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Was spricht für den religiösen Pluralismus?

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Nils
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Themenstarter
Beiträge : 276

Der religiöse Pluralismus ist die Auffassung, dass verschiedene Religionen gültige Wege zur Wahrheit sind und dass es verschiedene Zugänge zu göttlicher Transzendenz gibt. Es gibt mehrere Argumente, die für den religiösen Pluralismus sprechen:

  1. Vielfalt der religiösen Erfahrungen: Menschen auf der ganzen Welt haben unterschiedliche religiöse Erfahrungen und Zugänge zur Transzendenz. Der religiöse Pluralismus erkennt an, dass diese Vielfalt an Erfahrungen und Ausdrucksformen eine reiche menschliche Realität ist.
  2. Kulturelle und historische Kontexte: Religionen sind oft stark in kulturelle und historische Kontexte eingebettet. Der religiöse Pluralismus erkennt an, dass verschiedene Kulturen unterschiedliche religiöse Ausdrucksformen entwickelt haben und dass diese Ausdrucksformen in ihren Kontexten sinnvoll sind.
  3. Gemeinsame ethische Grundsätze: Viele Religionen teilen gemeinsame ethische Grundsätze wie Liebe, Mitgefühl, Gerechtigkeit und Frieden. Der religiöse Pluralismus betont die Möglichkeit einer gemeinsamen ethischen Grundlage, die über religiöse Unterschiede hinausreicht.
  4. Respekt für die Freiheit des Glaubens: Der religiöse Pluralismus betont die Wichtigkeit des Respekts für die individuelle Freiheit des Glaubens. Menschen sollten das Recht haben, ihre eigene spirituelle Reise zu wählen, und der Pluralismus fördert Toleranz und Akzeptanz gegenüber verschiedenen Glaubensrichtungen.
  5. Interreligiöser Dialog: Der religiöse Pluralismus fördert den Dialog zwischen verschiedenen Religionen. Durch den Austausch von Ideen und Perspektiven können Menschen ein tieferes Verständnis füreinander entwickeln und Brücken der Zusammenarbeit bauen.
  6. Gottesbeweis: Ein wichtiges Argument für den religiösen Pluralismus ist es, dass es in allen Religionen Menschen mit der Erfahrung der transzendenten Ebene der Wirklichkeit gibt. In allen Religionen haben Menschen Gott erfahren. Und es sind Tausende. Sie künden mit ihren Berichten, Büchern und Lehren von Gott, auch wenn sie oft eigene Begriffe dafür haben. Der beste Gottesbeweis ist die Erfahrung der Erleuchteten und Heiligen aller Religionen.
  7. Gott zeigt sich durch die Gesamtheit der Religionen: Erst durch alle Heiligen Bücher aller Religionen wird umfassend klar, was Gott ist und wie der Weg zu finden ist. Das Wissen aller Religionen ergänzt sich. Alle Religionen zusammen sind der größte Schatz der Menschheit.
  8. Unvollständiges Verständnis: Der Pluralismus akzeptiert, dass das menschliche Verständnis von Transzendenz begrenzt ist. Keine einzelne Religion kann alle Aspekte der göttlichen Wirklichkeit vollständig erfassen. Daher kann jede Religion eine begrenzte, aber gültige Perspektive bieten. Alle Religionen zusammen bilden das Gesamtbild von Gott ab. Aber letztlich ist Gott über allen Worten. Er kann nur erfahren, aber nicht wirklich erklärt werden.

Welche Menschen haben die Einheit aller Religionen vertreten?

Es gibt eine Reihe von Menschen, sowohl religiöse Führer als auch Philosophen, die die Idee der Einheit aller Religionen befürwortet haben. Hier sind einige Beispiele:

  1. Mahatma Gandhi: Gandhi war ein prominenter Anwalt für die Einheit aller Religionen. Er glaubte an die gemeinsamen ethischen Prinzipien, die in jeder Religion zu finden sind, und betonte die Notwendigkeit, diese Prinzipien in die Tat umzusetzen.
  2. Swami Vivekananda: Ein hinduistischer Mönch und Gelehrter, der die Idee der Einheit aller Religionen auf der Weltparlament der Religionen im Jahr 1893 in Chicago vorstellte. Er betonte die Idee, dass alle Religionen Wege zur Wahrheit und zur Erleuchtung bieten.
  3. Bede Griffiths: Ein christlicher Priester, der den interreligiösen Dialog förderte und ein Leben im Einklang mit den östlichen und westlichen spirituellen Traditionen führte. Er betonte die Bedeutung der Vereinigung von Ost und West in der Suche nach spiritueller Erkenntnis.
  4. Sri Ramakrishna: Ein indischer Heiliger, der die verschiedenen Wege zur Erleuchtung praktizierte und die Einheit der Religionen durch persönliche Erfahrung erkannte. Er sagte: „Wie viele Religionen, so viele Wege zur Erkenntnis Gottes.“
  5. Paramahansa Yogananda: Ein indischer Yogi und Gründer der Self-Realization Fellowship, der die Einheit der großen Weltreligionen und die gemeinsame Suche nach Gott betonte.
  6. Thich Nhat Hanh: Ein vietnamesischer buddhistischer Mönch und Friedensaktivist, der sich für den interreligiösen Dialog und die Idee der Einheit aller Religionen einsetzt.
  7. Huston Smith: Huston Smith (1919–2016) war ein einflussreicher amerikanischer Religionswissenschaftler, Philosoph und Autor. Er widmete sein Leben dem Studium der Weltreligionen und trug wesentlich zur Förderung des interreligiösen Dialogs bei. Er schrieb das Buch „The World’s Religions“ (Die Weltreligionen), das zu einem Standardwerk in diesem Bereich wurde. Sein Werk betonte die gemeinsamen Aspekte und universellen Themen, die in den unterschiedlichen Glaubensrichtungen zu finden sind.
  8. Eknath Easwaran: Ein indischer spiritueller Lehrer und Autor, der die Idee der Einheit aller Religionen in seinen Lehren und Schriften betont und einen interreligiösen Ansatz zur spirituellen Praxis fördert.
  9. Swami Sivananda: Ein hinduistischer Mönch und Yogameister, der die Einheit aller Religionen und die gemeinsame Suche nach Gott betonte. Er gründete die Divine Life Society, um die spirituellen Prinzipien zu lehren.
  10. Raimon Panikkar: Ein katholischer Priester und Philosoph, der die Idee der interreligiösen Spiritualität und die Vereinigung von östlichen und westlichen religiösen Traditionen vorantrieb. Wikipedia: „Raimon Panikkars Arbeit ist in mehrfacher Hinsicht eine Vermittlung zwischen verschiedenen „Welten“. Zunächst versuchen viele seiner Schriften eine Verständigung zwischen der christlichen und der hinduistischen Tradition zu befördern, indem sie Gemeinsamkeiten deutlich machen. Dabei konzentriert sich Panikkar eher auf den spirituellen Teil der Religionen im Gegensatz etwa zu Hans Küng, der stärker die ethischen Grundlagen und Gemeinsamkeiten betrachtet. Ein echter Dialog ist demnach erst möglich, wenn man sich in „Liebe und Sympathie“ zueinander öffnen kann und dabei die Wirklichkeitserfahrung des anderen teilt. Dabei geht es ihm nicht um eine Vermischung von Kulturen und Religionen. Auch ist es für niemanden notwendig, zu einer anderen Religion zu konvertieren. Vielmehr betont Panikkar die Möglichkeit für jeden Menschen, die eigene „Befreiung“ in seiner angestammten Religion finden zu können.“

Wikipedia: „Der religionstheologische Pluralismus (auch pluralistische Religionstheologie) ist ein Modell der Religionstheologie, also eine Form der theologischen Beurteilung anderer Religionen, die auf Gleichwertigkeit abzielt. Während der Exklusivismus nur die eigene Religion für wahr hält (siehe auch Absolutheitsanspruch) und der Inklusivismus zwar andere Religionen teilweise anerkennt, die eigene Religion jedoch als in irgendeiner Weise vorrangig, überlegen oder zentraler betrachtet, sieht der Pluralismus zumindest einige Religionen als prinzipiell möglicherweise gleichwertige Wege an. Das heißt jedoch nicht, dass alle Religionen oder religiösen Lehren, Praktiken etc. letztlich gleich wären und auch nicht, dass alle Religionen theologisch gleichwertig sind. Beispielsweise wird die Möglichkeit offen gehalten, dass für einen bestimmten Menschen eine gegebene Religion tatsächlich einen Weg eröffnet, eine andere gegebene Religion aber nicht. Bekannte christliche Theologen, die einen religionstheologischen Pluralismus vertreten, sind John Hick, Perry Schmidt-Leukel, Eugen Drewermann, Aloysius Pieris und Paul F. Knitter.“

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tristesse
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@nils 

Hi,

viel möchte ich nicht dazu sagen, mir ist aber ein Zitat Jesu eingefallen.

Es gibt eine Reihe von Menschen, sowohl religiöse Führer als auch Philosophen, die die Idee der Einheit aller Religionen befürwortet haben. Hier sind einige Beispiele:

"Viele falsche Propheten werden auftreten und viele in die Irre führen." (Matt. 24,11). Ich glaube, dass die Menschen, die Du aufgezählt hast, größtenteils zu diesen falschen Propheten gehören. 

Ich persönlich halte nichts von Religiosität, ich bin eine Nachfolgerin Christi und für mich gibt keinen Umweg über andere Gottheiten zu meinem Gott. Das mag eine unpopuläre Haltung sein, aber ich versteh da die Bibel ziemlich eindeutig.

Tris

 

tristesse antworten
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Lucan-7
(@lucan-7)
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@tristesse 

Ich glaube, dass die Menschen, die Du aufgezählt hast, größtenteils zu diesen falschen Propheten gehören. 

Vor allem habe ich den Eindruck, dass er etliche Leute hier zu Unrecht einordnet... wer gemeinsame ethische Werte und Respekt füreinander fordert ist noch lange kein Befürworter eines "Religionspluralismus". Jedenfalls nicht in dem Sinne, dass alles beliebig austauschbar sei.

lucan-7 antworten
tristesse
(@tristesse)
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@lucan-7 

... wer gemeinsame ethische Werte und Respekt füreinander fordert ist noch lange kein Befürworter eines "Religionspluralismus". Jedenfalls nicht in dem Sinne, dass alles beliebig austauschbar sei.

Danke für die Ergänzung. 

tristesse antworten
Nils
 Nils
(@nils)
Beigetreten : Vor 4 Monaten

Beiträge : 276
Veröffentlicht von: @tristesse

@nils 

Hi,

viel möchte ich nicht dazu sagen, mir ist aber ein Zitat Jesu eingefallen.

Es gibt eine Reihe von Menschen, sowohl religiöse Führer als auch Philosophen, die die Idee der Einheit aller Religionen befürwortet haben. Hier sind einige Beispiele:

"Viele falsche Propheten werden auftreten und viele in die Irre führen." (Matt. 24,11). Ich glaube, dass die Menschen, die Du aufgezählt hast, größtenteils zu diesen falschen Propheten gehören. 

Ich persönlich halte nichts von Religiosität, ich bin eine Nachfolgerin Christi und für mich gibt keinen Umweg über andere Gottheiten zu meinem Gott. Das mag eine unpopuläre Haltung sein, aber ich versteh da die Bibel ziemlich eindeutig.

Tris

 

Es ist okay, dass du eine Nachfolgerin Christi bist und deinen Weg für den einzig wahren hältst. Ich denke auch, dass der christliche Weg ein guter Weg ist und für viele Menschen genau der richtige Weg ist. Ich interpretiere die Bibel allerdings andern. Jesus wollte nur das Judentum reformieren und keine neue Religion gründen. Das hat erst Paulus gemacht. Insofern stehen viele Dinge in der Bibel, die Jesus nicht gesagt hat. Jesus ging es um die Liebe. Und die Liebe ist tolerant, sanftmütig und großzügig. Mir geht es vor allem um die Wahrheit. Und die Wahrheit ist aus meiner Sicht völlig eindeutig. Gott wirkt durch alle Religionen. Wobei es in allen Religionen falsche Propheten gibt. Man muss immer genau hinsehen, auch im Christentum. Bei den Menschen, die ich aufgezählt habe, habe ich genau hingesehen. 

nils antworten
tristesse
(@tristesse)
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@nils 

Du kannst das gern noch ein paar mal wiederholen, das macht es dennoch nicht wahrer.

Und ich weiß, dass es okay ist, dass ich Christin bin. Mir missfällt allerdings sehr, wie du Gottes Wort und Jesu Rolle verdrehst, bis es zu deinen Vorstellungen passt. 

Mach dir bitte bewußt, dass Gott was sein Wort anbelangt, sehr eigen ist und das durchaus Konsequenzen haben kann. 

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neubaugoere
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@nils 

Du scheinst mit Feuereifer dabei zu sein, Menschen von Gott wegzuziehen. Ich wünschte, du würdest sie zu Gott schicken. Vermutlich kannst du das nicht, weil du ihn gar nicht kennst. Umso mehr werbe ich und bete, dass du ihn persönlich kennenlernst.

Sei gesegnet mit der Liebe des Vaters und der Kraft des Heiligen Geistes.

neubaugoere antworten
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@neubaugoere  Hast Du Dich mal mit den Christen beschäftigt, die sich für interreligiösen Dialog engagieren? Und mit denen, die Brücken bauen zu anderen religiösen Traditionen? Ich habe zum Beispiel letztes Jahr den Jesuiten Niklaus Brantschen kennen gelernt, der in dieser Richtung einiges getan hat. Er sieht sich als Christ und Buddhist zugleich. Er ist schon ziemlich alt (über 85) und hat eine Ausstrahlung und Energie, die ich sonst nur bei sehr wenigen Menschen erlebt habe. Ich habe ihm auch eine Frage gestellt, die er mir sicherlich mit einem langen Vortrag hätte beantworten können. Stattdessen hat er sie mit einer einzigen liebevollen Geste beantwortet, die mich mitten ins Herz getroffen hat. Er ist ein Mensch, bei dem man spürt, dass er bei Gott und Gott in ihm ist. Es gibt zahlreiche andere dieser Art. Den Dalai Lama würde ich auch dazu zählen (auch wenn ich ihm nie persönlich begegnet bin).

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Arcangel
(@arcangel)
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@suchender_345ab 

Herzensgute Menschen mit einer Ausstrahlung wie du sie beschreibst, sind in der Tat dünn gesät. Aber nur, weil jemand ein herzensguter Mensch ist, macht dies seine Aussagen und Meinungen nicht wahr. Genauso umgekehrt nur, weil jemand ein absolutes A**** ist, bedeutet dies nicht, dass alles, was dieser sagt, falsch ist.

Dies ist quasi eine Form des Autoritätsarguments.

 

Nun als Christ kann ich Aussagen von Buddhisten, Moslem oder Katholiken als durchaus gut und wertvoll betrachten. Aber was einen Christen zu einem Christen macht, ist seine Loyalität und Abhängigkeit von Jesus. Sobald etwas anderes diese Loyalität oder Abhängigkeit einfordert, hört man auf, Christ zu sein.

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@arcangel  Jetzt werden schon die Katholiken ausgeschlossen, lustig! 🤣  (Sorry, aber das war zu komisch. Ich bin zuvor in meinem Leben nur einem einzigen Menschen begegnet, der Katholiken nicht für Christen hielt. Und der hatte sich einfach noch nie mit Religionen beschäftigt. Aber vielleicht meintest Du es ja ganz anders.)

Ich glaube, je mehr man sich der Wahrheit nähert, desto mehr versagt die binäre Logik ("Aussage wahr" / "Aussage falsch" oder auch "Aussage gut" / "Aussage schlecht."). Wie Niels Bohr einmal sagte: "The opposite of a great truth is another great truth." Ob ein Mensch in der Wahrheit lebt (und damit in Jesus oder Gott), zeigt sich vielleicht gar nicht so sehr in dem was er sagt, sondern in dem was er lebt. Wir reden alle viel Blödsinn (aus der Sicht Gottes mit Sicherheit). Tatsächlich habe ich Niklaus Brantschen nicht viel sprechen hören, weil ich ihm an einem Tag der Meditation begegnet bin. Und in der Meditation wird geschwiegen.

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tristesse
(@tristesse)
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@suchender_345ab 

Jetzt werden schon die Katholiken ausgeschlossen, lustig! 🤣  (Sorry, aber das war zu komisch. Ich bin zuvor in meinem Leben nur einem einzigen Menschen begegnet, der Katholiken nicht für Christen hielt. Und der hatte sich einfach noch nie mit Religionen beschäftigt. Aber vielleicht meintest Du es ja ganz anders.)

Aber mir vorwerfen, ich wäre abfällig 😉 Jetzt wird es absurd.

Arcangel hat nicht per se alle Katholiken als ungläubig bezeichnet.

 

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@tristesse Ich habe von Herzen darüber gelacht wegen der Formulierung 🙂 Und ich schrieb ja auch, dass er womöglich ganz anders gemeint hat.

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Arcangel
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@suchender_345ab 

Nein ich habe es schon so gemeint, wie du es verstanden hast 🙂 Wobei ich meine Aussagen auch immer etwas relativieren muss.

Je mehr ich mich mit dem Katholizismus beschäftige, umso mehr sehe ich die Diskrepanz zwischen einem Katechismus, und den diversen gelebten religiösitäten innerhalb dieser Kirche.

arcangel antworten
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@arcangel  Ich finde es gut, dass Du Dich mit dem Katholizismus beschäftigst statt ihn einfach pauschal abzulehnen!

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Arcangel
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@suchender_345ab 

Jetzt werden schon die Katholiken ausgeschlossen, lustig!

Die katholische Kirche ist zwar in dem Sinne christlich, als dass sie sich auf Christus beruft. Sie ist aber mit ihrer Tradition so weit von einer christlichen Orthodoxie entfernt, dass sie fundamentale christliche Werte durch ein System ersetzt hat, welches dem Christentum diametral entgegensteht.

Das heist allerdings nicht, dass ich Katholiken generell nicht als Christen betrachte. Meine Kritik ist System-Kritik, nicht Personen-Kritik.

arcangel antworten
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@arcangel  Jesus sagt im Übrigen selbst, dass nicht alle in den Himmel kommen, die sagen "Herr, Herr!", sondern diejenigen, die den Willen seines Vaters tun. Und die trifft man eben in alle Religionen und Kulturen. Jesus hat nicht gesagt, dass man auf Frage A Antwort B geben muss, um in den Himmel zu kommen.

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tristesse
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@suchender_345ab 

Jesus sagt im Übrigen selbst, dass nicht alle in den Himmel kommen, die sagen "Herr, Herr!", sondern diejenigen, die den Willen seines Vaters tun

Da ging es aber um die Heuchler, die in Jesu Namen falsche Dinge tun. Das kannst Du nicht einfach so umdrehen. Jesus hat gesagt, dass er der Messias und der alleinige Weg zum Vater ist. Das kannst Du nicht wegdiskutieren.

"Als er noch so redete, siehe, da überschattete sie eine lichte Wolke. Und siehe, eine Stimme aus der Wolke sprach: Dies ist mein lieber Sohn, an dem ich Wohlgefallen habe; den sollt ihr hören!" (Mt 3,17)

Wer auf Jesus hört, tut den Willen des Vaters.

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@tristesse  Ja, wer auf Jesus hört, und nicht wer auf Frage A Antwort B gibt. Ob einer auf Jesus hört, zeigt sich aber im Leben desjenigen Menschen.

Außerdem ist das nicht nur der eine Vers, sondern es zieht sich durch die Evangelien. Jesus weist immer wieder darauf hin, dass das Äußere oft nur Schein ist und dass in Wirklichkeit ganz andere seine wahren Nachfolger sind, oder dass seine angeblichen Nachfolger ihn gar nicht erkannt haben.

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tristesse
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@suchender_345ab 

 Ja, wer auf Jesus hört, und nicht wer auf Frage A Antwort B gibt. Ob einer auf Jesus hört, zeigt sich aber im Leben desjenigen Menschen.

Jesus sagt von sich selbst, dass er der Messias und der Weg zum Vater ist. Er sagt, es gibt keinen anderen Weg. Für mich bedeutet das, dass jede Religion, die an Jesus vorbeipredigt nicht zum Vater führt. Natürlich gibt es Menschen, die sich Christen nennen und ohne Jesus leben, das hab ich nie bestritten. Aber die kommen auch nicht zum Vater. 

Ich weiß nicht, was daran so schwer zu verstehen ist.

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@tristesse  Und ich weiß nicht, was an dem was ich sage so schwer zu verstehen ist. 🙂

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tristesse
(@tristesse)
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@suchender_345ab 

Ich versteh Dich ja, aber ich halte es nun mal für biblisch falsch, was du sagst.  😉  Aber ich bin ja auch keine Suchende mehr, sondern eine, die von Gott  gefunden worden ist.

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@tristesse  Du weißt ja nicht, wonach ich suche 🙂

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tristesse
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@suchender_345ab 

Du weißt ja nicht, wonach ich suche

Aus irgendeinem Grund wirst Du schon hier sein, aber es geht mich auch nichts an.

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@tristesse Ich halte den Begriff "biblisch falsch" für falsch.

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tristesse
(@tristesse)
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@suchender_345ab 

 Ich halte den Begriff "biblisch falsch" für falsch.

Du kannst mich gern anhand der Bibel widerlegen 😉 

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@tristesse  Kann ich eben nicht, weil es für mich nicht "biblisch falsch" und "biblisch richtig" gibt. Ich glaube, dass diesen Begrifflichkeiten ein falsches Verständnis der Bibel zugrunde liegt. Gott hat den Menschen sicherlich nicht die Bibel gegeben, um sich damit gegenseitig zu bestätigen oder zu widerlegen. Auch nicht, um ihre Rechthaberei auszuleben.

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tristesse
(@tristesse)
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@deleted_profile 

Gott hat den Menschen sicherlich nicht die Bibel gegeben, um sich damit gegenseitig zu bestätigen oder zu widerlegen. Auch nicht, um ihre Rechthaberei auszuleben.

Gott hat den Menschen sein Wort gegeben, was sich selbst bestätigt. 
 
Grundsätzlich würde erst mal schon völlig ausreichen, wenn man das umsetzt, was man in der Bibel versteht. Aber selbst da hapert es ja gründlich, da sprech ich mich nicht von frei.
 
Aber einfach genau das Gegenteil davon zu behaupten, was in Gottes Wort steht und den Gegenstimmen dann vorzuwerfen sie wären "rechthaberisch" ist schon ein starkes Stück.
Ich weiß, dass Du Dich abgemeldet hast, aber ich wollte diese Verdrehung von Dir nicht unkommentiert lassen. 
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Lucan-7
(@lucan-7)
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@suchender_345ab 

Jesus sagt im Übrigen selbst, dass nicht alle in den Himmel kommen, die sagen "Herr, Herr!", sondern diejenigen, die den Willen seines Vaters tun. Und die trifft man eben in alle Religionen und Kulturen. Jesus hat nicht gesagt, dass man auf Frage A Antwort B geben muss, um in den Himmel zu kommen.

Würde ich glauben, dass Gott tatsächlich alle Menschen erretten will, dann wäre das recht einleuchtend, was du schreibst. Denn denn würde Gott alle Menschen der Welt mit ihrer jeweils eigenen Religion ansprechen und sie alle auf ihre jeweilige Weise erretten.

Allerdings lehrt Jesus das nicht, ebensowenig wie die meisten anderen Religionen. Er sagt eben nicht. "Sucht euch eine nette Religion, und folgt der nach..." er sagt: "Folgt MIR nach."

Und das Dilemma an der Stelle ist: Wenn Jesus also tatsächlich ein Weg zur Erlösung ist, und viele andere Religionen aber auch... warum hat Jesus das dann nicht gewusst? Und wenn er es nicht wusste... kann er dann der Weg zur Erlösung sein? Und wenn er wusste, dass auch andere Religionen zur Erlösung führen - warum hat er dann nichts gesagt?

Ich verstehe ja grundsätzlich den Wunsch, und ganz pragmatisch unterstütze ich das auch, weil ich denke dass so eine Einstellung zu mehr gegenseitigem Respekt führt.

Aber dazu gehört dann auch, dass man sich ehrlich eingestehen muss, dass es eben nicht der Lehre der einzelnen Religionsgemeinschaften entspricht und man hier eher seinem Wunschdenken folgt...

lucan-7 antworten
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@lucan-7  Etwas provokativ und überspitzt würde ich sagen, dass Religionen sowieso der falsche Weg sind. Zumindest dann, wenn man Religionen als Systeme von Aussagen über Gott zusammen mit Regelwerken für den Menschen versteht. Ich glaube, dass das auch im Kern des Christentums zu finden ist, nämlich die Botschaft: Religion bringt Dich letzten Endes nicht zu Gott. Du kannst versuchen die Regeln einzuhalten, aber Du wirst scheitern, weil Du ein sündiger Mensch bist und es aus eigener Kraft nicht schaffst. Dieses Scheitern kann dann der Anfang eines Weges sein.

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Lucan-7
(@lucan-7)
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@suchender_345ab 

Ich glaube, dass das auch im Kern des Christentums zu finden ist, nämlich die Botschaft: Religion bringt Dich letzten Endes nicht zu Gott. Du kannst versuchen die Regeln einzuhalten, aber Du wirst scheitern, weil Du ein sündiger Mensch bist und es aus eigener Kraft nicht schaffst. Dieses Scheitern kann dann der Anfang eines Weges sein.

Im Prinzip ist das die Aussage des Christentums, ja...

Aber die Frage ist ja: Hälst du das jetzt für wahr, was die Religionen lehren - dann hat es auch keinen Sinn, das alles zu vermischen, denn das widerspricht den Lehren.

Wenn man es dann aber für falsch hält, was die Religionen so alles sagen... na ja, dann kann man es doch eh vergessen. Dann hält man sich halt an etwas Anderes...

 

lucan-7 antworten
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@lucan-7  Ich kenne Menschen, die in der Lage sind, die Lehren der verschiedenen Religionen zu vereinen ohne zu Widersprüchen zu kommen. Ich kann mir deshalb vorstellen, dass das möglich ist, wenn man die Religionen, vor allem in ihren mystischen Tendenzen, tief genug durchdrungen hat. Ein einfaches "wahr" oder "falsch" gibt es wahrscheinlich bei keiner Aussage einer Religion, weil erstens die Begriffe nicht rational fassbar sind und zweitens bei genauerem Hinschauen und geistigem Durchdringen sich eine ganze Welt hinter einer einzelnen Aussage auftun kann. Eine Welt, die nicht nur durchdacht, sondern erfahren werden muss. Dann kann man vielleicht am Ende sagen: Dieser Satz ist in meinem Leben zur Wahrheit geworden.

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Lucan-7
(@lucan-7)
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@suchender_345ab 

Ich kenne Menschen, die in der Lage sind, die Lehren der verschiedenen Religionen zu vereinen ohne zu Widersprüchen zu kommen.

Vermutlich bekommt man das hin, sicher... aber macht sie das wahr?

 

lucan-7 antworten
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@lucan-7  Kommt drauf an, was Du mit wahr meinst.

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Lucan-7
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@suchender_345ab 

Kommt drauf an, was Du mit wahr meinst.

"Wahr" bedeutet, dass es objektive und plausible Gründe gibt, eine Aussage als Tatsache anzunehmen.

Wenn du beispielsweise behauptest: "Gott hat Jesus und Mohammed als gleichberechtigte Lehrer und Unterweise geschickt, um die Menschen verschiedener Kulturen gleichermaßen zu erreichen!" - dann bekommst du damit eine Theologie hin, die zwischen Christentum und Islam keine Widersprüche mehr sieht.

Aber welche plausiblen Gründe gibt es denn, dass das auch tatsächlich zutrifft - und nicht einfach nur Wunschdenken ist?

Denn die Lehren sowohl von Mohammed als auch von Jesus sind ja objektiv praktisch nicht zu belegen... wie soll das das dann mit einer Mischung aus beiden funktionieren?

Da gibt es ja nun überhaupt keine Quellen oder sonstwas an Belegen...

 

 

 

lucan-7 antworten
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@lucan-7 Ich glaube, dass man mit dieser Art von Wahrheit allein nicht durch's Leben kommt. Ab irgendeinem Punkt muss man einen Sprung in den Glauben machen, welcher Glaube das dann auch immer ist. Sicherlich, es gibt viele Menschen, die sagen, dass sie ohne Glauben auskommen. Aber auch sie halten irgendetwas für wahr, was nicht objektivierbar ist.

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@lucan-7  Ich kenne einen, der sagt er kann sich mit Jesus unterhalten (also jetzt wirklich, so dass er Jesus Fragen stellt, die dieser konkret und in verständlichen Worten beantwortet), aber genauso mit Buddha, mit Platon und anderen, die er als Heilige ansieht.

Jetzt kann man sagen, der Mann sei verrückt. Vielleicht sollte er mal untersucht werden. Aber nichts deutet darauf hin, dass er irgendwelche Probleme im Leben hat. Ganz im Gegenteil. Er ist höchst erfolgreich, in dem was er beruflich tut, er ist bester Gesundheit, ganz im Frieden mit sich, und zudem hoch gebildet. Er hat (vor vielen Jahrzehnten) Physik studiert und auch promoviert. Danach hat er einen spirituellen Weg eingeschlagen. Er war früher auch sehr engagiert in diversen NGOs mit edlen Zielen und hat zusammen mit Leuten gearbeitet, die heute zum Teil sehr bekannt und gefragt sind.

Was hat es jetzt für eine Bedeutung zu fragen: Ist das wahr, was er glaubt? Für ihn ist es Realität.

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Lucan-7
(@lucan-7)
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@suchender_345ab 

Ich kenne einen, der sagt er kann sich mit Jesus unterhalten (also jetzt wirklich, so dass er Jesus Fragen stellt, die dieser konkret und in verständlichen Worten beantwortet), aber genauso mit Buddha, mit Platon und anderen, die er als Heilige ansieht.

Jetzt kann man sagen, der Mann sei verrückt. Vielleicht sollte er mal untersucht werden. Aber nichts deutet darauf hin, dass er irgendwelche Probleme im Leben hat.

Warum bitteschön sollte "Glaube" automatisch "Probleme im Leben" bedeuten?

Wenn das so wäre, dann hätte sich wohl keine Kirche jemals durchsetzen können...

 

Was hat es jetzt für eine Bedeutung zu fragen: Ist das wahr, was er glaubt? Für ihn ist es Realität.

Es hat insofern eine Bedeutung, dass wir uns fragen sollten, ob persönlicher Glaube eine Richtlinie für eine Gesellschaft sein kann... denn wenn wir es alle für "wahr" halten würden, dann müssten wir uns wohl auch daran orientieren.

Wenn es aber auch andere "Wahrheiten" gibt... dann sollten wir wohl schauen, wo wir denn eine Gemeinsamkeit finden.

lucan-7 antworten
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@lucan-7  Ich wollte nicht Glauben mit Problemen im Leben assoziieren, sondern psychische Erkrankung.

Persönlicher Glaube als Richtlinie für eine Gesellschaft: wohl eher nicht. Man muss die Gemeinsamkeiten finden, wie Du schreibst.

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Lucan-7
(@lucan-7)
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@suchender_345ab 

Persönlicher Glaube als Richtlinie für eine Gesellschaft: wohl eher nicht. Man muss die Gemeinsamkeiten finden, wie Du schreibst.

Und das ist eben der Knackpunkt mit der "Wahrheit"...

Denn wenn man den eigenen Glauben für wahr hält, dann erscheint es einem auch sinnvoll, daraus eine gesellschaftliche Richtlinie zu machen... denn alle anderen Glaubenssätze wären dann ja "unwahr".

Deshalb sollte man sich immer klar machen, dass Glaube immer nur eine Möglichkeit von vielen ist... auch wenn man sich selbst ganz sicher ist und gute Gründe haben mag, das so und nicht anders zu sehen wie man es halt tut.

 

lucan-7 antworten
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@lucan-7  Richtig. Man sollte sich auch nie allzu sicher sein. Das führt in der Regel zu nichts Gutem. Auch wenn man sich sicher ist, dass man ein Kind Gottes ist und dass sich einem der Gott der Bibel in Jesus offenbart hat, ist man selbst weiterhin nur ein Mensch und kann sich irren wie jeder andere.

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Deborah71
(@deborah71)
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@suchender_345ab 

Weißt du sicher, ob du ein Kind deines Vaters bist? Zweifelst du das auch an?

Im NT stehen zwei eindeutige Kennzeichen für die Gotteskindschaft:

Röm 8,15 Denn ihr habt nicht einen Geist der Knechtschaft empfangen, dass ihr euch abermals fürchten müsstet; sondern ihr habt einen Geist der Kindschaft empfangen, durch den wir rufen: Abba, lieber Vater!

Gal 4,6 Weil ihr nun Kinder seid, hat Gott den Geist seines Sohnes gesandt in unsre Herzen, der da ruft: Abba, lieber Vater!

 

 

deborah71 antworten
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@deborah71  Nein, ich weiß nicht sicher, ob ich ein leibliches Kind meines Vaters bin. Natürlich könnte auch ein anderer mein Vater gewesen sein, auch wenn es sehr unwahrscheinlich ist.

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Deborah71
(@deborah71)
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@suchender_345ab 

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Hat das einen Einfluß auf dein Vertrauen zu ihm?

Was denkst du, welchen Einfluß es auf ihn hätte, wenn er in seiner Vaterschaft von seinem Kind angezweifelt würde?

Hältst du das für beziehungsförderlich?

Die gleichen Fragen gebe ich zu bedenken zu deinem nächsten Post.

deborah71 antworten
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@deborah71  Nein, das hat überhaupt keinen Einfluss auf mein Vertrauen zu ihm, warum sollte es? Ich finde das eine sehr seltsame Frage. Er hat mich ja groß gezogen. Ich kenne keinen anderen (menschlichen) Vater.

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Deborah71
(@deborah71)
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@suchender_345ab 

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Da frage ich nun zurück: was sollte deine seltsame Anregung, meinen himmlischen Vater, Jesus, den Heiligen Geist und meine Gotteskindschaft durch den Glauben an Ihn  anzuzweifeln ? Denn ich habe meinen himmlischen Vater kennengelernt durch Jesus. 😉

 

deborah71 antworten
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@deborah71  Ich glaube, da liegt ein grundlegendes Missverständnis vor. Seinem Vater zu vertrauen ist eine Sache. Das ist aber überhaupt und in keiner Weise dasselbe wie den eigenen Gedanken, die man über seinen Vater hat, hunderprozentig zu glauben. Den eigenen Gedanken gegenüber sollte man immer Zweifel haben.

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Deborah71
(@deborah71)
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@suchender_345ab 

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In deinem Beitrag an @lucan-7 bist du mit einer Bemerkung zu Gott vertrauen gestartet und dass man sich seiner Gedanken nie sicher sein kann. Da verwendest du eine Gummiformulierung die eine Selbstverunsicherung in sich trägt. Hast du natürlich nie so gemeint,.... ist schon klar 😉

deborah71 antworten
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@deborah71  Zudem gibt es keinen Grund für mich, seine Vaterschaft anzuzweifeln. Wie gesagt, es ist sehr wahrscheinlich, dass er mein leiblicher Vater ist. Hundertprozentige Sicherheit gibt es aber nicht. Außerdem ist der Vergleich unheimlich schief.

Um den Vergleich etwas gerade zu rücken, kannst Du Dir folgendes vorstellen: Nimm an, dass mir viele Menschen ihre Theorien über meinen Vater erzählen. Sie sagen mir, dass es ein Buch gibt, dass unter Anweisung meines Vaters geschrieben wurde. Und in diesem Buch würde stehen, mein Vater sei so und so. Und er habe in das Buch diktiert, welche Frau ich heiraten soll, welchen Beruf ich ausüben soll und so weiter. Und ich sage: He Leute. Ich kenne meinen Vater. Er hat mich groß gezogen. Warum glaubt ihr, dass ihr ihn durch dieses Buch kennen lernen könnt? Und dann sind auch noch sie es, die anzweifeln, dass er mein Vater ist, weil ich nicht glaube, dass es stimmt was sie glauben aus dem Buch über ihn heraus gelesen zu haben.

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@deborah71  Sich nicht allzu sicher zu sein ist die Grundlage für Weiterentwicklung. Und ich glaube ganz fest, dass Gott uns zum Positiven hin verändern möchte. Wenn wir ihn aber daran hindern, indem wir starr an unseren Glaubensgrundsätzen festhalten ohne einen Millimeter nachzugeben, wird Gott keine Chance haben.

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Queequeg
(@queequeg)
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@suchender_345ab 

Vor Jahren bin ich einer Pastorin begegnet, die sagte, dass sie fast jede Nacht von Jesus persönlich zu Bett gebracht wird. Sie meinte das nicht symbolisch, sondern ganz buchstäblich. Den Hintergrund nannte sie auch, sah in ihm aber nicht seine Bedeutung: Sie hatte als Kind ziemlich schlimme Erfahrungen mit dem Zu-Bett-bringen gehabt. Dazu ist Jesus so eine Art Korrektiv. Hätte sie eine erfolgreiche Traumatherapie gemacht, würde sie mit ziemlicher Sicherheit Jesus nicht zu Bett bringen.

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@queequeg  Das ist auch ein gutes Beispiel. Soll man nun einem Menschen mit etwas ungewöhnlichen Glaubensinhalten sagen, dass er/sie sich bitte an das halten soll, was in der Bibel steht? Oder soll ich meinem Bekannten sagen, dass er gerne weiter mit Jesus reden darf, aber bitte nicht mit Buddha, Platon oder anderen, die er als aufgestiegene Meister bezeichnet? Der Mann ist alt und hat ein sehr bewegtes Leben hinter sich, in dem er einen erstaunlichen Weg zurückgelegt hat in seiner persönlichen Entwicklung. Er ist völlig im Frieden mit sich und mit Gott. Es wäre lächerlich zu versuchen ihn von einem anderen Frieden überzeugen zu wollen.

 

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tristesse
(@tristesse)
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@suchender_345ab 

Er ist völlig im Frieden mit sich und mit Gott. Es wäre lächerlich zu versuchen ihn von einem anderen Frieden überzeugen zu wollen.

Wir sollen ja auch die Menschen nicht überzeugen, sondern ihnen das Evangelium predigen. Die gute Botschaft ist nun mal, dass Jesus am Kreuz für die Erlösung der Menschen gestorben ist. Und es ist weder Buddha, noch Mohammed, noch sonst irgendein Heiliger für meine Sünden gestorben, sondern Christus allein. Genau deshalb folge ich ihm nach und nicht einem anderen Religionsführer, weil die in meinen Augen nicht in Ansätzen so etwas Bedeutendes getan haben.

Jesus ist für alle gekommen und nicht nur für die, die unzufrieden und nicht mit sich im Reinen sind. Es ist völlig egal, wie "selbstzufrieden" und glücklich jemand ist, es geht um die Rettung seiner Seele. Und die kann niemand anders bringen, jedenfalls ist es das, was ich aus der Schrift als wahr erkannt hat. Das gebe ich weiter, so gut ich kann.

Oder soll ich meinem Bekannten sagen, dass er gerne weiter mit Jesus reden darf, aber bitte nicht mit Buddha, Platon oder anderen, die er als aufgestiegene Meister bezeichnet?

Aber unbedingt. 

 

tristesse antworten
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@tristesse  Aber es kann nicht sein, dass man dabei seinen Verstand, sein Herz und sein Urteilsvermögen an der Garderobe abgeben und wie ein Roboter nur noch Bibelstellen ausspucken muss. Das wird dem Leben in seiner Fülle nicht gerecht, und damit auch nicht Gott, der ja viel größer ist als alles, was wir denken können. Wenn ich einen Menschen treffe, der erlöst ist, dann habe einen Erlösten getroffen. Punkt. Dann ist das eine Tatsache, nach der ich mein Weltbild korrigieren muss, falls das nötig ist.

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tristesse
(@tristesse)
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@suchender_345ab 

  Aber es kann nicht sein, dass man dabei seinen Verstand, sein Herz und sein Urteilsvermögen an der Garderobe abgeben und wie ein Roboter nur noch Bibelstellen ausspucken muss. 

Hab ich wo behauptet?

Wenn ich einen Menschen treffe, der erlöst ist, dann habe einen Erlösten getroffen. Punkt

Der Mensch entscheidet aber nicht, ob er erlöst ist, sondern Gott.

 

 Dann ist das eine Tatsache, nach der ich mein Weltbild korrigieren muss, falls das nötig ist.

Für mich als Christin zählt erst mal, ob das, was ein Mensch sagt, anhand der Bibel überprüfbar ist. Ist es das nicht, ändert der mein Weltbild bestimmt nicht. Da gibt es schon noch eine andere Autorität, der ich unterstehe.
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@tristesse  Dann lass es doch auch Gott entscheiden, wer erlöst ist, und nicht Dein Bibelverständnis, dass notwendigerweise nicht an die Weisheit des Schöpfers heranreicht.

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tristesse
(@tristesse)
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@deleted_profile 

Da Du Deine Mitgliedschaft beendet hast, interessiert Dich vermutlich meine Antwort nicht 😉  Alles Gute Dir. 

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tristesse
(@tristesse)
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@queequeg 

Hätte sie eine erfolgreiche Traumatherapie gemacht, würde sie mit ziemlicher Sicherheit Jesus nicht zu Bett bringen.

Finde ich jetzt schon Christen gegenüber ziemlich abwertend. Das kannst Du nicht mit Sicherheit sagen, auch nicht als Therapeut. 

Es gibt genügend Menschen, die mit Jesus direkt kommunizieren, ohne eine traumatische Kindheit gehabt zu haben. Nur weil man reale Gottesbegegnungen hat, heißt es nicht gleich, dass man was aufarbeiten muss. Ich fände es cool, wenn mich Jesus jede Nacht zudecken würde. 

tristesse antworten
Queequeg
(@queequeg)
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@tristesse 

Was kann man schon mit Sicherheit sagen? Sie hatte ja vorher gesagt, dass sie in ihrer realen kindlichen Vergangenheit alles andere als christologische Zu-Bett-Rituale erlebt hatte. So ganz aus dem Dauen gesogen war das von mit nicht.

queequeg antworten
tristesse
(@tristesse)
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@queequeg 

Ich weiß ja, dass Du es nicht so mit persönlichen Gotteserfahrungen hast, aber ich bin durch mein Erleben und meine Erfahrung als Christin überzeugt, dass es keine bessere Traumatherapie gibt, als wenn Jesus einen abends zudeckt 😉 

Wobei ich nicht sagen will, dass Gott nicht auch durch Therapien heilt, ich bin sehr einverstanden damit, sich Hilfe zu suchen und hoffe, dass diese Frau, sollte sie eine Therapie machen, danach immer noch Jesus abends auf der Bettkante hat. 

tristesse antworten
tristesse
(@tristesse)
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@suchender_345ab 

Aber nichts deutet darauf hin, dass er irgendwelche Probleme im Leben hat. Ganz im Gegenteil. Er ist höchst erfolgreich, in dem was er beruflich tut, er ist bester Gesundheit, ganz im Frieden mit sich, und zudem hoch gebildet. Er hat (vor vielen Jahrzehnten) Physik studiert und auch promoviert. Danach hat er einen spirituellen Weg eingeschlagen. Er war früher auch sehr engagiert in diversen NGOs mit edlen Zielen und hat zusammen mit Leuten gearbeitet, die heute zum Teil sehr bekannt und gefragt sind.

Was hat es jetzt für eine Bedeutung zu fragen: Ist das wahr, was er glaubt? Für ihn ist es Realität.

Die Frage ist für mich einfach, ob er gerettet ist. Das kann ich nicht beantworten und es ist auch nicht meine Aufgabe, andere zu verdammen. Aber wenn man anhand der Bibel argumentiert, dürfte es schwer zu belegen sein, dass Gott das gut findet.

Auch erfolgreiche und scheinbar ohne Probleme belastete Menschen können verloren gehen.

tristesse antworten
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@tristesse  Nicht ein Mensch ohne Probleme, sondern ein Mensch, der in seinem Leben durch manches tiefe Tal durchgehen musste und dabei nicht verloren ging.

Also, ich frage mich nicht, ob einer "gerettet" ist, sondern eher ob er meine Hilfe braucht. Oder ob er mir zur Hilfe geschickt wurde.

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tristesse
(@tristesse)
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@suchender_345ab 

Also, ich frage mich nicht, ob einer "gerettet" ist, sondern eher ob er meine Hilfe braucht. Oder ob er mir zur Hilfe geschickt wurde.

Es ging hier nicht um "einen" im Allgemeinen.

Wir haben uns darüber unterhalten, ob Dein Freund, der gleichzeitig an die Erlösung durch Buddha und Gott wissen sollte, dass es nur einen Weg zum Vater gibt, nämlich der über Christus.

Und Du meintest, wenn er sich damit wohl fühlt, wäre das ja okay und er braucht nicht das Evangelium weitergesagt werden. Meine Antwort war, dass es nicht um wohlfühlen geht, sondern darum, ob er gerettet ist. 

Unterstell mir jetzt bitte nicht unterschwellig, es ginge mir im Umgang mit Menschen nur darum, ob sie gerettet sind oder nicht. Natürlich hab ich auch andere Anknüpfungspunkte.

tristesse antworten
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@tristesse  Der Mann weiß wesentlich mehr vom Evangelium als ich. Er hat Bücher darüber geschrieben und eine jahrzehntelange spirituelle Erfahrung. Er hat das Evangelium mit Sicherheit in vielen Aspekten durch eigene Erfahrung durchdrungen. Es ist nicht an mir, ihm etwas über das Evangelium zu erzählen. Das wäre etwas überspitzt gesagt so, wie wenn ein Kind seiner Mutter erklärt, woher die Babys kommen.

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enar
 enar
(@enar)
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@suchender_345ab 

Hallo Suchender, Erfahrungen gibt es viele und die können alle auch als real angesehen werden. Das geistige Reich ist sehr vielfältig und die große Frage bleibt, hat man es bei seinen Erfahrungen mit dem Gott der Bibel zu tun? Und meinen alle Religionen das Gleiche, wenn sie von Gott sprechen (das tun im Übrigen gar nicht alle Religionen)?

M.E. meinen die Religionen eben nicht alle das Gleiche. Man kann nur sagen, dass sie alle aus dem Bedürfnis des Menschen entspringen, zu seinem Urgrund zurückzukehren. Wir sind geistige Wesen, wir haben einen Geistfunken in uns und der treibt uns an uns geistig zu betätigen und Fragen nach dem Woher und Wohin zu untersuchen.

enar antworten
Gelöschtes Profil
(@deleted_profile)
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@enar  Warum ist es so schwer anzuerkennen, dass es nicht für alle Menschen die Frage ist, ob sie es mit dem Gott der Bibel zu tun haben?

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enar
 enar
(@enar)
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Veröffentlicht von: @suchender_345ab

@enar  Warum ist es so schwer anzuerkennen, dass es nicht für alle Menschen die Frage ist, ob sie es mit dem Gott der Bibel zu tun haben?

Das kann ich ja anerkennen. Aber wenn Menschen davon sprechen, sie seien Gott begegnet, dann muss ich fragen, ob sie damit den Urschöpfer meinen - und das ist nun mal der Gott der Bibel. 

enar antworten
Turmfalke1
(@turmfalke1)
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@suchender_345ab 

Lt. Johannes 6, 29 sagt Jesus aber auch, dass der Wille oder das Werk Gottes ist, dass wir an den glauben, den er gesandt hat. Sicher hat das nichts damit zu tun, dass man auf Frage A Antwort B geben muss, aber es geht eben um den echten Herzensglauben an Jesus, der sich dann auch im persönlichen Leben widerspiegelt.

turmfalke1 antworten
Arcangel
(@arcangel)
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@suchender_345ab 

die den Willen seines Vaters tun

Dann stellt sich die Frage, was ist der Wille des Vaters.

Und diese Frage ist im Doppelgebot der Liebe zusammengefasst.

Mt 22,37 "Er sagte zu ihm: Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben mit deinem ganzen Herzen und mit deiner ganzen Seele und mit deinem ganzen Verstand. 38 Dies ist das höchste und erste Gebot. 39 Das zweite aber ist ihm gleich: Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst."

Nun klar ist, dass es Menschen in allen Kulturen und Religionen gibt, die ihre Mitmenschen lieben, ihnen helfen und ihnen dienen. Nur diese Menschen, wenn sie nicht gleichzeitig YHWH lieben, tun den Willen Gottes genauso wenig wie diejenigen, die behaupten Gott zu lieben, während ihnen gleichzeitig der Mitmensch egal ist.

1Joh 4,20 "Wenn jemand sagt: Ich liebe Gott, und er hasst seinen Bruder, ist er ein Lügner. Denn wer seinen Bruder, den er vor Augen hat, nicht liebt, kann nicht Gott lieben, den er nicht vor Augen hat."

 

Und die trifft man eben in alle Religionen und Kulturen.

Und dem widerspreche ich. Man trifft in allen Religionen und Kulturen gerechte und liebende Menschen. Ja. Aber man trifft eben nicht in allen Religionen und Kulturen Menschen, die YHWH lieben.

arcangel antworten
Lucan-7
(@lucan-7)
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@arcangel 

Nun klar ist, dass es Menschen in allen Kulturen und Religionen gibt, die ihre Mitmenschen lieben, ihnen helfen und ihnen dienen. Nur diese Menschen, wenn sie nicht gleichzeitig YHWH lieben, tun den Willen Gottes genauso wenig wie diejenigen, die behaupten Gott zu lieben, während ihnen gleichzeitig der Mitmensch egal ist.

An der Stelle wäre aber zu hinterfragen, wer Jahwe denn nun eigentlich ist. Man kann nur lieben, was man kennt. Aber andere Religionen haben auch ihren Schöpfungsmythos.

Wenn Jahwe nun aber der Schöpfer ist, dann bedeutet das, dass er mit den anderen Gottheiten, die anderswo als Schöpfer verehrt werden, identisch ist und dort lediglich einen anderen Namen trägt.

Wer Gott auf seinen Namen und das Volk Israel reduziert, der sagt damit ja im Grunde, dass Gott nur regional von Bedeutung ist - aber eben nicht der allumfassende, unbegreifliche Schöpfer der Welt.

Da sehe ich schn einen gewissen Widerspruch.

lucan-7 antworten
Arcangel
(@arcangel)
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@lucan-7 

Aber andere Religionen haben auch ihren Schöpfungsmythos.

Mythen, in denen Ungeheuer getötet und mit deren Eingeweiden die Welt geschaffen wurde. Nur weil Schöpfung draufsteht bedeutet dies nicht, dass das Gleiche gemeint ist.

arcangel antworten
Lucan-7
(@lucan-7)
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@arcangel 

Mythen, in denen Ungeheuer getötet und mit deren Eingeweiden die Welt geschaffen wurde. Nur weil Schöpfung draufsteht bedeutet dies nicht, dass das Gleiche gemeint ist.

Aber Menschen aus Lehm zu machen ist realistischer...?

Jede Kultur hat halt ihre eigenen Bilder.

 

 

lucan-7 antworten
Arcangel
(@arcangel)
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@lucan-7 

Der ganze Schöpfungsbericht, wenn man ihn wörtlich nimmt, ist nicht realistisch.

Es geht auch mehr um die qualitativen Unterschiede. Denn allermeisten Schöpfungsmythen liegt irgendeine Form des Götterkampfes zugrunde, Götter, die anthropomorphiert sind. Mit allem, was dazu gehört. Einen Gott der vollkommen anderes und nicht anthropomorphiert ist, findet sich in den Religionen der Welt äusserst selten. 

arcangel antworten
Lucan-7
(@lucan-7)
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@arcangel 

Es geht auch mehr um die qualitativen Unterschiede. Denn allermeisten Schöpfungsmythen liegt irgendeine Form des Götterkampfes zugrunde, Götter, die anthropomorphiert sind. Mit allem, was dazu gehört. Einen Gott der vollkommen anderes und nicht anthropomorphiert ist, findet sich in den Religionen der Welt äusserst selten.

Aber zu sagen: Der "echte" Gott kann damit nicht gemeint sein würde ja voraussetzen, ihn vollumfänglich verstanden zu haben, um das ausschliessen zu können.

Das war ja ein Teil meiner Frage zur Definition von "Gott": Das man klare Eigenschaften benennen kann, um zu sagen: "Das ist Gott!" und "Das ist nicht Gott!".

lucan-7 antworten
neubaugoere
(@neubaugoere)
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@suchender_345ab 

Nun zählt für Gott nicht, ob jemand lieb ist und im Leben niemanden haut (auch nicht in die Pfanne). Es zählt für ihn, wer den Willen seines Vaters tut. Er sagt auch, wer ihn gesehen hat, hat auch den Vater gesehen. Gerettet wird eben nicht, wer lieb ist, sondern wer Jesus Christus vertraut. Mir persönlich geht es um die Rettung, nicht darum, ob Schwimmreifen A besser ist als Badekappe B und ob Orange netter ist als Blau.

neubaugoere antworten
Gelöschtes Profil
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@neubaugoere  Von "lieb sein" habe ich nie gesprochen. Jesus selbst hat sich nicht immer so verhalten, dass man von "lieb sein" sprechen kann. Auch Johannes der Täufer nicht. Im Buddhismus gibt es viele kleine lehrreiche Geschichten (wie heißen die noch mal?), in denen es häufig um eine Situation zwischen einem Meister und einem seiner Schüler geht. Da verhält sich der Meister auch häufig nicht lieb (im Gegenteil). Lieb sein ist nun wirklich keine Kategorie bei dem, worüber wir sprechen.

Es geht vielmehr um innere Wandlung, um echte Umkehr, um neue Geburt.

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neubaugoere
(@neubaugoere)
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@suchender_345ab 

Ja. Genau. Dafür muss oder brauch ich doch aber nicht woanders hinschauen. Mit offenen Augen durch die Welt laufen, ja, weil Gott mir immer und zu jeder Zeit etwas zeigen kann oder mir Menschen schicken kann, durch die er zu mir spricht. Wo auch immer das sein wird. Aber ich suche nicht in anderen Religionen, ob ich da was Sinnvolles finde. Wozu? Über Gott kann mir am besten die Bibel berichten und der Heilige Geist mich darin anleiten, führen. Ich brauche nichts anderes.

Und es wird nie wahren Frieden mit anderen Religionen geben. Meine Meinung. Muss niemand teilen.

neubaugoere antworten
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@neubaugoere  Wozu? Weil es vielleicht auch dort Schätze zu entdecken gibt. Oder aus reiner Neugierde. Dass Dir über Gott am besten die Bibel berichten kann, hast Du für Dich entschieden. Andere Menschen treffen andere Entscheidungen.

Ja, es wird wahrscheinlich nie wahren Frieden geben. Auch ganz allgemein, unter den Menschen. Aber dennoch schickt Jesus seine Jünger auch als Botschafter des Friedens in die Welt.

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Wasilis
(@wasilis)
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Beiträge : 331

@suchender_345ab

Im Buddhismus steckt das was Jesus im Buch der Offenbarung offenbart hat, nämlich: wir sollen unsere Seele von allen schmutzigen Dingen die in Ihr stecken reinigen, um weise Kleider anziehen zu können. Und mit diese weise Kleider könnten wir das Königreich Gottes erreichen. In allen Propheten und Philosophen die sich mit der Seele des Menschen beschäftigt haben, steckt die Theorie der Seelen-Reinigung die zum Himmelsvater führt. Weil fast alle glauben, dass nach unserem Tod unsere Seele zurück zum Himmel kehrt. Und wenn sie nicht genug gereinigt ist,  erreichen wir das Tor des Königreich Gottes nicht. 

wasilis antworten
tristesse
(@tristesse)
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@wasilis 

Im Buddhismus steckt das was Jesus im Buch der Offenbarung offenbart hat, nämlich: wir sollen unsere Seele von allen schmutzigen Dingen die in Ihr stecken reinigen, um weise Kleider anziehen zu können. 

Dazu brauch ich aber Buddha nicht, denn das hat Jesus bereits für uns getan.

Und mit diese weise Kleider könnten wir das Königreich Gottes erreichen.

Und warum musst Du dann über den Buddhismus gehen, wenn Du das auch direkt machen kannst?

 

 

tristesse antworten
Wasilis
(@wasilis)
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Beiträge : 331

@tristesse

Ich gehe selbst nicht über den Buddhismus als Anwärter zum Himmelsreich Gottes. Ich habe Den Jesus der mich im Leben Führt und Den können wir durch nichts anderes ersetzen. Aber was ist mit den anderen Menschen auf der Welt, die den Jesus nicht kennen? Wer führt sie in Ihrem Leben? Oder was passiert mit diesen die Religion nicht ausüben dürfen? Denke an allen früheren kommunistischen Länder inklusiv China. Die Religion allein macht nicht einen Anwärter für das Himmelreich Gottes. Jeder Mensch besitzt die Substanz um guter Mensch im Leben zu werden und somit dem Gott zu gefallen.   

wasilis antworten
Turmfalke1
(@turmfalke1)
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@wasilis was ist mit den anderen Menschen auf der Welt, die den Jesus nicht kennen? Wer führt sie in Ihrem Leben?

Wir haben den Auftrag ihnen von Jesus zu erzählen.

was passiert mit diesen die Religion nicht ausüben dürfen? Denke an allen früheren kommunistischen Länder inklusiv China.

Aktuell steht da an der Spitze Nordkorea und etliche islamische Länder. Es gibt außerdem Verfolgungen durch Buddhisten und Hinduisten.

Aber gerade in diesen Ländern lässt Gott aktuell Erweckungen geschehen, wenn die Ausübung des Glaubens dort auch oft mit Verfolgung bis hin zur Ermordung verbunden ist. Viele lassen sich davon nicht abschrecken.

turmfalke1 antworten
tristesse
(@tristesse)
Beigetreten : Vor 2026 Jahren

Beiträge : 18957

@wasilis 

Aber was ist mit den anderen Menschen auf der Welt, die den Jesus nicht kennen? Wer führt sie in Ihrem Leben? Oder was passiert mit diesen die Religion nicht ausüben dürfen? Denke an allen früheren kommunistischen Länder inklusiv China. Die Religion allein macht nicht einen Anwärter für das Himmelreich Gottes. Jeder Mensch besitzt die Substanz um guter Mensch im Leben zu werden und somit dem Gott zu gefallen.   

Ich glaube nicht, dass es auch nur einen "guten" Menschen gibt, der die Substanz dazu hätte, sich selbst vor Gott gerecht zu sprechen. Wenn das möglich wäre, hätte sich Jesus den Gang ans Kreuz sparen können. Genau deshalb ist sein Erlösungswerk ja so genial 😉 

Ich persönlich bin überzeugt, dass Gott sich auch denen offenbart, die nichts von Jesus wissen. Er gibt ihnen ein Gewissen und er ist in seiner Schöpfung erkennbar. Ich glaube, das steht im Hebräerbrief, müsste ich mal raussuchen. Von dem her denke ich auch, dass ein Muslim, der den Weg des Islams als falsch erkennt, aber keine Chance hat Jesus kennenzulernen auch gerettet ist.

Für all die, die Zugang zu Gottes Wort und somit der Person Jesu haben, gilt das meines Erachtens nicht. Die können sich nicht mit guten Werken oder irgendeiner "Substanz" rausreden, um gerettet zu werden, denn sie könnten es besser wissen.

Meine 5 Cents, ich weiß, dass diese Meinung nicht so weit verbreitet ist, aber für mich ist sie schlüssig. 

tristesse antworten
Lucan-7
(@lucan-7)
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@tristesse 

Ich persönlich bin überzeugt, dass Gott sich auch denen offenbart, die nichts von Jesus wissen. Er gibt ihnen ein Gewissen und er ist in seiner Schöpfung erkennbar. Ich glaube, das steht im Hebräerbrief, müsste ich mal raussuchen. Von dem her denke ich auch, dass ein Muslim, der den Weg des Islams als falsch erkennt, aber keine Chance hat Jesus kennenzulernen auch gerettet ist.

Für all die, die Zugang zu Gottes Wort und somit der Person Jesu haben, gilt das meines Erachtens nicht. Die können sich nicht mit guten Werken oder irgendeiner "Substanz" rausreden, um gerettet zu werden, denn sie könnten es besser wissen.

Das wurde mir früher auch so erzählt. Aber das würde ja bedeuten, dass es unter Umständen sogar schaden kann, von Jesus zu erzählen: So lange ich nichts von ihm weiss, kann ich ihn auch nicht ablehnen. Sobald ich aber von ihm erfahre, wird es plötzlich anstrengend...

Das erschien mir deshalb auch nicht logisch.

lucan-7 antworten
tristesse
(@tristesse)
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@lucan-7 

 Aber das würde ja bedeuten, dass es unter Umständen sogar schaden kann, von Jesus zu erzählen: So lange ich nichts von ihm weiss, kann ich ihn auch nicht ablehnen. Sobald ich aber von ihm erfahre, wird es plötzlich anstrengend...

Das ist eine rein menschliche Logik, in der Gottes Geist nicht wohnt. Ich glaube nicht, dass ein Christ so denken würde. Natürlich will man als Christ, dass jeder von Jesus erfährt, weil es nicht nur um die Seelenrettung geht, sondern das Leben in Fülle. 

Mal abgesehen davon heißt es ja nicht, dass jeder, der Jesus nicht kennt, automatisch errettet ist. Jeder muss sich für eine Seite entscheiden.

tristesse antworten
Lucan-7
(@lucan-7)
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@tristesse 

Das ist eine rein menschliche Logik, in der Gottes Geist nicht wohnt. Ich glaube nicht, dass ein Christ so denken würde.

Na ja, eine andere Logik hab' ich halt nicht... und es heißt ja, man solle prüfen.

Mein Einwand lautete ja, dass manche Menschen, die Jesus nicht kennen, dennoch errettet sein können, weil sie die richtige Herzenhaltung haben.

Das bedeutet dann aber, wenn dann diesen Menschen ein Missionar begegnet und ihnen von Jesus erzählt, und sie Jesus dann ablehnen (Weil der Missionar vielleicht unsympathisch ist), plötzlich nicht mehr errettet sind. Denn dafür hätten sie Jesus ja annehmen müssen. Das war für mich damals eine sehr entscheidende Frage, weil es ja hieß, dass Gott "alle Menschen" erretten will.

Du meinst jetzt vermutlich, dass jemand, der auch vorher schon errettet war, Jesus höchstwahrscheinlich annehmen würde, weil er ja bereits die richtige Herzenshaltung hatte?

Ich weiß, das ist natürlich nicht einfach so zu beantworten, weil man dafür quasi Gott über die Schulter schauen müsste... ich habe mich damals nur sehr darüber gewundert, dass das in der Gemeinde überhaupt kein Thema war - obwohl es da sogar Bücher genau darüber zu kaufen gab und über Mission natürlich sehr wohl geredet wurde...

lucan-7 antworten
tristesse
(@tristesse)
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Beiträge : 18957

@lucan-7 

Na ja, eine andere Logik hab' ich halt nicht... und es heißt ja, man solle prüfen.

Du kannst das gern für Dich prüfen. Ich finde es von meinem christlichen Verständnis und wie ich Gott so kenne recht schlüssig. Dass ein Nichtchrist das anders versteht ist mir völlig klar. 

Das bedeutet dann aber, wenn dann diesen Menschen ein Missionar begegnet und ihnen von Jesus erzählt, und sie Jesus dann ablehnen (Weil der Missionar vielleicht unsympathisch ist), plötzlich nicht mehr errettet sind. Denn dafür hätten sie Jesus ja annehmen müssen. Das war für mich damals eine sehr entscheidende Frage, weil es ja hieß, dass Gott "alle Menschen" erretten will.

Nicht zwangsläufig. Vielleicht würden sie sich auch ohne Jesus gegen Gott entscheiden. Ich bin nämlich nicht der Meinung, dass jeder automatisch errettet ist, nur weil er noch nie von Jesus gehört hat. Da gehört eben das Gewissen und die Entscheidung dazu, ob ich mich für oder gegen das Gute entscheide.

Es ist nun mal wie es ist: Die Botschaft von Jesus Christus ist in meinen Augen die beste Botschaft, die es gibt und natürlich kann man die ablehnen. So hat Gott das mit dem freien Willen nun mal verfügt. Und nur weil Menschen die Botschaft ablehnen könnten, ist das noch lange kein Grund, sie nicht zu verkündigen. Da hab ich nämlich als Christin eine Verantwortung und einen Ruf. 

 

tristesse antworten
Lucan-7
(@lucan-7)
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@tristesse 

Nicht zwangsläufig. Vielleicht würden sie sich auch ohne Jesus gegen Gott entscheiden. Ich bin nämlich nicht der Meinung, dass jeder automatisch errettet ist, nur weil er noch nie von Jesus gehört hat. Da gehört eben das Gewissen und die Entscheidung dazu, ob ich mich für oder gegen das Gute entscheide.

Das meine ich ja auch nicht.

Aber WENN es Leute gibt, die errettet sind, obwohl sie noch nie von Jesus gehört haben... dann sollte man ihnen auch nichts von ihm erzählen, um ihren Status nicht zu gefährden.

Das erschien mir so absurd an der ganzen Sache.

lucan-7 antworten
tristesse
(@tristesse)
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@lucan-7 

Aber WENN es Leute gibt, die errettet sind, obwohl sie noch nie von Jesus gehört haben... dann sollte man ihnen auch nichts von ihm erzählen, um ihren Status nicht zu gefährden.

Wenn, wenn, wenn. Ich finde, man kann das auch unnötig verkomplizieren.

1. derjenige, der von Jesus erzählt, weiß ja nicht, ob jemand schon gerettet ist oder nicht. Er erzählt einfach seine Botschaft, weil er sie nicht verschweigen kann.

2. die Botschaft zu verschweigen nur des Verdachts wegen ist der falsche Weg, das hat uns Jesus anders lehrt. Denn es geht ja nicht um die Errettung allein, sondern auch um Nachfolge und ein Leben mit Jesus. 

3. Jesus hat uns aufgefordert die Botschaft von ihm zu erzählen, daran halten wir uns (vielleicht nicht alle, aber die Christen, die ich kenne tun das)

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Lucan-7
(@lucan-7)
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@tristesse 

Wenn, wenn, wenn. Ich finde, man kann das auch unnötig verkomplizieren.

Mag sein. Es gab ja damals mehrere Gründe, weshalb ich am christlichen Glauben gescheitert bin. Und für mich war das damals eine von den großen Fragen, die ich nicht geklärt bekam.

Denn für mich war es schon recht zentral, ob Jesus nur ein kleiner Wanderprediger war, der dem jüdischen Volk etwas erzählen wollte (Was er nach der Überlieferung selbst so sagte... also, dass er nur für die Juden gekommen ist) - oder ob er tatsächlich relevant für die ganze Welt ist.

Meine Schlussfolgerung damals war jedenfalls, dass es keinen Sinn ergibt, dass Jesus für die ganze Welt gekommen ist... aus den hier geschilderten Gründen.

Aber du hast recht, dass ich damit wohl eine Ausnahme bin. Weder bin ich Christen begegnet, die damit ein Problem haben, noch Atheisten, für die das ein relevanter Grund gewesen wäre.

lucan-7 antworten
tristesse
(@tristesse)
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@lucan-7 

Weißt du, nur aus dem Grund, den du genannt hast, jemandem das Hell zu verschweigen ist vergleichbar damit, dass ein Arzt einen Kranken nicht behandelt, weil es ja sein könnte, dass er noch von selbst gesund wird. 

Ich glaub da gäbe es andere Themen, die mich mehr zweifeln lassen würden als ausgerechnet das. 

tristesse antworten
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@tristesse 

derjenige, der von Jesus erzählt, weiß ja nicht, ob jemand schon gerettet ist oder nicht. Er erzählt einfach seine Botschaft, weil er sie nicht verschweigen kann.

Genau! Ein altes Sprichwort sagt: "Wem das Herz voll ist, dem läuft der Mund über." 
Also muss ich nichts verschweigen, sondern ich erzähle, was mein Herz und meinen Sinn bewegt. Der Empfänger meiner Botschaft ist schließlich frei, selbst zu entscheiden, was er damit anfängt.  

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Turmfalke1
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@suchender_345ab Wozu? Weil es vielleicht auch dort Schätze zu entdecken gibt. Oder aus reiner Neugierde.

Es ist wohl eher ein Spiel mit dem Feuer. Die Bibel ist da eindeutig. Bereits im AT wird ganz streng vor einem Einlassen mit fremden Kulten gewarnt. Und Paulus schreibt ganz deutlich, warum: Aber ich sage: Was die Heiden opfern, das opfern sie den Teufeln, und nicht Gott. Nun will ich nicht, daß ihr in der Teufel Gemeinschaft sein sollt. (1. Kor. 10, 20) Jede Beschäftigung mit Götzendienst, Okkultismus, etc. hat furchtbare Bindungen zur Folge. Allein Jesus kann wahre Freiheit schenken.

Aber dennoch schickt Jesus seine Jünger auch als Botschafter des Friedens in die Welt.

Aber welchen Friedens? Des Friedens mit Gott - durch Jesus Christus. Und dieser Friede mit Gott wird oft von außen hart angekämpft. Nicht umsonst sagte Jesus auch, dass er nicht gekommen sei, den Frieden, sondern das Schwert zu bringen. (Mt. 10, 34) Er spricht davon, dass es zu Entzweiung der Menschen untereinander kommen wird. Auch diese Seite der Botschaft sollte man nicht vergessen.

 

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@turmfalke1  Echte Spiritualität und aufrichtige Suche nach Gott ist niemals Götzendienst und Okkultismus.

Als Spiel mit dem Feuer betrachte ich es in der heutigen Zeit der Globalisierung eher, sich in seinem Schneckenhaus bequem einzurichten und sich nicht mit den anderen ernsthaft zu beschäftigen. Mir sind gerade in christlichen Kreisen so unglaublich viele Vorurteile über andere Religionen begegnet, die auch propagandistisch über kleine Schriften (die gerne in Fußgängerzonen verteilt werden) verbreitet werden. Diese Art der Verbreitung von Lügen (anders kann man es nicht sagen) kann nicht im Sinne Jesu sein. Warum überhaupt Jesus, wenn man nicht an der Wahrheit interessiert ist, denke ich mir da.

 

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Turmfalke1
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@suchender_345ab 

Die biblischen Missionare, ich denke da vor allem an Paulus, haben nie dazu aufgerufen, sich mit den anderen Religionen ernsthaft zu beschäftigen, sondern sie haben eher davor gewarnt, weil sie die Gefahren kannten, die man heute oft nicht mehr wahrhaben will, weil man nicht mehr glaubt, dass die unsichtbare Wirklichkeit eben in Licht und Finsternis unterteilt ist.

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@turmfalke1  Und seit Paulus haben wir nichts dazu gelernt?

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Turmfalke1
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@suchender_345ab 

Das, was Du propagierst, hat nichts mit Dazulernen zu tun, sondern Du schlägst die Warnungen, die Gott durch Seine Apostel gegeben hat, in den Wind. Wenn Gott damals gesagt hat, dass ein Einlassen mit fremden Religionen gefährlich ist, hat das auch heute noch seine volle Gültigkeit. Ebenso wie wir in dem Lied "Großer Gott, wir loben dich!" über unseren himmlischen Vater singen: "Wie du warst vor aller Zeit, so bleibst Du in Ewigkeit."

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@turmfalke1  Das sehe ich nicht so (dass ich die Warnungen in den Wind schlage). Es ist und bleibt alles eine Sache der Interpretation.

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Adjutante
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@suchender_345ab 

Und seit Paulus haben wir nichts dazu gelernt?

Eben. Genau darum gehts:  "Ich wüßte nichts als Christus, den Gekreuzigten", hat Paulus gesagt. Diese Einseitigkeit als Grundhaltung immer beizubehalten ist eine gesunde Grundlage für den Glauben.

 

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@adjutante  Wenn man sich die verschiedenen Übersetzungen dieser Bibelstelle anschaut (falls Du die meintest), wird schnell klar, dass dies nicht so gemeint ist wie von Dir intendiert:

https://www.bibleserver.com/de/verse/1.Korinther2%2C2

Dass eine solche Einseitigkeit immer und für alle Menschen gesund ist, halte ich für falsch.

Paulus wurde außerdem auch den Griechen ein Grieche und den Juden ein Jude, usw.

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Turmfalke1
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@suchender_345ab Wenn man sich die verschiedenen Übersetzungen dieser Bibelstelle anschaut (falls Du die meintest), wird schnell klar, dass dies nicht so gemeint ist wie von Dir intendiert:

Ich habe die Übersetzungen durchgelesen. Warum meinst Du dass es nicht so gemeint sei wie Adjudante schrieb?

Dass eine solche Einseitigkeit immer und für alle Menschen gesund ist, halte ich für falsch.

Ich bin mit dieser "Einseitigkeit" immer gut gefahren, und ich möchte immer ganz einseitig bleiben - auf der Seite Jesu, denn damit stehe ich auf der Seite des Siegers.

Paulus wurde außerdem auch den Griechen ein Grieche und den Juden ein Jude, usw.

Das schreibt er in 1. Korinther 9, 20 ff. Und warum wurde er den Juden ein Jude, etc.? Damit er sie alle für Christus gewinne. Du brauchst dort nur mal weiterzulesen.

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@turmfalke1  Natürlich, um sie für Christus zu gewinnen. Aber um den Juden ein Jude zu werden, den Griechen ein Grieche usw., muss man diese Menschen erst mal kennen lernen. Und dazu muss man sich mit ihnen beschäftigten, mit ihrer Denkweise, ihrer Kultur und ihrer Religion.

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Turmfalke1
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@suchender_345ab dazu muss man sich mit ihnen beschäftigten, mit ihrer Denkweise, ihrer Kultur und ihrer Religion.

Sicherlich hat er sich damit beschäftigt, aber niemals hat er sie angebeten. Er hat sich damit beschäftigt, um die Menschen zu befreien von den Bindungen durch die Religionen. Über seinen Aufenthalt in Athen, wo sich ja damals schon der Tempelbezirk der Akropolis bestand, schreibt die Bibel:

Apg. 17, 16: Während aber Paulus in Athen auf sie wartete, ergrimmte sein Geist in ihm, da er die Stadt so voller Götzenbilder sah.

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@turmfalke1  Eben, er hat sich wahrscheinlich furchtlos mit ihnen beschäftigt ohne auf irgendwelche Warnungen zu hören. Du hast oben von Warnungen geschrieben, sich ernsthaft mit anderen Religionen zu beschäftigen. Wie soll aber ein Paulus den Griechen ein Grieche werden, wenn er sich nicht ernsthaft auch mit deren Religion beschäftigt hat? Er wäre wahrscheinlich ein sehr unglaubwürdiger Grieche gewesen.

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Adjutante
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@suchender_345ab 

er hat sich wahrscheinlich furchtlos mit ihnen beschäftigt ohne auf irgendwelche Warnungen zu hören.

Paulus hat nicht aus Neugierde, sondern aus der Vollmacht gehandelt, die er von Jesus bekommen hat.

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@adjutante  Schade (wenn es so war). Es gibt aber auch Christen, die es aus Neugierde getan haben, zum Beispiel der Jesuit Niklaus Brantschen, für den der Buddhismus das zweite spirituelle Standbein wurde:

https://de.wikipedia.org/wiki/Niklaus_Brantschen

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Turmfalke1
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@suchender_345ab Schade (wenn es so war).

Was soll schade daran sein, in der Vollmacht Jesu zu handeln?

Es gibt aber auch Christen, die es aus Neugierde getan haben, zum Beispiel der Jesuit Niklaus Brantschen, für den der Buddhismus das zweite spirituelle Standbein wurde:

Für mich kein Vorbild.

 

turmfalke1 antworten
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@turmfalke1  Ich meinte, dass es schade wäre, wenn Paulus kein neugieriger Mensch gewesen wäre. Weil eine prinzipielle Neugierde etwas sehr Schönes ist.

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Adjutante
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@suchender_345ab 

Ich meinte, dass es schade wäre, wenn Paulus kein neugieriger Mensch gewesen wäre. Weil eine prinzipielle Neugierde etwas sehr Schönes ist.

Neugierde ist schon so manchem zum Verhängnis geworden.

adjutante antworten
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@adjutante  Mangelnde Neugierde genauso 🙂

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@adjutante  Neugierde führt auch viele zu einem Leben mit Gott. Neugierig zu sein, ob Jesus wirklich der Sohn Gottes ist, usw.

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@suchender_345ab

Bedenke: Im Buddhismus gibt es keinen Gott und keinen Ansprechpartner. Der Buddhist ist nur mit sich selbst beschäftigt und kann ein verändertes Bewußtsein erreichen. Sein Ziel ist, dass man sich selbst als eine Illusion sehen kann. Die Lösung vom Ich und die Faszination macht ihn sympathisch. Dalai Lama hat sehr viele Sympathien, ist sanftmütig und steht sogar noch vor dem Papst in Deutschland. Viele Leute denken, dass hier eine Religion vorliegt, die sich praktisch als wahr erwiesen hat. Aber geh mal nach Tibet, dort haben es die Christen nicht leicht.

adjutante antworten
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@adjutante  Immer diese Missverständnisse. Was habe ich denn über den Buddhismus gesagt, weswegen ich diese Dinge bedenken sollte?

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Adjutante
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@suchender_345ab 

Schon vergessen?

Guckst du oben

Schade (wenn es so war). Es gibt aber auch Christen, die es aus Neugierde getan haben, zum Beispiel der Jesuit Niklaus Brantschen, für den der Buddhismus das zweite spirituelle Standbein wurde:

https://de.wikipedia.org/wiki/Niklaus_Brantschen

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@adjutante Und was hat das eine mit dem anderen zu tun?

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Turmfalke1
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@suchender_345ab Eben, er hat sich wahrscheinlich furchtlos mit ihnen beschäftigt ohne auf irgendwelche Warnungen zu hören.

Und hat selbst davor gewarnt? Unwahrscheinlich. Es ist wohl eher so wie Adjudante geschrieben hat. Und er hat sich auch nicht in dem Sinne damit beschäftigt, dass er sich die anderen Religionen zueigen gemacht oder das Gute in ihnen gesucht hätte, sondern einfach um die Denkweise der Menschen kennenzulernen.

turmfalke1 antworten
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@turmfalke1  Das kann nicht funktionieren. So wird man nicht zum Menschenfischer. Die Menschen werden einen dann eher als hinterhältig wahrnehmen. (Erfahrungstatsache)

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Turmfalke1
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@suchender_345ab 

Paulus war nicht hinterhältig, sondern von Jesus geführt. Und er wurde zum Menschenfischer. Das Christentum beweist es.

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@turmfalke1  Ich sagte, er wäre als hinterhältig wahrgenommen worden.

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@turmfalke1  Oder mal so gefragt: Hast Du die Erfahrung gemacht, dass Menschen Dir gerne zuhören und sich ernsthaft mit dem beschäftigen, was Du ihnen erzählst, wenn Du nicht auf sein eingehst, sie ernst nimmst, sie wirklich als gleichwertig betrachtest?

Ich war jahrelang mit einem Christen unterwegs, für den es eine Masche ist, kurz auf Menschen einzugehen, sie von sich selbst erzählen zu lassen, aber nicht aus echtem Interesse, aus Neugierde oder aus allgemeiner Menschenliebe, sondern mit dem Hintergedanken, dass sie ihm dann zuhören, wenn er ihnen von Jesus erzählt.

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Turmfalke1
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@suchender_345ab 

Sicher ist Paulus auf die Menschen eingegangen und hat sie ernst genommen. Das hat aber nichts damit zu tun, dass er sich ihre Religion zueigen gemacht hätte. Im Gegenteil, er hat den Menschen geholfen vom Irrweg herunterzukommen.

Wenn ich zum Beispiel jemandem helfen wollte, der unter Magersucht leidet, muss ich, um denjenigen ernst zu nehmen, nicht unbedingt selbst magersüchtig sein.

turmfalke1 antworten
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@turmfalke1  Eine Religion mit Magersucht zu vergleichen halte ich für zu grenzwertig, um diese Diskussion fortzuführen. Magersucht bringt Menschen um. Eine echte Rückbindung an den göttlichen Ursprung (also eine Religion) kann Menschen durch das Leben tragen und auch gut sterben lassen.

Ich glaube es hilft sehr, andere Menschen als gleichwertig zu betrachten. Ein Mensch, der mir begegnet, kann genauso gut geschickt worden sein um mich retten wie umgekehrt. Vielleicht wäre das mal ein neuer Denkansatz. Lass Dich öfter mal von Gott überraschen.

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Turmfalke1
(@turmfalke1)
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@suchender_345ab Magersucht bringt Menschen um.

Eine falsche Religion bringt Menschen auch um - und zwar um ihr ewiges Leben.

Eine echte Rückbindung an den göttlichen Ursprung (also eine Religion)

Welchen göttlichen Ursprung meinst Du? An Gott jedenfalls bindet uns keine Religion - sondern eine echte Lebensbeziehung mit Gott kann ich nur durch Jesus Christus erfahren.

Lass Dich öfter mal von Gott überraschen.

Gott hat mich schon oft überrascht, das kannst Du mir glauben. 🙂

 
 
 
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@adjutante Dazu fällt mir auch eine lustige Geschichte ein, die mir ein befreundeter Theologe über einen seiner Freunde erzählt hat. Dieser Freund wurde von Mitgliedern einer christlichen Gemeinde angesprochen, die ihn werben wollten mit der Aussage: "Wir leben wie die christlichen Urgemeinden zur Zeit der Apostel." Darauf erwiderte er: "Das glaube ich Euch sogar." und fügte hinzu: "Und genau deshalb werde ich nicht euch kommen - 2000 Jahre und nichts dazu gelernt!"

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Lucan-7
(@lucan-7)
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@turmfalke1 

Es ist wohl eher ein Spiel mit dem Feuer. Die Bibel ist da eindeutig. Bereits im AT wird ganz streng vor einem Einlassen mit fremden Kulten gewarnt. Und Paulus schreibt ganz deutlich, warum: Aber ich sage: Was die Heiden opfern, das opfern sie den Teufeln, und nicht Gott.

Das ist aber auch ein klarer Widerspruch zu der Behauptung, dass Gott "alle Menschen" erlösen will.

Denn den größten Teil der Menschheit verdammt er ja offenbar... und das, obwohl die Menschen es halt einfach nicht besser wissen, weil sie noch nie von Jesus gehört haben und einfach nur ihrer Kultur folgen.

Das war wohl der größte Knackpunkt für mich damals, nach dem ich mir gesagt habe, dass mit der christlichen Theologie etwas nicht stimmen kann.

 

lucan-7 antworten
Turmfalke1
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@lucan-7 den größten Teil der Menschheit verdammt er ja offenbar... und das, obwohl die Menschen es halt einfach nicht besser wissen, weil sie noch nie von Jesus gehört haben und einfach nur ihrer Kultur folgen.

Wie Gott mit den Menschen verfährt, die nie von Ihm gehört haben, müssen wir offen lassen. Uns jedenfalls hat Er den Auftrag gegeben, weil Er alle Menschen retten will, die frohe Botschaft weiterzutragen.

turmfalke1 antworten
Lucan-7
(@lucan-7)
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@turmfalke1 

Wie Gott mit den Menschen verfährt, die nie von Ihm gehört haben, müssen wir offen lassen. Uns jedenfalls hat Er den Auftrag gegeben, weil Er alle Menschen retten will, die frohe Botschaft weiterzutragen.

Auch das ist nicht so einfach. Denn es gibt ja noch den "Missionsbefehl". Der wäre wohl kaum nötig, wenn Gott da bereits einen Plan hätte.

So aber legt Gott die Sache in die Hände christlicher Kirchenvertreter, Abenteurer und zumindest teilweise recht fragwürdiger Gestalten, welche das Wort der Bibel verbreiten sollen... was manchmal respektable Ergebnisse haben mag, manchmal aber schlicht eine Katastrophe darstellt.

Und da passt für mich wirklich nichts mehr zusammen... viel "menschlicher" geht es kaum noch...

lucan-7 antworten
Turmfalke1
(@turmfalke1)
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@lucan-7 

Warum Gott die Sache in die Hände gelegt hat, darüber kann man nur spekulieren.

Besser ist es Seinen Auftrag zu erfüllen.

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neubaugoere
(@neubaugoere)
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@suchender_345ab | zum Beitrag

Veröffentlicht von: @suchender_345ab

Ja, es wird wahrscheinlich nie wahren Frieden geben. Auch ganz allgemein, unter den Menschen. Aber dennoch schickt Jesus seine Jünger auch als Botschafter des Friedens in die Welt.

Ja, um den Frieden zu bringen ... nämlich den mit Gott - die Versöhnung mit Gott, weil ER der Friede ist. Alles andere ist lediglich "Waffenruhe" oder Abwesenheit von Krieg. Damit haben wir wohl genug zu tun, auch damit, gegen unser Fleisch zu kämpfen. Da brauch ich wirklich keine anderen Religionen, weil die mir dabei - nämlich bei einem Leben mit Gott - auch nicht helfen.

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Nils
 Nils
(@nils)
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Veröffentlicht von: @neubaugoere

@nils 

Du scheinst mit Feuereifer dabei zu sein, Menschen von Gott wegzuziehen. Ich wünschte, du würdest sie zu Gott schicken. Vermutlich kannst du das nicht, weil du ihn gar nicht kennst. Umso mehr werbe ich und bete, dass du ihn persönlich kennenlernst.

Sei gesegnet mit der Liebe des Vaters und der Kraft des Heiligen Geistes.

Ich führe die Menschen zu Gott hin. Ich argumentiere wissenschaftlich. Und gerade in der heutigen Zeit gibt es viele Menschen, die einen wissenschaftlichen Zugang zu Gott brauchen. Danke, dass du für mich betest. Ich bete auch für dich. Ich achte dich, weil du wie ich Jesus persönlich erfahren hast. Aus meiner Sicht kennst du Gott allerdings nicht. Eine Gotteserfahrung geht noch über eine Vision von Jesus hinaus. Ich habe das erfahren. Insofern weiß ich wovon ich schreibe. Ich sehe mich als christlichen Mystiker. Ich wünschte es gebe viele heutige Mystiker, die Gott erfahren haben. 

nils antworten
Turmfalke1
(@turmfalke1)
Beigetreten : Vor 16 Jahren

Beiträge : 4075

@nils Ich führe die Menschen zu Gott hin.

Aber augenscheinlich nicht zu dem wahren Gott, der sich in der Bibel offenbart hat. Denn dieser Gott ist nicht über einen wissenschaftlichen Zugang erfahrbar, sondern einzig und allein durch Jesus Christus. Nicht wir können uns die Wege zu Gott bahnen, sondern Gott hat den Weg für uns gebahnt - durch das Kreuz.

turmfalke1 antworten
Lucan-7
(@lucan-7)
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@nils 

Ich führe die Menschen zu Gott hin. Ich argumentiere wissenschaftlich. Und gerade in der heutigen Zeit gibt es viele Menschen, die einen wissenschaftlichen Zugang zu Gott brauchen.

Nein, du argumentierst nicht "wissenschaftlich". Die Bezeichnung ist an dieser Stelle irreführend.

Einen "wissenschaftlichen Zugang zu Gott" gibt es nicht. Und auch wenn manche Menschen glauben, in der Wissenschaft etwas Göttliches zu erkennen, dann ist das ein persönlicher Glaube. Mit wissenschaftlicher Methodik hat das nichts zu tun.

lucan-7 antworten
Nils
 Nils
(@nils)
Beigetreten : Vor 4 Monaten

Beiträge : 276
Veröffentlicht von: @lucan-7

@nils 

Ich führe die Menschen zu Gott hin. Ich argumentiere wissenschaftlich. Und gerade in der heutigen Zeit gibt es viele Menschen, die einen wissenschaftlichen Zugang zu Gott brauchen.

Nein, du argumentierst nicht "wissenschaftlich". Die Bezeichnung ist an dieser Stelle irreführend.

Einen "wissenschaftlichen Zugang zu Gott" gibt es nicht. Und auch wenn manche Menschen glauben, in der Wissenschaft etwas Göttliches zu erkennen, dann ist das ein persönlicher Glaube. Mit wissenschaftlicher Methodik hat das nichts zu tun.

Natürlich gibt es einen wissenschaftlichen Zugang zu Gott. Es gibt viele Ansätze. Man kann Erleuchtete befragen und empirisch untersuchen. In der Quantenphysik kann man sich theoretisch Gott nähern. Dazu gibt es das Buch von Amit Goswami, das bewusste Universum. Man kann auch ein Selbstexperiment machen und so zur Gotteserfahrung kommen. Dann weiß man was Gott ist. Und man kann einen Erleuchteten treffen und in sein Energiefeld eintreten. Dann spürt man, dass der Heilige Geist nicht nur etwas in der Psyche des Menschen ist, sondern auch außerhalb existiert. Ich bin optimistisch für die Zukunft. Aber wer nicht offen für neue Erkenntnisse ist, der wird spirituell nicht voran kommen. 

Wikipedia: „Naturwissenschaft und Religion (auch Wissenschaft und Religion) ist ein interdisziplinäres Forschungsgebiet, das die Interaktionen zwischen Wissenschaft und Religion untersucht. Hierbei wird unter Wissenschaft in erster Linie die Naturwissenschaft verstanden, insbesondere Physik, Kosmologie, Evolutionsbiologie, Genetik und Neurologie, aber auch Wissenschaftsphilosophie, Wissenschaftsgeschichte und seltener die Psychologie. Religion meint einerseits die traditionellen Religionen, wie die drei großen monotheistischen Religionen Judentum, Christentum, und Islam, aber auch spirituelle Aspekte, wie Gebet und Meditation und insbesondere die Gottesfrage.

Ein Beispiel hierfür ist die neurowissenschaftliche Erforschung der Meditation, einer weit verbreiteten spirituellen Praxis im Hinduismus und Buddhismus. Meditation beeinflusst den Bewusstseinszustand und damit verbunden naturwissenschaftlich nachweisbar die Aktivität des Gehirns. Beispielsweise zeigten Experimente, dass die Alphawellenaktivität, welche Entspannungszustände und Kreativität fördern sowie depressive Gemütszustände lindern kann, im Gehirn Meditierender ansteigt.

Im Zusammenhang mit religiösen und spirituellen Erscheinungen und Erfahrungen, wie z. B. Gotteserfahrungen, werden mit Hilfe der Naturwissenschaft Hypothesen formuliert und überprüft. Zu dieser Richtung gehört der Inder Gopi Krishna (1903–1984), der die Biologie auffordert, die Phänomene der Kundalini-Erweckung naturwissenschaftlich zu erforschen. Hierher gehören auch Versuche und Diskussionen, Religion zumindest abstrakt als Stufe der psychischen oder sozialen Entwicklung der Menschheit einzuordnen.

Zu den bedeutenden Vertretern dieses umfassenden Gebiets im deutschsprachigen Raum gehören die Theologen Hans Küng (1928–2021) und Eugen Drewermann (* 1940) sowie die Physiker Carl Friedrich von Weizsäcker (1912–2007) und Hans-Peter Dürr (1929–2014).

 

nils antworten
neubaugoere
(@neubaugoere)
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Beiträge : 15092

@nils 

Veröffentlicht von: @nils

Ich führe die Menschen zu Gott hin. Ich argumentiere wissenschaftlich.

Genau eben nicht. Du argumentierst nicht aus Gott heraus, aus dem, was uns die Bibel über Gott berichtet. Quelle und Ziel sind immer identisch, weil Gottes Wort nie leer zu ihm zurückkehrt (Jes. 55,11). Quelle = Gott der Bibel. Ziel = Gott der Bibel. 

Veröffentlicht von: @nils

Eine Gotteserfahrung geht noch über eine Vision von Jesus hinaus.

Was kann es schon "Größeres" geben an Gotteserfahrung als die Erfahrung mit dem dreieinigen Gott? 😉 

Ich erinnere: 

Sucht aber zuerst sein Reich und seine Gerechtigkeit; dann wird euch alles andere dazugegeben. (Matt. 6,33, Einheitsübersetzung 2016)

Suchst du "woanders" findest du eben auch "anderes" als Gott ...

neubaugoere antworten
enar
 enar
(@enar)
Beigetreten : Vor 2 Monaten

Beiträge : 455
Veröffentlicht von: @neubaugoere

@nils 

Ich erinnere: 

Sucht aber zuerst sein Reich und seine Gerechtigkeit; dann wird euch alles andere dazugegeben. (Matt. 6,33, Einheitsübersetzung 2016)

Suchst du "woanders" findest du eben auch "anderes" als Gott ...

Meinst du denn, dass man das Reich Gottes in der Bibel finden kann? Bei manchen Leuten habe ich den Eindruck, dass für sie die Schrift wichtiger ist, als das Reich Gottes selbst.

enar antworten
Adjutante
(@adjutante)
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Beiträge : 2432

@enar 

Meinst du denn, dass man das Reich Gottes in der Bibel finden kann?

Klar. Warum woanders suchen, wenn doch die Bibel die Quelle ist?

Siehe Johannes 5,39: Ihr sucht in der Schrift, denn ihr meint, ihr habt das ewige Leben darin; und sie ist's, die von mir zeuget ...

adjutante antworten
enar
 enar
(@enar)
Beigetreten : Vor 2 Monaten

Beiträge : 455

@adjutante Joh 5,39 ist aber gerade der Tadel Jesu an den Schriftgelehrten. Er sagt: Zu mir wollt ihr nicht kommen, dass ich euch helfen könnte, aber ihr forschet in der Schrift......

Jesus sagte ausserdem, dass das Reich inwendig in uns ist. Also folgt daraus doch, dass man es auch in sich selbst suchen kann.

enar antworten
Adjutante
(@adjutante)
Beigetreten : Vor 16 Jahren

Beiträge : 2432

@enar 

Joh 5,39 ist aber gerade der Tadel Jesu an den Schriftgelehrten. Er sagt: Zu mir wollt ihr nicht kommen, dass ich euch helfen könnte, aber ihr forschet in der Schrift......

Jesus sagt doch vielmehr, dass er darin zu finden ist. Der Tadel bezieht sich darauf, dass sie Jesus nicht in ihrem Leben wollen.

adjutante antworten
enar
 enar
(@enar)
Beigetreten : Vor 2 Monaten

Beiträge : 455

@adjutante Genau genommen sagt er, dass die Schrift von ihm zeugt. Das ist aber etwas anderes, als Jesus zu finden und Gemeinschaft mit ihm zu haben.

enar antworten
Adjutante
(@adjutante)
Beigetreten : Vor 16 Jahren

Beiträge : 2432

@enar 

Genau genommen sagt er, dass die Schrift von ihm zeugt. Das ist aber etwas anderes, als Jesus zu finden und Gemeinschaft mit ihm zu haben.

Die Schrift ist zuverlässig.

adjutante antworten
neubaugoere
(@neubaugoere)
Beigetreten : Vor 12 Jahren

Beiträge : 15092

@enar | zum Beitrag

"zeugt" kommt von "Zeugen sein" - die Schrift sagt, wir wollen Zeugen sein, Zeugen Gottes sein, wir können be-zeugen, dass die Schrift wahr ist.

Zeugen - auch im Verkehrsunfall - waren dabei und berichten, was sie wahrgenommen haben.

Dann spricht man von: er bezeugte (etwas) ...

Gern geschehen.

neubaugoere antworten
Deborah71
(@deborah71)
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@enar 

Zum Beitrag

Das Reich = die Königsherrschaft Gottes  in uns = Jesus in uns.
Wenn du Jesus noch nicht eingeladen hast in dein Leben, suchst du in dir vergeblich.

Offb 3, 20 Siehe, ich stehe vor der Tür und klopfe an. Wenn jemand meine Stimme hören wird und die Tür auftun, zu dem werde ich hineingehen und das Abendmahl mit ihm halten und er mit mir.

Jesus ist kein wilder Hausbesetzer. Er macht sich bemerkbar und es ist die Aufgabe des Hörenden, seine Herzenstür zu öffnen und Jesus in sein Leben einzuladen.

Abendmahl= ist hier die Umschreibung für die Zueignung der Errettung und Gemeinschaft.

deborah71 antworten
enar
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@deborah71 Wenn man nach irgendetwas in sich sucht, wird man Jesus vermutlich nicht finden.

Aber wenn man explizit Jesus Christus und das Himmelreich in sich sucht, wird man es auch finden. Das hat der Herr schliesslich verheissen. Mt 7,8

enar antworten
Deborah71
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@enar 

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Du klopfst bei dir an? Und du tust dir auf? Und du findest dich als Jesus?

 

deborah71 antworten
enar
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@deborah71 Unsinn. Du weisst so gut wie ich, dass Jesus in uns und wir in Jesus leben. Du hast das Himmelreich in dir wohl noch nicht entdeckt?

enar antworten
Deborah71
(@deborah71)
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@enar 

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Meine Rückfrage beruht auf deiner irgendwie verknoteten Aussage im vorigen Post.

Wodurch kam denn Jesus in dich?

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enar
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@deborah71

Wodurch kam denn Jesus in dich?

Durch Gebet und Lobpreis. Ich habe ihn nicht ausserhalb von mir gesucht, sondern beim Gebet auf mein Inneres gehört.

enar antworten
Deborah71
(@deborah71)
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@enar 

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Bei einem unerlösten Menschen ist Jesus erst ausserhalb. Dann gibt es irgendwann eine Herzensberührung mit Ihm, mehr oder weniger deutlich, und dann  zieht ER ein durch seinen Heiligen Geist.

Du hast bis jetzt viele Dinge gesagt, denen ich so zustimmen kann. Es ist aber manches undeutlich. Vor ein paar Tagen hast du Jesus als Geist benannt und davon, den Namen des Herrn anzurufen, um gerettet zu werden.

Ist Jesus nur Geist für dich oder siehst du Ihn auch als Mensch und Gott. Bei der Himmelfahrt hat ER seinen unverweslichen Körper nicht auf der Erde gelassen. ER ist auch der Erstgeborene aus den Toten, der neue Adam.

Mir fehlt irgendwas bei deinen Ausführungen. Viele Menschen wollen Jesus als Retter, aber nicht als HERRN. Das ist bildlich gesprochen so ähnlich wie, dass sie mit Ihm durch die geschlossene Tür sprechen, Ihn aber nicht ins ganze Leben hineinlassen. 

 

deborah71 antworten
enar
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@deborah71 

Mir fehlt irgendwas bei deinen Ausführungen. Viele Menschen wollen Jesus als Retter, aber nicht als HERRN. Das ist bildlich gesprochen so ähnlich wie, dass sie mit Ihm durch die geschlossene Tür sprechen, Ihn aber nicht ins ganze Leben hineinlassen. 

Wenn dir was fehlt bei meinen Ausführungen, so bedauere ich das. Ich kann dir nur versichern, dass Jesus Christus mein Herr und Meister ist, aber als Gott verehre ich nur den Vater JHWH.

enar antworten
Deborah71
(@deborah71)
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@enar 

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gefunden:

Ich kann dir nur versichern, dass Jesus Christus mein Herr und Meister ist, aber als Gott verehre ich nur den Vater JHWH.

Jesus ist ebenso Gott und der Heilige Geist ist auch Gott lt. der Schrift. Jesus ist nicht nur ein hervorragender Mensch, sondern wahrer Mensch und wahrer Gott zugleich. Jesus ist auch nicht nur ein Geistwesen, das sich in einem Körper manifestierte. Nur als wahrer Mensch konnte ER stellvertretend für die Menschheit am Kreuz sterben und den Schuldbrief beseitigen.

Da ist der Unterschied zwischen uns in der Überzeugung. Jesus bezeugt sich in der Schrift als Gott-Sohn an etlichen Stellen.

Johannes schreibt explizit in seinem ersten Brief, dass Jesus realer Mensch war, den man anfassen und sehen konnte. Er wendet sich damit gegen ein gnostisches Verständnis, dass Jesus nur manifestierter Geist gewesen wäre.

1. Joh 1 Was von Anfang an war, was wir gehört haben, was wir gesehen haben mit unsern Augen, was wir betrachtet haben und unsre Hände betastet haben, vom Wort des Lebens – 2 und das Leben ist erschienen, und wir haben gesehen und bezeugen und verkündigen euch das Leben, das ewig ist, das beim Vater war und uns erschienen ist –, 3 was wir gesehen und gehört haben, das verkündigen wir auch euch, damit auch ihr mit uns Gemeinschaft habt; und unsere Gemeinschaft ist mit dem Vater und mit seinem Sohn Jesus Christus. 4 Und dies schreiben wir, auf dass unsere Freude vollkommen sei.

 

gesehen - betrachtet - betastet > das Leben, das ewig ist, das ist Gott-Sohn.

Vielleicht beschäftigst du dich mal mit dieser herausfordernden Stelle im Johannesbrief.

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enar
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@deborah71 

Da ist der Unterschied zwischen uns in der Überzeugung. Jesus bezeugt sich in der Schrift als Gott-Sohn an etlichen Stellen.

Da sehe ich gar keinen Unterschied. Für mich ist der Christus-Geist sowohl das Wort (nach Joh 1) als auch der Sohn des Vaters als auch der Herr der Schöpfung als auch der Erlöser der gefallenen Schöpfung. Und dieser Geist ist Fleisch geworden. Möchtest du weitere Unterschiede bemerken?

gesehen - betrachtet - betastet > das Leben, das ewig ist, das ist Gott-Sohn.

Vielleicht beschäftigst du dich mal mit dieser herausfordernden Stelle im Johannesbrief.

Ja, Christus ist das Leben, und dieses Leben pulsiert in meiner Seele.

enar antworten
Deborah71
(@deborah71)
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@enar 

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Du schriebst:

aber als Gott verehre ich nur den Vater JHWH.

und dann:

Für mich ist der Christus-Geist sowohl das Wort (nach Joh 1) als auch der Sohn des Vaters als auch der Herr der Schöpfung als auch der Erlöser der gefallenen Schöpfung. Und dieser Geist ist Fleisch geworden.

Und wieder steht nicht dabei, dass Jesus Christus von Nazareth, Gott-Sohn ist. Bei dir finde ich keine konkrete Aussage zur göttlichen Dreieinigkeit.

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@deborah71 

Und wieder steht nicht dabei, dass Jesus Christus von Nazareth, Gott-Sohn ist. Bei dir finde ich keine konkrete Aussage zur göttlichen Dreieinigkeit.

Über die Trinität haben wir ja nicht gesprochen und das brauchen wir auch nicht zu tun.

Jesus Christus ist mein Erlöser und Richter, der mich zum Vater hin ausrichtet. Und das tut er übrigens bei allen Menschen, die ihn in sich lebendig werden lassen.

enar antworten
Deborah71
(@deborah71)
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@enar 

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Nun, die Trinität ist wesentlich.

Und es sind nicht die Menschen, die Jesus in sich lebendig werden lassen. Jesus macht die Menschen geistlich lebendig durch den Heiligen Geist.

deborah71 antworten
enar
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@deborah71 Es liegt aber im Willen des Menschen, ob er Jesus in sich wirken lassen will.

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Deborah71
(@deborah71)
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@enar 

Und es liegt an der Überführung durch den Heiligen Geist von Unglauben.

Joh 16, 5-15

und, wie schon gesagt, an der Herzensberührung durch den Heiligen Geist, wie es in Apg 2,37 zu Pfngsten vermerkt ist.

deborah71 antworten
Turmfalke1
(@turmfalke1)
Beigetreten : Vor 16 Jahren

Beiträge : 4075

@enar Aber wenn man explizit Jesus Christus und das Himmelreich in sich sucht, wird man es auch finden. Das hat der Herr schliesslich verheissen. 

Dazu müssen wir aber erst einmal Jesus in uns aufgenommen haben. Er wohnt schließlich nicht in jedem Menschen. "Ihr müsset von neuem geboren werden."

turmfalke1 antworten
enar
 enar
(@enar)
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Beiträge : 455

@turmfalke1 Jesus schaut auf das Herz und die Absicht des Menschen. Wer Jesus ehrlich sucht und seinen Namen anruft, zu dem wird der Herr kommen und sich im Inneren des Menschen offenbaren.

enar antworten
tristesse
(@tristesse)
Beigetreten : Vor 2026 Jahren

Beiträge : 18957

@enar 

Meinst du denn, dass man das Reich Gottes in der Bibel finden kann? 

Also ich hab es in der Schrift gefunden, schon mehrfach 😉 

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neubaugoere
(@neubaugoere)
Beigetreten : Vor 12 Jahren

Beiträge : 15092

@enar | zum Beitrag

Veröffentlicht von: @enar

Meinst du denn, dass man das Reich Gottes in der Bibel finden kann?

Oh ja. Unbedingt. - Natürlich nicht in dem Sinne, ich klappe das Buch auf und es kommt ein "Reich" herausgepurzelt. 😉 *kleinerScherz* Ich will nur sichergehen, dass wir über die gleichen Dinge reden.

Die Bibel selbst sagt, dass der Glaube aus der Predigt kommt. Ich kenne Menschen, die sind von Gott während einer Predigt angesprochen worden und haben ihn erkannt. Ich selbst habe übernatürliche Erlebnisse gehabt und habe meinerseits Gott angesprochen, der geantwortet hat und mich in sein Reich aufgenommen hat. Ich kenne Menschen, die beim Lesen der Schrift von Gott angesprochen wurden und ihm begegnet sind.

Also, Ja, das Reich Gottes ist in der Schrift (Bibel) zu finden.

Segen dir.

neubaugoere antworten
Arcangel
Beiträge : 4320

@nils 

Selbstverständlich sind all diese Strömungen und Individuen für einen Pluralismus, und für Einheit. Frag diese Individuen aber, was sie von Jesus halten, und es wird alles Mögliche an Antworten kommen, nur nicht die Wahrheit.

Jesus ist der wahre Gott.

arcangel antworten


Wasilis
Beiträge : 331

@nils

Die Menschen die an einer unendlicher Kraft glauben, die sie lenkt und weiter zum leben hilft, sind alle diese Menschen die die verschiedenen Glaubensrichtungen folgen. Denn es geht um eines: wie soll ich dieses Leben welches ich erhalten habe, führen? Die Antwort erhält jeder der die tiefe Überzeugung ist, dass ein Schöpfer es gibt, der Ihm in seinem Leben führt. Wenn er das nicht glaubt ist jede Diskussion sinnlos. 

wasilis antworten
Jack-Black
Beiträge : 3402

@nils Nur mal interessehalber nachgefragt: Wieviel Prozent Deiner Postings läßt Du ChatGPT übernehmen?

jack-black antworten


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