Warum leben wir hier?
Genesis gibt Weisheiten, wie wir geschaffen sind. Das AT zeigt eine gefallene Welt auf und Leid. Aber neben dem "wie"...beantwortet es nicht das "warum". Warum leben wir hier, warum eine (gefallene) Welt vor dem Jenseits. Anders als Muslime glauben wir nicht an Prüfungen und Tests. Also bleibt für mich die Frage...warum?
@undwenndoch
Die Frage nach dem "Warum" fängt schon früher als der Fall an und hängt mit dem "Wozu" zusammen. Was ist Gottes Idee, für den Menschen (Menschheit).
Dieses Wozu finden wir durch die Bibel verteilt. Kurz gesagt, Gott hat uns geschaffen, um Teil seiner Familie zu sein, Gott will keine Anbetungssklaven und keine Bedientesten, sondern eine Familie, der er auf Augenhöhe begegnen kann (Jesus hat uns dazu berufen, Brüder und Schwestern zu sein, also gleichgestellt). Das ist das für mich unfassbare, dass Gott uns als Geschwister will.
Damit wir aber seine Geschwister sein können, gibt es nur eine Art, wie wir geschaffen sein können. Wir müssen so geschaffen sein wie Gott ist, als freie denkende und handelnde Individuen. Es gibt keine Alternative dazu, deshalb ist der Freie Wille so zentral für Gott, so zentral, dass er nicht einmal dann eingreift, wenn wir gegen seinen Willen verstossen. Es ist auch der Grund, warum die Schöpfung nicht anderes aussehen kann. Denn je Form, welche den Willen und die Handlungsfähigkeit des Individuums einschränkt, würde diesem "Wozu" widersprechen.
Wenn wir nun dieses "Wozu" verstehen, wissen wir auch "warum", denn jeder einzelne Mensch begeht seit Anbeginn der Menschheit die gleiche Sünde, die Adam getan hat. Wir wollen unabhängig von Gott sein, wissen besser, was für uns gut ist und meinen Gott nicht zu brauchen. Deshalb leben wir in dieser gefallenen Welt, nicht, weil einmal irgendwer irgendwann einmal von einem Baum gegessen hat. Sondern weil jeder Mensch (mit einer einzigen Ausnahme) bisher immer die gleiche Entscheidung getroffen hat wie damals Adam (ich weiss es besser).
@arcangel Das ist eine so gute Antwort. Auch weil ich Adam und Eva immer schon so lese. Nicht historisch sondern eine tiefe Weisheit über den Menschen wie er ist und warum er so ist.
@arcangel Wenn man gegen eine feindliche Macht nicht bestehen kann, tritt man am besten in deren Armee ein. Dann kann einem nichts geschehen und nimmt noch dazu an deren Macht teil. Das ist dann zumindest fast so, als ob man selbst diese Macht wäre.
Wäre der logische Schluss, da gebe ich dir recht, nur diese feindliche Armee ist die Verliererseite. Sie befindet sich im Rückzugsgefecht, und vermag ab durchaus noch Siege zu erringen, aber der Krieg ist für sie (seit Golgatha) bereits verloren.
@arcangel +Stern
Das ist gründlich missverstanden. Wenn der Mensch besser wissen will, gut und und sein Leben selbst in die Hand nehmen will, ist Gott der Feind, weil er dem Menschen nicht erlaubt, Gott zu sein. Wenn man sich dann von ihm eingliedern lässt, kann man wenigstens sozusagen aus der zweiten Reihe an ihm partizipieren.
@undwenndoch
Na ja, dieser Teil der Genesis sagt doch, dass Gott der oberste Souverän ist und alles bestimmen und so machen kann, wie er es will. Wenn er dabei Böses für den Menschen will, hat der natürlich keine Chance, und wenn er Gutes für den Menschen will, scheint es ja in Ordnung zu sein, aber er könnte ja jederzeit umschwenken. Um sich seines Lebens wirklich sicher zu sein, müsste der Mensch selbst Gott sein, was dieser aber verhindert. Da gibt es dann theoretisch nur zwei Lösungen: entweder man wandert aus und entzieht sich dem Einfluss des Herrschers, was aber nicht geht, oder man veranstaltet eine Revolution an deren Ende man dann wirklich selbst ist. So zumindest glaubt man, wäre man sicher. Da aber auch das nicht wirklich klappt bleibt nur die Notlösung, sich in das göttliche Heer einfügen zu lassen und immer wieder seine Fahnentreue zu bekunden.
@queequeg Ich finde Das Buch Hiob sagt schön dass Böses nicht von Gott kommt, er aber den Einfluss des Bösen zulässt (eben weil sonst auch Determinismus herrscht).
Ich denke wir sind nicht Gott, aber sein Ebenbild...das sollte man beachten
Ok so rum verstehst du das. Aber darin liegt das grundlegende Missverständnis, dem auch Adam aufgesessen ist.
ist Gott der Feind, weil er dem Menschen nicht erlaubt, Gott zu sein.
Quasi Gott vorenthält dem Menschen etwas, etwas, das ihn Gottgleich machen würde.
Dabei ist es Gottes Plan den Menschen zu verherrlichen (zu vergöttlichen, der Fachbegriff ist Theosis)
-
Johannes Chrysostomus: „Durch die Teilnahme an Gott wird der Mensch durch Gnade, was Christus durch Natur ist.“[2]
Nur eben nach seinem Fahrplan und nicht nach dem des Menschen. Gott ist der Schöpfer und der Mensch das Geschöpf.
Wenn man sich dann von ihm eingliedern lässt, kann man wenigstens sozusagen aus der zweiten Reihe an ihm partizipieren.
Nicht zweite Reihe, erste Reihe, Miterben, mit dem Sohn, denen das Königreich Gottes gehört.
@queequeg Nein Gnade ist nach dem NT ein Geschenk! Sie ist unverdient.
@undwenndoch
Ja, aber sie ihrem Wesen gemäß eben auch entzogen werden - siehe Kain.
Veröffentlicht von: @queequeg@undwenndoch
Ja, aber sie ihrem Wesen gemäß eben auch entzogen werden - siehe Kain.
An diesem Beispiel wird klar, wie verkehrt deine Argumentation ist. Gott hat Kain keineswegs die Gnade entzogen, sondern er sich selbst. Bereits vor dem Mord an seinem Bruder hat Gott Kain auf sein Inneres aufmerksam gemacht:
7 Ist es nicht so: Wenn du recht handelst, darfst du auch den Blick frei erheben, doch handelst du unrecht, lauert die Sünde, deren Verlangen auf dich gerichtet ist, vor der Tür? - Du aber sollst über sie herrschen!"
Kain hat es vorgezogen, der Sünde die Tür zu öffnen und nicht der (Brunder- und Gottes-) Liebe.
Das Böse in der Welt kommt durch das materielle und selbstherrliche Denken - so wie Kain von sich überzeugt war, besser als Gott zu beurteilen, dass sein Opfer gerecht, also genau so gut sein wie das von Abel ist. Es kommt aber nicht auf die Gabe selbst an, sondern auf die ´Gesinnung`dahinter.
Das denke ich auch. Von Gott nicht angesehen zu werden, war wohl eine Art Todesurteil, die weit über den biologischen Exitus hinausging. Es bedeutete ein Nichts zu sein. Damit kann man nicht weiterleben, als wäre nichts geschehen.
Stimmt einfach nicht. Gott hat angesprochen und ihn auf die Problematik hingewiesen, die sich in seinem Inneren anbahnt. Das nenne ich Ausdruck der Gnade, dass Gott rechtzeitig warnt.
Ja, und Gnade kann jederzeit entzogen werden. Gnade ist damit kein Geschenk, sondern eine existenzielle Bedrohung.
Da hast du grundsätzlich recht, sie ist unidirektional, von Gott zu den Menschen in der alleinigen Verfügungsgewalt Gottes.
Hier kommt dann das Vertrauen ins Spiel. Glaubst du (Glauben und Vertrauen sind im biblischen Sprachgebrauch Synonym), dass Gott treu ist oder nicht.
Und darauf läuft es hinaus, das ist die Sünde die, welche Menschen begehen, sie vertrauen Gott nicht.
@arcangel Wow..voll erwischt
@undwenndoch Man kann Gnade auch als Geschenk und Chance - oder als geschenkte Chance - empfinden.
Da wo ich oftmals nicht mal meine eigenen Ansprüchen erfülle, kommt einer her und erfüllt für mich Gottes Ansprüche und sagt 'Du brauchst Dich nicht mehr abstrampeln'.
Das ist nicht mein Verdienst, das ist Gnade.
@undwenndoch Du kannst Dir die Gnade nicht erwerben - sie ist ein Geschenk.
Und ohne diese Gnade wär alles nix - keiner von uns ist ohne Sünde (also dem Unglauben oder Misstrauen gegen Gott, das selber-machen-wollen etc.).
Dass Sünde keine moralische Verfehlung ist, sondern fehlendes Vertrauen, gefällt mir.
Ansonsten geht es hier ja nicht darum, was Du oder ich oder der Papst glauben, sondern wie die Geschichte der Bibel zu verstehen ist.
Dass Sünde keine moralische Verfehlung ist, sondern fehlendes Vertrauen, gefällt mir.
Im biblischen Sprachgebrauch wird ja die Sünde und sündigen unterschieden. Die Sünde regiert über mich und verführt zur Sünde.
Die Sünde ist in diesem Fall eben dieses fehlende Vertrauen, welches dann unter anderem zur moralischen Verfehlung, dem sündigen führt (aber diese Auswirkungen sind sehr individuell)
Die Bibel erzählt ja auch von drei "Sündenfällen" der erste fand im Paradies statt, hier wurde Gott misstraut, die Folge dazu ist der Rauswurf aus dem Paradies, der zweite "Sündenfall" wird dann vor der Flut beschrieben, hier fand eine moralische Degeneration statt, welches im Gericht der Flut endete, und der dritte Fall ist, der Versuch Gott zu instrumentalisieren, das ist dann die Babel Geschichte, die wieder in einem Gericht endet.
Ich sehe darin den Zustand, in welchen wir Menschen stecken, misstrauen gegen Gott, moralische Degeneration (welche sehr individuell ist), und der Versuch Gott zu kontrollieren und instrumentalisieren.
Gottes Antwort auf alle drei Probleme; das Misstrauen wird durch Glauben/Vertrauen abgelöst, die moralische Degeneration wird durch die Heiligung ersetzt (auch wieder ein sehr individueller Prozess) und der Versuch zu instrumentalisieren und Kontrollieren, wird dadurch ersetzt, dass wir uns Gott als seine Instrumente zur Verfügung stellen.
Traditionell werden hier Begriffe wie Wiedergeburt, Heiligung, und Nachfolge verwendet.
Deshalb ist jeder ein Sünder, nicht, weil jeder moralischen Verfehlungen begeht, sondern weil jeder Gott misstraut.
sondern wie die Geschichte der Bibel zu verstehen ist.
So verstehe ich die Urgeschichte 🙂
Das ist jetzt schwierig für mich. Das die Autoren und Bearbeiter der Genesis das gemeint haben, was Du geschrieben hast, scheint mir weitgehend offensichtlich. Die andere Seite der Medaille ist, dass ich nicht glaube, dass sie eine Realität beschrieben haben, sondern eine Verbildlichung und Interpretation derselben. Der Kern der Aussage wäre dann das fehlende Vertrauen, alles andere Ikone.
Die andere Seite der Medaille ist, dass ich nicht glaube, dass sie eine Realität beschrieben haben, sondern eine Verbildlichung und Interpretation derselben.
Ich gehe auch nicht davon aus, dass die Urgeschichte ein beschrieb, der realen Ereignisse darstellt, aber ich gehe davon aus, dass es ein umschrieb der realen Ereignisse darstellt. Im Fachjargon nennt man sowas eine mythologisierte Erzählung. Eine mythologisierte Erzählung bedeutet nicht, dass die Ereignisse erfunden sind, sondern dass die Erzählform eine mythologische ist. Die Urgeschichte hat sehr viele mythologische Elemente und Ikonografien anderer Kulturen übernommen, diese aber in einen anderen Kontext gesetzt und anderes bewertet.
Da ist die Chaosszene zu Beginn des Schöpfungsberichtes. Nur anstatt, das Chaos, in einem epischen Kampf, auf Leben und Tod zu besiegen, wie dies in anderen Mythen der Fall ist (z.B. Marduk und Thiamat) schwebt der Geist Gottes über diesem Chaos. Oder die Sonne (der höchste Gott der Ägypter) wird als Leuchte bezeichnet, die den Tag erhält. Der Autor der Genesis, nimmt diese bekannten Bilder aus der Mythologie und setzt sie in einen anderen Zusammenhang und betreibt damit Theologie.
Lokalität spielt im späteren Verlauf des AT eine grosse Rolle, aber ob Eden als geografisch lokalisierbaren Ort gegeben hat? Da ist sich nicht einmal die Bibel einig, denn in Hesekiel wird Eden auf einem Berg verortet, und ist kein Garten.
"Eine mythologisierte Erzählung bedeutet nicht, dass die Ereignisse erfunden sind, sondern dass die Erzählform eine mythologische ist."
Im Mythos von Sisyphos glaubt niemand, dass er ein Mensch war und tatsächlich immer und immer wieder den Felsen auf den Berg rollen musste, von wo er dann wieder runterrollte.
Ein solches Ereignis hat nie stattgefunden, aber es ist trotzdem wahr, weil es die Sinnlosigkeit menschlichen Strebens zeigt.
Ich gehe auch nicht davon aus, dass die Urgeschichte ein beschrieb, der realen Ereignisse darstellt, aber ich gehe davon aus, dass es ein umschrieb der realen Ereignisse darstellt. Im Fachjargon nennt man sowas eine mythologisierte Erzählung. Eine mythologisierte Erzählung bedeutet nicht, dass die Ereignisse erfunden sind, sondern dass die Erzählform eine mythologische ist. Die Urgeschichte hat sehr viele mythologische Elemente und Ikonografien anderer Kulturen übernommen, diese aber in einen anderen Kontext gesetzt und anderes bewertet.
Ich glaube nicht, dass das Wort Gottes auf mythologische Elemente und Ikonografien angewiesen ist. Wir haben einen Bericht aus erster Hand, von Gott eingegeben. - Gottes Inspiration ist so viel reicher als alles, was andere bieten können.
@adjutante Manche glauben, die Bibel erzählt historische Tatsachen. Dafür spricht dass Jesus oder Paulus nie etwas anderes angedeutet haben. Andere glauben an symbolische Erzählungen. Dafür spricht dass das AT ein Kanon ist. Menschen haben entschieden, was hineingehört und was nicht. Die Zusammensetzung ist menschlich. Und bei Orthodoxen anders als bei Luther.
Ich frage ob die Botschaften nicht genau die gleichen bleiben? Warum debattieren wir darüber wer recht hat? Will Gott nicht viel mehr dass wir Jesus mit Liebe als Botschaft und Geschenk annehmen und leben? Goldapfel wünschte sich hier ein extremes Christentum im Herzen. Das fand ich schön. Ich frage ob es davon abhängig ist ob Adam ein Symbol oder ein echter Mensch war?
@undwenndoch
Wenn Adam der Mensch Adam war, kann man die Geschichte hinnehmen und zur Tagesordnung übergehen. Wenn Adam ein Symbol für "den Menschen" ist, ist jeder zu jeder Zeit Adam. Das ist ein Unterschied.
Veröffentlicht von: @simba@queequeg beides. In der Bibel sind Menschen ganz oft sowohl Person wie auch geistliche Größe, sowohl Einzelperson wie auch ein ganzes Volk.
Adam ist Person und Menschheit.
Es fällt mir tatsächlich leichter, die Sache mit den 'echten Personen' zu glauben als an reine Symbolik.
Was nicht ausschließt, dass man manche Dinge symbolhaft sehen kann, aber dass die handelnden Personen 'nur' Symbole sind, erscheint mir ein bisschen weit hergeholt.
@queequeg Ich denke das beide glauben, das Adam in uns wirkt. Deshalb bleibe ich dabei dass die Unterschiede am Ende kleiner sind als wir in Diskussionen tun. Ich hoffe so sehr dass beide Lager zusammenfinden.
@undwenndoch
Es ist eben das Problem, dass wir vieles - auch bei diesem Thema - nicht wirklich wissen können. Deshalb muss ja jeder seine eigene Antwort finden und kann sich nicht einfach an eine bestehender anhängen.
Ich kann mit der Kain und Abel Geschichte nur etwas anfangen, wenn ich sie als Mythos verstehe. Und das bedeutet, dass ich nicht nur von der Geschichte lernen soll/kann, wie man sich Gott gegenüber nicht verhalten soll, sondern dass ich selbst auch Kain bin und jeder Mensch, der mir begegnet, auch.
@queequeg Es dürfte eine Frage der Formulierung sein.
Ich bin nicht Kain, ich bin auch nicht Petrus, aber in mir sind Anteile diverser Personen.
D.h. ich hab schon Eifersucht erlebt (und beobachtet), und ich hab mich schon überschätzt und Dinge versprochen (wie Petrus) und nicht gehalten.
Wenn ich weiterdenke, finde ich bestimmt noch weitere Anteile von anderen Personen.
Aber auch die bin ich nicht.
Danke, da habt ihr was Wichtiges angesprochen, Chai und Queequeg, denke ich. Wir alle haben immer auch einen "Kain-Anteil" in uns.
Und mit dem Geist Gottes dürfen und können wir gemeinsam bestehen, haben etwas in der Hand, um eben nicht der Verlockung der Sünde nachgeben zu müssen, im Wissen, dass wir es dennoch nie ganz schaffen werden (aber immer besser werden - Übung macht eben Meister 😀 ) und im Wissen, dass Gott uns durch die Augen seines Sohnes gnädig anschaut als seine Kinder. Vergebung ist uns gewiss, so wir ihm unsere Verfehlungen offen hinhalten.
Er hat ja auch nicht aufgehört, Kain zu lieben.
🙂
Veröffentlicht von: @neubaugoerend mit dem Geist Gottes dürfen und können wir gemeinsam bestehen, haben etwas in der Hand, um eben nicht der Verlockung der Sünde nachgeben zu müssen, im Wissen, dass wir es dennoch nie ganz schaffen werden (aber immer besser werden - Übung macht eben Meister 😀 )
Findest Du?
Es gibt genug Beispiele von Menschen, die über Felsen geklettert sind und dann über ein kleines Steinchen gestolpert sind.
und im Wissen, dass Gott uns durch die Augen seines Sohnes gnädig anschaut als seine Kinder.
Das ist notwendig.
Veröffentlicht von: @chaiFindest Du?
Es gibt genug Beispiele von Menschen, die über Felsen geklettert sind und dann über ein kleines Steinchen gestolpert sind.
Ich kann dir grad nicht folgen ... finde ich - was genau?
Dass wir etwas in der Hand haben?
Dass Übung den Meister macht?
Dass wir es nie ganz schaffen werden?
Veröffentlicht von: @neubaugoereund im Wissen, dass Gott uns durch die Augen seines Sohnes gnädig anschaut als seine Kinder.
Das ist notwendig.
Es ist vor allem die Wahrheit. 🙂
Veröffentlicht von: @neubaugoereVeröffentlicht von: @chaiFindest Du?
Es gibt genug Beispiele von Menschen, die über Felsen geklettert sind und dann über ein kleines Steinchen gestolpert sind.Ich kann dir grad nicht folgen ... finde ich - was genau?
Dass wir etwas in der Hand haben?
Dass Übung den Meister macht?
Dass wir es nie ganz schaffen werden?
Ich meinte speziell das 'immer besser werden', weil 'Übung den Meister macht'.
Da gibt's biblische Figuren, denen das nicht gelungen ist und heutige 'Glaubenshelden', bei denen das auch nicht immer klappt.
Dass Übung den Meister macht, stimmt natürlich nicht immer bei jedem, weil jeder Mensch anders ist und auf gleiche Anforderungen oder Ansprüche anders antwortet.
Wenn man gleich(wertig) behandeln will, dann muss man sie unterschiedlich behandeln.
Veröffentlicht von: @queequegDass Übung den Meister macht, stimmt natürlich nicht immer bei jedem, weil jeder Mensch anders ist und auf gleiche Anforderungen oder Ansprüche anders antwortet.
So ist es.
Wenn man gleich(wertig) behandeln will, dann muss man sie unterschiedlich behandeln.
Erklär das mal Deinen Kindern
'Ihr seid unterschiedlich und deswegen kriegt der eine einen Keks und der andere nicht...'
Ich hab das immer mal wieder versucht...
Und heute verstehen sie mich besser 🙂
Das ist auf der Ebene der Kekse ja einfach zu handhaben, da bekommen dann eben alle gleich viel.
Anders ist es, wenn ein Sohn ein begnadeter Sportler ist und der andere völlig unsportlich, aber ein ebenso begnadeter Holzwerker. Die würdest Du doch nicht in den gleichen Leichtathletik- oder Bastelverein geben.
Veröffentlicht von: @queequegDas ist auf der Ebene der Kekse ja einfach zu handhaben, da bekommen dann eben alle gleich viel.
Anders ist es, wenn ein Sohn ein begnadeter Sportler ist und der andere völlig unsportlich, aber ein ebenso begnadeter Holzwerker. Die würdest Du doch nicht in den gleichen Leichtathletik- oder Bastelverein geben.
Stimmt. Die Kekse sind noch relativ einfach.
Ansonsten dachte ich auch an das musikalische Kind, das ins Fußballtraining gesteckt wird oder umgekehrt das sportliche Kind, das zum Klavierüben genötigt wird.
Eben mit der Begründung, dass das Geschwister das ja auch kann.
Wer meint er steht, sehe zu, dass er nicht falle.
Meinst du das?
Bei den Fällen, an die ich mich erinnere, waren häufig so Dinge wie Ruhm, Hochmut, nicht mit Gott besprochene Schwächen/Vorlieben, mangelnde verbindliche Gemeinschaft mit Geschwistern,… mit im Spiel. Manches davon hat sich vielleicht auch einfach nur eingeschlichen.
Sicherlich schadet Demut und Wissen um die eigenen Schwächen nicht.
Nur ist es ebenso wichtig, sich der Gnade Gottes bewusst zu sein. Wir brauchen keine Angst zu haben oder aus Furcht erst gar nichts anzufangen.
Hilfreicher fände ich in dem Zusammenhang auch, nicht darauf hinzuweisen, dass Menschen nach großen Taten über Kleinigkeiten gestolpert sind, sondern zu überlegen, wie man sich vor sowas schützen kann.
Und da ist es hilfreich, zu schauen, aus welchen Gründen jemand gestolpert ist und die eigenen Schwachstellen zu kennen und wahrscheinlich auch ein „diszipliniertes“ Glaubensleben. Und zu lernen, auf Gottes Geist zu hören und ihm zu folgen ist sicherlich nicht der schlechteste Tipp.
Veröffentlicht von: @ga2Wer meint er steht, sehe zu, dass er nicht falle.
Meinst du das?
So ähnlich.
Bei den Fällen, an die ich mich erinnere, waren häufig so Dinge wie Ruhm, Hochmut, nicht mit Gott besprochene Schwächen/Vorlieben, mangelnde verbindliche Gemeinschaft mit Geschwistern,… mit im Spiel. Manches davon hat sich vielleicht auch einfach nur eingeschlichen.
Sicherlich schadet Demut und Wissen um die eigenen Schwächen nicht.
Nur ist es ebenso wichtig, sich der Gnade Gottes bewusst zu sein. Wir brauchen keine Angst zu haben oder aus Furcht erst gar nichts anzufangen.
Hilfreicher fände ich in dem Zusammenhang auch, nicht darauf hinzuweisen, dass Menschen nach großen Taten über Kleinigkeiten gestolpert sind, sondern zu überlegen, wie man sich vor sowas schützen kann.
Und da ist es hilfreich, zu schauen, aus welchen Gründen jemand gestolpert ist und die eigenen Schwachstellen zu kennen und wahrscheinlich auch ein „diszipliniertes“ Glaubensleben. Und zu lernen, auf Gottes Geist zu hören und ihm zu folgen ist sicherlich nicht der schlechteste Tipp.
Ich hab keine Ahnung, ob es bei den Personen, die ich meine um Ruhm oder Hochmut ging.
Es waren halt menschliche Schwächen. Und jedes von uns ist an anderen Punkten anfällig.
Und meine Aussage bezog sich auf das 'immer besser werden'. Das ist etwas, an das ich nicht glaube.
Naja, wenn man als „Durchschnittschrist“ mal zurückblickt auf manches, was einem anfangs arg Kummer bereitet hat, merkt man doch auch, dass es irgendwann nicht mehr das große Problem für einen war, man mit Gottes Hilfe „weiter“ gekommen ist. Kein Grund für Stolz oder Überheblichkeit, aber für Dankbarkeit für Seine Gnade doch das ein oder andere überwunden zu haben.
Veröffentlicht von: @chaiUnd meine Aussage bezog sich auf das 'immer besser werden'. Das ist etwas, an das ich nicht glaube.
Dann kann Gott - dieser Meinung nach - auch kein Leben verändern?
Veröffentlicht von: @neubaugoereVeröffentlicht von: @chaiUnd meine Aussage bezog sich auf das 'immer besser werden'. Das ist etwas, an das ich nicht glaube.
Dann kann Gott - dieser Meinung nach - auch kein Leben verändern?
Natürlich kann er das.
Aber der Mensch muss nicht meinen, dass er dann ein höheres Level erreicht hat.
Meint er das denn? *hm* Hängst du dich an dem "besser" auf? Veränderungen durch Gottes Hilfe bewirken eine Verbesserung ... *hm* ... ich finde das nicht schlimm.
Und ja, Missbrauch oder falsche Anwendung oder wie auch immer wir das benennen, finden wir doch zuhauf bei Menschen. So sind sie eben ...
"Ich bin nicht Kain"
Ein Mythos will ja auch keine psychologische Aussage machen, die immer individuell sein würde, sondern das, was über die Psychologie des Einzelnen hinaus jeden Menschen betrifft.
@undwenndoch
Manche glauben, die Bibel erzählt historische Tatsachen. Dafür spricht dass Jesus oder Paulus nie etwas anderes angedeutet haben. Andere glauben an symbolische Erzählungen. Dafür spricht dass das AT ein Kanon ist. Menschen haben entschieden, was hineingehört und was nicht. Die Zusammensetzung ist menschlich. Und bei Orthodoxen anders als bei Luther.
Ich vertraue darauf, dass Gott über Sein Wort wacht, in dem der Heilige Geist redet. Deshalb vertraue ich den Menschen, die entschieden haben, was in den Kanon oder nicht. Weil diese Schriften für Leben und Lehre anerkannt sind.
Ich frage ob die Botschaften nicht genau die gleichen bleiben? Warum debattieren wir darüber wer recht hat? Will Gott nicht viel mehr dass wir Jesus mit Liebe als Botschaft und Geschenk annehmen und leben? Goldapfel wünschte sich hier ein extremes Christentum im Herzen. Das fand ich schön. Ich frage ob es davon abhängig ist ob Adam ein Symbol oder ein echter Mensch war?
Für mich war Adam ein echter Mensch, die Bibel berichtet über seinen Stammbaum und nimmt an einigen Stellen Bezug auf ihn. Deshalb ist er mir als Symbol zu flach.
Ich glaube nicht
Wie du sagst, ist das dein Glaube. Ich glaube das nicht, denn die Beziehungen und Referenzen zu anderen Religionen sind offensichtlich. Jedenfalls für denjenigen, der sich die Mühe machen, über den Tellerrand zu schauen. Da stellt sich aber nun mal die Frage, wie Wörter aus dem Akkadischen in die Bibel, die Bücher Mose kamen, wenn dieser diese Kultur nicht gekannt hat. Und es stellt sich die Frage wieso die nachkommen Adams, du weisst schon Henoch, Methusalem und co. genau gleich heissen wir die Könige vor der Flut in Akkadien. Oder wieso der Gott von Phönizien ebenfalls El hies und sich elyon (der Höchste) nannte und warum Hesekiel, wenn er gegen Tyrus prophezeit, Gott el-elyon (Gott der Höchste) nennt. Das hat ganz sicher nichts damit zu tun, dass Hesekiel über den Götterkult in Tyrus bescheid wusste und Gott bewusst el-elyon nennt um zu zeigen, dass YHWH der höchste Gott ist und nicht El.
Die biblischen Autoren, haben natürlich auch nie irgendwelche fremden Texte gelesen, haben nie irgendwelche Abbildungen fremder Götter gesehen.
Wie du sagst, ist das dein Glaube. Ich glaube das nicht, denn die Beziehungen und Referenzen zu anderen Religionen sind offensichtlich. Jedenfalls für denjenigen, der sich die Mühe machen, über den Tellerrand zu schauen.
Wer genau hinschaut wird entdecken, dass die Kosmogonien der anderen Völker wohl doch entstellt sind.
Wer genau hinschaut wird entdecken, dass die Kosmogonien der anderen Völker wohl doch entstellt sind.
Da hast du vollkommen recht. Und in der Bibel wird diese Entstellung immer wieder korrigiert, da wird der höchste Gott der Ägypter (der Sonnengott Ra) als Leuchte bezeichnet. Da wird die Chaosschlage Leviathan, gegen den der babylonische Gott Marduk auf Leben und Tod gekämpft hat und fast gestorben wäre, von Gott an der Nase herumgeführt. Da werden die Weisen Götter (Abkallu), die Babylon vor der Flut Technologie und Weisheit gebracht haben, von Gott für ihre Sünden in die Unterwelt (Tartarus, direkt aus der griechischen Mythologie) verbannt. etc.
Die biblischen Autoren haben sich mit den Religionen, die um sie herum waren, auseinandergesetz. So ist zum Beispiel Baal der höchste Gott der Kanaaniter, der Sturmgott, als der Wolkenreiter bekannt. Dessen Boten die Winde waren. Und in seinem Kampf gegen die Unterwelt die Welt zum Wanken gebracht hat.
Psalm 104,
1 Lobe den HERRN, meine Seele. HERR, mein Gott, du bist so gross. In Hoheit und Pracht bist du gekleidet, 2 der du dich hüllst in Licht wie in einen Mantel, der den Himmel ausspannt wie ein Zelt, 3 der im Wasser seine Gemächer baut, der Wolken zu seinem Wagen macht, auf Flügeln des Sturms dahinfährt, 4 der Winde zu seinen Boten bestellt, zu seinen Dienern lohendes Feuer. 5 Der die Erde auf ihre Pfeiler gegründet hat, dass sie niemals mehr wankt.
Und darauf läuft es hinaus, das ist die Sünde die, welche Menschen begehen, sie vertrauen Gott nicht.... und ist diese die erste Sünden die Kain begeht? Und ist es die Sünde, die dann durch die Tür ins Innere eintritt und sich breit macht und später zum Mord führt?
und ist diese die erste Sünden die Kain begeht?
Dort fängt es an. Kain ist ganz sicher nicht eines Morgens aufgewacht und dachte sich, heute bringe ich meinen Bruder um.
Und ist es die Sünde, die dann durch die Tür ins Innere eintritt und sich breit macht und später zum Mord führt?
Da ist das Gespräch zwischen Gott und Kain aufschlussreich. Schon vor dem Gespräch ist einiges in Kain passiert, aber er hat sich dort auf einen Pfad begeben, von dem es für ihn kein Zurück mehr gab.
Und mit dem Zusatz dass Gott nichts Böses für den Menschen will
denn mein Plan mit euch steht fest: Ich will euer Glück und nicht euer Unglück. Ich habe im Sinn, euch eine Zukunft zu schenken, wie ihr sie erhofft. Das sage ich, der HERR.
Jeremia 29,11
GNB
Ihr habt mir echt geholfen. Ich verstehe nun. Nicht nur vom Verstand. Und das danke Christen die sich gegenseitig helfen. Wie schön ist das denn bitte? Danke für euch und das Forum hier!
Veröffentlicht von: @arcangelaber er hat sich dort auf einen Pfad begeben, von dem es für ihn kein Zurück mehr gab.
Sicher gab es einen Weg zurück, den zu gehen setzt aber einiges voraus. Zuerst doch wohl die Einsicht, dass der aktuelle Weg falsch ist. Das er daran festhält hat seine Gründe. Also muss es noch zusätzlich Gründe geben, umzukehren. Offensichtlich ist das nicht leicht, aber möglich. Und zwar mit Gottes Gnade. Nur muss man auch an Gott glauben und diese Gnade wollen, dadurch wird es dann leichter. Aber den ersten Schritt muss Kain selbst zun.
@undwenndoch
Seit ich auf der Welt bin frage ich mich das. Auch als ich Christ wurde.
All die Hässlichkeiten hätten enden können als Jesus alles vollbracht hat.
Aber nööööööööööööh, das ganze Drama läuft immer noch weiter.
@mmieks Klar kenne ich ihn. Aber er war kein Christ und hat nicht mit Gott geantwortet. Deshalb nicht so ganz eine Antwort auf die Frage hier 🙂
@undwenndoch
das halte ich für einen nicht so guten Einwand. Er war Jude und ich bin mir ziemlich sicher, dass Gott angesichts von Auschwitz durch ihn einige Antorten gegeben hat
@herbert Stimmt ich habe nachgelesen. Er war gläubiger Jude. Mein Einwand war unsinn
Hm, Frankl hatte ja bereits vor seiner Gefangenschaft eine etwas andere Sichtweise, einen eher anderen Ansatz als Freud und Adler.
MEn (habe das im Netz so schnell nicht mehr gefunden) hat er bereits früh geschaut(in seiner Zeit als Obmann) warum sich Schüler eben nicht umbringen, auch wenn es in der Schule nicht gut lief und stellte dann den Sinn in den Vordergrund, gab Impulse dazu.
@herbert Da gebe ich dir recht.
Ich hätte das genauer formulieren sollen.
Nicht jeder kann wie Viktor Frankl sein. Er hat aber Spuren hinterlassen, was die Sinnfrage betrifft in der Richtung: Und trotzdem Ja zum Leben sagen.
Veröffentlicht von: @arcangelDie Frage nach dem "Warum" fängt schon früher als der Fall an und hängt mit dem "Wozu" zusammen. Was ist Gottes Idee, für den Menschen (Menschheit).
Dieses Wozu finden wir durch die Bibel verteilt. Kurz gesagt, Gott hat uns geschaffen, um Teil seiner Familie zu sein, Gott will keine Anbetungssklaven und keine Bedientesten, sondern eine Familie, der er auf Augenhöhe begegnen kann (Jesus hat uns dazu berufen, Brüder und Schwestern zu sein, also gleichgestellt). Das ist das für mich unfassbare, dass Gott uns als Geschwister will.
Damit wir aber seine Geschwister sein können, gibt es nur eine Art, wie wir geschaffen sein können. Wir müssen so geschaffen sein wie Gott ist, als freie denkende und handelnde Individuen. Es gibt keine Alternative dazu, deshalb ist der Freie Wille so zentral für Gott, so zentral, dass er nicht einmal dann eingreift, wenn wir gegen seinen Willen verstossen. Es ist auch der Grund, warum die Schöpfung nicht anderes aussehen kann. Denn je Form, welche den Willen und die Handlungsfähigkeit des Individuums einschränkt, würde diesem "Wozu" widersprechen.
Wenn wir nun dieses "Wozu" verstehen, wissen wir auch "warum", denn jeder einzelne Mensch begeht seit Anbeginn der Menschheit die gleiche Sünde, die Adam getan hat. Wir wollen unabhängig von Gott sein, wissen besser, was für uns gut ist und meinen Gott nicht zu brauchen. Deshalb leben wir in dieser gefallenen Welt, nicht, weil einmal irgendwer irgendwann einmal von einem Baum gegessen hat. Sondern weil jeder Mensch (mit einer einzigen Ausnahme) bisher immer die gleiche Entscheidung getroffen hat wie damals Adam (ich weiss es besser).
Sehr gut beschrieben - sehe ich genauso.
Ergänzend ein Vergleich hierzu:
Warum wollen Menschen Kinder haben?
Im besten Fall, weil sie das Leben lieben,
anderen (zuvorderst ihren Kindern) gern Liebe geben
und hoffen, dass ihre Kinder auch Leben erleben dürfen,
und ihre Liebe (die sie empfangen, verspürt haben)
wiederum gern anderen geben, natürlich auch ihren Eltern.
Das würde ich übertragen auf Gott und die Menschen.
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Interessanterweise gibt es eine Schriftstelle,
die eine direkte Antwort auf die Frage gibt,
wozu wir hier sind.
Die findet sich in der Apostelgeschichte 17
als Paulus am Areopag befragt wurde.
Er spricht zu den gr. Philosophen, zu
Richtern und anderen Interessierten
Apostelgeschichte 17 [Zürcher]
24 Der Gott, der die Welt geschaffen hat und alles, was darin ist, er,
der Herr des Himmels und der Erde, wohnt nicht in Tempeln,
die von Menschenhand gemacht sind,
25 er lässt sich auch nicht von Menschenhänden dienen,
als ob er etwas nötig hätte; er ist es ja, der allen Leben
und Atem und überhaupt alles gibt.
26 Aus einem einzigen Menschen hat er das ganze
Menschengeschlecht erschaffen, damit es
die Erde bewohne, so weit sie reicht.
Er hat ihnen feste Zeiten bestimmt und die Grenzen
ihrer Wohnstätten festgelegt,
27 damit sie Gott suchen, indem sie sich fragen,
ob er denn nicht zu spüren und zu finden sei;
denn er ist ja jedem einzelnen unter uns nicht fern.
Meine Fettung des Textes ergibt die, wie ich
finde überaus interessante Antwort:
Gott hat die Menschen gemacht, damit sie Gott suchen……
LG
Silverhead