Benachrichtigungen
Alles löschen

Tatort / Polizeiruf Saison 2025/2026

Seite 3 / 9

tristesse
Themenstarter
Beiträge : 20559

Seid gegrüßt, liebe Krimi-Freunde,

kommenden Sonntag (14. September) ist es wieder soweit: es beginnt ein neues ARD Krimi Jahr 😉 

Deshalb starten wir auch den neuen Tatort / Polzeiruf Thread. Wir tauschen uns aus, bestätigen uns in unseren Meinungen oder fragen uns, ob wir eigentlich denselben Film gesehen haben, werben oder raten ab oder tun beides oder schreiben einfach auf, was uns ein- und auffällt.

Bewährt hat sich:
Der Thread sollte die ganze Saison umfassen, aber dabei nicht zu unübersichtlich werden. Darum beschränkt er sich auf die Sendungen "Tatort" und "Polizeiruf 110". 

Für Filme und Serien gibt es eigene Rubriken:

https://forum.jesus.de/community/film-fernsehen/zuletzt-gesehener-film-2025/

https://forum.jesus.de/community/film-fernsehen/serienthread-2025/

Für die Erstausstrahlungen versuchen wir, jede anzulegen. Bei interessanten Wiederholungen alter Folgen fühlen wir uns frei, auf sie hinzuweisen oder nicht.

"Hm, aber was wenn ich jetzt nicht über den Film reden kann, ohne wichtige Details zu verraten?"

Manche von uns sehen den Film sofort im Fernsehen, andere später in der Mediathek. Manche auch nur, wenn sie hier lesen, ob er sehenswert ist. Für all die ist es wichtig:Wenn wir relevante Filminhalte posten, setzen wir ganz oben in unsern Kommentar fettgedruckt das Wort "Spoiler" ( https://de.wikipedia.org/wiki/Wikipedia:Spoilerwarnung)
Manchmal sind wir unterschiedlicher Meinung, wie relevant ein Inhalt ist. Wenn wir nicht sicher sind, wie andere das empfinden: Lieber einmal zu oft "Spoiler" schreiben.

  • Eine neue Sendung legen wir an, indem wir immer auf diesen Eingangspost hier antworten. Der Post zur neuen Sendung wird fett überschrieben mit dem Datum und dem Namen und Ort des Films. Also z.B. 35. Mai Heidelberg "Tod im Hörsaal" oder so.
  • Für weitere Kommentare zu einer neuen Sendung antworten wir nicht auf diesen Post hier, sondern auf den Kommentar, mit dem die Sendung angelegt wurde. Solche Antworten lassen sich "einklappen".
  • Spoilern tun wir sinnvollerweise dann erst in der Antwort auf den Post zur jeweiligen Sendung und nicht in diesem selbst.

Wenn das mal nicht hundertprozentig klappt, sind wir alle barmherzig.

Wir freuen uns auf eine spannende Saison mit Euch.

Gruß von Trissi @ Andreas 

Antwort
204 Antworten
Gelöschtes Profil
Beiträge : 30188

28.10.2025 Das Tor zur Hölle

Lief gestern Abend im Bayerischen Rundfunk. Mit Eisner und Fellner von 2022, also vermutlich eine Wiederholung. War echt gruselig. Ich konnte danach auch nicht gut schlafen. Will auch gar nicht so viel davon schreiben, weil ich noch ziemlich beeindruckt bin.

Hat den jemand von euch gesehen und fand den auch so schauerlich?

deleted_profile antworten
2 Antworten
andreas
(@andreas-wendt)
Beigetreten : Vor 19 Jahren

Beiträge : 1985

@plueschmors 

Diesmal habe ich ihn nicht gesehen. Erstausstrahlung war Anfang Oktober 2022 gewesen, und schon damals dachte ich, dass er auf die Halloween-Zeit abgestimmt sei. Das hat man bei der Wiederholung dann offenbar berücksichtigt.

Hier haben wir uns damals darüber kurz ausgetauscht.

andreas-wendt antworten
Gelöschtes Profil
(@deleted_profile)
Beigetreten : Vor 4 Jahren

Beiträge : 30188

@andreas-wendt 

Danke, da habt ihr seinerzeit Gutes zu geschrieben. Ich habe ein paar Tage später "Der Exorzismus von Emily Rose" gesehen, den ich 2005 im Kino gesehen habe und damals unheimlich gruselig fand. Danach habe ich diesmal allerdings besser geschlafen als nach der Bibi und dem Moritz. Echt schaurig. Besonders Maresi Riegner hat mir in ihrer Rolle als Besessene gefallen. Absoluter Alptraum.

deleted_profile antworten


andreas
Beiträge : 1985

2.11. Berlin "Erika Mustermann"

Ich muss gestehen, der Titel klingt langweilig. 😀 

Aber bei allem, was in Berlin seit der Waschke-Ära auch bemerkenswert oder gar zu kritisieren war - ein langweiliger Tatort von dort wäre etwas sehr Innovatives. Soweit dürfte es wohl nicht kommen. Oder doch?

andreas-wendt antworten
2 Antworten
andreas
(@andreas-wendt)
Beigetreten : Vor 19 Jahren

Beiträge : 1985

Oh, der war nicht langweilig. Während er wie ein typisches 2000er Sozialdrama als Krimi getarnt begann, entwickelte er sich schnell zu einem Thriller mit Tempo, Spannung und sozialer Relevanz. Möglicherweise sehr verdichtet, was ja schon die erste Einblendung "Die hier geschilderten Abläufe in der Bundesdruckerei sind frei erfunden" deutlich machen zu müssen scheint, also, nein, den Anspruch realistischer Darstellungen hat man zugunsten einer guten Story aufgegeben, und das ist es wert.

Die Ermittelnden gingen so wertschätzend miteinander um, dass man sich als Zuschauer fast gefragt hätte, ob das Absicht der Regie war, hätte ich nicht vorher gelesen, dass es wirklich Absicht war. Schade, dass Bonard bald wieder aufhört.

andreas-wendt antworten
Martha
 Martha
(@martha)
Beigetreten : Vor 3 Jahren

Beiträge : 1536

@andreas-wendt 

den Anspruch realistischer Darstellungen hat man zugunsten einer guten Story aufgegeben, und das ist es wert

Hmm.

⚠️ Spoiler ⚠️ 

Meine Phantasie hat der Gedanke, dass der Wunsch zur Hilfe vieler freundlicher  Flüchtenden  die zahlenmässig weniger Mafiosis unter ihnen "eben mit einbindet", beflügelt in eine Richtung zu blicken, vor der mir graut, sie zu Ende zu denken.

 

martha antworten
andreas
Beiträge : 1985

9.11. Ludwigshafen "Mike und Nisha"

Lena und Johanna ermitteln angesichts einer ... komplizierten Familiensituation. Wenn ich Vorab-Rezensionen lese, gehen die diesmal ziemlich auseinander. Da muss ich mir wohl selbst ein Bild machen.

andreas-wendt antworten
2 Antworten
andreas
(@andreas-wendt)
Beigetreten : Vor 19 Jahren

Beiträge : 1985

Ich kann sowohl die Lobeshymnen als auch die Verrisse verstehen.

Der Tatort begann hochgradig verstörend. Das zog sich über die ersten 20 Minuten hin. Brutal, verzweifelt, skurril, überzogen, und in all dem bis ins Detail großartig inszeniert. Ich wollte nicht hin- aber konnte nicht wegsehen.

In dieser Art von Verstörung hätte das ein ganz großer Film werden können, vielleicht keiner für alle, aber auf jeden Fall keiner von der Stange. Aber leider musste man ja auch noch die Ludwigshafener Mordkommission in den Film einbauen. Mit denen wurde dann alles schön sortiert und erklärt und nach Lehrbuch ermittelt und nochmal alles erklärt und irgendwie dann auch gelangweilt.

Trotz offener Täterführung gab es ein großes Rätsel zu lösen. Ich hatte die Lösung allerdings schon lange vor den Kommissarinnen.

Sehenswert wurde der Rest des Films v.a. durch die Darstellenden der Nachbarschaft. Ist natürlich ungünstig, wenn die Nebendarsteller die Hauptrollen mühelos an die Wand spielen, aber schön anzusehen ist es.

Aber wenn Ihr ihn schrecklich fandet, kann ich es auch verstehen.

andreas-wendt antworten
Martha
 Martha
(@martha)
Beigetreten : Vor 3 Jahren

Beiträge : 1536

@andreas-wendt 

Trotz offener Täterführung gab es ein großes Rätsel zu lösen. Ich hatte die Lösung allerdings schon lange vor den Kommissarinnen.

Spätestens als Frau Odenthal aus Shakespeare zitierte, war klar, was im Drehbuch steht.

martha antworten


andreas
Beiträge : 1985

16.11. Schwarzwald "Der Reini"

Berg kriegt Besuch von seinem Bruder, heißt es.

Meist sind Tatorte, die es so konzeptionell auf persönliche Betroffenheit des Ermittlers anlegen, bei uns nicht gut angekommen. Geben wir dem Reini trotzdem eine Chance?

 

andreas-wendt antworten
AWHler
 AWHler
Beiträge : 2373

Ich fand ihn sehr gelungen - spannend bis zum Schluss, da auch nochmal emotional auf den Punkt, tolle schauspielerische Leistung von allen Akteuren.

Daumen hoch.

L'Chaim

awhler antworten
10 Antworten
andreas
(@andreas-wendt)
Beigetreten : Vor 19 Jahren

Beiträge : 1985

@awhler Die Darstellenden fand ich auch ziemlich groß, allen voran Karsten Antonio Mielke, der als Luke wirklich mit viel Freude aufspielen konnte. Für ihn lohnte sich das Einschalten. Alles wieder ein bisschen drüber, aber damit sehr unterhaltsam.

Und gleichzeitig funktionierte der Plot nur, weil die Kommissare sich an einigen Stellen ziemlich unvorsichtig, ja unprofessionell verhielten.

Und auch hier wieder: Die lineare Erzählung (also die Fortsetzungsgeschichte von Film zu Film) nervt.

andreas-wendt antworten
AWHler
 AWHler
(@awhler)
Beigetreten : Vor 4 Jahren

Beiträge : 2373
Veröffentlicht von: @andreas-wendt

 

 ....  funktionierte der Plot nur, weil die Kommissare sich an einigen Stellen ziemlich unvorsichtig, ja unprofessionell verhielten.

Und auch hier wieder: Die lineare Erzählung (also die Fortsetzungsgeschichte von Film zu Film) nervt.

Ja ... ich selbst gehe Krimis oft nicht mit dem analytisch-kritischen Blick an, sondern bin eher im spannungsmäßigen oder atmosphärischen "Flow".

Und bzgl. "Fortsetzungsgeschichten" bin ich gespalten: Wenn ich selbst (in bestimmten Verortungen) den Anschluss nicht kenne und es kompliziert ist, denke ich ebenso. Aber manchmal ist es oder wird es auch einsichtig und transparent  und bereichert die Krimi-Folgen (mit einer zusätzlichen Komponente) - und dann finde ich es ok.

L'Chaim

awhler antworten
Seidenlaubenvogel
(@seidenlaubenvogel)
Beigetreten : Vor 14 Jahren

Beiträge : 2325

@andreas-wendt 

Für mich war er auch sehr gelungen. Für mich haben alle überzeugend gespielt. Was du als überdreht wahrgenommen hast, kann ich vermutlich nachvollziehen - habe das aber weniger stark so empfunden. 

Und was unprofessionell/ unvorsichtig wirkt - so ist wohl immer wieder sogar auch das Leben (nicht nur im Film).

Und auch hier wieder: Die lineare Erzählung (also die Fortsetzungsgeschichte von Film zu Film) nervt.

Warum nervt dich das? ... ich genieße es, wenn ich "die Linien" von Film zu Film wieder entdecke und wenn nicht, dann spielt es für das Verständnis des aktuellen Falls doch (nahezu) keine Rolle.

seidenlaubenvogel antworten
andreas
(@andreas-wendt)
Beigetreten : Vor 19 Jahren

Beiträge : 1985

@seidenlaubenvogel 

Warum nervt dich das? ...

Danke, gute Frage. 

Wenn ich versuche, meinen Gefühlen auf den Grund zu gehen, ist es wohl vor allem eine Umstellung, die ich schon mal sowieso selten mag.

Aber der klassische Krimi, und so auch der Tatort früherer Zeiten, hatte immer etwas Ordnendes: Am Anfang stand die Katastrophe mit all den Unklarheiten. Am Ende ist die Welt wieder sortiert, der Täter sitzt im Gefängnis oder ist tot, Poirot sitzt in der Bibliothek, Holmes trinkt seinen Tee (oder greift aus Langeweile zum Opium, ich weiß, aber darum geht's jetzt nicht), Freddy und Max stehen am Würstchenstand, und wir können schlafen gehen, denn die Geschichte ist vorbei. So soll es doch sein an einem Sonntag.

Dieser psychologische Effekt ist mit jedem noch so kleinen Cliffhanger nicht mehr gegeben. Klar, das ist realistischer, aber realistisch habe ich es ja schon nach dem Tatort beim heute-journal.

Dazu kommt, dass, außer in einigen Saarbrücken- und Dortmund-Fällen, die lineare Erzählung völlig unnötig ist. Selbst im Polizeiruf, der anders als der Tatort schon eine Fortsetzungs-Tradition hat, ist die Episodenerzählung im Regelfall völlig ausreichend. Da noch eine weitere Erzählung draufzusetzen, wirkt auf mich, als würde man dem eigenen Drehbuch nicht vertrauen. Weniger wäre mehr.

andreas-wendt antworten
Martha
 Martha
(@martha)
Beigetreten : Vor 3 Jahren

Beiträge : 1536

@andreas-wendt 

Die lineare Erzählung (also die Fortsetzungsgeschichte von Film zu Film) nervt.

Die Sache mit/unter der Betonplatte lüftet sich ja nun. 

martha antworten
BePe0905
(@bepe0905)
Beigetreten : Vor 2 Jahren

Beiträge : 646

@andreas-wendt 

[Spoilerwarnung hinzugefügt. MfG AleschaMod]

Und gleichzeitig funktionierte der Plot nur, weil die Kommissare sich an einigen Stellen ziemlich unvorsichtig, ja unprofessionell verhielten.

Genau dies ärgert mich an manchen Krimis. Wer z.B. weiß, wie schwer es ist, mit einer Pistole Ziele in einer gewissen Entfernung zu treffen, der wundert sich, dass der Polizist nicht direkt zu seiner Waffe im PKW rannte, als Luke auf der Höhe zu telefonieren versuchte und nicht konzentriert war. Er hätte beste Chancen, den dann auf ihn zulaufenden Verbrecher unschädlich zu machen. 

Oder die Szene am Herd, greifbar für den Kommissar in der Schublade jede Menge Messer - und Luke stand wieder unvorsichtig nahebei. Ein Messer im Arm oder in der Hand (ersatzweise auch anderswo) hätte den Tatort schnell einem guten Ende bereitet, ersatzweise auch eine heiße Bratpfanne gegen den Kopf. Ich muss gestehen, dass ich an dieser Stelle auf eine solche Handlung wartete, obwohl es dramaturgisch eigentlich noch zu früh war....

Und überhaupt, welcher verantwortungsvolle Kommissar lässt seine Waffe einfach so locker im Handschuhfach zurück, besonders dann, wenn ihm eine Situation suspekt vorkommt? 

 

 

bepe0905 antworten
andreas
(@andreas-wendt)
Beigetreten : Vor 19 Jahren

Beiträge : 1985

Spoiler

@bepe0905

Ja, ich hätte noch mehr Dinge.

Wenn Berg angerufen wird, dass sein Bruder abgehauen ist, sollte er nicht zum Hof fahren, sondern eine Einheit dort hinschicken, fand ich. Okay, die Motive haben sich später etwas geklärt, aber nur weil es Absicht war, war es ja nicht weniger unprofessionell.

Und als Tobler die verwirrte Mika auf der Straße trifft, müsste sie doch eigentlich einen RTW rufen, weil Mika offenbar medizinische Hilfe braucht, statt sie mitzunehmen auf den Hof von nem Freund.

Man kann sagen, ohne diese Fehler wären wir um eine unterhaltsame Story gekommen. So frei war ich leider beim Gucken nicht.

Aber denk bitte nächstes Mal an die Spoiler-Überschrift, wenn Du Details verrätst.

andreas-wendt antworten
BePe0905
(@bepe0905)
Beigetreten : Vor 2 Jahren

Beiträge : 646

@andreas-wendt 

Und als Tobler die verwirrte Mika auf der Straße trifft, müsste sie doch eigentlich einen RTW rufen, weil Mika offenbar medizinische Hilfe braucht, statt sie mitzunehmen auf den Hof von nem Freund.

Genau das dachte ich auch, da handelte sie alles andere als professionell.  

Aber denk bitte nächstes Mal an die Spoiler-Überschrift, wenn Du Details verrätst.

stimmt, daran dachte ich nicht. 
Bin wohl davon ausgegangen, dass alle den Tatort gesehen hatten, an Mediathek dachte ich momentan nicht. 
Sorry..

 

 

 

 

bepe0905 antworten
Seidenlaubenvogel
(@seidenlaubenvogel)
Beigetreten : Vor 14 Jahren

Beiträge : 2325

@bepe0905 

Bin wohl davon ausgegangen, dass alle den Tatort gesehen hatten, an Mediathek dachte ich momentan nicht. 

Auch uns - als Tatort-Gucker und auf Jesus.de-Schreibende - mangelt es in diesem Fall sogar zum wiederholten Mal an „Professionalität“. 😉😅 Hier ist das egal. Nur es passiert eben all über all. Und so traurig und verheerend es sein kann, die Realität ist da nicht vor gefeit, da „verzeih“ ich es dem Tatort erst recht. 😌 Ein Film kann gewinnen je plausibler er ist, nur absolut drauf ankommen tut es nicht unbedingt, solange die Geschichte in sich stimmig ist. Meine Meinung.

 

seidenlaubenvogel antworten
BePe0905
(@bepe0905)
Beigetreten : Vor 2 Jahren

Beiträge : 646

@awhler 

tolle schauspielerische Leistung von allen Akteuren. 

Die schauspielerischen Leistungen verdienen allen Respekt, besonders den Part des "Reini" fand ich außerordentlich gut und (leider) auch sehr lebensnah gespielt. 

 

 

bepe0905 antworten


andreas
Beiträge : 1985

23.11. Stuttgart "Überlebe wenigstens bis morgen"

Natürlich geht es im Tatort immer irgendwie um den Tod. Aber die angekündigte Exposition dieses Films scheint mir ihn besonders passend zum Totensonntag zu machen. Auch wenn er bei uns "Ewigkeitssonntag" heißt, aber das kann ich vom Film nicht verlangen.

Wenn nichts dazwischen kommt, überleben wir bis heute Abend und schauen ihn uns an. Oder später in der Mediathek.

andreas-wendt antworten
7 Antworten
AWHler
 AWHler
(@awhler)
Beigetreten : Vor 4 Jahren

Beiträge : 2373
Veröffentlicht von: @andreas-wendt

 

Wenn nichts dazwischen kommt ...  später in der Mediathek.

Ja, so Gott will und wir leben 😉

Ich präferiere heute - Grüße aus'm Pott! - erstmal das Abendspiel RWE : Cottbus

L'Chaim

awhler antworten
tristesse
(@tristesse)
Beigetreten : Vor 2028 Jahren

Beiträge : 20559

@andreas-wendt 

Wir sind beim Tatort / Polizeiruf gerade bei Charlotte Lindholm von Ende Oktober angekommen. Die Rezensionen verfolge ich daher vier Wochen verspätet 😀 Vielleicht holen wir irgendwann auch mal auf. 

tristesse antworten
andreas
(@andreas-wendt)
Beigetreten : Vor 19 Jahren

Beiträge : 1985

@tristesse Danke fürs Bescheidsagen. Ich war schon besorgt um Dich.

Ich hatte ja im letzten Thread versprochen, dass wir Filme vor dem Sendetermin anlegen, damit der erste Post dazu notfalls gleich ein Spoiler sein kann. Ist schwerer, als ich dachte, es jedes Mal hübsch zu formulieren. Bitte fühlt Euch nicht unter Druck gesetzt durch meine Kreativ-Schreib-Versuche.

andreas-wendt antworten
andreas
(@andreas-wendt)
Beigetreten : Vor 19 Jahren

Beiträge : 1985

Ein beeindruckender und zwischendurch etwas verwirrender Film.

Es ging viel um Vereinsamung und den Umgang damit, und das hätte uns auch schnell runterziehen können, tat es aber aufgrund von auflockernden Elementen aber nicht. Ob man die jetzt als erzählerisch inkonsequent empfindet oder als notwendiges Atemholen (wozu ich tendiere), ist wohl Geschmackssache.

Außerdem gab es einen Todesfall aufzuklären, und auch wenn man manches ahnte, fand ich die Auflösung dann doch überraschend raffiniert, so dass ich auch als miträtselnder Krimizuschauer auf meine Kosten kam.

andreas-wendt antworten
Martha
 Martha
(@martha)
Beigetreten : Vor 3 Jahren

Beiträge : 1536

@andreas-wendt 

Noch zum letzten Tatort "Überlebe wenigstens bis morgen".

überraschend raffiniert

Ja, zuletzt kam noch bissel abgründiges Salz in die Suppe. 

Aber ohne wäre es nicht weniger tragisch gewesen u hätte m.E. an Tiefe gewonnen: die Vereinsamung auch junger Menschen in einer  Grossstadt.

 

martha antworten
andreas
(@andreas-wendt)
Beigetreten : Vor 19 Jahren

Beiträge : 1985

@martha Ja, als Drama hätte es gewonnen und wäre vielleicht sogar ein stimmigerer Film gewesen - hätte damit sich aber in den Tatorten eingereiht, für die der Krimi nur die Verkleidung eines Dramas ist. Nichts gegen gute Dramen, aber nicht auf dem Krimi-Sendeplatz. Ich bin ganz froh, dass der Sonntagskrimi diese Phase in den 2000ern zurückgelassen hat.

Daher hat diese Fassung meine Erwartungen an einen Tatort eher erfüllt. Eine gute Erzählung auf einem anderen Sendeplatz hätte aber den Twist am Schluss nicht gebraucht.

andreas-wendt antworten
Alescha
(@alescha)
Beigetreten : Vor 24 Jahren

Beiträge : 8520

@andreas-wendt 

fand ich die Auflösung dann doch überraschend raffiniert, so dass ich auch als miträtselnder Krimizuschauer auf meine Kosten kam.

 

+++++SPOILER++++++

 

 

Aber nicht besonders neu. Das Motiv gab es schon bei Sherlock Holmes in dem 1922 erschienen Fall "Das Rätsel der Thor Brücke". Eine Milliardärsgattin begeht Selbstmord und lenkt dabei gezielt den Verdacht aufs Kindermädchen, in der sie ihre Rivalin sieht. Zunächst sehr erfolgreich, die Beweislage scheint eindeutig, bis eben Sherlock Holmes am Tatort erscheint.

alescha antworten
Seite 3 / 9
Teilen:

Hey du!

Dieses Forum ist für dich kostenlos.
Das funktioniert nur, weil uns treue Menschen regelmäßig mit ihrer Spende unterstützen.
Bist du dabei?