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Adam und Eva - wie lest ihr es?

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Studierzimmer
Themenstarter
Beiträge : 227

Hallo,

ich würde gerne mit gläubigen Christen über Adam und Eva sprechen. Eigentlich passt es von den Überschriften am besten in Theologie. Aber ich würde es gerne aus einer Glaubensperspektive besprechen. Und hoffe, es ist hier besser aufgehoben.

Ich habe Adam und Eva gerade wieder gelesen (über die Jahre schon oft). Und immer habe ich Fragen im Kopf:

- Wusste Gott im Vorfeld schon dass wir Menschen sündigen werden?

- Glauben viele Christen daran dass es eine historische Erzählung ist

- Ist der Garten Ede der Himmel?

- Wenn Gott gnädig und gut ist, warum müssen alle Frauen unter Schmerzen gebären. Nur wegen dem Verlangen nach Erkenntnis?

Ich fände es schön wenn ihr schreiben könntet, welche Bedeutung die Geschichte für euch hat. Für euren persönlichen Glauben. Und ob sie für euch symbolisch zu verstehen ist, allegorisch, historisch...

Antwort
315 Antworten
Gelöschtes Profil
Beiträge : 30188

@studierzimmer 

Ich traue Gott grundsätzlich ALLES zu 😀 😀 Also kann ich mir vorstellen, dass es diesen Garten tatsächlich iwo gibt. Was ich aber auch glaube, dass er tief in mir selbst steckt. Ich muss ihn nur finden. Denn "Garten" bedeutet übersetzt: "hüten, bewahren" und "Eden" bedeutet: "Wohlbefinden". Also im Prinzip: Hüte dein Wohlbefinden, dein Glück. Was für mich impliziert, dass ich es erstmal finde und dann bewahre und schütze.

"Jeder ist seines Glückes Schmied" ist ja vom Prinzip her ähnlich: Finde erstmal dein Glück und dann LERNE zu schmieden. Von nichts kommt nichts. Aber das Glück finde ich nicht im andern, denn sonst erwarte ich ja, das der andere mich glücklich macht. Wahres Glück ist nur in Gott zu finden und somit hat es immer was mit mir selbst zu tun. So denke ich zumindest 🙂

 

Eine andere Sache zu deinem Kommilitonen: ich gehe immer so vor, dass ich Fragen äußere und auch stehen lassen kann. Genau DAS finde ich, ist das spannende 🙂 Mutig sein und auch mal stehen lassen können, wenn ich etwas nicht verstehe 🙂

 

Zu dem "gebären": Frauen MÜSSEN nicht unter Schmerz gebären (oder verdienst du dein Brot "im Schweiße deines Angesichtes"?) aber sie tun es oft. Meines Erachtens liegt es daran, das sie sich von sich selbst entfernt haben. Das sieht man daran, dass sie zb im LIEGEN gebären..... Wie weit muss man von seinem Innersten entfernt sein um nicht zu erkennen, dass alles nach UNTEN fällt, wenn ich es loslasse? Wie kommt es also, dass Frauen (und die MÄnner unterstützen das) im LIEGEN gebären? Sie haben sich und ihr tiefstes Wissen aus meiner Sicht verloren. ABER: Freudige Nachricht ist ja, dass viele Frauen sich das Wissen, das ja gekoppelt ist an ihre Intuition zurückholen 🙂 Stichwort: "painfree birth" oder auch was den Unterleib betrifft (und somit viele Themen die genau DARIN liegen) "Freie Menstruation".

 

Ich kann nur sagen: Auf zu neuen Ufern und entdecken wir Neuland indem wir unserer Intuition folgen und Gott im Herzen verorten und finden. Gott ist genial in ALLEM, aber der Mensch entfernt sich von sich selbst und somit auch von Gottes guten Absichten.

 

Viel Freude und Segen dir beim Diskutieren über die Geschichten des spannendsten Buches der Welt 🙂

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Arcangel
(@arcangel)
Beigetreten : Vor 25 Jahren

Beiträge : 6387

@schmetterling80 

dass alles nach UNTEN fällt, wenn ich es loslasse?

Ich war ja zwar noch nie bei einer Geburt dabei, aber ich bezweifle, dass ein Kind egal in welcher Position einfach losgelassen werden muss und dann fällt.

arcangel antworten
Gelöschtes Profil
(@deleted_profile)
Beigetreten : Vor 4 Jahren

Beiträge : 30188

@arcangel 

Ähm,...damit ist gemeint, dass auch das Kind von der Schwerkraft nach unten gezogen wird. Ergo: Es ist ein Unterschied ob die Mutter aufrecht sitzt/steht oder aber liegt. Diese Kraft sollte man sich zu nutze machen, ansonsten kämpft man ja gegen an. Wie wenn du gegen den Wind versuchst Fahrrad zu fahren.

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Studierzimmer
Themenstarter
Beiträge : 227
Veröffentlicht von: @lucan-7

Frage: Wie kann einem allmächtigen Gott etwas außer Kontrolle geraten?

Wenn Alltmacht Wesen mit freiem Willen schafft, dann ist das denkbar!

 

studierzimmer antworten
2 Antworten
Lucan-7
(@lucan-7)
Beigetreten : Vor 16 Jahren

Beiträge : 29398

@studierzimmer 

Wenn Alltmacht Wesen mit freiem Willen schafft, dann ist das denkbar!

Nein. Dann lässt Gott die Geschehnisse eben zu. Aber sie entziehen sich niemals seiner Kontrolle.

In dem Moment, wo sich etwas seiner Kontrolle entzieht, wäre Gott per Definition nicht mehr allmächtig.

lucan-7 antworten
Studierzimmer
(@studierzimmer)
Beigetreten : Vor 2 Jahren

Beiträge : 227

@lucan-7 Da hast du recht! Ja, er lässt zu

studierzimmer antworten
Jimmy
 Jimmy
Beiträge : 177

@studierzimmer Hallo, die Geschichte von Adam und Eva hat durchaus eine große theologische Bedeutung. Da kann ich dir jetzt keine ausführlche Auslegung bieten. So zeigt sich in Gen 3, dass sowohl die Frau wie auch der Mann gesündigt haben. Die sprechende Schlange ist eines der Indizien dafür, dass es nicht um eine historische Erzählung geht.

Die Frage nach einem "Vorher" sprengt allerdings Gottes Zeitperspektive, wo er doch mehrere Zeitebenen gleichzeitig sehen/wissen könnte. Trotzdem wird Gott in der Bibel immer wieder nach menschlicher Vorstellung beschrieben, als ob er auch dem menschlichen Zeitstrahl unterliegen würde. Wie sollen die Menschen Gott in der Bibel auch anders beschreiben als mit menschlichen Vorstellungen?

Eine historische Erzählung? Ja,in Deutschland glauben das noch einige, in den USA wohl viele Christen, besonders weil Adam auch im NT erwähnt wird. - Ich sehe darin allerdings keinen Beweis, dass die Schöpfungsmythen als historisch zu verstehen seien. Ja, Adam wird als das Urbild eines Menschen angesehen in der Bibel. Das sagen uns die Geschichten in Gen 2-4.

Genauso ist der Garten Eden eine "paradiesische Vorstellung", aber nicht "der Himmel", den man oft als guten Ort nach dem Tode versteht, wo Gott anwesend ist.

Zum Kindergebären wurde ja schon einiges geschrieben. Ja, das hat mit der Gnade Gottes nichts zu tun. Gebären ist für die meisten Lebewesen mit Schmerzen verbunden. Gen 3 bietet eine nette Erklärung als Trost für die Betroffenen. Die Menschen sind eben nicht mehr im Paradies. Andererseits wird man heute die Frau nicht mehr so einseitig darstellen, als sei das Kinderkriegen ihre wichtigste Aufgabe. Vor 3-4.000 Jahren mag man das noch so gesehen haben ... .

Wie gesagt, es gibt noch vieles, was theologisch und anthropologisch aus diesen Geschichten zu lernen ist. Dass es nicht gut ist, dass der Mensch allein sei. Dass die Sünde seit Urzeiten in der Welt ist, aber selbst die BIbel verrät nicht wirklich woher sie kommt. Die Schlange als Bild für die Versuchung (mit den typischen Argumenten der Verführung, die der Schlange in den Mund gelegt werden) ist gut, aber es sagt trotzdem nicht wirklich, warum die Sünde plötzlich in der Welt da ist, sondern sagt grundsätzlich, dass die Sünde schon bei den ersten Menschen da war, wie immer man sich diese auch vorstellen mag.

Kurz: Ich lese und verstehe die Urgeschichte in Gen 1-11 als wahre (!) theologische Deutungen der Welt und der Entstehung der Welt, ohne dass ich sie unbedingt als "wahre historische Geschichten" verstehen muss.

 

Gruß, Jimmy

 

jimmy antworten
7 Antworten
Studierzimmer
(@studierzimmer)
Beigetreten : Vor 2 Jahren

Beiträge : 227

@jimmy Ja, die Antwort teile ich!

studierzimmer antworten
Queequeg
(@queequeg)
Beigetreten : Vor 19 Jahren

Beiträge : 7591

@jimmy 

Du hast das gut dargestellt. Aber eines irritiert mich trotzdem - wie bei den meisten anderen Kommentaren zu diesem Thema:

"Dass die Sünde seit Urzeiten in der Welt ist"

Das ist zwar wohl die Intention des Textes. Aber der ist ja einige zig-tausend Jahre nach den ersten Menschen verfasst worden und definiert auch nicht, was unter "Sünde" wirklich verstanden werden soll.

Ich denke, dass es anthropologisch verstanden nie eine Sünde gegeben hat und erst im Laufe der Entwicklung von Stammesgruppen soziale und soziologische Vorstellungen von Verboten und Geboten, gegen die man verstoßen kann, entwickelt wurden.

queequeg antworten
Lucan-7
(@lucan-7)
Beigetreten : Vor 16 Jahren

Beiträge : 29398

@queequeg 

Das ist zwar wohl die Intention des Textes. Aber der ist ja einige zig-tausend Jahre nach den ersten Menschen verfasst worden und definiert auch nicht, was unter "Sünde" wirklich verstanden werden soll.

Eigentlich schon. Die Sünde ist die "Sonderung", also Absonderung von Gott. Das Entfernen von ihm und seinen Idealen, das Gehen eigener Wege. Das Überwinden der Sünde ermöglicht dann die Rückkehr.

Die Rückkehr in den Himmel, "heim zu Gott" wird dann durchaus als "Rückkehr ins Paradies" verstanden, zumindest als Rückkehr in quasi paradiesische Zustände.

lucan-7 antworten
Queequeg
(@queequeg)
Beigetreten : Vor 19 Jahren

Beiträge : 7591

@lucan-7 

Das ist eine beliebte Interpretation. Daraus geht aber nicht hervor, dass Lug und Trug und Mord und Totschlag gleichermaßen "Sünde" sind.

queequeg antworten
Lucan-7
(@lucan-7)
Beigetreten : Vor 16 Jahren

Beiträge : 29398

@queequeg 

Das ist eine beliebte Interpretation. Daraus geht aber nicht hervor, dass Lug und Trug und Mord und Totschlag gleichermaßen "Sünde" sind.

Nun, man muss es dann wohl so sehen, dass diese Dinge eine Folge der Sünde sind... die Trennung von Gott hat zu Not und Elend geführt.

Grundsätzlich gefiel mir die Vorstellung eines "Strebens nach Gott" im Sinne von "Streben nach dem Guten", im Glauben, dass es ein optimales "Gutes" gibt.

Aber in dieser Perspektive liegt natürlich die Gefahr, alles andere außer dem eigenen Glauben als "schlecht" und "irreführend" zu betrachten. Und deshalb bin ich von dieser Vorstellung auch wieder abgekommen.

 

lucan-7 antworten
Jimmy
 Jimmy
(@jimmy)
Beigetreten : Vor 2028 Jahren

Beiträge : 177

@queequeg da stimme ich dir nicht zu, auch die kleinsten Menschengruppen werden sich schon vor zigtausend Jahren zumindest einfache Regeln gegeben haben. Natürlich haben diese Regeln, was in der jew. Gruppe als gut und schlecht definiert und den Kindern anerzogen wurde, jeweils im Laufe von Jahrhunderten verändert, spezialisiert, oder anderes wurde nicht mehr wichtig. Auch hat man wohl schon sehr früh religiöse Vorstellungen (Ahnenkult etc.) gehabt, die von den Menschen verlangt haben bestimmte Regeln einzuhalten. Sicher kommt es darauf an, wie man "Sünde" definiert, aber ein Nichteinhalten von gerade aktuellen Regeln wird es mMn schon sehr früh gegeben haben.

Gruß, Jimmy

jimmy antworten
Queequeg
(@queequeg)
Beigetreten : Vor 19 Jahren

Beiträge : 7591

@jimmy 

"ein Nichteinhalten von gerade aktuellen Regeln wird es mMn schon sehr früh gegeben haben"

Sicher. Nur ist die Frage, was denn "früh" sein soll. Die ersten 10, 100 oder 1000 Jahre nach Auftreten der Menschen oder wann?

Mir geht es auch nicht um gruppeninterne Regeln, sondern um so etwas wie frühe Rechtsnormen.

queequeg antworten


Arcangel
Beiträge : 6387

@studierzimmer 

- Wusste Gott im Vorfeld schon dass wir Menschen sündigen werden?

Selbstverständlich und Er wusste auch, dass er seinen Sohn für diese Menschen hingeben wird. Doch dies ist der Preis der Freiheit.

- Glauben viele Christen daran dass es eine historische Erzählung ist

Viele Christen glauben, dass dies so ist, aber noch längst nicht alle. Es gibt genug theologische Gründe, die Urgeschichte Genesis bis Kapitel 12 als einen "Mythos" zu betrachteten. Mythos in dem Sinne, dass Gott sein Handeln den Menschen damals so offenbart hat, dass es für sie und ihre Kultur sowie ihrem wissenschaftlichen Erkenntnisstand Sinn macht.

- Ist der Garten Ede der Himmel?

Nein. Aber der Garten Eden ist der Ort, an dem der Herr auf Erden wohnte. Und ob es ein Garten war, ist ebenfalls nicht so klar. In Hesekiel 28 wird Eden, der Ort, an dem Gott lebt, als Berg bezeichnet. Der Garten Eden, der Berg Gottes, der Tempel sind alles Sinnbilder für Gottes Präsenz unter den Menschen.

- Wenn Gott gnädig und gut ist, warum müssen alle Frauen unter Schmerzen gebären. Nur wegen dem Verlangen nach Erkenntnis?

Das ist die Konsequenz der gefallenen Welt, die betrifft nicht nur die Frauen. 

 

arcangel antworten
Evana2
 Evana2
Beiträge : 475

Hallo @studierzimmer,

auch ich hatte mich vor einiger Zeit intensiver mit Adam und Eva auseinander gesetzt. Allerdings mehr mit
der Erschaffung Evas.

Wenn Eva aus der Rippe des Mannes entstanden ist, so hat Gott auch da einen Plan mit Paarbildung.
Für jeden Mann die passende Frau. Das perfekte Gegenstück, bzw. die perfekte Begleitung durch das Leben.

Deshalb ist mein Gebet: Führe mich zu dem Partner für den ich bestimmt bin.

Aber nun zu deinen Fragen:

ich glaube, dass die Geschichte historisch wahr ist, aber auch bildlich die Seelenlandschaft der Menschen beschreibt.
Wir werden als männliche und weibliche Babys in diese gefallene Welt hineingeboren und müssen den Weg zurück
zu Gott finden, der uns aber als Vater hilft.

Gott wusste, dass wir Menschen sündigen, also der Erlösungsplan war schon vor dem Sündenfall, vor der
Erschaffung der Menschen gemacht - um das Böse zu vernichten.

Der Garten Eden oder das Paradies liegt im 3. Himmel (2. Kor. 12,2), wo die Cherubin sich lagern. (1. Mose 3,24)

Paulus schrieb, dass die Frauen aufgrund der Schmerzen der Schwangerschaft und Geburt ins Leben eingehen und
gerettet werden. (2. Tim. 2,15). 

Soweit erstmal.

Liebe Grüße
Evana

 

evana2 antworten
3 Antworten
Deborah71
(@deborah71)
Beigetreten : Vor 22 Jahren

Beiträge : 29331

@evana2 

Zum Beitrag

Paulus schrieb, dass die Frauen aufgrund der Schmerzen der Schwangerschaft und Geburt ins Leben eingehen und
gerettet werden. (2. Tim. 2,15).

ehmm.....1. Tim 2,15

und....echt jetzt? Frauen werden am Kreuz vorbei gerettet?  Und was ist mit den Frauen, die keine Kinder bekommen können oder in der Gabe der Ehelosigkeit leben oder sterben, bevor sie Kinder geboren haben? Sind die verloren?

Vers 15 ist ein Zitat aus einer Anfrage, auf die Paulus vorher geantwortet hat. Timotheus diente in Ephesus und war immer wieder mit Vorstellungen aus dem Astartekult konfrontiert (Verse 11-15). Aussagen, die der Überzeugung des Paulus derart deutlich widersprechen, lassen sich so als Zitate fremder Lehren erkennen.

 

deborah71 antworten
Evana2
 Evana2
(@evana2)
Beigetreten : Vor 4 Jahren

Beiträge : 475

@deborah71 

Danke für die Korrektur und deine Erklärung dazu.

Ich konnte das irgendwie nicht richtig einordnen und wunderte mich selbst darüber, was Paulus damit
meinte. 

evana2 antworten
Queequeg
(@queequeg)
Beigetreten : Vor 19 Jahren

Beiträge : 7591

@evana2 

Gen. 2,10-14

10 Ein Strom entspringt in Eden, der den Garten bewässert; dort teilt er sich und wird zu vier Hauptflüssen. 11 Der eine heißt Pischon; er ist es, der das ganze Land Hawila umfließt, wo es Gold gibt. 12 Das Gold jenes Landes ist gut; dort gibt es auch Bdelliumharz (Guggul) und Karneolsteine (Karneol). 13 Der zweite Strom heißt Gihon; er ist es, der das ganze Land Kusch umfließt. 14 Der dritte Strom heißt Tigris; er ist es, der östlich an Aššur vorbeifließt. Der vierte Strom ist der Eufrat.“

Hört sich nicht nach 3. Himmel an sondern irdischer Geografie.

queequeg antworten


Studierzimmer
Themenstarter
Beiträge : 227

Vorhin wurde mir eins ganz klar: Natürlich wusste Gott dass es und wie es dazu kommt. Es ist war alles sein Plan. Adam und Eva ist nicht unbedingt die Entstehung der ersten Menschen, es ist das Entstehen des menschlichen Bewusstseins. Mit unserer Fähigkeit zu urteilen, zu unterscheiden, Fehler zu begehen, Bösen nachzugehen, zu leiden dadurch...es ist Gottes Wille, dass wir so ticken. Und die Geburtsstunde dafür war der Bissen in die Frucht der Erkenntis. Es musste entgegen dem Gebot Gottes sein. Auch das ist die Geburtstunde von Fehlern und Handeln gegen Gott. Die Geburtsstunde der Sünde. Aber es ist keine Ursünde als dummer Vorfall. "Mensch Adam und Eva, nur wegen euch, hättet ihr nur ma nicht" Es ist die Geburt von unserem Geist, so wie Gott uns will. Es war sein Plan. Er will keine Marionetten. Sondern dass wir Fehler machen können. Das wir uns verführen lassen können. Deshalb kam die Schlange (für mich als Symbol). Es ist Gottes Wille dass wir uns von bösen Stimmen verführen lassen. Sonst wären wir nicht frei.  Gott niemals die Stimme der Schlange zugelassen.

studierzimmer antworten
5 Antworten
Adjutante
(@adjutante)
Beigetreten : Vor 19 Jahren

Beiträge : 3438

@studierzimmer 

Es ist war alles sein Plan.

Nicht wirklich.

Adam und Eva ist nicht unbedingt die Entstehung der ersten Menschen, es ist das Entstehen des menschlichen Bewusstseins. 

Wer sagt das?

es ist Gottes Wille, dass wir so ticken.

Nicht wirklich.

Es ist die Geburt von unserem Geist, so wie Gott uns will. Es war sein Plan.

Nicht wirklich.

Er will keine Marionetten.

Sehe ich auch so.

Deshalb kam die Schlange (für mich als Symbol).

Warum als Symbol?

adjutante antworten
Studierzimmer
(@studierzimmer)
Beigetreten : Vor 2 Jahren

Beiträge : 227

@adjutante Toll wie du diskutierst - nicht wirklich

studierzimmer antworten
Adjutante
(@adjutante)
Beigetreten : Vor 19 Jahren

Beiträge : 3438

@studierzimmer 

Toll wie du diskutierst

Ja, ich weiß. Weitere Ausführung folgt. Versprochen!

adjutante antworten
Studierzimmer
(@studierzimmer)
Beigetreten : Vor 2 Jahren

Beiträge : 227

@adjutante Danke! Ich wünsche dir einen gesegneten Sonntag!

studierzimmer antworten
Adjutante
(@adjutante)
Beigetreten : Vor 19 Jahren

Beiträge : 3438

@studierzimmer 

Sehr lieben Dank!

Und ich schreib auch jetzt nur kurz.

Vorhin wurde mir eins ganz klar: Natürlich wusste Gott dass es und wie es dazu kommt. Es ist war alles sein Plan. Adam und Eva ist nicht unbedingt die Entstehung der ersten Menschen, es ist das Entstehen des menschlichen Bewusstseins.

Für mich persönlich ist wichtig, was die Bibel dazu sagt. Und es beginnt für mich damit, dass sich 1. Mose 1 und 1. Mose 2 ergänzen. Hier steht, der Mensch wurde als Ebenbild Gottes erschaffen. Hier liegt für mich der gewaltige Unterschied gegenüber dem Tierreich, hier liegt auch der Unterschied zu allen Engelwesen. Durch die Gottebenbildlichkeit der Menschen ist es möglich, dass der Sohn Gottes Mensch wurde.

Mit unserer Fähigkeit zu urteilen, zu unterscheiden, Fehler zu begehen, Bösen nachzugehen, zu leiden dadurch...es ist Gottes Wille, dass wir so ticken. Und die Geburtsstunde dafür war der Bissen in die Frucht der Erkenntis. Es musste entgegen dem Gebot Gottes sein. Auch das ist die Geburtstunde von Fehlern und Handeln gegen Gott. Die Geburtsstunde der Sünde. Aber es ist keine Ursünde als dummer Vorfall. "Mensch Adam und Eva, nur wegen euch, hättet ihr nur ma nicht" Es ist die Geburt von unserem Geist, so wie Gott uns will. Es war sein Plan.

Der Mensch bekam von Gott einen Auftrag, den der Mensch nur dann ausführen kann, wenn er in der Gemeinschaft mit Gott lebt. Vielleicht war unser Erdsystem das Lichtreich Luzifers bereits vor seinem Fall, jedenfalls berichtet die Bibel vom Reich der Finsternis und von Dämonen. Und dass der Einfluss des Menschen von dort her kommt. Sie beeinflussen das geistig-kulturelle Leben des Menschen und können auch den Gläubigen beeinflussen. Schließlich war es von Anfang an Satans Ziel, den Menschen mit hineinzureißen in seinen Fall.

Er will keine Marionetten. Sondern dass wir Fehler machen können. Das wir uns verführen lassen können. Deshalb kam die Schlange (für mich als Symbol). Es ist Gottes Wille dass wir uns von bösen Stimmen verführen lassen. Sonst wären wir nicht frei. Gott niemals die Stimme der Schlange zugelassen.

Ja, Gott will keine Marionetten. Deshalb hatten ja auch bereits die Engel einen freien Willen. Dass Gott das Verbot ausgesprochen hat "von diesem Baum sollt ihr nicht essen" ist ein Zeichen des Hoheitsrechtes Gottes, der Mensch ist nämlich nicht gleich Gott. An dieser Stelle sollte der Mensch seine Entscheidung im freien Gehorsam üben. Dieses Gebot war Schutz. Der Mensch hätte der Sünde widerstehen können, denn er war als Herrscher über das Tierreich berufen. Und er war somit auch mit der Kraft zur Ablehnung ausgerüstet.

Der Mensch steht im Spannungsfeld der Mächte zwischen der Herrschaft Gottes und dem Anspruch des Widersachers. Der Mensch hat die Möglichkeit des Gehorsams, das ist für mich das Wesentliche an der Ur- und Endgeschichte.

Na, sieht jetzt für mich doch nach viel Text aus.

adjutante antworten
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