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Miteinander - Füreinander

In diesem Forum steht nicht die Diskussion im Vordergrund, sondern persönliche Anliegen und Nöte.
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Mein Bruder lebt in seiner eigenen Welt, das tat er schon immer. Er hat bisher mit fast 30 keine Ausbildung absolviert und kann sich an keine Regeln halten. Er konsumiert viel zu viel Cannabis und ist Game-süchtig. Man kommt nicht mehr an ihn heran und meist habe ich auch schon fast keine Gesprächsbasis mehr mit ihm, obwohl wir zusammen aufgewachsen sind und uns als Kind sehr nahe standen. Alle Versuche das zu ändern waren praktisch erfolglos. Was könnte ich tun, um ihm zu helfen, mit dem Leben klar zu kommen? Gäbe es vielleicht ein hilfreiches (Selbsthilfe-) Buch, dass man ihm schenken könnte in der Hoffnung, dass etwas hängen bleibt?
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Dez. 10, 20
Seit einiger Zeit gehe ich vermehrt auf Gott zu und suche wieder seine Gemeinschaft (Lobpreis, Bibel, Gebet, nicht ständig in Ablenkungen flüchten). Den vollen Durchbruch zu Gott habe ich noch nicht. Aber mich wirbelt es derzeit mehr durcheinander. Dazu ist nun mein leiblicher Vater vor einer Woche gestorben. Das Verhältnis zu ihm war immer schwierig. Doch seit 1 1/2 Jahren habe ich versucht, mich mit ihm auszureden. Nach 42 Jahren habe ich mich das erst zugetraut. Zum Ende war die Beziehung zum Vater nicht optimal. Doch er hatte sich gefreut, wenn ich zu Besuch kam. Das war ein großer Fortschritt. Mein Glauben zu Jesus war immer ein Anstoß für meinen Vater. Jedenfalls ist der Abschied zum Vater nicht so belastend, da noch Gespräche möglich waren. Ich hatte keine einfache Vergangenheit. Manche Dinge sind noch nicht geklärt. Es gibt Umstände, über die ich keine Antwort habe. Ich komme immer wieder an meine Grenzen. Vor allem habe ich schon viel gebetet (für andere Menschen). Wo sehe ich davon Früchte? Was will Gott? Wie kann er sich in all dem erweisen? Wo stehe ich? Was ist Gottes Sicht für meine Zukunft?
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Dez. 02, 20
Hallo Leute, ich bin ziemlich kaputt, weil ich mich nie von Leuten die meine Psyche kaputt machen zurückgezogen habe. Ich denke es wäre besser für mich, mich von bestimmten Personen zu distanzieren aber ich hab ein schlechtes Gewissen. Denn die Person um die es geht ist auch schwer psychisch krank und kann von nett zu fies switchen. Es ist ein Familienmitglied. Ich denke seit ich ein Kind bin ich muss mich um sie kümmern und hab es auch immer versucht aber sie lehnt Hilfe ab. Sie will in keine Klinik, obwohl sie müsste. Eine Therapie lehnt sie nach einer schlechten Erfahrung auch ab. Sie hat noch Hilfe von anderen, damit sie nicht einkaufen muss, da sie davor hat Angst hat. Ich hab schon viel mit ihr durch und bin so am Ende, dass ich gerade keinen Kontakt habe aber habe das schlechte Gewissen. Ich habe auch meine Arbeitsstelle verloren, weil ich mir ständig um sie Sorgen machen musste. (Heftige Dinge sind passiert, weswegen ich nicht mehr schlafen konnte und dort nicht mehr konzentrationsfähig war. Sie hat etwas gedroht (BITTE NICHT SCHREIBEN WER ES WEIß, ES TRIGGERT MICH). Trotzdem fühle ich mich schlecht und denke Gott will nicht, dass wir Christen uns schützen. Das wir alles ertragen müssen. Ich denke es ist vielleicht ungesund wie ich denke aber ich weiß nicht genau. Ich hab durch sie ein Trauma und hab ihr immer verziehen aber ich bin so kaputt. Wo ist die Grenze? Darf ich mich zurückziehen? Für immer den Kontakt abbrechen? Wenn ich dran denke fühlt es sich an, wie Befreiung. Darf man seine Psyche schützen? Mein Herz tut auch sehr weh, weil sie mir immer wieder sagt, wie schlecht sie von mir als Kind gedacht hat und wirft mir Dinge im Kleinkindalter vor. Ich hab versucht brav zu sein und kann mich an manche ihrer Vorwürfe nicht erinnern. Wir haben uns auch gestritten, weil sie mir schlechte Motive unterstellt hat, die ich nicht hatte. Sie vermutet immer das Schlechte. Auch wenn mir das heute im Erwachsenenalter klar ist, dass es an ihrer Psyche liegt tut es weh, denn sie ist jemand wichtiges. Was würdet Ihr tun?
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Nov. 23, 20
An alle Schwestern und Brüder im Herrn ....und natürlch auch die, die es noch werden wollen ...und alles anderen. Mich hat heute morgen (9.11.2020) ein Bericht im ARD Morgenmagazinaufgeschreckt! Nasa, ein ca. 30 jähriger Afghane soll ein der kommenden Woche abgeschoben wäre. Das ist ja auf den ersten Blick nichts besonderes. Auf den zweiten aber schon! Nasal kam bei der 2015ner großen Fluchtbewegung nach Bayern. In Hof hatte er bei der evangelischen Michaelis-Gemeinde Aufnahme gefunden. Das war wohl sehr großes Glück für ihn. Er hatte sich sehr bemüht schnell deutsch zu lernen, hat sich stets um Arbeit bemüht. Jetzt, fünf Jahre später, ist er eigentlich "richtig in Deutschland angekommen. Er bekam christlichen Unterricht und ließ sich taufen. er ist sehr bewußt Christ geworden! Seit gut einem Jahr ist er gewähltes Mitglied im Kirchenvorstand. Einige Firmen, bei denen er für kurze Zeit legal arbeiten durfte würden ihn sofort einen festen Arbeistplatz geben! Und jetzt wurde bekannt, das er bei der nächsten, in etwa einer Woche stattfindenen Abschiebeaktion dabei sein wird! Ich möchte alles daransetzen und alles dafür tun, das dieses verhindert werden kann. Mir / uns bleibt in der Tat allein das Gebet. Aber wir wissen alle, dass das eine großartige Wirkung haben kann. Und darum bitte ich alle, die meinen Aufruf gelesen haben, für Nasa zu beten, dass er in Deutschland bleiben darf! In der goßen Liebe Jesu verbunden grüße ich alle ganz herzlich........... Klaus ChristosFilios
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Nov. 10, 20
Irgendwie passend zu meinem Nickname. Naja, einfach ein schöner Text, finde ich. Keine Ahnung ob hier richtig, aber wie geschrieben....schöner Text. Lasst mich gehn, lasst mich gehn 1) Lasst mich gehn, lasst mich gehn, dass ich Jesus möge sehn! Meine Seel ist voll Verlangen, Ihn auf ewig zu umfangen und vor Seinem Thron zu stehn. 2) Großes Licht, großes Licht, Sonne, die durch Wolken bricht! Oh, wann werd ich dahin kommen, dass ich dort mit allen Frommen schau Dein holdes Angesicht ? 3) Wie wird's sein, wie wird's sein, wenn ich zieh in Salem ein, in die Stadt der goldnen Gassen! Herr, mein Gott, ich kann's nicht fassen, was wird das für Wonne sein! 4) Paradies, Paradies, wie ist deine Frucht so süß! Unter deinen Lebensbäumen wird uns sein, als ob wir träumen. Bring uns, Herr, ins Paradies!
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Nov. 06, 20
Ich bin mal wegen Corona so frustriert. Ich sehe ja ein, dass man Klienten von Pflegeeinrichtungen besonders schützen soll. Ab Dienstag also wieder Besuchsbeschränkungen: alle 2 Tage nur ein Besuch. Mit dem haben wir gerechnet. Heute dann die Nachricht, dass ein MA positiv getestet wurde - von der oberen Etage unseres Wohnverbundes. Ist zwar schon länger aus, der MA auch schon länger nicht mehr im Dienst. Jetzt müssen alle MA vom OG getestet werden, die Klienten werden noch verschont. Bei uns in der unteren Etage tut sich mal nichts, wir brauchen uns keine Sorgen machen. Jetzt ist es aber so, dass die MA vom OG auch bei uns eingesetzt wurden. Aus Sparmaßnahmen. Wir Klienten werden nur bei Verdachtssymptome getestet Ich bin einfach nur noch frustriert.
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Nov. 03, 20
Ich kann mir kein Forum vorstellen, was besser geeignet wäre für diesen Aufruf. https://www.tagesschau.de/ausland/wien-schiesserei-101.html Heute wurden in Wien mehrere Terroranschläge verübt. Lasst uns gemeinsam eins werden im Gebet um Heilung, Bewahrung, Trost und Hoffnung in dieser schlimmen Situation. Kein Mutmaßungen, keine Spekulationen. Einfach nur still werden und beten.
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Nov. 03, 20
Psalm 30 nach Luther 2017 Ein Psalm Davids, ein Lied zur Einweihung des Tempels. Ich preise dich, HERR; denn du hast mich aus der Tiefe gezogen und lässest meine Feinde sich nicht über mich freuen. HERR, mein Gott, da ich schrie zu dir, machtest du mich gesund. HERR, du hast meine Seele geführt aus dem Reich des Todes; du hast mich aufleben lassen unter denen, die in die Grube fuhren. Lobsinget dem HERRN, ihr seine Heiligen, und preiset seinen heiligen Namen! Denn sein Zorn währet einen Augenblick und lebenslang seine Gnade. Den Abend lang währet das Weinen, aber des Morgens ist Freude. Ich aber sprach, als es mir gut ging: Ich werde nimmermehr wanken. Denn, HERR, durch dein Wohlgefallen hattest du mich auf einen starken Fels gestellt. Aber als du dein Antlitz verbargest, erschrak ich. Zu dir, HERR, rief ich und flehte zu meinem Gott. Was nützt dir mein Blut, wenn ich zur Grube fahre? Wird dir auch der Staub danken und deine Treue verkündigen? HERR, höre und sei mir gnädig! HERR, sei mein Helfer! Du hast mir meine Klage verwandelt in einen Reigen, du hast mir den Sack der Trauer ausgezogen und mich mit Freude gegürtet, dass ich dir lobsinge und nicht stille werde. HERR, mein Gott, ich will dir danken in Ewigkeit. Liebe Freunde! Dies ist der 233. Thread der Gebetskette für Selbstverletzer. Die Gebetskette ist für Menschen da, die sich selbst verletzen, weil sie mit sich / ihrer Umwelt nicht klar kommen, Erlebtes nicht verarbeiten können, überfordert sind oder warum auch immer. Hier beten Menschen für diejenigen, die sich selbst verletzen. Hier beten auch Menschen für die, die beten. Jeder hier darf schwach sein, jeder darf versagen, sowohl die Beter, als auch die, für die gebetet wird. Wir sind hier, damit Gott unter uns groß sein kann. Dafür beten wir. Hier darfst du kommen und beten. Hier darfst du kommen und für dich beten lassen. Hier darfst du auch einfach nur sein. Hier darfst du dich sehr gerne mit Anderen Austauschen. Hier darfst du konkret um Hilfe bitten. Im Rahmen unserer Möglichkeiten als Moderatoren des Mi - Fü, aber sehr gerne auch der Menschen der Gebetskette möchten wir dich, möchten wir uns auch untereinander unterstützen. Liebe Grüße allen hier, den Betern, den Umbeteten, den stillen Mitlesern Inge Hier kommen wir her: https://community.jesus.de/forum/ansicht/thread/thema/gebetskette-fuer-selbstverletzer-232-weihnachten-2018.html
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Okt. 22, 20
https://www.jesus.de/wenn-mama-oder-papa-trinken/ Es ist so gut, dass es Angebote und Hilfen für Kinder aus Suchtfamilien gibt. Wie froh wäre ich gewesen, hätte zu der Zeit, als ich Kind war, jemand mal hingeschaut, die Kinder mit einbezogen, Hilfen für Kinder aus Suchtfamilien gegeben. Aber das scheint zu der Zeit (80er Jahre letztes Jahrtausend) noch nicht im Fokus gewesen zu sein. Wer hat diese Erfahrungen auch gemacht. Wer hat als Kind in einer Suchtfamilie Hilfe bekommen? Also zu jeder Zeit, nicht nur zu der Zeit, als ich davon betroffen war.
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Okt. 11, 20
Wer hat Erfahrung mit Derealisation? Hab da so einen Fall, und würde mich interessieren, wie ihr damit umgegangen seid.
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Okt. 09, 20
Hallo liebe Mitleser,-Schreiber, -Anteilnehmer, Interessierte... Herzliche Einladung zum weiteren Austausch. Was hochsensibel bedeutet, kann man erforschen und erfahren unter: http://www.zartbesaitet.net/test.htm http://www.hochsensibel.org http://hsperson.com/test/highly-sensitive-child-test/ http://www.hochsensiblehilfe.de/info/forsch.htm http://www.team-f.de/ (Lüling, Seelsorge) https://lebensspurmedien.de/ (Hsp und Seelsorgeliteratur bei team f) http://www.feine-sensoren.de/ http://www.soloundco.net/startseite/ (Singleportal, früher emwag) Was fange ich damit an, dass ich eine hochsensible Person bin? (High Sensitive Person, HSP) 1. Du weißt es, dass Du eine HSP bist 2. Du weißt dass Du nicht "schräg" bist 3. Du weißt, dass Du nicht alleine bist 4. Du bewertest Dich und Deine Verhalten konstruktiver (Selbstannahme) 5. Du kannst Dich mit anderen austauschen, die Dich verstehen 6. Du kannst dadurch besser lernen, mit den Schwächen der Hochsensibilität (HS) umzugehen 7. Du kannst dadurch bewusster die Stärken der HS für Dich und andere einsetzen ................... PS: für alle Neuen: Neben Smalltalk (mit smt gekennzeichnet) haben wir hier einen virtuellen Raum gefunden, den es sich lohnt, regelmäßig zu besuchen. Allein die Erfahrung und das Bewusstsein, hochsensibel zu sein und nicht "gestört" oder "abartig", hilft sehr viel und kann das Leben auf lange Sicht konstruktiv verändern. Lasst Euch mal darauf ein und erlebt, als sensibles Wesen aus Gottes Hand hervorgegangen zu sein! Psalm 139, 14 (Elb) Ich preise dich darüber, daß ich auf eine erstaunliche, ausgezeichnete Weise gemacht bin. Wunderbar sind deine Werke, und meine Seele erkennt es sehr wohl. ———————————————— Gedicht von Flickenteddy Empfinden "Nun nimm dich `mal zusammen!", so wurde ihr gesagt. "Du bist viel zu empfindlich!", Urteilte man ungefragt. So wusste sie als Kind schon: "Ich bin einfach verkehrt. Wer nicht ist wie die And'ren, Der hat hier keinen Wert!" Sie zeigte, was sie wollten: Ein fröhliches Gesicht. Wie's wirklich in ihr aussah, Zeigte sie lieber nicht... So wurde sie dann fügsam, Sie störte nun nicht mehr. Doch tief in ihrem Herzen, Da fühlte sie sich leer. "Wo sind meine Gefühle Und meine Träume hin? Ich weiß eigentlich selber Schon nicht mehr, wer ich bin." Sie traf eine Entscheidung Und ließ sich darauf ein: Sie wollte wieder lernen, Nur ganz sie selbst zu sein. Sie griff in ihre Seele, Sie öffnete ihr Herz. Er war so lang verborgen, Nun traf er sie, ihr Schm*rz. Sie wurde fast benommen, Er kam mit solcher Wucht. Und schlug die zarte Seele Beinahe in die Flucht. "War das der Sinn der Sache?", So fragte sie sich oft. Sie hatte sich doch etwas Ganz Anderes erhofft. Doch als die W*nd*n heilten, Da war ein Sinn zu sehn: Viel mehr als And're konnte Gefühle sie verstehn. Sie konnte formulieren, was Andere kaum sah'n und lenkte die Gedanken in eine klare Bahn. So gab sie denen Stimme, die Keiner sonst verstand, weil sie für Angst und Traurigkeit die rechten Worte fand. ———————————————————————————————————————— Threadstarter: Adlerfluegel ; ehemalige Begleiter: Angieblau, Stephan-Zoellner aktuelle Threadbegleiter: Deborah71; Glasgraveurin; Schnorchelschnuffi Die neuen Schreiboberflächen werden von uns ab ca 200 posts reihum eröffnet und nach Absprache angepasst. Ist einer zeitlich verhindert, geht die Aufgabe an den Nächsten über. Link zum Vorgängerthread: https://community.jesus.de/forum/ansicht/thread/thema/hochsensibel-hsp-132.html Wir übernehmen für die Inhalte weiterführender Links keine Verantwortung.
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Aug. 22, 20
Es hat in einer der Klassen bei uns in der Schule einen Fall von Coronavirus gegeben. Kind war auch an der OGS, hat gemeinsame Räumlichkeiten benutzt etc. Die Klasse und direkte Kontaktpersonen in der OGS ist jetzt in Quarantäne. Es wurde uns mitgeteilt, dass für alle anderen Schüler Schulpflicht und bei Erkrankung Attestpflicht herrscht. Wir sind verzweifelt, weil mein Mann zur Risikogruppe gehört. Habt ihr Ratschläge?
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Aug. 19, 20


Schon seit vielen Jahren engagiere ich mich in der christlichen Straffälligenhilfe. Ich stand mit ein paar Inhaftierten im Briefwechsel und konnte schließlich sogar meine Frau dafür begeistern. Aktuell gibt es leider Probleme, denn es gingen schon mehrfach Briefe verloren. Zum Glück überwies ich dem Briefpartner diese Woche Geld auf sein Telefonkonto, und vor zwei Stunden rief er bei mir an. Da erfuhr ich, daß auch mein jüngster Brief wieder nicht bei ihm ankam. Eigentlich soll er das Telefon zum Kontakt mit seiner Familie nutzen. So etwas ist ärgerlich, und der Motivation ist es auch nicht förderlich. Ich vermute, da steckt ein Beamter der JVA dahinter, aber man kann da ja nichts ausrichten. Gibt es hier jemanden, der über ähnliche Erfahrungen berichten kann? Oder hat jemand Lösungsvorschläge?
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Aug. 16, 20
HALLO Bin neu hier im Forum. Habe mich als Kind bereits schon bekehrt. Leider leide ich schon über 15 Jahren an Depressionen, Minderwertigkeitskomplexe, Schlafstörungen usw... es würde den Rahmen sonst sprengen ! Kann mich nicht als Mann akzeptieren. währe lieber eine Frau und lesbisch dazu. Ich ekle mich vor Männern und vor mich selbst. Habe schon diverse Heilungsgebete hinter mir, diverse Seelsorger, so wie es aussieht, bin ich ein Hoffnungsloser Fall. Würde mich freuen zum austauschen.
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Aug. 14, 20
Hallo, mein Mann hat chronische Verstopfung (Diagnose IBS-C, eventuell auch bedingt durch Rückenverletzung). In letzter Zeit ist es wieder schlimm, so dass er täglich sehr viel Zeit auf der Toilette verbringen muss und dabei schlimm ächzen muss, meistens ohne Erfolg. Er erzählte mir, dasher langsam einen richtigen Horror vor der Toilette kriegt, weil er das Gefühl hat, gegen den eigenen Körper kämpfen zu müssen. Er sagt, dass es sich wie zugeschnürt anfühlt. Er muss auch immer wieder Abführmittel nehmen. Es ist eine psychische Belastung für ihn und auch für mich, weil man deutlich merkt, dass er auf der Toilette sehr zu kämpfen hat. Ich bitte um ein Gebet für alle mit schlimmer Verstopfung und auch um Ratschläge.
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Aug. 12, 20
Hallo Ihr Lieben Ich bitte um persönliches Gebet und Gespräch für seelische und Körperliche Heilung LG Johannes.
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Aug. 12, 20
Triggerwarnung- nicht lesen, wenn es Dir gerade selber nicht gut geht... Ich weiß nicht genau warum ich gerade ausgerechnet hier das Bedürfnis habe mich mitzuteilen... Als Jugendliche war ich häufig hier, vor allem in der GK für SVV aktiv. Die Mods erinnern sich bestimmt noch an mich und vielleicht ja auch der ein oder andere User... Ich befinde mich nach drei glücklichen Jahren mal wieder in einer depressiven Episode. Seit Februar drifte ich mehr und mehr ab. Der Strudel der Depression zieht mich tiefer und tiefer. Ich versuche ihn aufzuhalten, gut zu mir zu sein, einfach zu akzeptieren was ist. Ich habe mir prof. Hilfe geholt, Gespräche geführt und trotzdem lässt die Depression sich nicht aufhalten. Corona tut ihr übriges... Am Freitag hatte ich dann einen Nervenzusammenbruch mit Weinkrämpfen, Schreien und purem Schmerz... Gestern fühlte ich mich einfach nur taub. Nicht da. Dissoziativ. Gedanken einer passiven Suizidalität werden lauter (Vorstellungen wie man es tun könnte ohne es aktiv umzusetzen). Ich schreie nach Aufmerksamkeit. Will gesehen, umarmt und geliebt werden. Aber zeitgleich weiß ich, dass Niemand diesen Mangel ausgleichen kann. Aber ich hoffe es doch.... wenn ich mich zb auf eine Brücke stelle und man um mich kämpfen muss, dass ich nicht springe... wenn man sich dann intensiv um mich kümmern muss... vielleicht werde ich ja dann gesehen??? Das sind die Gedanken meiner passiven Suizidalität... Der Schmerz ist gerade so übermächtig... ich glaube ich befinde mich in einem emotionalen Flashback... wahrscheinlich bin ich auch deswegen hier...weil es Gefühle sind, die auch als Jugendliche so präsent waren... Hat mich hier vielleicht jemand lieb?
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Aug. 08, 20
Liebe Mitlesende und Mitschreibende, Veränderungen, wie geht ihr damit um? Wenn sie gewollt sind? Aber vor allem, wenn sie aufgezwungen sind? Zum Beispiel im Berufsalltag, wenn es vom Chef ausgeht? Wenn Umstrukturierungen der Firma sie notwendig machen (Personaleinsparungen, Schwerpunkt bisheriger Dienstleistungen werden verändert etc.) Veränderungen, wenn ihr "als kleinstes Rad im Getriebe" damit konfrontiert seid? Macht das was mit euch? Was macht ihr, wenn es euch nicht gut dabei geht? Jedoch keine persönlichen Alternativen habt? Und vor allem, wenn solche "Veränderungsprozesse" über Jahre verteilt dauern und sich viele denken: Wann läuft das wieder mal, dass man sich darauf verlasen kann? Und vor allem, wenn solche Sachen im Sozialbereich stattfinden? Ich möchte das bewusst im Mi-Fü thematisieren. Vielleicht gibt es Betroffene hier. Als Arbeitgeber mit einem Dachverband über euch? Als Arbeitnehmer? Als Klient? Mich beschäftigt persönlich als Klient diese lange Dauer von solchen Prozessen, wenn man dann auch wieder drei Schritte zurück gehen muss, weil nicht durchführbar, nicht bezahlbar oder gerade "nicht in"? Benötigt man nicht auch Zeiten von Stabilität wo mal keine Fluktuation stattfindet? Wo man Entscheidungen kommuniziert und Feedback erwünscht ist? Mal schauen, was aus diesem Thread wird? mmieks
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Juli 20, 20
Liebe Jesus.de ler, mein Freund hat schon seit seiner Kindheit,Depressionen,Angstzustände und Panikattacken. In letzter Zeit ist es immer schlimmer geworden trotz Gebet. Seit 2 Wochen ist es besonders schlimm,er hat Post bekommen vom TÜV,er hat nächste Woche Donnerstag einen Termin. Es geht darum,ob er seinen Führerschein behalten kann. Sein Vater hat mal die Polizei geholt,als er ihn eines morgens nicht recht wach gekriegt hat. Seine Eltern sind überhaupt das größte Problem,sie tun ihm immer dagegen.Sie meinen immer er simuliert.Kümmern sich überhaupt nicht um ihn. Seit 1 Woche erreiche ich ihn nicht mehr,er war seitdem auch nicht mehr bei Whatsapp online.Ich weiß nicht mehr was ich machen soll. Ich habe Angst das er sich was antut. Bitte betet für ihn,Danke! Liebe Grüße Ano Nachtrag vom 20.06.2020 13:34:53 Ich hab noch was vergessen,wir führen eine fernbeziehung wir sehen uns oft nur jedes 2. Wochenende.So einfach vorbeigehen,geht da auch nicht.
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Juli 13, 20
Hallo, liebe Mitlesende! Habt ihr einen guten Tipp für einen guten Umgang mit einen Menschen, der einen nur mit autoritären Befehlston begegnet? Ich habe geglaubt, solche Zeiten wären vorbei. Leider nein. Seit einem Jahr habe ich eine neue Wohngruppenleiterin - sie stand ein Jahr vor ihrer Berentung. Vorher hatte sie schon 17 Jahre die obere Etage, aus Spargründen bekam sie unsere dazu. Die obere Etage ist scheinbar keinen anderen Ton gewohnt. Bei uns hat sie innerhalb eines Jahres viel kaputte gemacht durch diesen Ton. Wir waren ein Team voll Vertrauen füreinander, das gut gearbeitet hat. Nun sind wir eher "aufgeschreckte Hühner", die ihren Platz verloren haben. Das ist eine sehr ungute Situation. Wo viele Verwundungen passierten. In drei Monaten geht diese Person in Rente. Leider muss sie ihre/n Nachfolger/in noch selbst einschulen, was uns Bauchweh bereitet und wir hoffen, dass diese/r sich ein eigenes Bild machen wird und jetzt was G'scheiteres nachkommt. Ich frage mich, wie diese letzten drei Monate so gestalten, das nicht noch mehr Negatives passiert? Es gibt nur drei Bewerber für diesen Posten. M9itte Juli wird es ernst mit dem Wechsel. Ich will ja hoffen, dass es besser wird, aber das Pflänzchen ist sehr klein. lg - mmieks
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Juli 09, 20
Liebe Mit-User, ich muss mir einfach mal was von der Seele reden (was ich gern bei meinen Freundinnen täte, aber ich erkläre gleich, warum es nicht geht). Gerade eben fiel mein Blick auch auf das von Orleander vorgeschlagene Thema des Pfarrers, der "Corona-müde" ist. Passt ganz gut in diesen Kontext. Ich schreibe auch extra mal wieder hier im Miteinander-Füreinander, in der Hoffnung auf freundliche Reaktionen 😊 Vielleicht muss ich zuerst erklären, warum mir meine Freundinnen so sehr wichtig sind (können wahrscheinlich viele Frauen auch nachvollziehen): Einerseits habe ich schon vor langer Zeit die engste und beste Freundin meiner Jugend verloren, das war meine Schwester. Es war furchtbar schwer, damit abzuschließen, wir haben uns einfach zu sehr auseinanderentwickelt. So halbwegs Frieden habe ich damit, trotzdem ist es noch immer schwer, weil wir natürlich auch immer noch Kontakt haben. - Außerdem ist mein Mann ein großer Schweiger, aber ich kläre wie viele Frauen gern die Dinge über Reden... Er gibt sich jetzt echt schon Mühe. Aber ich habe es auch akzeptiert und versuche, mein Redebedürfnis mit Freunden, Freundinnen auszuleben. Das ist so der Hintergrund. Ich habe also versucht, mich mit einigen engen Freundinnen zu umgeben, hier am Ort und auch alte Freundinnen aus meiner Jugend (mit diesen habe ich immer noch sehr guten Kontakt, aber naturgemäß weniger, weil wir einfach nicht am gleichen Ort sind). Nun sind mir in den letzten Tagen/ Wochen von 4 engen Freundinnen hier am Ort so 3 "weggebrochen". Bei der einen supernetten merke ich, dass sie von Beruf, 4 Kindern, Haus, Corona so überlastet ist, dass sie gern noch zuhören möchte, aber einfach nicht kann. - Die zweite dreht gerade aus Angst vor Corona total ab. Wenn ich versuche, sie zu beruhigen, knallt sie mir den Hörer am Telefon auf... Und die dritte hat mittlerweile einen Sohn mit Angststörung zu Hause sitzen, der nirgends mehr übernachten will aus zu Hause - sie werden die ganzen Sommerferien zu Hause sitzen - und wenn man mich fragt, der Mann hat ebenfalls eine massive Angststörung und Sozialphobie und nutzt Corona nur zu gern, um sich mittlerweile komplett einzuigeln. Also, klar, gern unterstütze ich auch meine Freundinnen - nur hatte ich letzte Woche 3 so komische Gespräche mit eben diesen Personen, wo ich normalerweise auch mal Klartext reden kann, wenn es mir nicht gut geht. Dazu noch ein wie immer anstrengendes Gespräch mit meiner Schwester. - Ich könnte eben selber Zuspruch brauchen. Keine Ahnung, ob ihr das kennt: Ich versuche mich zwar einzufangen, aber ich kriege dann auch Angst, dass mir mein Umfeld wegbricht (die Freundin mit dem Telefon hat mir praktisch so fast die Freundschaft gekündigt). Ich kriege dann Panik, dass mir Vieles von dem, was ich aufgebaut habe, wegbricht. Wollte euch nur mal fragen, gerade die Frauen, ob ihr das auch gerade beobachtet? Vielleicht habt ihr auch einen Tipp, wie ich damit umgehen kann, ohne mich auch noch reinzusteigern. Ich finde es gerade ganz schön schwierig, weil ich, wie gesagt, selbst auch etwas Zuspruch und Stabilität brauche könnte. Macht ihr ähnliche Beobachtungen, und wie geht ihr damit um? Findet ihr in dieser Zeit andere Anlaufstellen, euch Dinge von der Seele zu reden? Habt ihr mir einen Tipp?
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Juli 09, 20
Ich kann nicht viel schreiben, da meine Nachbarn unseren PC und Smartphone gehackt haben. Ich habe morgen ein Telefonat mit einem Geistlichen aus einer sehr guten Klostergemeinschaft, die bereit wären mich aufzunehmen. Haken ist das das Gästehaus schon ausgebucht ist. Ich will aus dieser Wohnung heraus schon seit dem ersten Tag, da ich eingezogen bin und jetzt da mich die Nachbarn aus der Wohnung ekeln wollen, stütze ich meine Hoffnungen auf dieses Kloster. Es wäre so wichtig für mich. Ich leide unsäglich unter der Einsamkeit. Ich habe weder die finanziellen Mittel um in eine Pension zu ziehen und der Wohnungsmarkt in meiner Heimatstadt ist katastrophal.
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Juli 06, 20
Wir wohnen in NRW in der Nähe eines Corona Hotspots. Mein Mann hat (aufgrund von Bluthochdruck und zu hohem Zucker) ein erhöhtes Risiko. Eines unserer Kinder muss demnächst eventuell wieder zur Schule. Mein Mann hat demnächst einen Arzttermin, bei dem es darum geht, ob er ein Attest bekommt (damit unser Junge bis zu den Sommerferien der Schule fern bleiben kann). Meine Eltern haben beide Risikofaktoren und sind außerdem in dem Alter, wo Corona schon gefährlich ist. Sie wohnen ziemlich weit weg, aber wir haben sie vor Corona regelmässig einmal im Monat übers Wochenende gesehen. Jetzt seit Corona nicht mehr. Mein Mann hat wegen Corona Todesängste. Ich war bis jetzt Hoffnungsfroh, dass wir Corona durch den Lockdown so bekämpfen, dass es wieder rückverfolgbar ist... aber jetzt befürchte ich, dass wir den Weg der Herdenimmunität gehen... und ich fürchte mich.
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Juli 01, 20
hallo ihr Lieben. Früher gab es schon mal einen Austausch über Depression. Vielleicht können wir hier neu starten, uns über das Thema Depression, psychi- sche Krankheiten austauschen, uns gegenseitig helfen...so gut wir es können. liebe Grüße, Frederick
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Juni 30, 20


Hallo liebe MitleserInnen! Was die Coronakrise mit Hochsensiblen macht, wird manchen bekannt sein. Ich hatte jetzt über zehn Jahre keine Depression, keine Angststörung mehr. Und jetzt kam Corona ... und alles im Eimer. Und jetzt kam ein Tinnitus dazu, weil ich in ziemlichen Stre8situationen lebe, denen ich nicht ausweichen kann. Ich lebe in einer betreuten Wohngemeinschaft, was das hochsensibel herausfordert, weil ich oft keinen Rückzugort habe. Natürlich erlebe ich dies mitunter auch als bereichernd, da ich Dinge oft anders sehe und auch gehört werde. Nur: dieser Tinnitus zwingt mich fast zum Rückzug, obwohl man mit ihm nicht allein sein soll. Ist das jemanden von euch bekannt? ,lg - mmieks
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Juni 29, 20
Ihr Lieben, ganz aktuell ist dieses Thema im Abschiedsthread für PVM aufgetaucht. Ein Mensch, sozusagen ein Urgestein von Jesus.de hat sich abgemeldet, weil er seinem Tod nahe ist. PVM ist vielen Menschen in seiner ganz eigenen Art hier wichtig geworden. Es ist schwer, zu akzeptieren, dass er in Zukunft nicht mehr hier sein wird. Dass wir seine verlinkten Lieder nicht mehr haben werden. Dass uns seine Worte, sein Glaube, sein Vertrauen fehlen wird. Oder was auch immer sonst ihr an ihm geschätzt habt. Los lassen können, los lassen müssen, los lassen dürfen Norbert Blüm, der vor einigen Wochen verstorben ist, sagte einmal vor Jahren schon, dass los lassen zu den schwersten Dingen in unserem Leben gehört. Egal, ob geliebte Menschen, die Gesundheit, die Heimat, den Arbeitsplatz, es tut fast immer weh bin sauweh. Ich möchte sehr gerne, dass dieser Thread zu einem Raum wird, um miteinander über dieses Thema, diesen Fakt ins Gespräch zu kommen. Herzliche Einladung dazu. Eine gute Zeit uns allen hier Inge
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1,562
Juni 22, 20
Hallo liebe Leser-innen, ich kann nicht einschlafen, und nach etwas Nachdenken ist mir auch klargeworden warum. Vor laenger Zeit bin ich aufgewacht , hatte Todesaengste und habe keine Luft mehr bekommen. Ich denke ich kann vor Angst nicht schlafen. Was soll ich tun?
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1,572
Juni 15, 20
Ich habe zeitweise einen sehr schwarzen Humor. Ich gehöre zur Risikogruppe, da mein Immunsystem durch Dialyse und Chemotherapie geschwächt ist. Dank meine Vertrauens auf Jesus Christus kann ich gelassen damit umgehen. Und zu meinem Dialysearzt habe ich gesagt: Wenn der Sensenmann neben mir steht, fragt er mich nicht, ob ich coronainfiziert bin oder nicht. Wenn meine Zeit um ist , nimmt er mich mit. ich vertraue darauf, dass mir nichts geschieht, was Gott nicht will oder zulässt. Trotzdem bemühe ich mich Distanz zu halten, Maske zu tragen und und erwarte es auch von meinem gegenüber! Tabi grüßt Nachtrag vom 04.05.2020 00:49:25 und Hände desinfizieren
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Mai 05, 20
Seit einigen Wochen ist nun Corona das scheinbar alles beherrschende Thema. Nachdem ich die ersten Tage wie betäubt war und mich wie in einem bösen Traum wähnte, habe ich beschlossen, die Zeit konstruktiv zu nutzen: für mehr Ruhe, Gebet (vor allem Skype-Gebetsgruppen), Einkaufshilfe für Menschen in Risikogruppen, Gespräche und Gebet anbieten wo gewünscht, usw. Das ist auch ganz gut gelungen, und ich habe auch eine neue Dankbarkeit für das entwickelt, was Gott uns schenkt und was wir so oft als selbstverständlich betrachen. Auch Dankbarkeit für meinen Mann, unsere Wohnung, unsere Jobs (trotz jetziger Kurzarbeit). Trotzdem überfallen mich immer wieder starke Ängste: was ist, wenn einer meiner Lieben schwer krank wird oder Schlimmeres? Wenn wir Zustände wie in Italien bekommen? Was ist mit der Wirtschaft, wird unser gesamtes System zusammenbrechen, wenn so viele kleine Unternehmen und Selbstständige insolvent gehen? Was passiert mit diesen Menschen (finanziell, emotional, sozial...)? Wird unser Gesundheitssystem zusammenbrechen? In der Welt neue Kriege und Flüchtlingsströme und Gewalt ausbrechen - wenn sich Menschen in unserem Luxus schon um Toilettenpapier prügeln, wie wird es in einer ernsthafen Notlage? Und vieles mehr. Das lege ich immer wieder Jesus hin, es gelingt mir - mal mehr, mal weniger - diese Sorgen abzugeben. Was mich aber wirklich fertig macht, sind die vielen christlichen Reden, Prophetien und Spekulationen, die ich per Whatsapp erhalte: Es ist Endzeit! Das Ende ist nahe! Alles wird im Chaos versinken, wir werden noch viel schlimmere Sachen erleben! Hinter Corona steckt Satan oder eine Art Verschwörung, die Gottesdienstbesuche sind der Anfang, uns die Menschenrechte wegzunehmen. Es wird ein totalitäres System kommen! Man hätte gar nicht alles schließen sollen, das Wirtschaftssystem wird zusammen krachen! Es gibt Krieg, Massen an Flüchtlingen... Wehe, man ist kein total hingegebener Christ, wehe, man betet nicht ununterbrochen, erfüllt dieses oder jenes, hat total direkte Offenbarungen von Gott - dann bleibt man zurück, wenn Jesus wieder kommt, usw. usw. Diese Szenarien machen mir - ich bin hochsensibel - schreckliche Angst. Dass unser Leben plötzlich zerstört wird. Aber auch, dass ich so "normal" lebe: mit Job, Ehe, und meine Stille Zeit mache ich auch nicht jeden Tag, auch wenn mir die Beziehung zu Jesus sehr wichtig ist, ich Ihm dienen will, mich evangelistisch engagiere, bete, für andere Menschen da sein will, Liebe weitergeben möchte. Aber vielleicht sind mir meine Dinge, die Ruhe, die ich brauche, zu wichtig, ich bin nicht hingegeben genug, höre Gott nicht genug, habe nicht diese direkte Stimme oder spektakulären Offenbarungen Gottes...und dann bin ich vielleicht kein richtiger Christ, auch weil ich an meinen "normalen" Leben hänge und dieser Endzeit nicht gewachsen. Ich weiß, dass es auch mit Jesus harte Zeiten gibt, aber ich fühle mich durch diese Prophetien und Schreckensszenarien überfordert und verängstigt. Wir wohnen noch nicht so viele Jahre am Ort und sind in der Gemeinde auch (noch?) nicht so angekommen, haben hier also niemanden zum Reden. Mein Mann wischt diese Sachen eher weg, mit ihm kann ich auch nicht sprechen. Ich wünsche mir so sehr eine Ermutigung...
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Apr. 25, 20
Guten Morgen, miteinander Je länger unsere " anderen Zeiten" sich hinziehen, desto mehr können sich Ängste, Verzweiflung, Hoffnungslosigkeit und was der Dinge dieser Coleure mehr sind, breit machen. Dieser Thread ist sehr bewusst dazu gedacht, Mut zu machen. Gegen zu steuern. Unsere guten Möglichkeiten, die wir auch jetzt noch haben, aufzuzeigen. Ängste wahrzunehmen, ihnen zwar auch Raum zu geben, sie aber auf ein gesundes Maß zu reduzieren und ihnen ihren angemessenen Platz zuzuweisen. Gefühlte Ohnmacht zu entmachten. Hoffnung und Wege durch diese wahrlich nicht einfach Zeit aufzuzeigen. Mut zuzusprechen und auch Mut zu wagen. Ganz neue Wege in unserem Leben sichtbar zu machen und dazu ermutigen, diese zu gehen. Chancen aufzuzeigen und auch zu begreifen, was für Schätze auch diese Zeit in sich birgt. Dazu sind alle diejenigen eingeladen,die sich dieser Herausforderung stellen möchten. Ich freue mich auf euch, euer Erleben, eure guten und helfenden Gedanken. Herzliche Einladung dazu Inge
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Apr. 17, 20
Hallo liebe Mitleser,-Schreiber, -Anteilnehmer, Interessierte... Herzliche Einladung zum weiteren Austausch. Was hochsensibel bedeutet, kann man erforschen und erfahren unter: http://www.zartbesaitet.net/test.htm http://www.hochsensibel.org http://hsperson.com/test/highly-sensitive-child-test/ http://www.hochsensiblehilfe.de/info/forsch.htm http://www.team-f.de/ (Lüling, Seelsorge) https://lebensspurmedien.de/ (Hsp und Seelsorgeliteratur bei team f) http://www.feine-sensoren.de/ http://www.soloundco.net/startseite/ (Singleportal, früher emwag) Was fange ich damit an, dass ich eine hochsensible Person bin? (High Sensitive Person, HSP) 1. Du weißt es, dass Du eine HSP bist 2. Du weißt dass Du nicht "schräg" bist 3. Du weißt, dass Du nicht alleine bist 4. Du bewertest Dich und Deine Verhalten konstruktiver (Selbstannahme) 5. Du kannst Dich mit anderen austauschen, die Dich verstehen 6. Du kannst dadurch besser lernen, mit den Schwächen der Hochsensibilität (HS) umzugehen 7. Du kannst dadurch bewusster die Stärken der HS für Dich und andere einsetzen ................... PS: für alle Neuen: Neben Smalltalk (mit smt gekennzeichnet) haben wir hier einen virtuellen Raum gefunden, den es sich lohnt, regelmäßig zu besuchen. Allein die Erfahrung und das Bewusstsein, hochsensibel zu sein und nicht "gestört" oder "abartig", hilft sehr viel und kann das Leben auf lange Sicht konstruktiv verändern. Lasst Euch mal darauf ein und erlebt, als sensibles Wesen aus Gottes Hand hervorgegangen zu sein! Psalm 139, 14 (Elb) Ich preise dich darüber, daß ich auf eine erstaunliche, ausgezeichnete Weise gemacht bin. Wunderbar sind deine Werke, und meine Seele erkennt es sehr wohl. ———————————————— Gedicht von Flickenteddy Empfinden "Nun nimm dich `mal zusammen!", so wurde ihr gesagt. "Du bist viel zu empfindlich!", Urteilte man ungefragt. So wusste sie als Kind schon: "Ich bin einfach verkehrt. Wer nicht ist wie die And'ren, Der hat hier keinen Wert!" Sie zeigte, was sie wollten: Ein fröhliches Gesicht. Wie's wirklich in ihr aussah, Zeigte sie lieber nicht... So wurde sie dann fügsam, Sie störte nun nicht mehr. Doch tief in ihrem Herzen, Da fühlte sie sich leer. "Wo sind meine Gefühle Und meine Träume hin? Ich weiß eigentlich selber Schon nicht mehr, wer ich bin." Sie traf eine Entscheidung Und ließ sich darauf ein: Sie wollte wieder lernen, Nur ganz sie selbst zu sein. Sie griff in ihre Seele, Sie öffnete ihr Herz. Er war so lang verborgen, Nun traf er sie, ihr Schm*rz. Sie wurde fast benommen, Er kam mit solcher Wucht. Und schlug die zarte Seele Beinahe in die Flucht. "War das der Sinn der Sache?", So fragte sie sich oft. Sie hatte sich doch etwas Ganz Anderes erhofft. Doch als die W*nd*n heilten, Da war ein Sinn zu sehn: Viel mehr als And're konnte Gefühle sie verstehn. Sie konnte formulieren, was Andere kaum sah'n und lenkte die Gedanken in eine klare Bahn. So gab sie denen Stimme, die Keiner sonst verstand, weil sie für Angst und Traurigkeit die rechten Worte fand. ———————————————————————————————————————— Threadstarter: Adlerfluegel ; ehemalige Begleiter: Angieblau, Stephan-Zoellner aktuelle Threadbegleiter: Deborah71; Glasgraveurin; Schnorchelschnuffi Die neuen Schreiboberflächen werden von uns ab ca 200 posts reihum eröffnet und nach Absprache angepasst. Ist einer zeitlich verhindert, geht die Aufgabe an den Nächsten über. Link zum Vorgängerthread: https://community.jesus.de/forum/ansicht/thread.html?ctrl[post_uid]=12616379 Wir übernehmen für die Inhalte weiterführender Links keine Verantwortung.
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Apr. 08, 20
Hallo, dies gilt die neuen Usern. Vielleicht wissen die es noch nicht. Ansonsten auch für alle anderen. https://www.amen.de/ Im Zeiten von Corona ganz wichtig, dass man sich gegenseitig mit Beten ermutigt. M.
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März 21, 20
Hallo Die meisten hier kennen mich nicht ( ausgenommen so manche Admins), war auch in den letzten Monaten nicht wirklich oft hier. Möchte ein bisserl was schreiben: Hab eine sehr harte Zeit hinter mir...furchtbare Kindheit, jahrelang keine so schöne Ehe...Scheidung vor einiger Zeit. Einige Zeit lang zuviel Alkohol, einfach um nichts mehr zu spüren und dadurch aber zuviel gespürt. Hab einige psychiatrische Diagnosen erhalten, die letztendlich nicht zugetroffen haben. Was ich eigentlich sagen möche: es gibt IMMER eine Lösung, so schlimm es auch aussieht. Das hört sich vielleicht so banal an und wenn ich dieses vor einiger Zeit gelesen hätte, wäre mir nur ein "Grinsen" ausgekommen und hätte geschrieben...was hast du schon für eine Ahnung. Ich bin der Meinung, Gott und Jesus können helfen, aber anfangen was zu tun müssen wir selbst. Wie gesagt, es gibt IMMER einer Lösung....eine positive Lösung.
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Feb. 15, 20
Werde mich heute noch hier abmelden, weil ich jetzt LEBE! 🙂 Bei eventuellen Fragen wendet euch bitte an JohnT, er hat meine email Adresse und wird sie hoffentlich weiterleiten. Danke an die an alle die mich kennen.
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Feb. 15, 20
Hallo zusammen, ich habe mich lange Zeit nicht hier gemeldet. Es ist einiges passiert und hat sich für mich verändert. Wer Fragen hat, kann sie gerne stellen. Ich möchte nur nicht alles hier aufschreiben, das würde den Rahmen sprengen. 😊 Ich hoffe, euch allen geht es gut. Es wäre schön, was von euch zu hören. Liebe Grüße Sternchen1009 Nachtrag vom 07.02.2020 17:05:11 Ups, das sollte in den HSP-Thread und nicht hierher. Sorry, bin etwas aus der Übung. Kann mir jemand dabei helfen, das in den richtigen Thread zu verschieben? Danke. Liebe Grüße Sternchen1009
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Feb. 09, 20
Hab lange Traumatherapie gemacht und viele Erfolge erzielt. Das ist schön. Jetzt war die Frage, ob so belassen oder etwas konkretes noch angehen, was mir einiges an Freiheit und Lebensqualität bringen wird. Die Therapeutin hat u.a. EMDR angesprochen. Ich hab mich entschieden, es anzugehen um Lebensqualität zu gewinnen - und habe gleichzeitig panische Angst davor. Wie kann ich dieser Angst begegnen? Sie soll mich nicht hindern, nicht wieder hindern, nicht immer noch hindern. Vielleicht hat jemand einen Rat, eine Idee? Lg, Ano
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Feb. 03, 20


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