Authentisch Christs...
 
Benachrichtigungen
Alles löschen

Authentisch Christsein

Der beste Ort, einfach mal Christ zu sein. So, wie man halt ist.
Seite 3 / 11

🙏 Klagegebet

 

Gott,

ich bin müde vom Warten.

Ich habe gebetet, gehofft, gefleht – viele Jahre, vielleicht Jahrzehnte.

Doch nichts verändert sich.

 

Man sagt, du erfüllst unsere sehnlichsten Wünsche,

aber ich sehe nur, wie mein Leben an mir vorbeizieht.

Ich fühle mich, als würdest du mich übersehen.

Als wäre ich dir egal.

 

Ich höre deine Worte: „Zur rechten Zeit werde ich es geschehen lassen.“

Aber wann, Gott?

Ich bin nicht ewig jung.

Mein Schmerz ist heute, nicht irgendwann.

Mein Herz schreit jetzt, nicht in ferner Zukunft.

 

Ich verstehe dich nicht.

Ich fühle mich von dir enttäuscht.

Und doch – trotzdem rede ich noch mit dir.

Weil irgendwo in mir die Hoffnung lebt,

dass du mich siehst.

Dass du mich nicht loslässt.

 

Gott, wenn du wirklich gerecht bist –

dann zeig es mir.

Wenn du wirklich ein Vater bist –

dann halte mich fest, auch wenn ich dir gerade nur meine Wut und meine Müdigkeit hinwerfen kann.

Gott,

ich bin stinksauer auf dich.

Ich fühle mich verarscht.

Du hast in der Bibel versprochen:

„Bittet, und es wird euch gegeben.“

Aber ich bitte seit Jahren, seit Jahrzehnten –

und nichts passiert.

 

Wie soll ich noch glauben,

wenn du nur schweigst?

Wie soll ich vertrauen,

wenn du nichts tust?

Du sagst, ich soll fest glauben –

aber wie, wenn du selbst tatenlos bleibst?

 

Bin ich dir egal?

Sind wir Menschen nur Spielfiguren für dich?

Du siehst das Leid, die Angriffe, die Schmerzen –

und du schaust zu.

Und dann erwartest du trotzdem,

dass wir dir vertrauen?

Das ist nicht gerecht.

Das macht mich wütend.

Das macht mich bitter.

 

Gott, wenn du wirklich gerecht bist,

dann zeig es mir.

Jetzt. Nicht irgendwann.

Wenn du willst, dass ich noch glauben kann,

dann brich dein Schweigen.

Denn ich kann so nicht mehr.

 

Amen.

4
288
Sep. 17

Entgegen der Überschrift geht es mir nicht um die Schöpfungsgeschichte, sondern um den Satz, den Gott da spricht. 

Er hat was erschaffen und ist (mehr als) zufrieden mit seinem Werk. 

Ich beneide ihn um dieses Gefühl. Ausruhen und sagen: boah, hab ich gut hinbekommen, alles! 

Obwohl ich Schulterklopfen und Zuspruch von anderen kenne für Dinge, die ich in meinem Leben gemacht habe, habe ich selbst dieses Gefühl nicht. Das empfinde ich als grossen Mangel, denn dadurch ist mir mein eigenes Tun fremd geworden. 

Kennt das noch jemand?

97
703
Sep. 10

Guten Morgen,

  • letzen Sonntag was dieses Gleichnis Thema der Predigt. Lukas 18, 9-14

Der Pharisäer und der Zöllner

Er sagte aber zu einigen, die überzeugt waren, fromm und gerecht zu sein, und verachteten die andern, dies Gleichnis: 10 Es gingen zwei Menschen hinauf in den Tempel, um zu beten, der eine ein Pharisäer, der andere ein Zöllner. 11 Der Pharisäer stand und betete bei sich selbst so: Ich danke dir, Gott, dass ich nicht bin wie die andern Leute, Räuber, Ungerechte, Ehebrecher, oder auch wie dieser Zöllner. 12 Ich faste zweimal in der Woche und gebe den Zehnten von allem, was ich einnehme. 13 Der Zöllner aber stand ferne, wollte auch die Augen nicht aufheben zum Himmel, sondern schlug an seine Brust und sprach: Gott, sei mir Sünder gnädig! 14 Ich sage euch: Dieser ging gerechtfertigt hinab in sein Haus, nicht jener. Denn wer sich selbst erhöht, der wird erniedrigt werden; und wer sich selbst erniedrigt, der wird erhöht werden. 

Mir ist dabei zum ersten Mal klar geworden, dass jeder Christ, der sich ausruht auf seinem Christsein, eigentlich wie dieser Pharisäer ist. Also selbst wenn ich die Botschaft und Lehre von Jesus angenommen habe und mein Leben danach ausrichte, bin ich trotzdem immer noch wie dieser Pharisäer. Denn wenn ich denke, durch das Annehmen von Jesus „Gerechtigkeit vor Gott“ erlangt zu haben, dann ist das falsch, da mich dieser spezielle Gedanke über andere erhebt. 

Wow. Deep shit. Daran hab ich nicht gedacht. Nachdem ich jetzt die ganze Woche immer wieder darauf rumgekaut habe, bin ich wieder auf dem Boden der Tatsachen gelandet: ich sollte mich besser als Sünder sehen. Wow.

(Bei all dem „gerecht machen vor Gott“, „gab ihnen die Macht Kinder Gottes zu werden“, Sündenvergebung“ , „er wirft die Sünden in den Abgrund“ hab ich das komplett aus den Augen verloren 😳).

Das erzähle ich jetzt mal so, falls noch jemand gerne landen möchte 😌😆.

58
670
Sep. 08

Leider muss ich gegen etwas sein, denn der Kern des Überlieferten Glaubens hat die Welt verlassen und steht nun wie vor einem Fremdkörper vor dem Glauben der Propheten, Jesu Christi unseres Herrn und dem der Nachfolger Jesu!

Das Schema Israel, das Glaubensbekenntnis der Juden ist eindeutig gegen jede Mehrpersonalität, aber natürlich erlebt dies Zeugnis Angriffe und so hat die Tradition der römischen Kirche einfach eine veränderte Übersetzung - eine Deutung als Alternativ Erzählung erfunden. 

Die Geschichte selbst gibt hier aber ein klares und vertrauenswürdige Zeugnis ab dagegen hat diese "Wissenschaft" - Theologie wirklich gar nichts ins Feld zu führen! 

Das Zeugnis Israels für einen absoluten und strengen Monotheismus macht jede Deutung einer "mindestens Mehrere" -Erzählung zur Leugnung dieser Geschichte!

 

Dabei hat ein Kaiser eines Weltreiches natürlich genau null zum Glauben beizutragen genauso wenig sind die Früchte daraus Verfolgung und Mord im Namen einer Rechtgläubigkeit Zeugnis für Jesus der uns warnt vor falschen Propheten die mit Lug und Trug und Hinterlist die Tür des Himmelreich den Menschen zu verschließen suchen!

Jesus streitet um ein Verständnis seiner Person, natürlich, denn die Angriffe gegen ihn waren gross, es gefiel und gefällt vielen nicht wer er ist und was er uns zu sagen hat!

Menschen die Gottes Wege für einen ablehnen werden immer die Wahrheit bekämpfen und Mord und Totschlag mehr Gewicht beimessen als der Gottes(er)furcht!

Jesus zeigt auf:"nun sucht ihr mich zu töten einen Menschen der euch die Wahrheit sagt die ich von Gott gehört habe, so hätte Abraham nicht gehandelt" (Joh. 8,40)

Dass Jesus nicht ernst genommen wird wo Irrungen "gewählt" sind ist klar, aber niemand kann sich täuschen darin dass wo man nicht in seinem Wort bleibt die Liebe zu ihm fehlt, Jesus ist Lehrer! 

"Mein Herr und Gott", sagt Thomas nicht sondern "Mein Herr und mein Gott", weil er genauso Gott unseren Vater in den Blick nimmt der Jesus von dem Toten auferweckt hat, dies ist nämlich Glaube! 

"Glaubt an Gott und glaubt auch an mich", zeigt natürlich nicht auf dass der Gott des NT nicht die Ganze Gottheit wäre,

sondern zeigt Wahrheit die jeder annimmt der Jesus und Gottes Wort - Weisungen liebt! 

 

88
601
Sep. 05

Hallo liebe alle,

Ewigkeit ist für mich ganz offensichtlich bereits jetzt; aber auch etwas, auf das wir zugehen und wo im weiteren langfristig alles ganz anders sein wird.

Was habt ihr für Vorstellungen von Ewigkeit - jetzt wie langfristig?
Welche Aussagen der Bibel begleiten euch dabei?

Ich freue mich auf eure Eindrücke und Austausch.

LG von Seidenlaubenvogel

40
1,088
Aug. 31

Hallo, hat jemand Erfahrungen / Ideen zum Thema Christsein und Schach im Rahmen von Sportmission? Vor allem bezüglich Fußball läuft ja da sehr viel bis hin zu Sportlergottesdiensten, zu den Fußballer eingeladen werden.

Schach scheint in der Evangelisation eine Nische zu sein,  obwohl im Raum Karlsruhe regelmäßig große Turniere stattfinden.

Im Gegensatz zu Fußball oder Leichtathletik (vgl. Yemisi Ogunleye) ist Schach wohl nicht im Fokus lokaler Gemeinden...

19
476
Aug. 30

Hej 🙂 ich glaube, hier passt es gut rein - Christ sein, wie man halt ist. 🙂

Für die Hochzeit einer engen Freundin von mir habe ich mir in dem Ort dort eine Ferienwohnung gesucht, auch gefunden. Der Vertrag wurde digital abgewickelt - ich mag das nicht besonders, aber so war es nun mal. Der "digitale Vermieter" (eine Gesellschaft) sozusagen sandte mir Reisevertrag, Daten und die Rechnung, üblich halt mit Anzahlung und Endbetrag. Alles gut, alles, wie ich es kenne. - Es ist ein Haus für bis zu 6 Leute, ich buchte erstmal für mich und für 1 Person mehr und hatte meiner Freundin angeboten, wenn sie im Bekannten- oder Freundeskreis jemanden hat, der noch ein Domizil sucht, könnte er bei mir unterkommen. - Es meldete sich niemand. Da fragte dann meine Eltern an, wenn sich niemand gemeldet hat, ob sie die Unterkunft nicht für einen Urlaub nutzen könnten, sie würden mich auch nicht "behelligen" 😉 😀 . Ja, gut. Und weil das noch 1 Person mehr ist als nur die 2 gemeldeten, habe ich sie digital - über die App - nachgemeldet, wie es "vorgeschrieben" war. Ich registrierte eine eMail, schaute aber nicht rein, dachte, ja, guck ich mir morgen an.

Gestern - ich hatte noch nicht in meinem Mails geschaut - rief mich der "analoge Vermieter" an, der, dem das Haus halt gehört. Er fragte - schon recht "vorwurfsvoll" (ich hörte eine Art "Not" raus), warum ich das nicht bei ihm gemeldet habe (warum über diese Gesellschaft, hätten Sie doch bei mir angerufen). Unsere Kommunikation lief nicht unbedingt "glatt", wir hatten sowas wie Verständigungsschwierigkeiten sowohl technisch als auch menschlich. - Ich sagte ihm zu, ich würde versuchen, was ich kann und würde mich zurückmelden, wenn ich "es hingekriegt" habe.

Ich hatte es dann gestern sein lassen mit dem Gedanken: das mache ich morgen in Ruhe. 

Heute Morgen lese ich mir alle Sachen durch und denke über das Gespräch nach, suche in der App nach Möglichkeiten, als mir gewahr wurde, dass ich beim "digitalen Vermieter" zugunsten des "analogen Vermieters" lügen sollte. Das war es, was er am Ende von mir wollte. Ich verstand auch seine "Not" irgendwie - die Gegend dort ist sehr arm, möglicherweise - so meine Vermutung - hätte er sich gern in bar etwas "dazuverdient". Es würde dann digital eben nur 2 Leute anreisen, "in echt" aber drei, das muss der andere ja nicht wissen und so weiter.

Hossa. Nee. Das geht gar nicht. Auch wenn ich die Situation wirklich verstehen kann. Es ist am Ende nicht mein Problem, warum er die Dinge tut, die er tut und warum er die Probleme hat, die er möglicherweise hat. Es sind seine und dürfen sie auch bleiben. Ich habe die Rechnung des "digitalen Vermieters" für die nachgemeldete Person in der eMail gefunden und auch bezahlt und mich eben entschieden, nicht zu lügen. Weder in die eine noch in die andere Richtung. - Bleibt abzuwarten, wie der "analoge Vermieter" darauf reagiert und ob sich sein Verhalten verändert, wenn wir dort Urlaub machen für die eine Woche.

Mir ging noch durch den Kopf: Ich hab ihm Möglichkeiten geboten im Gespräch, wo er hätte "tätig" werden können - Fahrradverleih (ich fragte nach, ob er Fahrräder hat), nee, sei zu kompliziert etc., im Ortskern würde es Verleihe geben. Nach Fußläufigkeit zum Stadtkern hab ich ihn gefragt und ihm von der Hochzeit erzählt und dass ich ein Taxi brauchen würde etc. ... auf nichts ist er eingegangen, er kam mir nicht entgegen - er gab mir nicht mal ne Nummer eines Taxiunternehmens.

Wie dem auch sei. - Das ist es, was ich unter 'Christ sein, wie man halt ist' verstehe. Ich hatte die Wahl ... und hab mich entschieden für die Wahrheit, nicht die Lüge. Eine kleine Episode, aber diese Dinge machen eben auch unser Leben aus. Ich bin froh, mich nicht habe reinziehen lassen.

47
651
Aug. 21

Gerade befinde ich mich in der Situation, dass sich ein Elternteil in der terminalen Phase seiner langjährigen Krankheit befindet.

Nun brauche ich eine etwas längere Einführung, damit ihr mich für diese „letzten Tage“ vielleicht Ratschläge geben könnt.

Er hat uns Kindern und auch seiner Frau in materiellem Sinne ein gutes Leben ermöglicht. Gute Ausbildung, gutes Haus, Musikunterricht, Hobbies, Ferien, grosse Familienfeier, Beteiligung am kirchlichen Leben, alles dabei. Diesbezüglich ein grosszügiger Mensch. Dass er in all diesen Bereichen immer die führende Person war, in Funktion und Verhalten, war für ihn selbstverständlich. Für uns irgendwie auch.

Dass seine Frau und wir Kinder zuhause mächtig unter seiner Dominanz, egozentrischem Verhalten und Grössenwahn gelitten haben, ist die andere Seite, die die Öffentlichkeit nie zu sehen bekam. Glaube ich zumindest. Dabei war vor allem psychische Gewalt eine Dauermethode um uns klein zu halten. Dass wir nichts konnten, und er alles, wurde uns von klein an eingetrichtert. Streit der Eltern war der Normalfall, aber auch gewalttätige Einsperrung, Zerstörung der selbstgemachten Keramikplastiken meiner Mutter gehörten zum Repertoire. Unerträglich, ich wählte dann sobald es ging ein Studium, welches mir Aufenthalte in fernen Ländern ermöglichte. Nur weg!

Ich wohne immer noch im Ausland. Die einzige Möglichkeit, mich vor diesen doch etwas traumatischen Gefühlen zu schützen. Für meine Kinder fahren wir zwar immer noch mit einiger Regelmass hin, wir geben uns Mühe, und mit dem Alter und mit seiner Krankheit hat sich eine gewisse Milderung seiner Eigenschaften eingesetzt. Gut ertragen kann ich ihn aber immer noch nicht, es ist kein Hass mehr, eher eine geistige und körperliche Unverträglichkeit.

Da ich aufgrund seiner eigenen autoritären Erziehung Verständnis für seine Art entwickelt habe und weiss, dass er selber felsenfest davon überzeugt ist, dass er uns ein gutes Leben ermöglicht hat, habe ich vergeben können. Er konnte wohl manchmal nicht anders, oft aber hätte er sich beherrschen sollen. Das tat er nicht. Sich entschuldigen auch nicht.
Ich glaube, dass sein Denken und seine Wahrnehmung von Verdrängungsmechanismen geprägt sind.

Ja, vergeben habe ich können, mit der Hilfe Gottes, mit der Abgabe des ganzen Grolles an Ihm, dem Himmlischen Vater.

Seiber wird er voraussichtlich diesbezüglich nie um Vergebung bitten. Das muss für mich auch nicht, um vergeben zu können. Für mich persönlich wird es nichts mehr hinzufügen. 
Und vor allem sieht er gar nicht ein, dass da Sachen grandios schief gelaufen sind. Noch gestern am Telefon schwärmte er darüber, dass wir es alle zusammen doch immer sehr schön gehabt haben, tolle Ferien, schöne Familienfeste …. Und dass wir die kommende schwierige Zeit miteinander durchstehen werden, „wir alle zusammen“ …

? Nun meine Frage. Ist es sinnvoll, die Diskussion noch einmal zu führen, ihm klarzumachen, dass wir sehr gelitten haben? Ihm damit quasi zu einer Entschuldigung zwingen? Es gibt Stimmen aus unserem Umfeld, die uns das empfehlen.

Persönlich befürchte ich, dass ihm das am Schluss in eine sehr schlechte Verfassung bringen wird, ihm Schuldgefühle besorgen wird, die er nicht mehr loswird. Seine selbstbemitleidende Worte „Ihr seid sicher froh, wenn ich bald sterbe“, haben wir auch kürzlich noch von ihm gehört, als wir etwas vorsichtig kritisierten. 
Eine schwierige Persönlichkeit, dessen Wahrnehmung man einfach nicht versteht.

Darf man dies Gott überlassen? Oder sollen wir ihm „die Möglichkeit geben“ alles noch einmal zu überdenken und sich vor Gott zu entschuldigen? Nicht mal bei uns, sondern vor Gott?

Ich tendiere dazu, die Sache in Ruhe und Frieden ausgehen zu lassen, nicht zu fischen in den tiefen Gewässern, wo Gott unsere Sünden bereits reingeworfen hat (Micha 7: 18-19).

Die Geschichte Gott übergeben und Ihn um Vergebung und Richtigstellung bitten. Denn diese Nummer ist für mich etwas zu gross. 

25
439
Aug. 15, 25

Ein neuer Thread ... eingeleitet mit einer kleinen Tagebuch-Notiz:

"Hast Du die auch alle gelesen?" fragt unsere Enkelin Anna (gerade in die 2. Grundschul-Klasse gekommen), wenn sie sich in meinem Zimmer umschaut und vor den Regalen mit den vielen Büchern steht. "Nun ja, sage ich, Viele davon ... Andere nur zum Teil ... je nachdem"!" Tatsächlich habe ich in den Monaten vor unserem Aus- und Umzug kistenweise Bücher weggegeben. Aber immer noch sind die Regale voll bis zur Decke. --- In diesen Augusttagen kommt mir ein Buch in die Hand, dass ich vor fast 40 Jahren gekauft habe - und nie richtig und ganz gelesen habe: Die Dietrich-Bonhoeffer-Biografie von Eberhard Bethge (1044 Seiten), ein Standard-Werk über ihn bis heute ... Ich fange an, es zu lesen, und bin gebannt. In ein paar Wochen möchte ich Anna das Buch zeigen und sagen: "Guck mal, DAS hat der Opi nun tatsächlich auch gelesen!"

....

Heute las ich von ihm: „Die Sünde zu vermeiden kann die größte Schuld sein.“

Es ging ihm - in der ihn quälenden Frage, ob er sich als Christ (in Übertretung des 5. Gebots nach Luther) am Attentat auf Hitler beteiligen soll - um das Dilemma, dass man in bestimmten Situationen nicht mehr einfach zwischen Schuld und Unschuld entscheiden kann, sondern eine Entscheidung treffen muss, was - in Abwägung - das geringere Schuldigwerden bedeutet - im Vertrauen auf die Vergebung und Gnade Gottes!

Was meint Ihr dazu? - Ich denke und empfinde, dass er Recht hat.

L'Chaim

 

37
1,239
Aug. 14, 25
Hier ein Ausschnitt aus einem Artikel von heute in der Süddeutschen Zeitung (https://sz.de/li.3292766):
 
Verblüffend viele Menschen richten wesentliche Entscheidungen nach Aberglauben aus, in der Liebe, der Gesundheit oder wenn es ums Geld geht. Laut Studien sind insbesondere Frauen, religiöse Menschen sowie solche mit eher rechts-konservativen Ansichten anfällig. Auch Ängstlichkeit, Intoleranz gegenüber Ungewissheit und ein intuitiver statt analytischer Denkstil korrelieren laut Studien mit einem Hang zu übersinnlichen Praktiken und Überzeugungen.

Der aufgezeigte, und zweifellos wissenschaftlich belegte, Zusammenhang „Aberglaube-Frau-rechtskonservativ-religiös“ erstaunt nicht (ausser „Frau“ 😉),
macht für mich aber keinen Sinn. 
Macht mir, als christliche, politisch neutrale, nicht-abergläubische, bekennende Frau weiblichen Geschlechtes sogar grosse Sorgen. 
 
Religiös (egal welche Religion) ist nicht zwingend gläubig. Da insbesondere in den USA der Aberglaube gemäss erwähnter Studie eindeutig mit Religiosität zusammenhängt, ist da wohl von „Christen“ die Rede. Und wenn die Begriffe „christlich“ und „Aberglaube“ und sogar „rechts-konservativ“ im gleichen Satz genannt werden …. dann stehen mir die Haare zu Berge. Ja, jetzt gerade auch wieder 🤯 (hab kein besseres Bild gefunden).
 
Wer Gott als genialer Schöpfer sieht (daran glaubt), wer seine Absicht mit uns Menschen und der Welt spürt (daran glaubt), wer seine Richtlinien, die uns über Jesus noch einmal klipp und klar erläutert und vorgelebt wurden, versteht (und daran glaubt)…. der hat doch Urvertrauen und eine klare Sicht …  und braucht doch gerade KEINEN Aberglauben? 
 
Tönt jetzt einfach … ist auch einfach. 
Glaube ich.
 
Der Zusammenhang „christlich-rechtskonservativ“ ist auch herzzerreissend.  Aber das ist ein anderes Thema. 
76
700
Aug. 13, 25

Hallo zusammen,

wie steht ihr zu dem Thema dämonische Belastung, Besessenheit, Exorzismus und co? Diese Praktiken sind mittlerweile sehr umstritten und werden in Deutschland offiziell kaum noch ausgeführt. Trotzdem findet im Vatikan jedes Jahr eine Fortbildung für Exorzisten statt. Habt ihr damit Erfahrungen?

189
3,364
Aug. 11, 25

Hallo zusammen,

da mich eure Ansichten dazu interessieren hier eine Frage, die sich im Evangelikal- Thread ergeben hat (den ja vielleicht nicht jeder liest):

Macht es Sinn, in Christen und Nicht-Christen zu unterteilen? Schafft man da nicht Trennung wo keine ist - es sind doch alles Menschen…

 

120
1,362
Aug. 02, 25


Ernstgemeinte Frage: Wer würde sein Leben als himmlischen Frieden beschreiben? Oder wer kämpft mehr mit ständiger Unruhe und jagt dem Frieden mehr nach als sich darin zu erfreuen?

12
418
Juli 31, 25

Ich wähle mal zum Threadtitel die Bibelstelle, wo Paulus "vom Schatz (des Evangeliums und der Gotteskindschaft) in irdenen (d.h. zerbrechlichen, gebrochenen, rissigen) Gefäßen" redet ...

Es geht mir darum, dass ich auf meinem Weg mit Jesus eine große Liebe zu all denen entwickelt und behalten habe, die nicht so recht passen wollen in das "Ideal" eines Christ-Seins, das ungebrochen und ohne Risse gelebt und durchgehalten wird. Oder die als "Grenzgänger/innen" für viele Christen nicht "rechtgläubig" geblieben sind.

Wahrscheinlich sind es die Älteren hier im Forum, die mit folgenden Namen etwas anfangen können:

Larry Norman - Brennan Manning - Bob Dylan - Bruce Cockburn - Nadia Bolz-Weber - Rob Bell - Dave Tomlinson ...

Sie sind alle auf ihre Weise mit Jesus ihren Weg gegangen bzw. tun es immer noch - aber ihr Leben blieb an bestimmten Stellen nicht "ungebrochen", bekam "Risse", hatte "zerbrechliche" Stellen.

Dass wir ein Leben lang "Sünder" bleiben und gerettet werden "aus Gnade allein" ist ja ein Satz, den wir leicht unterschreiben ... doch sofort regt sich bei Vielen auch ein "..aber" und es geht letztlich doch wieder darum. dass ein Christ doch "der Sünde gestorben", von Gottes Geist "bevollmächtigt" und zum "Glaubensgehorsam berufen" ist ...

Was meint ihr? Ich kann ja hier die genannten Namen nicht explizit beleuchten mit ihrem Leben & Glauben - aber gerne könnt Ihr es aufgreifen, ergoogeln, der ein oder anderen Fährte folgen, es ergänzen und "resonanzen" 😉

L'Chaim

22
671
Juli 29, 25

Der Titel - ich hab' überlegt - ist wohl provokativ - aber ernst und positiv gemeint als eröffnende, neue Beitragsrunde hier.

Ich fange mal an.

Natürlich sind Schubladen und Etikette immer schwierig, aber im weiten Spektrum christ-licher Konfession (das eine Licht -  BUNT entfaltet) gibt es halt Zuordnungen, Selbstdefinitionen und Sichtweisen, individueller und theologischer Art - und da erscheint mir auch hier auf Jesus.de immer wieder eine Menge Bewegung - im Zueinander und Gegeneinander 😉

Doch nun konkreter: Jesus Christus - das Evangelium - die Bibel - unsere persönliche Antwort darauf - auch die Berufung zur Nachfolge und zum Dienst an den Menschen und der Welt - darum gehts hier verbindend  --- aber  ich empfinde es überhaupt nicht als Problem, dass auch User und Beiträge hier sind, die hinterfragen, den Glauben nicht teilen und hier & da  anregend unterwegs sind.

Wie seht Ihr das?

L'Chaim

300
2,814
Juli 28, 25

Wenn man wirklich alles einmal runter bricht: Was verbindet uns eigentlich letztendlich als Christen wirklich?

Und die einzig richtige Antwort ist jetzt nicht wie im Kindergottesdienst "Jesus" - oder vielleicht doch?!

Ist es nicht viel mehr das Wort? Und das Wort wurde Jesus?

23
494
Juli 16, 25

Sind wir nicht Ebenbilder Gottes, gemacht nach seinem Vorbild? Wie viel von Gott erkennen wir dann in uns. Wie viel von Liebe, wie viel Sehnsucht? Oder ist dies alles nur ein Abglanz und mit Gottes Maßstab nicht zu messen? Liebt er wie wir, wenn wir unsere Liebsten in die Arme schließen?  Vermisst er wie wir unsere Kinder vermissen, wenn wir sie nicht um uns haben, uns ihr Lachen fehlt, ihre Gespräche, ihre Anwesenheit im Raum? Oder ist seine Sehnsucht nach dem Menschen noch viel größer als wir auch nur ahnen können? War sie so groß, dass er seinen Sohn sandte, damit er freiwillig durch Leid und Tod den Weg zurück zu uns öffnet – aus Liebe zu uns?

Ist das zu menschlich gedacht, oder schmecken wir in unserer Liebe wie er liebt? Und wie sehr er sich nach uns sehnt?

28
324
Juli 13, 25

Auch wenn er sich zu mir beugt, bleibt er doch Gott. 2 Auch wenn er sich zum Menschen macht, bleibt er doch Gott. 3 Auch wenn er mit uns auf Augenhöhe spricht, sich unsere Klagen anhört, jede kleine Sorge vorhalten lässt – er bleibt doch Gott.

Gehen wir manchmal in die Falle und vermenschlichen Gott zu sehr? Nur weil er sich alles anhört und seine Macht eben nicht ausspielt?

2
331
Juli 13, 25

Die Hälfte unseres Kalenderjahres liegt nun bereits hinter uns ... 2025 mit der Jahreslosung: "Prüft alles und behaltet das Gute!" 1. Thess 5,21

Ich habe mich über diese Jahreslosung sehr gefreut und tue es immer noch. Denn sie eröffnet die Möglichkeit, Neues und Anderes zu entdecken und kennenzulernen, was den eigenen Glauben bereichert ... vielleicht mit dem Effekt: "Wow, das hätte ich vorher nie gedacht!" 😉

Es ist für mein Empfinden auch ein Wort gegen zu viel Abgrenzung, Verweigerung und Desinteresse, wenn es darum geht, seinen Glauben in dieser Welt zu leben, in der mir nicht ständig und überall Dinge begegnen, von denen ich mich fernhalten sollte. Sondern wo es immer wieder viel zu entdecken gibt 🙂

Was meint Ihr dazu? Gibt es Erfahrungen und Beispiele, wo Ihr sagt: "Da habe ich in etwas, das mir vorher fremd und verdächtig und vielleicht ein "No go" war, etwas gefunden, was ich als Geschenk, Bereicherung und Segen erlebe?"

Für mich war das vor längerer Zeit schon die Begegnung mit "Meditation", "Kontemplation", ja sogar dem, was "christliches ZEN" (wortlose, gegenstandslose Meditation) genannt wird ... und die Beschäftigung mit anderen Religionen und Spiritualität.

Dabei geht es mir hier aber gar nicht darum, meine Entdeckungen zum Thema des Threads zu machen (obwohl das vielleicht auch bei dem ein oder anderen "resonanzt") - es können auch ganz andere Dinge sein, die Euch einfallen und die Ihr beitragen könnt zum "Prüfen & Behalten", zu dem die Jahreslosung uns einlädt.

Bin gespannt!

L'Chaim

41
665
Juli 11, 25

Psalm 23, Vers 1–6 Luther 2017

1 Der HERR ist mein Hirte,
mir wird nichts mangeln.

2 Er weidet mich auf einer grünen Aue
und führet mich zum frischen Wasser.

3 Er erquicket meine Seele.
Er führet mich auf rechter Straße
um seines Namens willen.

5 Du bereitest vor mir einen Tisch
im Angesicht meiner Feinde.
Du salbest mein Haupt mit Öl
und schenkest mir voll ein.

6 Gutes und Barmherzigkeit werden mir folgen
mein Leben lang,
und ich werde bleiben im Hause des HERRN
immerdar.

---

Ich weiß nicht, wo Du bist, mein Herr.
Ich suche Dich stets –
aber ich sehe Deine Führung nicht mehr.

Doch, ja –
er sieht dich.

Aber du hast keinen Hirten … nicht wahr mein Lieber?
Wie allein und wie schwer es jetzt geworden ist.
Warum nur?

Hast du nicht den Moment bemerkt heute,
als der Hirte dich wach gemacht hat?
Er war da –
so wie immer.

Und doch nimmst du sie nicht:
die liebende Hand,
die nur der eine Hirte hat.

Du sollst nicht allein sein.
Nein. Niemals.

-

Seine Liebe soll mein Atem und Licht sein.
Wohin könnte ich gehen
ohne seine Hand?

Keine Kraft.
Keine Wahrheit.

Und doch:
mein Herr lebt.
Er führt mich
und ist immer bei mir.

Er weiß,
dass ich einen Hirten brauche -

Alles hat er vorbereitet.
Und mein Becher fließt über.

Halleluja.
In Christus.

3
516
Mai 22, 25

Prediger 3,1-8 (Lutherbibel 2017):
„Alles hat seine Zeit, und alles Vorhaben unter dem Himmel hat seine Stunde:
Geboren werden hat seine Zeit, sterben hat seine Zeit,
pflanzen hat seine Zeit, ausreißen, was gepflanzt ist, hat seine Zeit,
töten hat seine Zeit, heilen hat seine Zeit,
zerreißen hat seine Zeit, nähen hat seine Zeit,
schweigen hat seine Zeit, reden hat seine Zeit,
lieben hat seine Zeit, hassen hat seine Zeit,
Krieg hat seine Zeit, Frieden hat seine Zeit.“

Wäre es nicht schön, wenn wir nur in permanenter Anbetung und Freude unserem Herrn dienen würden. Kein Leid, keine Sorgen. Jeder Tag in glücklicher Einheit?

Nein, so ist unser Leben nicht. Niemals, nicht einen einzigen Tag. Das Leben verläuft nicht in einer geraden Linie. Es gibt Höhen und Tiefen, Erfolge und Rückschläge. Alles hat seine Zeit.

Die Doppelhelix (unsere DNA) ist ein wunderschönes Bild für die Dynamik unseres Lebens. Dieser kontinuierliche, sich windende Weg, der sowohl positive als auch schwierige Zeiten umfasst. Diese Wendungen kreisen um die Mitte - und diese Mitte, das bist du, mein Herr.

Doch drehen wir uns jede Sekunde und alles hat seine Zeit, die nur der Herr kennt. Wir haben seine Liebe als Hilfe. Denn wenn wir seine Liebe in jeder Sekunde leben, wird die liebende Tat in dieser Zeit deutlich werden.

Und dann treffen wir genau den richtigen Moment, hier und jetzt, wo wir beide uns auch begegnen. Danke, dass du noch liest und ich das mit dir teilen durfte.

Soll uns der Herr immer zeigen, wo seine Liebe genau seine Zeit findet. Danke dir dafür.

In Christus.

25
643
Mai 04, 25

Hallo zusammen,

kennt jemand zufällig Pfarrer Fimm & seinen Youtube - Kanal? (Maria Magdalena # katholisch oder so ähnlich)

Er ist, finde ich, einer der wenigen katholischen Pfarrer, von dem man regelmäßig etwas auf Youtube findet.. bin jetzt kein wirklicher Fan von ihm, aber dennoch sind einige Videos, die er hochlädt, doch ganz interessant 🙂

Kennt ihr Priester/Pastoren, die ähnliche Videoreihen auf Youtube haben & die ihr empfehlenswert findet?

Viele Grüße

19
2,304
Apr. 24, 25

Wo ist die geistliche Reife und wo sind falsche Erwartungen?

 

Wir sprechen miteinander als Geschwister und ermutigen uns. Wir brauchen diese Aufladung, weil wir menschlich begrenzt sind. Dabei ist eine Person geistlicher als die andere und das ist ok.
Sie bilden eine Einheit, die beim Herrn ankommt – egal welche Anteile.

Doch sind beide genau gleich in Abhängigkeit von 100 % Gnade und Hoffnung, dass der Fluglotse alles zum Guten führt.

So sprechen sie über die Gnade und die Liebe unseres Herrn Jesus Christus.
Der Boomerang lädt sich auf mit der Energie der geistlichen Liebe.

Jeder schmeißt dann den Boomerang in die Welt, der umso mehr mit Hoffnung und dieser einzigartigen Liebe gefüllt weiter und schöner fliegt als alles Weltliche.

Er soll strahlen und weit fliegen. Doch beide werfen ihn auf ihre Weise. Du bist der Werfer, aber das Licht ist das, was du ihm mitgibst (oder wie tief deine Erkenntnis von seiner Liebe ist).

Die Einheit der Gemeinde bleibt ewiglich, aber nun ist es deine persönliche Aufgabe – und deine Freude, das Licht zu sein und so stark wie möglich zu werfen.

Doch was passiert plötzlich?
Der eine schmiss ihn so herrlich weit, aber der andere braucht viel früher wieder eine Aufladung in der Einheit.
Er konnte seinen Boomerang nicht so weit werfen. Er braucht wieder Seelsorge/Jüngerschaft – und das ist ok.

"Sprich, meine liebe Schwester und mein Bruder im Herrn: Warum treibt dich die Sehnsucht zu mir? Sprich es aus – jetzt. Ich kann dir doch auch nur erzählen von diesem herrlichen Boomerang.

Bei mir hast du genauso wenig wie bei dir."

Jesus – sein Boomerang der Herrlichkeit – wird deine Sehnsucht stillen und deine Hoffnung wird groß sein.

"Lass uns schauen, welcher wunderbare Wurf als Nächstes auf uns wartet. Möge er weiter sein, diesmal bei dir, damit er heller leuchtet.
Deine Sehnsucht ist ok, aber suche den Ewigen. Den einzig wahren Gott, der dein Herz kennt.
Lass uns dann wieder Einheit haben – voller Hoffnung und Frieden. Und wenn es dann erst wieder in zwei Wochen ist und wir umso mehr Freude daran haben, wissen wir: Ja, Herr, du hast mich auch von dieser Last befreit.
Ich liebe dich dafür. Amen."


Zum Nachdenken:

Was, wenn du den Boomerang nicht fängst?
→ Vielleicht ist das genau der Moment, in dem der Herr dich auffängt.

Kann man einen falschen Boomerang werfen?
→ Und was macht Gnade dann?

8
474
Apr. 22, 25

"Und, wenn ich zurückschaue, dann schau ich nur auf das Kreuz. Und, wenn ich nach vorn schaue, dann schau ich nur auf Ihn."

Wir wollen woanders hin. Wir wollen ihm zeigen, was alles passiert ist und wie schlimm es ist. Wir wollen die Stimme ihm wieder zeigen, wie deine Leute gesprochen haben. Welche, die dich eigentlich lieben müssten, haben dich verletzt und beleidigt, nicht wahr? (wir, wir, wir?!)

"Ja, wir schauen zurück. Ok, gut. Komm. Folge mir."
Und wir wollen wieder woanders hin und holen die Stimmen hervor.
Und er spricht: "nein lass sie schweigen und komm."
Wir merken, er zieht uns jetzt. Das Band, das nicht gebrochen werden kann zieht uns und ja, es ist richtig.

Und wir folgen ihm zum Kreuz und die Stimmen erstillen.

Kein Ort hat mehr Bedeutung, den wir besucht hätten und kein Wort, was je ausgesprochen wurde.

Denn hier am Kreuz strahlt es: das Wunder in seiner Pracht und wir stehen still. Wir wagen nicht zu sprechen,
denn: "siehst du den Donner"
Und ja, mit Gänsehaut und einem schaudern, langsam sehen wir es sich aufbauen.

Der Zorn Gottes hier auf einen Punkt vereint. Unvorstellbare Kraft, die kein Unviersum sich vorstellen könnte und die alles erdenkliche übersteigt.
Und unser Freund spricht und lächelt.

"Schau, siehst du es. Hier stehen wir still und schweigen. Wir kommen zur Ruhe, nicht wahr?"

"Erkennst du die Stärke der Wahrheit in der Ordnung. Wir schauen zurück und zittern, ja damit wir es endlich nicht mehr wagen uns zu bewegen oder zu denken. Jetzt, hab ich deine volle Aufmerksamkeit, mein Lieber. Lass uns jetzt aufstehen. Du kennst die Botschaft." und ein sein lächeln strahlt.

"Und, wenn ich nach vorn schaue, dann schaue ich nur auf ihn."


das Opferlamm: Jesus Christus!

Der CHAMPION, WEIL ER LEBENDIG IST. AUFERSTANDEN UND LEBT IN DIR.
Ich schaue nicht auf mich oder eine andere Richtung. Nein, nach vorne reicht auch nicht. Welche Wünsche mir dringend erfüllt werden müssten, die ich beanspruchen sollte.

Sondern: welche bitte Herr darf ich dir o, Gott erfüllen. Was ist es um das ich bitten darf, um dich zu erfreuen? Bitte sag es mir.


Ich schaue auf ihn und bin dann noch stärker!!, in der Erkenntnis der Gnade und in der Erkenntnis seiner Liebe darin. 

Das ist die Kraft. Die wahre Power.

Erst stark durch Ordnung -> aber nur das Fundament. Zittern zur Ordnung, zur Stärke, fest, still. 

ABER DANN: DAS HAUS IST VIEL WICHTIGER. LEBENDIG. DIE LIEBE!
Die große Kraft der Liebe, die, wenn du so willst, dass Zittern überwindet. Für unsere sooo schnelle Zeit, gilt auch: das Zittern ist quasi Grundlage. Denn wenn ich nicht zittere, komme ich nicht zur Ruhe, und wenn ich nicht zur Ruhe komme, dann kann ich gar keine Aufmerksamkeit haben, um überhaupt zu zittern und zu sehen wie herrlich es ist und wie die Engel singen werden mit uns. ALLES IST WUNDERBAR WEIL ER PERFEKT IST. Amen in Ewigkeit.

"sieht du wie alles zusammenhängt. Wir fürchten und lieben ihn gleichzeitig. Ja, mein Freund: Schau auf die Liebe, mit deinem ganzen Herzen"

9
375
Apr. 14, 25


Wie vertragen sich meine Depressionen mit meinem Glauben? Sollte ich nicht mit der Hilfe Gottes und Jesus sorglos und fröhlich sein? 

53
1,845
Apr. 04, 25

Wir leben ja momentan in der Passionszeit, die manchen Mitmenschen eher als sogenannte "Fastenzeit" bekannt ist. 
Die evangelische Kirche startet hierzu in jedem Jahr die Aktion "Sieben Wochen ohne ...", also 7 Wochen (entspricht 40 Tage) Verzicht auf ??

Früher galten in der Gesellschaft (aufgrund der Dominanz der kath. Kirche) recht strenge Regeln, z.B. der Verzicht auf Fleisch. 
Besonders in den Klöstern wurden diese Gebote streng beachtet, wobei es nicht an (teilweise skurrilen) Ausnahmen mangelt. 
So galt der Biber als Fisch, und Biberbraten durfte also in der Fastenzeit gegessen werden, genau wie Fischgerichte. 

Auch Eier durften in den letzten 3 Fastenwochen nicht verzehrt werden, wobei dies wohl dadurch begründet war, dass man genügend Eier für Ostern haben wollte. 

Eine Besonderheit ist der Alkohol. Während heutzutage manche Menschen in der Fastenzeit bewusst auf Alkohol verzichten, wurde im Mittelalter in den Klöstern ein besonders starkes "Fastenbier" gebraut, das den arbeitenden Mönchen Kraft geben (und wohl auch die Stimmungslage aufbessern) sollte.

Die Aktion "Sieben Wochen ohne ..." will uns ermuntern, mal über unsere lieb gewordenen Gewohnheiten nachzudenken und diese zu hinterfragen. 

Von einigen Je.de-Usern wiess ich, dass sie in den vergangenen Jahren auch mal "Je.de-Fasten" machten oder generell außerberufliches "IT-Fasten". Mich interessiert, wer von euch in diesem Jahr die "Fastenzeit" bewusst erlebt, vielleicht unter einem bestimmten Motto oder mit besonderen Absichten und Zielen.

Inzwischen sind ja die ersten zwei Wochen fast vorüber - vielleicht Zeit, mal eine kleine Zwischenbilanz zu ziehen? 
Fällt es euch leicht, kostet es euch manchmal Überwindung, empfindet Ihr Mangel, seid Ihr schon mal (nach dem Motto "der Geist ist willig - aber das Fleisch ist schwach") selbst schwach geworden?

Ich verzichte in diesen Tagen bewusst auf Alkohol. Beim Bier bin ich auf alkoholfreie Sorten umgeschwenkt und habe festgestellt, dass sich deren Qualität in den letzten Jahren ganz beachtlich verbessert hat (inzwischen kann man sowas durchaus trinken), Whisky und härtere Getränke stehen jedoch bis Ostern komplett unter Verschluss.

Soweit kein Problem, aber was ist wirklich vermisse ist das abendliche Glas Rotwein. Da spüre ich, das fasten tatsächlich etwas mit "Verzicht" zu tun hat. Um das Fasten aber nicht zum Selbstzweck verkommen zu lassen, habe ich mich entschlossen, das eingesparte Geld für ein gutes Projekt zu spenden. Momentan suche ich noch, aber vielleicht hat jemand einen Vorschlag?

Also - ich freue mich, von euren Erfahrungen zu lesen und mich mit euch darüber auszutauschen.

LiGrü
McDschordsch

38
911
Apr. 02, 25

Und wieder mal hat die Erde gebebt

Myanmar aber auch Thailand sind am stärksten betroffen. 

 

 

1
332
März 28, 25

Hallo ihr Lieben,

ich (18) und meine Schwester, die anderthalb Jahre jünger ist, sind in derselben Freundesgruppe.

Wir kennen uns alle schon sehr lange, doch über die Jahre habe ich gemerkt, wie sich eine seltsame Dynamik entwickelt.

Vor ein paar Monaten fing es nur mit unregelmäßigen, kleinen Diebstählen an, aber es werden inzwischen immer mehr. Es sind immer nur ein bis zwei Mädchen und sie klauen inzwischen quasi jede Woche irgendwelche Dinge, vor allem in der Drogerie. Dinge, die man sich normalerweise eben nicht kaufen würde, weil sie zu teuer sind. Ich habe davon erst kürzlich erfahren; ich vermute, die Mädels haben es mir verschwiegen, weil sie mein Pflichtgefühl und meine christlichen Wertvorstellungen kennen. Ich bin in der Tat sauer geworden.

Und noch viel mehr, als ich erfahren habe, dass meine Schwester da auch mit drinsteckt. Ich bekomme in letzter Zeit immer öfter "Übergaben" mit, bei welchen zu Anfang unserer Treffen "Bestellungen" einzelner an sie abgegeben werden. Vorwiegend eben teure Make Up-Artikel - nicht bezahlt, versteht sich.

Ich bin echt wütend geworden und hab sie gefragt, warum sie das täten. Sie meinten nur, bei den Großkonzernen sei das doch sowieso egal. Und ich könnte auch gerne eine Bestellung machen, sie würden mir's bringen.

Ich fühle mich hilflos. Keine von unseren Familien hat irgendwie Geldnot, bei einigen ist eher das Gegenteil der Fall.

Besonders über meine Schwester kann ich nur den Kopf schütteln. Die hat nämlich bereits Schubladen voller Make Up-Artikel, alles in dreifacher Ausführung, aber es muss ja immer mehr sein und auch das Teurere.

Ich finde das so respektlos gegenüber anderen Menschen, die sich gar nichts davon leisten können.

Ich bitte um Rat. Ich kann die Gruppe nicht einfach so verlassen, gerade, weil es auch meine Schwester betrifft.

LG Salome

25
919
März 20, 25

Im Psalm 15, Bibeltext für den vorigen Sonntag (23.2.25), finde ich u.a. folgendes:

"HERR, wer darf weilen in deinem Zelt?

(...)

wer sein Geld nicht auf Zinsen gibt

(...)

Wer das tut, wird nimmermehr wanken."

Diese Bedingung erfülle ich nicht. Natürlich habe ich etwas Geld gespart, und natürlich habe ich es so angelegt, dass ich eine Verzinsung dafür bekomme. Wäre ich ein besserer Christ, wenn ich das Geld auf dem Girokonto behielte und von der Inflation fressen ließe.

Klar wäre ich ein besserer Christ, wenn ich es den Armen schenkten, aber darum geht es mir hier nicht.

48
938
März 05, 25

Hallo Community!

Yuval Noah Harari ist israelischer Historiker und Hochschullehrer, der an der hebräischen Universität Jerusalem lehrt und als Schriftsteller von populärwissenschaftlichen mehr philosophischen Werken zur Geschichte der Menschheit wichtige Impulse in der aktuellen Diskussion um Zukunftsperspektiven setzt.

Bekannt wurde er mit dem Werk "Eine kurze Geschichte der Menschheit", das sicher viele im Bücherregal haben. Sein Ansatz ist der, die Geschichte ganzheitlich zu betrachten. Er interessiert sich für die großen Linien und das, was die Entwicklungen treibt.

Dabei macht er nicht an der Gegenwart halt, sondern entwickelt aus seinem Ansatz heraus Visionen in die Zukunft hinein. Das ist zunächst einmal intellektuell interessant und auch notwendig, weil es immer Ideen sind, die die Geschichte treiben und auf diesem Gebiet sehe ich große akademische Defizite in unseren Tagen. So ist er dann einigermaßen allein auf weiter Flur, was seinem Ansatz so natürlich eine gewissen Macht verleiht.

Und diese Macht, die noch weiteren Faktoren gestützt wird, ist es, die mich zu diesem Thread getrieben hat. Yuval Noah Harari gilt als "Hausprophet des Silikon Valley", ihm wird eine Nähe zu Klaus Schwab nachgesagt, auch wenn ich ihn im Team Young Global Leaders des WEF nicht finden konnte. Immerhin gibt es auf der Webseite des WEF eine Kurzbiographie von ihm: https://www.weforum.org/people/yuval-noah-harari/ Nach 2020 kam da allerdings kein neuer Impact.

Warum glaube ich nun, dass die Lehren der Yuval Noah Harari aktuell so beachtenswert und gefährlich sind?

Mit Elon Musk befindet sich ein Vertreter des Silicon Valley in nächster Nähe des mächtigsten Mannes der Welt - des amerikanischen Präsidenten. Und dieser Präsident wurde von reichen Vertreter der Silicon Valley Bubble mit ins Amt gebracht. Somit ist naheliegend, dass die Konzepte des Yuval Hoah Harari dort Beachtung finden und möglicherweise verwendet werden, um Zukunft zu gestalten. Zwar sieht es so aus, als würde Donald Trump mit seinem stark nationalistisch geprägten Ansatz eine komplett andere Richtung einschlagen - aber das Umfeld, das die Gedanken des Yuval Noah Harari weitergeben könnte, ist sehr präsent.

Warum ist das gefährlich?

Yuval Hoah Harari versucht in seiner Vision der Zukunft die technische Entwicklung, die Möglichkeiten von Maschinen und damit auch von Menschen sehr stark zu berücksichtigen. 

In seinem Vortrag auf dem WEF 2020 gibt er hier einen Einblick

https://www.weforum.org/stories/2020/01/yuval-hararis-warning-davos-speech-future-predications/?_x_tr_sl=en&_x_tr_tl=de&_x_tr_hl=de&_x_tr_pto=wapp

Die Übersetzung des Artikels gelang leider nur mit dem russischen Service Yandex: https://translated.turbopages.org/proxy_u/en-de.de.e9cc1c16-677a8b0a-de851e73-74722d776562/https/www.weforum.org/stories/2020/01/yuval-hararis-warning-davos-speech-future-predications/

Google scheiterte kläglich an dem Versuch bzw. verweigerte die Übersetzung.

Hier die großen Punkte des Vortrags als Bullet-List:

- Moderne Technologie ersetzt den Menschen und nimmt ihnen die Arbeit ab. Es entsteht eine große Kaste von Menschen, die als nutzlos gelten müssen.

- Es wird Länder geben, die die Daten besitzen und es wird Länder geben, die zu Datenkolonien degradiert werden. China und die USA sind da aktuell führend.

- Daten schaffen eine Grundlage für Macht. Sie können dafür sorgen, dass man billiger produziert, als der andere es kann oder aber Daten schaffen Macht über Menschen, weil alle Fehler und Eskapaden von einzelnen Persönlichkeiten gespeichert sind.

- B x C x D= AHH : Biologisches Wissen x Rechenleistung x Daten = Fähigkeit, Menschen zu hacken. Die geheime Seele wird zum hackbaren Tier.

- Die menschliche Freiheit kann durch KI untergraben werden. Wir geben Entscheidungen in die Hand von AI. Und das machen wir schon jetzt, wenn wir personifizierte Werbung oder Vorschläge auf Amazon etc. uns beeinflussen lassen.

- AI kann viel größer werden als menschlicher Verstand und so können Menschen die Entscheidungen der AI nicht mehr nachvollziehen.

- Die Revolution aus Biochech und Infotech geben Machthabern eine neue Möglichkeit, Himmel und Hölle zu schaffen, deren Konzeptionierung Philosophen nicht mehr nachvollziehen können.

- auf dem Bereich der Biologie kann es zu der Fähigkeit von Menschen können, neu zu schöpfen, nach einem "intelligent design" den Menschen neu zu kreieren, was Intelligenz und Disziplin fördern könnte und bei dem die Fähigkeit zu Mitgefühl, Sensibilität und Spiritualität verlorengeht.

- "Mein Land zuerst" Ansatz (Nationalismus) schafft Kriege. Wir brauchen Globalisierung für den Frieden. Idealbild Fussball WM: Nationen treffen sich und folgen gemeinsamen Regeln, um sich unter diesen Regeln gegenseitig zu messen. Das alles in friedlichem und harmonischem Miteinander.

- Eine Globale Ordnung braucht verantwortungsvolle Führer (= das WEF), das macht, dass wir nicht nur in globaler Gemeinschaft leben, sondern dafür sorgt, dass jeder dazu beiträgt, diese Gemeinschaft zu erhalten.

 

Das war 2020. Inzwischen sind wir ein paar Bücher von Yuval Hoah Harari weiter. Sie beinhalten eine Geschichte auf der Grundlage der Entwicklung von Informationsnetzwerken und auch ein Buch mit dem Titel "Homo Deus: Eine Geschichte von Morgen".

Der Mensch wird zu Gott. Er kann neu schaffen und er kann gottgleich herrschen. Und in der schönen neuen Welt werden die meisten Menschen nicht mehr gebraucht werden. Was mit dieser Klasse nutzloser Mensch tun?

Yuval Hoah Harari erwartet eine posthumanisitsche Gesellschaft voll mit technologischer Kontrolle. Die Algorithmen geben eine neue Ethik vor, der jeder sich zu beugen hat. Verloren ist da nichts, da Yuval Hoah Harari das Ich, das Selbst und seine Freiheit als Illusion begreift.

 

Soweit so schrecklich.

Meine Kritik an dem Ansatz des Yuval Hoah Harari ist vielfältig.

- Ich sehe sein Menschenbild ungenügend begründet. Ich würde dem das Menschenbild der Bibel entgegenstellen, wo die Menschen mit Freiheit ausgestattet sind und wo es zwar Gesetze und Regeln gibt, aber durch das Blut Christi weder ein Recht noch überhaupt die Möglichkeit einer Verurteilung auf der Grundlage geistiger oder ungeschriebener Gesetze. Werden die Gesetze klassisch juristisch wirksam, so muss jedem Urteil ein ereignisoffenes und faires juristisches Verfahren mit Anhörung des Beschuldigten vorangehen.

- Ich sehe die Einschätzung der technischen Möglichkeiten stark überbewertet. Biotechnologie ist eine von ihren Möglichkeiten stark überschätzte Technologie. Erfolge sind selten und noch seltener ohne heftige Nebenwirkungen. Kunstfleisch ist sehr energieintensiv in seiner Herstellung und benötigt Input von krebserzeugenden Einflüssen, um das Kunstgewebe überhaupt wachsen zu lassen. Anreicherung von schädigenden Möglichkeiten in einem Virus wird kaum ein Killervirus schaffen, weil jede zugefügte Eigenschaft Kosten hat - zum Beispiel auf die Möglichkeit, der Verbreitung. Auf der anderen Seite sind die neuen "Impfstoffe" kaum in der Lage effektiv zu schützen. Menschengemachte Geschöpfe werden immer Qualgeschöpfe mit heftigen Unzulänglichkeiten sein. Das Funktionieren und die Möglichkeit natürlicher Geschöpfe ist sehr komplex und wir sind weit entfernt davon, es zu verstehen. Das Aufklären des menschlichen Genoms hat wenig dazu beigetragen den Menschen zu verstehen - allein, weil die Vielfalt der darin enthaltenen Möglichkeiten nicht verstanden sind und die Interaktion mehrerer Geschöpfe immer komplexitätsstiftend und möglichkeitserweiternd hinzukommt.

- Ich sehe die Möglichkeiten von KI stark überschätzt. Der Mensch ist bei weiten zu komplex, um von KI verstanden zu werden. Das Element der persönlichen Freiheit und damit der Möglichkeit, komplett unvorhersagbare Reaktionen zu zeigen, gehört da zu den Features, die eine umfassende Hackbarkeit vermeiden. Nehmen wir noch das Wissen um die Manipulationsmöglichkeiten von KI hinzu, so kann der Mensch bewusst Entscheidungen der Maschine ablehnen. Die KI, die ich aktuell nutze halte ich für sehr hilfreich. Sie gibt mir wichtige Inspiration aber niemals einen Inhalt, der unüberprüft für sich stehen kann. Dazu ist die Gefahr, Unfug für wahr zu halten, viel zu groß. Und diese Gefahr wird mit jeder Halluzination, die Ki dem globalen Internetwissen hinzufügt, größer und nicht kleiner.

- Ich sehe das extreme Überflüssigwerden von Menschen als übertrieben. 1982 war ich in der Oberstufe. Neben mir saß ein Schulfreud, dessen Vater grade seine junge Firma an IBM verkauft hatte. Diese Firma hatte Software zur Erstellung von Steuererklärungen etc. entwickelt. Nun war sein Vater in dem Prozess des Anlegens von viel Geld und mit ihm seine Familie und da bekam man als Schulfreund etwas mit. Damals ging er davon aus, dass wegen der Möglichkeiten der Computer die Arbeit weniger werden würde und daher investierte er in Freizeitaktivitäten - Sportstudios etc. Klar kam das in gewissem Umfang, aber die Arbeit ist nicht so viel weniger geworden, dass wir nicht wissen, was wir mit der Freizeit tun sollten. Ganz ähnlich war meine persönliche Einschätzung, dass wir wegen der digitalen Möglichkeiten viel Papier sparen würden, ein Irrtum. Das Gegenteil war der Fall. Ein kleiner Fehler im Skript - korrigiert und neu ausgedruckt - fertig. In Tippex-Zeiten hätte die Lösung anders ausgesehen.

- Ich sehe Alternativen zu dem Lebensinhalten der nutzlosen Klasse, die Harari sieht (Drogen und Computerspiele): Die Menschen könnten spirituell, z.B. im Glauben wachsen und so als geistige Größe wertvollen Beitrag zum Besserwerden der globalen Verhältnisse leisten. Sie könnten kunstfertige Produkte fertigen. Sie könnten eine neue Kultur schaffen, die mit geringen Mitteln große Dinge schafft.

- Harari berücksichtigt nicht, dass es eine neue Wirtschaft mit neuem Bedarf an Menschen geben könnte. Hier eine Betrachtung eines möglichen kommenden Kondratieff-Zirkusses, der zahlreiche neue Arbeitsfelder schaffen würde:

https://www.kondratieff.net/the-sixth-kondratieff

- Wer glaubt, der Mensch könnte gottgleich werden, hat offenbar Gott noch nicht kennengelernt.

Insgesamt halte ich Lehren von Yuval Hoah Harari als sehr stark von dem Elfenbeinturm, in dem er sich wohl befindet, geprägt. Das Ausschließen von Menschen vom Produktionsprozess ist auch keine fatale Notwendigkeit, sondern eine politisch geförderte Entscheidung. Bei der Bewertung von Unternehmen, ist eine großer Anteil an Leistung, die für den Gesamterfolg des Unternehmens von Menschen ausgeht, ein belastendes Element. Warum gibt es die Wirtschaft? Ist sie für den Menschen oder ist der Mensch für die Wirtschaft? Ich halte hier ein Umdenken für nötig und auch für möglich. Die Entscheidung, was gefördert wird und was nicht, ist auch eine politische.

Hier eine Kritik des christlichen Oxford-Mathematikers Dr. John Lennox:

https://legitim.ch/gut-zuhoeren-der-verwirrte-wef-vordenker-yuval-noah-harari-erklaert-was-die-globalisten-mit-den-nutzlosen-essern-vor-haben/

Lennox kritisiert das Geschichtsbild von Harari. Dazu eine Überlegung von mir: Der Ansatz der Betrachtung langfristiger Entwicklungen, ist immer in der Gefahr, dass nicht die Realität das Bild formt, sondern dass ein Bild, das jemandem gekommen ist, auf die geschichtlichen Vorgänge angewendet wird und die Realität in dieses Narrativ gepresst wird. Das scheint Harari zumindest zum Teil passiert zu sein.

Lennox kritisiert auch das Menschenbild des Yuval Hoah Harari, das hier deutlich wird (Zitat aus dem Link oben):

„Wir erlangen jetzt wirklich göttliche Macht über Schöpfung und Zerstörung, so wie Gott in den alten Religionen die Macht hatte, Tiere, Pflanzen und Menschen nach seinen Wünschen zu erschaffen. Nun erhält die Menschheit im 21. Jahrhundert mit Bioengineering und künstlicher Intelligenz diese göttliche Macht, Leben zu erschaffen und herzustellen.“

Harari zufolge werden die Hauptprodukte der Wirtschaft des 21. Jahrhunderts nicht Dinge wie Textilien, Fahrzeuge und Waffen sein. „Die wichtigsten Produkte werden Körper, Gehirne und Köpfe sein. Wir lernen, das Leben zu gestalten … wir rüsten uns wirklich zu Göttern auf“.

Es handelt sich nicht um eine absolut sichere Technologie, sie ist nicht deterministisch und wir können immer noch etwas dagegen tun, sagte er. „Aber wenn wir nicht aufpassen, könnten wir innerhalb des nächsten Jahrhunderts – sagen wir innerhalb von hundert Jahren – erleben, dass sich die Menschheit in biologische Kasten aufspaltet … Mit dem Aufkommen der Biotechnik könnte es möglich sein, wirtschaftliche Ungleichheit in biologische Ungleichheit zu übersetzen, und dann … werden wir erleben, dass sich die Menschheit in Kasten aufspaltet.“

 

Mein Resümee:

Es ist gut, dass es überhaupt noch Visionäre gibt, die sich Gedanken über zukünftige Entwicklungen machen.

Es ist nicht gut, dass wir auf diesem Feld meist nur den Entwurf von Dystrophien finden und keine positiven Aussichten oder Modelle.

Kennt jemand positive Visionen im Sinne einer offenen Gesellschaft, die kooperativ auf gutes Wachstum, gegenseitige Hilfe und Achtung mit dem Ziel eines besseren Lebens und des Überwindens von Problemen setzt?

Seid Ihr interessiert an Zukunftsgestaltung?

Wie informiert Ihr Euch diesbezüglich?

Tut ihr vielleicht aktiv etwas, um dahingehend das "Gute" anzustreben?

Glaubt Ihr, dass die überkommenden Kräfte (Politiker, Parteien, Wirtschaft, große Firmen) in der Lage sein werden, dieses Land oder vielleicht sogar die Welt zu einem besseren und lebenswerteren Ort zu machen?

Seht Ihr aufkommende Kräfte, die hier erfolgreich sein könnten?

Ich würde mich freuen, wenn ihr trotz dieses gigantisch langen Beitrags, Euch an eine Diskussion beteiligen würdet.

Liebe Grüße

GoodFruit

66
1,014
Jan. 20, 25

Hallo, 

ich wende mich heute an euch, weil ich ziemlich verzweifelt bin. Ich bin 38 Jahre alt und habe mich vor knapp 20 Jahren, habe allerdings viele Jahre ohne Beziehung zum Herrn gelebt und mich vonmeiner alten Gemeinde und Freunden abgewandt, weil ich mein eigenes Ding machen wollte. Viele Jahre später, habe ich durch eine Depression wieder zum Herrn gefunden. 
doch leider gelingt es mir nicht, eine Beziehung zum Herrn zu pflegen, welche aufrichtig und lebendig ist. Die

 

Dieses Jahr war sehr hart für mich, weil ich aufgrund verschiedener Umstände, Erkrankung, mich aufgrund der Tatsache, dass ich wieder nicht mit dem Herrn gelebt habe, ein absolut ekliger Mensch war und mich selbst dermaßen hasste. Ich bin super darin gewesen mich selbst und andere zu belügen (wegen Kleinigkeiten) usw. Ich kann das eigentlich garnicht alles auf eine Punkt bringen.

 

Nun ist es so, dass ich vor einigen Wochen auf die Knie gegangen bin, weil ich die Angst hatte, nicht in der Ewigkeit beim Herrn zu sein und habe Buße getan. Nach einigen Gesprächen und viel Gebet, war dann alles etwas leichter und ich hatte keine Zweifel mehr. Ich habe mehr Gebet, mir Predigten angehört, habe weisere Entscheidungen getroffen (glaube ich) und wirklich mit der Spnde gehadert. Leider habe ich wenig bis kaum Bibel gelesen und nun bin ich schon wieder an einem Punkt, den ich kaum ertrage. Ich weiß dass alles was der Herr für mich getan hat, aus Gnade geschehen ist und das ich das erkennen durfte ebenso. Ich habe auch den Wunsch für ihn zu leben und am liebsten hätte ich auch, dass es mir das wichtigste ist, für ihn zu leben, allerdings spiegelt sich das kaum in meinem Leben wieder. Mir fallen gewisse Spünden nicht schwer, obwohl ich weiß das es nicht richtig ist. 

meine Mutter hat mir damals in meiner Jugend mal gesagt, dass ich ein großartiger Lügner bin und dies tue ohne rot zu werden. 

Ich habe jetzt einfach Angst davor, dass ich mich selbst belüge. Das ich mir einrede ich sei Gottes Kind. Ich habe alles wichtige Wissen im Kopf, aber im Herren trage ich es nicht. Habe aber den Wunsch, ein aufrichtiger Jünger Jesu zu sein. 

Ich weiß nicht was ich tun soll! Ich hatte zwar schon ein bis zwei Vieraugen Gespräche und man sagte mir da, dass ich mich prüfen soll und ein anderer (der mich besser kennt) dass ich aufhören soll, auf den Satan zu hören. 

Ich will nicht, dass ich in einer Lüge lebe. Ich möchte doch einfach entschieden sein und nach dem Herrn und seinenGeboten leben! 

ihr seht, es ist alles ein wenig wirr und ich kann es nicht zu 100% auf den Punkt bringen, aber ich denke, dass ich versteht, was mein Problem und mein Wunsch ist. 

habt ihr Rat? 

lg 

7
494
Jan. 05, 25

Hallo zusammen,

und zwar fällt mir immer mehr auf, dass mich bei christlichen Veranstaltungen, Gottesdiensten, usw. zunehmend die starke Fixierung auf den gemeinsamen Gesang stört. Ich singe überhaupt nicht gerne & finde es schade, dass das einen so großen Teil des Gottesdienstes o.Ä. einnimmt.

Nicht, dass ich Musik an sich nicht mag, ganz im Gegenteil, aber oftmals denke ich mir, es würde eine leise klassische Musik, z.B. Klaviermusik im Gottesdienst als Hintergrundmusik vollkommen ausreichen - verbunden mit beispielsweise mehr Impulsen aus der Bibel, mehr Meditation, mehr gemeinsamer Austausch... 

Ganz habe ich den Besuch von kirchlichen Veranstaltungen noch nicht aufgegeben, aber ich spüre mehr & mehr, dass mir das mehr Kraft zieht als gibt; ich finde es für mein Glaubensleben umso viel schöner & bereichernder, mich in eine leere Kirche zu setzen, dort die Stille zu genießen oder draußen zu meditieren.

Bitte diesen Thread nicht als Angriff sehen, an alle die, die gerne singen, für diejenigen freut mich das 🙂

Mich würde mal interessieren, wie ihr zu diesem Thema steht.

Viele Grüße

57
2,268
Jan. 03, 25

Nein, hier geht's mir nicht um was Technisches 😉

Sondern ich möchte einen Satz zur Diskussion stellen, der mir auch im Bereich von Religion & Glaube grund-sätzlich bedenkenswert ist:

"Bestimmte Dinge 'funktionieren' für bestimmte Menschen (nicht)!"

Bitte reflektiert ein bisschen über diese Behauptung, das Für & Wider, die Gültigkeit oder begrenzte Gültigkeit ... auch im Blick auf den Glauben.

Bin gespannt, ob und wenn ja, wie es resonanzt ...

L'Chaim

13
409
Jan. 03, 25

Hallo Ihr Lieben,

ich habe mein Leben Jesus übergeben. Lange habe ich damit gerungen, ihm die Tür zu öffnen, doch irgendwann ist es 'einfach passiert'. Das ist noch nicht lange her und jetzt bräuchte ich echt jemanden, mit dem ich über meine Zweifel sprechen kann. In meiner Gemeinde gibt es zwar ein paar Leute, mit denen ich das gern tun würde, aber ein Treffen muss ausgemachz werden und öfter als alle ein, zwei Wochen geht es dann auch nicht. Außerdem möchte ich gern auch andere Meinungen hören, nicht nur die einer "im Gleichschritt maschierenden" Gemeinde (wobei das jetzt nicht negativ gemeint ist).

Vielleicht haben hier ja meine Fragen Platz? Antworten würden vielleicht meine Zweifel beseitigen und bewirken, dass ich noch tiefer auf Gott und seine Liebe vertrauen kann.

Eine wäre zum Beispiel: wie passt die Geschichte mit dem Sündenfall zur Schöpfungsgeschichte?

Gott erschuf ja die Menschen mit dem Auftrag fruchtbar zu sein und sich zu vermehren und gab ihnen die Erde um sie sich untertan zu machen.

Und dann schuf er Adam?

Kann ja nicht sein, Adam war ja der erste Mensch. Oder war er 'nur' Gottes erster Gefärte?

Oder schuf er an dem Tag der Schöpfungsgeschichte Adam und der Rest mit dem Aufrag und so kam erst nach dem Sündenfall?

Dass in der Bibel nicht alles immer chronologisch geschrieben ist, ist mir ja grundsätzlich bewusst ...

Was habt ihr da für Ansichten/Ideen/Erkenntnisse dazu?

Freu much über eure Antworten!

44
804
Jan. 01, 25

Bitte nehmt das ernst…
Hallo, ich habe seit paar Wochen wieder  angefangen mich von Tag zu Tag mehr mit meinem Glauben zu beschäftigen. Mir wurde gesagt das ich auf jeden Fall bekehrt werden muss. Ich fange momentan an immer mehr nach der Bibel zu leben insbesondere dem Neuen Testament. Doch ich habe auch Ängste, was ist wenn ich nicht bekehrt werden kann weil ich mein Leben lang in Sünde verbracht habe und es schleichen sich jeden Tag immer mehr Sünden dazu. Ich beschäftige mich Tag täglich damit wie es sich wohl anfühlt erlöst zu sein. Meine Gedanken und mein Herz schreien nach Erlösung, doch es macht sich die Angst breit das ich nicht erlöst oder bekehrt werden kann so sehr ich es auch versuche..zu beten gibt mir Ruhe und auch Kraft sowie auch das lesen der Bibel..aufgrund meiner Arbeit (Sicherheitsdienst) die größtenteils im Nachtleben bzw. In der Nachtschicht und Wochenende stattfindet ist es mir selten Möglich in die Kirche Sonntags zu gehen, da ich ca. erst eine Stunde vor dem Gottesdienst zu Hause ankomme da meine Schichten größtenteils 12 Schichten gehen..werde ich deswegen nicht erlöst? Erfahre ich deswegen nicht die Bekehrung? Ich habe Angst…

28
1,441
Nov. 29, 24

Tja, das ist doch mal eine Überschrift... man darf gespannt sein, zumal es mir damit durchaus ernst ist.

Aber was meine ich jetzt damit? Es ist ja nicht so, dass ich schreiend Reißaus nehme, wenn ich irgendwelchen Christen oder Moslems begegne. Eigentlich komme ich da ja ganz gut klar. Aber es gibt auch ein gewisses Unbehagen, das ich bisher nie so recht formulieren konnte... aber inzwischen denke ich, dass ich langsam dahinterkomme, woher dieses Unbehagen kommt.

Mir wurde das bewusst durch einen anderen Beitrag von mir, bei dem es um Musik ging, die manche Christen für bedenklich halten. Den Beitrag findet man hier.

Kurz gesagt geht es um eine Rock-/Metalband, die das Thema "Satanismus" als Konzept für ihre Musik und Bühnenshow gewählt hat. Der Gründer der Band sieht sich als humanistischer Atheist, ihm geht es nach eigener Aussage um Freiheit und Nächstenliebe, der Teufel ist für ihn nur ein gesellschaftliches Symbol, das er für seine Musik und teils kritischen Texte verwendet.

Dem trat (nicht zum ersten Mal) ein Pastor entgegen, der von sich sagt, dass er ganz selbstverständlich an Gott glaubt und deshalb auch zwangsläufig an den Teufel. Er unterstellt der Band, bewusst dem Satan zu huldigen und damit böse Mächte herauf zu beschwören. Deshalb wollte er mit einem Gebetskreis gegen das geplante Konzert vorgehen... und das war noch recht harmlos, anderswo gab es auch Demonstrationen (Wobei mir da nichts Gewalttätiges bekannt wäre...).

Der Sänger der Band äußerte sich später zu dem Thema und sagte, dass er durchaus bereit gewesen wäre, mit dem Pastor zu sprechen... dass sie aber aufgrund ihres unterschiedlichen Weltbildes wohl auf keine gemeinsame Ebene gekommen wären, auf der sie sich hätten verständigen können.

Klar, der eine hält den Teufel für echt und gefährlich, der andere für eine amüsante Märchenfigur... wie will man da einen Kompromiss finden und sich verständigen...?

Und ich denke, genau das ist der Knackpunkt hier... dass es da eine Ebene gibt, über die keine Verständigung mehr möglich ist. Und das halte ich für eine große Gefahr heutzutage, nicht nur bezogen auf den Glauben.

Nun ist es in der Realität zumindest mit den Christen ja so, dass ich da meist keine großen Probleme sehe... die Christen wollen halt sonntags in den Gottesdienst und singen und Lobpreis machen... und ich bin froh, dass ich mich nochmal grunzend auf die Seite legen und länger schlafen kann. Kein Problem, da hat halt jeder seine Prioritäten. Und mit Vergebung und Nächstenliebe habe ich auch kein Problem, das scheinen mir sehr erstrebenswerte Dinge zu sein.

Aber es bleibt halt trotz allem eine Ebene, auf der keine Verständigung möglich ist. Das ist zwar im Alltag hierzulande kaum von Bedeutung... dennoch bleibt hier ein Befremden und ein gewisses Unbehagen. Denn die Verständigung auf eine gemeinsame Ebene kann von entscheidender Bedeutung sein. Ob man an die Gefahr eines Vulkanausbruches glaubt oder nicht und auf welcher Basis man das tut kann sehr konkrete und drastische Auswirkungen haben... es ist also wichtig, dass man hier auf eine gemeinsame Ebene kommt.

Die Tatsache, dass es hier etwas gibt, mit dem ich mit gläubigen Christen auf keine gemeinsame Ebene kommen kann macht es für mich etwas unheimlich. Ich will das jetzt nicht übermäßig dramatisieren, weil ich keinen konkreten Anlass zur Sorge habe... aber es lässt sich eben auch nicht völlig leugnen.

Und vielleicht geht es vielen hier ja umgekehrt genau so? Der Pastor aus meinem Beispiel hatte jedenfalls definitiv Grund zur Sorge, und er wäre bei einem Austausch mit der Band vermutlich ähnlich verzweifelt... wie kommt man da zusammen, wenn man doch so völlig unterschiedliche Voraussetzungen und Sichtweisen hat?

 

269
4,615
Nov. 22, 24


Seite 3 / 11
Teilen:

Hey du!

Dieses Forum ist für dich kostenlos.
Das funktioniert nur, weil uns treue Menschen regelmäßig mit ihrer Spende unterstützen.
Bist du dabei?