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Kraftorte

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CoffeeandBible
Themenstarter
Beiträge : 325

Hallo zusammen,

habt ihr bestimmte "Kraftorte?" Wo ihr euch besonders geborgen fühlt & ihr besonders gute Kräfte & eine göttliche Energie spürt?

Bei mir sind es vor allem Kirchen & Kapellen (inklusive deren Vorplätze), da merke & spüre ich das immer ganz besonders! 😊 

Zudem die Natur im Allgemeinen, vor allem in der Nähe von Bäumen...

Es gibt aber auch viele andere Orte, wo ich die Aura von Frieden spüren konnte, teilweise auch in der Stadt. In den Bergen, bei einem Kloster, auf Spazierwegen...

Bin gespannt auf eure Antworten 🙂

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Beiträge : 30188

@coffeeandbible Ich finde es höchst bedenklich als Christ quasi seinen Gefühlen hinterherzulaufen. Auch der Satan kann Gefühle geben. 

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Irrwisch
(@irrwisch)
Beigetreten : Vor 25 Jahren

Beiträge : 3640
Veröffentlicht von: @learner

@coffeeandbible Ich finde es höchst bedenklich als Christ quasi seinen Gefühlen hinterherzulaufen. Auch der Satan kann Gefühle geben. 

Aha.

 

Wo finde ich das in der Bibel?

 

irrwisch antworten


Irrwisch
Beiträge : 3640
Veröffentlicht von: @blumenwiese

naja, das ist aber weltlich, wenn wir Christen Kraft brauchen, gehen wir nicht an weltliche Energieorte,

sondern zu Jesus.

Ist das immer so?

Ich möchte bitte hier nicht durch " wir Christen" verallgemeinernd mit einbezogen werden.

 

Ich möchte differenziert denken dürfen.

 

Wenn ich mir Jesus anschaue, dann hatte auch er wohl einen besonderen Kraftort.

Wir können das in Matthäus 14 Vers 23 nachlesen.

 

Ich prsönlich hatte in einer Reha einen besonderen Kraftort.

Das war eine Bankoberhalt eines Friedhofs.

Ganz in der Nähe der Reha Klinik.

In der ich nach einem Burnout war.

Auf dieser Bank hatte ich besondere  Begegnungen mit Gott und auch mit mir selbst.

 

Einige hier verteufeln die Natur als esoterisch.

 

Ich persönlich kann immer wieder sehr gut auftanken in Gottes wunderbarer Schöpfung.

 

Jeälter ich werde, desto mehr komme ich ins Staunen über all das, was Gott für uns kreiert und uns anvertraut hat.

Dann durchflutet mich besonders Dankbarkeit und große Ehrfurcht.

 

Dieses Lied drückt es für mich ganz besonders schön aus:

 

https://www.youtube.com/watch?v=3Lkbg52iLSk

 

 

 

 

 

 

irrwisch antworten
13 Antworten
Deborah71
(@deborah71)
Beigetreten : Vor 22 Jahren

Beiträge : 29337

@irrwisch 

So, wie sich der Thread entwickelt, entstehen allmählich Mißverständnisse durch die verschiedenen Inhalte des Begriffes Kraftorte.

Es ist in den posts nicht immer eindeutig, ob es um Kultstätten, esoterisch präferierte Orte, Ley-Linien und Steinkreise, christliche Glaubensorte, eine Vorstellungsmixtur  oder einfach nur schöne Naturplätze geht.

 

deborah71 antworten
Irrwisch
(@irrwisch)
Beigetreten : Vor 25 Jahren

Beiträge : 3640

@deborah71 

 

Deswegen ist es auch nicht einfach, darüber zu reden.

Aber Jeder darf doch hier seine eigenen Erleben damit posten.

 

 

irrwisch antworten
Deborah71
(@deborah71)
Beigetreten : Vor 22 Jahren

Beiträge : 29337

@irrwisch 

Ja, selbstverständlich 🙂

deborah71 antworten
Adjutante
(@adjutante)
Beigetreten : Vor 19 Jahren

Beiträge : 3441

@deborah71 

Und ich lese hier ständig "Krafttorte"

adjutante antworten
Deborah71
(@deborah71)
Beigetreten : Vor 22 Jahren

Beiträge : 29337

@adjutante 

😀  Das erinnert mich daran, dass ich bald einen Käsekuchen backen will. 😋 

deborah71 antworten
Adjutante
(@adjutante)
Beigetreten : Vor 19 Jahren

Beiträge : 3441

@deborah71 

Prima. Ich sehe eine Karottentorte vor meinem inneren Auge.

adjutante antworten
Irrwisch
(@irrwisch)
Beigetreten : Vor 25 Jahren

Beiträge : 3640

@adjutante Ich Karotten - Walnuss -Brot.......dass ich demnächt wieder backen werde

irrwisch antworten
tristesse
(@tristesse)
Beigetreten : Vor 2028 Jahren

Beiträge : 20559

@adjutante

Ich auch 🤣 

tristesse antworten
Tatokala
(@tatokala)
Beigetreten : Vor 20 Jahren

Beiträge : 4589

@deborah71 Ich finde den Begriff ziemlich klar. Das ist für jeden individuell definiert.

tatokala antworten
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(@deleted_profile)
Beigetreten : Vor 4 Jahren

Beiträge : 30188

@irrwisch 

Einige hier verteufeln die Natur als esoterisch.

Wo denn?

In der Schöpfung findet sich Gottes Handschrift wieder, sie bezeugt ihn. Und warum nicht in der Natur entspannen und zur Ruhe kommen? 

Es scheint doch eher um den Beitrag von wasilis zu gehen, in dem mMn Dinge miteinander vermischt werden wie die Personifizierung der Erde, Energiequellen und Kraftorte, die irgendwann nicht mehr den Schöpfer als Geber aller guten Gaben im Mittelpunkt haben, sondern das Geschaffene und dem Geschaffenen irgendwelche magischen Kräfte zusprechen.

Dieses Lied ist übrigens mit eins meiner Lieblingslieder 🙂 und begleitet mich schon recht lange. Und es ist so eindeutig und klar in seiner Aussage.

Und jetzt habe ich Hunger auf Philadelphia Torte bekommen. Hellgrüne mit Bisquitbröseln drauf...😅

 

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Irrwisch
(@irrwisch)
Beigetreten : Vor 25 Jahren

Beiträge : 3640

@goldapfel 

 

Esoterik blitzt für einige hier schon beid em Begriff " Mutter Erde" durch

irrwisch antworten
Adjutante
(@adjutante)
Beigetreten : Vor 19 Jahren

Beiträge : 3441

@irrwisch 

Esoterik blitzt für einige hier schon beid em Begriff " Mutter Erde" durch

Kann schon möglich sein, mich berührt der Begriff "Mutter Erde" schon immer einfach nur merkwürdig. Da kannte ich noch keine Esoterik. Bei Muttererde geh ich ja mit, die hab ich im Garten. Aber warum nutzt man auch die Aussage  "Mutter Erde" statt "Natur", wenn man "in der Natur" Gottes Walten sieht und erlebt?

adjutante antworten
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(@deleted_profile)
Beigetreten : Vor 4 Jahren

Beiträge : 30188

@irrwisch 

Naja, dazu empfehle ich den Wiki Artikel

Wenn es nicht Esoterik ist, dann die Vorstellung, dass auch die Erde beseelt wäre. Hab ich früher auch nicht drüber nachgedacht. Ebensowenig wie über Steiners Weltbild oder biologisch dynamisch. Ich finde es halt inzwischen nicht schlecht, auch mal zu schauen, was dahinter steckt. Dann kann man immer noch entscheiden, wie man damit umgeht.

Und nochmal, niemand will dir hier deine Freude an der Natur wegnehmen oder das Geschenk, dass du in der Natur Plätze gefunden hast, an denen du geistlich und persönlich Heilung erlebt hast. Das ist doch wunderbar und Preis und Dank dem Herrn dafür!

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Gelöschtes Profil
Beiträge : 30188
Veröffentlicht von: @irrwisch

Hast du genau auch in dieser Begebenheit gehört, dass Jesus dort alle dort lagernde Kranke geheilt hat?

das war ja nicht das Wasser was geheilt hat, Jesus heilte ja auch Menschen, die er gar nicht gesehen hatte, Rituale sind halt menschlich und dann die Einbildung auf heilendes Wasser zu projizieren, aber wenns hilft, warum nicht.

so wurde z.B. diese Frau geheilt: Matthäus 9:21
Denn sie sprach bei sich selbst: Möcht' ich nur sein Kleid anrühren, so würde ich gesund.

spricht man jetzt jeden Kleidersaum heilig.?

 

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7 Antworten
Irrwisch
(@irrwisch)
Beigetreten : Vor 25 Jahren

Beiträge : 3640

@blumenwiese 

 

Dieser von Jesus geheilte Kranke lag Jahrzehnte an disemTeich.

Kein Mensch hat ihm ins sich bewegende Wasser geholfen.

Immer war ein Anderer schneller als er.

Insofern war dieser Teich doch wohl Heilungsort für viele  Menschen, ganz ohne Jesus.

Immer, wenn sich das Wasser bewegte und ein Mensch hinein stieg, wurde er gesund.

Oder lse ich da etwas falsch?

 

irrwisch antworten
Deborah71
(@deborah71)
Beigetreten : Vor 22 Jahren

Beiträge : 29337

@irrwisch 

Das ist eine sehr spannende Geschichte rund um den Teich Bethesda. Inzwischen ist wohl erforscht, dass es ein Asklepios-Heiligtum war. Die Badebecken waren stufenweise angeordnet und das Wasser bewegte sich, wenn die Priester den Zulauf zum obersten Becken öffneten.

Der Mann, den Jesus heilte, (die einzige Heilung durch Jesus von der dort berichtet wird), war wohl ein Jude und als solcher zu erkennen, denn er wurde auf dem Heimweg wegen Sabbatarbeit angemosert, weil er sein Bett trug.

Vielleicht bin ich mit deinem Impuls heute in der Interpretation der Geschichte einen Schritt weiter gekommen.

deborah71 antworten
Irrwisch
(@irrwisch)
Beigetreten : Vor 25 Jahren

Beiträge : 3640

@deborah71 Ich habe mit dieser Geschichte ein Bibliodrama mitgestalten dürfen.

Das hat sie mirnoch einmal ganz anders nahegebracht-

irrwisch antworten
Deborah71
(@deborah71)
Beigetreten : Vor 22 Jahren

Beiträge : 29337

@irrwisch 

Das war sicher sehr eindrücklich für dich

deborah71 antworten
Irrwisch
(@irrwisch)
Beigetreten : Vor 25 Jahren

Beiträge : 3640
Veröffentlicht von: @blumenwiese
Veröffentlicht von: @irrwisch

Hast du genau auch in dieser Begebenheit gehört, dass Jesus dort alle dort lagernde Kranke geheilt hat?

das war ja nicht das Wasser was geheilt hat, Jesus heilte ja auch Menschen, die er gar nicht gesehen hatte, Rituale sind halt menschlich und dann die Einbildung auf heilendes Wasser zu projizieren, aber wenns hilft, warum nicht.

so wurde z.B. diese Frau geheilt: Matthäus 9:21
Denn sie sprach bei sich selbst: Möcht' ich nur sein Kleid anrühren, so würde ich gesund.

spricht man jetzt jeden Kleidersaum heilig.?

 

Natürlich hat das Wasser dieses Teiches immer wieder Menschen geheilt.

Jedenfalls berichtet die Bibel davon.

 

Was das jetzt mit allen Kleidersäumen zu tun haben soll, erschliesst sich mir leider nicht.

 

irrwisch antworten
Kappa
 Kappa
(@kappa)
Beigetreten : Vor 4 Jahren

Beiträge : 1626

@blumenwiese nicht jeden aber Jesus seinen durchaus.

kappa antworten
Irrwisch
(@irrwisch)
Beigetreten : Vor 25 Jahren

Beiträge : 3640

@blumenwiese und noch etwas ganz wichtiges:

 

Nicht der Kleidersaum hat diese Frau geheilt.

Jesus bringt es auf den Punk.

ER sagt:

Dein Glaube hat dir geholfen.

 

 

irrwisch antworten


frosch80-mod
Moderator
Beiträge : 1467

Ein leicht kabarettistischer Rundumschlag des Moderators dieses Thread

 

@coffeeandbible @Lucan-7 @Blumenwiese @Wasilis @deborah71 @Goldapfel @...

 

Was ein Thread! Welch eine Problematik. Da weiß ich als Mod gar nicht, wo ich anfangen soll. Weil hier von Lourdes (wo ich nie war) die Rede war, fiel mir eine Geschichte wieder ein. Dazu hört man sich vielleicht am besten erstmal dieses Lied von Reinhard Mey an, der zwar, weil er erklärtermaßen kein Christ ist, in "Mit Gott erlebt" gar nicht schreiben dürfte, aber zitieren darf man Atheisten ja hier.

Der Link zum Lied:

https://www.youtube.com/watch?v=jEwbEQNjDQk

Wichtig daraus sind diese Zeilen:

"Ich kram' die Fotoalben vor. Hier, sieh mal, das war vor zwölf Jahr'nDa sind wir nach Saint-Jean gefahr'nUnd auch in Lourdes vorbeigekommenUnd von der Quelle mit dem Rummel, der dir jeden Glauben raubtHast du für Hans, der daran glaubtEinen Kanister mitgenommenUnd als kurz vor Vic-Fézensac das Auto Kühlwasser verlorHoltest du den Kanister vorUm ihn andächtig aufzuschraubenDann fülltest du den Kühler auf, ich traute meinen Augen nichtDoch seitdem ist der Kühler dicht!Da soll man nicht an Wunder glauben?!" 

[Reinhard Mey 1997, aus "Nein, ich lass dich nicht allein"]

Soweit das Zeugnis des Atheisten...

Jetzt meine Realität des Christen, der ich vor knapp 13 Jahren (da weiß ich immer genau, wann das war, später werdet ihr verstehen, warum) als Reisebusfahrer mit einer bayrischen Pilgergruppe unterwegs war auf den Spuren des Franz von Assisi. Wir waren an dem Tag in Assisi gestartet, waren fünf Kilometer etwa gefahren und hatten das Santuario del Sacro Tugurio di Rivotorto erreicht (mE KEIN Kraftort im Sinne dieses Threads bzw im Sinne der Threaderöffnerin), wollten weiterfahren, aber da merkte ich, dass aus dem Kühler ein feiner beständiger Wasserstrahl spritzte. 

Ich füllte Wasser nach, wir fuhren weiter, ich füllte wieder Wasser nach, wir fuhren wieder weiter. Ich zitierte die Strophe, die ich oben hingeschrieben habe, die konnte ich fast perfekt auswendig, aber das von mir in den Bus zitierte Lourdes-Wasser konnte das Loch im Kühler nicht stopfen, auch eventuelle Gebete der Pilger wirkten nicht, und in Spoleto, etwa 30 Kilometer später, war erstmal Endstation. Der Reiseleiter organisierte eine Möglichkeit zur Feier einer Messe in der Stadt, die Gruppe sah sich die Stadt an (was keine Strafe ist), und der MAN-Europa-Notdienst sorgte dafür, dass zwei Stunden später ein italienischer Reisebus bereitstand und die Gruppe übernahm. Auch ein Werkstattwagen war inzwischen eingetroffen, die Mechaniker konnten an Ort und Stelle aber nichts ausrichten, und so fuhr ich, zwischendurch immer wieder Wasser auffüllend, in die Werkstatt, nach Narni. 

Jetzt folgt eigentlich eine längere Geschichte, die aber den Rahmen hier sprengen würden, deshalb nur eine Kurzfassung. Immer wieder wurde mir mitgeteilt, dass der Kühler (radiatore) morgen (domani) wohl fertig sein würde. Das zog sich über insgesamt sechs Tage. Immer wieder kehrte ich mittags rum wieder ins Hotel zurück und fragte, ob ich das Zimmer für eine weitere Nacht (per uno altero notte) haben könnte. Ging immer, bis auf die Nacht von Samstag auf Sonntag. An dem Wochenende war in der Stadt ein Mittelalterfest, und alle Hotels waren restlos ausgebucht. So kaufte ich Schlafsack, Taschenlampe und ich weiß nicht mehr, was noch, und richtete mir im Stall eines abruchreifen Hauses in der Futterrinne, in der auch noch Heu und Stroh lagen, ein Nachtlager. Und DAS war für mich weit eher ein Kraftort. Nie habe ich besser verstanden, wie das an Weihnachten damals war, als die keinen Raum in der Herberge fanden. Das war irgendwie eine heilige Nacht für mich. Und in dieser Nacht wurde dann auch noch ein Enkelkind (von Inge) geboren, das für mich immer den Beinamen "mein Christkind" hat. Ja... und irgendwann demnächst wird das Christkind 13.

Ach ja... und so vielleicht fünf Jahre später war ich ganz privat noch mal mit Inge in Narni, wir übernachteten in meinem Stammhotelzimmer dort und besichtigten natürlich auch den Stall. Ich konnte noch genau nachvollziehen, wo ich damals Heu und Stroh zusammengehäuft hatte.

 

Fortsetzung folgt

 

frosch80-mod antworten
3 Antworten
Lucan-7
(@lucan-7)
Beigetreten : Vor 16 Jahren

Beiträge : 29426

@frosch80-mod 

Nett, dass du mich hier einbeziehst. Weil das hier aber Christen vorbehalten ist werde ich hier nur noch mitlesen, aber nichts mehr weiter schreiben - meine Beiträge hätten hier ja eigentlich gar nicht stehen dürfen...

lucan-7 antworten
frosch80-mod
Moderator
(@frosch80-mod)
Beigetreten : Vor 22 Jahren

Beiträge : 1467

@lucan-7 

Hej Lucan...

 

grrrr... natürlich hätten deine Beiträge hier gar nicht stehen dürfen! Deshalb habe ich sie ja auch gekickt! Diesen einen, also den, auf den ich gerade antworte, werde ich stehen lassen. Aber komm bloß nicht auf die Idee, jetzt noch mal zu antworten. Sonst gibt´s Gelb! Wobei ich hier eigentlich ja gelblos auf ernsthafter Kabarettebene unterwegs sein möchte. Falls du mir also noch was zu sagen hast, bitte per PN! Ach ja... und genau, wie ich hier den Atheisten Reinhard Mey schon zitiert habe, würde ich auch dich hier noch gerne zitieren. Blöderweise war das, was ich von dir gekickt habe, nämlich teilweise saugut... *seufz*... Sollte das für dich nicht ok sein (was blöd wäre!), sag es mir bitte. Aber per PN!!

 

Liebe Grüße

fr 🙂 sch

 

frosch80-mod antworten
frosch80-mod
Moderator
(@frosch80-mod)
Beigetreten : Vor 22 Jahren

Beiträge : 1467

@Blumenwiese

 

"spricht man jetzt jeden Kleidersaum heilig.?"

also, ich würde ja sagen, nein. Neulich habe ich sogar sowas wie einen Kleidersaum in den Müll geworfen tststs...

Aber "Kleidersaum" löst bei mir auch wieder eine Erinnerung aus. Ich war sechs Mal, vier Mal beruflich, zwei Mal privat, in Taizé. Und ja,  das ist für mich durchaus ein Kraftort; einfach deshalb, weil dort viele Menschen gemeinsam auf Jesus ausgerichtet sind (und immer, wenn das geschieht, hat ein Ort die allerbesten Aussichten, ein Kraftort  zu werden). 

Einmal saß ich in Taizé in der Versöhnungskirche auf dem Boden (ja, damals war ich noch jung und konnte auch mühelos wieder aufstehen...), ganz am Rand zum Gang hin. Und Frére Roger lief an mir vorbei, und sein langes weißes Gewand streifte mich. Und so, wie ich in Narni "erlebt" habe, was es heißt "es war kein Raum in der Herberge", so habe ich dort in Taizé eine Ahnung davon bekommen, was es heißt "nur den Saum deines Gewandes"...    

 

 

frosch80-mod antworten
Gelöschtes Profil
Beiträge : 30188
 
Veröffentlicht von: @learner

@coffeeandbible Ich finde es höchst bedenklich als Christ quasi seinen Gefühlen hinterherzulaufen. Auch der Satan kann Gefühle geben. 

Veröffentlicht von: @irrwisch

Aha.

Wo finde ich das in der Bibel?

wie sollte er sonst verführen können.

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Gelöschtes Profil
Beiträge : 30188
Veröffentlicht von: @irrwisch

@blumenwiese und noch etwas ganz wichtiges:

Nicht der Kleidersaum hat diese Frau geheilt.

Jesus bringt es auf den Punk.

ER sagt:

Dein Glaube hat dir geholfen.

 

ja, genauso wenig wie das Wasser heilt, der Placebo, resp. der Glaube kann heilen, so seh ich das auch für "Lourdes".

 

"Dein Glaube hat dir geholfen."

ja eben, keine weltlichen Vorkommnisse, weder Rocksaum noch Wasser und heiliges Wasser von Katholischen Priestern als heilig gesprochen, schon gar nicht.

würde das Wasser in Lourdes alle heilen, ginge einfach jeder dort hin und es gäbe keine Krankheit mehr.

 

wir sind aufgefordert zu Gott zu gehen, nicht zu weltlichen Orten, die ein Mensch als Kraftort bestimmt.

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19 Antworten
Adjutante
(@adjutante)
Beigetreten : Vor 19 Jahren

Beiträge : 3441

@blumenwiese 

würde das Wasser in Lourdes alle heilen, ginge einfach jeder dort hin und es gäbe keine Krankheit mehr.

Nur meine Familie würde nicht hingehen.

adjutante antworten
frosch80
(@frosch80)
Beigetreten : Vor 24 Jahren

Beiträge : 920

Für diesen Beitrag gab es eine GELBE KARTE !! (mfg fr 🙂 sch80-mod)

 

@blumenwiese 

Hej Blumenwiese,

"wir sind aufgefordert zu Gott zu gehen, nicht zu weltlichen Orten, die ein Mensch als Kraftort bestimmt."

das dürft ihr ja gerne tun.

Aber wir Christen bevorzugen eben gesegnete Orte wie Lourdes, Taizé oder Assisi.

Liebe Grüße

fr 🙂 sch

 

 

frosch80 antworten
Deborah71
(@deborah71)
Beigetreten : Vor 22 Jahren

Beiträge : 29337

@frosch80 

2001 war ich mit einer Bekannten in Assisi. 24 Stunden Busfahrt aus Norddeutschland bis Rimini und von da aus Tagestouren. 

Kurz vorher war ich von Seekrankheit, Fahrkrankheit, Busfahrkrankheit, Zugfahrkrankheit geheilt worden. Bammel hatte ich immer noch... und zur Sicherheit die letzten zwei Tabletten gegen Fahrkrankheit mitgenommen.  Mit diesen zwei Tabletten konnte ich dann einer Mitreisenden helfen, der es auf dem kurvigen Weg nach Assisi furchtbar schlecht ging. 10 Minuten und sie war wieder okay.

Die Kirche des Franz wurde gerade renoviert...also gingen wir in die Kirche der Hl. Klara... Chiara. Nach dem Besuch feierten wir zu zweit Abendmahl am Brunnen vor der Kirche....bei lebendig sprudelndem Wasser.

Es war schön sonnig, nicht zu warm... und der Reiseleiter hatte für alle Mitreisenden ein Essen organisiert: Nudeln mit einem Hauch Trüffel. Sehr lecker.

deborah71 antworten
frosch80
(@frosch80)
Beigetreten : Vor 24 Jahren

Beiträge : 920

@deborah71 

Hej deborah,

in Rimini war ich nur ein Mal, so eine knappe Woche lang; Klassenfahrt, Realschule, glaub ich.  In Cesenatico war ich deutlich öfter (ein paar Kilometer nördlich von Rimini). Und in San Marino. Wie oft ich da war, weiß ich gar nicht mehr. Eines hast du mir voraus: die Strecke von Rimini nach Assisi. Wie oft ich in Assisi war, weiß ich beim besten Willen nicht mehr, acht Mal könnten es gewesen sein, aber ich bin eigentlich immer von Perugia, oder aber (Rückweg bei Tagesfahrten) von Spoleto aus nach Assisi gefahren. Sonderlich kurvig sind diese Routen eigentlich nicht.

Dass du San Francesco nicht gesehen hast, finde ich schade, zumal 2001 ja auch die Fresken noch vollständig erhalten waren, bevor einige Jahre später das Erdbeben einiges davon zerstört hat. Diese Fresken waren sehr eindrucksvoll (ich habe noch eine Führung mit Pater Gerhard Ruf erlebt [ https://de.wikipedia.org/wiki/Gerhard_Ruf ]), und sie sind auch immer noch eindrucksvoll, auch wenn vieles zerstört ist. 

In der Basilica Santa Chiara war ich vermutlich ähnlich oft wie in San Francesco, den Brunnen auf dem Vorplatz habe ich gut vor Augen, auch wenn ich weniger an diesem Brunnen war als auf der Mauer zehn Meter weiter, wo man diesen schönen Blick ins Tal hat und zugleich auf die Basilika sieht.

Beide Kirchen sind ohne Frage bedeutend, aber meine Favoriten sind sie dennoch nicht. Das sind zum einen San Damiano und dann, eher unbekannt, die kleine Kirche San Stefano. Alles, was Franziskus überhöht hat, was, nach meinem Empfinden jedenfalls, ihm gar nicht wirklich entspricht, finde ich eher irritierend. Das gilt auch für San Francesco, auch wenn diese Kirche wirklich sehr bedeutsam ist; und sei es aus kunsthistorischen Gründen.

Am meisten irritiert mich aber Santa Maria degli Angeli. Eine riesige Basilika unterhalb von Assisi, die über das Kirchlein gebaut wurde, in der Franziskus starb: https://de.wikipedia.org/wiki/Portiuncula - Franziskus überhöht, und, nach meinem Empfinden, dabei irgendwie auch kaputt gemacht.

Deine Abendmahlfeier vor Santa Chiara berührt mich. Das ist so etwas, was einen Ort zum Kraftort machen mag. Ein gemeinsames Ausgerichtetsein auf Jesus, und das ist ja so eine Abendmahlfeier, macht einen Ort wohl kraftvoll;  jedenfalls in der Erinnerung der Beteiligten. Wie messbar oder auch unmessbar das auch sein mag.

Und zu den Trüffeln: manche mögen sie ja gar nicht. Für mich aber gehören sie zu Umbrien eindeutig dazu. Und wäre ich Multimillonär, gäbe ich wohl ziemliche Summen für Trüffel aus... wie wunderbar...

 

Liebe Grüße

Werner

 

 

 

 

frosch80 antworten
Deborah71
(@deborah71)
Beigetreten : Vor 22 Jahren

Beiträge : 29337

@frosch80 

Danke für deinen Reisebericht. 

Wir waren ja auf die geplante Führung angewiesen, so dass die Besichtigungen begrenzt waren. Wir hatten vorher ein wenig Italienisch gelernt, so für den Reisegebrauch ein paar Notfall- und Höflichkeitssätze. Jeder sagte uns vorher... braucht ihr nicht, da können alle Deutsch.  Ja Pustekuchen.... unsere Frühstücksbedienung konnte kein Deutsch und der türkische Reiseleiter konnte nicht genug Italienisch..... er wollte kalte Milch haben.... die beiden sind fast aneinander verzweifelt, weil sie ihm immer caldo/warme Milch brachte. Der Reiseleiter war am Nebentisch und so bekam ich das mit... nach der dritten Kanne warme Milch war die Gelegenheit zu helfen, ohne dass es besserwisserisch wirkte.  Er bekam seine kalte Milch und die Bedienung konnte sich entspannen. 😊 

Chiara ist ganz unten in der Kirche in einem Schrein aufbewahrt. Warst du bis ganz unten?

Übrigens sieht die alte Stadtmauer von Assisi auf dem Stadtplan  aus, wie ein liegender Mönch mit Kapuze.

Die farbenfrohen und kunstvollen Malereien der Portiuncula zeigen deutlich, wie wichtig den Gläubigen eine ehrende Ausschmückung war. Sieht toll aus.

Deine Abendmahlfeier vor Santa Chiara berührt mich. Das ist so etwas, was einen Ort zum Kraftort machen mag. Ein gemeinsames Ausgerichtetsein auf Jesus, und das ist ja so eine Abendmahlfeier, macht einen Ort wohl kraftvoll; jedenfalls in der Erinnerung der Beteiligten. Wie messbar oder auch unmessbar das auch sein mag.

Dort, wo viele Menschen beten und Jesus erheben, da verändert sich die geistliche Atmosphäre ...als ob die Gegenwart von Gottes Geist dort stärker wahrnehmbar ist. Wird ja von vielen berichtet, dass Kirchen und Kapellen eine besondere Atmosphäre haben.

Pierrot Fey (Die Taube, Heidelberg) hat neulich erzählt, dass ein Pastor (wo er zum Dienst war) ihn an einer U-Bahnstation oben  gebeten hat, seine geistlichen Antennen auszufahren. Pierrot merkte etwas. Der Pastor erzählte ihm dann, dass an dieser Stelle lange Jahre ein Evangelist seinen Dienst versehen hat und dass da immer noch eine andere Atmosphäre ist.

Messbar? ....ich wüsste nicht womit, wenn nicht mit geistlichen Antennen, wo man eine Berührung im Herzen spürt.  Die Emmausjünger habe ich da immer vor Augen mit ihrer Aussage: brannte nicht unser Herz in uns, als er uns die Schriften öffnete?

lg

Deborah

deborah71 antworten
frosch80
(@frosch80)
Beigetreten : Vor 24 Jahren

Beiträge : 920

@deborah71 

Tja... freddo und caldo... das ist ein echter Klassiker. Manchmal habe ich ja die Italiener in Verdacht, dass sie das Problem genau kennen und sich dann einen Spaß draus machen ein Bier zu servieren, das dem vermeintlichen Wunsch des Gastes entsprechend besonders caldo ist...

"Chiara ist ganz unten in der Kirche in einem Schrein aufbewahrt. Warst du bis ganz unten?"

Ja, da war ich bestimmt fünf Mal oder so. War jetzt interessant für mich: ich habe erst eine Weile gebraucht, bis ich mir den Abgang zur Krypta vorstellen konnte, aber weitere Bilder entstanden nicht. Die habe ich dann gegoogelt, und dann war die tote Chiara wieder da. Und auch die Erkenntnis, dass mir diese Krypta "nichts gibt". Also ganz schön und ein wenig interessant, aber der Ort macht nichts mit mir. Dann schon eher das Damiano-Kreuz ein Stockwerk höher.

"Dort, wo viele Menschen beten und Jesus erheben, da verändert sich die geistliche Atmosphäre ...als ob die Gegenwart von Gottes Geist dort stärker wahrnehmbar ist. Wird ja von vielen berichtet, dass Kirchen und Kapellen eine besondere Atmosphäre haben."

Ja. Das sehe ich auch so. Empfinde ich auch so. Erlebe ich auch so. Wobei es vermutlich so ist, dass die "Stärke der Wahrnehmbarkeit" von Kirche zu Kirche variiert. Und "deine Hitparade" anders aussieht als meine, würden wir jeweils zehn Kirchen, in denen wir beide schon waren, eine Rangfolge zuweisen.

Weia... wo führt das jetzt noch hin?

"Messbar? ....ich wüsste nicht womit, wenn nicht mit geistlichen Antennen, wo man eine Berührung im Herzen spürt."

Tja... ich wüsste auch nicht womit. Und doch bezweifle ich nicht, dass es auch Nichtmessbares gibt, das relevant für uns ist. Darüber können wir uns, auch wenn das wohl oft nicht so ganz einfach ist, durchaus austauschen. Hüten sollten wir uns freilich davor, solch einem Austausch eine wissenschaftliche Relevanz zuzuschreiben.

 

frosch80 antworten
Deborah71
(@deborah71)
Beigetreten : Vor 22 Jahren

Beiträge : 29337

@frosch80 

Weia... wo führt das jetzt noch hin?

zu Reisefieber und Koffer packen 😀 

deborah71 antworten
frosch80-mod
Moderator
(@frosch80-mod)
Beigetreten : Vor 22 Jahren

Beiträge : 1467

@frosch80 

Hej frosch,

es ist ja völlig ok, dass du dich hier positiv über Lourdes, Taizé und Assisi äußerst. Wobei ich tadelnd anmerken möchte, schließlich kenne ich dich sehr gut, dass du zwar mehrfach sowohl in Taizé als auch in Assisi warst, aber nie in Lourdes.

Das ist aber nicht der Grund für die Gelbe Karte. Gar nicht ok ist es, dass du hier schreibst "wir Christen". Gerade nach dem "das dürft ihr ja gerne tun" sprichst du damit Blumenwiese doch den Glauben ab. So als sei sie keine Christin, weil sie nicht an die genannten Orte pilgern mag oder sie für "weltlich" hält. Das geht einfach nicht. Nur weil sie einen anderen Hintergrund, eine andere Art zu glauben hat, ist sie doch deshalb nicht keine Christin.

Als einen weiteren Grund für die GK könnte man sehen, dass das Posting gar nicht richtig ernst gemeint war, sondern eigentlich primär dazu gedacht war, deutlich zu machen, wie problematisch in einem Forum, in dem unterschiedlichste Christen gemeinsam unterwegs sind, eine Formulierung wie "wir Christen" sein kann. Wobei der Teil der GK dann ja eigentlich an frosch80-mod gehen müsste, diesen ernsthaften Kabarettisten von einem Mod...

tststs...

Liebe Grüße

fr 🙂 sch

 

 

 

 

frosch80-mod antworten
Gelöschtes Profil
(@deleted_profile)
Beigetreten : Vor 4 Jahren

Beiträge : 30188
Veröffentlicht von: @frosch80

Für diesen Beitrag gab es eine GELBE KARTE !! (mfg fr 🙂 sch80-mod)

 

@blumenwiese 

Hej Blumenwiese,

"wir sind aufgefordert zu Gott zu gehen, nicht zu weltlichen Orten, die ein Mensch als Kraftort bestimmt."

das dürft ihr ja gerne tun.

Aber wir Christen bevorzugen eben gesegnete Orte wie Lourdes, Taizé oder Assisi.

Liebe Grüße

fr 🙂 sch

Ohje, eine gelbe Karte, wie beim Fussball?

Da muss ich die Spielregeln näher betrachten.

also ich will niemandem seinen Glauben an Kraftorte vermiesen, ich möchte nur aufzeigen wie ich es heute sehe und erlebe und es auch biblisch betrachten, wir sollen ja prüfen und ich prüfe heute an der Bibel.

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Deborah71
(@deborah71)
Beigetreten : Vor 22 Jahren

Beiträge : 29337

@blumenwiese 

Zum Beitrag

Da muss ich die Spielregeln näher betrachten.

Gute Idee....   denn es gibt immer wieder Mistverständnisse durch ein verallgemeinerndes wir. Es klingt oft auch vereinnahmend und bestimmend. (ich bin da auch nicht perfekt drin, das zu vermeiden und reagiere gleichzeitig auch empfindlich auf ein an einer Stelle unpassendes wir).

Schriftlich wirkt vieles anders, als es gemeint ist. Es fehlt die Mimik des Gesichtes, die Stimmlage, die Körpersprache.... 

Durch die Möglichkeit einiger smilies versuche ich z.B. ein wenig die Mimik anzudeuten. Das ist zwar auch nicht frei von Mißverständnissen, hilft aber schon in vielen Fällen, wie ich meine.

deborah71 antworten
Gelöschtes Profil
(@deleted_profile)
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@deborah71 Als kleine Rückmeldung: Deine Smilies wirken auf mich oft so als würdest Du andere auslachen.

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Deborah71
(@deborah71)
Beigetreten : Vor 22 Jahren

Beiträge : 29337

@suchender_2-0 

Nichts liegt mir ferner.  smilies, die ich meist verwende im folgenden Sinn:

🙂> freundlich zugewandt schaue

😆 🤣 > irgendetwas sehr lustig finde oder fröhlich drauf bin

😉> nicht so bierernst gemeint, wie die Worte es erscheinen lassen könnten

😉> nicht so ernst nehme und deswegen beleidigt wäre

😎> etwas cool finde

🧐> was? klingt ja merkwürdig...

🤐> bevor mir was Unpassendes ausrauscht, lieber nichts sage

deborah71 antworten
frosch80-mod
Moderator
(@frosch80-mod)
Beigetreten : Vor 22 Jahren

Beiträge : 1467

@blumenwiese @Wasilis @deborah71 @Goldapfel

Hej Blumenwiese,

 

also, ich hoffe mal, dass dir klar ist, dass nicht DU die Gelbe Karte erhalten hat, sondern dieser frosch80. Aber ich gebe ja unumwunden zu, dass da auch eine Message an dich drinsteckte. Denn du hast ja dieses "wir" auch benutzt. In dem Posting, auf dass ich dir geantwortet habe, aber auch hier:

 

Veröffentlicht von: @wasilis

Diese ausstrahlende Energie kann gemessen werden. Lourdes in Frankreich ist bekannt für die aussendende Kraft die aus der Erde kommt. Ist seit längere Zeit wissenschaftlich bewiesen. 

"naja, das ist aber weltlich, wenn wir Christen Kraft brauchen, gehen wir nicht an weltliche Energieorte,

sondern zu Jesus."

 

Da sprichst du Wasilis auch mehr oder weniger den Glauben, das Christsein ab. Bist aber in guter Gesellschaft, denn deborah und Goldapfel haben dir Smilies geklickt (tststs...). Nun ist es so, dass sehr viele Christen Lourdes als einen guten, einen geistlichen Ort sehen, als einen Wallfahrtsort. Auch das sind (etwas anderes anzunehmen steht mir nicht zu) Christen, die, vielleicht wenn sie Kraft brauchen, dorthin fahren. Das musst du nicht verstehen. Vermutlich kommst du nie auf die Idee nach Lourdes zu fahren (äähh... ich eher auch nicht. Das ist kein Zufall, dass ich noch nie in Lourdes war). Das ist auch völlig ok. Nur solltest du halt sehen, dass es Christen gibt, die das anders sehen.

Du bist mir sehr willkommen im Forum! Und ich weiß genau, was du in deinem Profil über dich geschrieben hast. Ich freue mich, dass du einen guten Weg für dich gefunden hast. Und von deinem Hintergrund her kann ich sehr gut verstehen, dass du empfindlich auf Wasilis´ "Wasseradern" und "Kraft aus der Erde" reagierst, die er für wissenschaftlich bewiesen hält (*). Und WEIL ich das gut zu verstehen meine, wäre ich nicht auf die Idee gekommen, dir da eine Gelbe Karte zu geben. Aber vertretbar wäre sie schon gewesen :-).

Ach ja... und auch WENN man mal eine Gelbe Karte kriegt, geht nun wirklich das Forum nicht unter, und die Welt schon gar nicht.

 

Liebe Grüße

fr 🙂 sch

 

(*) Was ich für Unsinn halte, weil er keinerlei Beleg liefert, der dem Wort "wissenschaftlich" gerecht wird. Simple Recherche auf Wiki-Niveau: https://de.wikipedia.org/wiki/Erdstrahlen Daraus: 

"Es gibt weder für die Existenz der Strahlung selbst noch für ihre Auswirkungen wissenschaftlich anerkannte Belege. Wasseradern als mögliche Ursache können für die meisten Regionen ausgeschlossen werden, weil das Grundwasser meist flächig vorkommt und nicht in unterirdischen „Adern“ fließt.[3] Die Ausschläge einer Wünschelrute, durch die die Strahlenquellen gefunden werden sollen, können schon seit dem 19. Jahrhundert durch unwillkürliche Muskelzuckungen des Rutengängers (Carpenter-Effekt) erklärt werden.[4]

Spekulativ kann man die Existenz bislang unbekannter physikalischer Faktoren zwar nie ganz ausschließen, jedoch sind die postulierten Erdstrahlen nach dem aktuellen Forschungsstand der Naturwissenschaften schlicht nicht existent.[5] Insbesondere sind alle dazu aufgestellten Theorien als Pseudowissenschaft zu werten. Bei den behaupteten Auswirkungen der Erdstrahlung gehen viele Wissenschaftler von zwei Ursachen aus: Zum einen spiele der Placebo-Effekt eine Rolle, zum anderen würden die Anhänger der Erdstrahlenlehre eine (statistisch nachgewiesene) gesündere Lebensweise pflegen, was zu positiven Effekten führen könne.[2]"

frosch80-mod antworten
Deborah71
(@deborah71)
Beigetreten : Vor 22 Jahren

Beiträge : 29337

@frosch80-mod 

Hi Werner,

dieses wir (+Gruppe) ist ja noch gefährlicher, als ich auf dem Schirm hatte.  Ich hätte das an dieser Stelle niemalsnienicht mit Glauben absprechen in Verbindung gebracht und das gar nicht gesehen.

Mir geht nun aber ein Kronleuchter auf, was ein bestimmter Pastor in seine Predigten eingeflochten hat an fortlaufenden Randbemerkungen, die sehr ad hominem zur Gemeinde waren und sie in alten Gewohnheiten festschrieb, die längst am Kreuz gestorben und in der Taufe beerdigt worden waren. Mich hatte das nachhaltig gestört, konnte es aber nicht in Worte fassen und damit auch nicht benennen.

Deine Erklärung bringt mir gerade ein weiteres Stück Freiheit.

lg

Deborah

deborah71 antworten
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(@deleted_profile)
Beigetreten : Vor 4 Jahren

Beiträge : 30188
Veröffentlicht von: @frosch80-mod

Hej Blumenwiese,

also, ich hoffe mal, dass dir klar ist, dass nicht DU die Gelbe Karte erhalten hat, sondern dieser frosch80. Aber ich gebe ja unumwunden zu, dass da auch eine Message an dich drinsteckte. Denn du hast ja dieses "wir" auch benutzt. In dem Posting, auf dass ich dir geantwortet habe, aber auch hier:

 

Veröffentlicht von: @wasilis

Diese ausstrahlende Energie kann gemessen werden. Lourdes in Frankreich ist bekannt für die aussendende Kraft die aus der Erde kommt. Ist seit längere Zeit wissenschaftlich bewiesen. 

"naja, das ist aber weltlich, wenn wir Christen Kraft brauchen, gehen wir nicht an weltliche Energieorte,

sondern zu Jesus."

Da sprichst du Wasilis auch mehr oder weniger den Glauben, das Christsein ab.

Und von deinem Hintergrund her kann ich sehr gut verstehen, dass du empfindlich auf Wasilis´ "Wasseradern" und "Kraft aus der Erde" reagierst,

ok, danke für deine Erklärung.

ich hab übrigens, in mir, nicht empfindlich reagiert, sondern war der Meinung, dass ein Nichtchrist diese Frage an Christen, nach Kraftorten stellt.

Ich kenne Kraftorte natürlich, aber wusste nicht, dass Christen darauf stehen, weil ich Kraftorte für esoterische Fantasie halte, ich weis grad nicht ob ich das so sagen darf und in wie weit ich was sagen darf oder umformulieren muss, mal sehn.

da hätte ich wirklich eine gelbe Karte verdient, aber ich werde es mir zu Herzen nehmen, danke für den Hinweis. 🙂 

 

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Gelöschtes Profil
(@deleted_profile)
Beigetreten : Vor 4 Jahren

Beiträge : 30188

@frosch80 

Weil du auch mich erwähnt hattest...Ich denke, ich sollte auch eine gelbe Karte von dir bekommen. 🙂 Nicht, dass ich unbedingt will, aber vielleicht wäre es konsequent?

Ich habe nun mal Blumenwieses Beiträge geliked. Ich hätte zwar selbst etwas anders formuliert, eben weil ich weiß, dass wasiliis Christ ist und ihm glaube, dass er den Herrn Jesus lieb hat, aber mir ging und geht es immer noch um eine gewisse religiöse Erhöhung mancher Orte und um diese "Energien". Und Blumenwieses Zitat der Einladung Jesu, jederzeit um Hilfe zu ihm zu kommen.Von daher stehe ich auch noch zu meinem "Gefällt mir".  Und ich habe auch nicht gedacht, dass Blumenwiese jemandem den Glauben absprechen wollte. Wenn ich die Formulierung aufzugeben etwas ungeschickt fand. Ich hab es eher als Anstoß "Sollten wir Christen nicht...?" verstanden. Aber im Augenblick wollen so viele hier immer wieder was mit Energien  und Kraftquellen reinbringen, dass ich es nicht mehr lesen mochte.

Übrigens hatte mein Urgroßvater wohl eine "Gabe"? in Bezug auf Wünschelruten und großes Interesse an "Biochemie", diese Schüssler Salze. Und meiner Einschätzung nach, hat es unserer Familie nicht unbedingt gut getan. Schade mit seiner  Entscheidung, denn es gab wohl auch noch eine weitläufige Verwandtschaft zu Heinrich Kemner. Hätte das gepflegt werden können, wäre es vermutlich besser gewesen und das meine ich weniger in Bezug auf mich, als auf die Menschen vor mir.

Vielleicht kann ich, was Orte wie Lourdes etc angeht, auch nicht wirklich mitreden, weil ich vor etlichen Jahren "nur" mal auf einer Kursfahrt in Taize war. War ganz interessant. Marienerscheinungen und das ganze Drumherum tu ich mich sehr schwer mit. Auch mit Reliquien. 

In Lemförde, im Diakonissen Mutterhaus, war ich einige Male und das war immer eine gesegnete Zeit. Und dort ist tatsächlich auch für mich so eine Art "heiliger Boden". 

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frosch80-mod
Moderator
(@frosch80-mod)
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Beiträge : 1467

@goldapfel 

Hej Goldapfel,

"ich sollte auch eine gelbe Karte von dir bekommen. 🙂 Nicht, dass ich unbedingt will, aber vielleicht wäre es konsequent?"

Au weia... wo kämen wir denn hin, wenn ich immer dann, wenn eine GK irgendwie vertretbar wäre, auch eine GK gäbe!?

In diesem Thread bewegen wir uns auf etwas schwierigem Terrain. Weil hier Dinge, die den einen wertvoll sind, von anderen als bedrohlich empfunden werden. Was für den einen eine wertvolle Erfahrung mit Gott war, mag für einen anderen eine schwierige Erinnerung an Ungutes im Leben auslösen. Zuweilen stehen dann Positionen nebeneinander, die nicht miteinander vereinbar sind, weil zwei unterschiedliche Menschen hier einfach etwas Unterschiedliches brauchen. Unvereinbare Positionen, aber nicht unbedingt unversöhnliche Positionen. Man kann auch dahin kommen, dass man gemeinsam ein "ich brauch das, und du brauchst DAS" anerkennt.

Manche Christen brauchen viel Sicherheit, Geborgenheit. Andere Christen brauchen viel Freiheit, Weite. Lauter positive Begriffe. Dummerweise ist es aber so, dass der "Geborgenheitschrist" die Weite, in der der "Freiheitschrist" lebt, zuweilen als Bedrohung seiner Geborgenheit ansieht und umgekehrt dem "Freiheitschristen" die 
Sicherheit des "Geborgenheitschristen" zuweilen als unerträglich einengend erscheint. Und das natürlich umso mehr, als der eine vom anderen fordert, dass er das leben soll, was er als bedrohlich empfindet. 

Und dann stellt sich immer wieder einmal die Frage, wo denn die Grenzen des Christlichen sind, wann der legitime Bereich endet und wann der nicht mehr akzeptable Bereich des Esoterischen, des Nicht-mehr-Christlichen beginnt. 

Ein paar Begriffe mag ich hier nennen: Yoga, Zen-Meditation, Mutter Erde, Kraftort. Für manche ist jeder dieser Begriffe bereits ein Nogo. Andere mögen damit alles mögliche verbinden, womit sie gute Erfahrungen gemacht haben und was für sie überhaupt nicht außerhalb des Christlichen liegt. Ein Grund, warum ich sehr ungern festlegen mag, wo solche Grenzen verlaufen, denn ich mag nicht meine Sicht der Grenzziehung als allgemeingültig fürs Forum ansehen. Da mag es manches geben, was akzeptabel im christlichen Bereich liegt, nur halt jenseits meines persönlichen Horizonts. Hier mag ich (mag das Moderatorenteam) nicht allzu schnell Grenzen setzen. Freilich auch  nicht allzu langsam... *seufz*... und was ist nun jeweils das richtige Tempo? Siehe im 3. Kapitel des Buches "Die Leiden des jesus.de-Moderators. Das Buch erscheint aber leider erst in zehn Jahren oder so... und bis dahin...

"In Lemförde, im Diakonissen Mutterhaus, war ich einige Male und das war immer eine gesegnete Zeit."

In Lemförde war ich nie, kann also aus eigenere Anschauung dazu genauso wenig sagen wie dazu, dass andere gesegnete Zeiten in Lourdes hatten (und davon gibt es jede Menge). Grundsätzlich finde ich aber beides völlig in Ordnung.

"Und dort ist tatsächlich auch für mich so eine Art "heiliger Boden"."

🙂

Is scho recht! Passt scho!

Aber... dir ist schon klar, dass es auch Christen gibt, die bereits "heiliger Boden" für eine nicht mehr akzeptable esoterische Aussage halten?

Mit immer noch ernsthaften, leicht kabarettistischen Grüßen

fr 🙂 sch

frosch80-mod antworten
Kappa
 Kappa
(@kappa)
Beigetreten : Vor 4 Jahren

Beiträge : 1626

@blumenwiese Wer sagt es das dem so ist wenn ich fragen darf? Gott sei Dank bestimmt das ein anderer auf welchem Wege er wirkt und wie nicht.

Diese Traditionen und der Glaube daran sind vermutlich älter, wie Die Theologie an welche Du glaubst. 

Natürlich gehört Glauben bzw.vertrauen dazu, da spricht ja nichts dagegen. Trotzdem ging eine Kraft von Ihm aus, die Heilte bzw bewirkte die Veränderung ihres Körpers. Und der Rock spielte eine Rolle. Offensichtlich glaubte sie, das sie den Rock berühren müsste. Die glaubte nicht, Glauben alleine reicht aus, oder Jesus direkt berühren zu müssen. Genau das wäre nach deiner Interpretation ja aber eine Irrlehre. Hätte Gott dann eine Irrlehre belohnt? 

Das Werkzeug was zur Anwendung kommt wenn Gott der Allmächtige bewusst in unsere 3 Dimensionen eingreift ist dabei flexibel.

Sonst könnte man umgekehrt auch sagen das Dinge die rein natürlich zustande kommen, zum Beispiel eine Operation oder ein gutes Medikament, kein Segen oder wirken Gottes wären.

Vielleicht möchte Gott auch einfach kreativ sein auf seinen Wegen. 

 

kappa antworten
Deborah71
(@deborah71)
Beigetreten : Vor 22 Jahren

Beiträge : 29337

@blumenwiese 

Zum Beitrag

Ein wenig Wissen zum "Rocksaum" verteilen will, weil da ein Bestandteil jüdischen Glaubens im Wort steckt.  Es war kein "weltlicher" Rocksaum.

griechisch kraspedon , ist nicht nur Saum, sondern hat an dieser Stelle eine andere Bedeutung: Schaufäden, die Tzitit, die entweder am Talit katan (eine Art Hemd mit Fäden an 4 Ecken) oder am großen Talit oder Obergewand befestigt waren. Die Elberfelder übersetzt Quaste.

Dadurch, dass die Frau eine der Quasten berührte, bezeugte sie ihren Glauben als fromme Israelitin und berief sich auf den Segen des Gehorsams aus 5. Mose 28. Jesus reflektierte darauf, dass er sie Tochter nannte (Tochter Abrahams ist eine Redewendung für eine gläubige Israelitin) und auch sagte: "Dein Glaube hat dich geheilt.

Die Kraft Jesus floss zum Glauben über den Kontaktpunkt Quaste und das Bekenntnis zum Glauben.

deborah71 antworten
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