" berichtet, er oder sie habe Engel gesehen, die schützend um die Gemeide herumstehen.
Wenn man den Begriff "Engel" weiter fasst und nicht nur auf unsichtbare Wesen bezieht, sondern auch auf Menschen, die als "Engel" (Boten Gottes) fungieren, dann glaube ich auch schon "Engelbegegnungen" gehabt zu haben: Menschen, die im rechten Moment plötzlich aufgetaucht sind, mir geholfen haben, und die danach genauso plötzlich und unauffindbar wieder verschwanden, was dann immer ein wenig "mysteriös" ist...
Mit welcher Art von "Engeln" Esoteriker in Verbindung sind, will ich lieber gar nicht wissen. Aber es ist natürlich nicht ausgeschlossen, dass auch sie von Engeln Gottes begleitet werden, nur geben die sich ja meistens nicht zu erkennen und halten sich im Hintergrund.
Interessanterweise haben ja ausgerechnet die Esoteriker das Thema für sich entdeckt und in deren Händen scheint mir das Thema nicht gut aufgehoben zu sein…
👍
Andererseits glauben ja viele an Engel, Geister, Dämonen. Müssen nicht unbedingt Esoteriker sein. Ist auch viel Aberglaube und romantischer Kitsch (letzteres in Bezug auf Engel) dabei…
Laut Bibel gibt es Engel. Die Gott dienen. Seinen Willen ausführen. Und die Gott auch abkommandiert 😉 hat, den Menschen zu helfen und sie zu schützen.
Die Gegenseite ist die, die eigentlich bereits verloren hat, obwohl sie so tut, als wäre es anders. Die arbeitet gegen Gott.
Als Christin darf ich darauf vertrauen, dass Gott für mich sorgt, dass alles, was mir geschieht, mir zum Besten dient. Wenn ich noch den Blick dafür habe/bekomme, sehen zu dürfen, wie Seine Engel mich bewahrt haben, mich beschützen, ist das Gnade.
Irgendwann mal beim Radfahren vor einigen Jahren, „wusste“ ich plötzlich, dass das, was ich mit meinen Augen sehe, nur ein Teil der Realität ist, dass es daneben die geistliche Welt mit ihren Kämpfen gibt und alles in einem viel größeren Kontext steht. Über allem der endgültige Sieg Gottes, der mit Jesu Tod eingeläutet und durch Seine Auferstehung öffentlich gezeigt wurde.
Den Esoterikern möchte ich sagen, dass nicht Engel retten oder beschützen. Nur Gott kann das. Und wenn Engel eingreifen, tun sie das auf Gottes Geheiß. Vielleicht, weil dieser Mensch noch eine Chance haben soll, sich Jesus hinzugeben und Erlösung erfahren darf.
„Lasst euch den Siegespreis von niemandem nehmen, der sich gefällt in falscher Demut und Verehrung von Engelnund sich dessen rühmt, was er geschaut hat, und ohne Grund aufgeblasen ist in seinem fleischlichen Sinn.
Du zitierst Kolosser 2,18, wo jede abgöttische Engelverehrung untersagt ist, was auch in der Katholischen Kirche so gesehen wird. Da es dort das Gebet um die Fürbitte der Schutzengel gibt, habe ich im KKK diesbezüglich nochmal nachgeschlagen:
Die Engel werden als personale Wesen (KKK 330) beschrieben, die den Menschen von der Kindheit bis zum Tod schützend und bittend begleiten (KKK 336). Da ihr Handeln rein christozentrisch ist (KKK 331) und sie als Christi Diener seinen Willen ausführen (KKK 329), wird der Schutzengel nicht als eigener Heilsbringer angerufen, sondern als von Gott gesandtes Geschöpf, das völlig auf Jesus Christus ausgerichtet ist…
Das nur zur Erläuterung…
Interressantes Thema vorallem weil du auch die Orthodoxie ansprichst. Dort spielen ja Schutzengel, welcher jeder Gläubige bei der Taufe erhällt eine zentrale Rolle des Glaubenslebens.
Sowohl im Alten als auch im Neuen Testament haben sie eine fundamentale Bedeutung. Im AT führen sie Abraham, weisen Mose den Weg, retten Daniel aus der Löwengrube uvam.
Was aber diesen Satz hier betrifft, ist es wichtig, dass du zwischen den Engeln Gottes und dem Engel Gottes unterscheidest. Den der Unterschied ist fundamental.
Grundsätzlich ist ein Engel keine Onthologische sonder eine funktionale Bezeichnung, das griechische Angelos und das hebräische Malak meint schlicht Bote und das können auch Menschen sein.
Das heist wir sind die Engel Gottes hier auf Erden, nun gibt es auch himmlische Wesen (Elohime) welche als Engel tätig sind. Wenn man der orthodoxie bemüht, dann ist natürlich auch das Thema Theosis in diesem Themen Kreis. Denn die Gläubigen werden nach ihrem physischen Tod teil des himmlischen Rates Gottes sie werden zu Elohime, und können dann auch die Funktion von Engeln übernehmen. Es ist dann analog aber nicht gleich dem römischen Heiligen Verständiss.
Wärend ich durchaus die Vorstellung teile, dass wir nach unserem Tod zu Elohime werden und teil des Göttlichen Rates werden, teile ich nicht die Meinung, dass hier ein Signifikanter austausch zwischen den auf der Erde Lebenden und im Reich Gottes Lebenden Menschen stattfindet.
Schutzengel haben also durchaus ihre Rolle aber diese ist nicht Tragend.
Kannst du noch einmal drei oder vier Sätze über „den Engel des Herrn“ schreiben? Das ist ja ein eher unbekanntes Thema. Bisher habe ich dich so verstanden, dass der Ausdruck auf Jesus im AT hinweist. Ist das korrekt?
"Der Engel des HERRN (der Engel YHWH's)" ist eine bezeichnung, für YHWH selbst. Es gibt ja unzählige episoden im AT wo YHWH (der HERR) physisch interagiert und wo zwei YHWH figuren in der Szene sind. Exemplarisch die Geschichte in Genesis Kapitel 19 wo YHWH zu Abraham kommt vers 23 und 24 steht dann folgendes.
Als die Sonne über dem Land aufgegangen und Lot in Zoar angekommen war, ließ YHWH auf Sodom und Gomorra Schwefel und Feuer regnen, von YHWH, vom Himmel herab. (Einheitsübersetzung)
Also einmal ist YHWH phyisch Präsent und spricht mit Abraham und gleichzeitig ist YHWH im Himmel.
Stellen wie diese uvm haben dazu geführt, dass die Juden zur Zeit Jesu ein bintarisches Gottesverständiss hatten. Der unsichtbare unahbare YHWH im Himmel und der physisch präsente YHWH der den Menschen begegnet.
Der Engel YHWH's ist nun eine Persona in der YHWH den Menschen begegnet. Jesus sagt nun selbst das nimand den Vater gesehen hat ausser ihm. Deshalb der Schluss das der Engel YHWH's Jesus ist, genauso wie in allen anderen Szenen im AT in denen Menschen Gott gesehen haben dies Jesus war.
Veröffentlicht von: @holger-f3 Wie viel Raum darf das „Geheimnisvolle“ und die unsichtbare Welt im „modernen“ Glauben noch haben?
Meiner Meinung nach: Viel. Das Geheimnisvolle, Unsichtbare gehört auf jeden Fall zum Glauben dazu, ist fester Bestandteil, finde ich:)
Abgesehen von dem biblischen - dort spielen sie ja auch eine wichtige Rolle: Ich glaube durchaus an (Schutz-) Engel; es gibt schon viele Situationen, wo man hinterher das Gefühl hatte, man war beschützt & bewahrt...
Ich bin auch ein ganz, ganz großer Fan von Darstellungen von Engeln - Bildern, Figuren usw. - in der Kunst! Das mal ganz am Rande.
Meine persönliche Haltung zu Engeln ist aktuell folgende: Sich einen Himmel vorzustellen, in dem Gott-Vater auf einem Thron thront und neben ihm sein Sohn sitzt, und dass ansonsten der Himmel völlig leer ist, erscheint mir unattraktiv und unbiblisch…
Insofern bin ich ebenfalls ein „Fan“ der Engelwelt. Biblisch ist das gut belegt und überaus inspirierend…
@holger-f Ja, Engel sind ganz klar biblisch, zudem gibt es sie in so vielen Religionen & in vielen Glaubensrichtungen!
Zum ersten Absatz: Geht mir auch so. Bereits die Erde ist ja schon voller Vielfalt, Pflanzen, Bäume, Tiere.....
Warum sollte es dann gerade im Himmel "karger" sein? Würde für mich persönlich auch keinen Sinn ergeben 😉