Kommen Nicht-christen in die Hölle - für immer?
Hallo,
mich plagen seit gestern riesige Glaubenszweifel. Anlass ist die Erkenntnis dass alle meine Familie und Freude nicht an Jesus glauben, auch wenn sie von ihm gehört haben. Und somit laut Bibel in die gerichtet werden. Ich kenne die Bibel. Ich weiß es gibt keine Werksgerechtigkeit. Ich weiß nur aus Gnade sind wir gerettet. Ich weiß dass diese Gnade ein Geschenk ist. Und ich weiß dass wir sie auch annehmen müssen. Aber sagt die Bibel streng genommen, dass die Hölle für Nicht-Gläubige für immer ist?
Mich beklemmen Zweifel. Eine ewige Strafe weil man ein Geschenk nicht angenommen hat? Dann ist es doch kein Geschenk? Dann ist es eine Notwendigkeit zur Frieden. Es gibt nur ein richtig und falsch. Alle anderen machen einen Fehler. Sind sie alle verloren. Ich weiß keine verdiente Gnade...aber ein Mensch voller Nächstenliebe ohne Jesus. Und ein Verbrecher der eine Partnerschaft mit Jesus pflegt...der letztere wird errettet? Denn das ist das Ende der Kreuzigung. Der Verbrecher wird von Jesus erlöst. Nur durch sein Bekenntnis. Also sind meine Familie und Freunde alle verloren laut Bibel? Ist es nicht so?
In die Hölle ja, für immer vielleicht.
Es gibt Argumente, die sich aus der Bibel ergeben, die man so interpretieren, kann das Ewig nicht für immer meint.
Veröffentlicht von: @adjutanteAber es landet niemand unfreiwillig im Himmel, denn Gott zwingt sich nicht auf.
Gott zwingt sich nicht auf. Aber kann es sein, dass ein Mensch unfreiwillig in der Hölle landet?
Es bleibt unrund.
Veröffentlicht von: @samira-jessica@adjutante Ich möchte einen Gedanken dazu teilen, dass Menschen, die wir lieben, "mitnehmen möchten zu Gott", 'verloren gehen', weil sie sich von Gott abgewandt haben oder ihn nie suchten und kennenlernen konnten:
Ich spreche nur von meiner Erfahrung. Je nachdem finde ich es gut so.
Ich stelle mir den Himmel vor als ... ein Reich in den nur die "wirklich Guten" versammelt sind und nur Zutritt bekommen. Und wenn man sich ansieht, warum andere den Glauben verloren haben, oder Gott nicht kennen lernen konnten ... Böser Einfluss, dem sie sich nicht entzogen haben, Drogen, die sie aus freien Stücken ihren Körper zerstören ließen ... usw.
Für mich gehen sie tlw. freiwillig "auf die falsche Seite" und verschließen sich der Einsicht. Dann finde ich es ehrlich gesagt auch gut, wenn sie ... naja, verloren gehen.
Ich glaube aber auch, dass diejenigen, die aus Verzweiflung Schlechtes getan haben, Drogen genommen habe etc. gerettet werden.
Ich denke also, es kommt vor allem auf ihre Motive des Handels an.
Hi Samira,
es ist schwierig, diesen Beitrag aufzurufen, weil ein ausschließliches Zitat nichts zum Anklicken des Beitrages anzeigt.
Ein paar Worte wie Kann ich unterstreichen. oder Stimme überein. geben eine Aufrufzeile auf der Oberfläche.
Gott zwingt sich nicht auf. Aber kann es sein, dass ein Mensch unfreiwillig in der Hölle landet?
Nein.
Gott zwingt sich nicht auf. Aber kann es sein, dass ein Mensch unfreiwillig in der Hölle landet?
Es bleibt unrund.
Wenn du bedenkst, was Jesus über die Kosten der nachfrage sagt, über die Verfolgung Seiner Jünger etc. … da wird klar dass mancher »freiwillig« in der Hölle landet. So wie Adam und Eva »freiwillig« aus dem Paradies rausflogen.
Natürlich? Wobei Juden durch den alten Bund die Verbindung schon haben. Aber wer einem anderen Gott anhängt hat verloren.
Auf Instagram kam ein Ausschnitt aus einer Serie. Sie: Ist es ein Problem, dass ich nicht religiös bin. Er: Nein, ich komm ja nicht in die Hölle.
Veröffentlicht von: @adjutanteWenn man post-mortal - ich will das garnicht verwerfen! - nocheinmal eine Jesus-Begegnung (was nur heißen kann: eine eindeutige Christus-Begegnung und Erkenntnis!) haben kann: WER sollte dann - mit eindeutiger Einsicht - noch eben die Gottesoffenbarung zur Seligkeit von sich weisen und verdammt sein wollen?
Das wissen wir nicht und steht uns auch nicht zu, wir haben an ihnen keinen Auftrag. Gott ist gerecht, das ist mein Trost. Die Aussagen über Himmel und Hölle sind von IHM. Die Ungläubigen werden an einem Ort sein, an dem es Gott nicht mehr gibt; sie werden die Gläubigen vor Augen haben. So sind die Aussagen in Lukas 16. Und für die Gläubigen gilt, was Jesus in Joh, 5, 24 gesagt hat: "Ich versichere euch: Wer meine Botschaft hört und Gott glaubt, der mich gesandt hat, der hat das ewige Leben und kommt nicht ins Gericht (er wird nicht für seine Sünden verurteilt werden), sondern ist bereits den Schritt vom Tod ins Leben hindurchgedrungen."
@samira-jessica schöner Post!
Danke für das Raussuchen der Stelle. Das gibt mir eine Antwort auf meine Frage neulich zu einer Stelle in der Offenbarung.
Demnach wären es drei Gruppen:
1) diejenigen, die entschieden im Bösen bleiben wollen
2) diejenigen, die nach ihrem Gewissen leben und nie von Jesus gehört haben
3) diejenigen, die von Jesus gerufen sind
Aber ob dieser Gedanke haltbar ist, weiß ich noch nicht. Ich stelle ihn erstmal zur Überlegung und Prüfung.
@deborah71 Ich freu mich, dass ich anstoßen konnte, konkret (potentielle?) Antworten zu sammeln.
Ich glaube 2) deckt sich mit meiner Überlegung, oder jedenfalls teilweise.
@deborah71 ich lese eben in dem Post andere noch heraus, vor allem dass wir keine Listen herausarbeiten müssen. Vertrauen, Lieben, abgeben
@seramis1
Das Thema wird immer wieder nachgefragt. Ich würde davon schon gerne mehr verstehen. Vor allen Dingen auch wie Hesekiel 3 da hinein passt. Oder Hüter des Bruders sein.....
Aber ich lege das Thema immer wieder aufs Siemens Luftregal, wenn ich nicht weiter komme. Bis zum nächsten Gedankenanstoß.
Veröffentlicht von: @mariaIch neige ja dazu, "den Widersacher" als die Anteile des Menschen anzusehen, die Gott widerstreben, also die verfinsterten Anteile des Menschen. Davon werden die Menschen befreit werden, wenn sie umkehren wollen. Das kann dauern, aber letztendlich wird es "den Widersacher" nicht mehr geben.
Liebe Maria, die Bibel ist ja voll von Anleitungen seitens Jesus, seinen getreuen Nachfolgern und Apostel Paulus, wie man den Verführungen Gottes Widersacher allmählich bis vollkommen widerstehen kann.
Jakobus hat es ja selber an sich erlebt, dass Gottestreue ermöglicht den Verführungen seitens Teufel zu widerstehen und ihn in die Flucht zu schlagen. Jak 4,7 So seid nun Gott untertan. Widersteht dem Teufel, so flieht er von euch.
Und wie man Gott untertan ist, erklärte Johannes ganz klar mit den Worten, Wer in der Liebe bleibt bleibt in Gott und Gott in ihm.
Alle jene Jesus Christus wahrhaft treu nachfolgenden Christen, die ich aus verschiedenen Konfessionen kennengelernt habe, erkannten auch, dass es sich höchst positiv auf das alltägliches Leben auswirkt, wenn man durch mit der Zeit nurmehr gottgefälliges Leben, eine solche geistliche Neugeburt aus Gott erlebt, wie es auch Johannes gem tat, und dies wohl Freude niederschrieb.
Dies wohl um Gottsuchenden zu zeigen: Hey, es gibt nichts Lohnenswerteres, als Jesus Wegweisungen für den schmalen Weg zu inniger Gottgemeinschaft zu befolgen*, Verführungen Gottes Widersacher künftig an sich abprallen zu lassen.
*Egal ob man sie gelesen hat, oder man sie aus reinem Herzen heraus befolgt. Jesus lehrte ja klar, Nicht alle die zu ihm Herr, Herr sagen werden ins Himmelreich kommen, sondern die Tun den Willen des einen wahrhaftigen Gottes, dem himmlischen Vater wohlverstanden.
Herzliche Grüsse lulute
@studierzimmer Sei unbesorgt, bei Gott, dem himmlischen Vater unseres Herrn Jesus zählt, wie Menschen sich gegenüber ihren Mitmenschen verhalten
.Beim Gleichnis vom Barmherzigen Samariter liefen ja der Priester und der Levit (also jüdische Gläubige, die ja nichts mit Samarier zu tun haben wollen) am Hilfe benötigenden Überfallenen rasch vorbei.Nicht so der Samariter, für den der Überfallene sein Nächster war, dem er als Selbstverständlichkeit half.
Was ist Jesus Christus wohl lieber?
a)Gläubige Christen, die bezeugen zu Jesus zu gehören an ihn zu glauben, gar IHN ZU LIEBEN, aber ihm immer mal wieder gestehen müssen, hie und da wieder seine Vergebung zu benötigen, weil sie seine Gebote zwar kennen x-mal gelesen haben , aber gelegentlich wieder "übertreten" =lieblos reden oder handeln?
b)Herzensgute wahrheitsliebende, verständnisvolle, hilfsbereite Menschen (Christen/Nichtchristen) die sich intuitiv gemäss dem Willen Gottes verhalten?
Jesus sagte, nicht alle werden ins Himmelreich kommen, sondern all jene, die ihr Leben im Alltag nach dem (durch Jesus in Wort und Tat vermittelten)Willen Gottes dem Himmlischen Vater gestalten.
Was Du schreibst, verstehe ich von der Stoßrichtung, aber es wirft weitere Fragen auf ...
Wann habe ich denn das Soll denn genügend erfüllt?
Und wann reicht die Punktzahl nicht?
Uelche Bedeutung hat dann das Wort des Paulus: "Sie sind allzumal (alle Menschen) Sünder und mangeln des Ruhmes, den sie bei Gott haben sollten ... und werden ohne Verdienst gerecht durch die Gnade" ?
L'Chaim
@awhler Genügend "erfüllt" man den Willen Gottes, wenn man aus Liebe zu Gott, den Mitmenschen und sich, dem Nächsten nichts Böses -mehr- tut. Paulus erklärt es ausführlich in Rö 13,8-10 oder Gal 5,14.
Dies ist für getreuliche Nachfolger Jesus Christus seit jeher kein SOLL, sondern eine liebgewordene Selbstverständlichkeit.
Und zudem ist es himmelseits ein Zeichen von wahrer, inniger Liebe gegenüber Jesus Christus dem Sohn Gottes, der in uns wohnen und uns für alltägliche Herausforderungen Kraft und Gelassenheit schenken will.
Joh 14,23 Jesus antwortete und sprach zu ihm: Wer mich liebt, der wird mein Wort halten; und mein Vater wird ihn lieben, und wir werden zu ihm kommen und Wohnung bei ihm nehmen.
Im nachfolgenden Satz bezieht sich das Wort Gesetz auf die Gebote wohlverstanden, Das steht im Gegensatz zu solchen lieblosen Gesetzeswerken, Werken des Gesetze welche damals -noch- zum Halten vorgeschrieben waren.
Röm 2,13 Denn vor Gott sind nicht gerecht, die das Gesetz hören, sondern die das Gesetz tun, werden gerecht sein.
Denn ungerecht agierende, fleischlich gesinnte Gal 5,19-21 werden das Reich Gottes nicht erben, sagte Paulus.
Die Gnade Gottes, dem himmlischen Vater erwies sich in der Sendung seines Sohnes Jesus um mit Wort und Tat die Gerechtigkeit zu lehren, die im (Evangelium Jesus) vom Reich Gottes gilt.
Und darin war gerade Paulus wohl der engagierteste Apostel, auch wenn seine Texte gemäss Petrus teils so schwierig zu verstehen waren, dass manche falsche Schlüsse daraus ziehen konnten und taten.
lg lulute
Guten Morgen ...
Deine Antwort zeigt mir, dass Du sehr im Reinen bist mit der Frage nach dem Verhältnis von Glaube, Gnade und Werken.
Daran will ich nicht weiter rütteln.
Faktisch ist es wohl nur etwas komplizierter, denn auch wir Christen sind und bleiben ein Leben lang "simul justus et peccator", Gerechtfertigte und Sünder zugleich, wie Luther sagt.
Oder anders formuliert: Auch Christen sind nicht immer & nicht ungebrochen und in so einer Klarheit, wie Du sie - zitatreich mit der Bibel - skizzierst, "getreuliche Nachfolger" Nachfolger Christi, die mit "liebgewordener Selbstverständlichkeit" und mit "wahrer, inniger Liebe" ohne Verfehlungen, ohne Schwächen, ohne Versäumnisse und Versagen den Glauben leben.
Auch Du wirst das für Dich nicht in Anspruch nehmen (können).
Und so leben wir alle - Christen und Nichtchristen - von einer Liebe, die größer ist und größer bleibt,als all das, was uns gelingt oder misslingt, was wir Gutes tun oder wo wir am Guten schewitern und es verfehlen ...
L'Chaim
@awhler Aufgrund Deiner Antwort scheinst Du nicht vollkommen Nachfolger unseres Herrn Jesus Christus zu sein, sondern teils auch wohl ua von Martin Luther.
Mit seiner offenbar weitverbreiteten ureigenen christusfernen These ein Christ sei ein Leben lang Sünder und Gerechter zugleich, widerspricht er klar allen segensreichen Anleitungen Jesus Christus und gleichlautenden seiner Jünger und Apostel, wie sich einstige Sünder zum nurmehr Gerechten verändern kann.
Die unübertreffliche, unerschütterliche, vollkommene Liebe Gottes Sohnes Jesus bestand darin, weder Tod nochTeufel zu scheuen, um vorab seine jüdischen Glaubensgeschwister mit der längst fällig gewesenen Wahrheit betreffend glaubwürdiger Göttlichkeit vertraut zu machen und dessen Version von Erfüllung der Gesetze und Propheten.
LG lulute
Sicher ist Gott, der himmlische Vater barmherzig und der Himmel freut sich mehr über jeden einstigen Sünder, der ein nurmehr gottgefälliges geistlich gesinntes Leben in Christus begonnen und beibehalten hat, als über 99 Gerechte, die längst nach dem Willen Gottes leben. HfA Lukas 15,7
Veröffentlicht von: @luxlucetintenebris@awhler Aufgrund Deiner Antwort scheinst Du nicht vollkommen Nachfolger unseres Herrn Jesus Christus zu sein ...
Mein lieber, unbekannter luxlucet ...
Wer gibt Dir das Recht, mit dieser "geistlichen Arroganz" (die Du wohl gar nicht so empfindest, sondern Dich eher als demütigen Glaubens-Menschen siehst) über mich als "nicht vollkommenen Nachfolger" Christi und über alles, womit Du nicht übereinstimmst zu urteilen - selbst Luther hats Deiner Meinung nach nicht begriffen 😉
Ich wünsche Dir ein bisschen mehr Demut und Vorsicht im Urteil und in dem, was Du schreibst!
L'Chaim
Ich mag diese Geschichte mit den Schäfchen und Böckchen, die auf der 'guten Seite' landen, obwohl sie gar nicht wissen, wieso.
Die haben einfach Gottes Willen getan, ohne so viele Worte zu machen.
(Das gilt für die letzten Postings mit vielen Worten und Bibelzitaten)