Abtreibung? Ja oder...
 
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Abtreibung? Ja oder nein?

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Kristinchristin
Themenstarter
Beiträge : 20

Wie steht ihr zum Thema Abtreibung? Seid ihr Befürworter oder strikt dagegen? Ich würde gerne mal ein paar Meinungen hören, mal schauen, was andere Christen darüber denken 🙂

Ich persönlich bin gegen Abtreibung, weil ich daran glaube, dass jedes Leben von Gott gewollt und wertvoll ist. Die Bibel zeigt, dass das Leben nicht erst nach der Geburt beginnt, sondern bereits im Mutterleib von Gott geformt und geplant wird. Dazu passt Psalm 139 „Denn du hast meine Nieren bereitet und hast mich gebildet im Mutterleib. [...] Deine Augen sahen mich, als ich noch nicht bereitet war, und alle Tage waren in dein Buch geschrieben.“ Für mich ist das ein  Hinweis darauf, dass jedes ungeborene Kind von Gott gesehen und geliebt wird.

Auch Jeremia 1:55 unterstützt meine Ansicht, wo Gott sagt: „Ehe ich dich im Mutterleib formte, habe ich dich erkannt, und ehe du geboren wurdest, habe ich dich geheiligt.“ Diese Worte zeigen mir, dass Gott für jedes Leben einen Plan hat – auch für die, die noch nicht geboren sind. Abtreibung bedeutet für mich, diesen göttlichen Plan zu zerstören und ein Leben zu beenden, das genauso wertvoll ist wie jedes andere.

Außerdem stehe ich zu dem Gebot aus 2. Mose 20 „Du sollst nicht töten.“ Für mich gilt dieses Gebot uneingeschränkt, auch für das ungeborene Leben. Deshalb sehe ich Abtreibung auch als eine Form von Mord, denn es handelt sich um das gezielte Beenden eines menschlichen Lebens. Jedes Kind, ob geboren oder ungeboren, hat das Recht zu leben, zu wachsen und die Zukunft zu erleben, die Gott für es vorbereitet hat.

Ich finde es außerdem total erschreckend, dass Abtreibung weltweit die häufigste Todesursache ist. Deshalb bin ich auch in der Öffentlichkeit dagegen, um für die zu kämpfen, die es selber nicht tun können – für die, die keine Stimme haben (Sprüche 31 „Öffne deinen Mund für die Stummen, für das Recht aller Schwachen! Öffne deinen Mund, richte gerecht und verteidige den Elenden und Armen!“)

Für mich ist das Leben ein Geschenk Gottes, das es zu schätzen und zu schützen gilt. Ein ungeborenes Kind ist kein Problem, das gelöst werden muss, sondern ein Mensch mit Würde, Wert und einer Zukunft. Deshalb lehne ich Abtreibung ab und glaube, dass wir als Gesellschaft Wege finden müssen, Frauen in schwierigen Situationen zu unterstützen, ohne das Leben ihrer Kinder zu gefährden.

 

So, das war meine Meinung zum Thema Abtreibung, für mich ist das Thema total wichtig, ich hab oft das Gefühl, dass Gott mich erwählt hat, um dafür zu kämpfen. Aber ich stoße so unglaublich oft auf harte Kritik, hab alle Freunde verloren, großteils auch wegen diesem Punkt. Deshalb würde mich interessieren, wie andere Christen dazu stehen. Gibt es positive Aspekte, die ich übersehen habe? Dinge, die ich dann doch zu kritisch sehe?

Danke schonmal für eure Antworten🫶🏼

 

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Gelöschtes Profil
(@deleted_profile)
Beigetreten : Vor 4 Jahren

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Veröffentlicht von: @kristinchristin

Wie steht ihr zum Thema Abtreibung? Seid ihr Befürworter oder strikt dagegen? Ich würde gerne mal ein paar Meinungen hören, mal schauen, was andere Christen darüber denken 🙂

 

 

Ganz einfach, wenn eine Frau abtreiben will, dann lasst die um Himmels willen abtreiben.
Jeder Frau gehört ihr Bauch selber und nicht irgendwelchen christlichen Fundamentalisten.
Sonst landen wir ganz schnell in einem christlichen Faschismus.
Jesus Selber hat nie ein Wort für oder gegen Abtreibung verloren.

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Goldapfel
(@ga2)
Beigetreten : Vor 2 Jahren

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@fizzibitz 

Jesus Selber hat nie ein Wort für oder gegen Abtreibung verloren.

🙄 echt ein super Argument…

ga2 antworten
Millie49
(@millie49)
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Beiträge : 356

@ga2 Ja, wie auch...

millie49 antworten
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Beigetreten : Vor 4 Jahren

Beiträge : 30188

@ga2

Es ist sicher eine Super Sache sich für den Schutz des Lebens einzusetzen,  keine Frage.

Aber was regelmäßig zu wütenden Gegenprotesten führt ist ja nicht, dass diese Leute der Gegendemonstranten gerne Leben vernichten wollen sondern dass sie sich darüber aufregen, dass andere Leute Gott spielen und bestimmen wollen was mit ihrem Bauch passiert.
Ihr werdet sein wie Gott......sagte schon die Schlange im Paradies....und könnt selber bestimmen, was gut und böse ist...
Das ist zu Recht furchterregend, wenn jemand Gott spielen will, nicht von ungefähr hat der Begriff  "Gottesstaat" eine negative Bedeutung, wer möchte schon in einem Gottesstaat leben?

Auch der Gott der Bibel ist keiner, der jedem wohl und keinem weh will, schon in der Sintflut hat Er ohne Gnade die gesamte Weltbevölkerung außer einer Handvoll wieder ausgerottet.

Und warum sind wohl alle großen menschenverachtenden Despoten gegen und nicht für Abtreibung?
Es gibt dutzende von plausiblen Gründen für eine Abtreibung. Abtreibung ist menschlicher als schon geborenes Leben zu töten. Ich kann mich jedenfalls nicht erinnern an die Zeit als ich in der Fruchtblase  im Mutterleib geschwommen bin, hätte da jemand meine Nabelschnur durchgetrennt, dann wäre ich halt heute hier eben nicht am posten. Aber als ich drei Jahre alt war, hatte ich mir (durch eigene kindliche Ungeschicktheit) eine Verbrennung dritten Grades zugezogen, da kann ich mich ganz genau dran erinnern.  Die Narbe ist  bis heute sichtbar  tut aber Gottseidank nicht mehr weh.

Also die Moral von der Geschicht:...Leute, bevor ihr das ungeborene Leben schützen wollt, schützt doch besser erst mal das schon geborene Leben.
Was ist mit den Folteropfern von Assad, die zu Tode gefoltert wurden, wer hat die denn geschützt?
Was ist mit den Leuten aus Nordkorea, die ohne jegliche militärische Ausbildung als "Kanonenfutter"  in den Kampf gegen die Ukraine geschickt werden,  wer schützt die denn?
Das wäre doch mal eine lohnenswerte christliche und menschliche Aufgabe, oder?

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Chai
 Chai
(@chai)
Beigetreten : Vor 2 Jahren

Beiträge : 4814
Veröffentlicht von: @fizzibitz

...Leute, bevor ihr das ungeborene Leben schützen wollt, schützt doch besser erst mal das schon geborene Leben.

Auch wenn ich hier evtl. als Abtreibungsbefürworter rüberkomme (was ich eigentlich gar nicht bin - ich hab nur Verständnis, falls jemand sich zu diesem Eingriff entscheidet; das ist ein großer Unterschied) - genau das denk ich auch immer. 

chai antworten
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Beiträge : 30188
Veröffentlicht von: @chai
Veröffentlicht von: @fizzibitz

...Leute, bevor ihr das ungeborene Leben schützen wollt, schützt doch besser erst mal das schon geborene Leben.

Auch wenn ich hier evtl. als Abtreibungsbefürworter rüberkomme (was ich eigentlich gar nicht bin - ich hab nur Verständnis, falls jemand sich zu diesem Eingriff entscheidet; das ist ein großer Unterschied) - genau das denk ich auch immer. 

Dazu habe ich neulich noch was Interessantes zufällig beim googeln entdeckt......

Angeblich sollte Hitler im Bauch seiner Mutter abgetrieben werden,  aber der Arzt riet dann doch Hitlers Mutter davon ab......damals sind halt noch viele Mütter durch  Abtreibung gestorben......
Wie viel Leid und Elend und wie viele Tote  wären dadurch für Deutschland und Russland und noch vielen anderen Ländern uns erspart geblieben....?
So viel zumThema, das Abtreibung was ganz Böses und verabscheuungswürdiges sei und unschuldige  Menschenleben kosten würde...

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Jack-Black
(@jack-black)
Beigetreten : Vor 6 Jahren

Beiträge : 6191

@fizzibitz Angeblich sollte Hitler im Bauch seiner Mutter abgetrieben werden, aber der Arzt riet dann doch Hitlers Mutter davon ab...

Wer gibt das an? Sorry, aber das hört sich für mich nach einer frei erfundenen Anekdote an, die den "Vorteil" hat, dass sie sich nicht überprüfen lässt. Meine Pro-Selbstbestimmungsrecht-Einstellung möchte ich nicht durch solche Argumente "gestärkt" wissen. Immer, wenn in solchen Debatten eine Seite mit irgendwelchen Nazi/Hitler-Argumenten um die Ecke kommt, schwächt sie in meinen Augen ihre eigene argumentatorische Basis eher. Insbesondere, wenn diese Argumente auf reinem Hörensagen beruhen, von dem man noch nicht mal nachweisen kann, wo und von wem man's gehört habe.

jack-black antworten
Lucan-7
(@lucan-7)
Beigetreten : Vor 16 Jahren

Beiträge : 29398

@jack-black 

Meine Pro-Selbstbestimmungsrecht-Einstellung möchte ich nicht durch solche Argumente "gestärkt" wissen.

Zumal es eh Blödsinn ist... klar, jede Abtreibung bedeutet einen potentiellen Mörder weniger. Aber auch einen potentiellen Lebensretter.

Wer weiss, vielleicht wurde ja ausgerechnet der Mann abgetrieben, der Hitler hätte verhindern können...

Solche Überlegungen sind faszinierend für was-wäre-wenn Szenarien und Kinofilme mit Zeitmaschinen. Als Argument für oder gegen Abtreibung taugen sie hingegen nicht.

lucan-7 antworten
Chai
 Chai
(@chai)
Beigetreten : Vor 2 Jahren

Beiträge : 4814

@lucan-7 Genau - wäre Person X nicht da, wäre sie halt nicht da. 
Egal, welche Funktion sie hätte erfüllen können, wenn sie da wäre.

chai antworten
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(@deleted_profile)
Beigetreten : Vor 4 Jahren

Beiträge : 30188
Veröffentlicht von: @jack-black

@fizzibitz Angeblich sollte Hitler im Bauch seiner Mutter abgetrieben werden, aber der Arzt riet dann doch Hitlers Mutter davon ab...

Wer gibt das an? Sorry, aber das hört sich für mich nach einer frei erfundenen Anekdote an, die den "Vorteil" hat, dass sie sich nicht überprüfen lässt.

Findet man ganz leicht im Google, kann ich natürlich auch nicht auf den Wahrheitsgehalt hin überprüfen.
Aber es ging ja auch darum...............was wäre denn, wenn Hitler tatsächlich schon  im Mutterleib abgetrieben worden wäre? Wäre das denn sooooo schlecht für Deutschland gewesen?

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Jack-Black
(@jack-black)
Beigetreten : Vor 6 Jahren

Beiträge : 6191

@fizzibitz was wäre denn, wenn Hitler tatsächlich schon im Mutterleib abgetrieben worden wäre? Wäre das denn sooooo schlecht für Deutschland gewesen?

Das ist halt bloße Spekulation. Was, wenn an seiner Stelle dann ein schlauerer Massenmörder an die Macht gekommen wäre, der nicht zwei Kriegsfronten gleichzeitig aufgemacht hätte? Schlimmer geht immer.

Solche "was wäre wenn"-Szenarien sind - Lucan wies schon drauf hin - etwas für Kinofilme mit Zeitmaschinen. Beziehungsweise: es gibt in der Literatur einen Roman von Stephen King, der ein ähnliches Thema behandelt: diesmal soll nicht Hitler abgetrieben, sondern das Attentat auf JFK verhindert werden. Sehr unterhaltsam übrigens, mein Lieblings-King. 🙂

Jedenfalls nochmal: Als Beitrag in einer Diskussion über das Pro und Contra von Abtreibungsverboten/Rechten bringen solche Gedanken inhaltlich nicht weiter; man sollte hingegen stets darauf achten, dass allein die Erwähnung von Hitler oder den Nazis tendenziell die Gefahr nährt, dass Diskussionen emotionalisiert aus dem Ruder laufen.

jack-black antworten
Channuschka
(@channuschka)
Beigetreten : Vor 19 Jahren

Beiträge : 5441

@jack-black 

Dazu fällt mir dieser "Werbespot" ein 🙂

channuschka antworten
Tatokala
(@tatokala)
Beigetreten : Vor 20 Jahren

Beiträge : 4579

@channuschka Der ist gut. 😆

tatokala antworten
Chai
 Chai
(@chai)
Beigetreten : Vor 2 Jahren

Beiträge : 4814

@tatokala Ich kriegs nicht geöffnet.

chai antworten
Jack-Black
(@jack-black)
Beigetreten : Vor 6 Jahren

Beiträge : 6191

@channuschka Die Lage des Opfers wirkt verdächtig! 😀

jack-black antworten
Tatokala
(@tatokala)
Beigetreten : Vor 20 Jahren

Beiträge : 4579

@jack-black Gut, daß du drauf hinweist!

Ich dachte einfach nur: tot, na und...

😀

tatokala antworten
Jigal
 Jigal
(@jigal)
Beigetreten : Vor 6 Jahren

Beiträge : 5779

@deleted_profil Das halte ich für ein Gerücht,  in Österreich-Ungarn war Abtreibung sicher verboten.

genau genomen ist sie es in Bundesrepublik Deutschland immer noch, nur gibt es Wege dafür nicht bestraft zu werden. Ich finde es nicht richtig wenn Frauen gezwungen werden Kinder groß zu ziehen die sie nicht lieben. Ich kann mir nicht vorstellen, dass eine Frau nach einer Vergewaltigung ein Kind austragen muss.

Was hat man in Deutschland gemacht, bevor es diese Regelungen gab. Da sind ganze Busse in die Niederlande gefahren. In der DDR durfte die Frau selbst entscheiden.

Ich denke es gibt Gründe in denen ich eine Abtreibung für falsch halte und Gründe warum es legale Abtreibungen geben sollte.

Wir wollen doch nicht wieder Frauen die sich Treppen runter stürzen, oder durch Kleiderbügel verbluten die eingeführt werden.  

Kamala Harris wollte keine Abtreibungen. Sie wollte eine legale Möglichkeit für einen Schwangerschaftsabbruch unter sauberen und sicheren Bedingungen.

 

jigal antworten
Chai
 Chai
(@chai)
Beigetreten : Vor 2 Jahren

Beiträge : 4814
Veröffentlicht von: @jigal

Kamala Harris wollte keine Abtreibungen.
Sie wollte eine legale Möglichkeit für einen Schwangerschaftsabbruch unter sauberen und sicheren Bedingungen. 

Und das ist auch richtig so.
 

chai antworten
Goldapfel
(@ga2)
Beigetreten : Vor 2 Jahren

Beiträge : 1590

@fizzibitz 

Zum Beitrag

Sehr leidenschaftliches Plädoyer. Woher kommt das? Dachte früher selbst ähnlich.

Ihr werdet sein wie Gott......sagte schon die Schlange im Paradies....und könnt selber bestimmen, was gut und böse ist...

Woher hast du denn das mit dem bestimmen? 
Ich lese in meiner Bibel immer noch „erkennen“.

Ich wüsste ansonsten nicht, wo es hier im Thread darum geht, etwas zu verbieten oder jemanden zu zwingen?

ga2 antworten
Jack-Black
(@jack-black)
Beigetreten : Vor 6 Jahren

Beiträge : 6191

@ga2 Woher hast du denn das mit dem bestimmen?
Ich lese in meiner Bibel immer noch „erkennen“.

Nun wird über das Thema aber nicht im luftleeren theologischen Raum diskutiert, sondern es ist eins der zentralen Punkte einer bestimmten politischen Positionierung. Dafür können zwar die hier Beteiligten DiskutantInnen nichts, aber es zu ignorieren geht in die Richtung: "Da stelle wa uns ma janz dumm..."

In den USA kann man, wenn jemand besonders vehement mit der Bibel gegen das Selbstbestimmungsrecht der Frauen über ihren eigenen Körper argumentiert, mit einer recht guten Wahrscheinlichkeit darauf tippen, dass diese Person auch vehement das Recht auf privaten Waffenbesitz im Sinne des 2. Verfassungszusatzes pocht. Und wenn man Geld darauf verwetten soll, ist es eine recht sichere Wette, diese Person als Trumpwähler einzustufen, bzw. eben als "konservativen" Wähler der Republikaner.

Gibt es da eine inhaltlich zwingend logische Verbindung zwischen Waffenbesitz-Befürwortung und Frauenrechten-Ablehnung? Sicherlich nicht. Und doch korrelieren diese beiden Ansichten in den Köpfen. Warum? Weil die Abtreibungs-Diskussion von den konservativen Think-Tanks über Jahrzehnte hin zum verläßlichen Streit-Thema sozusagen im Diskurs verankert wurde, nachdem die "Rassenfrage", an der sich früher die politische Identität der religiösen Rechten festmachte, sich als nicht mehr so tragfähig herausstellte: Mit Rassismus (der dann gern eben auch mit Bibelzitaten als religiös fundiert dargestellt wurde) war ab den 70er Jahren kein politischer Blumentopf zu gewinnen und so fand man in der Abtreibungsfrage ein verlässlicheres Themenfeld, um sich selbst als die Guten, die politischen Gegner als die Bösen hinzustellen.

Einmal wieder verweise ich auf Annika Brockschmidt und ihr Buch "Amerikas Gotteskrieger: Wie die Religiöse Rechte die Demokratie gefährdet", worin sie diese Entwicklung in den USA seit Mitte des letzten Jahrhunderts akribisch nachzeichnet.

Es ist also in der Praxis so, dass diejenigen, die einen Präsidenten gewählt haben, der schon vor seiner Inauguration (anders kann man das ja kaum noch nennen... 😉 ) Nachbarstaaten (Panama, Grönland...) mit Krieg droht und verlangt, dass alle Nato-Staaten 5% ihres Bruttoinlandproduks für's Militär ausgeben sollen, dies auch deswegen mit "gutem Gewissen" taten, weil die religiöse Rechte mit der Abtreibungsfrage eine Art emotionalen Trigger-Punkt etabliert hat, auf den sie bloß zu drücken braucht, um die weltanschauliche Selbstgerechtigkeit ihrer Wählerklientel schön hoch zu pushen. Botschaft: "Wir sind diejenigen, welche die wehrlosen kleinen süßen Kinder verteidigen, wer den politischen Gegner wählt, wählt Mörder!"

Nochmals: Ich will niemandem, der/die hier im Thread mitdiskutiert, unterstellen, so zu ticken. Aber viele, viele Millionen Christen haben in den USA gezeigt, dass sie genau so ticken und dass sie sich am religiösen Nasenring willig durch die politische Manege führen lassen. Und in der Politik geht es stets um's Bestimmen, nicht um's Erkennen.

jack-black antworten
Goldapfel
(@ga2)
Beigetreten : Vor 2 Jahren

Beiträge : 1590

@jack-black 

Bist du am Umsatz von Frau Brockschmitts Buch beteiligt? 

ga2 antworten
Jack-Black
(@jack-black)
Beigetreten : Vor 6 Jahren

Beiträge : 6191

@ga2 Bist du am Umsatz von Frau Brockschmitts Buch beteiligt? 

Was denkst Du denn?

jack-black antworten
Watolf
 Watolf
(@watolf)
Beigetreten : Vor 1 Jahr

Beiträge : 2

@deleted_profile 

Lebensschutz auf jeden Fall.

Menschen die gefoltert werden müssen unterstützt werden. 

ABER, der Vergleich ist sehr schwach. 

Hey Leute, wieso Vergewaltigungen verhindern, verhindert doch besser Morde…

Sowohl das Eine als auch das Andere muss verhindert werden!!!!

Was für ein Argument um jemanden zu töten. 

Klar wird der ungeborene Mensch nichts sagen, er ist ja tot! Und nur jemand der überlebt hat kann reden.

watolf antworten
Jigal
 Jigal
(@jigal)
Beigetreten : Vor 6 Jahren

Beiträge : 5779

@watolf  Ich sehe einen Schwangerschaftsabbruch nicht als Mord an. Ich finde die Indikationslösung in Deutschland richtig und die kirchlichen Beratungsstellen zeigen auch Wege auf, die Entscheidung trifft aber immer noch die werdende Mutter.

jigal antworten
Arcangel
(@arcangel)
Beigetreten : Vor 25 Jahren

Beiträge : 6387

@deleted_profile 

Und warum sind wohl alle großen menschenverachtenden Despoten gegen und nicht für Abtreibung?

Woher hast du den Schmarren, die CCP und ihre Despoten waren wegen ihrer Einkind-Politik grosse Befürworter der Abtreibung. 

Das grosse Problem mit der Abtreibung, ist nicht die Abtreibung selber, sondern die Beliebigkeit mit der es geschieht. 

arcangel antworten
Brunofragtjesu
(@brunofragtjesu)
Beigetreten : Vor 2 Jahren

Beiträge : 28

@fizzibitz Ein Kommentar dazu: Die Abtreibungs Debatte scheint heute wirklich weitaus populistischer zu sein, als jemals zuvor in der Geschichte. Tatsächlich hat Jesus nie ein Wort über Abtreibung verloren, geschweige den prolife Mord - Proteste veranstaltet. Aber die Gesetzes Kommentatoren der Zeit und auch andere Rechtstexte äußerten sich zur Abtreibung. Dazu folgendes Zitat: 

"Ein Kind zu töten im Mutterleib ist nicht Mord, aber eine bußpflichtige (finable) Handlung/Tat."(keine Schwerststrafe)Exodus XXI, 22; Mekhilta Nezikin § 8; B. Kama 49a. Ztiert von infra n. 355

In Attica, war es zivil, aber keine kriminelle Aktion. Unter den Römern, schien dieses Delikt (partus abactico oder abortus procuratio), ursprünglich vom Gesetz unbemerkt gewesen zu sein. Unter den Imperatoren/Kaisern, jedoch, wurde eine Frau die Abtreibung herbeigeführt hat mit Exil bestraft und die, die den Trank gaben wurden zu Minen verdammt oder  auf eine Insel verbannt(Smith 47a) (aus "The criminal jurisprudence of the ancient Hebrews; compiled from the Talmud and other Rabbinical writings, and compared with Roman and English penal jurisprudence" - Mendelssohn Samuel 1850-1922)

Auch interessant ist die Vorstellung wann ein Kind ein lebendes Wesen ist von Talmud (1) und Common Law (2)

(1) §38 Homozid ist straftätig wenn alle bedingungen von der Talmud erfordert und aufgezählt (§13 sq.), angemessen ausgehandelt wurden und nichts von dem rechtfertigbaren, entschuldbaren oder verantwortbaren Umstanden das Delikt abmildern. Daher, wenn jemand willentlich und böswillig ein menschliches Wesen tötet, Mann oder Frau, jung oder alt (damit ist sogar ein neu geborenes Kind gemeint, gegeben es wurde am Ende der vollen, natürlichen Zeit geboren. Das vorzeitig Geborene wurde im talmudischen Gesetz nicht als lebendes Wesen angesehen, bis nach dem 13 Tag seines Lebens) [...] es ist Mord (Nidda 44b, sq.: Yer. Yebamoth XI. §9. p. 12b; Maimon. H. Rozeah II, 6)

(2) Darin weicht die Talmud vom gemeinen Gesetz ab nach dem "ein Kind, wenn lebendig geboren, durch Auswirkung des Trankes oder Wunden empfangen im Mutterleib, stirbt, es nach der besseren Meinung ermordert zu sein scheint, insofern es verwaltet oder verabreicht wurde. (Blackstone IV, 198)

brunofragtjesu antworten
Kappa
 Kappa
(@kappa)
Beigetreten : Vor 4 Jahren

Beiträge : 1626

@brunofragtjes

 

Die Katholische Kirche hat kein Sola Scriptura, das ist eine Erfindung Martin Luthers.

Aus Katholischer Sicht ist Recht eindeutig sich gegen Abtreibungen zu Positionieren.

kappa antworten
Gelöschtes Profil
(@deleted_profile)
Beigetreten : Vor 4 Jahren

Beiträge : 30188
Veröffentlicht von: @fizzibitz

Jesus Selber hat nie ein Wort für oder gegen Abtreibung verloren.

Ja, das war vielleicht gar kein Thema, oder war enthalten im:" du sollst nicht töten."

Wer kein Kind will, kann ja verhüten und wer zu doof dazu ist, da ist eine Abtreibung vielleicht besser, es gibt bereits so viele unglückliche Kinder.

Aber ich hab keine Meinung mehr dazu, da es mich nicht mehr betrifft, bin ja zu alt um Kinder zu bekommen.

Es wäre schön, wenn Menschen vorher mehr nachdenken würden und es keine Abtreibungen gäbe.

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CoffeeandBible
Beiträge : 325

Tendenziell bin ich dagegen, könnte mir das bei mir selbst wirklich nie vorstellen, würde aber dennoch nicht über Frauen urteilen, die es tun - sie werden ihre eigenen Gründe dafür haben & es steht mir als Außenstehende nicht zu, sie dafür zu verurteilen

coffeeandbible antworten


lhoovpee
Beiträge : 3547

@kristinchristin 

Ich bin auf jeden Fall ein Gegner davon, Frauen, die in einer solchen Situation sind, eine Entscheidung aufzuzwingen. Entsprechend bin ich gegen jegliche Art von Abtreibungsverbot. Ich bin für Schaffung und Unterstützung von Beratungsstellen. Ich bin für Hilfsangebot für Frauen in einer solchen schweren Situation. Ich bin für harte Strafen für allen, die Ärzte, Arzthelfer, Berater oder gar Schwangere belästigten und ihre Ideologie aufzwingen wollen; z.B. durch "Demos" vor Beratungsstellen. 

Und ich bin klar dagegen mir Anzumuten Gottes Willen zu kennen. Alle die sagen "Das Kind ist Gottgewollt", sagen dies nicht aus Wissen, sondern auch ihrer Ideologie heraus. Was Gottes Willen ist wissen wir nicht. 

Ich weiß nur eines: Egal wie sich die Schwangere entscheidet: Gott wird das Kind lieben. Egal ob als lebendes Kind oder als ungeborene Seele.

lhoovpee antworten
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Kristinchristin
(@kristinchristin)
Beigetreten : Vor 2 Jahren

Beiträge : 20

@lhoovpee danke, dass du deine Meinung geteilt hast🫶🏼

kristinchristin antworten
Channuschka
Beiträge : 5441

@kristinchristin 

Hallo Kristin,

Du bist 15? Mit 15 damals wäre ich wohl voll deiner Meinung gewesen, wenn ich so zurückdenke.

Heute bin ich 38 und sehe vieles ganz anders. Das Leben hat mich "weicher" gemacht, demütiger. Es hat mir gezeigt, dass nicht alles schwarz und weiß ist. Mein 15-jähriges Ich wäre von dieser Entwicklung sicher enttäuscht. Ich war doch recht stolz auf meine Radikalität und hielt das für den einzig richtigen Ansatz. Kudos an alle die damals mit mir im Gespräch geblieben sind, allen voran den damaligen Pfarreren meiner Heimatgemeinde. 🙂

Zu dem Thema "Abtreibung"

Es ist kompliziert. Viel komplizierter als du dir es vielleicht vorstellen kannst. Klar kann man es auf "unschuldiges Leben unter allen Umständen schützen" runterbrechen. Aber wird man damit dem Leben gerecht? Leben ist doch soviel mehr als Atmen. Mehr als Überleben.

Man weiß heute, wie viel ein Mensch schon im Mutterleib für sein Leben mitbekommt. Eine Schwangere, die das Kind in ihrem Bauch ablehnt, fügt der Psyche des Kindes damit schon vor seiner Geburt einen Schaden zu.

Und jetzt nehmen wir mal den Fall einer Schwangerschaft nach einer Vergewaltigung. Eine Frau, die nach dem Trauma noch mit den Veränderungen ihres Körpers durch die Schwangerschaft umgehen muss, die das Kind in ihrem Bauch vielleicht sogar hasst, ihm schaden möchte. Oder einfach mit Alkohol versucht irgendwie das alles ertragbar zu machen?

Welcher Schaden wird da dem Kind und der Frau zugefügt? Ist die Motivation für ein Abtreibungsverbot in diesem Fall Liebe oder Gesetzlichkeit?

Anders und doch genauso kompliziert, wenn es um das Leben der Mutter geht. Für wen halte ich mich, zu entscheiden, dass eine Frau ihr Leben aufs Spiel setzten muss, weil sie die Schwangerschaft nicht abbrechen darf? Dass ein Mann seine Frau verlieren wird und am Ende vielleicht das Kind dafür verantwortlich macht? Dass ein Kind ohne Mutter aufwachsen muss? Und vielleicht nicht nur dieses eine Kind, sondern auch seine älteren Geschwister? Ist das Leben des Kindes mehr wert als das der Mutter? Sollte eine solche Entscheidung nicht die Frau (und ihre Familie) selbst treffen dürfen?

Gott würde das Leid zulassen. Er lässt viel Leid zu. Aber hier entscheiden dann Menschen darüber, dass andere Menschen leiden sollen. Und einen dieser beiden Menschen kann man sogar fragen und selbst entscheiden lassen, ob er leiden will und die Schwangerschaft durchstehen oder nicht.

 

 

Das Thema ist viel zu komplex um es auf eine simple Ja-Nein-Frage herunter zu brechen.

channuschka antworten
1 Antwort
Chai
 Chai
(@chai)
Beigetreten : Vor 2 Jahren

Beiträge : 4814
Veröffentlicht von: @channuschka

Das Thema ist viel zu komplex um es auf eine simple Ja-Nein-Frage herunter zu brechen.

Danke.

chai antworten


Kappa
 Kappa
Beiträge : 1626

@kristinchristin Guten Abend,

danke für den Thread- ich denke auch so 

Erschreckend finde ich es wie es gerade in Partylaune gefeiert wird wenn man wie in Frankreich, Ungeborenen Menschen letztlich ihr Menschsein Abspricht und dadurch entrechtet.

Einfach auch im Gesamtzusammenhang - Auf der einen Seite kämpfen Menschen um ihre Kinder, vor und nach der Geburt oder verlieren diese manchmal tragisch. Auf der anderen Seite dann das Extrem, wird sehr leichtfertig abgetrieben weil's ein paar Einschränkungen mit sich bringt oder man keinen mehr auf Party machen kann. Es sind sehr oft eben keine Existenzängste, sondern profane Dinge des Alltags. Ach ja, dann sich noch wundern wenn man mit 63 nicht mehr in die Rente kann in Deutschland...

 

Irgendwie finde ich das so Ambivalent und zum Teil auch traurig oder einfach negativ das ich auch ohne die Belange des Glaubens das ich das nur schwer irgendwie "Feiern" könnte...

kappa antworten
2 Antworten
Kristinchristin
(@kristinchristin)
Beigetreten : Vor 2 Jahren

Beiträge : 20

@kappa danke für deine Antwort, ich kann dir nur zustimmen.

Ich habe mal eine Auswertung gelesen, warum abgetrieben wird. Daraus ging hervor, dass der häufigste Grund zur Abtreibung der war, dass ein Baby schlichtweg einfach nicht in den Zeitplan gepasst hätte. Wahrscheinlich dann wie du sagst: Keine Zeit mehr zum Feiern, wegen zu viel Einschränkungen. Danach kam, dass es keinen Partner gab wegen ONS oder Beziehungsprobleme. Wenn Beziehungen kompliziert sind, dann verzichtet man doch nicht auf Verhütungsmittel...

Die beiden anderen Gründe waren Stress oder Erkrankungen, Vergewaltigung ist viel geringer als 1%. Bei Vorerkrankungen habe ich noch  Verständnis, dass man eine Abtreibung in Erwägung ziehen könnte, aber auch hier: Falls die Erkrankung im Vorhinein bekannt ist, warum dann keine Verhütung? 

Es gibt einfach so viele Abtreibungen, die verhindert werden können, irgendwie ist es doch echt traurig...

kristinchristin antworten
Chai
 Chai
(@chai)
Beigetreten : Vor 2 Jahren

Beiträge : 4814
Veröffentlicht von: @kristinchristin

Bei Vorerkrankungen habe ich noch  Verständnis, dass man eine Abtreibung in Erwägung ziehen könnte, aber auch hier:
Falls die Erkrankung im Vorhinein bekannt ist, warum dann keine Verhütung? 

Es gibt einfach so viele Abtreibungen, die verhindert werden können, irgendwie ist es doch echt traurig...

Auch wenn es viele Abtreibungen gibt - jeder Fall ist ein Einzelschicksal. Niemand wird sagen 'es gibt so viele Abtreibungen, dann bekomm ich halt das Kind'.

Und dann gibt's halt Situationen, da passieren Dinge, die nicht geplant waren. 
Stell Dir vor, ein Paar mittleren Alters hat Kinder, ein Teil wird krank und bekommt Medikamente, bei denen man nicht schwanger werden soll, weil das fruchtschädigende Wirkung hat. Das Leben ist eh schon auf den Kopf gestellt, dann kommt zur Krankheit mit allen Unsicherheiten ein unregelmäßiger Zyklus und da macht man sich dann schon mal Gedanken, was man im Fall einer Schwangerschaft mit einem Kind, das vermutlich nicht gesund auf die Welt kommt, tun würde.

chai antworten
Kristinchristin
Themenstarter
Beiträge : 20
Veröffentlicht von: @channuschka

Eine Schwangere, die das Kind in ihrem Bauch ablehnt, fügt der Psyche des Kindes damit schon vor seiner Geburt einen Schaden zu.

Dem kann ich nur zustimmen und wenn eine Schwangere Alkohol konsumiert trägt das Kind ebenfalls Schäden davon. Ich kenne mich leider nur zu gut damit aus, trotzdem können auch diese Menschen bei Gott ihren Platz finden und fröhlich im Leben werden, auch wenn es schwieriger ist. Danke, dass du deine Meinung geteilt hast. Und klar, für die Familie ist es ein schrecklicher Verlust, wenn jemand bei der Geburt gehen muss. Es ist mit Sicherheit ein kompliziertes Thema, wo es viele Meinungen zu gibt. Aber abgesehen von Missbrauchsfällen gibt es doch heutzutage Verhütungsmittel, wo es dann (meist) nur gewollt zu einer Schwangerschaft kommt. Und wenn man kein Kind will aber auf die zur Verfügung stehenden Mittel verzichtet, finde ich es unverantwortlich...

 

kristinchristin antworten
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Channuschka
(@channuschka)
Beigetreten : Vor 19 Jahren

Beiträge : 5441

@kristinchristin 

Abtreibung als eine weitere Art der Verhütung lehne ich tatsächlich ab. Zumindest in Deutschland, sollte jede und jeder wissen, wie das funktioniert. Und falls so ganz unverhofft es zum Sex kommt, dann gibt es noch sowas wie die "Pille danach", wenn man ganz sicher kein Kind will und es einem erst am Morgen danach klar wird.

channuschka antworten


Goldapfel
Beiträge : 1590

@kristinchristin 

Ich finde es mutig, dass du so zu deiner Überzeugung stehst. Selbst hier, in einem christlichen Forum, gibt es noch einiges an in Fragestellen, Relativierung und Gegenwind. Ich kann mir gut vorstellen, dass es in der Schule noch ganz anders abgeht.

Aber wenn das Thema Abtreibung auf deinem Herzen liegt, dann ist das so und dann solltest du dem auch nachgehen. 

Ich wünsche dir viel Kraft und Liebe bei deiner Mission. Bleibe nah am Vaterherz Gottes und hör auf seine Stimmung. Möge Er dir Weisheit und immer auch die nötige Barmherzigkeit geben. 

ga2 antworten
6 Antworten
Chai
 Chai
(@chai)
Beigetreten : Vor 2 Jahren

Beiträge : 4814
Veröffentlicht von: @ga2

@kristinchristin 

Ich finde es mutig, dass du so zu deiner Überzeugung stehst. Selbst hier, in einem christlichen Forum, gibt es noch einiges an in Fragestellen, Relativierung und Gegenwind. Ich kann mir gut vorstellen, dass es in der Schule noch ganz anders abgeht.

Das ist ok und ich schließ mich den guten Wünschen an. 

Und doch - ich finde es gut, dass auch hier, in einem christlichen Forum, differenziert über dieses Thema gesprochen werden kann. 

chai antworten
Goldapfel
(@ga2)
Beigetreten : Vor 2 Jahren

Beiträge : 1590

@chai 

Ist ja auch prinzipiell gut, wenn man differenziert sprechen kann. Allerdings war mir persönlich da etwas zuviel Bedenken und Negativität bei. 

ga2 antworten
Chai
 Chai
(@chai)
Beigetreten : Vor 2 Jahren

Beiträge : 4814
Veröffentlicht von: @ga2

@chai 

Ist ja auch prinzipiell gut, wenn man differenziert sprechen kann.
Allerdings war mir persönlich da etwas zuviel Bedenken und Negativität bei. 

Was heißt 'zuviel Bedenken und Negativität'? 
Ich hab Gründe angeführt, wo diese Bedenken berechtigt sind. 

chai antworten
Goldapfel
(@ga2)
Beigetreten : Vor 2 Jahren

Beiträge : 1590

@chai 

Auf die Gesamtheit der Beiträge wurden überwiegend (durchaus berechtigte) Bedenken angeführt.

ga2 antworten
Kristinchristin
(@kristinchristin)
Beigetreten : Vor 2 Jahren

Beiträge : 20

@ga2 Danke für die lieben Worte🫶🏼

kristinchristin antworten
Goldapfel
(@ga2)
Beigetreten : Vor 2 Jahren

Beiträge : 1590

Zum Beitrag
Aah, gerade gesehen, es soll *Stimme heißen. Sorry 

ga2 antworten
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