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Miteinander - Füreinander

In diesem Forum steht nicht die Diskussion im Vordergrund, sondern persönliche Anliegen und Nöte.
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Hallo, ich wusste nicht wo ich meine Frage reinschreiben sollte, also tue ich es einfach hier. Ich bin mir auch nicht sicher ob ich es überhaupt auf dem Forum veröffentlichen soll. Ich werde ab Sonntag durch blöde Umstände und Dummheit für zwei Monate Obdachlos sein. Die Angst lähmt mich und ich weiß nicht wie ich das in der Kälte aushalten soll. Niemals hätte ich gedacht das ich in so einer Situation sein werde. Mit Obdachlosigkeit hab ich immer nur Drogenkonsum in Verbindung gebracht. Was soll ich tun? Ich kann leider nicht zur Familie oder Freunde.
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Jan. 21, 20
Liebe Leser im Mi-Fü, bei mir handelt es sich um die Anonyma aus dem Thema "Wie weiter, wenn Vertrautheit in der Ehe fehlt". Ich fang mal ein neues Thema an, um sicher sein, gelesen zu werden. Mir geht es diese Woche sehr sehr schlecht. Ich habe schon versucht, die vertrauteste Freundin anzurufen. Aber da sie alleinerziehend und berufstätig ist, ist sie immer sehr im Stress. Ich hoffe aber doch, dass sie am Wochenende mal Zeit für mich hat, damit ich mir was von der Seele reden kann. Auch eine zweite Freundin, der ich sehr vertraue, arbeitet leider sehr viel, und ich kann sie kaum mal in Ruhe sprechen. Zum Glück haben wir nächste Woche ein Abendtreffen im Café 😊 Gott sei Dank, dass ich das ausgemacht habe. Deswegen hier. (Ich hab aber auch schon überlegt, ob ich mich einfach im Kirchcafé an den "Tisch der Begegnung" setze. Geht nur heute Nachmittag nicht, weil mein Sohn Unterstützung braucht. Vielleicht morgen Vormittag mal eine Stunde, und in der Hoffnung, dass dann jemand dort sein wird, der mit den Tränen einer ihm weniger bekannten Person umgehen kann.... (ich kenne sehr viele Gemeindeglieder vom Sehen, Einige habe ich auch schon gesprochen, Mehrere finde ich nett und angenehmen, mit leider nur Zweien bin ich eng befreundet. Könnt ihr, wenn jemand ein bisschen Zeit übrig hat, bitte für mich beten, dass mein Schmerz kleiner wird. Ich hoffe seit Montag, dass ich mal wieder zu was anderem fähig bin als nur zu den allernötigsten Dingen, zu schlafen und zu weinen. Es wird leider nicht besser. Die Gründe sind schnell erklärt: Ich hatte richtig stressige Wochen seit Mitte September. Dann habe ich mich auch bemüht, Vieles zu tun, was mein Mann wichtig findet (ich weniger). Z.B. putze ich viel mehr, als ich für mich jemals tun würde, weil Mann und Sohn eine Hausstauballergie haben und mein Mann zusätzlich eine ziemlich schwere chronische Bronchitis. Und ich habe noch andere Dinge getan, einige, von denen ich wusste, er würde sie mögen und er würde sich damit wohlfühlen. Der Gipfel des Stresses war letzte Woche erreicht, weil der Sohn noch krank wurde, gleichzeitig trotzdem unglaublich viel, zu viel, für die Schule getan werden musste, dann noch ein paar Termine, die mit Advent zusammenhängen... Jedenfalls hab ich mich die ganze Woche schon nur noch auf den Sonntag gefreut. Ich hab sogar am Freitag schon angefangen, meinen "Männern" zu sagen, was ich gern in Familie am Sonntag unternehmen würde. Hab das auch am Samstag und Sonntag morgen wiederholt. Ging davon aus, da kein Widerspruch kam, es sei abgemacht. Und ich musste wirklich dringend mal raus und was Schönes tun... Das Ende vom Lied war, dass nichts passiert ist, von dem, was wir vereinbart hatten. Die Männer saßen zu Hause und spielten Karten oder machten Mittagsschlaf. Als ich dann eine einzige Sache besprechen wollte, die wirklich wichtig war dann für die nächste Woche - hatte mein Mann den Fernseher angemacht. und brach einen Megastreit vom Zaun, warum ich ihn gerade bei der Sendung stören würde und ob er nicht endlich mal seine Ruhe haben könnte. (Ohne allerdings vorher auch nur ein Wort gesagt zu haben, dass er die Sendung gern sehen möchte, ich hatte nicht mal richtig mitgekriegt, dass er vorm Fernseher saß.) Leute, ich kann einfach nicht mehr. Ich habe den Eindruck, es ist ganz gleichgültig, was ich tue. Es kommt nichts zurück. Meine Bedürfnisse sind egal. Egal, wie sehr ich mich bemühe, auf meinen Mann einzugehen - es nützt gar nichts... Ich kann nicht mehr. (Dazu kommt noch, dass ich ja den Kontakt mit dem anderen eingestellt hatte, dabei noch festgestellt habe, dass ich ihm nicht so furchtbar wichtig bin, was die Sache eher erleichtert. Aber wir hatten so Themen in der Unterhaltung, die mich auch sehr beschäftigt haben, es war anstrengend.) Mein Mann hat mir noch nicht mal geglaubt, dass ich diesen Kontakt eingestellt habe. Ebenfalls am Sonntag musste ich noch 2 e-Mails an Lehrer verfassen, die dringend waren. Mein Mann hat mir nicht geglaubt, dass ich an Lehrer geschrieben habe, was ich an seiner Reaktion deutlich gemerkt habe. Aber ihm nun auch noch meine Mails vorzuzeigen - das geht mir dann wirklich zu weit. Zumal er nicht wirklich Grund hat, mir zu misstrauen. Ich habe ihn noch nie betrogen. Und für Gefühle, die man jemandem gegenüber entwickelt, dem man zufällig begegnet (und der das auch noch forciert), dafür kann ich ja erst mal nichts. Wie gesagt, die Reißleine ist längst gezogen. Leute, ich kann nicht mehr. Ich kann mich zu gar nichts mehr aufraffen, nicht mal zu Dingen, die mir sonst Spaß machen. Zum Glück habe ich wenigstens schon die Sachen für den Nikolausstiefel des Sohnes besorgt. Abwaschen, Aufräumen, Essen kochen, das geht noch, wenn ich mich dazu zwinge. Ansonsten sitze ich da und mir laufen die Tränen. Ich kann nicht mal lesen, was sonst immer geht. Könnt ihr bitte beten, dass ich bald jemandem begegne, bei dem ich mir den Kummer von der Seele reden kann? Und dass ich irgendwie Trost finde? So geht es ja nicht weiter. Es ist richtig richtig schlimm. Ich will gar nicht mehr aufhören zu weinen, und ich habe keine Kraft - zu nichts.
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Jan. 18, 20
Bitte schließt euch mir im Gebet für alle australischen Soldaten, Feuerwehrleute und die Bevölkerung an. Ich habe „Internet-Freunde“ in Australien (einer bat mich um Gebet) und würde es sehr zu schätzen wissen.
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Jan. 13, 20
Hallo, vielleicht hat hier jemand, dass gleiche Problem, dass sie sich aus Angst nicht in die Kirche trauen. Meinem Mann geht es so. Er hat PTBS, ist Christ, liebt eigentlich Gottesdienste, aber er liebt nicht den Gedanken, dass ihm die Kirche vorkommt, wie eine Todesfalle. Er mag es nicht, jemanden hinter sich sitzen zu haben. Er mag es nicht, dass es bei uns in der Kirche eine erhöhte Empore gibt, wo sich *wer weiß was* dort verstecken könnte. Er hasst es, dass bei uns während des Gottesdienstes die Türen geschlossen werden, hat Angst umzukippen und dass es dann peinlich ist. Gleichzeitig aber sehnt er sich danach öfter in die Kirche zu gehen und hat es als Neujahrsvorsatz. Entschuldigung bitte für viele Posts in letzter Zeit, musste ein paar Dinge aufschreiben, die ich auf dem Herzen hatte. Dies ist wahrscheinlich mein letzter.
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Jan. 11, 20
Hallo liebe Mitleser,-Schreiber, -Anteilnehmer, Interessierte... Herzliche Einladung zum weiteren Austausch. Was hochsensibel bedeutet, kann man erforschen und erfahren unter: http://www.zartbesaitet.net/test.htm http://www.hochsensibel.org http://hsperson.com/test/highly-sensitive-child-test/ http://www.hochsensiblehilfe.de/info/forsch.htm http://www.team-f.de/ (Lüling, Seelsorge) https://lebensspurmedien.de/ (Hsp und Seelsorgeliteratur bei team f) http://www.feine-sensoren.de/ http://www.soloundco.net/startseite/ (Singleportal, früher emwag) Was fange ich damit an, dass ich eine hochsensible Person bin? (High Sensitive Person, HSP) 1. Du weißt es, dass Du eine HSP bist 2. Du weißt dass Du nicht "schräg" bist 3. Du weißt, dass Du nicht alleine bist 4. Du bewertest Dich und Deine Verhalten konstruktiver (Selbstannahme) 5. Du kannst Dich mit anderen austauschen, die Dich verstehen 6. Du kannst dadurch besser lernen, mit den Schwächen der Hochsensibilität (HS) umzugehen 7. Du kannst dadurch bewusster die Stärken der HS für Dich und andere einsetzen ................... PS: für alle Neuen: Neben Smalltalk (mit smt gekennzeichnet) haben wir hier einen virtuellen Raum gefunden, den es sich lohnt, regelmäßig zu besuchen. Allein die Erfahrung und das Bewusstsein, hochsensibel zu sein und nicht "gestört" oder "abartig", hilft sehr viel und kann das Leben auf lange Sicht konstruktiv verändern. Lasst Euch mal darauf ein und erlebt, als sensibles Wesen aus Gottes Hand hervorgegangen zu sein! Psalm 139, 14 (Elb) Ich preise dich darüber, daß ich auf eine erstaunliche, ausgezeichnete Weise gemacht bin. Wunderbar sind deine Werke, und meine Seele erkennt es sehr wohl. ———————————————— Gedicht von Flickenteddy Empfinden "Nun nimm dich `mal zusammen!", so wurde ihr gesagt. "Du bist viel zu empfindlich!", Urteilte man ungefragt. So wusste sie als Kind schon: "Ich bin einfach verkehrt. Wer nicht ist wie die And'ren, Der hat hier keinen Wert!" Sie zeigte, was sie wollten: Ein fröhliches Gesicht. Wie's wirklich in ihr aussah, Zeigte sie lieber nicht... So wurde sie dann fügsam, Sie störte nun nicht mehr. Doch tief in ihrem Herzen, Da fühlte sie sich leer. "Wo sind meine Gefühle Und meine Träume hin? Ich weiß eigentlich selber Schon nicht mehr, wer ich bin." Sie traf eine Entscheidung Und ließ sich darauf ein: Sie wollte wieder lernen, Nur ganz sie selbst zu sein. Sie griff in ihre Seele, Sie öffnete ihr Herz. Er war so lang verborgen, Nun traf er sie, ihr Schm*rz. Sie wurde fast benommen, Er kam mit solcher Wucht. Und schlug die zarte Seele Beinahe in die Flucht. "War das der Sinn der Sache?", So fragte sie sich oft. Sie hatte sich doch etwas Ganz Anderes erhofft. Doch als die W*nd*n heilten, Da war ein Sinn zu sehn: Viel mehr als And're konnte Gefühle sie verstehn. Sie konnte formulieren, was Andere kaum sah'n und lenkte die Gedanken in eine klare Bahn. So gab sie denen Stimme, die Keiner sonst verstand, weil sie für Angst und Traurigkeit die rechten Worte fand. ———————————————————————————————————————— Threadstarter: Adlerfluegel ; ehemalige Begleiter: Angieblau, Stephan-Zoellner aktuelle Threadbegleiter: Deborah71; Glasgraveurin; Schnorchelschnuffi Die neuen Schreiboberflächen werden von uns ab ca 200 posts reihum eröffnet und nach Absprache angepasst. Ist einer zeitlich verhindert, geht die Aufgabe an den Nächsten über. Link zum Vorgängerthread: https://community.jesus.de/forum/ansicht/thread/thema/hochsensibel-hsp-130.html Wir übernehmen für die Inhalte weiterführender Links keine Verantwortung.
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Dez. 30, 19
Hallo, vor vielen Jahren habe ich hier schon Mal extrem gute Erfahrungen gemacht... Okay: seit etwa 2 Jahren befinde ich mich in einer bescheidenen Lage. Mir ist wegen Eigenbedarf gekündigt worden und da ich nichts bezahlbares gefunden habe bin ich zu meiner Lebensgefährtin gezogen. Das ist was was wir eigentlich beide nieeee wollten. Sie hat ein Messieproblem. Seit ich bei Ihr wohne nehmen meine körperlichen Beschwerden und Angstzustände extrem zu. Ich fühle mich entwurzelt und heimatlos. Schon mehrmals hat sie angedeutet, dass sie möchte, dass ich wieder ausziehe. Ich bin örtlich aber durch meine Mutter gebunden. Und mir fehlt wirklich das Geld. Vom Gefühl her distanziere ich mich mehr und mehr von ihr. Gestern dann habe ich nach 6 Jahren Beziehung gehört, dass sie in ihrer Jugend satanistische Musik gehört hat. Ich würde gerne näher nachfragen, traue mich aber nicht. Ich glaube, dass ich vor einer Entscheidung stehe... Ich brauche Gebet.
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Dez. 27, 19
Liebe Freunde Mir ist die Idee gekommen, doch einmal für und alle undauch von jedem, der mag, einen Adventskalender zu eröffnen. Angedacht ist, dass jeder, der mag, täglich neu etwas schreiben kann. Wer zuerst dazu kommt, schreibt das Datum des neuen " Türchens" in den Betreff. Die weiteren Schreiber hängen sich dann an diesen Tag. Malschauen,ob das klappt. Ich wünsche euch und mir viel Freude dabei. Sowohl beimlesen als auch bei tälich neuen guten Gedanken für und alle. Adventliche Grüße Inge
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Dez. 26, 19
Hallo, vielleicht ist das ein bisschen vermessen, aber ich möchte euch gerne für ein Gebet für alle bitten, die diese Weihnachten traumatisiert und körperlich oder seelisch verwundet sind. Und zwar auch für meinen Mann, der einen posttraumatische Belastungsstörung hat und mit Weihnachten schwer klarkommt und als Christ nicht damit klarkommt, dass er mit Weihnachten nicht klarkommt. Für seinen Freund A., der das selbe Problem hat. Für seinen Kumpel T. aus der Selbsthilfegruppe, der zu einem Weihnachten schwer verletzt im Krankenhaus lag und sich noch immer daran erinnern muss. Für alle Christen, die momentan verwundet und traumatisiert sind und für die Weihnachten deswegen nicht sein kann, wie es sein sollte. Mein Mann wird zu Weihnachten wegen seiner posttraumatischen Belastungsstörung nicht in die Kirche gehen können. Ebenso bestimmt viele andere Christen. Ich glaube, dass diese euer Gebet viel bedeuten würde. Im Fall meines Mannes weiß ich es.
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Dez. 24, 19
Hallo, morgen gehe ich ins Krankenhaus, übermorgen soll ich auf dem OP-Tisch liegen. (Ging alles recht schnell, die OP ist dringend.) Wie ich hinterher alleine in meiner Wohnung klar komme, und auch mein Job, stehen noch in den Sternen. Fakt ist nur, wenn morgen das Taxi kommt, komme ich #dieses# Jahr nicht mehr in meine Wohnung zurück. Denn für einen Reha-Platz bin ich schon angemeldet. Wer Lust hat, kann für mich beten.
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Dez. 11, 19
Hallo, Meine Kindheit und auch das ganze Leben ist etwas härter ausgefallen, als das vieler anderer Menschen. Trotzdem denke ich, es gibt auch genug andere, die es auch hart, oder sogar härter hatten. Seit einigen Jahren mache ich eine Trauma Therapie. Nun möchte meine Therapeutin, daß ich meine Kindheit betrauere, und mich selbst mehr bemitleide. Wo soll es mir helfen? Lande ich da nicht in einem Loch, aus dem ich nicht wieder raus komme? Auch ist Kindheit usw gelaufen. Es ist nicht mehr zu ändern. Sicher habe ich mit anderen mehr Mitleid, als mit mir selbst, und deckele Gefühle wie Trauer, Wut, Hass und Schmerz. Trotzdem kann ich Freude und Glück empfinden. Kann mir das jemand erklären? LG Ano
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Nov. 19, 19
Mit Absicht schreibe ich in Miteinander-Füreinander. Bitte seid behutsam. Mir geht es darum zu erfahren, ob jemand in seiner Ehe ähnliche Probleme hat und sie lösen konnte. Es wäre mir sehr daran gelegen, einen Lösungsansatz zu entwickeln. Oder wenigstens eine Möglichkeit, damit leben zu können. Was ich nämlich nicht möchte, ist Chaos und unnötig zerschlagenes Porzellan. Also: ich habe einen wunderbaren und interessanten Mann, der immer zu mir gehalten hat. Schon seit vielen Jahren, Kinder haben wir auch, ja, so im Teenie-Alter. Aber: Und das ist die ganze Wahrheit: ich habe diesem Mann nicht (nur) um seiner selbst willen geheiratet. Sondern unter anderem wegen meines wirtschaftlichen Überlebens. Das wäre eine lange Geschichte, die ich hier nicht erzählen möchte. Für ihn allerdings war/bin ich, so weit ich weiß, schon eine große Liebe. Es hätte mehrere andere Männer gegeben, an denen mein Herz mehr hing, wo mehr Seelenverwandtschaft war, wo ich mich leicht und frei fühlte und mehr ich selbst. Aus den verschiedensten Gründen kam es aber mit keinem von diesem zur Eheschließung (trotz z.T. Liebe und auch Beziehung. Die Gründe waren meistens äußerer Art, nur bei einem bin ich heute froh, dass das nichts geworden ist...) Außerdem ist mein Mann ein großer Schweiger. Leider muss er schon auf der Arbeit schon täglich so viel und so lange reden, dass es ihn dann wirklich große Mühe kostet, sich auch noch auf ein Reden mit mir einzulassen. Ich bin da schon total ausgehungert. Und was schlimmer ist, ich habe durchaus versucht, ihm die Tragweite des Problems zu erklären. Ich hatte ihn sogar schon mal angeschrien, dass wir jetzt reden - genau jetzt! Da war ich kurz davor zu gehen. Es geht dann immer wieder ein paar Wochen oder Monate lang. Dann ist er mal wieder längere Zeit so gestresst, dass er sarkastisch reagiert: Dann ist jeder Zeitpunkt und jedes Thema falsch, ihn anzusprechen. Ja, ich bin falsch... weil ich Dinge über Reden kläre. Das geht mir an den Lebensnerv. Dazu muss ich sagen: Ja, ich rede auch gern mal beim Denken. Mein Denken funktioniert durch Reden. Aber: Ich habe schon gelernt, im Freundeskreis mehr zu reden, das hilft sehr. Und ich plappere nicht, es geht nicht um Kochrezepte und Einkauf und Urlaub, es geht um Dinge, die mich wirklich bewegen. Ich stelle auch über Kommunikation Nähe her und Vertrautheit. Und genau das gelingt mir eben in meiner Ehe nicht mehr. Mir ist es jetzt schon zum zweiten Mal innerhalb 5 Jahren passiert, dass ich mich heftigst in einen anderen verliebt habe. Und zwar keineswegs, weil ich es darauf anlege. (der andere Mann jeweils vielleicht schon. Ich bin auch weder hässlich noch uninteressant noch ununterhaltsam…) Meine Zielrichtung ist klar: Ich möchte diese Ehe verbessern, ich möchte, dass es richtig gut wird. Einen guten Rat habe ich schon gefunden: in mir selber die spielerischen, fröhlichen, leichten Seiten mehr fördern, die ich auch so vermisse. Und einen zweiten: mein Kommunikationsbedürfnis auch anders ausleben. Das löst aber nicht das Problem, dass ich zu wenig Vertrautheit mit meinem Mann herstellen kann. Tja, kommt irgendjemandem das bekannt vor?? Hat jemand eine solche Krise bewältigt? und hat mir noch einen Rat? Oder ernte ich jetzt das, was ich gesät habe - dass ich nicht nach der Wahrheit entschieden habe bei meiner Ehe, sondern - auch in großen Teilen - nach der Notwendigkeit? Aber kann es wirklich sein, dass ich trotz meines aufrichtigen Kämpfens um diese Ehe und trotz der Tatsache, dass ich meinem Mann Gutes tun möchte und ihn froh und glücklich sehen möchte - dass diese Wunde immer bleibt? Diese Riesen-Sehnsucht nach inniger Vertrautheit - nach viel mehr, als in dieser Beziehung möglich ist? Kann es denn wirklich sein, dass ich quasi für meinen fehlenden Mut an anderer Stelle jetzt bis auf weiteres "bestraft" werde? Kann es denn nicht ein Wunder geben? und wie kann das aussehen? Ich höre mich vielleicht ein bisschen verzweifelt an, und ich bin es auch. Alles, was ich wollte, war eine liebevolle Ehe zu führen und dass wir beide glücklich sind - und das Meine dazu tun. Aber es wird doch nie wirklich gut.... Was ich an den Fremdverliebtheiten merke - die absolut heftig sind. Und nun - was mache ich denn jetzt???
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Nov. 10, 19
Aus diesem Thread ergab sich die Frage, ob und wie man an schwierigen Menschen wachsen kann. Dabei ist natürlich wichtig, was man unter schwierigen Menschen und was unter wachsen versteht. Als schwierig nimmt man vielleicht jemanden aus einer anderen Kultur wahr. Oder jemanden, der einen verletzt hat. Vielleicht auch dadurch, dass man sich in einer Meinungsverschiedenheit selbst blockiert aber die Schuld dem anderen zuweist. Und wie wir daran wachsen können resultiert wohl daraus, was wir da benennen können. Und so sehr ich Menschen bewundere, die ihre Nächstenliebe auf hoher See zur Rettung Schiffbrüchiger bewundere, so geht eben manchmal auch direkt vor der eigenen Nase etwas zu Bruch und man trampelt auch noch darauf herum anstatt den Rettungsweg zu beschreiten. Ein besseres Forum als Miteinander-Füreinander ist mir dafür nicht eingefallen. Und ohne Miteinander-Füreinander geht es auch nicht. Nachtrag vom 22.10.2019 18:27:41 Aus [url=https://community.jesus.de/forum/ansicht/thread.html?tx_scmforum_pi1[post_uid]=12700577]diesem[/url] Thread ergab sich die Frage 😊
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Nov. 08, 19


Hey, mein Mann hat eine PTBS und zwar durch Auslandseinsatz. Nun ist er ein sehr hilfsbereiter Mensch, was ich gut finde. Jedoch überfordert er sich damit. Er verspricht ständig hier dieses zu tun und dort jenes zu tun und kriegt es dann oft zeitlich nicht hin. Er ist berufstätig und muss viel arbeiten. Auch belastet es ihn zum Teil emotional stark, weil es oft seine PTBS-Trigger aktiviert, zum Beispiel Enge, Gedrängel. Er hilft entfernten Kumpels, Freunden von Arbeitskollegen und so weiter... auch wenn es ihm sehr schlecht geht. So zum Beispiel als er nur drei Stunden geschlafen hatte, nach einer langen harten Arbeitswoche mit wenig Schlaf aber trotzdem unbedingt einen Kumpel helfen wollte. Ich finde es gut und wichtig für ihn, dasselbe hilft denn er ist halt so, aber er überfordert sich und er überfordert die Familie. Wir haben Kinder.
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Okt. 16, 19
Hallo, bin gerade gefrustet. Gestern war ich beim Orthopäden. Seit 2 Jahren habe ich Schmerzen in der Hüfte. Vor 2 Jahren sah man dort eine kleine Zyste. Im Rö-Bild mußte man genau hinsehen, und sie suchen. Im MRT war sie gut zu sehen. Ich machte Krankengymnastik (eine Langzeit Therapie verweigerte mir dazu die Krankenkasse) Krankengymnastik brachte Linderung. Doch die Schmerzen nahmen immer mehr zu. Schmerzmittel wollten nicht lange wirken. Nun habe ich mir nochmal einen Termin beim Orthopäden geben lassen. Ich kann fast nicht mehr laufen. Da solche Bilder aus dem Vergleich leben, dachte ich, es wäre gut, wenn ich zum selben Orthopäden ginge. Nun war das Rö-Bild so, daß ich da kein MRT mehr brauche Die Hüfte ist hin. Ich habe eine massive Coxarthrose, die vor 2 Jahren noch nicht mal richtig begonnen hatte. Der Hüftkopf hat stark sein Aussehen verändert. Der Pfannenrand löst sich auf. Der Orthopäde meinte, daß der Kopf schon jetzt keinen Halt mehr in der Pfanne hätte. (Davon habe ich noch nichts gemerkt) Schmerzmittel würden bei dem Zustand nichts mehr bringen. Der Orthopäde sagte zwar was, daß man das Gelenk noch bestrahlen könnte, aber damit die Operation nur vielleicht ein Jahr herausgeschoben wird. (Ging nicht weiter darauf ein, auch nicht, womit "bestrahlen") Wenn ich mir jetzt kein neues Gelenk einbauen lasse, bekommt man da keins mehr rein. Anfang November hab ich ein Vorgespräch zur OP. Sch***e. Ein neues Gelenk habe ich mir überhaupt nicht gewünscht. Danke fürs lesen.
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Okt. 13, 19
Hallo zusammen Ich beginne demnächst ein Studium (Teilzeit, damit es mit meinen Familienpflichten vereinbar ist). Aufgrund einer Traumafolgeerkrankung war ich lange in Therapie, führe heute aber im Grossen und Ganzen ein ganz normales Leben. Situationen, die mit sozialer Interaktion zu tun haben, stellen für mich oft eine Herausforderung dar, weil sehr schnell die alten Muster mit Angst und Scham zum Vorschein kommen und extremen Stress verursachen. Wobei das ganz und gar nicht immer der Fall ist - je nachdem, in was für einem "inneren Zustand" ich mich befinde. Es ist nicht so, dass ich grundsätzlich scheu oder verklemmt wäre. Man sieht mir diese "Trauma-Überbleibsel" auch nicht an, und oft trete ich sehr offen und selbstsicher auf. Wenn es aber so ist, dass ich mich anstelle des "erwachsenen, selbstkompetenten Ich-Zustandes" in einem "in-der-Traumazeit-stecken-geblieben-Zustand" wiederfinde, wird's schwierig. So - was ich hier aber fragen möchte ist folgendes: In der Schweiz (wo ich lebe), gibt es die Möglichkeit, bei Behinderung oder chronischer Krankheit einen Nachteilsausgleich zu bekommen. Wie das konkret aussieht, ist individuell. Mich würde interessieren, ob es hier Leute gibt, die wegen psychischer Einschränkungen oder explizit wegen Traumafolgen einen Nachteilsausgleich bekommen haben (oder jemanden kennen) und wie das ausgesehen hat. Liebe Grüsse (anonym, weil persönlich)
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Sep. 09, 19
Hallo zusammen, ich war bis vor wenigen Tagen im Urlaub im österreichischen Burgenland. Und von dort aus hatte ich auch verschiedene Karten an Freunde, Verwandte... geschrieben. Einige haben mir geantwortet und sich für die Postkarten bedankt, einige aber auch nicht; ich hatte die Karten jedoch am gleichen Tag vom gleichen Postkasten aus abgeschickt. Wie seht ihr das: Kann man nach einer angemessenen Zeit nachfragen, ob die Karte angekommen ist oder kommt das nicht so gut? Mir geht es dabei darum, dass kein falscher Eindruck aufkommt, durch den jemand meint, im Gegensatz zu anderen keine Urlaubspost bekommen zu haben. Liebe Grüße Schwabe63
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Sep. 01, 19
Das Wetter blockiert die Gegenwart, hält manchmal still, gibt manchmal nach; stellt sich quer mein Verstand; hol den Wind zum trocknen rein; ich nehm mich heim. Wie ich schweb, wie ich weh, ich mich vergess. Wie ich streun´, mich verlauf. Tag und Nacht vermisch, geflissentlich. Wie ich meine Welt vermiss. Ich nimm mir die Freiheit, mir den Verstand. Ich bin und bleib mein Streit. Hab mein Land dauerhaft verkehrt. Wie ich mich plage, fast verrückt; ich mich trau, ich mich wag. Ich mich nicht erschrick. Wie ich kämpf, mich verrenn wenn ich traurig bin. Ich nehm mich heim. (Fang mich an; Grönemeyer)
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Aug. 31, 19
Hallo, gestern kam mir ein Gedanke, als ich wieder traurig im Bett lag und ich wollte es hier einmal zur Diskussion stellen. Es ist zwar auch eine theologische Frage, da sie bei mir aber einen speziellen Hintergrund hat, und ich eher sensible Antworten brauche, es in den anderen Foren aber teilweise ziemlich hart zu geht, stelle ich sie im MiFü-Forum. Die Frage für mich ist, ob Gott Lieblingskinder hat. Wie ich darauf komme? Ich habe in meinem Leben viel mitmachen müssen. Einige Traumatisierungen etc. In den letzten Jahren habe ich einiges aufgearbeitet bekommen, aber immer wieder werde ich auch durch Umstände vor neue, schwierige Herausforderungen gestellt. Es kommt sozusagen ständig eins oben drauf. Ich habe das Gefühl, es hat kein Ende. Und natürlich kommt immer wieder die Frage: Warum, Gott? Ich sehe, wie andere gesegnet sind, vom Leben nicht vor diese Umstände gestellt werden, Dinge einfach so laufen, die ich mühsam erarbeiten muss oder gar nicht erst (bisher) bekomme. Da kam mir dann der Gedanke, ob Gott Lieblingskinder hat. Genau wie es in meiner Herkunftsfamilie ist, wo mein Bruder das Lieblingskind ist, dem sogar ohne Not von meinen Eltern geholfen wird, während ich in der Not keine Hilfe erfahre. Ist es einfach mein Schicksal, das Kind in der zweiten Reihe und weniger geliebt zu sein, auch bei Gott? Am Anfang dachte ich, das kann nicht sein, Gott liebt alle gleich. Aber dann gibt es die Geschichte mit Kain und Abel, es gibt die Bezeichnung, des Lieblingsjüngers Jesu. Vielleicht stimmt es ja doch? Ein weiterer Schmerzenspunkt ist, dass ich den Eindruck habe, in der Zwischenzeit von einer im Leben sehr gesegneten, mir nahestehenden Person, geschnitten zu werden, weil sie selber mit meinem Unglück nicht mehr umgehen kann. Das tut mir sehr weh und ist ein zusätzliches Paket obendrauf. Es verstärkt meine Verzweiflung, für das, was mir widerfährt, geschnitten zu werden. Was denkt Ihr zum Thema Gott und Lieblingskinder?
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Aug. 09, 19
Hallo! diese Frage stelle ich mal so in den Raum... kann nicht ohne Tränen das "Vater unser" mitbeten (selten meist) - bedingt durch Probleme mit meinem irdischen Vater > der allerdings schon einige Jahre nicht mehr lebt....
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Aug. 07, 19
Hallo zusammen, ich ahbe eine Frau aus Bulgarien betteln gesehen und irgendetwas hat mich total an ihr fasziniert. Habe etwas mit ihr gesprochen und möchte ihr nun eine bulgarische Bibel, Flyer, Kalender oder ähnliches schenken. Am liebsten Etwas, was die Bibel gut erklärt oder eine Bibel mit Lebensberichten oder so.... Kennt sich da jemand aus? Habt ihr Tipps? Viele Grüße, Lennet
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Juli 24, 19
Hallo, Ich habe ja bereits darüber geschrieben, dass mein Mann eine PTBS hat... und ich glaube, dass er sich in letzter Zeit Sorgen macht, dass wir uns Sorgen machen... oder so. Ihm ging es in der letzten Zeit nicht so gut. Mein Mann ist stolz. Er mag es nicht, dass jemand sich um ihn sorgt. Es verletzt ihn auf eine Weise, die ich als Frau vielleicht nicht verstehe. Daher sagte er zu mir „Du sollst Dir nicht den Kopf zerbrechen“. Er hat eine Zeit lang recht wenig geschlafen und sagte nur „Na und? Ich brauche halt wenig Schlaf“. Wir wollten zu einer Veranstaltung gehen und er konnte wegen PTBS nicht mitkommen und er sagte nur „Ach. Darauf kommst doch nicht an. Andere haben schlimmeres als PTBS“ und dann immer „Ach, das macht mir nichts PTBS zu haben, denn ich kann ja damit umgehen“. Er macht sich Sorgen, dass Andere ihn als Krüppel oder verrückt ansehen. Kann das jemand verstehen und mir raten, was ich tun soll? Männer?
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Juni 05, 19
Jetzt geht es ihm aber wieder besser. Ich wollte es mir nur von der Seele reden. Meinen Mann beschäftigt es, ob sich seine Lieben wegen ihm Sorgen, wenn es ihm schlecht geht. Das will er nicht. Darum musste ich ihm gegenüber verbergen, dass ich mich sorge.
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Juni 01, 19
Wie kann man Scham überwinden? Nicht die Scham, die schützt und auch gut ist, sondern die, die selbst das Einfachste und Banalste zur Qual werden lässt oder ganz verunmöglicht. Die Traumatherapeutin meinte neulich, mittels konkreter Traumabearbeitung könnte ich noch einiges an Freiheit und Lebensqualität dazugewinnen. Das glaube ich durchaus und wünsche mir das auch. Doch diese riesige, alles erdrückende und alles erwürgende Scham, dieses Ungeheuer, verhindert auch, dass ich mich da ran wage. Hat jemand Erfahrung oder Tipps zum Umgang damit? Anonyma
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Mai 15, 19
Weil Lügde und Staufen leider keine Einzelfälle sind, gibt es ab morgen als Erweiterung des von der Bundesregierung eingerichteten Hilfetelefons ein kostenloses, anonymes Beratungstelefon für Betroffene, privat oder professionell Helfende und anderweitig Interessierte von organisierter sexualisierter und ritueller Gewalt. Auch hier sind Betroffene dieser Art von Gewalt unterwegs. Ihnen und allen, die ihnen zur Seite stehen (wollen), gilt dieses neue Angebot. Liebe Grüße Tjami Pressemitteilung Neues Beratungsangebot „berta“ für Betroffene organisierter sexualisierter und ritueller Gewalt startet am 3. Mai 2019 Berlin, 02.05.2019. Am 3. Mai 2019 startet beim „Hilfetelefon Sexueller Missbrauch“ das neue telefonische Angebot „berta“ (Tel. 0800 3050750) – die erste bundesweite, kostenfreie und anonyme Anlaufstelle für Betroffene von organisierter sexualisierter und ritueller Gewalt. „berta“ bietet Menschen Entlastung, Beratung und Unterstützung beim Ausstieg aus organisierten sexualisierten und rituellen Gewaltstrukturen und unterstützt darüber hinaus alle, die sich um jemanden sorgen, einen Verdacht haben oder Informationen zum Thema suchen. „berta“ ist Teil des „Hilfetelefon Sexueller Missbrauch“, dem telefonischen Unterstützungsangebot des Unabhängigen Beauftragten für Fragen des sexuellen Kindesmissbrauchs (UBSKM) unter der fachlichen Leitung von N.I.N.A. e. V. (Nationale Infoline, Netzwerk und Anlaufstelle zu sexueller Gewalt an Mädchen und Jungen). Die Fachkräfte von „berta“ sind psychologisch und pädagogisch ausgebildet und verfügen über langjährige persönliche Erfahrungen mit organisierter und ritueller Gewalt. Sie beraten beim Ausstieg und allen damit verbundenen Fragen. Sie geben Informationen und zeigen – wenn gewünscht – weitere Möglichkeiten der Hilfe und Unterstützung auf. Jedes Gespräch bei „berta“ bleibt vertraulich. Der Schutz der persönlichen Daten ist zu jedem Zeitpunkt garantiert. Johannes-Wilhelm Rörig, Unabhängiger Beauftragter für Fragen des sexuellen Kindesmissbrauchs (UBSKM): Mit „berta“ wollen wir Betroffene beim schweren Ausstieg aus organisierten sexualisierten und rituellen Gewaltstrukturen unterstützen. Betroffene brauchen nicht nur unsere Ermutigung sich anzuvertrauen. Sie brauchen auch aktive Unterstützung beim Ausstieg, da diese Form der Gewalt häufig in sehr abgeschotteten Strukturen ausgeübt wird und das bestehende Hilfesystem meist nicht greift. Betroffene berichten, dass sie massiv unter Schweigegebote gesetzt, erpresst und verfolgt werden und dass ihnen meist nicht geglaubt wird, wenn sie sich anvertrauen. Hier ist noch viel Aufklärungsarbeit notwendig, bei psychologischen und pädagogischen Fachkräften, aber auch bei Justiz und Politik. Wir brauchen spezifische Hilfen und Ausstiegsangebote für diese Betroffenengruppe und mehr Forschung zu dieser besonderen Gewaltform, die in Gesellschaft, Wissenschaft und in der Fachszene bisher noch wenig anerkannt ist und von vielen nicht für möglich gehalten wird.“ Silke Noack, Leiterin „Hilfetelefon Sexueller Missbrauch“ und „berta“: „Für Menschen, die organisierte sexualisierte oder rituelle Gewalt erfahren haben, ist es besonders schwer, Schutz und Unterstützung zu erhalten. Die Existenz ritueller Gewalt wird noch immer – auch von Fachkräften – in Frage gestellt. Das liegt vor allem daran, dass die Berichte der Betroffenen über die erlebte Gewalt und die Bedrohung für viele Menschen das Aushaltbare weit übersteigen. Mit „berta“ bringen wir jetzt erstmals ein bundesweites Unterstützungsangebot auf den Weg, das die besonderen Herausforderungen des Themas aufgreift und betroffenen Menschen begleitend zur Seite steht. Das Besondere ist die unbürokratische professionelle Beratung bei akuten Fragen sowie die Möglichkeit, bei Bedarf auch über einen längeren Zeitraum hinweg von „berta“ telefonisch begleitet zu werden. Die Fachkräfte am Telefon wissen, wie wichtig es ist, den Weg selbst zu bestimmen. Sie sind da, hören zu und begleiten - auch wenn es schwierig wird.“ Definition organisierte sexualisierte und rituelle Gewalt: In organisierten und rituellen Gewaltstrukturen wird die systematische Anwendung schwerer sexualisierter Gewalt in Verbindung mit körperlicher und psychischer Gewalt an Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen durch die Zusammenarbeit mehrerer Täter und Täterinnen bzw. Täternetzwerke ermöglicht. Häufig ist dies mit kommerzieller sexueller Ausbeutung verbunden. Dient eine Ideologie zur Begründung oder Rechtfertigung der Gewalt, wird dies als rituelle Gewalt bezeichnet. In manchen Gewaltstrukturen sind Familien generationenübergreifend eingebunden. Organisierte und rituelle Gewaltstrukturen können eine umfassende Kontrolle und Ausbeutung von Menschen durch Mind-Control-Methoden beinhalten. Die planmäßige wiederholte Anwendung schwerer Gewalt erzwingt spezifische Dissoziationen bzw. eine gezielte Aufspaltung der kindlichen Persönlichkeit und führt dazu, dass Betroffenen, die sich anvertrauen, vielfach nicht geglaubt wird. Definition des „Fachkreis Sexualisierte Gewalt“ beim Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Kinder (BMFSFJ): https://www.bundeskoordinierung.de/de/topic/51.rituelle-und-organisierte-gewalt.html Berichte und Studien: Bei der vom UBSKM eingerichteten Unabhängigen Kommission zur Aufarbeitung sexuellen Kindesmissbrauchs haben sich von 2016 bis 2019 42 Betroffene von organisierter sexualisierter und ritueller Gewalt gemeldet. In einer Studie unter der Leitung des Kommissionsmitglieds Prof. Peer Briken, UKE Hamburg, an der 165 Betroffene teilgenommen haben, konnten die aus der Praxiserfahrung bekannten Themen erhoben und differenziert werden. Es wurde eine hohe Inanspruchnahme des psychosozialen Versorgungs- und Gesundheitssystem deutlich – bei immer noch ausgeprägten Versorgungslücken. Prof. Peer Briken: „Erfahrungen von sexueller Gewalt und Ausbeutung in Verbindung mit organisierter ritueller Gewalt sind bisher gesellschaftlich, traumatherapeutisch und wissenschaftlich wenig anerkannt. Daher geraten auch Professionelle in der Begleitung dieser Klientinnen und Klienten häufig in rechtliche, fachliche und ethische Grauzonen und an Grenzen der kollegialen Unterstützung. Das Hilfetelefon „berta“ bietet jetzt ein wichtiges und dringend notwendiges Angebot zur Beratung und Unterstützung für Betroffene und Professionelle.“ s. auch Bilanzbericht der Kommission, S. 118 ff unter https://www.aufarbeitungskommission.de/bilanzbericht_2019/ sowie Zeitschrift Trauma und Gewalt https://www.traumaundgewalt.de/article/pdf/5b6c4732536f88fd588b4587/tg_2018_03_0244-0261_0244_01 berta – Beratung und telefonische Anlaufstelle für Betroffene organisierter sexualisierter und ritueller Gewalt Tel. 0800 3050750 (bundesweit, anonym und kostenfrei) Sprechzeiten: Dienstag: 16 bis 20 Uhr und Freitag: 9 bis 13 Uhr (außer an Feiertagen und am 24. und 31. Dezember). ab 3. Mai 2019 unter www.berta-telefon.de Weitere Informationen und Hilfeangebote: Hilfetelefon Sexueller Missbrauch – Beratung für Betroffene, Angehörige, Fachkräfte und weitere Interessierte Tel. 0800 2255530 (bundesweit, anonym und kostenfrei) Hilfeportal Sexueller Missbrauch - Datenbank mit Hilfe- und Beratungsangeboten vor Ort: www.hilfeportal-missbrauch.de www.beauftragter-missbrauch.de www.nina-info.de Pressekontakt: Friederike Beck, Pressesprecherin UBSKM, Tel. 030 18555-1554, friederike.beck@ubskm.bund.de Unabhängiger Beauftragter für Fragen des sexuellen Kindesmissbrauchs Postanschrift: Glinkastraße 24, 10117 Berlin Dienstsitz: Kapelle-Ufer 2, 10117 Berlin N.I.N.A. e.V. Nationale Infoline, Netzwerk und Anlaufstelle zu sexueller Gewalt an Mädchen und Jungen leitet das: „Hilfetelefon Sexueller Missbrauch“ des Missbrauchsbeauftragten der Bundesregierung
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Mai 02, 19


Es verletzt mich echt sehr das ich als ein Teil von ein Gericht Gottes über Deutschland wegen Holocaust bezeichnet werde. Und das ich mit so vielen darüber reden will und es immer schlimmer wird. Wie kann man sowas schlimmes über Menschen sagen! Das ist schlimm und giftig und es tut weh. Ich tu überhaupt nix schlechtes in Deutschland und ich bin kein Gericht Gottes und erst Recht nicht wegen Holocaust!!!!!!!!!! Das ist das gemeinste das ich echt über Ausländer gelesen habe überhaupt. Ja ich kann halt echt hier weggehen und ein echt tolles Leben ohne so böse Aussagen haben. Aber ich bin ja eigentlich gerne hier aber dann merke ich halt wie krass so ein Gift wirkt. Toll das anderee es so vergessen können. Ich denke sogar in Alltag daran das ich in dem Land eine Strafe bin oder was. Und jetzt könnt ihr mich halt sperren dafür das mir das weh tut Nachtrag vom 25.04.2019 21:25:23 https://community.jesus.de/forum/ansicht/thread.html?tx_scmforum_pi1[post_uid]=12585455&tx_scmforum_pi1[disablepreset]=0 https://community.jesus.de/forum/ansicht/thread.html?tx_scmforum_pi1[post_uid]=12631245&tx_scmforum_pi1[disablepreset]=0
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Apr. 28, 19
Hallo liebe Mitleser,-Schreiber, -Anteilnehmer, Interessierte... Herzliche Einladung zum weiteren Austausch. Was hochsensibel bedeutet, kann man erforschen und erfahren unter: http://www.zartbesaitet.net/test.htm http://www.hochsensibel.org http://hsperson.com/test/highly-sensitive-child-test/ http://www.hochsensiblehilfe.de/info/forsch.htm http://www.team-f.de/ (Lüling, Seelsorge) https://lebensspurmedien.de/ (Hsp und Seelsorgeliteratur bei team f) http://www.feine-sensoren.de/ http://www.soloundco.net/startseite/ (Singleportal, früher emwag) Was fange ich damit an, dass ich eine hochsensible Person bin? (High Sensitive Person, HSP) 1. Du weißt es, dass Du eine HSP bist 2. Du weißt dass Du nicht "schräg" bist 3. Du weißt, dass Du nicht alleine bist 4. Du bewertest Dich und Deine Verhalten konstruktiver (Selbstannahme) 5. Du kannst Dich mit anderen austauschen, die Dich verstehen 6. Du kannst dadurch besser lernen, mit den Schwächen der Hochsensibilität (HS) umzugehen 7. Du kannst dadurch bewusster die Stärken der HS für Dich und andere einsetzen ................... PS: für alle Neuen: Neben Smalltalk (mit smt gekennzeichnet) haben wir hier einen virtuellen Raum gefunden, den es sich lohnt, regelmäßig zu besuchen. Allein die Erfahrung und das Bewusstsein, hochsensibel zu sein und nicht "gestört" oder "abartig", hilft sehr viel und kann das Leben auf lange Sicht konstruktiv verändern. Lasst Euch mal darauf ein und erlebt, als sensibles Wesen aus Gottes Hand hervorgegangen zu sein! Psalm 139, 14 (Elb) Ich preise dich darüber, daß ich auf eine erstaunliche, ausgezeichnete Weise gemacht bin. Wunderbar sind deine Werke, und meine Seele erkennt es sehr wohl. ———————————————— Gedicht von Flickenteddy Empfinden "Nun nimm dich `mal zusammen!", so wurde ihr gesagt. "Du bist viel zu empfindlich!", Urteilte man ungefragt. So wusste sie als Kind schon: "Ich bin einfach verkehrt. Wer nicht ist wie die And'ren, Der hat hier keinen Wert!" Sie zeigte, was sie wollten: Ein fröhliches Gesicht. Wie's wirklich in ihr aussah, Zeigte sie lieber nicht... So wurde sie dann fügsam, Sie störte nun nicht mehr. Doch tief in ihrem Herzen, Da fühlte sie sich leer. "Wo sind meine Gefühle Und meine Träume hin? Ich weiß eigentlich selber Schon nicht mehr, wer ich bin." Sie traf eine Entscheidung Und ließ sich darauf ein: Sie wollte wieder lernen, Nur ganz sie selbst zu sein. Sie griff in ihre Seele, Sie öffnete ihr Herz. Er war so lang verborgen, Nun traf er sie, ihr Schm*rz. Sie wurde fast benommen, Er kam mit solcher Wucht. Und schlug die zarte Seele Beinahe in die Flucht. "War das der Sinn der Sache?", So fragte sie sich oft. Sie hatte sich doch etwas Ganz Anderes erhofft. Doch als die W*nd*n heilten, Da war ein Sinn zu sehn: Viel mehr als And're konnte Gefühle sie verstehn. Sie konnte formulieren, was Andere kaum sah'n und lenkte die Gedanken in eine klare Bahn. So gab sie denen Stimme, die Keiner sonst verstand, weil sie für Angst und Traurigkeit die rechten Worte fand. ———————————————————————————————————————— Threadstarter: Adlerfluegel ; ehemalige Begleiter: Angieblau, Stephan-Zoellner aktuelle Threadbegleiter: Deborah71; Glasgraveurin; Schnorchelschnuffi Die neuen Schreiboberflächen werden von uns ab ca 200 posts reihum eröffnet und nach Absprache angepasst. Ist einer zeitlich verhindert, geht die Aufgabe an den Nächsten über. Link zum Vorgängerthread: ………….. Wir übernehmen für die Inhalte weiterführender Links keine Verantwortung.
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Feb. 26, 19
Guten Abend, Schatzi hat PTBS und manchmal Selbstmordgedanken, die er nie ausführen würde und wenn Sie zu schlimm werden holt er sich Hilfe - das hat er mir versprochen. Kürzlich sahen wir zusammen einen Kinderfilm „Christopher Robin“. Nicht den Film bei dem A.A. Milne PTSD hat, sondern denjenigen wo Christopher Robin im zweiten Weltkrieg war und dann zurück bei seiner Familie ist. Als dann die Kinder im Bett waren sagte Schatzi dies sei der Grund, warum er manchmal Selbstmordgedanken hat. Ich wollte mehr von ihm wissen, aber er konnte nicht drüber reden. Er sagte „weiß nicht“ so sehr ich auch nachbohrte. Ich hab das mit einer Gruppe Frauen besprochen, deren Partner auch PTBS hat. Diese sagten mir, dass es gut ist, dass er überhaupt redet und rieten mir den Film nochmal zu sehen. Denn es ist ja ein Kinderfilm und eigentlich geht es um Winnie Puuh und ich habe beim ersten Mal sehen nichts von PTBS darin gesehen. Dann habe ich den Film nochmal gesehen und mir ist aufgefallen, dass der zweite Weltkrieg an Stellen erwähnt wird, wo es mir beim ersten Sehen des Films nicht aufgefallen war. Mir ist auch aufgefallen, dass Christopher Robin, wenn man ganz stark hinguckt vielleicht tatsächlich Zeichen für PTBS hat, wie zum Beispiel Detachment oder dass er sich stark verantwortlich für andere fühlt. Ich habe auch über A.A. Milne und seinen Sohn, Christopher Robin recherchiert und alles mögliche gelernt, zum Beispiel, dass manche denken, dass Winnie der Puuh geschrieben wurde, weil A.A. Milne, welcher im ersten Weltkrieg war, seinem Sohn etwas über PTBS und andere psychische Krankheiten sagen wollte, zum Beispiel I-Aah hat Depressionen, Tigger ist hyperaktiv und so weiter. Entschuldigung - tausend mal - für diesen langen Text. Ich habe Schatzi gefragt, ob er mit mir den Film nochmal sehen will, ob er mit mir über die Milne Familie reden will oder über Winnie der Puuh. Er liebt das Buch und liest es den Kindern vor. Er sagte „später“ und zwar jedes Mal wenn ich frage... und dass nun schon seit einem Monat... Ebenso wenn ich frage, ob wir nochmal „Christopher Robin“ sehen wollen oder ob wir „Goodbye Christopher Robin“ sehen wollen. Wenn ich aber frage, ob er es vielleicht gar nicht will, dann sagt er „Doch... aber eben nur später“. Wann? Er sagt, er weiß es nicht. Er sagte „Ich kann nicht“ und ich fragte ihn was er nicht kann. Darüber reden? Er antwortete mir nicht. Er ist die Sorte Mann, dem es leicht die Sprache verschlägt. Was soll ich tun? Er wollte it doch etwas sagen, aber er kann nicht.
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Jan. 15, 19
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