Wieviel Prozent des...
 
Benachrichtigungen
Alles löschen

Wieviel Prozent des Christentums sind frei erfunden?

Seite 2 / 3

tf8
 tf8
Themenstarter
Beiträge : 1309

Wieviel Prozent des Christentums sind frei erfunden?

Ich wußte nicht, dass sich das so entwickeln wird. Aber das halte ich für wert einen extra thread zu erstellen.

Ob das erlaubt ist zu fragen, werde ich wohl sehen.

Wie kam es zu dieser Frage?

Von einem anderen thread kam ich zu:
https://www.theol-updates.uni-bonn.de/fragen/Johannes_Elia

Dort meint der Schreiber "Markus 9,13 könnte so nicht dem Mund Jesu, sondern der Feder des Markus entstammen."

Dann meinte:

Veröffentlicht von: @lhoovpee

Um Jesus nun als Messias zu legitimieren, brauchte man daher einen Elia.

Was sich sehr nach Unterstützung der Erfindung eines wiedergekommenen Elia liest.

Daher die Frage.

Das ist neu für mich, vielleicht ist das nur eine Wissenslücke, und ein einfacher Link beantwortet meine Frage schon.

Antwort
249 Antworten
Gelöschtes Profil
Beiträge : 18002
Veröffentlicht von: @tf8

Dort meint der Schreiber "Markus 9,13 könnte so nicht dem Mund Jesu, sondern der Feder des Markus entstammen."

Das Internet hat schon so manche Verwirrung gestiftet und in die Verzweiflung getrieben. Such doch mal nach "Zahnschmerzen" oder "Pickel am Knie", dann wirst Du finden, daß Du die schlimmsten und vermutlich unheilbarsten Krankheiten überhaupt am Halse hast und ziemlich sicher bald sterben mußt.

Mein Vorschlag: Weniger Internet, weniger Verwirrung; mehr Bibel, mehr Jesus:

Wer bereit ist, Gottes Willen zu tun, der wird erkennen, ob diese Worte von Gott kommen.

Vom Internet wirst Du´s nicht lernen.

deleted_profile antworten
13 Antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 1 Sekunde

Beiträge : 0

Buchstaben tötet, Geist macht lebendig.

M.

Anonymous antworten
Ungehorsam
(@ungehorsam)
Beigetreten : Vor 6 Jahren

Beiträge : 3336

Hallo Max,

da stimme ich dir ausnahmsweise einmal zu:

Buchstaben tötet, Geist macht lebendig.

ungehorsam antworten
Herbstrose
(@herbstrose)
Beigetreten : Vor 9 Jahren

Beiträge : 14194

Danke für deine Anmerkung.

herbstrose antworten
Arcangel
(@arcangel)
Beigetreten : Vor 23 Jahren

Beiträge : 4448
Veröffentlicht von: @plueschmors

Vom Internet wirst Du´s nicht lernen.

Na ja diese Aussage kann ich so nicht stehen lassen, vom Internet kann man sehr wohl was lernen aber man muss Arbeit investieren, kritisch lesen selbst nachdenken und nicht einfach dem ersten link den man anklickt (der meist eh gesponsert ist) glauben.

arcangel antworten
Gelöschtes Profil
(@deleted_profile)
Beigetreten : Vor 2 Jahren

Beiträge : 18002
Veröffentlicht von: @arcangel

Vom Internet kann man sehr wohl was lernen...

Genau. "Was"... Allerhand Dinge. Nützliches wie Unnützes. Vor allem Unnützes. Aber ich bezog mich auf Joh 7,17:

Wer bereit ist, Gottes Willen zu tun, der wird erkennen, ob diese Worte von Gott kommen.

Und "diese Worte" stehen in der Bibel, die auch im Internet zu finden ist. Es ist aber nicht das Internet, daß uns göttliche Erkenntnis zusagt, sondern das lebendige Wort Gottes:

Dies ist mein lieber Sohn, an dem ich Wohlgefallen habe; den sollt ihr hören!

Also hin da zu dem Mann! Theologen gibt´s wie Sand am Meer - gelehrte und ungelehrte - und einer streitet wider den andern. Klick hier, klick da macht auch nicht selig, sondern so geht´s:

Nur eines aber ist wirklich wichtig und gut! Maria hat sich für dieses eine entschieden, und das kann ihr niemand mehr nehmen.

Zu Jesu Füßen liegen und ihn hören - und glauben! Das allein macht selig. Vorsicht, wenn man eine andere Stimme hört als die des guten Hirten:

 Wende meine Augen ab, dass sie nicht sehen nach unnützer Lehre, und erquicke mich auf deinem Wege.

Liebe Grüße,
Plueschmors.

deleted_profile antworten
tf8
 tf8
(@tf8)
Beigetreten : Vor 10 Jahren

Beiträge : 1309

Wo soll ich die christliche Antwort auf die Frage, ob Johannes Elia ist suchen?

Veröffentlicht von: @plueschmors

Mein Vorschlag: Weniger Internet, weniger Verwirrung; mehr Bibel, mehr Jesus:

Das führt aber zu nichts.
Ich kenne ja eine Antwort zum Thema, ob Johannes der Täufer Elia ist.

Diese Antwort ist aber unchristlich, wie ich hier in diesem Forum lernte.

So interessiert mich nun die christliche Antwort.

Diese kann ich aber nicht in der Bibel finden.

Was ist Dein Vorschlag, wo soll ich die christliche Antwort auf diese Frage suchen?

tf8 antworten
MisterNick
(@misternick)
Beigetreten : Vor 4 Jahren

Beiträge : 87

Elias und Johannes sprengen Begrenzung

Ich kenne ja eine Antwort zum Thema, ob Johannes der Täufer Elia ist.

Diese Antwort ist aber unchristlich, wie ich hier in diesem Forum lernte.

So interessiert mich nun die christliche Antwort.

Diese kann ich aber nicht in der Bibel finden.

Was ist Dein Vorschlag, wo soll ich die christliche Antwort auf diese Frage suchen?

Was christlich ist und was nicht, ist ja zunächst einmal müßig.

Eine Suggestion der "Christen" ist die Bibel überschwänglich glorifizieren wollende Ansicht, alles müsse in ihr stehen und zwar so, wie sie es verstehen, ohne zu verstehen, dass ihr Verstehen ein begrenztes sein könnte.

Ist Elias Johannes der Täufer, so bedarf dies einer Erkenntnis, die außerhalb des Rahmens jener Selbstbegrenzung liegt.

misternick antworten
Lombard3
(@lombard3)
Beigetreten : Vor 5 Jahren

Beiträge : 4292

Und wie hat es sich alles tatsächlich zu getragen (egal ob christlich oder nicht-christlich)?

lombard3 antworten
MisterNick
(@misternick)
Beigetreten : Vor 4 Jahren

Beiträge : 87

Menschenwesen studieren

Und wie hat es sich alles tatsächlich zu getragen (egal ob christlich oder nicht-christlich)?

Im Trivialchristlichen herrschen bestimmte Vorstellungen über das Menschsein vor, die am Materialismus orientiert sind. Mit diesem entstehen endlose Diskussionen. Wenn dessen Mangel erahnt wird, mag sie die Kräfte zu dem Bedürfnis entfesseln, das gesamte Menschenwesen erfassen zu wollen. Wer das Wesen des Menschen kennt, wer es studiert hat, glaubt nicht, sondern weiß die Lösung und hat den Weg zum "alles".

misternick antworten
Lombard3
(@lombard3)
Beigetreten : Vor 5 Jahren

Beiträge : 4292

Der Mensch als Spezie, die Überleben will und schon immer wollte, weil sie es sonst nicht hätte?

lombard3 antworten
MisterNick
(@misternick)
Beigetreten : Vor 4 Jahren

Beiträge : 87

Der Mensch als Spezie, die Überleben will und schon immer wollte, weil sie es sonst nicht hätte?

Wir befinden uns in einer Rubrik, die nach Christlichkeit fragt. In diesem Sinne ist auch meine Antwort gegeben worden, aber weder im Naturwissenschaftlichen noch im Trivialchristlichen.

misternick antworten
Lombard3
(@lombard3)
Beigetreten : Vor 5 Jahren

Beiträge : 4292

Dann hatte ich sie nicht verstanden.

lombard3 antworten
Gelöschtes Profil
(@deleted_profile)
Beigetreten : Vor 2 Jahren

Beiträge : 18002

Gefunden!

Veröffentlicht von: @tf8

So interessiert mich nun die christliche Antwort. Diese kann ich aber nicht in der Bibel finden.

Hier bitte, für Dich frisch aus der Bibel herausgefischt:

Johannes wird vor ihm hergehen im Geist und in der Kraft des Elia, zu bekehren die Herzen der Väter zu den Kindern und die Ungehorsamen zu der Klugheit der Gerechten, zuzurichten dem Herrn ein Volk, das wohl vorbereitet ist.

😌

deleted_profile antworten


Groffin
Beiträge : 1873

Hi Tf8,

Veröffentlicht von: @tf8

Was sich sehr nach Unterstützung der Erfindung eines wiedergekommenen Elia liest.

Naja - du hast auch zahlreiche Antworten bekommen, in denen nicht "Erfindungen" bemüht werden müssen.

Nicht alle Theologen sind Christen und nicht alle Christen Theologen.
Bei der Theologie wird eine wissenschaftliche Herangehensweise an biblische Texte versucht. Dabei gibt es verschiedene Strömungen, die unterschiedliche Schwerpunkte setzen.

Das alles im Detail auseinander zu klamüsern will ich gar nicht erst versuchen.
Theologen können auch den Wahrheitsgehalt der Bibel hinterfragen oder ihn akzeptieren, alles auf eine Metaebene hochziehen oder nach am Wort bleiben. Manche sehen alles eher als symbolisch, andere eng im historischen Kontext.

Kurzum: es gibt viele Ansichten und Spezialgebiete, genauso wie nicht jeder Arzt Allgemeinmediziner sein muss.

groffin antworten
Arcangel
Beiträge : 4448

Fragst du nach dem Christentum oder der Bibel?
Und, wenn du nach dem Christentum fragst nach welchem Christentum.

arcangel antworten
5 Antworten
tf8
 tf8
(@tf8)
Beigetreten : Vor 10 Jahren

Beiträge : 1309
Veröffentlicht von: @arcangel

Und, wenn du nach dem Christentum fragst nach welchem Christentum.

Ich kenne mich damit nicht aus. Ich weiß noch nicht einmal was Christentum ist.

Ich las diesen Artikel - siehe Link im Ausgangspost, und dort las ich von einem Theologen (keine Ahnung, ich las einfach dort).
Er hier:
https://www.etf.uni-bonn.de/de/ev-theol/einrichtungen/nt/personen/pd-dr.-jochen-flebbe/kurzbiographie
"Dr. theol."
Also ich las von jenem Theologen, das, was ich oben schon angab.
"Markus 9,13 könnte so nicht dem Mund Jesu, sondern der Feder des Markus entstammen."

Deshalb die Frage.
Klar das bezieht sich auf einen Bibeltext. Aber die Aussage trifft ein Theologe.

Er stellte die Frage: "Ist Johannes der Täufer der reinkarnierte Elia?" siehe Link.

Weitere Frage zu dem dortigen Text:
Was kümmern mich die Ansichten der damaligen Leute, oder der Evangelisten?
Mich kümmert nur die Aussage Jesus.

Weitere Frage bezüglich jenes Textes:
Wieso kommt es darauf an, was die Leute in Johannes dem Täufer sehen wollten?

Wo lehrte Jesus solches? Also wo lehrte Jesus, dass es darauf ankomme, was seine Zuhörer sehen wollten?

tf8 antworten
MisterNick
(@misternick)
Beigetreten : Vor 4 Jahren

Beiträge : 87

Reinkarnation

Wieso kommt es darauf an, was die Leute in Johannes dem Täufer sehen wollten?

Über "die Leute" weiß ich nichts, aber es herrscht im Trivialchristlichen ein Gehorsamsglaube vor, der trotz der durch ihn erstellten Sackgassen nicht erkennt, dass ihm grundlegende Erkenntnisse fehlen, wozu die Reinkarnation gehört.

misternick antworten
Deborah71
(@deborah71)
Beigetreten : Vor 19 Jahren

Beiträge : 23077

aah...
.. daher weht der Wind 😀

deborah71 antworten
Herbstrose
(@herbstrose)
Beigetreten : Vor 9 Jahren

Beiträge : 14194

Biblisch nicht belegbar
Mach dich nicht lächerlich.

herbstrose antworten
Arcangel
(@arcangel)
Beigetreten : Vor 23 Jahren

Beiträge : 4448

Schön zu hören, dass du ne eigene Meinung hast.

Schade nur das du damit daneben liegst, aber du hast ja noch Zeit.

arcangel antworten


Gelöschtes Profil
Beiträge : 18002

Das Christentum ist nicht erfunden.
Es ist da.

deleted_profile antworten
7 Antworten
tf8
 tf8
(@tf8)
Beigetreten : Vor 10 Jahren

Beiträge : 1309
Veröffentlicht von: @banji

Es ist da.

Welche Aussage triff dieses da seiende Christentum bezüglich meiner Ausgangsfrage zu Markus 9,13?

13 Aber ich sage euch, daß auch Elias gekommen ist, und sie haben ihm getan, was irgend sie wollten, so wie über ihn geschrieben steht.

Sagte Jesus dies, oder schrieb es der Schreiber des Markus Evangeliums, ohne das Jesus dies sagte?

Zuerst das eine, die anderen diesbezüglichen Stellen bei Gelegenheit später.

tf8 antworten
chubzi
 chubzi
(@chubzi)
Beigetreten : Vor 14 Jahren

Beiträge : 1287
Veröffentlicht von: @banji

Das Christentum ist nicht erfunden.

Es ist da.

Es ist entstanden, denn es ist etwas Lebendiges.

chubzi

chubzi antworten
Lamed
 Lamed
(@lamed)
Beigetreten : Vor 19 Jahren

Beiträge : 1249
Veröffentlicht von: @chubzi

Es ist da.

Es ist entstanden, denn es ist etwas Lebendiges.

Besagt das etwas?
Andere Religionen sind auch entstanden und sehr lebendig.

lamed antworten
chubzi
 chubzi
(@chubzi)
Beigetreten : Vor 14 Jahren

Beiträge : 1287
Veröffentlicht von: @lamed

Besagt das etwas?

Dieses "Es ist da" klingt wie in Stein gemeißeit und wird sich somit nie ändern,

chubzi

chubzi antworten
Lamed
 Lamed
(@lamed)
Beigetreten : Vor 19 Jahren

Beiträge : 1249
Veröffentlicht von: @chubzi

Dieses "Es ist da" klingt wie in Stein gemeißeit und wird sich somit nie ändern,

Du meinst somit ein erstarrtes Christentum?

lamed antworten
chubzi
 chubzi
(@chubzi)
Beigetreten : Vor 14 Jahren

Beiträge : 1287
Veröffentlicht von: @lamed

Du meinst somit ein erstarrtes Christentum?

Nun dieses "Es ist da" klingt für mich wie ein Verabsolutieren, vielleicht weil sich einige Gläubige nach etwas absolutem sehnen. Das Absolute ist für mich etwas Totes.

chubzi

chubzi antworten
Lamed
 Lamed
(@lamed)
Beigetreten : Vor 19 Jahren

Beiträge : 1249
Veröffentlicht von: @chubzi

Das Absolute ist für mich etwas Totes.

Ja, deshalb sagt man auch:

Wer sucht, der lebt, und jene, die meinen gefunden zu haben, bleiben stehen.

lamed antworten
Lamed
 Lamed
Beiträge : 1249

Christentum ist eine Entwicklung
Das „Christentum“ fiel nicht vom Himmel, sondern entwickelte sich durch die Zeit, Kultur und „Weltanschauung“, respektive auch Gottesbilder in vielfältiger Weise. Einiges oder gar vieles hat da nichts mehr der Lehre Jesu zu tun. Jesus lehrte nicht ein Christentum.
Und wie in jeder Kultur/Religion, ranken sich viele Legenden um das ursprüngliche. Nicht alles davon muss schlecht sein, aber wenn diese zur Wahrheit erhoben, allgemeinverbindlich zu glauben, so befindet man sich schon auf Abwegen.

Jesus war nicht Gründer einer neuen Religion. Und selbst die ersten Jünger Jesu dachten nicht an eine neue Religionsgemeinschaft, sondern das jüdische, der Ursprung der Lehre Jesu, war immer Grundlage seines Wirkens und Redens.

Jesus betonte die Absolutheit der Torah mit dem Wehe, wer da anders lehrt als geschrieben steht. Kein Strichlein davon darf anders gelehrt werden.

Nun zu Elia:
Mk 9,11 Und sie fragten ihn und sprachen: Warum sagen die Schriftgelehrten, daß Elia zuerst kommen müsse? 12 Er aber sprach zu ihnen: Elia kommt zwar zuerst und stellt alle Dinge wieder her. Und wie steht über den Sohn des Menschen geschrieben? Daß er vieles leiden und verachtet werden soll. 13 Aber ich sage euch: Auch Elia ist gekommen, und sie haben ihm getan, was sie wollten, so wie über ihn geschrieben steht.

Was wurde mit Elia gemacht? Ja, er sollte getötet werden, Gott aber bewahrte ihn und er wurde in einem Sturmwind in den Hillen genommen.
2.Kön 2,11 Und es geschah, während sie gingen, gingen und redeten, siehe da: ein feuriger Wagen und feurige Pferde, die sie beide voneinander trennten! Und Elia fuhr im Sturmwind auf zum Himmel.

Der Täufer hingegen wurde geköpft.

Vom Kommen des Elia wird gesagt:
Mal 3,22 Haltet im Gedächtnis das Gesetz meines Knechtes Mose, dem ich am Horeb für ganz Israel Ordnungen und Rechtsbestimmungen geboten habe. 23 Siehe, ich sende euch den Propheten Elia, bevor der Tag des HERRN kommt, der große und furchtbare. 24 Und er wird das Herz der Väter zu den Söhnen und das Herz der Söhne zu ihren Vätern umkehren lassen, damit ich nicht komme und das Land mit dem Bann schlage.

Wozu sollte der Elia kommen, und, wenn nun der Täufer als solcher bezeichnet wird, hat er das erreicht, was in Maleachi geschrieben steht?

Ja, der Täufer rief zur Umkehr und Busse auf, dass alles Volk zu ihm hinausging, um sich taufen zu lassen.
Lk 7,29 Und das ganze Volk, das zuhörte, und die Zöllner haben Gott recht gegeben, indem sie sich mit der Taufe des Johannes taufen ließen; 30 die Pharisäer aber und die Gesetzesgelehrten haben den Ratschluß Gottes für sich selbst wirkungslos gemacht, indem sie sich nicht von ihm taufen ließen.

Nun, zur Bekehrung brauchte es eigentlich keiner Taufe, da dies höchstens ein momentanes äusseres Zeichen darstellte. Eine innere Umkehr muss sich aber auf die Zeit bewähren, sonst ist sie nichts!

Nun, der Täufer konnte und hatte jene Verheissung nicht erfüllt, denn später wurde ja das Land sprichwörtlich mit dem Bann geschlagen. Er hatte die „Dinge nicht wieder hergestellt“ (Mk 9,12).
Interessant wäre im ganzen Umfeld die damalige politische Situation noch mit einzubeziehen, wo das „Volk“ wohl eine Erlösung von den Römern erhoffe, der „Klerus“ aber, welche mit diesen Händel trieb, doch eher den eigenen Nutzen

Betrachtet man die Aussage im Mk 9 genauer:
Mk 9,11 Und sie fragten ihn und sprachen: Warum sagen die Schriftgelehrten, daß Elia zuerst kommen müsse?

… so gibt Jesus keine direkte Antwort auf diese Frage, da er aus Maleachi zitieren hätte müssen, trotzdem nimmt er Bezug auf jene stellt, dass der kommende Elia die Dinge wieder herstellen wird.

Dazu ist auch der Lobpreis von Zacharias in Lk 1, 68ff interessant, um zu sehen, wozu oder warum ein „Messias“ erwartet wurde:
Lk 1,70 wie er geredet hat durch den Mund seiner heiligen Propheten von Ewigkeit her: 71 Rettung von unseren Feinden und von der Hand aller, die uns hassen; 72 um Barmherzigkeit zu üben an unseren Vätern und seines heiligen Bundes zu gedenken, ….. 76 Und du, Kind, wirst ein Prophet des Höchsten genannt werden; denn du wirst vor dem Angesicht des Herrn hergehen, seine Wege zu bereiten,77 um seinem Volk Erkenntnis des Heils zu geben in Vergebung ihrer Sünden,

Man wusste sehr wohl, dass die „Sünde“ ein Problem war und wohl auch Ursache der Schwäche des Volkes war, aber man wusste auch sehr wohl um die Lösung dieses Problems, denn der Weg zu Gott war immer offen und bereit, da Gott einem Bussfertigen gerne vergibt, auch selbst ohne Opfer.

So scheint es eher, dass der Wunsch des Gedankens in Geschehnisse hineingelegt wurde. Was in den Mund Jesu hineingelegt wurde, und was wirklich seine Aussagen sind, lässt sich schwer sagen, und nur, weil die Kirche diese Schriften als das Wort Gottes deklarierten, muss es ja nicht unbedingt in allem stimmen. Ich weiss, wenn etwas kritisch betrachtet wird, auch den Verstand gebrauchen will, und nicht einfach nur das „blinde“ Glauben an die von der Kirche vorgegebenen Lehren nachhängt, wird dann oft diffamiert.

Zum deinem Link von Flebbe:
Zitat: „Weil von ihm erzählt wird, dass er nicht starb, sondern in den Himmel entrückt wurde, glaubte man, dass Elia ein Nothelfer sei, zu dem man in der Not beten könne“ nur war das nicht so, zu Elia wurde nicht gebetet, man betete ausschliesslich zu Gott.

lamed antworten
17 Antworten
tf8
 tf8
(@tf8)
Beigetreten : Vor 10 Jahren

Beiträge : 1309

????????????
הַלְּלוּיָהּ
Mehr vielleicht später, jetzt nicht.

tf8 antworten
Tineli
 Tineli
(@tineli)
Beigetreten : Vor 2026 Jahren

Beiträge : 1380
Veröffentlicht von: @tf8

הַלְּלוּיָהּ
Mehr vielleicht später, jetzt nicht.

Du gibst hier vor, keine Ahnung vom Christentum zu haben, kannst aber "Halleluja" auf Hebräisch schreiben??? Sorry, wenn ich dir jetzt unterstelle, hier schwer rumzutrollen!
Gruß, Tineli

tineli antworten
tf8
 tf8
(@tf8)
Beigetreten : Vor 10 Jahren

Beiträge : 1309
Veröffentlicht von: @tineli

Du gibst hier vor, keine Ahnung vom Christentum zu haben, kannst aber "Halleluja" auf Hebräisch schreiben??? Sorry, wenn ich dir jetzt unterstelle, hier schwer rumzutrollen!
Gruß, Tineli

Ich habe keine Ahnung von Christentum. Ich bin kein Christ.

Das ist was ich in diesem Forum im Laufe der Jahre gelernt habe.

Die Bibel kenne ich nicht so schlecht.

Aber von Christentum habe ich keine Ahnung.

Christentum hat das Dogma der Trinität. Davon habe ich keine Ahnung.

tf8 antworten
MisterNick
(@misternick)
Beigetreten : Vor 4 Jahren

Beiträge : 87

Trinität, Stümper und Naive

Christentum hat das Dogma der Trinität.

Was Trinität ist und bedeutet, ist an sich sehr einfach, nur Stümper blähen sich damit auf, verzerren es und nennen es "christlich". Die andere Seite ist der Naive, der ihnen glaubt, es sei so und könne nicht anders sein.

misternick antworten
Herbstrose
(@herbstrose)
Beigetreten : Vor 9 Jahren

Beiträge : 14194

Dann gibt es noch die, die meinen, sie hätten die Weisheit mit Löffeln gefressen und für sich ganz allein gepachtet.

herbstrose antworten
Tineli
 Tineli
(@tineli)
Beigetreten : Vor 2026 Jahren

Beiträge : 1380

Ach so, jetzt verstehe ich: Man kann dir hier alles sagen, du glaubst alles und sagst dann, dass du das "hier gelernt" hast.

Dir ist schon klar, dass hier viele verschiedene Meinungen unterwegs sind, und dass du selbst entscheiden kannst, wem du hier was glaubst oder auch nicht?

Gruß, Tineli

tineli antworten
tf8
 tf8
(@tf8)
Beigetreten : Vor 10 Jahren

Beiträge : 1309
Veröffentlicht von: @tineli

Ach so, jetzt verstehe ich: Man kann dir hier alles sagen, du glaubst alles und sagst dann, dass du das "hier gelernt" hast.

Wo habe ich geschrieben, dass ich alles glaube?

Erkläre mir erst einmal worin der Zusammenhang besteht, zwischen Halleluja auf hebräisch schreiben, und Ahnung vom Christentum zu haben.

Veröffentlicht von: @tineli

Du gibst hier vor, keine Ahnung vom Christentum zu haben, kannst aber "Halleluja" auf Hebräisch schreiben??? Sorry, wenn ich dir jetzt unterstelle, hier schwer rumzutrollen!
Gruß, Tineli

Aber das ganze schweift dann völlig ab vom Thema.

Du kannst mir auch gerne schreiben, was von dem von mir genannten falsch ist, und nicht dem Christentum entspricht.

tf8 antworten
tf8
 tf8
(@tf8)
Beigetreten : Vor 10 Jahren

Beiträge : 1309

Wo ist der Zusammenhang zwischen einem hebraeischen Wort und dem Christentum?

Veröffentlicht von: @tineli
Veröffentlicht von: @tineli

הַלְּלוּיָהּ
Mehr vielleicht später, jetzt nicht.

Du gibst hier vor, keine Ahnung vom Christentum zu haben, kannst aber "Halleluja" auf Hebräisch schreiben??? Sorry, wenn ich dir jetzt unterstelle, hier schwer rumzutrollen!
Gruß, Tineli

Wo ist der Zusammenhang zwischen einem hebräischen Wort und dem Christentum?

Gibt es ein christliches Buch, das auf hebräisch geschrieben wurde?

tf8 antworten
tf8
 tf8
(@tf8)
Beigetreten : Vor 10 Jahren

Beiträge : 1309

Erläuterung
Ich weiß, es gibt den Tanach, der ist zum allergrößten Teil auf hebräisch geschrieben. Das ist ein jüdisches Buch. Oder wer ganz genau sein will, eine Sammlung jüdischer Bücher.

Ich bin etwas verwirrt von dem, was Du hier schreibst.

Meiner bisherigen Kenntnis nach wurde das neue Testament nicht auf hebräisch geschrieben.

Dass mir die Bibel nicht gänzlich unbekannt ist, schrieb ich schon in dem anderen Beitrag.

Von Christen habe ich persönlich zumindest kein hebräisch gelernt. Da kann ich Deine Unterstellung des herumtrollens gar nicht nachvollziehen.

Ich ging einige Jahre in einen christlichen Jugendkreis. Dort lernte ich nichts über die Trinität.

Dort wurde hauptsächlich in den Briefen des neuen Testamentes gelesen. Und wie oben schon geschrieben lernte ich dort kein hebräisch.

Auch daher meine Verwunderung über den von Dir behaupteten Zusammenhang zwischen Christentum und hebräischen Worten.

Hebräisch lernte ich im wesentlichen in der Synagoge.

tf8 antworten
Herbstrose
(@herbstrose)
Beigetreten : Vor 9 Jahren

Beiträge : 14194

Man muss kein Hebräisch können um Christ zu sein. Um Christ zu sein reicht es, an Christus zu glauben.

herbstrose antworten
tf8
 tf8
(@tf8)
Beigetreten : Vor 10 Jahren

Beiträge : 1309
Veröffentlicht von: @herbstrose

Man muss kein Hebräisch können um Christ zu sein. Um Christ zu sein reicht es, an Christus zu glauben.

Was soll ich damit anfangen?
Das ist mir bekannt.

Welchen Hilfe gibt das auf die Frage

Veröffentlicht von: @tineli

Du gibst hier vor, keine Ahnung vom Christentum zu haben, kannst aber "Halleluja" auf Hebräisch schreiben??? Sorry, wenn ich dir jetzt unterstelle, hier schwer rumzutrollen!
Gruß, Tineli

?
Für mich säst Du nur Zweifel an dem hier zitierten von Tineli.
Oder anders formuliert bestätigst Du meine Verwunderung über den von Tineli hergestellten Zusammenhang.

tf8 antworten
Herbstrose
(@herbstrose)
Beigetreten : Vor 9 Jahren

Beiträge : 14194
Veröffentlicht von: @tf8

Für mich säst Du nur Zweifel an dem hier zitierten von Tineli.

Darauf bin ich gar nicht eingegangen. Also kann ich auch keine Zweifel diesbezüglich säen.

herbstrose antworten
tf8
 tf8
(@tf8)
Beigetreten : Vor 10 Jahren

Beiträge : 1309
Veröffentlicht von: @herbstrose

Darauf bin ich gar nicht eingegangen. Also kann ich auch keine Zweifel diesbezüglich säen.

Ja, vielleicht behauptest Du auch das Gegenteil von Tineli.

Sie hat sich nicht mehr dazu geäußert.

Aber den Zusammenhang kann ich trotzdem nicht nachvollziehen.
Tineli schrieb:

Veröffentlicht von: @tineli

Du gibst hier vor, keine Ahnung vom Christentum zu haben, kannst aber "Halleluja" auf Hebräisch schreiben??? Sorry, wenn ich dir jetzt unterstelle, hier schwer rumzutrollen!
Gruß, Tineli

Weder verstehe ich was "Ahnung von Christentum zu haben" mit Hebräisch schreiben zu tun hat.
Noch verstehe ich, was "Christ sein" mit "Ahnung von Christentum zu haben" zu tun hat.

Hauptsache ist wahrscheinlich, das ich hier munter herumtrolle.

tf8 antworten
Herbstrose
(@herbstrose)
Beigetreten : Vor 9 Jahren

Beiträge : 14194
Veröffentlicht von: @tf8

Ja, vielleicht behauptest Du auch das Gegenteil von Tineli.

Inwiefern bringt dich deine Vermutung weiter und inwiefern entspricht sie der Wahrheit?

Veröffentlicht von: @tf8

Aber den Zusammenhang kann ich trotzdem nicht nachvollziehen.
Tineli schrieb:

Ich hab auch gar nicht auf Tinelis Post reagiert, sondern auf deine Aussage, du hättest von Christen kein Hebräisch gelernt. Wie ich schon schrieb: um Christ zu sein, muss man kein Hebräisch können.

Veröffentlicht von: @tf8

Hauptsache ist wahrscheinlich, das ich hier munter herumtrolle.

Hab ich das irgendwo behauptet?

herbstrose antworten
tf8
 tf8
(@tf8)
Beigetreten : Vor 10 Jahren

Beiträge : 1309
Veröffentlicht von: @herbstrose

Inwiefern bringt dich deine Vermutung weiter und inwiefern entspricht sie der Wahrheit?

Nun, Tineli stellt einen Zusammenhang her zwischen
"Ahnung vom Christentum haben" und
"ein Wort auf Hebräisch schreiben" - oder auch kopieren und einfügen, sie nannte dies aber "schreiben".

Hier:

Veröffentlicht von: @tineli

Du gibst hier vor, keine Ahnung vom Christentum zu haben, kannst aber "Halleluja" auf Hebräisch schreiben???

Veröffentlicht von: @herbstrose

Ich hab auch gar nicht auf Tinelis Post reagiert, sondern auf deine Aussage, du hättest von Christen kein Hebräisch gelernt. Wie ich schon schrieb: um Christ zu sein, muss man kein Hebräisch können.

Ja, und wo ist da nun der Zusammenhang?
Das ist genau das wo ich meinte mit

Veröffentlicht von: @tf8

Für mich säst Du nur Zweifel an dem hier zitierten von Tineli.

Und damit behauptest Du sehr wohl das Gegenteil von Tineli.

Indem Du behauptest, es gibt keinen unmittelbaren Zusammenhang zwischen "Christ zu sein" und "Hebräisch können".

Tineli hatte ausreichend Zeit, hat sich hier nicht dazu geäußert.

Veröffentlicht von: @herbstrose

Hab ich das irgendwo behauptet?

Das schrieb Tineli, nicht Du. Kannst Du oben nachlesen.
hier:

Veröffentlicht von: @tineli

Sorry, wenn ich dir jetzt unterstelle, hier schwer rumzutrollen!

Christentum ist mir ein bömisches Dorf, daran hat sich nicht viel geändert. Wie kann Gott eine Maske sein, und wer steckt hinter der Maske namens Gott?

tf8 antworten
lubov
 lubov
(@lubov)
Beigetreten : Vor 19 Jahren

Beiträge : 2684

Wenn ich mal wieder von der Seite etwas anmerken darf: Wenn ich es richtig verstanden habe, ging es nicht darum:

Veröffentlicht von: @herbstrose

Man muss kein Hebräisch können um Christ zu sein. Um Christ zu sein reicht es, an Christus zu glauben.

sondern darum, dass tf8 Hebräischkenntnisse hat. Diese Kenntnisse kann er auf unterschiedliche Weise erworben haben, und diese Kenntnisse müssen nicht bedeuten, dass er einer bestimmten Religion angehört.
Ebenso, wie Wissen über eine Religion oder über den Inhalt einer "heiligen Schrift" nicht bedeutet, dass der Wissende der Religion angehören muss, über die er Wissen hat oder deren "heiliges Buch" er kennt.

Das war, soweit ich es verstanden habe, das Thema.

lubov antworten
Herbstrose
(@herbstrose)
Beigetreten : Vor 9 Jahren

Beiträge : 14194

Ich hab doch nur diese Aussage von tf8 ergänzt:

Von Christen habe ich persönlich zumindest kein hebräisch gelernt.

herbstrose antworten


Jimmy
 Jimmy
Beiträge : 167

Hallo,

Veröffentlicht von: @tf8

Dort meint der Schreiber "Markus 9,13 könnte so nicht dem Mund Jesu, sondern der Feder des Markus entstammen."

Das Zitat von PD Dr. Jochen Flebbe lautet im Zusammenhang:

Was der historische Jesus über Elia gedacht hat, hängt davon ab, wie man die Quellen bewertet. Mk 9,13 als auf den Täufer bezogene Aussage, passt gut zu der Aussage von Mk 1,6 und könnte so nicht dem Mund Jesu, sondern der Feder des Markus entstammen. Ob dahinter die Auffassung des historischen Jesus steht, lässt sich nur schwer sagen. Sicher ist, dass der historische Jesus Johannes den Täufer geschätzt hat und zu Beginn einer seiner Jünger war.

Hier wird also nur daraus, dass Mk 9,13 zu Mk 1,6 passt, geschlossen, dass ),13 nicht von Jesus sein "könnte". Das ist also eine Vermutung in der wissenschaftlichen Diskussion zum Neuen Testament.
Es ist keineswegs ein Beweis.
In den vergangenen 300 Jahren wetteifertenn die Bibelkritiker darum, wie viel Worte von Jesus denn nun "echt", "historisch" seien und wie viele nicht. Vor knapp 100 Jahren auf dem Höhepunkt der Bibelkritik behaupteten Martin Dibelius und R. Bultmann, fast alles in den Evangelien stamme aus Predigten in der christlichen Gemeinde und sei damit "Jesus in den Mund gelegt" (so eine beliebte Formulierung der Bibelkritiker).
Inzwischen ist die Forschung allerdings weiter.

Warum sollte Mk 9,13 nicht von Jesus sein? Warum eigentlich nicht?
Nur weil im ersten Kapitel Johannes mit Kamelhaar beschrieben wird?
Sorry, aber das ist absolut kein überzeugendes Argument.

Natürlich haben wir kein Steno-Protokoll von Jesu wortwörtlicher Rede. Die Aussagen Jesu sind mündlich memoriert und 20 - max. 40 Jahre später aufgeschrieben worden. Beim Schreiben wirkte sich der griechische Stil des Verfassers aus. Darum hat das Lukasevangelium einen höheren grieschischen Stil als das Merkusevangelium.
Aber man sollte die Evangelien durchaus als historische Zeugnisse werten. Solange kein sicheres historisches Argument gegen einzelne Aussagen spricht, kann bzw. sollte man durchas von der Echtheit der Worte Jesu ausgehen.

Dass daas aber von (bibelkritischen) Wisenschaftlern weiter im Einzelnen diskutiert wird, ist kein Beweis für Echtheit der Worte oder nicht.
Lies dazu das Buch von Rainer Riesner "Messias Jesus".

Gruß, Jimmy

jimmy antworten
Seite 2 / 3
Teilen:

Hey du!

Dieses Forum ist für dich kostenlos.
Das funktioniert nur, weil uns treue Menschen regelmäßig mit ihrer Spende unterstützen.
Bist du dabei?