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Authentisch Christsein

Der beste Ort, einfach mal Christ zu sein. So, wie man halt ist.
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Wenn jemand an einer Eucharistie teilgenommen hat und öffentlich sagt, dass der dabei eine mystische Erfahrung hatte und nicht wusste, ob das gut war. Und falls die Katholiken Recht haben und dass der eucharistische Jesus war, hat der dann gegen ihn gelästert? Und wenn sich jemand öfter fragt, ob was er mystisch erfahren hat, vom heiligen Geist war oder nicht und den Gedanken hat, dass etwas, dass er mystisch erfahren hat vom Teufel war oder das zeitweise glaubt, obwohl es vom heiligen Geist war, ist das dann die unverzeihliche Sünde? Und falls nein, warum nicht? Kann mir jemand die unverzeihliche Sünde erklären?

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Feb. 09, 24

Hallo Zusammen,

seit einiger Zeit stelle ich mir die Frage, was Jesus genau meinte als er sagte: Kommt her zu mir, all ihr Mühseligen und Beladenen!
Ich will euch Ruhe geben. Legt auf euch mein Joch und lernt von mir, denn ich bin sanftmütig und von Herzen demütig.
So werdet ihr Ruhe finden für eure Seelen. Denn mein Joch ist sanft und meine Last leicht. (Mt. 11,28-30)

Also, da gibt es das Joch der Welt: der Mammon. Alles dreht sich um Geld verdienen und Geld ausgeben, um Besitz und Ruhm.
Viele, die nicht mithalten können, bleiben auf der Strecke, sind arm oder leiden an gebrochenem Herzen und unter der Last
des Lebens.

Gerade diese Menschen lädt Jesus ein, zu ihm zu kommen. Er ist ein König, der weder stolz ist, noch an sich denkt, sondern
dem Menschen helfen und freisetzen will. Unter seinem Joch wird das Leben leichter, freier und heiler. Er hat andere Maßstäbe,
als die Welt. Er, der stärkere, hilft und beschenkt uns, wenn wir unsere Sorgen, unsere Schulden, unsere Lasten bei ihm abgeben.
Er verändert uns, so dass wir nicht mehr uns selbst leben, sondern für ihn und sein Reich leben.

Wie sieht ihr das? Lernen von Jesus?

Eins, was ich gelernt habe, jeden Tag allein zu sehen, und nicht so viele Gedanken für die Zukunft oder die Vergangenheit zu verwenden.
Die Vergangenheit ist tot, die Pläne für die Zukunft können zerstört werden.

So seid nun nicht besorgt um den morgigen Tag. Denn der morgigen Tag wird für sich selbst sorgen. Jeder Tag hat an seinem Übel 
genug. (Mt. 6,34)

LG
Evana

 

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Jan. 29, 24

Ich warte nicht auf Kommentare und möchte auch nicht antworten.

Das mündliche Gebet alleine fällt mir oft sehr schwer.

Deshalb möchte ich hier täglich bzw. so oft ich einen freien Moment dafür finde, hier mein tägliches Gebet/e aufschreiben.

22.01.24-1 Lieber Gott, hilf mir doch bitte, mit allem zu Dir zu kommen, mich zwar auch an Menschen zu wenden, aber mich nur auf Dich verlassen und die Ratschläge, die ich bekomme, auch mit Dir abzusprechen und Dich zu fragen und ein offenes Herz für Dich zu haben.

Profilbild Link als Reklame: Verkleinrg. zugelass. I.Friedrich auf pixelio.de Thema "Kinder"

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Jan. 22, 24

Guten Tag an alle hier im Forum. Ich bin neu hier. Ich glaube an Gott, bin aber durch meine Erziehung meiner Eltern eher unchristlich aufgewachsen. Beide waren strikte Gegner der Kirche. Es gab auch damals Diskussionen. Ich bin aber schon in immer auf der Suche und habe doch immer den Wunsch, mit Gott in Kontakt zu kommen. Hier im Forum hoffe ich jetzt, mich diesbezüglich austauschen zu können. Mir hat unser himmlischer Vater schon wirklich oft beigestanden und mir geholfen. Ich bin ihm unendlich dankbar für alles. 

Ich lebe in Berlin und würde mich freuen, Kontakt zu anderen hier zu bekommen. Vielleicht finde ich ja auch eine Gemeinschaft, der ich mich dann anschließen kann. 

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Jan. 21, 24

Hallo,

bei den Diskussionen hier im Forum geht es bisweilen recht turbulent zu, wenn unterschiedliche Interpretationen der Bibel aufeinander treffen. Vor allem aber auch, wenn Nicht-Christen Argumente bringen. Ich finde das oft spannend und herausfordernd, um über den eigenen Standpunkt nachzudenken. 

Gelegentlich frage ich mich, ob es trotz aller unterschiedlicher Standpunkte eine gemeinsame Basis gibt, die wir als Christen teilen. Mir würde es manchmal helfen, wenn wir uns darauf besinnen, was wir teilen. Die gemeinsame Basis dürfte so stark sein, daß es leichter fällt, die Unterschiede zu akzeptieren.

Gibt es eine gemeinsame Wahrheit für uns, speziell hier unter den Forum-Mitgliedern? So etwas wie den kleinsten gemeinsamen Nenner?

Ich denke da zum Beispiel an das Glaubensbekenntnis. Das bringt die Grundsätze auf den Punkt. Ich versuche, es nicht nur herunterzuleiern, sondern mir stets bewußt zu machen, was das für mich bedeutet. Ich gehe implizit davon aus, daß Christen das, was sie dort sagen, als Wahrheit sehen. Geht das Euch auch so? Oder gibt es bereits hier so viele Interpretationen, die ich vielleicht nicht kenne, daß ich lieber mal nachfragen sollte?

An welcher Stelle wird es schwierig, weil es unterschiedliche Interpretationen gibt? Die Bibel ist natürlich das Fundament zu unserem Glauben. Doch jeder findet einen anderen Weg zu ihr. Als Protestant würde ich auch nicht akzeptieren, daß ein oberster Hirte für mich auslegt, wie ich die Worte verstehen muß. 

Welche Wahrheit verbindet die Christen hier im Forum?

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Jan. 09, 24

Den Vorschlag des MikeFromMUC das Gebet „Vaterunser“ als Thema einer breiten Diskussion zu stellen, fand ich sehr gut und weil ich es auch sehr lehrreich finde der zum Nachdenken führt, starte ich heute Sonntag dem 25 Dezember 2023 eine Diskussionsreihe.

Laut Matthäus, Kapitel 6:9-13, wurde dieses Gebet vom „Herrn“ Jesus Christus selbst an seine Jünger gerichtet, daher die Bezeichnung „Herrngebet“, oder „Sonntagsgebet“. Sonntag in griechisch heißt „Κυριακη” der Tag des Herrn.

Dieses Gebet ist es meiner Meinung nach das charakteristischste Gebet, das der Herr uns gegeben hat.

Aber beginnen wir mit der Lektüre dieses Gebets und folgen wir ihm Satz für Satz.

Der erste Satz lautet:

Vater unser im Himmel,

Oft werden wir enttäuscht und vergessen eines: dass Gott uns liebt. Wenn wir als Menschen ein geistiges Kapital haben, dann ist es das, dass Gott uns liebt und dass Gott unser Vater ist.

Wir sagen, dass der Vater und die Mutter ihr Kind lieben, weil es ihr Kind ist. Wenn wir dieses Bewusstsein erlangen, dann spüren wir, dass wir Gott unseren Vater nennen können. Denn dieses Wort sagt alles. Von dem Moment an, in dem Gott unser Vater ist, verspüren wir ein Gefühl der Sicherheit, einer Gewissheit, dass jemand uns hilft.

Wenn alle uns verlassen würden, dann könnten wir diese Liebe Gottes besser spüren. Dann würden wir besser spüren, dass Gott unser Vater ist. Deshalb sagt der Herr in seinen Seligpreisungen: „Gesegnet sind die Trauernden, gesegnet sind die Durstigen, gesegnet sind die Hungrigen, gesegnet sind die Weinenden ...“.

Man hat einmal in Paris eine alte Frau gefragt, was ein Mönch sei, und sie hat spontan gesagt, dass ein Mönch eine Person sei, die an einem Seil hängt, und dieses Seil sei die Liebe Gottes. Ich denke, dass jeder Mensch eine Kraft im Leben besitzt und diese Kraft darin besteht, dass Gott ihn liebt.

Vater unser im Himmel...“ Unser Vater ist also nicht nur jemand, der hier und da zu finden ist, sondern er ist derjenige im Himmel, der himmlische Vater. So können wir uns wohl und frei fühlen. Als sie einen den ersten Asketen des Klosters Zaïdi el baramuss in Ägypten mitteilten, dass sein Vater gestorben sei, spontan reagierte er und sagte: „Lästre nicht, mein Vater ist nie gestorben“!

Wir nennen Gott „unseren Vater“ – wir sagen nicht nur „Mein Vater“ – also Gott ist der Vater von uns allen.



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Dez. 28, 23

Hallo,

ich habe eine Frage zu dem Vater unser bzw. zu der Stelle "führe uns nicht in Versuchung ". Ich verstehe nicht so ganz wie das gemeint sein soll denn Gott verführt doch nicht ?

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Dez. 14, 23

Ich schreibe das mal hier ins Forum, weil es um die Frage geht, was genau einen Menschen eigentlich von der Existenz des biblischen Gottes überzeugen kann.

Anlass war ein Verweis auf ein Video in einem anderen thread, wo ein Atheist quasi als unverbesserlicher Ignorant vorgeführt wird, weil er aussagt, dass nichts ihn von der Existenz des biblischen Gottes überzeugen könnte:

https://www.youtube.com/watch?v=I51eqacBv9Q

Nun wurden da beispielhaft irgendwelche himmlischen Zeichen genannt, die in ihrer Eindeutigkeit doch gar nicht zu ignorieren seien, und er verwies darauf, dass er dann vermutlich annehmen würde, verrückt geworden zu sein... und er deshalb eben immer noch nicht glauben würde.

 

Persönlich denke ich, dass man so weit gar nicht gehen muss. Natürlich würde ich mir Sorgen machen, wenn da plötzlich ein Engel vor mir stünde... aber was würde denn passieren, wenn ich trotz allem zum Schluss kommen würde, ja, der Engel ist echt, der steht da wirklich? Dann wäre ich überzeugt, dass da ein Engel steht - und mehr nicht. Das macht die Bibel nicht wahr, warum auch? Nur weil da auch Engel erwähnt werden? Damit wäre die Existenz von Engeln bewiesen - und das war's.

Jesus selbst hat sich durch Wunder legitimiert. Aber würde ich selber Zeuge eines solchen Wunders werden, dann wäre ich anschliessend davon überzeugt, dass da ein Mann ist, der wundersame Dinge tun kann, die ich mir nicht erklären kann. Das bedeutet aber noch nicht, dass deshalb alles wahr ist, was dieser Mann sagt.

Und so frage ich mich deshalb ganz allgemein: Was für ein Phänomen könnte mich denn von der Existenz des biblischen Gottes überzeugen - und nicht allein von der Existenz eben dieses Phänomens?

Da gibt es meiner Ansicht nichts. Jede Art von Überzeugung wäre letztlich mit einer Form der Manipulation verbunden: Wenn ich gerade am Ertrinken bin, jemand streckt die Hand in meine Richtung und fragt mich "Glaubst du an Gott? Glaubst du? Glaubst du, dass er dich retten kann?" - dann werde ich möglicherweise in Todesangst laut "Ja!" rufen... aber wie überzeugend wäre das?

Ähnlich wäre es mit beeindruckenden Wundern, die einen staunen lassen. Geht es dabei denn nicht nur darum, den kritischen Verstand zu blenden? Dass man einen schwachen Moment schafft, der einem angesichts des Unerklärlichen dann auch Dinge glauben lässt, die damit eigentlich gar nichts unmittelbar zu tun haben?

 

Nun, möglicherweise ist das ja ein Grund dafür, dass von Jesus überliefert wurde, die Jünger mögen doch bitte nicht überall herum erzählen, er würde Wunder vollbringen... möglicherweise schien ihm diese Art der Überzeugungsarbeit auch nicht die richtige Methodik.

Und natürlich bleibt auch festzuhalten (Wie auch Jack bereits im entsprehenden Thread bemerkte): Wenn ein allmächtiger und allwissender Gott existiert - dann weiss dieser Gott auch, wie er mich überzeugen könnte, auch wenn ich selbst mir da nichts vorstellen kann.

Denn auch wenn Jesus selbst vor mir stünde und Wunder täte, dann könnte mich das nicht überzeugen... denn ich würde lediglich einen Mann sehen, der sich "Jesus" nennt und Dinge tut, die ich mir nicht erklären kann. Aber daraus allein kann ich nicht auf die Richtigkeit seiner Worte schliessen.

Ich war übrigens selbst etwas verblüfft darüber, als mir das vor einigen Jahren klar wurde... schliesslich hatte ich ja um ein Zeichen gebetet, das mich von der Sinnhaftigkeit des christlichen Glaubens überzeugen würde.

Aber nicht nur, dass ich kein solches Zeichen erhalten habe... vielleicht ist es ja auch grundsätzlich nicht möglich.

Wie seht ihr das? 

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Dez. 12, 23

Zum Beispiel wenn ich lese, dass nur wenige gerettet sein werden oder dass die letzten Tage mit der Sinnflut verglichen werden, oder die Offenbarung. Gibt es jemanden, dem das auch Angst macht? Oft, wenn ich alleine Bibel lese, bekomme ich Angst. Nur mit den richtigen Menschen, wenn ich ganz viel Liebe fühle, dann mag ich das. Aber selten kommen genau solche Menschen in einer Gruppe zusammen, weil der eine zum Beispiel nur 1 mal in der Woche will. 

Hat noch jemand dieses Problem mit der Angst und was kann ich tun, damit das aufhört? Manchmal habe ich wochenlang keine Bibel mehr gelesen und ganz viel Briefe an JESUS geschrieben und ich frage mich, ob es sein kann, dass Bibel lesen für mich einfach nicht so gut ist und GOTT auch anders zu mir sprechen kann. Kann es sein, dass ich das einfach gerade nicht soll? 

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Dez. 11, 23

Liebe freunde , liebe Bruder und Schwestern 

Werde gerne mich Euch presentieren auf meine youtube seite mit Christliche lieder und gebete !

Mein ziel ist neue freunde finde und Ihnen mit meine spirituele  musik freude zu bringen !

Mein beruf ist eigentlich Opernsänger

Herzlich Alexander

 

[den Link habe ich gestrichen. Das war denn doch ein wenig arg Eigenwerbung; mfg fr 🙂 sch80-mod]

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Dez. 06, 23

Hallo Leute,

nun weiß ich gar nicht, in welches Forum dieser Beitrag am Besten passt. Warten wir ab, wie er sich entwickelt.

Seit Anfang des Jahres singe ich wieder in einem Gospelchor in meinem Stadtteil. Jesus führte mich dahin durch die innere Stimme,
denn jedes Mal wenn ich letztes Jahr an dieser Kirche vorbei ging, sang es in mir Halleluja. Also gehorchte ich diesem Impuls
und schaute mir das Programm/die Veranstaltungen dieser ev. Kirche näher an. So kam ich zum Chor.

Dort lernte ich eine Nigerianerin kennen. Zu einem Lied sagte sie: das steht in Jesaja. Aha sie ist Bibelfest und freundete mich an.
Sie führte mich zum Offenen Kanal S-H, denn sie macht dort Aufzeichnungen für das Fernsehen. Ich durfte sogar mitmachen.
Da mir diese Art der Evangelisation begeistert, habe ich für mich auch einen Termin für eine Aufzeichnung im März gemacht. 
Jesus führte Regie und gab mir die Anweisungen, wie ich das Programm zusammen stelle. Gedichte, Lieder, Erlebnisse.
Mit 2 Liedern (Anfang und Ende) dauert die Sendung 40 min., ohne den HERRN geht es ja nicht.

Ich musste einen Monat warten, bis mir die Aufzeichnung per Email geschickt wurde. Es gab eine kleine Änderung und ich gab 
dann die Erlaubnis zum Senden im Radio und im Fernsehen.
Die Radiosendung lief einwandfrei, bei der Fernsehsendung gab es Störungen. Zwei Minuten schwarzer Bildschirm.
Wieder angerufen. Neuer Termin. Gleiches Bild.

Nun gibt es neue Chancen die Sendung zu sehen bzw. zu hören. Es sind regionale Sender, der allerdings über Internet und
Livestream weltweit. Wer Interesse hat, es sich anzuhören oder ansehen möchte, kann mir gerne schreiben.

Gerne darf auch für dieses Projekt gebetet werden, für die Zuschauer, Zuhörer, die Sender, die Mitarbeiter, für mich und allem,
was euch sonst noch so einfällt.  

Ich bin jedenfalls gespannt, was sich daraus alles entwickelt und wie es weitergeht.

LG
Evana

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1,992
Dez. 01, 23

Hallo zusammen,

 

ich bin Tom und neu hier. Ich möchte gerne eine kleine Anregung zum Halloween posten:

Bei uns kommen viele verkleidete Kinder vorbei und singen vor der Haustür. Ich sage den
Kindern dann meistens, dass ich Halloween nicht so gerne mag, Gott sie aber ganz doll
lieb hat. Dazu gibt es dann Naschi, wo dann ein Herz angeklebt ist, auf dem steht: Gott liebt Dich

Vielleicht könnt ihr diesen kleinen Kindern so Gottes Liebe ein wenig näher bringen. Vielleicht
wird das Papierherz sogar aufbewahrt und trägt später mal Früchte, wenn Kind sich an Gott
erinnert.

nur mal so als Anregung 🙂

 

Grüße Tom

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Nov. 02, 23


Hi 🙂 

 

Ich wollte gerne von euch wissen wie ihr für euch herausgefunden habt welcher Konfession ihr angehören wollt. Die Frage geht besonders an Erwachsene die erst später religiös geworden sind. Woher weiss man wo man sich z.b taufen lassen will, und welcher Gemeinde man angehören will?

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Okt. 05, 23

Hallo ihr Lieben,

Ich war Befreiungsdiensten gegenüber immer skeptisch weil ich dachte wenn jemand den Heiligen Geist hat wird er/sie nicht anderweitig besetzt sein. Da ich aber eine Vergangenheit in der Esoterik habe, wurde mir aber mehrfach geraten Befreiung in Anspruch zu nehmen.

Letztens habe ich in der Evangelischen Kirche eine Gruppe Menschen kennengelernt, die solche Gebete durchführen und die das mir sofort angeboten haben, da ich so belastet wäre.

Ich habe es tatsächlich spontan vor Ort in Anspruch genommen und wollte jetzt mal fragen ob das normal so ist? Und ob ich eurer Meinung nach jetzt tatsächlich noch dämonisch besetzt bin, ob der Tod an schon bei mir ist (so wie gesagt wurde), oder ob ich nur menschliche/emotionale Widerstände gegen Dinge hatte.

Für mich wurde mehrfach gebetet. Die Gruppe, bzw. eigentlich der Mann der diese anführt (ich nenne ihn im weiteren Verlauf P) sagte eine Freundin von mir (die er nicht kennt) wäre eine Hexe. Ich habe mich dann im Gebet von ihr gelöst und auch von allem was wir zusammen gemacht haben, das mit Esoterik zu tun hatte.

Dann habe ich mich von einem Hobby, dass ich vor der zeit mit Jesus ausübte im Gebet nochmal getrennt.

Körperlich manifestiert hat sich nichts (das erwartet man ja vielleicht bei solchen Diensten), aber alles hat sich ziemlich unangenehm angefühlt. Dacht das wäre normal.

Es gab noch weitere Gebete an den folgenden Tagen.

Bei dem letzten Gebet lief es dann so ab: 

P fragte nach meinem Sexualleben, also was war bevor Jesus mir vor einem Jahr begegnete. 

Nun verlangte P, dass ich im Gebet die geistige Verbindung zu meinem Freund aufkündige (mit dem ich als Christin nichts dergleichen tue, aber in einigen Jahren Beziehung gab es nun mal auch Intimität...). Ich habe mich geweigert und gesagt dass es sich falsch anfühlt so etwas auszusprechen. Denn diese Leute aus der Gruppe kenne ich ja gerade seit zwei Tagen und mein Freund ist seit mehr als fünf Jahren an meiner Seite. Sie sagten zwar, dass ich mich damit nicht von meinem Freund trennen soll, sondern es nur um eine geistige Loslösung ginge, aber auch das hat sich für mich absolut falsch angefühlt. 

Auch war/ist die Vorstellung für mich befremdlich mit fast fremden Männern, oder selbst nur einem anderen Mann diese intimen Themen aufzudröseln.

Dann haben die vier Leute aus der Gruppe eine dreiviertel Stunde gebetet um den Widerstand gegen diese Loslösung zu brechen. Außerdem wurden mehrere angstmachende Bilder über mir ausgesprochen, z.B. dass mein Zimmer voller Skelette sei die mich anschauen und das diese der Tod seien. Durch diese Gebete und Bilder wurde ziemlich Druck ausgeübt, was für mich echt zum Heulen war. Ich merkte, diese Menschen wollen unbedingt dass ich mein früheres Sexualleben auspacke und dass ich mich von meinem Freund löse. Mein Widerstand dagegen wurde als dämonische Blockade und als Ungehorsam angesehen.

Ich habe mich nach diesem Erlebnis von der Gruppe klar getrennt.

Ich stelle mir jetzt die Frage: Wie würde es mir jetzt gehen, wenn ich diesem Druck der Gruppe nachgegeben hätte? Wie würde ich mich jetzt fühlen, wenn ich eine geistige Trennung von meinem geliebten Freund ausgesprochen hätte, weil ein Mensch und seine Truppe das von mir verlangten? Nur weil jemand sagte ich wäre sonst ungehorsam. Ich denke das hätte mir das Herz gebrochen.

Was passiert mit Menschen, die nicht Nein sagen können in so einer Situation?

Was passiert mit Menschen, die schon Angstprobleme haben, wenn Ihnen jemand sagt dass hinter ihnen ganz viele Skelette stehen und sie anstarren und dass das der Tod ist und das dann so stehen gelassen wird?

Oder hatten sie Recht und meine Weigerung meinen Partner geistig von mir abzuschneiden, so wie ich es mit meiner Freundin zuvor tat, ist dämonisch?

Ich kann auf jeden Fall sagen dass was ich mit dieser Gruppe erlebte sich komplett konträr anfühlte zu allem wie ich Jesus bis jetzt erlebt und kennengelernt habe.

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3,085
Sep. 10, 23
Ein Gedanke zu den Überlegungen über den Begriff "gut", ala Gott ist gut, sind Menschen gut, sind Menschen von Geburt an böse, was bedeutet gut und böse, usw. usw. Denn ich muss immer daran denken, dass Gott in erster Linie Liebe ist. Und dass Lieben nicht immer im irdischen Leben bedeutet, dass Etwas rein "gut" ist in unseren Augen. Ich schrieb' mal von Operationen oder auch nur schmerzhaften Entfernungen von Splittern und Zecken. Aber auch Erziehungsmaßnahmen die Kindern nicht immer gut erscheinen. "Gott ist Liebe und wer in der Liebe bleibt, der bleibt in Gott und Gott in ihm". Wer in DER Liebe bleibt, das heißt in der Liebe als "Gott ist Liebe", nicht in dem was er gerade selber meint (besser ...) über Liebe zu verstehen und zu denken. Liebe kann enthalten - im irdischen Leben - was uns nicht gefällt und uns dann daher als "nicht gut" und daher sogar als "böse" erscheint oder erscheinen kann. Leid, Trauer, Erziehung durch leidvolle Erfahrungen, unerhörte Gebete, usw. usw. Habt Ihr Beispiel aus Eurem Christenleben, aus Eurer Nachfolge Jesu, wo Euch "eigentlich ungute" Dinge letztlich die Liebe Gottes zeigten und/oder bedeuten? Dass uns alles zum Besten dienen soll und muss, die wir zu Jesus gehören, sagt uns die Bibel auch. Was mir dann ja bedeutet, dass ER nicht nur durch und in Situationen hilft, sondern auch genau diese oft leidvollen Erfahrungen nutzt - benutzt - um uns Gutes und sogar das Beste zu schenken damit. Liebe Grüße Karibu
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Aug. 19, 23

Hallo Ihr Lieben,

eben kam bei mir die Frage auf: Wie reagiere ich denn angemessen, wenn eine nahestehende Person
bei mir ihren Ärger, ihre Wut verbal heraus haut? 

Meistens empfinde ich es als sehr unangenehm, weil Körpersprache und Worte oft sehr aggressiv auf mich wirken
und mir in irgendeiner Form Angst einjagen oder mich einschüchtern wollen. Auch wenn ich nicht persönlich
gemeint bin, reagiere ich mit "Abstand".
Das liegt wohl an meiner Vergangenheit, als ich noch Kind oder Jugendliche war und zwischen meinem Vater
(er konnte sehr jähzornig sein) und meinem Bruder, dazwischen ging.

Vorgestern und gestern hatte ich dadurch einen Konflikt mit meiner Freundin. Sie erwartete von mir, dass ich sie
auffange, ihr helfe, oder wenigstens in ihrer Situation verstehe. Aber ich konnte nicht angemessen reagieren.
Dieses aufbrausende Verhalten gepaart mit Schimpfwörtern lässt mich verstummen und mich zurückziehen.
Deshalb war sie enttäuscht über mein Verhalten und ließ es mich spüren.

Ich glaube, mich hätte Jesu Verhalten, als er den Tempel reinigte, auch sehr erschreckt.

Wut ist gut, darf gezeigt und geäußert werden, schließlich hat uns jemand verletzt. So reagierte Jesus: Er war verletzt darüber,
dass sein Tempel, der Begegnungsort, um Gottes Gegenwart zu erleben, so missbraucht wurde. 
Mein Haus soll ein Gebetsort sein, ihr aber macht eine Räuberhöhle daraus.

Zum Glück war gestern eine andere Glaubensschwester und Freundin vor Ort, die mir half, wieder ruhiger zu werden.
Sie erdete und beruhigte mich mit Körpertherapie. Wo fühlst du den Schmerz? Wo bist du Christin und wo geht es dir gut?
Ich zeigte auf die Bauchgegend. Da war er zu spüren. Oberhalb hatte ich Frieden, aber im Darm war "Dicke Luft" zu spüren.

Anschließend durfte ich, mal wieder malen. Aus dem Darm wurde eine Schlange, aus mir ein Baum. Die Schlange saß im Stamm fest.
Der Baum trug trotzdem Früchte. Herzen, allerdings waren sie nicht rot, sondern durch das Grün (grüne Laub) schwarz gefärbt.

Dann malte ich einen schwarzen Zaun, entlang dem Baumstamm, mit heftigen Zacken. 6 an der Zahl. Grenzverletzungen.
Schließlich zeichnete ich ein Schmetterlingsnetz, dass die Schlange einfing, mit einem langen Stab.
Meine Freundin wollte wissen, woher dieses Netz kommt. Also gab sie mir ein zweites Blatt zum Malen.

Ich malte einen Krankenwagen, einen Käfig und einen Engel. Er hielt den Stab des Netzes fest.

Soviel zu meiner Seelenhygiene beim Malen. Manchmal brauchen wir Hilfe, um mit den Aggressionen von Anderen klarzukommen.

Wie geht Ihr mit fremden Aggressionen um?

Lieben Gruß
Evana

31
1,891
Aug. 03, 23

Hallo zusammen,

mögt ihr lieber Einzelfreundschaften oder Freundschaften in Gruppen?

Worauf legt ihr bei euren Freunden Wert? Ist es euch wichtig, dass sie euren Glauben teilen?

Freue mich auf Beiträge!

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691
Aug. 03, 23

Hallo Ihr Lieben,

bin seit nicht all zu langer Zeit Christin und kämpfe mit bestimmten Dingen ziemlich arg.

Ich will das offen sagen, es geht um die Sexualität. Wie meint es die Bibel wirklich? Wie kämpf ich gegen sowas an?

Ich dachte anfangs nicht das es so schwierig wird..:/

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1,756
Juli 28, 23

Und was tut Gott Gutes für dich?


Auf guten und anregenden Austausch freut sich Seidenlaubenvogel.

 

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1,008
Juli 22, 23

In der Bibel ist viel die Rede von Ehebruch, Scheidung...damals war die Ehe selbstverständlicher. Auch heute ist sie das für viele Christen. Aber wie ist das mit heterosex. Beziehungen ohne Ehe? Dazu gibt es in der Bibel nichts oder? Weil dies damals historisch nicht vorkam? Von daher stellen sich mir Fragen. Wird dies toleriert, "muss" man heiraten? Bleibt die Antwort individuell?
Fremdgehen ist immer eine Sünde, denke ich. Aber wie ist das mit Trennung. Ist eine Trennung in einer monogamen Nicht-Ehe mit Scheidung gleichzusetzen?

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4,625
Juli 18, 23

Betet ihr zu Jesus oder Gott? Ist zwar kaum ein unterschied aber wie macht ihr das? Sagt ihr gott oder jesus

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1,909
Juli 17, 23

in den katholischen Kirchen findet man immer noch die guten alten Beichtstühle,  wie ein Relikt aus längst vergangenen Zeiten.
Eben kam im Radio, dass die katholische Kirche eh sehr unter Mitgliederschwund leidet.

Wie ist es denn bei den Protestanten und Freikirchen?
In unserer landeskirchlichen Gemeinschaft hatte mich eine Frau tief beeindruck, weil sie -nun schon in den siebzigern- im Gebetstreff öffentlich gebeichtet hatte,  dass sie als junges Mädchen mal außerehelichen Sex mit einem verheirateten Manne gehabt hat.
Mich hat das tief beeindruckt und ich habe mich gleich da mit angeschlossen............. ich bin jetzt zum zweiten Male verheiratet und hatte in der Ehe noch nie Sex mit einer anderen,  aber in meiner Junggesellenzeit hatte ich mehrmals Sex mit verheirateten Frauen.....
So hatte ich es auch gebeichtet.

Dann ist unser studierte Profitheologe eingesprungen und hat quasi  "Stopp" gerufen, hört nun mit dem "Schweinkram" auf, wir sind nicht hier,  um mit  unseren Bettgeschichten anzugeben.
Sein Punkt ist schon irgendwo verständlich, der eine beichtet er habe mit 2 Frauen geschlafen, ein anderer, er habe mit 20 verheirateten Frauen geschlafen, so dass es den Eindruck macht, man wollte  mit seinen Jugend-Bettgeschichten nur angeben.

Was ist jetzt denn richtig? Seine Jugendsünden einfach für sich zu behalten oder sie im Gebetskreis zu beichten und vor Gott oder Jesus zu bringen um dafür um Vergebung zu bitten?

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Juli 17, 23

Die Kraft des Menschen ist das Gebet. Beten ist Atemholen aus Gott; beten heißt sich Gott anvertrauen. / Dietrich Bonhoeffer

Hallo ihr Lieben und hallo ihr Unbekannte,

hier findet ihr auf Jesus.de einen Thread, um euren Dank festzuhalten: Einfach mal - DANKE!

Aus aktuellem persönlichen Anlass möchte ich nun hiermit einen Thread starten, wo wir Gebetsanliegen nennen können. Dabei geht es mir nicht darum, Gebetsanliegen zu kommentieren und es geht mir auch nicht um Austausch; dafür sind andere Formen (z.B. pn, neuer Thread) geeigneter. Mir geht es darum, einander wahrzunehmen und so im Gebet füreinander einzutreten, wie wir es auf dem Herzen haben. Schön wäre es, wir hätten neben dem Like- Button einen schlichten „ich-bet-für-dich-Button“, den könnten wir generell im Forum gut anwenden - das wäre für mein Anliegen völlig ausreichend.

Zur Info: Ein Portal, auf dem du komplett anonym und ohne Anmeldung Gebetsanliegen nennen kannst, für das gebetet werden wird, findest du hier: Amen.de

Viele liebe Grüße von Seidenlaubenvogel

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Juli 14, 23

In Instagram steht ein Satz: "Viele wollen sich "christlich" verhalten, aber nicht biblisch." Ich habe den Inhalt nicht verstanden. Bitte mir erklären. Nenne auch bitte zwei Beispiele. Vielen Dank!

88
2,273
Juli 13, 23


Hallo, ich habe erst seit 2 Jahren wieder zu Jesus gefunden und seitdem bin ich sehr gefestigt in meinem Glauben. Durch Corona kenne ich Gottesdienste meistens nur digital. Jetzt bin ich öfter in welche vor Ort gegangen und mir fiel auf dass die in Landeskirchen sehr unpersönlich sind. Man kommt nicht in Gespräche. Und dann denke ich mir, dass man das auch per Youtube live erleben könnte. Und dass das dann zwar eine wichige Stütze des Glaubens ist. Aber doch nicht die Gemeinschaft die die Bibel vorsieht? Dafür bin ich in einem Hauskreis über Zoom, aber irgendwie läuft es da auch schleppend. Und ich könnte wegen der Entfernung die Luete auch gar nicht persönlich treffen. Kann man Christ sein, indem man Kirche und Gemeinschaft virtuell lebt? Denn für mich macht es leider keinen Unterschied, ob ich es vor Ort mit Anmeldung erlebe oder per Stream. Kann man Christ sein ohne echte Gemeinschaft, weil in vielen Gemeinden keine Gemeinschaft entsteht, sondern nur der Gottesdienst besucht. Das beschäftigt mich sehr, denn ich will ein christliches Leben führen. Und ich weiß nicht wie. Die nächste Freikirche, die sehr lebendig wirkt, ist zu weit entfernt. Ich kann sie nur virtuell besuchen.
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2,266
Juli 11, 23

Hallo,

ich habe eine Krebsdiagnose erhalten, unheilbar, schlechte Prognose. Restlebensdauer schwer zu sagen, kleine einstellige Zahl an Jahren. Der durch diese Krankheit verursachte Tod ist langsam und grausam. Unerträgliche Schmerzen, Knochenbrüche, Lähmungen, usw. Ich habe mir überlegt, wenn ich jetzt eine akute Krankheit bekommen sollte, wie z.B. eine schwere Lungenentzündung, die durch entsprechende Behandlung, z.B. Antibiotika, überstanden werden könnte: ist es mit der Unverfügbarkeit unseres Lebens, gehört ja zur "Glaubens-DNA" jeden Christen, vereinbar, jede Behandlung abzulehnen, und dem "Leben seinen Lauf zu lassen"? Oder ist eine solche Krankheit dann vielleicht sogar ein "Gnadenangebot"? Es sit ja auch nicht sicher, dass ich diese Krankheit auch ohne Behandlung überlebe. Mich würden möglichst viele Meinungen dazu interessieren.

LG ke56

 

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2,966
Juli 11, 23

Ich bin sehr katholisch aufgewachsen, aber seit meiner Jugend glaube ich eigentlich nicht mehr an Gott. Weil ich viel über mein Leben nachgedacht habe, bin ich jetzt ein Paar Mal in die Messe gegangen und irgendwas daran zieht mich total an. Es ist wie eine dieser Party-Verliebtheiten, von denen man eigentlich schon im Vorhinein weiß, dass daraus nichts werden kann. Wir passen einfach nicht zusammen, diese Religion und ich. Trotzdem gehe ich weiter in die Kirche. Ich habe sogar angefangen, täglich in der Bibel zu lesen. Mit meinem Selbstbild kann ich das nicht so wirklich vereinen. Und ich würde auch nicht behaupten, dass ich an Gott glaube (im engeren Sinne). Oder an Jesus. Wenn ich z.B. buddhistische texte lese finde ich die viel einleuchtender als die Bibel, aber diesen tiefen Frieden und dieses Angerührtsein finde ich in der Kirche. Ich weiß nicht, wo das alles hinführen soll und wie ich darin "authentisch" sein kann.

Dazu muss ich vielleicht noch sagen, dass ich queer bin, und das auch nicht ablegen werde. Ich habe hart dafür gekämpft so sein zu können wie ich jetzt bin. Never ever werde ich es für irgendeine religion wieder aufgeben.

53
2,115
Juli 10, 23
Warum finden Christen es unlogisch oder unmöglich dass sich das Universum von selbst erschaffen hat, aber logisch, dass es einen Schöpfergott gibt, den niemand erschaffen hat, der dann aber alles erschaffen hat? Und dann fragen die Christen immer:"wie kann so etwas komplexes von selber entstehen?" Dazu wäre meine Frage: "wie kann ein Wesen was so etwas komplexes erschaffen hat spontan und selber entstehen?"
41
2,292
Juni 30, 23

Das Thema läuft mir ja immer wieder über den Weg, vor allem wenn ich davon berichte, dass ich ja einige Jahre selbst auf der Suche war, um herauszufinden, was denn so am christlichen Glauben dran ist. Dann heisst es in Diskussionen oft, ich müsste doch eigentlich nur dieses und jenes tun, mich von dieser oder jener Vorstellung verabschieden, einfach mal ausprobieren, vertrauen, loslassen oder was auch immer - und dann würde das schon klappen mit dem Glauben.

Soll das jetzt aber bedeuten, es gibt einen Weg, sich Glauben zu erarbeiten? So eine Art 10-Punkte Plan zu Gott, an dessen Ende garantiert die Erlösung wartet?

Mir ist dabei schon klar, dass es jetzt nicht um Rituale wie Gebete oder Kerzen anzünden allein geht, sondern um eine Einstellung, um Vorstellungen und Herzenshaltungen. Aber auch diese Dinge lassen sich ja beeinflussen. Und das würde bedeuten, dass es auch diesen Weg zum Glauben auf jeden Fall geben muss, dass also jedem Menschen ein Weg zu Gott offen steht, den man sich selbst erarbeiten kann.

Das widerspricht völlig meiner Erfahrung, wird hier aber immer wieder so oder ähnlich dargelegt. Auch wenn mir immer wieder gesagt wird, Gott sei ja schon da, gilt es ja trotzdem einen "Weg" zu finden, so lange man ihn nicht wahrnimmt.

Ich selber halte das für ausgeschlossen, mich würden aber dennoch einmal die Begründungen und Gedanken dazu interessieren.

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Mai 26, 23

Hi 🙋 

Wäre ganz dankbar über einen Austausch mit Euch. Es geht in Richtung Religionsphilosophie:

Gibt es Gewissheit?

- Kann ich wissen, dass ich errettet bin (Heilsgewissheit)?

- Kann ich wissen, dass ich (richtig) glaube (Glaubensgewissheit)?

- Kann ich wissen, dass es die Seele gibt? (Wissenschaftliche Gewissheit)

- Kann ich wissen, dass ich die Entscheidung „für Jesus“/Bekehrung für mich getroffen habe (Psychologische Gewissheit)?

Finde das alles sehr schwierig. 😣 

Freu mich über jede Nachricht. 😃

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Mai 10, 23

So hier  probier ich es nochmals mit einem Thema aufmachen , weil mich das schon einige Zeit beschäftigt und ich es nicht wieder vergessen will, wie ich es eventuell formulieren kann.

Vielleicht hab ich ja mal mehr Glück damit und ist nicht für alle kalter Kaffee oder sonst wie anstössig und nicht alle haben auch dieses Thema satt .

Mich würde interessieren, wie einige von Euch das sehen und was sie dazu meinen, falls wer Zeit hat und was ohne Stress antworten mag.

 

Also viele Nahtodberichte erzählen davon wie es bei Gehirntod im Jenseits so weitergeht. Da ist vieles ähnlich . Ihr kennt so Berichte sicher. Deshalb stell ich nichtmal Links dazu ein. Das alles ist schon sehr bekannt und sehr oft von sehr vielen verschieden  Menschen erlebt worden.

Die Bibel hingegen, oder die Kirchen berichtet von eventueller Wiederauferstehung ( auf Erden), von Auferweckung der Toten (  somit ein Bewusstsein nach dem Tod  nicht  möglich wäre)und  einem Jüngsten Gericht, wenn man Jesus nicht als Fürsprecher hat.

Also lebt unser Bewusstsein jetzt gleich weiter im Jenseits oder kommt sogar bestenfalls  sofort in den Himmel, wie  es oft kleinen Kindern erzählt wird oder riskieren so Zweifler wie ich das jüngste Gericht und den zweiten  und endgültigen Tod der Seele, wenn sie Gott und das Bibelwort nicht genug fürchten?

Etwas krass erklärt, um den Unterschied hervorzuheben.

Was glaubt Ihr?

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Apr. 19, 23

Hallo zusammen,

Bitte steinigt mich nicht für meinen Thread. Ich glaube an Gott, bin aber keine strenggläubige, ich versuche einfach nur ein guter Mensch zu sein und für andere da zu sein. Weitere Regeln lebe ich allerdings nicht.

ich bin 28 und hab mich in eine 22- jährige andere Frau verliebt, welche auch noch zuhause bei den Eltern lebt und vermutlich noch extrem an die Familie angekettet ist. .Ich nenn diese Frau jetzt mal Lena. Ich hab über Lenas Freundin, mit der ich auch befreundet bin, dann versucht in Kontakt zu treten. Lenas Freundin hat mir aber gleich gesagt, dass sie zwar bi. ist aber jeglichen Kontakt zu Frauen ablehnt, weil sie in einer strengen Religion ist (ich glaube freie Kirche), in der das absolut verboten ist und sie alles verlieren würde (alle Freunde, gesamte Familie, Wohnort, Job), das ist wohl alles ein zusammenhängendes Ding.Nichtsdestotrotz hat sie mich nach tagenlangem überlegen zurück kontaktiert und wir haben eine Woche geschrieben, bis sie mir dann mitgeteilt hat, dass sie es nicht kann. Alles aufgeben und sie es einfach nicht darf von der Religion und sich damit abfinden wird um nicht ihr ganzes Leben zu verlieren. Gleichzeitig hat sie mir aber auch mitgeteilt, dass sie seit Jahren dagegen ankämpft aber letztendlich sich doch wieder dafür entschieden hat.Für mich ist das einfach nur schrecklich, weil ich mich irgendwie extrem in sie verguckt habe. Ich weiß, dass klingt für Außenstehende komisch aber es ist halt wohl "Schwärmerei auf den ersten Blick".

Letzendlich hat sie mich jetzt sogar blockiert. Ihre Begründung war ganz deutlich die Religion und auch, dass es ihr alles zu schnell ging. Ich empfand das Tempo als ganz normal und hab sie zwischendurch sogar gefragt, ob ihr das zuviel ist. Das verneinte sie aber. 

Als ich meiner Freundin die mit uns beiden befreundet ist mittgeteilt hab, dass ich denke sie benutzt es nur als Ausrede hab ich einen Einlauf bekommen, ob ich überhaupt wüsste was da für sie alles auf dem Spiel steht. Also anscheinend ist es wohl tatsächlich keine Ausrede. Homosexualität ist wohl einfach das schlimmste was sie tun könnte in ihrem Glauben und anscheinend hat sie sich kurz ihren Sehnsüchten hingegeben und dann doch wieder angst bekommen, weil sie denkt sonst inndie Hölle zu kommen und zusätzlich eben alles verlieren würde.

Das sie uns erst eine Chance nach dem tagelangen Überlegen gibt und sie dann wieder zurückzieht, bevor es eine echte Chance wurde (in echt mal treffen etc.) war für mich schockierend und überraschend. Ich hab dann erstmal blöd reagiert und war vielleicht auch zu bedrängend (Habe ihr halt geschrieben, dass ich das alles jetzt nicht aufgeben will und ich nicht verstehe, wieso sie jetzt plötzlich sich von mich stößt und ich schon ein Stück meines Herzens irgendwie an sie verloren hatte.) In den letzten 5 Minuten muss ich gestehen, war es von meiner Seite wirklich zu viel. Aber da war es ja eh schon vorbei. Davor hab ich mich ganz normal verhalten. ES war einfach der Schock. Hab mich dafür auch entschuldigt, bin aber eben mittlerweile blockiert.

 

Wie soll ich mir jetzt verzeihen, dass ich angeblich schuld bin weil ich zu schnell war?

Ich komm gar nicht damit zurecht.

Ich frage mich auch immer noch ob es wirklich der Grund mit der Religion war, wieso muss sie mich dann so eiskalt blockieren. Ich komm absolut gar nicht damit klar, nicht mehr mit ihr sprechen zu können. Ich weiß ich muss es akzeptieren aber es ist schwer, wenn es wegen sowas ist. 

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Apr. 04, 23

Gemeinsam für den Frieden

 

www.deutschland-betet.de  bietet morgen eine Teilnahme an einem Gebetslivestream über YouTube ab 19:30 Uhr

anlässlich des Jahrestages   Kriegsbeginnes am 24.02.2022

 

Ich möchte hier nichts diskutieren, sondern Interessierte einladen zur online-Veranstaltung und an diese erinnern.

 

Wer mag, kann auch in diesem Thread ein Gebet posten. 🙂

 

 

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Apr. 03, 23

Hallo,

ich hoffe, ich bin in dem richtigen Themenbereich. Ich selbst habe vor wenigen Jahren zurück zum Glauben gefunden. Gute Freunde und vor allem auch meine Kinder bleiben Atheisten und finden meine Anwandlungen befremdlich 🙂

Mich würde interessieren, ob die meisten Christen denken, dass nur Menschen der Himmel offen steht, die sich offiziell zu Jesus bekennen? Das liest man gerade bei Evangelikalen sehr deutlich. Ist das die übliche Ansicht?
Meine Kinder sind wunderbare Menschen und kennen den Unterschied zwischen gut und böse. Eine Gnade wie durch Jesus benötigen sie offenbar nicht. Sind alle Christen direkt der Ansicht, dass sie "verloren" sind?

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Apr. 03, 23

Hallo Community,

wieder so ein Thread, bei dem ich mich schwergetan habe, die richtige Kategorie zu finden. Es ist ein Audiobericht über eine neue Albert Schweitzer Biografie. Und wenn ich mir das Leben von Albert Schweitzer ansehe, dann war er für mich ein Vorbild als authentischer Christ. Zu sehr mit eigenen theologischen Vorstellungen, um einen geistlichen Dienst ausüben zu dürfen - dafür ein Praktiker in Nächstenliebe und ein Anwalt für das Leben schlechthin.

Als ich den Beitrag gehört habe, trieb es mir die Tränen in die Augen. Kennt Ihr das, wenn ihr jemanden kennenlernt oder von jemandem hört, der ganz, ganz eng mit Euch geistig verwandt ist? Für mich war es diese Berührung tief in mir drin, die der Beitrag ausgelöst hat.

Deshalb und weil er überhaupt interessant ist und auch für mich neue Aspekte aus dem Leben und Wirken von Albert Schweitzer offenbart, möchte ich den Link zum Artikel jetzt mit Euch teilen:

https://www.deutschlandfunk.de/albert-schweitzer-urwaldheiliger-und-pazifist-caroline-fetscher-journalistin-dlf-c0bc6f71-100.html?utm_source=pocket-newtab-global-de-DE

Ich weiß nicht, ob Ihr darüber diskutieren oder Euch austauschen wollt. Wenn dann gerne - ansonsten: herzliche Einladung zum Anhören!

Viele Grüße

GoodFruit

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März 25, 23

Herr, unser Gott,

im Süden der Türkei und im Nordwesten Syriens bebte die Erde. Herr, alle dort betroffenen Menschen brauchen unser Gebet, sie brauchen deinen Schutz und das Handeln der Menschen, die nicht oder zumindest nicht direkt betroffen sind. Ganz besonders nahe geht mir aber, dass in Syrien gerade die Gebiete erschüttert wurden und zum Teil schwer zerstört sind, in denen es vergleichsweise viele Christen gab und vielleicht noch gibt. Aleppo, Idlib, Homs, Hama - überall dort durfte ich Geschwister treffen, durfte Kirchen besuchen in denen dein Lob erklingt... erklang?
Herr, ich bitte für all die Männer, Frauen und Kinder im ganzen Erdbebengebiet. Hilf uns, sie nicht zu vergessen. Hilf uns, sie angemessen zu unterstützen. Und Herr, sei du ihnen nahe.
Die syrischen Menschen auf beiden Seiten der Grenze haben zum Teil - manche mehrfach - alles verloren. Nicht nur Hab und Gut, das Dach über dem Kopf, die Kleidung am Leib, das tägliche Brot, nicht nur die Möglichkeit, zu arbeiten und sich und die Ihren zu ernähren, sondern auch Nachbarn, Freunde, Familie. Herr stärke sie. Gib ihnen Kraft und Mut und Hoffnung. Richte ihren Blick auf dich, auf dein Kreuz, auf deine Auferstehung. Hilf ihnen, zu leben und zu lieben.

Herr, schütze du die Lebenden. Nimm dich der Toten gnädig an. Herr, erbarme dich unser.

Amen.

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Feb. 08, 23


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