Trauer & Abschied
 
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Trauer & Abschied

Hier kannst du deine Trauer in Worte fassen

Ich möchte hier auch gerne etwas Schreiben.

Ich schiebe das schon viel zu lange vor mir her.

Meine Mutter ist schon sehr früh gestörben.

Sie ist gerade mal 39 Jahre alt geworden.

Sie hatte Krebs bekommen.

Diese Krankheit hat unsere ganze Familie kaput gemacht.

Wir haben alles sehr darunter gelitten.

Unser Vater hatte sich leider nicht um uns Kinder gekümmert.

Wir mussten das alles mit uns selber ausmachen.

Ich vermisse meine Mutter sehr.

Meine Traurigkeit kommt immer wieder durch, obwohl das solange schon her ist.

Vll kann ich mit diesem Schreiben das ein bischen besser Verarbeiten.

Ich wende mich immer in allen möglichen anliegen an Gott.

Möge meine Mutter im Himmel ihren Frieden gefunden haben.

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Mai 15

Hallo zusammen,

vor rund 15 Monaten ist meine Frau gestorben. So langsam wird es Zeit, dass ich mich um einen Grabstein kümmere. Ich bin mir ziemlich sicher, dass es der Wunsch meiner Frau gewesen wäre, durch einen evangelistischen Bibelvers auf dem Grabstein den Friedhofbesuchern etwas als Denkanstoß mitzugeben. Da ich ein Doppelgrab gewählt habe, wird der Grabstein größer sein bzw. breiter als bei einem normalen Einzelgrab. Deshalb bin ich in der Bibelverslänge kaum eingeschränkt. 

Als Beispiel könnte ich nehmen "Joh 14,6 Jesus spricht: Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater denn durch mich."

Habt ihr andere Beispiele, die für diesen Zweck passen würden? Vielen Dank für Vorschläge, ihr seid mir eine große Hilfe.

Andy

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Mrz 29
Hallo zusammen, vor etwa einem Jahr (21.12.2020) ist meine Frau bei einem Autounfall gestorben. Wir waren über 20 Jahre zusammen, und die plötzliche und völlig unerwartete Trennung hat mich sehr hart getroffen. Nichts war mehr wie vorher, in der Gewissheit, dass sie nie wieder zurück kommen würde. Vor allem das erste halbe Jahr war für mich sehr schwer, zudem war ich in dieser Zeit noch arbeitslos und deshalb Zuhause, in unserem Zuhause, aber alleine. Den Gedanken, am liebsten auch sterben zu wollen hatte ich immer wieder. Erst in der zweiten Jahreshälfte 2021 ist es etwas besser geworden, ich habe eine gut bezahlte Arbeit gefunden, war mit meinen Gedanken nun nicht mehr ständig am grübeln, sondern musste mich auf meine neuen Tätigkeiten konzentrieren. Im November bin ich dann über einen alten Beitrag hier auf community.jesus.de auf eine Internetseite aufmerksam geworden, die einen Wendepunkt in meinem Leben als Trauernder bewirkt hat. Es ist die Seite https://verwitwet.de/baseportal/home, die sich ganz speziell an Witwen und Witwer wendet und ihnen Hilfen anbietet. Ich habe mich dort angemeldet, und in den Foren die vielen Beiträge gelesen, die Menschen in einer ähnlichen Situation wie ich dort geschrieben haben. Viele haben für mich hilfreiche Beiträge gepostet, und inzwischen schreibe auch ich dort Beiträge für die Menschen, deren Verlust ihres Lieblingsmenschens erst ganz kurz zurück liegt, aus meiner Erfahrung in einem Jahr Trauerarbeit. Der Grund für dieses neue Thema ist, dass ich möchte, dass diese Internetseite nicht in Vergessenheit gerät. Ich wäre froh gewesen, wenn ich sie früher entdeckt hätte, weil sie mir dann viel früher eine Hilfe in meiner Trauerbewältigung gegeben hätte. Aber auch jetzt noch finde ich dort immer wieder Gedanken, die mir weiterhelfen, und mein eigenes Leben etwas leichter machen. Damit es anderen Trauernden besser geht als mir damals, weil sie dort wirklich Hilfe in ihrem Schmerz finden, ist mir dieses Thema wichtig, denn auch Christen verlieren ihren Ehepartner und sind mit Tod und Trauer konfrontiert.
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Jan 10
Hallo zusammen! Habe da mal eine Frage... In einem Buch (Roman) -- spielt am Niederrhein..-- geht es in eine Beerdigung zu der keine Frauen zugelassen sind...in den 30er Jahren.. Entspricht das wohl der Realität oder nicht?
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Dez 17
Viele haben inzwischen per PN nachgefragt, wie es mir inzwischen über drei Monate nach dem Corona-Tod meines Mannes geht. Damit ich nicht alles x Mal schreiben muss, hier das Wichtigste: Der Alltag gewinnt allmählich an Normalität - und genau das empfinde ich manchmal als schmerzhaft falsch. Es ist falsch, dass Vertretungsprediger seine Gottesdienste halten, dass ich nur noch für 2 Personen koche, etc. Nach wie vor geht es emotional auf und ab zwischen Abschieds-schmerz und Auferstehungs-Zuversicht, zwischen Von-Gott-getragen -Wissen und dem Gefühl, nur Opfer eines sadistischen Schicksals zu sein, zwischen Immer-noch-nicht-ganz-Erfassen der Realität und Tragweite von Martins Tod und schmerzend schönen Erinnerungen an fast 30 gemeinsame Jahre. Einerseits gönne ich ihm die "Abkürzung" weg von manchen für ihn sehr belastenden Situationen hin zur Ewigkeit, aber in unserer Familie wird die Lücke immer riesig bleiben. Wir hatten doch gemeinsam alt werden und unsere Liebe genießen wollen... Im Nachhinein erweist es sich als Segen, dass wir vor sieben Jahren, statt in die Pfarrwohnung im 2. Stock zu ziehen, ein Haus gekauft haben. So muss ich nun nicht innerhalb von 3-6 Monaten auch noch die Dienstwohnung räumen. Wir können einfach hier vor Ort bleiben, wo wir uns längst heimisch fühlen. Das liegt vor allem an dem engen sozialen Netz unserer Kirchengemeinde, das uns jetzt engagiert und liebevoll auffängt: Mit Gebet, offenen Ohren bei Gesprächsbedarf und konkreten Hilfen. Sieben Frauen aus unserem Bibelkreis sprechen sich ab, dass werktags immer eine von ihnen um 17.00 Uhr bei mir vor der Tür steht. Da muss ich nicht extra um Beistand bitten – das federt das Geschehene enorm ab. Viele Freunde, die während Martins Krankheit für ihn gebetet haben, tun das jetzt eben für mich und die (erwachsenen) Jungs. Und das wirkt sich aus. Ohne göttlichen und menschlichen Beistand und die Gewissheit, dass Jesus in Martin stärker ist als der Tod, wüsste ich definitiv nicht, wie ich Martins Tod ertragen könnte. Schwer ist es trotzdem, und manchmal kann ich mir nur noch die Decke über den Kopf ziehen und hinein heulen. Aber das ist nur die zeitliche Seite des Lebens - wie gut, dass ich auch von der ewigen Seite wissen darf.
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Jul 23, 21
Guten Tag, ich suche Menschen die mich in meiner Trauer verstehen und Kraft geben mit meiner Trauer fertig zu werden. Wer hat ähnliche Erfahrungen.
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Jun 17, 21
Es ist nicht wirklich Trauer, die ich empfinde, aber ich möchte Hans Küng gerne erwähnen, weil ich gerne lese bzw. hörte, was er zu sagen hatte. Ich wünsche ihm, dass er so gestorben ist, wie er es sich wünschte. Hans Küng:
„Ich habe ein reiches, zum Teil sehr spannendes Leben erlebt, auch mit vielen Kämpfen. Und ich bin jedenfalls nicht bereit, noch sozusagen in eine Periode einzutreten, wo ich eben nur noch – wie ich immer formuliere – der Schatten meiner selber bin. Ich möchte so sterben, wie ich es selber mir vorstelle.“
Zitat aus: https://www.deutschlandfunk.de/zum-tod-des-theologen-hans-kueng-ein-reiches-und-spannendes.886.de.html?dram:article_id=495288
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Apr 09, 21
Ich hatte vor ein paar Tagen einen schrecklichen Autounfall. Dabei ist meine liebe Frau ums Leben gekommen. Wie der Unfall passiert ist, weiß ich nicht, ich habe keinerlei Erinnerung daran. In den Medien steht, dass ich nach links in den Gegenverkehr gekommen wäre. Ich weiß, ich bin gefahren und habe irgend etwas falsch gemacht. Meine Frau fehlt mir sehr. Das ist das eine. Andererseits mache ich mir Vorwürfe, dass ich nicht genügend aufgepasst habe, sonst wäre der Unfall bestimmt nicht passiert. Wie wird man mit dieser Schuld fertig, ein Menschenleben auf dem Gewissen zu haben? Wie wird man damit fertig, dass man den Schwiegereltern ihre Tochter genommen hat, den erwachsenen Kindern die Mutter, den Schwägerinnen die Schwester?
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Feb 27, 21
... und nun landet er hier. Ich habe diese Woche mein ungeborenes Kind in der 7. SSW verloren. Ja ich weiß, dass ist normal und das es sowas gibt, wusste ich vorher auch. Aber dadrin zu stecken fühlt sich furchtbar an. Ich habe mich gefreut auf das neue Leben und dann kamen die Blutungen. Jetzt frage ich mich ob ich jemals wieder einer Schwangeren in die Augen gucken kann ohne zu weinen? Ich hoffe es und wünsche es mir. Vermutlich ist es noch zu früh dafür. Ich glaube ich mache diesen Thread um mir alles einfach mal von der Seele zu schreiben. Die Trauer und Hilflosigkeit. Es aufzuschreiben tut weh. Danke fürs lesen.
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Feb 11, 21
Im Juni 2020 bin ich mit 58 Jahren und nach 15 Jahren Ehe Witwe geworden. Mag mir jemand schreiben? Ich brauche kein Beileid, mein Mann war schwer krank und es war für uns beide eine große Erlösung. Wegen Corona kam der ambulante Pflegedienst nur gelegentlich und so hatte ich, selber 100% schwerbehindert, aber berufstätig, die meiste Pflege. Ich genieße das Alleinsein.
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Dez 31, 20
Sein "Evangelium der Bauern von Solentiname" hat mich durch meine Oberstufenzeit hindurch begleitet. Seinen mutigen Kampf gegen Ungerechtigkeit und Unterdrückung fand ich vorbildlich, gut fan d ich auch, dass er sich später von den Sandinisten distanziert hat. Ich kann mir gut vorstellen, dass ihn das Verbot der priesterlichen Tätigkeit durch Johannes Paul II. hart getroffen haben muss und dass es ihm wohl viel bedeutete hat, dass Franziskus dieses Verbot inzwischen wieder aufgehoben hat (und sich generell um eine Aussöhnung mit den Befreiungstheologen bemüht). Dass er das noch erleben konnte, empfinde ich als sehr tröstlich.
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Mrz 14, 20
Hallo, eine ganz liebe Frau aus dem Hauskreis ist letzte Woche (13.2.) mit 61 Jahren an Krebs verstorben. Morgen am Donnerstag, 20.2. ist um 14 Uhr die Beerdigung. Sie hinterläßt ihren Mann, aber keine Kinder. Ich kenne die Frau seid 2008. Die Diagnose Krebs bekam sie vor ca. 1,5 Jahren. Für ihren Mann wird es morgen kein leichter Tag werden. Ich denke ein Teil vom Hauskreis wird morgen zur Beerdigung gehen. Ich werde auf jeden Fall gehen. Die Frau wird im Hauskreis fehlen. Traurige Grüße, Sommerduft
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Feb 28, 20


Hallo, ich habe mal eine Frage: Ist es normal, dass man wenig bis gar nicht trauert bzw. weint, wenn ein Familienmitglied gestorben ist? Oder hängt das damit zusammen, dass die Jahre zuvor schon ziemlich stressig waren mit Pflege und div. Psychostress, dass man schon vorher mit dieser Person abgeschlossen hat? Ich finde das ziemlich merkwürdig, da mir diese Person ziemlich nahe stand. Oder hängt es damit zusammen, dass ich all die Jahre Gott nicht mehr so nahe stand ... ??? Irgendwie komme ich Gott auch nicht mehr so nah, wie das mal war und ich denke, ich bin daran schuld. Danke für eine Erklärung. Liebe Grüße Sternchen1009
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Feb 24, 20
Gestern sind in Hanau 9 junge Menschen von einem Täter ermordet worden, dessen Hintergrund Rassenhass war. Inwieweit er in rechtsextremistischen Kreisen unterwegs war ist bisher nicht bekannt. Dass aber offenbar eine Saat aufgegangen ist, die gewählte Vertreter unseres Volkes zu veratworten haben könnten, erfüllt mich mit Abscheu und Entsetzen. Dieser Thread soll dazu sein, um den Hinterbliebenen meine und gerne auch eure Anteilnahme auszusprechen. Darüber hinaus soll er Gelegenheit geben, Verwerflichkeit und Abscheu gegen jegliche Art rassistischer Hetze auszudrücken. Ihr seid herzlich eingeladen, gute Worte dazu zu finden. Danke im Namen aller Opfer In stiller Anteilnahme gegenüber den Angehörigen In heftigem Entsetzen gegenüber Hetze und Gewalt Inge
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Feb 24, 20
Liebe Geschwister im Herrn, am Freitag war ich auf der Trauerfeier eines Freundes der Familie. Er war Pate eines unserer Kinder, hat den Hauskreis geleitet und war fast so etwas wie ein väterlicher Freund und Mentor für meine Frau fast noch mehr wie für mich. In den letzten Wochen und Monaten habe ich für meine Verhältnisse, ein tiefes Tal durchschritten. Nun waren wir auf der Trauerfeier. Schon auf dem Weg dahin, fühlte ich mich ergriffen und getragen. Dann waren wir dort und es hat sich noch verstärkt. Wir alle, meine Frau, meine Kinder und ich fühlten uns alle getröstet, gestärkt. Wir sind heiterer Stimmung zurück gefahren. Wir hatten das Gefühl, da hat es einer gut rüber geschafft, er ist dort, wovon er die ganze Zeit erzählt hat. Ich kenne niemanden der die Innerlichkeit mit Jesus mehr in den Vordergrund gestellt hat, wie er. Er wird uns fehlen. Gerade seine Herzlichkeit und seine praktische Weisheit, wie man auch im Tagesablauf intensiv mit dem Herrn leben und alle Hindernisse aus dem Weg räumen kann. Aber wenn ich an ihn denke, werde ich nicht traurig, sondern eher heiter. Hat jemand so etwas schon erlebt, oder erzähle ich wieder vom anderen Stern?
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Dez 16, 19
Am 2. Dezember ist dieser bedeutende und wegweisende Theologe im Alter von 91 Jahren verstorben. Er lehrte über 30 Jahre an der Uni Münster, war ein Schüler Karl Rahners, Begründer der neuen Politischen Theologie (er sprach auch von einer "Theologie nach Auschwitz") und stand in einem kritischen Austausch mit den Vetretern der lateinamerikanischen Befreiungstheologie. Außerdem waren ihm die Ökumene und der christlich-jüdische Dialog ein wichtige Anliegen. Ich hatte einige Male das Glück, ihm auf Katholikentagen zuhören zu können, dafür bin ich sehr dankbar. Seine Schriften waren und sind prägend für die katholische Kirche in Deutschland. Das ist etwas, das bleibt. Dass ich die letzten beiden Sonntage nach der Messe jeweils eine Kerze für ihn angezündet habe, hat nichts damit zu tun, dass ich auch nur den geringsten Zweifel daran hätte, dass er jetzt im Himmel ist. Sondern mit dankbarem Gedenken.
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Dez 15, 19
Er ist heute im Kreis seiner Familie entschlafen. Ich bin dankbar für diesen wunderbaren Mann, durch den viele zum Glauben kam. Immer wieder haben mich Predigten oder auch einzelne Sätze von ihm herausgefordert und ermutigt. Verbindet ihr auch etwas Gutes mit ihm? Bitte keine Diskussionen über ihn oder sein Werk. Wer das möchte, mache bitte einen eigenen Thread auf. Ich hatte überlegt, welches das richtige Forum ist, da er mit Leib und Seele Missionar war, dachte ich, hier passt es ganz gut. Falls nicht, bitte verschieben @Mod.
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Dez 08, 19
Hallo zusammen Kann nicht schlafen nur noch weinen. Meiner freundin ihr sohn ist gestern unerwartet gestorben. Sie haben ihn tod gefunden. Sehr warscheindlich hat sein herz schlapp gemacht. Ich verstehe es einfach nicht er war der beste freund von meinem gleich alten sohn und jetzt ist er nicht mehr da. Wiso läst gott das zu. Ich kann und will es nich verstehn. Meiner freundin geht es sehr schlecht atte einen zusammenbruch. War schon im spital. Ich hatte noch kein kontakt mit ihr nur mit ihrem mann. Er stemmt jetzt alles zuhause mit den 2 anderen kindern. Das eine ist mein paten kind. Ich bin noch in den ferien und reise morgen früher nach hause. Halte es hier nicht mehr aus. Sorry mein durcheinander hoffe ihr versteht mich.
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Okt 03, 19
leibliche Oma Dieses Jahr im Mai ist meine über alles geliebte Oma verstorben. Es war Sonntag, der 12. gegen 19.00 Uhr als mich der Anruf meiner Schwester erreichte, ich war zu diesem Zeitpunkt stationär in der örtlichen Psychiatrie zur Behandlung wegen meiner komplexen Posttraumatischen Belastungsstörung und anderen Diagnosen die im Zusammenhang mit dieser Grunderkrankung auftreten. Das heißt es ging mir eh schon nicht gut und dann teilte mir meine Schwester mit dass unsere Oma an diesem Tag verstorben ist. Das war ganz plötzlich und unerwartet für uns alle. Unsere Oma hatte nämlich keine Erkrankung an der sie hätte sterben können, somit war es auch nicht möglich sich darauf einzustellen. Sie litt höchstwahrscheinlich unter einem sogenannten Durchgangssyndrom dass wenige Wochen nach einer Knie-OP auftrat. Aufgrund dieser möglichen Erkrankung veränderte ihr Wesen sich völlig. Das war für uns sehr schwierig. Meine älteste Schwester wurde von der Polizei über den Tod unserer Oma informiert, sie informierte meine zweitälteste Schwester und die rief mich an. Ich vermisse meine Oma unendlich. Und für mich ist es sehr schlimm, dass meine Oma nicht errettet war und ich sie in der Ewigkeit nicht sehen werde. Ich finde deshalb auch keinen Trost im Glauben. Wie kann ich trotz dass meine Oma nicht zu Jesus gehörte Trost im Wort Gottes finden? Danke fürs Lesen! Nachtrag vom 18.08.2019 14:08:30 Das Fragezeichen nach der Themenüberschrift war nicht beabsichtigt. Hat also keine Bedeutung.
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Aug 19, 19
Hallo liebe Jesus.de-Mitglieder, mein Mann ist am 28.6.19 bei einem Unfall gestorben. Er hat 48 Jahre hier gelebt und wir hatten 25 teils sehr schwere, teils gute Jahre. Wir haben drei Kinder. Unser Leben steht jetzt Kopf und wir müssen so viel neu sortieren uns neu orientieren. Ich suche Kontakt zu Menschen, die in ähnlichen Situationen standen oder stehen und sich gern austauschen wollen. Bleibt behütet Bund mit Gottes Kraft gesegnet Manuela falls
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Aug 12, 19
u.a. mit diesem Lied auf Deiner letzten irdischen Reise https://youtu.be/IKhgA-REem0 ruhe in Frieden 😢
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Aug 03, 19
22. Mai 2019 Liebes- Brief an meine liebe verstorbene Frau Jetzt ist es schon 27Jahre her, auf Deinem Grabstein steht der 21.Mai 1992, aber im Totenbrief steht der 22.Mai, wann also genau war es? Gut ein Jahr zuvor erst hatten wir standesamtlich und katholisch kirchlich geheiratet. Du hattest mir den Kopf verdreht und von meiner Seite aus war es Liebe auf den ersten Blick, ich war von Anfang an in Dich verknallt und ich bin es noch bis heute- wie absurd, ich bin verliebt in eine Tote. Ich weiß, es wäre meine Aufgabe gewesen, an Deiner Seite zu sein, Deine Hand zu halten in Deiner letzten Stunde, wenn ich schon nichts weiter mehr für Dich tun konnte. Aber ich war gar nicht dabei, Du warst in Deinem Heimatland weit entfernt von mir. Dein Sterben zog sich fast 5 Monate hin von jenem Ende 1991 bis 21. oder 22.Mai Deine Krankheit hatte sich lange angekündigt und hätte ich an jenem Tage nicht den Notarzt gerufen, der Dich ins Krankenhaus gebracht hat, wärest Du wohl am selben Tag noch gestorben. Warum hat Du so schnell den Lebensmut verloren und eine Todessehnsucht entwickelt? Woran bist Du überhaupt gestorben ? An Schizophrenie stirbt man doch nicht, oder war es die Spätfolge Deiner 4 überstandenen Selbstmordversuche im Februar? Tausende von Fragen hätte ich noch zu Deinem Tode, aber Tote kann man nicht mehr befragen und ich möchte Dich auch gern in Frieden ruhen lassen. Dein letzter Abschiedsbrief steht mir immer noch vor Augen, ich habe ihn aufbewahrt und sicherheitshalber 4mal kopiert. Du wusstest wohl selber nicht, dass es Dein letzter Brief sein würde, denn es klang noch Hoffnung heraus. Eines aber sollst Du wissen, ich habe Dich zwar nie verstanden aber immer geliebt und gehofft, dass alles gut wird mit uns zwei. Du warst so hübsch anzusehen mit Deinen großen dunklen Augen und Deinem Babygesicht, so elegant, aber auch dünn und mager. Du warst so liebebedürftig und auch so eifersüchtig. Hattest Du Angst, dass ich mich zu einer kurvenreicheren Frau wenden würde und Dich verlassen würde? Das hatte ich nie vor, aber das Leben mit Dir war auch anstrengend und aufregend für mich, Du bist mit mir vom siebten Himmel hinab zur tiefsten, dunkelsten Hölle gefahren und wieder zurück, emotional war ich völlig ausgelaugt mit Dir und doch, ich habe Dich immer geliebt und auch nach 27Jahren hat sich daran gar nichts geändert. Dein Bruder hat die ganze Beerdigung arrangiert und ich war gar nicht dabei, welch eine absurde Situation. Nur die Bilder von Deinem Bruder, wo Du im Sarg liegst, habe ich immer noch hier. Selbst als Leiche sahst Du noch hübsch aus und hattest Du nicht auch ein Lächeln auf Deinem Gesicht im Sarg liegend? Deine kräftigen schwarzen gewellten Haare flossen wie Wasser aus einer Quelle aus Deinem toten Kopf. Was wolltest Du mir noch sagen? Ich habe es geschafft und mein Leiden ist vorbei, lass mich nun in Frieden ruhen? So ähnlich habe ich es verstanden. Ich kann es bis heute aber nicht fassen, dass Deine Schönheit mit gerade mal 31 Jahren wieder vergehen musste. Der Sargdeckel zu, das war es dann, Dein Lächeln, so schön wie die aufgehende Sonne und wie das eines Engels, das alles verfällt nun der Häßlichkeit des Todes und wird zu Staub. In Deinem letzten Brief fragtest Du mich, ob ich Dich auch so vermissen würde, wie Du mich vermissen würdest. Meine Antwort ist tausendmal ja, ich vermisse Dich immer, bis heute noch. Ich vergesse nie den Augenblick, wo Du Deine dünnen Ärmchen um mich geschlungen hattest und mir in die Augen geschaut hast und gefragt hast….liebst Du mich eigentlich?? Noch heute ärgere ich mich über mich selber wegen meiner Antwort: ich hatte wohl sinngemäß geantwortet, ich liebe Dich, aber ……sei bitte nächstes Mal nicht mehr so eifersüchtig und aufbrausend mit mir… Heute habe ich dazu gelernt, wahre Liebe duldet kein….aber… sie muss bedingungslos sein. Ich liebe Dich, Du bist mit Abstand das Beste, was mir im ganzen Leben passiert ist. Wir hatten kein Kind, vielleicht war es besser so, ich weiß nicht, ob Dein fragiler Körper eine Schwangerschaft überstanden hätte. Was hätte ich mit einem Kind ohne Mutter auch tun sollen? Ich erinnere mich, dass wir zusammen einmal das Bach-Konzert Matthäus-Passion besucht hatten. Heute besuche ich es immer noch regelmäßig, ich weiß, wir können uns natürlich nicht mit Jesus vergleichen, aber am Schluss, wenn die Streicher ihr….wir setzen uns mit Tränen nieder und rufen Dir im Grabe zu….,ruhe sanfte, ruhe sanfte, sanfte ruh….begleiten, dann denke ich natürlich außer an Jesus immer nur an Dich und meine Tränen für Dich fließen auch aus meinen Augen. Dann hoffe ich immer nur, dass mein Nachbar das nicht bemerkt und nach dem näheren Grund fragt, dann verlasse ich still das Konzert und denke nur an Dich und bin traurig und freue mich zugleich in meinem Herzen, dass ich Deine Liebe erfahren durfte.
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Jul 07, 19
Meine Schwester Christiane verstrarb im Alter von nur 42 Jahren an Brustkrebs einen Tag vor dem Geburtstag meines Vaters !
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Jun 04, 19


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Apr 23, 19
Ich bin aus der schweiz und bei uns giebt es die möglichkeit seinem leiden mit exit ein ende zu machen. Es ist eine sterbehilfe und der oder die,die da angebot annimmt muss in der lage sein das medikament selber zu sich zu nehmen. Eine freundin von mir ist schwehr karank und hat sich bei exit angemeldet. Es geht ihr immer schlechter und jetzt ist auch die letzte hoffnug fast geplatzt. Weil das medikamet das sie nehmen konnte, sie plötzlich nicht mer verträgt und es so nicht mehr nehmen kann. Sie hat familie und war bis jetzt immer stark für alle. Aber jetzt merke ich das die kraft langsam nachläst und ich weis nicht wie lange sie noch hat. Sie macht in letzter zeit andeutungen das sie mich in einer schwierigen situation dan brauchen würde. Und ich denke das sie möchte das ich beim letzten tag bei ihr bin wen sie das medikament nimmt. Ich frage mich was meine aufgabe ist oder besser gesagt ich frage gott was er mit mir vorhat. Was ist drann? Was kann ich tun? Ich weis nicht wie ihr dazu steht das sich jemand das leben nehmen will? Und ich weis auch nicht genau wo sie im leben mit gott steht. Und das find ich sehr schwehr. Würdet ihr am letzten tag bei ihr sein? Was würdet ihr im momment machen. Auser da sein und zuhören? Ich bin gerade übervordert und hoffe das hir vieleicht jemand ist der sowas schon mal erlebt hat. Danke
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Apr 08, 19
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