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Theologie

Von ganz schön schwierig bis ganz schön praktisch
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Ich las heute Morgen eine Kurzeinführung in den 1. Timotheusbrief. Dort wurde auch kurz angeführt, dass es sich bei diesem Brief nicht um einen echten Paulusbrief handelt, sondern dass er von einer Art Paulusschule geschrieben worden sei. Das war mir nicht neu, soweit bin ich mit liberaler Theologie vertraut. Aber es hat eine alte Frage nach oben gespült, auf die ich bisher keine Antwort fand. Vielleicht kann sie mir hier jemand beantworten: Warum fängt jemand einen Brief gleich mit einer Lüge an, wenn er in dem, was er schreibt, einen hohen moralischen Anspruch hat? Warum schreibt man - nach dieser These - fälschlich, dass der Absender: "Paulus, Apostel Christi Jesu" sei anstatt "Günther, der die Theologie des Paulus überzeugend findet und in diesem Sinne Anweisungen und Hinweise verschickt"? Mein Problem ist ein zweifaches: 1. Warum schreibt man nicht einfach den wahren Absender? 2. Entwertet diese falsche Behauptung am Anfang nicht den ganzen Brief (im Sinne von: "Wer einmal lügt dem glaubt man nicht...")?
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Feb. 11, 19
Ein Gedanke beschäftigt mich in letzter Zeit, warum hat Gott es eigentlich nicht so gemacht, dass die Erde im Weltall-Mittelpunkt steht und sich alle Sterne und auch die Sonne um die Erde drehen? Das wäre doch besser für das Gottesverständnis und die Gottesfurcht, auch die Kirche war ja entsetzt und ihr Welt- und Gottesbild brach zusammen, als vor hunderten von Jahren jemand auf die Idee kam bzw. es durch eigene Beobachtung erhärten konnte, dass die Erde sich um die Sonne dreht und nicht still im Welt-Mittelpunkt steht. Daraufhin trat eine tiefe Enttäuschung ein und die Menschen fühlten sich irgendwie einsam und verlassen, Philosophen -allen voran vielleicht Friedrich Nietzsche - jammerten darüber, dass wir nur kosmische Eckensteher seien und verloren und unbeachtet im Welt all vor uns hin treiben würden. Nun fing auch der Atheismus an, der zuvor keine Chance gehabt hätte. Nietzsche bereitete in seiner Verzweiflung den Boden für den Nationalsozalismus vor, nur der mitleidloseste und stärkste hätte überhaupt ein Lebensrecht, es gibt keinen Gott, der da irgendwie richten könnte, wir müssen das Heft halt selber in die Hand nehmen, so wurde es zur Devise der Zeit. Hätte Gott das alles nicht verhindern können, wenn Er dafür gesorgt hätte, dass bei der Schöpfung die Erde im Mittelpunkt bleibt?
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Feb. 10, 19
Hallo, Apg. 21,26: Da nahm Paulus die Männer zu sich und ging am folgenden Tag, nachdem er sich hatte reinigen lassen, mit ihnen in den Tempel und kündigte die Erfüllung der Tage der Reinigung an, bis für jeden von ihnen das Opfer dargebracht werden sollte. Vers 27-28: Als aber die sieben Tage zu Ende gingen, brachten die Juden aus der Provinz Asia, die ihn im Tempel sahen, die ganze Volksmenge in Aufruhr und legten Hand an ihn und schrien:... Was hat es mit den sieben Tagen, die zu Ende gingen, auf sich? Paulus hat seine Haare schon in Kenchreä schneiden lassen, um das Gelübde zu erfüllen. Aber laut 4. Mose 6,13 hätte er dem Herrn in der Stiftshütte bzw. im Tempel danach noch eine Opfergabe darbringen sollen. Aber der Tempel stand in Jerusalem. Folglich konnte erst später, als er in Jerusalem war, sich dort mit den anderen vier Männern, reinigen lassen. Am Ende der Reinigungstage sollte das Opfer stattfinden. Sollte das Opfer am 7. oder am 8. Tag stattfinden? Kennt sich da jemand von euch aus? Wenn es am achten Tag stattgefunden hat, dann könnte man das aus 4. Mose 6,10 erkennen. Hat Paulus nun wirklich opfern lassen? Wenn die Opferung am 7. Tage nach Vollendung der Reinigung vollzogen wurde, könnte es der Priester wirklich so gemacht haben, da er sich am 7. Tag im Tempel befand. Ich habe aber auch schon gehört, dass Gott es ihm verwehrt hat, ein Opfer zu bringen. Vielen lieben Dank für eure Antworten, Grüße Drina
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Feb. 10, 19
Was ist eure Erklärung für den dritten Tempel? Warum wird es wieder Tieropfer geben? Wird es wirklich ein physischer Tempel sein oder ist es ein Sinnbild der Gemeinde? Wenn es ein Sinnbild für die Gemeinde ist was sind dann die Opfer und die Spezifischen regeln? Gruss Lars
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Jan. 31, 19
1. Gehet hinaus in alle Welt, zu allen Völkern und 2. -........ ? ........- und 3. -........ ? ........- . Was käme richtigerweise an die Positionen 2 und 3? In der Schrift steht "Tauft Sie und macht sie zu meinen Jüngern (Schülern)". Ist es das was Jesus meinte, oder meinte Er "Macht Sie zu meinen Jüngern (Schülern) und Tauft Sie" A: Erst Taufen und dann zu Jüngern (lehren) machen klingt nach einem Fischfangauftrag. B: Erst zu Jüngern machen (Schüler) und dann Taufen klingt nach einem Bildungsauftrag. In der Vergangenheit scheint das Missionieren primär dem Weg "A" gefolgt zu sein. Das Missionieren scheint ein Seelenfang gewesen zu sein. Ist dies heute noch die Praxis? Ich denke der Weg "B" ist der Richtigere. Zuerst sollten die Völker den Weg Jesu annehmen. chubzi
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Jan. 30, 19
Hallo ihr Lieben, Ich weiß nicht ob ich hier richtig bin. Eine Frage, die mich gerade sehr bewegt, ist folgende: Stellt Gott uns Menschen an die Seite um uns zu zeigen wie sehr er uns liebt? Vielleicht gibt's in der Bibel Beispiele? Ich hab einen Menschen in meinem Leben, der so gütig, liebevoll und verständnisvoll ist. Er bringt mich oft (positiv) an meine Grenzen, weil er immer so reagiert wie ich es mir von Jesus vorstellen könnte. Klar ist er ein Mensch, aber ich hab das Gefühl, Gott will mir durch ihn zeigen: Schau wie sehr ich dich liebe, einfach so. Hintergrund ist der, dass ich in einem strengen christlichen Elternhaus aufgewachsen bin und da sicher dadurch auch ein schiefes Gottesbild habe. Wir sind zwar aus Gnade errettet, aber wehe wenn du eine Sünde begehst. Wenn du die nicht rechtzeitig bekennst, dann sieht es schlecht aus. Anerkennung sollte immer von Gott kommen, nicht von Menschen. Auch war immer alles angstbesetzt. Wenn du das nicht so machst, dann... Ich bin schon lange nicht mehr in der Gemeinde und lebe meine Leben, aber trotzdem hat es mich beeinflusst. Und nun haut mich die Begegnung mit diesem Menschen immer wieder um. Das ist erstaunlich und unglaublich. Und ich weiß nicht recht ob ich meiner Theorie glaube kann. Was meint ihr?
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Jan. 22, 19
Wir laden ein zum Gespräch: https://www.jesus.de/suche-frieden-ueber-einen-unmoeglichen-und-unmissverstaendlichen-auftrag-gottes/
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Jan. 07, 19
In einer Andacht hörte ich, das man einem Jesus glauben möchte, der in der Bergpredigt wichtige Worte sagt. Aber Mensch hat nichts von dem, ohne in der Kreuzigung Christi seine eigene Kreuzigung erlebt zu haben. Was haltet ihr davon? Das würde doch auch bedeuten, das Gott lieben, so wie in Mosebuch und Neues testament auch nicht ohne in der Kreuzigung Christi und wer seine eigene Kreuzigung erlebt habt zu vollziehen ist? Lieben nur durch das Erlebnis der eigenen Kreuzigung, meint, das man selbst mit ihm gestorben sein muss. (Auch begrabnen und Auferstanden, na klar). Es wurde für den Alten Menschen gemeint. Nicht als Strafe, dafür starb ER. Aber für den Tod des alten Menschen. Man könne zwar auch einen Glauben bekommen, der große Hoffnung trägt auf das Himmelreich, sogar Erlebnisse mit Gott haben, sogar Überwindende Erlebnisse, aber ohne den in der Kreuzigung Christi und wer seine eigene Kreuzigung nicht erlebt hat, dem ist das neue Leben gar nicht möglich. Also Gott lieben, den Nächsten. Wiewohl, so sagte es die Bibel, bekomme der sich hingewendete an Seine Gebote, oftmals das Erleben des neuen Menschen-so als Vorlaufende Gnade (war nichts neues für mich, diese Predigt, man kennt dies auch in der Politik. Kanzler Kohl hatte die Vorlaufende Gnade, das der Mauerfall in seine Amtszeit fiel, aber das ist ja nur äußerlich.) Aber er hatte nicht den Ruhm der Gnade! Menea
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Jan. 02, 19
Seite 13 / 13
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