Sohn outet sich als bisexuell
Hallo zusammen,
ich bin neu hier und stille Leserin seit ca. einem Monat. 🙂
Ich bin 55 und seit 18 Jahren nach Trennung und Scheidung alleinerziehend. Ich gehe in keine Gemeinde, was seine Gründe hat, die ich hier nicht ausbreiten will.
Nur kurz: Ich hatte immer an Gott geglaubt, habe Jesus mit 19 Jahren in mein Leben gelassen und war überaus engagierte Mitarbeiterin in unserer Landeskirchlichen Gemeinschaft. Dann hatte ich mit 32 geheiratet, nachdem sich endlich mal ein Christ für mich interessiert hatte. Wir bekamen unseren Sohn, mittlerweile ist er 20. Mein Exmann ist Alkoholiker und hat wohl auch darüber hinaus diverse psychische Probleme. Deshalb war die Trennung zwingend geraten.
Ich bin noch mehrere Jahre in Gemeinde/n gegangen, nur fühlte ich mich immer mehr wie ein Fremdkörper. Die Gemeinden waren/sind in ihrer Blase und interessieren sich so gut wie gar nicht für die Welt da draußen. Sie sind 24/7 mit ihren Geschwistern aus der Gemeinde zusammen und bei mir war das schon immer anders. Mich interessiert auch, wie die Christen die Entwicklungen in Politik und Gesellschaft beurteilen. Doch da blocken alle ab.
So, nun hat mein Sohn (er ist kein Christ) sich vor ca. 3 Wochen als bisexuell geoutet. Er hatte schon zwei Freundinnen, doch nun hat er eine intensive Freundschaft mit einem etwas jüngeren Mann/Jugendlichen begonnen und ist jetzt mit ihm zusammen und übernachtet auch dieses WE bei ihm.
Ich habe ihm gesagt, und das wusste er auch vorher, das ich das als Christin nicht okay finde, ihm aber natürlich jetzt nix verbieten kann. Er soll das tun, von dem er meint, dass es ihm gut tut und ich ihn keinen Deut weniger liebe als vorher.
Das mit der Übernachtung ist jetzt nur rausgekommen, weil ich gestern (15.08.) wegen einer geplanten OP im KH lag, die dann spontan auf unbestimmte Zeit verschoben werden musste und ich dann halt wieder nach Hause gekommen bin.
Ich bete für meinen Sohn seit seiner Empfängnis. Natürlich wäre es besser, wenn ich all die Jahre in eine Gemeinde gegangen wäre und so weiter. Doch wäre das eine Garantie gewesen? Ich hatte auch zwischenzeitlich einen nichtchristlichen Freund, weil ich halt auch nur eine Frau bin und mich mit 39 Jahren noch wie eine Jungfrau fühlte.
Natürlich kam die christliche Erziehung da auch ein stückweit zu kurz. Nur, ich war auch pausenlos mit diversen Krisen und Problemen beschäftigt, habe auch keine Familie mehr, so dass ich denke, dass Gott, der ja zweifelsohne allmächtig ist, auch ein klein wenig Verantwortung trägt und nicht alles von mir erwarten kann, während er es zumindest zulässt, dass mir ständig das Leben schwer gemacht wird.
Mein Sohn ist in Gottes Hand, das weiß ich und ich mache mich jetzt auch nicht verrückt. Nur - was würdet Ihr machen? Ich habe schon die Ansage gemacht, dass eine Übernachtung in meiner Wohnung nicht infrage kommt.
Vielen Dank fürs Durchlesen und schonmal für Eure Antworten.
Liebe Grüße
Ledwa
@ledwa70 Ich habe schon die Ansage gemacht, dass eine Übernachtung in meiner Wohnung nicht infrage kommt.
Warum? Weil es sich beim Neuen um einen Mann handelt, oder weil Dein Sohn promiskuitiv lebt, also nach zwei Partnerinnen nun einen weiteren Partner hat und Du überhaupt davon ausgehst, dass er weiterhin nicht monogam leben, sondern, gemäß seiner sexuellen Orientierung, mindestens immer "zweispurig unterwegs" sein wird?
Warum sollte er immer Zweispurig Unterwegs sein?
Das unterstellt allen Christen die zum Beispiel kein Sex außerhalb der Ehe haben wollen, das nicht können und (Falls nicht verheiratet oder unglücklich Verheiratet) ständig in den Puff müssen.
Wenn man von einem Hetero - Mann erwartet das er sich nicht außerhalb Befriedigt kann man das von einem BI auch
@kappa Warum sollte er immer Zweispurig Unterwegs sein?
Das unterstellt allen Christen (...)
Das hast ja aber nun Du geschrieben, bitte projeziere nicht Deine Assoziationen auf mich. 🙂 Ich unterstelle Christen hier überhaupt nichts, und schon mal gar nicht allen Christen.
Ich hatte ledwa70 eine Frage gestellt. Übrigens mehr, um ihr womöglich selbst eine Perspektive hinsichtlich ihrer Motivation* zu anzubieten, als um eine Antwort zu bekommen. Vielleicht hat sie das ja auch genau so empfunden, denn Antworten kommen von ihr hier im Thread ohnehin nicht gerade in überwältigender Anzahl... 😉
*hinsichtlich einer konkreten "Ansage" gegenüber ihrem Sohn. Immerhin ist doch, so mein Gefühl, dies das eigentlich hier in Rede stehende Problem: wie sie mit ihrem Sohn umgehen sollte. Wäre sie sich so sicher über ihre Gründe und Motivationen, bräuchte sie keinen entsprechenden Thread zu starten.
Veröffentlicht von: @ledwa70Ich habe ihm gesagt, und das wusste er auch vorher, das ich das als Christin nicht okay finde, ihm aber natürlich jetzt nix verbieten kann.
Ich bin 47 Jahre alt und war auch schon immer Christ.
Und bis heute habe ich nicht verstanden, warum man einen Satz im Buch Levitikus so aufbläst, als würde die halbe Bibel daraus bestehen.
Das Buch Levitikus handelt die ersten 10 Kapitel lang episch breit von detaillierten Opfervorschriften, vor allem Tieropfer, die wir heute eh nicht mehr einhalten. Weder das Gesundheitsamt noch der Tierschutz würden uns das heute durchgehen lassen...
Tatsache ist: Vergewaltigung von Kriegsgefangenen war zu biblischen Zeiten nichts ungewöhnliches. Die betreffende Passage handelt nicht von gleichgeschlechtlichen Liebesbeziehungen. Es gab ja schon zwischen Mann und Frau mehr Zwangs- als Liebesheiraten.
https://www.domradio.de/artikel/wieso-verbieten-was-man-gar-nicht-kennt-laut-alttestamentler-verurteilt-die-bibel
In altorientalischer Zeit stand die Frau hierarchisch weit weit unter dem Mann. Wenn der Mann also penetriert wurde, also sozusagen zur Frau gemacht wurde, war das die schlimmste Demütigung, die man einem Manne antun konnte.
Leider ist das auch so ziemlich die einzige Passage im Alten Testament, die sexuelle Gewalt eindeutig verbietet. Ein Verbot, Frauen zu vergewaltigen, kann man nur aus "Du sollst nicht ehebrechen!" ableiten, wenn der Mann verheiratet war.
Wir können heute noch beobachten, z.B. in konservativ-islamischen Ländern oder bei Rechtsextremen, daß Homophobie und Misogynie Hand in Hand gehen. D.h. Personen, die der Meinung sind, daß Frauen niedere Wesen und dem Manne untergeordnet sind, kommen auch nicht mit gleichrangigen sexuellen Beziehungen klar, und erst recht nicht damit, daß möglicherweise ein Mann einen Mann penetrieren könnte, also ein Mann in die unterrangige Frauenrolle schlüpft.
Ich bin eine Frau, übrigens. Als ich in Kaiserslautern meine Maschinenschlosserlehre machte, war damals schon ein rechtsextremes Milieu dabei, sich in der Hinterpfalz auszubreiten. Was ich bis heute unfreiwillig lustig finde, ist, daß die selben ins rechte Milieu tendierenden Jungs mich zu lesbischen Spielen überreden wollten, aber Sex zwischen Männern furchtbar fanden.
Jesus hat zu Homosexualität überhaupt nichts gesagt.
Und wir können mit Sicherheit davon ausgehen, daß er mit der Geschlechterordnung seiner Zeit nicht unbedingt zufrieden war. Soweit es möglich war, behandelte er, ungewöhnlich für damals, Frauen den Männern gleichrangig. Auch eine Frau durfte von ihm religiöse Lehren empfangen, wie es damals nur männlichen Schülern vorbehalten war (die Schwestern Maria und Marta).
Wenn also die überbetonte Furcht vor Homosexualität eine Folge der Abwertung der Frau ist: Können wir davon ausgehen, daß sie im Sinne Jesu ist? Ich denke nicht!
Bei uns in der altkatholischen Gemeinde haben wir mehrere schwule Paare. Warum kein lesbisches weiß ich nicht, an uns liegt es nicht. Und einen schwulen Priester, der allerdings nicht der Pfarrer ist. Er ist allerdings zölibatär, was ich auch für gut so halte, denn, ganz ehrlich: Ich mag ihn wirklich, aber er ist ein ziemlich komplizierter Mensch und verschlossener als es auf den ersten Blick scheint. Genau wie ich ist er einfach nicht der Typ für eine Beziehung. Wir hatten allerdings auch einen schwulen Vikar, der kam mit Partner. Mit ihm habe ich mich auch sehr gut verstanden. Nachdem es mit seiner ersten Pfarrstelle nicht geklappt hat, weil er da unglücklich wurde (das Schwabenland ist eh schon die Höchststrafe, und dann noch während Corona), sind beide dann in die Heimat seines Freundes gegangen, nach Chemnitz, er hat sich dann für ein paar Jahre aus dem kirchlichen Dienst verabschiedet, dann kam es doch zur Trennung und er bewirbt sich jetzt gerade wieder auf eine Pfarrstelle. Über letzteres freue ich mich, denn er wird sicher ein toller Pfarrer!
Veröffentlicht von: @caffitaDoch Gott ist es völlig wurscht mit wem ein erwachsener Mann/eine erwachsene Frau glücklich wird; Hauptsache glücklich, Hauptsache Liebe!
Vielen Dank für Deine Antwort - doch das sehe ich als entschiedene Christin definitiv anders!
Und ich hoffe, die überwiegende Zahl der Nutzer dieses Forums auch.
Diese Aussage deckt sich so gar nicht mit den Aussagen Jesu.
@ledwa70 Und ich hoffe, die überwiegende Zahl der Nutzer dieses Forums auch.
Warum hoffst Du das? Weil es Deiner Meinung nach falsch ist, dass Gott das Glück und die Leibe der Leute wichtiger sei als die Heteronormität, oder weil Du etwas anderes glaubst und hoffst, dabei die Mehrheit der Forennutzer auf "Deiner Seite" zu haben?
Diese Aussage deckt sich so gar nicht mit den Aussagen Jesu.
In welcher Stelle der Evangelien beschäftigt sich Jesus explizit mit Bisexualität und in welchen Stellen damit, dass die Liebe das Wichtigste sei? Ich bin ja nun kein Christ, aber was ich so im NT lese, lässt mich eher vermuten, dass Caffita so ganz falsch kaum liegen wird.
Und ich hoffe, die überwiegende Zahl der Nutzer dieses Forums auch.
Und ich hoffe, dass den Überwiegengen Zahl der Nutzer die Nächstenliebe wichtiger ist als die Sexualität anderer Menschen.
Natürlich wäre es besser, wenn ich all die Jahre in eine Gemeinde gegangen wäre und so weiter. Doch wäre das eine Garantie gewesen?
An seiner Sexualität hätte das nichts geändert. Die sucht man sich nicht aus. Oder seit wann bist du Hetero? Das ist ja auch nichts, was du dir ausgesucht hast.
Nur - was würdet Ihr machen?
Deinen Sohn respektieren und so akzeptieren wie er ist.
An der Sexuelität nicht, aber am Ausleben. Wenn er wirklich Bi- Ist hätte er sich alleine schon der Vernunft wegen auf Frauen konzentriert. Ein Gleichgeschlechtlicher Partner, ist dann wenn man die Wahl hat, unabhängig von der Seite des Glaubens betrachtet, Blödsinn. Eigene Kinder zum Beispiel Unmöglich.
Aber ja, das zählt in unserer Kultur ja nichts mehr, Familien gründen. Die Rente usw.das können dann die Kinder der anderen (Mit) bewältigen. Und für jene Eltern bleibt nicht viel übrig.
Dem jungen Mann kann man eigentlich kein Vorwurf machen was das angeht, der Zeitgeist ist vollkommen Dekadent
Veröffentlicht von: @kappaAn der Sexuelität nicht, aber am Ausleben. Wenn er wirklich Bi- Ist hätte er sich alleine schon der Vernunft wegen auf Frauen konzentriert. Ein Gleichgeschlechtlicher Partner, ist dann wenn man die Wahl hat, unabhängig von der Seite des Glaubens betrachtet, Blödsinn. Eigene Kinder zum Beispiel Unmöglich.
Aber ja, das zählt in unserer Kultur ja nichts mehr, Familien gründen. Die Rente usw.das können dann die Kinder der anderen (Mit) bewältigen. Und für jene Eltern bleibt nicht viel übrig.
Dem jungen Mann kann man eigentlich kein Vorwurf machen was das angeht, der Zeitgeist ist vollkommen Dekadent
Mmhh ... "Sich von der Vernunft wegen auf Frauen konzentrieren" ... "wenn man die Wahl hat" ... "Eigene Kinder" ... klingt für mich sehr komisch, wenn es darum geht, dass Menschen mit Menschen Beziehung erfahren, gestalten, erleben - etwas, was mit der Denke einer solchen Kategorie m.E. nichts zu tun hat.
Und auch wenn das Renten- und Sozialsystem ein Thema ist ... Deine Antwort auf eine sehr persönliche Frage (von Lewda) wechselt dann komplett die Ebene in Richtung "Zeitgeist", "dekadent", "Kultur" ... mündend in "Dem jungen Mann kann man eigentlich keinen Vorwurf machen!" ...
Geht es um Vorwürfe ihm gegenüber? Siehst Du ihn als Opfer? Ist er nicht einfach Jemand, der selber entscheiden, fühlen, leben und auch beziehungsmäßig seine Erfahrungen machen (und hoffentlich darin glücklich sein) darf?
L'Chaim
Eigene Kinder zum Beispiel Unmöglich.
Nicht jeder möchte Kinder haben.
Dem jungen Mann kann man eigentlich kein Vorwurf machen was das angeht, der Zeitgeist ist vollkommen Dekadent
Paulus hat sich also unseren böse Zeitgeist hingegeben als er Männern empfiehlt Single zu bleiben?
Zum Glück leben wir in einem Land im dem wir Freiheit genießen uns selbst zu entfalten, auch wenn diese Freiheit ständig von Konservativen Menschen angegriffen wird.
Also ist für Dich eine Beziehung für Dich in erster Linie eine Vernunftfrage und der primäre Zweck die Fortpflanzung?
Und nein, eigene Kinder ist nicht zwingend unmöglich. O.k., eigene biologische Kinder vielleicht. Oft bringt ja der/die Auserwählte Kinder in die Beziehung mit. Erst gestern hörte ich ein Gespräch, wo der Mann sagte, dass es für ihn keinen Unterschied mache, ob die drei Kinder, die seine Freundin mit in die Beziehung gebracht hat, seine eigenen sind oder nicht. In sog. Regenbogenfamilien gibt es auch oft Kinder, die einer der Partner aus einer vorangegangenen Ehe oder Beziehung mitbringt. Weil man, wie von Dir gewünscht, erst mit "Vernunft" an die Partnerwahl gegangen und damit gescheitert ist.
Aber ja, das zählt in unserer Kultur ja nichts mehr, Familien gründen.
Das ist aber keine Frage der sexuellen Orientierung.
Dem jungen Mann kann man eigentlich kein Vorwurf machen was das angeht, der Zeitgeist ist vollkommen Dekadent
Heißt das, dass Dir ein Zeitgeist mehr zusagt, wo man aus Pflichtgefühl geheiratet und Kinder bekommen hat?
Die Dekadenz unseres "Zeitgeistes" sehe ich übrigens woanders als darin, welche sexuellen Orientierungen oder Identitäten Leute so haben.
Die Dekadenz sehe ich z.B. darin, dass Politik für Reiche auf Kosten derer gemacht wird, die es eh' finanziell und gesellschaftlich/sozial schon schwer haben. Darüber finde ich auch sehr viel in der Bibel, über soziale Ungerechtigkeit steht weit, weit mehr in der Bibel als darüber, mit wem man Tisch und Bett teilen sollte.
Ich werde mich in einem christlichen Forum, hinter dem soweit ich weiß, eine Freikirche steht, nicht auf eine Diskussion "Ist Bi-/Homosexualität, u. a. Sünde?" einlassen!
Wenn hier mehr Nichtchristen als Christen unterwegs sind, bringt mir das auch nichts.
Ich hatte direkt in meinem Anfangsbeitrag geschrieben, dass ich ihm sofort gesagt hatte, dass ich ihn keinen Deut weniger liebe als bisher. Also zieht das Totschlagargument "Nächstenliebe" hier nicht.
Hinter jesus.de steht überhaupt keine Kirche, sondern SCM - Stiftung christlicher Medien, genauer der SCM Bundes-Verlag.
Wie du auch der jesus.de-Charta entnehmen kannst wird hier keine Denomination bevorzug. Es gilt:
Das Forum von Jesus.de ist ein Internetangebot, in dem
- Christinnen und Christen unterschiedlicher Kirchen und Gemeinden auf sachlicher und persönlicher Ebene in gegenseitiger Achtung miteinander umgehen können.
- am christlichen Glauben interessierte Menschen sich wohlfühlen und ihre kritischen Fragen mit aufrichtigen Gesprächspartnern diskutieren können.
Die Teilnahme am Forum und den Kommentaren zu Newsmeldungen von Jesus.de steht allen frei, die an einem konstruktiven Miteinander in gegenseitigem Respekt interessiert sind.
Jesus.de wird wie der dahinterstehende SCM Bundes-Verlag von Christinnen und Christen aus unterschiedlichen Kirchen und Gemeinden getragen.Jesus.de bevorzugt keine Denomination,sondern fühlt sich allen Christen verbunden, die auf der Basis des Glaubensbekenntnisses stehen. Wir sind als Team begeistert von Jesus, und diese Begeisterung möchten wir mit euch teilen – ohne Dogmatismus oder theologische Absolutheitsansprüche.
Daher kannst du zwar für dich entscheiden
Ich werde mich in einem christlichen Forum, [...], nicht auf eine Diskussion "Ist Bi-/Homosexualität, u. a. Sünde?" einlassen!
Du kannst aber eine solche Diskussion nicht verbieten und ich bitte dich auch, auf entsprechende Nachfragen etwas weniger aggressiv zu reagieren. Der Ton macht die Musik. Es ist ein umstrittenes Thema zwischen den unterschiedlichen christlichen Strömungen innerhalb mancher Kirchen und auch zwischen ihnen. Es hat also durchaus auch hier auf jesus.de seinen Platz.
Wenn hier mehr Nichtchristen als Christen unterwegs sind, bringt mir das auch nichts.
Ich kann dir versichern, dass der Großteil aller user hier bekennende Christen sind, auch wenn sich durchaus auch Nicht-Christen hier druntermischen. Und das dürfen sie auch. Falls die Antworten nicht deinem Verständnis von christlicher Lehre entsprechen, dann ist das keine Berechtigung am aufrichtigen Glauben anderer zu zweifeln.
In diesem Sinne,
Channuschka-Mod
@ledwa70 Ich habe keine Diskussion zum Thema "Ist HS Sünde?" vom Zaun gebrochen, sondern lediglich gefragt, auf welche Aussagen Jesu Du Deine Aussage "Diese Aussage deckt sich so gar nicht mit den Aussagen Jesu." stützt.
Und Ja, damit meine ich dann eben Aussagen Jesu und nicht Paulus etc.
Mmmhh ... Warum so "biestig"???
Es hat hier genügend Bemühen gegeben, Dich zu verstehen, Dir zu antworten, sich einzulassen auf etwas, was Du angestoßen hast.
Alle Beiträge (und Beitragsgeber, die Du als antwortgebende "Nicht-Christen" deplaziert findest) mögen Dir nicht gefallen, aber der Verlauf (D)eines Threads braucht - Entschuldigung! - nicht Deinen zustimmenden Segen, er hat seinen eigenen Wert auch für Andere!
L'Chaim
hinter dem soweit ich weiß, eine Freikirche steht, nicht auf eine Diskussion "Ist Bi-/Homosexualität, u. a. Sünde?" einlassen!
Die Beiträge beruhen nun mal aber darauf, wie man zu dieser Frage steht. 😉
lg Tatokala
Erstmal Herzlich Willkommen!
Das mit dem Sohn tut mir sehr Leid, ich verstehe gut das man sich Sorgen macht.
Vielleicht kann man logisch argumentieren, wenn er Bi-Sexuell ist, was bringt dauerhaft ein Mann? Nichts. Keine klassische Familiengründung möglich, hoch problematisch, ggf. Gefahren in diversen Urlaubsländern oder Gegenden.
Normalerweise sind wir als Christen oder nicht-Christen nicht irgendwelchen Verliebtheitsgefühlen auf einzelne Personen willenlos ausgeliefert. Aber ja, einfach ist das nicht.
Vielleicht will er soweit aber auch bewusst nicht denken, sieht es nur als temporäre Erfahrung.
Höre nicht auf zu beten. Aus welcher Kirche kommst du?
Vg
Ich danke dir! 🙂
Ich bin geprägt von einer Landeskirchlichen Gemeinschaft. Gehe aber nur sehr sporalisch mittlerweile in eine FeG.
Er ist in Gottes Hand. Gott hat die Macht und weiß, dass ich nur äußerst begrenzte Mittel habe.
@ledwa70 Und möglicherweise deshalb mehr Akzeptanz und Toleranz üben
Veröffentlicht von: @blackholeWenn der Mann also penetriert wurde, also sozusagen zur Frau gemacht wurde, war das die schlimmste Demütigung, die man einem Manne antun konnte.
Sein erigiertes "bestes Stück" in den eher unsauberen Mastdarm eines zu demütigenden Mannes zu stecken, finde ich persönlich noch sehr viel demütigender. Geht es nur mir so? Damit hat sich doch der Schändende auch selbst als homo- oder mindestens bisexuell offenbart, während der Geschändete dieses Verdachts als passiv entgehen konnte, sonst hätte das doch gar nicht funktioniert.
Waren denn damals solche homo- oder bisexuellen Männer extra zum Schänden anderer Männer im Kriege angestellt?
@plueschmors
Nun ja ... fast hätte ich gesagt: "Danke" für die explizit-anschaulich benannte Kopulations-Variante ...
Im Zusammenhang des Ausgangstpostings (!) würde ich dann aber doch gerne wieder zurücklenken auf die Frage bi- bzw. homosexueller Zuneigung zweier Menschen ... und anmerken, dass die Vorstellung/Verkürzung/Fokussierung auf Penetrations-Vollzüge doch genau das "pornografische" Element ist, das auch in jeder hererosexuellen Variante einer Beziehung und eines sexuellen Miteinanders nicht hilfreich und dienlich ist.
Ansonsten verstärke ich ichsens Frage nach dem, was Jesus dazu gesagt hat ... nämlich nichts. Das Argument, dass er aber doch explizit von der Achtung der Ehe als Gebot und Gabe gesprochen hat, heißt nicht im Umkehrschluss, dass erwachsene homosexuelle Partnerschaften und verantwortlich gelebte Liebes-Beziehungen ausgeschlossen und zu verdammen sind.
Im Übrigen wundere ich mich immer wieder, warum der Status der Ehe und einer heterosexuellen Parnerschaft in irgendeiner Weise infrage gestellt oder geschützt werden müsste, weil andere Menschen anders leben und empfinden 😉
L'Chaim
Veröffentlicht von: @awhler... und anmerken, dass die Vorstellung/Verkürzung/Fokussierung auf Penetrations-Vollzüge doch genau das "pornografische" Element ist, das auch in jeder heterosexuellen Variante einer Beziehung und eines sexuellen Miteinanders nicht hilfreich und dienlich ist.
... erwachsene homosexuelle Partnerschaften und verantwortlich gelebte Liebes-Beziehungen ...
Genau hier liegt doch der Hase im Pfeffer.
Es geht um dauerhafte Beziehung und nicht um Herabwürdigung durch gewaltsamen Sex.
@awhler Im alten Jesus.de gab es den großartigen User xangor, der einmal ausführlich dargelegt hat mit gefühlt hunderten von Bibelstellen, warum Bi- und Homosexualität auch mit dem Neuen Testament nicht vereinbar sind. Leider ist das alte Forum tot, ich hätte gern nochmal danach gesucht.
Jedenfalls denke ich nach Jacks Beitrag unten bzgl. des Begehrens des eigenen Geschlechts nun auch etwas kritischer als zuvor.
Und Ehe? Naja, das ist bekanntlich ein "weltlich Ding" und mit dem Tod zu Ende. Soll von mir aus jeder heiraten, wen und was er will.
@plueschmors Und es gibt großartige User, die an vielen Bibelstellen darlegen können, warum Homosexualität nach heutigem Verständnis in der Bibel gar nicht thematisiert wird. Wenn man die Bibel ohne historischen Kontext liest, missversteht man viel. Und wenn man dann noch gegen Menschen urteilt, handelt man entgegen dem Gebot Jesu...
@undwenndoch Kannst Du solche Beiträge hier zur Verfügung stellen? xangors Beiträge sind ja leider verloren.
@plueschmors
Römer 1,26-27
Ohne Kontext gelesen: Paulus verdammt gleichgeschlechtliche Beziehungen
Mit Kontext gelesen: Paulus Brief beschreibt kultische Handlungen und redet hier über Götzendienst und Handlungen in Folge dessen. In Vers 23 klar zu lesen. Ein Brief und auch dieser hier hat immer eine Adresse und geht nicht an die gesamte Menschehit. Dieser gibt nach Rom ("an alle Geliebten Gottes in Rom"). In Rom damals waren heidnische Tempel mit Orgien, Prostitution und Knabenmissbrauch verbunden! Gleichgeschlechliche Akte waren Teil von kultischen Praktiken, die nicht auf Freiwilligkeit und Liebe fussten. Meist waren Sklaven und junge Männer Teil von Vergewaltigungen als Teil von Orgien. Sie hatten rein gar nichts mit heutiger Monogamie zwischen Homosexuellen zu tun. Für Paulus war dies klar Teil von heinischer Verdorbenheit.
Deshalb übersetzte Luther in 1. Korinther 6,9-10 auch mit "Lustknaben". Und in dem Kontext auch Knabenschänder. Denn "malakoi" bedeutete weich im Sinne von passiv, keine Gegenwehr und nicht allgemein homosexuell.
1. Timotheus 1,9-10
Wieder die Verwendung von arsenokoitai, was an sich "die mit Männern im Bette liegen" bedeutet. ABER: Der Begriff fand in der griechischen Literatur sonst nie statt, viele sagen er ist neu bei Paulus! In 1. Kor 6,9 steht es in der Reihe von Dieben und in 1. Tim 1,10 mit Sklavenhändlern. Es ist in einer Reihe von Tätern gemeint. Aktiven, die Straftaten begehen. Homosexualität wie heute üblich gab es nicht! Sie war immer mit Ausbeutung oder sexueller Missbrauch verbunden und Luther übersetzte damals besser als heute mit "Knabenschänder"!
Wieder den Kontext beachten: Mord, Sklavenhandel: Es geht um Missbrauch und Gewalt!
Was sagt eigentlich Jesus dazu?
Nichts! Oft wird Matthäus 19,4-6 aufgeführt, dasss er nur von Mann und Frau spricht. Hier geht es aber um vorherrschende Scheidungen, keine allgemeinen Fragen zur Liebe. Ergo: Jesus äußert sich gar nicht zu dem Thema
Fazit: Im neuen Testament wird homosexuelle Liebe an keiner einzigen Stelle aufgegriffen. Sehr wohl aber Gewalt, keine Monogamie und Machtsmissbrauch verurteilt.
PS: Kann man alles selbst lesen und sich ein eigenes Bild machen statt nach anderen Nutzern zu suchen. "Prüfet!"
@undwenndoch Das ist auch so mein Erkenntnisstand.
Paulus schrieb nicht gegen Beziehungen (evtl. gab's das einfach nicht), sondern gegen die sexuelle Benutzung und damit Entwürdigung von Untergeordneten.
@undwenndoch Danke, der Beitrag hätte von mir sein können, denn ich habe damit auch schon sehr oft argumentiert pro Homosexualität.
Aber wie kommen wir um 3.Mose 20,13 herum?
@plueschmors Herumkommen? Frage: Wie kommst du daran vorbei, Mischgewebe zu tragen? Kommen Christen mit Tätowierungen in die Hölle? Wir leben nicht unter dem levitischen Gesetz. Auch hier: im Kontext lesen! Im alten Orient, in Griechenland und in Rom war gleichgeschlechtlicher Sex so gut wie immer ungleich (ältere Männer mit jungen Knaben, Sklaven und Tempelprostitution). Dagegen richten sich die Gebote, die wie andere nicht mehr gültig sind
@undwenndoch Ich darf doch wohl annehmen, dass Jesus das Gesetz geehrt hat und wir darum auch nicht stracks zuwider handeln sollten, stellt es doch bis heute die sittlichen Ansprüche Gottes dar. Wir fangen ja doch auch nicht an, plötzlich frei zu töten oder zu stehlen mit Hinweis darauf, dass das Gesetz uns ja nicht gelte, sondern nur den Juden. Wir haben schließlich im Herzen - oder sollten zumindest haben -, was die Juden geschrieben bekamen.
Vielleicht hat Jesus diese Sache einfach nicht erwähnt, weil dieses Gräuel selbstverständlich als solches angesehen wurde.
Veröffentlicht von: @plueschmorsWir fangen ja doch auch nicht an, plötzlich frei zu töten oder zu stehlen mit Hinweis darauf, dass das Gesetz uns ja nicht gelte, sondern nur den Juden.
Entschuldigung ....
Du stellst gerade die Frage nach gleichgeschlechtlicher Liebe auf die gleiche Ebene wie das Gebot, nicht zu töten???
Und Du vermischt die Frage der (universalen) Gültigkeit der "10 Gebote/Weisungen zum Leben" mit der Frage nach der Verortung der deuteronomistischen Reinheits-, Kult - und Prieser-Anweisungen?
L'Chaim
@awhler Gebot ist halt Gebot. Jesus verschärft die teilweise ja sogar noch, so dass z.B. auch schon der, der seinem Bruder zürnt, des höllischen Feuers schuldig ist (Mt 5,22) etc.
Dazu leben Bi- und Homosexuelle durch z.B. AIDS natürlich gefährdeter.
Veröffentlicht von: @plueschmorsDazu leben Bi- und Homosexuelle durch z.B. AIDS natürlich gefährdeter.
Aber nicht in einer monogamen Beziehung.
@chai Naja, monogam und homosexuell sind ja fast einander ausschließende Begriffe. Gibt es wohl, aber eher nicht die Regel.
@plueschmors
Aha.
Du bist wahrscheinlich durch x persönlich bekannte Beispiele aus deinem Umfeld zu dieser Folgerung gekommen, nehme ich an. 🤔
@tatokala Hamburg... 25 Jahre Modebranche... Weisse Bescheid.
@plueschmors
Ich würde die Modebrache und deren Angehörige jetzt nicht als Refernz nehmen. Vor allem nicht die homosexuelle Community. Ich hab damit jetzt keine eigene Erfahrung, aber ich kenne viele homosexuelle Menschen und ich kenne die Berichte über die Modebrache.
Von allen homosexuellen, egal welchen Geschlechts, die ich kenne, ist es genau einer gewesen, der regelmäßig in entsprechenden Etablisments unterwegs war/ist. Der Rest hat da, wenn überhaupt nur einmal vorbei geschaut. Es gibt nämlich auch homosexuellen Discos/Bars, wo es nicht um One-Night-Stands geht, weiß ich, weil ich dort mit Freunden war. Da wird man dann nicht mehr angebaggert als in der normalen Disco (nur in meinem Fall eben von Frauen und nicht von Männern), aber das "kein Interesse, weil vergeben" wurde eigentlich immer akzeptiert und wenn nicht kam immer schnell Hilfe von außen, viel schneller als in Fällen, wo ich von Männern angebaggert wurde. Irgendwie wurde da mehr darauf geachtet, das Grenzen gewahrt werden. Aber ich weiß, dass es auch die "Klischee-Clubs" gibt, auf die du dich beziehst.
Nur ist dort wie gesagt, keiner meiner Bekannten (m/w/d) verkehrt (bis auf einer eine Zeit lang) und sie hatten auch nicht mehr wechselnde Parnerschaften als die Heteropärchen - zumindest im Durchschnitt, Ausreißer gibt es in beiden Bereichen, gibt auch Heterosexuelle, bei denen Beziehungen nicht all zu lange halten. Wobei das sich mit erreichen der Dreißiger, dann doch bei den meisten irgendwie stabilisiert hat und dann eine Partnerschaft auch mal lange hält (für immer kann ich nicht sagen, weil sie leben ja alle noch und sind höchstens irgendwo in den 50ern. Ich geh da zwar von aus, dass die Beziehung, die mehr als 25 Jahre bisher hielt auch weiter hält, aber da kann ich bei keinem eine sichere Prognosse abgeben).
Meine Erfahrung ist kurz gesagt eine ganz andere als deine. Solange sich einer nicht in Kreisen bewegt, wo ONS, die Regel sind, unterscheiden sich Homo-Hetero-und Bi-Sexuelle nicht wirklich in ihrem Verhalten, was wechselnde Sexualpartner betrifft.
@channuschka Immer interessant, wie so ganz anders andere die Welt erleben. Ich kann immer gar nicht glauben, dass ich mit anderen auf demselben Planeten lebe. Aber anscheinend ist es wirklich so. Danke für Deinen Bericht.
@plueschmors
Vielleicht sind Lebenswelten einfach so unterschiedlich, dass es zwar der selbe Plant aber doch andere Welten sind?
@channuschka Jo, an diese 'Bäumchen-wechsel-Dich-Spielchen' in jungen Jahren kann ich mich auch entsinnen.
Das gab's auch bei gemischten Pärchen. Und komischerweise leben die, denen ich ab und zu noch begegne, auch (fast) alle in stabilen Partnerschaften. So stabil, wie man es halt von außen beurteilen kann.
@chai Der Augenschein und die Community selbst. Als ob das irgendwie neu wäre.
@plueschmors Da lebst Du natürlich in einer anderen Welt.
Die gleichgeschlechtlichen Pärchen, die ich kenne, wirken(!) nicht wesentlich weniger treu als heterosexuelle. (Und auch bei denen guck ich ja nicht ins Schlafzimmer oder sonstwohin)
@chai Keine Ahnung, wo Du herkommst, vielleicht gibt es da keinen nennenswerten Möglichkeiten. Jedenfalls war das schon immer so.
Veröffentlicht von: @plueschmors@awhler Gebot ist halt Gebot.
Nein.
Wem was wann "geboten" ist - das ist die Frage, und natürlich geht es in der Ethik und in der Frage nach Gottes Wille und Gottes Gebot nicht ohne (historische, theologische) Differenzierung.
L'Chaim
@awhler Ok, die Israeliten und die Fremdlinge in Israel dürfen - oder durften? - nicht und der Rest: Immer Feuer frei!
Veröffentlicht von: @plueschmors@awhler Ok, die Israeliten und die Fremdlinge in Israel dürfen - oder durften? - nicht und der Rest: Immer Feuer frei!
Oh ... DAS ist aber doch nun wirklich Qatsch! *lach*
L'Chaim
@plueschmors
Dazu leben Bi- und Homosexuelle durch z.B. AIDS natürlich gefährdeter.
Äh, wie kommst Du darauf?
Meinst Du, beim hetersosexuellen GV handelt es sich per se um safer sex? Warum empfiehlt man dann auch da das Kondom zum Schutz vor durch Sex übertragbare Krankheiten, wie u.a. AIDS?
AIDS ist unter lesbischen Frauen übrigens so gut wie kein Thema.
@alescha Homosexuelle Männer neigen ja sehr viel eher zur Promiskuität als Heteros. "Ich mache alles mit allen" war ja nicht allein Freddie Mercurys Motto. In den Clubs geht's ab, das kann man sagen.
@plueschmors
Homosexuelle Männer neigen ja sehr viel eher zur Promiskuität als Heteros.
In Afrika südlich der Sahara und manchen Teilen Asiens wird HIV vorwiegend durch heterosexuellen GV übertragen. (Klick)
Und hierzulande sieht es so aus: Zwar finden die meisten Infektionen bei Homosexuellen statt*, aber:
Bei Männern, die Sex mit Männern haben, sank die Zahl der Neuinfektionen laut RKI seit 2007 zunächst deutlich. In den vergangenen drei Jahren blieb sie demnach relativ stabil und liegt derzeit bei etwa 1.000.
Kein Rückgang sei bei der Zahl der HIV-Neuinfektionen bei Heterosexuellen und bei Menschen, die intravenös Drogen konsumieren, zu erkennen, heißt es im Bericht. Im Gegenteil: Die Zahlen stiegen in beiden Gruppen sogar leicht an.
und:
Im internationalen Vergleich allerdings stehe Deutschland noch gut da. In anderen Ländern steigt die Zahl der Neuinfektionen laut RKI - in Osteuropa sogar stark, vor allem in Russland. In Teilen Osteuropas entwickle sich eine Epidemie mit heterosexuellen Kontakten.
(Klick)
* anders in Großbritannien:
In Großbritannien wurde nun vermeldet, dass die Zahl der heterosexuellen neu mit HIV Infizierten (49 Prozent) erstmals seit zehn Jahren die der homosexuellen Betroffenen (45 Prozent) übersteigt.
(Klick)
Grund ist vermutlich, dass Heteros sorgloser im Umgang mit HIV sind (galt ja lange genug als Schwulenkrankheit).
Wie gefährdet man ist, hängt also nicht nur davon ab, dass Homosexuelle angeblich oder vielleicht auch tatsächlich promisker sind als Heterosexuelle. Sondern auch damit, ob und welche Vorkehrungen man trifft.
Und nicht zuletzt auch mit der individuellen Situation. Nicht jeder Homo- oder Bisexuelle frönt dem Geschlechtsverkehr mit allem, was nicht bei drei auf den Bäumen ist.
@alescha Und wie viel ist das an Verteilung in echten Zahlen? Homosexuelle Männer sind eine Minderheit, machen vielleicht 2% der Bevölkerung aus und haben dennoch "nur" 45% der Diagnosen? Also ich bin jetzt erschrockener als vorher.
Und Afrika... Naja, kein Kunststück. Erstmal gibt es keine Homosexuellen in Afrika - oder zumindest nicht besonders lange - und dazu hat sich nichts an Gloria von Thurn und Taxis' Ausspruch geändert.
@plueschmors
Und Afrika... Naja, kein Kunststück. Erstmal gibt es keine Homosexuellen in Afrika - oder zumindest nicht besonders lange - und dazu hat sich nichts an Gloria von Thurn und Taxis' Ausspruch geändert.
Der Ausspruch der werten Fürstin ist Bullshit.
Der Weiße schnackselt genauso gern, nutzt dabei aber Kondom, Pille und Co. und hat deswegen weniger Kinder. Oder geringere Infektionsraten.
Rassistisch ist er außerdem.
Die höheren Infektionsraten in Afrika und Teilen Asiens (welches Vorurteil hast Du hier in petto?) haben nichts damit zu tun, dass da öfter geschnackselt wird, sondern dass dort weniger aufgeklärt wird, Kondome, sofern sie überhaupt flächendeckend erhältlich sind, verpönt sind und die gesundheitliche Versorgung schlechter ist.
Und Homosexuelle gibt es in Afrika wahrscheinlich genauso viele wie hier. Nur trauen die sich nicht, ihre Homosexualität offen zu leben. In vielen Staaten ist das ja noch strafbar. War ja in Europa nicht anders. Oder glaubst Du, hier gibt es erst seit der der zweiten Reform des §175 1973 Homosexuelle?
Ähm?!?!? --- *Räusper* Gruß, Channuschka-Mod
@alescha Ich brauche nur Musikfernsehen anzumachen, um der werten Fürstin beizupflichten...
😋
Homosexuelle sind auch so erkennbar, die brauchen ihre Sexualität gar nicht erst offen zu leben. Darum werden die in Afrika auch nicht besonders alt.
@awhler Wahrscheinlich nichts, da ihm das hier ja schon vorab unterstellt wurde. Aus meiner Sicht allerdings nur, weil Selbstverständliches nicht weiter ausgeführt werden muss.
Veröffentlicht von: @plueschmors@awhler Wahrscheinlich nichts, da ihm das hier ja schon vorab unterstellt wurde. Aus meiner Sicht allerdings nur, weil Selbstverständliches nicht weiter ausgeführt werden muss.
Blinker ... Blinker ... Blinker 😉
Meine Frage ging in die Richtung, DICH mit Deinem Posting, Deinen Worten und Deiner Haltung zu hinterfragen ...
L'Chaim
@plueschmors
Ich brauche nur Musikfernsehen anzumachen, um der werten Fürstin beizupflichten...
In was? Dass Afrikaner gern schnackseln? Hä?
Homosexuelle sind auch so erkennbar, die brauchen ihre Sexualität gar nicht erst offen zu leben.
Sind sie das? An was würdest Du z.B. bei Herrn Spahn erkennen, dass er homosexuell ist? Woran bei einem Herrn Wowereit oder einem Herrn Westerwelle? Hättest Du es bei Ralf Schumacher vermutet? Woran erkennst Du, dass Frau Weidel auf Frauen steht oder Frau Will?
Ich wette, es gibt etliche Homosexuelle, von denen Du nicht weißt, dass sie homosexuell sind und Du es nie gedacht hättest. Die Tunte oder der die zarte Schwuchtel mit weiblichen Allüren, wie man sie aus dem Fernsehen kennt, sind halt nicht die Norm.
Das geht über den unauffälligen Normalo hin bis zum Macho aus der Muckibude.
Ähnliches gilt bei lesbischen Frauen, die gerne als Mannweib stereotypisiert werden.
Ich muss heute noch über den Typen grinsen, der lauthals wissen ließ, dass er Schwule erkennen würde und niemals einem die Hand schütteln würde. Was er nicht erkannt hatte, war, dass ihm u.a. ein schwules Pärchen gegenüber saß....
@alescha Naja, es war ja nicht nur Barry White allein, der mit seiner Musik für die Überbevölkerung gesorgt hat. Schwarze Musik an sich ist ja größtenteils immer nur ein Hymnus auf den Geschlechtsverkehr.
Und die von Dir genannten Mannspersonen haben schon einen recht femininen und gepflegten Touch. Meinst Du nicht? Bei Ralf Schumacher z.B. wussten "es" doch alle immer schon, dementsprechend wurde dann ja auch sein völlig unnötiges Outing aufgenommen. Als hätte er offiziell kundgetan, dass er der Bruder von Michael sei. Ach nee...
Hier muss ich aber sagen, dass ich bei dem Ralf anfangs Zweifel hatte, auch wenn alle das immer gesagt haben, weil er ja schließlich Rennfahrer war, was eigentlich keine so besonders schwule Domäne ist.
Und Weidel und Will sind dominante Frauen mit harten Zügen. Weidel sogar in einer Führungsposition.
Veröffentlicht von: @plueschmorsSchwarze Musik an sich ist ja größtenteils immer nur ein Hymnus auf den Geschlechtsverkehr.
Mit diesem Satz und dem, was Du danach noch schreibst, kann ich mit Dir nicht mehr ernsthaft im Gespräch bleiben ...
Horrible, ignorant, rassistisch und dumm
L'Chaim
@awhler Das macht doch nichts. Ich verstehe das gut. Ich bin ja auch nur ein alter weißer Mann auf dem Nostalgie-Trip, so eine Art Thomas Gottschalk, der hier nach einigen Jahren Abwesenheit gehofft hatte, noch seinesgleichen zu finden. Aber sie sind offenbar alle tot.
Tut mich einfach als senilen Spinner von Ewiggestern ab, der mit der Welt heute nichts mehr anfangen kann.
Wenn es geht, würde ich allerdings bis Weihnachten noch bleiben, dann gehe ich eh. Ihr braucht euch also keine so große Mühe mehr mit mir geben. Alter Hund und neue Tricks. Man weiß es ja.
Was ist übrigens "L'Chaim"?
@plueschmors
Das macht doch nichts. Ich verstehe das gut. Ich bin ja auch nur ein alter weißer Mann auf dem Nostalgie-Trip, so eine Art Thomas Gottschalk, der hier nach einigen Jahren Abwesenheit gehofft hatte, noch seinesgleichen zu finden. Aber sie sind offenbar alle tot.
Das ist so meine persönliche Horrorvorstellung... irgendwann mal ein alter, weißer Mann sein, der ständig über die Jugend und den Zeitgeist meckert, weil früher doch alles besser war, der in Wahrheit aber einfach den Anschluss an die Welt verloren hat und nicht mehr versteht, was um ihn herum passiert.
Früher habe ich auch in vielen Dingen anders gedacht - ich war auch dagegen, dass Schwule heiraten oder Kinder adoptieren. Aber ich habe dazu gelernt.
Die Jugend heute ist auch nicht viel anders als wir damals gewesen sind - nur die Technik hat sich verändert. Aber auch zu unserer Zeit war die Jugend rebellisch, emotional, faul und naiv. Das ändert sich aber mit der Zeit. Auch die werden erwachsen.
Ich werde mich hüten, mich irgendwo anbiedern zu wollen, und "Jugendsprache" verstehe ich auch nur zum Teil... aber das muss ich ja auch nicht. Ich kann mich aber trotzdem dafür interessieren, was heute so angesagt ist und wie der Zeitgeist tickt, ohne darin gleich einen Winkelzug des Teufels zu sehen oder den Weltuntergang auszurufen.
Und diese geistige Beweglichkeit und Aufgeschlossenheit möchte ich mir auch nach Möglichkeit bis ins hohe Alter bewahren... zumindest so lange, bis es auch keine Rolle mehr spielt, was ich da im Pflegeheim so vor mich hinbrabbele...
@awhler Sorry, aber das will ich noch schnell loswerden, damit es raus ist aus meinem Kopf: "Horrible, ignorant, rassistisch und dumm"... Leider ist dieser recht traditionelle Thread schon so gut wie am Ende und das Beste fällt einem erst hinterher ein: "AWHful" hätte auch noch gut in diese Reihe gepasst.
😊
@plueschmors
Naja, es war ja nicht nur Barry White allein, der mit seiner Musik für die Überbevölkerung gesorgt hat. Schwarze Musik an sich ist ja größtenteils immer nur ein Hymnus auf den Geschlechtsverkehr.
Auweia...
Meinst Du nicht?
Nein.
Und ein gepflegter Touch ist nun kein Kennzeichen von Homosexuellen. Sag' mal, sind Du und die anderen Heteros in Deiner Umgebung alles ungewaschene, ungekämmte und schlampig gekleidete Gesellen?
Dort, wo ich früher gearbeitet habe, hatte ich vier schwule Kollegen. O.k., einer davon war tatsächlich etwas "tuntig". Den anderen beiden hätte ich das aber wirklich nicht angemerkt, dass die schwul sind. Nicht auffällig gekleidet oder aufgemacht, kein affektiertes Gehabe, nichts.
Hier muss ich aber sagen, dass ich bei dem Ralf anfangs Zweifel hatte, auch wenn alle das immer gesagt haben, weil er ja schließlich Rennfahrer war, was eigentlich keine so besonders schwule Domäne ist.
Stell' Dir vor, es gibt auch im Fußball Homosexuelle. Obwohl das keine besonders schwule Domäne ist. Was ist denn eigentlich eine schwule Domäne im Sport?
Und Weidel und Will sind dominante Frauen mit harten Zügen. Weidel sogar in einer Führungsposition.
Genau, weil ja alle Frauen in Führungspositionen lesbisch sind. Nachher stellt sich raus, dass auch Merkel, Thatcher, Ghandi, Meir und Co. allesamt lesbisch sind oder waren! Oder trans! Weil: Die Hetero-Cis-Frau ist sanft, ordnet sich unter und kümmert sich um Heim und Herd statt irgendwelche Führungspositionen in Politik, Wirtschaft oder den Medien einzunehmen, oder wie muss ich Dich jetzt verstehen?
Sorry, so eine Anhäufung an Vorurteilen, Klischees und Stereotypen habe ich schon lange nicht mehr gesehen. 🤦🏻♀️
Ich kann mich AWHler nur anschließen.
@alescha Ich dusche einmal die Woche und schneide meine Haare selbst. Kleidung kaufe ich nur, wenn mal was kaputtgeht. Also eigentlich sehe ich echt aus wie ein Penner. Sagen mir zumindest viele.
Ja, im professionellen Männer-Fußball gibt einen Homosexuellen: Hitz, the Hammer. Wobei der Name ja schon alles sagt. Eine Ausnahme. So wie Ralf Schumacher.
Typisch schwuler Sport ist z.B. Ballett und alles, was mit schönen und ästhetischen Körpern zu tun hat. Tanzen. Eiskunstlauf. Kraftsport.
Um Führungspositionen einzunehmen, braucht es jede Menge Maskulinität. Und die haben lesbische Frauen naturgemäß im Überfluss. Die Frauen, die Du da aufzählst, sind mir zumindest allesamt bis heute verdächtig.
@plueschmors
Sagen mir zumindest viele.
Und die Männer darunter sind vermutlich alle schwul. Weil sie gepflegter sind?
Ja, im professionellen Männer-Fußball gibt einen Homosexuellen: Hitz, the Hammer
Nur weil Du nur einen kennst heißt das nicht, dass es nur einen gibt.
Wobei der Name ja schon alles sagt.
Ach ja? Was sagt er denn?
Typisch schwuler Sport ist z.B. Ballett und alles, was mit schönen und ästhetischen Körpern zu tun hat. Tanzen. Eiskunstlauf. Kraftsport.
🤦🏻♀️
Dass da aber nicht alle Sportler schwul sind, ist Dir schon klar?
Um Führungspositionen einzunehmen, braucht es jede Menge Maskulinität.
Soso.
Und die haben lesbische Frauen naturgemäß im Überfluss. Die Frauen, die Du da aufzählst, sind mir zumindest allesamt bis heute verdächtig.
Aua.
Wahrscheinlich bin ich auch lesbisch oder trans, weil ich Motorrad fahre und rückwärts einparken kann.
Sorry, aber meinst Du das wirklich alles ernst, was Du hier von Dir gibst, oder führst Du hier diverse Klischees durch Überspitzung ad absurdum?
@alescha 1. Gepflegte Männer sind in der Regel schwul oder auf Schürzenjagd. 2. Welche schwulen Fußballer gibt es denn noch? 3. Dass es wie bei Ralf Schumacher schon vorher Gerüchte gab. 4. Ja. 5. Sind halt alles so meine Erlebnisse bisher. Wenn Klischees vom Leben immer nur bestätigt werden, ist alles andere nur graue Theorie aus Büchern.
@plueschmors
1. Gepflegte Männer sind in der Regel schwul oder auf Schürzenjagd.
Allmählich bekomme ich vom Kopfschütteln ein Schleudertrauma.
2. Welche schwulen Fußballer gibt es denn noch?
Google ist Dein Freund.
4. Ja.
Worauf bezieht sich dieses "Ja"?
5. Sind halt alles so meine Erlebnisse bisher. Wenn Klischees vom Leben immer nur bestätigt werden, ist alles andere nur graue Theorie aus Büchern.
Meine Erlebnisse sind halt andere. Gut möglich, dass Du nur das wahrnimmst, was Deine Klischees bestätigt. Selektive Wahrnehmung nennt man sowas.
@alescha Naja, warum sollten Männer sich denn sonst pflegen? Sie sind dazu da, um Feinde abzuschrecken. Zumindest die meiste Zeit. Zum Paaren badet Mann mal auch. - Warum soll ich nach schwulen Fußballern suchen? Ich bin fußballinteressiert, das wäre längst durch die Stadien und Fanszenen gegangen, wenn sich da wer geoutet hätte. Frauen-Fußball ist natürlich was anderes. - Das Ja bezog sich darauf, dass nicht alle schwul sind, die schwulen Sport betreiben. Mikhail Baryshnikov ist so ein Beispiel.
@plueschmors
Naja, warum sollten Männer sich denn sonst pflegen? Sie sind dazu da, um Feinde abzuschrecken.
Spätestens wenn sie anfangen, sich für Mädchen zu interessieren, entdecken sie Seife, Shampoo und Deo für sich. Bei meinem Jüngsten warte ich noch auf diesen Effekt.
Oft helfen auch Hinweise aus der peer group. Nach ein paar mal "Alter, du stinkst!" o.ä. überlegt man es sich auch als Kerl, ob es nicht ratsam ist, sich mal mit Körperpflege zu befassen.
Viele Männer wollen sich auch von den Mitmenschen am Arbeitsplatz nichts nachsagen lassen.
Und nicht jeder Mann verhält sich wie im Lied "Männer sind Schweine", sobald die verheiratet sind. Mein Mann jedenfalls achtet darauf, nicht stinkend, mit fettigen Haaren, Dreck unter den Nägeln und versiffter Kleidung durch die Gegend zu laufen.
Ich weiß ja nicht, in was für einer Umgebung Du Dich so aufhältst, dass Du noch meinst, irgendwelche Feinde durch ein ungepflegtes Äußeres abzuschrecken. Was für Feinde sollen das eigentlich sein?
Aber immerhin bringst Du vollständige Sätze zustande. Es heißt ja, dass Männer bevorzugt einsilbig und mit Grunzlauten kommunizieren. Zu viele weibliche Hormone?
Spätestens wenn sie anfangen, sich für Mädchen zu interessieren, entdecken sie Seife, Shampoo und Deo für sich
Oh oh, eine böse Zeit für Leute mit empfindlichen Nasen und teuer noch dazu.
Was da an Deo durchging… und manchmal übertünchte das Deo auch nur…
Erinnere mich, später mal zwei Jungs im entsprechenden Alter in einem Raum zur Nachhilfe gehabt zu haben. Verschiedene Deos aber in der Dosierung ähnlich. Fenster öffnen war nicht gut möglich. Nach ner Zeit schaute ne Kollegin rein, die wär fast hinten umgekippt. 😂
Ich weiß nicht, ob da der Schweißgeruch nicht manchmal erträglicher ist. Solange sie die Schuhe nicht ausziehen…
@alle
Ich bitte dann an dieser Stelle doch darum, den Smalltalk zu beenden und wieder zum Thema zurück zu finden.
Es geht hier nicht mal mehr um den wirklichen Austausch, der Unterschiede der Musik unterschiedlicher Kulturen, was dann doch auch schon sehr off topic war.
Ergänzung: bei meinem Sohn und dem Großteil aller anderen Jungs.
Bei meiner Tochter war der Bedarf an Kleidung in einem bestimmten Alter dann als Ausgleich deutlich! höher. Und hätte man mehr Gepäck mitnehmen dürfen, wäre auch der Inhalt vermutlich…
Als Moderatorin hab ich ja darum gebeten den Smalltalk einzustellen...
Aber so ganz privat kann ich mir den hier jetzt doch nicht verkneifen.
Vielleicht hat es ganz gut getan, übers gemeinsame Lachen wieder etwas runter zu kommen. 😉
Ist doch in dem Fall vielleicht nicht sooo verkehrt.?
Veröffentlicht von: @plueschmors@alescha Ich dusche einmal die Woche und schneide meine Haare selbst.
Kleidung kaufe ich nur, wenn mal was kaputtgeht. Also eigentlich sehe ich echt aus wie ein Penner.
Gegenprogramm in der Schwulen-dominierten Modewelt?
Ganz ehrlich - als Frau hab ich auch nix gegen einen Mann, der öfters als einmal pro Woche duscht.
Wenn er selber Haare schneiden kann, warum nicht? Meiner geht zum Friseur.
Und es würde mich nicht stören, wenn er öfters Hemden tragen würde - sieht nämlich gut aus.
Veröffentlicht von: @plueschmors@alescha Naja, es war ja nicht nur Barry White allein, der mit seiner Musik für die Überbevölkerung gesorgt hat.
Schwarze Musik an sich ist ja größtenteils immer nur ein Hymnus auf den Geschlechtsverkehr.
Hast Du Dir schon mal deutsche Schlager unter diesem Aspekt angehört?
@chai Die Sparte hat ja vorrangig Roland Kaiser übernommen. Dazu noch ein paar One-Hit-Wonder (z.B. "Ein Bett im Kornfeld"). Das war's.
Veröffentlicht von: @plueschmors@chai Die Sparte hat ja vorrangig Roland Kaiser übernommen. Dazu noch ein paar One-Hit-Wonder (z.B. "Ein Bett im Kornfeld"). Das war's.
Mir würden da schon noch andere Schlager einfallen.
'Und es war Sommer' z.B. mit der gigantischen Zeile 'bleib bei mir, bis die Sonne rot wird...'
Ich krieg's nicht mehr zusammen, aber ich hab mal die nette Aussage einer Schlagersängerin gelesen, dass es im deutschen Schlager auch nur um Schnackseln geht (sie gebrauchte das F- oder V-Wort, ich weiß aber nicht mehr genau, welches)
@chai "Und es war Sommer" finde ich jetzt allerdings eher romantisch. Erste Liebe, erste Erfahrungen. Teenager-Nostalgie. Herzschmerz. Und selbst Roland Kaiser war ja nie wirklich direkt. Ich meine, ich war mal kurz Fan der 2 Live Crew, als hierzulande Matthias Reim "Verdammt, ich lieb' dich" trällerte. In Deutschland ging es nie wirklich direkt zur Sache. Die wenigen echten Schmuddelplatten voll peinlicher Kalauer hat man bestenfalls unter der Ladentheke bekommen und die haben dann auch nur dicke Männer 50+ gehört.
Was da Mitte der 80er aus Amerika kam, war dagegen schon ein ganz anderer Schnack(sel).
😀
Veröffentlicht von: @plueschmors@chai "Und es war Sommer" finde ich jetzt allerdings eher romantisch. Erste Liebe, erste Erfahrungen. Teenager-Nostalgie. Herzschmerz.
Und selbst Roland Kaiser war ja nie wirklich direkt. ...
Vielleicht nicht so direkt, aber wenn man mal ein Ohr drauf hat, erkennt man die ganzen Sauereien halt doch.
Wenn ich mir z.B. den Text von 'Santa Maria' angucke, dann geht's da ums gleiche Thema wie bei 'Und es war Sommer'.
Ich werde jetzt allerdings ganz sicher nicht mehr in diese Materie einsteigen, so (ungeliebte) Schlager sind leider ganz böse Ohrwürmer.
@plueschmors
An dieser Stelle doch mal der moderatorische Einwurf, weil es in dieser Diskussion hier auch um fragliche sexuelle Beziehungen geht, bei "Und es war Sommer" mal genauer hin zu hören:
"Ich war sechszehn und sie war einunddreißig
und von Liebe wusste ich nicht viel
sie wusste alles....."
@plueschmors Homosexuelle sind auch so erkennbar, die brauchen ihre Sexualität gar nicht erst offen zu leben. Darum werden die in Afrika auch nicht besonders alt.
Verstehe ich nicht. Magst du das mal näher ausführen?
@jack-black Ich denke halt nicht, dass man als schwuler Junge in Afrika groß was zu melden hat, sondern eher gemobbt, verprügelt und nicht selten auch getötet wird.
@plueschmors Und wie sind Homosexuelle so erkennbar?
@plueschmors Mal angenommen, dem sei so. Sollte sich das nicht herumsprechen, sodaß Homosexuelle darauf achten, nicht aufzufallen, also nicht "auch so erkennbar" zu sein?
@jack-black Kinder, die anders sind, fallen Kindern, die normal sind, instinktiv auf. Keine Chance zu entkommen.
@plueschmors Das stimmt nicht.
@plueschmors
What? Den anderen siehst du es halt nicht an.
@plueschmors
Das gibt mal einen dicken moderatorischen Räusperer!
Hej Alescha,
"Der Ausspruch der werten Fürstin ist Bullshit."
jepp!
Grundsätzlich bin ich da ganz deiner Ansicht, würde aber, jedenfalls in diesem Kontext, unbedingt das Wort "werten" streichen!
"Der Weiße schnackselt genauso gern, nutzt dabei aber Kondom, Pille und Co. und hat deswegen weniger Kinder. Oder geringere Infektionsraten.
Rassistisch ist er außerdem."
Jepp!!!
Liebe Grüße
Werner
@frosch80 Die arme Fürstin hat selbst, in einer potenziell adlig-arrangierten Ehe möglicherweise nicht viel zu lachen gehabt, was das Schnackseln anbelangt.
Kam mir als Hypothese so in den Sinn. 😇
lg Tatokala
Ich denke, das hat eher damit zu tun, dass sie streng katholisch und päpstlicher als der Papst ist.
Bei ihrer Erziehung und wie sie sonst so drauf ist könnte man vermuten, dass Sex für sie eher igitt und nur zum Zwecke der Kinderzeugung da ist.
Veröffentlicht von: @aleschaIch denke, das hat eher damit zu tun, dass sie streng katholisch und päpstlicher als der Papst ist.
Bei ihrer Erziehung und wie sie sonst so drauf ist könnte man vermuten, dass Sex für sie eher igitt und nur zum Zwecke der Kinderzeugung da ist.
Aber die war doch eine Zeitlang mal ganz bunt und rebellisch, oder?
Hmm ja... ich erinnere mich, dass ich Gloria irgendwann mal in irgendeiner Talkshow oder irgendwas in der Art habe sagen hören: "Der Geist ist willig, aber das Fleisch ist schwach" ( sinngemäß). Ich habe das seinerzeit (dürfte weit über zehn Jahre her sein) so interpretiert, dass ihr Geist zwar streng katholisch anständig war, aber ihr Fleisch... *seufz*...
Die diversen "Irgend" deuten ja schon darauf hin: Das ist reine Erinnerung von mir, belegen kann ich es nicht.
Grundsätzlich bin ich da ganz deiner Ansicht, würde aber, jedenfalls in diesem Kontext, unbedingt das Wort "werten" streichen!
Ich dachte, "werte" oder "werter" sei heute fast nur noch in ironischem Gebrauch. Jedenfalls habe ich das in diesem Sinne genutzt.
@plueschmors Du solltest dich unbedingt mal näher mit grundsätzlicher Theologie auseinandersetzen! Alter Bund, neuer Bund, Römerbrief und das Jesus das Gesetz erfüllt hat.
Kurz: Ja, Jesus hat das Gesetz geehrt, aber wir Christen unterscheiden zwischen moralischem Kern und rituellen Abgrenzungsgesetzen. Töten und Stehlen bleiben als bleibender moralischer Kern. Essens- und Reinheitsgebote wie Lev aber nicht! Das bestätigt das NT mehrfach (APG, Gal, Kol, Röm)! Bitte liest das einfach zum Beginn, bevor du wild aus den jüdischen Reinheitsgeboten zitierst.
Was du machst: du pickst dir rituelle Gesetze heraus, die dich nicht betreffen und die haben für alle zu gelten. Ist ja einfach. Aber trägst du Mischgewebe? Warum ist das dann in Ordnung? Fragst du in der Bahn die Frau, deren Platz du übernimmst, ob sie gerade ihre Periode hat? Du willst ja nicht auf unreinem Platz zu sitzen. Nochmal: Kontext!! Ohne kann und darf (!) die bibel nicht verstanden werden
@undwenndoch Ich sage ja nicht, dass die Gesetze zu gelten haben allerorten - diese Gesetze gehen uns nichts an, da bin ich ganz bei Dir, weil wir ja keine Juden sind - ich frage nur, warum man sich mancherorts berufen fühlt, genau das Gegenteil dieser Gesetze zu tun.
Das scheint mir die "falsche Freiheit" zu sein, von der auch im NT oft die Rede ist.
Zu Mischgewebe und Periode: Tatsächlich trage ich nur Baumwolle, da ich kein Freund synthetischer Fasern bin. Und zu Frauen setze ich mich grundsätzlich nicht, allerdings aus Höflichkeit. Da bin ich also save 😋.
Veröffentlicht von: @plueschmorsUnd zu Frauen setze ich mich grundsätzlich nicht, allerdings aus Höflichkeit.
Da bin ich also save 😋.
Nö. Der Platz ist ja auch dann noch unrein, wenn die Frau schon weg ist.
@chai Was man nicht weiß, macht vermutlich auch nicht unrein.
@plueschmors Es wird langsam albern. Du bist aufgerufen die Schrift zu lesen. Ich lege dir den Römerbrief sehr ans Herz
@undwenndoch Die Bibel kenne ich. Ich bin hier aber vorrangig zum Diskutieren mit anderen Christen. Anscheinend hast Du aber keine sonderliche Lust dazu. Schade. Ich hätte gerne noch ein Wort von Dir bzgl. des Tuns und Lassens des Gesetzes - siehe mein Beitrag von 12:51 - gehabt.
@plueschmors Ich habe dir darauf geantwortet. Dass das NT klar auf die Gesetze eingeht. Ich habe sogar die Stellen genannt. Ich würde wegen deiner Antworten hier sagen, dass du die Bibel zu wenig kennst um zu diskutieren. Und das ist für eine Diskussion unter Christen wichtig. Man kann nicht alles kennen. Aber so macht es für mich keinen Sinn. Sorry
@undwenndoch Du musst mir schon so antworten, dass ich das auch verstehen kann. Wenn ich die Bibel zu wenig kenne, ist es doch für Dich hier jetzt die Möglichkeit, sie besser bekannt zu machen. Die Bibel lese ich übrigens seit 25 Jahren jeden Morgen und Abend, darum frage ich hier noch einmal anders: Von Gott kommt ein Gesetz, das den Geschlechtsverkehr zwischen Männern verbietet. Warum sollte dieses Gesetz nun keinerlei Bedeutung mehr haben und sogar frei das Gegenteil davon getan werden dürfen?
@plueschmors Wenn du seit 25 Jahren Bibel liest, wüsstest du auch dass du nicht auf einem Stuhl sitzen darfst, den eine menstruierende Frau vor dir benutzt hat. Und dass du nur Baumwolle trägst bezweifel ist (wird im Regen schön nass). Warum pickst du dir ein Gebot raus und ignorierst alle anderen?! Entweder du kennst sie alle (nach 25 Jahren erwartbar) oder aber wir nehmen Jesus Christus und das NT ernst: der moralische Kern bleibt, die Reinheitsgebote gelten nicht mehr. Auch das ist nach 25 Jahren erwartbar. Warum ignorierst du, wenn ich mehrfach schreibe, dass nicht der Geschlechtsverkehr gemeint war, den wir heute meinen? Nicht weil du diskutieren willst. Auch nicht weil du lernen willst. Sondern weil du dir selbst deine eigene Meinung gemacht hast. Und unter dem Vorwand einer Diskussion den immer wieder anbringen. Ohne theologische Begründungen. Und darum bin ich jetzt wirklich bei dir raus!
@undwenndoch Ich weiß das mit der menstruierenden Frau. Frage: Warum sollte ich mich trotz dieses Wissens mit voller Absicht ganz bewusst auf einen Stuhl setzen wollen, den vorher eine menstruierende Frau benutzt hat?
Die Reinheitsgebote gelten nicht mehr. Fein. Sind wir nun darum dazu aufgerufen, Unreinheitsgebote zu befolgen?
Ich ignoriere Dich nicht, Du hast bisher nur nicht überzeugt. 3. Mose 20 richtet sich an das heilige Volk Gottes und die Fremdlinge darin. Sollen wir uns eher an den Gebräuchen des heiligen Gottesvolks ein Beispiel nehmen oder doch lieber an den Bräuchen der Heiden, die Gott nicht kennen?
Meine Meinung zur Bi- und Homosexualität war bis zu Jacks Beitrag hier deutlich Pro über 14 Jahre lang. Nun zweifle ich anhand 3.Mose 20,13. Diese Meinung habe ich mir nicht gemacht und sie ist auch nicht fix, sondern gern will ich mich korrigieren lassen. Nur bin ich mir gerade unsicher, ob ich nicht jetzt doch besser sehe als in den 14 Jahren davor.
Es sind ja nun doch keine so schweren Fragen, die ich stelle. Frage an den bi- oder homosexuellen Mann: Wenn Gott der Geschlechtsverkehr zwischen dir und einem anderen Mann ein todeswürdiges Gräuel ist, warum tust du es dennoch?
Aber gut, vielleicht frage ich einfach mal direkt vor Ort. Es soll ja auch bi- und homosexuelle Christen geben. Danke Dir jedenfalls für Deine Mühe, umso mehr, weil Du es offenbar ziemlich widerwillig getan hast 😀 .
@undwenndoch - bevor es irgendwie eine Grenze überschreitet
Und @alle
Ich bitte doch sehr sich auch bei hitzigen Diskussionen auf die Wortwahl und den Ton zu achten.
Jeder hat das Recht mit dem, was er schreibt, ernst genommen zu werden und das man ihm entsprechend antwortet.
Jemandem einfach mal fehlende Bibelkenntnis zu unterstellen und Bibel lesen zu empfehlen oder Beiträge als "jetzt wird es albern" zu bezeichnen, ist kein guter Stil, sondern macht das Gegenüber im schlechtesten Fall einfach nur mundtot.
Liebe Grüße,
Channuschka-Mod
@plueschmors Denk noch mal über Jakobus 2,10 nach...
@ichsen Soll heißen: Gar nicht erst versuchen, ein guter Mensch zu sein, weil die Latte so hoch liegt, das wir eh nur scheitern können?
@plueschmors Es würde schon genügen, wenn Du begreifst, dass ein Rumreiten auf dem "Du sollst nicht bei einem Mann liegen.." nicht bedeutet, dass Du Dich bzgl. des Stuhls, auf dem eine menstruierende Frau gesessen hat, mit "Was ich nicht weiß macht Gott nicht heiß!" rausreden kannst.
@ichsen Also wenn mich ein Mann mit K.O.-Tropfen umhaut und sich an mir vergeht, während ich bewusstlos bin, kann ich mich auch nicht rausreden? Denn davon wüsste ich ja dann genauso wenig wie von der menstruierenden Frau, die vorher auf dem Stuhl gesessen hat.
@plueschmors Wenn ich Du wäre, würde ich langsam darüber nachdenken, bei meiner Bank um einen Kredit nachzufragen.
Also angesichts der vielen €, mit denen Du in diesem Thread schon das Klischee- und- Phrasen-Schwein füttern müsstest...
@ichsen Ich verstehe nicht, warum man nicht einfach mal eine simple Frage beantworten kann, sondern stattdessen dauernd ablenkt. Aber ist schon gut. Ich erwarte hier eh nichts mehr.
@plueschmors
Mal etwas um das mit den Reinheitsgeboten einzuordnen. Es war nun ja auch so, dass sich eine menstruierende Frau absondern sollte. Dh es war gesellschaftlich Konsens, dass alle vermeiden sollten, dass es zu Verunreinigungen kam. In der heutigen säkularen Gesellschaft ist so ein Verhalten bzw. dieser Schutz vor Verunreinigung gar nicht möglich, es sei denn, man sondert sich entweder komplett ab oder versucht mit Gewalt solche Gebote wieder einzuführen. Ich denke gerade letzteres will hier niemand.
@ga2 Es ist ja nun aber auch noch immer nicht so, dass eine menstruierende Frau mit ihrem Zustand hausieren geht. In der Regel (!) bleibt das im Verborgenen. Und der Schutz vor Verunreinigungen ist heute vermutlich sehr viel leichter zu bewerkstelligen als damals.
Veröffentlicht von: @plueschmors@ga2 Es ist ja nun aber auch noch immer nicht so, dass eine menstruierende Frau mit ihrem Zustand hausieren geht.
In der Regel (!) bleibt das im Verborgenen.
Und der Schutz vor Verunreinigungen ist heute vermutlich sehr viel leichter zu bewerkstelligen als damals.
Das ist alles klar. Und deshalb hab ich auch keine Probleme mit diesen Textstellen.
Aber genau deshalb hab ich auch mit anderen Textstellen keine Probleme - z.B. mit der Frage nach Mischgeweben.
@chai Was in naturwissenschaftlicher Hinsicht vollkommener Quatsch ist. Mir war gerade vor kurzem etwas untergekommen, daß Menstruationsblut aufgrund seiner Entstehung/Zusammensetzung sogar positive, heilungsfördernde Eigenschaften haben müsste.. das ist wohl noch in der Forschung...
@plueschmors Es ging nicht darum sich zu ihnen zu setzen, sondern danach. Bitte lies es richtig. Denn du tust das Gegenteil, du kannst gar nicht safe sein. Ich finde es schwer mit jemandem über die Bibel zu reden, der sie selektiv liest, Kontext ausblendet und dann Antworten nicht einmal ernst nimmt. Von daher bin ich raus
@undwenndoch Ah, "safe" wäre richtig gewesen, nicht "save". Danke Dir. Doch noch was gelernt.
@plueschmors Sein erigiertes "bestes Stück" in den eher unsauberen Mastdarm eines zu demütigenden Mannes zu stecken, finde ich persönlich noch sehr viel demütigender.
Nun, ein bisserl auf die Hygiene achten sollte schon drin sein. ^^
Waren denn damals solche homo- oder bisexuellen Männer extra zum Schänden anderer Männer im Kriege angestellt?
Na klar, ist doch nun wirklich hinlänglich bekannt: Da gab es die extra zu diesem Behuf ausgebildete Schwulen-Brigade. Sie wurde immer dort eingesetzt, wo der Gegner, sich besonders schlau vorkommend, alle "seine" Frauen aus dem Kriegsgebiet evakuiert hatte, um entsprechende Demütigungs-Greuel zu verhindern nach dem Motto: "Wenn sie unsere Frauen nicht vergewaltigen können, macht ihnen das Siegen und Einnehmen von strategisch wichtigen Orten gleich viel weniger Spaß!"
Um angesichts solcher Ausweich-Taktiken der Gegenseite dennoch ausreichend Terrorangst zu schüren, wurden dann eben, statt wie üblich in den eroberten Gebieten die noch auffindlichen Frauen, einfach die Männer vergewaltigt. Was selbstverständlich nur durch schwule oder mindestens bisexuelle Spezialkräfte bewerkstelligt werden konnte.
Übrigens waren solche Strategien nicht nur in der Vergangenheit usus. Wenn der Queer-Beauftragte der Bundeswehr dürfte, wie er wollte, könnte er vermutlich auch über die GGSFU (German Gay Special Force Unit) Interessantes berichten. Aber diese Elitekämpfer arbeiten halt verdeckt hinter den feindlichen Linien. Und eine Evaluierungsmaßnahme hat kürzlich ergeben, dass just dieses verdeckte Agieren ein wenig den psychologischen Impact schmälert, welchen solche organisierten Gewaltmaßnahmen zur Demütigung und Einschüchterung haben... Ein hochinteressantes Forschungsfeld...
@jack-black Danke Dir. Bisher war ich der Bi- und Homosexualität ja eher duldsam und verständnisvoll gegenüber, aber nun erklärst Du, dass das gleichsam Kennzeichen heidnischer Gottlosigkeit ist, die Gott den Seinen verbietet. Und das passt ja auch zusammen mit den Äußerungen Pauli im Römerbrief. Da werde ich mein bisher so entspanntes Verhältnis wohl mal überdenken müssen.
@jack-black Hüstel...angesichts der Tatsache, daß es sexuelle Gewalt gegen Männer wirklich gibt, finde ich es nicht soo ein Thema zum Witzemachen...
Wenn gewünscht, kann ich was verlinken.
lg Tatokala
Liebe Ledwa,
du scheinst es in den vergangenen Jahren nicht einfach gehabt zu haben.
Ein wenig klingt für mich aus deinen Worten ein Ent-täuschtsein von Gott heraus, das zu einer Art Gegenrechnen geworden ist.
Gott habe es immerhin zugelassen, dass man dir immer wieder dein Leben erschwert habe, also könne er jetzt von dir auch nicht xy erwarten.
So zumindest habe ich deine Worte verstanden. Und jetzt outet sich dein Sohn auch noch als bisexuell.
Hast du Angst, dass Gott oder andere Christen dich für die Sexualität deines Sohnes verantwortlich machen? Denkst du, du hättest ihn durch eine „christlichere“ Erziehung davor „bewahren“ können?
Du brauchst dich hier nicht rechtfertigen oder erzählen, was alles war.
Meine Idee wäre tatsächlich, wende dich an Jesus direkt und sprich mit ihm. Über deinen Sohn, deine Sorgen, deine Vergangenheit, deine vielleicht gefühlte Enttäuschung, vielleicht auch dein Versagen, die Schwierigkeiten, deine und Gottes Erwartungen. Schütte ihm dein Herz aus. In aller Ehrlichkeit.
Wein dich bei ihm aus und dann lass dich von ihm trösten. Ich könnte mir vorstellen, dass es dir dann besser geht.
Ich wünsche dir alles alles Gute! Gottes Friede mit dir!