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Authentisch Christsein

Der beste Ort, einfach mal Christ zu sein. So, wie man halt ist.
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Beten ist das Atemholen unserer Seele und der Brunnen, aus dem wir schöpfen ...Es ist zugleich ein ganz "Innerer Raum", den wir betreten und in dem wir vor, mit und zu Gott hin gegenwärtig sind.

Die Bandbreite unserer Gebetspraxis ist groß - und reicht vom freien bis zum liturgischen Beten, vom Beten mit Worten bis zum Schweigen, vom DU-Bezug bis zur Kontemplation und Meditation.

An anderen Stellen habe ich bereits geschrieben, dass mir auch die Beschäftigung mit anderen Religionen als Christ immer wieder eine Inspiration (geworden) ist. So nehmen Buddhisten ihren Bezug zu Trias "Buddha, Dharma, Sangha" ... und ziehen daraus eine lebensnahe, praxis-bezogene Ausrichtung für ihren Alltag

Hier teile ich mit Euch ein meditatives Gebet, dass ich als Christ selbst seit Jahren (oft als Morgengebet) in mir trage und praktiziere ... vielleicht "resonanzt" es ja hier auch:

....

Ich nehme meine Zuflucht

zur Liebe

und zur Wirk-lichkeit Gottes

des ABBA-Adonai

 

zu Jesus,

meinem Heiland

Herrn & Erlöser

 

zur Kraft und Weite

des Heilgen Geistes

 

In meiner Zuflucht

erkenne ich

löse ich mich

gelobe ich

 

Leid zu mindern

Liebe zu mehren

Licht zu sein

...

L'Chaim

 

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Nov. 10

1 Meine eigenen Füße. 2 Darüber stolpere ich. 3 Und bin wieder am Kreuz als der, der ich war und bin: Sünder, so wie du mich gefunden. 4 Und nicht würdig, dir zu Füßen zu liegen. 5 Umso mehr, denn ich hatte ja schon erkannt. 6 Hatte schon geschmeckt vom Brot des Lebens. 7 So gräme ich mich nicht nur der Schuld, sondern umso mehr der eigenen Unfähigkeit. 8 Stolz, dem Pharisäer gleich, ist mir zum Spott geworden.

9 Und wieder reichst du mir die Hand. 10 Keine Verdammnis für den, der in Christus ist und bleibt. 11 Fallen wir, so verzweifeln wir nicht. 12 Sondern begreifen unsere Schwachheit und darin deine ganze Größe. 13 So bekennen wir aus ganzem Herzen. 14 Bereuen ernsthaft. 15 Kehren wieder um. 16 Demütigen uns unter die mächtige Hand Gottes. 17 Und du richtest mich wieder auf und stellst mich wieder her. 18 Darum darf ich mich freuen und fröhlich sein. 19 Danke, Abba, Halleluja, gelobt sei Gott.

https://thow.me/2025/11/09/thow-313-scheitern/

Ich will dir nur zurufen: wenn du gescheitert bist, du bist nicht alleine. Und es ändert nichts an seiner Liebe zu dir. 

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Nov. 09

Das ist die Frage, die ich mir im Rahmen der Jahreslosung 2025 auch immer wieder gestellt habe. Ich empfinde dieses "Prüft alles .... " mitunter wie eine Einbahnstraße. ... den Zeigefinger als Prüfe-Finger; die vergessenen Finger, die auf uns selbst verweisen.

Kann es sein, dass man bestimmte Richtungen (ver)folgt, weil sie einem Selbstbestätigung bringen? Eine bestimmte Bibelauslegung zum Beispiel; bestimmte theologische Schwerpunkte und Sichtweisen; und man tut sich schwer, andere oder ergänzende Sichtweisen stehen zu lassen, auf sie einzugehen, einen weiten Raum als Begegnungs-Raum einzurichten, um einander zuzuhören - in verschriftlicher Form nicht immer einfach.

Was sind die Kriterien dieses Auftrags, zu prüfen? Einheit, Einigkeit schaffen? Vielfalt zulassen? Normen festlegen?

Prüft alles, das Gute behaltet. Aber wer prüft die Prüfer?

 

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Nov. 03

Gestern landete ich bei K.TV - einem katholischen Sender ... und schaute mir ein Gespräch an (in der Reihe "Unverschämt katholisch").

Uns begegnet in diesem Gespräch Jemand, dessen Lebensgeschichte ihn (vom Schamanismus hin)  zu Jesus und zu einer tiefen Bekehrung und Glaubensgewissheit führte ... Soweit, so gut, mag die Reaktion sein ... in einem weiteren Schritt erzählt er dann, warum sein Weg MIT JESUS ihn dann noch weiter führte zu einer (zunächst widerständigen) Hinwendung zur katholischen Kirche und zum katholischen Glauben.

Zweimal erlebte er ein schwer zu schilderndes, ihn überwältigendes Bekehrungserleben - einmal die Präsenz Jesu, dann die Präsenz und den Ruf der Maria.

Ich poste hier den Link und wer es nicht alles schauen mag, den verweise ich auf die letzten Minuten > 45.20 ff

Mich interessiert sehr die Resonanz hier im Forum.

https://www.youtube.com/watch?v=xtTh-7uAPjs&list=PLgZUtBSW9D86nSPA-EMWASQ8QjQUKsOVF&index=5

L'Chaim

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Nov. 02

Seit ich einen Beitrag mit Tarot gemacht habe ist eine sehr liebe Christin besorgt um mich. Weil es dämonisch sei. 

Aber Tarot ist keine Wahrsagerei. Es sind Symbole die übereinen nachdenken lassen. Bewusstwerdung von Bestehendem. Nichts vor dem die Bibel warnt. CG Jung sei da mal empfohlen!

Wenn Gott doch überall mit uns kommuniziert. Warum lehnen Christ*innen dann Tarot ab? Warum keine Engelskarten? Was ist teuflisch daran, Symbole aufzudecken. Aber in der Bibel (von Menschen geschrieben) sind Symbole gut und wichtig. Redet Gott nicht außerhalb eines von Menschen geschriebenen Buchs?

Liebe Christ*innen: Dämonisiert doch nicht immer alles. Öffnet euer Herz. Namaste!!!!

https://fragen.evangelisch.de/frage/7853/durfen-christen-tarotkarten-legen



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Okt. 24
Hallo zusammen Ich frage mich was der Geist oder die Seele sein sollen. Einige behaupten ja dass es ausser Körper und Gehirn da noch was gibt. Das verstehe ich nicht. Ist es nicht eher eine illusion des hirnes, dass ich eine Seele oder ein Geist sein soll? Ich glaube wir denken uns dass wir sowas sind, aber schlussendlich sind wir nur unser Hirn. Warum denken wir, dass wir "mehr" sind, als wir sind? Jedes Gefühl, Emotionen und all unsere Gedanken etc. sind doch durch unser Hirn geschaffen und unser Charakter durch unsere DNA oder äussere Einflüsse geformt. Was schlussendlich auch wieder etwas mit dem Hirn zutun hat. Kann mir das jemand erklären?
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3,731
Okt. 14

Wenn ich krank bin, macht mir das Gefühl zu schaffen, dass ich den Anschluss verliere - einen entscheidenden Moment verpasse, ins Hintertreffen gerate. Das hat mich veranlasst das hier zu schreiben:

1 Wie Züge rast Leben rechts und links vorbei. 2 Ohnmächtig das Bedauern, nicht darin zu sein. 3 Den Anschluss verlieren, die Abfahrt verpassen. 4 Zurückgeblieben, als Relikt des Gestern im Rückspiegel der Geschichte. 5 Und irgendwann vergessen.

6 Wenn wir die Kontrolle verlieren, den Fahrplan nicht mehr selbst bestimmen. 7 Weil wir alt werden, oder Krankheit uns zum Innehalten zwingt, 8 aber das Schwungrad um uns sich nicht in die Speichen greifen lässt. 9 Dann spüren wir den Lauf der Zeit.

10 Ich schaue auf zum Herrn, von hier kommt mir Hilfe. 11 Nicht wie ich es will, keine Aufholjagd, kein Festhalten der Züge. 12 Der, dem Raum und Zeit unterstellt, führt mich zur rechten Zeit wieder zum rechten Ort. 13 Er stellt mich dort auf meine Füße, wo fester Grund mich trägt.

14 So finde ich Frieden und Gewissheit. 15 Bin vom Wettlauf mit der Zeit befreit. 16 Und ganz in deinen Händen finde ich Ruhe. 17 Denn wer auf den Herrn vertraut, der wandelt im Schatten des Höchsten und in der Gunst des Heils.

Kann das jemand nachvollziehen? Wie geht ihr mit dem Gefühl um? Hinterlasst mir eure Gedanken, hier oder dort. 

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Okt. 10

Hallo.

Ich wollte nur sagen, dass es mir leid tut, dass ich unter "Pumuckl97" und "Schlüsselkind" soviel öffentlich verbreitet hab. Eigentlich darf ich als Frau in diesem Forum garnicht schreiben, weil es eine digitale Versammlung von Gläubigen ist (1. Kor 14:34) Aber ich mach jetzt eine Ausnahme. 

Es tut mir leid, dass ich damals fragend war darnach, ob der Herr Jesus Christus GOTT ist. Der Herr Jesus Christus ist GOTT und Mensch (Phil 2:5-11; Joh 1:1-14; 1. Joh 5:20). Wir unterscheiden Vater, Sohn und Heiligen Geist, obwohl sie derselbe GOTT sind. 

Es tut mir auch leid, dass ich fragend war darnach, ob man das Heil als Gläubiger wieder verlieren kann.

Da wir nur durch das Blut, dass für uns als Opfer am Kreuz vergossen wurde die Vergebung empfangen haben (Epheser 1:7) und nicht aus Taten und wir durch Gnade durch Sein Wort an Ihn glauben (Epheser 2:8-9) können wir das Heil nicht mehr verlieren. (Joh 10:27-30) Weil sonst müssten wir uns ja selber retten und die Gnade wäre nicht mehr Gnade. Es gibt aber Gläubige, die weniger oder mehr oder ganz viel ewigen Lohn empfangen werden und welche die gerade so gerettet werden, wie durch's Feuer hindurch. (1. Kor 3:9-15)

Aber es gibt auch falsche Christen und Irrlehren. Und hier in diesem Forum gibt es sehr viel falsche Lehre und auch falsche Christen. Z.B. wer die Auferstehung leugnet (2. Tim 2:18) oder lehrt, dass der Herr Jesus Christus nicht GOTT ist (2.Kor 11:4), der hat eine Irrlehre. Oder wer z.B. lehrt er tauft sich erst wenn er ganz alt ist, kurz vor dem Tod, weil er dann die Vergebung der Sünden empfängt und weniger Sünden hat als wenn er sich gleich tauft, oder dass wir das mosaischen Gesetz halten müssen, um gerettet werden, der hat Irrlehre (Gal 1:8) weil es dann nicht mehr Sein Opfer ist, sondern die Taufe oder das mosaische Gesetz, das uns rettet. Wir sind vor GOTT reingewaschen sind durch Sein Werk am Kreuz (Hebräer 10:10) (auch wenn wir noch Sünde tun, aber nicht in einem dauerhaft sündigen Zustand - doch auch ein Gläubiger kann in so einen dauerhaft sündigen Zustand fallen, wenn er sich verirrt).

Zeugen Jehovas und Mormonen haben z.B. auch Irrlehre. 

Es tut mir auch leid, dass ich über die Gruppierung "Garbage Eaters" gesagt habe, dass sie eine Sekte sind, da ich es nicht sicher beurteilen kann. Ich hatte nur mit einem Ausgeschlossenen der Gruppierung Kontakt, der Irrlehre hatte, weil er gelehrt hatte wir wären erst am Ende des Glaubensweges gerettet, wenn wir alles genau so tun wie es in der Bibel steht und dass der Herr Jesus Christus nicht GOTT ist und anderes, dass falsch war. Aber wenn es stimmt, was ich im Internet über Jim Roberts Gruppe gelesen hab, hat sie auf jeden Fall falsche Lehre und Gesetzlichkeit. Ob es aber Irrlehre ist, dafür bin ich einfach nicht alt genug im Glauben, um es zu beurteilen und ich müsste auch mit jemandem persönlich reden, weil das Internet ja keine direkte Quelle ist.

Deshalb tut mir leid, dass ich so geredet hab.

Wenn es stimmt, was im Internet steht und man bei der Gruppe von Jim Roberts keine Fotos machen darf und die sogar abgedeckt werden, dass man sie nicht sieht und Frauen Kleider tragen MÜSSEN und Männer Bärte tragen MÜSSEN und Frauen nicht arbeiten gehen DÜRFEN und Kinder nicht spielen dürfen und man nicht tanzen darf - das wäre z.B. Gesetzlichkeit.

Oder wenn man prinzipiell nicht heiraten darf - das wäre falsche Lehre. (1. Tim 4:3)

Bei den Katholischen Kirche wird z.B. keine Heilssicherheit für die Gläubigen gelehrt und es werden Heilige und Dinge wie das Brot beim Mahl verehrt und angebetet, statt GOTT und den Herrn Jesus Christus zu verehren und anzubeten. Wir dürfen unsere Sünden vor Geschwistern bekennen, aber um davon gereinigt zu werden, brauchen wir es nur aufrichtig vor GOTT bekennen und keinen Priester. (1. Joh 1:9)

Bei der evangelischen Kirche wird viel zu viel Böses toleriert, wie Homosexualität (3. Mose 18:22; 3.Mose 20:13 = Unzucht; Römer 1:26-27; Judas 1:4-7) und Transsexualität. Es geht hier nicht um Homo- oder Transsexuelle Gläubige, die erkennen, dass diese Begierde nicht Gottes Willen entspricht und sie bereuen und vor GOTT bekennen und nicht praktizieren, sondern um solche, die es praktizieren. Bei Ungläubigen dürfen wir das nicht beurteilen, aber bei den Gläubigen müssen wir über Sünde urteilen und zurechtweisen und auch Gemeindezucht praktizieren. (1. Kor 5:1-13; Mat 18:15-20) Das wird eigentlich mit der Absicht getan den Gläubigen zur Umkehr zu bringen, dass er nicht in Sünde verharrt. Auch wird teilweise Evolutionstheorie gelehrt, die dem ganzen Schöpfungsbericht widerspricht (1. Mose 1 bis 1. Mose 3 komplettes Kapitel und 1. Kor 15:39 = GOTT unterscheidet zwischen Mensch und Tier - sie haben nicht die selbe DNA und stammen nicht voneinander ab) Ich weiß nicht wie das bei der katholischen Kirche ist. Bei der evangelischen Kirche dürfen Frauen auch Pastorinnen werden und lehren, ist auch falsch (1. Kor 2:11-15) Und es wird keine Gemeindezucht gemacht, ich weiß nicht sicher wie das bei der katholischen Kirche ist.

Das ist alles falsche Lehre.

Wir müssen auch die 10 Gebote nicht mehr halten (Apg 15:28-29) da das zum mosaischen Gesetz gehört und wir nicht unter Gesetz sind, sondern unter Gnade. (Joh 1:17;Gal 3:10-14) Wir müssen z.B. nicht Schabbath machen. Wir verurteilen aber keinen Bruder, der schwächer ist im Glauben und deshalb glaubt, den Schabbath halten zu müssen oder die Essensvorschriften der Tora einhalten zu müssen. (Röm 14:1-12) Auch wenn wir nicht unter Gesetz sind, ist es trotzdem gut, in der ganzen Bibel zu lesen, da wir durch das Wort und den Heiligen Geist belehrt, zurechtgewiesen, von Sünde überführt und erzogen werden. (2. Tim 3:16-17). 

Außerdem sollen Frauen beim Beten und Weissagen eine Kopfbedeckung tragen, wegen der Schöpfungsordnung und wegen der Engel (1. Kor 11:1-16) Heute wird das fast nirgendwo mehr so gelehrt und getan. Weissagung gibt es übrigens auch heute noch, da Weissagung immer ist, wenn GOTT durch Menschen zu einem spricht, das kann auch durch eine korrekte Bibel Auslegung geschehen. Weissagung kann auch prophetisch sein (Weissagung und Prophetie sind im Griechischen das selbe Wort) oder das Herz eines anderen Aufdecken. Also wenn man etwas weiß, dass man von sich selbst aus nicht wissen kann, sondern nur durch Gottes Geist offenbart bekommt. Eine Offenbarung ist immer, wenn GOTT einem etwas zeigt. Das kann durch Gottes Wort geschehen, aber GOTT kennt viele Wege um zu SEINEN Kindern zu sprechen. Nur steht eine Offenbarung niemals im Widerspruch zu SEINEM Wort. Eine richtige Bibelauslegung, ist z.B. auch durch eine Offenbarung erkannt, da nur der Heilige Geist die richtige Auslegung zeigen kann (1. Kor 2:14). Bei der Auslegung von Sprachenrede hab ich noch nicht verstanden, ob damit reale andere Sprachen gemeint sind oder die von z.B. charismatischen Gemeinden oft praktizierte Zungenrede. Bei uns wird gelehrt, dass es reale Sprachen waren. Aber was für mich klar ist, falls diese Zungenrede die heute in Gemeinden praktiziert wird, ohne Auslegung praktiziert wird, ist es biblisch nicht richtig (1. Kor 14:27-28).

Bei der evangelischen Kirche stehen zwar jetzt mehr Punkte, aber die Heilssicherheit und GOTT die Ehre geben und nicht Menschen und Dingen sind einfach schwerwiegendere Punkte.

Deshalb sind die Irrtümer der katholischen Kirche meiner Meinung gröber.

Aber GOTT geht es eben mehr um die Liebe, als um die Erkenntnis. (1. Mose 1:1 bis 1. Mose 3:24; 1. Kor 13:1-13; 1. Kor 15:21-22). Nur sollte der Lehrer die richtige Lehre geben. Es gibt vielleicht sogar treuere Gläubige in Liebe mit fehlender Erkenntnis und weniger treue Gläubige mit richtiger Lehre. 

Ich hoffe ich hab durch meine Fragen und Aussagen damals niemanden verwirrt.

Es gibt Gläubige in unterschiedlichen christlichen Strömungen, wie der katholischen und evangelischen oder römisch orthodoxen Kirche oder anderen Freikirchen, da wir unterscheiden müssen zwischen dem Glauben und der persönlichen Beziehung zu GOTT und dem Herrn Jesus Christus und dem Dogma. Aber es gibt auch sehr viel falsche Lehre in der Christenheit. 

Und ich hab jetzt auch eine feste Gemeinde gefunden, die ich liebe und die die Bibel ernst nimmt und Ehrfurcht hat vor GOTT und Seinem Wort.

Ich wollte das nur noch erzählen. 

Liebe Grüße.

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Okt. 09

Ich schreibe das hier bewusst unter "Authentisch Christsein", weil ich hier gerne eine christliche Antwort hätte.

Im Militär lassen sich mathematische Rechnungen aufstellen. Also beispielsweise: " Ein gegnerischer Bomberpilot tötet in einem Einsatz 50 Menschen. Wenn wir diesen Piloten töten, dann verhindern wir 50 Tote... und womöglich sehr viel mehr!"

Es ist natürlich am Ende die Frage des Tyrannenmords... darf man einen Menschen töten, wenn man damit viele Menschen rettet...?

Ich würde das hier gerne diskutieren, weil es verschiedene aktuelle Themen betrifft... und ich denke, dass der christliche Glaube hier nicht wirklich eine Antwort hat.

Oder doch...?

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474
Okt. 08

Guten Morgen Community 🫶,

eine Frage die mich immer wieder beschäftigt und die ich heute ausdrücklich nicht als Kontroverse hier diskutieren möchte, sondern einfach nur nach eurem Erleben/Leben frage, wie ihr das macht und wie ihr euch dazu positioniert oder auch nur welche Gedanken ihr euch dazu macht.

Das heißt, ich lasse die Posts ohne Antwort einfach nur als euren Gedanken dazu stehen, auch ohne eine Wertung vorzunehmen oder so. Es soll einfach nur eine Abbildung der Facetten sein, wie man/ihr/ich mit dieser Spannung umgeht.

Ich frage, weil mir persönlich nicht klar ist, wie Jesus sich dazu positioniert. 

Grüße an alle unbekannter Weise, einen schönen (Ruhe?)Tag,

⭐️!

 

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904
Okt. 03

Ich bin eher eine Mitleserin als -schreiberin. Wenn ich durch die Foren lese, stellt sich mir oft diese Frage: Hat Gottes Barmherzigkeit Grenzen? Wenn nein: Warum die Höllenlehre? Wenn ja: wer zieht diese Grenzen?

Können wir uns darüber austauschen?

lg - mmieks

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701
Sep. 27

Wonach lässt du dich vorrangig leiten?

Heute kam diese Frage in mir auf. Und ich fand es sehr erhellend, worauf ich gestoßen bin. Und, auch wenn mir mir Glaube wirklich ein gutes Fundament ist. Ich habe erkennen müssen, in erster Linie richte ich mich daran nicht aus. 

Ja, ich erlebe mich von Gott gehalten und beschenkt. Und es gibt auch weitere gute Leitlinien in meinem Leben - teils christlich, teils nicht. Krass fand ich, dass ich innerhalb dieser Ausrichtungen an erster Stelle eine Maxime entdeckt habe, die mir das Leben bisher oft ungesund schwer gemacht hat.

Um mich braucht es gar nicht weiter gehen. Ich möchte diesen Impuls nur gerne teilen, weil ich mir vorstellen kann, dass dies anderen auch so gehen kann. Unbewusst lässt man sich von etwas leiten und realisiert gar nicht, dass man niemanden damit einen Gefallen tut. Da kann es helfen, sich bewusst "nach etwas" auszurichten, was einem ebenfalls entspricht und dabei ausschließlich gut tut.

Für mich war das heute ein wunderbares Aha-Erlebnis.

LG an euch von Seidenlaubenvogel 

13
530
Sep. 22, 25


🙏 Klagegebet

 

Gott,

ich bin müde vom Warten.

Ich habe gebetet, gehofft, gefleht – viele Jahre, vielleicht Jahrzehnte.

Doch nichts verändert sich.

 

Man sagt, du erfüllst unsere sehnlichsten Wünsche,

aber ich sehe nur, wie mein Leben an mir vorbeizieht.

Ich fühle mich, als würdest du mich übersehen.

Als wäre ich dir egal.

 

Ich höre deine Worte: „Zur rechten Zeit werde ich es geschehen lassen.“

Aber wann, Gott?

Ich bin nicht ewig jung.

Mein Schmerz ist heute, nicht irgendwann.

Mein Herz schreit jetzt, nicht in ferner Zukunft.

 

Ich verstehe dich nicht.

Ich fühle mich von dir enttäuscht.

Und doch – trotzdem rede ich noch mit dir.

Weil irgendwo in mir die Hoffnung lebt,

dass du mich siehst.

Dass du mich nicht loslässt.

 

Gott, wenn du wirklich gerecht bist –

dann zeig es mir.

Wenn du wirklich ein Vater bist –

dann halte mich fest, auch wenn ich dir gerade nur meine Wut und meine Müdigkeit hinwerfen kann.

Gott,

ich bin stinksauer auf dich.

Ich fühle mich verarscht.

Du hast in der Bibel versprochen:

„Bittet, und es wird euch gegeben.“

Aber ich bitte seit Jahren, seit Jahrzehnten –

und nichts passiert.

 

Wie soll ich noch glauben,

wenn du nur schweigst?

Wie soll ich vertrauen,

wenn du nichts tust?

Du sagst, ich soll fest glauben –

aber wie, wenn du selbst tatenlos bleibst?

 

Bin ich dir egal?

Sind wir Menschen nur Spielfiguren für dich?

Du siehst das Leid, die Angriffe, die Schmerzen –

und du schaust zu.

Und dann erwartest du trotzdem,

dass wir dir vertrauen?

Das ist nicht gerecht.

Das macht mich wütend.

Das macht mich bitter.

 

Gott, wenn du wirklich gerecht bist,

dann zeig es mir.

Jetzt. Nicht irgendwann.

Wenn du willst, dass ich noch glauben kann,

dann brich dein Schweigen.

Denn ich kann so nicht mehr.

 

Amen.

4
312
Sep. 17, 25

Entgegen der Überschrift geht es mir nicht um die Schöpfungsgeschichte, sondern um den Satz, den Gott da spricht. 

Er hat was erschaffen und ist (mehr als) zufrieden mit seinem Werk. 

Ich beneide ihn um dieses Gefühl. Ausruhen und sagen: boah, hab ich gut hinbekommen, alles! 

Obwohl ich Schulterklopfen und Zuspruch von anderen kenne für Dinge, die ich in meinem Leben gemacht habe, habe ich selbst dieses Gefühl nicht. Das empfinde ich als grossen Mangel, denn dadurch ist mir mein eigenes Tun fremd geworden. 

Kennt das noch jemand?

97
723
Sep. 10, 25

Guten Morgen,

  • letzen Sonntag was dieses Gleichnis Thema der Predigt. Lukas 18, 9-14

Der Pharisäer und der Zöllner

Er sagte aber zu einigen, die überzeugt waren, fromm und gerecht zu sein, und verachteten die andern, dies Gleichnis: 10 Es gingen zwei Menschen hinauf in den Tempel, um zu beten, der eine ein Pharisäer, der andere ein Zöllner. 11 Der Pharisäer stand und betete bei sich selbst so: Ich danke dir, Gott, dass ich nicht bin wie die andern Leute, Räuber, Ungerechte, Ehebrecher, oder auch wie dieser Zöllner. 12 Ich faste zweimal in der Woche und gebe den Zehnten von allem, was ich einnehme. 13 Der Zöllner aber stand ferne, wollte auch die Augen nicht aufheben zum Himmel, sondern schlug an seine Brust und sprach: Gott, sei mir Sünder gnädig! 14 Ich sage euch: Dieser ging gerechtfertigt hinab in sein Haus, nicht jener. Denn wer sich selbst erhöht, der wird erniedrigt werden; und wer sich selbst erniedrigt, der wird erhöht werden. 

Mir ist dabei zum ersten Mal klar geworden, dass jeder Christ, der sich ausruht auf seinem Christsein, eigentlich wie dieser Pharisäer ist. Also selbst wenn ich die Botschaft und Lehre von Jesus angenommen habe und mein Leben danach ausrichte, bin ich trotzdem immer noch wie dieser Pharisäer. Denn wenn ich denke, durch das Annehmen von Jesus „Gerechtigkeit vor Gott“ erlangt zu haben, dann ist das falsch, da mich dieser spezielle Gedanke über andere erhebt. 

Wow. Deep shit. Daran hab ich nicht gedacht. Nachdem ich jetzt die ganze Woche immer wieder darauf rumgekaut habe, bin ich wieder auf dem Boden der Tatsachen gelandet: ich sollte mich besser als Sünder sehen. Wow.

(Bei all dem „gerecht machen vor Gott“, „gab ihnen die Macht Kinder Gottes zu werden“, Sündenvergebung“ , „er wirft die Sünden in den Abgrund“ hab ich das komplett aus den Augen verloren 😳).

Das erzähle ich jetzt mal so, falls noch jemand gerne landen möchte 😌😆.

58
685
Sep. 08, 25

Leider muss ich gegen etwas sein, denn der Kern des Überlieferten Glaubens hat die Welt verlassen und steht nun wie vor einem Fremdkörper vor dem Glauben der Propheten, Jesu Christi unseres Herrn und dem der Nachfolger Jesu!

Das Schema Israel, das Glaubensbekenntnis der Juden ist eindeutig gegen jede Mehrpersonalität, aber natürlich erlebt dies Zeugnis Angriffe und so hat die Tradition der römischen Kirche einfach eine veränderte Übersetzung - eine Deutung als Alternativ Erzählung erfunden. 

Die Geschichte selbst gibt hier aber ein klares und vertrauenswürdige Zeugnis ab dagegen hat diese "Wissenschaft" - Theologie wirklich gar nichts ins Feld zu führen! 

Das Zeugnis Israels für einen absoluten und strengen Monotheismus macht jede Deutung einer "mindestens Mehrere" -Erzählung zur Leugnung dieser Geschichte!

 

Dabei hat ein Kaiser eines Weltreiches natürlich genau null zum Glauben beizutragen genauso wenig sind die Früchte daraus Verfolgung und Mord im Namen einer Rechtgläubigkeit Zeugnis für Jesus der uns warnt vor falschen Propheten die mit Lug und Trug und Hinterlist die Tür des Himmelreich den Menschen zu verschließen suchen!

Jesus streitet um ein Verständnis seiner Person, natürlich, denn die Angriffe gegen ihn waren gross, es gefiel und gefällt vielen nicht wer er ist und was er uns zu sagen hat!

Menschen die Gottes Wege für einen ablehnen werden immer die Wahrheit bekämpfen und Mord und Totschlag mehr Gewicht beimessen als der Gottes(er)furcht!

Jesus zeigt auf:"nun sucht ihr mich zu töten einen Menschen der euch die Wahrheit sagt die ich von Gott gehört habe, so hätte Abraham nicht gehandelt" (Joh. 8,40)

Dass Jesus nicht ernst genommen wird wo Irrungen "gewählt" sind ist klar, aber niemand kann sich täuschen darin dass wo man nicht in seinem Wort bleibt die Liebe zu ihm fehlt, Jesus ist Lehrer! 

"Mein Herr und Gott", sagt Thomas nicht sondern "Mein Herr und mein Gott", weil er genauso Gott unseren Vater in den Blick nimmt der Jesus von dem Toten auferweckt hat, dies ist nämlich Glaube! 

"Glaubt an Gott und glaubt auch an mich", zeigt natürlich nicht auf dass der Gott des NT nicht die Ganze Gottheit wäre,

sondern zeigt Wahrheit die jeder annimmt der Jesus und Gottes Wort - Weisungen liebt! 

 

88
629
Sep. 05, 25

Hallo liebe alle,

Ewigkeit ist für mich ganz offensichtlich bereits jetzt; aber auch etwas, auf das wir zugehen und wo im weiteren langfristig alles ganz anders sein wird.

Was habt ihr für Vorstellungen von Ewigkeit - jetzt wie langfristig?
Welche Aussagen der Bibel begleiten euch dabei?

Ich freue mich auf eure Eindrücke und Austausch.

LG von Seidenlaubenvogel

40
1,106
Aug. 31, 25
Sportmission - Schach (1 betrachter)

Hallo, hat jemand Erfahrungen / Ideen zum Thema Christsein und Schach im Rahmen von Sportmission? Vor allem bezüglich Fußball läuft ja da sehr viel bis hin zu Sportlergottesdiensten, zu den Fußballer eingeladen werden.

Schach scheint in der Evangelisation eine Nische zu sein,  obwohl im Raum Karlsruhe regelmäßig große Turniere stattfinden.

Im Gegensatz zu Fußball oder Leichtathletik (vgl. Yemisi Ogunleye) ist Schach wohl nicht im Fokus lokaler Gemeinden...

19
485
Aug. 30, 25

Hej 🙂 ich glaube, hier passt es gut rein - Christ sein, wie man halt ist. 🙂

Für die Hochzeit einer engen Freundin von mir habe ich mir in dem Ort dort eine Ferienwohnung gesucht, auch gefunden. Der Vertrag wurde digital abgewickelt - ich mag das nicht besonders, aber so war es nun mal. Der "digitale Vermieter" (eine Gesellschaft) sozusagen sandte mir Reisevertrag, Daten und die Rechnung, üblich halt mit Anzahlung und Endbetrag. Alles gut, alles, wie ich es kenne. - Es ist ein Haus für bis zu 6 Leute, ich buchte erstmal für mich und für 1 Person mehr und hatte meiner Freundin angeboten, wenn sie im Bekannten- oder Freundeskreis jemanden hat, der noch ein Domizil sucht, könnte er bei mir unterkommen. - Es meldete sich niemand. Da fragte dann meine Eltern an, wenn sich niemand gemeldet hat, ob sie die Unterkunft nicht für einen Urlaub nutzen könnten, sie würden mich auch nicht "behelligen" 😉 😀 . Ja, gut. Und weil das noch 1 Person mehr ist als nur die 2 gemeldeten, habe ich sie digital - über die App - nachgemeldet, wie es "vorgeschrieben" war. Ich registrierte eine eMail, schaute aber nicht rein, dachte, ja, guck ich mir morgen an.

Gestern - ich hatte noch nicht in meinem Mails geschaut - rief mich der "analoge Vermieter" an, der, dem das Haus halt gehört. Er fragte - schon recht "vorwurfsvoll" (ich hörte eine Art "Not" raus), warum ich das nicht bei ihm gemeldet habe (warum über diese Gesellschaft, hätten Sie doch bei mir angerufen). Unsere Kommunikation lief nicht unbedingt "glatt", wir hatten sowas wie Verständigungsschwierigkeiten sowohl technisch als auch menschlich. - Ich sagte ihm zu, ich würde versuchen, was ich kann und würde mich zurückmelden, wenn ich "es hingekriegt" habe.

Ich hatte es dann gestern sein lassen mit dem Gedanken: das mache ich morgen in Ruhe. 

Heute Morgen lese ich mir alle Sachen durch und denke über das Gespräch nach, suche in der App nach Möglichkeiten, als mir gewahr wurde, dass ich beim "digitalen Vermieter" zugunsten des "analogen Vermieters" lügen sollte. Das war es, was er am Ende von mir wollte. Ich verstand auch seine "Not" irgendwie - die Gegend dort ist sehr arm, möglicherweise - so meine Vermutung - hätte er sich gern in bar etwas "dazuverdient". Es würde dann digital eben nur 2 Leute anreisen, "in echt" aber drei, das muss der andere ja nicht wissen und so weiter.

Hossa. Nee. Das geht gar nicht. Auch wenn ich die Situation wirklich verstehen kann. Es ist am Ende nicht mein Problem, warum er die Dinge tut, die er tut und warum er die Probleme hat, die er möglicherweise hat. Es sind seine und dürfen sie auch bleiben. Ich habe die Rechnung des "digitalen Vermieters" für die nachgemeldete Person in der eMail gefunden und auch bezahlt und mich eben entschieden, nicht zu lügen. Weder in die eine noch in die andere Richtung. - Bleibt abzuwarten, wie der "analoge Vermieter" darauf reagiert und ob sich sein Verhalten verändert, wenn wir dort Urlaub machen für die eine Woche.

Mir ging noch durch den Kopf: Ich hab ihm Möglichkeiten geboten im Gespräch, wo er hätte "tätig" werden können - Fahrradverleih (ich fragte nach, ob er Fahrräder hat), nee, sei zu kompliziert etc., im Ortskern würde es Verleihe geben. Nach Fußläufigkeit zum Stadtkern hab ich ihn gefragt und ihm von der Hochzeit erzählt und dass ich ein Taxi brauchen würde etc. ... auf nichts ist er eingegangen, er kam mir nicht entgegen - er gab mir nicht mal ne Nummer eines Taxiunternehmens.

Wie dem auch sei. - Das ist es, was ich unter 'Christ sein, wie man halt ist' verstehe. Ich hatte die Wahl ... und hab mich entschieden für die Wahrheit, nicht die Lüge. Eine kleine Episode, aber diese Dinge machen eben auch unser Leben aus. Ich bin froh, mich nicht habe reinziehen lassen.

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Aug. 21, 25

Gerade befinde ich mich in der Situation, dass sich ein Elternteil in der terminalen Phase seiner langjährigen Krankheit befindet.

Nun brauche ich eine etwas längere Einführung, damit ihr mich für diese „letzten Tage“ vielleicht Ratschläge geben könnt.

Er hat uns Kindern und auch seiner Frau in materiellem Sinne ein gutes Leben ermöglicht. Gute Ausbildung, gutes Haus, Musikunterricht, Hobbies, Ferien, grosse Familienfeier, Beteiligung am kirchlichen Leben, alles dabei. Diesbezüglich ein grosszügiger Mensch. Dass er in all diesen Bereichen immer die führende Person war, in Funktion und Verhalten, war für ihn selbstverständlich. Für uns irgendwie auch.

Dass seine Frau und wir Kinder zuhause mächtig unter seiner Dominanz, egozentrischem Verhalten und Grössenwahn gelitten haben, ist die andere Seite, die die Öffentlichkeit nie zu sehen bekam. Glaube ich zumindest. Dabei war vor allem psychische Gewalt eine Dauermethode um uns klein zu halten. Dass wir nichts konnten, und er alles, wurde uns von klein an eingetrichtert. Streit der Eltern war der Normalfall, aber auch gewalttätige Einsperrung, Zerstörung der selbstgemachten Keramikplastiken meiner Mutter gehörten zum Repertoire. Unerträglich, ich wählte dann sobald es ging ein Studium, welches mir Aufenthalte in fernen Ländern ermöglichte. Nur weg!

Ich wohne immer noch im Ausland. Die einzige Möglichkeit, mich vor diesen doch etwas traumatischen Gefühlen zu schützen. Für meine Kinder fahren wir zwar immer noch mit einiger Regelmass hin, wir geben uns Mühe, und mit dem Alter und mit seiner Krankheit hat sich eine gewisse Milderung seiner Eigenschaften eingesetzt. Gut ertragen kann ich ihn aber immer noch nicht, es ist kein Hass mehr, eher eine geistige und körperliche Unverträglichkeit.

Da ich aufgrund seiner eigenen autoritären Erziehung Verständnis für seine Art entwickelt habe und weiss, dass er selber felsenfest davon überzeugt ist, dass er uns ein gutes Leben ermöglicht hat, habe ich vergeben können. Er konnte wohl manchmal nicht anders, oft aber hätte er sich beherrschen sollen. Das tat er nicht. Sich entschuldigen auch nicht.
Ich glaube, dass sein Denken und seine Wahrnehmung von Verdrängungsmechanismen geprägt sind.

Ja, vergeben habe ich können, mit der Hilfe Gottes, mit der Abgabe des ganzen Grolles an Ihm, dem Himmlischen Vater.

Seiber wird er voraussichtlich diesbezüglich nie um Vergebung bitten. Das muss für mich auch nicht, um vergeben zu können. Für mich persönlich wird es nichts mehr hinzufügen. 
Und vor allem sieht er gar nicht ein, dass da Sachen grandios schief gelaufen sind. Noch gestern am Telefon schwärmte er darüber, dass wir es alle zusammen doch immer sehr schön gehabt haben, tolle Ferien, schöne Familienfeste …. Und dass wir die kommende schwierige Zeit miteinander durchstehen werden, „wir alle zusammen“ …

? Nun meine Frage. Ist es sinnvoll, die Diskussion noch einmal zu führen, ihm klarzumachen, dass wir sehr gelitten haben? Ihm damit quasi zu einer Entschuldigung zwingen? Es gibt Stimmen aus unserem Umfeld, die uns das empfehlen.

Persönlich befürchte ich, dass ihm das am Schluss in eine sehr schlechte Verfassung bringen wird, ihm Schuldgefühle besorgen wird, die er nicht mehr loswird. Seine selbstbemitleidende Worte „Ihr seid sicher froh, wenn ich bald sterbe“, haben wir auch kürzlich noch von ihm gehört, als wir etwas vorsichtig kritisierten. 
Eine schwierige Persönlichkeit, dessen Wahrnehmung man einfach nicht versteht.

Darf man dies Gott überlassen? Oder sollen wir ihm „die Möglichkeit geben“ alles noch einmal zu überdenken und sich vor Gott zu entschuldigen? Nicht mal bei uns, sondern vor Gott?

Ich tendiere dazu, die Sache in Ruhe und Frieden ausgehen zu lassen, nicht zu fischen in den tiefen Gewässern, wo Gott unsere Sünden bereits reingeworfen hat (Micha 7: 18-19).

Die Geschichte Gott übergeben und Ihn um Vergebung und Richtigstellung bitten. Denn diese Nummer ist für mich etwas zu gross. 

25
454
Aug. 15, 25

Ein neuer Thread ... eingeleitet mit einer kleinen Tagebuch-Notiz:

"Hast Du die auch alle gelesen?" fragt unsere Enkelin Anna (gerade in die 2. Grundschul-Klasse gekommen), wenn sie sich in meinem Zimmer umschaut und vor den Regalen mit den vielen Büchern steht. "Nun ja, sage ich, Viele davon ... Andere nur zum Teil ... je nachdem"!" Tatsächlich habe ich in den Monaten vor unserem Aus- und Umzug kistenweise Bücher weggegeben. Aber immer noch sind die Regale voll bis zur Decke. --- In diesen Augusttagen kommt mir ein Buch in die Hand, dass ich vor fast 40 Jahren gekauft habe - und nie richtig und ganz gelesen habe: Die Dietrich-Bonhoeffer-Biografie von Eberhard Bethge (1044 Seiten), ein Standard-Werk über ihn bis heute ... Ich fange an, es zu lesen, und bin gebannt. In ein paar Wochen möchte ich Anna das Buch zeigen und sagen: "Guck mal, DAS hat der Opi nun tatsächlich auch gelesen!"

....

Heute las ich von ihm: „Die Sünde zu vermeiden kann die größte Schuld sein.“

Es ging ihm - in der ihn quälenden Frage, ob er sich als Christ (in Übertretung des 5. Gebots nach Luther) am Attentat auf Hitler beteiligen soll - um das Dilemma, dass man in bestimmten Situationen nicht mehr einfach zwischen Schuld und Unschuld entscheiden kann, sondern eine Entscheidung treffen muss, was - in Abwägung - das geringere Schuldigwerden bedeutet - im Vertrauen auf die Vergebung und Gnade Gottes!

Was meint Ihr dazu? - Ich denke und empfinde, dass er Recht hat.

L'Chaim

 

37
1,319
Aug. 14, 25
Hier ein Ausschnitt aus einem Artikel von heute in der Süddeutschen Zeitung (https://sz.de/li.3292766):
 
“Verblüffend viele Menschen richten wesentliche Entscheidungen nach Aberglauben aus, in der Liebe, der Gesundheit oder wenn es ums Geld geht. Laut Studien sind insbesondere Frauen, religiöse Menschen sowie solche mit eher rechts-konservativen Ansichten anfällig. Auch Ängstlichkeit, Intoleranz gegenüber Ungewissheit und ein intuitiver statt analytischer Denkstil korrelieren laut Studien mit einem Hang zu übersinnlichen Praktiken und Überzeugungen.“

Der aufgezeigte, und zweifellos wissenschaftlich belegte, Zusammenhang „Aberglaube-Frau-rechtskonservativ-religiös“ erstaunt nicht (ausser „Frau“ 😉),
macht für mich aber keinen Sinn. 
Macht mir, als christliche, politisch neutrale, nicht-abergläubische, bekennende Frau weiblichen Geschlechtes sogar grosse Sorgen. 
 
Religiös (egal welche Religion) ist nicht zwingend gläubig. Da insbesondere in den USA der Aberglaube gemäss erwähnter Studie eindeutig mit Religiosität zusammenhängt, ist da wohl von „Christen“ die Rede. Und wenn die Begriffe „christlich“ und „Aberglaube“ und sogar „rechts-konservativ“ im gleichen Satz genannt werden …. dann stehen mir die Haare zu Berge. Ja, jetzt gerade auch wieder 🤯 (hab kein besseres Bild gefunden).
 
Wer Gott als genialer Schöpfer sieht (daran glaubt), wer seine Absicht mit uns Menschen und der Welt spürt (daran glaubt), wer seine Richtlinien, die uns über Jesus noch einmal klipp und klar erläutert und vorgelebt wurden, versteht (und daran glaubt)…. der hat doch Urvertrauen und eine klare Sicht …  und braucht doch gerade KEINEN Aberglauben? 
 
Tönt jetzt einfach … ist auch einfach. 
Glaube ich.
 
Der Zusammenhang „christlich-rechtskonservativ“ ist auch herzzerreissend.  Aber das ist ein anderes Thema. 
76
720
Aug. 13, 25

Hallo zusammen,

wie steht ihr zu dem Thema dämonische Belastung, Besessenheit, Exorzismus und co? Diese Praktiken sind mittlerweile sehr umstritten und werden in Deutschland offiziell kaum noch ausgeführt. Trotzdem findet im Vatikan jedes Jahr eine Fortbildung für Exorzisten statt. Habt ihr damit Erfahrungen?

189
3,535
Aug. 11, 25

Hallo zusammen,

da mich eure Ansichten dazu interessieren hier eine Frage, die sich im Evangelikal- Thread ergeben hat (den ja vielleicht nicht jeder liest):

Macht es Sinn, in Christen und Nicht-Christen zu unterteilen? Schafft man da nicht Trennung wo keine ist - es sind doch alles Menschen…

 

120
1,392
Aug. 02, 25


Ernstgemeinte Frage: Wer würde sein Leben als himmlischen Frieden beschreiben? Oder wer kämpft mehr mit ständiger Unruhe und jagt dem Frieden mehr nach als sich darin zu erfreuen?

12
439
Juli 31, 25

Ich wähle mal zum Threadtitel die Bibelstelle, wo Paulus "vom Schatz (des Evangeliums und der Gotteskindschaft) in irdenen (d.h. zerbrechlichen, gebrochenen, rissigen) Gefäßen" redet ...

Es geht mir darum, dass ich auf meinem Weg mit Jesus eine große Liebe zu all denen entwickelt und behalten habe, die nicht so recht passen wollen in das "Ideal" eines Christ-Seins, das ungebrochen und ohne Risse gelebt und durchgehalten wird. Oder die als "Grenzgänger/innen" für viele Christen nicht "rechtgläubig" geblieben sind.

Wahrscheinlich sind es die Älteren hier im Forum, die mit folgenden Namen etwas anfangen können:

Larry Norman - Brennan Manning - Bob Dylan - Bruce Cockburn - Nadia Bolz-Weber - Rob Bell - Dave Tomlinson ...

Sie sind alle auf ihre Weise mit Jesus ihren Weg gegangen bzw. tun es immer noch - aber ihr Leben blieb an bestimmten Stellen nicht "ungebrochen", bekam "Risse", hatte "zerbrechliche" Stellen.

Dass wir ein Leben lang "Sünder" bleiben und gerettet werden "aus Gnade allein" ist ja ein Satz, den wir leicht unterschreiben ... doch sofort regt sich bei Vielen auch ein "..aber" und es geht letztlich doch wieder darum. dass ein Christ doch "der Sünde gestorben", von Gottes Geist "bevollmächtigt" und zum "Glaubensgehorsam berufen" ist ...

Was meint ihr? Ich kann ja hier die genannten Namen nicht explizit beleuchten mit ihrem Leben & Glauben - aber gerne könnt Ihr es aufgreifen, ergoogeln, der ein oder anderen Fährte folgen, es ergänzen und "resonanzen" 😉

L'Chaim

22
695
Juli 29, 25

Der Titel - ich hab' überlegt - ist wohl provokativ - aber ernst und positiv gemeint als eröffnende, neue Beitragsrunde hier.

Ich fange mal an.

Natürlich sind Schubladen und Etikette immer schwierig, aber im weiten Spektrum christ-licher Konfession (das eine Licht -  BUNT entfaltet) gibt es halt Zuordnungen, Selbstdefinitionen und Sichtweisen, individueller und theologischer Art - und da erscheint mir auch hier auf Jesus.de immer wieder eine Menge Bewegung - im Zueinander und Gegeneinander 😉

Doch nun konkreter: Jesus Christus - das Evangelium - die Bibel - unsere persönliche Antwort darauf - auch die Berufung zur Nachfolge und zum Dienst an den Menschen und der Welt - darum gehts hier verbindend  --- aber  ich empfinde es überhaupt nicht als Problem, dass auch User und Beiträge hier sind, die hinterfragen, den Glauben nicht teilen und hier & da  anregend unterwegs sind.

Wie seht Ihr das?

L'Chaim

300
2,848
Juli 28, 25

Wenn man wirklich alles einmal runter bricht: Was verbindet uns eigentlich letztendlich als Christen wirklich?

Und die einzig richtige Antwort ist jetzt nicht wie im Kindergottesdienst "Jesus" - oder vielleicht doch?!

Ist es nicht viel mehr das Wort? Und das Wort wurde Jesus?

23
514
Juli 16, 25

Sind wir nicht Ebenbilder Gottes, gemacht nach seinem Vorbild? Wie viel von Gott erkennen wir dann in uns. Wie viel von Liebe, wie viel Sehnsucht? Oder ist dies alles nur ein Abglanz und mit Gottes Maßstab nicht zu messen? Liebt er wie wir, wenn wir unsere Liebsten in die Arme schließen?  Vermisst er wie wir unsere Kinder vermissen, wenn wir sie nicht um uns haben, uns ihr Lachen fehlt, ihre Gespräche, ihre Anwesenheit im Raum? Oder ist seine Sehnsucht nach dem Menschen noch viel größer als wir auch nur ahnen können? War sie so groß, dass er seinen Sohn sandte, damit er freiwillig durch Leid und Tod den Weg zurück zu uns öffnet – aus Liebe zu uns?

Ist das zu menschlich gedacht, oder schmecken wir in unserer Liebe wie er liebt? Und wie sehr er sich nach uns sehnt?

28
335
Juli 13, 25

Auch wenn er sich zu mir beugt, bleibt er doch Gott. 2 Auch wenn er sich zum Menschen macht, bleibt er doch Gott. 3 Auch wenn er mit uns auf Augenhöhe spricht, sich unsere Klagen anhört, jede kleine Sorge vorhalten lässt – er bleibt doch Gott.

Gehen wir manchmal in die Falle und vermenschlichen Gott zu sehr? Nur weil er sich alles anhört und seine Macht eben nicht ausspielt?

2
342
Juli 13, 25

Die Hälfte unseres Kalenderjahres liegt nun bereits hinter uns ... 2025 mit der Jahreslosung: "Prüft alles und behaltet das Gute!" 1. Thess 5,21

Ich habe mich über diese Jahreslosung sehr gefreut und tue es immer noch. Denn sie eröffnet die Möglichkeit, Neues und Anderes zu entdecken und kennenzulernen, was den eigenen Glauben bereichert ... vielleicht mit dem Effekt: "Wow, das hätte ich vorher nie gedacht!" 😉

Es ist für mein Empfinden auch ein Wort gegen zu viel Abgrenzung, Verweigerung und Desinteresse, wenn es darum geht, seinen Glauben in dieser Welt zu leben, in der mir nicht ständig und überall Dinge begegnen, von denen ich mich fernhalten sollte. Sondern wo es immer wieder viel zu entdecken gibt 🙂

Was meint Ihr dazu? Gibt es Erfahrungen und Beispiele, wo Ihr sagt: "Da habe ich in etwas, das mir vorher fremd und verdächtig und vielleicht ein "No go" war, etwas gefunden, was ich als Geschenk, Bereicherung und Segen erlebe?"

Für mich war das vor längerer Zeit schon die Begegnung mit "Meditation", "Kontemplation", ja sogar dem, was "christliches ZEN" (wortlose, gegenstandslose Meditation) genannt wird ... und die Beschäftigung mit anderen Religionen und Spiritualität.

Dabei geht es mir hier aber gar nicht darum, meine Entdeckungen zum Thema des Threads zu machen (obwohl das vielleicht auch bei dem ein oder anderen "resonanzt") - es können auch ganz andere Dinge sein, die Euch einfallen und die Ihr beitragen könnt zum "Prüfen & Behalten", zu dem die Jahreslosung uns einlädt.

Bin gespannt!

L'Chaim

41
687
Juli 11, 25

Psalm 23, Vers 1–6 Luther 2017

1 Der HERR ist mein Hirte,
mir wird nichts mangeln.

2 Er weidet mich auf einer grünen Aue
und führet mich zum frischen Wasser.

3 Er erquicket meine Seele.
Er führet mich auf rechter Straße
um seines Namens willen.

5 Du bereitest vor mir einen Tisch
im Angesicht meiner Feinde.
Du salbest mein Haupt mit Öl
und schenkest mir voll ein.

6 Gutes und Barmherzigkeit werden mir folgen
mein Leben lang,
und ich werde bleiben im Hause des HERRN
immerdar.

---

Ich weiß nicht, wo Du bist, mein Herr.
Ich suche Dich stets –
aber ich sehe Deine Führung nicht mehr.

–

Doch, ja –
er sieht dich.

Aber du hast keinen Hirten … nicht wahr mein Lieber?
Wie allein und wie schwer es jetzt geworden ist.
Warum nur?

Hast du nicht den Moment bemerkt heute,
als der Hirte dich wach gemacht hat?
Er war da –
so wie immer.

Und doch nimmst du sie nicht:
die liebende Hand,
die nur der eine Hirte hat.

Du sollst nicht allein sein.
Nein. Niemals.

-

Seine Liebe soll mein Atem und Licht sein.
Wohin könnte ich gehen
ohne seine Hand?

Keine Kraft.
Keine Wahrheit.

Und doch:
mein Herr lebt.
Er führt mich
und ist immer bei mir.

Er weiß,
dass ich einen Hirten brauche -

Alles hat er vorbereitet.
Und mein Becher fließt über.

Halleluja.
In Christus.

3
539
Mai 22, 25

Prediger 3,1-8 (Lutherbibel 2017):
„Alles hat seine Zeit, und alles Vorhaben unter dem Himmel hat seine Stunde:
Geboren werden hat seine Zeit, sterben hat seine Zeit,
pflanzen hat seine Zeit, ausreißen, was gepflanzt ist, hat seine Zeit,
töten hat seine Zeit, heilen hat seine Zeit,
zerreißen hat seine Zeit, nähen hat seine Zeit,
schweigen hat seine Zeit, reden hat seine Zeit,
lieben hat seine Zeit, hassen hat seine Zeit,
Krieg hat seine Zeit, Frieden hat seine Zeit.“

Wäre es nicht schön, wenn wir nur in permanenter Anbetung und Freude unserem Herrn dienen würden. Kein Leid, keine Sorgen. Jeder Tag in glücklicher Einheit?

Nein, so ist unser Leben nicht. Niemals, nicht einen einzigen Tag. Das Leben verläuft nicht in einer geraden Linie. Es gibt Höhen und Tiefen, Erfolge und Rückschläge. Alles hat seine Zeit.

Die Doppelhelix (unsere DNA) ist ein wunderschönes Bild für die Dynamik unseres Lebens. Dieser kontinuierliche, sich windende Weg, der sowohl positive als auch schwierige Zeiten umfasst. Diese Wendungen kreisen um die Mitte - und diese Mitte, das bist du, mein Herr.

Doch drehen wir uns jede Sekunde und alles hat seine Zeit, die nur der Herr kennt. Wir haben seine Liebe als Hilfe. Denn wenn wir seine Liebe in jeder Sekunde leben, wird die liebende Tat in dieser Zeit deutlich werden.

Und dann treffen wir genau den richtigen Moment, hier und jetzt, wo wir beide uns auch begegnen. Danke, dass du noch liest und ich das mit dir teilen durfte.

Soll uns der Herr immer zeigen, wo seine Liebe genau seine Zeit findet. Danke dir dafür.

In Christus.

25
654
Mai 04, 25

Hallo zusammen,

kennt jemand zufällig Pfarrer Fimm & seinen Youtube - Kanal? (Maria Magdalena # katholisch oder so ähnlich)

Er ist, finde ich, einer der wenigen katholischen Pfarrer, von dem man regelmäßig etwas auf Youtube findet.. bin jetzt kein wirklicher Fan von ihm, aber dennoch sind einige Videos, die er hochlädt, doch ganz interessant 🙂

Kennt ihr Priester/Pastoren, die ähnliche Videoreihen auf Youtube haben & die ihr empfehlenswert findet?

Viele Grüße

19
2,384
Apr. 24, 25

Wo ist die geistliche Reife und wo sind falsche Erwartungen?

 

Wir sprechen miteinander als Geschwister und ermutigen uns. Wir brauchen diese Aufladung, weil wir menschlich begrenzt sind. Dabei ist eine Person geistlicher als die andere und das ist ok.
Sie bilden eine Einheit, die beim Herrn ankommt – egal welche Anteile.

Doch sind beide genau gleich in Abhängigkeit von 100 % Gnade und Hoffnung, dass der Fluglotse alles zum Guten führt.

So sprechen sie über die Gnade und die Liebe unseres Herrn Jesus Christus.
Der Boomerang lädt sich auf mit der Energie der geistlichen Liebe.

Jeder schmeißt dann den Boomerang in die Welt, der umso mehr mit Hoffnung und dieser einzigartigen Liebe gefüllt weiter und schöner fliegt als alles Weltliche.

Er soll strahlen und weit fliegen. Doch beide werfen ihn auf ihre Weise. Du bist der Werfer, aber das Licht ist das, was du ihm mitgibst (oder wie tief deine Erkenntnis von seiner Liebe ist).

Die Einheit der Gemeinde bleibt ewiglich, aber nun ist es deine persönliche Aufgabe – und deine Freude, das Licht zu sein und so stark wie möglich zu werfen.

Doch was passiert plötzlich?
Der eine schmiss ihn so herrlich weit, aber der andere braucht viel früher wieder eine Aufladung in der Einheit.
Er konnte seinen Boomerang nicht so weit werfen. Er braucht wieder Seelsorge/Jüngerschaft – und das ist ok.

"Sprich, meine liebe Schwester und mein Bruder im Herrn: Warum treibt dich die Sehnsucht zu mir? Sprich es aus – jetzt. Ich kann dir doch auch nur erzählen von diesem herrlichen Boomerang.

Bei mir hast du genauso wenig wie bei dir."

Jesus – sein Boomerang der Herrlichkeit – wird deine Sehnsucht stillen und deine Hoffnung wird groß sein.

"Lass uns schauen, welcher wunderbare Wurf als Nächstes auf uns wartet. Möge er weiter sein, diesmal bei dir, damit er heller leuchtet.
Deine Sehnsucht ist ok, aber suche den Ewigen. Den einzig wahren Gott, der dein Herz kennt.
Lass uns dann wieder Einheit haben – voller Hoffnung und Frieden. Und wenn es dann erst wieder in zwei Wochen ist und wir umso mehr Freude daran haben, wissen wir: Ja, Herr, du hast mich auch von dieser Last befreit.
Ich liebe dich dafür. Amen."


Zum Nachdenken:

Was, wenn du den Boomerang nicht fängst?
→ Vielleicht ist das genau der Moment, in dem der Herr dich auffängt.

Kann man einen falschen Boomerang werfen?
→ Und was macht Gnade dann?

8
487
Apr. 22, 25

"Und, wenn ich zurückschaue, dann schau ich nur auf das Kreuz. Und, wenn ich nach vorn schaue, dann schau ich nur auf Ihn."

Wir wollen woanders hin. Wir wollen ihm zeigen, was alles passiert ist und wie schlimm es ist. Wir wollen die Stimme ihm wieder zeigen, wie deine Leute gesprochen haben. Welche, die dich eigentlich lieben müssten, haben dich verletzt und beleidigt, nicht wahr? (wir, wir, wir?!)

"Ja, wir schauen zurück. Ok, gut. Komm. Folge mir."
Und wir wollen wieder woanders hin und holen die Stimmen hervor.
Und er spricht: "nein lass sie schweigen und komm."
Wir merken, er zieht uns jetzt. Das Band, das nicht gebrochen werden kann zieht uns und ja, es ist richtig.

Und wir folgen ihm zum Kreuz und die Stimmen erstillen.

Kein Ort hat mehr Bedeutung, den wir besucht hätten und kein Wort, was je ausgesprochen wurde.

Denn hier am Kreuz strahlt es: das Wunder in seiner Pracht und wir stehen still. Wir wagen nicht zu sprechen,
denn: "siehst du den Donner"
Und ja, mit Gänsehaut und einem schaudern, langsam sehen wir es sich aufbauen.

Der Zorn Gottes hier auf einen Punkt vereint. Unvorstellbare Kraft, die kein Unviersum sich vorstellen könnte und die alles erdenkliche übersteigt.
Und unser Freund spricht und lächelt.

"Schau, siehst du es. Hier stehen wir still und schweigen. Wir kommen zur Ruhe, nicht wahr?"

"Erkennst du die Stärke der Wahrheit in der Ordnung. Wir schauen zurück und zittern, ja damit wir es endlich nicht mehr wagen uns zu bewegen oder zu denken. Jetzt, hab ich deine volle Aufmerksamkeit, mein Lieber. Lass uns jetzt aufstehen. Du kennst die Botschaft." und ein sein lächeln strahlt.

"Und, wenn ich nach vorn schaue, dann schaue ich nur auf ihn."


das Opferlamm: Jesus Christus!

Der CHAMPION, WEIL ER LEBENDIG IST. AUFERSTANDEN UND LEBT IN DIR.
Ich schaue nicht auf mich oder eine andere Richtung. Nein, nach vorne reicht auch nicht. Welche Wünsche mir dringend erfüllt werden müssten, die ich beanspruchen sollte.

Sondern: welche bitte Herr darf ich dir o, Gott erfüllen. Was ist es um das ich bitten darf, um dich zu erfreuen? Bitte sag es mir.


Ich schaue auf ihn und bin dann noch stärker!!, in der Erkenntnis der Gnade und in der Erkenntnis seiner Liebe darin. 

Das ist die Kraft. Die wahre Power.

Erst stark durch Ordnung -> aber nur das Fundament. Zittern zur Ordnung, zur Stärke, fest, still. 

ABER DANN: DAS HAUS IST VIEL WICHTIGER. LEBENDIG. DIE LIEBE!
Die große Kraft der Liebe, die, wenn du so willst, dass Zittern überwindet. Für unsere sooo schnelle Zeit, gilt auch: das Zittern ist quasi Grundlage. Denn wenn ich nicht zittere, komme ich nicht zur Ruhe, und wenn ich nicht zur Ruhe komme, dann kann ich gar keine Aufmerksamkeit haben, um überhaupt zu zittern und zu sehen wie herrlich es ist und wie die Engel singen werden mit uns. ALLES IST WUNDERBAR WEIL ER PERFEKT IST. Amen in Ewigkeit.

"sieht du wie alles zusammenhängt. Wir fürchten und lieben ihn gleichzeitig. Ja, mein Freund: Schau auf die Liebe, mit deinem ganzen Herzen"

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Apr. 14, 25


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