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Kommen Nicht-christen in die Hölle - für immer?

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Studierzimmer
Themenstarter
Beiträge : 227

Hallo,
mich plagen seit gestern riesige Glaubenszweifel. Anlass ist die Erkenntnis dass alle meine Familie und Freude nicht an Jesus glauben, auch wenn sie von ihm gehört haben. Und somit laut Bibel in die gerichtet werden. Ich kenne die Bibel. Ich weiß es gibt keine Werksgerechtigkeit. Ich weiß nur aus Gnade sind wir gerettet. Ich weiß dass diese Gnade ein Geschenk ist. Und ich weiß dass wir sie auch annehmen müssen. Aber sagt die Bibel streng genommen, dass die Hölle für Nicht-Gläubige für immer ist?
Mich beklemmen Zweifel. Eine ewige Strafe weil man ein Geschenk nicht angenommen hat? Dann ist es doch kein Geschenk? Dann ist es eine Notwendigkeit zur Frieden. Es gibt nur ein richtig und falsch. Alle anderen machen einen Fehler. Sind sie alle verloren. Ich weiß keine verdiente Gnade...aber ein Mensch voller Nächstenliebe ohne Jesus. Und ein Verbrecher der eine Partnerschaft mit Jesus pflegt...der letztere wird errettet? Denn das ist das Ende der Kreuzigung. Der Verbrecher wird von Jesus erlöst. Nur durch sein Bekenntnis. Also sind meine Familie und Freunde alle verloren laut Bibel? Ist es nicht so?

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Gelöschtes Profil
Beiträge : 30188
Veröffentlicht von: @lucan-7

Meiner Erfahrung nach sind jene, die auf die "einzige Wahrheit" pochen, tatsächlich oft innerlich sehr unsicher und wehren deshalb alles ab, was ihre Ansichten in Frage stellen könnte

Das denke ich auch. Nur tue ich mich schwer mit Einwürfen wie "das meinst du so", "da hast du nicht recht" und "so so und gelle" ohne dass Argumente folgen. Und ziehe mich deshalb hier zurück. Ich finde es schön dass du beginnst mit "für mich". Denn das ist der kleine Unterschied den ich meinte. Auch wenn du ihn unwichtig findest. Für mich schon. Warum sollte ich mit Christen darüber streiten wer in die Hölle kommt weil manche es bereits wissen? Wie wäre es wenn wir mal darüber reden wie wir den Himmel bereits zu Lebzeiten in uns bekommen?

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Lucan-7
(@lucan-7)
Beigetreten : Vor 16 Jahren

Beiträge : 29478

@seramis1 

Nur tue ich mich schwer mit Einwürfen wie "das meinst du so", "da hast du nicht recht" und "so so und gelle" ohne dass Argumente folgen. Und ziehe mich deshalb hier zurück. Ich finde es schön dass du beginnst mit "für mich". Denn das ist der kleine Unterschied den ich meinte. Auch wenn du ihn unwichtig findest. Für mich schon. Warum sollte ich mit Christen darüber streiten wer in die Hölle kommt weil manche es bereits wissen?

Du musst dich ja mit niemandem hier streiten... halte dich einfach an jene, die da etwas offener sind, wenn du merkst dass jemand auf stur schaltet. Sind ja ganz verschiedene Leute hier.

Und ich denke mir, so wie für dich ein "offenes" Gespräch wichtig ist sind für andere Leute eben ihre Glaubensgewissheiten zentral, von denen sie dann auch nicht mehr abrücken. Da setzt eben jeder seine Prioritäten, und das muss man den Leuten dann auch einfach mal zugestehen finde ich... so lange sie es nicht übertreiben. 

lucan-7 antworten
Gelöschtes Profil
(@deleted_profile)
Beigetreten : Vor 4 Jahren

Beiträge : 30188

@lucan-7 Da magst du recht haben. deshalb ziehe ich mich auch aus diesem Faden zurück

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Herbert52
Beiträge : 248
Veröffentlicht von: @deborah71

fallen unter sogenannte Neuoffenbarungen, die nicht anerkannt sind. 

Was ist damit gemeint? Und wer hat Autorität, Anerkennung auszusprechen?

herbert antworten
luxlucetintenebris
Beiträge : 769
Veröffentlicht von: @awhler

Wer gibt Dir das Recht, mit dieser "geistlichen Arroganz" (die Du wohl gar nicht so empfindest, sondern Dich eher als demütigen Glaubens-Menschen siehst) über mich als "nicht vollkommenen Nachfolger" Christi und über alles, womit Du nicht übereinstimmst zu urteilen - selbst Luther hats Deiner Meinung nach nicht begriffen 😉

Lies bitte richtig. Du bist offenbar nebst Nachfolger Jesus auch -und offenbar noch mehr, wenn Du Thesen Martin Luthers klar über die Lehren Christi erhöhst- auch Nachfolger Martin Luther. 

Das folgerte ich aus den von Dir zitierten Worten Martin Luthers, der Christ sei Sünder und Gerechter ZUGLEICH. Sowas lehren weder Jesus Christus noch seine Jünger und so auch nicht Apostel Paulus.

luxlucetintenebris antworten
22 Antworten
AWHler
 AWHler
(@awhler)
Beigetreten : Vor 4 Jahren

Beiträge : 2404

@luxlucetintenebris 

😉 ... Wie gesagt: Ich wünsche Dir etwas mehr Demut und Zurückhaltung im Urteilen.

Lutheraner bin ich übrigens nicht ...

L'Chaim

awhler antworten
Helmut-WK
(@hkmwk)
Beigetreten : Vor 22 Jahren

Beiträge : 10264

@luxlucetintenebris (zum Beitrag)

… von Dir zitierten Worten Martin Luthers, der Christ sei Sünder und Gerechter ZUGLEICH. Sowas lehren weder Jesus Christus noch seine Jünger und so auch nicht Apostel Paulus.

Lies mal was in Rö 7 steht. Paulus stellt da das Problem »zugleich gerecht und Sünder« da vor. Und nennt die Lösung:

Rö 7,25b Also diene ich nun selbst mit dem Sinn dem Gesetz Gottes, mit dem Fleisch aber dem Gesetz der Sünde.

Warum das eine Lösung ist, wird in Rö 8 erläutert.

Johannes geht noch weiter:

1.Jh 1,8 Wenn wir behaupten, ohne Sünde zu sein, betrügen wir uns selbst und verschließen uns der Wahrheit.

Was du Martin Luther entgegenhältst, hört sich doch nach genau diesem Serlbstbetrug an …

hkmwk antworten
luxlucetintenebris
(@luxlucetintenebris)
Beigetreten : Vor 9 Jahren

Beiträge : 769

@hkmwk 

Paulus Worte in  Römer 7,18-24 bezog er auf das damalige persönliche Empfinden (dass von ihm zudem  in all seinen Briefen niemals mehr erwähnt wurde)  und gewiss nicht als allgemein verbindlich. 

Röm 8,2 Denn das Gesetz des Geistes, der lebendig macht in Christus Jesus, hat dich frei gemacht von dem Gesetz der Sünde und des Todes.

Im Galaterbrief erklärt Paulus, dass jene welche Christus angehören, mit fleischlicher Gesinnung, Werken des Fleisches (Gal 5,19-21) allmählich bis vollkommen abgeschlossen haben.Gal 5,24. und somit zu den nurmehr geistlich Gesinnten gehören. 

Dies erwähnte Johannes im Zusammenhang mit dem früheren Gesetz der Sünde und des Todes, was bei Anhängern Jesus Christus KEINE Gültigkeit mehr hatte aber zuvor in Wahrheit zu Sündern/Verlorenen werden liess, wer sie sich aufbürden liess.  (siehe auch Rö 8,2 oben)

Johannes geht noch weiter:

1.Jh 1,8 Wenn wir behaupten, ohne Sünde zu sein, betrügen wir uns selbst und verschließen uns der Wahrheit.

Was du Martin Luther entgegenhältst, hört sich doch nach genau diesem Serlbstbetrug an …

luxlucetintenebris antworten
Helmut-WK
(@hkmwk)
Beigetreten : Vor 22 Jahren

Beiträge : 10264

@luxlucetintenebris 

Paulus Worte in Römer 7,18-24 bezog er auf das damalige persönliche Empfinden

… in einem Brief an eine Gemeinde, der er das schrieb, was er predigt, damit die, die ihn nicht persönlich kennen, wenigstens seine Lehre kennen?

Röm 8,2Denn das Gesetz des Geistes, der lebendig macht in Christus Jesus, hat dich frei gemacht von dem Gesetz der Sünde und des Todes.

Genau das ist ja die Lösung: Geist gegen »Fleisch«, und wer mit dem Geist das »Fleisch« besiegt, der ist frei.

hkmwk antworten
luxlucetintenebris
(@luxlucetintenebris)
Beigetreten : Vor 9 Jahren

Beiträge : 769

@hkmwk Die offenbar zuvor von Dir zitierten Bibelstellen (dazu gehören auch Psalm 51,7, Rö 3,23, Rö 7,18-23, 1. Joh 1,8) die jenen Christen, die aus Liebe zu Jesus Christus von ihm nurmehr gottgefälliges Leben begonnen und beibehalten haben suggerieren sollen, sie würden sich irren, es sei zeitlebens unmöglich, nurmehr Gott zu Dienste zu sein, kamen gewiss NICHT unter Einfluss Gottes Hl.Geistes zustande. 

In getreulicher Nachfolge Jesus Christus ging und geht es seit ehedem darum, durch nurmehr gelebte Liebe zu Gott, dem Nächsten und sich, Satan durch vollkommene Gottestreue aus dem Leben zu verabschieden.

Jak 4,7 So seid nun Gott untertan. Widersteht dem Teufel, so flieht er von euch.

Das hat Jakobus wohl ebenfalls an sich selbst erfahren, wie Jesus Christus in der Wüste zur Erkenntnis gab. Auch Johannes stellte klar,

1Joh 3,24 Und wer seine Gebote hält, der bleibt in Gott und Gott in ihm. Und daran erkennen wir, dass er in uns bleibt: an dem Geist, den er uns gegeben hat.

Und da ist es vollkommen egal, ob es sich um Christen oder Nichtchristen handelt. Denn wenn Nichtchristen intuitiv nach dem Willen Gottes, dem himmlischen Vater leben anerkennt Jesus sie als seine Brüder und Schwestern.

Auch gemäss Paulus gibt es keinen Unterschied mehr zwischen Juden, Griechen etc. sind in Christus alle EINS geworden,  welche alle Bosheit abgelegt haben, den allenfalls sündigen Menschen ausgezogen eine neue Kreatur in Christus geworden sind, die Gott zu nurmehr Guten Werken schicken kann:

Wie sonst soll das mit Jesus Christus am Jordan nahe gekommene Evangelium vom Reich Gottes wie im Himmel so auf Erden geschaffen werden, wenn nicht durch vom Bösen erlösten Menschen?

luxlucetintenebris antworten
Helmut-WK
(@hkmwk)
Beigetreten : Vor 22 Jahren

Beiträge : 10264

@luxlucetintenebris 

Die offenbar zuvor von Dir zitierten Bibelstellen (dazu gehören auch Psalm 51,7, Rö 3,23, Rö 7,18-23, 1. Joh 1,8) die jenen Christen, die aus Liebe zu Jesus Christus von ihm nurmehr gottgefälliges Leben begonnen und beibehalten haben suggerieren sollen, sie würden sich irren, es sei zeitlebens unmöglich, nurmehr Gott zu Dienste zu sein, kamen gewiss NICHT unter Einfluss Gottes Hl.Geistes zustande.

Nein, die ganze Schrift ist vom Heiligen Geist inspiriert.

Du machst deine Theologie zum Maß dafür, was »unter Einfluss Gottes Hl.Geistes zustande« kam, reduzierst so den Heilgen Geist auf deinen Geist.

wenn nicht durch vom Bösen erlösten Menschen?

Wir sind erlöst, aber noch nicht vollendet. Die Vollendung wird nicht kommen, weil Christen so erfolgreich sind, sondern durch Jesus, der gerade dann zurückkommt, wenn alles danach aussieht, dass das Böse gewonnen hat.

Das hat Jesus in den Reden über die letzte Zeit (Mk 13 und Parallelstellen) deutlich gemacht - und so steht es auch in der Offenbarung. Auch sonst in der Bibel wird das an verschiedenen Stellen gesagt oder angedeutet.

hkmwk antworten
luxlucetintenebris
(@luxlucetintenebris)
Beigetreten : Vor 9 Jahren

Beiträge : 769

@hkmwk 

Nein, die ganze Schrift ist vom Heiligen Geist inspiriert.

Du machst deine Theologie zum Maß dafür, was »unter Einfluss Gottes Hl.Geistes zustande« kam, reduzierst so den Heilgen Geist auf deinen Geist.

Meine Theologie gründet ausnahmslos auf der durch Gottes Sohn Jesus in Wort und Tat den Menschen jener Zeit mitgeteilten wahrhaftigen GOTTESLEHRE.  

Joh 12,45 Und wer mich sieht, der sieht den, der mich gesandt hat. Joh 14,9 Joh 7,16 

Kann es sein, dass Du noch nicht im Bilde darüber bist, dass es sich bezüglich 2 Tim 3.16 um einen der fatalsten Fehlwiedergaben handelt? 

Der wahre Sinn ist ja wohl vollkommen einleuchtend, Findest Du nicht auch? ALLE SCHRIFT VON GOTT EINGEGEBEN NÜTZT zur Besserung, zur Erziehung in Gerechtigkeit etc. 17 AUFDASS EIN MENSCH GOTTES durch Lesen un getreulichem Umsetzen VOLLKOMMEN SEI ZU ALLEM GUTEN WERK GESCHICKT.

Wir sind erlöst, aber noch nicht vollendet. Die Vollendung wird nicht kommen, weil Christen so erfolgreich sind, sondern durch Jesus, der gerade dann zurückkommt, wenn alles danach aussieht, dass das Böse gewonnen hat.

Vollkommen Erlöst vom Einfluss Gottes Widersacher ist man erst dann, wenn man nurmehr nach dem Willen Gottes zu leben begonnen und beibehalten hat. 

Jakobus hat an sich selber erfahren und deshalb wohl freudig weitergelehrt. Wer Gott gegenüber gehorsam ist, widersteht dem Teufel und jagt ihn in die Flucht. Jak 4,7

Jesus Christus Evangelium vom Reich Gottes hätte sich während den letzten 2000 Jahren längstens rund um die Erde verbreiten können. Lies mal im Paulus Brief Gal 5,19 bis 24, wie er lehrt, dass die Christus angehören an nurmehr geistlicher Gesinnung erkannt werden. 

Es geht im gesamten NT immer um Aufrufe alle Bosheit abzulegen, nurmehr in der Liebe zu bleiben, nebst Leser auch getreulicher Umsetzer Jesus Christus Lehren zu sein. Kennst Du doch auch, oder?

Wer immer wieder mal sündigt aber bezeugt, Jesus Christus aufrichtig zu lieben widerspricht sich selbst. 

1Joh 2,4 Wer sagt: Ich habe ihn erkannt, und hält seine Gebote nicht, der ist ein Lügner, und in dem ist die Wahrheit nicht.

luxlucetintenebris antworten
AWHler
 AWHler
(@awhler)
Beigetreten : Vor 4 Jahren

Beiträge : 2404

@luxlucetintenebris 

Kennst Du selbst Schwäche, Versagen, Unvollkommenheit  und Verfehlungen???

L'Chaim

awhler antworten
luxlucetintenebris
(@luxlucetintenebris)
Beigetreten : Vor 9 Jahren

Beiträge : 769

@awhler Das kannte ich alles auch, bevor ich die Lebensführung vor vielen Zeugen mit ganzem Herzen Jesus Christus übergab. Ich bat dann Gott im Namen Jesus, mir zu helfen, zu erkennen, wo noch was für (unrein/sündig/krank) machende Gedanken mir für nurmehr gelebte Liebe zu Gott dem Nächsten und mich aus meinem Tempel bewusst zu entfernen seien. 

So stiess ich dann in der Bibel immer mehr auf solche hlfreichen Wegweisungen von Jesus und gleichlautenden seiner Jünger und Apostel Paulus. Kol 3,8-17, Gal 5,19-24also was uns hilft in Christus eine neue Kreatur zu werden, um so nurmehr im Dienste Gottes dort seine Liebe  und Fürsorge erkennbar zu machen, wo er es aufgrund meiner mir von ihm geschenkten Begabunge wüschte.

Zunehmend erkannte ich ja im Alltag, dass ich mit Situationen konfrontiert wurde, an denen ich erkennen konnte, ob ich wirklich keinen Neid, Eifersucht, Hass, Unversöhnlichkeit etc. mehr verspürte.

Ich wurde in getreulicher Nachfolge Jesus immer Gelassener, Besonnener und spürte, dass ich mit Jesus als meinen täglichen Begleiter so eine Art Schutzmantel um mich spürte.(wie die Waffenrüstung Gottes gem. Paulus Worten)

Nichts und niemand kann mich seither verbal verletzen, zum Vergelten von Bösem mit Bösem verleiten oder so. Tränen gab und gibt es seither nurmehr bei herzerfreuenden Begebenheiten der inneren Rührung. 

Viele Mitchristen, denen man einredete, es sei unmöglich ein nurmehr gottgefälliges Leben beginnen und beibehalten zu können, kann ich seit langer Zeit Zeugnis geben....DOCH, in getreulicher Nachfolge Jesus, kann man wirklich den Satan unverrichteter Dinge aus dem Leben verabschieden. Jakobus machte diese Erfahrung ja gemäss Jak 4,7 auch. 

Jesus ruft die Menschen in seine Nachfolge, und bietet allen die mühselig sind zu ihm  zu kommen und von ihm zu lernen.. Johannes empfiehlt auch, sich zu reinigen wie Jesus rein war.  Und daraus machte auch er die Erfahrung: Wer in der Liebe bleibt, bleibt in Gott und Gott in ihm.

Worte aus der Bibel die im Alltag nicht nur Worte bleiben, sondern zu neuem Leben in Christus führen. lg lulute 

luxlucetintenebris antworten
Helmut-WK
(@hkmwk)
Beigetreten : Vor 22 Jahren

Beiträge : 10264

@luxlucetintenebris 

Das erinnert mich an eine inzwischen über 100 Jahre alte Anekdote:

»ich habe meinen alten Adam seit Jahren nicht mehr gesehen« - »Aber wir haben ihn gesehen«.

Heiligung zeigt sich nicht daran, dass man sich als vollkommen erlebt, sondern dass das Gewissen bei immer kleineren Anlässen warnt.

hkmwk antworten
AWHler
 AWHler
(@awhler)
Beigetreten : Vor 4 Jahren

Beiträge : 2404

@luxlucetintenebris 

Schade, dass wir nicht wissen, wer Du bist und wie die Menschen, die Dich kennen und erleben, darüber denken.

Hast Du Familie, Partner, Kinder, Nachbarn, Freunde, eine Gemeinde, die Dich erleben? Ich frage das nicht in Erwartung eines Sich-Outens, sondern nur dahingehend, dass sie alle Dich ja recht tadellos, ohne Schwächen und Fehler, ohne Macken und Versäumnisse erleben müssen ... 😉

L'Chaim

awhler antworten
Helmut-WK
(@hkmwk)
Beigetreten : Vor 22 Jahren

Beiträge : 10264

@luxlucetintenebris 

Kann es sein, dass Du noch nicht im Bilde darüber bist, dass es sich bezüglich 2 Tim 3.16 um einen der fatalsten Fehlwiedergaben handelt?

Kann es sein, dass du nicht weißt, dass die Behauptung einer Fehlübersetzung auf einer weniger wahrscheinlichen Interpretation des Grundtextes beruht?

hkmwk antworten
luxlucetintenebris
(@luxlucetintenebris)
Beigetreten : Vor 9 Jahren

Beiträge : 769

@hkmwk  Oh, dann unterlag ja auch Luther nach Deiner Ansicht einer Fehlübersetzung. 😉 

 

 

Der Grundtext sei ohne die beiden IST korrekt wiedergegeben... zudem erkennt man den wahren Sinn von 16 zweifelsohne NUR  im Zusammenhang mit 17.  

Man sollte ja in der Nachfolge Christi bekanntlich nebst Leser auch getreulicher Umsetzer der Worte Gottes aus Christi Mund sein,Mt 7,24 Darum, wer diese meine Rede hört und tut sie, der gleicht einem klugen Mann, der sein Haus auf Fels baute. 

Oder wie auch Jakobus festhält

Jak 1 22 Seid aber Täter des Wortes, nicht bloss Hörer, die sich selbst betrügen. 23 Denn wer das Wort bloss hört, nicht aber danach handelt, gleicht einem Mann, der sein Gesicht, das er von Geburt hat, im Spiegel betrachtet: 24 Er betrachtet sich selbst, geht weg und vergisst sogleich, wie er aussieht. 

25 Wer sich aber in das vollkommene Gesetz vertieft, das Gesetz der Freiheit, und dabei bleibt, wer also nicht ein Hörer ist, der alles wieder vergisst, sondern ein Täter, der sein Werk tut, der wird selig sein bei dem, was er tut!

luxlucetintenebris antworten
Helmut-WK
(@hkmwk)
Beigetreten : Vor 22 Jahren

Beiträge : 10264

@luxlucetintenebris 

Oh, dann unterlag ja auch Luther nach Deiner Ansicht einer Fehlübersetzung. 😉 

Luther?

2.Tm 3,16 Denn alle Schrift, von Gott eingegeben, ist nütze zur Lehre, zur Zurechtweisung, zur Besserung, zur Erziehung in der Gerechtigkeit,

Das ist doch das, was ich sage: Alle Schrift (=Das ganze AT) ist nützlich …, weil sie von Gottes Geist eingegeben (=inspiriert) ist.

Man sollte ja in der Nachfolge Christi bekanntlich nebst Leser auch getreulicher Umsetzer der Worte Gottes aus Christi Mund sein

Natürlich. Hat denn irgend jemand hier das Gegenteil gesagt?

hkmwk antworten
luxlucetintenebris
(@luxlucetintenebris)
Beigetreten : Vor 9 Jahren

Beiträge : 769

@hkmwk  Luther schrieb aber dass alle Schrift von Gott eingegeben nützlich sei,  und nicht dass das ganze AT, also alle Schriften des AT von Gottes Geist inspiriert seien. Erkennst Du denn Unterschied? 

Man erkennt also im AT, wo die Schreiber von Gottes Hl.Geist inspiriert wurden.Und dazu gehören gewiss nicht .

- All die heimtückischen Tod bringenden Intrigen wie von David oder Isebel sind Erzählungen aus jener Zeit.

- Und die gesetzlichen Aufforderungen für dies und das zu töten führten nicht dazu dass ein Mensch Gottes vollkommen sei von Gott zu allem Guten Werk geschickt

luxlucetintenebris antworten
Helmut-WK
(@hkmwk)
Beigetreten : Vor 22 Jahren

Beiträge : 10264

@luxlucetintenebris

Erkennst Du denn Unterschied?

Den Ausdruck Altes Testament gab es noch nicht (die Worte tauchen nur einmal im NT auf, meinen da aber nicht das AT). Eine vollständig korrekte Bezeichnung für das AT waren «Gesetz, Propheten, und Schriften«, kürzere Ausdrücke waren »Gesetz und Propheten«, oder eben »Schrift«.

In 2.Tm3,16 ist das AT gemeint. Was hast du denn gedacht, was mit »die ganze Schrift« gemeint ist?

- All die heimtückischen Tod bringenden Intrigen wie von David oder Isebel sind Erzählungen aus jener Zeit.

Diese Erzählungen haben ihren Sinn. In 1.Ko 10,1-11 benutzt Paulus solche Beispiele und deutet sie geistlich.

- Und die gesetzlichen Aufforderungen für dies und das zu töten

Diese Aufforderungen gelten nicht uns. Wenn du ihren geistlichen Sinn nicht erkennen kannst, dann lass sie erst mal so stehen und widme mich dem, was du aus der Schrift erkennst.

hkmwk antworten
luxlucetintenebris
(@luxlucetintenebris)
Beigetreten : Vor 9 Jahren

Beiträge : 769

@hkmwk 

lulute:- Und die gesetzlichen Aufforderungen für dies und das zu töten

hkmwk; Diese Aufforderungen gelten nicht uns. Wenn du ihren geistlichen Sinn nicht erkennen kannst, dann lass sie erst mal so stehen und widme mich dem, was du aus der Schrift erkennst.

Und warum wohl nicht?

Weil Jesus Christus, der Sohn des wahrhaftigen Gottes mit seiner ihm gottseits aufgegebenen Version von Erfüllung der Gesetze und Propheten (für Schaffung Reiches Gottes, wo gelebte Liebe zu Gott, dem Nächsten und sich oberstes Gebote ist)  solcherlei in Wahrheit zu Sündern,Schuldigen, Verlorenen werden lassenden Gesetzeswerke nicht mehr zählen.

Du kennst doch sicher Galater 2,16. Da geht es genau um solcherlei Gesetzeswerke, Werke des Gesetzes, mit denen man vor Gott unserm Vater unmöglich als Gerechte bestehen kann.

Paulus wechselte nachweislich vom vermeintlichen, zwiespältigen "Gottesglauben" zum einzig wahren, durch Gottes Sohn Jesus Offenbarten. Ist Dir das denn bis jezte nicht wirklich aufgefallen?

Auch Paulus lehrte überall auf eindrückliche, nachvollziehbare, praktikable Weise, was für Anteilhabe am Evangelium vom Reich Gottes künftig zu tun, respektive zu lassen sei. 

lg lulute

 

 

luxlucetintenebris antworten
Helmut-WK
(@hkmwk)
Beigetreten : Vor 22 Jahren

Beiträge : 10264

@luxlucetintenebris 

Paulus wechselte nachweislich vom vermeintlichen, zwiespältigen "Gottesglauben" zum einzig wahren, durch Gottes Sohn Jesus Offenbarten. Ist Dir das denn bis jezte nicht wirklich aufgefallen?

Paulus kennt einen solchen Wechsel nicht.

Er redet von einem Wechsel, der sich darin besteht, sich nicht mehr auf Werke des Gesetzes (Beschneidung, Opfer, Almosen) zu verlassen, sondern auf die durch Jesu Tod und Auferstehung geschenkte Gerechtigkeit. Aber der Gott ist der gleiche.

Ist dir das noch nicht aufgefallen?

Da geht es genau um solcherlei Gesetzeswerke

Sorry, andere Völker im Krieg zu bestrafen ist kein Gesetzeswerk. Genauso wenig wie die Tötung von Simri, dem Sohn Salus, und seiner moabitischen Sexpartnerin Kosbi durch Eleasar (wodurch die Plage aufhörte, von der Paulus in 1.Ko 10,8 schreibt).

Paulus hatte mit Texten, die solche Handlungen beschreiben, kein Problem. Er hat sich nicht davon distanziert, sondern sie geistlich gedeutet.

Und wie gesagt: Wenn du (oder ich) für so einen Text keine geistliche Deutung finden, sollten wir einfach Nix zu sagen, bis und die Erleuchtung dazu kommt. Und wenn sie nicht kommt, ist das wohl auch nicht schlimm …

hkmwk antworten
Helmut-WK
(@hkmwk)
Beigetreten : Vor 22 Jahren

Beiträge : 10264

@luxlucetintenebris

Erkennst Du denn Unterschied?

Den Ausdruck Altes Testament gab es noch nicht (die Worte tauchen nur einmal im NT auf, meinen da aber nicht das AT). Eine vollständig korrekte Bezeichnung für das AT waren «Gesetz, Propheten, und Schriften«, kürzere Ausdrücke waren »Gesetz und Propheten«, oder eben »Schrift«.

In 2.Tm3,16 ist das AT gemeint. Was hast du denn gedacht, was mit »die ganze Schrift« gemeint ist?

- All die heimtückischen Tod bringenden Intrigen wie von David oder Isebel sind Erzählungen aus jener Zeit.

Diese Erzählungen haben ihren Sinn. In 1.Ko 10,1-11 benutzt Paulus solche Beispiele und deutet sie geistlich.

- Und die gesetzlichen Aufforderungen für dies und das zu töten

Diese Aufforderungen gelten nicht uns. Wenn du ihren geistlichen Sinn nicht erkennen kannst, dann lass sie erst mal so stehen und widme mich dem, was du aus der Schrift erkennst.

hkmwk antworten
Kappa
 Kappa
(@kappa)
Beigetreten : Vor 4 Jahren

Beiträge : 1653

@luxlucetintenebris 

Ich glaube auf einzelnen Stellen rumzureiten macht kein Sinn.

Das Judentum im alten Testament hatte die Autorität die Lehre Gottes oder auch die Wahrheit zu Überliefern. Da gibt es 1 zu 1 Befehle, wie in den ersten Büchern Mose. Oder eben Vorkommnisse die dokumentiert wurden, uns heute trotzdem zur Warnung und Lehre.

Das Beispiel von Intrigen oder Gottesdienst soll ja eben keine Aufforderung sein das zu tun, sondern vielmehr um Wachsam zu sein! Sogar Männern Gottes war es möglich in Ihrer menschlichen Schwachheit, die ohne geistige Wiedergeburt durch den Heiligen Geist viel ausgeprägter war, tief zu fallen. Das ist eine Mahnung für uns und hilft uns auch und als Menschen zu verstehen, auch als Christen.

kappa antworten
Gelöschtes Profil
(@deleted_profile)
Beigetreten : Vor 4 Jahren

Beiträge : 30188

@luxlucetintenebris ich habe angekündigt dass ich hier nicht mehr schreibe. Aber ich nehme diese Worte zum Anlass noch einmal zu betonen dass mich solche Beiträge betroffen machen. Ich kann nicht glauben dass das in einem Jesus Forum stattfindet. So mit einem Pfarrer in Rente zu sprechen, der an einer wissenschaftlichen Universität ev. Theologie studiert hat und lediglich Offenheit wünscht. Luther über Jesus stellen. Fast schon Götzendienst. Kannst du dir nicht ausdenken.

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Helmut-WK
(@hkmwk)
Beigetreten : Vor 22 Jahren

Beiträge : 10264

@seramis1 

So mit einem Pfarrer in Rente zu sprechen, der an einer wissenschaftlichen Universität ev. Theologie studiert hat und lediglich Offenheit wünscht. Luther über Jesus stellen

Ich stimme mit dem AWH-ler nicht in allen Punkten überein - aber wo hat der Luther über Jesus gestellt?

hkmwk antworten


neubaugoere
Beiträge : 19201

@ Alle !

Denkt ihr mal bitte daran, wenn der Thread sooo umfangreich ist, beim Antworten den vorherigen Beitrag mitzuverlinken? Gespräche lassen sich sonst "von außen" nicht mehr wirklich nachvollziehen. Auch das Zitieren ist dann recht sinnlos, wenn ich erst aufwendig minutenlang suchen muss, wo das Zitierte herkam (Zusammenhang).

Das wäre echt hilfreich!
Vielen Dank!

neubaug 🙂 ere

neubaugoere antworten
1 Antwort
Helmut-WK
(@hkmwk)
Beigetreten : Vor 22 Jahren

Beiträge : 10264

@neubaugoere 

Das Suchen kann man abkürzen, wenn man einen Textteil aus dem Zitat nimmt und die Suchfunktion des Browsers benutzt … in der Regel steht ja das Original auf der gleichen Seite.

Aber Verlinken ist natürlich besser. Weshalb ich noch mal den Tipp verlinke, wie das geht.

hkmwk antworten
Tojak
 Tojak
Beiträge : 658

@studierzimmer 

Hast du schon mal darüber nachgedacht, dass Gott, der Allmächtige, in dieser Hinsicht die letzte Entscheidung haben könnte. Wenn er sogar die Naturgesetze zeitweise außer Kraft setzen kann, wie es viele glauben, warum dann nicht auch in dieser Angelegenheit?

tojak antworten


Weissdorn
Beiträge : 58
Veröffentlicht von: @hkmwk

Eph 5,30Denn wir sind Glieder seines Leibes, [von seinem Fleisch und von seinen Gebeinen]

Der von mir eingeklammerte Teil ist wohl nicht ursprünglich - er fehlt in den ältesten und zuverlässigsten Handschriften. Daraus würde ich keine Lehre basteln wollen.

Die Kürzung in manchen modernen Bibeln ist eine alexandrinische Abweichung. man, kann ja wählen welche man bevorzugt. Oder?

Epheser 5,30

 lange Lesart = Majority Text, Byzantiner, TR, Kirchenväter, Vulgata, Orthodoxe Kirchen, KJV, Schlachter usw.

kurze Lesart = 𝔓46, Vaticanus, Sinaiticus → Grundlage moderner kritischer Ausgaben wie Nestle-Aland, UBS → Luther 2017, Elberfelder 2006, NGÜ  für weitere infos gerne einfach schreiben.

ich wähle die lange Leseart, weil der verweist auf den neuen Adam stärker ist.

Das ein Manuskript älter und eine kürzere fassung hat, bedeutet auch nicht, dass es falsch oder richtig ist oder?

den viele benutzten die längere version, einige davon sind älter, heißt auch nicht falsch oder richtig oder?

Syrische Peschitta (ca. 150–250 n.Chr.)

ܕܥܒܕܐ ܚܢܢ ܕܦܓܪܗ ܘܡܒܣܪܗ ܘܡܢ ܓܪܡܗ

„Wir sind Glieder seines Körpers,

von seinem Fleisch und von seinen Gebeinen

Irenäus von Lyon (180–200 n.Chr.

“…quia sumus membra corporis eius,

de carne eius et de ossibus eius.“ = Adversus Haereses 5.2.3…da es doch von dem Blute und Fleische des Herrn genährt wird und sein Glied ist? So sagt auch der selige Apostel Paulus in dem Briefe an die Epheser: „Wir sind Glieder seines Leibes, aus seinem Fleisch und seinem Gebein“1 . Das sagt er nicht von einem geistigen und unsichtbaren Leibe — denn „ein Geist hat weder Bein noch Knochen“2 — sondern von einem wahrhaft menschlichen Organismus, der aus Fleisch, Nerven und Knochen besteht, der von dem Kelch seines Blutes ernährt und von dem Brot seines Leibes erhoben wird….

usw. 

jeder kann wählen, was man für richtig erachtet. 

lg

 

weissdorn antworten
20 Antworten
Helmut-WK
(@hkmwk)
Beigetreten : Vor 22 Jahren

Beiträge : 10264

@weissdorn 

Die Kürzung in manchen modernen Bibeln ist eine alexandrinische Abweichung

Deine Sichtweise

kurze Lesart = 𝔓46, Vaticanus, Sinaiticus

Plus weitere Handschriften, Vulgata-Manuskripte, koptisch, Hieronymus. Das ist breiter als nur Alexandrinisch.

Syrische Peschitta (ca. 150–250 n.Chr.)

Datierung stimmt nicht. Um 150 bis 200 n.Chr. haben die Syrer das Diatessaron benutzt, syrische Evangelienhandschriften gibt es ab dem 4.Jh., die Peschitta stammt offenbar aus dem 5.Jh., der Name der Übersetzung kommt daher, dass hier die vier Evangelien »getrennt« wurden, also nicht mehr das Diatessaron benutzt wurde.

jeder kann wählen, was man für richtig erachtet.

Aber dafür dürfen die Fakten nicht verzerrt werden.

 

hkmwk antworten
Weissdorn
(@weissdorn)
Beigetreten : Vor 10 Monaten

Beiträge : 58

@hkmwk hi,

Syrische Peschitta (ca. 150–250 n.Chr.)

„Datierung stimmt nicht. Um 150 bis 200 n.Chr. haben die Syrer das Diatessaronbenutzt, syrische Evangelienhandschriften gibt es ab dem 4.Jh., die Peschitta stammt offenbar aus dem 5.Jh., der Name der Übersetzung kommt daher, dass hier die vier Evangelien »getrennt« wurden, also nicht mehr das Diatessaron benutzt wurde.“

ja da hast du recht. die Peschitta war später, ich meinte eher, dass die es traditionell die längere Version von Eph. 5,30 gebrauchten. 

Würdest du dennoch sagen, dass alle die eine längere Version von Epheser 5,30 gebrauchen, nicht richtig liegen bzw. Fakten verzerren? 

lg

weissdorn antworten
Helmut-WK
(@hkmwk)
Beigetreten : Vor 22 Jahren

Beiträge : 10264

@weissdorn 

Würdest du dennoch sagen, dass alle die eine längere Version von Epheser 5,30 gebrauchen, nicht richtig liegen bzw. Fakten verzerren?

„Fakten verzerren” bezog sich auf

  • Die falsche Datierung der Peschitta
  • Die Aussage »alexandrinische Abweichung«, als ob nur diese Textgruppe den kürzeren Text bietet.

also auf Aussagen von dir.

Das Greek New Testament (3.Aufl. 1983) bewertet die kürzere Lesart mit B (A wäre virtually certain, also »mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit«, D wäre sehr unsicher).

Dem schließe ich mich an, also wiederhole ich: Der von mir eingeklammerte Teil ist wohl nicht ursprünglich - er fehlt in den ältesten und zuverlässigsten Handschriften. Daraus würde ich keine Lehre basteln wollen.

hkmwk antworten
Weissdorn
(@weissdorn)
Beigetreten : Vor 10 Monaten

Beiträge : 58

@hkmwk danke für dein feedback. Nehme ich gerne an und konnte darüber nachdenken! Also ich habe ja auch nichts gegen die kurze Leseart von Epheser 5,30.

Ich sehe beides (jetzt noch etwas besser, ggf. dank dir?) als zutreffend in ihrer Ordnung. Da ich momentan die längere bevorzuge liegt daran, dass zuerst der zweite Adam kam ehe der letzte auf dem die kurze Leseart aus „meiner Sicht“ auch zutrifft. Beides ist auch für beide Anwendbar da es der Herr ist.

Meine „Hausaufgabe“ richtet sich primär auch wegen dem Wort „verlassen“ Typologisch im sinne von neuen Bund eingehen, dem Willen Gottes folgend, erfüllt. Vielleicht bringt das hebr. Wort und Denkweise mehr Bedeutung da es von Genesis 1 kommt, verlassen– עָזַב (‘azav) ist in diesem fall beziehungsorientiert, Bundesorientiert.  >in beide Richtung zur gleichen Zeit, >ich weiß es nicht genau; aber erfüllt am Kreuz wo der Herr Psalm 22 zitiert.    Das tut der letzte Adam, der Auferstandene, deren Glieder die gläubigen sind, nicht. Der wiederum geht bzw. ist ja bei dem Vater. Ohne Liebe wäre diese art des „verlassen“ nicht möglich.

kurze Wiederholung: Die lange Lesart betont Christus als den Fleisch-gewordenen und hingegebenen Messias (Inkarnation/Passion). Die kurze Lesart betont Christus als das verherrlichte Haupt des Leibes (Auferstehung/Geist).

Er bleibt in allen der selbe, zu allen Zeiten und Ewigkeit!

Anlehnung an wo wieder beide der Reihenfolge angesprochen/gedeutet werden - [2. Kor 5,17] Daher kennen wir von nun an niemand dem Fleisch nach; und wenn wir Christus dem Fleisch nach gekannt haben, kennen wir ihn doch jetzt nicht mehr so. Daher, wenn jemand in Christus ist, da ist eine neue Schöpfung; das Alte ist vergangen, siehe, Neues ist geworden.

So verstehe ich auch Irenäus von Lyon der die lange Lesart gebraucht. Deshalb sind beide Lesart lang und kurz „aus meiner Sicht“ in Ordnung.

Werke Irenäus von Lyon (130-202) Fünftes Buch 2. Kapitel: Der Leib des Menschen und die Eucharistie.  „… So sagt auch der selige Apostel Paulus in dem Briefe an die Epheser: „Wir sind Glieder seines Leibes, aus seinem Fleisch und seinem Gebein“1 . Das sagt er nicht von einem geistigen und unsichtbaren Leibe — denn „ein Geist hat weder Bein noch Knochen“2 — sondern von einem wahrhaft menschlichen Organismus, der aus Fleisch, Nerven und Knochen besteht, der von dem Kelch seines Blutes ernährt und von dem Brot seines Leibes erhoben wird. Und wie das Holz der Weinrebe, in der Erde wurzelnd, zu seiner Zeit Frucht hervorbringt, und wie das Weizenkorn in die Erde fällt, sich auflöst und vielfältig aufersteht durch den Geist Gottes, der alles umfaß…“

Was die Unterordnung und Ordnung angeht, fehlt in Epheser 5 noch die weiteren Erklärung der folgenden Verse und Reihenfolge der Ordnung, angedeutet in Eph. 5 Vervollständigt in

[1. Kor 15,-28] Jeder aber in seiner eigenen Ordnung: der Erstling, Christus; dann die, die des Christus sind bei seiner Ankunft; 24 dann das Ende, wenn er das Reich dem Gott und Vater übergibt, wenn er weggetan haben wird alle Herrschaft und alle Gewalt und Macht. 25 Denn er muss herrschen, bis er alle Feinde unter seine Füße gelegt hat. 26 Als letzter Feind wird der Tod weggetan. 27 Denn „alles hat er seinen Füßen unterworfen.“ Wenn er aber sagt, dass alles unterworfen sei, so ist es offenbar, dass der ausgenommen ist, der ihm alles unterworfen hat.

28 Wenn ihm aber alles unterworfen sein wird, dann wird auch der Sohn selbst dem unterworfen sein, der ihm alles unterworfen hat, damit Gott alles in allem sei.

lediglich eine Hausaufgabe, keine lehre, bin kein Lehrer. Ich suche auch nur Christus.

LG

weissdorn antworten
Helmut-WK
(@hkmwk)
Beigetreten : Vor 22 Jahren

Beiträge : 10264

@weissdorn 

Du machst einfach nicht deutlich, wie der Weg vom Bibeltext zu deiner Auslegung ist. Manches ist einfach nicht nachvollziehbar.

»Zweiter Adam« kommt im NT nicht vor, ich nehme an du beziehst dich auf 1,Kor 15,47, wo vom zweiten Mensch die Rede ist.

»Letzter Adam« und »zweiter Mensch« beziehen sich beide auf Jesus, da ist kein inhaltlicher, sondern nur ein stilistischer Unterschied.

Daher kennen wir von nun an niemand dem Fleisch nach

Paulus kennt, also beurteilt, niemand nach dem Fleisch, also auf rein menschliche Weise. Das gilt natürlich insbesondere für Christus. Wer durch (gr. en, w. »in«) Christus neu geworden ist, also zu (gr. en, w. »in«) Christus gehört (w, »ist«), der ist eben ein anderer Mensch als der Sünder, der er vorher war. Zwar ist nicht alles neu geworden, da hat Luther ungenau übersetzt. Aber etwas ganz Neues ist entstanden. Einen solchen Menschen nach seiner Vergangenheit zu beurteilen hieße ja, ihn nach dem Fleisch zu erkennen.

keine lehre, bin kein Lehrer

Wenn du die Bibel erklärst, bist du ein »Lehrer«.

hkmwk antworten
Weissdorn
(@weissdorn)
Beigetreten : Vor 10 Monaten

Beiträge : 58

@hkmwk 

hi , ja genau zweiter Mensch und letzter Adam.

Daher kennen wir von nun an niemand dem Fleisch nach; und wenn wir Christus dem Fleisch nach gekannt haben, kennen wir ihn doch jetzt nicht mehr so. 2.Kor.5,16

ich verstehe beides, wie etwas hinter sich zu lassen und nach vorne zu greifen, dem Auferstandenen. Sowie auch Anklagen gegen sich und andere hinter sich zu lassen.

ich mag auch den Luther bspw. zitat "Von Arbeit stirbet kein Mensch. Aber von Ledig- und Müßiggehen kommen die Leute um Leib und Leben; denn der Mensch ist zur Arbeit geboren wie der Vogel zum Fliegen."

lg

 

weissdorn antworten
Helmut-WK
(@hkmwk)
Beigetreten : Vor 22 Jahren

Beiträge : 10264

@weissdorn 

ich verstehe beides, wie etwas hinter sich zu lassen und nach vorne zu greifen, dem Auferstandenen

Bezieht sich das beidesauf zweiter Adam und letzter Mensch?

Und meinst du, dass deine Sichtweise (also z.B. die Unterscheidung zwischen beiden Ausdrücken) eine Sichtweise »nach dem Geist« ist? Oder wozu hast du 2.Ko 5,16 zitiert?

hkmwk antworten
Weissdorn
(@weissdorn)
Beigetreten : Vor 10 Monaten

Beiträge : 58

@hkmwk

ich verstehe beides, wie etwas hinter sich zu lassen und nach vorne zu greifen, dem Auferstandenen

zitat: „Bezieht sich das beidesauf zweiter Adam und letzter Mensch?

Und meinst du, dass deine Sichtweise (also z.B. die Unterscheidung zwischen beiden Ausdrücken) eine Sichtweise »nach dem Geist« ist? Oder wozu hast du 2.Ko 5,16 zitiert?“

ich bin ja noch bei dem zweiten Adam/Menschen, dem gekreuzigten. Ohne ihn verstehe ich ja den Auferstandenen nicht.

# ich verstehe beides (=kennen niemanden mehr nach dem Fleisch = alle Menschen die teilhaftig wurden dem Christus am Kreuz, alle die nicht teilhaftig wurden - die ihn nicht aufgenommen haben; und das zweite ist der gekreuzigte Jesus selbst nach dem Fleisch.)

wie etwas hinter sich zu lassen und nach vorne zu greifen, dem Auferstandenen. Sowie auch Anklagen gegen sich und andere hinter sich zu lassen. (= nach vorne zu greifen, dem Auferstandenen = letztem Adam)

 2.Kor. 5,16 habe ich zitiert, weil ich noch bei Epheser 5,2 derjenige der Schlachtopfer darbringt als Lamm, Boch und Sündenbock der gekreuzigte, und anschließend  bringt es der letzte Adam als Hoherpriester in das Himmlische Heiligtum. Um einfach die Reihenfolge, die Jesus tut, zu verfolgen.

Lg

 

weissdorn antworten
Helmut-WK
(@hkmwk)
Beigetreten : Vor 22 Jahren

Beiträge : 10264

@weissdorn 

Mal ne technische Frage: Warum nutzt du nicht die Zitierfunktion von jesus.de? Also den Zitat-Knopf links vom Emoji-Symbol?

ich bin ja noch bei dem zweiten Adam/Menschen, dem gekreuzigten. Ohne ihn verstehe ich ja den Auferstandenen nicht.

Also wenn ich nachschaue, wo im NT zweiter Adam vorkommt, sehe ich keinen speziellen Bezug zur Kreuzigung. Der zweite Adam unterscheidet sich vom ersten dadurch, dass er nicht gesündigt hat. Und die Erlösung, die er geschenkt hat, wäre nicht komplett ohne die Auferstehung. Beim zweiten Adam geht es um Kreuz und Auferweckung - wäre Jesus nicht auferstanden, wären wir noch in unseren Sünden.

Du arbeitest mit einer Begrifflichkeit, die nicht die der Bibel ist, gerade wenn du Ausdrücke der Bibel (wie zweiter Adam) benutzt.

Das macht das Gespräch nicht einfach.

hkmwk antworten
Weissdorn
(@weissdorn)
Beigetreten : Vor 10 Monaten

Beiträge : 58

@hkmwk 

irgendwie klappt das mit mir und der technik noch nicht reibungslos… meine vorherige Antwort ist woanders gelandet.

🤷🏻‍♂️

weissdorn antworten
Helmut-WK
(@hkmwk)
Beigetreten : Vor 22 Jahren

Beiträge : 10264

@weissdorn 

Lies dir mal die ersten Tipps in folgendem Thema durch:

Tipps im neuen jesus.de

Hab ich kurz nach der Umstellung auf die jetzige Software erstellt, und ich bin immer noch sauer, dass das Problem, auf das ich hinwies, immer noch nicht angegangen wurde …

hkmwk antworten
Weissdorn
(@weissdorn)
Beigetreten : Vor 10 Monaten

Beiträge : 58

@hkmwk muss ich mir mal in ruhe anschauen. thx

weissdorn antworten
Deborah71
(@deborah71)
Beigetreten : Vor 22 Jahren

Beiträge : 29418

@weissdorn 

Zum Beitrag

Die Erarbeitung der AT-Stellen aus Querprüfung verschiedener Codices und Einzelschriften hat Prof Emanuel Tov nachvollziehbar in seinem Buch "Der Text der Hebräischen Bibel" Handbuch der Textkritik, Kohlhammer Verlag niedergelegt. 

 

Es ist keine Textkritik nach Art Bulthammer, sondern vergleichende Textuntersuchung, um die beste Basisaussage zu erarbeiten. Damit entfällt die Versuchung zu BiBaBo (Bibelbastelbogen). 

Ich hatte die Ehre, Prof Tov in einem zoom-meeting zu erfahren.  Überaus informativ und gegründet. 

deborah71 antworten
Helmut-WK
(@hkmwk)
Beigetreten : Vor 22 Jahren

Beiträge : 10264

@deborah71

Es ist keine Textkritik nach Art Bulthammer

Wer oder was ist Bulthammer?

hkmwk antworten
Adjutante
(@adjutante)
Beigetreten : Vor 19 Jahren

Beiträge : 3510

@hkmwk 

Wer oder was ist Bulthammer?

Vielleicht Bultmann?

adjutante antworten
Deborah71
(@deborah71)
Beigetreten : Vor 22 Jahren

Beiträge : 29418

@hkmwk 

Schreibfehler..... sollte Bultmann heißen. 

Musste schmunzeln über diesen freudschen Verschreiber.  Hammer gegen Übernatürliches. 😉

deborah71 antworten
Helmut-WK
(@hkmwk)
Beigetreten : Vor 22 Jahren

Beiträge : 10264

@deborah71 

Bultmann ist mir als Textkritiker noch nicht aufgefallen. Dass ist doch der, der biblische Berichte mythologisiert hat, um sie dann »entmythologisieren« zu können.

hkmwk antworten
Deborah71
(@deborah71)
Beigetreten : Vor 22 Jahren

Beiträge : 29418

@hkmwk 

Von ihm weiß ich nur um die Entmythologisierung.

Er hat jedenfalls einen ganz anderen Ansatz als Prof Tov. 

deborah71 antworten
Helmut-WK
(@hkmwk)
Beigetreten : Vor 22 Jahren

Beiträge : 10264

@deborah71 

Bultmann ist kein Textkritiker. Auch wenn er vermutlich in seinen Kommentar auch Textkritik betrieben hat …

Ist also schon von saher ein völlig anderer Ansatz.

Betreibt denn Tov auch Exegese?

hkmwk antworten
Deborah71
(@deborah71)
Beigetreten : Vor 22 Jahren

Beiträge : 29418

@hkmwk 

Das weiß ich von ihm nicht. 

Hier ist seine Beschreibung in Wiki

https://de.wikipedia.org/wiki/Emanuel_Tov

Wenn man mit seinem Namen googelt, kommen als Ergebnisse auch verschiedene deutschsprachige Universitäten im Zusammenhang mit ihm. 

deborah71 antworten
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