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Theologie

Von ganz schön schwierig bis ganz schön praktisch
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Bei der Theodizee Frage kommt es meiner Meinung nach darauf an die Begriffe sauber zu trennen , da ein Verwechseln der Begriffe für Konfusion sorgt. Dazu kommt noch das das Wort "Gut" und "Schlecht" sehr viele Bedeutungen hat die meiner Meinung nach besser getrennt werden sollten. Als erstes wäre da das moralisch Gut das im Gegensatz zum Bösen (moralisch) schlecht steht. Hier hat das Christentum ja überhaupt kein Problem zu erklären warum es das Böse gibt: Gott hat dem Menschen die Wahl zwischen Gut und Böse gegeben und einige Menschen entscheiden sich halt für das Böse. Bleibt noch das Problem von Guten und Schlechten Dingen die so passieren. Da habe ich als Christ natürlich kein Problem die guten Dinge zu erklären (zum Beispiel die Geburt meines Sohnes, ist ein Wunder, ein Geschenk Gottes) sondern die "schlechten" Dinge zu erklären, die ja auch ein Geschenk Gottes sind. Da fällt mir immer Bonhoeffer ein: "Und reichst du uns den schweren Kelch, den bittern Des Leids, gefüllt bis an den höchsten Rand, So nehmen wir ihn dankbar ohne Zittern Aus deiner guten und geliebten Hand." Im Deutschen gibt es jetzt das Problem das wenn man Krankheit oder Behinderung als "schlecht" bezeichnet ein ganzer Schwall an Mitbedeutungen mittransportiert wird (Sinnlos, müsste man vermeiden). Man kann aber eine Krebsdiagnose oder Behinderung auch nicht als "Gut" bezeichnen. Deswegen hat mir mal ein Priester in einem Gespräch vorgeschlagen solche Katastrophen oder auch nur Einschränkungen als "Doof" zu bezeichnen. Also eine Krankheit ist "doof" aber eben nicht "schlecht" (weil von Gott nichts "schlechtes" kommen kann) Nachtrag vom 13.04.2019 17:06:18 Ich meine nicht das Gott doofe Sachen macht sondern Dinge von Gott kommen die ich doof finde. Und doof habe ich in diesem kindlichen Sinne gemeint, im Sinne von dem trotzigem "das passt jetzt aber nicht in meine Pläne" "das ist aber lästig" , "so hatte ich mir das aber nicht vorgestellt" "boah ist das anstrengend"
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Apr. 15, 19
Liebe Forenmitglieder! Vielleicht habt ihr schonmal etwas von den apokryphen Evangelien über Jesus gehört, die nicht in der Bibel stehen. Ich möchte hier in diesem Post die Inhalte des Thomasevangeliums zur Verfügung stellen, weil ich finde, dass die darin enthaltenen Jesusworte zum Einen die Botschaft der Evangelien in der Bibel unterstreichen und zu einem großen Teil in ähnlichen Worten wiederholen, und zum Anderen ergänzen sie die Evangelien noch. Vieles von der Spruchsammlung im Thomasevangelium verstehe ich nicht, aber es berührt mich stark, und vielleicht ist das Thomasevangelium ja auch für den einen oder anderen, der hier mitliest, eine Bereicherung. ----------------------------------------------------------------------------------------- Was ich besonders interessant finde, ist Vers 22: Wird darin deutlich, dass Jesus an die Gleichberechtigung von Männern und Frauen appeliert? Wenn er sich so ausdrückt, klingt das wie: Es spielt keine Rolle, ob hinter einem Menschen die Männlichkeit oder Weiblichkeit steht: Das, was ihr von Frauen erwartet, erwartet auch von Männern; Den Maßstab, den ihr an Männern anlegt, solltet ihr auch an Frauen anlegen. So in etwa würde ich den Vers interpretieren. Oder Vers3: Den interpretiere ich so, dass jeder Mensch ein Kind Gottes ist, und keiner außen vor bleibt. -------------------------------------------------------------------------------------- Ich habe das Thomasevangelium folgendem Link entnommen: https://www.diegutebotschaft.de/thomasevangelium/ Und das steht drin: (0) Dies sind die geheimnisvollen Worte, die der lebendige Jesus sprach und Didymos Judas Thomas schrieb sie auf. (1) Und er sprach: Wer die Deutung dieser Worte findet, wird den Tod nicht schmecken. (2) Jesus sprach: Lass den Suchenden nicht aufhören zu suchen, bis er findet; und wenn er findet, wird er erschrecken; und wenn er erschrickt, wird er staunen; und er wird über alles herrschen. (3) Jesus sprach: Wenn die, die euch führen, euch sagen: Seht, die Herrschaft ist im Himmel, so werden euch die Vögel des Himmels zuvorkommen; wenn sie euch sagen: sie ist im Meer, so werden euch die Fische zuvorkommen. Aber die Herrschaft ist in euch, und sie ist außerhalb von euch. Wenn ihr euch erkennt, dann werdet ihr erkannt, und ihr werdet wissen, dass ihr die Kinder des lebendigen Vaters seid. Aber wenn ihr euch nicht erkennt, dann existiert ihr in Armut, und ihr seid die Armut. (4) Jesus sprach: Der Mensch in seinen alten Tagen wird nicht zögern, ein kleines Kind von sieben Tagen zu befragen über den Ort des Lebens, und er wird leben; denn viele Erste werden Letzte sein, und sie werden ein Einziger sein. (5) Jesus sprach: Erkenne das, was sich vor dir befindet, und das, was vor dir verborgen ist, wird sich dir enthüllen; denn es gibt nichts Verborgenes, was sich nicht offenbaren wird. (6) Seine Schüler fragten ihn, sie sagten zu ihm: Willst du, dass wir fasten? Und wie sollen wir beten und Almosen geben? Und auf welche Speisen sollen wir achtgeben? Jesus sprach: Lügt nicht und, was ihr hasst, das tut nicht; denn alles ist offenbar im Angesicht der Wahrheit; denn es gibt nichts Verborgenes, das nicht offenbar werden wird, und es gibt nichts Verhülltes, das unaufgedeckt bleiben wird. (7) Jesus sprach: Glücklich ist der Löwe, den der Mensch essen wird, und der Löwe wird Mensch; und verflucht ist der Mensch, den der Löwe essen wird, und der Löwe wird Mensch werden. (8) Und er sprach: Der Mensch gleicht einem weisen Fischer, der sein Netz ins Meer warf; er zog es aus dem Meer voll von kleinen Fischen; unter ihnen fand er einen großen, schönen Fisch, der weise Fischer. Er warf alle kleinen Fische ins Meer und wählte den großen Fisch ohne Mühe. Wer Ohren hat zu hören, der höre! (9) Jesus sprach: Siehe, da ging ein Sämann hinaus, füllte seine Hand und warf. Einige fielen auf den Weg, die Vögel kamen und pickten sie auf. Andere fielen auf den Felsen, und sie schlugen keine Wurzel in der Erde und brachten keine Ähre hervor zum Himmel. Und andere fielen auf die Dornen; sie erstickten die Saat und der Wurm fraß sie. Und andere fielen auf die gute Erde, und sie gab eine gute Frucht zum Himmel; sie erbrachte einen sechzigfachen und hundertzwanzigfachen Erlös. (10) Jesus sprach: Ich habe ein Feuer auf die Welt geworfen, und siehe, ich bewache es, bis es lodert. (11) Jesus sprach: Dieser Himmel wird vergehen und derjenige darüber wird vergehen; und die Toten sind nicht lebendig, und die Lebenden werden nicht sterben. In den Tagen, in denen ihr von dem gegessen habt, was tot ist, macht ihr daraus, was lebendig ist. Wenn ihr im Licht sein werdet, was werdet ihr tun? An dem Tag, an dem ihr eins wart, seid ihr zwei geworden. Aber wenn ihr zwei geworden seid, was werdet ihr tun? (12) Die Schüler sagten zu Jesus: Wir wissen, dass du uns verlassen wirst. Wer ist es, der groß über uns werden wird? Jesus sprach zu ihnen: Der Ort, zu dem ihr gekommen seid, wenn ihr zu Jakobus dem Gerechten geht, ist derjenige, für den Himmel und Erde entstanden sind. (13) Jesus sprach zu seinen Schülern: Vergleicht mich, sagt mir, wem ich gleiche. Simon Petrus sprach zu ihm: Du gleichst einem gerechten Boten. Matthäus sprach zu ihm: Du gleichst einem weisen Philosophen. Thomas sprach zu ihm: Lehrer, mein Mund wird es absolut nicht zulassen, dass ich sage, wem du gleichst. Jesus sprach: Ich bin nicht dein Lehrer, denn du hast getrunken und dich berauscht an der sprudelnden Quelle, die ich ausgegraben habe. Und er nahm ihn und zog sich zurück und sagte ihm drei Dinge. Als Thomas aber zu seinen Gefährten zurückgekehrt war, fragten sie ihn: Was hat dir Jesus gesagt? Thomas sprach zu ihnen: Wenn ich euch eines der Dinge sage, die er mir gesagt hat, werdet ihr Steine nehmen und sie auf mich werfen, und Feuer wird aus den Steinen hervorkommen und euch verbrennen. (14) Jesus sprach zu ihnen: Wenn ihr fastet, werdet ihr gegen euch eine Sünde begehen; und wenn ihr betet, werdet ihr verdammt werden; und wenn ihr Almosen gebt, werdet ihr eurem Geist Böses antun. Wenn ihr in irgendein Land eintreten werdet und in den Gegenden wandert, wenn man euch empfängt, dann esst, was auch vorgesetzt wird; kümmert euch um die unter ihnen, die krank sind. Denn das, was in euren Mund hineingeht, wird euch nicht beflecken; aber das, was euren Mund verlässt, das ist es, was euch beflecken wird. (15) Jesus sprach: Wenn ihr jemanden seht, der nicht aus der Frau geboren ist, werft euch mit dem Gesicht zur Erde und betet ihn an. Das ist euer Vater. (16) Jesus sprach: Vielleicht denken die Menschen, dass ich gekommen bin, um Frieden auf die Welt zu werfen. Und sie wissen nicht, dass ich gekommen bin, Streit auf die Erde zu werfen, Feuer, Schwert, Krieg. Denn es werden fünf in einem Haus sein: drei werden gegen zwei und zwei werden gegen drei sein, der Vater gegen den Sohn, der Sohn gegen den Vater, und sie werden für sich allein dastehen. (17) Jesus sprach: Ich werde euch geben, was kein Auge gesehen und was kein Ohr gehört und was keine Hand berührt hat und was nie in das Bewusstsein der Menschen gekommen ist. (18) Die Schüler sagten zu Jesus: Sage uns, wie unser Ende sein wird. Jesus sprach: Habt ihr den Anfang denn entdeckt, dass ihr das Ende sucht? Denn da, wo der Anfang ist, da wird das Ende sein. Glücklich ist der, der am Anfang stehen und das Ende erkennen und den Tod nicht schmecken wird. (19) Jesus sprach: Glücklich ist der, der existiert hat, bevor er existierte. Wenn ihr meine Schüler werdet und wenn ihr auf meine Worte hört, werden euch diese Steine dienen. Denn ihr besitzt fünf Bäume im Paradies, die sich nicht verändern, weder im Sommer noch im Winter, und deren Blätter nicht abfallen. Derjenige, der sie kennt, wird den Tod nicht schmecken. (20) Die Schüler sagten zu Jesus: Sage uns, wem das Himmelreich gleicht. Er sprach zu ihnen: Es gleicht einem Senfkorn, das kleiner ist als alle Samen; aber wenn es auf die Erde fällt, die bearbeitet wird, bringt sie einen großen Zweig hervor und er wird zum Schutz für die Vögel des Himmels. (21) Mariham sprach zu Jesus: Wem gleichen deine Schüler? Er sprach: Sie gleichen kleinen Kindern, die sich auf einem Feld niedergelassen haben, das ihnen nicht gehört. Wenn die Herren des Feldes kommen, werden sie sagen: „Gebt uns unser Feld heraus.“ Sie entblößen sich vor ihnen, damit sie es ihnen lassen und sie geben ihnen ihr Feld. Darum sage ich: Wenn der Herr des Hauses weiß, dass der Dieb kommt, wird er wachen, bevor er kommt; und er wird ihn nicht in das Haus und sein Reich eindringen lassen, um seine Dinge mitzunehmen. Ihr aber, seit wachsam gegenüber der Welt; gürtet eure Lenden mit einer großen Kraft, dass die Räuber keinen Weg finden, um zu euch zu kommen. Denn der wertvolle Besitz, auf den ihr wartet, sie werden ihn finden. Unter euch möge doch ein intelligenter Mensch sein! Sobald die Frucht gereift ist, ist er sofort gekommen, seine Sichel in der Hand, und hat sie geerntet. Wer Ohren hat, zu hören, der höre. (22) Jesus sah Kleine, die Milch bekamen. Er sprach zu seinen Schülern: Diese Kleinen, die Milch bekommen, gleichen denen, die in die Herrschaft eingehen. Sie sagten zu ihm: Wenn wir also Kleine werden, werden wir in die Herrschaft eingehen? Jesus sprach zu ihnen: Wenn ihr aus zwei eins macht und wenn ihr das Innere wie das Äußere macht und das Äußere wie das Innere und das Obere wie das Untere und wenn ihr aus dem Männlichen und dem Weiblichen eine einzige Sache macht, so dass das Männliche nicht männlich und das Weibliche nicht weiblich ist und wenn ihr Augen macht statt eines Auges und eine Hand statt einer Hand und einen Fuß statt eines Fußes, ein Bild statt eines Bildes, dann werdet ihr in die Herrschaft eingehen. (23) Jesus sprach: Ich werde euch auswählen, einen unter tausend und zwei unter zehntausend, und sie werden dastehen indem sie zu einem Einzigen geworden sind. (24) Seine Schüler sagten: Belehre uns über den Ort, an dem du bist, denn es ist notwendig für uns, dass wir ihn suchen. Er sprach zu ihnen: Wer Ohren hat, der höre! Licht ist entstanden im Inneren eines Lichtmenschen, und er erleuchtet die ganze Welt. Wenn er nicht leuchtet, ist er Finsternis. (25) Jesus sprach: Liebe deinen Bruder wie dein Leben; wache über ihn wie über die Pupille deines Auges. (26) Jesus sprach: Den Splitter, der im Auge deines Bruders ist, den siehst du; den Balken aber, der in deinem Auge ist, den siehst du nicht. Wenn du den Balken aus deinem Auge entfernst, dann wirst du klar sehen, so dass du den Splitter aus dem Auge deines Bruders entfernst. (27) Jesus sprach: Wenn ihr euch nicht der Welt enthaltet, werdet ihr die Herrschaft nicht finden; wenn ihr nicht die Woche zum Sabbat macht, werdet ihr den Vater nicht sehen. (28) Jesus sprach: Ich stand in der Mitte der Welt, und ich habe mich ihnen im Fleisch offenbart. Ich habe sie alle betrunken gefunden; ich habe niemanden unter ihnen durstig gefunden, und meine Seele wurde betrübt über die Kinder der Menschen, denn sie sind blind in ihrem Herzen. Und sie sehen nicht, dass sie leer in die Welt gekommen sind und dass sie versuchen die Welt auch leer zu verlassen. Auch wenn sie jetzt betrunken sind, werden sie umdenken sobald sie ihren Weinrausch abschütteln. (29) Jesus sprach: Wenn das Fleisch wegen der Seele entstand, so ist das ein Wunder. Aber wenn die Seele wegen des Leibes entstanden ist, so ist das ein Wunder der Wunder. Aber ich, ich wundere mich darüber, wie sich dieser große Reichtum in dieser Armut niedergelassen hat. (30) Jesus sprach: Wo drei Götter sind, da sind es Götter; wo zwei oder einer ist, da bin ich mit ihm. (vermutlich fehlerhafte Kopie. In pOxy 1, 23ff heißt es: “Jesus sprach: Wo drei sind sind sie gottlos. Und wo einer allein ist – ich sage: Ich bin mit ihm“) (31) Jesus sprach: Kein Prophet ist in seinem Dorf willkommen, kein Arzt behandelt die, die ihn kennen. (32) Jesus sprach: Eine Stadt, die auf einem hohen Berg erbaut und befestigt ist, kann nicht fallen, noch kann sie verborgen werden. (33) Jesus sprach: Das, was du mit deinem Ohr hörst, in das andere Ohr verkünde es auf euren Dächern. Denn niemand zündet eine Lampe an und stellt sie unter einen Scheffel, oder stellt sie an einen verborgenen Ort. Aber man stellt sie auf einen Leuchter, damit jeder, der eintritt und hinausgeht, ihr Licht sieht. (34) Jesus sprach: Wenn ein Blinder einen Blinden führt, fallen sie beide in eine Grube hinein. (35) Jesus sprach: Es ist nicht möglich, dass jemand in das Haus des Mächtigen eintritt und es mit Gewalt nimmt, es sei denn, er fesselt ihm die Hände; dann wird er in sein Haus übersiedeln. (36) Jesus sprach: Sorgt euch nicht vom Morgen bis zum Abend und vom Abend bis zum Morgen, was ihr anziehen werdet. (pOxy 655: Jesus spricht: Sorgt euch nicht vom Morgen bis zum Abend und von der Abendzeit bis zum Morgen, weder um eure Nahrung, nämlich was ihr essen sollt, noch um eure Kleidung, nämlich was ihr anziehen sollt. Ihr seid doch viel besser als die Lilien, die keine Wolle krempeln und auch nicht spinnen. Und wenn ihr ein Gewand habt, ... ihr ...? Wer könnte eurer Größe etwas hinzufügen? Er selbst wird euch euer Gewand geben!) (37) Seine Schüler sagten: An welchem Tag wirst du dich uns offenbaren, und an welchem Tag werden wir dich sehen? Jesus sprach: Wenn ihr euch eurer Scham entledigt, wenn ihr eure Kleider nehmt und unter eure Füße legt wie kleine Kinder und darauf trampelt, dann werdet ihr den Sohn des Lebendigen sehen und ihr werdet euch nicht fürchten. (38) Jesus sprach: Viele Male habt ihr gewünscht, diese Worte zu hören, die ich euch sage, und ihr habt keinen anderen, von dem ihr sie hören könnt. Tage werden kommen, an denen ihr mich suchen werdet. Ihr werdet mich nicht finden. (39) Jesus sprach: Die Pharisäer und die Schriftgelehrten haben die Schlüssel zur Erkenntnis erhalten. Sie haben sie versteckt. Weder sind sie eingetreten, noch haben sie die gelassen, die eintreten wollten. Aber ihr, seid klug wie die Schlangen und rein wie die Tauben. (40) Jesus sprach: Ein Weinstock ist gepflanzt worden außerhalb des Gebiets des Vaters; und da er nicht befestigt ist, wird er ausgerissen werden mit seiner Wurzel, und er wird verderben. (41) Jesus sprach: Wer etwas in seiner Hand hat, dem wird gegeben werden; und wer nichts hat, dem wird das Wenige, das er hat, genommen. (42) Jesus sprach: Seid Vorübergehende! (43) Seine Schüler sagten zu ihm: Wer bist du, dass du uns dies sagst? Jesus sprach zu ihnen: Aus dem, was ich euch sage, versteht ihr nicht, wer ich bin? Doch ihr seid wie die Juden geworden: Sie lieben den Baum und hassen seine Frucht, und sie lieben die Frucht und hassen den Baum. (44) Jesus sprach: Wer den Vater beleidigt, dem wird man verzeihen, und wer den Sohn beleidigt, dem wird man verzeihen; aber dem, der den heiligen Geist beleidigt, dem wird man nicht verzeihen, weder auf der Erde noch im Himmel. (45) Jesus sprach: Man erntet nicht Trauben von Dornensträuchern, noch pflückt man Feigen von Kameldorn, sie geben keine Frucht. Denn ein guter Mensch bringt Gutes aus seinem Schatz hervor; ein böser Mensch bringt böse Dinge aus seinem bösen Schatz hervor, der in seinem Herz ist, und er sagt böse Dinge, denn aus dem Überfluss des Herzens bringt er böse Dinge hervor. (46) Jesus sprach: Von Adam bis Johannes dem Täufer ist unter den Kindern der Frauen keiner, der Johannes den Täufer übertrifft, so dass seine Augen nicht feucht werden müssten. Aber ich habe gesagt: Wer unter euch zu einem Kleinen wird, wird die Herrschaft erkennen und wird Johannes übertreffen. (47) Jesus sprach: Es ist unmöglich, dass ein Mensch zwei Pferde besteigt und dass er zwei Bogen spannt; und es ist nicht möglich, dass ein Diener zwei Herren dient, es sei denn, er wird den einen verehren und den anderen verhöhnt er. Niemand trinkt alten Wein und wünscht sofort, neuen Wein zu trinken. Und man gießt nicht neuen Wein in alte Schläuche, damit sie nicht zerreißen; und man gießt nicht alten Wein in einen neuen Schlauch, damit er ihn nicht verdirbt. Man näht nicht einen alten Flicken auf ein neues Gewand, denn es würde ein Riss entstehen. (48) Jesus sprach: Wenn zwei Frieden schließen untereinander in demselben Haus, werden sie zum Berg sagen: Versetze dich, und er wird sich versetzen. (49) Jesus sprach: Glücklich sind die Einsamen und Auserwählten, denn ihr werdet die Herrschaft finden, ihr seid ja aus ihr gekommen, und und ihr werdet dahin zurückkehren. (50) Jesus sprach: Wenn sie zu euch sagen: ‚Woher stammt ihr?', dann sagt zu ihnen: 'Wir kommen aus dem Licht, daher, wo das Licht aus sich selbst heraus entstanden ist. Es hat sich manifestiert und in unserem Bild offenbart.' Wenn sie zu euch sagen: 'Ihr seid das?', dann sagt: 'Wir sind seine Kinder, und wir sind die Auserwählten des lebendigen Vaters.' Wenn sie euch fragen: 'Welches ist das Zeichen eures Vaters in euch?', sagt zu ihnen: 'Es ist Veränderung und Ruhe.' (51) Seine Schüler sagten zu ihm: An welchem Tag wird die Auferstehung der Toten eintreten, und an welchem Tag wird die neue Welt kommen? Er sprach zu ihnen: Jene, die ihr erwartet, ist gekommen, aber ihr erkennt sie nicht. (52) Seine Schüler sagten zu ihm: Vierundzwanzig Propheten haben in Israel gesprochen, und sie haben alle durch dich gesprochen. Er sprach zu ihnen: Ihr habt den Lebendigen vor euch übergangen und von den Toten gesprochen. (53) Seine Schüler sagten zu ihm: Ist die Beschneidung nützlich oder nicht? Er sprach zu ihnen: Wenn sie nützlich wäre, würde ihr Vater sie beschnitten in ihrer Mutter erschaffen. Aber die wahre Beschneidung im Geist hat den vollen Nutzen erbracht. (54) Jesus sprach: Glücklich sind die Armen, denn euch gehört die Herrschaft der Himmel. (55) Jesus sprach: Wer seinen Vater und seine Mutter nicht hasst, kann nicht mein Schüler werden. Und wer nicht seine Brüder und seine Schwestern hasst und nicht sein Kreuz trägt wie ich, wird meiner nicht würdig sein. (56) Jesus sprach: Wer die Welt erkannt hat, hat eine Leiche gefunden; und wer die Leiche gefunden hat, dessen ist die Welt nicht würdig. (57) Jesus sprach: Die Herrschaft des Vaters gleicht einem Mann, der eine gute Saat besaß. Sein Feind kam in der Nacht. Er warf Taumellolchsamen auf die gute Saat. Der Mann erlaubte ihnen nicht, den Lolch auszureißen. Er sprach zu ihnen: Dass ihr nicht geht, den Lolch auszureißen und dabei den Weizen mit ausreißt. Am Tag der Ernte wird der Lolch erkennbar werden; er wird ausgerissen und verbrannt. (58) Jesus sprach: Glücklich ist der Mensch, der sich abgemüht hat; er hat das Leben gefunden. (59) Jesus sprach: Sucht nach dem Lebendigen, solange ihr lebt, damit ihr nicht sterbt und dann versucht, es zu sehen. Ihr werdet nicht sehen können. (60) Sie sahen einen Samaritaner, der ein Lamm trug und nach Judäa ging. Jesus sprach zu seinen Schülern: Der da ist mit dem Lamm auf der Reise. Sie sagten zu ihm: Um es zu töten und zu essen. Er sprach zu ihnen: Während es lebt, wird er es nicht essen, sondern nur, wenn er es tötet und wenn es ein Leichnam wird. Sie sagten: Anders wird er es nicht tun können. Er sprach zu ihnen: Sucht auch ihr euch einen Ort der Ruhe, damit ihr nicht ein Leichnam werdet und gegessen werdet. (61) Jesus sprach: Zwei werden ruhen auf einem Bett, einer wird sterben, der andere wird leben. Salome sprach: Wer bist du, Mann? Als Gast bist du auf mein Bett gestiegen und hast von meinem Tisch gegessen. Jesus sprach zu ihr: Ich bin der, der aus dem hervorkommt, der ausgebreitet ist; mir wurde von dem, was meinem Vater gehört, gegeben. „Ich bin deine Schülerin.“ Darum sage ich: Wer ausgebreitet ist, wird voller Licht, wer aber gespalten ist, wird voller Dunkelheit sein. (62) Jesus sprach: Ich sage meine Geheimnisse denen, die meiner Geheimnisse würdig sind. Lass deine Linke nicht wissen, was deine Rechte tun wird. (63) Jesus sprach: Es war einmal ein reicher Mann, der viel besaß. Er sprach: „Ich werde mein Vermögen benutzen, um zu säen, zu ernten, zu pflanzen, meine Speicher mit Früchten zu füllen, auf dass es mir an nichts fehle.“ Das waren seine Gedanken in seinem Herzen; und in dieser Nacht ist er gestorben. Wer Ohren hat, der höre. (64) Jesus sprach: Ein Mann hatte Gäste; und nachdem er das Mahl zubereitet hatte, schickte er seinen Diener, um die Gäste einzuladen. Er ging zum ersten und sprach zu ihm: Mein Herr lädt dich ein. Der sprach: Ich habe Forderungen gegenüber Kaufleuten; sie werden heute Abend zu mir kommen, ich werde gehen und ihnen Aufträge geben. Ich entschuldige mich für das Mahl. Er ging zu einem anderen und sprach zu ihm: Mein Herr hat dich eingeladen. Dieser sprach zu ihm: Ich habe ein Haus gekauft und man braucht mich für einen Tag. Ich werde keine Zeit haben. Er ging zu einem anderen und sprach zu ihm: Mein Herr lädt dich ein. Der sprach zu ihm: Mein Freund wird sich verheiraten, und ich bin der, der das Essen bereitet. Ich kann nicht kommen. Ich entschuldige mich für das Mahl. Er ging zu einem anderen, er sprach zu ihm: Mein Herr lädt dich ein. Er sprach zu ihm: Ich habe ein Dorf gekauft; ich werde gehen, um die Abgaben zu erhalten. Ich kann nicht kommen. Ich entschuldige mich. Der Diener kam und sprach zu seinem Herrn: Die, die du zum Mahl eingeladen hast, lassen sich entschuldigen. Der Herr sprach zu seinem Diener: Geh hinaus auf die Wege, bring die mit, die du finden wirst, damit sie essen. Die Aufkäufer und Händler werden nicht eingehen in die Orte meines Vaters. (65) Er sprach: Ein gutmütiger Mann hatte einen Weinberg. Er gab ihn Bauern, damit sie ihn bearbeiteten und er die Früchte von ihnen bekäme. Er schickte seinen Diener, damit die Bauern ihm die Frucht des Weinbergs gäben. Die Bauern ergriffen seinen Diener, schlugen ihn, und sie hätten ihn beinahe getötet. Der Diener ging davon und sagte es seinem Herrn. Sein Herr sprach: Vielleicht haben sie ihn nicht erkannt. Er schickte einen anderen Diener und die Bauern schlugen auch diesen. Nun schickte der Herr seinen Sohn. Er sprach: Vielleicht werden sie Respekt haben vor meinem Sohn. Diese Bauern, als sie erfuhren, dass er der Erbe des Weinbergs war, packten ihn und töteten ihn. Wer Ohren hat, der höre. (66) Jesus sprach: Zeigt mir den Stein, den die Bauleute verworfen haben: Er ist der Eckstein. (67) Jesus sprach: Wer alles kennt außer sich selbst, dem fehlt alles. (68) Jesus sprach: Glücklich seid ihr, wenn sie euch hassen und euch verfolgen, denn sie werden keinen Platz finden dort, wo sie euch verfolgt haben. (69) Jesus sprach: Glücklich sind die, die in ihrem Herz verfolgt werden; diese sind es, die den Vater in Wahrheit erkannt haben. Glücklich sind die Hungernden, so dass der Leib des Suchenden gesättigt wird. (70) Jesus sprach: Wenn ihr jenes in euch hervorgebracht habt, wird euch das, was ihr habt, retten. Wenn ihr jenes nicht in euch habt, wird das, was ihr nicht in euch habt, euch umbringen. (71) Jesus sprach: Ich werde dieses Haus zerstören, und niemand wird es wieder aufbauen können .... (72) Ein Mann sprach zu ihm: Sage meinen Brüdern, dass sie die Güter meines Vaters mit mir teilen sollen. Er sprach zu ihm: Oh Mann, wer hat mich zu einem Teiler gemacht? Er wandte sich seinen Schülern zu. Er sprach zu ihnen: Bin ich denn ein Teiler geworden? (73) Jesus sprach: Die Ernte ist zwar groß, aber es gibt wenig Arbeiter. Bitte aber den Herrn, dass er Arbeiter für die Ernte schickt. (74) Er sprach: Herr, es sind viele um den Brunnen, aber keiner ist in dem Brunnen. (75) Jesus sprach: Es gibt viele, die an der Tür warten, aber es sind die Einsamen, die in das Brautgemach eintreten werden. (76) Jesus sprach: Die Herrschaft des Vaters gleicht einem Kaufmann, der Ware hatte und der eine Perle fand. Dieser Kaufmann ist weise. Er verkaufte die Ware und er kaufte einzig diese Perle. Sucht auch ihr seinen Schatz, der nicht vergeht, der dauerhaft ist, wo keine Motte hinkommt, um zu fressen, und wo auch kein Wurm zerstört. (77) Jesus sprach: Ich bin das Licht, das über allen ist. Ich bin alles; aus mir ist alles hervorgegangen, und zu mir ist alles gelangt. Spaltet ein Stück Holz, ich bin da. Hebt den Stein auf und ihr werdet mich dort finden. (78) Jesus sprach: Warum seid ihr ausgezogen auf das Feld? Um ein Schilfrohr im Winde schwanken zu sehen? Und um einen Menschen zu sehen, der weiche Kleider anhat, wie diese eure Könige und Mächtigen, die weiche Kleider tragen. Aber sie werden die Wahrheit nicht erkennen können. (79) Eine Frau aus der Menge sprach zu ihm: Gelobt sei der Leib, der dich getragen hat, und die Brüste, die dich genährt haben. Er sprach zu ihr: Gelobt seien die, die das Wort des Vaters gehört haben und es wirklich bewahrt haben. Denn es werden Tage kommen, da ihr zu euch sagen werdet: Gelobt sei der Leib, der nicht empfangen hat, und die Brüste, die keine Milch gegeben haben. (80) Jesus sprach: Wer die Welt erkannt hat, hat den Körper gefunden; aber wer den Körper gefunden hat, dessen ist die Welt nicht würdig. (81) Jesus sprach: Wer reich geworden ist, soll herrschen, und wer Einfluss besitzt, soll „nein“ sagen. (82) Jesus sprach: Wer mir nah ist, ist dem Feuer nah, und wer mir fern ist, ist der Herrschaft fern. (83) Jesus sprach: Die Bilder sind für den Menschen offenbar, aber das Licht, das in ihnen ist, ist verborgen im Bild. Das Licht des Vaters wird sich offenbaren, aber sein Bild ist durch sein Licht verborgen. (84) Jesus sprach: An den Tagen, an denen ihr Euresgleichen seht, freut ihr euch. Aber wenn ihr eure Bilder seht, die vor euch existierten, die weder sterben noch sich offenbaren, wie viel werdet ihr ertragen? (85) Jesus sprach: Adam ist aus einer großen Kraft entstanden und aus einem großen Reichtum, aber er war eurer nicht würdig; denn wenn er würdig gewesen wäre, hätte er den Tod nicht geschmeckt. (86) Jesus sprach: Die Füchse haben Höhlen und die Vögel haben ihr Nest, aber der Sohn des Menschen hat keinen Ort, wo er sein Haupt hinlegen und sich ausruhen kann. (87) Jesus sprach: Unglücklich ist der Leib, der an einem Leib hängt, und unglücklich ist die Seele, die an diesen beiden hängt. (88) Jesus sprach: Die Boten und die Propheten kommen zu euch, und sie werden euch geben, was euch gehört. Und auch ihr selbst, was in euren eigenen Händen ist, gebt es ihnen und sagt euch: An welchem Tag werden sie kommen und nehmen, was ihnen gehört? (89) Jesus sprach: Warum wascht ihr das Äußere des Bechers? Versteht ihr nicht, dass der, der das Innere gemacht hat, auch der ist, der das Äußere gemacht hat? (90) Jesus sprach: Kommt zu mir, denn mein Joch ist leicht, und meine Regentschaft ist mild, und ihr werdet Ruhe für euch finden. (91) Sie sagten zu ihm: Sage uns, wer du bist, damit wir an dich glauben. Er sprach zu ihnen: Ihr erforscht das Aussehen des Himmels und der Erde, und das, was vor euch ist, habt ihr nicht erkannt, und diese Gelegenheit könnt ihr nicht erforschen? (92) Jesus sprach: Sucht, und ihr werdet finden; aber was ihr mich in jenen Tagen gefragt habt und was ich euch nicht gesagt habe, an diesem Tag, jetzt möchte ich es sagen aber ihr sucht nicht danach. (93) Jesus sprach: Gebt nicht, was rein ist, den Hunden, damit sie es nicht auf den Misthaufen werfen. Werft die Perlen nicht vor die Schweine, damit sie sie nicht zu ... machen. (94) Jesus sprach: Wer sucht, der wird finden, wer anklopft, dem wird geöffnet werden. (95) Jesus sprach: Wenn ihr Geld habt, gebt nicht gegen Zinsen, sondern gebt es dem, von dem ihr es nicht wiederbekommen werdet. (96) Jesus sprach: Die Herrschaft des Vaters ist gleich einer Frau. Sie nahm ein wenig Sauerteig, sie verbarg ihn im Teig und machte davon große Brote. Wer Ohren hat, der höre. (97) Jesus sprach: Die Herrschaft des Vaters ist gleich einer Frau, die einen Krug voller Mehl trug. Als sie auf einem langen Weg ging, brach der Henkel des Kruges, das Mehl verstreute sich hinter ihr auf den Weg. Sie wusste es nicht, sie hatte kein Unheil bemerkt. Als sie in ihr Haus kam, stellte sie den Krug auf den Boden und fand ihn leer. (98) Jesus sprach: Die Herrschaft des Vaters ist gleich einem Mann, der einen mächtigen Mann töten wollte. Er zog das Schwert in seinem Haus und stach es in die Wand, um herauszufinden, ob er sich auf seine Hand verlassen könne. Dann tötete er den Mächtigen. (99) Die Schüler sagten zu ihm: Deine Brüder und deine Mutter warten draußen. Er sprach zu ihnen: Die hier, die den Willen meines Vaters tun, die sind meine Brüder und meine Mutter. Sie sind die, die in die Herrschaft meines Vaters eingehen werden. (100) Sie zeigten Jesus ein Goldstück und sagten zu ihm: Die Leute des Kaisers verlangen von uns Steuern. Er sprach zu ihnen: Gebt dem Kaiser, was dem Kaiser gehört, gebt Gott, was Gott gehört und was mir gehört, das gebt mir. (101) Jesus sprach: Wer nicht wie ich seinen Vater und seine Mutter hasst, kann nicht mein Schüler werden. Und wer seinen Vater und seine Mutter nicht liebt wie ich, kann nicht mein Schüler werden. Denn meine Mutter hat mir ... gegeben, aber meine wahre Mutter, sie gab mir das Leben. (102) Jesus sprach: Wehe den Pharisäern, denn sie gleichen einem Hund, der auf dem Futtertrog der Rinder schläft: er frisst nicht, noch lässt er die Rinder fressen. (103) Jesus sprach: Glücklich ist der Mensch, der weiß, wann in der Nacht die Diebe hereinkommen, damit er aufstehe, seinen Besitz sammle und sich die Lenden gürte, bevor sie eingedrungen sind. (104) Sie sagten zu ihm: Komm, lass uns heute beten und fasten. Jesus sprach: Welches ist denn die Sünde, die ich begangen habe, oder worin ist man mir überlegen? Aber wenn der Bräutigam aus der Brautkammer herauskommt, dann soll man fasten und man soll beten. (105) Jesus sprach: Den, der den Vater und die Mutter kennt, wird man Hurensohn nennen. (106) Jesus sprach: Wenn ihr aus zwei eins macht, werdet ihr die Kinder des Menschen werden; und wenn ihr sagt: ‚Berg, versetze dich‘, wird er sich versetzen. (107) Jesus sprach: Die Herrschaft ist gleich einem Hirten, der hundert Schafe hatte. Eines, das größte, verirrte sich; er verließ die neunundneunzig und suchte dieses eine, bis er es gefunden hatte. Nachdem er sich so viel Mühe gemacht hatte, sprach er zu dem Schaf: ich liebe dich mehr als die neunundneunzig. (108) Jesus sprach: Wer aus meinem Mund trinkt, wird werden wie ich, und ich selbst werde zu ihm, und die verborgenen Dinge werden sich ihm offenbaren. (109) Jesus sprach: Die Herrschaft gleicht einem Mann, der in seinem Acker einen versteckten Schatz hatte, und er war sich dessen nicht bewusst. Und nachdem er gestorben war, hinterließ er ihn seinem Sohn. Der Sohn wusste nichts; er nahm dieses Feld und verkaufte es. Und der, der es gekauft hatte, fing an zu pflügen und fand den Schatz. Er begann, wem er wollte, Geld gegen Zinsen zu verleihen. (110) Jesus sprach: Wer die Welt gefunden hat indem er reich geworden ist, soll der Welt entsagen. (111) Jesus sprach: Die Himmel werden sich umwenden und die Erde in eurer Gegenwart, und der, der aus dem Lebendigen lebt, wird den Tod nicht sehen. Sagt Jesus nicht: Wer sich selbst gefunden hat, dessen ist die Welt nicht würdig? (112) Jesus sprach: Wehe dem Fleisch, das an der Seele hängt; wehe der Seele, die am Fleisch hängt. (113) Seine Schüler sagten zu ihm: Die Herrschaft, an welchem Tage wird sie kommen? Jesus sprach: Sie wird nicht kommen, indem man darauf wartet. Man wird nicht sagen: Seht, hier ist sie, oder: Seht, dort ist sie. Sondern die Herrschaft des Vaters ist ausgebreitet über die Erde, und die Menschen sehen sie nicht. (114) Simon Petrus sprach zu ihnen: Mariham soll aus unserer Mitte fortgehen, denn die Frauen sind des Lebens nicht würdig. Jesus sprach: Seht, ich werde sie führen, um sie männlich zu machen, damit auch sie ein lebendiger Geist wird, der euch Männern gleicht. Denn jede Frau, die sich männlich macht, wird in das Himmelreich gelangen.
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Apr. 11, 19
Jesus starb für mich, damit ich mit Gott versöhnt werden kann, nicht verloren gehe, sondern das ewige Leben erhalte. Ja - als eine minimale Beschreibung des Versöhnungstods Jesu sehen das wohl die meisten Christen so. Bei der Erklärung des Tods Jesu gehen dann die Deutungen deutlich auseinander. Ich möchte hier die Frage nach der Bedeutung der Reinheit des Opferlamms diskutieren. Je nachdem, wie diese Frage beantwortet wird, resultieren dann unterschiedlich Systematiken der Erlösungslehre. Ist die geforderte Reinheit a) die Unschuld Jesu? Damit er sich als Sündenbock qualifiziert, die Schuld auf sich nimmt, stirbt und die Schuld damit löscht. Der Opfertod ist dann die Lösung für folgendes Problem: Gott kann in seinem Wesen nicht heilig/gerecht und gleichzeitig barmherzig sein. Um dauerhaft Schuld vergeben/tilgen/löschen zu können brauchte er ein Opfer. Das Kreuz löst primär ein Vergebungsproblem bei Gott. oder b) Jesus qualifiziert sich als Gesetzeserfüller, als Menschen(sohn), der als Einziger mit seinem Leben/Wesen/Charakter das Gesetz einhalten kann? Die Menschwerdung Jesu ist dann die Antwort auf unsere Unfähigkeit, den Forderungen Gottes zu genügen. Und die Menschen aus der unerfüllbaren Heilsordnung der Gesetzeswerke zu befreien/erlösen und eine neue Heilsordnung der Gnade einzusetzen. Das Kreuz löst primär ein Erlösungsproblem für die Menschen. Was meint ihr?
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Apr. 06, 19
Psalm 8 Ein Psalm Davids, vorzusingen, auf der Gittit. HERR, unser Herrscher, wie herrlich ist dein Name in allen Landen, der du zeigst deine Hoheit am Himmel! Aus dem Munde der jungen Kinder und Säuglinge / hast du eine Macht zugerichtet um deiner Feinde willen, dass du vertilgest den Feind und den Rachgierigen. Wenn ich sehe die Himmel, deiner Finger Werk, den Mond und die Sterne, die du bereitet hast: was ist der Mensch, dass du seiner gedenkst, und des Menschen Kind, dass du dich seiner annimmst? Du hast ihn wenig niedriger gemacht als Gott, mit Ehre und Herrlichkeit hast du ihn gekrönt. Du hast ihn zum Herrn gemacht über deiner Hände Werk, alles hast du unter seine Füße getan: Schafe und Rinder allzumal, dazu auch die wilden Tiere, die Vögel unter dem Himmel und die Fische im Meer und alles, was die Meere durchzieht. HERR, unser Herrscher, wie herrlich ist dein Name in allen Landen! Zum Ebenbild Gottes ist der Mensch geschaffen. So steht es im Schöpfungsbericht. Der größte Feind des Menschen ist der Mensch selbst. So erscheint es mir. Christus hat Satan und den Tod überwunden. Das geht aus Evangelien und diversen Briefen hervor. - Was sagt der Mensch/ die Menschheit als Ebenbild über Gott aus? - Ist/ war Satan aus Gott? Trägt der Mensch Satan in sich, den er zu überwinden hat? - Leben wir jederzeit? Oder vegetieren wir zeitweise nur? - Wird Leben hier auf Erden stets gezeichnet sein und nur in Christus zu überwinden sein? Und warum gelingt uns Christen das so schwer/ unscheinbar/ bisweilen (gar eher oft) nur nach dem Tod? Soweit meine spontanen Gedanken für den Moment. Auf anregenden Austausch!!! 😊 Kam mir ebenbei so in den Sinn: Römer 14 7 Denn unser keiner lebt sich selber, und keiner stirbt sich selber. 8 Leben wir, so leben wir dem Herrn; sterben wir, so sterben wir dem Herrn. Darum: wir leben oder sterben, so sind wir des Herrn. 9 Denn dazu ist Christus gestorben und wieder lebendig geworden, dass er über Tote und Lebende Herr sei. 1. Korinther 15 20 Nun aber ist Christus auferweckt von den Toten als Erstling unter denen, die entschlafen sind. 21 Denn da durch einen Menschen der Tod gekommen ist, so kommt auch durch einen Menschen die Auferstehung der Toten. 22 Denn wie in Adam alle sterben, so werden in Christus alle lebendig gemacht werden. 23 Ein jeder aber in der für ihn bestimmten Ordnung: als Erstling Christus; danach die Christus angehören, wenn er kommen wird; 24 danach das Ende, wenn er das Reich Gott, dem Vater, übergeben wird, nachdem er vernichtet hat alle Herrschaft und alle Macht und Gewalt. 25 Denn er muss herrschen, bis Gott »alle Feinde unter seine Füße gelegt hat« (Psalm 110,1). 26 Der letzte Feind, der vernichtet wird, ist der Tod. 27 Denn »alles hat er unter seine Füße getan« (Psalm 8,7). Wenn es aber heißt, alles sei ihm unterworfen, so ist offenbar, dass der ausgenommen ist, der ihm alles unterworfen hat. 28 Wenn aber alles ihm untertan sein wird, dann wird auch der Sohn selbst untertan sein dem, der ihm alles unterworfen hat, auf dass Gott sei alles in allem.
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März 26, 19
Wir laden ein zum Gespräch: https://www.jesus.de/theologe-schirrmacher-kritisiert-islampapier-der-badischen-landeskirche/
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März 22, 19
Unterschied zwischen Vergebung und Sühnung? Das ist die Frage. Kristian Ch.
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März 20, 19
Habt ihr euch schon einmal Gedanken gemacht das der Hebräerbrief Schreiber eigentlich die Gnade aufhebt. Er macht sich eigentlich lustig über die sogenannte Milch. Ihr solltet weiter sein aber braucht immer noch die Milch von der Busse, der Gnade, dem Taufen, dem Hände auflegen, der Totenauferstehung und dem ewigen Gericht. Hebr. 10 sagt noch: Wenn ihr jetzt noch sündigt, da ihr von Christus gehört habt, verdammt ihr euch selbst. Christus kann nur entscheiden wer vom Teufel getrieben wurde oder wer absichtlich "sündigt". Ich möchte das nicht entscheiden und überlasse das Gericht Christus. Die sogenannte Milch ist das wichtigste zum Überleben hier auf dieser gefallenen Welt. Und wenn ich bete, bete ich das VaterUnser. 1. Dein Reich komme, dein Wille geschehe um alles erträglich zu machen 2. Unser tägliches Brot gib uns heute, zur Versorgung mit Wohnung, Nahrung oder mehr. 3. Und vergib uns unsere Schuld, wie auch wir vergeben unseren Schuldigern. Von der Vergebung, auch wenn sie nur einseitig ist. 4. Und führe uns nicht in Versuchung, sondern erlöse uns von dem Bösen. Wenn wir das nicht beten, werden wir auf jedem Fall geprüft. So wie Christus vom Teufel gegen Macht und Geld geprüft wurde. Wir sind aufgrund von Christus nur in der besseren Position aufgrund der Gnade. Wer die Gnade misbraucht entscheidet allein Christus und kein Pastor, Leiter oder sog. Freund. Ich möchte nie ein Urteil fällen. Bitte teilt mir eure Erfahrungen bezüglich dieses Themas mit.
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März 11, 19
Es mischen sich sehr viele Themen im Forum. Ich lernte in einem Monat so viel kennen. Nachfolge ohne Gottes Sohn am Kreuz. Nachfolge nur mit Gehorsam-zu wem? Nachfolge mit dem Herzen, mit Gottes Gaben. Menschen, die so wunderbar die Freiheit bschreiben können, aber dazu keinen Gekreuzigten Erlöser haben wollen. Oder andersrum, Menschen, die den Erlöser in den Mittelpunkt stellen, die Leiden Christi beschreiben, aber nicht erlöst sein wollen, im letzten. Oder sogar menaschl Gehorsam zu der Erlösung dazu geben wollen. Spannend.Deswegen kam ich auf das Thema. Der Satz Liebe ist Gott , also dass jede Nettigkeit, Hilfsbereitschaft christlich einzuordnen ist, ist der menschliche Ersatz um die Liebe Gottes im hingeben seines Sohnes am Kreuz zu unterschlagen, dem auszuweichen. Allenfalls das Leiden -bei der Hingabe ans Kreuz- wird wieder thematisiert. Erzähle wie Jesus gelitten hat am kreuz, damit erzählst du nichts von seiner Gottesknechtschaft, seiner Sohnschaft, seinem Lamm-Gottes- sein mit Auswirkungen der Erlösung für die Menschen. Erzähle wie Jesus gelitten hat am Kreuz, damit erzählst du nichts von Gott ist Liebe. Liebe ist Gott geht ohne Christus. Gott ist Liebe, das spricht von Christus Jesus der Gekreuzigte. Jesus Christus und zwar der Gekreuzigte, damit ein neuer Mensch das Zeugnis der Liebe Gottes ist.
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März 09, 19
Jetzt musste ich spontan an "Luxulus" denken, der das Blut, die Kreuzigung außen vorhat in seinem Glauben. https://www.bibleserver.com/text/ELB/Epheser2%2C13 13 Jetzt aber, in Christus Jesus, seid ihr, die ihr einst fern wart, durch das Blut des Christus nahe geworden.
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März 07, 19
Bezahlte Jesus für die Sünden oder hat er uns befreit von Sünde? Ist euch auch manchmal aufgefallen, den Unterschied zwischen Sünden und Sünde? Auch das gesagt, das Jesus bezahlte, aber auch als Lamm Gottes die Sünde hinweg nahm? Ob man das theologisch-rein theologisch mit Bibel nur erarbeiten kann ? Menea *trifft Theologen und Bibelarbeit
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März 06, 19
Wir laden ein zum Gespräch: https://www.jesus.de/adam-und-eva-die-ersten-veganer/
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März 02, 19
Wir laden ein zum Gespräch: https://www.jesus.de/christliche-apologetik-go-home/
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Feb. 23, 19


In verschiedenen Threads über das Verständnis der Bibel und Vertrauen in ihre Texte stehen häufig zwei Positionen einander gegenüber: Am einen Ende des Spektrums die Betonung, dass es sich bei der Bibel als ganzer um inspiriertes Gotteswort handelt. In dieser Ecke ordne ich auch alle ein, die sich nicht festlegen wollen, wie Gott die Bibeltexte inspiriert habe, aber die in ihr Gott reden hören. Dem gegenüber steht oft ein Argument, das ungefähr so geht: Wir wissen doch zumindest beim Neuen Testament, wie es zur Zusammenstellung des Kanons kam. Das war ein Konzil, wir wissen, wer daran beteiligt war, welche Kriterien sie anlegten, sogar, ob sie damit aller Wahrscheinlichkeit nach richtig lagen oder nicht. Außerdem hatte ein Kaiser den Vorsitz, also ist zumindest ein machtpolitischer Aspekt nicht ganz auszuschließen. Also, so wird häufig aus dieser Kenntnis geschlossen, ist das mit der Inspiration und Vertrauenswürdigkeit doch nicht so sicher. (Okay, das wird manchmal noch radikaler formuliert.) Oft erlebe ich, dass Vertreter der erstgenannten Position dem etwas ratlos gegenüber stehen. (Dass historisch die Kanonbildung ein längerer Prozess war und das entsprechende Konzil eher eine Ratifizierung als eine Festlegung war, lasse ich hier mal außenvor.) Mir fällt dabei folgendes auf: Anscheinend fällt es schwerer, ein Wirken Gottes beim Entstehen eines Buchs anzunehmen, je mehr man historisch darüber weiß. Und auf der anderen Seite gibt es über die Phase, bei der historische Forschung mit ihren Methoden nicht so genau rankommt - nämlich die der Abfassung der Texte - eine gewisse Abneigung zwischen historischen Theorien dazu und dem Glauben an die Inspiration der Texte. Es scheint fast, als wäre der Glaube an die Inspiration der Bibeltexte davon abhängig, dass man es historisch nicht so genau zu fassen kriegt. Hierüber scheint an den verschiedenen Enden des Spektrums Konsens zu bestehen. Meine Frage ist, ob ich damit einigermaßen die Positionen richtig verstanden habe. Meine These wäre dazu, dass diese Fronstellung so nicht sein muss. Das Wirken des Heiligen Geistes entzieht sich nicht nur historischer Forschung, sondern oft auch menschlichen Erfahrungen. Was Menschen im Glauben an Gott und unter Gebet um seine Leitung tun, kann vom Geist geleitet sein, ohne dass Menschen es merken. Willenlosigkeit und prophetische Ekstase sind nur eine Möglichkeit, wie Menschen sein Wirken erleben. Oft wirkt er, ohne dass Menschen es erleben. Wüssten wir also historisch exakt, wie es sich mit der Abfassung einer jeden biblischen Schrift auf menschlicher Seite verhielt, dann wäre dies überhaupt kein Argument dagegen, dass Gott in diesen Schriften zu uns Menschen redet. Und bloß weil wir historisch recht genau wissen, wie der Prozesse der Kanonbildung ablief, ist das überhaupt kein Argument dagegen, dass die Bibel als Gottes Wort angesehen werden kann. Historische und theologische Aussagen bewegen sich, was diese Fragen angeht, auf verschiedenen Ebenen (bei anderen Fragen ist das anders). Das bedeutet aber auch: Wer die Bibel als inspiriertes Gotteswort ansieht, muss auch von einem Wirken des Heiligen Geistes nach Abfassung der Texte beim Prozess der Kanonbildung ausgehen. Dieses Wirken würde beim Neuen Testament mindestens bis zu den Synoden von Rom, Hippo und Karthago gehen, beim AT wäre es noch ein bisschen komplizierter. Das Werk des Heiligen Geistes wäre aber in keinem Fall mit der Abfassung der Texte getan, sondern er hätte auch dafür gesorgt, dass die richtigen aufgenommen werden. Diese Aussage bleibt freilich historisch nicht zugänglich, sondern ist eine theologische mit durchaus axiomatischem Charakter. Frage in beide Richtungen: Leuchtet das irgendwie ein? Oder welche Wege habt Ihr, mit diesem Befund umzugehen? Gruß von Andreas
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Feb. 22, 19
Ich weiss es ist spät und warscheinlich liest das niemand aber ich lese gerade Drewermanns "Wozu Religion?". In der Bewertung des Islams stimme ich mit ihm nicht mitein, er scheint eine Einheitsreligion ähnlich Lessings Ringparabel zu befürworten, aber seine Ansätze sind doch spannend. Ich zitiere: "Aber nehmen wir einmal an, wir verstünden den Islam so, wie er sich selbst versteht: als ein Reformangebot an die >>Schriftbesitzer<< (Juden und Christen) #...#" z.b. war meine erste Stelle als ich den Quran aufschlug eine Kritik über die Spaltungen unter den morgendländischen Christen, die findet sich ja in einem immer zunehmenden konfessionellen und kontrakirchlichem Streit auch heute noch (es weren ja immer mehr Kirchen) Ich zitiere mal frei nach Franziskus twitter "Lasst uns Brücken bauen anstatt (amerikanische) Mauern und Frieden suchen."
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Feb. 20, 19
Elektrische Energie wird durch Umwandlung aus anderen Energieformen erzeugt. Wobei „erzeugt“ streng physikalisch genommen nicht richtig ist, denn Energie kann nicht einfach entstehen, sondern nur aus einer anderen Energieform umgewandelt werden. Oder: Bei der Stromerzeugung mit Kohle vollzieht sich folgende Energieumwandlungskette: Im Kraftwerk wird Kohle verbrannt. Die dabei entstehende Hitze verwandelt Wasser in Wasserdampf. Dieser treibt riesige Räder an – das sind die Turbinen. Sie hängen an einem Generator, der durch die Drehung der Turbinen Strom erzeugt. Wiki Es gibt Kohlekraftwerke, Wasserkraftwerke, Gasturbinenkraftwerke, Windkraftwerke, Biomassekraftwerke und vielen anderen Arten. Ein Wort Christi "erzeugt" Glauben beim Hörenden. Rö 10,17 Doch, nicht jeder hört Gottes Wort. Johannes 8:47 Wer von Gott ist, der hört Gottes Worte; darum hört ihr ... https://bibeltext.com/john/8-47.htm Der aus Gott ist, hört die Worte Gottes. Darum hört ihr es nicht, weil ihr nicht aus Gott seid. Das Kraftwerk ist da,.. https://bibeltext.com/john/8-47.htm Darum hört ihr es nicht, weil ihr nicht aus Gott seid. Kein Stromerzeugnis bei uns! In der erwähnten Bibelstelle spricht Jesus vorher von einer Vaterbeziehung, die dem Volk Gottes fehlt und die damit verbundene Freiheit, so zu sein wie er selbst! "So ihr bleiben werdet an meiner Rede, so seid ihr meine rechten Jünger 32und werdet die Wahrheit erkennen, und die Wahrheit wird euch frei machen. 33Da antworteten sie ihm: Wir sind Abrahams Samen, sind niemals jemandes Knecht gewesen; wie sprichst du denn: "Ihr sollt frei werden"? 34Jesus antwortete ihnen und sprach: Wahrlich, wahrlich ich sage euch: Wer Sünde tut, der ist der Sünde Knecht. 35Der Knecht aber bleibt nicht ewiglich im Hause; der Sohn bleibt ewiglich" Und das Problem des fehlenden "Stromes" beschreibt er: 42Jesus sprach zu ihnen: Wäre Gott euer Vater, so liebtet ihr mich; denn ich bin ausgegangen und komme von Gott; denn ich bin nicht von mir selber gekommen, sondern er hat mich gesandt. 43Warum kennet ihr denn meine Sprache nicht? Denn ihr könnt ja mein Wort nicht hören. Daraus entnehme ich das hören und nicht hören können. Teilt jemand meine Ansichten bei dieser Bibelarbeit? Kristian Ch.
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Feb. 17, 19
Ich las heute Morgen eine Kurzeinführung in den 1. Timotheusbrief. Dort wurde auch kurz angeführt, dass es sich bei diesem Brief nicht um einen echten Paulusbrief handelt, sondern dass er von einer Art Paulusschule geschrieben worden sei. Das war mir nicht neu, soweit bin ich mit liberaler Theologie vertraut. Aber es hat eine alte Frage nach oben gespült, auf die ich bisher keine Antwort fand. Vielleicht kann sie mir hier jemand beantworten: Warum fängt jemand einen Brief gleich mit einer Lüge an, wenn er in dem, was er schreibt, einen hohen moralischen Anspruch hat? Warum schreibt man - nach dieser These - fälschlich, dass der Absender: "Paulus, Apostel Christi Jesu" sei anstatt "Günther, der die Theologie des Paulus überzeugend findet und in diesem Sinne Anweisungen und Hinweise verschickt"? Mein Problem ist ein zweifaches: 1. Warum schreibt man nicht einfach den wahren Absender? 2. Entwertet diese falsche Behauptung am Anfang nicht den ganzen Brief (im Sinne von: "Wer einmal lügt dem glaubt man nicht...")?
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Feb. 11, 19
Ein Gedanke beschäftigt mich in letzter Zeit, warum hat Gott es eigentlich nicht so gemacht, dass die Erde im Weltall-Mittelpunkt steht und sich alle Sterne und auch die Sonne um die Erde drehen? Das wäre doch besser für das Gottesverständnis und die Gottesfurcht, auch die Kirche war ja entsetzt und ihr Welt- und Gottesbild brach zusammen, als vor hunderten von Jahren jemand auf die Idee kam bzw. es durch eigene Beobachtung erhärten konnte, dass die Erde sich um die Sonne dreht und nicht still im Welt-Mittelpunkt steht. Daraufhin trat eine tiefe Enttäuschung ein und die Menschen fühlten sich irgendwie einsam und verlassen, Philosophen -allen voran vielleicht Friedrich Nietzsche - jammerten darüber, dass wir nur kosmische Eckensteher seien und verloren und unbeachtet im Welt all vor uns hin treiben würden. Nun fing auch der Atheismus an, der zuvor keine Chance gehabt hätte. Nietzsche bereitete in seiner Verzweiflung den Boden für den Nationalsozalismus vor, nur der mitleidloseste und stärkste hätte überhaupt ein Lebensrecht, es gibt keinen Gott, der da irgendwie richten könnte, wir müssen das Heft halt selber in die Hand nehmen, so wurde es zur Devise der Zeit. Hätte Gott das alles nicht verhindern können, wenn Er dafür gesorgt hätte, dass bei der Schöpfung die Erde im Mittelpunkt bleibt?
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Feb. 10, 19
Hallo, Apg. 21,26: Da nahm Paulus die Männer zu sich und ging am folgenden Tag, nachdem er sich hatte reinigen lassen, mit ihnen in den Tempel und kündigte die Erfüllung der Tage der Reinigung an, bis für jeden von ihnen das Opfer dargebracht werden sollte. Vers 27-28: Als aber die sieben Tage zu Ende gingen, brachten die Juden aus der Provinz Asia, die ihn im Tempel sahen, die ganze Volksmenge in Aufruhr und legten Hand an ihn und schrien:... Was hat es mit den sieben Tagen, die zu Ende gingen, auf sich? Paulus hat seine Haare schon in Kenchreä schneiden lassen, um das Gelübde zu erfüllen. Aber laut 4. Mose 6,13 hätte er dem Herrn in der Stiftshütte bzw. im Tempel danach noch eine Opfergabe darbringen sollen. Aber der Tempel stand in Jerusalem. Folglich konnte erst später, als er in Jerusalem war, sich dort mit den anderen vier Männern, reinigen lassen. Am Ende der Reinigungstage sollte das Opfer stattfinden. Sollte das Opfer am 7. oder am 8. Tag stattfinden? Kennt sich da jemand von euch aus? Wenn es am achten Tag stattgefunden hat, dann könnte man das aus 4. Mose 6,10 erkennen. Hat Paulus nun wirklich opfern lassen? Wenn die Opferung am 7. Tage nach Vollendung der Reinigung vollzogen wurde, könnte es der Priester wirklich so gemacht haben, da er sich am 7. Tag im Tempel befand. Ich habe aber auch schon gehört, dass Gott es ihm verwehrt hat, ein Opfer zu bringen. Vielen lieben Dank für eure Antworten, Grüße Drina
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Feb. 10, 19
Was ist eure Erklärung für den dritten Tempel? Warum wird es wieder Tieropfer geben? Wird es wirklich ein physischer Tempel sein oder ist es ein Sinnbild der Gemeinde? Wenn es ein Sinnbild für die Gemeinde ist was sind dann die Opfer und die Spezifischen regeln? Gruss Lars
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Jan. 31, 19
1. Gehet hinaus in alle Welt, zu allen Völkern und 2. -........ ? ........- und 3. -........ ? ........- . Was käme richtigerweise an die Positionen 2 und 3? In der Schrift steht "Tauft Sie und macht sie zu meinen Jüngern (Schülern)". Ist es das was Jesus meinte, oder meinte Er "Macht Sie zu meinen Jüngern (Schülern) und Tauft Sie" A: Erst Taufen und dann zu Jüngern (lehren) machen klingt nach einem Fischfangauftrag. B: Erst zu Jüngern machen (Schüler) und dann Taufen klingt nach einem Bildungsauftrag. In der Vergangenheit scheint das Missionieren primär dem Weg "A" gefolgt zu sein. Das Missionieren scheint ein Seelenfang gewesen zu sein. Ist dies heute noch die Praxis? Ich denke der Weg "B" ist der Richtigere. Zuerst sollten die Völker den Weg Jesu annehmen. chubzi
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Jan. 30, 19
Hallo ihr Lieben, Ich weiß nicht ob ich hier richtig bin. Eine Frage, die mich gerade sehr bewegt, ist folgende: Stellt Gott uns Menschen an die Seite um uns zu zeigen wie sehr er uns liebt? Vielleicht gibt's in der Bibel Beispiele? Ich hab einen Menschen in meinem Leben, der so gütig, liebevoll und verständnisvoll ist. Er bringt mich oft (positiv) an meine Grenzen, weil er immer so reagiert wie ich es mir von Jesus vorstellen könnte. Klar ist er ein Mensch, aber ich hab das Gefühl, Gott will mir durch ihn zeigen: Schau wie sehr ich dich liebe, einfach so. Hintergrund ist der, dass ich in einem strengen christlichen Elternhaus aufgewachsen bin und da sicher dadurch auch ein schiefes Gottesbild habe. Wir sind zwar aus Gnade errettet, aber wehe wenn du eine Sünde begehst. Wenn du die nicht rechtzeitig bekennst, dann sieht es schlecht aus. Anerkennung sollte immer von Gott kommen, nicht von Menschen. Auch war immer alles angstbesetzt. Wenn du das nicht so machst, dann... Ich bin schon lange nicht mehr in der Gemeinde und lebe meine Leben, aber trotzdem hat es mich beeinflusst. Und nun haut mich die Begegnung mit diesem Menschen immer wieder um. Das ist erstaunlich und unglaublich. Und ich weiß nicht recht ob ich meiner Theorie glaube kann. Was meint ihr?
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Jan. 22, 19
Wir laden ein zum Gespräch: https://www.jesus.de/suche-frieden-ueber-einen-unmoeglichen-und-unmissverstaendlichen-auftrag-gottes/
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Jan. 07, 19
In einer Andacht hörte ich, das man einem Jesus glauben möchte, der in der Bergpredigt wichtige Worte sagt. Aber Mensch hat nichts von dem, ohne in der Kreuzigung Christi seine eigene Kreuzigung erlebt zu haben. Was haltet ihr davon? Das würde doch auch bedeuten, das Gott lieben, so wie in Mosebuch und Neues testament auch nicht ohne in der Kreuzigung Christi und wer seine eigene Kreuzigung erlebt habt zu vollziehen ist? Lieben nur durch das Erlebnis der eigenen Kreuzigung, meint, das man selbst mit ihm gestorben sein muss. (Auch begrabnen und Auferstanden, na klar). Es wurde für den Alten Menschen gemeint. Nicht als Strafe, dafür starb ER. Aber für den Tod des alten Menschen. Man könne zwar auch einen Glauben bekommen, der große Hoffnung trägt auf das Himmelreich, sogar Erlebnisse mit Gott haben, sogar Überwindende Erlebnisse, aber ohne den in der Kreuzigung Christi und wer seine eigene Kreuzigung nicht erlebt hat, dem ist das neue Leben gar nicht möglich. Also Gott lieben, den Nächsten. Wiewohl, so sagte es die Bibel, bekomme der sich hingewendete an Seine Gebote, oftmals das Erleben des neuen Menschen-so als Vorlaufende Gnade (war nichts neues für mich, diese Predigt, man kennt dies auch in der Politik. Kanzler Kohl hatte die Vorlaufende Gnade, das der Mauerfall in seine Amtszeit fiel, aber das ist ja nur äußerlich.) Aber er hatte nicht den Ruhm der Gnade! Menea
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Jan. 02, 19
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