Was war denn der "historische Sündenfall"?
Aus der Diskussion über Adam und Eva ergab sich eine neue Frage, die ich an dieser Stelle einmal aufgreifen will.
Denn es ist in christlichen Kreisen heutzutage ja durchaus üblich, die Evolution als Tatsache zu akzeptieren. Das heisst, der Mensch hat sich aus tierischen Vorfahren entwickelt und ist - über etliche Generationen hinweg - mit den Tieren verwandt, am nächsten mit den Menschenaffen.
Damit wäre die Genesiserzählung also metaphorisch zu verstehen. Das bekommt man durchaus hin... die Schöpfungsgeschichte dauerte halt etwas länger, und das Paradies und die Vertreibung stehen halt symbolisch für Ereignisse, die irgendwann in der frühen Menschheitsgeschichte passierten.
Kann man so sehen... nur entsteht daraus natürlich ein Problem: Warum sollte das Blut Jesu notwendig sein, wenn die Geschichte doch nur symbolisch zu verstehen ist?
Die Kreuzigung, der Tod und die Auferstehung werden im allgemeinen im Christentum als reale, historische und für die Erlösung notwendige Ereignisse betrachtet.
Dem müsste nun aber ein ebenso reales Ereignis vorangegangen sein, welches diese Erlösung notwendig machte... was soll das aber gewesen sein, wenn die Genesis Erzählung doch nur als Metapher zu verstehen ist...?
Metapher für WAS? Was ist denn da wirklich passiert, dass Jesus im Anschluss dafür sterben musste...?
Veröffentlicht von: @lucan-7Ich wollte sichergehen, nicht zu einseitig zu argumentieren oder Dinge zu ignorieren.
Hut ab! Respekt!! 👍
Veröffentlicht von: @lucan-7Das Ergebnis war eindeutig. .........kann ich mit Sicherheit beurteilen......
Wenn du dir so sicher bist, was macht dir Unruhe?
Veröffentlicht von: @lucan-7Nun, es ist schwer zu wissen wonach genau man eigentlich sucht... und noch schwerer herauszufinden, was man überhaupt finden kann. Da werden immer Zweifel bleiben, so dass die Suche immer weiter geht.
Genau das meinte ich mit: Wenn du auf die richtige Antwort stoßen wirst, dann wirst du es wissen. Tief in dir drinnen. Es wird sein, als wäre ein Zahnrad eingerastet in die richtige Stelle. Die Suche auf DIESE Frage wird dann ein Ende haben. Natürlich tun sich dann tausend andere Fragen auf...hihi 🙂 aber so bleibt es eben spannend. Und Ruhe wird einkehren über diese eine Frage. Das glaub ich schon.
Veröffentlicht von: @lucan-7Das ist eine Unterstellung, die auch nicht zum ersten Mal höre.
Unterstellen wollte ich dir nichts, Entschuldige bitte. Was ich gemeint habe war: Eine Ideologie folgt immer jemandem oder etwas. Und auch die Wissenschaft folgt jemandem. Leider. Sie folgt dem Geld oder Geldgeber. Wie im Journalismus oder der Medizin.
Es ist aus meiner Sicht eine Illusion zu meinen, dass wir ergebnisoffene Forschung hätten. Die Hand die einen ernährt, beißt man nicht. Und gerade ein Forscher braucht Geldgeber, denn seine Begabung ist die Forschung, das Detail, die Analyse. Und nicht die Finanzierung dessen. Also wird er darauf achten, dass diese gewährleistet ist und nicht etwas aufdecken, das die Welt nicht hören/sehen will.
Wie bereits erwähnt: unser westliche Kultur unterliegt dem griechsich-philosophischem, bzw dualen Menschenbild. Und das erklärt warum wir so sehr trennen, zwischen Dingen, die nicht getrennt werden dürfen. Das hat eben Einfluss auf uns Menschen. Und erklärt so einiges.
Du selbst scheinst ja ehrlich und wahrheitsgemäß deinen Weg gehen zu wollen. Dazu gratuliere ich dir und hoffe für dich, dass du die Achtung vor dir selbst dein Leben lang beibehalten kannst.
@schmetterling80
Wenn du dir so sicher bist, was macht dir Unruhe?
Die Tatsache, dass sich Menschen auch dann noch einer Erkenntnis verweigern, wenn die Belege dafür eindeutig und nachvollziehbar sind.
Das mag bei der Evolution konkret keine große Rolle spielen... beim Klimawandel betrifft es uns jedoch Alle auf sehr dramatische Weise, wenn der Wissenschaft kein Glaube geschenkt wird.
Wenn du auf die richtige Antwort stoßen wirst, dann wirst du es wissen. Tief in dir drinnen. Es wird sein, als wäre ein Zahnrad eingerastet in die richtige Stelle. Die Suche auf DIESE Frage wird dann ein Ende haben. Natürlich tun sich dann tausend andere Fragen auf...hihi
Eben. Manche Fragen klären sich... aber es gibt immer was Neues. Wäre ja sonst auch langweilig...
Unterstellen wollte ich dir nichts, Entschuldige bitte.
Na ja, ich meinte jetzt auch keine bösartige Unterstellung. Ich verstehe ja, dass Leute, die ein völlig anderes Weltbild haben, nach Erklärungen suchen, weshalb Wissenschaftler etwas völlig Anderes sagen. Und dann zu glauben, dass die Wissenschaftler einfach stur einer Lehre folgen, die sie nicht weiter hinterfragen, weil irgendwelche Autoritäten es mal behauptet haben, ist ja naheliegend.
Trotzdem ist es eine Unterstellung... und eine Absurde noch dazu, weil es in der Wissenschaft ja gerade umgekehrt ist: Alles wird ständig immer wieder hinterfragt.
Was ich gemeint habe war: Eine Ideologie folgt immer jemandem oder etwas. Und auch die Wissenschaft folgt jemandem. Leider. Sie folgt dem Geld oder Geldgeber. Wie im Journalismus oder der Medizin.
Da sollte man mit Pauschalurteilen sehr vorsichtig sein. Natürlich gib es bezahlte Wissenschaft, genau so wie ideologischen Journalismus. Aber eben nicht überall.
Denn gerade in der Wissenschaft kommt man ja auf Dauer nicht weit, wenn man falsche Behauptungen aufstellt. Wer einer falschen Physik folgt und eine Maschine baut, dessen Maschine wird nicht funktionieren. Ein Mediziner, der Unsinn erzählt, wird Menschen nicht heilen können. Ein Geologe, der unsauber arbeitet, wird weder Erdöl noch Erze finden.
Und da ich die Sache ja aus eigener Anschauung kenne kann ich auch mit Sicherheit sagen, dass die Forscher nicht von einer bestimmten "Ideologie" getrieben waren. Die Tatsache der Evolution hatten Professoren und Studenten jederzeit vor Augen. Und da kann ich dir etliche Beispiele allein aus meiner Anschauung nennen... weltweit gesehen gibt es hunderttausende von Belegen, und das ist eher noch untertrieben. Tatsachen lassen sich nicht ändern.
Du selbst scheinst ja ehrlich und wahrheitsgemäß deinen Weg gehen zu wollen. Dazu gratuliere ich dir und hoffe für dich, dass du die Achtung vor dir selbst dein Leben lang beibehalten kannst.
Ich versuche selbstkritisch und mir meiner Fehler bewusst zu sein. Gerade deshalb, weil ich fürchte auf falsche Wege zu geraten... es macht mir beispielsweise Angst, wie sich Verschwörungserzählungen auch in meinem näheren Umfeld breit machen, auch bei gebildeten Leuten, denen ich im Grund vertraue.
So etwa kann also passieren... deshalb versuche ich wachsam zu sein, so gut ich es halt vermag.
Veröffentlicht von: @jack-blackNein.
🤣 🤣 Doch! 😀
Und wenn ich vergleiche: Menschen, die nur rational vorgehen und Menschen, die beides walten lassen: Hirn-Intuition und Herz-Intuition, dann gefallen mir letzere besser. Und sie erscheinen mir gesünder. Sowohl von der Lebensweise, als auch von der Ausstrahulng sprich: ihrem Geist/Energie, als auch vom Wesen. Sie scheinen mir mit mehr Leichtigkeit das Leben zu sehen. Fünfe auch mal grade sein zu lassen.... Das ist meine persönliche Beobachtung.
Aber da Geschmäcker verschieden sind..... lasse ich dir deinen 🙂
Und das ist ja eh nicht das Thema hier..... gelle? 🙂
Veröffentlicht von: @lhoovpeeDie "Wieso" Frage, also nach dem Sinn, ist biologisch/wissenschaftlich irrelevant.
Leuchtet mir ein. Danke. (beim wissenschaftlich. Beim bio-logisch nicht!)
Veröffentlicht von: @lhoovpeeEs gibt da auch kein "unten" und "oben". Das sind ja nur nachträgliche Bewertungen, die wir den uns bekannten Entwicklungsstufen geben.
Seh ich anders. Ausserdem ist das unten oben nicht geknüpft ans wieso und an Wertung.
Veröffentlicht von: @lhoovpeeDie Wissenschaft gibt eine Antwort auf das "Wie", also die Mechanismen und Entwicklungsfaktoren (wie z.B. Mutation, Rekombination oder Genshift), und auf das "Wann" durch Datierungen.
Die Wissenschaft gibt schon lange keine Antworten mehr. Wieso konnte man Pyramiden bauen, Beton der im Wasser aushärtet, Kathedralen mit faszinierender Handwerskunst, etcpp.... wieso ist der Mensch in seinem tiefsten Innern derselbe geblieben mit denselben Bedürfnissen, wie konnte man Glocken gießen und dann soweit hochziehen, wie kann man Brücken zwischen zwei Felsen in nur drei Jahren bauen ohne Kran etc, alles ein großes WIE mit noch größerem Fragezeichen 🙂
Wir wissen nicht mal was gestern war und meinen zu wissen, was vor tausenden von Jahren war.... hm....
Zitat: "Theologisch ist die Antwort auf das "Wieso" recht einfach: Weil Gott es so geplant hat."
Ob Gott PLANT, DAS wage ich zu bezweifeln. Das Leben ist ein Fluß. Und Gott hat viel Platz für Bewegung und Entwicklung.
@schmetterling80
(beim wissenschaftlich. Beim bio-logisch nicht!)
Keine Ahnung was "bio-logisch" für eine Wortkreation sein soll. Biologie ist eine Wissenschaft. Das Wort heißt grob übersetzt die Lehre des Lebens.
Seh ich anders. Ausserdem ist das unten oben nicht geknüpft ans wieso und an Wertung.
"nach oben" IST die Wertung. Da muss nichts mehr verknüpft werden. Mehr zum Thema findest du unter dem Stichwort Teleologie.
Die Wissenschaft gibt schon lange keine Antworten mehr.
Nur weil dir die Antworten nicht gefallen, heißt das nicht, dass es keine Antworten gibt.
Wieso konnte man Pyramiden bauen
Die richtige Frage lautet "Wie konnte man Pyramiden bauen". Und Infos dazu findest du schnell per Google. Ansonsten kannst du auch gern eine Bibliothek aufsuchen. Klar kennen wir nicht alle Details; wir können immerhin nicht Zeitreisen.
Beton der im Wasser aushärtet, Kathedralen mit faszinierender Handwerskunst
Keine Ahnung worauf du dich da beziehst oder was da an ungeklärten Fragen sein sollten.
wieso ist der Mensch in seinem tiefsten Innern derselbe geblieben mit denselben Bedürfnissen,
Warum gehst du davon aus, dass die Bedürfnisse gleich geblieben sind? Klar die Grundbedürfnisse sind biologisch bedingt. Erstaunlicher wäre es da eher, wenn sich unsere Sinne extrem geändert hätten. Das sie gleich bleiben ist jetzt nicht so überraschend. Aber alle Bedürfnisse darüber hinaus haben sich stark gewandelt.
wie konnte man Glocken gießen und dann soweit hochziehen, wie kann man Brücken zwischen zwei Felsen in nur drei Jahren bauen ohne Kran etc
Auf welche Glocke und welche Brücke beziehst du dich?
alles ein großes WIE mit noch größerem Fragezeichen
Ich sehe da ehe wenige relevante Fragenzeichen. Du schmeißt viele Dinge zusammen, wodurch das ganze sehr komplex und unbeantwortet wirkt. Dem ist aber gar nicht so.
Man muss sich nur mal auf ein Thema konzentrieren und dazu Literaturrecherche betreiben.
Ich sehe, ich komme mit dir nicht weiter. 😅Macht aber nichts.
Ich werfe übrigens gar nichts durcheinandern, denn die Weisheiten dieser Welt sind ALLE miteinandern verwoben. Wie ein geknüpfter Teppich. Auf der Rückseite sieht er eben bissl durcheinander aus. Aber es ergibt alles EIN Bild.
Und nein, OBEN/UNTEN ist keine Wertung. Wenn ich sage, WAsser fließt nach unten habe ich nicht gewertet sondern einen Fakt beschrieben.
@schmetterling80
Und nein, OBEN/UNTEN ist keine Wertung. Wenn ich sage, WAsser fließt nach unten habe ich nicht gewertet sondern einen Fakt beschrieben.
Die Entwicklung des Lebens ist aber kein Wasser. Das ist ein Nonsensvergleich.
Ich sag ja: du verknüpfst nicht sondern trennst.
@schmetterling80
LOL. Jetzt wird es aber albern.
Was du hier verknüpfst ist Unsinn. Nur weil ein Wort in wörtlichen Sinn Sinn ergibt (Richtungsangabe), kannst du es nicht einfach im metaphorischen Sinn mit der Evolution verknüpfen.
Und da du scheinbar auch nicht daran interessiert bist in irgend eine Weise das weiter zu Erläutern, sondern lieber mit tausend anderen Themen um die Ecke kommst, macht eine weiterer Austausch mit dir keine Sinn.
macht eine weiterer Austausch mit dir keine Sinn.
Dann lass es 🙂 Bin ich nicht bös drüber 🙂
sondern lieber mit tausend anderen Themen um die Ecke kommst,
Das sagen immer die, die nicht verknüpfen können, sondern die Themen gerne trennen. Für dich sind es tausend Themen, für mich eines.
@schmetterling80
Die Wissenschaft gibt schon lange keine Antworten mehr. Wieso konnte man Pyramiden bauen, Beton der im Wasser aushärtet, Kathedralen mit faszinierender Handwerskunst, etcpp.... wieso ist der Mensch in seinem tiefsten Innern derselbe geblieben mit denselben Bedürfnissen, wie konnte man Glocken gießen und dann soweit hochziehen, wie kann man Brücken zwischen zwei Felsen in nur drei Jahren bauen ohne Kran etc, alles ein großes WIE mit noch größerem Fragezeichen
Wir können zwar nicht direkt in die Vergangenheit schauen und wir können auch die Leute von damals nicht befragen... aber wir finden ja ihre Spuren, und Möglichkeiten, wie es gewesen sein könnte gibt es ja doch.
Wir wissen nicht mal was gestern war und meinen zu wissen, was vor tausenden von Jahren war.... hm....
Ja... manche meinen ja zu wissen, dass da vor zweitausend Jahren ein Typ von den Toten auferstanden ist... wie soll das wohl möglich sein... 😉
Veröffentlicht von: @deborah71"Geist" = Verstand ist griechische Denke.
Der menschliche Geist ist nicht dein Verstand, so wie die Bibel Geist versteht.
Genau, das ist eine weltliche Argumentation und verwechselt Geist mit Intellekt. Daher kommst du auch zu keinem befriedigenden Ergebnis.
Richtig.
Das biblische Menschenbild ist nicht hierarchisch aufgebaut wie das griechische und im hebräischen Menschenbild bedeutet
Geist: "der ermächtigte Mensch". Es ist also deine Energie, der Geist, der dich treibt (Wes Geistes Kind du bist), deine Lebenskraft, dein Gemüt, deine Willenskraft (der Willensentschluss allerdings liegt im Herzen) , Wind, Atem, etcpp.....
Laut dem hebräischen/biblischen Menschenbild sitzt die Vernunft eindeutig im Herzen.
Ich stelle gerade fest: Vllt kann man gewisse Frage gar nicht gemeinsam klären, wenn die Grundannahmen von der man ausgeht, soooo verschieden ist. Dann kommt man auf keinen Nenner. Man kann lediglich Gedankenimpulse geben. Und mitnehmen.
Veröffentlicht von: @lucan-7Das habe ich ja, über viele Jahre lang. Und mein Fazit ist: Was da behauptet wird ist durch nichts von Einbildung zu unterscheiden. Deshalb betrachte ich es auch nicht als relevant für mich.
Ok verstehe. Was ich meinte ist zb solche Menschen:
https://www.youtube.com/watch?v=HrY4lxtlAE8&t=9s
Mir ist klar, dass du das verneinen kannst mit den Worten: hat sie sich ausgedacht. Diese Möglichkeit gibts wohl immer. Ob sie einen weiterbringt?
Veröffentlicht von: @lucan-7Richtig, Emotionen selbst lassen sich nicht messen. Leider sind sie aber auch sehr, sehr unzuverlässig.
So lange es aber keinen anderen Nachweis gibt, ist es eben auch nur mein Gespür, über das ich mit Sicherheit etwas sagen kann - und nicht, dass da wirklich jemand ist, egal wie real es mir erscheinen mag.
Dein Verstand lässt sich auch nicht messen. Ich nehme an, du verortest ihn im Gehirn. Ich aber im Herzen.
Also wenn du "nur" dein Gespür als KEINE Sicherheit ...oder nehmen wir besser dein Wort: als "unzuverlässig" wahrnimmst, ist das sehr schade. Damit bist du vielleicht auf der "sicheren" Seite, aber damit schneidest du dir auch einen wichtigen Quell deiner Wahrnehmung ab. Die zu dir gehört und wichtig ist. und auch verlässlich. Zumindest ist Intuition das.
Heute noch gelesen: Glaube wird RISIKO buchstabiert. Wer glaubt, steht nicht auf einem "sicheren" Grund im Sinne von belegbar, beweisbar. Denn das ist mE nicht Gottes Wesen. ER hat es nicht nötig, sich zu beweisen, wohl aber zu er-weisen.
Wer glaubt steht auf einer anderen Art "sicheren" Grund. "Lass das Meer toben, den Felsen auf dem wir stehen spült es nicht fort." Chrystostomos
WAs ich sagen will: Das, was in dieser Welt als Sicherheit gilt, ist ein Furz für die andere Welt. Sie hat da keinen Bestand und ist auch nicht brauchbar. Wir stehen also auf sicherem und tragendem Grund. Was für "Weltmenschen" allerdings keine Bedeutung hat.
Auch wenn es für den ein oder anderen so wirkt, aber der Glaube ist nichts für Feiglinge. Oder vielleicht ja gerade: in dem Fall würde man vom Feigling zum Mutigen "mutieren". 🙂
@schmetterling80
Mir ist klar, dass du das verneinen kannst mit den Worten: hat sie sich ausgedacht. Diese Möglichkeit gibts wohl immer. Ob sie einen weiterbringt?
Ich werde mir jetzt nicht einfach so ohne weiteren Informationen ein Video anschauen... was ist denn daran so bemerkenswert?
Und dass sich Menschen Dinge "ausdenken" ist nur eine Möglichkeit von vielen. Als ich noch mehr oder weniger gläubig war habe ich praktisch alles, was passierte, auf Gottes Wirken zurückgeführt. Da war die Welt plötzlich voller Wunder... und ich meine Dinge, die wirklich sehr, sehr unwahrscheinlich schienen.
Später merkte ich dann, dass mir immer noch solche Dinge passierten... aber ich maß ihnen nicht mehr dieselbe Bedeutung bei. Und das macht einen großen Unterschied.
Also wenn du "nur" dein Gespür als KEINE Sicherheit ...oder nehmen wir besser dein Wort: als "unzuverlässig" wahrnimmst, ist das sehr schade. Damit bist du vielleicht auf der "sicheren" Seite, aber damit schneidest du dir auch einen wichtigen Quell deiner Wahrnehmung ab.
Ich vermisse da nichts. Ich hatte ja öfter mal hier im Forum geschrieben, dass ich mal eine Art "böser Präsenz" wahrzunehmen glaubte. Das erschien in dem Moment sehr, sehr real. Das bedeutet aber nicht, dass es auch real war. Wenn es für diese Wahrnehmung bessere Erklärungen gibt - warum sollte ich diese dann nicht nehmen?
Vor allem: Wo wäre ich wohl gelandet, wenn ich diese Gefühle damals als Basis der Realität gewählt hätte...? Da wäre nichts Gutes bei herausgekommen...
WAs ich sagen will: Das, was in dieser Welt als Sicherheit gilt, ist ein Furz für die andere Welt. Sie hat da keinen Bestand und ist auch nicht brauchbar. Wir stehen also auf sicherem und tragendem Grund. Was für "Weltmenschen" allerdings keine Bedeutung hat.
Ich habe nie behauptet auf "sicherem Grund" zu stehen. Letztlich... was wissen wir schon? Die Wissenschaft kann ja nur über einen Bruchteil der Welt sichere Aussagen machen, so vieles Andere bleibt da offen.
Und das muss man halt aushalten können. Warum sollte ich das jetzt mit Glauben füllen? Da hätte ich doch nur das Gefühl, mir etwas vorzumachen...