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Authentisch Christsein

Der beste Ort, einfach mal Christ zu sein. So, wie man halt ist.
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Seit 1. Juli diesen Jahres habe ich meine Beziehung zu Jesus verloren. Seitdem bete ich kaum noch, gehe nicht mehr in die Messe. Ich wünsche mir meine Berufung zurück und ich sehne mich nach Gerechtigkeit. Außerdem habe ich das Feuer die Salbung für Gott verloren. Ich habe jetzt sooft von Gott bekommen, dass ich verloren gehe. Aber das will ich nicht. Es reicht was ich über die Hölle weiß und ich wünsche mir, das meine ehemalige Klostergemeinschaft den Neuanfang mir mit Gott wünscht. Soviele und ich auch haben daran gearbeitet, dass das große Geschenk das mir Gott gemacht hat mir genommen wurde. Alle Gnaden sind weg. Es ist so schön von Gott geliebt zu werden und es ist Gnade glauben zu können, dass Jesus für einen gestorben ist und diese Gnade fehlt mir. Meine neue Gemeinde im Übrigen lehnt mich ab, deswegen gehe ich da mit einem unguten Gefühl zum Alphakurs, obwohl mich viele Themen ansprechen. jesus.de hat mir schon so sehr geholfen. Ihr wart da, im Gebet und mit Rat, als niemand für mich da war.
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Nov. 21, 20
Eigentlich ist er es schon lange, aber spätestens seit dieser US-Wahl ist der Begriff "evangelikal" nachhaltig und unwiderruflich verbrannt. Für mich beinhaltete evangelikal immer, dass ich versuche, mein Leben nach bestem Wissen und Gewissen an der Bibel auszurichten. Und mir war immer klar, dass diese Definition eine große Bandbreite an Auslegung beinhaltet. Mein Christsein hat eher pietistisch-konservativ begonnen und ist heute eher charismatisch geprägt. Ich war auch schon mal deutlich liberaler unterwegs und mit all diesen Schattierungen von "evangelikal" kann ich prima leben. Aber wenn ich seit vielen Jahren und jetzt noch mal so richtig krass in der US amerikanischen evangelikalen Szene mit anschauen muss (ich sage nur: Corona), wenn ich sehe, wie der Begriff evangelikal von durchgeknallten Leuten wie Paula White in den Dreck gezogen wird, heißt für mich, dass ich mir ein neues Label für meinen Frömmigkeitsstil suchen muss. Natürlich kann man in Frage stellen, warum ich überhaupt ein Label brauche. Und, nein, heilsentscheidend ist das wirklich nicht, wie ich mich nenne... Aber trotzdem ärgert es mich, wenn eine (leider signifikant große) Gruppe von Menschen eine noch viel größere Gruppe von Menschen in Verruf bringt. Ich habe ein paar sehr ernsthafte ihren Glauben lebende Moslems im Bekanntenkreis. Die wissen, wovon ich rede! Also, was immer für eine Sorte Christ ich auch sein mag, seit dieser Woche kann ich es einfach nicht mehr evangelikal nennen. Geht das Anderen auch so?
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Nov. 12, 20
Martin Luther schrieb, als 1527 die Pest in Wittenberg ausbrach: „Wenn Gott tödliche Seuchen schickt, will ich Gott bitten, gnädig zu sein und der Seuche zu wehren. Dann will ich das Haus räuchern und lüften, [Hände waschen und desinfizieren, Mund-Nasenschutz tragen], Arznei geben und nehmen, Orte meiden, wo man mich nicht braucht, damit ich nicht andere vergifte und anstecke und ihnen durch meine Nachlässigkeit eine Ursache zum Tode werde. [Ich will auch andere nicht dazu anstiften.] Wenn mein Nächster mich aber braucht, so will ich weder Ort noch Person meiden, sondern frei zu ihm gehen und helfen. Siehe, das ist ein gottesfürchtiger Glaube, der nicht tollkühn und dumm und dreist ist und Gott nicht versucht.“ (Quelle: Luthers Werke, Band 5, Seite 334f) [Ergänzungen] in eckigen Klammern von mir, OpaStefan
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Nov. 12, 20
Hi, warum denkst Du so? M. Nachtrag vom 14.09.2020 17:41:58 Hier noch ein interessanter Link über die Problematik der Charismatiker. In den allermeisten kritischen Punkten gibt es für mich Zustimmung. https://web.archive.org/web/20140306213336/http://www.vigi-sectes.org/evangelisme/pfingstlich-charismatischen.html Nachtrag vom 14.09.2020 17:44:38 Irgendwie geht Link nicht Jetzt? https://web.archive.org/web/20140306213336/http://www.vigi-sectes.org/evangelisme/pfingstlich-charismatischen.html
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Nov. 11, 20
Hallo Forenmitglieder, was haltet ihr von Yoga? praktiziert es jemand von Euch und wenn, wie geht es Euch damit? Würdet ihr die Übungen ohne spirituellen Hintergrund machen, um eure Gesundheit zu fördern? LG leena
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Nov. 06, 20
2.Kor. 1,24: Nicht Herren über euren Glauben, sondern Diener euer Freude sind wir ..." Diese Bibelstelle wird gerne von katholischen Neupriestern als ihr Primiz-Spruch gewählt (Primiz ist erste Messfeier als Neupriester, meist in seiner Heimatgemeinde und in der Gemeinde seines Pastoralpraktikums.) Ich möchte diese Bibelstelle in den Raum stellen. Wie halten wir es selbst damit im Umgang mit Mitchristen? Anderen Konfessionen, anderen Kirchen.
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Okt. 19, 20
Hallo liebe User der Community auf jesus.de! Ich suche Herz-Menschen, die sich mit mir auf brüderlicher und schwesterlicher Ebene verbinden wollen, um meinem Herzen Liebe zu schenken und umgekehrt (Liebe durch Umarmung). Wie soll ich das machen während Corona!? Ich wohne bei Mayen! Nachtrag vom 07.10.2020 14:09:29 Ich habe einen Stein im Herzen und möchte ihn gerne durch Umarmungen brechen! Leider kommt der Stein immer wieder, wenn zulange Zeit verstreicht. Dann brauche ich wieder eine Umarmung, und der Stein löst sich. Zu Zeiten von Corona ist das sehr schwierig, ich weiß. Aber ich suche Menschen die mich umarmen!
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Okt. 08, 20
Wer von euch kennt di8e Schubertmesse? Das Schlusslied in dieser Messe lautet so: https://www.youtube.com/watch?v=8gnJi48e28Y Herr, du hast mein Fleh',n vernommen. Selig pocht's in meiner Brust. In die Welt, hinaus ins Leben folgt mir nun des Himmels Lust. Dort auch bist ja du mir nahe, überall und jederzeit. Aller Orten ist dein Tempel, wo das Herz sich fromm dir weiht. Segne mich, Herr, und die Meinen, sehne unseren Lebensgang. Alles, unser Tun und Wirken, sei ein froher Lobgesang. Dieses Lied fällt mir immer ein, wenn es um die (oft erbitterte) Diskussion um die Eucharistie, um das Abendmahl geht. Ich gewinne da den Eindruck, dass das "letzte Abendmahl" Jesu mit seinen Jüngeren so theologiesiert wurde und wird, dass wir die Botschaft nicht mehr verstehen. Es ist ein heiliger Moment geworden, der "in sich geschlossen bleibt". In meiner Ausnildung für kath. theologische Erwachsenenbildung hatten wir auch die Liturgie in ihren einzelnen Be-Deutungsabschnitten. Die Segen und Friedenswunsch zum Schluss bedeutet: "Werdet, was ihr empfangen habt, werdet Brot des Lebens und Wein der Freude in eurem Alltag, in euren Begegnungen, in eurem Handeln.. Alle Orte sind SEIN Tempel ... Ist uns das bewusst?
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Okt. 08, 20
Ich wollte mal mit euch dieses spannende Thema bewegen und habe zu Beginn ein wenig nach gegoogle und möchte unter: https://www.bpb.de/apuz/306444/meinungsfreiheit-und-ihre-grenzen folgenden Auszug daraus zur Diskussion stellen: Die Meinungsfreiheit schützt danach in gewissen Grenzen auch die sogenannte Hassrede (hate speech), ... So hält das Strafgesetzbuch einen ganzen Strauß von Delikten bereit, die solche Hassrede verwirklichen kann. Die beiden wichtigsten sind die Beleidigung (§185 StGB) und die Volksverhetzung (§130 StGB). Beleidigung ist die ehrverletzende Kundgabe der Nichtachtung oder Missachtung einer anderen Person. Volksverhetzung begeht unter anderem, wer gegen (abgrenzbare) Teile der Bevölkerung zum Hass aufstachelt, zu Gewalt- oder Willkürmaßnahmen gegen sie auffordert oder sie in ihrer Menschenwürde angreift (§130 Abs. 2 Nr. 2 StGB). Unter Hass versteht die strafgerichtliche Rechtsprechung eine emotional gesteigerte feindselige Haltung, die über bloße Ablehnung oder Verachtung hinausgeht. Zum Hass aufstacheln heißt, eine solche Haltung in anderen zu erzeugen oder zu verstärken, indem man in besonders intensiver Form auf sie einwirkt. Wir reden ja viel über die Liebe, das wir einander lieben sollen. Aber auch Hass wird uns immer wieder mal entgegen schlagen (so wie Jesus auch) und ich fand hier interessant den letzten Satz, wo es darum geht zum Hass aufzustacheln (also andere dazu verleiten, jemand in einem schlechten Licht darstehen zu sehen). Kennt ihr solche Erfahrungen und wie kann man sich dagegen schützen? Oder ist es vielleicht eine Aufgabe für den Christen hier "Böses" zu ertragen zu können?
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Okt. 06, 20
So mancher klagt Menschen an und meint dabei, dass sie trotz Jesus immer noch schlecht und böse seien, statt endlich auf Jesus zu hören und zu lieben. Nun, geht lieben wirklich, weil eine Person dazu auffordert haben soll, die von manchen als Autorität gilt? Ist Liebe per Aufforderung wirklich möglich?
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Sep. 30, 20
Ich liebe Gottes Schöpfung und könnte unermüdlich Staunen, was er wundervolles und absolut geniales erschaffen hat! Nur schließe ich mich aus diesem Gedanken ziemlich aus. Ich habe tiefe Selbstzweifel und bekomme es nicht auf die Reihe Liebe anzunehmen. Ich glaube es niemandem, wenn er mir sagt ich sei liebenswert. Auch Gottes Liebe anzunehmen fällt es mir meistens schwer. In meiner Vergangenheit gab es Momente, die Glaubenssätze wie: "Du bist hässlich" "Du kannst es nicht" "Schlucke deine Wut und deine Enttäuschung runter, sie ist nicht echt" geprägt haben. Und dann lese ich Nächstenliebe folgt erst auf Selbstliebe (liebe deinen Nächsten wie dich selbst). Es fällt mir nicht schwer andere zu lieben... zumindest glaube ich das. Aber geht das überhaupt? Ist das ehrliche Liebe? Ist es authentisch meine Mitmenschen zu lieben, Ihnen gute Dinge zuzusprechen, wenn ich es bei mir selbst nicht schaffe? Wie habt ihr das gelernt, euch selbst anzunehmen, zu lieben, sagen zu können "ich bin nicht perfekt, aber liebenswert"? Vielleicht erst mal soweit. Ich beschäftige mich schon lange mit der Frage und drehe mich aber im Kreis. Ihr könnt vielleicht nochmal neue Impulse geben 🙂 Ich danke euch!
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Sep. 30, 20


Sind Versöhnung und Entschuldigung zwei verschiedene Dinge? Welcher Unterschied? Oder ist die Entschuldigung in der Versöhnung inbegriffen?
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Sep. 27, 20
Hallo, ich frage mich seit einiger Zeit wie man zum Glauben kommt. Bisher hat mich das nicht weiter interessiert und ich habe die ganze Sache mit diesem Gott irgendwie nicht ernst nehmen können. Glauben war/ist für mich eher eine Art Krücke, um sich Dinge erklären zu können, die für uns Menschen schwer nachvollziehbar sind. Andererseits hatte ich aber in letzter Zeit Begegnungen mit Menschen die z.B. ,wie wahrscheinlich die meisten hier, an Jesus glauben. Viele dieser Menschen sind vorher durch eine Krise gegangen und fanden dann in ihrem Glauben soviel Kraft um diese Krise zu überwinden und quasi ein neues Leben zu starten. Mich hat das nachdenklich gemacht. Meine Erfahrung mit dem Christentum beschränkte sich bis dahin darauf, dass ich als Kind in die Kirche mitgenommen wurde bzw. auf den Religionsunterricht (bin auch getauft). Allerdings war das nie "lebendig" für mich so wie es bei diesen Menschen den Anschein macht. Vielleicht klingt meine Frage etwas "naiv" und lässt sich wahrscheinlich auch nicht mit ein paar Sätzen abklären, aber ich stelle sie trotzdem: Wie kommt man zum Glauben? Wie war das bei Dir/Euch? 🤨
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Sep. 24, 20
Gibt es hier jemanden, der Christ war und es irgendwann nicht mehr sein wollte? Was waren die Gründe? Kann man das überhaupt schaffen, sich zu entschließen, nicht mehr Christ zu sein? Dummerweise bin ich ausgerechnet in der jetzigen Situation vor dieser Frage für mich. Durch eine intensive Freundschaft im letzten Jahr bin ich ins Zweifeln gekommen. Ich hatte vorher noch nie eine so zugewandte, aktive Person gekannt, die viel mehr im Sinn der Nächstenliebe agiert als viele Christen. Allerdings: absolut entschiedener Atheist. Und kluger Mensch, der auch weiß, warum er Atheist sein will und nichts anderes. Leider ist es auch so, dass ich zwar immer Christ sein wollte. Aber ich könnte nicht berichten davon, dass ich intensive Erlebnisse mit dem Glauben/ mit Gott gehabt hätte. Ein paar wenige Streiflichter. Viele Schwierigkeiten in meinem Leben. Noch immer finde ich menschlichen Zusammenhalt sehr wichtig und Nächstenliebe. "Mantra" meines Lebens war immer "Wir". Aber auf der anderen Seite bin ich eine sehr ehrliche Haut. Ich kann nicht tun, woran ich zweifle. Es ist sogar so, dass ich, weil es gerade für alle so schwierig ist, den Zug verspüre, Gott wieder anzusprechen, ihm zu Füßen zu fallen. ("Not lehrt beten.") Aber ich kann nicht, es wäre nicht ehrlich. Einander wieder beistehen - ja, klar! Ehrlich miteinander reden, klar! Liebevoll miteinander umgehen, Liebe üben - ja! Aber Gott wäre da zur Zeit bei mir eine Abkürzung. Ich will lieben mit der Tat. Mit meinen Mitmenschen zusammenhalten. Gemeinschaft. Es baut mich nicht auf, Predigten zu lesen oder zu hören. Liebe und Lebendigkeit baut mich auf. Aber nicht der Gott, wie ich ihn gelehrt bekam. Also, gibt es jemanden hier, der Christ war und es nicht mehr sein möchte? Welche Erfahrungen hast du damit gemacht? (Vor einer Hölle hatte ich übrigens noch nie Angst. Die schlimmste Hölle ist die, die wir uns hier selbst auf Erden bereiten können.)
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Sep. 24, 20
Hallo ich habe einmal eine spezielle Frage: wenn Du einmal vor Gott stehen würdest und direkt mit ihm sprechen könntest, welche drei Fragen würdest Du ihm stellen? Danke für Eure Mitteilungen ;o)
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Sep. 14, 20
Hey ihr Lieben 🙂 Ich besuchte mit ca. 13-16 Jahren eine Freikirche. Die Gemeinschaft mit den andern Gläubigen war wirklich unfassbar schön - ABER -Ich fühlte mich gleichzeitig wie ein "besser Mensch". Das mag jetzt komisch klingen aber ich dachte über mich selbst "ich gehöre zu den Auserwählten & die armen andern Nicht-Christen sind alle verloren, was für ein Pech aber Gott hat mich besonders lieb". Ich war wirklich ein sehr liebes und freundliches Kind aber dieses Gefühl der Überheblichkeit war da. Auch blickte ich voller Ekel auf die "Normalos" die alle Sex vor der Ehe hatten und dachte mir "was für dreckige Sünder". Alle geleitet vom "Fleisch". Ich lernte was alles Sünde sei: Sex vor der Ehe/Pornografie/ dein Nächster MUSS geliebt werden, auch wenn er dir weh tut (ich wurde sogar körperlich & seelisch fertig gemacht & ich wehrte mich nicht, ich "liebte" auch meine Feinde)/ ohne Taufe käme man in die Hölle/ alle andern Religionen = Götzendienst/ Horrorfilme und andere sexy Serien sind gefährlich/ moderne Musik auf keinen Fall/ Homöopathie = Satan wird dich befallen & nur die Christen sitzen auf dem hohen Ross. Gott will das und jenes von dir und wenn du dich daran nicht hältst und nicht so ungefähr deine weltlichen Freunde in den Mülleimer wirfst (damit man mit dem Gesindel nichts zu tun hat), dann bist du verloren und kommst in die Hölle. Also zusammenfassend = lehne deine Natur ab (steht ja so ca. auch in der Bibel^^). Irgendwann bin ich fast daran zerbrochen. Ich durfte keinen Sex mit meinem geliebten Freund habe, ich durfte nicht Musik hören die mir gefällt und eigentlich alles was zum Erwachsen werden dazu gehörte sollte ich besser meiden (was ich auch lange tat). Als ich mich mit meinem Freund zusammenzog sagte mir andere Christen, dass ich noch sehen werde was mir wegen dieser krassen Sünde geschehen wird. Irgendwann fragte ich mich: wo steht das ganze Zeug in der Bibel & warum dreht sich alle nur um Sünde. Gottesliebe ist doch ein Geschenk aber laut allem was ich gelernt habe, ist es ein Verdienst und ein Leben voller Verbote. Ich konnte mich davon lösen. Es hat furchtbar lange gedauert aber ich schaffte es. Durch Zufall bin ich in Youtube auf einen Kanal namens "crosstalk" gestoßen und schockiert. Diese art von krassen Christen, die jungen Menschen wirklich das Leben schwer machen gibt es immer noch. Die durch Angst lehren und wo Liebe ganz klein hinten ansteht. Ich würde gern eure Meinung dazu wissen. Habt ihr auch schon solch negative Erfahrung gemacht? Und könnt ihr euch erklären woher solch festgefahren Denkmuster kommen? Wieso liest man die Bibel nicht mal ohne diese vorgefertigte Brille? LG
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Sep. 13, 20
Ihr Lieben, leide seit vielen Jahren an Angstzuständen. Mit Bauchweh, Atemnot, Durchfall, Herz ganz schnell etc. Ich bete und hoffe und bange. Ich hatte körperliche Untersuchungen und alles ist okay. Es hört einfach nicht auf. Ja ich hatte auch Psychotherapie aber es hat leider nicht viel geholfen. Ich glaube nur Gott kann das gerade biegen. Aber ich habe die Hoffnung irgendwie verloren. Nicht ganz. Aber sehr. Ich bitte euch von Herzen, binnen diesem Moment leide ich wieder unter Panik. Ich sitze alleine in meiner Wohnung und habe total Bauchweh und Panik. Ich bete und bete und frage Gott: was willst du nur von mir? Bitte betet für mich. Glaubt ihr das hat Wirkung, auch wenn ich Zweifele? LG
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Sep. 13, 20
In meinem Thread: "Jak,5,15 Ist jemand krank unter euch" ... ging es um den Ruf an die Ältesten der Gemeinde, zu den Kranken zu gehen , und meiner Frage, ob und wie das heute gehendhabt wird. Im Laufe der Antworten ist mir eine neue Frage gekommen: Maria Magdalena salbt Jesus vor den entsetzten Augen der Teilnehmer an einer Tischgemeinschaft. Nun wird in der Bibel sehr oft von der Salbung mit Öl gesprochen. Diese Salbung ist kein Selbstzweck, sondern Beauftragung. Ein Beispiel: David wird zum König gesalbt. Maria Magdalene wird von der Sünderin zur Jüngerin. Bitte entschuldigt, dass ich keine Links aus dem Bibelserver setze. Mit meinen spastischen Händen ist schon Tastatur und Maus eine Herausforderung. Was hat es mit der Salbung auf sich?
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Sep. 10, 20
Hallo ihr Lieben, vor einiger Zeit war ich etwas unzufrieden mit meiner stillen Zeit. Ich lese jeden Morgen etwas aus der Bibel laut vor und auch ein oder zwei Andachten. Ich war deshalb unzufrieden, weil das für mich so einseitig war. Nun habe ich angefangen, jeden Morgen den Herrn etwas zu fragen und dann die Gedanken, die dann kommen aufzuschreiben. So stimme ich meine Ohren und meinen Geist auf die Frequenz von Gottes Stimme ein. So kann sein Geist mit meinem Geist kommunizieren. Nun bin ich mit Gott im Dialog. Das gefällt mir wesentlich besser. Habt ihr ähnliche Erfahrungen gemacht? Oder Fragen zu diesem Thema? LG Evana
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Sep. 03, 20
Hat jemand Erfahrungen mit dem Spiritual Warefare Bootcamp des Evangelisten John Ramirez und kann dazu was sagen?
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Aug. 31, 20
Hallo @all! Haben Träume Einfluss auf euren Alltag? Nehmt ihr Trauminhalte ernst? Versteht ihr die Sprache oder Botschaft eurer Träume? Beschäftigen Alpträume euch länger? Hattet ihr schon Träume, deren Inhalte sich wiederholen? Gab es Träume, welche dir bei Entscheidungen geholfen haben? Eine Vorahnung gaben, dass etwas passieren könnte? Eine Antwort (Gottes) auf Fragen? Ich wünsche uns einen anregenden Austausch. Liebe Grüße mmieks
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Aug. 31, 20
Hallo ihr Lieben, ich stosse an meine Grenzen der Nächstenliebe, ich weis gerade nicht mehr wie ich reagieren soll, dass heisst, ich reagiere kaum, bleibe eher ruhig....bete, segne und bitte Gott um Hilfe. Es geht um einen Streit mit der Tür-Nachbarin, sie ist vor 4 Monaten hier eingezogen.. vor einer Woche hab ich ihr gesagt, dass es nicht ok ist was sie mit ihrem Hund macht, resp. nicht macht, sie geht nie spazieren, kifft und geht auch nicht raus, nur über die Strasse zum einkaufen. Nun hab ich überlegt ob das ein Fall für den Tierschutz ist, aber das Problem ist jetzt, dass sie mir gegenüber ausfallend wird, mich Schlampe nennt und wirres Zeug redet, was mit mir gar nichts zu tun hat, sie projiziert auf mich ihre Probleme, sie hat den Hausbesitzer angerufen und Dinge erzählt die gar nicht stimmen. Kurz, wie soll ich damit umgehen, sie hatte eine schwere Kindheit in Heimen und hat über 20 Jahre Drogensucht hinter sich, ist aber frei von harten Drogen, ich weis nicht wie sehr sie innerlich leidet, denn Familie hat sie auch keine Mehr, sie ist allein und dreht am Rad. Ich habe gebetet, habe Verständnis, gehe ihr aus dem Weg, aber mir gelingt es nicht wirklich ein Gutes Gefühl aufzubringen, geschweige denn sie als Mensch zu lieben, wie würdet ihr damit umgehen.?
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Aug. 28, 20
Wir laden ein zum Gespräch: https://www.jesus.de/bist-du-mit-den-richtigen-leuten-unterwegs/
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Aug. 07, 20


Hallo, ich bin's wieder... Ich brauche nochmal eure Unterstützung im Gebet..vielen Dank, dass ihr das letzte Mal mitgebetet habt. Ich wurde informiert, dass der Freund, von dem ich erzählt hatte, am Freitag eine noch schwierigere Operation an seinem Rücken haben wird. Wenn diese Operation schiefgeht, würde er den Rest seines Lebens bettlägerig sein... Ich bin gerade ziemlich verzweifelt in dieser Situation. Danke für jedes unterstützende Gebet. Einen schönen Abend, Sofie
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Juli 31, 20
Hallo, ich habe ein großes Anliegen. Ein guter Freund (19) von mir hatte letztens einen schweren Unfall. Morgen (22.07) wird sein Bein operiert. Wenn bei dieser Operation auch nur ein kleiner Fehler geschieht, wird er das Bein für immer verlieren. Bitte betet für ihn. Er liebt Fußballspielen und ich habe Angst, dass er in eine noch größere Depression rutschen könnte. Bitte hilft mir, zu beten, sodass Gott ein Wunder vollbringen kann. Danke
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Juli 30, 20
Das ist sicher keine neue Frage - aber eine, mit der man sich sicher immer wieder neu auseinander setzen kann. Gekommen ist mir die Frage, wie ich eben mal wieder in diesen Thead reingeklickt habe: https://community.jesus.de/forum/ansicht/thread.html?ctrl[post_uid]=12751486 Wo ich dabei stehe? Für mich war Glaube stets sehr natürlich. Als Christ geprägt wurde ich in Kindheit, Jugend und den weiteren Jahren. Ich habe viel mitbekommen, aufgesogen, mit Gott erlebt (bzw. es so zugeordnet). Ich habe viel nachgedacht, mich mit vielem auseinandergesetzt und mich viel ausgetauscht. Ich habe es gelernt, auszuhalten und stehen zu lassen. Christus nachfolgen - das war/ ist es, was mein Christ-Sein ausmachte. Was hat sich verändert? Gott verblasst. Er ist mir weniger präsent. Christus verschwindet. Er erscheint mir in bestimmten Glaubenssätzen nur noch als Vokabel. Die Tiefe meines Glaubens ist noch da - aber sie entfernt sich von mir. Warum? Ich habe zu viel gehört, gedacht, zu viele (brechende) Fassaden gesehen, zu viel erlebt, dass jede*r biegt/ schiebt/ dreht - nicht aus bösem Willen. Ich zweifele weniger an Gott als an uns Menschen und indirekt dann doch auch an Ihm. Ich denke, ich bin und bleibe Christ, weil ich mich (fest)halten will - soweit es mir gelingt - an Christus. Ich stelle fest, Christen bin ich immer weniger konform. Leider. Aber Christen überzeugen mich oft zu wenig. Von mir bin ich auch nicht überzeugt, gebe dies aber auch nicht vor. Ich bin Christ, Nachfolger Christi - suchend, scheiternd, gesucht, gefunden und gehalten von Gott. So hoffe, so glaube ich. Was macht dein Christ-Sein aus?
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Juli 28, 20
Es ist zwar in der Themen-Zeile ein biblischer Text als Grundlage, ich stelle das Thema aber bewusst unter "Authentisch Christ-sein" In dieser Zeile versteckt sich das Wort "Macht" (machen) und ein sehr altes Wort untertan" und ich habe den Eindruck, dass der Schöpfungsauftrag Gottes in vielen Punkten missverstanden wurde in Richtung " Macht und Können" und wir heute auch die Zeche zu zahlen habe. Können wir diese Richtung noch stoppen? Müssen wir sie stoppen? Wenn ja, wie? In der weltweiten Corona-Krise scheint der Umweltschutzgedanke in der Wichtigkeit unterzugehen. Man kann aber alle aktuellen Krisen zusammen zählen und fragen: Gilt dieser Schöpfungsauftrag noch?
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Juli 27, 20
Wir laden ein zum Gespräch: https://www.jesus.de/meinung-eure-fb-kommentare-lassen-mich-am-glauben-zweifeln/
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Juli 26, 20
Ich hatte grade Lust, ein kleines Gebet zu schreiben: Unser Vater, der Du bist im Himmel hilf uns dem Teufel zu vergeben, den wir als Feind gesehen haben da wir unsere Feinde lieben sollen. Unser Vater, verwandle den Teufel und ziehe ihn zu dir damit alles Dein Licht wird, denn so sind wir erlöst. Unser Vater, lass Jesus in uns regieren, lass uns an seiner Liebe teilhaben, denn er ist die Vergebung, er ist die Wahrheit und das Leben. Amen
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Juli 22, 20
Hallo ihr. Ich habe da ein Problem. Ich wünsche mir schon länger, mir mehr Zeit für Gott zu nehmen, mehr zu beten,auf ihn zu hören. Ja und dabei bleibt's meist. An zu wenig Zeit liegt es nicht, ich habe einfach kein System,um diese Zeit regelmäßig in den Tag einzubauen. Und ich wünsche mir ein Buch, speziell mit Andachten für Frauen, um die Gedanken zu fokussieren in der Gebetszeit. Wie handhabt ihr das und wie geht ihr dabei mit Kurt um, dem inneren Schweinehund... Würde mich über eure Erfahrungen freuen...
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Juli 18, 20
Hey ihr, in dieser Bibelstelle steht: " 5 sodass wir Vernunftschlüsse zerstören und jede Höhe, die sich gegen die Erkenntnis Gottes erhebt, und jeden Gedanken gefangen nehmen zum Gehorsam gegen Christus," wie macht ihr das praktisch? Ich hab zunehmend das Gefühl, dass entweder meine Gedanken oder ich die Spielregeln von "Fangen" nicht verstanden haben. Ich schnapp sie, sie laufen lachend weg und brüllen weiter. Da hakt es doch 😀 wie handhabt ihr das im Alltag?
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Juli 13, 20
Hallo ihr Lieben, ich möchte euch ein wenig was von mir erzählen. Und das ich so nicht mehr glauben kann und will, wie ich es bisher getan habe. Ich werde es wirklich sehr kurz halten und keinen Roman schreiben, weil ich einfach nicht die Nerven dazu habe. Seit meiner Kindheit glaube ich an Jesus. Als kleines Kind wusste ich innerlich dass es Jesus gibt, da gab es nie Zweifel daran. Habe an Gottesdiensten teil genommen, war in Jugendgruppen, Hauskreisen, Veranstaltungen, Erweckungsveranstaltungen und vieles mehr. Ich wurde evangelisch getauft und endete als Katholik, aber dazu später mehr. Ich habe sehr viel schönes, aber auch nicht so schöne Dinge in meinem Leben, mit Gemeinden erlebt. Allen voran in Freikirchen. Damals war ich in die Pfingstgemeinde gekommen, hab die Geistestaufe erlebt und habe Gottes Gegenwart viele Jahre erlebt. Dann kam die Wort und Glaubens Bewegung, wo ich fanatisch darin war und die schlimmsten Diskussionen hier verursacht habe und Menschen tief verletzt habe. Nur wenn ich ehrlich zu mir gewesen wäre, habe ich auch Dauer diesen Glauben nicht mehr tragen können, da dieser Menschenverachtend war.Aber ich hatte eine Maske auf, ich wollte was sein, was ich nicht bin. Der Glaube an Gott wurde immer belastender für mich, zweimal wollte man an mir Dämonen autreiben, weil ich mal Monatelang Esoteriker war (ich war nun mal neugierig) und beim anderen Mal, weil ich angeblich sexuelle Probleme hatte. Und beim dritten mal, in einer extremen Gemeinde, die nur Dämonen sah und die Gemeinde mit neuen nicht gerade freundlich um ging, wurde mir zum Vorwurf gemacht, ich würde dämonisches in die Gemeinde bringen, weil ich den Befreiungsdienst nicht an mir hab ausführen lassen. Das war eindeutig zu viel für mich und hab Panik bekommen und bin gegangen. Dann kam die Wort und Geist Bewegung. Ich war absolut begeistert, hab mit gefiebert, aber die erhoffte Freiheit gab es nicht. Den ich merkte, je tiefer ich in die Christliche Szene kam, um so gebundener wurde ich, nach aussen hin, wird dir ein Christentum verkauft, was Lifestyle bedeutet, aber intern, gab es nur Vorschriften, nur Gesetze und vieles mehr. Ich hielt es einfach nicht mehr aus. Allerdings muss ich auch ehrlich dazu sagen, dass ich von Kind auf immer ein wenig rebellisch war, ich kämpfte mich durch`s Leben, hab Missbrauch erlebt, wuchs im Heim und Pflegeeltern auf, da mein Vater meine Mutter permanent schlug, viel Alkohol trank und sich selber verletzte und das die Polizei permanent bei uns im Haus war. Die Pflegeeltern waren kein deut besser, lachen verboten, dufte meine Mutter nicht sehen, wurde mehrfach unter fadenscheinigen Kommentaren in den dunklen Keller gesperrt, wurde geschlagen etc. Und einmal hat meine Mutter mich aus dem ersten Heim raus geholt und seit dem Tag an, hatte ich imense Schwierigkeiten mit meinem Schwiegervater: Streit, hat mich grün und blau geschlagen. Hat nie mit mir ein Wort geredet, so dass ich nach 1 Jahr als Jugendlicher wieder ins Heim musste. Er hatte meine Mutter permanent unter Druck gesetzt, entweder ich oder er. Einige Jahre später, als ich in der FCJG war (für etwa 2 Jahre), hatte sich meine Mutter umgebracht. Ich hatte immer schwierigkeiten mit Vaterschaft, sobald jemand Liebe mir entgegen brachte und tiefer wollte, blockte ich ab und baute eine Mauer um mich herum auf. So hab ich nie eine Beziehung halten können. Christliche Ehepaare verzweifelten schier an mir. Man kam nie richtig durch bei mir. Und so ist es heute noch. Irgend wann bekam ich schlimmer Depressionen, Burnout, was ich aber bis heute sehr gut in den Griff bekommen habe. Ich bin heute immer noch ein sehr gefühlsbetonter Mensch, womit einige Probleme haben. Ich bin einfach ich selber. In der Hillsong Gemeinde, konnte man damit nicht gerade gut umgehen, weil ich mich erstens von der Gemeinde distanziert hatte, aber als ich Hilfe wollte, hatte man sich von mir distanziert. So war das Thema Gemeinde für mich erledigt. Vorerst .... Dann zwei Jahre später nach Hillsong, bin ich in die Katholische Gemeinde gekommen und Mitglied geworden. Ich war absolut begeistert, wurde immer extremer und wollte der beste Katholik sein, den man sein konnte, kaufte und besorgte Katholische Bücher, Kruzifixe, Medaillen und vieles mehr. Machte beim alten Ritus mit und vieles mehr. Und bin auch in unserer Gemeinde Messner, Ehrenamtlich. Obwohl sich in meinem Herzen immer mein evangelisches Herz meldete und mir sagte, dass das falsch sei. Aber leider erlebe ich dort auch, dass man mich nicht ernst nimmt, mich manchmal bewusst oder unbewusst behandelt, als wäre ich der letzte Dreck, es wurde hinter meinem Rücken geredet. Und ich hab immer alles herunter geschluckt, auch meinen Frust. Immer musste ich mich rechtfertigen. Bis mich eines Tages, also dieses Jahr im April/Mai ich angesprochen wurde, warum ich drei Monate kein Dienst mehr mache und man hinter meinen Rücken redete und Dinge behauptet wurden, die alle nicht richtig waren. Ich war drei Monate Krank. Und dann ist mir entgültig der Kragen geplatzt. Und hab bei der Person meinen ganzen Frust heraus geschrien und ihm die Leviten gelesen. Den ich konnte nicht mehr und diese Person hörte mir einfach zu und das tat mir gut. Am Tag darauf hatten wir einen Gottesdienst im alten Ritus und da war ich innerlich nicht mehr dabei. Und nach dem Gespräch mit dem Priester (Beichte), hatte ich die Nase voll. Einige Tage später hatte ich ein Gespräch mit besagtem Priester, dass ich all das nicht mehr kann und ich auch nicht mehr katholisch sein kann, all den katholischen Kram nicht mehr glauben kann und es hat sich auch ein imenser Hass auf die Kirche entwickelt, den ihr euch nicht vorstellen könnt. Aber nicht nur Kirche, sonderna auch Gemeinde. Alles ist aufgebrochen, alles musste raus. Der einzige Vorwurf war nur, ich werde nicht von meinem Verstand geleitet, sondern von Gefühlen. Und eine andere Person sagte mir eiskalt ins Gesicht, als ich mehrere Gespräche mit ihr hatte, ich hätte jetzt was ganz böses in mir drin. Ich wäre Maria ungehorsam, weil ich nicht den Rosenkranz betete, den ich abgrundtief hasste, weil es tot und religiös war. Und sie versteht es bis heute nicht. Nun wie es ist jetzt ? Ich will keine Gemeinde mehr, keine Kirche mehr, ich habe allen religiösen Mist aus meiner Wohnung geworfen, ab in den Müll und es ist, als ob eine ganz große Last von meinen Schultern gefallen ist. Nur einige Bücher und Bibeln habe ich noch behalten. Heute kann ich mit in meinen Augen belastenden Glauben des Evangelikalismus und Katholischen Glauben nichts mehr anfangen. Ich habe mich davon los gesagt, von Jesus allerdings nicht! Er ist immer noch mein Herr, mein Freund und Bruder! Ich wollte jemand sein, der ich nicht bin, ich habe eine religiös-christliche Maske getragen und zwar Jahrelang! Und die habe ich jetzt abgerissen. Im moment fühle ich mich freier, viel freier, aber auch trauriger. Aber ich bin wieder ich selber und muss damit fertig werden. Wie es in Zukunft weiter geht, weiß ich nicht. Jesus bleibt, aber alles andere ? ich weiß nicht. Absolutheitsanspruch des Glaubens ? nein, dass kann ich nicht mehr. Der Hass und der Zorn in mir drin, ist unbeschreiblich und dass ich mit meinem religiösen Wahn Menschen verletzt habe, tut mir unendlich Leid und kann nur um Vergebung bitten. Das ist meine kleine, extrem verkürzte Geschichte, vielleicht etwas durcheinander, aber ich denke, hoffe, dass es lesbar ist und man versteht, was ich aussagen und sagen will/ wollte. Gottes Segen euch.
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Juli 11, 20
Den Himmel erleben. Damit meine ich nicht bestimmte Themen der Esoterik, oder Nahtoderfahrungen, auch nicht den Himmel über uns als Firmament oder "Wir kommen alle, alle in den Himmel" wie es in einem Wienerlied heißt. Ich meine: kleine Glücksmomente im Alltag, die uns den Himmel /auf Erden) erahnen lassen, dass es etwas gibt zwischen Himmel und Erde und Erde, wo die Spuren Gottes spürbar werden. Ich meine: den Himmel, in dem mehr Freude sein wird über einen der umkehrt als über 99 Gerechte. Ich meine: das Himmelreich, dass nahe ist, wenn .... der Himmel als Ort der Verheißungen Gottes, der Himmel als Lebensziel, als Sehnsuchtsort, als Heimat bei Gott, bei ihm und mit ihm eine ewige Heimat zu finden. Ich freue mich, wenn wir dazu unsere Gedanken teilen und zu einem guten Austausch kommen. Liebe Grüße mmieks Nachtrag vom 02.07.2020 13:43:07 Als TE sollte man schon schauen, dass die Titelzeile richtig geschrieben ist: Es muss heißen: Den Himmel erleben. Da waren die Finger schneller als die Gedanken. Orli, kannst du das bitte ausbessern? Danke!
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Juli 10, 20
Hallo Zusammen, heute liegt mir dieses Thema am Herzen, dass wir darüber uns austauschen können. Vielleicht fragt ihr euch: Was ist das? oder ihr habt es schon mal erlebt und kennt den Unterschied zwischen der Ungewissheit und dieser Gewissheit und möchtet es gerne hier mitteilen. Persönlich habe ich es selbst erlebt und lebe in ihr. Aber davon dann später mehr. LG Evana
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Juli 10, 20
In Corona-Einschränkungszeiten war ja keine Teilnahme am Go-Di möglich. Für ;Katholiken gab es da ja die Freistellung der "Sonntagspflicht" durch die Bischofskonferenzen. Nun gibt es wieder weit gehende Lockerungen, wenn auch mancherorts mit vielen Vorbereitungen wie Anmeldung etc, Ich wohne in einer ländlichen Gegend. Ab 1. Sept. ist ein Pfarrer für 6 Gemeinden zuständig plus 2 größere Sozialeinrichtungen. Im Gebiet helfen noch 2 80-jährige pensionierte Priester mit. In der zahlenmäßig größten Gemeinde ist eine Stelle als Diakon ausgeschrieben. Natürlich gibt es auch Wort-Gottes-Feiern, nicht mit Eucharistiefeiern zu verwechseln. Die einzelnen Pfarren werden in Bezirke umgewandelt - Seelsorgeräume, sie sollen aber als Pfarren eigenständig bleiben. manche sehen jetzt in Coronazeiten die Chance, die "Sonntagspflicht" neu zu diskutieren, weil sie gilt ja für Eucharistiefeiern - die nun nicht überall möglich sind. es sind vor allem Landgemeinden, die betroffen sind.. Ob es je zufrieden stellende antworten gibt?
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Juli 05, 20


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