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Offene Ehe - Ehe einseitig Öffnen

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Snowwhite80
Themenstarter
Beiträge : 45

Hallo, 

 

ich bin 44 Jahre alt, bin 24 Jahre glücklich verheiratet und wir haben zwei Kinder.

 

Unsre Ehe ist sehr stark, wir sind auf Augenhöhe , Würde und Respekt Zeichen uns aus.

 

Leider hat mein Mann einen schweren Bandscheibenvorfall und leidet somit oft an sexuelle Dysfunktion. Mein mann hat vorgeschlagen , das wir unsere Ehe einseitig öffnen.

 

 Wie steht ihr dazu?

 

 Für Meinungen bin ich dankbar .

 

Vielen Dank 🙂

Antwort
512 Antworten
Snowwhite80
Themenstarter
Beiträge : 45
Veröffentlicht von: @neubaugoere

Könnte es bei dieser "Ablehnung" (des Bettes) um mehr als nur um Sex gehen? 

was meinst Du konkret damit?

snowwhite80 antworten
65 Antworten
neubaugoere
(@neubaugoere)
Beigetreten : Vor 15 Jahren

Beiträge : 19188

@snowwhite80 

Na das, was ich gesagt/gefragt habe. 🙂

neubaugoere antworten
Snowwhite80
(@snowwhite80)
Beigetreten : Vor 2 Jahren

Beiträge : 45

@neubaugoere 

Nun das Schlafzimmer ist die Privatsphäre von meinem Mann und mir.

Da möchte ich keinen anderen haben.

Das Gästezimmer ist für den 18j und mir genau richtig

snowwhite80 antworten
Chai
 Chai
(@chai)
Beigetreten : Vor 2 Jahren

Beiträge : 4814

@snowwhite80 

Siehst Du, und ich würde die komplette Wohnung als Privatsphäre bezeichnen. 

Aber im Prinzip fehlt mir für diese Art der Problemlösung einfach jedes Verständnis. 

In meinem Umfeld gibt es genügend Fälle, wo sich die Ehe (und damit auch der sexuelle Aspekt des Zusammenleben) drastisch geändert haben und die Nutzung eines jungen Liebhabers keine Option ist. 

Man kauft immer das Komplettpaket.

chai antworten
Deborah71
(@deborah71)
Beigetreten : Vor 22 Jahren

Beiträge : 29331

@snowwhite80 

Zum Beitrag

Das Gästezimmer ist für den 18j und mir genau richtig.

 

ist es wenigstens schalldicht? oder kommt da noch eine weitere Geschmacklosigkeit hinzu, der dein Mann ausgesetzt würde?  oder geht er in der Zeit spazieren? 🤢 

deborah71 antworten
Snowwhite80
(@snowwhite80)
Beigetreten : Vor 2 Jahren

Beiträge : 45

@deborah71 Ach Geschmacklosigkeit , das kannst mal erklären?

snowwhite80 antworten
neubaugoere
(@neubaugoere)
Beigetreten : Vor 15 Jahren

Beiträge : 19188

@snowwhite80 

Was wird'n das jetzt hier, wenn ich mal fragen darf? - Du hast doch dein Ziel längst erreicht. Warum noch wie ein Terrier auftreten? Wenn du über deine Situation und über dein Handeln Frieden hast, dann kann dich doch nichts aus der Reserve locken und es kann dir egal sein. Oh, warte, hast du diesen Frieden etwa gar nicht?

😉

neubaugoere antworten
Alescha
(@alescha)
Beigetreten : Vor 24 Jahren

Beiträge : 8520

@snowwhite80 

Ich habe nicht mehr den gesamten Thread im Kopf, aber irgendwo hast Du etwas von einem diskreten Vorgehen geschrieben, so z.B. hier:

Und außerdem würde ich es nicht jedesmal meinen Mann erzählen , wenn es zum außerehelichen Geschlechtsverkehr kommt.

Klick

Jetzt lesen wir, dass Du Euer Gästezimmer für Dein Stelldichein mit dem jungen Mann auserkoren hast. 

Dein Mann hat, wenn er das weiß, vielleicht noch die Umsicht, Bescheid zu geben, wenn er heimkommt, aber was, wenn eines Deiner Kinder unerwartet nach Hause kommt, während Du mit Deinem jungen Lover im Gästezimmer zugange bist? Meine Kinder (13, 15, 17) jedenfalls marschieren hier ohne Vorankündigung ins Haus, wenn in der Schule mal Unterricht ausfällt. Ich weiß ja nicht wie das bei Euch ist, aber vielleicht solltest Du Deine Kinder sicherheitshalber bitten, in Zukunft anzurufen, bevor sie heimkommen oder wenigstens an der Tür zu klingeln. Die werden sich zwar wundern, wozu das nötig ist, aber damit hast Du Zeit, Dich schnell anzuziehen und Deinen Liebhaber irgendwo zu verstecken oder durchs Fenster entkommen zu lassen. Oder wie möchtest Du die Präsenz dieses jungen Herrn erklären?

Ach so, Du wolltest ja wissen, was da die Geschmacklosigkeit ist. Für viele kommt jetzt halt zum Ehebruch noch dazu, dass der nicht diskret irgendwo außer Haus stattfindet, sondern im gemeinsamen Haus oder der Wohnung, womit Du Deinen Liebhaber in den gemeinsamen Privatbereich Deiner Familie holst, inklusive der Möglichkeit, dass Ihr Ohrenzeugen oder gar Augenzeugen bekommt und Du Deinen Kindern dann doch so einiges erklären musst. 

 

alescha antworten
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Beigetreten : Vor 4 Jahren

Beiträge : 30188

@alescha  Ja, da kann man sich jetzt so richtig schön ausmalen, was für Szenen sich da abspielen könnten. Und sich so richtig empören über die Geschmacklosigkeit und Unmoral, was ja auch mal wieder gut tut. Das ist besser als eine Soap Opera. Da hat Snowhite uns ja einen großen Gefallen getan mit diesem Thema.

😉

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Alescha
(@alescha)
Beigetreten : Vor 24 Jahren

Beiträge : 8520

@suchender_2-1 

Ja, irgendwie kennt man das ja aus Comics, Komödien und einschlägigen Witzen: Der Typ, der schnell in den Schrank oder aus dem Fenster springt, weil der Ehemann (oder eben die Kinder) unerwartet früher heim kommen. 

Ich hätte nicht gedacht, dass jemand auf die Idee kommt, derartige Szenarien im realen Leben heraufzubeschwören, aber vielleicht kommt ja Snowwhite noch mit plausiblen Erklärungen und Lösungen.

Das ist besser als eine Soap Opera. Da hat Snowhite uns ja einen großen Gefallen getan mit diesem Thema.

Ja, ich bin schon gespannt auf die Fortsetzung. Das Thema ist noch nicht ausgereizt, da geht noch was. 

alescha antworten
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(@deleted_profile)
Beigetreten : Vor 4 Jahren

Beiträge : 30188

@alescha 

bist du je mal schon in den Schuhen von Snowwhite gelaufen ? Weißt du 

was es heißt, mit einem depressiven Mann zusammen leben zu müssen?

Kenne selbst Depressionen, und meine liebe Frau hat es mit mir auch nicht

immer einfach.

Aber am schlimmsten ist da dieser "fromme Tratsch." Das kann so viel

kaputt machen. Selbst musste ich da auch schon viel erfahren.

Von ein Christ hat keine Depression, bis Ratschläge für meine Frau, sich

von mir zu trennen,

Betet für Snowwhite, die vielen Rat.....schläge bringen gar nichts,

meine Meinung.

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Alescha
(@alescha)
Beigetreten : Vor 24 Jahren

Beiträge : 8520

@hundemann

 

bist du je mal schon in den Schuhen von Snowwhite gelaufen ? Weißt du 

was es heißt, mit einem depressiven Mann zusammen leben zu müssen?

Nein - Aber hilf mir mal nach, wo schrieb Snowwhite, dass ihr Mann depressiv ist? Sie schrieb lediglich etwas von erektiler Dysfunktion aufgrund eines Bandscheibenvorfalls. Von Depression hat sie, sofern ich mich erinnere, nirgendwo etwas geschrieben.

Aber am schlimmsten ist da dieser "fromme Tratsch." Das kann so viel

kaputt machen. Selbst musste ich da auch schon viel erfahren.

Von ein Christ hat keine Depression, bis Ratschläge für meine Frau, sich

von mir zu trennen

Das ist sicher richtig, aber wer hat hier Snowwhite geraten, sich von ihrem Mann zu trennen? Wo war davon die Rede, sich zu trennen, weil sie dringend penetrierenden Sex braucht und er nicht mehr dazu in der Lage ist? Wer hat den Mann verurteilt, weil man als Christ keine erektile Dysfunktion hat?

Der "fromme Tratsch" wurde von Snowwhite selbst ausgelöst, weil sie sich an uns wandte mit dem Anliegen, dass sie zum Zwecke der sexuellen Befriedigung einen jungen Mann in Anspruch nimmt. 

Und wer mit damit in einem christlichen Forum daherkommt, muss damit rechnen, dass sie gesagt bekommt, dass ihr Tun nicht richtig ist und seine Risiken und Nebenwirkungen hat. 

Wenn ich mich recht erinnere, hast Du Dich selbst auch kritisch dazu geäußert. Daher verstehe ich Deine Kritik an mir jetzt nicht so ganz. 

Du scheinst da von Deiner Problematik auf andere zu schließen, aber wenn Depressionen hier das Problem wären, wäre der Threadverlauf sicher ein anderer. 

Betet für Snowwhite, die vielen Rat.....schläge bringen gar nichts,

meine Meinung.

Beten ist nie verkehrt. Aber Snowwhite hat nicht um Gebet für sie und ihren Mann gebeten, sondern eingangs ausdrücklich gefragt: "Wie steht ihr dazu?"

Und da nehme ich mir die Freiheit, die Frage zu beantworten, auch wenn die Antwort anders ausfällt, als sie es vielleicht gerne hätte. 

 

alescha antworten
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Beiträge : 30188

@alescha 

Snowwhite hat sich für Gebet schon bedankt.

Aber mehr schreibe ich darüber nichts mehr. Bitte um Verständnis. 

Das hat seelsorgerliche Gründe.

 

liebe Grüße,

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Beigetreten : Vor 4 Jahren

Beiträge : 30188

@alescha 

Du scheinst da von Deiner Problematik auf andere zu schließen, aber wenn Depressionen hier das Problem wären, wäre der Threadverlauf sicher ein anderer.

Wenn der Mann von Snowwhite Depressionen statt eines Bandscheibenvorfalls hätte, wäre der Verlauf ein anderer? Sicher?

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Alescha
(@alescha)
Beigetreten : Vor 24 Jahren

Beiträge : 8520

@suchender_2-1 

Wenn der Mann von Snowwhite Depressionen statt eines Bandscheibenvorfalls hätte, wäre der Verlauf ein anderer? Sicher?

Ich bin mir da ziemlich sicher, ja.

Dann gingen die Ratschläge eher in Richtung "kümmert Euch um eine Therapie, bevor du dir einen jugendlichen Lover ins Haus holst". Ich kann mir nicht vorstellen, dass irgendwer in dem Fall gesagt hätte: Dein Mann ist depressiv und bringt's nicht mehr im Bett? Kein Problem, ihr habt ein Gästezimmer, in einem entsprechenden Portal hast du schon einen willigen 18jährigen klargemacht, nur zu, ist ja schließlich nur GV zwischen einem Mann und einer Frau.

Dass jemand in einem christlichen Forum sagt, dass es kein Problem ist, wenn man außerehelichen Sex hat, kommt eher selten vor. Selbst bei den meisten Glaubensfernen dürfte das eher auf Unverständnis stoßen.

 

alescha antworten
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Beigetreten : Vor 4 Jahren

Beiträge : 30188

@alescha 

Ich kann mir nicht vorstellen, dass irgendwer in dem Fall gesagt hätte: Dein Mann ist depressiv und bringt's nicht mehr im Bett? Kein Problem, ihr habt ein Gästezimmer, in einem entsprechenden Portal hast du schon einen willigen 18jährigen klargemacht, nur zu, ist ja schließlich nur GV zwischen einem Mann und einer Frau.

Wer hat das denn hier gesagt? (ich meine mit "depressiv" ausgetauscht durch "Bandscheibenvorfall") Das genaue Gegenteil ist doch der Fall. Praktisch alle haben gesagt, dass sie die Entscheidung von Snowwhite als problematisch, unmoralisch oder falsch ansehen. Und das hätten sie doch erst recht getan, wenn Snowwhites Mann Depressionen hätte. Deshalb sehe ich überhaupt nicht, warum der Threadverlauf dann ein anderer wäre.

Aber vielleicht reden wir auch aneinander vorbei.

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Alescha
(@alescha)
Beigetreten : Vor 24 Jahren

Beiträge : 8520

@suchender_2-1 

Aber vielleicht reden wir auch aneinander vorbei.

Ja. Ich glaube, ich habe mich da falsch ausgedrückt.

Und das hätten sie doch erst recht getan, wenn Snowwhites Mann Depressionen hätte. Deshalb sehe ich überhaupt nicht, warum der Threadverlauf dann ein anderer wäre.

Stimmt, ich glaube kaum, dass Depressionen allein als ein legitimer Grund gelten würden, sich einen Liebhaber ins Haus zu holen. 

Allerdings sind Depressionen eine andere Nummer als: Ich bin glücklich mit meinem Mann, nur mit dem penetrierenden Sex klappt es nicht mehr. 

Und das wurde auch in Hundemanns Beiträgen deutlich. Er weiß um "Flauten" im Bett aus gesundheitlichen Gründen - und fühlt sich trotzdem an das Treueversprechen gebunden. Und bei ihm ging es darum, dass Depressionen an sich verurteilt wurden ("hat man nicht als Christ") und dass deswegen zur Trennung geraten wurde. 

Und das sehe ich in diesem Thread nicht.

Oder anders formuliert: Wenn es allein darum gegangen wäre, dass der Ehemann Depressionen hat und wie die TE damit umgehen solle, wäre der Thread anders verlaufen. 

Wenn sie gefragt hätte, was die Forenteilnehmer dazu sagen, dass sie sich einen Liebhaber nimmt, weil der Mann aufgrund von Depressionen nicht mehr dazu in der Lage ist, sie sexuell zu befriedigen, ansonsten aber alles supi ist, wären die Reaktionen wohl ähnlich gewesen.

alescha antworten
Queequeg
(@queequeg)
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@alescha 

"Dass jemand in einem christlichen Forum sagt, dass es kein Problem ist, wenn man außerehelichen Sex hat, kommt eher selten vor. Selbst bei den meisten Glaubensfernen dürfte das eher auf Unverständnis stoßen."

Das dürfte allgemein wohl so sein. Aber es gibt durchaus eine nicht unbeträchtliche Anzahl von Paaren, die das durchaus aus beider Lust so praktizieren.

queequeg antworten
Alescha
(@alescha)
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Beiträge : 8520

@queequeg 

Das dürfte allgemein wohl so sein. Aber es gibt durchaus eine nicht unbeträchtliche Anzahl von Paaren, die das durchaus aus beider Lust so praktizieren.

Das ist mir bewusst. 

Es gibt ja nichts, was es nicht gibt. 

Trotzdem: Warum wendet man sich damit an ein christliches Forum, wo eher zu erwarten ist, dass dieses Konzept eher auf Ablehnung stößt?

Und wenn jemand damit in einem christlichen Forum ums Eck kommt und explizit um Meinungen dazu fragt, kann man dann entsprechend seiner Überzeugung und Befürchtungen (u.a.: wird das aus beider Lust so praktiziert oder bringt nicht eher einer der beiden ein Opfer, auch wenn es ihm weh tut?) antworten?

alescha antworten
Queequeg
(@queequeg)
Beigetreten : Vor 19 Jahren

Beiträge : 7591

@alescha 

Natürlich kann man so antworten.

queequeg antworten
Chai
 Chai
(@chai)
Beigetreten : Vor 2 Jahren

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Veröffentlicht von: @alescha
Der "fromme Tratsch" wurde von Snowwhite selbst ausgelöst, weil sie sich an uns wandte mit dem Anliegen, dass sie zum Zwecke der sexuellen Befriedigung einen jungen Mann in Anspruch nimmt.
Und wer mit damit in einem christlichen Forum daherkommt, muss damit rechnen, dass sie gesagt bekommt, dass ihr Tun nicht richtig ist und seine Risiken und Nebenwirkungen hat. 

Dass jemand in einem christlichen Forum sagt, dass es kein Problem ist, wenn man außerehelichen Sex hat, kommt eher selten vor. Selbst bei den meisten Glaubensfernen dürfte das eher auf Unverständnis stoßen.

So isses. 
Man (oder frau) könnte ja das gleiche Anliegen haben, wenn der Mann aus anderen Gründen (davon gibt es wirklich viele - Krankheiten, Medikamente, Operationen etc.) nicht mehr so funktionieren würde, wie sie es braucht. Im Prinzip ist die (also meine) Antwort immer die gleiche - da muss es eine interne Lösung geben; entweder man findet andere Wege der Befriedigung oder man lernt, mit der Situation zurecht zu kommen. 

 

chai antworten
tristesse
(@tristesse)
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@suchender_2-1

Und sich so richtig empören über die Geschmacklosigkeit und Unmoral, was ja auch mal wieder gut tut. Das ist besser als eine Soap Opera. Da hat Snowhite uns ja einen großen Gefallen getan mit diesem Thema

Mach Snowwhite aber bitte jetzt nicht zum Opfer. Sie ist immerhin hier rein marschiert und hat frei rum erzählt, was sie mit wem in welchem Bett treibt 😆

Ja, viele User in einem Forum was Jesus.de heißt finden es nun mal unmoralisch, wenn man den Ehegatten im Gästezimmer betrügt und das ist auch völlig in Ordnung so. 

tristesse antworten
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@tristesse Für mich ist das keine Frage von Moral. Moral lässt sich leicht biegen oder abschütteln.

Wir kennen hier ja nur eine Seite.

Wenn ich mir vorstellen würde  meine Frau würde mir, weil sie krank ist, so einen Freifahrtsschein ausstellen, dann würde ich doch nicht Hurra rufen und mir eine 20jährige zum Sex suchen.

Ich würde das Gespräch mit meiner Frau führen und versuchen zu verstehen, warum sie meint, das tun zu müssen. Keine Sekunde würde ich glauben, dass ihr das nichts ausmachen würde. Ich denke, dahinter steckt eher viel verstecktes Leid aufgrund der Erkrankung.

Ich denke, hier braucht es nicht einen jugendlichen Liebhaber sondern eine Paartherapie. Und das ist nichts schlimmes, wovor man sich schämen muss sondern etwas vernünftiges

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tristesse
(@tristesse)
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@chey

Für mich ist das keine Frage von Moral. Moral lässt sich leicht biegen oder abschütteln

Ich hab ja nur auf den Suchenden reagiert, der die Frage nach der Moral hier kritisiert hat.

Für mich als Christin ist das auch keine Frage der "Moral", sondern mich interessiert, was Gott zum Thema "Ehebruch" sagt und dazu hab ich mich schon zu Beginn des Threads deutlich positioniert.

Dass da jetzt ne Paartherapieempfehlung was bringt, wenn das Paar sich hier so prima einig ist, glaub ich nicht.

Für eine Therapie muss zu einer der Meinung sein, dass in der Ehe was schief läuft und dazu sagt Snowwhite nichts, im Gegenteil. Alle scheinen mit dem Arrangement total glücklich zu sein 😊 

tristesse antworten
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@tristesse ich denke, du glaubst so wenig wie ich, dass da alle glücklich sind 😉 

Gottes Ansicht zu Ehebruch ist eindeutig.  Interessant ist doch, warum das so ist. Ist es einfach nur ein Gesetz, das zu halten ist oder hat das einen Sinn für die Menschen?

Swowwhite scheint hier keinen Sinn zu sehen. Sie scheint auch nicht richtig zu hinterfragen,  warum ihr Mann hier so reagiert.

Wie gesagt , ich glaube nicht an dieses problemlose 'alle sind hier mit dieser Superlösung des Ehebruchs zufrieden '

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tristesse
(@tristesse)
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@chey

Wie gesagt , ich glaube nicht an dieses problemlose 'alle sind hier mit dieser Superlösung des Ehebruchs zufrieden '

Wir haben nur das, was die TE uns erzählt. Ich werde jetzt nicht drüber hinaus anfangen zu spekulieren 

tristesse antworten
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@tristesse das ist eine gute Einstellung von dir.

 

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@tristesse 

mich interessiert, was Gott zum Thema "Ehebruch" sagt

Mich übrigens auch. Und meine Antwort an Snowwhite war auch daran orientiert.

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tristesse
(@tristesse)
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@suchender_2-1

ich übrigens auch

Ein Blick in die 10 Gebote reicht. Aber das hab ich hier schon mehrfach gesagt. Ich versteh grad nicht, warum du das immer noch nicht weißt. 

tristesse antworten
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@tristesse Ich weiß nur nicht, was an solchen moralischen Vorstellungen christlich sein soll. Das ist ja eher auf der Gesetzesebene, von der sich Christen doch durch die Beziehung zu Jesus als befreit ansehen.

Aus dem, was Jesus zum Thema Ehebruch gesagt hat, ziehe ich ganz andere Schlüsse. Nämlich zum einen, dass praktisch niemand des Ehebruchs nicht schuldig ist, also kein Finger auf andere zeigen kann ("Entferne erst den Balken ..."), und zum anderen, dass es Gott nicht um Gesetze geht, sondern darum, dass wir wirklich lernen zu einander zu lieben, insbesondere unsere Ehepartner. Denn nur aus echter Liebe heraus kann ich es schaffen, nicht ehebrüchig zu werden. Deshalb wünsche ich der TE, dass sie Erfahrungen mit Gottes Liebe machen darf.

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Queequeg
(@queequeg)
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@suchender_2-1 

"lernen zu einander zu lieben"

Das ist eine wirklich gute Formulierung.

queequeg antworten
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@queequeg  Danke! Da ist allerdings ein "zu" zu viel in meiner guter Formulierung, wie ich gerade bemerke ... Ich hoffe ohne das überflüssige "zu" bleibt sie immer noch gut 🙂

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Queequeg
(@queequeg)
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@suchender_2-1 

Natürlich bleibt Deine Formulierung auch ohne 2. "zu" gut. Aber mit diesem hast Du ein wesentliches Element in Deine Formulierung eingesührt - das "Einanderzuneigen", was auch mal beinhalten kann, sich vor dem anderen kleiner zu machen, um auf desssen Augenhöhe zu sein.

queequeg antworten
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@queequeg Es tut gut, auf eine solche Art missverstanden zu werden! 🙂

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tristesse
(@tristesse)
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@suchender_2-1

Danke, aber ich hab deine Haltung dazu schon bei deinen vorigen Beiträgen verstanden.

Ich sagte bereits mehrfach (!), dass dies Thema für mich keine Frage der Moral ist und was du in Jesu Worte rein interpretierst ist mir auch nicht fremd. Ich versteh es eben anders und das ist auch völlig in Ordnung so in einem Diskussionsforum.

Was ich bei aller Liebe zu meinen Mitmenschen nicht machen werde ist, bewusste Sünde weg zu diskutieren, bzw "schön zu segnen", dafür ist Jesus nicht ans Kreuz gegangen.

Ich glaub, mehr muß ich dazu jetzt nicht sagen. Auf eine Diskussion wann eine Ehe gebrochen wird und wann nicht lasse ich mich nicht mehr ein. 

tristesse antworten
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@tristesse 

Auf eine Diskussion wann eine Ehe gebrochen wird und wann nicht lasse ich mich nicht mehr ein.

Dazu hat ja Jesus eine ziemlich klare Aussage gemacht.

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@suchender_2-1 in der Tat, christlicherseits ist das schnell erfolgt.

Was das Gebot meiner Ansicht nach entwertet. 

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@chey  Kannst Du konkreter erklären, was Du meinst? Welches Gebot?

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@suchender_2-1 das Verbot des Ehebruchs, das laut Jesus ja schon mit einem Blick begangen werden kann.

Das Problem ist bei solcher Auslegung, dass der sexuell vollzogen Ehebruch dann eben auch nicht mehr als ein Blick ist, also nicht mehr so schlimm, machen ja alle.

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@chey   Meiner Ansicht nach geht es aber im Evangelium gerade darum, dass Gott kein Morallehrer ist, der uns sagt, was besonders schlimm, weniger schlimm und gar nicht schlimm ist. Vielmehr glaube ich, dass Jesus uns erklärt, worum es Gott wirklich geht, nämlich dass wir lernen in seiner Liebe zu wandeln und aus dieser Liebe heraus zu handeln. So wie der Kirchenvater Augustinus sagte: Liebe, und dann tue was Du willst. (Ich glaube auch Paulus hat schon etwas in diese Richtung gesagt.)

Das macht so auch Sinn, denn wie soll sich die Welt zum Besseren wandeln dadurch, dass den Menschen mehr oder strengere Gesetze auferlegt werden? Wirklich Positives kann aber geschehen durch einen Bewusstseinswandel, durch eine Veränderung im Herzen.

Wenn das anders wäre, müsste man ja jedem Menschen auf dieser Welt, egal aus welcher Kultur und Religion, erst einmal unsere Vorstellungen von Ehe und Moral erklären, was diese Menschen vielleicht überhaupt nicht nachvollziehen können.

Was zum Beispiel auch hinsichtlich eines strengen Ehebruch-Gebotes, wo es (nur) um "vollzogenen Ehebruch" geht, keinen Sinn machen würde wären Ehen, die aus echter Liebe (die ja niemals mit Zwang und Anhaftung vereinbar ist) heraus von beiden Ehepartnern als "offen" angesehen werden. So etwas gibt es.

 

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@suchender_2-1 genau das hat Jesus aber doch beim Ehebruch gemacht 

Das macht so auch Sinn, denn wie soll sich die Welt zum Besseren wandeln dadurch, dass den Menschen mehr oder strengere Gesetze auferlegt werden?

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@chey  Ich sehe es genau umgekehrt. Er hat uns vom Gesetz befreit. Was er zum Thema Ehebruch gesagt hat, wird möglich, wenn wir ganz in der Liebe Gottes wandeln. Das hat dann aber nichts mehr mit Gesetzlichkeit zu tun.

 

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@suchender_2-1 kein Gesetz mehr?

Prima, dann hüpfen wir Verheirateten jetzt durch alle Betten.

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@chey  Hast Du überhaupt gelesen, was ich geschrieben habe?

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@suchender_2-1 ja, aber bei mir kommt das wie Christsprech an, sorry.

Also nicht realitätsbezogen

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@chey  Ich verwende gerne "Christsprech", wenn ich mit Christen spreche. Ich könnte aber auch andere Worte wählen. Für mich ist es sehr realitätsbezogen. Es ist für mich das einzige, was realistischerweise Sinn macht.

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@chey  Mein Eindruck von dieser Welt, den ich heute mit Mitte 40 habe ist, dass letztendlich kein Mensch an der Liebe vorbei kommt und dass sie das einzig erstrebenswerte Ziel in dieser Welt ist. Aber nicht nur das Ziel, sondern auf der Weg.

Die Liebe ist das, wohin Gott unser Herz zieht. Und Gott ist die Liebe. Ob wir Christen sind oder nicht. Ob wir denken, dass Gott uns errettet hat oder ob wir gar nicht an ihn glauben. Ob wir es mit dem Ehebruch enger sehen oder nicht so eng. Ob wir nach einer christlichen Moral leben oder unsere Moral selbst definieren. Ganz egal, aus Sicht der Liebe ist da kein Unterschied. Immer mehr Menschen erkennen und artikulieren dies auch, sowohl in meinem privaten Bekanntenkreis als auch in der Öffentlichkeit. So habe ich kürzlich ein Interview mit dem katholischen Prediger, Theologen und Buchautoren Johannes Hartl gehört. In christlichen Kreisen ist er konfessionsübergreifend bekannt und beliebt. Und Großes hat er schon geleistet in seinem Vertrauen auf Gott. Auf die Frage, was er im Leben jetzt noch vorhätte, antwortete er ohne Zögern: lieben lernen. Und dann, an einem anderen Tag, hörte ich ein Interview mit dem sehr erfolgreichen Philosophen Markus Gabriel, der etwa im selben Alter ist wie Hartl, und im selben Alter wie ich. Er bekam so ungefähr die gleiche Frage gestellt, und seine Antwort war exakt die gleiche wie die von Hartl. Ja, und meine Antwort ist es auch. Was könnte realitätsbezogener sein?

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@suchender_2-1 das klingt so schön, das man im ersten Moment dazu ja sagen kann.

Im 2. Moment aber frage ich mich, was für dich Liebe konkret z.b. mir gegenüber bedeutet.

Bedeutet es, mich so anzunehmen wie ich bin oder bedeutet es  dass du mich so ändern möchtest, wie du es für richtig glaubst?

 

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@chey  Ich möchte überhaupt niemanden ändern. Ich möchte mich von Gott verändern lassen.

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@suchender_2-1 das finde ich ein gutes Ziel, das ich teile.

Ich selbst merke aber, wie gut es mir tut, das mit Menschen im realen Leben zu teilen,  die das auch so sehen.

Und das ich da noch einen weiten Weg vor mir habe.

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Queequeg
(@queequeg)
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@suchender_2-1 

Ich glaube nicht, dass Gott das Verbot "Du sollst nicht ehebrechen", erlassen hat, weil ihm einfach danach war. Ich denke umgekehrt, Gott ht das Gebot erlassen, weil es anders den Menschen nicht gut tat.

Dann wäre natürlich die Frage, die Ehe und ihr Eingebettet-sein in die gesellschaftlichen Bedingungen noch genau so ist wie damal.

queequeg antworten
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@queequeg  So sehe ich es auch.

Es gibt doch eine Bibelstelle, wo es heißt, dass im Himmel die Menschen nicht mehr verheiratet werden sein. Eine Erklärung dazu, die ich von einem katholischen Theologen gehört habe, war die, dass im Himmel alle in einer großen Gemeinschaft der Liebe leben und deshalb so etwas wie eine Ehe, die ja doch mit Anhaftung verbunden ist, im Gegensatz zu dieser Liebe stehen würde.

Warum soll ein Christ nicht diese Art der himmlischen Liebe bereits auf Erden leben können, zumindest ein Stück weit?

 

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Alescha
(@alescha)
Beigetreten : Vor 24 Jahren

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@suchender_2-1 

Warum soll ein Christ nicht diese Art der himmlischen Liebe bereits auf Erden leben können, zumindest ein Stück weit?

Du kennst aber schon den Unterschied zwischen Agape und Eros?

Hier in diesem Thread geht es um Eros, um die erotische Liebe. Das ist etwas anderes als die Agape, die Du hier "himmlische Liebe" nennst. 

Dass Du hier augenscheinlich außereheliche Umtriebe zwecks Erfüllung sexueller Bedürfnisse hier als Vorgeschmack der Agape siehst, nunja ....

Mag schon sein, dass es ein Zeichen ehelicher Liebe ist, es seiner Frau freizustellen, ihre sexuelle Bedürfnisse außerhalb der Ehe zu erfüllen. Umgekehrt könnte es aber auch ein Zeichen ehelicher Liebe und ggf. auch mütterlicher Liebe sein, auf die Erfüllung aller Aspekte der Sexualität zu verzichten. 

alescha antworten
Gelöschtes Profil
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@alescha 

Dass Du hier augenscheinlich außereheliche Umtriebe zwecks Erfüllung sexueller Bedürfnisse hier als Vorgeschmack der Agape siehst, nunja ....

Das sehe ich gar zwangsläufig so. Ich weiß nur von Menschen, die aus Liebe ihren Partnern alle Freiheiten geben, auch im Sexuellen. Vielleicht brauchen die jeweiligen Partner diese Freiheiten auch um die für ihren Weg notwendigen Erfahrungen zu machen. Insbesondere lernen sie dadurch ja einen wichtigen Aspekt echter Liebe kennen, nämlich dass Liebe nicht Zwang und Anhaftung beinhaltet. So wie Gott uns auch nicht zwingt, sondern aus Liebe alle Freiheiten gewährt.

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tristesse
(@tristesse)
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@suchender_2-1

Warum bist du nicht auf diesen Einwand von Alescha eingegangen? 

Du kennst aber schon den Unterschied zwischen Agape und Eros?

Hier in diesem Thread geht es um Eros, um die erotische Liebe. Das ist etwas anderes als die Agape, die Du hier "himmlische Liebe" nennst

tristesse antworten
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@tristesse  Weil ich dachte, dass die Antwort darauf in meinem Post bereits enthalten ist.

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tristesse
(@tristesse)
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@suchender_2-1

Nee, eigentlich nicht. Vielleicht hab ich es auch einfach nicht verstanden. 

tristesse antworten
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Das sehe ich gar zwangsläufig so.

"gar nicht zwangsläufig" meinte ich, sorry.

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Alescha
(@alescha)
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@suchender_2-1 

Ich weiß nur von Menschen, die aus Liebe ihren Partnern alle Freiheiten geben, auch im Sexuellen. Vielleicht brauchen die jeweiligen Partner diese Freiheiten auch um die für ihren Weg notwendigen Erfahrungen zu machen. Insbesondere lernen sie dadurch ja einen wichtigen Aspekt echter Liebe kennen, nämlich dass Liebe nicht Zwang und Anhaftung beinhaltet. So wie Gott uns auch nicht zwingt, sondern aus Liebe alle Freiheiten gewährt.

Wie ich schon schrieb:

Mag schon sein, dass es ein Zeichen ehelicher Liebe ist, es seiner Frau freizustellen, ihre sexuelle Bedürfnisse außerhalb der Ehe zu erfüllen. Umgekehrt könnte es aber auch ein Zeichen ehelicher Liebe und ggf. auch mütterlicher Liebe sein, auf die Erfüllung aller Aspekte der Sexualität zu verzichten. 

Was kommt eigentlich als nächstes? Dass dem Partner, den es dann vielleicht doch verletzt, dass sich der andere seine Befriedigung woanders holt, mangelnde Liebe und "Zwang und Anhaftung" unterstellt wird?

alescha antworten
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@alescha 

Umgekehrt könnte es aber auch ein Zeichen ehelicher Liebe und ggf. auch mütterlicher Liebe sein, auf die Erfüllung aller Aspekte der Sexualität zu verzichten.

Dem stimme ich voll und ganz zu.

Was kommt eigentlich als nächstes? Dass dem Partner, den es dann vielleicht doch verletzt, dass sich der andere seine Befriedigung woanders holt, mangelnde Liebe und "Zwang und Anhaftung" unterstellt wird?

Oder dass der Partner, dem die Freiheit gewährt wurde, erkennt dass es Liebe war, die ihm diese Freiheit schenkte. Und so zu einer tieferen Einsicht über das Wesen der Liebe gelangt.

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@suchender_2-1 

meine Meinung; wenn der Partner das erkennt, und ich meine, dass ein Partner das erkennen sollte, dann wird er es aus eben dieser Liebe nicht in Anspruch nehmen.

Oder dass der Partner, dem die Freiheit gewährt wurde, erkennt dass es Liebe war, die ihm diese Freiheit schenkte. Und so zu einer tieferen Einsicht über das Wesen der Liebe gelangt.

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Tatokala
(@tatokala)
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@chey Offenbar kann man den Leuten nicht vorschreiben, daß sie das genauso praktizieren, wie es einem selbst für sinnvoll erscheint.

 

 

tatokala antworten
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@tatokala Glücklicherweise, sonst dürften selbst Verheiratete nur in Missionsstellung und das auch nur am 29.02. in einem Schaltjahr.

Aber dennoch kann man ja schreiben, was man selbst für vernünftig hält.

Und vielleicht auch ein bisschen Zweifel anmelden, ob das der Partner wirklich so locker sieht.

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Tatokala
(@tatokala)
Beigetreten : Vor 20 Jahren

Beiträge : 4579

@chey Den Witz verstehe ich irgendwie nicht.

Und ansonsten: Zweifel hin oder her, aber im Grunde bleibt alles Spekulation, da man die Betroffenen nicht kennt. 

 

 

tatokala antworten
Alescha
(@alescha)
Beigetreten : Vor 24 Jahren

Beiträge : 8520

@tatokala 

@chey Den Witz verstehe ich irgendwie nicht.

Der Witz bezieht sich darauf, dass man den Leuten früher (mancherorts auch heute noch) tatsächlich Vorschriften machte, wie und wann sie Sex haben dürfen. Diverse Stellungen waren gleich mal verboten (z.B. jene, wo die Frau oben ist, was der Unterordnung der Frau widerspricht) und Sex an kirchlichen Feiertagen ebenso (und das waren früher ganz schön viele).

alescha antworten
Deborah71
(@deborah71)
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Beiträge : 29331

@snowwhite80 

Zum Beitrag

Da du es bis jetzt nicht gespannt hast, halte ich eine weitere Erklärung für zwecklos.

Zudem hat Alescha einiges angeführt, was in diese Richtung geht.

deborah71 antworten


Snowwhite80
Themenstarter
Beiträge : 45
Veröffentlicht von: @chai

Aber im Prinzip fehlt mir für diese Art der Problemlösung einfach jedes Verständnis. 

Nun , wir sind alle verschieden. Nun für Dich ist es nichts, für meinem Mann und mir schon. 

snowwhite80 antworten
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Beiträge : 30188

@snowwhite80  Neben den vielen kritischen Kommentaren wollte ich mal etwas Positives zu Dir sagen: Ich finde, es gehört viel Mut zu der Entscheidung, die Du und Dein Mann getroffen habt. Denn ihr habt eine radikale Veränderung gewagt mit schwer absehbaren Konsequenzen. Und Mut ist ja eine Herzensqualität. In einer früheren Beziehung war ich des öfteren mit Situationen konfrontiert, die mir einiges an Mut abverlangt haben. Da ging es manchmal um ähnliche Themen wie bei Dir und Deinem Mann. Und ich bin froh, dass ich trotz anfänglicher Angst diesen Mut aufbringen durfte durch Gottes Gnade und so die Möglichkeit hatte zu wachsen. Ich habe dadurch viel über die Liebe gelernt.

Ich wünsche Dir Gottes Segen und dass Du aus Deinen Erfahrungen auch mehr über Gottes Liebe lernen darfst!

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21 Antworten
Tamaro
 Tamaro
(@tamaro)
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Beiträge : 2055

@suchender_2-1 

 

und dass Du aus Deinen Erfahrungen auch mehr über Gottes Liebe lernen darfst

Dass aus dieser Beziehungskonstellation mehr über Gottes Liebe gelernt werden kann, bezweifle ich doch sehr. ME steht Gottes Liebe, resp. das, was ich darunter verstehe, exakt diametral entgegengesetzt zu dem, was hier geschildert wird. Beim vorliegenden Fall geht es einzig und alleine um menschliche, geschlechtliche und selbstbezogene Bedürfnisse. Die Frage nach Gott und seiner Liebe, jene nach Gottes Liebe, bleibt hier absolut aussen vor.

Der Userin Gottes Segen wünschen - ok, kann man, geht immer. Aber für die Beziehungskonstallation, das wäre ein Hohn. Oder wie klingt für dich: "Gottes Segen für einen gelungenen Banküberfall?", "Gottes Segen für die Waffen, die in die Ukraine geliefert werden und Menschen töten werden?", "Gottes Segen und gutes Gelingen für deinen Ehebruch!" ?

 

tamaro antworten
Jack-Black
(@jack-black)
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@tamaro Oder wie klingt für dich: "Gottes Segen für einen gelungenen Banküberfall?", "Gottes Segen für die Waffen, die in die Ukraine geliefert werden und Menschen töten werden?", "Gottes Segen und gutes Gelingen für deinen Ehebruch!" ?

Du meinst, ein Szenario (ob nun real oder ausgedacht, was ich ja immer noch stark vermute), bei dem alle beteiligten Parteien einwilligen, stehe auf einer Stufe mit Tötung von Menschen und Banküberfällen?

Interessant.

jack-black antworten
Tamaro
 Tamaro
(@tamaro)
Beigetreten : Vor 9 Jahren

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@jack-black 

Du meinst, ein Szenario (ob nun real oder ausgedacht, was ich ja immer noch stark vermute)

Natürlich sind das ausgedachte Szenarien auf der Basis der Zehn Gebote. Es ist aus christlicher Sicht ja wohl völlig unlogisch, jemandem für den Bruch eines der Gebote resp. für eine Beziehungskonstellation, die aus (meiner) christlichen Sicht keinesfalls gutgeheissen werden kann, "Gottes Segen" und "Wohlgelingen" zu wünschen. ME sogar ein Missbrauch des Segenswunsches.

Deshalb sah ich mich auch veranlasst, zu diesem Thema etwas zu schreiben. Ansonsten ist es mir eigentlich so lang wie breit, was die TE so treibt und treiben will. Soll sie glücklich und zufrieden werden damit. Aber auf den göttlichen Segen und seinen Beistand sollte sie dabei eher nicht zählen.

 

bei dem alle beteiligten Parteien einwilligen, stehe auf einer Stufe mit Tötung von Menschen und Banküberfällen?

Es geht mir hier nicht um die Einvernehmlichkeit aller beteiligten Parteien, sondern um den Aspekt aus (meiner persönlichen) christlichen Sichtweise. Das Erstere ist der weltliche Aspekt und geht so weit in Ordnung, wenn alle Beteiligten ihr Einverständnis geben. Wobei das auf die Kinder der TE ja schon mal nicht zutrifft. Das finde ich auch bezeichnend, dass vor ihnen dieses Verhältnis verheimlicht werden muss. Die TE wird wissen, warum sie es ihnen nicht sagen kann/will. Es gibt offenbar etwas zu verbergen, was ich aber durchaus nachvollziehen kann.

 

tamaro antworten
Jack-Black
(@jack-black)
Beigetreten : Vor 6 Jahren

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@tamaro Es geht mir hier nicht um die Einvernehmlichkeit aller beteiligten Parteien, sondern um den Aspekt aus (meiner persönlichen) christlichen Sichtweise.

Ja, schon klar. Und dennoch wählst Du als Vergleich beispielsweise einen Banküberfall. Ob Du da nun behauptest, es drehe sich um eine christliche Sichtweise oder nicht -  ist wäre sogar noch interessanter, falls dieser Vergleich typisch für "die christliche Sichtweise" sein sollte.

Auf mich wirkt es halt seltsam, wie man ethisch relevante Verhaltensweisen, die so deutlich auseinanderliegen (Entscheidung, das persönliche Sexualleben zu gestalten vs. die Entscheidung, mit Gewaltandrohung und gegebenenfalls Gewaltanwendung fremdes Eigentum zu rauben) so locker in eine gemeinsame Schublade packen kann. Wenn man dann sagt: das ist aber die christliche Sichtweise, beides ist Sünde und daher behandelt es Gott (um dessen Segen zu der Angelegenheit es gint) auch gleich - dann behauptet man etwas über Gottes ethisches Empfinden, das, würde ich selbst an Gott glauben, für mich einer Gotteslästerung gleich käme.

Nun gut, ich glaub ja nicht an Gott und daher habe ich auch kein Problem damit, wenn nun einzelne Christen sich so gerieren, als würde Gott private Arrangements von Menschen, die alle einverstanden damit sind, gleich betrachten wie Raubüberfälle, die also Gott mangelndes Differenzierungsvermögen attestieren.

Ich sehe die Sache eher so: im Glauben daran, moralisch weit überlegen zu sein, versteigt man sich gern mal zu Vergleichen, die bei genauerer Betrachtung keinerlei Sinn ergeben und entsprechend wenig Überzeugungskraft haben. Und es ist interessant, wie furios manche Christen sich in solche Überlegenheitüberzeugungen hineinsteigern, sobald es sich um Fragen des  Sexuallebens anderer dreht.

Jemand anderer hatte Snowwhite80 Gottes Segen gewünscht und dass sie aus ihren Erfahrungen etwas über Gottes Liebe lerne.

Und dann musst Du reingrätschen und klar stellen, dass... ja was genau eigentlich? Dass Gott da gewiß keinen Segen geben werde? Dass Snowwhite aus ihren Erfahrungen gewiß nichts über Gottes Liebe lernen könne? Warum das nicht Gott selbst überlassen? Warum sich als sein Onlinemedien-Sprecher gerieren und ihm unterstellen, er sei unfähig, zwischen einem Sex-Arrangement und einem Raubüberfall zu differenzieren?

Interessant.

jack-black antworten
Tamaro
 Tamaro
(@tamaro)
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@jack-black 

Und dann musst Du reingrätschen und klar stellen, dass... ja was genau eigentlich? Dass Gott da gewiß keinen Segen geben werde? Dass Snowwhite aus ihren Erfahrungen gewiß nichts über Gottes Liebe lernen könne? Warum das nicht Gott selbst überlassen? Warum sich als sein Onlinemedien-Sprecher gerieren und ihm unterstellen, er sei unfähig, zwischen einem Sex-Arrangement und einem Raubüberfall zu differenzieren?

Sorry, aber so diskutiere ich nicht mit dir und du hast mich eh grundlegend falsch verstanden. Ich mag mich jetzt nicht stundenlang erklären und mit dem Thema mag ich mich auch nicht mehr länger beschäftigen. Denk einfach was du willst und sei glücklich damit, sei von dir überzeugt und denke natürlich, dass du recht habest. Ich mag's dir gönnen.

Schönen Tag noch. 🙂 

 

tamaro antworten
Queequeg
(@queequeg)
Beigetreten : Vor 19 Jahren

Beiträge : 7591

@jack-black

Ich hab keine Ahnung, auf wem Gottes Segen liegt, also kann ich sie auch keinem schenken oder verweigern. Aber was man so im religiösen Alltagleben erleben kann ist shon merkwürdig.

Montag bin ich wieder einer ehemaligen Patientin von vor über zwanzig Jahren begegnet. Sie war damals in einer ziemlich konservativen freien Gemeinde und hatte das Unmögliche getan - sie matte mit einem anderen Mann als ihrem Ehemann geschlafen.

Sie war damals eine einziges Bündel Schuldgefühle und es dauerte eine ganze Weile, bis sie sich ohne sich sofort selbst zu verurteilen dem ganzen widmen konnte. Verkompliziert wurde alles durch ihren Pfarrer, der natürlich sagte, dass das eine schwere Sünde sei und wenn sie es bei Ihrem Mann nicht aushielte, wäre das eben das Kreuz, dass sie zu tragen hätte.

Um es kurz zuz machen. Die Therapie ging zu Ende und sie war sicher, dass sie sich von ihrem Mann trennen würde. Vor ein paar Tagen hatte sie mir dann gesagt, dass sie das damals auch tatsächlich ein paar Monate später getan hatte. Und sie meinte, dass das die beste Entscheidung ihres Lebens war. Sie fühlte sich selber entschieden wohler als früher und meinte, dass es ihrem Ex genauso ging. Am besten kam noch ihr Sohn dabei weg, der eine bemerkenswerte Schulkarriere gemacht und einen gut bezahlten Beruf gefunden hatte.

Ihre Entscheidung hatte wohl die Familie zerstört, aber nicht die Menschen in ihr.

 

queequeg antworten
Tamaro
 Tamaro
(@tamaro)
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Beiträge : 2055

@queequeg 

sie meinte, dass das die beste Entscheidung ihres Lebens war.

Ich selber habe mich auch schon in zerfahrenen Situationen befunden, aus denen ich ausgebrochen bin. Eine war bspw. das Verlassen einer christlichen Gemeinde. Sowohl für die Leute in der Gemeinde wie auch für mich selber kam das ziemlich plötzlich und überraschend. Ich habe damals gespürt, dass ich sofort gehen muss.

Fast 20 Jahre später bin ich nach wie vor der festen Überzeugung, dass dies damals eine sehr gute und befreiende Entscheidung war. Aber weder damals noch heute hätte ich erwartet, dass man mich von der Gemeinde her für diese Entscheidung beglückwünscht.

Es kann also Entscheidungen in einem Christenleben geben, wo man als Christ eigentlich weiss, dass von seinen Mitchristen einem Gottes Segen nicht zugesprochen wird.

Was die Sache hier in diesem Thread betrifft, habe ich dies nun noch mit Leuten im RL besprochen. Ich werde problemlos (!) verstanden.

 

 

tamaro antworten
Tatokala
(@tatokala)
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@queequeg Eine gute Geschichte.

tatokala antworten
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@jack-black  Ich verstehe das Evangelium so, dass Gott überhaupt keine ethischen oder moralischen Schubladen hat. Dem Volk Israel wurden die 10 Gebote gegeben, die aus meiner Sicht grobe Leitlinien sind für Wesen, die die Folgen ihrer Handlungen nicht überblicken können. Jesus hat klar gestellt, dass es Gott nicht darum geht, den Menschen Gesetze als Last aufzuerlegen, deren Einhaltung nur Gott froh macht. Vielmehr, dass die Gesetze den Menschen dienen sollen. Und dass es im Kern darum geht, dass wir aus Liebe handeln sollen. Ganz klar wird das auch bei den Worten Jesu zum Thema Ehebruch. Da kann dann auch keiner mehr mit dem Finger auf andere zeigen.

Wie viel Liebe hinter dem Arrangement der TE steht, kann ich nicht beurteilen. Aber ich habe viel Fantasie und kann mir, auch mit Blick auf meine eigenen Erfahrungen, einige Möglichkeiten vorstellen, in denen Liebe ein zentrales Motiv dahinter ist. Auf jeden Fall macht sich niemand solche Entscheidungen leicht. Um das zu glauben, habe ich zu viel Domian gehört (wer ihn kennt).   

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Jack-Black
(@jack-black)
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@suchender_2-1 Ich verstehe das Evangelium so, dass Gott überhaupt keine ethischen oder moralischen Schubladen hat.

Mir ging es nicht darum, wie das Evangelium zu verstehen sei. Worum es mir ging, ist

1. eine bestimmte Meta-Ebene: hier im Thread wird ja vor allem eine ethische Frage verhandelt: ob das Arrangement, das die TE beschreibt, so okay sei, oder nicht. Jeder hat diesbezüglich seine eigenen moralischen Vorstellungen - und das finde ich ebenfalls nicht weiter zu beanstanden, denn, wie weiter oben erläutert: da dem Szenario ein moralisches Dilemma zugrunde liegt, lässt sich keine eindeutig richtige oder falsche Antwort/Position beziehen.

2. denke ich ja nicht, dass das hier diskutierte Szenario eine Entsprechung in der Realität hat. Das ist zwar meine ganz private Meinung, die womöglich nur auf mangelhaftem Vorstellungsvermögen basiert: weil ich einfach unfähig bin, mir vorzustellen, wie so ein Arrangement mittel- bis längerfristig funktionieren kann, ohne dass es eine der beteiligten Parteien unglücklich macht. Ob ich da falsch oder richtig liege, ist m.A.n. aber eher unwichtig, denn da wir hier alle mehr oder minder anonym diskutieren und weder die TE, noch ihren Mann, ihren Liebhaber oder ihre Kinder kennen, besteht der diskutierte Fall für uns ohnehin nur in Form einer Hypothese (Annahme) ist in praktischer Hinsicht also Fiktion (Erzählung). Ob die phantastischer oder konkret-realistischer Natur ist, berührt eigentlich das, was wir dazu sagen und denken können, gar nicht weiter.

Wenn wir uns also dazu äußern, sprechen wir vor allem über uns. Wenn wir diesen hypothetischen Fall moralisch beurteilen, sprechen wir vor allem über unsere persönlichen Werte und Normen. Und wenn jemand hier die Perspektive Gottes mit ins Spiel bringt (an deren Existenz - ich wiederhole dies, um nicht den falschen Eindruck entstehen zu lassen, ich wüßte etwas über sie - ich persönlich gar nicht glaube), so sagt dies auch vor allem etwas über das jeweilige Gottesbild aus, den moralischen Maßstab, den so jemand vermutlich anlegt. Wenn also jemand hier (und anderswo) die Auffassung vertritt, dass Gott eine bestimmte Handlungsweise ablehnt und diejenigen, bei denen er sie bemerkt, nicht segne, dann lässt sich das vielleicht mit irgendwelchen heiligen Texten zweckrationalistisch verteidigen, ist aber doch erstmal nur persönlicher moralischer Geschmack.

Mir ist ja die Auffassung durchaus bekannt, dass vor Gott die eine Schuld/Sünde so schwer wiegt wie die andere - manche finden diese Auffassung sogar besonders gehaltvoll, weil sie sich so interpretieren lässt, dass Gottes Maßstäbe ganz andere seien als die der Menschen. Nach dieser Vorstellung ist dann Jesus am Kreuz sowohl für die (zur Sühnung der) Foltermorde gestorben, die jemand verübt hat (falls der sich später dann bekehren lässt), wie auch dafür, dass Klein Erna mal falsch Zeugnis ablegte, als sie Klein Fritzchen bezichtigte, den Finger in den Honigtopf gesteckt zu haben, obwohl eigentlich sie selbst...

Dieses Konzept, dass vor Gott alle Sünden (bis auf das Lästern wider den Heiligen Geist) gleich schwer wiegen, ist mir soweit bekannt.

Was ich interessant finde, ist dann halt, in welchen Zusammenhängen dieses Konzept hervorgekramt wird, und wie es jeweils illustriert wird. Statt also z.B. das Arrangement der TE mit einem Banküberfall zu vergleichen, hätte man es ja auch damit vergleichen können, dass jemand seines nächsten Haus, Esel oder Ochsen begehrt. Da könnte man sich dann mit anderen Gläubigen darüber streiten, ob darauf, dass jemand den Besitz seiner Nächsten begehrt (was im Prinzip die Grundmotivation unseres kapitalistischen Systems beschreibt... 😉 ), irgendein Segen liegen könne... Und wenn dann jemand sagt: "Nö, meiner Ansicht nach wird Gott ein solches Begehren niemals segnen!" - und wenn dieser jemand das dann begründet...

Aber das war ja nicht die Vergleichsebene, die gewählt wurde.

Wenn wir im moralischen Zusammenhang Vergleiche wählen, dann haben wir - meist unbewußt - noch andere Motive, als nur jenes, ein besonders gut nachvollziehbares, anschauliches Beispiel für das, was wir meinen, zu wählen. Beispielsweise das Motiv, uns als moralisch besonders integer (oder, in meinem Falle: als besonders schlau... 😀 ) zu präsentieren. Aber auch z.B. das Motiv, das Gegenüber herabzusetzen, als moralisch minderwertig darzustellen.

Nehmen wir mal Diebstahl. Ich hatte gerade kürzlich in einem anderen Zusammenhang die Bibelstelle erwähnt, wo die Jünger Jesu am Sabbat Ähren raufen und irgendwelche Pharisäer Jesus dies zum Vorwurf machen.

Früher gab's im deutschen Recht meines Erinnerens mal ein nicht strafbares Delikt namens "Mundraub": jemand klaut etwas aus Hunger. In bestimmten Zusammenhängen wurde dieses Delikt nicht geahndet - weil der common sense eben derjenige war, dass jemand, der aus Hunger stiehlt, nicht dafür bestraft werden sollte, weil sein Recht auf Überleben schlicht höher zu gewichten sei als das Eigentumsrecht von jemanden, der die verdorbenen Brote in den Kübel für seine Schweine geworfen hat oder der einen Apfelbaum am Straßenrand pflanzte.

Es ließen sich Argumente dafür finden, Mundraub zu bestrafen. Mal mehr, mal weniger slippery slope-mäßig. Aber wäre es richtig, die Verwerflichkeit dessen, der unerlaubt containert, dadurch zu illustrieren, dass man zum Vergleich einen Raubmord nimmt? In beiden Fällen nimmt sich jemand das, was ihm nicht gehört. Aber das war's denn auch schon...

Als die Pharisäer Jesus zur Rede stellen - nicht zuerst, weil die Jünger hier ein paar Körner geklaut hatten, sondern eher, weil sie am Feiertag arbeiteten, nimmt Jesus ein "Beispiel aus der Schrift" als Vergleich: Dass einst König David irgendwelche Schaubrote aus dem Tempel nahm und aß und auch seinen Begleitern zu essen gab. Der von Jesus bemühte Vergleich adressiert einerseits den Kern des Vorwurfs: dass eine religiöse Vorschrift verletzt wurde. Andererseits relativiert er jedoch die Tat (das Klauen von Broten ist ja schon mal etwas mehr als das Klauen von ein paar Körnern...) und weist darauf hin, dass Regeln/Gebote, die von Gott erlassen wurden, für das Wohlergehen der Menschen da seien und also dort, wo ihre strikte Befolgung dieses Wohlergehen gefährde, nicht verbindlich seien: König David (auf dem vermutlich gemäß der Ansicht der meisten Gläubigen durchaus der Segen Gottes lag) handelte richtig, als er, um seinen und seiner Begleiter Hunger zu stillen, ein religiöses Tabu brach, eine religiöse Vorschrift mißachtete.

So will (nach meinem Verständnis dieser Bibelstelle) Jesus, dass die Leute die "göttlichen Ge- und Verbote" behandeln: mit Vernunft und Differenzierungsvermögen, erwachsen genug, um zu erkennen, wann es wichtig ist, da strikt in der Anwendung zu sein, und wann genau das Gegenteil richtig ist - damit das Wohl der Menschen nicht gefährdet, sondern gefördert werde.

Und so sollte man, meine ich, eben auch die hier im Thread verhandelte Frage diskutieren: der TE oder ihrem Mann oder meinetwegen auch noch dem jugendlichen Liebhaber wäre dann ein Vorwurf zu machen, wenn ihr Verhalten offenkundig und zweifelsfrei das Wohl von Menschen eher gefährdet als fördert. Insbesondere natürlich dann, wenn von den Entscheidungen Unbeteiligte betroffen sein sollten (die Kinder der TE wurden hier ja schon erwähnt...)

Aber wenn wir ehrlich sein wollen: Wir wissen nicht, ob durch das Arrangement mit dem jugendlichen Liebhaber nun mehr Glück oder mehr Unglück entsteht. Zwar gibt es einzelne User hier, die sich sehr sicher zu sein scheinen und düstere Prophezeiungen von sich geben. Aber naja, Allwissenheit und Zukunftsweissagekugeln sind doch eher spärlich verteilte Gaben...

Darüber sollte man sich immer bewußt bleiben, wenn man moralisch urteilt, insbesondere, wenn man sich versucht fühlt,  noch "die christliche Sichtweise" oder gleich den lieben Gott persönlich für die Korrektheit seiner Position als Bürgen zu reklamieren: dass man letztlich nicht weiß, das die Zukunft bringt und was Gott zu einer speziellen ethisch relevanten Handlungsentscheidung denkt.

Und entsprechensd sollte man seine Vergleiche in der Diskussion wählen: Eine Ménage-à-trois gefährdet per se erstmal keine Unbeteiligten, ein Banküberfall tut dies: Apfel hier, Birne da.

jack-black antworten
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@jack-black 

denke ich ja nicht, dass das hier diskutierte Szenario eine Entsprechung in der Realität hat.

Ich denke das sehr wohl. Und zwar hundert- und tausendfach. Wie gesagt, ich habe früher sehr viel Domian gehört. Und ich glaube nicht, dass das alles Fake-Anrufe waren. Mangelndes Vorstellungsvermögen kann etwas Übles sein. Ich kenne einen katholischen Theologen, der sich aus ähnlichen Gründen wie Du hier gar nicht vorstellen kann, dass die ganzen Missbrauchsfälle in der katholischen Kirche tatsächlich stattgefunden haben. Denn er geht davon aus, dass jeder Mensch spätestens ab dem Alter von 10 Jahren über so viel Verstand verfügt, dass er sofort erkennt, wenn da etwas in die falsche Richtung läuft und sich selbst ganz souverän aus der Nummer rausziehen kann. Damit will ich natürlich in keinster Weise Missbrauchsfälle mit dem Thread-Thema in Verbindung gebracht haben. Das war nur als Beispiel gedacht für mangelndes Vorstellungsvermögen und zu starkem Glauben an die Vernunft.

Außerdem: Menschen tun fast nichts anderes als Dinge, die lang- oder mittelfristig ins Unglück bzw. Unglücklichsein führen. Siehst Du das anders?

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Jack-Black
(@jack-black)
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@suchender_2-1 Wie gesagt, ich habe früher sehr viel Domian gehört. Und ich glaube nicht, dass das alles Fake-Anrufe waren.

Für mich war Domian meist sowas wie Sozialpornografie. Ich hab damal drei, vier Folgen (das waren ja Call-in-Radiosendungen, die spät nachts liefen nach meinem Erinnern) gehört, aber fühlte mich da ziemlich rasch wie ein (akkustischer) Spanner. Aber Geschmäcker sind halt verschieden.

Daher nur nochmal wiederholt: Hinsichtlich des Punkts, den ich machen wollte, ist es egal, ob nun meine oder Deine Einschätzung darüber, ob der hier diskutierte Fall auf einer "wahren" oder einer fiktiven Situation beruht, zutreffend ist.

 

Menschen tun fast nichts anderes als Dinge, die lang- oder mittelfristig ins Unglück bzw. Unglücklichsein führen. Siehst Du das anders?

Naja, am Ende sind wir alle tot. Die Zeit, bis es soweit ist, müssen wir halt mit irgendwas füllen, und tun dann eben Dinge. 😀

Ansonsten strengen wir uns im Gespräch mit uns selbst (auch "Nackdenken" genannt: wie sieht die Lage nachher aus?) und anderen i.d.R. an, per Vernunftanwendung die Handlungsweisen, die direkt ins unbestreitbare Unglück führen, zu unterscheiden von jenen, die wahrscheinlich nicht ins Unglück, sondern ins gewünschte Glück führen.

Falls Du nun bestreiten möchtest, dass es überhaupt sowas wie einen Zustand des Glücks (vs. des Unglücks) geben kann, den man erfolgreich anzustreben vermag - ja, dann sehe ich dies anders. Da hab ich schon zu viele Glücksmomente erlebt, in denen klug geschmiedete Pläne sich als zielführend erwiesen.

 

jack-black antworten
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@tamaro 

Dass aus dieser Beziehungskonstellation mehr über Gottes Liebe gelernt werden kann, bezweifle ich doch sehr

Gottes Liebe (und eine andere gibt es ja nicht) ist so allumfassend, dass man aus jeder Erfahrung etwas über sie lernen kann, wenn man denn achtsam ist. Auch blüht die Liebe oft da auf, wo man sie am wenigsten vermutet. Wenn zum Beispiel zwei Geschiedene mitten im Streit vor Gericht plötzlich die wärmsten Gefühle füreinander empfinden und doch wissen, dass es vorbei ist. Man kann im Leben die krummsten Wege gehen und am Ende in der Liebe Gottes ankommen, wo die Seele endlich ruhen darf. Und wenn man so einen Weg gegangen ist, urteilt und verurteilt man nicht mehr. Ich wage zumindest nicht zu beurteilen, worum es Snowwhite und ihrem Mann im Innersten wirklich geht. Vielleicht wissen sie es selbst nicht und werden es noch herausfinden. Wir dürfen Erfahrungen in dieser Welt machen! Das ist doch auch ein wunderbarer Aspekt von Gottes Liebe.

Was den Rest angeht, so verweise ich auf die Antwort von Jack-Black.

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Tamaro
 Tamaro
(@tamaro)
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@suchender_2-1 

Gottes Liebe (und eine andere gibt es ja nicht) ist so allumfassend, dass man aus jeder Erfahrung etwas über sie lernen kann, wenn man denn achtsam ist. Auch blüht die Liebe oft da auf, wo man sie am wenigsten vermutet. Wenn zum Beispiel zwei Geschiedene mitten im Streit vor Gericht plötzlich die wärmsten Gefühle füreinander empfinden und doch wissen, dass es vorbei ist.

Im vorliegenden Fall geht es aber explizit gerade nicht um Liebe, nicht einmal im zwischenmenschlichen Bereich, sondern einzig und alleine um Sex und Bedürfnisbefriedigung. Die Liebe wird ja offenbar gerade nicht erwünscht.

 

Und wenn man so einen Weg gegangen ist, urteilt und verurteilt man nicht mehr.

Mir geht es hier nicht darum zu urteilen/verurteilen, sondern sauber zu trennen, was von Gott ist, was eine (meine) mögliche christliche Sichtweise in dieser Sache ist und was menschlich/weltlich/natürlich ist. Hier sollte mMn das alles nicht miteinander vermischt werden.

 

Was den Rest angeht, so verweise ich auf die Antwort von Jack-Black.

Das ist sehr nett und grosszügig von dir, dass du mich darauf hinweist, dass Jack Black auf mein Posting geantwortet hat. Ich verweise von daher auf meine Antwort an Jack Black, was "den Rest" angeht.

 

tamaro antworten
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@tamaro 

Im vorliegenden Fall geht es aber explizit gerade nicht um Liebe, nicht einmal im zwischenmenschlichen Bereich, sondern einzig und alleine um Sex und Bedürfnisbefriedigung. Die Liebe wird ja offenbar gerade nicht erwünscht.

Ich glaube, wir haben ein recht unterschiedliches Verständnis von Liebe. Die Liebe zwischen Mann und Frau ist ja im besten Fall nur ein Gleichnis für die allumfassende Liebe Gottes, von der ich spreche. Diese Liebe ist es, nach der jeder Mensch sich im Innersten sehnt und aus der heraus oder auf diese hin wir die Dinge tun, die wir tun, natürlich meistens ohne ein rechtes Bewusstsein dafür zu haben. Oft wird es uns erst am Ende des Weges bewusst. Richtig verstanden gilt der Satz: Alles ist Liebe.

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Tamaro
 Tamaro
(@tamaro)
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@suchender_2-1 

 

Ich glaube, wir haben ein recht unterschiedliches Verständnis von Liebe.

Ja, das vermute ich auch und insbesondere auch ein unterschiedliches Verständnis von der Liebe Gottes. 🙂 

 

 

tamaro antworten
tristesse
(@tristesse)
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@suchender_2-1

Ich wünsche Dir Gottes Segen und dass Du aus Deinen Erfahrungen auch mehr über Gottes Liebe lernen darfst!

Echt jetzt?

😆

tristesse antworten
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@tristesse  Ja, echt.

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tristesse
(@tristesse)
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@suchender_2-1

Es haben ja schon andere ihren Senf dazu gegeben. Ich nehme es einfach zur Kenntnis. 

tristesse antworten
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@tristesse Vielleicht hast Du dann ja auch meine Antworten dazu gelesen, so dass ich mich nicht wiederholen muss.

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tristesse
(@tristesse)
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@suchender_2-1

Aber natürlich. 

tristesse antworten


Mr.K
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Veröffentlicht von: @tamaro

Dass aus dieser Beziehungskonstellation mehr über Gottes Liebe gelernt werden kann, bezweifle ich doch sehr. ME steht Gottes Liebe, resp. das, was ich darunter verstehe, exakt diametral entgegengesetzt zu dem, was hier geschildert wird. Beim vorliegenden Fall geht es einzig und alleine um menschliche, geschlechtliche und selbstbezogene Bedürfnisse. Die Frage nach Gott und seiner Liebe, jene nach Gottes Liebe, bleibt hier absolut aussen vor.

Manchmal lernt man mehr über eine Sache, wenn man von ihr fern ist. Manchmal lernt man mehr über den richtigen Weg, wenn man falsch abbiegt, und manchmal kommt einem die Erkenntnis erst, wenn man den Karren komplett gegen die Wand gefahren hat und sich fragt, wie man in dieser S...ache gelandet ist... Von dem her ist es nicht auszuschließen, dass auch diese Erfahrung dazu führt, mehr über Gottes Liebe, respektive über die eigene Sehnsucht danach, zu lernen.

Veröffentlicht von: @tamaro

Der Userin Gottes Segen wünschen - ok, kann man, geht immer. Aber für die Beziehungskonstallation, das wäre ein Hohn. Oder wie klingt für dich: "Gottes Segen für einen gelungenen Banküberfall?", "Gottes Segen für die Waffen, die in die Ukraine geliefert werden und Menschen töten werden?", "Gottes Segen und gutes Gelingen für deinen Ehebruch!" ?

Römer 8,28 besagt, dass denen, die Gott lieben, alle Dinge zum Besten dienen. Dieses ist wahr, ich durfte es in meinem eigenen Leben (und an meinem eigenen Leibe) erfahren. Ferner lesen wir an mehreren Stellen der Bibel die Zusage, dass Gott uns nicht aufgibt, auch nicht, wenn wir uns komplett konträr zu dem verhalten wie er es eigentlich für uns vorgesehen hat. Beides sehe ich als Teil von Gottes Segen an, und jemandem genau dieses zuzusprechen finde ich indes völlig angebracht.

Und wer weiß, für was Gott das nicht noch verwenden kann. Du kannst Gott einen kompletten Scherbenhaufen vor die Füße legen, er würde darauf immer noch ein wunderschönes Gefäß fertigen.

Daher wäre es eher vermessen, der TE Gottes Segen nicht zu wünschen.

mr-k antworten
5 Antworten
Tamaro
 Tamaro
(@tamaro)
Beigetreten : Vor 9 Jahren

Beiträge : 2055

@mr-k 

 

Zuerst danke für deine Antwort, die ich jetzt nur per Zufall entdeckt habe. Bei mir war sie unter den Antworten nicht gelistet.

Daher wäre es eher vermessen, der TE Gottes Segen nicht zu wünschen.

Deshalb schrieb ich ja:

Der Userin Gottes Segen wünschen - ok, kann man, geht immer. Aber für die Beziehungskonstallation, das wäre ein Hohn.

Oder mit anderen Worten: Der Userin Gottes Segen wünschen - ok! Nochmals, damit es wirklich klar wird: Ich finde es ok, der Userin Gottes Segen zu wünschen.

Aber für die Art dieser Beziehung finde ich es nicht ok. Hier unterscheide ich zwischen der Person und ihrem Tun. Ich hoffe, es sei nun klarer.

Nimm es ja nicht persönlich, ich beziehe das überhaupt nicht auf dich. Aber im Moment habe ich den Eindruck, ich werde hier an allen Enden und Ecken missverstanden. Drücke ich mich so unverständlich aus? Oder bin ich über Nacht zu einem solchen Genie mutiert, dass der Normaluser mir hier gar nicht mehr folgen kann? Ich weiss es nicht.

 

tamaro antworten
Mr.K
 Mr.K
(@mr-k)
Beigetreten : Vor 4 Jahren

Beiträge : 290

@tamaro

Na, ein Genie bist Du offensichtlich nicht - ich musste jetzt nicht an Aladdins Lampe rubbeln, damit Du antwortest. 😉 (Sorry, aber Genie ist die englische Schreibweise des deutschen Dschinni, aufgrund meiner Zweisprachigkeit habe ich hier versucht, einen schlechten Wortwitz zu machen - den ich aber jetzt trotzdem so stehen lasse).

Veröffentlicht von: @tamaro

Aber für die Art dieser Beziehung finde ich es nicht ok. Hier unterscheide ich zwischen der Person und ihrem Tun. Ich hoffe, es sei nun klarer.

Naja, Suchender hat ja nur betont, dass er hofft, dass die TE aus den vor ihr liegenden Erfahrungen lernen wird. Und ich glaube, das wird sie. Und es wird eine schwere, harte, unerbittliche und gnadenlose Lektion sein. Aber dafür hat sie sich ja letzten Endes entschieden.

Veröffentlicht von: @tamaro

Nimm es ja nicht persönlich, ich beziehe das überhaupt nicht auf dich.

Was ist denn hier auf mich zu beziehen? Ich meine, ich habe in mehreren Beiträgen in diesem Thread meine Meinung zu der Geschichte geschrieben (und will meine eindringlichen Warnungen jetzt nicht nochmal wiederholen). Letzten Endes ist die TE jedoch fest dazu entschlossen, das Ding durchzuziehen, komme was da wolle.

Das schöne ist, dass Sie jedoch auch trotz dieser Entscheidung nicht so tief fallen wird als dass Gottes Hand sie nicht mehr erreichen könne.

mr-k antworten
Tamaro
 Tamaro
(@tamaro)
Beigetreten : Vor 9 Jahren

Beiträge : 2055

@mr-k 

Das schöne ist, dass Sie jedoch auch trotz dieser Entscheidung nicht so tief fallen wird als dass Gottes Hand sie nicht mehr erreichen könne.

Das finde ich schön formuliert. 🙂 

 

tamaro antworten
tristesse
(@tristesse)
Beigetreten : Vor 2028 Jahren

Beiträge : 20559

@tamaro

Oder bin ich über Nacht zu einem solchen Genie mutiert, dass der Normaluser mir hier gar nicht mehr folgen kann? Ich weiss es nicht

Nein, ich versteh dich.Und ich würde mich durchaus als "Normaluserin" bezeichnen 😉 

tristesse antworten
Tamaro
 Tamaro
(@tamaro)
Beigetreten : Vor 9 Jahren

Beiträge : 2055

@tristesse 

Nein, ich versteh dich.Und ich würde mich durchaus als "Normaluserin" bezeichnen

Danke, da bin ich doch sehr froh! 🙂 

 

 

tamaro antworten
Chai
 Chai
Beiträge : 4814

Jetzt mal ganz fromm: 
Jesus hat die Ehebrecherin (das war damals ja noch viel schlimmer als heute) nicht verurteilt; er sagte ihr aber auch, dass sie nicht mehr sündigen soll. 

chai antworten
1 Antwort
Gelöschtes Profil
(@deleted_profile)
Beigetreten : Vor 4 Jahren

Beiträge : 30188

ja, der ohne Schuld werfe den ersten Stein.....

Als Mann, der auch Depressionen in seinem Leben kennt, kann ich Snowwhite verstehen, aber nicht

für gut heißen, wie sie das lebt. Aber ich darf für sie beten.

deleted_profile antworten


Snowwhite80
Themenstarter
Beiträge : 45

Hallo Zusammen,

 

erst mal vielen Dank für die weiteren Kommentare.

 

ich finde die Fantasie von manchen schon sehr Interessant. Da wir außerhalb wohnen , müssen meine Kinder eh immer anrufen sollten sie früher Schule aushaben . Und mein Mann ist in der Arbeit.

Veröffentlicht von: @tamaro

Das Erstere ist der weltliche Aspekt und geht so weit in Ordnung, wenn alle Beteiligten ihr Einverständnis geben. Wobei das auf die Kinder der TE ja schon mal nicht zutrifft

Nun , warum sollte ich bei meinen Kinder um Erlaubnis fragen? Es ist meine Sexualität. ich finde das geht meine Kinder nichts an. Es war die Bedingung von meinem Mann das es ein so junger Mann ist. damit habe ich mich auch arrangieren müßen. Aber ich glaube nicht, das meine Kinder es verstehen könnten, es wäre ihnen vielleicht sogar peinlich. Also!

Veröffentlicht von: @tamaro

Im vorliegenden Fall geht es aber explizit gerade nicht um Liebe, nicht einmal im zwischenmenschlichen Bereich, sondern einzig und alleine um Sex und Bedürfnisbefriedigung. Die Liebe wird ja offenbar gerade nicht erwünscht.

Nun die Liebe , ist vielfältig. Ich würde nie eine Beziehung/Ehe mit ihm eingehen. Aber das heißt ja nicht das ich gar keine Gefühle für ihn habe, es geht nicht nur rein um den Geschlechtsverkehr zwischen ihm und mir.

Veröffentlicht von: @hundemann

Als Mann, der auch Depressionen in seinem Leben kennt, kann ich Snowwhite verstehen, aber nicht

für gut heißen, wie sie das lebt. Aber ich darf für sie beten.

Dankeschön , für Dich ebenso alles Gute!

snowwhite80 antworten
2 Antworten
Alescha
(@alescha)
Beigetreten : Vor 24 Jahren

Beiträge : 8520

@snowwhite80 

Nun , warum sollte ich bei meinen Kinder um Erlaubnis fragen? Es ist meine Sexualität. ich finde das geht meine Kinder nichts an.

Es geht nicht darum, dass Du Deine Kinder um Erlaubnis fragen sollst. Das wäre in der Tat schräg.

Aber Euer Arrangement geht Eure Kinder spätestens dann was an, wenn sich Euer Arrangement doch anders entwickelt als Ihr Euch das vorstellt. Etwa, wenn es doch Eure Ehe belastet. Denkst Du, Deine Kinder bekämen das dann nicht mit, dass da was nicht stimmt, und dass sie das dann nicht tangiert?

Und was, wenn Eure Kinder das zufällig mitbekommen? Ich kenne Deine Kinder nicht, aber ich glaube nicht, dass ihnen das nur peinlich wäre. 

alescha antworten
tristesse
(@tristesse)
Beigetreten : Vor 2028 Jahren

Beiträge : 20559

@snowwhite80

Aber das heißt ja nicht das ich gar keine Gefühle für ihn habe, es geht nicht nur rein um den Geschlechtsverkehr zwischen ihm und mir.

Ach was, jetzt doch?

Ich dachte, genau das war nicht gewünscht? 

tristesse antworten
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