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Authentisch Christsein

Der beste Ort, einfach mal Christ zu sein. So, wie man halt ist.
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Hallo,
manche kennen mich sicher noch. Ich bin plötzlich verschwunden ohne Verabschiedung. Was mir leid tut. Aber ich war verwirrt, ob ich eine Christin bin. Und wirklich hierher gehöre.

Bevor ich zum Glauben fand war ich schon einmal verheiratet und bereits geschieden. Für die Scheidung gab es keine biblischen Gründe. Er ist nicht fremdgegangen. Er hat mich auch nie geschlagen. Er war finanziell für mich da. Aber ich fühlte mich nicht mehr geliebt. Konnte nicht mit ihm reden. Keine Nähe mehr. Ich versuche viel. Es half nichts. Es fühlte sich nur noch kalt an. Und immer abweisend. Er war nicht mehr der gleiche. Oder vielleicht auch ich nicht mehr die alte die er mal liebte? Irgendwann machte ich deshalb Schluss. Damals noch Atheistin wollte ich mehr vom Leben. Wollte mir Selbstliebe geben und darum einen Schlussstrich ziehen.

Danach folgte eine schwere Zeit. Ich versuchte mich zu finden. Und habe viel probiert. Als ich fertig war, endete ich in einer Klinik. Und dort fand ich zu Gott. Den ich noch aus der Kindheit kannte.
Ohne ihn hätte ich vielleicht nicht zurückgefunden ins Leben. Aber dank meinem Glauben fand ich zurück. Und bin gesund. Gott sei dank!!!

Nun wollte ich mehr wissen über ihn. Und eine Beziehung mit ihm haben. Ich las in der Bibel und ging in eine Gemeinde. In der ich früh lernte, dass ich nach Paulus nicht mehr heiraten dürfe. Dass nur Ehebruch ein Grund für eine Scheidung ist (und der nur sexuell gilt). Paulus schreibt:

Den Verheirateten aber gebiete ich – nein, nicht ich, sondern der Herr –, dass die Frau sich nicht von ihrem Manne scheiden lassen soll – 11 hat sie sich aber scheiden lassen, soll sie ohne Ehe bleiben oder sich mit ihrem Mann versöhnen – und dass der Mann seine Frau nicht fortschicken soll.

Ein Leben lang Single? Hatte ich meine Chance vertan? Ich versuchte es zu akzeptieren. Fühlte mich wie eine Nonne. Bedeutet Jesus nicht Neuanfang und Gnade? Warum ist Paulus hier so strikt? In einem Bibelkreis fragte ich, dass man die Paulusbriefe vielleicht nicht so streng nehmen soll wie die Worte Jesu (denn Paulus möchte auch nicht dass Frauen predigen und man am besten eh Single bleibt). Und wurde danach gemieden. Ich will nicht zu viel sagen. Aber als in einem Frauenkreis Singles dann noch um Vergebung beteten, weil sie sich sich befriedigt hatten. Da musste ich raus. Das war und ist nicht mein Gott. Den ich um Verzeihung bitte, wenn ich...Ich schämte mich zutiefst, in eine Freikirche gegangen zu sein. Weil ich dachte dort mit meinem Glauben neue Leute kennenzulernen. Und doch. Alle Klischees wurden dort bestätigt! Ich traue mich bis heute nicht meinen Freundinnen davon zu berichten (alle nicht gläubig). Viele wissen nicht einmal dass ich dort war. So peinlich ist es mir.

Ich lebte dann meinen Glauben alleine. Und aus dem nichts stand er da. Mein heutiger Mann. Den mir Gott gesendet haben muss. Und mir eine zweite Chance gibt. Nun als Christin und als neuer Mensch. Ich habe noch nie so sehr einen Mann geliebt. Und fühle mich so geliebt. Für mich war schnell klar, dass ich ihn kirchlich heiraten will. Diesmal "richtig". Bis der Tod euch scheidet. Auch wenn er Atheist ist. Und für mein Lebensende ihm treu sein.

Und dann meldete ich mich hier an. Anonym fühlte ich mich sicher. Die Erfahrungen in der Gemeinde immer noch tief in mir! Ich traf gerade in Nachrichten wunderbare Menschen.
Und dann kam dieser Beitrag im Forum. Wo viele Paulus zitieren, dass man nicht mir Nicht-Christen unter einem Joch gehen soll. Also keine Nicht-Christen heiraten. Und ich merkte, dass ich sogar zweimal entgegen der Bibel gehandelt habe. Ich habe wieder geheiratet. Und dann noch einen Nicht-Christen!

Bereue ich es? Ganz sicher nicht! Lieber glaube ich an einen Gott ohne Paulusbriefe. Als mir sagen zu lassen dass es falsch war. Wie von den sogenannten Geschwistern damals. Denn ich spüre dass unsere Ehe richtig und vor Gott gut ist.
Ich war verwirrt und ging zu einem anderen Pastor in der Nähe. Andere Gemeinde. Neuer Versuch. Sagte es ihm. Dass doch Jesus eine neue Chance für jeden bedeutet. Dass Jesus doch Gnade und Hoffnung bedeutet. Und was sagt der mir? Ja, das stimmt, aber die Wiederheirat und dann noch mit einem Nicht-Christen war falsch! Jetzt "müsse" ich natürlich verheiratet bleiben. Aber es war entgegen der Bibel.

Ich war so so sauer. So enttäuscht. Und musste auch hier weg. Es tut mir leid dass ich mich nicht verabschiedet habe. Und darum schreibe ich es hier. Damit ihr es wisst. Ich bin nicht undankbar! Ich bin traurig. Ich bin gläubig. Aber ich kann mich so nicht als Christin fühlen. Wenn Christen so denken.

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Jan. 30, 23

Ich bin zwar immer noch etwas am Zweifeln,hab aber vor kurzem angefangen ehrenamtlich für meine Gemeinde zu arbeiten.Jedenfalls hatte ich bis jetzt kein unbedingt schönes Leben aber ich hoffe es geht aufwärts,da sind jetzt ein paar kleine Lichtblicke im schwarzen Tunnel.Was ich so erlebt habe will ich aber nicht unbedingt öffentlich posten nur soviel.ich dachte jahrelang das Leben ist kacke und war in eine tiefen Depression gefangen

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Jan. 24, 23

Hallo ihr Lieben, gerne möchte ich mich mit euch über Römer 7 und eurem Leben als Christ austauschen.

Römer 7

1 Wisst ihr nicht, Brüder und Schwestern – denn ich rede mit denen, die das Gesetz kennen –, dass das Gesetz nur herrscht über den Menschen, solange er lebt? 2 Denn eine Ehefrau ist an ihren Mann gebunden durch das Gesetz, solange der Mann lebt; wenn aber der Mann stirbt, so ist sie frei von dem Gesetz, das sie an den Mann bindet. 3 Wenn sie nun bei einem andern Mann ist, solange ihr Mann lebt, wird sie eine Ehebrecherin genannt; wenn aber ihr Mann stirbt, ist sie frei vom Gesetz, sodass sie keine Ehebrecherin ist, wenn sie bei einem andern Mann ist. 4 Also seid auch ihr, meine Brüder und Schwestern, dem Gesetz getötet durch den Leib Christi, sodass ihr einem andern angehört, nämlich dem, der von den Toten auferweckt ist, damit wir Gott Frucht bringen. 5 Denn als wir im Fleisch waren, da waren die sündigen Leidenschaften, die durchs Gesetz geweckt wurden, kräftig in unsern Gliedern, sodass wir dem Tode Frucht brachten. 6 Nun aber sind wir vom Gesetz frei geworden und dem gestorben, was uns gefangen hielt, sodass wir dienen im neuen Wesen des Geistes und nicht im alten Wesen des Buchstabens.

7 Was wollen wir hierzu sagen? Ist das Gesetz Sünde? Das sei ferne! Aber die Sünde erkannte ich nicht außer durchs Gesetz. Denn ich wüsste nichts von der Begierde, wenn das Gesetz nicht gesagt hätte: »Du sollst nicht begehren!« 8 Die Sünde aber nahm das Gebot zum Anlass und erregte in mir Begierden jeder Art; denn ohne das Gesetz war die Sünde tot. 9 Ich lebte einst ohne Gesetz; als aber das Gebot kam, wurde die Sünde lebendig, 10 ich aber starb. Und so fand sich’s, dass das Gebot mir den Tod brachte, das doch zum Leben gegeben war. 11 Denn die Sünde nahm das Gebot zum Anlass und betrog mich und tötete mich durch das Gebot. 12 So ist also das Gesetz heilig, und das Gebot ist heilig, gerecht und gut. 13 Ist dann, was doch gut ist, mir zum Tod geworden? Das sei ferne! Sondern die Sünde, auf dass sie als Sünde sichtbar werde, hat mir durch das Gute den Tod gebracht, auf dass die Sünde über alle Maßen sündig werde durchs Gebot. 14 Denn wir wissen, dass das Gesetz geistlich ist; ich aber bin fleischlich, unter die Sünde verkauft. 15 Denn ich weiß nicht, was ich tue. Denn ich tue nicht, was ich will; sondern was ich hasse, das tue ich. 16 Wenn ich aber das tue, was ich nicht will, stimme ich dem Gesetz zu, dass es gut ist. 17 So tue ich das nicht mehr selbst, sondern die Sünde, die in mir wohnt. 18 Denn ich weiß, dass in mir, das heißt in meinem Fleisch[1], nichts Gutes wohnt. Wollen habe ich wohl, aber das Gute vollbringen kann ich nicht. 19 Denn das Gute, das ich will, das tue ich nicht; sondern das Böse, das ich nicht will, das tue ich. 20 Wenn ich aber tue, was ich nicht will, vollbringe nicht mehr ich es, sondern die Sünde, die in mir wohnt. 21 So finde ich nun das Gesetz: Mir, der ich das Gute tun will, hängt das Böse an. 22 Denn ich habe Freude an Gottes Gesetz nach dem inwendigen Menschen. 23 Ich sehe aber ein anderes Gesetz in meinen Gliedern, das widerstreitet dem Gesetz in meinem Verstand und hält mich gefangen im Gesetz der Sünde, das in meinen Gliedern ist. 24 Ich elender Mensch! Wer wird mich erlösen von diesem Leib des Todes? 25 Dank sei Gott durch Jesus Christus, unsern Herrn! So diene ich nun mit dem Verstand dem Gesetz Gottes, aber mit dem Fleisch dem Gesetz der Sünde.

Meine Fragen an euch:

- Was ist dein Ziel als Christ?

- Gehst du davon aus, dass es dir gelingt, dein Fleisch in deinem Erdenleben (komplett) zu überwinden?

- Ist dir die Gefahr der Selbstgerechtigkeit bewusst, je mehr es dir gegeben ist, nach dem Gesetz Gottes zu leben?

 

Mein Ansatz ist da recht simpel. Ich sehe mich als Nachfolger Christi, wachse in der Liebe, sehe Gelingen und Scheitern und weiß mich gehalten von Gnade und Barmherzigkeit. Mir ist bewusst, dass ich noch Luft nach oben habe; freue mich, dass ich Veränderung wahrnehmen darf und bin gleichzeitig recht entspannt, da es aus meiner Sicht den perfekten 24/7-Christ nicht geben kann. Wir sind alle „nur“ Nachfolger, haben alle unsere Päckchen zu tragen. Wir richten uns an Christus aus, leben in der Liebe - so gut wir es können - und wir leben aus der Vergebung, die wir ein Leben lang brauchen werden.

Manchmal gewinne ich den Eindruck, es gibt Christen, die sind (oder scheinen) „weiter“/ heiliger/ mehr wie Christus (als ich). Das kann eine Wohltat sein, ein  Anlass zur Freude und auch ein Ansporn. Es kann aber auch sein, dass ich Bedauern empfinde, da ich wahrnehme, dass sich manche Christen in all ihrem Christ-Sein etwas vormachen und mehr Christ sein wollen als sie tatsächlich können.

Worauf ich raus will? Aus meiner Sicht sind wir alle Christ (24/7), wir alle haben aber auch Defizite (ein Leben lang). Wohl dem, der sich dessen bewusst ist, sich damit an Gott wendet und diese dann von Gott ausgeglichen weiß.

Liebe Grüße in die Runde von Seidenlaubenvogel

 

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Jan. 23, 23

Vielleicht eine etwas sperrige Überschrift. Ich hatte zunächst überlegt, sie in "Theologie" einzustellen, aber es geht hier um mehr. Es geht mir um die Begrifflichkeiten, die nicht nur in religösen Texten, sondern auch von Gläubigen immer wieder verwendet werden.

Als Jurist oder als Wissenschaftler ist es von größter Wichtigkeit, dass die Worte, die man benutzt, eindeutig definiert sind, um richtig verstanden zu werden. Im Glauben erscheint mir das jedoch nicht möglich, auch wenn es sicher immer wieder Versuche einer Klärung gibt.

So wie ich es sehe gibt es im Glauben keine eindeutigen Definitionen von "Gott", von "Liebe", "Ewigkeit, "Heiligkeit", "Himmel", "Jenseits", "Leben", "Wunder" und vielem mehr.

Das heisst jetzt nicht, dass diese Begriffe völlig beliebig wären, und natürlich kann man sie weiter eingrenzen, um auszudrücken, was man meint. Und natürlich kann man auch individuell recht konkrete Vorstellungen haben, was genau die Begriffe denn nun bedeuten. Aber in der Kommunikation schwingt immer ein gewisser Anteil an Beliebigkeit mit. Es ist nie ganz klar, ob das Gegenüber die Worte genau so versteht wie man selbst.

Und genau darin liegt der Vorteil. Wenn jemand sagt: "Das wichtigste ist doch, dass Jesus in der Mitte ist!" oder "Es geht um die Liebe!", dann kann man dem als gläubiger Christ immer zustimmen... auch dann, wenn jeder unter "Jesus" oder "Liebe" etwas völlig anderes versteht.

Wie seht ihr das? Was ist euer Eindruck, wenn es um die Bedeutung dieser Begriffe geht?

Und: Wie eindeutig können diese Begriffe im Glauben tatsächlich sein?

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Jan. 06, 23

Schönen guten Abend allen,

ich bin neu hier, weil ich mich heute sehr mit einem Thema beschäftigt habe und mir dieses vom Leib schreiben möchte.

Ich habe dieses Jahr ein Familienmitglied verloren auf sehr unschöne Art und Weise und das schmerzt sehr, sehr. So stehe ich mal wieder an diesem Punkt, an dem ich auch in früheren Zeiten schon stand und hadere mit Gott. Ich bräuchte ihn gerade jetzt besonders, ich bräuchte jetzt die Hoffnung auf ein Wiedersehen, ich lese, denke, lese. Es wird schlimmer. Ich kann noch nicht einmal sagen, ob ich mich dagegen wehre oder ob ich unterbewusst möchte, dass Gott "merkt", dass ich enttäuscht bin und ihn in Frage stelle. Ob ich so infantil bin.

Das Christsein hört sich bei anderen oft so "spielerisch" an, all das mit dem Vertrauen, Gehorchen - später wird man schon eine Erklärung erhalten, sagen sie. Aber wie viele Zweifel sind erlaubt - wann hört Christsein auf? Kann ich wirklich nur Christin sein, wenn ich für Gutes Gott dankbar bin, Schlechtes aber nicht hinterfrage, weil dies ansonsten widersetzlich ist, Gottes Widersacher genau das möchte .... Ist man aus dem Spiel, wenn der eigene Charakter einem da im Wege steht?

 

 

 

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Dez. 30, 22
Warum braucht es Gott und warum sollte es ihn geben? Energie ist nachweisbar (überall ind verschiedensten Formen). Warum darf Gott da sein, von Anfang, aber Energie nicht? Was spricht dagegen dass Energie einfach schon immer da war & immer da sein wird und dass alles durch Energie entstanden ist? (welche wirklich nachweisbar ist). Dann bräuchte es Gott gar nicht. Alles was besteht ist in dem Falle auch nicht durch Zufall entstanden sondern durch die Gesetze der Energie und naturwisseschaft. Warum ist es für Menschen nicht wahrscheinlicher dass es so war, statt dass es einen Gott gibt?
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Dez. 22, 22

Hallo zusammen, 

ich bin nicht sicher, ob ich das richtige Unterforum ausgewählt habe. Falls nicht, hoffe ich, dass ihr es mir nachsehen könnt. Ich bin ganz neu hier. 

Der Grund für meine Anmeldung mutet ein wenig komisch an, ist aber durchaus ernst gemeint:

Ich würde gern zum Glauben finden, weiß aber nicht, wie. 

Ich bin in einer nicht gläubigen Familie aufgewachsen, aber ich habe mich aber schon immer auf irgendeine Ebene zum Thema Gott hingezogen gefühlt. Wann das genau begonnen hat, kann ich nicht mehr sagen. Vielleicht, nachdem mir als Kind während eines Krankenhausaufenthalts von einer netten Familie eine Kinderbibel geschenkt wurde. Vielleicht wurde sie mir aber auch nur geschenkt, weil ich ohnehin schon "empfänglich" für das Thema war. Auf jeden Fall war es in meiner Kindheit immer so, dass ich meine Eltern dazu bewegen wollte, mit mir in die Kirche zu gehen. Manchmal haben sie es mir zuliebe an Weihnachten getan. Ich habe früh für mich allein das "Vater unser" gelernt und mich in der Schule als eine der wenigen Nicht-Christen gegen Philosophie und für den Religionsunterricht entschieden und hatte auch eine Phase, in der ich regelmäßig gebetet habe. 

Bis heute ist es so, dass es mich ungemein berührt, wenn Gläubige über Gott sprechen - mir manchmal sogar die Tränen in die Augen treiben. Und, dass ich Menschen beneide, die Mitglied einer lebhaften Gemeinde sind und dort viele Kontakte haben. Oder die, egal, was ihnen zustößt, immer einen höheren Sinn darin erkennen können. 

Ich möchte das auch. Ich möchte auch glauben können. Ich möchte einer Gemeinde beitreten. Ich möchte Zuversicht und Trost in etwas finden, das größer ist als ich, Halt finden, mich erden. Bescheidenheit leben. Ich möchte meinen zukünftigen Kindern etwas auf den Weg geben, das sie zu Menschen werden lässt, die tiefer schauen können und die kein oberflächliches, rein technologiebasiertes Leben voller Individualismus, Hunger nach Anerkennung, Angeber-Lifestyle und steter Selbstoptimierung führen. Nur wie stelle ich das an? 

Sicher denkt ihr: "Es einfach tun. Mach es doch nicht so kompliziert!" Aber etwas gedanklich erzwingen zu wollen ist nicht das gleiche, wie etwas wirklich mit jeder Faser seines Körpers zu spüren und für wahr zu halten. 

Bitte nehmt mir diesen Vergleich nicht übel, ich hoffe, anhand meines Textes kann man sehen, dass ich niemanden verhöhnen möchte. Aber ein stückweit ist es, wie als Kind an den Weihnachtsmann glauben zu wollen. Man möchte es unbedingt, weil es eine schöne Vorstellung ist, die einen warm ums Herz werden lässt. Aber einmal realisiert, dass es keinen Weihnachtsmann gibt, kann man sich noch so sehr zwingen, die feste Überzeugung von seiner Existent (die auch durch nichts ins Wanken gebracht werden kann) ist weg und was bleibt, ist nur ein nostalgisches Gefühl und ein dankbares Lächeln für ein schönes Märchen, das Kinderaugen leuchten lässt. So ähnlich geht es mir mit dem Glauben: Ich möchte glauben, aber ich kann es nur durch die Augen anderer ... mich selbst dabei aber nicht ernst nehmen. 

So blöd wie die Frage klingt, aber habt ihr irgendwelche Tipps für mich? 
Gibt es hier vielleicht jemanden, der auch erst als Erwachsener zu Gott gefunden hat? 

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Dez. 22, 22

Kennt sich jemand aus? Hat jemand Erfahrung?

Woran merkt man das jemand besessen ist? Wie verhält man sich? Wie kann man das von psychischen oder seelischen Krankheiten unterscheiden?

Ich habe keine Ahnung und freue mich über Antworten und Erfahrungsberichte.

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Dez. 09, 22

Bin gespannt, ob mir jemand den passenden Beitrag findet. Die Suchfunktion habe ich schon ausgiebig - ohne Erfolg - getestet.

Wiederfinden möchte ich gerne eine Aussage, dass es im Leben nicht um das Verwirklichen der eigenen Pläne geht, sondern ein „gottgefälliges Leben“ zu führen. Ich fand, das war schön ausgedrückt und ich möchte gerne mein Gedächntis bezüglich der ursprünglichen Wortwahl auffrischen.

Freue mich über den passenden Link, falls mir jemand weiterhelfen kann. 😌

Viele liebe Grüße von Seidenlaubenvogel

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1,056
Dez. 03, 22

Hallo 

Der Filmtitel ist hier gelandet , weil man in die selbe Situation kommen kann , obwohl man eigentlich nur das getan hat , was von einem verlangt wurde .

Es ist ein ziemlich brutaler Film . Es geht um einen chinesischen Agenten , der nach Frankreich geschickt wird , um die französische Polizei bei der Drogenfahndung zu helfen . Aber anstatt einer geregelten Zusammenarbeit stellen sich die frz. Polizisten als absolut kriminell heraus und versuchen ihn sogar zu töten .

Selbst wenn man nur das tut , was von einem verlangt wird kann man trotzdem der Willkür anderer ausgeliefert sein . Da ich jedenfalls versuche einem Konflikt aus dem Weg zu gehen gehe ich dann eher zurück und lasse die anderen gewähren . Manchmal ist das aber kontraproduktive , weil dadurch das eigene Leben in Schräglage kommt .

Wie bei  dem chinesischen Agenten . Ich glaube Jet Li hieß er . Er mußte sich seiner Haut erwehren , auch weil er auf einmal eine Frau mit Kind an der Backe hatte . Manche Umstände erzwingen es , das man Flagge zeigen muß , auch gegen den Widerstand oder Angriffe anderer . Wir sollen dem Frieden nachjagen oder Friedensstifter sein . Das geht aber nur , wenn der andere eine gewisse Fairness an den Tag legt . Ich bete immer wieder , das Gott die Situation entschärft oder erst gar nicht zuläßt , das Menschen mich in ihrer Willkür drangsalieren können . Naja , vielleicht gibt er mir die Kühnheit dem anderen auch mit offenem Visier entgegen zu treten . Bei mir sehe ich oft ein Nachgeben , was ich so lieber nicht machen würde aber einfach "in mir ist" . Naja , wir werden ja in sein Bild verwandelt , und Jesus hat vielen widerstanden .

Könnt Ihr diese Situation in Eurem Leben sehen ? 

Gruß

Praktiker

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Nov. 03, 22

Schade, dass es nicht mehr anonym geht oder irre ich mich? Ich befürchte, dass sich nicht so viele outen wollen. Ihr könnt aber gern berichten, was ihr aus erster Hand von anderen gehört habt. 

Wir erleben in unserem Gebetskreis gerade eine sehr gute Zeit. Am Rande bringt das auch gute, offene Gespräche. Gestern hat mir eine Glaubensschwester, gestanden, wie peinlich ihr unser Gebetsort war und dass sie, wenn sie mit den Öffentlichen gekommen ist, gehofft hat, dass sie niemand beim Ein- und Aussteigen sieht. Sie hat da sehr mit Stolz zu tun. (Das ist eine normale, kleine Plattenbausiedlung ohne besondere Kriminalität oder Verschmutzungen) Sie hat durchblicken lassen, dass es auch wir Mitbeter waren und überhaupt.

Gnade brauchen wir alle, keine Frage und ja, wir sind wirklich eine recht spezielle Truppe. Ich bin dankbar für ihre Offenheit. Es ist uns ja bewusst, dass andere Mitchisten ähnlich empfinden und dem nachgeben. 

Mal ganz ehrlich, kennt ihr das?

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871
Okt. 23, 22
Ich bin selber christ. Aber zur Zeit habe ich starke Zweifel. Es gibt zahlreiche Studien darüber, dass christen oder allgemein Menschen die religiös sind, weniger intelligent seien. Letztens habe ich folgendes von einem Kollegen im Gespräch gehört: "Die glauben dasss man Tote wieder aufwecken könnte, oder das eine Frau aus der Rippe eines Mannes geformt wurde, das es Himmel, Hölle, Fegefeuer, Paradies, Ewigkeit, Harmagedon, Jüngstes Gericht, sprechende Tiere, stehengebliebene Sonnen, 72 Jungfrauen im Himmel, und Dämonen gibt. Man fasst sich reflexartig an den Kopf, und fragt sich, ob man im falschen Film ist. " Und ehrlich gesagt, bin ich mir da als christ schon ziemlich lächerlich und dumm vorgekommen und habe mich irgendwie geschämt..zumal ich nicht an 72 Jungfrauen oder ähnliches glaube.. Bin ich deshalb ein schlechter christ?
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7,226
Okt. 21, 22


Ein Freund von mir war in den 80ern beim Bund. Nun berichtet er hin und wieder von Sprüchen, Alk und sogenannten 'Herrenmagazinen', was dort alles völlig normal war. Er bestätigte mir also alle Vorurteile, die ich früher hatte. Genährt durch Zugabteile mit lauten, dem Alkohol zusprechenden Soldaten, wenn ich am Wochenende unterwegs war, sowie einem großmäuligen, dem Alkohol zuviel zusprechenden Stiefbruder, der Zeitsoldat war.

Meine Frage jetzt an diejenigen, die beim Bund waren: Wie war das bei euch? Wie seid ihr damit klar gekommen? Alles kein Problem? Alles nicht so schlimm? Übertrieben? Sehe ich das zu negativ?

Oder sind seine Berichte nicht zu verallgemeinern? Dass die Sprüche so manchen Ausbilders weit unter die Gürtellinie gingen, sehr viel Alkohol konsumiert wurde, die jungen Männer scheinbar unter ständigem Hormonstau standen und Pornografie normal war?

Hat euch die Zeit verändert? Musstet ihr stark innerlich kämpfen, manches Verhalten eben nicht mitzumachen oder habt ihr manches gegen euer Gewissen gemacht oder toleriert, um da durch zu kommen? Oder wart ihr innerlich so gefestigt, dass das alles kein Problem war?

Vielleicht traut ihr euch, zu antworten. Danke.

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1,862
Okt. 14, 22

Findet ihr es ist okay seinem gegenüber zu zeigen dass man wütend ist - in bestimmten Situationen (wenn er/sie etwas getan hat was nicht okay ist)? Findet ihr dass das wichtig und richtig ist? Das man zeigt dass einen etwas wütend gemacht hat und dass man die Wut rauslässt? (ohne den anderen zu verletzen) 

 

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980
Okt. 12, 22

Naja . Das könnten nur laut Bibel die vorraussagen , die Gottes Propheten sind . Dazu möchte ich sagen , das es Propheten gibt , die nicht im Namen Gottes reden sondern aus sich selbst . Nur SEHR wenige von Gott berufene Propheten haben "von" Gott geredet . Die meisten haben ihren eigenen "Senf" geredet .

1. Gott wird Rußland "zerlegen" . 

2. Gott wird , nachdem er als Inhaber des Weinbergs 2021 zurück gekommen ist , sein Volk wieder sammeln . Sein Volk sind diejenigen , die seinen Willen tun wollen . Auf dieser Hoffnung beruht auch mein Beitrag "All in" .

3. Das Klima in Deutschland . Was verhindert den Regen ? Was hat Gott damit zu tun ? Wie können wir Gott dazu bewegen das zu normalisieren ?Könnte uns Gott die Autorität dazu gegeben haben das zu normalisieren ?

Gruß

Praktiker

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1,731
Sep. 27, 22

Hallo

Es ist etwas schwer die richtige Rubrik für dieses Video zu finden , deshalb habe ich es einfach hier rein gesetzt 

Ich fand es erstaunlich wie dieser Prediger die christliche Landschaft beurteilt .

Gruß

Praktiker

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1,659
Sep. 20, 22

Hallo,

ich liebe Kriminalromane. In solchen kommt es immer wieder vor, dass ein:e Ermittler:in ein Versprechen gegenüber den Hinterbliebenen des Opfers macht, den Täter zu fassen. Und später macht sich der:die Ermittler:in dann große Vorwürfe und fragt sich, wie sich die Hinterbliebenen fühlen, wenn das Versprechen nicht gehalten werden kann.

Jetzt fragt euch mal, was euch in der Rolle der Hinterbliebenen lieber wäre: wenn euch die Polizei verspricht, den Täter zu fassen oder wenn euch die Polizei nur verspricht, alles dafür zu tun, um den Täter zu fassen.

Mir persönlich wäre die erste Variante lieber. Denn dann wüsste ich, der:die Polizist:in meint es ernst und ist mit all seiner/ihrer Kraft dabei und arbeitet nicht nur irgendein Programm ab. Und sollte die Polizei dann dennoch nicht erfolgreich sein, dann weiß ich wenigstens, sie hat wirklich wirklich ihr Bestes gegeben. Mehr noch: die Polizei hat mutig Verantwortung übernommen.

Also ich weiß ja nicht, warum vielen Menschen ein solcher Mut abhanden gekommen ist ... .

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1,767
Sep. 19, 22

Hallo,

Ich habe seit ein paar Monaten ein Stundenbuch (Das Stundenbuch im Jahreskreis). Ich tue mich aber noch sehr schwer, mich darin zurecht zufrieden. Vielleicht hat einer von euch einen Tipp, wie es mir gelingen kann mich zurecht zufinden? 

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1,236
Juni 22, 22
Mein fester Freund konsumiert Pornographie/schaut Pornos. Ich überlege, die Beziehung zu beenden. Ich leide extrem darunter. Einerseits, weil ich selbst das nicht schaue (aus Glaubensaspekten und ich brauche das aber auch nicht) und weil ich sowas (Pornoindustrie) nicht unterstützen möchte! Da ich es ihm NICHT verbieten kann und er auch sich von mir nichts sagen lässt, überlege ich die Beziehung zu beenden. Nicht nur wegen oben genannten Gründen. Ich merke, dass das für mich ganz schwerwiegende Folgen hat. Es macht mich nämlich extrem unsicher und löst enorme Selbstzweifel bei mir aus. Er schaut das mittlerweile sogar wenn ich DA bin , ich habe ihn jetzt schon mehrmals sogar live erwischt und er wusste, dass ich da bin. Einmal wäre ich paar Stunden später gegangen, das wusste er und er konnte sich nicht beherrschen und warten bis ich weg bin. Er dachte es bringt was wenn er den TV zur Verdeckung der Geräusche laut aufdreht. Aber sehen kann ich ihn ja trotzdem, wenn ich ins Wohnzimmer an den Computern gehe (was ich getan habe). Er saß vor diesem riesigen Bildschirm, hat sich selbst befriedigt und das zu einem Porno/anderen "perfekten" Frauen mit riesigen Brüsten. (Wohnung ist nur 70 Quadratmeter.) Zusätzlich hat er Freunde die ihm ständig (mehrmals täglich) Videos, in denen sich nackte Frauen mit rießigen Brüsten präsentieren, schicken. Das sind keine Pornos, aber finde ich fast noch schlimmer. Die Vorstellung wie er da sabbernd an seinem Handy sitzt und sich Videos ansieht in denen die nackten Frauen/Brüste total im Fokus sind....... Die speichert er sich auch alle auf seinem Handy, er löscht das nicht obwohl er es immer wieder verspricht. Ich habe so gut wie gar keine Brüste, sprich 75 A meistens. Es sieht schlimm aus und früher war mir das komplett egal wie groß die sind. Ich wusste nichtmal dass ich überhaupt kleine habe. Es hat mich einfach nicht interessiert. Ich wusste auch nicht dass er eine Vorliebe für große Brüste hat. Jetzt weiß ich es und es macht mich fertig. Er schaut mich nicht an, er fasst mich nicht an (vor allem nicht an den Brüsten), aber diese Frauen schaut er immer an...... Ich fühle mich betrogen teilweise. Bevor jetzt jemand sagt "Es wird ja einem Grund geben warum er sich für dich als Freundin entscheiden hat": Ja und zwar weil er sonst keine bessere bekommen hat. Ich achte wirklich auf mein Äusseres aber ich kann zb trotzdem nichts an manchen Dingen ändern (zumindest nicht ohne Operation). Und er hat mittlerweile nichtmal mehr sexuelles Interesse an mir. Bei ihm tut sich gar nichts wenn ich ihn berühre oder ähnliches. Das ist so unglaublich verletzend, weil bei seinen Pornofrauen geht es dann. Das verunsichert mich enorm. Er möchte auch nicht mehr küssen usw, gar nichts in diese Richtung. Er legt sich abends neben mich und schläft sofort ein. Darüber reden will er nicht! Man merkt total dass ich ihm als Normalo nicht mehr genüge und er so ne Großbusige Pornofrau/Frau aus Videos von Freunden will/braucht. Er fasst mich nicht mehr an, egal was ich versuche. Ich lasse mich nicht gehen! Aber mir ist das jetzt zu viel. Meine Gedanken kreisen mittlerweile nur noch darum wie hässlich ich sein muss und darum dass er mich mit diesen Frauen vergleicht und da kann ich äusserlich gerade was die Brüste betrifft nicht mithalten. Ich fühle mich immer unweiblicher und hässlicher, teils fällt es mir schwer die Wohnung zu verlassen weil ich mich selbst so verabscheue. Und früher war das nie so! Es liegt definitiv daran. Früher hab ich mir zb nie Gedanken über meine Miniatur Brüste gemacht. Ich hab mich kaum geschminkt und jetzt stehe ich morgens ewig im Bad für ein perfektes Makeup mit allem drum und dran! Ich bin so unsicher geworden dadurch und es wird immer schlimmer. Würdet ihr an meiner Stelle auch Schluss machen und gibt es überhaupt noch Menschen auf dieser Welt (wie ich), die sowas nicht konsumieren? Dazu kommt dass er früher gesagt hat er würde sowas nie anschauen und da fühle ich mich auch verarscht.
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2,261
Juni 21, 22
Hallo liebe Community, nun ist es oassiert: Olaf Latzel wurde von seiner Kirche des Dienstes enthoben. https://www.butenunbinnen.de/nachrichten/kurz-notiert/pastor-latzel-martini-bremen-100.html Hier ein Kommentar (nicht zur Dienstenthebung sondern zu dem ganzen Vorgang) von Markus Rapp: https://www.youtube.com/watch?v=cDJF2Qm8ldM Darin ordnet er die Vorgänge geistlich ein. Ein biblischer Bezug (der in dem ganzen Verfahren gegen Olaf Latzel von der Kirche nie hergestellt wurde) wird gegeben. Ist jetzt derjenige, der auf der Grundlage der Bibel predigt, sektierer? Wenn der Anteil der theologischen Vorstellung das Maß gibt, ob man "middle of the Road" oder "Sektierer" ist, dann vielleicht. Allerdings frage ich mich, welche Berechtigung eine Kirche haben sollte, sich als "Kirche" zu bezeichnen, wenn die biblische Grundlage abhanden gekommen ist. Sollte man das nicht eher "Philosophieverein" oder ähnlich sein. Das meine ich jetzt nicht herabsetzend, da ich durchaus Verständnis für das Philosophieren haben - aber eine Kirche ist für mich immer noch eine Kirche, ein Ort, wo Gottes Wort so wie es aufgeschrieben ist, gepredigt wird oder zumindest gepredigt werden darf. Soweit meine Ansicht. Was ist Eure? Liebe Grüße GoodFruit Nachtrag vom 16.12.2020 21:30:17 Hier eine gänzlich andere PErspektive: https://taz.de/Landeskirche-verbietet-Pastor-das-Wort/!5734254/ Interessant: Olaf Latzel bekommt jetzt kein Geld mehr von der Kirche. Perspektive Landeskirche ->Freikirche?
1,093
10.4 K
Juni 15, 22
Nachdem ich heute das Lied Ihn zu sehn ... vom Harmony-Quartett hörte, bewegte mich die Frage: warum ist das ein Ziel, dem man nachstreben sollte (?) Was möchte der Liederdichter und die Sänger damit ausdrücken? Haben sie länger darüber nachgedacht, was sie da singen? Es hört sich im ersten Moment gut (fromm) an… vielleicht soll es wie eine Liebeserklärung klingen (?) Meine Gedanken laufen weiter … … vielleicht wollen sie damit Gott loben und ehren. Das ist etwas, das im christlichen Sprachgebrauch öfter vorkommt: „Gott die Ehre geben“. Mensch will Gott etwas geben (?) Funktioniert das nicht ohnehin nur mit Dingen, die Gott den Menschen selbst gegeben hat? Bei Jesus geschah das oft ganz ohne das besonders zu betonen.... zB in Mk 2,12 heißt es nach dem Wunder schlicht, dass die Menschen über die Taten von Jesus staunten und dafür Gott lobten Markus 2,1-12 Dazu kommen mir nun einige Frage auf: - was bedeutet es überhaupt, Gott zu loben, und wie geht das ganz praktisch? - warum will/sollte man Gott loben ? - braucht Gott das Lob von Menschen, um mit ihm kommunizieren zu können? - soll das so eine Art Eintrittskarte zum Himmel sein (oder woimmer man Gott vermutet)? - kann ein Mensch durch Gotteslob Gott zu etwas bewegen, was ohne ein solches nicht passieren würde ? Ich suche eigentlich schon länger nach Antworten auf die Frage nach dem Sinn von „menschlich erzeugtem Lobpreis“ und dachte, vielleicht hat hier jemand ja eine oder mehrere mögliche Antworten darauf.
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3,022
Mai 17, 22
Glaubt ihr an die Hölle? Habe letztens ein Video von einem Christen gesehen, der ein Gespräch mit einem Atheisten hatte. Er meinte: "wenn du Jesus annimmt, wirst du ins himmel reich kommen, wenn nicht wirdr du in die Hölle kommen" Und um ehrlich zu sein, finde ich es seltsam jemandem zu sagen dass er/sie in die Hölle kommt wenn er Jesus nicht annimmt. Irgendwie könnte ich das so niemandem sagen und mich stört etwas daran. Wie seht ihr das? Hättet ihr Probleme damit das jemandem zu sagen? Oder gar nicht?
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Mai 01, 22

Hallo!

Ich wollte Mal fragen, wie soll ich als Christ mit meinen unbekannten Krankheiten umgehen? Ich verzweifel fast. Weil ich zu meiner Krankheit keine Infos finde. Ich fühle mich aber nicht krank. Das System macht manche absichtlich krank, damit sie schwach sind und keine Kraft entfalten können. Das System schränkt So ein dass der Geldfluss begrenzt wird und ein Vormund geschaltet ist. Ich habe seit 2014 einen gesetzlichen Betreuer. Der sagt ich sei krank . Ich merke aber nicht, dass ich krank bin. Oft müde aber nur wegen den Tabletten. Zu mir kommt niemand mich besuchen . Immer nur Betreuer, Pfleger und Familie. Dabei gibt's auch noch andere Menschen . Die Liebe in sich tragen und nicht hassertrunken sind. Das Gesellschaftsleben empfinde ich als gestorben . Die meisten leben ohne miteinander sondern einfach vor sich hin.. und ignorieren anders denkende. Gott dachte sich was bei jeder Liebe.  Und Existenz. Das leben ist veränderbar. Die machtvollen wollen nur macht behalten. Die Angst der Gesellschaft spüre ich. Ich erkenne mich in Den Kaufwahnstörungen selber nicht wieder ... 

Was kann ich machen um im Privaten Menschen zu treffen ?

 

Ich denke immer die normalen Glauben nicht an Gott.

 

Mfg 

Dominik

 

 

 

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Apr. 21, 22

Hallo,

ich hoffe, ich bin im richtigen Forum. Ich habe seit etwa 3 Jahren wieder zum christlichen Glauben gefunden. Aber erst seit Kurzem spüre ich Jesus sehr stark in mir wirken. Ich bin angekommen 🙂

Ich würde deshalb gerne einen direkten Austausch mit anderen Christen haben. Ich gehe zwar auch in Gottesdienste und auch einen Hauskreis. Aber ich merke, das vieles unspersönlich bleibt. Meine Hoffnung ist dass man als Mailfreunde hier durch die Anonymität vertrauter werden könnte. Sich gegenseitig im Glauben Halt geben, füreinander beten, über die Bibel sprechen. Vielleicht auch als Dreiergespann per Email? Wichtig wäre mir nur eine Offenheit, also ich bin sowohl für bibeltreue als auch liberale Brüder und Schwestern offen als Gesprchspartner. Wichtig ist für mich das Evangelium und der Glaube an Jesus Christus.

Meldet euch gerne. Gerade wenn ihr neu seid, keine Gemeinde mehr habt. Euch in dieser nicht optimal aufgehoben und im Glauben alleine fühlt. Wir sind alle Teil eines Körpers! Schreibt mir bitte ein Nachricht!

 

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Apr. 07, 22


Hallo Zusammen Brauche euren Rat/Hilfe. Eine Kollegin hat mich letztens gefragt ob mein Glaube zu Gott tief sei. Habe ihr dann gesagt dass dies wohl Ansichtssache sei und sie auch gefragt, ob ihr glaube zu Gott denn tief/stark sei. Sie meinte dann, dass sie sich momentan so weit weg von Gott fühle. Habe ihr nur zugehört aber das dann so stehen lassen - also nichts darauf gesagt/ihr nichts geraten. Nun fühle ich mich im Nachhinein blöd und frage mich ob ich was hätte sagen sollen? Findet ihr es lässt mich blöd aussehen - dass ich nicht wusste was ich sagen soll bzw. nichts gesagt habe?
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März 17, 22
Gestern las ich hier irgendwo einen Beitrag, der (ungefähr) aussagte, dass es so manches gibt, das ein Glaubender als Erkenntnis für sich selbst versteht, was aber von Beobachtern nicht als solches verstanden werden kann. Es sei eben einfach nur Glaube. Mir kam dabei die Frage auf, ob Glaube in dem Moment nicht gleichzeitig „Wirklichkeit“ oder „Wahrheit“ sein KANN, sondern eher unter „Einbildung“ oder einfach eigene Intuitionen verstanden werden sollte. Kann überhaupt jemand den Glauben eines anderen Menschen beurteilen? Wenn ich an mein persönliches Glaubensmuster im Laufe meines Lebens denke, dann hat sich dieses so beinahe um 360° verändert. Aber der Kern ist und bleibt immer der Gleiche: Gott hat die Welt erschaffen und das Leben geschenkt. Gottes Ziel mit jedem Menschen sind Beziehungen – zuerst zu Gott und durch Ihn zu Menschen untereinander und miteinander wieder mit Gott. Die Art meines ganz persönlichen Glaubens war für mich zu allen Zeiten hilfreich in dem aktuellen Moment. Aber kein einziger Moment konnte als „Schablone“ dienen, wonach ich den „richtigen Glauben“ messen konnte, indem ich das erfahrene Muster auch in Zukunft anwende. Ich glaube im Rückblick, dass Gott mein eigenes Glaubensmuster benutzt hat, um mich zu berühren, mir zu antworten und zu helfen in den verschiedensten Situationen. Mein Rückblick auf viele markante Glaubenserfahrungen sieht so bunt und unterschiedlich aus, wie es kaum unterschiedlicher sein kann. Und trotzdem kann ich für mich erkennen, dass Gott selbst in jeder einzelnen Erfahrung mitgewirkt hat, und etwas Gutes daraus entstehen ließ. Für mich war mein Glaube zu allen Zeiten „richtig“, sofern er sich um Gott drehte. Der Antrieb zum Glauben war demnach nicht die Art, wie ich glaubte, sondern einfach die Verbindung zu Gott und aus der Beziehung zu Gott heraus zu anderen Menschen. Also schon vom Sinn her nicht übertragbar auf andere. Jeder muss also für sich selbst glauben. Man kann über Glaubenserfahrungen austauschen, aber niemals kopieren, um es „richtig“ zu machen – oder zum gewünschten Ergebnis zu kommen. Darüber würde ich gerne mit Euch austauschen: Könnt Ihr meine Gedanken nachvollziehen? Wie versteht Ihr Glauben ? Wie würdet Ihr Euren ganz persönlichen Glauben definieren, beschreiben ? Ab wann war für dich dein Glaube "richtig"?
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März 16, 22
Hallo zusammen... Vorweg: Fast am Ende meines Postings werden Textzeilen stehen, die wirklich schlimm sind. Ich weiß nicht, ob ich das hier schreiben darf und werde daher schlimme Worte mit Sternchen teils zensieren. Ich markiere den Beginn und das Ende mit -------! Falls es hier allgemein nicht erlaubt ist, dann bitte ich mich darauf hinzuweisen und mich bitte nicht zu sperren! Ich werde alles schlimme löschen, falls das gewünscht ist! Warum ich es überhaupt schreibe? Es ist sehr wichtig um mein Problem zu verstehen beziehungsweise ich denke viele kennen die Band von der ich schreibe gar nicht und man muss das Ausmaß kennen um mich zu verstehen (denke ich.) Sonst wirkt mein Problem wahrscheinlich eher lächerlich. Ich hoffe es ist verständlich, dass ich diese Texte nicht zum Spaß poste. Also: Mein fester Partner (und alle seine Freunde) hört die Band "Trailerpark" und ich komme damit nicht dauerhaft klar beziehungsweise auf lange Sicht habe ich Zweifel. ER ist 27. Wir wollen beide mal Kinder und ich möchte ihnen solche Werte auf keinen Fall vermitteln. Ich habe wirklich Angst. Es geht um die Haltung, die dahintersteckt. Ich bin christlich aufgewachsen, ich kannte solche Bands davor nicht. Viele junge Leute sagen "Das ist Sozialkritik" und ich bin ja nur dumm und verstehe das nicht. Nein, finde ich nicht. Irgendwo gibt es Grenzen. Ich wüsste nicht, dass die angeblichen "Botschaften" dieser abartigen Band etwas gebracht hätten beziehungsweise, dass sich diese Musik positiv auf die Gesellschaft auswirkt. Im Gegenteil. Und mir ist bewusst, dass in ihren Texten reale Probleme vorkommen. Aber: Niemals ist es ihr Ziel diese Probleme damit anzugehen oder etwas zu verändern. Man muss nur mal einen Blick auf ihre Konzerte werfen. Ich war nie dort, aber es gibt auf Youtube ein Video und im Internet kann man auch einiges darüber lesen. Fans ziehen sich teils nackt aus und vorne auf der Bühne haben Menschen S*x (und mehr). Scheinbar ist etwas von dem Konzert auf einer Seite für P*rn*grafie gelandet. Ich habe mir das nicht angeschaut, aber das ist ja wohl eindeutig was da ablief, wenn es auf so einer Seite zu finden ist. Das Schlimmste: Er wird dieses Jahr auf so ein Konzert gehen!!! Das ist doch alles rein zur Unterhaltung junger Menschen da und ich finde das schrecklich. Mein Partner gibt es zu. Er meinte er fände das witzig. Er gibt zu, dass die Band rein zur Unterhaltung dient und dass er es lustig findet. Ich hätte Angst welchen Einfluss das auf mein Kind haben könnte. Auch wenn er es nicht in Anwesenheit eines Kindes hört... Auch wenn er das alleine anhört macht mir das ein ungutes Gefühl. Auch mit meinem Glauben ist das nicht zu vereinbaren. Wichtig: Es geht NULL um die Musikrichtung (Rap) an sich. Es geht NICHT um die Musik! Es geht nicht darum, dass mich der Musikstil halt nervt, nein. Es geht NUR um die Texte und deren Inhalte. Er hat auch Poster von ihnen aufgehangen und Pullis/Merch von der Band gekauft. Sprich: Er unterstützt die ja damit. Das Schlimmste, wie gesagt: Er wird dieses Jahr mit Freunden auf ein Konzert von ihnen gehen. Mehr Unterstützung geht ja gar nicht. Er hat mich in der Wut schon ab und an F*tze genannt... Vielleicht wegen diesen Liedern?? Achtung, es geht in den Liedern um Dinge wie Kindesm*ssbrauch, V*rgewaltigung von Frauen, Massenm*rd, Nekrophilie, Päd*philie, (Frauen-)Hass, Am*k, (Frauen-)Schläger, Dr*gen, etc. --------------------------- Hier mal ein paar Auszüge: [Die Texte habe ich vollständig gestrichen. Die Textdetails sind für die Problemstellung eher unerheblich. MfG fr😊sch80-mod] -------------------------- Er ist allgemein viel lockerer als ich. Ich würde vieles verbieten (Diskotheken, schlimme Musik, S*x mit jedem/jeder, P*rn*grafie). Er aber würde diese Dinge erlauben beziehungsweise es wäre ihm egal. Er würde erwarten, dass ein Sohn beispielsweise Fußball spielt und das wiederum wäre mir egal. Wenn das Kind auf sowas keinen Bock hätte, von mir aus ok. Er meinte er würde es drängen. Kann eine Beziehung (mit Kindern irgendwann) so auf Dauer funktionieren? Er hat gesagt er würde die Musik nicht vor den Kindern hören. Ich habe aber Angst um die Werte, die meinem Kind vermittelt werden könnten. Und ich habe Angst, dass ein dauerhaftes Zusammenleben so nicht klappt. Achso, er hat anfangs übrigens ganz andere Musik angehabt. Immer romantische Lieder, z.B. "My heart will go on". Aber in Wahrheit mochte er es nicht. Er hat gesagt er hat sich verstellt um mich zu bekommen. Denkt ihr es kann so klappen?
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März 15, 22
Du wohnst in dieser Gegend, und brennst für Jesus? Dann frage den Heiligen Geist, ob du Kontakt aufnehmen sollst oder lerne gemeinsam mit mir und anderen Papa, Jesus und dem Heiligen Geist zuzuhören und zu folgen.
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Feb. 27, 22
... deiner Vorstellung, wie du gerne leben möchtest? Meine Naturschutzkindergruppe hat mich ins Denken gebracht... Sie leben so selbstverständlich ihren mehr oder weniger "hippen Lifestyle" und haben seit letztem Jahr den Umweltschutz für sich entdeckt - vorrangig mit Infragestellen der Erwachsenen. 😉 Für die Kinder ist alles einfach, so wirkt es. Sie fordern hier anderes Einkaufsverhalten, dort angepasste Ernährung, ... Und selbst können sie ja so wenig tun, scheinbar. Die Erw, die aber könnten ja... Eine Kombi wie sie nur Kindern vorbehalten sein kann und auch da schon schwierig ist. So viel zum Hintergrund. Was mir auffällt ... ich mache ständig nur Kompromisse, selbst da wo ich recht konsequent bin. Warum? Weil es nicht anders geht? Bin ich eine Gefangene "des Systems"? Bin ich zu bequem? Leben wir allzu oft aus einer Gewohnheit heraus und inwieweit kollidiert diese mit unseren Idealvorstellungen? Wovon lasse ich mich prägen? Wie viel Verzicht ist erstrebenswert? Warum ist es so schwer aus "dem Gängigen" auszusteigen? Warum spielen wir alle bei etwas mit, von dem wir nicht ernsthaft überzeugt sind? ... es liegt viel Falschheit in so vielem. Mitmachen tun wir dabei wohl in irgendeiner Form fast alle. Gibt es das ideale Leben überhaupt? Warum kann man es wohl eher nicht wirklich einfach so leben? Nachdenkliche Grüße von Seidenlaubenvogel
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Feb. 23, 22
Es mag für manch eine(n) vielleicht irritierend sein, diese Frage in diesem Forumzu lesen. In einem anderen Thread ist mir das Staunen wieder einmal sehr nahe gekommen und wichtig geworden. Die dunkle, nasskalte und durch 2 Jahre Pandemie sehr herausforderne Zeit fordert uns vielleicht mehr als Jahre zuvor. Sorgen, wann das Ganze ein Ende hat, Sehnsucht nach mehr Helligkeit und Wärme, aber auch wieder ein sorgloses Miteinander im Alltag machen unsere Tage oft grau oder gar dunkel. Mir hilft ein großer Schatz, der mir mit auf meinen Lebensweg gegeben worden, ein "trotzdem". (Ich merke gerade,in diesem "trotzdem"steckt das Wort "Trotz" drin) Deswegen möchte ich euch alle einladen, dem ganzen Mist zu trotzen. Lasst uns gemeinsam unsere "Staunmomente", unsere " Staunerleben" mitteilen. Authentisches Christsein lebtauch von der Freude und vomTeilen. Auf euer " Staunen" freut sich und sagt jetzt schon Danke fürs teilen Inge
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Feb. 17, 22
Liebe Je.de-User. die Missbrauchsvorwürfe gegen (vorwiegend katholische) Priester liegen schon seit geraumer Zeit schwer auf der Kirche. Jetzt aber hat die Sache m.E. eine völlig neue "Qualität" bekommen. Denn nun ist ausgerechnet der Mann ins Zentrum der Vorwürfe gerückt, der bislang als "Stellvertreter Christi auf Erden" in den Augen vieler katholischer Christen quasi unantastbar war und dessen Wort für manche unter ihnen als absolut verbindlich und wahr galt. Gerade habe ich das Ergebnis einer Umfrage gelesen, nach der nur noch 27% der Deutschen die Katholische Kirche als vertrauenswürdige Instanz ansehen. Im Nachhinein kann sich die Katholische Kirche wohl glücklich schätzen, dass Benedikt XVI vor Jahren sein Amt von sich aus aufgegeben und sich aus dem Kirchenalltag zurückgezogen hat. Ansonsten hätte sie nach Auffassung vieler Mitmenschen einen überführten Leugner und Vertuscher als Oberhaupt, also einen überführten Lügner als Stellvertreter Christi. Starker Tobak - ich weiß. Priester, Bischöfe und Kardinäle können strafversetzt und abberufen werden - aber was ist mir einem (ehemaligen) Papst? Wie soll die Kirche also damit umgehen? Und was ist mit kirchlichen Beschlüssen aus der Zeit, als Benedikt noch Papst war - können die dann heute noch uneingeschränkt gelten? Besonders erschüttert hat mich die Weltfremdheit dieses alten, meines Erachtens inzwischen ziemlich senilen Mannes, als er betonte, dass die beschuldigten Priester ihren Missbrauch ja nicht "innerhalb der Kirche" begangen hätten. Als gingen die Untaten, die ein Priester als "Privatmann" begeht, die Kirche nichts an. Ich habe den Eindruck, dass Benedikts ganzes Trachten zwar darauf abzielt, die Institution Kirche aus der Angelegenheit rauszuhalten, dass er aber gar nicht mehr merkt, wie sehr er damit erst recht die Doppelzüngigkeit des Systems aufzeigt und demaskiert. Leider scheint der derzeitige Papst Franziskus in seinen Entscheidungen (und vielleicht auch mit seiner Lagebeurteilung) nicht gegen den Einfluss einer kleinen, aber starken Clique konservativer Hardliner durchsetzen zu können. Aber vielleicht bietet die aktuelle Entwicklung auch die Chance zum Befreiungsschlag. Denn wenn er sich nicht jetzt endlich zu Reformen aufraffen und diese durchsetzen kann - wann dann? Danke für eure Meinungen. Dschordsch
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Jan. 31, 22
Das Thema ist mir auf Twitter vor ein paar Tagen entgegengesprungen. Ich musste lange überlegen, muss ich zugeben. Leider mache ich jetzt gerade ein paar Tage Twitterpause, da es jetzt mein Patenkind erwischt hat. Und auch wenn sich kein schlimmer Verlauf abzeichnet und es ihr schon wieder etwas besser geht, ist man natürlich etwas besorgt. Und da tut Twitter gerade nicht gut, denn da herrscht mittlerweile eine Art Zwangspessimismus, der auch nicht wirklich hilfreich ist: Man muss immer alles nurnoch schlechter sehen, am besten Lockdown und Maskenpflicht für immer fordern, nie wieder Präsenzunterricht oder Klassenfahrten, man darf nicht optimistisch sein, daß irgendwann alles einmal endet. Wenn ich auf Twitter schreiben würde was los wäre, würde mir wohl gesagt werden: Ich muss als Patentante jetzt den ganzen Tag schreiend im Kreis rennen und darf nicht erleichtert sein, daß es sich nicht abzeichnet, daß es schlimm ausgeht. Schade daß ich mich jetzt schon nicht mehr erinnern kann, wem ich diese Frage eigentlich beantworten wollte. Also die Frage war: Wie hat sich eure Gottesbeziehung durch Corona verändert? Also was mich angeht, dann ist es wohl das endgültige Eingeständnis, daß mein Verhältnis zu Gott kein ganz einfaches ist, trotz begeisterter (altkatholischer) Kirchenzugehörigkeit, und das auch immer sein wird. Und das ist okay so. Ich werde erst garnicht mehr nach einer harmonischen völlig innigen Beziehung zu Gott suchen, und das ist okay. Wir alle sind Kinder Gottes, und manche Kinder sind eben etwas rebellisch und nicht ganz "pflegeleicht". Ich werde mich nie als Untertan Gottes fühlen oder so. Ich glaube auch, daß es garnicht der Sinn der Sache ist. Steine die keine Widerworte geben, nie nachfragen warum das und das so sein muss, hat Er, bzw. die Physik in seinem Auftrag, schon genug gemacht, das All ist voll davon. Ich spüre jedenfalls daß es okay ist, daß ich nicht das einfachste, pflegeleichteste Kind Gottes bin, und nicht immer mit allem einverstanden bin.
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Jan. 11, 22
Seid barmherzig, so wie auch euer Vater im Himmel barmherzig ist. Luk6,36 Ich muss gestehen, dass ich seltener eine Jahreslosung herausfordernder fand als diese. Anfang des Jahres sah das für mich noch nicht so aus. Ich hätte nie gedacht, dass Corona, Einhaltung von AHA- Regeln, Ängste und Impfungen bzw Impfkritik solche Streitigkeiten oder zumindest Spannungen auslösen könnten. Und es macht ja auch vor Gemeinden nicht halt. Vielleicht ist das bei euch anders, was mich sehr freuen würde 🙂 Und ja, ich bin manchmal genervt und finde manche Diskussion anstrengend. Wie geht es euch mit der Barmherzigkeit? Nicht die, die ihr von anderen fordert, sondern mit der, die ihr aufbringen könnt, wollt oder auch nicht wollt. Wie seht ihr diesen Vers im Rückblick auf dieses Jahr? Es gibt Menschen, mit denen ich gewisse Themen inzwischen ausspare, weil ich sie trotzdem mag und unsere Beziehung nicht zerstören will. Meine Meinung habe ich anfangs geäußert und begründet, aber irgendwann habe ich gemerkt, es zerstört etwas, wenn gewisse Themen nicht ausgespart werden können und ich möchte den/die andere immer noch als wertvollen Bruder/Schwester sehen können - auch wenn ich die Argumente 0 nachvollziehen kann. Es gibt da nicht viele von in meinem Umfeld, aber sie sind mir wichtig.
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Dez. 25, 21
Ein Impfgegner hat geschrieben: Ihr Geimpfte seid auch schuldig für den Mord am ungeborenen Kind, weil der Impfstoff dank der Abtreibung erstellt werden kann. Es ist die Schuld, die ihr auf euch lädt, wenn ihr euch impfen lasst. Wenn ihr dankbar für den Impfstoff seid, das heißt auch, ihr seid dankbar für den Mord (Abtreibung). So die Impfgegner. Ich verstehe dies nicht. Wieso sollen wir mit schuldig sein? Wir haben die Frau nicht beauftragt, das Kind für unsere Impfung abzutreiben.
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Dez. 21, 21
Bei manchen Christen funktioniert Glauben hauptsächlich so, dass sie GEGEN etwas/jemand (Feind) kämpfen … (das eigene Nest schützen). Bei anderen geht es hauptsächlich darum FÜR ALLE MENSCHEN offen zu sein (einladend). … und dann gibt es natürlich noch viele Grauzonen dazwischen, wo beides im unterschiedlichen Maße vorhanden ist. Während ich viele Jahre in den unterschiedlichsten Gemeinschaften (auch in verschiedenen Foren) unterwegs war, habe ich beobachtet, dass Gemeinschaften die überwiegend aus „Nestschützern“ bestehen, fast immer irgendwann zusammenbricht – sich trennt, oder ganz untergeht. Weil man, nachdem man die Outsider vertrieben hat, merkte, dass auch die Insider Fehler haben, und zu „Gegnern“ werden können. Wenn ich die Geschichten in der Bibel lese, in denen Jesus Menschen unterschiedlichster Schichten begegnet, dann sehe ich darin hauptsächlich, dass Jesus FÜR die Menschen war. Jesus hat sich sogar die Menschen ernst genommen, die gegen ihn waren. Wie seht Ihr das … ist es besser, sich abzugrenzen von „Ungläubigen“ (Andersgläubigen) um sich selbst und die eigene Gemeinschaft zu schützen… oder lebt vielleicht sogar der christliche Glaube davon, dass er offen und einladend ist für Andersdenkende ? Wo sind hier die Grenzen (für dich) ? Wie kann man "Gottes Liebe" anderen Menschen so nahe bringen, dass die Gemeinschaft davon profitiert ... selbst wenn man unterschiedlicher Meinung ist zu Grundsatzthemen ? Wie sieht für Euch bei diesem Thema die „richtige“ Art, Christsein zu leben aus? Was kann/sollte man/du/ich ändern?
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Nov. 29, 21
Wenn ihr Vollmacht hättet, Kirche zu reformieren: welche drei Themen wären eure wichtigsten, würdet ihr als erstes anpacken? im evangelischen Bereich im katholischen Bereich Es dürfen auch mehr als drei sein Wie würdet ihr Kirche fit machen für das 21. Jahrhundert?
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Nov. 24, 21


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