Irankrieg
Guten Abend.
Meine Gedanken sind in Israel.
Die USS Ford (Flugzeugträger) wird morgen in Haifa erwartet. Es fliegen ständig F16-Jets in den Norden, um die Hisbollah in Schach zu halten. Es sind unterirdisch Krankenhäuser eingerichtet. Im TV werden die Leute über versch. Angriffszenarien unterrichtet.
Es liegt Unheil in der Luft. Jede*r weiß, daß das, was kommt, furchtbar wird. Weil Krieg immer furchtbar ist. Und man kann dem nicht entfliehen.
Gott, schütze Israel.
Laut Jerusalem Post, 28.02.26 um 21:39 Uhr wurde Ali Khamenei tot unter Trümmern geborgen.
Denkst du bitte an eine deutsche Übersetzung bzw eine deutsche Zusammenfassung nach den Forenregeln?
Danke für die Info.
Wir beten für die Ordnung der Nachfolgezeit, dass die Untergrundchristen frei werden und das Volk eine gute Regierung bekommt.
Marcello Corciulo vom Adler-Dienst.ch im Interview mit dem Leiter von AVC Sacha Ernst und Gebet am Ende über die Situation der Christen im Iran.
Dieser Iran-Krieg hat eine riesige geistliche Dimension. Seit 20 Jahren herrscht dort Erweckung. Diese Bewegung könnte nach Europa kommen, wenn es zu einem Regimewechsel kommt. Sacha Ernst ist Leiter von AVC Schweiz; er war jahrelang Missionar im Iran und kennt die geistliche Dimension. Am Ende des Videos beten wir, dass der Iran Freiheit von der jahrelangen, aggressivsten Unterdrückung erleben darf und dass das Land zu Frieden in Freiheit finden darf.
Nachtrag zu meinem Beitrag entsprechend der Forenregeln
-Auszug-
Der iranische Oberste Führer Ayatollah Ali Khamenei wurde bei einem israelischen Angriff auf Teheran ermordet. Seine Leiche wurde unter den Trümmern gefunden, die durch einen israelischen Luftangriff verursacht wurden, wie hochrangige israelische Beamte am Samstagabend informiert wurden.
Quelle: Jerusalem Post, 28.02.26
Phoenix meldet.
Inzwischen gibt es ein Statement des Kanzlers, es beinhaltet u.a. 4 Eckpunkte:
- Wir wollen zu einer Friedens- u Stabilitätsordnung im NO beitragen, in der alle Nachbarn - ohne wenn u aber - ILs Recht auf Existenz und Sicherheit anerkennen.
- Wir wollen weiterhin auf eine vertragliche Regelung hinarbeiten, die Iran ein für alle Mal verpflichtet, sein militärisches Nuklearprogramm und sein ballistisches Raketenprogramm zu beenden.
- Wir wollen im Gegenzug unseren Beitrag dazu leisten, daß sich Iran in Zukunft stabilisiert u wirtschaftlich wieder auf die Beine kommt.
- Wir wollen das iran. Volk dabei unterstützen, frei über das eigene Schicksal zu entscheiden und seinen Beitrag zu einer stabilen und friedlichen Ordnung in der Region zu leisten.
Es lohnt sich, die Rede vollständig anzuhören (Dauer ca. 8min), denn er macht einen diplomatischen Schwenk zum russ. Angriffskrieg in der Ukraine und wird am Dienstag Trump treffen.
Ich habe keine Ahnung, was das Ziel dieses Krieges nun genau sein soll. Sollte am Ende aber eine nachhaltige Schwächung der Revolutionsgarden nebst der Investitionsfähigkeiten Irans in seine diversen Stellvertreterorganisationen stehen, kann ich den Angreifern nur Glück wünschen.
@mrorleander Es geht natürlich um die Stellvertreter. Israelnetz meldet ja schon wieder eine Aufrüstung der Hamas, Ziel ist es auch die Führung zu erwischen und die Hoffnung der Opposition eine Chance zu geben.
Außenminister Wadepuhl sagte auch, der Iran unterstützt Russland mit Drohnen.
Ich habe keine Ahnung, was das Ziel dieses Krieges nun genau sein soll
Am besten, wir lassen dazu Netanyahu selbst zu Wort kommen, WELT.de hat seine Ansprache zum Präventivangriff "Brüllender Löwe" mit Übersetzung auf youtube verlinkt:
Man kann neben der deutschen Übersetzung im Transkript (deutsch) mitlesen.
Vor allem geht es um die weitere Anreicherung von Uran im Iran, letzterer hätte in den letzten Monaten seine Arbeit am Atom- u Raketenprogramm wieder aufgenommen.
Weiterhin erklärt er dem iranischen Volk, dass jeder, der seine Waffen niederlegt (auch im Regime), sein Wohl und seine Zukunft sichert: Iraner, Perser, Kurden, Assyrier, Belutschen, Araber und andere Bürger "dieser großartigen Nation".
Die übliche Kriegspropaganda.
Netanyahu ist sicher nicht vertrauenswürdig, und es ist ihm auch zuzutrauen, dass er den Krieg nur deshalb begonnen hat, weil er sich davon persönliche Vorteile verspricht, indem er von anderen Vorwürfen ablenkt.
Aber die Bedrohung aus dem Iran ist nicht zu leugnen. Der Iran schafft immer mehr Raketen an, die sich gegen Israel richten, und das Atomprogramm dient keinen zivilen Zwecken (Dafür wäre eine derartige Anreicherung nicht nötig gewesen).
Es ist zwar Kriegspropaganda... aber nicht ausschliesslich.
@martha Die Ansprache kam auch in der Tagesschau. Ist eigentlich gerade Purim? Er erwähnte Purim.
Für die in der Bibel nicht so bewanderten. Das Fest Purim Esther eine Jüdin, die dafür gesorgt hat, dass der persische Herrscher die Juden nicht wie ursprünglich geplant getötet hat. Dies auf Grundlage einer Falschbehauptung eines Menschen, bei dessen Name in der Synagoge viel Krach gemacht wird, wenn er genannt wird.
Vor allem geht es um die weitere Anreicherung von Uran im Iran, letzterer hätte in den letzten Monaten seine Arbeit am Atom- u Raketenprogramm wieder aufgenommen.
Ich dachte, daß Uranprogramm wäre letztes Jahr durch die B2-Bomber zerstört worden? Naja, wie auch immer: Es wäre aller Ehren wert,die Möglichkeiten des Irans einzuschränken, mit seinen Raketengeschenken an diverse Stellvertreter weiterhin Terror zu säen, da sind wir einer Meinung. Angesichts der bislang doch eher 'bescheidenen' Raketenantwort des Irans, wenn man bedenkt, daß gerade der oberste Führer unfreiwillig ins Paradies geschickt wurde, könnte man auch durchaus schließen, daß die Militäraktionen des vergangenen Jahres bereits Früchte getragen haben.
Warten wir ab, was die nächsten Tage/Wochen ergeben.
Ich dachte, daß Uranprogramm wäre letztes Jahr durch die B2-Bomber zerstört worden?
Ob da wirklich alles zerstört wurde? Oder ob man Trump lieber in diesem Glauben lassen wollte?
Die Berliner Morgenpost zitiert heute morgen Netanyahu aus FoxNews:
Netanjahu hat den Angriff auf den Iran mit dem Bau neuer Bunker zum Schutz der iranischen Raketen- und Atomprogramme gerechtfertigt.
„Der Grund, warum wir jetzt handeln mussten“, sei, dass der Iran nach den Bombardierungen seiner Atomanlagen und seiner Raketenarsenale im vergangenen Jahr mit dem Bau „neuer Anlagen, unterirdischer Bunker“ begonnen habe, sagte Netanjahu dem US-Sender Fox News.
Das Raketen- und „Atombombenprogramm“ wäre sonst „innerhalb von Monaten“ unangreifbar gewesen
Gestern - gerade gestern! - trafen wir (schon länger verabredeter Termin) iranische Freunde wieder, die seit zehn Jahren bei uns sind und privat/beruflich ihren guten Weg gefunden haben - Gott sei Dank. Ihre Familien sind z.T. noch im Iran.
Wir sprachen über die Angriffe - und ich war erschüttert darüber, dass ihre Schilderungen des Tötungs- und Unterdrückungssystems im Iran so drastisch und furchtbar waren, dass sie nur Erleichterung, Hoffnung und Freude (!) darüber empfinden konnten, dass nun tatsächlich der Angriff (und heute die Tötung Chameneis) erfolgt ist ... Sie kennen die Realitäten unter dem Mullah-Regime und wir können uns nicht grausam genug vorstellen, wie das ist, wenn sie z.B. in ihrer eigenen Bevölkerung Kindern, die neben ihren Eltern stehen, gezielt mit Kopfschüssen töten ... oder in Krankenhäusern ebenfalls reihenweise ihre Todes-Schwadronen schicken.
Sie hoffen verzweifelt auf einen Regime-Sturz ...
L'Chaim
@awhler Und was weiter nach dem Regime-Sturz? Und wie kommen sie darauf, dass es einen Regime-Sturz geben könnte? Weil man sich auf die Ansprachen der Angriffs-Krieg-Verbrecher so verlassen kann?
Im Ernst: Ich verstehe nicht, wie wenig Kalkül übrig bleibt, sobald jemand von Greueln erzählt, welche irgendwo verübt werden und deretwegen man Krieg führen müsse. Wenn man verzweifelt auf einen Regime-Sturz hofft, dann muss man doch irgendeine realistische Vision haben, wie es nach dem Sturz weiter gehen soll. Von aussen lässt sich doch so ein Regime nicht ohne "boots on the ground" stürzen - und von innen gibt's keinerlei organisierte Opposition, die eine realistische Machtperspektive hätte.
Der Sohn des Schahs ist in den Startlöchern.
Der wird aber in erster Linie durch soziale Medien gepusht... eine echte Hausmacht im Iran hat er nicht.
@deborah71 Ja. Seit Jahrzehnten steckt er in denen. Als Sohn des Marionetten-Kaisers, den "der große Satan" einst im Iran installierte, nachdem man mithilfe der CIA die sozialistischen Machenschaften des damaligen Premierministers putschmäßig verhindert hatte.
Ja, der wird das Land einigen können, ganz gewiß! Ich finde, er sollte schon mal hinfliegen, um vor Ort mit der Organisation zu beginnen. Hhmmm... Wo könnte da sein Arbeitszimmer eingerichtet werden, was meinst Du?
Schreib ihm doch, was er sollte.
Ich meine, dass der Mann alt genug ist, sein Arbeitszimmer selbst zu wählen. 😉
@deborah71 na im Präsidentenpalast, falls es das gibt, das Arbeitszimmer seines Vaters ist unwahrscheinlich.
na im Präsidentenpalast, falls es das gibt, das Arbeitszimmer seines Vaters ist unwahrscheinlich.
Viel anderes bleibt ja nicht, da der aktuelle Palast in der Nähe zerstört wurde.
Der ursprüngliche Palast des Schahs ist heute ein Museum (Und ich erinnere mich, dass ich damals als Kind, als der Schah noch an der Macht war, dort im Garten des Palastes gespielt habe. Was toller klingt als es war - der Garten war damals öffentlich zugänglich.)
Allerdings täte der Sohn gut daran, nicht an die Traditionen seines Vaters anzuknüpfen. Sein einziger Vorteil ist im Grunde, dass man ihn kennt. Und das war's auch schon.
Sein Vater hat sich durch die westliche Annäherung von großen Teilen seines Volkes entfremdet. Und den Bruch habe ich damals sogar als Kind wahrgenommen... auf der einen Seite die moderne, aufgeschlossene Bevölkerung in den großen Städten, auf der anderen Seite die Bevölkerung auf dem Land mit ihrer traditionellen Lebensweise.
Dass der Schah das Land ausgeplündert und mit Terror übersät hat war dann auch nicht gerade hilfreich. Den Sohn würde man heute allenfalls als "kleineres Übel" wahrnehmen, aber nicht als Hoffnungsträger.
@deborah71 Schreib ihm doch, was er sollte.
Du hattest ihn erwähnt. Ich halte ihn für überbewertet und seine aufgeblasene Rolle als "Hoffnungsträger" für einen Teil der us-amerikanischen Propaganda.
Ich meine, dass der Mann alt genug ist, sein Arbeitszimmer selbst zu wählen.
Ja, sicherlich. Er wählt es bisher ausserhalb des Irans und ich kann mir nicht vorstellen, dass er in den nächsten paar Monaten eins im Iran findet.
Wie auch immer...... ostfriesische Gemütlichkeit hält stets ein Tässchen Tee bereit ☕
@deborah71 Nimm's mir nicht üblich, aber wenn gerade von "unserer Seite" ein Angriffskrieg geführt wird, kann ich mit solchen Gemütlichkeiten wenig anfangen.
Der Unterschied zwischen Deinem (in den Fragen und der Analyse sicher richtigen) Posting und dem Verlangen & Wünschen der Freunde liegt sicherlich ... in der eigenen Leiderfahrung und durchlebten Verzweiflung.
L'Chaim
@awhler Nun ja - allerdings berichtest Du hier von diesem Leid und den Wünschen Deiner Freunde. Und tust damit genau das, was die Propagandisten solcher Angriffskriege stets tun, um bei uns, dem "Volk" eine Art Zustimmung auf die Weise zu erzeugen, dass der Eindruck suggeriert wird, jeder, der gegen so einen Krieg ist, befürworte gewissermaßen das Leid derer, über die da berichtet wird. Das ist emotionale Erpressung von Zustimmung. Und zwar Zustimmung zu einem Angriffskrieg und damit zu einer Sache, die man im Wahlkampf vorher stets ausgeschlossen hatte.
Ich kann ja verstehen, dass man das Mullah-Regime hasst. Dass es verbrecherisch sei, hatte ich selbst hier nun schon oft genug klar ausgesagt. Nur: was folgt daraus? Dass man ein Land bombardieren soll, und dabei selbstverständlich auch mal wieder Zivilisten umkommen - ohne dass auch nur ansatzweise ersichtlich ist, wie das der dortigen Bevölkerung konkret helfen könnte?
Wie war das noch mit Afghanistan? Wollte man da nicht den Frauen helfen, Mädchenschulen bauen, Brunnen graben und überall Demokratie reinpflanzen? Und als es nicht funktionierte, ist man halt wieder abgereist, lumpig die Ortskräfte, die sich auf den Schutz der Demokratiebringer verließen, im Stich lassend und nun vor Gericht darum feilschend, denjenigen, denen man einst Garantien gab, diese nun aufkündigen zu dürfen. Scheiss auf all die hehren Versprechungen, weil: AgD! So erbärmlich verhalten sich unsere Politiker - und da will man ernsthaft annehmen, die us-amerikanische Regierungskanaille wäre integrer? Ich meine: letztens war da doch diese Maduro-Sache. Und? Gehts dem Volk in Venezuela inzwischen besser?
Man schaue sich mal die Ansprache Trumps in voller Länge an: Ist doch lächerlich und substanzlos, was er da in Richtung der Iraner tönt: "Wir töten alle, die nicht brav sind und ihre Waffen niederlegen!"
So ein Unfug ist natürlich nicht wirklich an die Revolutionsgarden gerichtet, sondern an seine amerikanischen Untertanen, von denen er vermutlich ausgeht, sie seien inzwischen verblödet genug zu glauben, dass internationale Politik so funktioniert.
Warum sollten die Machthaber im Iran sich "ergeben"? Im Land gibt es keine organisierte Opposition und insbesondere sind die zersplitterten Oppositionellen nicht bewaffnet. Es ist m.A.n. völlig illusorisch anzunehmen, dass das Killen von ein paar Führungsleuten den Revolutionsgarden die Idee eingibt, es wäre in ihrem Interesse, ihre Waffen abzugeben und sich für eine schöne freie und demokratische Wahl einzusetzen.
Im Moment sieht es so aus, als würden die Machthaber genau anders rum reagieren: Indem sie Ziele in den benachbarten arabischen Feudalstaaten bombardieren, demonstrieren sie, dass sie bereit zur totalen Deeskalation sind.
Und wieder liegst Du ja durchaus richtig (und ich bin bei Dir) in Deinem Fragen & Analysieren.
Aber eben (genau wie ich, genau wie wir alle hier) schreiben, denken und urteilen wir aus der Distanz und ohne die Leiderfahrungen, die Traumata, Wunden und Schmerzen der iranischen Bevölkerung - und wenn Du zum Schluss selber schreibst, dass die islamischen Machthaber "bereit zur totales Deeskalation sind", frage ich interessiert zurück (nachdem wir auch Trump und Bibi durchaus als Lumpenbrut durchschaut und benannt haben, mit ihren Motiven und Machenschaften!!!):
WAS ist denn Deiner Meinung nach die bessere Alternative im weltpolitischen und strategischen Umgang mit dem Mullah-Regime- rücklickend, aktuell und perspektivisch?
Und meinst Du, es wäre vorgestern angemessen, einfühlsam und meine Aufgabe gewesen, unseren iranischen Freunden "die Augen zu öffnen" darüber, dass ein Regimewechsel unrealistisch sein wird, dass Ihre Opposition eh nichts ausrichten wird und dass Israelis & die USA zu verachten und zu verurteilen sind als unangemessen und übergriffig agierende Mächte?
Bin gespannt.
L'Chaim
@awhler Aber eben (genau wie ich, genau wie wir alle hier) schreiben, denken und urteilen wir aus der Distanz und ohne die Leiderfahrungen, die Traumata, Wunden und Schmerzen der iranischen Bevölkerung -
Wer unter Traumata leidet und Wunden und Schmerz urteilt dadurch nicht automatisch richtiger - genau das Gegenteil ist doch wohl der Fall! Indem diese Emotionen der Opfer des iranischen Regimes so - im Rahmen der Propaganda der Angriffskriegstarter! - in den Fokus gerückt werden, soll bei uns, dem Publikum und Adressaten dieser Propaganda, die Fähigkeit kritischer Distanz gemindert werden. Aber kritische Distanz ist wichtig, um nicht ständig wieder dieselben Fehler zu machen - in diesem Fall: auf die Lügen der Demokratiezerstörer in Washington und Jerusalem hereinzufallen und diesen absehbar desaströsen Angriffskrieg zu akzeptieren oder gar als moralisch geboten zu begrüßen.
WAS ist denn Deiner Meinung nach die bessere Alternative im weltpolitischen und strategischen Umgang mit dem Mullah-Regime- rücklickend, aktuell und perspektivisch?
1. Rückblickend begann die Reihe von politischen Sünden damit, dass die CIA wegen Ölinteressen Mossadegh wegputschen half. Das hätte man nicht tun dürfen. Man hätte nicht den Schah als Marionette einsetzen dürfen. Dann hätte man nicht auf zynische Art und Weise den extrem blutigen Iran-Irak-Krieg befeuern dürfen - ein Trauma für das iranische Volk, über das hier bei uns praktisch niemand Bescheid weiß.
Dann hätte man die Sanktionen gegen den Iran nicht auf den Rücken der Zivilbevölkerung laden dürfen (Stichwort: Medikamente) und Trump hätte nicht aus dem Kontrollabkommen hinsichtlich des iranischen Atomprogramms aussteigen dürfen.
2. Aktuell: alles andere als ein Angriffskrieg wäre selbstverständlich besser. Man hat damit sämtliche Ideale hinsichtlich des Völkerrechts endgültig in die Tonne gekloppt. Ich sehe inzwischen keinen Unterschied mehr zwischen "dem Westen" und Moskau oder Peking. Darüber hinaus denke ich, dass dieser Krieg zwei mögliche Wege gehen kann: Entweder endet der Iran in Anarchie und Bürgerkrieg (was vermutlich Israel, die USA und auch die feudalen Diktaturen der arabischen Anrainer sich so wünschen), oder aber die Mullahs schaffen es, sich durch diese Phase zu retten, bis dem Rest der Welt wegen der steigenden Ölpreise und überhaupt dem ökonomischen Impact die Lust darauf vergeht, den Krieg zu perpetuieren. Dann wird der Iran vielleicht zu einer Art shiitischen Afghanistans: Gehasst von den Nachbarn und überhaupt dem größten Teil der Welt, aber "in Ruhe gelassen" aus Kostengründen.
3. Perspektivisch: Ich persönlich gebe der Menschheit noch zehn, maximal fünfzehn Jahre - was dahinter liegt lässt sich - wegen technologischer Singularität - unmöglich sagen. Aber das ist eine andere Diskussion und ich weiß, dass die meisten entnervt abwinken, wenn ich diesen Punkt immer wieder auf's tapet bringe. Also tue ich mal so, als würde die TS nicht hinter der nächsten Wegecke warten und überlege, wie sich das "Iran-Problem" lösen ließe für den Fall, dass immer alles so weiter geht wie in den letzten hundert Jahren. In dem Fall würde ich sagen: Man sollte versuchen, den Iran zurück an den Verhandlungstisch über das Atomprogramm zu bringen und zwar, indem man echte wirtschaftliche Vorteile dafür bietet. Gleichzeitig sollte man die iranische Zivilbevölkerung unterstützen, auch und insbesondere oppositionelle Kräfte. Mit Geld, mit technischem und organisatorischem Know-How. Nicht mit Waffen, nicht mit Bombardierungen irgendwelcher Wohnsitze.
Wenn die Iraner ein Regime-Change wollen, dann müssen sie den selbst hinbekommen. Und das schreibe ich nicht, weil mir das Leid der iranischen Zivilbevölkerung am Arsch vorbeiginge. Sondern weil ich der Überzeugung bin, dass dieses Leid nicht durch gewaltsame Eingriffe von aussen beendet oder auch nur gemindert werden kann.
Perspektivisch sollte sich die UNO um das Iran-Problem kümmern. Wobei die ja von Bibi und Trump ständig deligitimiert wird, um sie durch jenen Club, in den jeder korrupte Diktator aufgenommen wird, der eine Milliarde zahlt und Trump als Vorsitzenden auf Lebenszeit akzeptiert (und in den Deutschland, ginge es nach der AgD, ja auch eintreten sollte), zu ersetzen.
Veröffentlicht von: @jack-blackIm Moment sieht es so aus, als würden die Machthaber genau anders rum reagieren:
Indem sie Ziele in den benachbarten arabischen Feudalstaaten bombardieren, demonstrieren sie, dass sie bereit zur totalen Deeskalation sind.
?
@chai ?
Es wurde ja gemutmaßt, dass der Iran nach dem Angriff eben erstmal ausser us-amerikanischen militärischen Stützpunkten nicht andere Ziele in den arabischen Nachbarstaaten angreifen werde, um diese nicht "unnötig" zu provozieren und den Konflikt so immer noch als einen "Islam vs. christlich-jüdische Imperialisten" darstellen zu können (auch gegenüber der eigenen Bevölkerung). Indem man nun die arabischen Nachbarn angreift, gibt man dieses Narrativ auf und hofft nun auf eine andere Logik: Dass der wirtschaftliche Schaden, der bei den Nachbarn entsteht, bei ihnen das Eigeninteresse an einer raschen Beendigung des Kriegs anstachelt.
Indem der Iran so vorgeht, verliert er ideologisch an Boden, die Eskalation (Krieg nicht nur gegen USA+Israel, sondern halt auch gegen Saudiarabien und Co) könnte aber strategisch Sinn ergeben: Indem man so eskaliert, bestätigt man die ja in der ganzen Welt durchaus vorhandenen Befürchtungen hinsichtlich genau so einer Eskalation.
Veröffentlicht von: @jack-blackIndem der Iran so vorgeht, verliert er ideologisch an Boden, die Eskalation (Krieg nicht nur gegen USA+Israel, sondern halt auch gegen Saudiarabien und Co) könnte aber strategisch Sinn ergeben: Indem man so eskaliert, bestätigt man die ja in der ganzen Welt durchaus vorhandenen Befürchtungen hinsichtlich genau so einer Eskalation.
Du schriebst im von mir zitierten Beitrag von De-Eskalation.
Und tust damit genau das, was die Propagandisten solcher Angriffskriege stets tun, um bei uns, dem "Volk" eine Art Zustimmung auf die Weise zu erzeugen, dass der Eindruck suggeriert wird, jeder, der gegen so einen Krieg ist, befürworte gewissermaßen das Leid derer, über die da berichtet wird. Das ist emotionale Erpressung von Zustimmung. Und zwar Zustimmung zu einem Angriffskrieg und damit zu einer Sache, die man im Wahlkampf vorher stets ausgeschlossen hatte.
Und was ist daran verwerflich, wenn man Zustimmung zu etwas fordert, das man selbst für richtig hält?
Wenn du es für falsch hälst, kannst du ja immer noch dagegen argumentieren. Aber für viele Menschen ist der wichtigste Grund, ein terroristisches Regime zu beseitigen, nun einmal das Leiden der Bevölkerung. Und das ist natürlich ein emotionales Argument, was denn sonst? Schliesslich sind wir ja nicht selbst betroffen.
Ich kann ja verstehen, dass man das Mullah-Regime hasst. Dass es verbrecherisch sei, hatte ich selbst hier nun schon oft genug klar ausgesagt. Nur: was folgt daraus? Dass man ein Land bombardieren soll, und dabei selbstverständlich auch mal wieder Zivilisten umkommen - ohne dass auch nur ansatzweise ersichtlich ist, wie das der dortigen Bevölkerung konkret helfen könnte?
Es gibt hier allerdings eine bemerkenswerte Neuigkeit, die vielleicht etwas untergeht bei allen Sorgen und Bedenken: Der Militäreinsatz galt in erster Linie gezielt der Führung des Regimes. Direkt in den ersten Stunden wurden die wichtigsten Repräsentanten und Befehlshaber getötet.
Vor einigen Jahren noch wäre so ein Krieg ganz anders verlaufen. Da hätte das Regime mobil gemacht und die Bevölkerung zu Hunderttausenden in Uniformen gesteckt und an die Front in den Tod geschickt, während die Regierung sich irgendwo in irgendwelchen luxeriösen Bunkern versteckt.
Jetzt ist es anders. Jetzt sterben zuerst die Verantwortlichen. Und das ist eine Änderung, die sich womöglich mehr auf zukünftige Kriege auswirken wird als wir es jetzt wahrnehmen.
Denn jemand, der sich künftig zu einem Krieg entschließt oder Terroristen unterstützt wird sich künftig immer fragen müssen, wie sicher er denn selber ist. Denn mit den heutigen Mitteln kann es schnell passieren, dass er selbst in die Schusslinie gerät - und zwar primär und von Anfang an.
Ob dass zu einer "besseren Welt" führen wird darf zwar bezweifelt werden, denn auch Terroristen eröffnen sich hier völlig neue Möglichkeiten durch Drohnen und Überwachung. Aber im militärischen Maßstab wie jetzt im Iran ist diese Vorgehensweise neu.
Man schaue sich mal die Ansprache Trumps in voller Länge an: Ist doch lächerlich und substanzlos, was er da in Richtung der Iraner tönt: "Wir töten alle, die nicht brav sind und ihre Waffen niederlegen!"
Wer schaut sich noch ernsthaft Reden Trumps an? Entscheidend ist nur was er tut, was er sagt ist völlig irrelevant.
Warum sollten die Machthaber im Iran sich "ergeben"?
Stimmt... das können sie gar nicht, weil sie tot sind.
Einen Wandel bedeutet das zwar noch nicht. Aber die Unterstützung von Terrororganisationen und die Bedrohung Israels dürfte auch der neuen Regierung künftig schwerer fallen.
Denn es ist ja nicht nur die iranische Führung, die hier vernichtet wird, sondern auch ein Großteil ihres Waffenarsenals.
Und auch das hat seinen Wert.
@lucan-7 Stimmt... das können sie gar nicht, weil sie tot sind.
Es sind einige Führer tot. Die Machthaber, d.h. die Revolutionsgarden als System, sind ganz offenkundig nicht tot - denn beispielsweise die "Racheangriffe" auf Ziele in den benachbarten Staaten wurden gestartet, nachdem diejenigen, über deren Ermordung die us-Propaganda gerade jubelt, schon längst tot waren. Komisch, oder? Diese ganze Enthauptungsschlag-Propaganda ist eben auch nur dies: Propaganda.
denn beispielsweise die "Racheangriffe" auf Ziele in den benachbarten Staaten wurden gestartet, nachdem diejenigen, über deren Ermordung die us-Propaganda gerade jubelt, schon längst tot waren. Komisch, oder?
wie ich schon schrieb:
Einen Wandel bedeutet das zwar noch nicht.
...aber es ist schon mal ein Schritt, willst du sagen.
Sicher. Wobei ich mich weigere zu sagen, dass es ein "guter" oder ein "richtiger" Schritt wäre... wir reden hier immer noch über die Ermordung von Menschen, ohne Gerichtsurteil und inclusive Tötung Unbeteiligter.
Das ist nichts Positives. Aber die Folgen daraus können dennoch etwas Gutes bewirken. Und das bleibt zu hoffen.
Im Ernst: Ich verstehe nicht, wie wenig Kalkül übrig bleibt, sobald jemand von Greueln erzählt, welche irgendwo verübt werden und deretwegen man Krieg führen müsse. Wenn man verzweifelt auf einen Regime-Sturz hofft, dann muss man doch irgendeine realistische Vision haben, wie es nach dem Sturz weiter gehen soll.
Nur mal so ganz allgemein: So einen Regimesturz kann man nicht planen, wenn man nicht selbst dazu bereit ist, massive Gewalt einzusetzen - und das würde in diesem Fall bedeuten, dass die USA Bodentruppen in der Stärke von mindestens 500.000 Soldaten in den Iran schicken müssten. Das wird aber auf keinen Fall passieren.
So bleibt die Sache unberechenbar. Ich vermute, dass die Geheimdienste der USA und Israels zumindest grobe Informationen über innere Widerstandszellen innerhalb des Iran verfügen. Ob das ausreicht kann wohl niemand hier beurteilen, und es gibt wohl einige Gründe die dagegen sprechen.
Tatsache ist aber auch: Ein Umsturz dieser Art ist selten ohne massive Gewalt erfolgt. Krieg bringt Veränderung. Dass es nicht so funktionieren wird wie damals in der DDR - das hat das Regime eindrücklich gezeigt. Dieses Regime lässt sich nur mit militärischer Gewalt beseitigen.
Ob die zur Zeit ausgeübte militärische Gewalt dafür ausreichend ist - das muss man abwarten. Das hängt allein von inneren Faktoren im Iran ab.
Im Moment versucht das Regime, einfach weiter zu machen wie bisher. Der Wächterrat entscheidet. Denkbar wäre allerdings auch ein Putsch der Revolutionsgarden, die den Wächterrat beseitigen. Das könnte dann passieren, wenn der dortigen Führung ihre materiellen Güter wichtiger sind als der Platz im Paradies (Und nach allem was wir wissen war die Führung im Iran schon immer verlogen - die haben Reichtümer angehäuft und ihre Kinder auf westliche Universitäten geschickt).
Eine Militärdiktatur wäre also das nächste denkbare Szenario. Trump wäre damit wohl zufrienden, denn mit denen könnte er Deals abschliessen.
Auf Dauer könnte das bedeuten, dass es für die Bevölkerung weiter geht wie bisher... es könnte aber auch die Grundlage für echte Veränderungen und mehr Freiheit sein.
Eines allerdings scheint mir gewiss: Ohne Gewalt wird es dort gar keine Veränderung geben. Und das ist sicher kein Wunschdenken von mir, sondern nüchterne Analyse.
Ich knüpfe hier nochmal an ...
In den Abendnachrichten sind Bilder zu sehen von jubelnden, hoffnungsvollen, "glücklichen" Iranern und Iranerinnen. Wie immer unsere Analysen, Einwände und Bedenken für das derzeitige Geschehen und das Weitere aussehen - mich machen diese Menschen erstmal ganz still, im Versuch der Einfühlung in ihre Lebens- und Leidenserfahrungen, ihre Sehnsüchte und Hoffnungen, ihre erlittene Unterdrückung und Ohnmacht ...
Darüberhinaus bin ich sehr gespannt, was die Arabischen Staaten sich nun (noch oder nicht mehr) gefallen lassen, nach den Angriffen und hanebüchenen Rechtfertigungen & Forderungen des iranischen Regimes an sie ... Saudi-Arabien hat bereits mit eigenen militärischen Eingriffen im Iran gedroht . Mag sein, dass dies nun auch noch - offen oder hinter den Kulissen - ein Faktor der Zeitenwende wird, denn die Arabischen Staaten haben Interessen, bei denen der Iran u.U. zu einem "Buddy" wird, der 'in die Ecke gestellt' gehört ... die Hormus-Blockade wird da nicht lange geduldet sein.
L'Chaim
In den Abendnachrichten sind Bilder zu sehen von jubelnden, hoffnungsvollen, "glücklichen" Iranern und Iranerinnen. Wie immer unsere Analysen, Einwände und Bedenken für das derzeitige Geschehen und das Weitere aussehen - mich machen diese Menschen erstmal ganz still, im Versuch der Einfühlung in ihre Lebens- und Leidenserfahrungen, ihre Sehnsüchte und Hoffnungen, ihre erlittene Unterdrückung und Ohnmacht ...
Ich wünsche den Leuten dort, die einfach nur ein normales Leben führen wollen, aufrichtig das Beste, und ich bin da auch ziemlich mitgenommen, wenn ich sehe, was die Leute da alles erleiden mussten und noch müssen.
Aber man muss da schon unterscheiden zwischen dem Emotionalen und der nüchternen Analyse, wohin genau dieser Militäreinsatz führen wird und inwiefern er den Menschen dort tatsächlich nutzen wird.
Eine gewisse Chance zum Besseren ist gegeben - viel mehr ist es aber auch nicht im Moment.
Ob die zur Zeit ausgeübte militärische Gewalt dafür ausreichend ist - das muss man abwarten.
Und damit ist eigentlich alles gesagt: Keiner von uns durchschaut die Lage im Iran.
Eines muß man Trump immerhin lassen: Der Mann hat Courage. Sich so kurz vor den Midterms massiv mit einem großen Teil der eigenen Parteibasis anzulegen: Respekt. Sollte ihm jetzt auch noch der iranische Regimewechsel hin zu etwas Besseren gelingen, wird er vor lauter Stolz vermutlich platzen. Das wäre dann doch win-win. 😀
Sollte ihm jetzt auch noch der iranische Regimewechsel hin zu etwas Besseren gelingen, wird er vor lauter Stolz vermutlich platzen.
Und wenn nicht ist sicher jemand anders schuld ...
@mrorleander Eines muß man Trump immerhin lassen: Der Mann hat Courage. Sich so kurz vor den Midterms massiv mit einem großen Teil der eigenen Parteibasis anzulegen: Respekt.
Ja Respekt, zumindest redet mal für ein paar Tage niemand von den ICE-Morden an amerikanischen Bürgern oder den Epstein-Files...
Wie kann man sowas als Courage bezeichnen? Das ist eine verachtenswerte, zynische Wag-the-Dog-Inszenierung, ein Angriffskrieg, der unter Umgehung des Kongresses angezettelt wird.
Eines muß man Trump immerhin lassen: Der Mann hat Courage. Sich so kurz vor den Midterms massiv mit einem großen Teil der eigenen Parteibasis anzulegen: Respekt.
Nun bemühe ich mich zwar, bei aller Ablehnung, durchaus zuzugeben, wenn Trump einmal etwas richtig macht. Zudem bin ich der Ansicht, dass sich das Terrorregime im Iran nur durch militärische Gewalt beseitigen lässt.
Aber "Courage" würde ich das jetzt nicht nennen. Sollte der Umsturz tatsächlich gelingen und das Volk freier sein als zuvor, dann hätte Trump wohl einfach Glück gehabt. Denn einen echten Plan scheint er nicht zu haben.
Einen unmittelbaren Nutzen sehe ich bisher nur für die amerikanische Rüstungsindustrie (bzw. deren Aktionäre) und US Öl- und Gasfirmen, welche von den gestiegenen Preisen profitieren. Sprich: In erster Linie hat Trump mal wieder seinen Milliardärskumpels einen Gefallen getan.
Und das ist ihm vermutlich auch wichtiger als die Midterms... die sind ohnehin noch lange hin und werden erst in den Wochen unmittelbar davor entschieden. Was hier und jetzt passiert werden die meisten Wähler bis dahin wieder vergessen haben.
Ganz egal, was Trump jetzt tut...
Er schreibt schon wieder Geschichte. Sicherlich schreibt ein amerikanischer Präsident sehr oft Geschichte; er könnte sich tatsächlich aber auch auf Innenpolitik konzentrieren. Da gebe ich dir recht.
Heute hatte ich überraschenderweise einen Iraner in der Kanzlei; die hoffen und bangen und feiern. Es ist ein "endlich geht es los und vielleicht kann ich bald wieder in meine Heimat fahren".
Ich sehe hier keinen Angriffskrieg.
Ich schätze, dass es schon ein paar Ideen darüber gibt, wie es weitergehen könnte. Nicht zuletzt die Entwicklung Westdeutschlands seit dem D-Day und die Wiedervereinigung gegen den Terror der Kommunisten mögen hier ein gutes Vorbild sein.
Ich schätze, dass es schon ein paar Ideen darüber gibt, wie es weitergehen könnte. Nicht zuletzt die Entwicklung Westdeutschlands seit dem D-Day und die Wiedervereinigung gegen den Terror der Kommunisten mögen hier ein gutes Vorbild sein.
Ganz sicher nicht.
Der D-Day allein hat gar nichts bewirkt. Erst die Besetzung Deutschlands und die totale Kapitulation der Nazis hat letzlich zur Demokratie geführt.
Dergleichen ist hier nicht zu erwarten. Wenn das iranische Volk am Ende frei sein sollte, dann hätte das jedenfalls ganz andere Ursachen.
@johnnyd Ich sehe hier keinen Angriffskrieg.
Warst Du nicht Jurist? Vermutlich kein Völkerrechtler. Aber wie anders als einen Angriffskrieg kann man das denn bezeichnen, was die USA+Israel da angezettelt haben?
Ich schätze, dass es schon ein paar Ideen darüber gibt, wie es weitergehen könnte.
Die gibt's immer. Aber schon seltsam, dass die irgendwie recht vage kommuniziert werden, oder?
Warst Du nicht Jurist?
Team Verteidigung.
Aber wie anders als einen Angriffskrieg kann man das denn bezeichnen, was die USA+Israel da angezettelt haben?
Notwehr.
Notwehr.
Auch das zieht nicht.
Es gab keinen unmittelbar bevorstehenden bewaffneten Angriff Irans auf diese beiden Staaten – weder nuklear noch anderweitig. Das gilt selbst unter der weitestmöglichen – und keineswegs zwingenden – Auslegung des Begriffs der Selbstverteidigung gegen einen drohenden Angriff. Nach engerer Auffassung, wonach ein unmittelbar bevorstehender Angriff tatsächlich kurz vor seiner Ausführung stehen muss, bestand erst recht kein Angriff des Irans. Hinzu kommen jene Staaten und Völkerrechtler:innen, die jede Form der Selbstverteidigung gegen einen noch nicht erfolgten Angriff grundsätzlich ablehnen. Nur wer präventive Gewaltanwendung gegen jede beliebig wahrgenommene künftige Bedrohung für zulässig hält, könnte hier überhaupt ein Argument konstruieren. Doch das wäre keine Selbstverteidigung mehr, sondern die vollständige Entkernung des ius ad bellum.
Die Lage ist damit klar. Es lässt sich nicht ernsthaft vertreten, dass diese Angriffe nach der UN-Charta rechtmäßig sind. Ebenso wenig überzeugt die These, es handele sich um die Fortsetzung eines bereits bestehenden bewaffneten Konflikts – aus den bereits dargelegten Gründen. Ganz vielleicht wird sich daraus etwas Gutes ergeben – um Irans Diktator und sein mörderisches Regime werde ich gewiss nicht trauern –, doch viel spricht nicht dafür. Weitaus wahrscheinlicher ist, dass viele Unschuldige sterben werden – im Iran und womöglich auch in Israel – und dass ihr Tod vergeblich sein wird. Für die rechtliche Bewertung im Rahmen des ius ad bellum ist das allerdings unerheblich. Die Verletzung der UN-Charta liegt hier so offen zutage, wie es deutlicher kaum sein könnte.
Aber was weiß denn schon ein Professor für Völkerrecht.
Man kann gar nicht redlich behaupten, das Völkerrecht sage dies oder jenes eindeutig. Völkerrecht oszilliert zwiaschen Machtrechtfertigung und Wunschdenken. Jede völkerrechtliche Argumentation ist eine politische Entscheidung.
Dein Professor scheitert schon daran die jahrzehntelangen Angriffe auf Israel und USA zur Kenntnis zu nehmen und das Abschlachten von Demonstranten im Iran und wird nicht im Ernst Terrorherrschaft rechtlich verteidigen wollen gegen das Selbstbestimmungsrecht der Völker (welches auch in der UN-Charta steht).
Völkerrecht ist ein äußerstes Randthema im Studium; Ich hatte dazu mit vielen asiatischen Doktoranden besondere Seminare der kritischen, postmodernen Völkerrechtstheorie besucht (just for fun und um den Godfather dieser Theorie zu erleben). Juristen nehmen das Fach nicht ernst, weil es mehr Politologie ist als Jura. Es schillert, aber ist ohne jeden Durchsetzungsmechanismus und ohne belastbare Dogmatik.
Dein Professor scheitert schon daran die jahrzehntelangen Angriffe auf Israel und USA zur Kenntnis zu nehmen und das Abschlachten von Demonstranten im Iran und wird nicht im Ernst Terrorherrschaft rechtlich verteidigen wollen gegen das Selbstbestimmungsrecht der Völker (welches auch in der UN-Charta steht).
Es ist übrigens nicht "mein Professor". Soweit ich weiß, sind sich Völkerrechtler einig, dass hier ein völkerrechtswidriges Vorgehen vorliegt. Aber Du kannst mir gerne einen nennen, der das anders sieht.
Wahlweise kannst Du mir auch erklären, wo "mein Professor" irrt.
Nach dem, was ich gelesen habe, ist auch das "Abschlachten von Demonstranten" kein Grund, ohne UN-Mandat irgendwo Raketen reinzuballern.
Völkerrecht ist ein äußerstes Randthema im Studium; Ich hatte dazu mit vielen asiatischen Doktoranden besondere Seminare der kritischen, postmodernen Völkerrechtstheorie besucht (just for fun und um den Godfather dieser Theorie zu erleben). Juristen nehmen das Fach nicht ernst, weil es mehr Politologie ist als Jura. Es schillert, aber ist ohne jeden Durchsetzungsmechanismus und ohne belastbare Dogmatik.
Das merkt man.
Dann bastelt man sich eben sein eigenes Recht.
Und jeder kann dort einmarschieren, wo er gerade lustig ist, denn wen interessiert schon das Völkerrecht. Putin nicht, Trump nicht (den interessiert ja auch nicht, was seine Gerichte sagen, jüngst hat er ja Mitglieder des Supreme Court beschimpft).
@alescha Nun den gerechte UN und Israel, das sind zwei paar Stiefel.
Die UNO nimmt in Israel niemand mehr ernst, sie sind zu sehr antisemitisch / muslimisch dominiert, die Enthaltungen der Bundesrepublik Deutschland sind sehr weit entfernt von Staatsraison.
Der kürzlich hochgeladen Beitrag des ERF Brennpunkt Nahost hat es damals schon auf den Punkt gebracht. Verbessert hat sich nichts.
Ich verlinke ihn nicht die Grundtendenz bei manchen Leute hier passt nicht dazu. Horst Marquardt sagte manche nennen uns Zionisten. Nun besser christliche Zionisten als Islamisten und Verständnis für Terror.
Die UNO nimmt in Israel niemand mehr ernst, sie sind zu sehr antisemitisch / muslimisch dominiert
Kannst Du diese Behauptung auch begründen?
Nun besser christliche Zionisten als Islamisten und Verständnis für Terror.
War ja klar. Wer nicht unserer Meinung ist, ist ein Islamist und hat Verständnis für Terror. 🙄
Kannst Du diese Behauptung auch begründen?
Es gibt da tatsächlich antisemitische und israelfeindliche Tendenzen:
@tatokala Ja, sie haben Recht weil sie seit vielen Jahren in der Region unterwegs sind. Wenn jemand über 20 Jahre im Heiligen Land lebt und ich ihn seit rund 20 Jahren kenne, dann vertraue ich diesem Bruder, wie viele andere Geschwister auch. Abgeschottet lebt die Familie nicht, dafür sind die Gemeinden und Organisationen die sie zu Vorträgen einladen viel zu unterschiedlich. Wenn Du Christsein als Blase siehst, dann ist das nicht mein Problem.
Das Wort "Zionist" als Schimpfwort funktioniert nur, wenn man bereit ist,
die Vernichtung von Millionen Juden wieder einmal für akzeptabel zu halten.
Ich halte es auch angesichts der deutschen Geschichte mit der sog. Endlösung der Judenfrage für unvorstellbar, kein Zionist zu sein.
Ich kann mir nicht vorstellen, dass man Demokrat und Antifaschist sein kann ohne zugleich Zionist zu sein.
@johnnyd Es trifft mich nicht als Schimpfwort, die Geschichte lehrt, es muss einen Ort geben wie Israel. Theodor Herzl hatte aufgrund seiner Erfahrungen mit der Dreyfuß Affaire schon recht. Juden benötigen ein Land in dem sie die Mehrheit sind. Wenn man sieht wie Juden die noch ausreisen konnten oft die Einreise verweigert wurde ist ein Land das Juden sofort aufnimmt wichtig.
Also lieber ein Zionist als ein Rechtspopulist oder gar Faschist.
Dein Professor ignoriert die prominente und fortwährend betriebene Mission der Mullahs, Israel (und auch die USA) zu vernichten. Das ist nicht nur ein Präventivschlag (anders als etwa bei der Zerstörung der fortgeschrittenen Atomwaffenproduktion neulich). Ja, es gibt eine Meinung, die behauptet, dass es quasi gar keinen Präventivschlag gibt. Diese Theorie geht davon aus, dass man nach einem Erstschlag noch nicht pulverisiert ist. Also absurd bei Atomwaffen und generell Massenvernichtungswaffen.
Es sind militärische Ziele; nach irgendwohin geballert sieht das nicht aus.
Die UN ist offensichtlich unfähig; da sitzen Russland und China auf der Seite des Iran. Und Frau Baerbock als selbstvernarrte Chefdiplomatin tut auch nichts.
Trump nicht (den interessiert ja auch nicht, was seine Gerichte sagen, jüngst hat er ja Mitglieder des Supreme Court beschimpft).
Diese pseudo-Empörung ist lustig, weil das Gericht offensichtlich doch unabhängig genug ist, obwohl es so viele Weherufe gab, dass ach so konservative Kandidaten gewählt worden seien.
Also absurd bei Atomwaffen und generell Massenvernichtungswaffen.
Wie bitte?
Trump hat nach der Operation Midnight Hammer gesagt: "Iran's key nuclear enrichment facilities have been completely and totally obliterated" ("Die wichtigsten iranischen Anlagen zur Urananreicherung wurden vollständig und gänzlich zerstört.")
Und das Pentagon ging davon aus, dass der Angriff das Atomprogramm des Iran um 1 bis 2 Jahre zurückgeworfen habe. Der CIA sagte, es bräuchte Jahre, bis die Anlagen Natanz, Fordow und Esfahan wieder aufgebaut wären.
Man begründet einen Präventivschlag mit kaputten Anlagen? Entweder sind die doch nicht so zerstört worden, wie behauptet wurde, oder die Bedrohung mit Nuklearwaffen ist nur ein Vorwand.
Ach so, und wer ist nochmal 2018 aus dem Atomabkommen ausgestiegen?
Die UN ist offensichtlich unfähig; da sitzen Russland und China auf der Seite des Iran.
Da gebe ich Dir allerdings recht.
Allerdings spielt Deine Argumentation Putin in die Hände, der rechtfertigt ja seinen Angriff auf die Ukraine auch mit allem möglichen.
Und das ist eben das Problem: Man kann nicht Putins Angriff auf die Ukraine (zu Recht) als völkerrechtswidrig brandmarken und gleichzeitig Trumps Vorgehen gegen den Iran gut finden. Auch wenn es die Richtigen getroffen hat, das Regime dort ist einfach ein Verbrecherhaufen, der weg kann.
Die Frage ist nun, wie es weitergeht. Dass ausgerechnet Trump einen Plan hat ist schwer vorstellbar. Bisher spricht jedenfalls nichts dafür. Und dass derartige Militärinterventionen langfristig Frieden bringen - hast Du da mal ein Beispiel?
Diese pseudo-Empörung ist lustig, weil das Gericht offensichtlich doch unabhängig genug ist, obwohl es so viele Weherufe gab, dass ach so konservative Kandidaten gewählt worden seien.
Und jetzt zeigt sich mal wieder, dass Trump das nicht gefällt. Ist ja nicht das erste Mal, dass Trump oder Vance behaupten, dass Richter ihnen nichts zu sagen hätten.
So war Vance schon der Meinung, dass Richter die legitime Macht der Exekutive nicht kontrollieren dürften.
Ach ja, die Gewaltenteilung wird eh' überbewertet.
Nach dem, was ich gelesen habe, ist auch das "Abschlachten von Demonstranten" kein Grund, ohne UN-Mandat irgendwo Raketen reinzuballern.
Und ebensowenig wäre die Ermordung von 6 Millionen Juden ein Grund dafür gewesen.
Das Völkerrecht hat sicher seinen Sinn, aber es ist nicht vergleichbar mit der Gesetzgebung von Einzelstaaten. Es ist eine Absichtserklärung und eine Orientierung, die genau so lange einen Wert hat, wie alle Beteiligten davon profitieren.
Oder um es direkter zu sagen: Wir brauchen uns nicht einbilden, dass das Völkerrecht irgendein Land davon abbringen kann, seine Interessen notfalls auch mit Gewalt durchzusetzen.
Die Schlussfolgerung, die daraus zu ziehen ist, ist nicht das Völkerrecht grundsätzlich aufzugeben - sondern Bündnisse, Abhängigkeiten und gegenseitigen Nutzen von Ländern so zu gestalten, dass die Einhaltung dieses Rechts für alle von Vorteil ist.
Und es wäre schön, wenn das für die Zukunft auch Regeln gegen Gewalt und Unterdrückung der eigenen Völker einschliessen würde... aber auch das wird nur der Fall sein, wenn die betreffenden Regierungen davon einen Vorteil haben.
@lucan-7 Und ebensowenig wäre die Ermordung von 6 Millionen Juden ein Grund dafür gewesen.
Und zwar zu Recht: das Reinballern mit Raketen hätte nämlich deren Ermordung nicht verhindert. Manchmal sollte man vielleicht auch überlegen, ob man nur der flotten Pointe wegen immer gleich Godwin bemühen möchte...
Und zwar zu Recht: das Reinballern mit Raketen hätte nämlich deren Ermordung nicht verhindert. Manchmal sollte man vielleicht auch überlegen, ob man nur der flotten Pointe wegen immer gleich Godwin bemühen möchte...
Das ist nun wirklich sehr platt... das kannst du eigentlich besser.
Auch mit damaligen Mitteln hätte die Bombardierung der Gleisanlagen den Transport der Opfer verzögert und etliche Leben gerettet. Genau so wie die Bombardierung von Kasernen und anderen Institutionen der SS.
Zudem sind Bombardierungen nicht das einzige Mittel des Eingreifens.
@lucan-7 Das ist nun wirklich sehr platt... das kannst du eigentlich besser.
Ich versuche stets mein Bestes, ultra posse nemo obligatur.
Auch mit damaligen Mitteln hätte die Bombardierung der Gleisanlagen den Transport der Opfer verzögert und etliche Leben gerettet.
Willst Du weiter die Relativierung betreiben, den Iran mit Hitler-Deutschland zu vergleichen? Wo genau waren da jetzt die Gleisanlagen im Iran, auf denen der systematische Völkermord im Gange war?
Zudem sind Bombardierungen nicht das einzige Mittel des Eingreifens.
Welches Argument wird damit denn nun adressiert? Eines, das Alescha vorbrachte? Oder eines von mir?
Willst Du weiter die Relativierung betreiben, den Iran mit Hitler-Deutschland zu vergleichen? Wo genau waren da jetzt die Gleisanlagen im Iran, auf denen der systematische Völkermord im Gange war?
Jetzt springst du wieder herum... es ging um das Völkerrecht, das hier ja so hochgehalten wird.
Und eben jenes Völkerrecht hätte auch die Nazis geschützt, wenn sie ihren Plan der Ermordung der Juden im eigenen Land umgesetzt hätten. Dieser Punkt wird dann aber gerne übersehen, weil das Völkerrecht ja etwas Gutes sein soll.
Deshalb wird es auch nur dann bemüht, wenn ein Land, das im Fokus der Aufmerksamkeit steht (Also nicht irgendwo in Afrika, wenn sich ein paar Schwarze abschlachten, sondern schon USA oder Russland - Russland aber auch nur dann, wenn sie ein großes Land in unserer Nähe angreifen, und nicht irgendwo in Weitwegistan) ein Land angreift, das ebenfalls im Fokus der Aufmerksamkeit steht.
Und wenn dann noch Israel dabei ist, dann ist Aufmersamkeit garantiert, dann wird das Popcorn herausgeholt und man kann sich mal wieder für den Frieden engagieren, indem man zeigt, dass man jeden Krieg ablehnt...
Dass die Sache nicht so einfach ist, sieht man daran, dass meine Frage, wie sich denn Israel gegen die terroristischen Attacken zur Wehr setzen soll, nach wie vor geflissentlich ignoriert wird.
Na ja... man sieht es nur dann, wenn man es sehen will, natürlich...
Aber was weiß denn schon ein Professor für Völkerrecht.
Er weiß jetzt immerhin, daß seine Ansicht aktuell nicht mehr viel zählt.
Und ich kann das ein Stück weit nachvollziehen. Wenn ich schon den Satz lese:"Hinzu kommen jene Staaten und Völkerrechtler:innen, die jede Form der Selbstverteidigung gegen einen noch nicht erfolgten Angriff grundsätzlich ablehnen", dann sehe ich, daß es offenkundig sehr unterschiedliche Auslegungen entscheidender Begriffe gibt. Kann sich nun ein Staat, dessen Bevölkerung seit Jahrzehnten ganz unverklausuliert mit Vernichtung gedroht wird, auf akademische Debatten des Selbstverteidigungsrechts einlassen?
Der Iran führt unter seiner aktuellen Führung seit Jahrzehnten Krieg gegen Israel, in aller Regel nicht direkt, sondern durch seine Stellvertreter. Der Iran strebt unter seiner aktuellen Führung nach der Atombombe. Gleichzeitig stellt der Iran das Märtyrer-Ideal über alles, seine Ideologie ist zutiefst apokalyptisch geprägt. Unter diesen Umständen 'jede Form der Selbstverteidigung gegen einen noch nicht erfolgten Angriff' abzulehnen, zeugt m.E. von Weltfremdheit.
Damit ich nicht falsch verstanden werde: Ich finde eine regelbasierte Weltordnung großartig und Trump zum Erbrechen. Aber eine UN, die sich einen Sicherheitsrat leistet, in dem mit Russland, China und neuerdings den USA drei von fünf Mitglieder außerordentliche Macht ausüben, denen man im Grunde nicht mehr über den Weg trauen kann, hat sich überlebt.
@johnnyd ich sehe auch keinen Angriffskrieg. Es ist ähnlich wie 1967, wenn wir die Reden von Nasser sehen.
Es kann sein, dass "in our hands" noch auf youtube zu sehen ist. Es ist eine Dokumentation mit Spielszenen zum Sechstagekrieg. Damals gab es die Vereinigte Arabische Republik aus Syrien und Ägypten. Was da so im ägyptischen Radio für Tiraden geschwungen erinnert doch stark an den Iran der letzten Jahre.
Nachdem man jetzt die Iran-Proxys geschwächt hat, der FAZ Podcast die Hisbollah hat kaum noch Unterstützung im Libanon und steht nach deren Einschätzung vor dem Ende, geht es an die Wurzel des Übels.
Für mich ist überzeugend, wie die arabischen Staaten von der iranischen Führung und ihrer Einflussnahme in die arabischen Staaten die Nase voll zu haben scheinen und auf das Um-sich-schießen versprengter Militärs recht gleichmütig reagieren.
Innerhalb des Irans kann freilich sehr viel passieren; siehe die Kurden und die Belutschen, die länderübergreifend Autonomie anstreben. Diese Kräfte werden gebraucht, werden sich aber möglichst nicht kontrollieren lassen wollen.
JERUSALEM / BERLIN (inn) – Aufgrund des neuen Irankrieges arbeitet das israelische Tourismusministerium im Notfallmodus. Es unterstützt auch ausländische Gäste, die das Land aktuell verlassen möchten. Dies teilte das Staatliche Israelische Tourismusbüro in Deutschland am Montag mit.
Demnach befinden sich derzeit mehr als 37.000 Besucher in Israel. Seit Beginn der aktuellen Lage haben etwa 700 von ihnen das Land verlassen. Das Ministerium sei darauf vorbereitet, Ausländer, die ausreisen möchten, bei Bedarf durch die Organisation von Transporten zu den Landgrenzübergängen zu unterstützen. Zudem hat das Ministerium dafür gesorgt, dass bislang mehr als 280 Evakuierte in Hotels untergebracht wurden..
JERUSALEM (inn) – Angesichts der aktuellen Raketenangriffe aus dem Iran haben israelische Krankenhäuser die stationären Patienten in ihre unterirdischen Tiefgaragen verlegt. Wo sonst Autos parken, stehen jetzt Krankenbetten. Zwischen Betonpfeilern, Parkbuchtnummern und freiliegenden Rohrleitungen versorgen Ärzte und Pflegekräfte des Jerusalemer Hadassa-Krankenhauses ihre Patienten.
Gelbe Vorhänge trennen die improvisierten Behandlungsplätze, Monitore blinken unter grellem Neonlicht. Infusionsständer stehen dort, wo normalerweise Stoßstangen enden.
„Alle Patientinnen und Patienten, die zu entlassen wir verantworten konnten, haben wir nach Hause geschickt“, sagt Schir Schabbat, Ärztin am Hadassa-Krankenhaus. „Nur diejenigen, die zwingend stationär betreut werden müssen, behandeln wir hier unten weiter.“
@martha Purim und der brüllende Löwe (2026).
https://www.pro-medienmagazin.de/was-die-bibel-mit-den-angriffen-auf-den-iran-zu-tun-hat/
Der Zeitpunkt des Angriffs kam für das Regime völlig überraschend. Dass ein Luftangriff am helllichsten Tag ohne die schützende Dunkelheit stattgefunden hat, ist ungewöhnlich. Grund dafür sollen Geheimdienstinformationen über den Aufenthalt führender Köpfe des Regimes gewesen sein. Ein grundsätzlicher Angriff hatte sich bereits seit Wochen durch die Stationierung der amerikanischen Navy und der Luftwaffe angekündigt. Dieser Vorgang wurde vor kurzem abgeschlossen.
Der Zeitpunkt für den Angriff hatte also ausschließlich militärische und geheimdienstliche Gründe. Und dennoch drängt sich ein weiterer biblischer Vergleich auf. Denn am Montagabend beginnt das jüdische Purimfest. Also jener Feiertag, der auf das Buch Ester zurückgeht und an dem der Rettung des jüdischen Volkes vor der Vernichtung durch die Perser vor 2.500 Jahren gedacht wird – also ausgerechnet jenem Reich, aus dem der heutige Iran hervorging.
Konkret feiern Juden den Sieg über Haman, den persischen Kanzler, der laut der biblischen Überlieferung das jüdische Volk vernichten wollte. Dank des Mutes der jüdisch-persischen Königin Ester konnte Haman seine Pläne nicht umsetzen. In einer Fernsehansprache zog auch Israels Premier Benjamin Netanjahu diesen Vergleich. So wie vor mehr als 2.000 Jahren Haman, wolle auch das iranische Mullah-Regime das jüdische Volk auslöschen. Doch stattdessen werde das Regime so scheitern, wie Haman einst scheiterte.
Die Verbindung zu Feiertagen und Ereignissen ist bei Israel immer wieder verblüffend.
Königin Esther hatte erreicht, dass das Israelische Volk sich verteidigen durfte. Eine ähnliche Situation zur heutigen Diskussion über das Verteidigendürfen in Israel.
Die erste offizielle Meldung, dass Israel sich verteidigen darf, kam kurz nach meiner Israelreise..2008 oder so.... (in Jahreszahlen merken bin ich nicht so gut).
Veröffentlicht von: @deborah71Die Verbindung zu Feiertagen und Ereignissen ist bei Israel immer wieder verblüffend.
Meinst Du, das sind 'Zufälle' oder evtl. absichtlich hergestellte Verknüpfungen?
Gerade wenn man weiß, dass eine Gruppe / ein Volk gern solche Zusammenhänge sieht.
@chai Wobei diese Zusammenhänge gerne gerade von Politikern hergestellt werden, die nicht unbedingt sehr religiös sind. Was in den Kram passt, biegt man sich zurecht. Das ist nichts Neues.
eine Gruppe / ein Volk gern solche Zusammenhänge sieht.
Die Frage ist, ob das einheitlich so gesehen wird. Eigentlich müssten sich diejenigen, die gläubig sind und nicht auf Seiten der Regierung stehen, sich gegen diese Vereinnahmung verwehren. Tun sie wahrscheinlich auch.. aber von diesen Stimmen dringt wenig nach außen bis hier vor.
Eine Spur, die mir seit Adam aufgefallen ist, ist der wiederholte Versuch die Identität der Menschheit und besonders die Identität Israels zu zerstören.
Adam(und Eva) stand in einer intakten Beziehung zu Gott. Der feind zerstörte die Beziehung durch die Versuchung und klemmte sich an Adam(und Eva).
Dann waren Schlüsselpersonen Pharao, Amalek, Haman, Antiochus Epiphanes, Alexander der Große, Hitler, Chamenei. Es gab sicher noch mehr.... aber das sind mir die auffälligsten. Ob ich sie jetzt zeitlich in der richtigen Reihenfolge habe...keine Ahnung.
Es geht auch um Jesus, die lebendige Wahrheit und Satan, den Vater der Lüge.
Da es nicht nur ein politischer Kampf, sondern auch ein geistlicher Kampf ist, liegt es nahe, bestimmte markante Feiertage zu verwenden, die prophetische Symbolik tragen.
Am 7.Oktober 23 wurde die Torafreude angegriffen, dabei der schriftlich niedergelegte Bund Gottes mit seinem Volk und die Eigentumsurkunde das Landes.
@deborah71 Auf Instagram wurde mir ein neues Filmplakat angezeigt.
Esther 2026.
In London hat anscheinend einer an der Botschaft die Fahne der islamischen Republik heruntergeholt und die alte mit Löwe und Sonne aufgezogen.
@deborah71 Ich vermute das war ein Exiliraner.
Diverse Karikaturen sind jetzt auch zu finden.
Der Superführer mit seinen 42 Jungfrauen, gezeigt werden Ziegen. Ebenso die trauernden Ziegen auf der Beerdigung. Das ist eine Anspielung auf Böhmermann und Erdogan.
Dann Teppichhändler mit dem Hinweis der Iran hat doch eine Luftwaffe.
Beeindruckend war dann doch ein Iraner und ein Israeli gemeinsam in Jerusalem an der Westmauer.
Veröffentlicht von: @deborah71Am 7.Oktober 23 wurde die Torafreude angegriffen,
Und am Samstag hat Israel angegriffen.
Die eine Symbolik kam von außen, die andere Symbolik kann durchaus (innen-)politisches Kalkül sein.
Es sind mehrere Seiten zu betrachten. Das hält einen aus Schubladen raus.
Veröffentlicht von: @deborah71Es sind mehrere Seiten zu betrachten. Das hält einen aus Schubladen raus.
Jo, und welche Schubladen meinst Du hier?
Im Moment keine besondere. Es ist meine Antwort auf die Aussage viel Arbeit anzuwenden um jemanden zu überzeugen, einen aus seinen Schubladen zu lassen.
Meine Schwiegereltern pflegten ca 40 Jahre die Schubladen, in die sie mich und meinen Mann gesteckt hatten. Ein paar Beispiele: War ich freundlich, wollte ich sie manipulieren. Schenkte ich ihnen etwas, statt sich zu freuen, nährten sie ihr Mißtrauen, das sie gegen jederman/frau hegten. Sprachen wir freundlich mit dem Nachbarn, würden wir uns gegen sie verschwören. Ständig gegen eine Wand von Ablehnung zu knallen, ist nicht sehr lustig. Ca 14 Tage vor ihrem Ableben sagte sie erschüttert: Wir haben euch Unrecht getan. Sie sagte aber nicht, was sie zur Einsicht gebracht hatte.
@deborah71 Ich versteh nach wie vor nicht, was die Diskussion hier mit Schubladen zu tun hat.
@deborah71 Und was ändert das an der Aussage, dass man solche Symboliken gezielt einsetzen kann?
Es beleuchtet eine Möglichkeit dieser Schublade: der manipuliert mit biblischen Symboliken.
@deborah71 Doch, habe ich schon verstanden.
Mich interessiert, was am Ende dabei herauskommt. Und das Ergebnis ist nun mal:
der manipuliert mit biblischen Symboliken.
Fakt.
lg Tatokala
@deborah71 MEIN Ergebnis - ist gut. Da bin ich wohl nicht die einzige. Anders als bei der bisherigen Diskussion über Schubladen reden wir jetzt nicht über Menschen, die man erstmal nicht näher kennengelernt hat und bei dem man nicht genau weiß, was sich unter dem äußeren Anschein verbirgt.
Theoretisch könnte man natürlich darüber diskutieren, inwiefern Manipulation beabsichtigt oder unbeabsichtigt geschieht - rein methodisch gesehen. Wenn man das will. Aber das halte ich an dieser Stelle nicht für zielführend bzw. habe da definitiv kein Interesse daran. Es gibt nun wirklich zahllose Belege für diese Vorgehensweisen, das muss man nicht zum soundsovielten Mal durchkauen. Man muss Dinge auch mal nach Ergebnissen beurteilen und nicht ständig "gute Absichten" neu strapazieren. (Ob die nun wirklich "gut" sind oder nicht - das ist ja immer eine Frage, für wen.)
lg Tatokala
Ich muss nicht unbedingt immer ein Ergebnis haben. Einen Begriff und Mechanismus zu umkreisen und genauer zu betrachten, auch auf verschiedenen Ebenen (persönlich, Familie, Gemeinde, Stadt, Land, Nationen) genügt mir oft.
Wenn du ein Ergebnis willst, könnte ich für dich formulieren: auf welcher Ebene bin ich noch empfindlich und was ist nicht verheilt.
zu umkreisen
auf verschiedenen Ebenen
Naja, das hat auch irgendwann Grenzen. Ein Gericht würde so nie zu Potte kommen.
@deborah71 Also braucht man keinen festen Standpunkt. Aha.
Und wenn das jeder so machen würde...?
@deborah71 Mir ging es jetzt hier darum, auf die Notwendigkeit eines klaren Standpunktes hinzuweisen. Alles andere ist mir zu schwammig.
lg Tatokala
@deborah71 Du kriegst es auch echt nicht hin, wenn man mal gezielt den Blickwinkel verändern möchte, oder?
@deborah71 Lies doch das Posting von Jack. Da ist alles auf den Punkt gebracht.
@deborah71 Irgendwie wusste ich, daß du das fragst. 😀
Aber bitte:
https://forum.jesus.de/community/politik-wirtschaft-soziales/irankrieg-2/paged/3/#post-445871
@deborah71 Naja, ok, es gibt doch mehr als ich dachte. Ändert aber nichts am Sachverhalt.
@deborah71 Der Blickwinkel ist gut, der muss nicht verändert werden. 😉
Wer das Volk Gottes im Blick hat blickt in die richtige Richtung. Wer das Volk Gottes vernichten will blickt in die falsche Richtung.
Veröffentlicht von: @deborah71Es beleuchtet eine Möglichkeit dieser Schublade: der manipuliert mit biblischen Symboliken.
Es geht doch um jüdische Symbolik.
Veröffentlicht von: @chaiEs geht doch um jüdische Symbolik.
Ergänzung:
Und die ganz nüchterne Aussage dazu ist die, dass der, der um diese religiöse Symbolik weiß, diese auch ganz gezielt einsetzen kann, um ein vollkommen unreligiöses Ziel zu erreichen.
Allerdings merke ich Schubladisierungen schnell und intensiv.
Das kann aber auch ein Problem sein, wenn die Schublade so eng und absolut gar nicht gedacht ist, wie du sie siehst. 😉
@deborah71 Die Royal Air Force nannten den großen Angriff auf Hamburg, Operation Gomorrah. Die Briten verwenden wohl auch biblische Bezüge. Nun denn, der König des Vereinigten Königreiches hat ja auch den Titel "Verteidiger des Glaubens". Vergeudete Energie, man sollte nicht alles so ernst nehmen.
@jigal Vergeudete Energie, man sollte nicht alles so ernst nehmen.
Da stimme ich mal zu. Und dennoch hattest Du es oben ernst genug genommen, mal ausführlich den "sich aufdrängenden Vergleich", den schon Netanjahu in propagandistischer Manier ventilierte, aufzunehmen und hier im Thread zu referieren.
@deborah71 Ja, wenn Dinge mit einer bestimmten Intention aufgeschrieben werden, dann wird auch etwas ganz bestimmtes dabei herausgekommen. Das ist nun nicht verwunderlich.
@deborah71 Sorry, ich vergaß, und es ist am Handy so umständlich.
Ich versuche es nochmal. Ich meinte dieses hier:
https://forum.jesus.de/community/politik-wirtschaft-soziales/irankrieg-2/paged/3/#post-445713
@deborah71 Eine Spur, die mir seit Adam aufgefallen ist, ist der wiederholte Versuch die Identität der Menschheit und besonders die Identität Israels zu zerstören.
Welchen Adam meinst Du? Doch wohl nicht den aus der Bibel, oder? Wer versuchte da wiederholt, die Identität Israels zu zerstören?
Es geht auch um Jesus, die lebendige Wahrheit und Satan, den Vater der Lüge.
Hier im Thread zum Irankrieg?
Der Vater der Lüge jedenfalls trug, dem Ernst des Anlasses angemessen, eine Baseballkappe, als er den Beginn des illegalen* Angriffskriegs gegen den Iran verkündete.
*Nicht nur dem Völkerrecht gemäß, auf das ja eh geschissen ist, sondern auch den us-amerikanischen Gesetzen gemäß: Der Kongress war vorher nicht konsultiert worden.
Doch, ich meine die Anfänge in der Bibel. Ich erwarte aber nicht, dass du diese Zeitkette nachvollziehen kannst.
Ich gehe oft auf die Suche nach einer Wurzel.... auch im geistlichen Bereich.
Es gibt da einen Talmudspruch von Saat bis zur Frucht... und am Ende war der Gedanke: Wenn dir deine Lebensfrucht nicht gefällt, geh zur Wurzel ( und räume von da an auf, ergänze ich)
@deborah71 Das Thema hier ist der Irankrieg. Wenn Du über Deine Lebensfrucht diskutieren möchtest - wäre das dann nicht in einem anderen Unterforum und einem anderen Thread besser aufgehoben?
Diese Nebendiskussion begann mit Jigals Aussage:
Der Zeitpunkt für den Angriff hatte also ausschließlich militärische und geheimdienstliche Gründe. Und dennoch drängt sich ein weiterer biblischer Vergleich auf.
Warum sich ein "weiterer biblischer Vergleich" (die vorher offenbar schon angesprochenen biblischen Vergleiche hab ich nicht mitbekommen, sei's drum...) aufdrängt, kann wohl nur jemand nachvollziehen, der ständig auf alles durch die religiöse Brille guckt, wie Jigal es meinem Empfinden nach tut. Oder eben wie es Bibi tut, sobald es ihm in seinen Kram passt: seine Verbrechen ideologisch als gemäß Gottes Willen zu legitimieren: Damals Persien böse, heute Iran böse.
Und dann springst Du auf dieses Pferd auf. Weil, sobald da ein in der Bibel auftauchender Name a la Esther irgendwo erwähnt wird, wirst Du getriggert, Dich gaaaaaanz tief in die "geistliche" Sache der Angelegenheit hinunterzugraben, wenn nötig bis Adam und Eva und wie bei denen schon die israelische Identität unter Beschuss geriet.
Dabei macht Ihr beide, Du und Jigal, Euch zu Echokammern derer, die da jetzt einen Angriffskrieg gestartet haben. Echokammern, in denen der Grundton herrscht: "Krieg ist zwar eigentlich schrecklich, aber wenn Israel involviert ist, gelten etwas andere Beurteilungskriterien und am Ende will Gott, das auch dieser Krieg geführt wird."
Echokammern, die aus einem zynisch-verlogenen Angriffskrieg eine "geistliche" Angelegenheit machen, vom lieben Gott, dessen Ratschlüsse ja immer etwas schwer nachzuvollziehen sind, letztlich beaufsichtigt und zum rechten Ende führend.
Und ich werfe Euch das nicht als moralische Verfehlung vor, sondern als ideologische Verblendung: Ihr merkt nicht einmal, dass Ihr Euch von den Verbrecherbanden um Trump und Hegseth instrumentalisieren lasst. Die drücken auf Knöpfchen, indem sie irgendwelche "symbolträchtigen" Kalendertage wählen, um ihre Verbrechen zu starten - und Ihr fangt an, da "sich aufdrängende Vergleiche" zu ziehen*, über die man dann in aller Ruhe herumschwadronieren und sich zurück in die Bibel- oder Talmudlektüre ziehen kann, wo einem alles so wohlvertraut und cosy ist.
Womöglich ist es Euch irgendwie auch egal, dass Ihr da als Echokammern instrumentalisiert werdet, was daran erkennbar wird, wie immer vager und raunender Deine Postings hier werden, je hartnäckiger z.B. von Chaim oder Tatokala nachgefragt wird.
*Oder, wie im Fall Jigals, einfach mal von Netanjahu 1:1 zu übernehmen.
Du fragtest nach welchem Adam. Ist beantwortet, ebenso warum ich bei Adam angefangen habe, die Verfolgungshistorie Israels zu betrachten.
Fertig.
@deborah71 Die Logik erschließt sich mir nicht.
Einfach von der zeitlichen Abfolge her.
Der Vergleich drängt sich auf. Ich finde es gut, wenn nicht alle Menschen völlig kulturblind durch die Welt laufen.
Wir sind jahrhundertealte Gesellschaften und haben haufenweise kulturelle Referenzen, Motive und Memes. Das schafft Identität, Zusammengehörigkeit und Durchhaltungsvermögen.
Purim erzählt seit über 2.000 Jahren dieselbe Geschichte: Vernichtungsandrohung -> Gegenwehr -> Überleben.
Veröffentlicht von: @johnnydPurim erzählt seit über 2.000 Jahren dieselbe Geschichte: Vernichtungsandrohung -> Gegenwehr -> Überleben.
Das klingt interessant bzw. einleuchtend.
Schließt ja aber nicht aus, dass diese Symbolik bewusst gewählt ist.
Könnte sein, dass Putin vom Krieg profitiert. Wegen des Öls.
Könnte sein, dass Putin vom Krieg profitiert. Wegen des Öls.
Einmal profitiert er von gestiegenen Ölpreisen.... und auch davon, dass jetzt weniger Munition an die Ukraine geliefert wird, weil die für die Flugabwehr im Persischen Golf gebraucht wird.
Der Nachteil für Russland ist die offensichtliche Tatsache, dass Russland seine Verbündeten nicht schützen kann.
Einige Stimmen in den USA scheinen die Entwicklung und den tieferen Sinnn wohl doch zu kennen.
Ich lese von US-Kommandeuren, die verlauten lassen: „Präsident Trump wurde von Jesus gesalbt, um das Signalfeuer im Iran zu entzünden, um Armageddon zu verursachen und seine Rückkehr zur Erde zu markieren.“
Das Schlimme daran ist nicht, ob und wie diese Meldung sich an Vorfällen oder Personen festmachen lässt, sondern dass die DENKRICHTUNG unter vielen "Bibeltreuen", auf die Entrückung wartenden, Endzeit-Enthusiasten genau in dieser Spur zu finden ist.
L' Chaim
Du beginnst mit einigen und endest bei vielen.
Ich lese von US-Kommandeuren, die verlauten lassen: „Präsident Trump wurde von Jesus gesalbt, um das Signalfeuer im Iran zu entzünden, um Armageddon zu verursachen und seine Rückkehr zur Erde zu markieren."
Hast du da mal Quellenangaben zu? Denn diese Lesart ist mir noch nicht vorbeigekommen.
Hast du da mal Quellenangaben zu?
Das hier habe ich gefunden, ein kurzer Artikel der "Frankfurter Rundschau" zu diesem Thema:
US-Soldaten klagen über Kriegsbegründung (Frankfurter Rundschau)
Danke für den link. Es kommt deutlich aus dem Artikel hervor, dass die Soldaten sich das nicht gefallen lassen.
Ich denke nicht, dass Hegseth der eigentliche Urheber ist... er ist nur der sichtbare Vertreter. Schließlich gibt es ja das White House Faith Office und es ist sicher interessant, wer da Einfluß auf die Regierung nimmt und eine verantwortliche Stellung hat, aus welchen (un)geistlichen Quellen da gezapft wird.
Dass ich bei "einigen" beginne und bei "vielen" ende, ist genau der Punkt.
Denn unbestreitbar gibt es in den USA (und wohl nicht nur da) viele (würde Dir "nicht wenige" besser gefallen?), die empfänglich sind für diese "Endzeitbrille" (und die aktuelle Politik mit dem feststehenden Fahrplan Gottes verbinden).
Wenn das im MAGA- und Trump-Radius zu einem Impetus (für politisches Agieren, Wahrnehmen und Begründen) geworden ist oder (weiter) wird, dann *Gute Nacht!*
L'Chaim
Die Szene, die ich in USA beobachte, fährt vorwiegend die Schiene Jehu und Isebel/Ishtar gegen die woke-Agenda.
Die dritte Tempel- Schiene war eher ein Ablenkungsmanöver während des Hamas/Hisbollah-Krieges, so wie ich das beobachten konnte. Der Iran hat damals mit seinem großen Raketenhagel keine Bedenken gehabt, den Tempelberg mit zu beschießen, während der Iron Dome die Al Aqsa Moschee mit beschützt hat.
Armaggedon kommt erst nach dem Antichrist lt biblischem Zeitplan. Da ist also noch genügend Zeit für viele Tassen Tee.
Bislang war es doch so, bei jedem größeren Krieg wurde die Endzeitschiene gefahren und nix war's. Hat nur die Leute aufgebracht.
Was immer Du da beobachtest - "Jesu und Isebel/Ishat gegen die woke-Agenda" (was ist das nun wieder 😉 ???) und was immer Du da einem "biblischen Zeitplan" (den gibt es meiner Meinung nach so nicht) entnimmst (dazu taugen mMn weder die Offb. noch andere Stellen der Bibel) ...
Findest Du nicht auch, dass dieses ganze Thema in der Politik, im Regieren & Agieren NICHTS zu suchen hat?
Und dass es - ich benutze das Wort jetzt bewusst - geistlich-*pervers* (- lat. verkehrt/umgedreht-) ist, sich solcher Vorstellungen als Mit-Akteur "zu bemächtigen" und sie in den Gestaltungs-, Vernunft - und Verantwortungs-Radius der Regierenden mitschwingen zu lassen?
L' Chaim
Du meinst, die Bibel ist neben der Spur, wenn sie zu Gebet für die Verantwortlichen aufruft?
1. Tim 2, 1 Vor allem fordere ich zu Bitten und Gebeten, zu Fürbitte und Danksagung auf, und zwar für alle Menschen, 2 für die Herrscher und für alle, die Macht ausüben, damit wir in aller Frömmigkeit und Rechtschaffenheit ungestört und ruhig leben können. 3 Das ist recht und wohlgefällig vor Gott, unserem Retter; 4 er will, dass alle Menschen gerettet werden und zur Erkenntnis der Wahrheit gelangen.
Die Menschen nehmen sich mit in ihren Grundüberzeugungen auch in politische Ämter. Was da dann an die Oberfläche gespült wird einfach zu ignorieren, halte ich für einseitig blind.
Was immer Du da beobachtest - "Jesu und Isebel/Ishat gegen die woke-Agenda" (was ist das nun wieder
???)
Netter Verschreiber... Jesu statt Jehu und Ishat statt Ishtar. 😆 Isebel/Ishtar steht für Dominanz, Manipulation, Kontrolle, Einschüchterung, und noch einiges mehr. Jehu hatte den Auftrag, dem Treiben von Isebel ein Ende zu setzen, was ihm auch gelang.
Sorry, Dein Posting zeigt mir (erneut), dass es Dir schwer fällt, einzugehen und zu erfassen, was ich eigentlich und auch offensichtlich angesprochen und thematisiert habe ... Das ist leider nicht das erste Mal.
Ratlos ...
L'Chaim
Wir unterhalten uns ja 😉 ... bewegen uns aber wohl immer wieder auf unterschiedlichen Etagen und verständigen uns im oben/unten durch den Hausflur 😉
L'Chaim
Veröffentlicht von: @awhlerWir unterhalten uns ja 😉 ... bewegen uns aber wohl immer wieder auf unterschiedlichen Etagen und verständigen uns im oben/unten durch den Hausflur 😉
L'Chaim
Eigentlich sogar ein nettes Gleichnis.
Kommt hier auch manchmal vor - solange man sich wohlgesonnen ist, ist das auch vollkommen ok.
Veröffentlicht von: @tatokala@chai schön und gut... aber manchmal kommt man einfach nicht weiter. ☹
Und verbrät zuviel Kraft in solchen Diskussionen.
Da ist es dann gescheiter, sich aus dem Weg zu gehen oder über Unverfängliches zu reden oder zusammen zu grillen und ein paar Steaks zu braten.
(Im Wissen, dass jedes Gleichnis hinken kann)
Ich hatte dir eine andere prophetische Blase gepostet, die es auch in USA gibt. Eine Ergänzung zur Paula-White-Blase. Die Welt ist bunt.
Dir fehlte wohl eine Art Rückkopplung zu deinem Text.
https://forum.jesus.de/community/politik-wirtschaft-soziales/irankrieg-2/paged/3/#post-446218
Wenn ich darauf mal antworten darf? Ganz einfach: man unterhält sich, wenn, dann über weniger schwierige Themen. 😆
Ich fands jetzt auch von deiner Seite aus total aneinander vorbei...
Nur so zum Verständnis...
lg Tatokala
Bislang war es doch so, bei jedem größeren Krieg wurde die Endzeitschiene gefahren und nix war's. Hat nur die Leute aufgebracht.
Siehe Corona.
Die Leute brauchen Geschichten, um das Unfassbare für sich iwie einordnen zu können. Das gibt ihnen ein Gefühl der Kontrolle.
Veröffentlicht von: @awhlerDenn unbestreitbar gibt es in den USA (und wohl nicht nur da) viele (würde Dir "nicht wenige" besser gefallen?), die empfänglich sind für diese "Endzeitbrille" (und die aktuelle Politik mit dem feststehenden Fahrplan Gottes verbinden).
Wenn das im MAGA- und Trump-Radius zu einem Impetus (für politisches Agieren, Wahrnehmen und Begründen) geworden ist oder (weiter) wird, dann *Gute Nacht!*
Diese 'Endzeitbrillen' gibt es. (Nach meiner Beobachtung hauptsächlich in 'Landeskirche-plus-Kreisen' - ich denke, Du kennst diese)
Das ist auch nachvollziehbar - man versucht ja, das Zeitgeschehen zu verstehen und irgendwie mit dem in der Bibel angedeuteten 'Fahrplan Gottes' abzugleichen.
Und in manchen dieser Brillen ist offensichtlich noch so ein Fokus auf 'Bestimmung' oder 'Berufung' eingeschliffen.
Und genau da wird's gefährlich, wenn manche meinen, ein 'Auserwählter' wäre berufen, da mal ein bissel nachzuhelfen, damit der liebe Gott endlich in die Puschen kommt.
Ich bin mir sicher, dass Gott diese menschliche Nachhilfe nicht braucht.
Einige Stimmen in den USA scheinen die Entwicklung und den tieferen Sinnn wohl doch zu kennen.
Die Entwicklung, die ich in meinem Post vom 4. März um 20:26 Uhr meine, bezieht sich auf das räumliche Ausmaß, das dieser Krieg annehmen wird.
Das war mir klar ... Das "Ausmaß" des Krieges hat aber eben auch viel damit zu tun, welche Ideologie (der ""Heiligen Kriege") die Akteure vertreten und ob sie meinen, "das Grosse Fass" (von religiös motivierten, globalen "Entscheidungsschlachten") aufmachen zu dürfen/zu müssen.
L'Chaim
welche Ideologie
Dazu habe ich was im Jigal-Thread gepostet.
Natürlich macht es einen Unterschied, wenn die Streiter im Kampf ideologisch so geformt wurden, dass sie lieber sterben als aufgeben würden,
während andere sich gar nicht erst zu solch unheilvollen Taten locken lassen und ihrer Regierung den Vogel zeigen, sollte Post zur Einberufung in den Wehrdienst im Kasten liegen.
Meine laienhafte Einschätzung der aktuellen Situation des Irankrieges ist, dass die Iraner mit möglichst preiswerten Mitteln (Drohnen) so viel wie möglich Ärger anrichten (Türkei, Aserbaidschan), um das Ding ganz groß zu machen.
Und der "Werte-Westen" bangt allmählich um seine Wirtschaft und wird sich ggü den Kühen, die er melkt, nicht lumpen lassen (sorry, das ist seeeehr einfach ausgedrückt).
Iran an der Fussball-WM in den USA
Ich poste diesen Beitrag, weil mich das gestern gerade beschäftigt hat. (An Absurdität finde ich das Ganze kaum noch zu überbieten).
Harte Konsequenzen für den iranischen Fussball-Verband bei Rückzug (Quelle: srf)
Der Iran soll, da sportlich qualifiziert, an der kommenden Fussball-WM in den USA (ab 11. Juni 2026) teilnehmen. Bei einem Boykott oder Verzicht würden diesem Land harte Konsequenzen durch die FIFA drohen.
So stehen eine Busse von 250'000 CHF bei einer Absage von mehr als 30 Tagen vor der WM, resp. 500'000 CHF, wenn die Absage-Frist weniger als 30 Tage betragen sollte im Raum. Zudem gingen eine Prämie von mindestens 9 Mio. und eine Vorbereitungsentschädigung in der Höhe von 1,5 Mio. flöten. Der Verband könnte zusätzlich von der WM-Teilnahme 2030 ausgeschlossen werden. (Das Schlimmste von allem).
Meine Meinung: Vor dem Hintergrund des Iran-Krieges sollte dieses Land von der FIFA nicht genötigt werden, bei einem Sportanlass in eines der Angreiferländer einreisen zu müssen. Auf den Artikel 6.2 des FIFA-Reglements sollte in diesem Falle nicht gepocht werden. Aber ich bin da vielleicht ein bisschen schräg gewickelt. Gianni Infantino hat da sicher die bessere Einschätzung von dem, was sich gehört und was nicht, als ich. Deshalb hat er sich ja auch in die Position gebracht, in der er jetzt ist.
Ausser den Teammitgliedern und dem Staff darf ja sowieso niemand aus dem Iran in die USA einreisen, also keine Fans z.B. Für Haiti gilt übrigens dasselbe. Vielleicht werden ja noch der eine oder andere aus dem Verband, ein Spieler resp. ein Offizieller nicht reingelassen, da verdächtig oder irgendeinem Beamten nicht genehm. Anstelle der USA würde ich nach ganz objektiven Kriterien einfach die besten Spieler des Irans ausschliessen, denn sie könnten ja rein theoretisch auch sportlicher Gegner des eigenen Landes werden.
Ich wünsche schon jetzt allen ein tolles Fussballfest im nächsten Sommer! Das wird sicher supergrandios - geniesst es! 🍺
@tamaro Der FIFA geht es nur ums Geld. Man darf anscheinend auch nicht mehr nur WM sagen, es muss FIFA zumindest offiziell verwendet werden.
Ein iranisches Kriegsschiff war in Indien und wurde vermutlich von den USA vor Sri Lanka versenkt.
Der FIFA geht es nur ums Geld.
Ach wirklich?! 😲
Du zerstörst gerade meine Illusion einer heilen Fussball-Welt, in welcher der Sport an erster Stelle steht. 😪
Man darf anscheinend auch nicht mehr nur WM sagen, es muss FIFA zumindest offiziell verwendet werden.
Ja gut, aber für wen gilt das? Für Journis? Gibt es denn sonst Klagen gegen Medienhäuser? Oder kriege ich jetzt eine gelbe Karte, weil ich nicht FIFA Fussball-WM geschrieben habe? 😉
dieses Forum interessiert die Welt nicht, Klage ist höchst unwahrscheinlich
Puh *Angstschweiss von der Stirn wischt*
ein normaler Mensch sagt WM und meint die vom Fussball
Also wenn ich "WM" sage, meine ich die vom Ski alpin und ein Kanadier wahrscheinlich diejenige vom Eishockey.
Meine Güte, hat die FIFA Sorgen. Haben die das Kriegsgeschehen überhaupt realisiert?
Nein, haben sie nicht. Zu viele Kopfbälle und zu grell leuchtende Dollarzeichen in den Augen 🤑 ergeben offenbar eine pathologische Form von Realitätsverlust.
Ich mag Fußball auch nicht und wie es nur noch Geschäft geworden ist.
Es sind viel zu viele Spiele geworden, um die Umsätze und Gewinne zu steigern. Das führt zu einer zu hohen Belastungsintensität der Fussballspieler --> Die Qualität des Fussballs sinkt, die Verletzungsanfälligkeit steigt.
Aber es gibt immer noch auch Positives und Erfreuliches: die letzte "Old Firm" (Glasgower Derby) war einfach ein geniales Spiel (ich sah eine Zusammenfassung), Mjällby AIF, ein 1'400 Seelen-Fischerdorf wurde Schwedischer Fussballmeister, Bodö/Glimt, eine 50'000 Einwohner-Stadt im hohen norwegischen Norden zieht sensationell in den Champions League 1/8-Final ein und Thun (meine Heimatstadt), etwa 45'000 Einwohner wird hoffentlich, hoffentlich Schweizer Fussballmeister (als Aufsteiger).
... und ich wende mich auch immer lieber dem Regionalfussball zu anstatt dem hochbezahlten der Topligen.
Veröffentlicht von: @deborah71Ich bin eher Snookerbillard-Fan.
Oha. Der Mann auch - hauptsächlich dann, wenn sein Lieblingsspieler dabei ist.
(Um den Bogen zu schlagen - Iran ist da nicht vertreten)
@chai https://de.wikipedia.org/wiki/Hossein_Vafaei
Und auf Platz 79 der aktuellen Weltrangliste ist da noch der Iraner Amir Sarkhosh. Damit sind gleich zwei Iraner in den top100. Deutsche hingegen finden sich dort derzeit nicht.
(Das ist KEIN Modposting...)
@tamaro Ich wünsche schon jetzt allen ein tolles Fussballfest im nächsten Sommer! Das wird sicher supergrandios - geniesst es!
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Schaun'mer mal. Tatsächlich hat der Verein des Sohns meines besten Freundes in dieser Saison eine realistische Chance, eine Klasse (in die Oberliga) aufzusteigen. Wenn das Wetter gut ist, werde ich mir sicher ein paar der Heimspiele anschauen. 🙂
Fußball-WM interessiert mich dieses Mal so wenig wie bei der letzten Runde in der Wüstenmonarchie. Seit der Fifa-Boss mit dem Fake-Friedensorden dem orangenen Mobster ohne Gleitgel in's Rektum gekrochen ist, verfolge ich auch die Hofberichterstattung um die Deutsche Nationalmannschaft nicht mehr. Die Hoffnung, dass es unter deutschen Profi-Fußballern welche geben könnte, die aus Anstand eine Nominierung für den Kader ablehnen könnten, ist bei mir inzwischen einfach zu gering ausgeprägt.
@tamaro Ich wünsche schon jetzt allen ein tolles Fussballfest im nächsten Sommer! Das wird sicher supergrandios - geniesst es!
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Das war total ironisch gemeint. Hätte ich kennzeichnen sollen.
Ich finde die FIFA Fussball-WM 2026 ™ in jeglicher Hinsicht die reinste Katastrophe. Ökologisch, logistisch, klimatisch, Anzahl Teilnehmerländer, Politik die reinmischt, Unverständnis der USA-Polizei für die europäische Fanszene, Einreisebestimmungen, Abzocke von Touristen, wiederum Arbeitsbedingungen auf Baustellen... usw. Es gibt nicht einen einzigen Aspekt, den ich gut finde - nicht einen!
Die Hoffnung, dass es unter deutschen Profi-Fußballern welche geben könnte, die aus Anstand eine Nominierung für den Kader ablehnen könnten
Es wäre die einzige Möglichkeit, der Entwicklung im Fussball entgegenzuwirken, wenn sich namhafte Teams und Nationen zurückziehen würden. Ein Boykott von Fans und TV-Zuschauern bringt nichts.
@tamaro Das war total ironisch gemeint.
Ach - hätte man das anders verstehen können?
Hätte ich kennzeichnen sollen.
Nö. Per Smileys betreutes Lesen brauche zumindest ich nicht wirklich.
Ein Boykott von Fans und TV-Zuschauern bringt nichts.
Mir schon, denn mir reicht es, bei der Obszönität nicht mitzumachen. Die Welt verbessern steht nicht auf meiner To-Do-Liste.
Übrigens: als Fan würde ich mich eh nicht bezeichnen, denn Fanatismus zeichnet sich ja gerade dadurch aus, dass man die Fähigkeit zur Distanzierung abgibt.
Veröffentlicht von: @tamaroIran an der Fussball-WM in den USA
Ich poste diesen Beitrag, weil mich das gestern gerade beschäftigt hat. (An Absurdität finde ich das Ganze kaum noch zu überbieten).
Harte Konsequenzen für den iranischen Fussball-Verband bei Rückzug (Quelle: srf)
Der Iran soll, da sportlich qualifiziert, an der kommenden Fussball-WM in den USA (ab 11. Juni 2026) teilnehmen. Bei einem Boykott oder Verzicht würden diesem Land harte Konsequenzen durch die FIFA drohen....
Das sind so die Momente, wo man aufpassen muss, dass man kein Schleudertrauma vom Kopfschütteln kriegt.
Die Geschichte mit der Fußball-WM und Irans Teilnahme fühlt sich für mich auch makaber an. Wie ein Paralleluniversum.
Ich habe aber zu wenig Ahnung von diesen Gepflogenheiten. Eine Kollegin bangt um ihren Sohn, ob er dazu überhaupt einreisen darf und mit seinem Flug alles klappt...
Tja...
Die Geschichte mit der Fußball-WM und Irans Teilnahme fühlt sich für mich auch makaber an.
Ich verstehe ja schon grundsätzlich nicht, dass ein Land, das in einen Krieg involviert ist, nicht auf die Teilnahme an Sportanlässen verzichten darf und zwar völlig ohne dafür gebüsst zu werden. Für die FIFA wäre das ein Leichtes, einen valablen Ersatz zu finden.
Erstaunlich, dass es nicht häufiger Demos vor dem FIFA-Headquarter-Gebäude gibt. Es gab welche vor dem letzten WM-Endrunden-Turnier in Katar. Ich kenne diesen Ort recht gut, ich war früher oft dort auf Spaziergängen, da ich relativ nahe davon wohnte. Der Zürcher Zoo ist gleich nebenan und einige vom Staff assen manchmal im Restaurant der Masoala-Halle zu Mittag. Es fühlte sich für mich dort etwas seltsam an, es war meistens totenstill, man hörte nur die Seile von Fahnen, die an ihren Masten anschlugen und das Gebäude wirkte eher wie ein Bunker oder eine Kaserne auf mich.
Es fühlte sich für mich dort etwas seltsam an, es war meistens totenstill, man hörte nur die Seile von Fahnen, die an ihren Masten anschlugen und das Gebäude wirkte eher wie ein Bunker oder eine Kaserne auf mich.
😳