Pray for USA
Nun also Oktober und die Machenschaften der US-Regierung und der mit ihr verbundenen Kräfte nehmen weiter ihren Lauf ...
Was in den USA an gezielter, forcierter System-Veränderung passiert, müsste gerade unter denen, die mit Ernst Christen sein wollen (hier wie dort) ein breites Entsetzen hervorrufen, einen massiven Widerstand und eine deutliche Positionierung ...
Heute Morgen las ich folgenden Kommentar von einem FB-Freund, der selber ein entschiedener Christ, Pastor und im freikirchlichen Bereich aktiv ist. Ich habe es gelesen und finde es so treffend und gezielt benannt, dass ich es hier (in Rücksprache) unbedingt zitieren und teilen möchte.
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Dem kann ich nur mein "Amen" hinzufügen
L'Chaim
Hi,
ich habe mal irgendwo aufgeschnappt, das die Generäle entsetzt waren.
Ich bezweifle, dass die meisten Generäle da mitziehen.
Was Trump da macht, dass ist SS nach deutscher Manier. Die lauern auf den Straßen und alles was verdächtig schwarz, dunkelhäutig, oder arabisch oder auch südamerikanisch aussieht ist, wird gejagt.
Ja, pray for the USA.
Den Beitrag deines FB-Freundes halte ich für unnötig polemisches Endzeit-Fanfiction. Er will überwältigen, blind machen für Fakten und nüchterne Analyse. Ohne Dystopie-Brille und Bluthochdruck sieht es schon deutlich anders aus.
Kriegsministerium hieß das Ministerium 150 Jahre lang und passt bei den USA besser als Verteidigung. Tatsächlich treiben sich die Truppen ja sonstwo herum, nur nicht in der Verteidigung des Landes. Ich habe in meiner Stadt beispielsweise das europäische Hauptquartier der US-Army mit rund 15.000 Amis. Ich kenne zuviele Amis und kann sie nicht so hassen, wie es hier auf J.de gerne propagiert wird.
Die Schutz von Bundeseinrichtungen und vor Krawallmachern ist auch in Deutschland Bundesaufgabe (zB die Bahnanlagen). Angriffe durch Straftäter muss man sich nicht gefallen lassen. Dafür ist die Nationalgarde da. Zudem werden die Maßnahmen einzelner Teile des Militärs gerichtlich überprüft.
Hast Du Dich eigentlich mal mit den Auftritten von Hegseth und Trump in Quantico befasst?
Die Schutz von Bundeseinrichtungen und vor Krawallmachern ist auch in Deutschland Bundesaufgabe (zB die Bahnanlagen). Angriffe durch Straftäter muss man sich nicht gefallen lassen. Dafür ist die Nationalgarde da. Zudem werden die Maßnahmen einzelner Teile des Militärs gerichtlich überprüft.
Also Du fändest es in Ordnung, wenn jetzt Merz zum "Krieg gegen von linken SPDlern/Grünen" regierte Städte aufrufen und Sätze wie "Was sie München angetan haben, Hamburg, Bremen, Frankfurt - das sind sehr unsichere Orte"[...] "Und wir werden sie wieder in Ordnung bringen, einen nach dem anderen." sagen würde?
Du fändest es in Ordnung, wenn Merz sagen würde, dass man solche Orte ja als Trainingsorte für das Militär nutzen könnte?
Ehrlich?
Bundeseinrichtungen vor Krawallmachern zu schützen und überhaupt gegen Kriminalität vorzugehen ist das eine, auffällig wird es aber, wenn sowas nur in vom politischen Gegner regierten Städten passiert.
Die Reaktion der in Qunatico anwesenden Militärs sprach übrigens Bände. Kein Applaus, versteinerte Gesichter.
Und inzwischen haben sich - bisher leider nur hochrangige Militärs a.D. - eindeutig positioniert. Und zwar gegen Trump.
Lt. Gen. Mark Hertling etwa hält es für verfassungswidrig, die Armee im Inland gegen Zivilisten einzusetzen.
Major General Paul Eaton hält diese Einsätze der Nationalgarde für einen schrecklichen Missbrauch militärischer Kräfte.
Und Brig. Gen. Steve Anderson sagte u.a., dass Trump versucht, das Militär zu seiner persönlichen Miliz umzugestalten.
Dass sich von den aktiven Generälen noch keiner verbal geäußert hat liegt schlicht daran, dass Trump und Hegseth ja deutlich genug gemacht haben, dass diejenigen, die deren Pläne nicht toll finden, gefeuert werden oder von selbst zurücktreten sollen. Ach ja, zur Erinnerung: Die Militärs sind auf die Verfassung vereidigt, nicht auf den Präsidenten.
Mich interessiert das Verhalten auf Störungen von Bundeseinrichtungen und den Straßenterror gewalttätiger Wirrköpfe. Und auch die Einwohner in demokratisch regierten Städten haben ein Recht darauf, dass der Staat das Gewaltmonopol durchsetzt.
Das Verhalten der Exekutive ist überprüfbar durch die Judikative und das geschieht auch.
Irgendwelche Kommentare von Alt-Generälen und das Verhalten in einer formalen Veranstaltung sind nicht relevant. Ich finde es aber schon verwegen dystopisch über Trump zu assoziieren und gleichzeitig zu zeigen, dass Kritik offensichtlich doch möglich ist und auch ausgeübt wird.
Mich interessiert das Verhalten auf Störungen von Bundeseinrichtungen und den Straßenterror gewalttätiger Wirrköpfe. Und auch die Einwohner in demokratisch regierten Städten haben ein Recht darauf, dass der Staat das Gewaltmonopol durchsetzt.
O.k. Was hat Trump am 6. Januar 2021 unternommen, um gewalttätige Wirrköpfe von der Erstürmung des Capitols abzuhalten?
Und warum interessiert sich Trump jetzt nur für den Straßenterror in demokratisch regierten Städten? Möchtest Du jetzt behaupten, in republikanischen Städten gäbe es sowas nicht?
Und von was von einem Straßenterror reden wie eigentlich? Wo genau sieht Portland kriegsversehrt aus, wie viele Straßenzüge hat der wütende Mob in Schutt und Asche gelegt?
Das Verhalten der Exekutive ist überprüfbar durch die Judikative und das geschieht auch.
Trump und seine Regierung hat schon mehrfach gezeigt, dass sie auf die Judikative scheißt. Unliebsame Richter werden entlassen oder ihnen wird mit Entlassung gedroht, Gewalt gegen Richter nimmt zu.
Quelle u.a.: https://www.juve.de/markt-und-management/us-richter-werden-bedroht-und-drangsaliert/
Irgendwelche Kommentare von Alt-Generälen und das Verhalten in einer formalen Veranstaltung sind nicht relevant.
Heißt, das ist alles harmlos und vollkommen o.k.?
Ebenso wie die Einflussnahme auf die Medien, Museen und Bildungseinrichtungen?
Ich finde es aber schon verwegen dystopisch über Trump zu assoziieren und gleichzeitig zu zeigen, dass Kritik offensichtlich doch möglich ist und auch ausgeübt wird.
Noch ja, aber es zeigt sich ja immer wieder, womit Leute zu rechnen haben, die Trump widersprechen.
Dass Trump jetzt die Antifa als terroristische Gruppierung eingestuft hat vereinfacht das ganze natürlich. Alles, was jetzt nicht MAGA ist, kann man jetzt als Antifa klassifizieren und dagegen vorgehen.
Jetzt mal die Frage an Dich, @MikeFromMUC und @Goldapfel: Mal angenommen, Trump wäre links. Wären Eure Einschätzungen dann ebenso wohlwollend? Ich habe so irgendwie den Eindruck, dass mitunter mit zweierlei Maß gemessen wird.
Ich frage das, weil ich schon erlebt habe, dass es auf konservativer oder gar rechter Seite schon reicht, statt täglichen Duschens den Waschlappen zu empfehlen, langfristig keine Verbrennermotoren oder Ölheizungen zuzulassen oder über einen Veggie Day in öffentlichen Kantinen nachzudenken, um von Bevormundung durch die Regierenden zu reden oder gleich das Bild einer Ökodiktatur an die Wand zu malen.
Wenn dann ein Trump Richter, politische Gegner, Medien und neuerdings Generäle bedroht und einschüchtert, Einfluss auf Bildungseinrichtungen und Museen nimmt und Personen, die nicht wie ein WASP aussehen willkürlich von ICE von der Straße geholt und abgeschoben werden, bevor ein Richter was sagen kann, ist das dann ein ganz normales Durchsetzen von Recht und Ordnung? Und kein autokratisches Gehabe?
Und mich würde ja immer noch interessieren, wenn Ihr auch noch so entspannt wärt, wenn Merz sich ebenso aufführen würde. Oder, sagen wir mal, ein Kanzler Klingbeil oder Kanzler Habeck.
In den USA gibt es inzwischen durchaus Befürchtungen, dass Trump bürgerkriegsähnliche Zustände provozieren will, um einen Vorwand zu haben, die absehbar für die Republikaner schlecht ausgehenden Midterms abzusagen.
Es geht darum, dass die Exekutive ihren Job machen kann ohne von Spinnern verfolgt, markiert und gar getötet zu werden.
Das Verbot der Antifa ist überfällig. Das ist von Anfang an eine Gründung für Strassenterror durch dumme Hooligans gewesen.
Klar gefällt der Exekutive nicht immer, was die Judikative entscheidet. Das kennen wir auch in Deutschland. Auch das Mehrebenensystem (Europa-)Bund-Länder-(Gemeinden) ist ein erheblicher und gewollter Hemmschuh gegen allzu schnelle politische Veränderungen und Durchregieren.
Die USA selbst ist ca. 50/50 geteilt; wir brauchen nicht so zu tun, als ob USA-Politik nur im Weißen Haus gemacht würde und dort der neue Hitler/Stalin persönlich sitzen würde. Das ist er nicht. Die USA ist weiterhin unser wichtigster Verbündeter und Teil der christlich-jüdischen Zivilisation. Für Israel und den Nahen Osten (Hamas, Hisbollah, Huthis, Iran, Drusen, Abrahamdeklaration) ist er sogar ein Glücksfall.
Es geht darum, dass die Exekutive ihren Job machen kann ohne von Spinnern verfolgt, markiert und gar getötet zu werden.
Die Exekutive ist die derzeit unnötig Gewalt anwenden. Trump nutzt die Nationalgarde um Städte der politische Gegener zu destabilisieren. Und sie reden nun von einenm Krieg im inneren; anders übersetzt fordern sie zum Bürgerkrieg auf.
Aber wer es gut finden, wenn "Gegen Faschismus" verboten wird, ist dann wohl selbst ein Faschist.
Es wird auf Destabilisierung reagiert.
Antifa heißt nicht 'gegen Faschismus', sondern 'Antifaschistische Aktion' und war die 'SA' der KPD und später SED. Das sind gewalttätige Antidemokraten. Wer Antifa gut findet, der ist kein Demokrat.
Nein. Die Antifa entstand gegen in den 20er Jahren.
Bitte hier entlang: https://de.wikipedia.org/wiki/Antifa
Und nein, das sind nicht alles gewalttätige Antidemokraten. Und deswegen ist Deine Behauptung, "wer Antifa gut findet, der ist kein Demokrat" eine ziemlich üble Unterstellung, die ich jetzt aber mal darauf zurückführe, dass Du offenbar falsch oder unzureichend informiert bist.
@plueschmors
Ich war selbst mal in der Antifa.
🤭
@plueschmors
In welcher der vielen Antifa-Gruppierungen warst Du denn?
In welcher der vielen Antifa-Gruppierungen warst Du denn?
In der "Deutschland verrecke!"-Gruppierung Mitte der 90er.
@plueschmors
Ist vielleicht etwas off topic, aber wie kam es, dass du dich davon gelöst hast und wie bist du Christ geworden? Finde ich in dem Zusammenhang gerade enorm spannend.
Wie kam es, dass du dich davon gelöst hast?
Daran ist ein Fischbrötchen schuld.
🤣
Also ich war ja von Jugend auf in der linken Szene drin, auch fleißig bei Spielen des FC St. Pauli im Stadion mit allem Drum und Dran. Bei meinem letzten Spiel allerdings wollte ich mir nach Abpfiff noch bei der Fischliese ein Brötchen holen, da stand ich plötzlich vor einer schwarzen Mauer hasserfüllter Fratzen von etwa 30 einander untergehakten Leuten, die mir den Weg versperrten. "Da sind Nazis! Um die kümmern wir uns jetzt. Hier kommt keiner mehr durch" ließen sie mich im besten Befehlston wissen.
Und da ging mir plötzlich auf, dass da gar kein Unterschied mehr erkennbar ist zwischen rechts und links. Hass und Machtgier auf beiden Seiten. Nichts weiter. Zwillinge im Geiste. Nur die Parolen sind anders formuliert. Wer nicht erkennbar "ultra" war, wurde als nicht ernstzunehmend abgewiesen. Die elitäre Hauspolizei bestimmte harsch, wo es längs geht.
Und das ist ja bis heute noch so. Rechts wie links akzeptieren immer nur ihresgleichen. Der Rest ist das dumme Volk, das zu beherrschen, zu belehren und zu bevormunden ist.
Die Antifa ist heute für mich so eine Art Jugendgruppe der RAF. Damals war Demokratie nur ein besonders perfides Mittel der Ausbeutung der Armen, damit die Reichen noch reicher werden. Und so ist es ja auch gekommen. Das ist aber der Lauf der Dinge. denn letztlich läuft es überall auf Erden gleich, nämlich nicht nach politischen Ideologien, sondern nach stupider Biologie, ob man nun in einer Demokratie lebt, in einer Diktatur, Theokratie, Monarchie oder sonst wo. Der Mensch bleibt sich immer gleich. Da helfen auch keine gewalttätigen Revolutionen was gegen.
Wie ich Christ geworden bin, steht damit aber in keinerlei Zusammenhang. Das ist eine ganz andere Geschichte und würde hier völlig abseits des eigentlichen Themas den Rahmen sprengen.
@plueschmors
O.k.
War das die einzige Anitfa-Gruppierung, oder gibt es da noch andere, die nicht so unterwegs sind?
Mich stört halt ganz einfach, dass eine Bewegung, die aus verschiedenen Gruppierungen mit unterschiedlichen Auffassungen und Zielrichtungen besteht, pauschal als gewaltbereit und antidemokratisch hingestellt wird.
Und in der Folge dann die Antifa einen Militäreinsatz rechtfertigen soll, rechte Hooligans aber nicht, selbst dann nicht, wenn sie Regierungsgebäude stürmen und Politiker aufknüpfen wollen.
War das die einzige Anitfa-Gruppierung, oder gibt es da noch andere, die nicht so unterwegs sind?
Ich kenne keine Antifa-Gruppierung, die nicht antidemokratisch und gewaltbereit wäre. Mag es aber sicher irgendwo geben. Vielleicht in der Provinz? Vielleicht auch eine Frage des Alters. Frische Rekruten aus der 7. Klasse sind sicher noch nicht so fanatisch wie erfahrenere Abiturienten, die so manche Nazi-Jagd und blutige Nasen mitgemacht haben.
Das Problem mit links ist eben auch - und darum sind meine wenigen Sympathien auch eher auf rechter Seite mittlerweile -, dass diese Leute die ganze Welt mit ihrem Quark gewaltsam revolutionieren wollen. Die Rechten aber immer nur ihr eigenes Land.
Und in der Folge dann die Antifa einen Militäreinsatz rechtfertigen soll, rechte Hooligans aber nicht, selbst dann nicht, wenn sie Regierungsgebäude stürmen und Politiker aufknüpfen wollen.
Trump und Co. sehen da ja offenbar eine ganz reale Gefahr für die Gesellschaft. Die Rechten gelten als Patrioten, die das Land gewaltsam schützen wollen. Die Linken als Chaoten, die die Welt mit Gewalt verändern wollen. Und in den USA ist ja alles immer eine ganze Spur härter und extremer. Ich finde jedenfalls schon die deutsche Antifa ziemlich schrecklich. Aus meiner Sicht sind das alles Nachwuchs-Terroristen.
Spiele des FC St. Pauli gegen Rostock oder Dresden z.B. sind ja auch richtiger Kleinkrieg. Wahrlich kein Spaß mehr.
@plueschmors
Vielleicht auch eine Frage des Alters.
Vielleicht. Nenne mir doch eine namhafte Gruppe, die derzeit eine nennenswerte Bedrohung darstellt. Hier oder in den USA.
mit ihrem Quark gewaltsam revolutionieren wollen
Welchen "Quark" meinst Du damit?
Das Problem mit links ist eben auch - und darum sind meine wenigen Sympathien auch eher auf rechter Seite mittlerweile -, dass diese Leute die ganze Welt mit ihrem Quark gewaltsam revolutionieren wollen. Die Rechten aber immer nur ihr eigenes Land.
Trump und seine Truppe versuchen durchaus, ihre Gesinnung auch in anderen Ländern durchzusetzen, indem sie z.B. auch dort die Einstellung von DEI-Programmen fordern.
Die Rechte in den USA haben, wohl auch aufgrund des großen Einflusses der Evangelikalen, sehr wohl ein gewisses Sendungsbewusstsein und tragen ihre Überzeugungen in die Welt.
Trump und Co. sehen da ja offenbar eine ganz reale Gefahr für die Gesellschaft.
Warum? Zeig mir mal Bilder von von der Antifa in Schutt und Asche gelegte Straßenzüge. Oder Bilder von dem vom Krieg verwüsteten Portland.
Nochmal: Es gibt mehr rechte Gewalt. In den USA sind schon mehrfach demokratische Politiker von rechten Spinnern getötet oder krankenhausreif geschlagen worden. Ich verweise hier auf diesen Beitrag von mir. Der Sturm auf das Capitol kann wohl mit Fug und Recht als Angriff auf die Demokratie und die amerikanische Verfassung gewertet werden.
Vielleicht. Nenne mir doch eine namhafte Gruppe, die derzeit eine nennenswerte Bedrohung darstellt. Hier oder in den USA.
Alle Extremisten sind letztlich eine Gefahr. Ob in Gruppen oder alleine. Und davon gibt es reichlich.
Welchen "Quark" meinst Du damit?
Die Ideen der Rechten und Linken, mit dem sie ein Land bzw. die Welt gestalten wollen.
Die Rechte in den USA haben, wohl auch aufgrund des großen Einflusses der Evangelikalen, sehr wohl ein gewisses Sendungsbewusstsein und tragen ihre Überzeugungen in die Welt.
Kann man ja auch machen. Bleibt nicht aus. Dennoch schauen die USA in allererster Linie allein auf sich selbst. America First.
Warum? Zeig mir mal Bilder von von der Antifa in Schutt und Asche gelegte Straßenzüge.
Die Feder ist mächtiger als das Schwert. Es sind die satanischen Ideen, von denen befürchtet wird, dass sie die USA ins Chaos stürzen und zur Verwüstung führen. Es braucht nur einen kleinen Funken, um ein Feuer zu zünden, das nicht mehr gelöscht werden kann. Und dagegen sehen sich die Rechten eben im Kampf gegen die Linken.
@plueschmors
Alle Extremisten sind letztlich eine Gefahr. Ob in Gruppen oder alleine. Und davon gibt es reichlich.
Richtig. Und wer macht in den USA gerade mehr Ärger? Antifaschisten oder rechte Spinner?
Die Ideen der Rechten und Linken, mit dem sie ein Land bzw. die Welt gestalten wollen.
Du sprachst aber nur von den Linken.
Zur Erinnerung, Du sagtest:
Das Problem mit links ist eben auch - und darum sind meine wenigen Sympathien auch eher auf rechter Seite mittlerweile -, dass diese Leute die ganze Welt mit ihrem Quark gewaltsam revolutionieren wollen. Die Rechten aber immer nur ihr eigenes Land.
Also. Mit welchem Quark wollen die Linken nun die ganze Welt gewaltsam revolutionieren?
Es sind die satanischen Ideen, von denen befürchtet wird, dass sie die USA ins Chaos stürzen und zur Verwüstung führen.
Welche satanischen Ideen sollen das denn sein?
Richtig. Und wer macht in den USA gerade mehr Ärger? Antifaschisten oder rechte Spinner?
Da Trump demokratisch gewählt wurde, nehme ich an, dass das Volk vor allem von - gefühlt oder tatsächlich - militanten Woken die Schnauze voll hat, die das Volk auf links drehen wollen. Nur eine Vermutung. Ich lebe da ja nicht.
Du sprachst aber nur von den Linken.
Links und rechts ist alles Quark. Als ob man mit philosophischen Gesellschaftsutopien die Menschen zu irgendwas Gutem bewegen könnte. Hat doch noch nie geklappt.
Also. Mit welchem Quark wollen die Linken nun die ganze Welt gewaltsam revolutionieren?
Ich muss Dir doch jetzt wohl nicht erklären, was Linke und Rechte wollen. Oder doch?
@plueschmors
militanten Woken die Schnauze voll hat, die das Volk auf links drehen wollen
Wer soll das in den USA sein? Die Demokraten etwa? 🤣
Aber o.k., für viele Amis ist ja schon allein eine Krankenversicherungspflicht kommunistisch.
Ich muss Dir doch jetzt wohl nicht erklären, was Linke und Rechte wollen. Oder doch?
Der Trick, eine Frage mit einer Gegenfrage zu beantworten, um sich vor einer Antwort zu drücken, ist schon ziemlich abgenutzt. Streng Dich bitte mal ein bisschen mehr an.
Streng Dich bitte mal ein bisschen mehr an.
Naja, mich naiv nach der Bedeutung linker und rechter Weltanschauung zu fragen ist nun aber auch nicht gerade originell als vorrangig in politischen Threads aktive Userin, die ich seit vierzehn Jahren lese.
😆
@plueschmors
Ich habe Dich nicht nach der Bedeutung linker und rechter Gewalt gefragt.
Sondern ich wollte wissen, mit welchem Quark die Linken die ganze Welt revolutionieren wollen. Und das noch gewaltsam. Heißt das, dass revolutionäre Garden unterwegs sind? Wo?
Was ist dieser Quark? Sozialhilfe? Mindestlohn? Arbeitslosengeld? Rente? Krankenversicherung? Die Idee, hohe Einkommen stärker zu besteuern? Die Förderung nachhaltiger Energien? Umweltschutz? Schutz von Minderheiten? Gleiche Rechte für alle?
Was genau davon ist Quark? Gerne mit Begründung.
Sondern ich wollte wissen, mit welchem Quark die Linken die ganze Welt revolutionieren wollen. Und das noch gewaltsam. Heißt das, dass revolutionäre Garden unterwegs sind? Wo?
Linksextremisten gibt es ja wohl genug. Und was das ist, das weißt Du auch: Regierungen umstürzen, bestehende Ordnungen umschmeißen, absurde Gerechtigkeits-Utopien entwerfen, Unternehmen enteignen, staatlich-autoritäre Gesellschaftsbevormundung durch eine allmächtige Partei errichten, jederzeit kampfbereit gegen parlamentarische Demokratie und Kapitalismus, keine Reichen mehr, sondern nur noch Arme usw.
Funktioniert nur nicht. Hat es noch nie. Nirgendwo.
Links will nichts besser, sondern alles immer nur neu und anders. Und dagegen wehrt sich gerade der amerikanische Konservatismus mit zugegebenermaßen harschen Mitteln.
@plueschmors
Linksextremisten gibt es ja wohl genug. Und was das ist, das weißt Du auch: Regierungen umstürzen, bestehende Ordnungen umschmeißen, absurde Gerechtigkeits-Utopien entwerfen, Unternehmen enteignen, staatlich-autoritäre Gesellschaftsbevormundung durch eine allmächtige Partei errichten, jederzeit kampfbereit gegen parlamentarische Demokratie und Kapitalismus, keine Reichen mehr, sondern nur noch Arme usw.
Natürlich weiß ich das. Aber wie ich sehe, unterscheidest Du nicht zwischen Linken und Linksextremisten.
Anders als Du sehe ich global derzeit keine Linksextremisten, die eine derartige Bedrohung darstellen, dass man Militär gegen sie einsetzen müsste.
Und jetzt behaupte doch bitte nicht, dass die Demokratische Partei in den USA oder hierzulande die SPD oder die Grünen so unterwegs sind. Das trifft ja nicht mal auf "die Linke" zu.
Links will nichts besser, sondern alles immer nur neu und anders. Und dagegen wehrt sich gerade der amerikanische Konservatismus mit zugegebenermaßen harschen Mitteln.
Ja klar. Biden und seine Truppe haben die Vorgängerregierung gestürzt (glaubst Du etwa den Stuss von der "gestohlenen Wahl"?), sie haben Unternehmen enteignet, eine staatlich-autoritäre Gesellschaftbervormundung betrieben, die parlamentarische Demokratie und den Kapitalismus abgeschafft, und Milliardäre gibt es in den USA auch nicht mehr.
Klar dass Trump diesem kommunistischen Gebaren jetzt Einhalt gebietet.
Gleiches in den Deutschland, als die SPD und/oder die Grünen an der Regierung waren. Moment, die SPD ist ja noch an der Regierung. Schlimm!
Meinst Du das wirklich?
Anders als Du sehe ich global derzeit keine Linksextremisten, die eine derartige Bedrohung darstellen, dass man Militär gegen sie einsetzen müsste.
Offenbar sieht eine große Menge der Amerikaner das aber so. Die sind da eben empfindlicher, Du hast hier ja selbst irgendwo schon das Beispiel der "kommunistischen Krankenversicherung" gebracht o.ä.
Biden und seine Truppe...
Ich rede nicht von Biden und seiner Truppe, die ja auch konservative Demokraten sind, sondern von dem unversöhnlichen "Krebs", dessen Heilung Donald Trump sein soll. Das hat doch dieser Douglas Wilson gesagt: "Trump ist wie Chemotherapie. Die ist giftig, aber sie tötet den Krebs schneller, als der dich tötet" (Spiegel Nr. 40 vom 26.09.2025, Seite 14).
Der Trump-Wähler empfindet also eine Art fremder Kultur in seinem Land, nämlich die abgehobene links-liberal-intellektuelle Elite, zu der er nicht gehört, die ihn nicht sieht, die ihn nicht verstehen will, die ihn schlichtweg ignoriert, die bevormundet etc.
Das hat alles mit Hillary Clintons fataler Arroganz von wegen "der Kläglichen" begonnen und der Riss ist seitdem nicht kleiner geworden.
@plueschmors
Offenbar sieht eine große Menge der Amerikaner das aber so.
Meinst Du? Worauf gründet sich diese Bewertung?
Die derzeitigen Popularitätswerte des Präsidenten sind gerade ziemlich lausig. Besonders lassen sie, welch Überraschung, gerade bei den Latinos nach.
Ich glaube kaum, dass Trump gewählt worden ist, weil er gegen die bösen Linken vorgeht. Man muss ja auch sehen, dass die Konkurrenz - also die Demokraten - alles andere als links sind. Zumindest verglichen mit dem, was hierzulande als "links" gilt.
Das hat doch dieser Douglas Wilson gesagt: "Trump ist wie Chemotherapie. Die ist giftig, aber sie tötet den Krebs schneller, als der dich tötet" (Spiegel Nr. 40 vom 26.09.2025, Seite 14).
Dieser Douglas Wilson ist, wie ich da lese, auch dafür, dass sich die Frau unter ihren Mann unterordnet, er das Haupt ist und für den spirituellen Zustand seiner Frau verantwortlich ist.
Ahja. Klar, und diese schlimme abgehobene links-liberal-intellektuelle Elite eckt da natürlich beim bodenständigen rechts-konservativen Volk mit so Ideen wie Gleichberechtigung an. Und dass dann Frauen, womöglich sogar noch dunkelhäutige Frauen, sich in Justiz, Militär und Politik breitmachen geht ja gar nicht. Denn: "Schwarze Frauen haben nicht die Gehirnleistung, um ernst genommen zu werden. Sie müssen den Platz einer weißen Person stehlen". (Klick) Frauen sollen früh heiraten und Kinder bekommen. (Auch das sagte Charlie Kirk).
Jetzt haben sie eine rechtskonservative Finanzelite, die sich bereichert, während ihre Wählerschaft dumm guckt, weil es ihnen nicht besser, sondern eher schlechter geht. Ich habe schon gelesen, dass so mancher seine Wahl inzwischen bereut. Ich bezweifle, dass Trump, fänden jetzt Wahlen statt, wiedergewählt würde (selbst wenn die Verfassung sowas erlauben würde).
Und wenn man sich in der Weltgeschichte so umschaut, sieht man ja auch, dass nicht nur Linke erheblichen Flurschaden hinterlassen haben. So Herrschaften wie Mussolini oder Hitler würde ich jetzt eher nicht links verorten. Putin übrigens auch nicht.
Meinst Du? Worauf gründet sich diese Bewertung?
Auf das Wahlergebnis natürlich.
Die derzeitigen Popularitätswerte des Präsidenten sind gerade ziemlich lausig. Besonders lassen sie, welch Überraschung, gerade bei den Latinos nach.
Darum muss er ja auch ein bisschen Show machen.
Ich glaube kaum, dass Trump gewählt worden ist, weil er gegen die bösen Linken vorgeht. Man muss ja auch sehen, dass die Konkurrenz - also die Demokraten - alles andere als links sind.
Die Demokraten lassen aber gewähren. Regieren konnten die noch nie. Aber gut Geld ausgeben. Wie bei uns die SPD.
Ahja. Klar, und diese schlimme abgehobene links-liberal-intellektuelle Elite eckt da natürlich beim bodenständigen rechts-konservativen Volk mit so Ideen wie Gleichberechtigung an.
Schlimmer ist deren Arroganz. Selbst der Dümmste merkt, dass er verachtet wird und nicht dazugehören soll. Da hat Hillary - mit Verlaub - große Scheiße gebaut. Ohne diese Arroganz, die einen großen Teil der Wähler ausgestoßen hat, wäre Trump niemals Präsident geworden.
Jetzt haben sie eine rechtskonservative Finanzelite, die sich bereichert, während ihre Wählerschaft dumm guckt, weil es ihnen nicht besser, sondern eher schlechter geht
Rednecks und Hillbillys wählen doch immer Republikaner. Das ist denen wichtig. Die würden ums Verrecken nicht demokratisch wählen, auch wenn sie dafür mit Gold überhäuft würden.
So Herrschaften wie Mussolini oder Hitler würde ich jetzt eher nicht links verorten. Putin übrigens auch nicht.
Und nein, ich werde Trump niemals bei Mussolini, Hitler und Putin sehen...
😋
@plueschmors
Auf das Wahlergebnis natürlich.
Das kann viele Ursachen haben.
Die Demokraten lassen aber gewähren. Regieren konnten die noch nie. Aber gut Geld ausgeben. Wie bei uns die SPD.
Darauf habe ich noch gewartet. 🤣🤣🤣 Du hast noch die bösen Grünen vergessen!
Und wie gut die CDU mit Geld umgeht sieht man ja u.v.a. an Spahn, Scheuer, Dobrindt und Co.
Von dem, was die verjuxt haben hätte man hier z.B. viele Schulen sanieren und sonstige sinnvolle Sachen machen können. Da müsste man jetzt nicht Bürgergeldempfängern in die Taschen greifen oder auf faule Rentner schimpfen. Statt dass man mal was gegen Steuerhinterzieher macht. Dort wäre wesentlich mehr zu holen.
Das kann viele Ursachen haben.
An allem sind die Russen schuld?
Du hast noch die bösen Grünen vergessen!
Ach, die hab ich schon gar nicht mehr auf dem Zettel. Irrelevante Kleinpartei.
Da müsste man jetzt nicht Bürgergeldempfängern in die Taschen greifen oder auf faule Rentner schimpfen. Statt dass man mal was gegen Steuerhinterzieher macht. Dort wäre wesentlich mehr zu holen.
Seit zehntausenden von Jahren herrschen die Reichen über die Armen. Und das wird sich auch niemals ändern.
@plueschmors
An allem sind die Russen schuld?
An allem nicht, aber dass die nicht unbeteiligt sind kann ich mir vorstellen.
An allem nicht, aber dass die nicht unbeteiligt sind kann ich mir vorstellen.
Aus meiner Sicht hat Hillary Clinton ganz allein dafür gesorgt, dass Donald einmal und danach noch ein zweites Mal Präsident wurde, weil sie es war, die die Gesellschaft gespalten hat wie kein anderer Politiker vor ihr dank ihres unglaublich destruktiven Arroganz-Anfalls. Dazu hat es gar keines Russen bedurft.
@plueschmors
Ja klar.
O.k., wie Du meinst.
Und Trump spaltet die Gesellschaft ja gar nicht. Nein, das ist der große Versöhner und Einer der Nation. Schon kapiert.
Wer weiß? Vielleicht wird er sich tatsächlich noch als einer der besten Präsidenten der USA erweisen. Gottes Wege sind unerforschlich.
Im Moment glaube ich aber eher nicht, dass da was versöhnt werden kann. Charlie Kirk hätte das Zeug gehabt. Er setzte sich offen mit der Gegenseite auseinander. Leider wurde er hingerichtet.
Kann also sein, dass die Rechten nun wirklich keinen Spaß mehr verstehen und - wie die meisten Linken im Sinne Hillarys - gar nicht mehr diskutieren wollen. Das "Pack" wird sich vermutlich also eher weiter schlagen statt vertragen. Wir werden sehen.
@plueschmors
Charlie Kirk hätte das Zeug gehabt.
Nein. Hätte er nicht.
Er setzte sich offen mit der Gegenseite auseinander
Sich mit jemand auseinanderzusetzen heißt noch lange nicht, dass man ein Versöhner ist.
Kann also sein, dass die Rechten nun wirklich keinen Spaß mehr verstehen
Die haben schon vorher keinen verstanden.
Der Kapitalsturm fand 2021 statt, und die diversen demokratischen Politiker oder missliebigen Richter (muss ich die nochmal aufzählen) wurden schon vor dem Mord an Charlie Kirk von rechten Spinnern erschossen oder angegriffen. Ohne dass da ein Aufhebens gemacht wurde wie bei Charlie Kirk.
Sich mit jemand auseinanderzusetzen heißt noch lange nicht, dass man ein Versöhner ist.
Immerhin war er jederzeit gesprächsbereit und bot an, sich dem besseren Argument zu beugen. Offenbar hatten seine Gegner aber keine besseren Argumente. Dennoch war Kirk einer, der auch von der Gegenseite einigermaßen akzeptiert wurde. Das fehlt jetzt. Es gibt im Moment keine Brücke mehr.
...ohne dass da ein Aufhebens gemacht wurde wie bei Charlie Kirk.
Ich halte Kirk in einem Jahr auch schon wieder für vergessen.
Dass eine neue Politik auch ihre Kultur mitbringt und erstmal "aufräumt", halte ich allerdings auch für völlig normal. In den 60ern waren es die linken Spinner, die Terrorakte verübten. Vielleicht hat diese Zeit auch irgendwie bei Trump nachhaltig Eindruck hinterlassen.
In den USA werden halt auch regelmäßig Attentate verübt, darum juckt das hier wohl auch kaum einen. Charlie Kirk juckt hierzulande doch auch niemanden. Vom Attentat auf Trump spricht auch keiner mehr. War da was? Gerade mal etwas mehr als ein Jahr her.
@plueschmors
Charlie Kirk juckt hierzulande doch auch niemanden.
Du hast Internet. Vermutlich auch Fernsehen. Da verstehe ich nicht, dass der Bohei auch hierzulande an Dir vorbeigegangen ist.
Du hast Internet. Vermutlich auch Fernsehen. Da verstehe ich nicht, dass der Bohei auch hierzulande an Dir vorbeigegangen ist.
Ich nutze den Rechner meiner Frau und dann auch fast nur Jesus.de. Nachrichten schaue ich bestenfalls mal nebenbei. Meistens auch nur Sport und Wetter der Tagesschau, weil ich den Fernseher nur dann einschalte, wenn um 20:15 Uhr was Interessantes läuft. Es gibt nämlich nichts, was sich häufiger wiederholt als die Nachrichten: Kriege, Katastrophen, Krankheiten, Krisen, Klimawandel, Konflikte, Knappheiten, Korruption... Jeden Tag derselbe Scheiß seit vierzig Jahren. Nichts wird je besser. Im Gegenteil. Siehe Klimawandel. Ermüdend.
Von Charlie Kirk habe ich - meine ich - auch zuerst hier erfahren, in dem "Nazi"-Thread von Max vermutlich. Und in unserer Teeküche liegt ein aktueller Spiegel zu dem Thema, den habe ich gestern bei roten Linsen und Dosentomaten mit Zwiebeln während der Mittagspause gelesen.
Du hast Internet. Vermutlich auch Fernsehen. Da verstehe ich nicht, dass der Bohei auch hierzulande an Dir vorbeigegangen ist.
Ich nutze den Rechner meiner Frau und zwischendurch mal den bei der Arbeit, aber dann auch eigentlich nur Jesus.de. Nachrichten schaue ich bestenfalls mal nebenbei. Meistens auch nur Sport und Wetter der Tagesschau, weil ich den Fernseher nur dann einschalte, wenn um 20:15 Uhr was Interessantes läuft. Es gibt nämlich nichts, was sich häufiger wiederholt als die Nachrichten: Kriege, Katastrophen, Krankheiten, Krisen, Klimawandel, Konflikte, Knappheiten, Korruption... Jeden Tag derselbe Scheiß seit vierzig Jahren. Nichts wird je besser. Im Gegenteil. Siehe Klimawandel. Ermüdend.
Von Charlie Kirk habe ich - meine ich - auch zuerst hier erfahren, in dem "Nazi"-Thread von Max vermutlich. Und in unserer Teeküche liegt ein aktueller Spiegel zu dem Thema, den habe ich gestern bei roten Linsen und Dosentomaten mit Zwiebeln während der Mittagspause gelesen.
Das
"Schwarze Frauen haben nicht die Gehirnleistung, um ernst genommen zu werden. Sie müssen den Platz einer weißen Person stehlen".
ist doch BS und du solltest wissen, wie es gemeint war. Denn genau die Aussage des von dir angeführten Zitates, wäre eine logische Schlussfolgerung, der Argumentationen der Frauen, auf die er sich in seiner Aussage bezieht. Den Link kann ich nicht aufrufen, habe aber die Aussage von ihm schon im Kontext gesehen/gehört.
Der Kontext war, dass Charlie Kirk, kurze Zeit nachdem der Supreme Court gegen die "Affirmative Action"* entschieden hatte, folgendes vom Stapel ließ:
If we would have said three weeks ago [...] that Joy Reid and Michelle Obama and Sheila Jackson Lee and Ketanji Brown Jackson were affirmative-action picks, we would have been called racist. But now they're comin' out and they're saying it for us! They're comin' out and they're saying, "I'm only here because of affirmative action.
Yeah, we know. You do not have the brain processing power to otherwise be taken really seriously. You had to go steal a white person's slot to go be taken somewhat seriously.
Auf Deutsch:
Hätten wir vor drei Wochen [...] gesagt, dass Joy Reid, Michelle Obama, Sheila Jackson Lee und Ketanji Brown Jackson aufgrund der Affirmative Action ausgewählt wurden, hätte man uns als Rassisten bezeichnet. Aber jetzt bekennen sie sich selbst dazu und sagen es für uns! Sie bekennen sich dazu und sagen: „Ich bin nur wegen der Affirmative Action hier."
Ja, wissen wir. Ihr habt nicht die geistige Verarbeitungsleistung, um sonst wirklich ernst genommen zu werden. Ihr musstet einem Weißen den Platz wegnehmen, um einigermaßen ernst genommen zu werden.
Wie verstehst Du diese Aussage denn?
* Die Google-KI sagt zu dem Thema: "Affirmative Action ist eine Politik und eine Reihe von Maßnahmen, die darauf abzielen, historische und systemische Diskriminierung zu beseitigen und Chancengleichheit für sozial benachteiligte Gruppen wie Minderheiten und Frauen zu schaffen. Das bedeutet, dass gezielt Vorteile gewährt werden, um den Zugang zu Bildung, Beschäftigung und anderen gesellschaftlichen Bereichen zu verbessern und eine vielfältige und inklusive Gesellschaft zu fördern."
Ich habe das durchaus auch gehört.
Ich interpretiere es allerdings anders als du.
Mit Charlie Kirk habe ich mich erst beschäftigt, als nach dem Attentat auf ihn Stimmen laut wurden, die ihn als rechtsextrem usw. labelten.
Darauf habe ich nach Videos gesucht und mir einige der Diskussion angesehen und angehört. Übrigens auch die Stellen gesucht, die als Belege für sein „schlimmes“ Wesen angeführt wurden.
Manches wirkt krass, vor allem wenn man einzelne Sätze rausgreift.
Im Zusammenhang sehe ich das weniger.
Frauen sollen früh heiraten und Kinder bekommen. (Auch das sagte Charlie Kirk).
Noch etwas dazu. Es war seine Meinung. Wenn eine Frau einen Partner hat, sollte sie möglichst frühzeitig Kinder bekommen, weil dann die Chance schwanger zu werden am höchsten sei. Wartet sie, bis sie Karriere gemacht hat, kann das deutlich schwieriger sein.
Er sagt nicht, dass sie generell nicht arbeiten sollte oder keine Ausbildung bräuchte. Er meinte, dass das ja auch nach den ersten zwei drei Jahren gehen würde.
Übrigens war er auch leidenschaftlicher Verfechter davon, dass Väter im Leben ihrer Kinder präsent sein sollten, sie seien auch sehr wichtig. Und er sprach viel über die Freude an seinen Kindern
Das "Problem mit Single-Frauen" sei, dass sie mit Anfang 30 "die depressivsten, suizidalsten, nervösesten und einsamsten Frauen in Amerikas Geschichte" seien. Ihre "biologische Uhr" laufe ab. Deshalb "schlagen sie um sich und gegen den Rest der Gesellschaft, indem sie demokratisch wählen". Seine Lösung: "Heiratet einfach früh. Anwältin in einer großen Kanzlei zu sein, ist keine große Sache. Drei Kinder zu haben, ist eine große Sache, und wird dich glücklicher machen."
Ich habe das Original jetzt auf die Schnelle nicht gefunden.
Daraus ergibt sich schon ein Bild, wonach die vornehmste Aufgabe der Frau die Mutterschaft sei. Und Singlefrauen irgendwie gestört. So gestört, dass sie dann noch die Demokraten wählen.
Ich bin selbst verheiratet (wenn auch erst mit 33 Jahren) und Mutter von drei Kindern (obwohl es ja soooo schwierig ist, jenseits der 30 noch schwanger zu werden), aber sorry, solche Aussagen finde ich einfach schlimm. Konservatives Weltbild hin oder her.
Du hast deine Kinder wann genau bekommen? Wieviel Jahre her?
Die Fruchtbarkeit von Frauen sinkt nunmal ab 30 beständig. Wenn du keine Schwierigkeit hattest, schwanger zu werden ist das schön. Ein Geschenk.
Ich vermute mal, dass das Problem mit zunehmender Belastung durch Microplastik und ähnlicher Stoffe noch schlimmer geworden ist.
Er sieht Elternschaft für Männer wie Frauen als höchstes Glück. Ja und?
Aber lass gut sein. Es bringt ja doch nichts.
@ga2 Die Aussage über die biologische Uhr höre ich tatsächlich erst mal mit einem neutralen Ohr.
Das Zeitfenster für eine Frau, 'einfach' schwanger zu werden ist doch recht eingegrenzt, wenn sie erst eine Ausbildung macht und dann etwas berufliche Erfahrungen sammeln will.
Das Zeitfenster für einen Mann ist naturgemäß einfach größer - ob man das jetzt als gerecht oder ungerecht findet, tut ja nix zur Sache.
Und mit tut's ein bissel leid für die jungen Frauen, dass sie da doch ziemlich unter Druck stehen.
Ich selber kenne tatsächlich Frauen über 35, die wohl recht problemlos schwanger wurden und andere, die sich abmühen, bei denen es aber nicht ganz so einfach ist. Was sagt uns das?
Du hast deine Kinder wann genau bekommen? Wieviel Jahre her?
18, 16 (Ende Oktober 17) und 14 Jahre her.
Die Fruchtbarkeit von Frauen sinkt nunmal ab 30 beständig. Wenn du keine Schwierigkeit hattest, schwanger zu werden ist das schön. Ein Geschenk.
Aber nicht so drastisch, dass schon ziemlich unwahrscheinlich wird.
Aber ja, ich bin echt dankbar, dass es bei uns ohne Probleme klappte, noch dazu, wo auch mein Mann, der 8 Jahre älter ist, aus dem idealen Alter zum Kinderzeugen raus war. Auch bei Männern sinkt die Fruchtbarkeit mit Mitte 30, auch wenn sie anders als bei der Frau nie ganz aufhört.
Das ist nicht selbstverständlich, es gibt auch jüngere Paare, die nur mit Schwierigkeiten Kinder bekommen oder sogar ungewollt kinderlos bleiben. Für solche Menschen sind Sprüche, wie sie Charlie Kirk rausgehauen hat, auch ein Schlag ins Gesicht, finde ich. Und auch das Singledasein sucht sich nicht jeder aus.
Eine Freundin von mir hat ihr erstes (und einziges) Kind übrigens im Alter von 47 geboren. Und so weit ich weiß war das keine künstliche Befruchtung.
Er sieht Elternschaft für Männer wie Frauen als höchstes Glück. Ja und?
Daran störe ich mich nicht.
Wohl aber störe ich mich an Aussagen wie dass unverheiratete Frauen die depressivsten, suizidalsten, nervösesten und einsamsten Frauen in Amerikas Geschichte seien und so destruktiv, dass sie die Demokraten wählen.
Du nicht? Na dann... Ja, lassen wir es gut sein. Dann findest Du offenbar nichts dabei, wenn die Lebensentwürfe anderer Menschen abgewertet werden.
Ich gehe mal davon aus, dass Kirk auch für diese Aussage Statistiken hatte.
Als Abwertung sehe ich es tatsächlich nicht, eher als Antwort auf Aussagen, dass es das Nonplusultra für Frauen sei, Karriere zu machen und beruflich erfolgreich zu sein. Und eine Frau dem alles andere unterordnen könne.
Oder kennst du solche Aussagen nicht?
Ich gehe mal davon aus, dass Kirk auch für diese Aussage Statistiken hatte.
Tatsächlich gibt es Studien, die für eine höheres Risiko bei Singles sprechen. Allerdings sind da mehr Männer als Frauen betroffen.
Für einen Zusammenhang zwischen Depression, Suizidalität, schwindender Fruchtbarkeit etc. aufgrund des Singlestatus und dem Wahlverhalten (Demokraten) wird es wohl keine Statistik geben.
Aber was tut man nicht alles, um die politischen Gegner und seine Gegner zu verunglimpfen.
Oder kennst du solche Aussagen nicht?
Doch.
Ich sage dann vielleicht, warum ich denke, dass sie falsch liegen, aber sage nicht so Sachen die in die Richtung gehen, dass sie z.B. aufgrund irgendwelcher Psychosen, die aus ihrem Familienstand/Kinderlosigkeit/Karrierestreben resultieren, AfD wählen.
Ich finde beides nicht gut. Weder die Verunglimpfung von Müttern, die ihren Beruf hintenanstellen, noch das Karrierefrau-Bashing.
(Und ich finde es sowieso daneben, dass Frauen ständig rechtfertigen müssen. Warum sie noch Single sind, warum sie keine Kinder haben, warum sie ein Kind haben, warum sie mehr als drei haben, warum sie daheim bleiben, warum sie berufstätig sind und womöglich noch Karriere machen wollen...
Müssen sich Männer solche Fragen anhören? Dabei sind sie der Grund, warum viele Frauen kinderlos sind.
Aber anderes Thema)
Müssen sich Männer solche Fragen anhören? Dabei sind sie der Grund, warum viele Frauen kinderlos sind.
😅 Vielleicht einer der Gründe, ja. Die mangelnde Bereitschaft zu Verbindlichkeit bei manchen Männern, definitiv.
Polarisieren wie in Deutschen Medien üblich, bringt nichts.
In Deutschland ist Familie im Gegensatz zur USA -etwas mehr unterbewertet. Kann man nicht ganz vergleichen.
Gott hat doch - das sollte ein Konsens sein unter Christen- das Konzept der Familie als zentralen Teil des Lebens (ähnlich wie Sexualität), erschaffen.
Wie wahrscheinlich ist es dann, das - wenn man als Christ in Einklang mit dem Heiligen Geist lebt - das einem Karriere so viel mehr geben kann als eine schöne, große Familie?
Frauen sollen können und dürfen wie Männer auch, tolle Jobs haben.
Aber weder Frau noch Mann sollten sich ein X für ein U vormachen lassen.
Ob die Kinder einem überleben kann man natürlich leider nicht garantieren.
Aber -garantiert- bleibt weder von einer tollen Rechtsanwaltspraxis oder einem super Job in der Verwaltung irgendwas nach einem übrig. Es ist wenige Jahre nach dem Austritt des Berufslebens, wahrscheinlich völlig Banal was man tat. So toll die Jobs auch waren.
3 Kinder und 6 Enkel wären im Gegensatz - nicht Banal. Das einzig was vielleicht bleibt, ist unsere Familie.
Und man sollte sich nichts vormachen. Die meisten Jobs dieser Welt sind nicht so toll.
Du meinst also, dass man nur mit einer schönen großen Familie ein erfülltes Leben hat?
Was machen dann Menschen, die ungewollt kinderlos sind?
Gott hat doch - das sollte ein Konsens sein unter Christen- das Konzept der Familie als zentralen Teil des Lebens (ähnlich wie Sexualität), erschaffen.
Paulus war übrigens der Meinung, dass man am besten gar nicht erst heiratet.
Für den war die Ehe bloß ein notwendiges Übel, falls man sich nicht enthalten kann. Aber ich gebe zu, seine Sicht war von einer baldigen Widerkehr Jesu geprägt. Warum heiraten, wenn man seine Energie besser für das baldige Kommen des Herrn einsetzen soll und nicht dafür, wie man seinem Partner gefällt?
Nicht falsch verstehen, ich habe drei Kinder, mein Mann sogar 4. Ich habe insgesamt 9 Jahre Elternzeit genommen. Danach nur Teilzeit oder Minijob. Wir leben also die "traditionelle" Familie (die so traditionell, wie viele glauben, gar nicht ist).
Trotzdem denke ich, dass es für manche Menschen auch gute Gründe geben kann, warum sie kinderlos bleiben.
Und manchen Leuten bleiben Kinder verwehrt. Denen hilft es auch nicht weiter, wenn man das Bild von der Banalität ohne Kinder zeichnet.
Ja, Paulus sagte das. Die Katholische Kirche hält dieses Ideal auch hoch.
Aber; Paulus lebte noch in der Naherwartung.
Der springende Punkt ist aber der, das Paulus den Christen sicher nicht geraten hatte in "Karriere" oder "Selbstverwirklichung" das Glück oder den Ersatz zu suchen.
Ja, leider gibt es sehr viel ungewollt Kinderlose. Das finde ich erst einmal sehr traurig.
Trotzdem kann das Leben noch einen tieferen Sinn bekommen, gerade im Christlichen Kontext. Trotzdem tragen diese Personen wahrscheinlich ein gewisses Leid.
Ich will doch nur sagen m.M. nach wäre der Fokus auf Karriere oder ein dickes SUV kein guter Ersatz.
Ich kenne ein Paar, dir sind vor 16 Jahren nach Frankreich ausgewandert. Er kam mit seiner Ausbildung als Krankenpfleger sofort in den höheren Dienst, sie Leitet ein kleines Hotel. Er war ursprünglich Philipiner und ist erst mit ca. 15 nach Deutschland gekommen. Von daher kann man durchaus sagen, die haben Karriere gemacht und leben dazu an der Cote Azur .
- Sie haben 3 Kinder, keiner hatte seine Karriere deshalb gefährden müssen. Trotz das keinerlei familiärer Background vorhanden war.
Das zeigt das sich das auch nicht beißen muss wenn der Staat ordentliche Rahmenbedingungen stellt.
Weder wie die USA, wo es im Prinzip kaum Unterstützung für Familien gibt noch wie in Deutschland wo es das geben soll, man es aber nie vernünftig hinbekommt weil andere Dinge wichtiger sind.
Jeder Mensch sollte nicht die individuelle Freiheit haben sich für oder gegen eine Familie oder Karriere zu Entscheiden, sondern zu beidem die Freiheit haben.
Ich will doch nur sagen m.M. nach wäre der Fokus auf Karriere oder ein dickes SUV kein guter Ersatz.
Ich denke, vielen geht es gar nicht mal so sehr um Karriere, sondern darum, überhaupt über die Runden zu kommen.
Und Kinder sind - meiner Beobachtung nach - teurer als früher. Ich habe gelesen, dass ein Kind bis es 18 ist die Eltern rund 160 000 Euro kostet. Studiert das Kind dann noch, kommt dementsprechend noch was obendrauf.
Ich kenne ein Paar, dir sind vor 16 Jahren nach Frankreich ausgewandert.
In Frankreich ist es selbstverständlich, dass das Kind spätestens wenn es 1 Jahr alt ist fremdbetreut wird. Diskussionen wie hier, ob die Frau eine Rabenmutter ist, wenn sie das Kind schon vor Vollendung des 3. Lebensjahres in eine Kita gibt, gibt es so nicht. Und gerade in manchen christlichen Kreisen wird ja noch das Bild von der "traditionellen" Familie propagiert, wo der Mann als Alleinverdiener für den Unterhalt sorgt und die Mutter frühestens wenn die Kinder mit 3 Jahren im Kindergarten sind, über einen Teilzeitjob nachdenken darf. Vorausgesetzt, sie schafft es trotzdem, den Kindern ein Mittagsessen auf den Tisch zu stellen, wenn sie heimkommen.
Und in Amerika haben wir ja auch die Bewegung der "Tradwives", der Frauen, die sich ausschließlich um Kinder, Gatten, Heim und Gemeindetätigkeiten kümmern, aber doch bitte keiner Erwerbstätigkeit nachgehen.
Das zeigt das sich das auch nicht beißen muss wenn der Staat ordentliche Rahmenbedingungen stellt.
Das stimmt, aber da hast Du schon ein progressives Denken, denn viele konservativ eingestellte Menschen meinen ja nach wie vor, dass Elternschaft und eine Vollzeit-Erwerbstätigkeit der Frau sich beißen.
Und in Deutschland gibt es die Rahmenbedingungen einfach noch nicht in ausreichendem Umfang.
Die Öffnungszeiten der meisten Kitas zwingen viele Eltern dazu, dass einer der Partner - meist die Frau - beruflich kürzer tritt. Und da ist auch ein Umdenken der Arbeitgeber gefordert. In Schweden z.B. ist es offenbar völlig selbstverständlich, dass auch eine Führungskraft sich um 14 Uhr verabschiedet, um sein Kind aus dem Kindergarten abzuholen. Wichtige Besprechungen werden so angesetzt, dass auch Eltern daran teilnehmen können. Diese Kultur hat sich in Deutschland noch nicht so ganz durchgesetzt.
Die Typen wirken - zumindest die bei Demonstrationen - nicht wirklich nett, eher aggressiv voller Hass. Vielleicht sind das nur Teile der Bewegung.
Aber mal Hand aufs linke Herz- wird man dort aus der Szene geächtet, wenn man über die Stränge schlägt? 😉
Mich beschleicht eher eine gewisse Doppelmoral. Gegenüber Mitte oder Rechts mit erhobenen Zeigefinger stets unterwegs.
Hab zumindest noch nie Antifa Leute gegen Erdogan und Co protestieren sehen. Oder gegen die teils hart-völkisch-nationalistischer Gemenge diverser Ethnischen Gruppen. NUR wenn es gegen Dinge geht, welche die Ethnische Gruppe der Deutschen betrifft, da geht die Welt unter.
Die Typen wirken - zumindest die bei Demonstrationen - nicht wirklich nett, eher aggressiv voller Hass. Vielleicht sind das nur Teile der Bewegung.
Welche Typen?
Mich beschleicht eher eine gewisse Doppelmoral. Gegenüber Mitte oder Rechts mit erhobenen Zeigefinger stets unterwegs.
Andersrum doch auch.
Da ist man dann der Linksfaschist, das uninformierte Schlafschaf, der Bürgergeldempfänger, der den ganzen Tag nichts anderes zu tun hat als sich von den Systemmedien a.k.a linksgrünversifftem ÖRR indoktrinieren zu lassen. Bist du dann noch weiblich, wirst du obendrein wegen deines Äußeren abgewertet. Alles schon erlebt.
Hab zumindest noch nie Antifa Leute gegen Erdogan und Co protestieren sehen. Oder gegen die teils hart-völkisch-nationalistischer Gemenge diverser Ethnischen Gruppen. NUR wenn es gegen Dinge geht, welche die Ethnische Gruppe der Deutschen betrifft, da geht die Welt unter.
Wir definieren halt Antifa unterschiedlich.
Und da möchte ich wiederholen: Die "linken" Gruppen auf Facebook, in denen ich so unterwegs bin, identifizieren sich als Antifa. Spätestens seit Trump die Antifa verboten hat. Oder schon vorher, als sich Merz über "linke Spinner", die "nicht mehr alle Tassen im Schrank" hätten echauffierte, da gab es dann Sticker wie "Von Merz beschimpft und trotzdem da - Alle Tassen Antifa" oder "antifaschistisches Kaffeekränzchen", nach Linnemanns Rentner-Bashing entsprechend "Alt und faul und trotzdem da - Rentner in der Antifa". Die regen sich über die AfD auf, über Trump, gelegentlich auch über die CDU/CSU, siehe oben - und ja, auch über Erdogan, Putin und Co. Eigentlich gegen alles, was irgendwie autokratisch daher kommt und die FDGO gefährdet.
Ethnische Gruppe der Deutschen
Ist dann auch das Grundgesetz Antifa?
Das kennt nämlich keine ethnischen Deutschen.
Der Art. 16 GG bestimmt, wer Deutscher ist. Und das trifft dann halt auch auf Leute zu, die Özdemir, Adeyemi, M'Barek oder Jun heißen.
Da wird nicht zwischen "Biodeutschen" und "Passdeutschen" unterschieden.
@plueschmors
Ich war selbst mal in der Antifa
Es gibt nicht "Die Antifa". Vor daher macht deine Aussage absolut kein Sinn und kann nicht ernst genommen werden.
Wenn du Teil einer extremistischen Bewegung warst, dann solltest du diese bei Namen nennen. Ansonsten könnte ich auch irgend eine kleine unbedeutende christliche Sekte nennen, und sagen: Alle Christen sind so.
Das macht absolut gar kein Sinn.
@plueschmors
Ich zitiere von der von Dir verlinkten Seite:
Der wissenschaftliche Dienst des Deutschen Bundestages (Quelle) konstatierte im Jahr 2018, dass dem "Antifaschismus" kein einheitliches Handeln oder ein in sich geschlossenes politisch-ideologisches Konzept attestiert werden könne.
Und so tauchen in diesem Zusammenhang dann auch verschiedenste Gruppierungen auf, die das Wort "Antifa" in ihrem Namen tragen, aber in Zweck und Ausrichtung ihrer Aktionen nicht homogen sind und gerade vor dem Hintergrund verfassungsschutzrelevanter Bemühungen differenziert betrachten werden müssen.
Hervorhebung durch mich.
Und weiter:
Die "Antifa" im Sinne einer bundesweit agierenden, klar umgrenzten Organisation oder strukturell auf eine gewisse Dauer verfestigten Gruppierung existiert derzeit nicht.
In den USA übrigens auch nicht.
Im weiteren geht der Artikel auf den gewaltbereiten Antifaschismus ein. Richtig so, aber statistisch gesehen ist trotzdem rechte Gewalt das größere Problem, ebenso in den USA, aber darauf habe ich jetzt ja schon mehrfach hingewiesen.
Dennoch gibt es "die Antifa", auch wenn die nicht straff rechts organisiert sind und kein starres Programm haben und keine Treffen abhalten, sondern vielleicht mal Konzerte im Jugendzentrum. Wo sie allerdings Faschismus wittern, schlagen sie zu. Das eint sie alle. Und Faschismus ist heute ja so ziemlich alles, was nicht in deren Weltanschauung passt.
Richtig so, aber statistisch gesehen ist trotzdem rechte Gewalt das größere Problem.
Klar. Die Rechten hatten immer die besseren Schläger, weil die Lehre der Rechten auch einfacher ist und auch die Einfältigen ködert. Die Linken geben sich immer betont intellektuell. Das schreckt Schlägertypen ab.
@plueschmors
Wo sie allerdings Faschismus wittern, schlagen sie zu. Das eint sie alle. Und Faschismus ist heute ja so ziemlich alles, was nicht in deren Weltanschauung passt.
Meine Erfahrungen sind andere.
Ich bin eher in einer linken Bubble unterwegs, aber die, die sich dort als Antifa identifizieren sind jene, die sich um die FDGO Sorgen machen, also eben nicht antidemokratisch oder anarchistisch unterwegs sind. Gewaltbereitschaft konnte ich auch nicht erkennen.
Und nein, Faschismus ist nicht so ziemlich alles, was nicht in die Weltanschauung passt. Natürlich gibt es auch Leute, die gleich "Nazi" schreien, wenn jemand nicht gendern will. Das sind aber Ausnahmen. Die meisten wollen schlicht die sozialen und gesellschaftlichen Errungenschaften, die wir heute haben, beibehalten.
Aber was sage ich. Ich bin halt eine von den Systemmedien indoktrinierte Linksfaschistin. Und wahrscheinlich darf ich nie mehr in die Vereinigten Staaten, weil ich auf der Liste derer stehe, die den Tod von Charlie Kirk gefeiert haben. (Klick)
@plueschmors
Wo sie allerdings Faschismus wittern, schlagen sie zu.
Das findest du schlimm?
Und Faschismus ist heute ja so ziemlich alles, was nicht in deren Weltanschauung passt.
Unsinn.
Das findest du schlimm?
Ob ich Gewalt gegen und Hetzjagden auf Menschen schlimm finde? Irgendwie schon.
Bist Du auch Linksextremist oder warum berührt Dich das offenbar nicht?
@plueschmors
Ob ich Gewalt gegen und Hetzjagden auf Menschen schlimm finde?
Wann gab es eine solche?
Bist Du auch Linksextremist oder warum berührt Dich das offenbar nicht?
Nein, ich sehe nur wie sich der Faschismus ausbreiten. Und IMMER wird dann über die "böse Linke" diskutiert. Hier ja auch wieder. Faschisten kommen an die Macht und missbrauchen ihre Macht. Und alle, so wie auch ihr, wollt über irgend welche angebliche Antifaterroristen diskutieren und bejubelt den Faschisten, der "die Antifa" verbietet. In den USA geht überhaupt keine größere Gefahr von der Antifa aus; vor allem nicht in den Städten, wo Trump die Nationalgarde hin schickt. Das ist ein Vorwand; ein Strohmann. Und das es nicht "die Antifa" gibt, spielt ihm in die Hände. So kann jeder politische Gegner einfach als solches Bezeichnet werden.
In den USA werden LEGALE Einwanderer von ICE verschleppt, damit sie ihre SOLL-Festnahmen von 3000 Einwanderern nachkommen. Das ist Terror. Aber ihr jubelt über das Verbot der Antifa. Gratulation dazu.
Wann gab es eine solche?
Die gibt's z.B. bei jedem Fußballspiel, wo Links und Rechts aufeinandertreffen.
Faschisten kommen an die Macht und missbrauchen ihre Macht. Und alle, so wie auch ihr, wollt über irgend welche angebliche Antifaterroristen diskutieren und bejubelt den Faschisten, der "die Antifa" verbietet.
Sorry, aber ich sehe in der US-Regierung keine "Faschisten" und "Nazis", so weit ist es noch lange nicht, sondern bestenfalls nationalkonservative Populisten.
Die gegenwärtigen Threads über die USA hier im Forum bleiben für mich also weiterhin reine Hysterie.
Und ich habe nicht vor, mich von dem Unfug anstecken zu lassen.
@plueschmors
Es ist bezeichnend, wie du die Hauptkritik in einem Beitrag immer ignorierst.
Musst halt deutlicher machen, auf was Du eine Antwort wünschst und was Deine "Hauptkritik" darstellt. Bin ich Hellseher? Vieles überliest man natürlich, wenn es für einen persönlich keine sonderliche Relevanz hat.
@plueschmors
Vieles überliest man natürlich, wenn es für einen persönlich keine sonderliche Relevanz hat.
Jo, das Gewalt und Rechtsbruch für dich keine Relevanz haben, hast du schon zu genüge dargelegt. 🙃
Von daher können wir es auch dabei belassen.
Die Antifanten - also zumindest diejenigen außerhalb Baden-Württembergs - kriegen von den sog. Faschos die Fressen poliert und die Faschos kriegen wiederum von den Antifanten die Fressen poliert. Immer abwechselnd. Das ist immer so gewesen. Wäre auch komisch, wenn da plötzlich Friede und Sonnenschein wäre. So ein Hobby oder Tradition gibt man nicht so einfach auf.
Warum also sollte ich kommentieren, dass Hühner nun einmal Würmer fressen und die Katze das Mausen nicht lässt? Deren Welt ist eben so. Und die ganze Welt dazu ist grausam und ungerecht. Ist so. Immer so gewesen. Wird auch immer so bleiben.
Was soll es da denn weiter zu sagen geben?
@plueschmors also früher gabe es so was das nannte sich Homepage. Da gab es eine die hatte ein Logo, da stand drauf Antifa und da gab es auch Flugblätter, neudeutsch Flyer. Deine Antifa hat es zumindest gegeben.
Deine Antifa hat es zumindest gegeben.
Da bin ich aber froh. Nach dem Verlauf dieses Threads dachte ich schon, ich bin im falschen Film.
🤣
@plueschmors
Doch. Die gibt es.
Cool, jetzt zitiere ich mal deinen Link:> Die "Antifa" im Sinne einer bundesweit agierenden, klar umgrenzten Organisation oder strukturell auf eine gewisse Dauer verfestigten Gruppierung existiert derzeit nicht. <
Siehe Antwort an Alescha. Das Thema ist längst gegessen.
@plueschmors
Interessant, wie die Lebenswege gehen.
Neulich war mein Lieblingsobdachloser bei mir in der Kanzlei. Den habe ich schon aus meiner Anfangszeit als Anwalt und er meldet sich immer wieder wegen kleinerer juristischer Scherereien. Der Kommunist und passionierte Bundeswehrsoldat erzählt dann viele Geschichten von früher.Die Mitarbeiterinnen rümpfen nur die Nase und lüften stundenlang durch, wenn er mal wieder da war.
Ich hatte mein Studentenwohnheim mal zwei Jahre neben der heruntergekommenen Antifa-Versammlungsbutze.
Dort wollte niemand Demokrat sein. Einigend war die Ablehnung Deutschlands und der deutschen Gesellschaft. Es ging um radikalen Umsturz, Herumschreien und deswegen von der Allgemeinheit abgelehnt zu werden (Opferrolle). Das machte auf mich den Eindruck einer Polit-Sekte.
@plueschmors
Du solltest vll. deine eigenen Erfahrungen nicht auf alle übertragen. Das führt nur zu Vorurteilen und Falschaussagen, wie man an euren Beiträgen hier sehen kann.
Veröffentlicht von: @lhoovpee@plueschmors
Du solltest vll. deine eigenen Erfahrungen nicht auf alle übertragen.
Das führt nur zu Vorurteilen und Falschaussagen, wie man an euren Beiträgen hier sehen kann.
Wie können die Erfahrungen von @plueschmors und @johnnyd falsch sein, wenn sie das doch so erlebt haben?
Der Begriff 'Polit-Sekte' liegt mir auch die ganze Zeit auf der Zunge.
Ich habe nicht gesagt, dass seine Erfahrung falsch sind. Seine daraus gezogenen Schlussfolgerungen schon.
@johnnyd Das lustigste ist aber der eigenen Gesellschaft aus der man stammt - so ein blanken Wahnsinn den gibt's doch in keinem anderen Staat der Welt.
Das sollten mal Italiener, Albaner, Kroaten oder Türken so allgemein und Pauschal gegenüber ihres Gleichen machen. In der Dimension wie in Deutschland wird's das nicht wirklich geben. Kann ich mir zumindest schlecht vorstellen.
Eigentlich eine Form von Selbst-Rassimus
Wir Deutschen sind schon Meister darin radikale Gedanken zu entwickeln und dann wenn nötig über Leichen zu gehen und sich von nichts aufhalten zu lassen. So gibt es Luther, Kant, Hegel, Marx und Engels, technische Erfindungen, Raketentechnik, zuletzt die Querdenker und die Energiewende.
Das kann innovativ sein, aber auch ein Fluch.
Ich glaube, dass diese ostentative kritische Distanz zu eigenen Identität damit zusammenhängt, dass Deutschland ein kultureller Raum ist, der v.a. durch Sprache zusammengehalten wird (und teilweise durch vergleichsweise tolerante Religionszugehörigkeit). Wir sind keine zentralisierte Grande Nation oder ein imperialistisches Commonwealth. Wir haben keine starke zentrale Symbolik.
Wir hatten ein loses Heiliges Römisches Reich deutscher Nation, nach Napoleon einen lockeren Staatenbund bis wir gegen einen weiteren Napoleon ein einiges Deutschland unter preußischer Vorherrschaft hatten. Und dann änderte dieses Land immer wieder seine Ländergrenzen, politische Philosophie und Symbole.
So sind wir meist zuallererst Bayern, Franken, Sachsen, Hamburger, Frankfurter (relativ locker vergleichbar zu den heutigen Bundesländern oder deutlich regionaler) geblieben. Und da existiert kein Selbsthass.
Und schwarz-rot-gold steht für die Befreiung von französischer Fremdherrschaft, von fragmentierter Fürstenherrschaft, für Demokratie, für Grundrechte, für Volkssouveränität, für 1848, für die Weimarer Republik, für Wirtschaftswunder und friedliche Wiedervereinigung. Das ist den Antidemokraten ein Dorn im Auge.
Das ist jetzt alles sehr schön beleuchtet, Du hast aber einen Faktor vergessen: Nämlich das 3. Reich. Interessant, wie Du das elegant unter den Tisch fallen lässt.
Den Antidemokraten - Du meinst vermutlich die linken damit, rechte Antidemokraten kommen bei Dir ja nicht vor - sind meist nicht Demokratie, Grundrechte, Volkssouveränität, Wirtschaftswunder etc. ein Dorn im Auge, sondern der Umstand, dass es nicht bei 1848 und der Weimarer Republik geblieben ist. Da gab es noch diesen "Vogelschiss", dem Millionen von Menschen zum Opfer gefallen sind. Wo zum ersten Mal Menschen in industriellem Maßstab vernichtet wurden. Deutsche Gründlichkeit eben. Ich bin mir ziemlich sicher, wenn es das 3. Reich nicht gegeben hätte, gäbe es auch jene Antidemokraten nicht, von denen Du hier sprichst.
Schwarz-rot-gold (siehe auch Reichsbanner schwarz-rot-gold) steht nicht für die Nazizeit, sondern war Feindbild der Nazis (genauso wie der linksextremistischen Antidemokraten) und haben wir uns nach dem zweiten Weltkrieg bewusst zurückgeholt. Die Nazis hatten möglichst rasch die Fahne ihrer Bewegung eingeführt.
Extremismus und Antidemokraten gab es schon vor dem Dritten Reich. Die Weimarer Republik war offensichtlich voll davon; das geht dort ständig von einem antidemokratischen Putsch zum nächsten antidemokratischen Aufstand. Auch 1848 ging in die Binsen, weil die Fürsten und der preußische König nicht ganz so auf Volkssouveränität und schwarz-rot-gold standen.
Das ist mir alles bekannt.
Was aber hat das damit zu tun, dass Du das Dritte Reich und die Lehren, die manche daraus gezogen haben, überhaupt kein Faktor für Dich ist, wenn es um die Einstellung derer geht, die Du hier "Antidemokraten" nennst?
Nichts.
Zumal Du ja von den heutigen "Antidemokraten" sprachst. Und nicht vom Extremismus und den Antidemokraten der Zeit vor dem 2. WK.
Antifa ist nicht organisiert? Das ist Schülerhumor. Die haben sogar eine Fahne und sind leicht erkennbar. Die treten uniform und vermummt auf, hängen gerne in ihren Gruppen zusammen, haben ihre Lieder, bekommen Gelder, haben Webseiten, vertreiben Material,... Die sind so organisiert wie auch der IS organisiert ist. Den konnte man auch verbieten.
Antifa war eine der Straßenschlägertruppen der KPD und später der SED. Dort waren nun wahrlich keine Demokraten organisiert.
Antifa bedeutet nicht antifaschistisch, sondern Antifaschistische Aktion. Das bezieht sich auf den paramilitärischen Kampf von Kommunisten für Kommunismus und Sozialismus. Im Übrigen kommt es auf den Inhalt an. Sonst wäre auch die NSDAP sozialistisch und die DDR demokratisch.
Es gab Versuche sich mit den "Sozialfaschisten" (so nannten diese vorgeblichen "Antifaschisten" die SPD) zu organisieren. Das gelang erst später (siehe DDR) und auch nur teilweise.
Natürlich bin ich nicht Antifa. Ich bin ja kein Kommunist/Sozialist. Ich bin Demokrat.
Hast Du mal den Wikipedia-Eintrag aufgemacht? Ach so, Wikipedia ist auch links. Sagt Musk, also wird es stimmen.
Nochmal: Es gibt keine einheitliche Antifa. Dementsprechend auch keine einheitliche Organisation.
Und ja, es gab auch gewaltbereite Truppen der Antifa. Wie es auch die Braunhemden und faschistische Schlägertrupps gab. Oder amerikanische Nazis. Die interessieren Dich aber nicht. Wie Du überhaupt die rechte Gewalt ignorierst.
Deswegen gehst Du auch weder darauf ein, was ich über rechte Gewalt in den USA schrieb. Mit keinem Wort. Weder auf den Sturm aufs Kapitol, noch auf rechte, gewaltbereite Gruppierungen wie die Proud Boys, noch auf Gewalttaten gegen Politiker der Demokraten, noch darauf, dass das Justizministerium Studien von der Webseite löscht, die belegt, dass es mehr rechtsextreme Gewalt gibt als Linke.
Für Dich ist halt weiter die Antifa das Problem. Deswegen muss sie verboten werden. Alles Kommunisten, alles keine Demokraten.
Und deswegen ist es auch richtig, dass Trump das Militär in die antifaschistisch verseuchten Städte schickt und die Kapitolstürmer begnadigt. Soviel zum Schutz von Bundeseinrichtungen. Kommt halt darauf an, wer da Krawall macht. Richtig?
Linke Krawallmacher oder solche, die sich gegen das brutale Vorgehen der ICE wehren: Antifa. Verbieten. Nationalgarde schicken. Gut so.
Rechte Krawallmacher, denen es nicht passt, dass ihr Idol abgewählt wurde und die den Vizepräsidenten aufhängen wollen? Aufrechte Patrioten. Begnadigt man.
Erschossene oder krankenhausreif geschlagene Demokraten? Keiner Rede wert! Gedenken wir Charlie Kirks!
Findest Du das o.k. so?
Wenn ja, warum?
Ich denke, der Strohmann 'keine einheitliche Antifa' beleidigt deine und meine Intelligenz.
Jeder weiß in jeder Stadt, wer die Antifa ist. Das ist nicht weiter schwierig herauszufinden aus den oben genannten Gründen.
Und einheitlich ist nicht einmal die CDU. Viele Organisationen sind so aufgebaut, dass der Kopf unten in der lokalen Organiation sitzt und man für manche Interessen sich einen Dachverband darübersetzt.
O.k., Du willst also nicht darauf eingehen, dass es gerade nicht anarchistische oder linksextreme Antifaschisten sind, die Straßenterror ausüben, sondern rechte Spinner und MAGA-Mobs. Dass rechtsextreme Gewalt linksextreme überwiegt.
Konkrete Fragen von mir beantwortest Du nicht. Finde ich übrigens unhöflich. Das signalisiert mir: Deine Argumente interessieren mich nicht, ich will nur mein Feindbild von der Antifa und sonstigem linken Hooligans transportieren.
Trump hat also recht, wenn er von einem vom Krieg zerstörten Portland faselt und die Antifa ist selbst dann noch das Problem ist, wenn irgendwann wieder mal die Proud Boys irgendwo randalieren sollten.
Der Feind steht links, schon verstanden. Schuld ist die Antifa, selbst wenn es ein rechter Mob ist, der Regierungsgebäude stürmt oder rechte Spinner Politiker erschießen. Oder in Gebetshäusern rumballern und dann anschließend abfackeln. Womöglich war der doch links, trans*, schwul oder was sonst gerade nicht ins Konzept passt.
Jeder weiß in jeder Stadt, wer die Antifa ist. Das ist nicht weiter schwierig herauszufinden aus den oben genannten Gründen.
Ich bekomme mit, dass in der linken Bubble, in der ich unterwegs bin, diejenigen, die sich als Antifa identifizieren, keine Antidemokraten sind, sondern im Gegenteil diejenigen, die die FDGO behalten wollen.
Egal, Dein Feindbild steht fest.
* Inzwischen ist ja sogar schon von einer Transifa und einem Transgender Ideology-Inspired Violent Extremism die Rede. Aus der rechten Bubble hierzulande wird schon von einem Trans-Terrorismus gemunkelt.
Ich denke nicht, dass dich Antworten auf dein Fragen-Stakkato wahrhaftig interessieren, weil deine Fragen als Vorwürfe formuliert sind und sich nicht mit dem Ausgangsbeitrag auseinandersetzen, sondern nur angehängt wirken.
Daher sehe ich darüber höflich hinweg.
Und ich lese und schreibe mal am Handy, mal am Tablet, mal am PC. Ich diskutiere etwas, werfe hier und da einen Gedanken ein. Ich schreibe allerdings keine wissenschaftliche Arbeit oder halte es für nötig über jedes Stöckchen zu springen.
Ich denke nicht, dass dich Antworten auf dein Fragen-Stakkato wahrhaftig interessieren,
Doch, sie interessieren mich tatsächlich und ernsthaft.
Weil ich mich frage, wie es sein kann, dass man es für gerechtfertigt halten kann, Militär einzusetzen, wenn angeblich linke Hooligans Bundesbehörden bedrohen. In keiner der Städte, denen Trump jetzt Militäreinsätze androht, gibt es Straßenschlachten oder, wie von Trump behauptet, Kriegsverwüstungen.
Und woher der Fokus auf linke Gewalt kommt, obwohl es deutlich mehr rechte Gewalt gibt, mehrere Politiker von rechten Spinnern umgebracht oder deren Gatten krankenhausreif geschlagen werden, und ein rechter Mob ein Regierungsgebäude stürmt, ohne dass Trump hier die Nationalgarde bemühen möchte. Und er in seiner zweiten Amtszeit die Randalierer sogar nicht begnadigt.
Das war jetzt kein Stakkato, das war jetzt einfach und kurz gehalten.
Eine wissenschaftliche Arbeit erwarte ich da gar nicht.
Ich bekomme mit, dass in der linken Bubble, in der ich unterwegs bin, diejenigen, die sich als Antifa identifizieren, keine Antidemokraten sind, sondern im Gegenteil diejenigen, die die FDGO behalten wollen.
Ich frag mich ja immer, wo Du eigentlich wohnst. Vielleicht irgendwo ein Dorf mit bestenfalls zehn Einwohnern in den Bergen, das nur von Mai bis Juli zugänglich ist mit Ochsengespannen und nur einmal im Jahr (linke) Zeitung bekommt?
@plueschmors
Du irrst. Ich wohne in einer Gemeinde mit fast 7000 Einwohnern im Großraum Stuttgart. Obwohl in meinem Bundesland seit 14 Jahren die Grünen - also Linke! - als Seniorpartner einer grün-roten (doppelt links!) und aktuell grün-schwarzen (die CDU ist ja aus Sicht der AfD auch schon linksgrünversifft, danke Merkel!!!11!) Koalition an der Regierung sind leben wir noch nicht im Kommunismus. Daimler und Porsche - die seltsamerweise noch keine volkseigenen Betriebe sind - produzieren nach wie vor Verbrennermotoren, es fahren zwar Leute mit Lastenrädern rum, daneben gibt es aber nach wie vor gepflegte Staus durch Pkw, es gibt noch Haushalte mit Ölheizungen, es wird niemand verhaftet, weil er nicht gendert oder mehrmals pro Woche duscht oder Fleisch isst, und es gibt hier sogar noch Milliardäre.
Wir haben sogar Internet! Und das wird nicht - wie in China oder Russland - staatlich kontrolliert.
Und - jetzt mal allen Sarkasmus beiseite - im Internet trifft man dann Leute aller Couleur. Da gibt es - z.B. bei Facebook, es soll aber auch noch so Plattformen wie X, Youtube, TikTok etc geben - Gruppen und Beiträge für jeden Geschmack. Dementsprechend gibt es dort rechte Bubbles, wo man von einer Machtergreifung der AfD träumt, wo man mit dem linken Gesocks dann endlich aufräumt und linke Journalist*innen wie Dunya Hajali erschießen möchte (Klick). Und da mich irgendein Witzbold regelmäßig auf Seiten verlinkt, wo sich die Blauen austoben, habe ich auch einen eigenen Einblick, wie die so unterwegs sind. Und es gibt linke Bubbles. In jenen, in denen ich unterwegs bin und man sich auch gerne als Antifa identifiziert, regt man sich zwar tierisch über Trump, die AfD und teilweise auch die CDU auf, Umsturzphantasien oder Aufrufe zur Gewalt habe ich dort allerdings noch nicht angetroffen. Gruppen, wo das der Fall ist, mag es auch geben - ist mir halt nur noch nicht begegnet.
Zur weiteren Lektüre empfehle ich hier zum wiederholten Male: https://netzpolitik.org/2020/facebook-und-parteien-bei-hass-kommentaren-liegt-die-afd-vorn/#netzpolitik-pw
Ok, finde ich ja auch irgendwie niedlich, dass zumindest Deine Antifa vor Ort offenbar so eine Art Kindergarten-Bastel-Gruppe für eine bessere Welt ist.
Da kann sich der Rest in den Großstädten mal was von abschneiden.
@plueschmors
Ich wäre Dir schon dankbar, wenn Du meine Beiträge auch lesen würdest. Zumindest, bevor Du Dich dazu äußerst.
Dann hättest Du gemerkt, dass hier nicht von kleinen ländlichen Ortsgruppen die Rede ist. 🤦🏻♀️
Wie passt eigentlich der Umstand, dass die Rechten in puncto Gewalt führen, zu Deinem Bild von der rabiaten Antifa?
Ich wäre Dir schon dankbar, wenn Du meine Beiträge auch lesen würdest.
Das tue ich. Irgendwo hast Du geschrieben, dass Du die Antifa anders kennst als nur gewaltbereit und antidemokratisch. Und das finde ich eben niedlich, dass es so eine Art arglose "Baby-Antifa" zu geben scheint im Ländle.
Wie passt eigentlich der Umstand, dass die Rechten in puncto Gewalt führen, zu Deinem Bild von der rabiaten Antifa?
Hab ich doch auch schon irgendwo geschrieben: Linke machen gern auf intellektuell, die Rechten haben dagegen die "besseren" Schläger. Die Antifa als "linker Schlägertrupp" ist aber sicher bemüht, das Verhältnis allmählich auszugleichen, weil das Reden allein ja zunehmend nichts mehr bringt.
@plueschmors
Das tue ich. Irgendwo hast Du geschrieben, dass Du die Antifa anders kennst als nur gewaltbereit und antidemokratisch. Und das finde ich eben niedlich, dass es so eine Art arglose "Baby-Antifa" zu geben scheint im Ländle.
Offensichtlich hast Du den mittleren Abschnitt nicht gelesen. Sonst hättest Du mitbekommen, dass ich von der linken Bubble (und der rechten) im Internet schrieb. Gibt es das nur in Baden-Württemberg? 😲
Offensichtlich hast Du den mittleren Abschnitt nicht gelesen.
Gelesen schon. Aber vielleicht nicht verstanden? Ich schloss, dass Du sagen wolltest, dass es im Internet eben allerlei Spinner gibt. Und wer könnte dem widersprechen? Ja. Ist so. Das Internet ist aber nicht die Realität.
@plueschmors
Aber vielleicht nicht verstanden?
Offensichtlich.
Das Internet ist aber nicht die Realität.
Dass aus Worten Taten werden können weißt Du?
Ich empfehle hier zum wiederholten Male das DStGB-Positionspapier "Hass, Bedrohungen & Gewalt" zu lesen.
Zitat daraus:
Aktuell hat mehr als jede dritte Amtsperson, 38 Prozent aller befragten Kommunalpolitiker*innen, bereits Erfahrungen mit verbalen und digitalen Anfeindungen, Beleidigungen, Bedrohungen und Übergriffen – und das sogar mehrfach – gemacht. û Von Anfeindungen sind nicht nur hauptamtliche Bürgermeister*innen betroffen, sondern auch eine Vielzahl an Ehrenamtlichen. Ähnliche Erfahrungen machen auch Mitarbeiter*innen ihrer Verwaltung, Mitglieder der Stadt- bzw. Gemeindevertretung, kommunale Feuerwehr- und Rettungskräfte sowie andere kommunal Engagierte. Laut der „KoMo“-Befragung werden 42 Prozent der Mitarbeitenden in 1 der Verwaltung und 9 Prozent der Familienangehörigen angefeindet.
Die Spinner sorgen mittlerweile dafür, dass vielerorts eine effektive politische Arbeit verhindert wird. Und die meisten dieser Spinner sind nun mal AfD-Fans.
Ansatzweise war das sogar schon in der Gemeinde, in der ich wohne, zu beobachten. Da wird eine dezentrale Unterbringung von Flüchtlingen gefordert, Personen aber, die Räume zur dezentralen Unterbringung zur Verfügung stellen wollen, und ein Gemeinderatsmitglied werden blöd angemacht oder gar bedroht.
Im Nachbarort wurde vor ein paar Jahren eine Flüchtlingsunterkunft abgefackelt.
Dass aus Worten Taten werden können weißt Du?
Das ist aber zum Glück nur sehr selten der Fall.
@plueschmors
Ach so? Na dann ist ja gut.
Und die ganzen Leute, denen Gewalt angedroht wird, die sollen sich halt mal nicht so anstellen.
Die Welt ist halt die Welt. Sie war so, sie ist so, sie bleibt so. Es ändert sich nichts, weil der Mensch sich nicht ändert. Und ja, Hasskommentare sind nun einmal wesentlicher Teil der "Social Media", ohne den sich wahrscheinlich kaum dort jemand aufhalten würde. Jedenfalls muss man jederzeit damit rechnen. So wie mit Bäumen im Wald.
@plueschmors
Ich komme ganz gut ohne aus.
Wie traurig muss das Leben dieser Leute sein, die sich nur wegen der Hasskommentare dort aufhalten.
@plueschmors
Das tue ich.
Das merkt man leider nicht.
Und das finde ich eben niedlich, dass es so eine Art arglose "Baby-Antifa" zu geben scheint im Ländle.
Das sind die ganz normalen Antifa-Bewegungen, die es in jeder Stadt gibt. Die sind im Gegensatz zu deinen Verallgemeinerungen und Lügen, die du hier verbreitest, Demokratisch und Aufklärend.
Offenbar lebst Du mit Alescha in einer ganz anderen Welt. Auch im Ländle?
@plueschmors
Mehr fällt dir dazu nicht? "Die haben andere Erfahrungen als ich, also müssen das Dorftrottel sein".
Ich freu mich doch von Herzen, dass die Welt bei euch offenbar noch in Ordnung ist. Sollte überall so sein.
🌺
Es wird auf Destabilisierung reagiert.
Trump selbst ist es, der Destabilisiert. Er hat seinem eigene Volk den Krieg erklärt. Er marschiert mit Waffen in US Städte ein. In diesen Städten gab es keine besonderen Probleme. Trump mag einfach nur die dortigen Demokraten nicht.
Antifa heißt nicht 'gegen Faschismus',
Doch, genau das heißt es.
Das sind gewalttätige Antidemokraten. Wer Antifa gut findet, der ist kein Demokrat.
Doch. Jeder Demokrat muss Antifaschistisch sein. Ansonsten ist er Faschist.
Du versuchst aus Antifa antifaschistisch und demokratisch zu basteln. Das ist widersinnig.
Antifaschistisch sind alle Demokraten.
Antifa sind KPD-Stoßtruppen, also Antidemokraten. Die wollen kein demokratisches Land, sondern ihr Sowjetdeutschland, die DDR. Da hatte die KPD und dann SED jahrzehntelang die Gelegenheit zu zeigen, was sie unter Demokratie und Antifaschismus verstehen.
Gott sei es gedankt, dass wir nun schon 35 Jahre Wiedervereinigung feiern können und diese Pest friedlich losgeworden sind.
Du versuchst aus Antifa antifaschistisch und demokratisch zu basteln. Das ist widersinnig.
Nein, tue ich nicht. Anitfa bedeutet so zu handeln, dass man gegen Faschismus ist. Jeder Demokrat sollte gegen Faschismus, also Antifa.
Antifa sind KPD-Stoßtruppen, also Antidemokraten.
Das ist schlicht und ergreifend eine Lüge.
Jeder Demokrat muss Antifaschistisch sein. Ansonsten ist er Faschist.
Wer nicht für mich ist, ist gegen mich?🧐
Diese Relativierung und Verharmlosung der Antifa besteht ja schon seit Jahren. Und wir hatten/haben ja inzwischen Leute in oberen politischen Kreisen, die das auch betreiben.
Und hat gut funktioniert. Natürlich gibt es Ränder, wie bei allen extremen Gruppen. Ändert aber nichts an der Grundaussage.
Glatzen klatschen ist nicht besser als Zecken jagen und umgekehrt auch nicht.
Wer nicht für mich ist, ist gegen mich?
Beim Thema Faschismus? Ja. Entweder wir bekämpfen Faschismus und sind Antifaschistisch, oder wir geben Faschismus wieder eine Bühne.
Die derzeitige Politik hat sich für letztes Entschieden, wie man ja Europaweit sieht.
Du kannst natürlich alle WählerInnen von CDU, CSU und AfD ausbürgern. 🙂 Dann braucht man auch keine Bühne mehr.
Die derzeitige Politik hat sich für letztes Entschieden, wie man ja Europaweit sieht.
Die derzeitige Politik rückt von links-woke ab. Warum bloß?
Ach, halt, die WählerInnen sind einfach zu dumm/ignorant/verblendet/blöd/verbohrt… such‘s dir aus.
Dass linke Ignoranz und Arroganz für die benötigte Bühne mit verantwortlich sein könnten, kann natürlich nicht sein. 🙂
Du kannst natürlich alle WählerInnen von CDU, CSU und AfD ausbürgern.
Du hältst die Union und deren Wähler für Faschisten? Hätte ich jetzt nicht gedacht.
Die Idee, Leute auszubürgern, stammt dann ja auch eher von der AfD.
Den Linkswoken hierzulande reicht es schon, wenn man mal Art. 21 GG gegen die AfD in Stellung bringt.
Dass linke Ignoranz und Arroganz für die benötigte Bühne mit verantwortlich sein könnten, kann natürlich nicht sein.
Aber nicht allein.
Ein Grund ist m.E., dass Rechtspopulisten - und dazu zähle ich tatsächlich auch manche Vertreter der Union - lauter und dreister sind. Sie haben weniger Hemmungen, Bullshit zu erzählen und ihre Gegner zu diffamieren. Das Paradebeispiel ist natürlich Trump, aber auch in Deutschland scheut man sich nicht, Mist über den politischen Gegner zu erzählen. Zum Beispiel, dass die Grünen Haustiere verbieten wollen, wie die CSU mal behauptet hat. Und/Oder nach dem Prinzip "was schert mich mein dummes Geschwätz von gestern" zu verfahren (prominentestes Exemplar hier: Markus Söder).
Ein anderer Grund ist ein generelles Versagen der politischen Mitte. Heute erst auf Facebook entdeckt:
Die Demokratien sehen dabei derzeit ziemlich alt aus, denn Putin nekrotischer Faschismus hat die Schwächen sehr gut erkannt: Gestützt werden die europäischen Demokratien größtenteils nur noch von Parteien der Mitte, die sich in den letzten 30 Jahren einer gefährlichen Mischung aus zunehmend enthemmtem Wirtschaftsliberalismus gepaart mit einem bürokratischen Erhalt der Machtstrukturen unterworfen haben.
[...]
Egal ob man nun Liberale, Konservative oder Sozialdemkraten wählt und teilweise leider auch Grüne: Man bekommt neoliberale Politik für Superreiche gepaart mit konsumarischen Wahlgeschenken für die jeweilige alternde Peergroup.Überall ist der Sozialstaat unter Beschuss, aber dieser Beschuss ist mutwillig, zerstörerisch und unfair.[...]Und jetzt wollen die Parteien der Mitte ihnen z.B. in Deutschland auch noch den Sozialstaat wegkürzen, während sie weiter Wahlgeschenke an "ihre Leute" verteilen.Es ist völlig logisch, dass diese Menschen nun zunehmend radikaler wählen. Dass sie für Propaganda von Putin bis Trump anfällig sind. Denen ist zunehmend alles egal, die wollen einfach nur, dass sich irgendwas ändert und zur Not soll wenigstens was brennen.Dazu kommt, dass auch von den oberen 50 % immer weniger profitieren, auch hier wandert das Geld immer schneller Richtung Reiche und Superreiche ab. Auch hier geht längst die Abstiegsangst um und beginnt Propaganda zu fruchten.Und alles, was den meisten Parteien der demokratischen Mitte dazu einfällt, ist auf Bürgergeldempfänger, Arme und Migranten zu prügeln, um von dem eigentlichen Problem abzulenken. Dabei sorgen diese angeblich wirtschaftsliberalen Parteien aber komischerweise stets dafür, dass die Pfründe ihrer Buddies gesichert bleiben. Besonders eindrucksvoll bekommt das stets die CDU hin.Wirtschaftsliberalität ja, aber nur für Arme und die, die uns nicht wählen! Ansonsten sorgen wir mit Bürokratie und Verbrennen von Steuergeldern dafür, dass unseren Lobbygruppen aus der fossilen Wirtschaft keine neue Konkurrenz entsteht!Wie bekommen wir es hin unsere Demokratien zu erneuern? Wie kriegen wir einerseits unsere Wirtschaft wieder flott, kriegen die Verkrustung weg und tatsächlich unnötige Bürokratie weg? Wie kriegen wir es aber gleichzeitig hin der Bevölkerung in diesem Umbruch wirtschaftliche Sicherheit zu vermitteln, wie kriegen wir es hin, dass die unteren 50 % der Gesellschaft endlich wieder was von der Demokratie haben und die oberen 1 % sich endlich wieder an der Finanzierung beteiligen?[...]Also: Merz, Macron und co: Hört endlich auf davon zu labern, dass wir jetzt alle mehr Arbeiten sollen und überhaupt. Arbeitet endlich mal im Sinne Europas zusammen und repariert das verdammte Aufstiegsversprechen, dann WERDEN DIE LEUTE VON SICH AUS ARBEITEN UND VOLLER IDEEN SEIN!Wenn wir das nicht hinkriegen wird ein Land nach dem anderen dem nekrotischen Imperialismus-Faschismus Putins oder/und dem evangelikal-libertären-KI-Faschismus Trumps zum Opfer fallen und Europa unter dem Kampf aufgerieben.It's the soziale Gerechtigkeit stupid!Und ZUSÄTZLICH müssen wir endlich Wege finden in social Media und unsocial Media aufzuräumen. Denn die fast ausschließlich von rechtslibertären Milliardären betriebenen sozialen Netzwerke verdienen den Großteil ihres Geldes mit der Destabilisierung unser Demokratien. Weil radikale Positionen einfach geiler klicken und mehr Screentime-Erzeugen. Und genau das ist der perfekte Ansatzpunkt für Putin und seine Nekro-Krieger.[...]Wir müssen die Zerstörungkraft von Social-Media eindämmen und GLEICHZEITIG unsere Demokratien stärken.Demokratie muss wieder ein Versprechen für eine bessere Zukunft sein und zwar für die MEHRHEIT.
Aber nicht allein.
Das habe ich auch nie behauptet. Ich schrieb mit verantwortlich.
Die Idee, Leute auszubürgern, stammt dann ja auch eher von der AfD.
Was nicht heißt, dass diejenigen, die für sich gerne in Anspruch nehmen, die „besseren, sozialeren, bewussteren“ Menschen zu sein, sich nicht scheuen viele bis sämtliche Schranken fallen zu lassen, wenn es um „den politischen Gegner“ geht.
Zu behaupten, wir hätten in Deutschland aktuell kein Problem mit Migration, bzw. das herunterzuspielen, weil das ja die Rechten stark machen würde, geht an der Realität vorbei.
Und dass es inzwischen Branchen in DE gibt, die von Migration leben, sollte auch klar sein.
Hatte letztens mit einer Portugiesin gesprochen, 40 Jahre in Deutschland, immer hart gearbeitet, inzwischen in Rente. Die letzten 10/15? in einer Großküche. Und die von Leuten erzählt, die nur drei Stunden pro Tag arbeiten, weil sie sonst Kürzungen bei den Sozialleistungen hätten. Die Arbeit war hart, aber gut bezahlt. Hätte man ein gutes Einkommen. Einige Kollegen (und ja Migranten) reden offen darüber, dass sie nur den Zuverdienst wollten.
Die Firma findet kaum noch neue Leute die arbeiten wollen oder können mit der Konsequenz, dass sie bald nur noch Convenience anbieten werden. Sie hat nicht über die Kollegen geschimpft, nur mit dem Kopf geschüttelt und gesagt, sie verstünde das nicht.
Sozialstaat kann nicht alles sein.
Willst du Enteignungen?
Das Problem ist doch, dass Arbeitskräfte fehlen. Klar kann man argumentieren, dass die Löhne zu niedrig sind. Aber das ist es nicht alleine. Ganz davon ab, dass steigende Löhne selbstverständlich auch zu höheren Kosten beim Essen gehen oder Friseurbesuch führen.
Ich bin auch dafür, die Gehälter, Vergütungen und Zulagen für Politiker deutlich auf den Prüfstand zu stellen und nicht ständig zu erhöhen. Warum werden da Unsummen für Visagisten, Friseure und Stilberater ausgegeben? Muss da soviel Vetternwirtschaft sein? Egal in welcher Partei.
Letztlich ist Politik ein schmutziges Geschäft und die Gefahren der Eitelkeit, Korruption usw. sind nicht von der Hand zu weisen.
Ich setze mein Vertrauen nicht in Regierungen, Systeme oder Politiker.
Zu behaupten, wir hätten in Deutschland aktuell kein Problem mit Migration, bzw. das herunterzuspielen, weil das ja die Rechten stark machen würde, geht an der Realität vorbei.
Wer genau behauptet das?
Fakt ist aber auch, dass wir Migration brauchen. Da reicht ein Blick auf die Bevölkerungsentwicklung. Wenn es, drastisch formuliert, irgendwann mehr Rentner als Berufstätige gibt, haben wir ein Problem.
Und dass es inzwischen Branchen in DE gibt, die von Migration leben, sollte auch klar sein.
Es gibt inzwischen Branchen, die ohne Migranten nicht mehr auskommen.
Die Firma findet kaum noch neue Leute die arbeiten wollen oder können
Auch nicht unter den sog. Biodeutschen? Nanu? Sind die sich etwa zu fein dazu? Wenn ja, warum macht man dann Migranten den Vorwurf, dass sie nicht arbeiten wollen oder können, nicht aber den Einheimischen?
Willst du Enteignungen?
Wie kommst Du auf die Frage?
Sind alle, die nicht rechts sind, gleich für Enteignungen?
Das Problem ist doch, dass Arbeitskräfte fehlen.
Richtig. Und wie stellst Du Dir vor, wie das Problem zu lösen sein könnte?
Warum werden da Unsummen für Visagisten, Friseure und Stilberater ausgegeben? Muss da soviel Vetternwirtschaft sein?
Das frage ich mich auch.
Egal in welcher Partei.
Es gibt allerdings Parteien, wo man eher dazu neigt als in anderen.
Letztlich ist Politik ein schmutziges Geschäft und die Gefahren der Eitelkeit, Korruption usw. sind nicht von der Hand zu weisen.
Richtig.
Ich setze mein Vertrauen nicht in Regierungen, Systeme oder Politiker.
Besser ist das.
Trotzdem hätte ich gerne Politiker, bei denen ich nicht den Eindruck habe, dass sie das Land oder gar die ganze Welt vor die Wand fahren.
Auch nicht unter den sog. Biodeutschen? Nanu? Sind die sich etwa zu fein dazu? Wenn ja, warum macht man dann Migranten den Vorwurf, dass sie nicht arbeiten wollen oder können, nicht aber den Einheimischen?
Keine Ahnung, dieses mit den drei Stunden pro Tag kam wohl nur von „neuen“ Migranten.
Fakt ist aber auch, dass wir Migration brauchen. Da reicht ein Blick auf die Bevölkerungsentwicklung.
Fakt ist zunächst mal, dass wir vor allem Leute brauchen, die arbeiten und Kinder, die auch noch andere Berufe anstreben als Fußballer oder Influencer. Gefühlt jeder zweite Junge in meiner erweiterten Nachbarschaft und den umliegenden Ortsteilen mit Flüchtlingshintergrund geht davon aus, Profifußballer zu werden und vernachlässigt Schule und Hausaufgaben. Die ankommenden Jungs sollen alle „für die Integration“ in den ziemlich aktiven Ortsverein. Was ansich ja nicht schlecht ist, nur können eben nicht alle Fußballstars werden und es würde Sinn machen, die allgemeine Schulbildung auch im Blick zu behalten. ZB indem man schulische Leistung und Fußballtraining miteinander koppelt.
Nachhilfe (BuT) wird meistens nicht regelmäßig besucht und man erwartet Wunder ohne Aufwand. Und wenn man dann soweit ist, dass endlich Einsicht da ist, sind entweder die Lücken so groß, dass sie nur schwer zu schließen sind oder wenn etwas in der NH verstanden wurde, wiederholt man das nicht nochmal kurz zuhause und bis zur nächsten Stunde ist es wieder weg.
Fußballtraining geht für die meisten ohnehin vor, so dass man als Lehrkraft auf den Schüler wartet, hinterhertelefoniert und erfährt, dass entweder die Eltern nicht Bescheid wussten oder geschwänzt wurde oder oder.
Habe das jahrelang gemacht und von den KollegInnen bzw. der Büroleitung ähnliches gehört. Ich habe mich über jeden gefreut, der es geschafft hat, aber das waren leider nicht allzu viele.
Klar gibt es das bei Deutschen auch, aber nicht in der Häufung in Kombination mit Leistungen nach Bildung und Teilhabe.
Klar gibt es das bei Deutschen auch, aber nicht in der Häufung in Kombination mit Leistungen nach Bildung und Teilhabe.
Na, die statistische Erhebung will ich sehen, die deine Vorurteile bestätigt. Oder sind es doch eher deine Gefühle, die dich hier treiben?
Na, die statistische Erhebung will ich sehen, die deine Vorurteile bestätigt. Oder sind es doch eher deine Gefühle, die dich hier treiben?
Hast aber schon alles gelesen, was ich hier geschrieben habe, oder?
Glaub‘s mir halt oder glaub‘s mir eben nicht.
🤷🏽♀️
Hast du persönlich dauerhaft regelmäßig mit Flüchtlingen zu tun? Leben auch in deiner Nachbarschaft seit 2015 sehr viele, weil dort viel ungenutzter Wohnraum zur Verfügung gestellt wurde?Hast du dich dort auch privat über einen längeren Zeitraum engagiert?
Kennst du dich mit Nachhilfeinstituten aus und den sogenannten Bildungsgutscheinen? Hast du auch Erfahrungen in dem Bereich? 🙂
Statisken können dir alles widerlegen oder beweisen. Und leider gibt es von Nachhilfeinstituten nur wenig Rückmeldung ans Jobcenter. Geht doch sonst Geld verloren.
Statisken können dir alles widerlegen oder beweisen
Nein, können sie nicht. Sie spiegel ein Teil der Realität wieder. Dafür gibt es ja Reviewer und wissenschaftliche Methodiken, die geprüft werden. Natürlich sollte man nicht auf jede daher gelaufene Medienbericht über eine Studie glauben schenken.
Und ich möchte deine Erfahrungen ja gar nicht leugnen. Diese Problematiken gibt es. Es bringt halt nicht daraus Vorurteile zu formulieren. Das verschlechtert die ganze Situation sogar, da es dich und deine Schüler beeinflusst.
Hast du persönlich dauerhaft regelmäßig mit Flüchtlingen zu tun?
Ja. Einer davon hat sogar in meine Familie hinein geheiratet.
Gefühlt jeder zweite Junge in meiner erweiterten Nachbarschaft und den umliegenden Ortsteilen mit Flüchtlingshintergrund geht davon aus, Profifußballer zu werden und vernachlässigt Schule und Hausaufgaben.
... und damit machst du genau den gleichen Fehler wie viele Linke, indem du pauschal "Flüchtlinge" als eine homogene Gruppe zusammenfasst. Das ist genau so Quatsch wie allgemein über "Menschen mit Migrationshintergrund" zu reden und zu urteilen.
Meine halbe Familie hat "Migrationshintergrund" - was genau sagt das jetzt aus? Bisher will jedenfalls keiner Profifussballer werden oder vom Bürgergeld leben...
Und gerade weil ich selber viel mit Flüchtlingen zu tun habe kann ich sagen: Die individuellen Unterschiede sind gewaltig!
Da gibt es jene, die sich wirklich integrieren wollen, auch wissen was dafür nötig ist und es ernsthaft versuchen.
Da gibt es jene, denen gesagt würde, man könne hier "alles" werden... denen aber nicht ganz klar ist, dass es dafür auch Voraussetzungen bedarf und die eine gewisse Führung brauchen.
Und natürlich auch jene, die meinen, sie würden hier allein mit Posen und coolen Sprüchen weiterkommen (Antwort: "Ich kann alles!" auf die Frage, was man denn "besonders gut" kann... ja, darauf haben wir hier gewartet...). Typ "kleiner Pascha" halt.
Es hilft niemandem, hier pauschal von "Auslandern", "Flüchtlingen" oder "Migrationshintergrund" zu reden, weder im positiven noch im negativen - hier muss einfach genau unterschieden werden, und natürlich kann man da auch bestimmte Ethnien ins Auge fassen. Die rumänischen Diebesbanden genau so wie die albanische Mafia oder arabische Clans... da müssen Probleme genau und konkret benannt werden!
Aber dann auch bitte auf Tatsachen basierend - und nicht auf "Ich habe den Eindruck, Syrer wollen sich nicht integrieren!"... ja, welche Syrer denn genau von den ein bis zwei Dutzend Ethnien, die in Syrien beheimatet sind...?
Es ist eben nicht so einfach. Weder sind die Leute, die hier her kommen, alle strebsame und fleissige Leute... noch sind es alle faule Messerstecher, die hiesige Töchter bedrohen.
Die Leute, die hierher kommen, sind vielfältig wie sonstwas - im Guten wie im Schlechten.
Und das sollte man genau so benennen wie es ist!
Das macht einiges aus.
Ja, aber es sagt halt nichts über die Leute aus. Es gibt fleißige und asoziale Erwachsene genau wie fleißige und asoziale Jugendliche.
Und natürlich wirkt sich das Elternhaus aus. Ich habe Eltern kennengelernt, die ihren Kindern sagten, sie bräuchten keine Ausbildung - wenn sie sich nur genug Mühe geben, dann finden sie eine gutbezahlte Arbeit.
Nun mag das vielleicht auf manche Heimatländer zutreffen... bei uns wird man damit aber Probleme bekommen. Andere Eltern wissen, was hierzulande wichtig ist, und geben das dann auch an die Kinder weiter.
Und natürlich sind kulturelle Unterschiede bedeutsam. Vor allem Leuten aus dem arabischen Raum fällt es oft schwer, sich zu integrieren, weil ihre Ideale nicht recht zu mitteleuropäischen Werten passen wollen. Darüber muss gesprochen werden.
Andere integrieren sich zwar auch nicht und haben einen völlig anderen kulturellen Hintergrund... im Falle von Chinesen oder Japanern gibt das aber trotzdem selten Probleme.
Und bei alledem muss man immer auch die individuellen Unterschiede sehen. Ich habe oft gute Erfahrungen mit jugendlichen Afghanen gemacht, die selbst kaum Schulbildung besaßen, die sich hier aber sehr viel Mühe gaben, und nach kurzer Zeit mehr über deutsche Geschichte wussten als manche deutsche Schüler.
Deshalb: Wer immer auch verallgemeinert oder einfache Lösungen vorschlägt liegt falsch - in der einen wie in der anderen Richtung.
Ich lehne eine "Willkommenskultur" ab, die hier praktisch jedes Arschloch willkommen heisst, ohne genau hinzuschauen, wen man da eigentlich ins Land lässt.
Ich lehne es aber auch ab, Migranten pauschal abweisen zu wollen oder alle Menschen mit Migrationshintergrund als unerwünschte Eindringlinge zu betrachten - und zwar unabhängig von deren Herkunft!
Wenn ich mit einem Kollegen mit ausländischen Wurzeln zusammenarbeite, dann interessiert mich nicht dessen Hautfarbe oder Religion - dann will ich wissen, ob ich mit dem vertrauensvoll zusammenarbeiten und ob ich mich auf ihn verlassen kann.
Und ob es ein anständiger Mensch ist.
Mehr interessiert nicht...
Gefühlt jeder zweite Junge in meiner erweiterten Nachbarschaft und den umliegenden Ortsteilen mit Flüchtlingshintergrund geht davon aus, Profifußballer zu werden und vernachlässigt Schule und Hausaufgaben.
Genau. Gefühlt. Du weißt sicher, dass die anekdotische Evidenz nicht immer mit der statistischen übereinstimmt.
Zum anderen: Das Phänomen ist nicht neu und auch unter Kindern ohne Migrationshintergrund zu beobachten. Was meine Kinder nicht schon alles werden wollten (o.k., Profifußballer war jetzt nicht darunter).
Und Profifußballer, Influencer etc. sind Jobs, die mit Anerkennung verbunden sind. Vielleicht sind es auch eher Flüchtlingskinder, die sowas in höherem Maße brauchen.
Nachhilfe (BuT) wird meistens nicht regelmäßig besucht
Ich mache Sprachförderung an einer Schule, und die angemeldeten Schüler, allesamt Kinder mit Migrationshintergrund, kommen tatsächlich regelmäßig. Auch die, die nachmittags extra nochmal in die Schule kommen müssen.
Und ich habe bei Schülern mit Migrationshintergrund und deren Eltern beides erlebt, sowohl Desinteresse als auch Interesse und Mitarbeit. Aber die meisten Eltern, die ihre Kinder zu diesem freiwilligen Angebot anmelden, sind auch hinterher, dass ihre Kinder da hingehen.
Ansonsten hat ja auch Lucan schon einiges dazu gesagt.
Was meinst du, warum ich absichtlich „gefühlt“ und „meine Nachbarschaft“ geschrieben habe? Ich kenne/kannte da wirklich sehr viele und war (seit zunehmender Krankheit etwas weniger) dort ziemlich gut vernetzt. Dieses Gefühl hat durchaus seine Berechtigung
Ein schulisches Angebot ist immer nochmal etwas anderes und wird anders wahrgenommen. Vor allem ist da der Druck auch meist noch mal anders, weil die Vernetzung anders ist.
Ja, es gibt Eltern, die wünschen sich nichts mehr, als dass ihre Kinder schulisch und beruflich erfolgreich sind und forderten dann „Bitte, seien Sie ruhig streng! Die brauchen das.“😅
Umso enttäuschender ist es dann, wenn in Schulen alles entschuldigt wird und die Ansprüche immer mehr sinken. In BW soll das noch etwas anders gehandhabt werden. Aber auch das ein anderes Thema.
Es kommen viele Aspekte zusammen. Hier bei uns ist es nunmal der Fußballverein, der allen Familien mit Jungs ans Herz gelegt wurde. Die Mädchen fielen da leider raus.
Dieses Gefühl hat durchaus seine Berechtigung
Das habe ich ja gar nicht infrage gestellt.
Es kommen viele Aspekte zusammen. Hier bei uns ist es nunmal der Fußballverein, der allen Familien mit Jungs ans Herz gelegt wurde.
Bietet sich ja auch an, wobei nicht alle Jungs fußballbegeistert und/oder talentiert genug sind. Da dürfte dann auch recht schnell der Traum von der Profifußballkarriere enden.
Die Mädchen fielen da leider raus.
☹️
In BW soll das noch etwas anders gehandhabt werden.
Und das, obwohl da seit 14 Jahren die Links-Woken an der Regierung sind. Nachdem, was so alles geunkt wurde, als erstmals die Grünen Seniorpartner in einer Regierung waren, wundere ich mich, dass wir hier noch Auto fahren und nicht alle mit Lastenrädern unterwegs sind, die Automobilindustrie nicht abgewandert ist und niemand kontrolliert, wie oft man sich duscht. Es gibt nicht mal einen Genderzwang!
Die derzeitige Politik rückt von links-woke ab.
Ist dieses "links-woke" mit uns im Raum?
Ich kann so etwas tatsächlich nicht ernst nehmen. Aber ja, die ganzen Lügen und Fakenews tragen fürchte, wie man an solchen Aussagen sieht. Wahrscheinlich ist auch Konrad Adenauer für dich Links, weil er sich die Sojawurst patentieren lassen hat und Angela Merkel so oder so, weil sie christlich-humanistische Grundwerte vertreten hat.
Du hängst dich jetzt ernsthaft daran, dass ich den Begriff „links-woke“ benutzt habe?
Was für eine Kanzlerin Frau Merkel war, habe nicht ich zu beurteilen.
Mit allem drum und dran.
Ich persönlich denke nicht , dass sie eine „geheime“ linke Agenda hatte. Natürlich kann man hinterfragen, wieso sie in der DDR relativ ungehindert Christin sein konnte und studieren konnte. Etwas, wo wohl vor allem Leute aus dem System kritisch draufschauen, aber da fehlt mir Wissen und ich will niemandem etwas unterstellen.
Ich nehme ihr auch ab, dass sie viele Entscheidungen nach bestem Wissen und Gewissen getroffen hat.
Es geht mir tatsächlich um eine Art Meinungsdiktatur, die ich inzwischen wahrnehme und die mit Corona bei uns angefangen hatte so richtig zu wachsen und der ich teilweise leider auch gefolgt bin.
Inzwischen mit etwas Abstand sehe ich das ganze etwas differenzierter.
Du hängst dich jetzt ernsthaft daran, dass ich den Begriff „links-woke“ benutzt habe?
Nun, wer denkt das Wachsamkeit gegen Diskriminierung (genau das heißt woke) etwas schlechtes ist... ja daran hänge ich mich auf.
Es geht mir tatsächlich um eine Art Meinungsdiktatur,
Come on. Ehrlich? Das wird ja immer lächerlicher.
Kurz: Es gibt keine Meinungsdiktatur.
Es geht mir tatsächlich um eine Art Meinungsdiktatur, die ich inzwischen wahrnehme
Ich finde es schade, dass Du auf meine Fragen
Wo genau nimmst Du die denn wahr?
Welche Meinung genau wird unterdrückt oder gar verboten?
nicht reagiert hast.
Mich interessiert einfach, woher der Narrativ, dass man ja nichts mehr sagen dürfe, kommt und dann noch von einer Art Meinungsdiktatur gesprochen wird.
Du bist ja nicht die einzige damit.
Aber wenn ich dann so sehe, wie ungehemmt Menschen im Netz und in den Medien Bullshit verbreiten und sich immer welche finden, die das toll finden, liken und verbreiten frage ich mich tatsächlich, wo sie denn ist, diese Meinungsdiktatur.
Wir sind eines der freiesten Länder überhaupt. Deswegen befremden mich solche Aussagen einfach.
Es geht darum, dass die Exekutive ihren Job machen kann ohne von Spinnern verfolgt, markiert und gar getötet zu werden.
Was ist denn ihr Job?
Sowas?:
Unabhängig davon, wie viele Menschen die US-Regierung abschieben will: Die Beamten der ICE gehen seit Januar rabiater vor. Sie treten häufig in Zivil oder maskiert auf, Zugriffe erfolgen immer wieder geradezu überfallartig auf offener Straße. Auch greifen sie ganze Gruppen auf – etwa auf Baustellen –, ohne dass klar ist, ob es für die Betroffenen einen Abschiebebescheid gibt oder ob sie straffällig geworden sind. Einzelnen Berichten zufolge https://projects.propublica.org/trump-ice-smashed-windows-deportation-arrests /" target="_blank" rel="noopener">setzten ICE-Beamte in den ersten Monaten der zweiten Trump-Präsidentschaft auch vermehrt körperliche Gewalt ein.
[...]
Das wohl prominenteste Beispiel einer https://www.sueddeutsche.de/politik/us-abschiebepolitik-der-mann-der-von-trump-gejagt-wird-li.330329 8" target="_blank" rel="noopener">gewaltsamen Abschiebung ist der Fall von Kilmar Abrego Garcia. Als Jugendlicher war der in El Salvador geborene Mann vor Bandengewalt in die USA geflohen und hat hier eine Familie gegründet. Im März wurde er aus seinem Auto heraus von ICE-Beamten verhaftet – als angebliches Bandenmitglied. Obwohl die US-Justiz die Abschiebung untersagte, landete er in einem Gefängnis für Terroristen in El Salvador. Inzwischen ist er wieder in den USA, soll aber bald erneut abgeschoben werden – nach Uganda.
[...]
Auffallend ist, dass im Vergleich zu den vergangenen Jahren viel mehr Menschen von der Abschiebebehörde ICE festgenommen wurden, die zuvor nicht straffällig geworden waren oder gegen die kein Gerichtsverfahren läuft.
Das steht in einem gewissen Widerspruch zu Trumps Versprechen, sich der Bandenkriminalität und anderen straffällig gewordenen illegalen Einwanderern zu widmen.
Auch vor Einsätzen in Krankenhäusern, Kirchen und Schulen schreckt ICE nicht mehr zurück.
Es gibt Berichte über brutale Haftbedingungen, und das dürfte jene interessieren, die sich für den Schutz ungeborenen Lebens einsetzen: Offenbar verlor eine von der ICE festgenommene Frau ihr ungeborenes Kind, nachdem ihr Hilfe verweigert wurde. (Klick)
A propos: Inzwischen hat sich auch der Papst zu Wort gemeldet, dem man ja gewiss nicht vorwerfen kann, dass ihm der Schutz ungeborenen Lebens nicht am Herzen liege oder dass er liberal in puncto Abtreibung sei.
Er sagte:
Wenn jemand sagt, er sei gegen Abtreibung, aber mit der unmenschlichen Behandlung von Einwanderern in den Vereinigten Staaten einverstanden, dann weiß ich nicht, ob das Pro-Life ist.
Das Verbot der Antifa ist überfällig.
Bist Du nicht auch Antifa? Bist Du Profa, also Pro Faschismus? Nö, oder? Was soll dann das "Das Verbot der Antifa ist überfällig"? Abgesehen davon ist die Antifa keine einheitliche Organisation und nicht einmal besonders homogen. Schon allein deshalb macht ein pauschales Verbot der Antifa gar keinen Sinn. Außer dass man eben gegen alles vorgehen möchte, was irgendwie links ist.
Das ist von Anfang an eine Gründung für Strassenterror durch dumme Hooligans gewesen.
Dann befasse Dich mal mit ihren Ursprüngen. Die lagen in den 20er Jahren und richteten sich gegen wen? Mal sehen, ob Du in Geschichte aufgepasst hast.
In den USA hat die Antifa noch nicht einmal die selbe Tradition wie etwa hier in Deutschland. Nenne mir doch mal namhafte Antifa-Gruppierungen, die in letzter Zeit durch Straßenterror aufgefallen sind.
Bezeichnend finde ich auch, dass mal wieder nur Antifaschisten und sonstige Linke als dumme Hooligans Straßenterror verbreiten. Kein Wort über rechtsradikale Banden wie die Proud Boys. Kein Wort darüber, dass auch in den USA wie hier auch Gewaltverbrechen eher von rechts ausgehen.
Und der Sturm auf das Kapitol, war das auch die Antifa?
Was sagst Du eigentlich dazu, dass das US-Justizministerium Studien, wonach die Gewalt eher rechts zu verorten ist, von seiner Website verschwinden lässt?
The US justice department has scrubbed a study from its website concluding that far-right extremists have killed far more Americans than any other domestic terrorist group, just days after a gunman fatally shot the prominent conservative activist Charlie Kirk.
(Das US Justizministerium hat eine Studie von ihrer Webseite entfernt, die feststellte, dass rechtsradikale Extremisten weit mehr Amerikaner getötet haben als jede andere inländische Terrorgruppe. Und das nur Tage nachdem den prominenten konservativen Aktivisten Charlie Kirk erschoss)
Man muss sich ja nur anschauen, wer in den letzten Jahren so alles von wem erschossen wurde:
Der Mann, der die DFL-Abgeordnete und Sprecherin des Repräsentantenhaus von Minnesota, Melissa Hortman und ihren Mann erschoss, war ein evangelikaler, transphober Abtreibungsgegner.
Als Motive des Mannes, der das Haus des demokratischen Gouverneurs Josh Shapiro angriff, wird Antisemitismus, religiös motivierter Hass oder politische Feindseligkeit angenommen.
Die Leute, die Mike Pence am 6. Januar 2021 hängen wollten, waren Trump-Fans.
Der Mann, der den Sohn der von Obama eingesetzten Distriktrichterin Esther Salas tötete war ein sexistischer, rassistischer und misogyner Trump-Unterstützer.
Der Mann, der Demokratin Nancy Pelosi, bis 2023 Sprecherin des Repräsentantenhauses an den Kragen wollte und ihren Mann krankenhausreif schlug, war zuvor mit rechtsextremen Meinungen und Verschwörungstheorien unter anderem zur Corona-Pandemie aufgefallen.
Die Männer, die wegen der versuchten Entführung der demokratischen Gouverneurin Gretchen Whitmer verurteilt wurden, gehörten zur rechtsextremen Miliz Wolverine Watchmen.
Ach übrigens:
Auch in Deutschland liegen rechtsextreme Straftaten vor den linksextremen: https://www.bka.de/DE/UnsereAufgaben/Deliktsbereiche/PMK/PMKZahlen2024/PMKZahlen2024_node.html
Aber klar, die Antifa gehört verboten und man muss endlich mal gegen den Straßenterror dieser fiesen linken Hooligans vorgehen.
@Goldapfel @MikefromMuc, Ihr könnt gerne auch meine Fragen beantworten.
@Goldapfel @MikefromMuc, Ihr könnt gerne auch meine Fragen beantworten
Zu Trump möchte ich hier nicht mit diskutieren. Ich möchte auch nicht begründen müssen, warum mir ein Beitrag gefällt. Ich bitte das zu respektieren und daraus weder Zustimmung noch Ablehnung zu irgendwelchen Positionen zu interpretieren.
Mich beschäftigen zur Zeit ganz andere Dinge. Zum Lesen komme ich noch, aber zum Antworten fehlt mir die Zeit.
Gerne stelle ich klar, daß ich gegen Extremismus und Gewalt bin, egal von welcher Seite.
Gerne stelle ich klar, daß ich gegen Extremismus und Gewalt bin, egal von welcher Seite.
Glaube ich Dir, mir fällt halt nur auf, dass Du nur reagierst, wenn von Extremismus oder Gewalt von links die Rede ist.
Und Du Beiträge gut findest, in dem die Antifa pauschal in die antidemokratische Ecke gestellt wird.
Du musst nicht viel sagen, aber mich würde hier einfach interessieren, ob es für Dich einen Unterschied macht, ob angebliche Antifaschisten Randale machen oder ob ein aufgestachelter MAGA-Mob das Kapitol stürmt. Ob gegen Ersteres der Einsatz der Nationalgarde geboten ist und gegen Zweiteres nicht.
Und ob und wenn ja warum die Antifaschisten verboten werden sollen, obwohl die meisten Gewalttaten von Rechtsradikalen verübt werden.
Wie kommt das, dass dem Narrativ von der linken Gewalt eher geglaubt wird, obwohl die Zahlen was anderes sagen?
Glaube ich Dir, mir fällt halt nur auf, dass Du nur reagierst, wenn von Extremismus oder Gewalt von links die Rede ist.
Mag sein, doch wenn Du daraus irgendwelche Schlüsse ziehst, liegst Du falsch. Ich finde es, ehrlich gesagt, merkwürdig, wenn ich mich für meine "gefällt mir" Aktivitäten rechtfertigen soll, noch dazu in einer Diskussion, zu der ich bisher nicht aktiv beigetragen habe und auch nicht beitragen werde.
So ein "gefällt mir" ist für mich nicht mehr als ein Kopfnicken. Das heißt nicht, daß ich dem gesamten Beitrag zustimme. Noch daß ich dem Autor insgesamt zustimme. Wenn ich sage: "Mir gefällt Bier" - dann wäre es falsch, daraus zu schließen, daß mir Wein nicht gefällt. Oder wenn ich an jeder Stelle betone, wie gern ich Bayer bin und wie sehr ich mein Land liebe - dann heißt es noch lange nicht, daß ich andere Länder oder gar Menschen hasse.
Ich habe erst kürzlich hier geschrieben, warum ich zur Zeit nicht viel beitrage.
Dazu kommt, daß ich gerade mit ganz anderen Dingen beschäftigt bin und nicht die Zeit aufwenden möchte, Dir zu antworten. Verstehe das bitte nicht falsch. Ich würde Deine Fragen tatsächlich gerne beantworten und schauen, wo wir Gemeinsamkeiten haben. Ich bin fest davon überzeugt, daß die Gemeinsamkeiten überwiegen, auch wenn man sich bei manchen Themen mal zofft. Aber mir fehlen aktuell Zeit und Geduld. Ich mag sowas nicht halbherzig machen. Meine Antworten führen meistens vom Thema weg, weil mich ganz andere Dinge interessieren. Auch deshalb habe ich hier nicht aktiv beigetragen. Ich antworte Dir, weil ich es unhöflich fände, nicht zu reagieren, wenn ich mehrfach direkt angesprochen werde.
Ich wünsche allerseits einen schönen Feiertag. Was für ein Segen, daß 1989 die DDR-Bürger mit ihrer friedlichen Revolution das SED-Regime zu Fall gebracht haben! Was für ein Segen, daß Deutschland wiedervereint ist!
Ich finde es, ehrlich gesagt, merkwürdig, wenn ich mich für meine "gefällt mir" Aktivitäten rechtfertigen soll
Du musst Dich nicht rechtfertigen. Mich hätte nur nur Deine Sicht der Dinge interessiert, oder ja, auch eine Antwort auf die eine oder andere Frage. Ich akzeptiere aber, dass Dir Zeit und Geduld fehlen.
Ich antworte Dir, weil ich es unhöflich fände, nicht zu reagieren, wenn ich mehrfach direkt angesprochen werde.
Danke dafür. Sowas ist leider nicht selbstverständlich.
Wenn ich mich mal dezent einmischen darf… Warum geht überhaupt um die Bewertung der Gesinnung bei Gewaltstraftaten?
Aus welcher Perspektive meinst Du?
Wenn man das mal aus Sicht der derzeitigen US-Regierung betrachtet, für die kommt es offensichtlich darauf an, welche Gesinnung die Gewalttäter haben:
Sind sie mutmaßlich Antifa und sorgen angeblich für kriegsähnliche Zustände in von Demokraten regierten Städte, will Trump die Nationalgarde schicken und derartige Städte zu Truppenübungsplätzen machen. Ist irgendwo ein MAGA-Mob unterwegs und stürmt sogar Regierungsgebäude, sieht Trump keine Notwendigkeit für die Nationalgarde, die Täter werden später sogar begnadigt.
Es liegt also nahe anzunehmen, dass es hier darum geht, den politischen Gegner einzuschüchtern.
Hier in Deutschland werden die Straftaten einfach verschiedenen Kategorien zugeordnet.
Es gibt den sog. Phänomenbereich PMK = politisch motivierte Kriminalität.
Und da gibt es inzwischen folgende Kategorien:
PMK rechts
PMK links
PMK ausländische Ideologie
PMK religiöse Ideologie
PMK sonstige Zuordnung
Warum das wichtig ist?
Ich denke schon, dass es von gesellschaftlichem Interesse ist, von welcher Seite aus gerade die größere Bedrohung ausgeht. Weil man sich dann überlegen sollte, wie dieser zu begegnen ist.
Hmm, aber führt genau diese Einschätzung nicht generell dazu, dass wir alle - wie hier an Trumps Vorgehensweise demonstriert und auch hier im Threadverlauf zu sehen - immer mehr an Sachlichkeit verlieren?
Die Einschätzung kann man nicht vermeiden.
Gewalt schreibt man immer erst den politischen Gegner zu, dem Angehörigen einer anderen Religion oder Ideologie.
Sieht man ja.
Ich finde es dann schon sinnvoll, wenn man dann auch Zahlen hat. Auch wenn die nicht immer dazu führen, dass jemand sein Feindbild hinterfragt.
@alescha Sachverhalte analysieren, richtig(?) einordnen - es hat seine Berechtigung und wenn es Netzwerke gibt, die einander unterstützen, kann es auch bei der Prävention oder Eindämmung helfen. Nur sich in der allgemeinen Diskussion vorrangig auf die Einschätzung festzulegen… - es verhärtet die Fronten, verstärkt Feindbilder. Dabei ist doch erstmal immer und immer wieder die Tat zu verurteilen und nicht die Welt wechselseitig in die Guten und Bösen einzuteilen. … was dabei rauskommt, sieht man ja - sogar hier in diesem doch insgesamt sehr friedlichen Forum.
Alternative: Fokussieren wir uns besser mehr in der Sache auf das, was wir (nicht) wollen - … unabhängig davon wer „auf welcher Seite“ steht. Könnte das nicht dazu beitragen, wieder ein gemeinsames Wir zu finden und zur Versöhnung beitragen?
… aber gut, ich verstehe schon, was du meinst. Nur mit der Lagerbildung, die ich aktuell verschiedentlich sehe, scheinen wir leider nicht weiterzukommen.
Alternative: Fokussieren wir uns besser mehr in der Sache auf das, was wir (nicht) wollen - … unabhängig davon wer „auf welcher Seite“ steht. Könnte das nicht dazu beitragen, wieder ein gemeinsames Wir zu finden und zur Versöhnung beitragen?
Klingt gut. Aber ich nehme halt schon einen Unterschied im "Wollen" fest - und daran wird dann festgemacht, auf welcher Seite man steht.
@alescha in Bezug auf die PMK und deren Genauigkeit ist auch die Zivilgesellschaft tätig, bspw. die AAS:
"
Wie ist es zu erklären, dass die Amadeu Antonio Stiftung in ihrer Liste Todesopfer rechter Gewalt deutlich mehr Opfer zählt als die offizielle Statistik der Bundesregierung?
Anna Brausam: Eines der Hauptprobleme des Meldewesens PMK-rechts ist die Tatsache, dass es sich hier lediglich um eine Eingangsstatistik handelt. Das hat zur Folge, dass dem*der Polizist*in am Tatort eine große Verantwortung zukommt. Er oder sie beurteilt vor Ort, ob einer Straftat eine politische Motivation zugrunde liegt oder nicht. Wenn diese Ersteinschätzung negativ ausfällt, erfolgt eine spätere Korrektur aufgrund von abweichenden Erkenntnissen und Entscheidungen der Staatsanwaltschaft oder eines abweichenden Gerichtsbeschlusses „nur ausnahmsweise“. Dieses Defizit gibt die Bundesregierung in einer Antwort auf eine kleine Anfrage der Fraktion Bündnis 90/ Die Grünen selbst zu, sieht jedoch trotzdem keinen Handlungsbedarf."
https://www.amadeu-antonio-stiftung.de/opferfonds-cura/staatliche-einordnung-rechter-gewalttaten/
In diesem Interview wird gefordert dass staatliche Stellen stärker mit der Ziviligesellschaft zusammenarbeiten sollen in diesem Bereich.
Nein, das ist nicht der Grund. Grund ist, dass laut Trump die schlimme Antifa und andere Terroristen ICE-Behörden belagern und die Stadt vom Krieg verwüstet ist.
@johnnyd @MikeFromMUC @Goldapfel @Plueschmors
Ich hätte dann eine konkrete Rückfrage an Euch, Autor & Zustimmer des obigen Postings:
Haltet Ihr das, was in den USA gerade passiert für nicht weiter besorgniserregend und für etwas, was wir mit mehr Gelassenheit betrachten sollten? So wie es in Anfang der 30er Jahre auch genug Stimmen gab, die sagten: "Das wird schon wieder! Der kleine Österreicher wird bald wieder verschwinden! Es wird schon so schlimm nicht kommen!"?
Wir wissen doch im Nachhinein: Es gab eben auch genügend Christenvolk, das (deutsch-national) die sich bahnbrechende Ideologie willkommen hieß, Werte und Ordnung wieder ins Recht gesetzt sah und mit Dank- und Bittgottesdiensten wohlwollend dem "Deutschtum" ihre Unterstützung gab.
Nur wenige waren wach und kritisch ... und haben als Christen erkannt, was sich da zusammenbraut.
L'Chaim
Ich halte die USA für eine funktionierende Demokratie. Es gibt die nationale Ebene und dann zahlreiche Bundesstaaten. Da ist nicht viel mit Durchregieren vom Weißen Haus aus. Und es gibt eine Judikative und die macht auch ihren Job. Dafür ist die Judikative da.
Democrats und Republicans überschneiden sich weitgehend. Das sind keine Gegenpole, kein schwarz-weiß, kein gut-böse. An dem medialen Bild von dem jahrelangen Lieblingen der Medien Trump, Musk und auch Kennedy und Gabbard kann man sehen, dass am Blick der Medien auf Republikaner etwas nicht stimmt.
Da haben wir definitiv eine andere Wahrnehmung und Beurteilung! 😉
Und, by the way: Ich war mehrmals in den USA, habe Familie, Freunde und Bekannte dort und stehe in direktem Kontakt mit Menschen, Gemeinden, Christen im Trump-Land 😉
L'Chaim
Da ist nicht viel mit Durchregieren vom Weißen Haus aus.
Außer man ignoriert die lokal gewählten Mächte und marschiert halt mit Waffen in die Städte ein und schickt den ICE, um Menschen einzufangen.
Und es gibt eine Judikative
Die Trump ignoriert.
Verfolgst du überhaupt, was Trump so fordert und von sich gibt? Und was er tut? Immerhin geht er ja vollkommen offen damit um und veröffentlicht seine antidemokratischen Unsinn auf alle seinen Sozialen Medien.
Wer dem zuhört und dann die US Demokratie nicht in Gefahr sieht, muss sich schon Augen und Ohren zuhalten.
Solange in Deutschland Juden wieder um ihr Leben fürchten müssen und etliche von ihnen „auf gepackten Koffern sitzen“, sollte sich Deutschland lieber überlegen, was im eigenen Land schief läuft, statt mit dem Finger auf andere zu zeigen.
Vor allem, da es ja immer hieß/heißt
„Nie wieder…“und so. Aber vermutlich habe ich da ja einfach nur etwas falsch verstanden und es geht gar nicht um lebende Juden. 🙂
Beten, dass weltweit und im eigenen Herzen Gottes Wille geschehe ist immer gut.
Auch heute gibt es genug Christenvolk, auf beiderlei Seiten, die sich auf der richtigen Seite sehen und die das auch mit aller Vehemenz vertreten.
Gott sei uns allen gnädig.
Jüdisches Leben wird in Deutschland wieder völlig selbstverständlich verfolgt und die meisten Christen schauen weg. Insbesondere in Berlin wird seit dem 07.10.2023 eifrig und erfolgreich und ohne nennenswerte Gegenwehr daran gearbeitet jüdisches Leben unsichtbar zu machen, zu bedrohen, zu vertreiben. Nie wieder gilt tatsächlich nur für tote Juden.
Wir laufen ca. einmal im Jahr durch den Stadtteil und reinigen Stolpersteine. Das reicht nicht mehr.
In meiner Stadt hat die Jüdische Gemeinde gegen Anfeindungen vergangene Woche insbesondere Kirchen und Politik dazu gemahnt, Zivilcourage für jüdisches Leben zu zeigen. Hier steht offenbar bald eine größere Antisemitendemo an.
@johnnyd Diese Palänstinenserdemos sind unterträglich und ich vermute wie bei den Studenten in den USA wissen die gar nicht was sie mit dem Parolen eigentlich sagen. In den USA fragte einer die Studenten was für ein Fluss und welches Meer denn gemeint sei. Sie wussten es nicht. Diese Parole steht für eine Einstaatenlösung vom Jordan bis zum Mittelmeer und das ohne Juden wie in Gaza, Jericho oder dem Großraum Betlehem.
@ga2 Die Deutschen lieben die toten Juden. Das war eine Aussage in einem Gottesdienst mit Übertragung aus Israel vor grob zwei Wochen in Ravensburg am Bodensee.
Was steckt hinter dieser Aussage die man in Israel anscheinend immer öfter hört.
Es wird registriert wie die Deutschen an die Verbrechen der Shoah erinnern. Schöne Reden halten und Tränen vergießen. Die lebenden Juden sind ihnen egal. Das sehen wir ja an den Enthaltungen wenn es wieder gegen Israel bei der UNO geht. Das sieht man wenn es darum geht ob ein Wein östlich der Waffenstillstandlinien von 1948, der so genannten Grenzen von 1967, Made in Israel sein darf und somit zollfrei in die EU importiert werden kann. Ich weiß nicht welche Waffen wir angeblich nach Israel liefern, die jetzt nicht mehr geliefert werden sollen und in Gaza eingesetzt werden könnten. Die Zeiten in denen Maschinengewehre von Rheinmetall in der IDF verwendet wurden sind über 70 Jahre her. Das isralische Gewehr könnte NATO-Kaliber haben. Ich glaube aber nicht, dass Israel Munition in Deutschland kauft.
Nun denn es gibt aber auch Deutsche die sich um lebende Juden kümmern. Die ICEJ stellt Bunker in Kibbuzim auf. Pfarrer unterstellen ihnen Juden zu missionieren, als christliche Zionisten kann man sie bezeichnen, wobei es hier vermutlich auch Leute gibt, für die Zionismus ein Schimpfwort ist.
Ja und die Frage warum es das Wort Israelkritik, aber kein Wort Deutschlandkritik gibt ist berechtigt. Bei aller berechtigter Kritik an Israel. Es ist das einzige Land das ich kenne, das einen ehemaligen Regierungschef verurteilt hat.
Man nimmt es Israel übel, dass es sich wehrt. Juden müssen Opfer bleiben.
Selber für ihren Staat kämpfen, für ihre Zufluchtsstätte, die immer auch an Deutschlands Schuld erinnert und die man den Juden damals großzügig zugestanden hat (eben auch weil sie kaum besiedelt war und das Land brach lag) passt eben nicht.
Hatte letze Nacht noch zwei „Ja aber-Videos“ von Carmen Shamsianpur gesehen. „Ja aber was ist mit Israels Regierung oder so ähnlich hieß das eine. Auch Rechtextremismus erwähnend. Ich meine in dem kamen kurz ein paar Daten zum Geschichtsbewusstsein der Deutschen. Die Mehrheit der Deutschen (ca 60 %) ist davon überzeugt, dass ihre Familie während des dritten Reichs unterdrückt worden sei. Wäre es nicht so schlimm, wäre das zum Lachen. Nur ein sehr geringer Prozentsatz meint, seine Vorfahren hätten in dieser Zeit die Nazis unterstützt oder selbst was schlimmes gemacht.
Marsch des Lebens bietet wohl Tipps an, wie man sich informieren kann. Es ist sehr viel gut dokumentiert.
Israel hat es entgegen aller Feinde (ua arabische Länder) geschafft, zu überleben und diesen Staat zu gründen, aufzubauen und Land zu bebauen und es zum Blühen zu bringen. Die Juden haben überlebt und der Staat Israels ist ein Zeichen für Gottes Treue. Am Israel Chai
In Israel nimmt man dankbar auf, wenn sich Menschen aus D solidarisch zu Israel stellen.
Aber es ist eben nur ein relativ kleiner Teil des Gesamtbildes. Freundschaft setzt Vertrauen voraus und die Bereitschaft dem Freund zunächst zu glauben oder bei Anklagen genau zu schauen, woher die Abklagen kommen und welche Grundlage die haben und Freundschaft erfordert manchmal auch Mut, sich gegen Mobber zu stellen. Deutschlands Regierung ist da doch ziemlich wankelmütig. Natürlich versteht man in Israel auch, dass man (nicht nur in DE) halt auch Angst vor muslimischem Terror hat.
Shalom
Bei aller berechtigter Kritik an Israel.
Bei dem einen oder anderen Beitrag hier habe ich den Eindruck, dass es keine berechtigte Kritik an Israel gibt. Da ist Israelkritik = Antisemitismus.
Es ist das einzige Land das ich kenne, das einen ehemaligen Regierungschef verurteilt hat.
Bolsonaro wurde jüngst zu 27 Jahren Haft verurteilt (wegen eines versuchten Staatstreichs). Und Sarkozy zu 5 Jahren (wegen Mitgliedschaft in einer kriminellen Vereinigung).
Und Trump hatte ja nun schon so oft Ärger mit der Justiz, das kann man ja schon fast nicht mehr zählen.
Der "kleine Österreicher" hatte eine ganz andere Motivation, gespeist aus der Aufklärung, der Auflösung alter Werte, Okkultismus und dem Aufkommen der Religion der Flagge.
Christlicher Nationalismus in den USA lässt sich also noch immer nicht mit dem furchtbaren deutschen Nationalsozialismus vergleichen. Wie denn auch? Der Nationalsozialismus war entschieden antijüdisch und antichristlich.
Was ich hier gegenwärtig erlebe in so vielen Beiträgen gegen Trump und Co. ist also aus meiner Sicht nun wirklich nur mit Kanonen auf Spatzen zu schießen.
Immerhin schmeckt das Popcorn.
@plueschmors
Der "kleine Österreicher" hatte eine ganz andere Motivation, gespeist aus der Aufklärung, der Auflösung alter Werte, Okkultismus und dem Aufkommen der Religion der Flagge.
Christlicher Nationalismus in den USA lässt sich also noch immer nicht mit dem furchtbaren deutschen Nationalsozialismus vergleichen. Wie denn auch? Der Nationalsozialismus war entschieden antijüdisch und antichristlich.
Es hat auch, soweit ich sehe, niemand behauptet, dass die Motivation die gleiche ist.
Parallelen gibt es aber sehr wohl.
Autokraten, Diktatoren, Faschisten oder wie man sie nennen mag mögen unterschiedliche Motivationen und unterschiedliche Ideologien haben. Eines aber eint sie: Kritik unterdrücken wollen, den politischen Gegner diffamieren und einschüchtern, Militär notfalls gegen Zivilisten einsetzen wollen, Erinnerungskultur beeinflussen (macht Trump ja auch, bloß nicht zu viel Erinnerung an Sklaverei und so, und hierzulande wollen ja manche Leute eine erinnerungspolitische Wende um 180 Grad), gegen Minderheiten hetzen, Menschen in Lager sperren wollen, etc. pp.
Wollen wir hoffen, dass sich die amerikanische Demokratie mit ihrer fast 250jährigen Tradition als wehrhaft genug erweist. In manchen Ländern war bzw. ist sie das leider nicht.
Immerhin schmeckt das Popcorn.
Für mich bitte salzig. Hoffen wir, dass es uns nicht irgendwann im Halse stecken bleibt.
Veröffentlicht von: @johnnydDen Beitrag deines FB-Freundes halte ich für unnötig polemisches Endzeit-Fanfiction. Er will überwältigen, blind machen für Fakten und nüchterne Analyse
Veröffentlicht von: @johnnyd
Ich kenne zuviele Amis und kann sie nicht so hassen, wie es hier auf J.de gerne propagiert wird.
Für "Fakten" und "nüchterne Analyse" willst Du Dich stark machen?
Und hier bei Jesus.de "propagierten Hass auf Amis" wahrnehmen ... dazu auch noch "gerne"?
Oh oh oh ... Wie bist Du da unterwegs 🙁
L'Chaim
Pray for USA
Natürlich beten wir für Amerika!
Was jetzt konkret???
Sowohl in den MAGA-nahen, konservativen Gemeinden, wie auch in den armen Communities, den farbigen und queeren Gottesdiensten, den liberalen und links-evangelikalen Gemeinden wird "für Amerika" gebetet.
Der Inhalt und die Ausrichtung unserer Gebete macht es spannend. Und wer nur "allgemein für" betet, kommt um die Frage der Konkretion nicht herum.
"Gott segne und beschütze unser Land und die Welt. Gib den Verantwortlichen Verstand und Weisheit. Lass uns die Armen nicht vergessen ..." Diese Art von "Fürbitte" kann sich leicht mit Blindheit, Oberflächlichkeit und tatsächlichem Unberührtsein verbinden.
Auch "Pray for USA" muss sich defintiv konkretisieren und in ein Verhältnis setzen zu dem, was faktisch und real passiert, und was danach schreit, sich in den Antagonismen zu positionieren, zu handeln und sich zu regen über Worte hinaus ...
L'Chaim
"Gott segne und beschütze unser Land und die Welt. Gib den Verantwortlichen Verstand und Weisheit. Lass uns die Armen nicht vergessen ..." Diese Art von "Fürbitte" kann sich leicht mit Blindheit, Oberflächlichkeit und tatsächlichem Unberührtsein verbinden.
Im anderen Thread schrieb ich von Elmar Theveßens Einsicht, dass uns zuweilen die eigene Selbstgewissheit im Weg stehen kann.
Gott ist viel größer als unser Denken. Ich kann ihm meine Sorgen u Ängste hinhalten. Mit ihm rechten u streiten.
Aber was ER mit Trump & Co vorhat, liegt letztendlich in Seiner Hand und wird uns vllt alle noch überraschen. Ob positiv oder negativ - wer weiß?
Wir ernten, was wir gesät haben.
Veröffentlicht von: @awhlerSowohl in den MAGA-nahen, konservativen Gemeinden, wie auch in den armen Communities, den farbigen und queeren Gottesdiensten, den liberalen und links-evangelikalen Gemeinden wird "für Amerika" gebetet.
Der Inhalt und die Ausrichtung unserer Gebete macht es spannend. Und wer nur "allgemein für" betet, kommt um die Frage der Konkretion nicht herum.
Die haben alle das Recht zu beten.
Und ich weiß gar nicht, wie man 'konkret betet', ohne auch seine eigene Sichtweise zur 'richtigen' zu erklären.
Das bedeutet nicht, dass ich Gott nicht sagen kann, was ich denke; aber für mich hat 'konkret beten' immer so ein bisschen den Beigeschmack von 'Gott sagen, was er tun soll'. Im Endeffekt ist es doch seine Sache was er wie tut.
"Gott segne und beschütze unser Land und die Welt. Gib den Verantwortlichen Verstand und Weisheit. Lass uns die Armen nicht vergessen ..."
Diese Art von "Fürbitte" kann sich leicht mit Blindheit, Oberflächlichkeit und tatsächlichem Unberührtsein verbinden.
Kann, aber nicht muss. Schlimmer ist es, dass man dadurch Gott eine gewisse Handlungsfreiheit 'zugesteht'.
Veröffentlicht von: @marthadass uns zuweilen die eigene Selbstgewissheit im Weg stehen kann.
Selbstgewiss bis in Grenzenlose sehe ich den POTUS in seiner Selbstwahrnehmung und die MAGA-Bewegung in ihrerm Sendungs-Bewusstsein.
Veröffentlicht von: @marthaGott ist viel größer als unser Denken. Ich kann ihm meine Sorgen u Ängste hinhalten. Mit ihm rechten u streiten.
Ja, sicher - und gerade deshalb geht es mir ja um die "Sorgen und Ängste", derer die von der Trump' schen Politik & Agenda betroffen sind!!!
Veröffentlicht von: @marthaAber was ER mit Trump & Co vorhat, liegt letztendlich in Seiner Hand
Die Frage ist doch, ob und wie "Trump & Co" sich eben GEGEN IHN - den Gott des Friedens, der Gerechtigkeit und des Erbarmens - verhalten und handeln.
Veröffentlicht von: @marthaund wird uns vllt alle noch überraschen. Ob positiv oder negativ - wer weiß?
Es könnten noch "gute Früchte" vom wurzelkranken Baum abfallen ???
Veröffentlicht von: @marthaWir ernten, was wir gesät haben.
Jetzt wird gesät ... und wer ist das "wir"?
L'Chaim
Selbstgewiss bis in Grenzenlose sehe ich den POTUS in seiner Selbstwahrnehmung
Ja, so wirkt er auch auf mich. Erstaunlich.
deshalb geht es mir ja um die "Sorgen und Ängste", derer die von der Trump' schen Politik & Agenda betroffen sind!!!
Das ehrt dich.
Die Frage ist doch, ob und wie "Trump & Co" sich eben GEGEN IHN - den Gott des Friedens, der Gerechtigkeit und des Erbarmens - verhalten und handeln.
Dazu kommen mir mehrere Gedanken. Die haben z.B. mit Gerechtigkeit, Erbarmen und einem ziemlich festgelegten Gottesbild zu tun.
Es könnten noch "gute Früchte" vom wurzelkranken Baum abfallen ???
Sagen wir mal so - und das Thema hatten wir beide schon mal: Gott kann die Herzen von Königen lenken wie Wasserbäche.
(Donald Trump ist bekannt dafür, dass er "erratisch" unterwegs ist...)
Und denen, die Gott lieben werden sowieso alle Dinge zum Besten dienen. Weil sie sie vertrauensvoll aus seiner Hand nehmen, nachdem sie IHM alles dargelegt haben, was sie für richtig halten.
Jetzt wird gesät ... und wer ist das "wir"?
Nö. Gesät wurde schon früher. Und ich vermute in meinem begrenzten Wissen, dass ein guter Teil der amerikanischen Gesellschaft viele Früchte der vorangegangenen Regierungen satt hatten.
Wäre Donald Trump sonst ein 2. Mal gewählt worden?
Selbstgewiss bis in Grenzenlose sehe ich den POTUS in seiner Selbstwahrnehmung und die MAGA-Bewegung in ihrerm Sendungs-Bewusstsein.
Wäre er "Selbstgewiss", dann hätte er es nicht nötig, sich ständig anhimmeln zu lassen... ich sehe einen zutiefst unsicheren Menschen, der sich verzweifelt an eine Scheinwelt klammert.
Veröffentlicht von: @lucan-7Selbstgewiss bis in Grenzenlose sehe ich den POTUS in seiner Selbstwahrnehmung und die MAGA-Bewegung in ihrerm Sendungs-Bewusstsein.
Wäre er "Selbstgewiss", dann hätte er es nicht nötig, sich ständig anhimmeln zu lassen... ich sehe einen zutiefst unsicheren Menschen, der sich verzweifelt an eine Scheinwelt klammert.
Ob Trump sein Umfeld als Scheinwelt sieht? Ist es überhaupt eine? 🤔
Ob Trump sein Umfeld als Scheinwelt sieht? Ist es überhaupt eine?
Mir ist kein Bericht bekannt, dass Trump sich privat viel anders verhält als in der Öffentlichkeit. Das ist wohl auch der Grund, warum manche Leute ihn für "ehrlich" und "authentisch" halten.
Aber es bedeutet dann eben auch, dass er irgendwie in seiner eigenen Welt lebt... und durch seine Macht die Menschen in seinem Umfeld auf sein Level zwingt.
Und das spricht nicht gerade für eine starke Persönlichkeit.