Straft Gott?
Hallo zusammen,
Dass Gott in der Bibel AT straft, ist mir bekannt.
Was mir aber letztens aufgefallen ist, ist dass Jesus nie von Strafe gesprochen hat. Sehr ihr das auch so oder interpretiere ich da was?
Es gibt Konsequenzen von etwas, auch bei Jesus, also zB im Sinne von nicht ausreichend vorbereitet sein oder keinen Glauben haben oder ähnliches. Aber nie straft er. Und da wir ja Gott in ihm sehen, würde das ja heissen, dass Gott auch nie straft.
Kann ich jetzt also getrost alle jene Stellen ignorieren, die von Strafe reden? Ich meine schon…
Was meint ihr?
@stern Wenn man sich die Welt heute ansieht, dann sieht es nicht danach aus, als ob Gott strafen würde.
Das Gegenteil ist der Fall: Wir können die Erde ruinieren, Peter Thiel oder Elon Musk können sich als Gottheit aufspielen, wir können Völker- und Massenmorde begehen usw., aber es gibt keine Konsequenzen.
Die Konsequenzen dafür, daß die bösesten Exemplare unter uns machen dürfen was sie wollen sind jedenfalls schlimmer als es der eine oder andere rechtzeitige Blitzschlag sein könnte.
Und manchmal frage ich mich, ob da nicht auch eine Grausamkeit Gottes drin ist. Also ob der Verzicht darauf, die wirklich schlimmsten rechtzeitig zu strafen, eigentlich keine Güte und Nettigkeit ist.
Wenn in der Grundausbildung der US Army der Drill Sergeant die Geduld mit einem einzelnen Rekruten verliert, dann müssen ALLE Liegestütze machen. Das schweißt auf eine merkwürdige Art zusammen. Irgendwann helfen die geschickteren den ganz unbeholfenen, nur damit es keine weitere Kollektivstrafe gibt.
Übrigens verliert die AfD gerade ihren Reiz. Im Aufwind sind Grüne und Linke.
Solange die CDU noch allen erzählen konnte, daß die anderen faul sind, die anderen alle Schmarotzer sind, und Strafe verdient haben, brauchte die AfD nur noch im Liegestuhl zu sitzten und die Ernte einzufahren. Erstmal hat die nach-unten-Treterei der CDU für die ungeahnten AfD-Höhenflüge gesorgt.
Aber jetzt, wo langsam alle merken, daß ja doch auch sie selbst gemeint sind, also jetzt wo so langsam alle unter dieser Politik leiden, beginnt sich das Klima zu drehen.
Und manchmal frage ich mich, ob da nicht auch eine Grausamkeit Gottes drin ist. Also ob der Verzicht darauf, die wirklich schlimmsten rechtzeitig zu strafen, eigentlich keine Güte und Nettigkeit ist.
Wenn in der Grundausbildung der US Army der Drill Sergeant die Geduld mit einem einzelnen Rekruten verliert, dann müssen ALLE Liegestütze machen. Das schweißt auf eine merkwürdige Art zusammen. Irgendwann helfen die geschickteren den ganz unbeholfenen, nur damit es keine weitere Kollektivstrafe gibt.
Ich finde diese Gedanken zwar nachvollziehbar, aber sie tauchen Gott in ein Licht, das ihm nicht gerecht wird, denke ich.
Es ist relativ offensichtlich, dass die Erde hier einfach ein Spielplatz ist…und wir im Prinzip machen können was wir wollen.
Und ich weiss nicht, in wieweit da Gottes Einfluss eine Rolle spielt. Vermutlich schon, aber eben nicht so, wie wir uns das denken oder wünschen, mit Blitzschlag und Feuer vom Himmel, um Böses zu verhindern.
Ist Gott eine KI?
@stern Strafe assoziiere ich immer mit Sanktionierung, weil Strafen niemals unbegrenzt sind. Meines Wissens geht es im Ersten Testament um einen "Tun-Ergeben-Zusammenhang". Handlungen wohnen Konsequenzen inne und auf die weist Gott hin. Die Konsequenzen werden nicht zurückgenommen, sondern werden Teil der geschichtlichen Abläufe, bis es zu einem gegenteiligen Handeln kommt.
Die Konsequenzen werden nicht zurückgenommen, sondern werden Teil der geschichtlichen Abläufe, bis es zu einem gegenteiligen Handeln kommt.
Genau.
Und im NT sehe ich das komplette Wegfallen von Strafe durch den Neues Bund.
Es gibt wohl Konsequenzen, die sind aber meines Erachtens selbstgemacht.
Da denke ich an zB an Jesus Ausspruch, wenn er sagt: „Deine Sünden sind dir vergeben, gehe hin in Frieden. Aber sündige hinfort nicht mehr, damit dir nicht schlimmeres widerfährt.“
Da sagt er nicht: damit Gott dich nicht für deine Sünden straft. Es ist neutral formuliert.
@stern Ich finde das NT schon recht hart. In vielen Punkten hat es sogar die Ansprüche noch verschärft. Ich denke an die "Ihr habt gehört, dass.... ich aber sage Euch..." Insgesamt finde ich im NT die Hölle von Jesus häufig erwähnt. Paulus ist auch wenig zurückhaltend, einfach mal exemplarisch zitiert:
28 Wenn jemand das Gesetz des Mose missachtet, muss er sterben ohne Erbarmen auf zwei oder drei Zeugen hin. 29 Eine wie viel härtere Strafe, meint ihr, wird der verdienen, der den Sohn Gottes mit Füßen tritt und das Blut des Bundes für unrein hält, durch das er doch geheiligt wurde, und den Geist der Gnade schmäht? 30 Denn wir kennen den, der gesagt hat: »Die Rache ist mein, ich will vergelten«, und wiederum: »Der Herr wird sein Volk richten.« 31 Schrecklich ist’s, in die Hände des lebendigen Gottes zu fallen. (Hebr 10,28-31)
Ich finde das NT schon recht hart. In vielen Punkten hat es sogar die Ansprüche noch verschärft.
Ja, das sehe ich schon auch so.
Aber ich sehe in dem Bild, das Jesus von Gott zeichnet, keine Tendenz mehr, irgendwelche Strafen zu verhängen.
Zum Beispiel an dieser Stelle:
„Wer unrecht tut, tue noch unrecht, und wer unrein ist, verunreinige sich noch".
Offenbarung 22,11
das heisst doch soviel wie: macht jeder eben das was er will bis zum jüngsten Tag. Gott wird ihn nicht daran hindern oder eingreifen.
Vielleicht fällt Strafe im Neuen Testament nicht völlig weg. Sondern wird auf “später“ verschoben. Durch den Neuen Bund im NT hat eine „Reset“ stattgefunden, vielleicht ähnlich wie nach dem Sintflut. „Neues Spiel, neue Runde, neue Chancen“. Die Vergebung der Sünden wurde allen Mitspielern pauschal verschenkt. Wir haben jetzt ganz viel Zeit, uns zu entscheiden, dieses Geschenk anzunehmen oder nicht. Und dürfen dabei sogar viele, viele Male Fehlentscheidungen treffen und machen und nachher trotzdem immer wieder zu Jesus zurückkehren.
Aber irgendwann ist dann trotzdem fertig. Dies sagt auch das Neue Testament. Es wird am Ende im Sinne der Gerechtigkeit „gerichtet“. Dies wird nicht unsere, aber Gottes Gerechtigkeit sein. Und darüber dürfen wir uns freuen. Denn ich glaube, wie du, dass Gott seine Menschen unendlich lieb hat.
Ich fand noch Folgendes auf erf.de:
“Ob durch direktes Strafen im Alten Testament oder durch die Warnung vor dem „kommenden Zorn“ im Neuen Testament: Gottes Zorn und sein Strafen zielen immer darauf ab, den Menschen von falschen Wegen wegzuziehen und ihn zurück in seine Gemeinschaft zu bringen (Jeremia 36,7; Lukas 5,32; 2. Korinther 5,20). Gottes ursprünglicher Plan mit dem Menschen war eine Beziehung und ein Zusammenleben in Frieden (1. Mose 1,26f).
Kann seine Strafe nicht zugleich ein Akt der Befreiung sein? Denn Gott machte mit seinem Eingreifen dem Leid und der Ungerechtigkeit ein Ende. Andere Bibelstellen bestätigen, dass Gott stets dann eingreift, wenn er Ungerechtigkeit sieht, durch die sich der Mensch selbst zerstört.
Gott wird beispielsweise zornig, wenn der Stärkere den Schwächeren ausnutzt (2. Mose 22,21-23), jemand sich gleichgültig gegenüber seinem leidenden Mitmenschen verhält (Markus 3,1-6) oder aus Eigennutz tötet und betrügt (2. Samuel 11-12). Sprich: Wenn Menschen ihre Überlegenheit benutzen, um sich selbst einen Vorteil zu verschaffen. Gott tritt dann für die Leidtragenden, Schwachen und Ausgegrenzten der Gesellschaft ein. „
Aber irgendwann ist dann trotzdem fertig. Dies sagt auch das Neue Testament. Es wird am Ende im Sinne der Gerechtigkeit „gerichtet“.
ja, so verstehe ich das auch
Kann seine Strafe nicht zugleich ein Akt der Befreiung sein? Denn Gott machte mit seinem Eingreifen dem Leid und der Ungerechtigkeit ein Ende. Andere Bibelstellen bestätigen, dass Gott stets dann eingreift, wenn er Ungerechtigkeit sieht, durch die sich der Mensch selbst zerstört.
Da würde ich zwischen Eingreifen und Strafen unterscheiden.
Eine Strafe zieht mich nicht notwendigerweise zu Gott zurück.
Wenn ich in Not bin und mich an Gott wende und Hilfe erfahre oder Gott suche und dann finde, das ist befreiend. Auch der Liebe wegen, die dann auf diesem Weg wiedergefunden wird.
Wenn Menschen ihre Überlegenheit benutzen, um sich selbst einen Vorteil zu verschaffen. Gott tritt dann für die Leidtragenden, Schwachen und Ausgegrenzten der Gesellschaft ein
Das lese ich so in der Bibel hauptsächlich im AT. Im NT lese ich, dass wir uns um die Ausgegrenzten und Schwachen kümmern sollen.
Wobei ich insgesamt deine Ansicht teile: Gottes Handeln zielt darauf ab, den Menschen zum Umkehren zu bewegen.
@stern Und im NT sehe ich das komplette Wegfallen von Strafe durch den Neues Bund.
Paulus schreibt in Bezug auf unwürdige Einnahme des Abendmahls:
1. Kor. 11 (30) Darum sind auch viele Schwache und Kranke und eine beträchtliche Anzahl sind entschlafen. (31) Denn wenn wir uns selbst richteten, würden wir nicht gerichtet werden (32) Wenn wir aber gerichtet werden, so werden wir von dem Herrn gezüchtigt/ in Zucht genommen, damit wir nicht samt der Welt verurteilt werden.
Diese Passage bezieht sich darauf, das Abendmahl zur Erinnerung an Jesus nicht in betrunkenem oder hungrigem Zustand einzunehmen, so dass man vergisst, warum man es überhaupt tut.
Dahingehend sollen wir uns prüfen, ob wir mit der richtigen Haltung am Abendmahl teilnehmen. Tun wir das nicht, dann sind wir unter dem Gericht Jesu, weil wir uns selbst nicht davor gerichtet (geprüft) haben.
Darum, meine Brüder und Schwestern, wenn ihr zusammenkommt, um zu essen, so wartet aufeinander. 34 Hat jemand Hunger, so esse er daheim, auf dass ihr nicht zum Gericht zusammenkommt.
Das Ende des Kapitels macht es deutlich.
Was bedeutet dann für dich, unter dem Gericht Jesu zu sein? Ich verstehe es schon so, dass er in dem Moment strafend eingreift - zur Korrektur. Und dann der Hinweis, dass deshalb so viele schwach und krank sind. Und dann der klare Hinweis, dass er uns züchtigt/ in Zucht nimmt.
Was bedeutet dann für dich, unter dem Gericht Jesu zu sein?
Das weiß ich eben nicht.
Jesus sagt ja, er sei gekommen um zu retten und nicht um zu richten. Deswegen kann ich damit auch tatsächlich gar nicht so viel anfangen.
Auf jeden Fall hab ich ihn nie so verstanden, dass er selbst jemanden bestrafen würde.
Und dann der Hinweis, dass deshalb so viele schwach und krank sind.
das verstehe ich nicht so, als wäre das schwachsein eine Bestrafung….
…aber du könntest Recht haben. Vielleicht ist es das.
Veröffentlicht von: @sternWas bedeutet dann für dich, unter dem Gericht Jesu zu sein?
Das weiß ich eben nicht.
Jesus sagt ja, er sei gekommen um zu retten und nicht um zu richten. Deswegen kann ich damit auch tatsächlich gar nicht so viel anfangen.Auf jeden Fall hab ich ihn nie so verstanden, dass er selbst jemanden bestrafen würde.
Ich verstehe das so, dass Jesus gekommen ist, um uns vor dem Gericht (unserer endgültigen Entscheidung, ob wir die Heilung und das Leben mit Gott annehmen oder Nein sagen und getrennt von ihm werden) zum Umkehr zu bewegen (zu retten vor der Trennung).
Und dann der Hinweis, dass deshalb so viele schwach und krank sind.
das verstehe ich nicht so, als wäre das schwachsein eine Bestrafung….
…aber du könntest Recht haben. Vielleicht ist es das.
Wie kommt ihr denn da drauf? Weshalb?
Aus dem Zusammenhang von 1. Kor. 11 (30) Darum sind auch viele Schwache und Kranke und eine beträchtliche Anzahl sind entschlafen.
Das wird dort als Folge (Strafe???) beschrieben, dass viele unwürdig das Abendmahl einnahmen.
Ich verstehe das so, dass Jesus gekommen ist, um uns vor dem Gericht (unserer endgültigen Entscheidung, ob wir die Heilung und das Leben mit Gott annehmen oder Nein sagen und getrennt von ihm werden) zum Umkehr zu bewegen (zu retten vor der Trennung).
Ja, deswegen denke ich ja auch nicht, dass er bestraft.
Aber an dieser Stelle, steht „dass sie nicht unter das Gericht des Hern“ kommen sollen….deshalb sollen sie sich selbst vor dem Abendmahl prüfen.
Ich weiss nur nicht, was mit diesem Gericht des Herrn gemeint ist.
@stern Die, die gerettet sind, die Jesus und Gottes Liebe annehmen und ein Leben mit ihnen wollen, kommen mit in die neue Erde. Die, die sich dagegen entscheiden, werden getrennt.
Bei Gericht wird das öffentlich gemacht.
Bei Gericht wird das öffentlich gemacht.
Ja, ich verstehe es so, dass man ins Endgericht kommt, wenn man unwürdig (vergessend, was man da macht) das Abendmahl isst. Was anderes ergibt irgendwie keinen Sinn…und ist schon eine steile Ansage.
@stern ins Endgericht kommt man ja unabhängig vom Abendmahl, glaub ich?
ins Endgericht kommt man ja unabhängig vom Abendmahl, glaub ich?
Ähm…weiss nicht, in meiner Erinnerung gibt es da verschiedene Aussagen dazu in der Bibel….ich bin mir nicht sicher.
Ich muss nachschauen.
Der heutige Losungstext zeigt am besten, wie sich das mit der Strafe im Alten und Neuen Testament verhält:
AT
Ach, HERR, strafe mich nicht in deinem Zorn und züchtige mich nicht in deinem Grimm! Psalm 6,2NT
Gott hat den, der von keiner Sünde wusste, für uns zur Sünde gemacht, auf dass wir in ihm die Gerechtigkeit würden, die vor Gott gilt. 2. Korinther 5,21
Das sind zwei Paar Schuhe.
Von Gottes Zorn und Zucht ist im/ab dem NT nichts mehr da. (Im Gegenteil, er hat uns sogar in ihm/durch ihn gerecht gemacht.)
Nada.
Wann glaubt ihr es?
(Freundlich gefragt an jene, welche es noch nicht tun.)
@stern Von Gottes Zorn und Zucht ist im/ab dem NT nichts mehr da. (Im Gegenteil, er hat uns sogar in ihm/durch ihn gerecht gemacht.)
Von Gottes Zorn sind wir befreit - gerade dadurch, dass wir gerecht gemacht worden sind. Gott sieht in uns nicht mehr den schuldigen Sünder sondern seinen schuldlosen Sohn.
Aber gerade weil Gott uns liebt, ist er mit uns gemeinsam an der Arbeit, uns zu formen, zu heiligen, seinem Wesen mehr und mehr anzupassen. Und ich bin schon überzeugt, dass er, wenn es nötig ist, auch strafend eingreift. Die Rechtfertigung ist abgeschlossen - die Reinigung ist fortlaufend.
Ebenso wie wir, trotz dass wir ein für allemal gerecht gesprochen sind, tägliche Vergebung und Reinigung nötig haben, da wir noch in einer gefallenen Welt leben (1. Johannes 1, 9+10).
Ich las einmal bildhaft: "Gott hat uns in Christus ein für allemal in sein Haus aufgenommen - aber als seine Kinder wäscht er uns täglich die Füße." - Und manchmal muss er uns halt auch den Kopf waschen, ebenfalls bildhaft gesprochen.
Ich bin mit allem was du sagst einverstanden.
Nur sehe ich das „Reinigen“ und „Führen“ nicht im Zusammenhang mit einer Handlung, die einer Bestrafung gleichkommt.
@stern Guten Morgen
mich bin zwar erst hier seit ein paar Tagen und im Christ sein ein paar Jahre...
aber zu deiner Frage fallen mir ein paar Dinge aus dem NT ein:
Jesus sagte, dass er dazu gekommen sei um uns zu erlösen, das er das Gesetz erfüllen würde, er sprach nicht von auflösen oder Strafen.
Im AT bekamen wir 10 Gebote und die Menschen machten daraus Tausendene Gebote und Verbote
Man muss sich nur diese 10 Gebote anschauen und die Berg Predigt Jesus, dann hat mein einen guten Leitfaden mit den man was anfangen kann.
Mord bleibt Mord, egal wann, wie, wo, warum oder womit
Ehebruch bleibt Ehebruch, das beginnt nicht erst wenn du mit einem anderen im Bett bist, sondern schon wenn du Zuneigung zu einem anderen entwickels die deinen ehelichen Partner gelten sollten.
und es kann so weiter gehen
Gott hat uns die Erkenntnis des guten wie bösen gegeben, unvorstellbare Wissen ist in der heutigen Zeit möglich.
Aber allein der Mensch entscheidet welchen Weg er warum auch immer geht, ich sehe keine Strafe Gottes darin wenn jemand sterbenskrank ist und demjenigen Mittel und Möglichkeiten zur Heilung nicht gegeben sind.
Wenn du rauchst und oder Massig Alkohol trinks schädigst du deinen Körper, dass ist eine Folge deiner Entscheidung
Wenn ein Autounfall passiert und du wirst verletzt oder jemand der dir nahe wird dabei getötet, dann ist es die Folge des Unfalls der wie auch immer geschehen ist. Gott saß da nicht hinterm Lenkrad
Ein Mensch dem immer und immer wieder schlimmes wieder fährt durch seine Entscheidungen oder äußere Umstände von Gewalt, Krieg, Soziales Umfeld ...
das sind alles Dinge von Menschen her
es heißt doch auch der Geist ist willig, das Fleisch ist schwach...
Ich glaube nicht an Strafe Gottes, wenn du dieses tust dann passiert jenes weil Gott das nicht will.
Gott weiss doch schon längst alles von uns, unsere Fehlbarkeit, unsere Sünden, aber auch unsere Stärken, unsere Kämpfe.
Der Satz wenn wir Gott wirklich lieben machst du nichts gegen seinen Willen finde ich ein wenig gefährlich.
Bisher stand weder Gott noch Jesus leibhaftig vor mir oder vor jemanden anders und hat mir deutlich gesagt was sein Wille ist.
Wir haben Leitfäden im alten und neuen Testament bekommen durch Gleichnisse, Geschehnisse und paar einfachen Regeln und Hinweisen.
Mein Verständnis ist so, das der Mensch sich die Strafe sich selbst auf erlegt in dem erst Religiösität, Gesetzmäßigkeiten, Traditionen und was es noch gibt folgt und auferlegt und wenn es irgendwo einen Bruch darin gibt eine Strafe Gottes sieht.
Mensch folgt immer zum größten Teil seinen fleischlichen und weltlichen Dingen in erster Linie oder seiner menschlichen Natur wie immer man das auslegen möchte.
Die Bibel gibt uns alles was wir brauchen um es richtig zu machen.
Ist es nicht an uns was wir daraus machen?
Strafe Gottes sehe ich darin nicht, wenn wir unsere Leben aushauchen, diese Welt verlassen, dann werden wir rechtschaffen ablegen müssen, Jesus und Gott vertrauen müssen und erst dann werden wir sehen was wir für einen wirklichen wie sagt mein kleiner "Bock Mist " gemacht haben.
Erst dann werden die guten Fischen von den schlechten getrennt.
Man muss unterscheiden zwischen weltlichen und menschlichen Gesetzen und Strafen und dem was im neuen Testament uns gegeben wurde.
Jeder weiß allein aus dem Bauch heraus was richtig und falsch ist, sobald sich etwas nicht gut anfühlt, dann ist auch irgendwo der Hacken dran...spätestens dann sollte der Kopf einschalten... was nicht immer möglich ist wenn die Welt und das Fleisch dazwischen kommen.... meistens ist leider der Kopf der letzte der eingeschaltet wird
Jesus sagte, dass er dazu gekommen sei um uns zu erlösen, das er das Gesetz erfüllen würde, er sprach nicht von auflösen oder Strafen.
Genau.
Gott weiss doch schon längst alles von uns, unsere Fehlbarkeit, unsere Sünden, aber auch unsere Stärken, unsere Kämpfe.
Ja.
Die Bibel gibt uns alles was wir brauchen um es richtig zu machen.
Jein.
Man kann sie falsch verstehen und wir brauchen den Geist Gottes, der uns hilft, das so zu verstehen, das wir dann auch dadurch lebendig werden.
Der Satz wenn wir Gott wirklich lieben machst du nichts gegen seinen Willen finde ich ein wenig gefährlich.
Wieso?
Veröffentlicht von: @gartenmamselDer Satz wenn wir Gott wirklich lieben machst du nichts gegen seinen Willen finde ich ein wenig gefährlich.
Ja, der Satz ist gefährlich.
Jeder weiß allein aus dem Bauch heraus was richtig und falsch ist,
sobald sich etwas nicht gut anfühlt, dann ist auch irgendwo der Hacken dran...
Das ist auch ein bisschen abhängig vom jeweiligen Wesen und der persönlichen Prägung.
Veröffentlicht von: @sternJa, der Satz ist gefährlich.
Ja, das sagt ihr nun beide ohne eine für mich erkennbare Begründung. Wieso ist das denn gefährlich?
Weil der schon sehr oft missbraucht wurde.
Kleines Beispiel (nicht komplett aus der Luft gegriffen):
'Bruder' XY liebt Gott (das kann man ihm nicht abstreiten) und verhaut seine Kinder, weil er gelesen hat, dass ein Vater, der seine Kinder liebt, diese züchtigt.
Jetzt kann man natürlich drüber diskutieren, ob er das 'richtig' verstanden hat, aber er hat's nun mal so verstanden und handelt somit seiner Ansicht nach gottgefällig.
Weil der schon sehr oft missbraucht wurde.
Ach so.
Ja, man kann alles missbrauchen. Vor diesem Hintergrund kann man nichts als sicher in der Anwendung sehen.
Was ich damit meinte ist, dass ich Gottes Willen ja sowieso respektiere und berücksichtige in meinem Leben. Da ist dann eine Korrekturstrafe-zur -Umkehr doch irgendwie unnötig.
Jetzt kann man natürlich drüber diskutieren, ob er das 'richtig' verstanden hat, aber er hat's nun mal so verstanden und handelt somit seiner Ansicht nach gottgefällig.
Ja, das stimmt. Uns fehlt manchmal das richtige Verständnis und das kann schaden.
Wenn er das täte, müsste man das ja in der Welt erkennen können.
Ich kann aber nicht sehen, wo z.b. bekannte Reiche und Mächtige, die gottlos handeln, bestraft wurden. Den meisten scheint es finanziell, gesundheitlich und familiär gut zu gehen, teilweise offensichtlich sogar sehr gut.
Insofern würde ich das generell verneinen.
Manche Menschen habe aber eine besondere Beziehung zu Gott. In der Bibel finden wir da Beispiele. Ich denke, bei solchen Beziehungen kann es so etwas wie Strafe/Belohnung durchaus geben, wobei es wohl unmöglich ist, nachweisen, dass das wirklich von Gott kommt.
VG
Chey
Manche Menschen habe aber eine besondere Beziehung zu Gott. In der Bibel finden wir da Beispiele. Ich denke, bei solchen Beziehungen kann es so etwas wie Strafe/Belohnung durchaus geben, wobei es wohl unmöglich ist, nachweisen, dass das wirklich von Gott kommt.
Nein, das ist unvorstellbar für mich. Zumindest nicht ab dem Neuen Testament. Altes ja, da stimme ich dir zu.
Belohnung auch ja.
Hebräer 11,6
Aber ohne Glauben ist’s unmöglich, Gott zu gefallen; denn wer zu Gott kommen will, der muss glauben, dass er ist und dass er denen, die ihn suchen, ihren Lohn gibt.
Ich sehe da einen anderen Unterschied zwischen den Texten des Tanach und den neuen christlichen Bibeltexten.
Im Tanach waren diese Menschen oft bedeutend, Mose z.b..
Im NT sind das normale Alltagsmenschen der Samariter z.b.
Zum Hebräertext: Ich denke, wir alle werden ziemlich überrascht sein, wer in den Augen Gottes gläubig war und wer nicht. Ich halte mich da mit der Beurteilung über andere deshalb lieber zurück. Ich bin da meine eigene Baustelle, damit habe ich bei diesem Thema genug zu tun. 🙄
VG
Chey