Was war denn der "historische Sündenfall"?
Aus der Diskussion über Adam und Eva ergab sich eine neue Frage, die ich an dieser Stelle einmal aufgreifen will.
Denn es ist in christlichen Kreisen heutzutage ja durchaus üblich, die Evolution als Tatsache zu akzeptieren. Das heisst, der Mensch hat sich aus tierischen Vorfahren entwickelt und ist - über etliche Generationen hinweg - mit den Tieren verwandt, am nächsten mit den Menschenaffen.
Damit wäre die Genesiserzählung also metaphorisch zu verstehen. Das bekommt man durchaus hin... die Schöpfungsgeschichte dauerte halt etwas länger, und das Paradies und die Vertreibung stehen halt symbolisch für Ereignisse, die irgendwann in der frühen Menschheitsgeschichte passierten.
Kann man so sehen... nur entsteht daraus natürlich ein Problem: Warum sollte das Blut Jesu notwendig sein, wenn die Geschichte doch nur symbolisch zu verstehen ist?
Die Kreuzigung, der Tod und die Auferstehung werden im allgemeinen im Christentum als reale, historische und für die Erlösung notwendige Ereignisse betrachtet.
Dem müsste nun aber ein ebenso reales Ereignis vorangegangen sein, welches diese Erlösung notwendig machte... was soll das aber gewesen sein, wenn die Genesis Erzählung doch nur als Metapher zu verstehen ist...?
Metapher für WAS? Was ist denn da wirklich passiert, dass Jesus im Anschluss dafür sterben musste...?
Veröffentlicht von: @lucan-7Aber was immer ich mir auch anschaute, es blieb nicht viel übrig... meine "persönlichen Erlebnisse mit Gott" erwiesen sich als nichtssagend, die Bibel erwies sich als unlogisch, Gebete erwiesen sich als Selbstgespräche, Wunder als Zufälle - und für alles gab es bessere und wahrscheinlichere Erklärungen, seien es nun biblische Inhalte oder wundersame Ereignisse.
Dabei besuchte ich wohl ein Dutzend verschiedener Gemeinden und sprach mit etlichen Christen, die ganz verschieden waren... aber am Ende blieb halt Nichts übrig, und das musste ich mir dann auch irgendwann eingestehen.
Ach Lucan-7, mensch....das tut mir von Herzen leid.... das sind echt böse Erfahrungen. Da hast du wohl lange durchgehalten und echt alles versucht. Mich überzeugen die Gemeinden heutzutage auch nicht wirklich, aber meine Beziehung zu Jesus. Die fetzt. Und ja, ich kenne viele Christen, die hätten mich auch nicht überzeugt: deren Leben scheint langweilig und durchdrungen von Gesetzlichkeit oder aber Namenschristen. Ich wunder mich also nicht, dass du solche entzetzlichen und wirklich traurigen Erfahrungen machen musstest. ...seufz..... Ja, wir Christen erscheinen manchmal nicht gerade wie das Gelbe vom Ei..... und oft sogar abschreckend... und wundern uns dann.... Verzeih Lucan, das du sowas erleben musstest. Das finde ich wirklich traurig.....
Ich bin wirklich glücklich, dass ich anders sozialisiert bin und von daher vielen, vielen Menschen begegnet bin, die Jesus REAL erlebt haben. Denn sie waren in der Untergrund-Kirche und wurden für ihren Glauben verfolgt und gefoltert. Es war für sie "normal" Gott zu erleben und Bewahrung. Davon kenne ich sehr viele. JA, ich weiß, viele Menschen sind bereit für ihre Überzeugungen zu sterben, das sagt noch nicht viel über deren Wahrhaftigkeit. Aber dennoch ist es was völlig anderes mit diesen Menschen zu sprechen und mit ihnen zu LEBEN. Also nicht nur am Sonntag.
Wenn es dich (irgendwann) interessieren sollte: das video von vorhin zeigt eine unserer Bekannten die Gott erlebte und auch die Geschichte: "Vergib mir Natascha" von Sergei Kourdakov (einem ehemaligen KGB-Agenten, der die Christen verfolgte und später zum Glauben kam und mit 21 getötet wurde. Sein Buch ist in 14 Sprachen übersetzt.)
Ich bin davon überzeugt: "Schmecket und sehet wie lieblich der Herr ist".... hättest du es geschmeckt, würdest du vermutlich auch glauben..... Denn wer es erlebt, der will nicht mehr loslassen. Aber wer weiß... Gott führt auf unterschiedliche Wege und vllt überzeugt er dich ja mal gerade durch deinen herausragenden Verstand 🙂 Da bin ich gespannt drauf und freu mich drauf 🙂
@schmetterling80
Und ja, ich kenne viele Christen, die hätten mich auch nicht überzeugt: deren Leben scheint langweilig und durchdrungen von Gesetzlichkeit oder aber Namenschristen. Ich wunder mich also nicht, dass du solche entzetzlichen und wirklich traurigen Erfahrungen machen musstest. ...seufz..... Ja, wir Christen erscheinen manchmal nicht gerade wie das Gelbe vom Ei..... und oft sogar abschreckend... und wundern uns dann.... Verzeih Lucan, das du sowas erleben musstest. Das finde ich wirklich traurig.....
Na ja... "entsetzlich" und "traurig" würde ich es jetzt nicht sehen. Es gab natürlich seltsame und auch abschreckende Erfahrungen... aber ich würde den Leuten Unrecht tun, wenn ich jetzt alles als negativ darstellte.
Es gab ganz im Gegenteil auch etliche positive Beispiele... Menschen, die aus dem Glauben lebten und das auch ausstrahlten, im positiven Sinne. Wo man merkte: Ja, der Glaube gibt diesen Leuten Haltung und Sinn, das hat Substanz!
Aber es reichte eben nicht, dass ich das Ganze auch für real gehalten hätte. Der Glaube mag stark gewesen sein... aber das bedeutete halt nicht, dass dahinter auch etwas Reales stand... und nicht nur ein psychologischer Effekt.
Meine Erlebnisse waren da also schon recht vielfältig. Und keineswegs nur abschreckend...
Die Evolution bedeutet Entwicklung. Panta Rhei (altgriechisch παντα ρει, alles fließt). Bedeutung: alles bewegt sich, ist im Werden! Alles... bedeutet nicht nur Lebewesen, sondern Himmel, Erde, Sterne. Die Evolution beginnt ab dem Zeitpunkt der Entstehung des Universums, ab dem Zeitpunkt der Entstehung, der Sterne inklusiv Sonne und Mond und Erde, des Himmels, der Meere, der Atmosphäre, der Tiere, der Fische, der Vogel und des Menschen. Unter anderen Tieren wurden die Affen erschaffen die manche Ähnlichkeiten mit den Menschen haben. Gleichzeitig zu den Affen wurden die Menschen erschaffen. Die Affen sind aber Affen geblieben und die Menschen sind Menschen geblieben. Wenn die Theorie über du sie sprichts(Abstammung des Menschen von den Affen) Wirklichkeit wäre, könnten man heute mit den wissenschaftlichen Erkenntnissen... einen Affen zu Mensch machen.
Etwas ähnliches kann man sagen ist mit dem Mensch passiert. Er ist ähnlich dem Schöpfer erschaffen worden, aber nur ähnlich. So wie wir Menschen sagen können: wir sind Menschen und Gott ist Gott, so können wir sagen: wir sind Menschen und Affen sind Affen.
Wir sollen als Menschen einen festen Standpunkt haben. Wir sollen nicht schwanken zwischen glauben an etwas wo unser Herz, Verstand und Logik einverstanden ist und glauben nur an etwas wo Herz, Verstand und Logik nicht gefragt wird.
Die Erzählungen in beiden Testamenten sind nicht als Metapher zu verstehen sondern sind wahre Geschichten die jeden Menschen in jeder Generation betreffen. Das AT und NT sind zeitlose Werke die mit dem Mensch und sein Leben mit den anderen Menschen sich beschäftigen. Vieles kann man als Mensch daraus lernen um das eigene Leben und das Leben mit der Gemeinschaft zu verbessern. Während des Lebens eines Menschen auf der Erde laufen Ihm immer die gleichen Prozessen durch.
Das Sterben Jesus Christus ist Teil der Evolution die <Panta Rhei> immer fließt. Evolution ist eine Einbahnstraße die keine Rückschritte erlaubt. Jesus hat durch sein Opfer den größten Fortschritt in der Entwicklung des Geistes des Menschen(der geistige Teil - seine Psyche - des Menschen), erbracht. Die Welt des Menschen wurde im positiven Sinn weiterentwickelt. Durch Jesus leben viele Menschen heute besser. Aus dem Grund ist Jesus gestorben, damit den Menschen besser geht.
Wenn die Theorie über du sie sprichts(Abstammung des Menschen von den Affen) Wirklichkeit wäre, könnten man heute mit den wissenschaftlichen Erkenntnissen... einen Affen zu Mensch machen.
Die Entwicklung von einem affenähnlichen Vorfahren zu einem Menschen geht über hundertausend Generationen und mehr... das lässt sich wohl kaum mal eben so in einem Labor konstruieren.
Allerdings sind Menschen und Schimpansen praktisch gleich in ihren Genen. Der einzige Unterschied ist, dass bei den Menschen zwei Chromosomen miteinander verschmolzen sind, die beim Schimpansen noch getrennt vorliegen.
Es wäre heute technisch ohne weiteres möglich, die beiden menschlichen Chromosmen etwa in einem Spermium zu trennen und dann eine Schimpansin damit zu befruchten. Dann hätten wir als Kind einen halb Mensch, halb Affen Hybriden.
Ethisch wäre das natürlich verwerflich und sollte auf keinen Fall getan werden... aber dass die Möglichkeit besteht, das lässt sich tatsächlich nachweisen. Und das geht aufgrund der sehr engen Verwandschaft zwischen Mensch und Affe.
Die Erzählungen in beiden Testamenten sind nicht als Metapher zu verstehen sondern sind wahre Geschichten die jeden Menschen in jeder Generation betreffen.
Dass die Genesis Erzählung nicht zutrifft ist allerdings nachweisbar. Deshalb ja die Frage hier im Thread.
Tatsachen zu ignorieren beantwortet jedenfalls nicht die Frage...
@lucan-7 Dass die Genesis Erzählung nicht zutrifft ist allerdings nachweisbar. Könntest du mir bitte sagen wo ich über diesen Nachweis nachlesen könnte, wer es gemacht hat und ob das überprüfbar ist. Danke.
Könntest du mir bitte sagen wo ich über diesen Nachweis nachlesen könnte, wer es gemacht hat und ob das überprüfbar ist. Danke.
Gerne. Dazu verweise ich auf den Thread im Wissenschaftsforum. Im Eingangsposting dort habe ich die Belege kurz angerissen, ich kann da aber gerne auch noch ins Detail gehen:
https://forum.jesus.de/community/wissenschaft/evolution-und-die-herkunft-des-menschen/
@lucan-7 Nichts ist mit den Evolutionstheorien bewiesen worden. Die Fähigkeiten Gottes kann man nicht erforschen. Die wirkliche Evolution die auf der Erde staatgefunden hat, beginnt ab dem ersten Schöpfungstag wie im AT - Genesis beschrieben ist. Als dieser Tag begonnen hat, war das Universum bereits erschaffen, einschließlich des leblosen Planeten Erde. Allerdings gibt diese allgemeine Aussage nicht an, wie lange das Universum stand und mit welchen Methoden es geformt wurde. Das deutet an dem gleichen Schöpfer der vorher alles gemacht hat und sein Werk fortsetzt damit die Erde lebendig wird.
Die sechs Schöpfungstage... waren lange Zeiträume in denen die Evolution der Erde staatgefunden hat. In dieser Zeit sind die Gesteine(auch diese die du gefunden hast), die Gewässer, die Pflanzen, die Vögeln, die Fische und die Landtiere erschaffen worden mit der Fähigkeit sich zu vermehren. Somit wurde die Erde für die Besiedelung durch Menschen vorbereitet.
Danach wurden die ersten Menschen erschaffen auch mit der Fähigkeit sich zu vermehren. Der Mensch wurde mit Körper und Seele erschaffen. Er hat die Fähigkeiten selbst Schöpfer zu werden bekommen. Somit begann auch die Evolutionszeit des Menschen.
Veröffentlicht von: @lucan-7Aber es reichte eben nicht, dass ich das Ganze auch für real gehalten hätte. Der Glaube mag stark gewesen sein... aber das bedeutete halt nicht, dass dahinter auch etwas Reales stand... und nicht nur ein psychologischer Effekt.
Ich glaube, wenn du alles auf Erden versuchst zu erklären und zu beweisen, wirst du den Ereignissen auf der Welt nicht gerecht. Die Dinge und vor allem Gott, aber auch der Mensch/Tier/Pflanzen sind viiiiiel zu groß, als dass sie sich in Listen eintragen lassen und Messen und kontrollieren.
Hast du vielleicht mal darüber nachgedacht, 🤔dass es nicht der Sinn dieser Welt ist, alles auf den Verstand zu beziehen? Vielleicht bist du ja ein Gefangener deines Verstandes? Deiner Intelligenz? Es muss ja immer einen geben, der größer ist als deine Intelligenz, also wer gab sie dir? Vllt hast du ein Übergewicht, was deinen Ergründungs- und vor allem Erklärungsdrang betrifft. Ich will dich auf keinen Fall beleidigen, es sind ehrliche Gedanken für einen (so wie ich dich wahrnehme) ehrlich suchenden Menschen.
Denn was sich beweisen lässt, lässt sich meist auch kontrollieren. Und das ist das, was der Mensch will. Damit er verändern und kopieren, und sich verfügbar machen kann.
Mein Lehrer sagte mal: Alles, was der Mensch kann, das tut er auch. (sei es klonen, dir ne dritte Hand wachsen zu lassen, Menschen einfrieren, egal was...) Aber Gott hat die Größe eben NICHT alles zu tun, was er kann. (er könnte reinschlagen auf die Welt, tut er aber nicht, könnte alle Fragen beantworten, aber wofür? ) Er gibt uns möglichkeit zu suchen und zu wachsen.
Meine Erlebnisse waren da also schon recht vielfältig. Und keineswegs nur abschreckend...
Na DAS freut mich doch sehr zu lesen 🙂 🙂
Da du ja ehrlich zu sein scheinst: Was machst du mit Fragen, wie zb: Kannst du deinen Verstand nachweisen? Bis wohin kommst du da mit deiner Erklärung? Kannst du die Liebe, den Hass, die Beweggründe eines Menschen nachweisen? Was machst du mit den Gebetsstudien? Warum ist ein "psychologischer Effekt" für dich weniger wert, als ein messbarer, nachvollziehbarer Wert? Wäre es für dich möglich, das Leben zu nehmen, wie es ist, OHNE es nachvollziehen zu können? Kannst du einen Sinn in etwas erkennen, das sich weder beweisen noch nachvollziehen lässt?
Ich vermute mal, all dieses entzieht sich unserer Kontrolle. Der Mensch will sich alles verfügbar machen, es kontrollieren. Und daher brauch er messbare, berechenbare Werte. Aber damit wirst du auf beiden Seite deines Lebens hinken nehme ich an. Und der Größe und Tiefe des Lebens nicht gerecht.
Du wirst es vermutlich auch am Körper spüren: (falls du rechtshänder bist) deine weibliche, weiche, nicht definierbare linke Seite wird dir das zeigen....nehme ich an, wird dir zeigen, dass sie unter"ernährt" ist, zuwenig Aufmerksamkeit bekommt. Körper, Seele, Geist, Herz lassen sich eben nicht trennen und wollen es auch nicht 🙂
Du kannst übrigens mit Satanisten (echte, nicht die, die in schwarz rumrennen) sprechen, die werden dir wohl ähnliches sagen: nämlich das es die unsichtbare Welt defintiv gibt. Sie dienen ebenfalls einem Herrn (so wie jeder von uns Menschen), nur einem anderen als ich. (wie ich im andern post sagte: es kommt darauf an, in welchen Rechtsbereich man gehört). Die erleben tw die unsichtbare Welt noch viel krasser und würden sich totlachen, wenn einer das anzweifelt. Aber sie wissen auch, das deren Welt gefährlich ist.
@schmetterling80
Ich vermute mal, all dieses entzieht sich unserer Kontrolle. Der Mensch will sich alles verfügbar machen, es kontrollieren. Und daher brauch er messbare, berechenbare Werte. Aber damit wirst du auf beiden Seite deines Lebens hinken nehme ich an. Und der Größe und Tiefe des Lebens nicht gerecht.
Ja, das stimmt sicherlich. Es hat etwas beruhigendes, die Welt und deren Zusammenhänge zu durchschauen. Das gibt uns zumindest die Illusion einer Sicherheit. Und es ist ja auch sinnvoll: Zwer können wir Unwetter oder Erdbeben nicht verhindern, weil wir aber die Zusammenhänge verstehen können wir sie zumindest vorhersagen und dadurch womöglich Leben retten.
Das gibt uns zumindest zu einem Teil das Gefühl der Kontrolle. Wenn man sich aber die Welt anschaut, dann kontrollieren wir tatsächlich nur einen sehr kleinen Teil... bei vielem bleibt das Gefühl der Ohnmacht.
Zwar halte ich viel von Forschung und Fortschritt, aber gelegentlich wird einem auch immer wieder bewusst, wie wenig wir doch tatsächlich wissen und vermögen. Und das muss man dann halt aushalten.
Von Religion als Ersatz halte ich hingegen gar nichts. Das ist dann womöglich wie der Teddybär, an den sich ein Kind bei Gewitter ängstlich klammert... der Teddy beruhigt und hat seinen Sinn, aber eine echte Macht hat er nicht.
Was machst du mit den Gebetsstudien? Warum ist ein "psychologischer Effekt" für dich weniger wert, als ein messbarer, nachvollziehbarer Wert?
Auch eine psychologische Wirkung hat ihren Sinn. Das habe ich ja auch selbst erfahren, als ich noch gebetet habe.
Aber die entscheidende Frage ist doch: Aus welchen Gründen soll ich den christlichen Glauben für real halten? Warum soll ich in diesem Fall annehmen, dass es eben nicht nur ein "Teddy" ist, an den sich das ängstliche Kind klammert, sondern ein realer Gott, der reale Schöpfer der Welt, der sich tatsächlich durch die Bibel offenbart hat?
Dafür braucht es doch Gründe, das geht nicht "einfach so".
Und diese Gründe habe ich nie gefunden. Es gibt praktisch für alles naheliegendere Erklärungen.
Von Religion als Ersatz halte ich hingegen gar nichts.
Da gehe ich zu 100% mit. Ich halte generell nichts von Ersatz. Auf keinem Gebiet. Entweder das Original oder ich lass es. Vom Christentum halte ich viel, allein schon wegen kultureller Sachen. Aber von Religion halte ich nichts. Religion ist ein menschliches Konstrukt, das meist Angst schafft und den Menschen in eine Art Gefangenschaft führt, ihn kontrolliert und ihm ein Gerüst schafft, woran er sich klammern kann, damit er nachher sagen kann: Hab alles erfüllt, bin ein guter Mensch.
Aber am Ende seines Lebens hat er dennoch Angst zu sterben, denn er ist sich ja nciht sicher, ob seine Leistung ausreichte. Das ist bei allen Religionen dasselbe Schema.
Ich selber folge keiner Religion und Jesus hat auch keine Religion "gestiftet" wie einige annehmen.
Er hat das Erlassjahr ausgerufen. Sprich: Schulden sollten erlassen werden, Sklaven freigelassen und finanziell ausgestattet und die Sabbatruhe (alle 3 und alle 7 Jahre) gehalten werden.Also ein sozioökonomisches Prinzip (für Mensch, Tier, Land, Felder, Anbau, ....)
Jesus ist gekommen um den Menschen in Freiheit zu bringen und Gott näher. Den Menschen die Möglichkeit zu geben, wieder zu einem Ganzen zu werden. Nicht nur ganz/heil sein, sondern werden.
Und genau an diesen Jesus, der dafür sein Leben, sein Blut gab, an den glaube ich!! Keine Religion, sondern eine Lebensstil, ein Lebenswandel, der tief eingreift in meinen Alltag, Fühlen, Denken, in mein Sein.
Veröffentlicht von: @lucan-7Aber es reichte eben nicht, dass ich das Ganze auch für real gehalten hätte
Kannst du klar definieren, was für dich REAL ist? Welche Eigenschaften hat deiner Meinung nach das REALSEIN? messbar? Fühlbar, sichtbar, oder was genau?
@schmetterling80
Kannst du klar definieren, was für dich REAL ist? Welche Eigenschaften hat deiner Meinung nach das REALSEIN? messbar? Fühlbar, sichtbar, oder was genau?
Das ist eine interessante philosophische Frage, die sich nicht in ein, zwei Sätzen beantworten lässt. Denn es gibt hier ja mehrere Ebenen.
Im Grunde spielt sich die ganze Welt nur in unserem Kopf ab. Denn da landet alles, was wir wahrnehmen. Einen letzten Beweis dafür, dass das, was wir wahrnehmen, auch "real" ist, gibt es nicht. Die "Matrix" ist ja ein bekanntes Beispiel dafür, dass die Realität auch ganz anders aussehen könnte.
Das ist zwar eine interessante Überlegung, aber da kommt man sinnvoll nicht weiter. Daher ist eine andere Ebene besser, nämlich die, wo wir einmal annehmen, dass unsere Wahrnehmung (halbwegs) der Realität entspricht. Also, dass der Stuhl, auf dem ich sitze, tatsächlich existiert.
Von dieser Warte aus wäre alles als "real" zu betrachten, das ich nicht nur in meinem Kopf für real halte, sondern auch tatsächlich seine Entsprechung in der Realität hat. Das heisst, andere Leute können es auch sehen oder fühlen, ich kann es berechnen oder seine Existenz zumindest sinnvoll begründen.
Und genau da wären wir dann beim eigentlich Problem: Wie lautet die sinnvolle Begründung dafür, dass die Bibel Gottes Wort ist und das Christentum der Wahrheit entspricht?
Denn ich habe ja nicht Gründe gesucht, die GEGEN das Christentum sprechen... ich habe Gründe gesucht, die ausreichend DAFÜR sprechen. Und habe am Ende keine gefunden.
Und das musste ich dann am Ende zur Kenntnis nehmen.
Gut. Konstruktivismus also erstmal ausgeschlossen. Geh ich mit.
nicht nur in meinem Kopf für real halte, sondern auch tatsächlich seine Entsprechung in der Realität hat. Das heisst, andere Leute können es auch sehen oder fühlen, ich kann es berechnen oder seine Existenz zumindest sinnvoll begründen.
Also ist REAL für dich alles sichtbare, messbare, fühlbare, und was andere auch sehen können. Richtig?
Dann wiederhole ich mich an dieser Stelle und erhoffe mir immer noch eine Antwort 🙂 :
Ist dein Verstand real? Kannst du ihn fühlen, messen? Ist er für andere sichtbar mit den Augen?
Deine Intelligenz: messbar? Jein. Sichtbar? Nein. Für andere mit den Augen erfassbar? Nein.
Deine Fähigkeit zu lieben/zu hassen/dein Wille/dein Ehrgeiz, deine Barmherzigkeit (oder das fehlen dessen) ... ist alles nicht messbar. Und vor allem für andere nicht mit den Augen erkennbar.
Demzufolge ist es alles nicht real. Weder dein Verstand, noch deine Liebe. Was macht dich dann aus? Wer bist du ohne diese Eigenschaften? Wer bist du ohne deine Intelligenz? Was bleibt übrig?
Wie lautet die sinnvolle Begründung dafür, dass die Bibel Gottes Wort ist und das Christentum der Wahrheit entspricht?
Begründung? Ich persönlich, wenn ich keine Begründung finde, würde vergleichen: Wie sterben diese Menschen? Mit Ruhe oder großer Unruhe und Angst. Wie leben diese Menschen? Sind sie glücklicher als andere? Halten deren Ehen? Welche Werte haben sie? Sind sie verlässlich(er)? Sind sie in Drogen und Abgründen verstrickt?
Das bringt mich zumindest schon mal soweit, dass ich sehen kann, ob es für mich erstrebenswert klingt oder nicht.
Ich glaube: Deine Frage nach Gott ist eine Frage des SEINS. Deines Seins.
@schmetterling80
Also ist REAL für dich alles sichtbare, messbare, fühlbare, und was andere auch sehen können. Richtig?
Nein. Es gibt auch andere Methoden des Nachweises.
Deine Fähigkeit zu lieben/zu hassen/dein Wille/dein Ehrgeiz, deine Barmherzigkeit (oder das fehlen dessen) ... ist alles nicht messbar. Und vor allem für andere nicht mit den Augen erkennbar.
Natürlich ist das messbar. Denn es sind klare Ursache-Wirkungs Zusammenhänge erkennbar. Und inzwischen ist die Hirnforschung ja auch um einiges weiter.
Wir haben diese Dinge nicht vollständig durchschaut, und manche müssen auch klar definiert werden, um aussagen machen zu können. Aber wir wissen objektiv durchaus, wovon wir hier reden.
Begründung? Ich persönlich, wenn ich keine Begründung finde, würde vergleichen: Wie sterben diese Menschen? Mit Ruhe oder großer Unruhe und Angst. Wie leben diese Menschen? Sind sie glücklicher als andere? Halten deren Ehen? Welche Werte haben sie? Sind sie verlässlich(er)? Sind sie in Drogen und Abgründen verstrickt?
Das ist eine Begründung für die Wirkung. Mir geht es aber um eine Begründung für die Wahrheit der Inhalte.
Natürlich ist das messbar.
Nein, nur die WIRKUNG. Nicht die Emotion oder Eigenschaft. (Gefühlslandkarte)
Es ER-weist sich, aber es BE-weist sich nicht. Wie dein Verstand.
Ja, Hirnforschung ist interessant. Nonnenexperient zb mit dem Alzheimer, das sie hätten haben müssen, aber nicht hatten.
@schmetterling80
Nein, nur die WIRKUNG. Nicht die Emotion oder Eigenschaft. (Gefühlslandkarte)
Es ER-weist sich, aber es BE-weist sich nicht. Wie dein Verstand.
Auch über Emotionen wissen wir inzwischen manches... und auch da sind Gehirnströme messbar.
Und nur zur Erinnerung: Die Tatsache, dass es Dinge gibt, die wir nicht kennen oder nicht verstehen, ist kein Beleg für irgendetwas Anderes.
Die Argumentation: "Du kannst ein Gefühl nicht messen, also gibt es Gott!" funktioniert nicht. Auch nicht mit irgendwelchen anderen Glaubensaussagen.
Wenn wir etwas nicht wissen, dann wissen wir es nicht... und Punkt.
@schmetterling80
Wer sagt sowas?
Worauf genau wolltest du denn hinaus, wenn du schreibst, dass man Intelligenz nicht messen kann?
Worauf genau wolltest du denn hinaus, wenn du schreibst, dass man Intelligenz nicht messen kann?
Du wolltest reale Dinge und Be-weise. Darauf bin ich eingegangen. Ich habe ins Feld geführt, dass du in den elementaren Bereichen des Lebens keine Beweise finden wirst. Und wollte damit aufzeigen: Wenn du weiterhin nach Be-weisen in diesem Bereich suchst, dann musst du auch deine Intelligenz oder deinen Verstand (der aber offensichtlich ist) in Frage ziehen.
Denn dann musst du doch schon konsequent sein, oder nicht?
Du kannst nicht deinen Verstand als Gesichert und Bewiesen nehmen, und andere unmessbaren und nichtsichtbaren Dinge nicht. Das ist doch inkonsequent. Nicht wahr`?
Beweisen kann man die nicht, nur die Wirkung dessen. Das habe ich ja bereits gesagt.
@schmetterling80
Du wolltest reale Dinge und Be-weise. Darauf bin ich eingegangen.
Bist du nicht... weil ich so etwas nie gefordert habe.
Ich wollte Gründe, die für den christlichen Glauben sprechen. Also beispielsweise Gründe, weshalb ich den Bericht der Auferstehung für wahr halten sollte.
Denn ich kenne eine Menge Gründe, weshalb ich es nicht für wahr halte... warum sollte ich davon abrücken? Was macht die Geschichte denn glaubwürdig?
Und ich rede nicht von "Beweisen", sondern einfach nur von Gründen, an etwas zu glauben.
@lucan-7 Meine 2 Cent…
Bei deiner Einordnung Jesu macht ein Glaube an die Auferstehung ja auch gar keinen Sinn. 😉 Und - meine Gründe sind für dich nicht relevant. Sie beruhen darauf, wie ich die Bibel (glaubend) lese und v.a. welche (für mich wahrnehmbare) Kraft von Jesus, dem Auferstandenen hier und heute ausgeht.
Entscheidend: Mein Glaube macht ohne Auferstehung keinen Sinn - allein deshalb „muss“ ich daran glauben. 😉 Was für dich umso mehr einen Zirkelschluss darstellen wird.
Bau ich mir meinen Glauben selbst? Ja. Gleichzeitig stehe ich damit in einer langen historischen Tradition und kann Glauben gegenwärtig mit anderen teilen. Ich bin mit meinem Glauben (so persönlich er auch ist) eingebunden - in Gemeinschaft und auch in Gottes Wirken. Begründungen dafür sind für mich weniger entscheidend als glauben zu können und erleben zu dürfen.
Nein, du hattest von REALEN Dingen gesprochen, die für dich beweisbar, anfassbar, sichtbar auch für andere sein müssen.
Ich würde sagen, du drehst dich im Kreis. Und da ich mich nicht mitdrehen will, steig ich aus. 🙂
@schmetterling80
Nein, du hattest von REALEN Dingen gesprochen, die für dich beweisbar, anfassbar, sichtbar auch für andere sein müssen.
Wann genau hälst du denn etwas für real?
Genau diegleiche Frage habe ich dir gestellt und du hast sie beantwortet. Es geht ja hier um dich. 🙂 Aber wenn dich MEIN Denken interessiert, dann sage ich es dir gerne. Nur habe ich bisher nicht den Eindruck gehabt, dass du die Gedanken richtig einordnest und verstehst.
Im Grunde ist es doch sehr einfach, oder nicht?
Warte doch einfach ab. Wenn das Leben dich fast erdrücken wird, und deine eigenen Gedanken- und Lebenskonstrukte dich nicht mehr halten und tragen können und dir keine Antworten bieten, dann wirst du sehr schnell gute Gründe dafür finden, dich an jemanden zu wenden, der größer ist als du. Der tiefere und weitere Gedanken hat als du. Der nicht zerstört, sondern aufbaut. Der nicht Ersatz bietet, sondern Echtheit (Leben, Wasser, Ruhe,...)
Und vor allem: Dessen Welt dich tragen kann und der dir Halt bietet und Ruhe in deiner Seele. Dann wirst du deine Weichen neu stellen und zwar aus tiefster Überzeugung, weil du nicht nur gedacht, sondern ER-LEBT hast.
Wenn du an diesen Punkt kommst, wirst du nicht groß überlegen, sondern du wirst TUN.
Sobald du Ruhe für dein Herz gefunden hast, haben sich all diese Fragen erledigt. WO du sie findest, .... das wird sich dann wohl zeigen. Ich persönlich habe sie in Jesus gefunden und er ist REAL für mich. Denn meine Herzensruhe ist real.
@schmetterling80
Warte doch einfach ab. Wenn das Leben dich fast erdrücken wird, und deine eigenen Gedanken- und Lebenskonstrukte dich nicht mehr halten und tragen können und dir keine Antworten bieten, dann wirst du sehr schnell gute Gründe dafür finden, dich an jemanden zu wenden, der größer ist als du.
Damit beschreibst du Gott aber als eine Art "eingebildeten Freund", an den vor allem Menschen glauben, die sich aus Verzweiflung und Not anders nicht zu helfen wissen.
Das wäre aber schon etwas wenig... wenn Gott real ist, dann muss es auch abseits davon gute Gründe geben, an ihn zu glauben - und nicht erst dann, wenn ich verzweifelt genug dafür bin und es mir richtig schlecht geht...
Damit beschreibst du Gott aber als eine Art "eingebildeten Freund", an den vor allem Menschen glauben, die sich aus Verzweiflung und Not anders nicht zu helfen wissen.
Das ist dann wohl DEINE Vorstellung von Gott. Ich habe gesagt: Jemand der größer ist als du. Was hat das mit "eingebildetem Freund" zu tun?
wenn Gott real ist, dann muss es auch abseits davon gute Gründe geben, an ihn zu glauben - und nicht erst dann, wenn ich verzweifelt genug dafür bin und es mir richtig schlecht geht...
Absolut richtig!!!!!
Ein Mensch denkt aber für gewöhnlich erst dann um, wenn er mit seinen Verhaltensformen nicht mehr weiter kommt. Krise (griech: Wendepunkt, Entscheidung) Genau DANN weiß er, er MUSS jetzt umdenken, denn seine bisherigen Muster haben ja nichts gebracht.
Das ändert nichts an Gott, aber es zeigt, das der Mensch doch oft verbohrt ist. Und in guten Tagen nicht an Gott denken will. Aber: Es gibt genügend Menschen die auch in "guten" Tagen tief in sich etwas fühlen: Seelenleere? Gefühlte Sinnleere? Herzensunruhe? Sie wissen, das etwas fehlt. Und darum suchen sie. Was ich klasse finde.
Wer ernsthaft sucht, der findet auch. So erging es mir ja auch.
"...wenn ihr mich von ganzem Herzen suchen werdet, so will ich mich von euch finden lassen, spricht der HERR, und will eure Gefangenschaft wenden..." Jeremia 29,13f
@schmetterling80
Absolut richtig!!!!!
Ein Mensch denkt aber für gewöhnlich erst dann um, wenn er mit seinen Verhaltensformen nicht mehr weiter kommt. Krise (griech: Wendepunkt, Entscheidung) Genau DANN weiß er, er MUSS jetzt umdenken, denn seine bisherigen Muster haben ja nichts gebracht.
Das tue ich aber nicht. Ich habe keinen Wendepunkt, wüsste aber trotzdem gerne, was hier und jetzt für die Existenz des christlichen Gottes spricht.
"...wenn ihr mich von ganzem Herzen suchen werdet, so will ich mich von euch finden lassen, spricht der HERR, und will eure Gefangenschaft wenden..." Jeremia 29,13f
...was ja von Christen gerne als: "Wenn du ihn nicht findest hast du halt nicht richtig gesucht - selbst schuld!" interpretiert wird...
"..was ja von Christen gerne als: "Wenn du ihn nicht findest hast du halt nicht richtig gesucht - selbst schuld!" interpretiert wird..."
Das ist für Leute, die wirklich ernsthaft suchen, ein ziemliches Trauma. Vor allem, wenn es ihnen so von anderen entgegen gehalten wird, denen sie vertrauen.
Habe ich leider nur allzuoft erlebt - nicht selten dann auch noch mit irgendwelchen gemeindlichen Strafmaßnahmen. Da kommt man dann nur ungemein schwer raus.
@queequeg ... denke da an Arcangels aktuellen Thread und erweitere um: Wie lesen wir die Bibel für andere bzw wie verwenden wir Aussagen der Bibel gegenüber anderen.
Wenn dabei Druck aufgebaut wird, sind wir ganz sicher ganz weit von Gott entfernt.
"Wenn dabei Druck aufgebaut wird, sind wir ganz sicher ganz weit von Gott entfernt."
Die, die das tun, merken das nur selbst gar nicht.
...was ja von Christen gerne als: "Wenn du ihn nicht findest hast du halt nicht richtig gesucht - selbst schuld!" interpretiert wird..
Von dir oder von Christen? Kann dir doch egal sein, was andere Menschen denken. DU musst mit dir und deinen Leben zurechtkommen. So wie ich auch.
Vllt ist es an der Zeit, etwas zu riskieren Lucan-7. Du suchst mit den Mitteln und auf die Weise, die du gewohnt bist. Richtig? Aus DEINER Welt willst du aber eine Welt verstehen, die nicht zu fassen ist. Wie willst du da zu einem Ergebnis kommen?
Riskier was. Ändere deine Herangehensweise. Denn wie Einstein gesagt haben soll:
""Wir können unsere Probleme nicht mit dem gleichen Denken lösen, das wir verwendet haben, als wir sie erstellt haben."
Übrigens, mittlerweile sprechen selbst Gehirnforscher vom Resonanzprinzip.
@schmetterling80
Von dir oder von Christen? Kann dir doch egal sein, was andere Menschen denken.
Das Argument kommt von Christen. Ich denke, es geht dabei einfach darum, das eigene Weltbild zu bewahren... da Gott nicht ungerecht sein darf und sich auf jeden Fall finden lässt muss es eben an den Menschen liegen, wenn sie ihn nicht finden können.
Aus DEINER Welt willst du aber eine Welt verstehen, die nicht zu fassen ist. Wie willst du da zu einem Ergebnis kommen?
Wer sagt denn, dass ich kein Ergebnis habe? Ich habe meinen Glauben und mein eigenes Weltbild... nur sieht das halt etwas anders aus.
wüsste aber trotzdem gerne, was hier und jetzt für die Existenz des christlichen Gottes spricht.
Weißt du, was mir jetzt gerade auffällt? Warum fragst du UNS? Was können wir dir kluges sagen? Ausser das, was du eh nicht glaubst, weil es aus einer anderen Welt kommt. Und außerdem, willst du doch nicht UNS als Maßstab nehmen. Das wäre fatal.
Frag doch einfach den, den es betrifft. Also Gott.
@schmetterling80
Weißt du, was mir jetzt gerade auffällt? Warum fragst du UNS?
Weil ihr im Gegensatz zu mir gläubig seid und es daher eigentlich wissen solltet.
Frag doch einfach den, den es betrifft. Also Gott.
Habe ich ja, über viele Jahre hinweg. Aber da kam am Ende nichts mehr bei heraus...
Habe ich ja, über viele Jahre hinweg. Aber da kam am Ende nichts mehr bei heraus...
Hm...ok. Verstehe. Das ist natürlich nicht sehr befridiegend.
Zu meinem Verständnis Lucan-7, damit ich deinem Gedankengang folgen kann: Bist du jemals in deinem Leben in elementaren Bereichen zu tragfähigen Antworten gekommen?
Ich frage deswegen, weil es mir scheint, als würde deine Art um zu Antworten zu gelangen, nicht sonderlich viel bringen. Es ist aus meiner Sicht ein großes Karusell, wo du dich mächtig im Kreise drehst.
Wie ich dazu komme? Das will ich dir gern erklären: Ich selbst hinterfrage sehr, sehr viel und komme mit der Zeit tatsächlich zu tragfähigen Antworten. Manchmal nach 20 Jahren, manchmal nach zwei Tagen. Meine Art zu suchen, ist völlig anders als deine.
Ich lese dich sehr aufmerksam und habe dadurch den Eindruck gewonnen, dass dein Denken und deine Meinungsbildung sehr den Mainstream und den gängigen Überzeugungen unterliegt. Du fragst, was die Christenheit denkt oder was deren Überzeugungen sind. Aber das kann man so gar nicht sagen. So lässt sich doch die Frage nach Glauben nicht beantworten. Ein Mensch, der für seinen Glauben gefoltert wird, wird auf diese Frage doch völlig anders antworten, als ein Mensch, der eine Karteileiche im Kirchenregister ist und sich dennoch Christ nennt.
Für mich ist das genauso wenig zielführend, wie wenn du deine Nachbarn fragst, was wohl deine Frau denkt und was ihr Wesen ausmacht. Das wird dir NICHTS, aber auch GARNICHTS nützen, die halbe Welt zu befragen. Du solltest dich selbst fragen. Und die Antworten in dir suchen. Ganz offen. Ganz ehrlich Bilanz ziehen. Und Fragen in dir zulassen. Und Gott dort suchen, wo er sich offenbart. Und das ist nun mal im Leben und in der Schrift. Suche dort, wo eine Chance besteht, finden zu können. Und wenn du den Eindruck hast, ihn nicht zu finden, dann suche dennoch weiter in der Schrift. Alleine. Oder mit jemandem, dem du vertraust.
Suche NICHT bei Menschen!!! Das hat noch nie was gebracht. Steht schon im Alten Buch: Wer auf jedermans Rat hört, baut ein windschiefes Dach!
Ich finde meine Antworten ja auch nciht in der Kirche. Diese Erwartung habe ich gar nicht. Ich suche eigenständig, ausgerüstet mit Mündigkeit und einem suchenden Herzen.
Wenn ich dich richtig verstehe, willst du nicht wissen, was die Christenheit ausmacht, sondern du suchst Argumente, die für den Glauben sprechen. Richtig? Die Christen befragen, wird dich nicht weiterbringen, vermute ich. Ich weiß nicht, wem der einzelne Mensch, der sich Christ nennt dient und nach wem er sich ausrichtet.
Ich selbst diene einem Gott, der sich von allen anderen unterscheidet. Ob es sein Sozialgesetzt ist, oder sein Rechts-Gesetz, ob es seine Erlassgesetzte sind (Menschen in Freiheit entlassen, Schulden erlassen) oder der Rechtsbeistand, der Anwalt, ist...etcpp. Dieser Gott, dem ich diene, ist einzigartig und hat mit Abstand die besten Gesetzte (ob es Verbote oder Gebote sind) die ich finden kann auf der Welt. Er ist ein ganzheitlicher Gott (Feiertagsgesetzte für die Seele). DIESEM Gott zu dienen, ist eine Auszeichnung für mich und eine besondere Ehre. IHN will ich NIE mehr loslassen.
Gott und auch das hebräische (sprich: biblische Menschenbild) unterscheidet nicht zwischen weltlich und geistlich. Es ist verwoben. Eine Einheit. Gott hat also Rat für mich was mein Geld betrifft, die Sexualität, den Alltag, die Loslösung, ....einfach alles. Ein ganzheitliches Leben!
@schmetterling80
Zu meinem Verständnis Lucan-7, damit ich deinem Gedankengang folgen kann: Bist du jemals in deinem Leben in elementaren Bereichen zu tragfähigen Antworten gekommen?
Ich denke schon, zumindest zu einem Teil. Also bezüglich der Entstehung der Welt, des Lebens und der Menschen, beispielsweise. Auch, warum Menschen so sind wie sie sind... aber das ist ein Bereich, den ich auch immer wieder neu hinterfrage.
Die Sache mit dem Sinn des Lebens ist natürlich schwieriger. Wenn man nach der biologischen Natur geht, dann könnte man schließen, dass der Sinn des Lebens darin besteht, sich zu vermehren und die eigene Art zu erhalten. Was natürlich etwas simpel klingt, weil wir uns natürlich noch etwas mehr erhoffen als das.
Ich frage deswegen, weil es mir scheint, als würde deine Art um zu Antworten zu gelangen, nicht sonderlich viel bringen. Es ist aus meiner Sicht ein großes Karusell, wo du dich mächtig im Kreise drehst.
Das mag wohl sein. Das liegt aber in erster Linie an den Ansprüchen, die ich an mögliche Antworten stelle. Einfache Behauptungen, die sich nicht überprüfen lassen, akzeptiere ich nicht. Auch nicht, wenn es sich gut anhört. Dann lasse ich die Frage lieber offen.
Ich lese dich sehr aufmerksam und habe dadurch den Eindruck gewonnen, dass dein Denken und deine Meinungsbildung sehr den Mainstream und den gängigen Überzeugungen unterliegt.
Meines Wissens ist es eine Minderheit, die sich selbst als "Atheisten" betrachtet. Und der "Mainstream" interessiert mich weder im positiven noch im negativen Sinne - ich muss ihm weder folgen noch mit dagegen positionieren, da habe ich meine eigenen Wertungen.
Du fragst, was die Christenheit denkt oder was deren Überzeugungen sind. Aber das kann man so gar nicht sagen. So lässt sich doch die Frage nach Glauben nicht beantworten. Ein Mensch, der für seinen Glauben gefoltert wird, wird auf diese Frage doch völlig anders antworten, als ein Mensch, der eine Karteileiche im Kirchenregister ist und sich dennoch Christ nennt.
Ich war ja in sehr vielen Gemeinden und habe sehr viele sehr unterschiedliche Christen kennengelernt. Ich habe aber auch sehr viel gebetet, alleine und mit Anderen zusammen, und in der Bibel gelesen. Ins Forum hier kam ich ja erst später.
Wenn ich dich richtig verstehe, willst du nicht wissen, was die Christenheit ausmacht, sondern du suchst Argumente, die für den Glauben sprechen. Richtig?
Genau genommen will ich wissen, warum Leute gläubig sind. Denn es besteht ja die Möglichkeit, dass der Glaube falsch ist. Aber auch dann würden ja etliche Menschen trotzdem daran glauben... und dann frage ich mich immer noch: Warum?
Ich selbst diene einem Gott, der sich von allen anderen unterscheidet. Ob es sein Sozialgesetzt ist, oder sein Rechts-Gesetz, ob es seine Erlassgesetzte sind (Menschen in Freiheit entlassen, Schulden erlassen) oder der Rechtsbeistand, der Anwalt, ist...etcpp. Dieser Gott, dem ich diene, ist einzigartig und hat mit Abstand die besten Gesetzte (ob es Verbote oder Gebote sind) die ich finden kann auf der Welt. Er ist ein ganzheitlicher Gott (Feiertagsgesetzte für die Seele). DIESEM Gott zu dienen, ist eine Auszeichnung für mich und eine besondere Ehre. IHN will ich NIE mehr loslassen.
Das würde wohl jeder Muslim ebenfalls so unterschreiben...
@Lucan-07
Meines Wissens ist es eine Minderheit, die sich selbst als "Atheisten" betrachtet. Und der "Mainstream" interessiert mich weder im positiven noch im negativen Sinne - ich muss ihm weder folgen noch mit dagegen positionieren, da habe ich meine eigenen Wertungen.
Ich meine nicht bezogen auf den Glauben, sondern generell. Das deine Meinung auf dem Mainstream basiert oder zumindest aufbaut, lese ich heraus an deinen Begrifflichkeiten und deinen Denkpositionen. Und zwar in den vielen Gebieten, die wir bereits gestreift haben während unser beider Diskussion.
Wenn du da den Standort nicht wechselst, wirst du vorlieb nehmen müssen mit den Anworten, die aus dem Mainstream kommen. Ob sie dir ausreichen?
Ich war ja in sehr vielen Gemeinden und habe sehr viele sehr unterschiedliche Christen kennengelernt. Ich habe aber auch sehr viel gebetet, alleine und mit Anderen zusammen, und in der Bibel gelesen. Ins Forum hier kam ich ja erst später.
Dann erst recht, wird dir ja klar sein, dass du je nach Prägung der Gemeinden andere Antworten bekommst. Daher rede ich immer wieder vom "Mündig" sein. Eigenständig forschen. Eigenständig denken. Nicht auf vorgefertigtes zurückgreifen.
Genau genommen will ich wissen, warum Leute gläubig sind. Denn es besteht ja die Möglichkeit, dass der Glaube falsch ist. Aber auch dann würden ja etliche Menschen trotzdem daran glauben... und dann frage ich mich immer noch: Warum?
Wieso heißt dann dieser Thread nicht so? 🤔Hm... Aber wer weiß... vllt bist du zu dieser Frage erst durch die andere Frage gekommen. Das passiert oft auf dem Weg der Suche 🙂
Was wäre eigentlich die Alternativ-Frage? Warum Menschen nicht glauben?
Das würde wohl jeder Muslim ebenfalls so unterschreiben...
😂😂😂😂 Aber ganz sicher nicht!!! Da unterscheidet sich schon die Frage nach Mann und Frau. Oder der Beschneidung (ab wann, für wen). Und außerdem ist der Islam aus dem "Judentum" entstanden. Und wie du weißt ist jede Kopie schlechter als das Original.
Und mir wäre sehr neu, dass der Islam über ein Erlassjahr verfügt (Sozioökonomie) oder Sabbatvorschriften, die sich auch auf Sklaven und Frauen und Kinder beziehen. Über Schuldenerlass und Lösungen von Bindungen. Und mir wäre sehr neu, das der Islam über eine BEZIEHUNG zu Gott spricht, es ist dort eine einseitige Sache und definitiv nicht auf Augenhöhe.
Ich hab dir über MEINE Gründe geschrieben und warum ICH glaube. 🙂 Vllt sagt es dir iwann mal was oder fällt dir dann wieder ein.
Ich denke schon, zumindest zu einem Teil. Also bezüglich der Entstehung der Welt, des Lebens und der Menschen, beispielsweise. Auch, warum Menschen so sind wie sie sind... aber das ist ein Bereich, den ich auch immer wieder neu hinterfrage.
Die Sache mit dem Sinn des Lebens ist natürlich schwieriger. Wenn man nach der biologischen Natur geht, dann könnte man schließen, dass der Sinn des Lebens darin besteht, sich zu vermehren und die eigene Art zu erhalten. Was natürlich etwas simpel klingt, weil wir uns natürlich noch etwas mehr erhoffen als das.
Wenn die Antworten TRAGFÄHIG sind, warum musst du sie neu hinterfragen?
DEINE Definition vom Sinn des Lebens ist mir zu langweilig, nicht tragfähig und definitv zu wenig 🙂 Ich habe da einen anderen Anspruch an das Leben :-)DAS kann nicht alles sein, sonst würde es ja auf ALLE Menschen so zutreffen.
@schmetterling80
Ich meine nicht bezogen auf den Glauben, sondern generell. Das deine Meinung auf dem Mainstream basiert oder zumindest aufbaut, lese ich heraus an deinen Begrifflichkeiten und deinen Denkpositionen.
Nochmal: Der Begriff "Mainstream" wird normalerweise in diesem Zusammenhang in abwertender Weise von Verschwörungsgläubigen verwendet. Es unterstellt eine "Einheitsmeinung" einer gesellschaftlichen Mehrheit, welche unkritisch einfach das als wahr übernimmt, was ihr vorgesetzt wird.
Was genau dieser "Mainstream" überhaupt beinhaltet, wer diese Meinungen prägt und warum... das wird immer nach Belieben zurecht gebogen. Dass es in der Bevölkerung tatsächlich tausende verschiedener, auch entgegengesetzter Ansichten gibt - und nicht nur eine einzige - wird dabei ignoriert.
So lange du also nicht konkret auf Argumente eingehst ist der Begriff völlig nichtssagend.
Wenn du da den Standort nicht wechselst, wirst du vorlieb nehmen müssen mit den Anworten, die aus dem Mainstream kommen. Ob sie dir ausreichen?
Da ich keine Zuordnung zu irgendeinem "Mainstream" vornehme und das kein konkreter Begriff ist das für mich eine völlig irrelevante Frage.
Aber ganz sicher nicht!!! Da unterscheidet sich schon die Frage nach Mann und Frau. Oder der Beschneidung (ab wann, für wen). Und außerdem ist der Islam aus dem "Judentum" entstanden. Und wie du weißt ist jede Kopie schlechter als das Original.
Davon hattest du in deinem Text, auf den ich mich bezog, nichts erwähnt.
Und außerdem ist der Islam aus dem "Judentum" entstanden. Und wie du weißt ist jede Kopie schlechter als das Original.
Der Islam wurde durch das Christentum beeinflusst - denn es finden sich Elemente sowohl aus AT wie aus dem NT.
Wenn die Antworten TRAGFÄHIG sind, warum musst du sie neu hinterfragen?
Weil eine "tragfähige Antwort" nicht gleichbedeutend ist mit einer "endgültigen Antwort".
DEINE Definition vom Sinn des Lebens ist mir zu langweilig, nicht tragfähig und definitv zu wenig
Es nicht "meine" Definition, sondern eine mögliche Definition, die sich aus der Beobachtung der Natur ergibt.
Genau genommen will ich wissen, warum Leute gläubig sind. Denn es besteht ja die Möglichkeit, dass der Glaube falsch ist. Aber auch dann würden ja etliche Menschen trotzdem daran glauben... und dann frage ich mich immer noch: Warum?
Da ich es liebe zu hinterfragen, habe ich mir diese Frage auch mal gestellt. Ob es nicht sein könnte, dass ich zb sterbe und dann kommts anders als gedacht. Oder das ich rein theoretisch mir alles einbilde. Was sicherlich einen positiven psychologischen Effekt hätte 🙂
ABER ich komme immer wieder zum selben Schluß: Ich kann die BEZIEHUNG, also das, wohin und zu wem es mich zieht nicht leugnen. Will es auch nicht. Es ist eine gemeinsame Geschichte. Die LIEBE zieht den Menschen. IMMER. Frage dich, was/wen du liebst und du wirst sehen, das es dich dorthin zieht.
Und mich zieht es zum Inbegriff des Lebens, der Wahrheit. Und genau so hat ER sich in meiner Vergangeheit gezeigt: Als ein treuer Weggefährte, der sein Wort immer hält. Der mir Freude bringt und im Leid hält. Daher ist für mich klar:
"Es ist aber der Glaube eine feste Zuversicht dessen, was man hofft, und ein Nichtzweifeln an dem, was man nicht sieht." Hebräer 11, 1
Ich zweifle also nicht dran. Und da der Glaube ganzheitlich ist, ist er verwoben mit mir. Ich atme ihn.
" In diesem Glauben haben die Alten Gottes Zeugnis empfangen. Durch den Glauben erkennen wir, dass die Welt durch Gottes Wort geschaffen ist, dass alles, was man sieht, aus nichts geworden ist." Hebr 11,2ff Es war so, ist so und wird so sein.
Aber wie sollte ein Gänseblümchen verstehen, was ein Rose spricht? Wie sollte eine Giraffe wissen, wie es sich auf Bäumen klettert? Wie sollte ein Mensch wissen, woher ein Alien kommt? 😉 Du und ich sind aus zwei völlig verschiedenen Welten. Meine baut sich auf ganz anderen Säulen auf, als deine. Meine ist gebildet durch ein einziges Wort. Letzer Punkt trifft auch auf dich zu 🙂 Viel Spaß beim Ver-stehen 🙂 🙂
@schmetterling80
"Glaube ... ist er verwoben mit mir. Ich atme ihn."
Das ist eine schöne Formulierung, die auch deutlich macht, warum ich nicht gegen den Glauben eines Menschen argumentiere.
Das Problem ist nur, dass man mit dem Wort "Glauben" etwas bezeichnet, was mit diesem persönlichen Glauben nicht identisch ist, sondern einen dogmatischen Raum verpflichtender Glaubenssätze ausdrückt. Und dagegen argumentiere ich in der Tat.
Vielleicht macht das das die englische Sprache mit "I belive" und "I think" besser.
Das ist eine schöne Formulierung, die auch deutlich macht, warum ich nicht gegen den Glauben eines Menschen argumentiere.
Dankeschön🙂🌻 Das finde ich sehr klug von dir, und auch sehr liebevoll, dass du nicht dagegen argumentierst. Denn das würde dem betreffenden ja dann im wahrsten Sinne des Wortes die Luft zum atmen nehmen wollen.
Das Problem ist nur, dass man mit dem Wort "Glauben" etwas bezeichnet, was mit diesem persönlichen Glauben nicht identisch ist, sondern einen dogmatischen Raum verpflichtender Glaubenssätze ausdrückt. Und dagegen argumentiere ich in der Tat.
Hm...🤔Würde ich so gar nicht sagen. Vllt kommt es drauf an, in welchen Kreisen man verkehrt.
Ich selbst würde eher sagen: Das Wort "Glauben" wird verschieden gefüllt. Ich persönlich unterscheide zwischen Religion und Glauben. Das dogmatische, wovon du sprichst verorte ich in der Religon.
Aber du hast recht, es gibt viele Menschen, die vom Glauben sprechen und etwas völlig anderes meinen.
Ich bin da flexibel im hören 🙂 Frage nach und weiß dann, von welchem Glauben der Mensch spricht. (Ich unterstelle dir mal, dass du es ebenso tust 🙂 )
Von der Bibel (hebräisch und griechisch) und innerbiblisch, bedeutet Glaube: Treue, Vertrauen, etc
Und Treue baut auf etwas auf, das man nicht sieht aber sich sicher ist, dass es eintrift. Wie ein Samenkorn, das ich in die Erde pflanze und mir gewiß bin, dass es aufgeht.
@schmetterling80
Ja, das ist der Unterschied von Glauben und Religion. So wie ich es - und hier Dich - verstehe, ist "Glauben" etwas sehr persönliches, fast schon intimes. In dieser Weise habe ich Menschen selten reden hören. Auch Deine Formulierung habe ich noch nie gehört und ich kenne nur wenige Leute, von denen ich den Eindruck habe, dass sie das eigentlich für sich sagen könnten. Ich denke da an einen über 90-jährigen Pfarrer sehr konservativer Prägung und einen, der das gerade Gegenteil ist.
Bei den weitaus meisten anderen habe ich den Eindruck, dass das, was sie Glauben nennen, ein Leben innerhalb eines dogmatisch abgezirkelten Kreises ist. Auch das kann natürlich jeder so handhaben, wenn er will. Nur sind die daraus oft resultierenden Argumentationen für den Glauben wenig überzeugend. Und kritisch wird es wirklich, wenn auf dieser Grundlage dann Forderungen gestellt werden. Da kann man dann glatt eine Checkliste erstellen, und wenn man an allen Items ein Häkchen gemacht hat, gehört man mit dazu. Je weniger Häkchen, desto weniger zugehörig ist man auch.
Mensch, ich freue mich echt, dass du deine Gedanken mit mir teilst. 😃 Vielen Dank. Denn mir ist klar, das nicht alle so leben wie ich, aber mir ist gar nicht so bewußt gewesen, dass es soo selten ist. 🤔Obwohl ich das iwo natürlich weiß....
Ja, das ist der Unterschied von Glauben und Religion. So wie ich es - und hier Dich - verstehe, ist "Glauben" etwas sehr persönliches, fast schon intimes.
Ja das stimmt. Und auch nein, falls du mit "intim" meinst, dass es privat ist. Denn das verstehen viele Christen so, und daher reden sie nicht davon. Aber das halte ich für eine sehr merkwürdige Haltung.
In dieser Weise habe ich Menschen selten reden hören. Auch Deine Formulierung habe ich noch nie gehört und ich kenne nur wenige Leute, von denen ich den Eindruck habe, dass sie das eigentlich für sich sagen könnten.
Meinst du das mit dem "verwoben"? Ich mag das Wort 🙂 und denke da an einen Teppich... wo die Fäden nicht mehr zu trennen sind, ansonsten würdest du das ganze Bild kaputtmachen, den ganzen Teppich. Oder aber an meine Blutbahnen, die lasse sich nicht rauslösen. Das "atmen" war an Anlehnung an das hebräische Menschenbild. Da heißt es: Wenn ich ausatme, atmet Gott mich ein. Und wenn ich einatme, atme ich Gott ein. Das gefällt mir sooo gut. Denn so ist Gott immer in mir und ich in ihm. Wie Jesus das mal ähnlich sagte. Im wahrsten Sinne des Wortes atme ich ihn. 🙂
Unser westliche Kultur ist vom griechisch. Dualismus geprägt. Und es trennt alle Lebensbereiche voneinander. Was katasthrophale Auswirkungen hat.
Aber das hebräische, das biblische Menschenbild (ich rede nicht vom Judentum) ist vielen nicht bekannt. Auch den Christen nicht. DArin wird aber nicht unterschieden zwischen weltlich und geistlich, privat und beruflich, Alltag und Beruf, Körper und Seele, etcpp. Es ist alles verwoben.
ich kenne nur wenige Leute, von denen ich den Eindruck habe, dass sie das eigentlich für sich sagen könnten.
Vermißt du es, nur so wenige zu kennen? Was löst es aus in dir, solchen Menschen zu begegnen? Reines Interesse. 🙂 Mir ist klar, das du nur beantwortest, was du möchtest.
Bei den weitaus meisten anderen habe ich den Eindruck, dass das, was sie Glauben nennen, ein Leben innerhalb eines dogmatisch abgezirkelten Kreises ist....
Da kann man dann glatt eine Checkliste erstellen, und wenn man an allen Items ein Häkchen gemacht hat, gehört man mit dazu. Je weniger Häkchen, desto weniger zugehörig ist man auch.
Ja, den Eindruck habe ich leider auch und finde es dramatisch. Ein sehr trauriger Zustand. Und die Christenheit leidet enorm. Der Einzelne sowieso. Erweckung fehlt.
Und Häkchen machen... ja..seufz... das resultiert aus dem Leistungsdenken. Und dem "Gott gnädig stimmen wollen" und es ist reine Ablenkung.
Wir haben leider eine große Not, was die Kirchen betifft und den einzelen Christen sowieso. Ein trauriges Bild.
Wie sagte Jesus?: Wenige sind es, die die enge Pforte finden und den schmalen Weg.
@schmetterling80
Du hast hier eine ganze Reihe einzelner Gedanken aufgegriffen, die es wert wären, verfolgt zu werden. Schaffe ich im Moment nicht. Kommen wir vielleicht drauf zurück.
Und was das Gedanken teilen betrifft - nun ja, das gelingt ja nur auf Gegenseitigkeit.
"falls du mit "intim" meinst, dass es privat ist. Denn das verstehen viele Christen so, und daher reden sie nicht davon. Aber das halte ich für eine sehr merkwürdige Haltung."
"Privat" in dem Sinne, dass mein Erleben nur mein Erleben sein kann. Selbst jemand, der ähnliches erlebt, erlebt es alleine, nur für sich und in sich. Manchmal, wenn man mit einem Menschen sehr eng verbunden ist - das kann auch mal nur ein kleiner Augenblick sein - dann kann man so etwas wie ein simultanes Schwingen spüren. Aber das ist auch eher selten.
Deshalb ist die Privatheit für mich nicht merkwürdig. Davon abgesehen geht die Wahrscheinlichkeit, dass ein anderer - mit seiner höchst eigenen Lebenserfahrung - wirklich versteht, was ich meine, wenn ich etwas sagen würde, gegen null.
🙂 Es macht Freude mit dir zu schreiben.
Deine Defintion von "privat".... ja, da kann ich mitgehen. Wir kommen nackt auf die Welt und gehen auch das letzte Stück allein. Also ohne Menschen. Wir erleben in uns auf unsere eigenen Art.
Dazu fällt mir grad ein, dass ich sehr intensiv erlebe. Wenn ich mich freue, bewegt sich alles in mir 🙂 Andere dagegen lächeln nur müde.... 🙂 hihiiii 🙂 Aber gut, war jetzt bissl am Thema ...äh.... nicht ganz vorbei ...:-)
Aber was du so schöööön benennst: "simultanes Schwingen", ...hach....was für ein Wort... gefällt mir...... das finde ich gar nicht so ungewöhnlich. Also zumindest in meiner Welt, wo der heilige Geist eine echte Größe ist und nicht angezweifelt, da passiert das. Und da ist das dann auch ein "gemeinsames" Verstehen.
Aber ja, es braucht dann "denselben" Menschen- oder sagen wir eher Glaubensschlag? Ja. Kann ich grad nicht besser ausdrücken. Ich kenne dieses nur von den Leuten meiner eigenen Sozialisation. Da ist es zb auch so, dass man km weit entfernt spürt, wenn der andere in Not ist. Das ist vllt nicht "normal", aber auch nichts ungewöhnliches. Davon gehen wir einfach aus. Weil Gott ja mit uns spricht und uns bewegt.
Vllt ist es ja so, weil "meine" Menschen das gleiche Schicksal teilten wegen ihres Glaubens. Das hat sie tief verbunden. Und da gehen wir von anderen Mächten und Kräften aus und erleben das auch so.
Obwohl mir gerade einfällt....das hab ich auch bei Leuten, deren Leben anders verlief, die aber auch an Gott glauben als einen redenden Gott. Hm.... ja vllt....
@schmetterling80
""simultanes Schwingen", ... es braucht dann "denselben" Menschen- oder sagen wir eher Glaubensschlag? ... Ich kenne dieses nur von den Leuten meiner eigenen Sozialisation."
Ich kenne das anders. Es gibt ohnehin nur eine Handvoll Leute, die so ähnlich schwingen, und die sind durchaus nicht ähnlich sozialisiert und wohl auch nicht gleichen Glaubens. Ich denke, da spielt mehr so eine Art Offenheit dem Leben überhaupt und speziell dem eigenen gegenüber eine Rolle. Eine Frau, die ich während meiner Ausbildung in einer Klinik kennengelernt hatte, war eine ausgemachte Atheistin. Es war schon erstaunlich, wir verstanden uns auch ohne Worte.
Ich vermute, dass dahinter eine Art gemeinsamen Erlebens ganz basisnaher, grundlegender Bedürfnisse steht. Egal, ob gläubig oder nicht - auch egal, wie man gläubig oder nicht gläubig ist: Hinter jeder Position, in der man sich befindet, stehen Bedürfnisse, die nicht formuliert werden können, weil sie tief unbewusst, aber "unbedingt" sind. Ich denke, wenn Menschen mit sehr ähnlichen solcher Grundbedürfnisse zusammenkommen, fängt man gemeinsam an zu fliegen - d.h. man verlässt sekundenbruchteile lang die Schwere der Erdgebundenheit.
Hm.. ich glaube, wir sprechen von verschiedenen Phänomenen 🙂
Es war schon erstaunlich, wir verstanden uns auch ohne Worte.
Sich verstehen ist aber etwas völlig anderes, als "simultanes Schwingen" 🙂 Zweiteres ordne ich eher dort ein, dass ich den andern "erspüre". Was ihn bewegt zb. Und zwar ohne das er das sagt. Und auch ohne, dass er in meiner Nähe ist. Unabhänig von der Glaubensrichtung (die hatte ich nur in meinem speziellen Fall gemeint und die dort besonders oft ist. Aber ich habe das erspüren auch mit anderen)
fängt man gemeinsam an zu fliegen - d.h. man verlässt sekundenbruchteile lang die Schwere der Erdgebundenheit.
Da weiß ich jetzt grad nicht, was du meinst. 🤔Hm... Ich kann nur erahnen, dass du damit vllt sowas wie eine Bewußtseinserweiterung oder Trance oder so meinst? Das geht für mich allerdings in einen Bereich, von dem ich zwar weiß, aber den ich so nicht teile.
@schmetterling80
"ich glaube, wir sprechen von verschiedenen Phänomenen"
Das kann schon sein., aber auch, dass es da ganz einfach keine gemeinsame Sprache gibt.
Ich vermute letzteres, weil ich selbst ja auch nicht mit den üblichen Worten sagen kann, was ich meine. Deshalb ja auch auch die etwas blumige Redeweise.
"den andern "erspüre". Was ihn bewegt zb. Und zwar ohne das er das sagt."
Das ist das, was ich gemeint habe.
"... gemeinsam fliegen
Ich kann nur erahnen, dass du damit vllt sowas wie eine Bewußtseinserweiterung oder Trance oder so meinst?..."
Nein, ganz und gar nicht. Es ist eher so, wie ein kurzes Stillstehen der Zeit - oder, was man auch aus der "Achtsamkeit" kennt, dass man ohne jede Reflektion für einen Moment das sein lässt, was ist.
Aber auch das trifft es nur nur sehr am Rande.
"den andern "erspüre". Was ihn bewegt zb. Und zwar ohne das er das sagt."
Das ist das, was ich gemeint habe.
🙂 Das finde ich etwas sehr wertvolles, wenn auch seltenes, gelle?
Hm... interessant. Ja, vllt ist es schwer in Worte zu fassen nicht, weil Worte fehlen, sondern weil sie anders gefüllt werden. In einer sich dual verstehenden Gesellschaft eh.
wie ein kurzes Stillstehen der Zeit -
.......ohne jede Reflektion für einen Moment das sein lässt, was ist.
Hm... sind für mich auch wieder zwei verschiedene Phänomene 🙂 Aber ich seh ein, dass wir das -vor allem schriftlich- nicht klären können 🙂 Ist aber auch nicht schlimm, wie ich finde. Ich nehm deinen Gedanken mal mit und lasse ihn wiederhallen in mir.... 🙂
p.s.: vielleicht ist es ja wie mit allem: Schwimmen lernt man indem man ins kalte Wasser springt 🙂 😉 Vorher kann man viel philosophieren. Und ja, ich weiß, du hast es versucht. Aber mit dem Verstand als dein Gott, richtig? Der Mensch hat immer einen Gott. Er nennt sich nur anders.
Veröffentlicht von: @schmetterling80p.s.: vielleicht ist es ja wie mit allem: Schwimmen lernt man indem man ins kalte Wasser springt 🙂 😉 Vorher kann man viel philosophieren. Und ja, ich weiß, du hast es versucht. Aber mit dem Verstand als dein Gott, richtig? Der Mensch hat immer einen Gott. Er nennt sich nur anders.
Warum nur hat Gott dem Menschen den Verstand gegeben, wenn der so ein Teufelszeug ist wie in Deinen Beiträgen beschrieben?
🤣Na DANN hast du aber falsch gelesen bzw eigene Interpretation hinzugefügt. Nirgends schreibe ich etwas GEGEN den Verstand. Wäre auch ziemlich unlogisch etwas das Gott erschaffen hat und bei weitem übertrifft schlecht zu reden. Gehts noch?
Ich schreibe, das man Verstand nicht beweisen kann. Und dass die unausgewogenen Hochachtung dessen zu einem Ungleichgewicht führt und herrührt aus dem griechischen Dualismus. Und das dieser dem Menschen viel schadet.
Richtig lesen statt zu interpretieren würde helfen 😉
Und ja, ich weiß, du hast es versucht. Aber mit dem Verstand als dein Gott, richtig? Der Mensch hat immer einen Gott. Er nennt sich nur anders.
Ein Glaube, der dazu auffordert den Verstand nicht zu benutzen kann kein guter Glaube sein.
Ich war der festen Überzeugung, dass du dich von den anderen unterscheidest, nämlich durch die Fähigkeit zu lesen OHNE zu interpretieren. Da hab ich dir wohl zuviel zugetraut. Mein Fehler.
Das sehe ich genauso:
Ein Glaube, der dazu auffordert den Verstand nicht zu benutzen kann kein guter Glaube sein.
Richtig.
@schmetterling80
Ich war der festen Überzeugung, dass du dich von den anderen unterscheidest, nämlich durch die Fähigkeit zu lesen OHNE zu interpretieren. Da hab ich dir wohl zuviel zugetraut. Mein Fehler.
Ja, da hast du mir wohl in der Tat zu viel zugetraut. Lesen ohne zu interpretieren halte ich nämlich nicht für möglich...
Was den Verstand betrifft, hattest du unter anderem geschrieben:
Hast du vielleicht mal darüber nachgedacht,
dass es nicht der Sinn dieser Welt ist, alles auf den Verstand zu beziehen? Vielleicht bist du ja ein Gefangener deines Verstandes? Deiner Intelligenz? Es muss ja immer einen geben, der größer ist als deine Intelligenz, also wer gab sie dir? Vllt hast du ein Übergewicht, was deinen Ergründungs- und vor allem Erklärungsdrang betrifft.
Ist es denn wirklich zu viel interpretiert, wenn das so klingt als würdest du schreiben, dass der Verstand in diesem Zusammenhang überbewertet ist und einem Ergebnis im Glauben im Weg stehen kann...?
Ja, da hast du mir wohl in der Tat zu viel zugetraut. Lesen ohne zu interpretieren halte ich nämlich nicht für möglich...
Ich schon 🙂
Aber ich merke mir in Zukunft, dass du es nicht kannst und ich versuche anders, deutlicher zu schreiben. Was natürlich die Leichtigkeit wegnimmt. Aber es macht nichts. Krieg ich hin.
Ist es denn wirklich zu viel interpretiert, wenn das so klingt als würdest du schreiben, dass der Verstand in diesem Zusammenhang überbewertet ist und einem Ergebnis im Glauben im Weg stehen kann...?
DAS ist aber etwas völlig anderes, als zu sagen: Ein Glaube, der den Verstand ausklammert!! Und das Wort "überbewertet" sagt ja einfach nur, dass das Gewicht zu stark darauf liegt. Ja genau.
Wenn du zum backen nur Mehl nimmst, kommst du wohl nicht weit. Wenn dein Auto nur zwei Räder hat, ebenfalls nicht. Du brauchst für alles ein ganzes.
Wie dumm wäre DAS denn den Verstand zu verneinen? 🙂 Gott hat doch den Verstand gegeben. Wieso sollte er den verneinen. Das ist genauso mit der Sexualität oder der Kreativität oder Sprachgewandtheit oder dem Körper oderoderoder..... Von Gott erdacht und gemacht. Also is nix mit verneinen. Aber die Waage muss stimmen.
Und genau das habe ich gesagt: Wir dürfen kein Gefangener unseres Ungleichgewichtes werden. Das macht uns unfrei. Wenn also jemand ALLES, seinen ganzen Glauben auf Gefühle aufbaut, hat er ebenfalls ein Ungleichgewicht. Diesen Menschen würde ich dann fragen, ob er mal darüber nachgedacht hat, dass Gott eine Wage geschaffen hat: Körper-Seele-Geist-Herz. Und keines davon überwiegt, denn sie bedingen sich einander. Und der Verstand ist im Herzen verortet laut hebräischem Menschenbild. Daher denken wir auch mit dem Herzen.
Und von ERGEBNIS im Glauben rede ich nicht. Ich weiß gar nicht, ob der Glaube ein ERGEBNiS will. Er ist ergebnisoffen würde ich sagen. Er besteht aus Taten.
War es jetzt verständlicher ausgedrückt? Nutze deinen Verstand! Aber eben nicht gegen dich, sondern FÜR dich. Und dein Ganzes besteht eben nicht nur aus Verstand. Du hast noch viel mehr zu bieten als nur kluge Gedanken, da bin ich sicher. Und das will dein Inneres eben auch von dir: nicht nur deine Gedanken sondern auch dein Wahrnehmen und deine Intuition. Und die gehören ebenfalls zum Glauben,weil der Glaube alles von uns impliziert.
@schmetterling80
War es jetzt verständlicher ausgedrückt? Nutze deinen Verstand! Aber eben nicht gegen dich, sondern FÜR dich. Und dein Ganzes besteht eben nicht nur aus Verstand.
Nun, dann entschuldige ich mich für das Missverständnis... offenbar habe ich dich da in die falsche Schublade gesteckt.
Denn die Sache mit dem Verstand, den man eben in manchen Fällen besser beiseite lassen soll ist mir in diesem Zusammenhang tatsächlich schon häufiger begegnet... und ich dachte, du würdest hier in die gleiche Richtung argumentieren.
Also, sorry dafür.
Vergeben 😃☺️🌸
Danke, dass du das sagst. Ich halte es für eine große Stärke, wenn man sich entschuldigen kann. Also Dankeschön dafür 🌸
offenbar habe ich dich da in die falsche Schublade gesteckt.
Da mag ich es eh nicht drinnen. Schubladen sind sooo eng. Da krieg ich Platzangst 😉
Ich werde mich bemühen, mich deutlicher auszudrücken.
Ein Glaube, der dazu auffordert den Verstand nicht zu benutzen kann kein guter Glaube sein.
Nur SIND wir nicht unser Verstand, dieser ist ein Werkzeug.
Sodelle, lass mal überlegen 🤔 ich glaub, ich hab gesagt, was so alles in meinen Gedanken rumschwirrt und hoffe, es war verständlich. 😅Ich klink mich mal aus hier bei diesem spannenden Thema! Denn ich vermute, ich kann nicht mehr viel beisteuern.
Dir @Lucan-7 wünsche ich viele gute und heilsame Impulse. Das deine Seele findet was sie sucht, dein Herz gestärkt davon wird und dein Verstand sich beruhigen kann, weil er eine Antwort fand, die ihn stille sein lässt. Und du somit zur Ruhe finden kannst.
Ich wünsche dir, dass du ALLE deine Eigenschaften und Seiten wahrnehmen kannst in dieser Frage und nicht nur deinen guten und wichtigen Verstand!! Denn damit würdest du dir sicherlich unrecht tun. Denn alles an uns will gesehen werden, nicht nur unser Verstand. Und das zu recht. Jedes davon hat seine Berechtigung.
Vor allem wünsche ich dir, dass deine Seele Ruhe finden kann. In DIESER einen einzigen Frage 🙂 Sei gesegnet.
Danke dir für das interessante Thema. Und den sehr wertschätzenden Austausch mit dir.