Offene Ehe - Ehe einseitig Öffnen
Hallo,
ich bin 44 Jahre alt, bin 24 Jahre glücklich verheiratet und wir haben zwei Kinder.
Unsre Ehe ist sehr stark, wir sind auf Augenhöhe , Würde und Respekt Zeichen uns aus.
Leider hat mein Mann einen schweren Bandscheibenvorfall und leidet somit oft an sexuelle Dysfunktion. Mein mann hat vorgeschlagen , das wir unsere Ehe einseitig öffnen.
Wie steht ihr dazu?
Für Meinungen bin ich dankbar .
Vielen Dank 🙂
Veröffentlicht von: @mr-kDu willst also einen jungen Menschen hernehmen, um allein ein Bedürfnis Deiner Person stillen. Und wenn der junge Mann dann doch mehr wollen würde gilt die Devise: "Der Mohr hat seine Arbeit getan, der Mohr kann gehen" (Ist ein Zitat von Friedrich Schiller und in keiner Weise diskriminierend gegenüber Menschen anderer Hautfarbe gemeint). Worin genau liegt da die Nächstenliebe? Auch dieser hypothetische Junge Mann wäre ein Mensch mit Gefühlen, mit Träumen, mit Zielen, mit Absichten und mit einer Seele. Es ist ein Mensch und somit so viel mehr als nur ein Penis mit Füßen, sorry.
Dankeschön für deine Gedanken.
Nun , wenn ich einen Gleichaltrigen Partner nehmen würde , könnte er sich auch in mich verlieben , oder umgekehrt.
Wenn er aber ein junger Partner ist , besteht zwar ein Möglichkeit des verlieben , aber es ist geringer.
Und es wurde die Nächstenliebe angesprochen. Nochmal, ich zwinge ja keinen zum Geschlechtsverkehr. Es ist eine Freiwillige Sache.
nun , ich habe mich online angemeldet um mal zu sehen , was sich ergibt. ich stehe mit einem 18 Jährigen in Kontakt. Er erzählte mir, das er 2 Jahre eine Beziehung hatte zu einer gleichaltrigen. Er berichtete, das der Geschlechtsverkehr sich immer schwierig gestaltet. er ist gut bestückt , sie verkrampfte oft. Auch nach sexuellen Bedürfnissen und Wünsche , harmonierten sie nicht.
Es ist nicht so , das er mich bedienen soll , wie es hier dargestellt wird. Sondern er soll seine Wüsche und Bedürfnisse äußern , die ich ihm erfülle.
Ja klar ich bin 45 Jahre alt , er ist 18 Jahre alt, es ist ein riesiger Altersunterschied, was aber nicht heißt , das der Geschlechtsverkehr nicht auf Augenhöhe stattfinden kann.
Und auch er weiß , warum ich eine außereheliche Beziehung suche , und das eine Beziehung mit mir nicht möglich ist. Auch darüber haben wir intensiv gesprochen.
Ich glaube auch , jede Möglichkeit die ins Negative gehen könnte muss nicht immer passieren.
Veröffentlicht von: @snowwhite80Ich glaube auch , jede Möglichkeit die ins Negative gehen könnte muss nicht immer passieren.
Das ist zwar richtig, aber auch nicht jede Zigarette, die man während dem Tankvorgang raucht, führt gleich zur Entzündung des Treibstoffs...
Trotzdem herrscht an allen Tankstellen ausnahmslos Rauchverbot. Warum wohl?
Veröffentlicht von: @snowwhite80Nochmal, ich zwinge ja keinen zum Geschlechtsverkehr. Es ist eine Freiwillige Sache.
Das ist schon klar. Wenn Du jemanden zum Sex zwingen würdest müssten wir uns auf einer anderen Basis, nämlich §177 StGB, unterhalten...
Veröffentlicht von: @snowwhite80nun , ich habe mich online angemeldet um mal zu sehen , was sich ergibt. ich stehe mit einem 18 Jährigen in Kontakt. Er erzählte mir, das er 2 Jahre eine Beziehung hatte zu einer gleichaltrigen. Er berichtete, das der Geschlechtsverkehr sich immer schwierig gestaltet. er ist gut bestückt , sie verkrampfte oft. Auch nach sexuellen Bedürfnissen und Wünsche , harmonierten sie nicht.
Es ist nicht so , das er mich bedienen soll , wie es hier dargestellt wird. Sondern er soll seine Wüsche und Bedürfnisse äußern , die ich ihm erfülle.
Ja klar ich bin 45 Jahre alt , er ist 18 Jahre alt, es ist ein riesiger Altersunterschied, was aber nicht heißt , das der Geschlechtsverkehr nicht auf Augenhöhe stattfinden kann.
Tja, wenn Du schon die ersten Schritte gemacht hast, warum fragst Du uns hier dann nach unseren Meinungen?
Allerdings muss ich an der Stelle sagen: In Anbetracht, dass dein ältestes Kind 16 ist und der Kollege hier gerade erst einmal 18 - also nur zwei Jahre unterschied - ist der Gedanke - um es in Jugendsprache auszudrücken - schon ein bissel cringe...
Veröffentlicht von: @snowwhite80Nun , wenn ich einen Gleichaltrigen Partner nehmen würde , könnte er sich auch in mich verlieben , oder umgekehrt.
Wenn er aber ein junger Partner ist , besteht zwar ein Möglichkeit des verlieben , aber es ist geringer.
Du glaubst allen Ernstes, dass etwas unbegreifliches wie Liebe sich an dieser m.E. recht schwache Rationalisierung orientiert?
Wenn es "nur" um das Alter der Kinder in Relation zum Alter eines möglichen Geliebten geht...
Nicht selten haben Männer irgendwann Geliebte/neue "Partnerinnen", die jünger als ihre Töchter sind...
Ansonsten stimme ich dir zu.
Und ich wage es, die mögliche Sexualität "auf Augenhöhe" doch stark in Frage zu stellen. Überhaupt scheint ja alles irgendwie "auf Augenhöhe" zu sein...
@goldapfel Wieso stellst die die Sexualität auf Augenhöhe in Frage?
Du betonst mir das etwas zu oft. Als ob das alles rechtfertigen könne.
Und dein potentieller Partner hat deutlich weniger Erfahrung in Sachen Lebenserfahrung und natürlich auch in Sachen Sexualität. Zwar gilt man in Deutschland mit 18 Jahren als volljährig aber in rechtlicher Hinsicht wird auch immer wieder bei über 18jährigen das Jugendstrafrecht angewandt.
Veröffentlicht von: @snowwhite80@goldapfel Wieso stellst die die Sexualität auf Augenhöhe in Frage?
Wie funktioniert 'Sexualität auf Augenhöhe'?
@chai indem ich als ältere und erfahrene Frau ihn respektiere, Wünsche und Bedürfnisse eingehe.
ein geben und nehmen. Ihn nicht ausnutze.
Hallo @goldapfel,
Veröffentlicht von: @goldapfelWenn es "nur" um das Alter der Kinder in Relation zum Alter eines möglichen Geliebten geht...
Nicht selten haben Männer irgendwann Geliebte/neue "Partnerinnen", die jünger als ihre Töchter sind...
Das ist umgekehrt nicht wirklich besser und würde bei mir zu ähnlichen Äußerungen führen. Ich habe in meinem privaten Umfeld genau die Situation, die Du beschreibst, und kann darüber nur meinen Kopf schütteln.
Hallo @goldapfel,
Veröffentlicht von: @goldapfelWenn es "nur" um das Alter der Kinder in Relation zum Alter eines möglichen Geliebten geht...
Nicht selten haben Männer irgendwann Geliebte/neue "Partnerinnen", die jünger als ihre Töchter sind...
Das ist umgekehrt nicht wirklich besser und würde bei mir zu ähnlichen Äußerungen führen. Ich habe in meinem privaten Umfeld genau die Situation, die Du beschreibst, und kann darüber nur meinen Kopf schütteln.
Ich kenne Töchter, deren Väter so junge Frauen haben und keine findet es wirklich gut. Die meisten haben sich damit arrangiert (und inzwischen sind wir an die 40 Jahre alt und es ist nicht mehr so komisch, wie noch vor 15 bis 20 Jahren wenn es passiert). Aber als wir in den zwanzigern waren, fand das jede erstmal sehr komisch, wenn der Vater mit jemandem im eigenen Alter oder kaum älter Sex hat.
Kurze Verständnisfrage zu
nun , ich habe mich online angemeldet um mal zu sehen , was sich ergibt. ich stehe mit einem 18 Jährigen in Kontakt. Er erzählte mir, das er 2 Jahre eine Beziehung hatte zu einer gleichaltrigen.
Ein Seitensprungforum? Tinder?
Nicht, dass dein Post hier der Versuch war, hier jemand zu finden...🙈
Also, wir sind ja hier auf jesus.de. Und vllt kennst du den Slogan, den sich alle Christen fragen soll(t)en, wenn sie sich nicht ganz klar bei sich selbst über eine Sache sind:
"Was würde Jesus dazu sagen?"
Es gibt in der Bibel eine Geschichte, die "klassisch" zu dem, was dich beschäftigt, herangezogen werden kann. Es ist die Frau am Jakobsbrunnen, nachzulesen bei Johannes 4.
Jesus sagt der Frau in der Mittagshitze, dass das Verlangen des Trinkens aus dem Brunnen nie gestillt werden kann. Der Durst wird immer wieder kommen (die Frau hatte bereits 5 Männer und lebte aktuell mit einem, "der nicht ihr Mann ist").
Jesus bietet ihr anderes Wasser an: "Wer aber von dem Wasser trinken wird, dass ich ihm geben werde, dem wird nicht mehr dürsten. Dieses Wasser wird in ihm zu einer nicht versiegenden Quelle, die ewiges Leben schenkt."
Ich denke, dass ist es, worüber wir auf jesus.de reden müssten. Über die Kraft einer heilenden, sprudelnden Lebensquelle, die über den kurzen Lustgewinn - den frau sich von einem jungen Mann, der sich noch in der Adoleszenz befindet - erhofft, hinausgeht.
@snowwhite80 nun , ich habe mich online angemeldet um mal zu sehen , was sich ergibt.
Na, da wünsche ich dann allen Beteiligten viel Spaß!
Ich finde dieses Märchen von einem Schneewittchen, dessen Prinz per Bandscheibenvorfall lahm gelegt wurde, und die nun nach 'nem Zwerg Ausschau hält, jedenfalls durchaus unterhaltsam und in sich fein zeitgenössisch (das mit dem online anmelden, um flugs 'nen passenden Zwerg zu finden, wäre ja noch vor ein paar Jahrzehnten ein schwieriger auszugestaltendes Detail gewesen) erzählerisch justiert. Was allein nicht ganz passt, ist die Auswahl des Publikums. Warum sollte ausgerechnet nach Meinungen von Christen gefragt werden?
Aber womöglich geht's ja nicht darum, das Publikum zu unterhalten, sondern darum, sich mit den Reaktionen des Publikums zu unterhalten?
Eine konstruktiv gemeinte Anmerkung zur dramaturgischen Gestaltung: Der nicht selbst zur Sprache kommende Ehemann mit Bandscheibenvorfall will mir als eine von der psychologischen Ausarbeitung eher schwache Figur erscheinen. Sein so gar großzügiges Angebot erscheint mir einen Tick unrealistisch, da klafft eine gewisse Authentizitätslücke* im Drehbuch. Auch will mir scheinen, dass diese Figur kaum daraufhin ausgelegt erscheint, im Laufe der Story irgendeine Art von stimmiger Entwicklung durchzumachen. Er wirkt doch eher wie so eine Art Pappaufsteller im Hintergrund, an den man nicht zu nahe heranzoomen darf.
Aber hey - insgesamt eine ganz witzige Idee, bin gespannt, wie's weitergeht, was sich ergibt.
*Ich finde, dieses schöne Wort sollte immer mal zwischendurch eingestreut werden, damit es nicht veraltet.
Aber hey - insgesamt eine ganz witzige Idee, bin gespannt, wie's weitergeht, was sich ergibt.
Ich neige inzwischen dazu, die ganze Sache für eine Veralberung zu halten.
Dein Kommentar ist durchaus ein sprachlich eher gelungener Kommentar zu dem Verlauf des Themas. Trotzdem: Bitte Respekt gegenüber anderer Meinungen... Auch völlig unverständlicher.
LG, Channuschka-Mod
Veröffentlicht von: @seidenlaubenvogelDu würdest also (nur) ein neues Hobby pflegen? Dann möchte ich dich auch dazu ermutigen, da (unverkrampft) dazu zu stehen - ein Termin wie jeder andere.
Nun , warum sollte ich das meinen Kinder mitteilen? Ich erzähle ihnen ja auch nicht , wenn ich mit meinem Mann intim bin.
@snowwhite80 Willst du das ernsthaft vertiefen? Ich weiß nicht, wie alt deine Kinder sind und auch nicht, wie es um deren „Aufklärung“ steht oder auch nicht wie ihr über Sexualität sprecht. Das geht mich auch nichts an. Ich halte nur Geheimnistuerei grundsätzlich für falsch - es sei denn es gibt zwingende Gründe oder hat einen liebevollen Überraschungseffekt.
Du hast hier eine Anfrage gestellt - dazu gebe ich dir meine Einschätzung. Mein Ausgangspunkt: Lass es. Meine Ergänzung: Wenn du dennoch daran festhältst, dann steh dazu und mach kein Geheimnis draus.
Was auch immer das bedeutet ... Was bedeutet "in Extremen" aus deiner Sicht? Glaubst du nun, dass es Christus gibt, er für dich gestorben ist und du durch seine Auferstehung wieder zum Vater zurückkannst und Leben im Überfluss hast inkl. des Heiligen Geistes als Anzahlung des Erbes?
Warum nehme ich von deinem Glauben hier gar nichts wahr?
Gute Fragen, die ersten. Wenn ich persönlich auch die letzte gelassen hätte. 😉
@goldapfel
Na, zu lesen is hier, wenn ich nichts übersehen habe, nichts ... oder?
Muss man das denn hier auch noch herausstellen?
Ich finde, deine vorherigen Fragen wegweisend genug um sich mit dem eigenen Glauben auseinander zu setzen
@goldapfel manchmal is mir einfach so ... noch einen draufzusetzen 😉
Kenne ich 😁
Und hinterher denke ich, weniger ist manchmal mehr.
Die Gefahr, irgendwann ins Urteilen zu kommen, steigt halt.
Ja bin ich, aber vielleicht nicht in extremen
@tristesse In Punkto Sexualität bin ich lockerer, das gebe ich zu.
Aber dann kannst du sicherlich auch tolerieren, wenn andere in Sachen Eigentum lockerer drauf sind? 😉
In Punkto Sexualität bin ich lockerer, das gebe ich zu.
Also beachtest Du Gottes Gebote nicht.
Gott fragt Dich aber nicht, ob Du "locker" bist oder nicht.
Es geht hier darum, dass Du 1. bewusst gegen Gottes Gebot verstößt, 2. einen anderen Menschen benutzt, um Deine Triebe auszuleben und 3. Deine Ehe in Gefahr bringst.
Das hat mit "Lockerheit" nichts zu tun.
Veröffentlicht von: @seidenlaubenvogelIch weiß nicht, wie alt deine Kinder sind und auch nicht, wie es um deren „Aufklärung“ steht oder auch nicht wie ihr über Sexualität sprecht
Meine Söhne sind 16 & 15 Jahre alt. Wir haben unsere Kinder immer gemäß ihres Alters sexuell aufgeklärt.
dann hatte ich Dich etwas Missverstanden. Du meintest generell die Aufklärung , es den Kindern zu vermitteln , warum wir die Ehe geöffnet haben?
Meine Söhne sind 16 & 15 Jahre alt. Wir haben unsere Kinder immer gemäß ihres Alters sexuell aufgeklärt.
Wie würdest Du eigentlich reagieren, wenn einer Deiner Söhne mit 18 sich mit einer Frau Deines Alters zu unverbindlichem Sex träfe?
@tristesse Ich sehe es so, es ist seine Sexualität und ich habe da kein Recht reinzureden , oder zu Verbieten.
Allerdings, würde ich mich schon mit ihm darüber Unterhalten, was er daraus macht , wäre seine Sache.
Allerdings, würde ich mich schon mit ihm darüber Unterhalten, was er daraus macht , wäre seine Sache.
Veröffentlicht von: @mr-kAllerdings muss ich an der Stelle sagen: In Anbetracht, dass dein ältestes Kind 16 ist und der Kollege hier gerade erst einmal 18 - also nur zwei Jahre unterschied - ist der Gedanke - um es in Jugendsprache auszudrücken - schon ein bissel cringe...
Sagen wir es so, es ist nicht Alltäglich.
Aber der junge Mann ist Volljährig, zumal es meine Kinder ja auch nichts angeht und sie auch nicht eingeweiht werden müssen , wer mein Sexpartner ist.
Veröffentlicht von: @mr-kDu glaubst allen Ernstes, dass etwas unbegreifliches wie Liebe sich an dieser m.E. recht schwache Rationalisierung orientiert?
Auch dafür gibt es keine Garantie, die Möglichkeit ist geringer
Aber der junge Mann ist Volljährig, zumal es meine Kinder ja auch nichts angeht und sie auch nicht eingeweiht werden müssen , wer mein Sexpartner ist.
Und wenn sie rausfinden?
@tristesse Wenn sie es herausfinden. dann müßten mein mann und ich mit ihnen darüber sprechen, klar.
Wenn sie es herausfinden. dann müßten mein mann und ich mit ihnen darüber sprechen, klar.
Auch dafür gibt es keine Garantie, die Möglichkeit ist geringer
Unterschätze bitte die Gefühle des zweiten Frühlings nicht. Was glaubst Du denn, was es mit Dir macht, wenn ein junger Mann sich um Dich sexuell bemüht? Dass Dich das kalt lässt? Rein raus und tschüss?
Ich kann Dich nur warnen, es einfach sein zu lassen. Es ist Ehebruch, es destabilisiert womöglich Deine langjährige Ehe und es beeinträchtigt auch die Zukunft des jungen Mannes.
Ich versteh nicht, wie man so ohne weiteres als Christin sich über das Ehebruchgebot hinwegsetzen kann. Ich verstehe, wenn man sich überrumpeln lässt oder eine schwache Impulskontrolle hat, aber Du entscheidest Dich ja ganz bewusst zum Ehebruch. Wie soll Gott das segnen? Wie kannst Du dann noch vor seinen Thron kommen? Meinst Du nicht, dass der Heilige Geist in Dir Dich mahnen und an Deinem Gewissen rütteln wird?
Und wofür? Für einen Orgasmus, der in 10 Sekunden vorbei ist?
Wieso fragst Du hier überhaupt? Du machst doch sowieso was Du willst?
"Ich versteh nicht, wie man so ohne weiteres als Christin sich über das Ehebruchgebot hinwegsetzen kann."
Nun, einer meiner früheren Patienten, angesehenes Mitglgied einer freien Gemeinde, war in Derutschland verheiratet und hatte hier 2 Kinder und in Südamerika ebenfalls und hatte mit der Frau dort 1 Kind. Alle viertel Jahr flog er dorthin und blieb für 2 Monate.
Nun, einer meiner früheren Patienten, angesehenes Mitglgied einer freien Gemeinde, war in Derutschland verheiratet und hatte hier 2 Kinder und in Südamerika ebenfalls und hatte mit der Frau dort 1 Kind. Alle viertel Jahr flog er dorthin und blieb für 2 Monate.
Ja und?
Auch das versteh ich nicht.
"Ja und?"
Es zeigt, was es alles gibt - auch unter der Fahne gemeinsamen christlichen Glaubens.
Für unsere Gespräche war das ja nur eine Nebensache, aber ich habe ihn natürlioch gefragt, wie er das mit dem üblichen christlichen Verständnis auf eine Reihe kriegen kann. "Ich hab keine Probleme damit und die beiden Frauen auch nicht", war seine Antwort.
Damit war das Thema dann aber auch erledigt.
Das andere es auch tun, heißt jetzt nicht, dass es üblich oder gut ist. Ein Argument ist es nicht, m.E..
So wenig wie es ein Arghument ist, dass wieder andere es nicht tun. Was andere tun oder auch nicht, ist nie ein Argument.
Aber hast du es nicht als Argument benutzt? Oder zumindest wie ein Argument angebracht hier in der Unterhaltung?
Nach meinem Verständnis schon.
Für was sollte ich das denn wohl als Argument nutzen?
"Aber weil es mehr gibt, die es tun ist es ja nicht richtig."
Hab ich auch nicht behauptet.
@queequeg und warum hast du dann das Beispiel gebracht? Doch nicht nur weil du noch mal ne Story aus deinem Therapeutenalltag bringen wolltest, oder?
Weil es ganz offenbar nicht stimmt, dass man als Christ nur eine und keine andere Position haben kann. Wobei natürlich jeder betont, dass nurt seine Position richtig ist.
Darum ging es ja auch nicht - es ging um Verstehen
Verstehen braucht Gründe. Triss kann begründen, warum sie anderer Meinung ist und würde gerne verstehen, wie man anderer Meinung sein kann. Dazu braucht es Argumente - und ein Beispiel, dass es noch eine weitere Person gibt, die da anderer Meinung ist, sagt doch auch nur, dass man anderer Meinung sein kann, trägt aber nichts zum Verständnis bei.
Dein Argument, bzw. das deines Klienten, ist also, dass man gegen das was in der Bibel steht handeln kann, solange da keiner der direkt betroffenen ein Problem mit hat und trotzdem Christ sein.
Jetzt bräuchten wir vermutlich den Klienten selbst um mal ein paar grundlegende Fragen zu klären, die weit über diesen Fall hinausgehen. Man müsste darüber reden welche Bedeutung die Bibel für jeden hat und was Christ sein bedeutet. Denn nur so kann Verständnis entstehen. Argumente, die man nachvollziehen kann - ob man ihnen zustimmt oder nicht ist dann nochmal ne andere Sache.
Aber für mehr Verständnis hast du mit deinem Beitrag nicht beigetragen. Er war eher ein Vorwurf, weil du darin was gelesen hast, was so nicht in den Wörtern stand.
"es ging um Verstehen"
Nein, der Ausgangspunkt war eine Bemerkung von Mr-k, der ich ein absurdes Pendant gegenüberstellte. Alles andere hat sich daraus entwickelt.
Es geht mir auch in keiner Weise darum, was jemand glaubt oder warum er dieses glaubt und jenes nicht. Das ist doch ganz alleine seine Sache. Jedenfalls muss ich dessen Glaube so wenig verantworten wie der meinen.
Der springende Punkt ist immer der, ob man tatsächlich legitimerweise nur von seinem eigenen Glauben spricht, oder dieses direkt oder subtil als verbindlich für alle darstellt.
So, ich denke von meiner Seite ist dazu alles gesagt. Ich werden mich daher dazu nicht mehr äußern.
Euer Gespräch hat mehrere Stränge entwickelt.
Der Ausgangspunkt hier war eine Reaktion von Triss auf snowwhite, die auf mr-k geantwortet hat und da eine Frage von triss an snowwhite "Wie kannst du dieser Meinung sein? Ich verstehe es nicht?" - übersetzt "Wie Begründest du deine Meinung"
Darauf kam dein Beispiel. Ich glaube, hättest du die Begründung deines Klienten hervor gehoben, wäre ich vielleicht nicht drauf angesprungen, aber so war es einfach ein "Was willst du eine Begründung, es gibt mehr Leute, die dieser Meinung sind."
Es zeigt, was es alles gibt - auch unter der Fahne gemeinsamen christlichen Glaubens.
Wenn ein Mann offen Ehebruch lebt, hat sich das in meinen Augen mit "gemeinsamen christlichen Glauben".
Dem glaub ich erst mal gar nichts mehr.
"Ich hab keine Probleme damit und die beiden Frauen auch nicht", war seine Antwort.Damit war das Thema dann aber auch erledigt.
Das ist ja auch die Haltung von Snowhite. "Ich hätte gern wie bisher meinen regelmäßigen Orgasmus und wenn ich den nicht bekomme, nehme ich mit halt wahllos nen anderen und gut bestückt darf er dann aber auch sein."
Die Sache ist einfach die, dass wenn wir uns auf ein Leben mit Gott einlassen, eben nicht einfach machen können, was wir wollen, da geht es um Gottes Willen und um Heiligung. Wir sind ein Tempel des heiligen Geistes (Römer 1) und da wird nicht rumgehurt.
Natürlich sind wir Menschen und sündigen ständig immer wieder. Aber dann muss ich nicht auch noch zusätzlich bewusst die Ehe brechen und vorher noch in einem christlichen Forum nachfragen. Dafür hat Jesus nicht am Kreuz gelitten!
Nur weil einem Christen der eigene Lebenswandel nicht "stört" , heißt es noch lange nicht, dass Gott das okay findet.
Man kann ja über Gottes Gebote diskutieren, aber diesen Fall hier biblisch schön zu reden ist fast nicht möglich.
"Man kann ja über Gottes Gebote diskutieren, aber diesen Fall hier biblisch schön zu reden ist fast nicht möglich"
Für den Typen war das kein Problem. Jedenfalls hatte er offensichtlich damit kein Problem. Wenn ich mich recht erinnere war er auch in Südamerika fest in einer Gemeinde integriert.
Aber wir können das Thema gerne verlassen. Er ist sicher nicht typisch, aber eben einer, der sich selbst unter der gleichen Fahne sieht wie Du.
Aber schau mal- Letztlich kommt es im Kontext von Christsein nur darauf an, ob Gott darin ein Problem sieht.
Im neuen Testament sowie in der darauf folgenden Kirchen und Christengeschichte erschließt sich da bei mir wenig, warum Gott das gut heißen sollte.
Ja ab und zu finden sich wahrscheinlich Gemeinschaften, aber dann ist man halt eher im Bereich der Sekten unterwegs. Zum Beispiel die Mormonen in den USA hatten das Mal. Ich glaube aber da ist dann irgendwann auch der Punkt erreicht, wo wir nicht mehr an den Dreieinen Gott glauben, dann ist man streng genommen, nach traditioneller Sichtweise, kein Christ mehr. Zumindest vom Glauben her.
Es bringt allerdings es so gut wie nichts wenn Privatpersonen theologien ausdiskutieren. Damit jemand zu überzeugen, da müssten einige Rahmenbedingungen stimmen bzw. man braucht wahrscheinlich langen Atem.
Was ich so schwierig finden, dass einer dem anderen glaubt sagen zu können, was Gott gut heißt und was nicht. Klar hat jeder seine Argumente dafür - jeder, auch bei den entgegengesetztesten Positionen. Wer da bestreiten möchter, sollte sich mal die innerkirchliche Geschichte ansehen, z.B. die Jahre der Reformation im Bereich von Münster.
Ich polemisiere daher gegen die Autorität, mit der man glaubt, die eigenen religiösen Vorstellungen als verpflichten für andere verstanden wissen zu wollen.
Ich polemisiere daher gegen die Autorität, mit der man glaubt, die eigenen religiösen Vorstellungen als verpflichten für andere verstanden wissen zu wollen.
"Ich kapiere nicht, was daran so schwer zu verstehen ist?"
Das ist mir bekannt, kann ich aber nicht ändern.
Nein. Die 10 Gebote sind ja selbst "religiöse Vorstellungen". Es gibt im christlichen Raum Leute, die glasuben, dass sie förmlich von Gott geschrieben und Moses eigenhändig gegeben wurden. Und es gibt im christlichen Raum Leute, die das so - als historisches Faktum - nicht glauben.
Die Art der Übermittlung ist eine religöse Vorstellung. Aber darum geht es ja nicht, sondern es geht hier um gewünschte Verhaltensweisen, die in unserer Religion wichtig sind. Und da geht es nicht mal um die erste Tafel, wo es um Gottesvorstellungen geht, was zu einer Religion gehört, wenn ich mir ihr angehörig fühle. Die Bibel ist dazu ja unsere einzige Quelle, die wenigstens nicht ganz subjektiv ist (für uns heute). Christentum ist eine Schriftreligion und dann sollte die Schrift ja doch eine Bedeutung haben. Wenigsten in einem kleinen Rahmen.
Dazu sind wir bei Ehebruch aber auf der zweiten Tafel der zehn Gebote und da seh ich es nochmal anders. Hier geht es nicht nur um "christlich religöse Vorstellungen". Denn hier geht es ja um Gebote, die das Miteinander der Menschen untereinander regeln und versuchen den Frieden zwischen den Menschen zu wahren und die so auch in vielen paganen Gesellschaften entstanden sind. Zwar werden sie Gott "in den Mund gelegt" (oder die Hand, wenn er sie aufgeschrieben hat), aber inhaltlich sind sie es eben nicht.
Und damit kommen hier zwei Sachen zusammen, die diese Meinung, sich dagegen zu richten, noch unverständlicher machen. a) es geht hier nicht um einen historischen Fakt, sondern um Regeln einer Religion, (und die sind in den 10 Geboten ja doch sehr oberflächlich) und b) es geht um so prinzipielle Grundregeln des menschlichen Beisammenseins, dass sie nicht an diese spezielle Religion gebunden sind. Treue ist auch außerhalb der Religionen einer der wichtigsten Werte für Partnerschaft.
Man stellt sich hier gegen einen Grundsatz, der eben nicht nur eine religöse Begründung hat, aber auch. Und nicht nur gegen eine Geschichte, die so stattfinden konnte oder nicht, sondern eine andere Art Text. Und vielleicht ist das eine Theologenkrankheit da Unterschiede zu machen. Aber wenn ich selbst da keine Grenzen setze, wie ich Texte einordne (und da sollte man bei den Gesetztestexten durchaus auch die Geschichte des Judentums, bzw. dessen Vorgänger und deren Interpretation im Blick haben), dann wird es eben tatsächlich ein beliebiger BiBaBo - ein Bibelbastelbogen, wo ich mir raussuche was passt und was nicht einfach rausreise.
Und du musst das jetzt nicht beantworten solange du nicht selbst vom Gegenteil überzeugt bist, weil das sind dann so Gespräche, die kein Ende nehmen und einfach unbefriedigend bleiben. Und zwar für alle.
Aber wir können das Thema gerne verlassen. Er ist sicher nicht typisch, aber eben einer, der sich selbst unter der gleichen Fahne sieht wie Du.
Du, es geht hier nicht um mich. Es geht darum, was Gottes Wort dazu sagt. Ich hoffe, dass man das in einem christlichen Forum auch einbringen darf? Und Gottes Wort ist in wenigen Sachen so klar wie Ehebruch.
Und da ist es mir -mit Verlaub- scheißegal, was irgendein bis auf dir allen unbekannter Mann in seiner Ehe tut oder nicht. Würde seine Gemeinde die 10 Gebote ernst nehmen, dann würde sie ihrem "angesehenen Gemeindeglied" beim Ehebruch nicht seelenruhig zusehen.
Vielleicht ist dieser Mann Christ, keine Ahnung, können weder du und ich beurteilen. Aber mit der Nachfolge scheint er es nicht sehr ernst zu nehmen und vermutlich hat der Heilige Geist in seinem Herzen auch nicht viel zu sagen.
Mit diesem Statement kann ich gut damit leben, die Diskussion ruhen zu lassen
In Südafrika ist Polygamie (mehrere Frauen) erlaubt. Wäre das in Südamerika auch so, dann kann das ein Hintergrund bei deinem Beispiel sein. Damit ist dieses Beispiel aber nicht für Deutschland tauglich. Es hinkt auf beiden Seiten und stolpert durch die Diskussion.
Artikel von 2021, wobei er auch die andere Seite beleuchtet...die Frauen machen dort mobil für gleiche Rechte, mehrere Männer heiraten zu dürfen.
Das sind aber formell geschlossene Ehen und kein Nebenraus und kein Ehebruch.
Veröffentlicht von: @tristesseUnterschätze bitte die Gefühle des zweiten Frühlings nicht. Was glaubst Du denn, was es mit Dir macht, wenn ein junger Mann sich um Dich sexuell bemüht? Dass Dich das kalt lässt? Rein raus und tschüss?
Mmmh , ich denke nicht , das es dazu kommt , das er mich so umstimmt , meine Ehe fallen zu lassen.
ich denke aber schon , das es mich nicht klar lässt. Das ich es genieße , das er so jung ist, es als Kompliment ansehe ja.
was das gläubige angeht.... Ich denke , jede Sache ist individuell. genauso mit dem Thema Ehebruch. Ehenruch wäre , würde ich es heimlich machen.
Ehenruch wäre , würde ich es heimlich machen.
DIE Ausrede kannte ich noch nicht 😉 😆
Irgendwie habe ich den Eindruck, dass du hier versuchst, dein leise anklopfendes Gewissen mit unseren Meinungen als Alibi zu beruhigen. Aber so, wie ich jetzt einiges nachgelesen habe, eignen wir uns nicht wirklich dazu.
Doch die Gefahr besteht, je mehr wir uns an Gottes Gebot orientieren, umso mehr versuchst du dein Vorgehen zu rechtfertigen bis vielleicht zum 'nun erst recht'.
Auch wenn du mit dem jungen Mann wohl noch nicht praktisch intim warst, gemäß Jesu Worten hast du mit ihm schon die Ehe gebrochen, denn du setzt alles daran, dein Begehren in die Tat umzusetzen. Jesus setzt den Hinweis auf die Herzenshaltung zum Schutz, bevor es zur Tat kommt.
Bewahre dein Herz mit allem Fleiß, denn in ihm entspringt die Quelle des Lebens. steht in den Sprüchen. Da ist was dran.
DIE Ausrede kannte ich noch nicht
Nun, es ist eine mögliche Perspektive. Wenn niemand betrogen wird ist es kein Betrug.
Kritisch sehe ich das trotzdem, aber dazu wurde eigentlich alles gesagt.