Suchen oder Finden?
 
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Suchen oder Finden?

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belsazar
Themenstarter
Beiträge : 148

In einer anderen Diskussion begegnet mir immer wieder Verwunderung, wenn ich mich als Suchenden bezeichne, oder aber mir werden diverse Lösungsvorschläge gemacht, wo etwas zu finden wäre.

In Martin Schleske's "Der Klang", das die Lebensbetrachtungen eines Geigenbauers beschreibt, findet sich folgende Stelle:

IN einem Psalmwort heisst es "Denen, die Gott suchen, wird das Herz aufleben" (69,33). Es ist bemerkenswert, dass dieses Wort nicht vom Finden, sondern vom Suchen spricht!

und weiter:

Es ist eine subtile Form des Unglaubens, wenn man sich an das, was man glaubt, gewöhnt hat. Es ist kraftlos. Ein wacher Glaube kann sich weder an Gott noch an die Welt gewöhnen. Denn in der Gewöhnung ist die Seele ohne Hoffnung, und der Geist ist ohne Fragen.
Das Leben ist reizlos, wenn man die Dinge hinnimmt und darum auf nichts mehr reagiert. Anpassung (biologisch: Adaption) bedeutet, dass die Reize ausgeblendet werden. Die Antwortrate der Zellen nimmt ab. Es kommt dann zu keiner Reaktion mehr. So ist es auch im Glauben: Antworten des eigenen geistigen Milieus beruhigen. Doch manchmal tun sie das so sehr, dass man über ihnen schläfrig wird. Es findet keine Reaktion mehr stat. Das Ende der Adaption ist ein reizloses Leben.

Wo seht Ihr Euch? Bei den Suchenden oder jenen, die gefunden haben?

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132 Antworten
Jack-Black
Beiträge : 2107

Grundstücksuche

Veröffentlicht von: @belsazar

Wo seht Ihr Euch? Bei den Suchenden oder jenen, die gefunden haben?

Also ich habe vor Kurzem endlich die Wahrheit gefunden. Damit sind die Vorarbeiten erledigt und kann mich nun endlich der Hauptaufgabe annehmen, sie, die Wahrheit, zu organisieren*. In dem Zusammenhang bin ich nun auf der Suche nach geeigneten Grundstücken, wo demnächst die Konzentrationslager für alle Feinde der Wahrheit errichtet werden.

😊

*Um gleich mit der Pointe meines Lieblingswitzes, den ich hier im Forum schon gefühlte hundert Mal gebracht habe, zu beginnen - ihn ein hundertundeinstes Mal zu erzählen fehlt mir gerade die Tipp-Lust.

jack-black antworten
4 Antworten
belsazar
(@belsazar)
Beigetreten : Vor 17 Jahren

Beiträge : 148

100% einverstanden, das ist schlussendlich immer die historische Konsequenz der Problematik: Scheiterhaufen, Guillotinen, Konzentrationslager...

belsazar antworten
DerNeinsager
(@derneinsager)
Beigetreten : Vor 3 Jahren

Beiträge : 1449

Das ist nicht korrekt. Das ist eine Pauschale Aussage. Daher hinterfrage ich diese Aussage nun auch mal kritisch.

Wenn das, was man betrachtet und ernst nimmt, genau solche Dinge ablehnen tut, warum sollte es dann darin enden?

Zugegeben in der christlichen Religionsgeschichte gibt es früher weniger positive Entwicklungen. Aber zum Stand der Gegenwart : Weder Evangelikale, Lutheraner und eigentlich am wenigsten die Katholiken zeigen Tendenzen zu sowas. Es hat sich also von diesen Dingen wegentwickelt.

derneinsager antworten
belsazar
(@belsazar)
Beigetreten : Vor 17 Jahren

Beiträge : 148
Veröffentlicht von: @derneinsager

Zugegeben in der christlichen Religionsgeschichte gibt es früher weniger positive Entwicklungen. Aber zum Stand der Gegenwart : Weder Evangelikale, Lutheraner und eigentlich am wenigsten die Katholiken zeigen Tendenzen zu sowas. Es hat sich also von diesen Dingen wegentwickelt.

Nun, in den 2'000 Jahren Christentum gibt es nicht enorm viele Ausnahmen, da schenken sich aber auch die anderen Religionen nichts. Die Änderung kam nicht plötzlich durch Selbsterkenntnis des Christentums, sondern schrittweise zuerst von aussen mit Renaissance und Humanismus und dann gleichzeitig von innen mit Reformation - darauf folgte die Aufklärung die Staaten geschaffen hat, in denen trotz Religionsfreiheit durch liberaldemokratische Grundsätze den Dogmen Schranken gegeben wurden.

Europa wuchs aus den Wurzeln des Christentums, die Gärtner jedoch waren und sind Aufklärer - Gnade uns, wenn diese Pflanzen wieder verwildern, wie wir es gerade beobachten können.

belsazar antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 1 Sekunde

Beiträge : 0
Veröffentlicht von: @derneinsager

Zugegeben in der christlichen Religionsgeschichte gibt es früher weniger positive Entwicklungen. Aber zum Stand der Gegenwart : Weder Evangelikale, Lutheraner und eigentlich am wenigsten die Katholiken zeigen Tendenzen zu sowas. Es hat sich also von diesen Dingen wegentwickelt.

Da bin ich gar nicht so sehr überzeugt davon, dass es nicht wieder passieren könnte.

Anonymous antworten


Lucan-7
Beiträge : 15610

Wann hat man wirklich etwas gefunden?
Für mich ist die entscheidende Frage immer noch, ob man tatsächlich etwas gefunden hat - oder ob man lediglich glaubt, etwas gefunden zu haben.

Im religiösen Glauben ist vielleicht Zuversicht zu finden, Trost, eine Richtlinie, für viele auch ein Sinn, ein Weg oder einfach nur Frieden.

Wenn es das ist, was man gesucht hat, dann mag man sich auch damit zufriedengeben, wenn man es denn gefunden hat.
"Wahrheit" findet man dadurch allerdings nicht, sondern allenfalls den Glauben daran, die Wahrheit gefunden zu haben. Was dann für die Gläubigen selbst keinen Unterschied macht.

Ich werde im Bezug auf die "Wahrheit" immer auf der Suche sein. Denn weil jede Wahrheit immer wieder hinterfragt werden muss, wenn sie denn überzeugend sein soll, kann es grundsätzlich keine endgültige Wahrheit geben. Jedenfalls keine, von der wir wissen können.

Im Persönlichen und Privaten kann das natürlich wieder anders aussehen, da gibt es sicher vieles zu finden...

lucan-7 antworten
51 Antworten
Herbstrose
(@herbstrose)
Beigetreten : Vor 7 Jahren

Beiträge : 14193

Für mich ist die entscheidende Frage immer noch, ob man tatsächlich etwas gefunden hat - oder ob man lediglich glaubt, etwas gefunden zu haben.

Kommt ganz drauf an, was man sucht.

herbstrose antworten
Lucan-7
(@lucan-7)
Beigetreten : Vor 12 Jahren

Beiträge : 15610
Veröffentlicht von: @herbstrose

Kommt ganz drauf an, was man sucht.

Eben.

lucan-7 antworten
belsazar
(@belsazar)
Beigetreten : Vor 17 Jahren

Beiträge : 148
Veröffentlicht von: @lucan-7

Für mich ist die entscheidende Frage immer noch, ob man tatsächlich etwas gefunden hat - oder ob man lediglich glaubt, etwas gefunden zu haben.

Das ist für Aussenstehende einerlei, wichtig ist einfach, dass man nicht dem anderen befiehlt was er zu suchen hat oder ihm gar das eigene (geglaubt) Gefundene aufzwingt. Oft jedoch scheint es mir, als müssten Verunsicherte andere unbedingt überzeugen um so sich selbst Sicherheit zu geben, dass sie nicht ihr Leben falsch leben. Mission aus Angst vor den eigenen Gedanken.

Veröffentlicht von: @lucan-7

Im religiösen Glauben ist vielleicht Zuversicht zu finden, Trost, eine Richtlinie, für viele auch ein Sinn, ein Weg oder einfach nur Frieden.

In jeder Erkenntnis.

Veröffentlicht von: @lucan-7

Wenn es das ist, was man gesucht hat, dann mag man sich auch damit zufriedengeben, wenn man es denn gefunden hat.
"Wahrheit" findet man dadurch allerdings nicht, sondern allenfalls den Glauben daran, die Wahrheit gefunden zu haben. Was dann für die Gläubigen selbst keinen Unterschied macht.

100% einverstanden.

Veröffentlicht von: @lucan-7

Ich werde im Bezug auf die "Wahrheit" immer auf der Suche sein. Denn weil jede Wahrheit immer wieder hinterfragt werden muss, wenn sie denn überzeugend sein soll, kann es grundsätzlich keine endgültige Wahrheit geben. Jedenfalls keine, von der wir wissen können.

Hätte ich Wort für Wort auch so geschrieben 🙂

LG B.

belsazar antworten
Lucan-7
(@lucan-7)
Beigetreten : Vor 12 Jahren

Beiträge : 15610
Veröffentlicht von: @belsazar

Das ist für Aussenstehende einerlei, wichtig ist einfach, dass man nicht dem anderen befiehlt was er zu suchen hat oder ihm gar das eigene (geglaubt) Gefundene aufzwingt.

...oder andere sonstwie darunter zu leiden haben. Wenn also Menschen, die einem nahestehen, plötzlich in einer Sekte landen oder dergleichen. Die Frage ist ja immer auch, ob das, was man da gefunden hat, einem auch gut tut.

Veröffentlicht von: @belsazar

Oft jedoch scheint es mir, als müssten Verunsicherte andere unbedingt überzeugen um so sich selbst Sicherheit zu geben, dass sie nicht ihr Leben falsch leben. Mission aus Angst vor den eigenen Gedanken.

Das ist allerdings ein wichtiger Punkt. Einerseits geht es dabei um Macht, oft aber auch um die eigene Bestätigung. Wenn ich andere dazu bringen kann, dasselbe zu glauben wie ich, gibt mir das selber mehr Sicherheit darin, das Richtige zu glauben....

Veröffentlicht von: @belsazar

In jeder Erkenntnis.

Nicht jede Erkenntnis bringt Trost und Frieden. Vieles birgt auch Unsicherheit. Zum Beispiel, wenn man sich eigene Schwächen eingestehen muss. Oder wenn sich das, woran man fest geglaubt hat, als unzuverlässig oder trügerisch erweist.

Für manche Erkenntnis ist Mut erforderlich... und Selbstsicherheit. Um so schwieriger wird es dann, wenn es Dinge betrifft, auf die unser Mut oder unsere Selbstsicherheit gründet.

lucan-7 antworten
belsazar
(@belsazar)
Beigetreten : Vor 17 Jahren

Beiträge : 148
Veröffentlicht von: @lucan-7

...oder andere sonstwie darunter zu leiden haben. Wenn also Menschen, die einem nahestehen, plötzlich in einer Sekte landen oder dergleichen. Die Frage ist ja immer auch, ob das, was man da gefunden hat, einem auch gut tut.

Das kann ich immer nur selbst beantworten. Ich habe bspw. Mühe mit evangelikalen Lehren, sehe aber wie gut diese gewissen Menschen in meinem Umfeld tun - wer bin ich also, dass ich sie hinterfragen oder kritisieren sollte, solange sie mich gleichzeitig meinen Weg gehen lassen? Darüber hinaus profitieren wir beide vom respektvollen und freundschaftlichen Umgang und lernen, die Dinge aus anderer Perspektive zu sehen.

Veröffentlicht von: @lucan-7

Einerseits geht es dabei um Macht, oft aber auch um die eigene Bestätigung. Wenn ich andere dazu bringen kann, dasselbe zu glauben wie ich, gibt mir das selber mehr Sicherheit darin, das Richtige zu glauben....

Ich glaube, das wird als wichtiger psychologischer Faktor oft unterschätzt und ist etwas, was ich in Diskussionen berücksichtigen muss um die oft latente Aggression nicht persönlich zu nehmen sondern als das zu verstehen was sie - wie jede Aggression - ist: Angst. Nur so können wir mit Toleranz und entwaffnend auf Angriffe reagieren.

Veröffentlicht von: @lucan-7

Nicht jede Erkenntnis bringt Trost und Frieden. Vieles birgt auch Unsicherheit. Zum Beispiel, wenn man sich eigene Schwächen eingestehen muss. Oder wenn sich das, woran man fest geglaubt hat, als unzuverlässig oder trügerisch erweist.

Nicht sofort, aber langfristig. Nur wenn ich mich diesen Ängsten, Unsicherheiten und Schwächen stelle, kann ich wachsen und in mir - so wie ich bin - zu ruhen beginnen. Aber es ist natürlich atemberaubend schwierig, und mehr je älter man wird.

Veröffentlicht von: @lucan-7

Für manche Erkenntnis ist Mut erforderlich... und Selbstsicherheit. Um so schwieriger wird es dann, wenn es Dinge betrifft, auf die unser Mut oder unsere Selbstsicherheit gründet.

So ist es.

belsazar antworten
Lucan-7
(@lucan-7)
Beigetreten : Vor 12 Jahren

Beiträge : 15610
Veröffentlicht von: @belsazar

Ich habe bspw. Mühe mit evangelikalen Lehren, sehe aber wie gut diese gewissen Menschen in meinem Umfeld tun - wer bin ich also, dass ich sie hinterfragen oder kritisieren sollte, solange sie mich gleichzeitig meinen Weg gehen lassen?

Ich habe ja auch gesehen, dass viele Menschen mit den christlichen Lehren offenbar sehr gut gefahren sind. Wir waren nicht immer einer Meinung, aber für diese Leute hat das super funktioniert... dann ist das eben so, und dann respektiere ich das natürlich.

Ich habe allerdings auch andere erlebt, die praktisch mit denselben Lehren überhaupt nicht gut gefahren sind. Die waren vom Glauben einer "jenseitigen Welt" gefangen, in der der Teufel immerzu Opfer sucht und Böses tun will. Zwar glaubten sie auch, dass Jesus sie eigentlich schützhen würde... geschah dann aber doch einmal Schlechtes fühlten sie sich im Stich gelassen. Dann kamen Zweifel, ob sie vielleicht nicht gut genug sind, ob Jesus sie wirklich liebt, ob sie nicht vielleicht nutzlos sind, dass Gott sie nicht für wert hält...

Da mögen sicher viele frühere Erfahrungen mit hineinspielen. Aber wenn das dann mit so einem Glauben zusammenkommt, dann wird es eben nicht besser, sondern schlimmer.
Und das ist dann natürlich schwer, wenn man so etwas mitbekommt.

Veröffentlicht von: @belsazar

Ich glaube, das wird als wichtiger psychologischer Faktor oft unterschätzt und ist etwas, was ich in Diskussionen berücksichtigen muss um die oft latente Aggression nicht persönlich zu nehmen sondern als das zu verstehen was sie - wie jede Aggression - ist: Angst.

In der Tat. Das wird mir auch immer mehr bewusst, wieviel Angst und Unsicherheit hinter vielen Verhaltensweisen steckt, insbesondere Aggressivität und Arroganz, welche ja nicht einfach zu ertragen sind.

Aber wenn man sich das klarmacht, dann lässt man sich von aggressiven Verhalten nicht so schnell überwältigen und gerät nicht auf die gleiche Schiene. Und das kann schon viel wert sein.

Veröffentlicht von: @belsazar

Nur wenn ich mich diesen Ängsten, Unsicherheiten und Schwächen stelle, kann ich wachsen und in mir - so wie ich bin - zu ruhen beginnen. Aber es ist natürlich atemberaubend schwierig, und mehr je älter man wird.

Ja, ich bemerke da auch immer wieder eigene Grenzen.
Wobei mir gerade ältere Leute, die vorgeben genau Bescheid zu wissen, immer unangenehm waren... deshalb versuche ich auch ganz bewusst, aufgeschlossen zu bleiben. Zum Beispiel, indem ich auch bei Jugendlichen die positiven Dinge sehe und nicht auf den Trichter verfalle, dass die "heutige Jugend" ja nichts taugen würde und immer nur aufs Handy starrt oder dergleichen.

lucan-7 antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 1 Sekunde

Beiträge : 0
Veröffentlicht von: @lucan-7
Veröffentlicht von: @lucan-7

Das ist für Aussenstehende einerlei, wichtig ist einfach, dass man nicht dem anderen befiehlt was er zu suchen hat oder ihm gar das eigene (geglaubt) Gefundene aufzwingt.

...oder andere sonstwie darunter zu leiden haben. Wenn also Menschen, die einem nahestehen, plötzlich in einer Sekte landen oder dergleichen. Die Frage ist ja immer auch, ob das, was man da gefunden hat, einem auch gut tut.

Und das kann der Mensch nur für sich selbst entscheiden. Die eigene Erfahrung ist sehr wichtig für die Evolution des eigenen Glaubens, für die eigene Erkenntnis, wer oder was Gott ist. Kein anderer Mensch kann ihm die Arbeit abnehmen, er muß sie selbst vollbringen. Jeder Mensch muß zuerst durch "die Hölle" wandern, bevor er den "Himmel" kommt. Oder das "Falsche" durchqueren, um zum "Richtigen" zu gelangen.

Anonymous antworten
Lucan-7
(@lucan-7)
Beigetreten : Vor 12 Jahren

Beiträge : 15610
Veröffentlicht von: @rakso

Und das kann der Mensch nur für sich selbst entscheiden. Die eigene Erfahrung ist sehr wichtig für die Evolution des eigenen Glaubens, für die eigene Erkenntnis, wer oder was Gott ist. Kein anderer Mensch kann ihm die Arbeit abnehmen, er muß sie selbst vollbringen.

Grundsätzlich ja... wenn wir hier aber von Sekten sprechen und Dingen, die einem nicht gut tun, dann kommt man da selbst oft nicht mehr raus. Dann braucht man Hilfe.

Aber auch diese Entscheidung muss natürlich von der Person selbst kommen, das ist richtig.

lucan-7 antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 1 Sekunde

Beiträge : 0
Veröffentlicht von: @lucan-7
Veröffentlicht von: @lucan-7

Und das kann der Mensch nur für sich selbst entscheiden. Die eigene Erfahrung ist sehr wichtig für die Evolution des eigenen Glaubens, für die eigene Erkenntnis, wer oder was Gott ist. Kein anderer Mensch kann ihm die Arbeit abnehmen, er muß sie selbst vollbringen.

Grundsätzlich ja... wenn wir hier aber von Sekten sprechen und Dingen, die einem nicht gut tun, dann kommt man da selbst oft nicht mehr raus. Dann braucht man Hilfe.

Wer bestimmt, was eine Sekte ist? Wer hat das Recht, eine andere "Glaubensgmeinschaft" als "Sekte" hinzustellen. Was ist das Motiv? Die eigene Angst?

Warum läßt Gott zu, dass Religionen, Glaubensgemeinschaften, Sekten usw. entstehen, sich verändern und wieder vergehen? Weil ER damit einen höheren Zweck verbindet.

Und was bedeutet das, dass dass Religionen, Glaubensgemeinschaften, Sekten einem nicht gut tun? Erfahrungs- und Erkenntnisgewinn über das, was für einen "gut" oder "nicht" gut ist. Das ist das Primäre.

Anonymous antworten
Neubaugöre
(@neubaugoere)
Beigetreten : Vor 11 Jahren

Beiträge : 11889
Veröffentlicht von: @rakso

Warum läßt Gott zu, dass Religionen, Glaubensgemeinschaften, Sekten usw. entstehen, sich verändern und wieder vergehen? Weil ER damit einen höheren Zweck verbindet.

Der Mensch ist mit seinem Willen gefallene Schöpfung. Als solche - eben mit einem eigenen Willen - hat sie die Freiheit zur Entscheidung, entweder die guten Werke zu tun, die Gott vorbereitet hat, oder eben auch nicht; Gott zu folgen oder auch nicht. - Gott kann und wird sicherlich jeden Umstand nutzen; aber es ist nicht ER, der die Dinge, die vom Menschen her "schieflaufen" vorher schon "einen höheren Zweck" damit geschaffen hat; er kann die Dinge, die geschehen, auch wenn sie schieflaufen, dennoch "nutzen", um sie wieder "ins Lot" zu bringen. Gott selbst lässt ja die Dinge nicht "schieflaufen", auch nicht zu einem "höheren Zweck".

neubaugoere antworten
belsazar
(@belsazar)
Beigetreten : Vor 17 Jahren

Beiträge : 148

Determinismus

Veröffentlicht von: @neubaugoere

Der Mensch ist mit seinem Willen gefallene Schöpfung. Als solche - eben mit einem eigenen Willen - hat sie die Freiheit zur Entscheidung, entweder die guten Werke zu tun, die Gott vorbereitet hat, oder eben auch nicht; Gott zu folgen oder auch nicht. - Gott kann und wird sicherlich jeden Umstand nutzen; aber es ist nicht ER, der die Dinge, die vom Menschen her "schieflaufen" vorher schon "einen höheren Zweck" damit geschaffen hat; er kann die Dinge, die geschehen, auch wenn sie schieflaufen, dennoch "nutzen", um sie wieder "ins Lot" zu bringen. Gott selbst lässt ja die Dinge nicht "schieflaufen", auch nicht zu einem "höheren Zweck".

Der alte Taliban Calvin würde Dir da aber vehement widersprechen!

belsazar antworten
Neubaugöre
(@neubaugoere)
Beigetreten : Vor 11 Jahren

Beiträge : 11889

Lassen wir doch das Etikettieren der Schubladen.

Da Calvin tot ist, wird er das wohl nicht mehr tun.
Und wie sieht's mit dir aus? 😊

neubaugoere antworten
belsazar
(@belsazar)
Beigetreten : Vor 17 Jahren

Beiträge : 148

Determinismus, von lat. determinare (festlegen). Calvin war überzeugt davon, dass alles vorherbestimmt ist.

Veröffentlicht von: @neubaugoere

Lassen wir doch das Etikettieren der Schubladen.

Einverstanden, ganz in meinem Sinn, sorry wenn ich das irgendwo tat.

Veröffentlicht von: @neubaugoere

Da Calvin tot ist, wird er das wohl nicht mehr tun.
Und wie sieht's mit dir aus? 😊

Im Gegensatz zu Calvin glaube ich an die freie Rede, bin ein Feind der Dogmatik aber lasse niemanden für den falschen Glauben hinrichten. In diesem Sinne freue ich mich auf weiteren Austausch 🙂

belsazar antworten
Lucan-7
(@lucan-7)
Beigetreten : Vor 12 Jahren

Beiträge : 15610

Ich weiss nicht, inwieweit du dich überhaupt mit Sekten auseinandergesetzt hast... einmal allgemein und einmal mit den gefährlichen Sekten im Besonderen.

Da geht es meist nicht um Erkenntnisgewinn, sondern um Machtstrukturen. Und diese Macht wird ausgeübt, indem man Menschen so weit manipuliert, dass ihr eigener Wille unerheblich wird.

Es entsteht eine Abhängigkeit, die durchaus mit der Abhängigkeit von Drogen zu vergleichen ist. Und da bewegen wir uns dann Bereichen, die an der Grenze zur Kriminalität kratzen oder diese sogar klar überschreiten, je nachdem.

lucan-7 antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 1 Sekunde

Beiträge : 0

Wenn Menschen ständig ignoriert werden, ist es schon möglich, dass sie in einer solchen Gemeinschaft landen..

Anonymous antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 1 Sekunde

Beiträge : 0
Veröffentlicht von: @lucan-7

Ich weiss nicht, inwieweit du dich überhaupt mit Sekten auseinandergesetzt hast... einmal allgemein und einmal mit den gefährlichen Sekten im Besonderen.

Ich habe sehr sehr mit Sekten auseinandergesetzt. Es geht zunächst um etwas Besonderes, das "angeboten" wird. Als Nächstes kommen die "Austrittsbarrieren" die möglichst hoch angesetzt werden. Dann kommen die internen und äußeren Machtstrukturen hinzu. Dies alles dient menschlichen Zielen, nicht aber der Hinwendung zu Gott.

Dies kann verschiedene, also milde und aggressive Formen annehmen. Formen, die Du jetzt beschreibst.

Veröffentlicht von: @lucan-7

Es entsteht eine Abhängigkeit, die durchaus mit der Abhängigkeit von Drogen zu vergleichen ist. Und da bewegen wir uns dann Bereichen, die an der Grenze zur Kriminalität kratzen oder diese sogar klar überschreiten, je nachdem.

Veröffentlicht von: @lucan-7

Da geht es meist nicht um Erkenntnisgewinn, sondern um Machtstrukturen. Und diese Macht wird ausgeübt, indem man Menschen so weit manipuliert, dass ihr eigener Wille unerheblich wird.

Ungeachtet dessen macht Jeder die Erfahrung, die für seine Evolution seines Bewußtseins notwendig sind. Sonst würde die betreffende Erfahrung gar nicht anstehen. Denn innerhalb des unendlichen Gottes, dem Ganzen, dem Alles-Umfassenden geschieht nichts Zufälliges und manche brauchen eben kräftige verschiedene "Weckmittel", um diese bewußtseinsmäßig aufzuwecken, bzw. vom Falschen loszukommen. Und manchmal hilft nur eine ganz bittere Erfahrung.

Anonymous antworten
Lucan-7
(@lucan-7)
Beigetreten : Vor 12 Jahren

Beiträge : 15610
Veröffentlicht von: @rakso

Ungeachtet dessen macht Jeder die Erfahrung, die für seine Evolution seines Bewußtseins notwendig sind. Sonst würde die betreffende Erfahrung gar nicht anstehen. Denn innerhalb des unendlichen Gottes, dem Ganzen, dem Alles-Umfassenden geschieht nichts Zufälliges und manche brauchen eben kräftige verschiedene "Weckmittel", um diese bewußtseinsmäßig aufzuwecken, bzw. vom Falschen loszukommen. Und manchmal hilft nur eine ganz bittere Erfahrung.

Das halte ich nun für eine recht fatalistische Sichtweise. Hätte tatsächlich alles auf diese Weise einen Sinn, dann sollte am Ende eigentlich überall etwas Positives herauskommen... eine Erkenntnis, die einem weiterhilft.

Davon sehe ich allerdings nicht viel.

lucan-7 antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 1 Sekunde

Beiträge : 0
Veröffentlicht von: @lucan-7
Veröffentlicht von: @lucan-7

Ungeachtet dessen macht Jeder die Erfahrung, die für seine Evolution seines Bewußtseins notwendig sind. Sonst würde die betreffende Erfahrung gar nicht anstehen. Denn innerhalb des unendlichen Gottes, dem Ganzen, dem Alles-Umfassenden geschieht nichts Zufälliges und manche brauchen eben kräftige verschiedene "Weckmittel", um diese bewußtseinsmäßig aufzuwecken, bzw. vom Falschen loszukommen. Und manchmal hilft nur eine ganz bittere Erfahrung.

Das halte ich nun für eine recht fatalistische Sichtweise. Hätte tatsächlich alles auf diese Weise einen Sinn, dann sollte am Ende eigentlich überall etwas Positives herauskommen... eine Erkenntnis, die einem weiterhilft.

Das ist keine fatalistische, sondern eine erweiterte Sichtweise. Denn innerhalb Gottes, dem Ganzen, dem Alles-Umfassenden geschieht nichts Zufälliges. Alles Geschehen hat einen Sinn, auch wenn der Sinn auf dem ersten Blick nicht erkennbar ist.

Gott, der HERR, ist Herr über alles, was ist und über das was geschieht. Hinter allem Negativen steht das Positive und hinter allem Positiven steht das Negative. Du kannst das Eine ohne das Andere nicht haben. Denn nur im Negativen kannst Du Positive erkennen. Aber was ist wirklich positiv und was ist wirklich negativ. Du urteilst aus deiner sehr eng begrenzten menschlichen Sicht heraus.

Alles was du je an Positiven und Negativen erlebst hast, hat dich zu dem gemacht, was Du heute bist. Sei daher dankbar für jede Art von Erfahrung, die Du bisher gemacht hast. Denn diese verhalfen dir zu deinen jetzigen Erkenntnissen.

Veröffentlicht von: @lucan-7

Davon sehe ich allerdings nicht viel.

Es kommt nur darauf an, was Du gerne sehen möchtest und was du nicht gerne sehen willst.

Auf jeden Fall macht jeder Mensch in jedem Moment genau die Erfahrung, die für die Evolution seines Bewußtsein, seines Geistes, seiner Seele notwendig ist. Der beste Beweis ist der, dass Du im Moment genau die Erfahrung machst, die für die Evolution deines Bewußtseins, deines Geistes, deiner Seele ansteht. Dir "äußerlich" oder "personal" bewußt oder unbewußt. Das bleibt sich gleich.

Anonymous antworten
Neubaugöre
(@neubaugoere)
Beigetreten : Vor 11 Jahren

Beiträge : 11889

Zwischenbemerkung:
§ 1 - Oskar hat immer Recht.
§ 2 - Sollte Oskar mal nicht Recht haben, tritt automatisch § 1 in Kraft.

😊

neubaugoere antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 1 Sekunde

Beiträge : 0
Veröffentlicht von: @neubaugoere

§ 1 - Oskar hat immer Recht.
§ 2 - Sollte Oskar mal nicht Recht haben, tritt automatisch § 1 in Kraft.

Es geht hier nicht um Recht, sondern um das Verständnis bzgl. des göttlichen Wortes. Und wer bestimmt denn, was recht ist und nicht recht ist.

Zu dem kann man den Namen beliebig austauschen

Veröffentlicht von: @neubaugoere

§ 1 - Jede/r hat immer Recht.
§ 2 - Sollte Jede/r mal nicht Recht haben, tritt automatisch § 1 in Kraft.

Alles klar.

Anonymous antworten
Neubaugöre
(@neubaugoere)
Beigetreten : Vor 11 Jahren

Beiträge : 11889
Veröffentlicht von: @rakso

Es geht hier nicht um Recht, sondern um das Verständnis bzgl. des göttlichen Wortes. Und wer bestimmt denn, was recht ist und nicht recht ist.

Deinem Kommunikationsstil zufolge: Du. 😊

neubaugoere antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 1 Sekunde

Beiträge : 0
Veröffentlicht von: @neubaugoere
Veröffentlicht von: @neubaugoere

Es geht hier nicht um Recht, sondern um das Verständnis bzgl. des göttlichen Wortes. Und wer bestimmt denn, was recht ist und nicht recht ist.

Deinem Kommunikationsstil zufolge: Du. 😊

Und was pflegst Du für einen Kommunikationsstil? Jedes Urteil ist in Wirklichkeit ein Selbsturteil. Ist ein Urteil über sich selbst. Ausgehend vom eigenem Standpunkt.

Anonymous antworten
Neubaugöre
(@neubaugoere)
Beigetreten : Vor 11 Jahren

Beiträge : 11889

Ich lass das mal so stehen. *schmunzel*

neubaugoere antworten
Herbstrose
(@herbstrose)
Beigetreten : Vor 7 Jahren

Beiträge : 14193
Veröffentlicht von: @neubaugoere

§ 1 - Oskar hat immer Recht.
§ 2 - Sollte Oskar mal nicht Recht haben, tritt automatisch § 1 in Kraft.

Das entspricht aber nicht den Tatsachen. Das ist nur dein Empfinden von folgender Wahrheit: § 1 - Oskar hat immer Recht.
§ 2 - Sollte Oskar mal nicht Recht haben, tritt automatisch § 1 in Kraft.

herbstrose antworten
belsazar
(@belsazar)
Beigetreten : Vor 17 Jahren

Beiträge : 148

warum dieses aggressive Ablenken vom Thema? Ich stimme Rakso auch nicht in jedem Punkt zu, aber Deine "ich verstehe nicht was Du sagst, aber ich weiss Du liegst falsch" Antworten auf seine Beiträge finde ich jetzt nicht gerade besonders zielführend.

belsazar antworten
Neubaugöre
(@neubaugoere)
Beigetreten : Vor 11 Jahren

Beiträge : 11889

Weil ich es kann.

Veröffentlicht von: @belsazar

finde ich jetzt nicht gerade besonders zielführend.

Musst du ja auch nicht. Alles gut. 😊

Wir gehen öfter alle mal nicht immer mit dem anderen mit. Ich mit dir auch nicht.

neubaugoere antworten
belsazar
(@belsazar)
Beigetreten : Vor 17 Jahren

Beiträge : 148

darf ich Dich etwas fragen? Was würdest Du als den Sinn hinter Deinem Schreiben in den Foren auf j.de sehen?

belsazar antworten
Neubaugöre
(@neubaugoere)
Beigetreten : Vor 11 Jahren

Beiträge : 11889
Veröffentlicht von: @belsazar

darf ich Dich etwas fragen?

Darfste.
Darfst aber nicht immer mit ner Antwort rechnen.
😌

neubaugoere antworten
Lucan-7
(@lucan-7)
Beigetreten : Vor 12 Jahren

Beiträge : 15610

Es mag gelegentlich ein gewisser Trost darin liegen, sich vorzustellen dass eine bestimmte Situation irgendeinen Sinn hat.

Aber es gibt Grenzen, wo diese Vorstellung dann auch nicht mehr weiterhilft.

lucan-7 antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 1 Sekunde

Beiträge : 0
Veröffentlicht von: @lucan-7

Es mag gelegentlich ein gewisser Trost darin liegen, sich vorzustellen dass eine bestimmte Situation irgendeinen Sinn hat.

Jede Situation hat einen Sinn, auch wenn wir das im Moment nicht verstehen. Später, wenn wir das "Gewebe" sehen, wissen wir, warum der Faden an dieser Stelle so verlaufen mußte.

Veröffentlicht von: @lucan-7

Aber es gibt Grenzen, wo diese Vorstellung dann auch nicht mehr weiterhilft.

Im Moment des Geschehens, ja.

Anonymous antworten
belsazar
(@belsazar)
Beigetreten : Vor 17 Jahren

Beiträge : 148
Veröffentlicht von: @lucan-7

Das halte ich nun für eine recht fatalistische Sichtweise. Hätte tatsächlich alles auf diese Weise einen Sinn, dann sollte am Ende eigentlich überall etwas Positives herauskommen... eine Erkenntnis, die einem weiterhilft.

Wirklich? Stell Dir vor, Du könntest eine Entscheidung - und sei es die schlimmste - in Deinem Leben rückgängig machen, der Preis dafür wäre jedoch die Aufgabe Deiner jetzigen Gegenwart. Würdest Du es tun, oder hat nicht alles was geschah zu Deinem jetzigen Zustand (der hoffentlich glücklich und zufrieden ist) geführt?

Ich persönlich habe viele unnötige Erfahrungen gemacht, aber ich würde nur über meine Leiche meine Gegenwart einer Alternativen opfern. Alles was war, hat mich zu dem hingeführt, was ist.

belsazar antworten
Lucan-7
(@lucan-7)
Beigetreten : Vor 12 Jahren

Beiträge : 15610
Veröffentlicht von: @belsazar

Stell Dir vor, Du könntest eine Entscheidung - und sei es die schlimmste - in Deinem Leben rückgängig machen, der Preis dafür wäre jedoch die Aufgabe Deiner jetzigen Gegenwart. Würdest Du es tun, oder hat nicht alles was geschah zu Deinem jetzigen Zustand (der hoffentlich glücklich und zufrieden ist) geführt?

Nun, eine Sache gäbe es da tatsächlich, die ich gerne anders machen würde... das liegt allerdings nur wenige Jahre zurück und es würde (soweit man Sekundäreffekte ausschliessen kann, was so natürlich nicht geht) nichts an meiner jetzigen Situation ändern. Eben bis auf die eine Sache 😉

Veröffentlicht von: @belsazar

Ich persönlich habe viele unnötige Erfahrungen gemacht, aber ich würde nur über meine Leiche meine Gegenwart einer Alternativen opfern. Alles was war, hat mich zu dem hingeführt, was ist.

Es gibt natürlich immer noch schlechtere Alternativen. Aber eben auch bessere...

lucan-7 antworten
belsazar
(@belsazar)
Beigetreten : Vor 17 Jahren

Beiträge : 148
Veröffentlicht von: @lucan-7

soweit man Sekundäreffekte ausschliessen kann

Eben nicht, das ist ja die Crux 😉

Veröffentlicht von: @lucan-7

Es gibt natürlich immer noch schlechtere Alternativen. Aber eben auch bessere...

Sähe Leibnitz anders - und Voltaire würde sich darüber lustig machen...

belsazar antworten
Lucan-7
(@lucan-7)
Beigetreten : Vor 12 Jahren

Beiträge : 15610
Veröffentlicht von: @belsazar

Eben nicht, das ist ja die Crux 😉

Ja, aber Sekundäreffekte können sowohl positiv als auch negativ sein...

Veröffentlicht von: @belsazar

Sähe Leibnitz anders - und Voltaire würde sich darüber lustig machen...

Sollen sie. Oder nicht... dass beide tot sind würde sich wohl auch durch "Sekundäreffekte" nicht ändern...

lucan-7 antworten
belsazar
(@belsazar)
Beigetreten : Vor 17 Jahren

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Sekten

Veröffentlicht von: @rakso

Und was bedeutet das, dass dass Religionen, Glaubensgemeinschaften, Sekten einem nicht gut tun? Erfahrungs- und Erkenntnisgewinn über das, was für einen "gut" oder "nicht" gut ist. Das ist das Primäre.

Nun wird's selbst mir hier etwas zu liberal 🙂 Nein, das sehe ich anders, Sekten arbeiten mit psychologischem und physischem Druck, es ist eine Extremform dogmatischer Religion und eine Ausnutzung des Suchenden zu Zwecken Anderer.

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Veröffentlicht von: @belsazar

Nun wird's selbst mir hier etwas zu liberal 🙂 Nein, das sehe ich anders, Sekten arbeiten mit psychologischem und physischem Druck, es ist eine Extremform dogmatischer Religion und eine Ausnutzung des Suchenden zu Zwecken Anderer.

Ich verstehe Sekten, was anderes. Sekten kommt von Sektor oder Ausschnitt von Ganzen. Und schau doch die Religionen, Glaubensgemeinschaften an. Wird da nicht vorgeschrieben, wie etwas zu verstehen und zu glauben ist. Was sind denn die Dogmen. Wurden nicht vor kurzen noch Menschen auf dem Scheiterhaufen verbrannt und werden heute nicht noch Menschen verfolgt, die anders denken?

Beeinflussen die Religionen nicht die Menschen und versuchen Menschen nicht, andere Menschen über die Religion für ihre Zwecke zu instrumentalisieren? Oder siehst Du das anders?

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belsazar
(@belsazar)
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wir sind uns einig, der Unterschied zwischen Religionen und Sekten ist fliessend, sobald ein Dogma ins Spiel kommt...

belsazar antworten
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Veröffentlicht von: @belsazar

wir sind uns einig, der Unterschied zwischen Religionen und Sekten ist fliessend, sobald ein Dogma ins Spiel kommt...

Jede Religion, jede Sekte, jede Ideologie ist oder stellt ein/en Ausschnitt aus der Gesamtschau der Menschheit dar. Daran ist nichts Schlimmes. Schlimm und somit verwerflich wird es nur dann, wenn es den Anderen gegen ihren Willen aufgezwungen wird.

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belsazar
(@belsazar)
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Dante (o.t.)
wunderbar veranschaulicht in der divina commedia 🙂

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Veröffentlicht von: @belsazar

wunderbar veranschaulicht in der divina commedia 🙂

So ist es.

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andreas
(@andreas-wendt)
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Sehr feine Frage.

Ich musste gerade an menschliche Liebesbeziehungen denken.
Wenn man meint, den Partner, die Parterin fürs Leben gefunden zu haben, beginnt ja das richtige Kennenlernen erst - und endet nie, solange die Beziehung besteht, also im Idealfall das ganze Leben lang nicht.

Wäre schon komisch, wenn das im Blick auf Gott oder "die Wahrheit" oder auch bloß das Universum etc. anders wäre. Das wahre Staunen, Wundern, Rätseln, Nichtverstehen, Grübeln, Suchen geht nach dem Finden erst los.

andreas-wendt antworten
Lucan-7
(@lucan-7)
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Veröffentlicht von: @andreas-wendt

Ich musste gerade an menschliche Liebesbeziehungen denken.

Ja, das Beispiel hatte ich auch im Sinn... in so einem Fall kann man natürlich völlig zu Recht davon sprechen, etwas gesucht und gefunden zu haben. In dieser Hinsicht gibt es natürlich auch Dinge, die wir suchen und finden... und wo wir nicht mehr weiter suchen müssen.

Veröffentlicht von: @andreas-wendt

Wenn man meint, den Partner, die Parterin fürs Leben gefunden zu haben, beginnt ja das richtige Kennenlernen erst - und endet nie, solange die Beziehung besteht, also im Idealfall das ganze Leben lang nicht.

Hm... sicherlich. Aber im Idealfall ist das ja nur eine Vertiefung der Beziehung.

Veröffentlicht von: @andreas-wendt

Wäre schon komisch, wenn das im Blick auf Gott oder "die Wahrheit" oder auch bloß das Universum etc. anders wäre.

Nun ja... es würde mir wohl wesentlich leichter fallen, mein Bild des Universums fallenzulassen und ein anderes anzunehmen als meine Beziehung zu meiner Frau aufzugeben... aus dieser Perspektive heraus würde ich es sicher nicht als "gleichwertig" sehen...

lucan-7 antworten
Anonymous
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(@Anonymous)
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Wow!!! Weiß die betreffende Person das?

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Lucan-7
(@lucan-7)
Beigetreten : Vor 12 Jahren

Beiträge : 15610
Veröffentlicht von: @gili

Wow!!! Weiß die betreffende Person das?

Was genau meinst du? Für mich sind das eigentlich Selbstverständlichkeiten...

lucan-7 antworten
Anonymous
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(@Anonymous)
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Echt, das ist dann wunderbar...
Aber da handelt es sich ja auch um einen "unsichtbaren" Bezug, an den Du glaubst, der sich dann auch im Physischen ausdrückt.
Bei Gott fällt Dir das irgendwie schwer, falls ich das richtig verstehe, da ist ja auch das "Unsichtbare" Ursache und der Ausdruck im Physischen.

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Lucan-7
(@lucan-7)
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Beiträge : 15610
Veröffentlicht von: @gili

Aber da handelt es sich ja auch um einen "unsichtbaren" Bezug, an den Du glaubst, der sich dann auch im Physischen ausdrückt.
Bei Gott fällt Dir das irgendwie schwer, falls ich das richtig verstehe, da ist ja auch das "Unsichtbare" Ursache und der Ausdruck im Physischen.

Nur ist meine Frau ja nicht unsichtbar, und natürlich gibt es ganz konkrete, sichtbare Gründe, warum man einem Menschen vertraut (Und Anderen nicht).

Wenn man gemeinsame Interessen und Werte hat, wenn man sich in der Gegenwart des Anderen wohlfühlt, wenn man sich verstanden fühlt und sich stundenlang unterhalten kann ohne dass es langweilig wird... dann sind das sehr konkrete Dinge, an denen man sich orientieren kann.

Zwar gibt es am Ende trotzdem keine Garantie, weil wir ja alle nur Menschen sind, aber es ist immerhin etwas, das sich erleben lässt.

Bei Gott hingegen steht immer nur ein großes Fragezeichen... gemeinsame Interessen und Werte? Wenn ich mir die Bibel durchlese: Eher nicht!
Fühle ich mich verstanden? Keine Ahnung... ich meinerseits verstehe Gott jedenfalls überhaupt nicht.
Wohlfühlen in seiner Gegenwart? Nun ja... merkwürdige Frage bei jemandem, der eh immer da ist... irgendwie... wie auch immer.
Kann ich mich stundenlang unterhalten? Läuft dann wohl eher auf ein Selbstgespräch hinaus...

Ich sehe jedenfalls nicht, dass da irgendwas vergleichbar wäre.

lucan-7 antworten
Anonymous
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(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 2 Sekunden

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Veröffentlicht von: @lucan-7

Bei Gott hingegen steht immer nur ein großes Fragezeichen...

Hattest Du schon immer diese Wahrnehmung?
Ist Dir in der Familie etwas von Gott vermittelt worden?
Bei mir war das in der Kindheit ohne Zwang ganz selbstverständlich da, hab' aus eigenem Antrieb auch viel in der Kinderbibel gelesen, meine Kenntnis des AT stammt viel von dort!

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Lucan-7
(@lucan-7)
Beigetreten : Vor 12 Jahren

Beiträge : 15610

Als Kind und bis weit ins Erwachsenenalter war ich eigentlich immer gläubig... dass Gott existiert war für mich immer selbstverständlich, und irgendwie habe ich auch immer seine Gegenwart gespürt.

Geprägt hat mich da auch ganz wesentlich meine Kinderbibel, wobei das Gottesbild, das da im AT vermittelt wird nicht gerade positiv ist...
Von Jesus habe ich dann erst in der Schule mehr erfahren, das war dann ausgerechnet in Teheran, wo ich für einige Monate die deutsche Schule besuchte... kurz bevor die Radikalen dort die Macht übernahmen.

Sehr viel später startete ich dann meinen Versuch, meinen Glauben an Gott mit der Bibel in Einklang zu bringen und herauszufinden, was denn nun am christlichen Glauben dran ist... und dieser Versuch endete dann bekanntlich damit, dass ich keinen Sinn darin fand... oder nur sehr eingeschränkt.

lucan-7 antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 2 Sekunden

Beiträge : 0

Dankeschön vielmals, dass Du davon berichtest!:)
Bei mir war das in der Schule dann so, dass meine beste Freundin nicht gläubig war (wohl durch die Familie, links-gewerkschaftlich). Sie wollte nicht am Religionsunterricht teilnehmen, dann nahm ich auch nicht teil, obwohl gläubig, und wir besuchten zusammen den Ethik-Unterricht bis zur Mittleren Reife. Sie war die Beste in Mathematik und meine Rettung in dieser Hinsicht ...:)
Das sehe ich aber nicht negativ im Rückblick, sondern es bewahrte mir eine gewisse Offenheit!
Auch wenn ich nun lese, was Du schreibst...

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Lucan-7
(@lucan-7)
Beigetreten : Vor 12 Jahren

Beiträge : 15610
Veröffentlicht von: @gili

Das sehe ich aber nicht negativ im Rückblick, sondern es bewahrte mir eine gewisse Offenheit!
Auch wenn ich nun lese, was Du schreibst...

Ich sehe das im Rückblick auch nicht negativ, auch wenn es natürlich mit einer gewissen Enttäuschung verbunden ist, dass ich im christlichen Glauben nicht den Sinn gefunden habe, den ich mir ursprünglich erhofft hatte. Ich habe es auch bedauert, damit den Kontakt zu einer Gemeinde verloren zu haben, die ich dabei kennengelernt habe... allerdings nicht die, mit der ich zuletzt Kontakt hatte.

Ich erinnere mich, dass mich die Predigten des Pastors dort immer sehr beeindruckt haben... die waren klar aus dem Leben gegriffen, er brachte Dinge klar auf den Punkt und ist auch unangenehmen Fragen nicht ausgewichen.
Um so mehr hat es mich dann erstaunt, als ich einmal ein persönliches Gespräch mit ihm hatte, dass dieser wortgewandte Mensch privat vor sich hinstammelte und Schwierigkeiten hatte, klare Antworten zu geben... da hatte ich tatsächlich den Eindruck, dass er bei seinen Predigten irgendwie vom Heiligen Geist beseelt war oder dergleichen. Fand ich sehr erstaunlich.

Aber die Widersprüche im Glauben waren letztlich zu groß, so dass ich mir selber etwas vorgemacht hätte, wäre ich dort geblieben.

lucan-7 antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 2 Sekunden

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Vielen Dank für Deine Beschreibung!
Ich hatte da auch so ein Glück, als der christliche Glauben sich wieder verstärkte. Nicht katholisch, bin ich aber trotzdem dort zum Gottesdienst gegangen und das waren auch Predigten in der Art!

Gestern hab' ich mir Bilder von Teheran angeschaut, das ist sehr groß und sehr schön, hohe Berge gibts dort! Ein Nachbar aus Afghanistan sagte, in A. wäre es sehr schön und es würde dort auch Berge geben.

Das hab' ich auch schon erlebt, dass ich ganz irritiert war, als ich mit Erklärenden persönlich versuchte zu sprechen!

Suchst Du beim Glauben nach einem in sich geschlossenen System?

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DerNeinsager
Beiträge : 1449

Ich sage mal ,man könnte auch wissen, wehn man sucht.

Das wäre kein bereits angekommen sein, aber auch keine Orientierungslosigkeit, sondern ein zwischendrin.

derneinsager antworten
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belsazar
(@belsazar)
Beigetreten : Vor 17 Jahren

Beiträge : 148

Natürlich, man kann "ihn" nur nicht wirklich fassen.

belsazar antworten


Orangsaya
Beiträge : 2894

In der Bibel gibt es hierzu Aussagen, die Paulus zugeschrieben werden.
Hier gibt es die Ermahnung in Brüderlichkeit zusammen zu sein. (Bleibt fest in der brüderlichen Liebe.) Etwas weiter unten steht im Text, dass suchen sollen in allen Dingen recht zu leben. (Wir sind überzeugt, dass wir ein gutes Gewissen haben, und suchen in allen Dingen recht zu leben.) Ich glaube nicht, dass der christliche Auftrag suchen oder versus) finden ist. Suchen ist ein wichtiger Bestandteil des christlichen Wandel. Suchet und das Beste behaltet. Wird in christlichen Kreisen gerne untereinander gesagt. Die Frage ist also nicht, ob man nicht mehr suchen muss, weil man es schon gefunden hat, sondern die Frage ist, wie groß ist das Toleranzspiel, es dem Nächsten zuzugestehen. Wie konkret muss ich Gott festlegen? Wie weit darf mein Sinn gehen Gott festzulegen, um anerkannt zu werden. Wie ordne ich das in meinem sozialen Umfeld ein. Also wie eng ist jemand mein Bruder? Wie eng muss der Zirkel der ähnlich Gesinnten sein, um sich für eine Familie zu halten? Ab wann Grenze ich andere aus, weil die Basis von meiner zu weit abweicht?

orangsaya antworten
andreas
Beiträge : 1649

Zwei persönliche Assoziationen und ein exegetischer Versuch:

1. In Bezug auf Gott würde ich mich vor allem als jemanden verstehen, der von ihm gefunden wurde. Das genügt.

2. "suchen" impliziert, dass man auch finden will. Ich weiß von vielen sich als spirituell verstehenden Menschen, die sich so sehr in der Rolle des "Suchenden" gefallen, dass sie schon gar keine Lust mehr haben, wirklich zu finden. Dann ist man aber nicht suchend, sondern schlicht planlos. Was im Gegenüber zu Gott, dessen Wege nicht unsere Wege sind, völlig okay ist, aber man sollte es zugeben.

Veröffentlicht von: @belsazar

Es ist eine subtile Form des Unglaubens, wenn man sich an das, was man glaubt, gewöhnt hat. Es ist kraftlos.

Das gilt m.E. auch für den Zustand des "Suchender-seins".

Zur Exegese:
Meint das Wort, das wir in den deutschen Bibeln mit "suchen" übersetzen, jenes Suchen, das wir aus unserem Alltag kennen, wenn wir nicht wissen, wo etwas oder jemand ist?

Die englischen Bibeln geben es i.d.R. mit "seek" wieder, nicht mit "search for" oder gar "look for".

Im Hebräischen gibt es verschiedene Wörter, die in unseren Bibeln mit Suchen übersetzt werden, die wichigsten sind "b-q-sch" und "d-r-sch"

"d-r-sch" kommt in der Hebräischen Bibel 152x vor, "b-q-sch" 215x.

Sie im einzelnen zu vergleichen, würde mehr Zeit erfordern, als ich habe. Aber wenn ich eine Form von "suchen"+"wo" eingebe, finde ich fast nur Belege für "b-q-sch". Im Großen und Ganzen haben beide Wörter aber sehr stark überlappende Wortfelder. Beide werden nicht nur mit "suchen" übersetzt, sondern je nach Kontext auch mit "fordern", "befragen", "streben nach". Auch für das "suchen nach Gott" finden sich beide Verben. Und sie werden auch von Gott selbst verwendet. Einmal vorausgesetzt, dass Gott weiß, wo was ist (was keineswegs an allen Stellen zwingend ist), müsste man wohl vermuten, dass sein Suchen anders gelagert ist.

Möglicherweise kann deborah mit ihren Hebräischkenntnissen da einspringen?

In aller philologischen Vorläufigkeit würde ich also auch andersherum annehmen, dass man im AT Gott suchen kann, gerade weil man weiß, wo er zu finden ist.

Im Deutschen finden wir solche Sprachverwandtschaften in Wörtern wie "ersuchen", "heimsuchen" und natürlich "besuchen". Diese Nähe der Begriffe war den Übersetzern früherer Jahrhunderte noch bewusster, weshalb sie "suchen" schreiben konnten, ohne damit ein "nicht wissen wo" zu implizieren.

andreas-wendt antworten
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belsazar
(@belsazar)
Beigetreten : Vor 17 Jahren

Beiträge : 148

sehr spannende Inputs, danke, wäre interessant dies mit Hebräisch-Kenntnissen noch auseinanderzunehmen.

LG B.

belsazar antworten


Resah
 Resah
Beiträge : 942

gefunden haben oder sich finden lassen... - ?

Veröffentlicht von: @belsazar

Wo seht Ihr Euch? Bei den Suchenden oder jenen, die gefunden haben?

Jeremia 29,
13 Ihr werdet mich suchen und finden; denn wenn ihr mich von ganzem Herzen suchen werdet,
14 so will ich mich von euch finden lassen, spricht der HERR,,,,

eine Verheißung für all diejenigen, die ihn von GANZEM Herzen suchen...
für mich galt dann folgendes:

Jes 65,1 Ich ließ mich suchen von denen, die nicht nach mir fragten, ich ließ mich finden von denen, die mich nicht suchten. Zu einem Volk, das meinen Namen nicht anrief, sagte ich: Hier bin ich, hier bin ich!
Röm 10,20 Jesaja aber wagt zu sagen (Jesaja 65,1): »Ich ließ mich finden von denen, die mich nicht suchten, ich offenbarte mich denen, die nicht nach mir fragten.«

Gottes Wege sind hier unergründlich ... für mich war es unverdienter Gnade - ein Geschenk - Gott gefunden zu haben..
was nun nicht heißt, ich wäre am Ziel meines Lebens, denn Gott weiter und näher kennenlernen währt ein Leben lang:

Phil 3,12 Ich meine nicht, dass ich schon vollkommen bin und das Ziel erreicht habe. Ich laufe aber auf das Ziel zu, um es zu ergreifen, nachdem Jesus Christus von mir Besitz ergriffen hat.

resah antworten
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belsazar
(@belsazar)
Beigetreten : Vor 17 Jahren

Beiträge : 148

Danke Dir für Deine Antwort Resah,

Veröffentlicht von: @resah

Phil 3,12 Ich meine nicht, dass ich schon vollkommen bin und das Ziel erreicht habe. Ich laufe aber auf das Ziel zu, um es zu ergreifen, nachdem Jesus Christus von mir Besitz ergriffen hat.

Finde ich sehr schön, danke, selbst für einen Paulus-Kritiker 😉

LG B.

belsazar antworten
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