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Bibel & Bibelstellen

Fragen und Antworten rund um das Buch der Bücher.
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Liebe Community, ich wollte mich an der Stelle mal herzlich bei euch bedanken, dass es euch gibt und dass ihr so fleißig am posten seid. Ich bin dankbar für diese Portal und meine daß Gott es auch sehr benutzt. Euch allen Segen und wenn ihr mögt, teilt mir doch bitte mit wie ihr Epheser 4,29 versteht? LG, learner.

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Apr. 03, 24

Wenn du nur einen Vers auswendig lernen könntest, welcher würde es sein und warum?

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März 29, 24

Wieviele Gerichte wird es geben? Es heißt, dass  alle Menschen vor dem Richterstuhl Christi erscheinen müssen. Ist es korrekt zu sagen dass es zwei Gerichte nämlich ein Gericht über die Ungläubigen und eine quasi Bewertung der Leben von Christen geben wird? Wer kann hier mehr Klarheit schaffen?

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März 24, 24

Ich selber benutze seit 22 Jahren die revidierte Elberfelder, bin aber vor etwa 4 Jahren über Bibelserver.de auf die Neues Leben Bibel aufmerksam geworden und hängengeblieben. Ich finde, diese Übersetzung ist in so einem guten Deutsch verfasst und sie ist beispielsweise der Hoffnung für alle und der Guten Nachricht Bibel (die übrigens von liberalen Theologen übersetzt/übertragen wurde) weit überlegen. Sie liest sich auch absolut flüssig. Welche Versionen nutzt ihr und warum?

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März 21, 24

Ich verzweifel noch an der Interpretation folgender Bibelstelle:

Hebräer 6 | Schlachter2000
1 Darum wollen wir die Anfangsgründe des Wortes von Christus lassen und zur vollen Reife übergehen, wobei wir nicht nochmals den Grund legen mit der Buße von toten Werken und dem Glauben an Gott,
2 mit der Lehre von Waschungen, von der Handauflegung, der Totenauferstehung und dem ewigen Gericht.
3 Und das wollen wir tun, wenn Gott es zulässt.
4 Denn es ist unmöglich, die, welche einmal erleuchtet worden sind und die himmlische Gabe geschmeckt haben und Heiligen Geistes teilhaftig geworden sind
5 und das gute Wort Gottes geschmeckt haben, dazu die Kräfte der zukünftigen Weltzeit,
6 und die dann abgefallen sind, wieder zur Buße zu erneuern, da sie für sich selbst den Sohn Gottes wiederum kreuzigen und zum Gespött machen!

Frage an diejenigen, die an die Heilsgewissheit glauben:

Wie ist das mit der Heilsgewissheit vereinbar? Wie interpretiert ihr diese Bibelstelle? 

Frage an alle Gläubigen: Kann man vom Glauben abfallen und was ist damit gemeint? Kann man die Erettung verlieren?

Falls ja: Wie soll das gehen und kann man etwas tun, um das zu verhindern?

Oder ist es dann nicht mehr Gnade und Gerechtigkeit aus Glauben, sondern Gerechtigkeit aus Werken? 

Ist das nicht ein Widerspruch zu anderen Bibelstellen? Wie löst man den?

 

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März 18, 24

Wenn Christen von 'Gott hören' oder Jesus Worten 'Meine Schafe hören meine Stimme'  reden...   ist meist eine Wahrnehmung eines Gedankens gemeint, der die eigenen Gedanken deutlich unterbricht und Korrektur, eine Lösung oder eine Ermutigung bringt. Akustisches Hören ist eher selten, meines Wissens.

Es gibt aber noch eine Art des "Hörens" bei der man sich wie in einen stillen Raum  versetzt fühlen kann. Die Aussengeräusche werden weniger oder nicht mehr wahrgenommen für einige Zeit, wenn diese Art der  Gegenwart Gottes verweilt.

Über dieses "Hören" bringt der Autor des Artikels vom Israel Bible Center den hebräischsprachlichen Hintergrund und nimmt auch Bezug auf verschiedene Übersetzungen.

Eine Übersetzung, die ich in der NeÜ gefunden habe, trägt dieser Art des "Hörens" Rechnung und gefällt mir sehr gut.

1. Könige 19, 12 Nach dem Erdbeben ein Feuer, doch Jahwe war nicht im Feuer. Nach dem Feuer der Ton eines dahinschwebenden Schweigens.

Wenn du mal Gott nicht hörst.... kann es genauso gut ein Moment des gemeinsamen Schweigens sein... darauf möchte ich aufmerksam machen, dass das auch möglich ist in der 'Kommunikation' mit Gott. Es ist eine sehr ermutigende Erfahrung.

Gott ist natürlich immer da.... manchmal eben etwas deutlicher da.

Kennt jemand von euch diese 'hörbare Stille' der Gegenwart Gottes?

 

Quelle: What Did Elijah Hear? Israel Bible Center

Übersetzung mit www.deepl.com (kostenlos)

Was hörte Elia?

Als Gott Elia auffordert, auf einen Berg zu steigen und auf eine göttliche Erscheinung zu warten, wird der Prophet Zeuge eines Windes, erlebt ein Erdbeben und spürt ein Feuer, "aber der Herr war in keinem dieser Naturphänomene". Dann, so die bekannteste englische Übersetzung, hört Elia eine "stille kleine Stimme". In anderen Übersetzungen heißt es "ein sanftes Flüstern" (NIV), "ein leises Säuseln" (ESV) oder sogar "ein leises Blasen" (NASB). Was hörte Elia?


Eine stille kleine Stimme?

Der hebräische Ausdruck wird am häufigsten mit "eine stille kleine Stimme" übersetzt. Das hebräische קול (qol) kann entweder "Stimme" oder "Geräusch" bedeuten, und da die drei vorangegangenen Naturgewalten (Wind, Erdbeben und Feuer) eher "Geräusche" (als "Stimmen") hervorgebracht haben, ist es besser, קול hier als "Geräusch" zu verstehen. Das mit "still" übersetzte Wort ist דממה (demamah), das auch "still" bedeuten kann.

Schließlich bedeutet דקה (daqqah; "klein") etwas, das so winzig ist, dass es durchsichtig ist - fast ungreifbar. In Bezug auf das goldene Kalb sagt Mose: "Ich nahm das sündige Ding ... [und] ich zermalmte es, bis es so fein (דק; daq) wie Staub war". So wie der Staub durch die Finger rieselt, war der "Klang", den Elia hörte, so fein, dass er fast durchsichtig war. Das heißt, die Stille war so leise, dass sie sich dem akustischen Nichts näherte. Um zu erfassen, worauf das Hebräische hinausläuft, könnten wir קול דממה דקה als "ein Geräusch von ohrenbetäubender Stille" übersetzen.

Gott hören

Die Tatsache, dass Elia mit Stille konfrontiert wird, zeigt, dass der Maßstab für Gottes Gegenwart nicht immer eine hörbare "Stimme" ist. Obwohl Gläubige entmutigt werden können, wenn sie sich anstrengen, eine göttliche Stimme zu hören, versichert der biblische Text dem Leser, dass Gott auch in Momenten völliger Stille da ist.

 

 

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März 10, 24

Hallo zusammen,

neulich hörte ich eine Predigt von Olaf Latzel über die Freiheit. Er ist nicht lange bei der Freiheit geblieben und hat direkt überlegt, in welchen Knechtschaften Menschen heute so leben. 

Der Herr Jesus hat mal gesagt: "So euch nun der Sohn frei macht, seid ihr recht frei." Joh 8,36 In Vers 34 sagt er: " Wer Sünde tut, ist der Sünde Knecht." Was meint er damit ?

Die Juden sagten zuvor: "Wir sind Abrahams Kinder und niemandes Knechte, wie sagst du dann, wir sollen frei werden ? Vers 33

Es ist ja auch ungewöhnlich, so zu reden. Wenn man heute den Menschen predigen würde, daß sie frei von der Sünde werden müßen, was würden die wohl denken  ? 

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März 07, 24

Jesus sagt den Jüngern:

Mt 5,13 "Ihr seid das Salz der Erde. Wenn das Salz aber seine Wirkung verliert, womit soll man es wieder salzig machen? Es taugt zu nichts anderem mehr, als auf den Weg geschüttet und von den Leuten zertreten zu werden.

Eben ist ein Input dazu reingekommen. Der Begriff "Salz der Erde" war mir auch bislang nicht zufriedenstellend verständlich. Die verschiedenen Interpretationen in Predigten liessen mir Fragen offen. Da musste mehr sein an Bedeutung....

Mit dem eben erhaltenen Input, komme ich der Sache näher und möchte euch daran teilhaben lassen. Vielleicht spricht euch etwas davon an..... und was meint ihr dazu?

https://lp.israelbiblicalstudies.com/lp_iibs_biblical_hebrew_salt_of_the_earth-en.html

Ein natürliches Konservierungsmittel

Jesus nannte seine Jünger "das Salz der Erde", aber die Evangelien erklären die Bedeutung dieses berühmten Spruchs nicht. Zur Zeit der Bibel wurde Salz verwendet, um Lebensmittel zu würzen und sie im warmen Klima Israels vor dem Verderben zu bewahren, so wie es heute der Fall ist. Jesus forderte seine Jünger auf, sich moralisch zu verhalten, um die Qualität zu verbessern und das Gute in der Welt um sie herum zu bewahren.

Ein Bund aus Salz

Wegen seiner schützenden Wirkung wurde das Salz zum Symbol der Integrität. Salz wurde allen Opfern im Tempel beigegeben (Lev. 2,13) und war auch ein zentraler Bestandteil eines zeremoniellen Mahls, das zur Besiegelung eines Vertrags gegessen wurde, wie im Bund, den Gott mit David schloss (2. Chr. 13,5). In der Bibel wird diese Art von unverbrüchlichem Bund als "ewiger Bund aus Salz", brit melakh olam (בְּרִית מֶלַח עוֹלָם) bezeichnet.

Die wahre biblische Bedeutung wiederfinden

Salz der Erde" zu sein bedeutet, entschlossen aufrecht zu stehen, beständig zu sein, wie ein Bund aus Salz. Als Jesus vor zwanzig Jahrhunderten die Bergpredigt hielt, sagte er die Worte "Salz der Erde" auf Hebräisch - melakh ha-aretz - und jeder verstand ihn.

Übersetzt mit DeepL.com (kostenlose Version)

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Feb. 28, 24

Hallo.. Kann mir jemand helfen, folgende Bibelstelle richtig zu interpretieren?

1 Überhaupt hört man von Unzucht[1] unter euch, und zwar von einer solchen Unzucht, die selbst unter den Heiden unerhört ist, dass nämlich einer die Frau seines Vaters hat!
2 Und ihr seid aufgebläht und hättet doch eher Leid tragen sollen, damit der, welcher diese Tat begangen hat, aus eurer Mitte hinweggetan wird!
3 Denn ich als dem Leib nach abwesend, dem Geist nach aber anwesend, habe schon, als wäre ich anwesend, über den, der dies auf solche Weise begangen hat, beschlossen,
4 den Betreffenden im Namen unseres Herrn Jesus Christus und nachdem euer und mein Geist sich mit der Kraft unseres Herrn Jesus Christus vereinigt hat,
5 dem Satan zu übergeben zum Verderben des Fleisches, damit der Geist gerettet werde am Tag des Herrn Jesus.
6 Euer Rühmen ist nicht gut! Wisst ihr nicht, dass ein wenig Sauerteig den ganzen Teig durchsäuert?
7 Darum fegt den alten Sauerteig aus, damit ihr ein neuer Teig seid, da ihr ja ungesäuert seid! Denn unser Passahlamm ist ja für uns geschlachtet worden: Christus.[2]
8 So wollen wir denn nicht mit altem Sauerteig Fest feiern, auch nicht mit Sauerteig der Bosheit und Schlechtigkeit, sondern mit ungesäuerten Broten der Lauterkeit und Wahrheit.
9 Ich habe euch in dem Brief geschrieben, dass ihr keinen Umgang mit Unzüchtigen haben sollt;
10 und zwar nicht mit den Unzüchtigen dieser Welt überhaupt, oder den Habsüchtigen oder Räubern oder Götzendienern; sonst müsstet ihr ja aus der Welt hinausgehen.
11 Jetzt aber habe ich euch geschrieben, dass ihr keinen Umgang haben sollt mit jemand, der sich Bruder nennen lässt und dabei ein Unzüchtiger oder Habsüchtiger oder Götzendiener oder Lästerer oder Trunkenbold oder Räuber ist; mit einem solchen sollt ihr nicht einmal essen.
12 Denn was gehen mich auch die an, die außerhalb [der Gemeinde] sind, dass ich sie richten sollte? Habt ihr nicht die zu richten, welche drinnen sind?
13 Die aber außerhalb sind, richtet Gott. So tut den Bösen aus eurer Mitte hinweg!

1. Korinther 5:1-13 Sch2000

Ist Sex vor der Ehe = Unzucht?

Und:

Ist es erlaubt, mit einem Christen in eine WG zusammen zu ziehen, der Sex vor der Ehe nicht für Sünde hält, wenn er sich nicht nur allein von Lust, sondern von Liebe leiten lässt und für möglich hält (auch wenn er sich das nicht wünscht), mehrere Frauen im Bett zu erleben, bis er die Richtige findet, die er heiraten will?

Kann das Liebe sein oder ist das Sünde und er verwechselt Liebe mit seinem Bauchgefühl? 

Sind diese Gedanken, die ich hab, "pharisäerhaft" und zu gesetzlich? 

Danke.

 

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Feb. 24, 24

Hallo zusammen, 

Ich bin relativ neu beim glauben und erschrocken über das, was in timotheus 2:12 über die Frauen steht. Ist gott wirklich so frauen unterdrückend?

‭1. Timotheus‬ ‭2:12‬ ‭Hfa‬
[12] Einer Frau erlaube ich nicht, öffentlich zu lehren oder sich über den Mann zu erheben. Sie soll vielmehr still und zurückhaltend sein.

https://bible.com/bible/73/1ti.2.12.Hfa

Das möchte ich ja nicht hoffen, da ich mich viel wohler fühlen würde mit einem Gott, der mich stark entfalten will als Frau.

Was sagt die Bibel/Gott/Christen dazu?

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Feb. 14, 24

1 Das Erste und Wichtigste, wozu ich die Gemeinde aufrufe, ist das Gebet, und zwar für alle Menschen. Bringt Bitten und Fürbitten und Dank für sie alle vor Gott!
2 Betet für die Regierenden und für alle, die Gewalt haben, damit wir in Ruhe und Frieden leben können, in Ehrfurcht vor Gott und in Rechtschaffenheit.
3 So ist es gut und gefällt Gott, unserem Retter.
4 Er will, dass alle Menschen zur Erkenntnis der Wahrheit kommen und gerettet werden.
5 Denn dies ist ja unser Bekenntnis: Nur einer ist Gott, und nur einer ist auch der Vermittler zwischen Gott und den Menschen: der Mensch Jesus Christus.
6 Er gab sein Leben, um die ganze Menschheit von ihrer Schuld loszukaufen. Das gilt es zu bezeugen in dieser von Gott vorherbestimmten Zeit.
7 Um es öffentlich zu verkünden, hat Gott mich zum Apostel eingesetzt. So ist es; ich sage die reine Wahrheit. Er hat mich zum Lehrer der nicht jüdischen Völker gemacht, damit ich sie zum Glauben und zur Wahrheit führe.

Eine Schwester teilte gerade mit, was sie darüber in ihrem Bibelleseplan zu stehen hatte und es sprach mich voll an, weil ich es so noch nicht gelesen hatte, mit genau den Schwerpunkten oder dem Schwerpunkt (sinngemäß):

Bevor Paulus Anweisungen gibt, betont er, was das Wichtigste ist, nämlich Gebet, allumfassendes Gebet für alle - da steckt schon der nächste Schwerpunkt, welcher mich eigentlich so eindringlich angesprochen hat. Beim Gebet geht es (allumfassend) um Inhalt - Bitte und Dank für eigene Bedürfnisse und für andere (Vs 1) -, die "Zielgruppe" (alle! Menschen Vs 1, also auch Politiker Vs 2), die Folgen, nämlich Christen können können in aller Frömmigkeit und Ehrbarkeit leben (Vs 2), das Ziel: nicht das eigene Wohlergehen (!), sondern die Rettung aller Menschen, weil Gott es will (Vs. 4) und den Grund: Weil Jesus für die Erlösung aller Menschen gestorben ist, müssen alle Menschen das Evangelium hören (Vs 6-7) und deshalb ist Gebet für eben alle Menschen so wichtig. Und es ist wichtig, das zu be-zeugen (Vs 6).

Natürlich ist Gebet für andere oder eben auch für mich (von anderen) völlig in Ordnung. Hier sprach mich an, worum es Gott als erstes geht: die Errettung aller. Und mein Teil dazu ist, für jeden zu beten, der mir begegnet, den ich kenne, von dem ich gehört habe. Ich habe oft meine Gemeinde auf dem Herzen und bete für Veränderungen, für Offenbarungen und und und. Das ist sicher auch wichtig und richtig. Es spricht mich einfach an, dass es Gott vorrangig um die Rettung aller Menschen geht, wofür genau Jesus sein Leben ließ am Kreuz. Erstaunlich bzw. bemerkenswert, dass genau das scheinbar in den Hintergrund (ge-)rückt (wird).

Eine schöne Erinnerung an das, was Gott wichtig ist. Und darum geht es ja. Schön, dass wir uns gegenseitig an solche Dinge erinnern können. Ich bin erinnert und nehme euch einfach mit hinein. 🙂

Gottes Friede mit uns allen.

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Feb. 10, 24

49 Und er sprach zu ihnen: Was ist der Grund dafür, dass ihr mich gesucht habt? Wusstet ihr nicht, dass ich in dem sein muss, was meines Vaters ist?
50 Und sie verstanden das Wort nicht, das er zu ihnen redete.
51 Und er ging mit ihnen hinab und kam nach Nazareth, und er war ihnen untertan. Und seine Mutter bewahrte alle diese

Worte in ihrem Herzen.
52 Und Jesus nahm zu an Weisheit und Alter und Gunst bei Gott und Menschen.

 

Meine Frage ist, warum verstand Maria nicht, dass Jesus im Tempel sein musste? Sie wusste doch dass er Gottes Sohn ist.

In meinem Leben ist mehr steht dazu noch die Frage, die ich ebenfalls sehr wichtig finde:

Warum stellte Jesus nicht von Anfang an plakativ zur Schau, wer er wirklich war?
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Feb. 06, 24


Ich habe gerade eine Q&A mit R.C. Sproul gesehen. Darin sagt er, (ich übersetze aus dem Englischen) das:

Verantwortung die Fähigkeit impliziert zu Antworten. Was aber eine Fehlinterpretation ist und eine Argumentation Pelagius. Nur, weil Gott uns auffordert etwas zu tun, bedeutet es nicht, dass wir die Fähigkeit haben etwas zu tun. So fordert uns Gott auf, perfekt und heilig zu sein, was wir aber offensichtlich nicht können.

Gemäss Sproul ist es also nichts Ungewöhnliches, dass Gott uns zu etwas auffordert, was wir nicht erfüllen können. Es sei also normal, dass Gott uns auffordert, Verantwortung zu übernehmen, obwohl wir gar keine Verantwortung übernehmen können. 

Ich finde diese Argumentation unsinnig. Gott fordert uns auf, heilig zu sein, und weil wir dies nicht tun können, fordert er uns zur Reue und Bekenntnis, dass wir nicht heilig sein können, auf, ergo können wir auch das nicht.

Die Logik ist in etwas vergleichbar mit: Wir können nicht auf ein 5-stöckiges Haus springen, also können wir auch nicht auf einen Stuhl springen.

Ich mag Sproul, aber manchmal hat auch er Blödsinn herausgelassen.

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Jan. 23, 24

Gestern in einer Predigt habe ich einen Impuls aufgeschnappt, der mich angesprochen hat.
Er passt mMn zur Jahreslosung. 1. Kor 16, 14 Alles, was ihr tut, soll von Liebe bestimmt sein. NeÜ

1. Kor 13, 4 Die Liebe ist langmütig und freundlich,
die Liebe eifert nicht,
die Liebe treibt nicht Mutwillen,
sie bläht sich nicht auf,

5 sie verhält sich nicht ungehörig,
sie sucht nicht das Ihre,
sie lässt sich nicht erbittern,
sie rechnet das Böse nicht zu,

6 sie freut sich nicht über die Ungerechtigkeit,
sie freut sich aber an der Wahrheit;

7 sie erträgt alles,
sie glaubt alles,
sie hofft alles,
sie duldet alles.

8 Die Liebe höret nimmer auf,
wo doch das prophetische Reden aufhören wird und das Zungenreden aufhören wird und die Erkenntnis aufhören wird. Lu17

Der Prediger hatte kurz nach seiner Bekehrung gehört: setze deinen Namen an die Stelle an der  Liebe steht. Er hatte das gemacht und es hat voll Stress bei ihm ausgelöst. Denn er war weder langmütig noch freundlich noch...... Und er konnte sich auch nicht dazu bringen. Später wollte Jesus von ihm, dass er über 1. Kor 13 predigen sollte. Er wollte nicht... und dann sagte ihm Jesus, dein Name gehört da ja auch nicht hin. Setze meinen Namen ein.

1. Kor 13, 4 Jesus  ist langmütig und freundlich,
Jesus eifert nicht,
Jesus treibt nicht Mutwillen,
Jesus bläht sich nicht auf,
5 Jesus verhält sich nicht ungehörig,
Jesus sucht nicht das Seine,
Jesus lässt sich nicht erbittern,
Jesus rechnet das Böse nicht zu,
6 Jesus freut sich nicht über die Ungerechtigkeit,
Jesus freut sich aber an der Wahrheit;
7 Jesus erträgt alles,
Jesus glaubt alles,
Jesus hofft alles,
Jesus duldet alles.
8 Jesus höret nimmer auf,
wo doch das prophetische Reden aufhören wird und das Zungenreden aufhören wird und die Erkenntnis aufhören wird. Lu17

Jesus in mir möchte das durch mich leben. Das sind für mich gute Aussichten. 🙂

Wie geht es euch mit dieser Lesart von 1. Kor 13, 4-8, wenn da Jesus am Anfang steht?

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Jan. 22, 24

Hallo Community,

hier ein Tipp bezüglich eines YouTube Vortrags, der aus Bibelstellen heraus eine Abschätzung des Geburtstags Jesu ermöglicht:

https://www.youtube.com/watch?v=hoqjuMkHlrg

Es ist das ein Vortrag vom Kanal: Gospel Joy 4U - Jessy Galley

Ich kannte diesen Kanal bislang nicht, aber der Vortrag hier gibt mir Hoffnung, dass da noch mehr Perlen zu entdecken sind.

Für die Ermittlung des Geburtstermins wird vor allem das Lukas Evangelium verwendet und Hinweise auf die Ereignisse um:

Priesterdienst von Zacharias.

Beginn der Schwangerschaft von Elisabeth.

Daraus dann Beginn der Schwangerschaft von Maria (Ankündigung des Engels).

In 1 Chr 24, 7-19 finden wir den ganzen Priesterkalender und man kann anhand von dem genau nachvollziehen, wann Zacharias Dienst im Tempel getan hat. Das ist also gewissermaßen der Anker, der die anderen zeitlich voneinander abhängigen Zeitpunkte festlegt und damit auch einen Geburtstag Jesu.

Das Ergebnis: Jesus wurde um die Zeit des Laubhüttenfestes geboren! Dieses Fest erinnert an die Zeit, wo Gott mitten unter seinem Volk wohnte.

In Johannes 1, 14 heißt es: Das Wort Gottes wurde Fleisch und wohnte unter uns. Das Wort, das im Griechischen für "wohnte" verwendet wird, bedeutet eigentlich "zelten". Jesus war mitten unter uns wie die Feuersäule und die Wolke unter den Juden in der Wüstenzeit.

Es gibt dann noch Hinweise, welche jüdischen Feste mit christlichen zusammenfallen und wie der geistliche Zusammenhang ist.

Vieles davon wusste ich bislang so halb. Der Vortrag hier bringt alles zusammen und ich kann ihn sehr empfehlen.

Viele Freude daran!

 

 

 

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Dez. 23, 23

Hallo zusammen

Wahrscheinlich kommt man auf solche Gedanken nur, wenn man nachts um 2 Uhr nicht schlafen kann und dann zu viel auf jesus.de rumstöbert.

Christliche Präexistenzlehre kenne ich bisher nur auf Jesus selbst bezogen. D.h.dass Jesus ja schon vor seiner Existenz als Mensch  "war" 

 

 

Auf Menschen allgemein bezogen kenne ich Präexistenz eigentlich nur in Form der Reinkarnationslehre, die ist ja im Christentum so nicht gibt.

Oder gibt es in der Bibel, egal ob hebräisches oder neues Testament, Hinweise, Stellen, die aufzeigen was mit dem Menschen/der menschlichen Seele vor der Geburt ist?

Oder wird unsere "Seele" quasi erst im Augenblick der körperlichen Zeugung mitgezeugt?

 

 

 

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Dez. 07, 23

Da ich bisher noch keine Begründung Antwort gefunden habe, möchte ich es noch mal hier versuchen:

 

Wenn ich die Bibel lese, begegnen mir gravierende Widersprüche sowohl innerhalb der Bibel selbst als auch zwischen Bibel und dem, was ich als Realität wahrnehme.

Ich sehe eine krasse Diskrepanz zwischen der Moral der Bibel und dem, was ich als richtig und Richtschnur meines Lebens betrachte.

Wenn ich davon ausgehe, dass es einen allmächtigen und allwissenden Gott gibt, der sich offenbart hat, woher soll/kann ich dann verlässlich wissen, was an der Bibel göttliche Botschaft und was Spiegelbild der damaligen (für meine Begriffe ziemlich grausamen) Zeit ist?

Im Faden um die Qualitätsmedien wurde von @arcangel gesagt,man könnte das herausfinden. Da mir die Zeit fehlt, Bücher zu lesen, hoffe ich, dass es mir vielleicht doch jemand erklären kann 😉

Die Bibel habe ich mehrfach gelesen, auch mit Kommentaren und Auslegungen, aber ich fand es wirklich unbefriedigend.

 

Und bitte Christen vor 😉

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Nov. 03, 23
Hallo zusammen, könnt ihr mir sagen,ob in der Bibel irgendwas steht von 3 Tage Finsternis? Danke schon mal! LG Gabi
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Okt. 15, 23

Keine Angst, liebe Community,

ich will hier nicht über die Griechen herziehen.

Aber ich möchte diesem Zitat, das Paulus im Titusbrief verwendet, mal etwas nachgehen.

Im Kontext schreibt Paulus da an Titus:

10 Denn es gibt viele, die sich nicht unterordnen, Schwätzer und Verblendete, besonders solche aus der Beschneidung, 11 denen man das Maul stopfen muss, die ganze Häuser verwirren und lehren, was nicht sein darf, um schändlichen Gewinns willen. 12 Es hat einer von ihnen gesagt, ihr eigener Prophet: Die Kreter sind immer Lügner, böse Tiere und faule Bäuche. 13 Dieses Zeugnis ist wahr. Aus diesem Grund weise sie scharf zurecht, damit sie gesund werden im Glauben 14 und nicht achten auf die jüdischen Fabeln und die Gebote von Menschen, die sich von der Wahrheit abwenden.

Der "Prophet", den Paulus da zitiert, war Epimenides.

Der wurde als stoischer Philosoph, Schriftsteller und Dichter betrachtet - aber auch als Orakel, weshalb die Bezeichnung "Prophet" wohl nicht falsch war. Er lebte im 6. Jh v. Chr. und wurde in Knossos geboren, einer Stadt auf Kreta unweit der Hauptstadt der Insel (Heraklion) in der sich mit dem Palast von Knossos ein wichtiges Bauwerk der minoische Hochkultur befindet.

Epimenides war also Kreter. Und was bedeutet es wohl, wenn dieser Mann schreibt, dass alle Kreter Lügner seien?

Man kann den Satz unreflektiert nehmen, wie er ist und Paulus verwendet ihn so - aber eigentlich ist das ein Satz mit doppeltem Boden, ein philosophisches "Schmankerl" der besonderen Art - es ist das erste Mal, dass jemand das Lügner-Paradoxon formuliert!

Hier zwei Webseiten, die sich mit der Thematik beschäftigen:

https://gedankenwelt.de/das-luegenparadoxon-eine-herausforderung-fuer-denker/

https://www.deutschlandfunkkultur.de/philosophische-orte-epimenides-unter-luegnern-auf-kreta-100.html

Ein Paradoxon ist eine Art logischer Kurzschluss. Man bekommt es nicht zusammen. Wer so etwas formuliert, der legt uns ein Problem vor.

Wenn ein Lügner behauptet, alle Menschen einer Gruppe, zu der er selber zählt, seien Lügner - was sagt der eigentlich?

Es kann stimmen und alle sind Lügner.

Wenn er aber Lügner ist - soll man ihm trauen? Gut möglich, dass er als Lügner die Unwahrheit sagt. Und in Wirklichkeit sagen die Menschen dieser Gruppe meist die Wahrheit - aber ein Lügner verbreitet falsches über sie.

Das Problem ist der Selbstbezug der Aussage. Die Aussage betrifft den Autor derselben selbst - und sie untergräbt inhaltlich ihren Wahrheitsgehalt, indem sich der Autor des Lügnerseins bezichtigt.

Für das Verständnis von Paulus Aussagen in Titus hilft uns das sicher nicht weiter. Ich fand es aber mal interessant, diese Bibelstelle, die in der Griechenlandkrise so gerne zitiert wurde, mal von dieser etwas tieferen Dimension her zu beleuchten.

Das, was auf den ersten Blick nach einer handfesten Beleidigung aussieht, wird auf den zweiten Blick zu einem Beleg einer philosophisch tiefgründigen Hochkultur.

Was aber macht Paulus daraus? Er zerreißt das Paradoxon, indem er den Zirkelschluss durch folgende Bemerkung aufhebt: Dieses Zeugnis ist wahr.

Kannte Paulus den tieferen Sinn des Dichterwortes nicht? Oder übergeht er es einfach und macht sich zunutze, was an lokalen Bezügen grad so für ihn verwendbar ist - ebenso, wie er das mit dem Altar für den unbekannten Gott in seiner Aeropark Rede tut?

 

Liebe Grüße

GoodFruit

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1,348
Okt. 07, 23

Hallo, ich bin neu hier. Ich kann mir vorstellen, dass über dieses Thema schon geschrieben wurde. Seit einigen Monaten lese ich das Alte Testament von neuem und mich beschäftigt erneut dieser (scheinbare) Widerspruch zwischen Gottes Gebot "Du sollst nicht töten" und den grausamen Berichten über die Kriege der Israeliten, die doch (zumindest teilweise) in Gottes Auftrag geschahen. Es geht ja sogar soweit, dass Gottes Strafe Israeliten ereilt, die den "Bann" (also auch das Töten von Frauen, Kindern, Tieren) nicht vollständig vollstreckt haben (barmherzig waren?).
Wie ist das miteinander vereinbar?
Mir ist klar, dass wir heute in der Zeit des Neuen Testaments leben und Jesus sagte, dass nun statt "Auge um Auge, Zahn um Zahn" gilt "Liebt eure Feinde". Trotzdem. Die 10 Gebote wurden dem Volk Israel bereits zur Zeit des AT gegeben und gelten bis heute im gleich. Was ist anders? Gott ändert doch nicht seine Meinung, oder?

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2,266
Okt. 06, 23

Ich habe mich beim Lesen im alten Testament gewundert, worum Juda von Jakob einen sehr guten Segen erhielt (Erstes Buch Moses, 49) im Gegensatz zu Ruben, obwohl Juda genauso wie seine Brüder einige schwerwiegende Fehler machte. Juda hat vorgeschlagen Josef an die Ismaeliter zu verkaufen. Ja, er wollte ihn lieber verkaufen, als töten, aber auch Ruben hat seine Brüder ermahnt kein Blut zu vergießen und wollte ihn schützen. Beide haben soweit ich es beim Weiterlesen verstanden habe ihre Absichten bereut. Juda hätte sich für Benjamin verbürgt und Ruben zeigte ebenfalls Reue. Ja, Ruben hat große Schande über seinen Vater gebracht, weil er mit seiner Nebenfrau Bilha (wohlgemerkt die Leibmagd/Sklavin! von Rachel) schlief, aber auch Juda war sehr unwürdig, weil er mit seiner Schwiegertochter Tamar schlief. Und nicht einmal deswegen, weil es seine Schwiegertochter war, denn davon wusste er ja nichts, sondern weil er zu einer vermeintlichen Dirne ging. Dies war doch damals mehr als verwerflich! Wieso wurde Juda dann so reichlich gesegnet und von Gott auserkoren ein Stammvater für das spätere Geschlecht Davids zu sein (....Jesus)?? 

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Okt. 03, 23

(Es könnte auch in Theologie passen, ich war mir nicht sicher.)

Ich bekomme monatlich von einem Missionswerk Post in Form eines Heftchens und/oder ein paar Seiten. Heute kam wieder ein Heftchen. Und darin ein Artikel "Gott ist größer! Dein Glaube in stürmischen Zeiten" Auf den will ich gar nicht eingehen. Doch mitten in diesem Artikel sprang mir was ins Auge. Nämlich - ich zitiere -:

"Der Entmutiger

In der Bibel wird der Teufel oft als Verführer und Ankläger dargestellt. Eine Taktik, die er verwendet, besteht darin, die Fehler, Schwächen und Sünden der Menschen hervorzuheben, um sie zu entmutigen und zu lähmen. Diese Strategie kann mit einem Vergrößerungsglas verglichen werden, das auf die Mängel fokussiert und sie überbetont. Letztlich lehrt uns die Bibel, dass unsere Stärke in Gott liegt und dass der Teufel keine Macht über uns hat, solange wir in Christus bleiben und auf seine Wahrheit vertrauen. Gott ist größer!"

(Quelle: "Freude am Leben", Missionswerk Karlsruhe, Autor: Daniel Müller, Leiter des Missionswerks)

Genau das. Das fiel mir schon sehr früh auf, als ich noch gar nicht gläubig war 😀 , in meinem Leben hauptsächlichst sozusagen bei Ehepaaren, also eher bei Partys, wo Ehepaare oder Paare überhaupt anwesend waren. Da wurde der andere nicht "lobend erwähnt", nee, sondern immer schön die Schwächen hervorgetan, Fehler erzählt, sich über alles natürlich lustig gemacht. Das geht natürlich auch, ohne dass jemand verpartnert ist, eben unter Freunden, Nachbarn, Kollegen etc. Dieses "schlechtmachen", statt eben "gut dastehen lassen". (Die Bibel erwähnt ein "höher achten" als sich selbst und die Liebe wird uns vermittelt als "nicht auf sich selbst bedacht". Auch wenn es keinen direkten Zusammenhang gibt, es gehört irgendwie zusammen ...

Irgendwo schnappte ich mal auf: Kritiker hat die Welt schon genug, wir brauchen Ermutiger! Ja, das passt zusammen. Gott ERmutigt - der Teufel ENTmutigt (ja, ich weiß, er kann auch Dinge vollbringen, so sagt es ja auch die Schrift voraus, aber Gott ist größer als er, daran darf er auch immer erinnert werden).

Ich möchte meine Sprache, meine Redensart daraufhin durchsuchen, überprüfen, Menschen Mut zu machen, zu ermutigen, auf Gott hinzuweisen. Vielleicht mag das von euch auch jemand oder es regt ihn zum Nachdenken an ...

Bleibt behütet und seid gesegnet.

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Okt. 02, 23

Hallo, ich muss zum Anfang sagen ich lese zum allerersten mal die Bibel und befasse mich wirklich mit dem Thema Glauben, was ist Glaube und glaube ich. So kam es, dass ich vor ein paar Tagen aufgesprungen bin und mir eine "Einheitsübersetzung" der Bibel gekauft habe und heute durch Zufall noch eine kleinere deutlich ältere Bibel bekommen habe. Nun habe ich wieder einige Seiten gelesen und mir kommen immer mehr Fragen als Antworten auf, zum Beispiel bin ich gerade bei der Stelle an der Abram mit seiner Frau (die er als Schwester ausgibt) in Ägypten ist.

Gott straft den Pharao und seine Familie weil er sich die Frau von Abram genommen hat, weil er davon ausging es sei seine Schwester und auch nicht von Abram aufgeklärt wurde. Er sagt ja selbst noch zu Abram : "Warum hast du mir das angetan? Du hättest mir doch sagen können, dass sie deine Frau ist! Aber du hast sie als deine Schwester ausgegeben, nur deshalb habe ich sie mir zur Frau genommen. Nun, sie gehört dir, nimm sie und geht!" 

Also straft er ihn für etwas, was er ja nicht wissen konnte und auch eigentlich getäuscht wurde durch Abram, da er ja gern die Geschenke des Pharao angenommen hat und ihn eben nicht davon abhielt. 

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Sep. 28, 23

Aus aktuellem Anlass habe ich mir mal Gedanken über diese Bibelstelle gemacht:

"Ihr habt gehört, dass gesagt ist: »Du sollst nicht ehebrechen.« Ich aber sage euch: Wer eine Frau ansieht, sie zu begehren, der hat schon mit ihr die Ehe gebrochen in seinem Herzen. Wenn dich aber dein rechtes Auge verführt, so reiß es aus und wirf’s von dir. Es ist besser für dich, dass eins deiner Glieder verderbe und nicht der ganze Leib in die Hölle geworfen werde. Wenn dich deine rechte Hand verführt, so hau sie ab und wirf sie von dir. Es ist besser für dich, dass eins deiner Glieder verderbe und nicht der ganze Leib in die Hölle fahre." (Matthäus 27-30)

Ich möchte das nicht im betreffenden Thread diskutieren, weil es da um persönliche Dinge geht, deshalb hier nochmal.

Dem ersten Teil kann ich noch einiges an Sinn abgewinnen. Wer seiner Frau im Herzen untreu wird, in dessen Ehe stimmt etwas nicht. Es geht nicht erst um konkrete Taten, sondern um eine Einstellung.

Dieser Teil mit dem "Begehren" wird ja gerne mal recht unterschiedlich ausgelegt. Manche meinen gar, man dürfe als Mann eine attraktive Frau möglichst gar nicht erst anschauen - was ich für unsinnig halte. Selbst wenn man feststellt, dass eine Frau sehr attraktiv erscheint, bedeutet das ja nicht, dass man sie von Herzen "begehrt". Ich würde sogar sagen, dass das selbst dann nicht der Fall ist, wenn man dabei eine deutlich erotische Komponente wahrnimmt. Denn unsere Triebe sind ja nur ein Teil von uns, und ein ernsthafter Wunsch fremdzugehen erfordert mehr als das Wahrnehmen einer verführerischen Präsentation. Aber da gibt es, wie gesagt, unterschiedliche Auffassungen.

Den Rest verstehe ich allerdings überhaupt nicht. Sicher, die Aussage ist klar... aber was soll das in diesem Zusammenhang bedeuten? Hier ist von einer Selbstverstümmelung die Rede, die sicher nicht wörtlich zu verstehen ist - aber inwiefern kann das eine konkrete Handlungsanweisung sein?

Was wird da "abgehauen"? Was genau soll da "fortgeworfen" werden?

Und warum kann Jesus sich nicht mal deutlicher ausdrücken...?

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Sep. 21, 23


Ich hab eigentlich keine Frage und brauche so gesehen auch keine Antwort.

Ich las diese Stelle nur, blieb daran hängen und fand sie nicht nur wunderbar, sondern eben auch eine Fülle darin, weshalb ich dies zur Ermutigung erwähnen möchte. Hier noch mal der Text nach der Elberfelder:

Kolosser(brief)
9 Denn in ihm wohnt die ganze Fülle der Gottheit leibhaftig; (Joh 1,14; Kol 1,19)
10A und ihr seid in ihm zur Fülle gebracht.
(10B Er ist das Haupt jeder Gewalt und jeder Macht.)

Jaaa, dieser persönliche Paulus 😉 und seine Sorge um seine Geschwister, um die Gemeinden ... 🙂 Das berührt mich auch immer wieder. Er hat nicht einfach nur Gemeinden gegründet, sondern war wirklich mit ihnen im Herzen verbunden, was in seinen Briefen zum Ausdruck kommt. Er hat nicht nur einfach "herzlich an sie gedacht" sozusagen, seine Liebe kam auch zum Ausdruck.

Zu den Querverweisen:

Joh 1,14
Und das Wort wurde Fleisch und wohnte unter uns, und wir haben seine Herrlichkeit angeschaut, eine Herrlichkeit als eines Einzigen vom Vater, voller Gnade und Wahrheit.

Kol 1,19
denn es gefiel der ganzen Fülle [der ganzen Gottheit], in ihm zu wohnen

Ich persönlich mag diese Art von Sprache. In anderen Übersetzungen/Übertragungen kommt es für manchen vielleicht deutlicher herüber:

Hoffnung für Alle
Kolosser 2
9 Nur in Christus ist Gott wirklich zu finden, denn in ihm lebt er in seiner ganzen Fülle.
10A Deshalb lebt Gott auch in euch, wenn ihr mit Christus verbunden seid.
(10B Er ist der Herr über alle Mächte und Gewalten.)

Gute Nachricht
Kolosser 2
9 In Christus wohnt wirklich und wahrhaftig die Heilsmacht Gottes in ihrer ganzen Fülle, (Eph 1,21; Kol 1,19)
10A und durch ihn wird euch die Fülle des Heils zuteil, nicht durch irgendwelche anderen Mächte.
(10B Denn Christus ist das Oberhaupt jeder Macht und Gewalt im ganzen Kosmos.)

Ich liebe den "Nachsatz" in Vers 10B ... denn so habe ich Jesus kennengelernt, als den, der die Macht hat über Himmel und Erde, über Mächte und Gewalten oder wie die Gute Nachricht es so schön sagt, eben "im ganzen Kosmos". 🙂

In Jesus wohnt die ganze Fülle der Gottheit, mitten unter uns; das Wort ward Fleisch und wohnte mitten unter uns. Uns hat er sich als seinen Tempel ausgesucht. Was für eine Ehre für uns! Die ganze Gottheit, also auch nicht nur die halbe, wohnt in uns. Die ganze Fülle wohnt in uns. Gigantisch! Die Zürcher sagt an dieser Stelle "(durch ihn) habt ihr teil an dieser Fülle." Genau, weil er in uns wohnt, in seinem Tempel. Alles, was wir über diesen großen Gott in der Schrift lesen, wohnt in uns ... alles ... weil er in seiner Gesamtheit sozusagen in uns wohnt. Immanu-El, der Gott mit uns.

Interessant sind auch die Kapitelüberschriften in den Übersetzungen, weniger als einzelne, sondern wenn ich die Überschriften nebeneinanderstelle und zum Text sozusagen hinzufüge. Die Elberfelder warnt vor Irrlehrern - wouw, wie aktuell! -, während die Gute Nachricht betont, dass Christus die Mitte bleiben muss. Was für ein "Zusammenhang" ... Dann kommt mir der Gedanke des "Nachsatzes" in Vers 10B, ja, Christus muss in der Mitte bleiben, denn er ist das Oberhaupt jeder Macht und Gewalt im Kosmos, und mit ihm können wir gegen die Irrlehren angehen, andere Mächte enttarnen und - wie Luther wohl sagen würde - auf dem rechten Pfad bleiben, unseren guten Kampf des Glaubens kämpfen.

"Denn in ihm wohnt die ganze Fülle der Gottheit leibhaftig; und ihr seid [seid, nicht werdet!] in ihm zur Fülle gebracht."
Hallelujah! Was für eine Zusage.

Lasst sie uns ergreifen ...

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Sep. 20, 23
  • Im Moment habe ich das Gefühl, das die letzten 3 apokalyptischen Reiter die Erde gerade Verwüsten. 

Feuer, Krieg, Seuchen

 

Jedenfalls krass ist das alles schon. Alles auf einmal.

 

der 2. Reiter

Die rote Farbe des zweiten Pferdes (Offb 6,4)symbolisiert das Blut und den Tod durch Kriege, und das vom Reiter geführte lange Schwert symbolisiert mächtige Kriegswaffen und Gewalt. Die Weissagung von Kriegen ist ein verbreitetes Motiv apokalyptischer Texte.Für eine zeitgeschichtliche Deutung auf einen bestimmten Krieg oder auf ein Weltreich bietet der Text keine Anhaltspunkte.

 

der 3. Reiter

Die schwarze Farbe des dritten Pferdes (Offb 6,5 EU) symbolisiert Tod und Hunger. Sein Reiter trägt eine Waage als Symbol für Teuerung und Knappheit. Eine Stimme kündigt Inflation und Hunger an.

 

Der 4. Reiter

Das vierte, fahle Pferd (Offb 6,8 )bedeutet Furcht, Krankheit, Niedergang und Tod. Die Reihenfolge erfolgt gemäß der Angabe des Propheten Sacharja (Sach 1,8–10 bzw. Sach 6,1–8)

 

sehr interessant 

 

 

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Sep. 18, 23

Hallo,

habe mal eine Frage,  in  Esoterischen Kreisen werden viele Dinge oder Menschen besprochen.

Die Bibel ist Gottes Wort, aber könnte es theoretisch auch von diesen Leuten besprochen werden

Danke schon mal.

Gabi  

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Aug. 18, 23

5 Du bereitest vor mir einen Tisch im Angesicht meiner Feinde. Du salbest mein Haupt mit Öl und schenkest mir voll ein.

 

David war schon zum König gesalbt, also berufen und eingesetzt. Was also meint er hier?

Kürzlich bin ich darüber gestolpert in einer englischen Predigt und habe den Kernpunkt nun auch in Deutsch gefunden:

Die Salbung der Könige .....und der Schafe

Der Ursprung des Verses aus dem link zitiert:

Die ursprüngliche Salbung geht nämlich auf die Hirten zurück. Läuse und andere Insekten setzten sich oft in das Fell der Schafe, und wenn sie in die Nähe des Kopfes des Schafs kamen, konnten sie in den Gehörgang des Tiers kriechen, was das Schaf töten konnte. Daher haben früher die Hirten Öl auf den Kopf der Schafe gegossen. Das machte die Wolle rutschig und es somit für Insekten so gut wie unmöglich, zum Ohr des Tiers zu gelangen, weil sie beim Versuch abrutschten. Hieraus entstand die symbolische Bedeutung der Salbung (oder Ölung) zum Segen, zum Schutz und zur Stärkung.

Über den Vers habe ich mehr oder weniger weggelesen, er gehörte zum Psalm dazu.  David war gesalbt, mit königlicher Autorität ausgerüstet, das war's. Mit dieser neuen Information habe ich Stoff zum Nachdenken, was das im übertragenen Sinn alles bedeuten kann. 

Geht mir ein Musikstück nicht aus den Gedanken, verwende ich auch den Begriff 'Ohrwurm' im Positiven. Ich kenne aber auch negative Ohrwürmer, die sich breit machen wollen und das ist nicht immer leicht, sie zu vertreiben.

 

War euch das  Hintergrundbild zum Vers bekannt?

Welche Gedanken stößt die Pflegemaßnahme des Hirten bei euch an, wenn sie es tut?

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Juli 30, 23

Gibt es einen Unterschied zwischen Leviten und Tempeldiener, da beide Gruppen im AT oft parallel erwähnt werden?

 

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Juli 29, 23

Hallo Jesus.de forum!

 

Ich bin noch ganz am Anfang was den Glauben betrifft, aber ich habe jetzt schon mit einem gewaltigen Stolperstein zu kämpfen und zwar die Inhalte auf folgender Website:

https://www.philoclopedia.de/2017/08/05/die-dunklen-seiten-der-bibel/

 

Wie soll ich mit dieser offensichtlichen dunklen Seite der Bibel umgehen? Einige der aufgeführten Bibelstellen sind ja nicht so schlimm, aber insgesamt lassen mich die dort gegebenen Informationen an meinem Glauben zweifeln, vor allem an einen guten, liebenden Gott.

 

Wie soll ich jetzt im Glauben weitermachen, angesichts des ganzen Mists, der in der Bibel steht?

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Juli 21, 23

Ihr kennt sicher Domino-Day noch. Es wurden Dominosteine so angeordnet, dass sie am Schluss, wenn der Schlussstein fällt,
in Kettenreaktion ein oder mehrere Bilder ergeben. So denke ich auch, dass es sich mit den Versen der Heiligen Schrift ähnlich
verhält. Am Ende der Zeit werden wir erkennen, dass alles in der göttlichen Ordnung war und das alles (auch das, was wir nicht
verstehen ein Bild oder mehrere Bilder ergeben.

Wie sagte Corrie ten Boom: wir schauen nur auf die Rückseite eines Teppichs, der gewebt wird. Später wird dieser Teppich
umgedreht und wir staunen über das schöne Muster dieses Kunstwerkes.
Persönlich, unser eigener Teppich und Weltgeschichtlich, viele wunderbare Teppiche ergeben ein wundervolles Bild.
Alles läuft nach einem erstaunlichen Plan Gottes. Er ist der Planer.

Diesmal suche ich die Dominosteine aus der Offenbarung über Gott raus. Vieles ist ja bildlich zu sehen und in Gleichnissen,
Vielleicht habt ihr ja Lust mit mir zusammen, darüber nachzudenken, um mehr von Gott zu erkennen, zu lernen, zu verstehen etc.

Seit letztem Jahr habe ich den Eindruck, dass der Tod und die Auferstehung Jesu ein Spiegel ist. Bis dahin geht das Alte Testament
und dann fängt das Neue Testament an und spiegelt sich im Alten Testament wieder. Oder so ähnlich. 

In dem kleinen Abschnitt von der Offenbarung steckt schon eine ganze Menge vom Evangelium, das es zu entschlüsseln gibt.

Fangen wir an:
1,1 Offenbarung Jesu Christi, die Gott ihm gab, um seinen Knechten zu zeigen, was bald geschehen muss; 
und indem er (sie) durch seine Engel sandte, hat er (sie) seinem Knecht Johannes kundgetan.

Eine Offenbarung ist ein "Sichtbar machen", eine Erklärung bzw. ein Öffnen von Geheimnissen. Schon allein bei diesem Wort finden
wir viele Querverweise, warum Offenbarung so wichtig ist: (ich blättere in der Konkordanz mal nach)

Sprüche 29,18: Wenn keine Offenbarung (hier: Vision) da ist, verwildert ein Volk: aber wohl ihm, wenn es das Gesetz beachtet!

Lukas 2,32: ein Licht zur Offenbarung für die Nationen und zur Herrlichkeit deines Volkes Israel.
(Simeon, ein alter Prophet, wurde eine Vision gegeben, dass er den Tod nicht sehe, erst wenn der Heiland kommt.
29 Nun, Herr, entlässt du deinen Knecht nach deinen Wort in Frieden; 30 denn meine Augen haben dein Heil gesehen,
31 das du bereitet hast im Angesicht aller Völker.) Er durfte das kleine 8 Tage alte Baby Jesu in die Arme nehmen.

Meine Tochter hat diese Geschichte geliebt, als ich sie vorlas. Ich sprach dieses Reden Simeons mit so großer Freude aus,
dass ich nicht mehr in der Kinderbibel weiter kam, sondern sie immer wieder wiederholen musste.

Röm. 2,5 Hier geht es um das Erscheinen des gerechten Gerichtes Gottes: Alles kommt irgendwann ans Licht.
Dann wird der Mensch ernten, was er gesät hat.

Röm. 8,19: Denn das sehnsüchtige Harren der Schöpfung wartet auf die Offenbarung (Sichtbar werden) der Söhne Gottes.

1. Kor. 12,7: Jedem wird die Offenbarung des Geistes zum Nutzen gegeben.
1. Kor. 14,26: Was ist nun, Brüder? Wenn ihr zusammenkommt, so hat jeder einen Psalm, hat eine Lehre, hat eine Offenbarung, 
hat eine Sprachenrede, hat eine Auslegung; alles geschehe zur Erbauung.
(durch den Heiligen Geist werden bestimmte Sachverhalte, Wahrheiten, Eingebungen etc. zum Wohle der Gläubigen gegeben:
Trost, Ermutigung, Lehre etc., das Zusammenkommen damals war anders als unsere heutigen Gottesdienste. Es war wohl eher ein
geben und nehmen)

Gal. 1,12: Ich habe es nämlich weder von einem Menschen empfangen noch erlernt, sondern durch Offenbarung Jesu Christi.
Gal. 2,2: Ich zog aber einer Offenbarung zufolge hinauf und legte ihnen das Evangelium vor, das ich unter den Nationen predige,
den Angesehenen aber besonders, damit ich nicht etwa vergeblich laufe oder gelaufen wäre.

(Hier schreibt Paulus, dass Jesus Christus ihn unterrichtet hat. Er ist ihm erschienen und hat ihm das erklärt, was er den Heiden
weitergeben konnte. Er ließ es von dem Apostel Jakobus überprüfen.)

Eph. 1,17: dass der Gott unseres Herrn Jesus Christus, der Vater der Herrlichkeit, euch gebe den Geist der Weisheit und Offenbarung
zur Erkenntnis seiner selbst. (Teil des Gebetes Paulus an die Epheser)

Eph. 3,3: Denn mir ist durch Offenbarung das Geheimnis zu erkennen gegeben worden - wie ich es kurz geschrieben habe.
(Paulus bekam Einblicke in den Plan Gottes)

2. Thes. 1,7: und euch, den Bedrängten, mit Ruhe, zusammen mit uns bei der Offenbarung des Herrn Jesus vom Himmel her mit den Engeln seiner Macht.
(Hier geht es wieder um den Plan Gottes, wenn Jesus wiederkommt und sichtbar wird und die bestraft, die die Gemeinde bedrängt(e), verfolgt(e).

1. Petr. 4,13 sondern freut euch, insoweit ihr der Leiden Jesu teilhaftig seid, damit ihr euch auch in der Offenbarung seiner Herrlichkeit jubelnd freut.

So, erstmal bis hierhin. Das ist ja schon eine ganze Menge über Offenbarung.

 

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Juli 11, 23

Zufällig bin ich auf youtube auf eine Friedrich Nietzsche Vorstellung gestossen. Früher war ich immer ein großer Nietzsche- Feind, besonders nachdem ich sein   "der Antichrist" gelesen hatte.
Ich hielt Nietzsche immer für den geistigen Vorbereiter von Hitler und Goebbels.
Aber in der Vorstellung wurde gesagt, dass er zumindest kein großer Antisemit war wie sein Zeitgenosse Wagner, später das große Vorbild für Hitler.
Ein Punkt ist mir besonders in Erinnerung geblieben, Nietzsche sagte, dass Mitleid noch mehr Leid erzeugen würde.
Da ist natürlich nicht der Folterknecht gemeint, sondern zum Beispiel: Wenn ich einem arbeitslosen Alkoholiker vor lauter Mitleid Geld gebe, wird er sich davon noch mehr Alkohol kaufen und sich dann zu Tode saufen und eine  hungrige Familie hinterlassen und der Spendengeber ist schuld daran..
Wenn ich einem arbeitslosen Drogensüchtigen Geld gebe, ebenso. Hier am Hauptbahnhof kam mir ein Mann entgegen und fragte mich unverblümt: sind sie eigentlich auch Christ?  Ich antwortet, ja, bin ich.....
Dann sagte er gleich, na dann müssen sie doch auch einem armen Arbeitslosen ein Almosen geben... Christen werden scheinbar nur noch als Almosengeber für Drogensüchtige und Alkoholiker angesehen.
Das Prinzip kann man noch unendlich fort führen,  ich erinnere mich an ein gemaltes Bild aus dem Lesebuch in der Schule schon in den sechziger Jahren des letzten Jahrhunderts:  Ein offensichtlich armer Mann und Afrikaner streckt seine Arme aus und bettelt den Europäer (ich weiß, ist jetzt sehr  rassistisch) um Geld an.  Der gibt auch etwas und im nächsten Bild strecken ein Mann und drei Kinder die Arme und Ärmchen aus  und betteln  um Geld, im nächsten Bild ein  Mann und 6 Kinder undsoweiter.....
Bis heute hat Afrika ja die höchste Kinderrate weltweit.  Der Papst hat noch Öl ins Feuer gegossen und alle Verhütungsmittel und Familienplanung schlicht verboten.
Das Ergebnis sehen wir heute,  das Mittelmeer ist voll mit toten Flüchtllngen  aus Afrika. Das Land gibt einfach die Lebensmittel für die vielen Leute nicht mehr her und auch nicht  mehr genügend frisches Wasser.
Tun wir nun etwas Gutes,  wenn wir das ständig mit Geld am Laufen erhalten  oder würden wir nicht das Leid verrringern,  wenn wir einfach das Mitleid völlig einstellen würden?

Übrigens taucht ja auch in der Bibel selber von Gott persönlich der Befehl an Seine Leute auf: .......ihr sollt k e i n  Mitleid haben....

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Juli 03, 23

Hallo Zusammen,

heute bin ich mit einem Gedanken konfrontiert worden, der die Gottheit/Dreieinigkeit für mich neu erklärt.
Es ist für mich noch nicht so einfach, diese Gedanken in Worte zu fassen und ich habe diese These auch noch nicht 
anhand der Bibel überprüft. Deshalb wird es für euch auch eine Herausforderung sein, wie für mich auch.

Welche Bibelstelle spricht für diese These und welche Bibelstelle spricht dagegen?

Ausgehend von der Bibelstelle:

Joh. 1,1: Im Anfang war das Wort, und das Wort war bei Gott, und das Wort war Gott.

1. Joh. 4,16: Und wir haben erkannt und geglaubt, die Liebe, die Gott zu uns hat. Gott ist Liebe, und wer in der Liebe bleibt,
der bleibt in Gott und Gott in ihm.

Gott ist Geist und die Welt wurde durch Worte erschaffen. Und der Geist überschattete, besamte oder befruchtete eine Jungfrau
mit Namen Maria. Jesus wurde geboren. So wurde Gottes Geist: Vater und Jesus wurde Sohn. Gottes Geist lebte in Jesus.
Und deshalb sagt Jesus auch von sich: Ich und der Vater sind eins.

Irgendwie war mir dieser Neu, vielleicht ist mir auch etwas nur bewusster geworden. Aber dennoch fühlt es sich noch fremd an.
Deshalb will ich es genauer prüfen und von euch geprüft haben. Wie seht ihr das?

Ich bin gespannt auf eure Antworten.

Gottes Segen
Evana

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2,658
Mai 27, 23

Gottes Liebe sehen wir als Triebfeder seines Handelns an . Gottes Liebe wird in 1. Kor . 13 ; 4 - 7 beschrieben .

Diese Liebe sollte sich eigentlich bei "seinen Leuten" äußern . Die anscheinend sehr wichtigen 2 Zeugen ( Offbg. 11 ; 3 - 12 ) legen da ein Verhalten an den Tag , naja . So überflogen würde ich ihr Handeln nicht als Liebe bezeichnen . Speziell die Reaktion auf ihre Feinde ( V. 5 ) .  Aber trotzdem steht Gott hinter ihnen und bestätigt sie am Schluß .

Warum sieht Gott das Verhalten seiner Zeugen als in Liebe an ? Welches Bild hat Gott von Liebe ? Ist das mit dem Bild der Liebe das wir haben deckungsgleich ? Ich denke eher nicht . Ein Punkt ist , das die Liebe sich an der Wahrheit freut ( 1. Kor. 13 ; 6 b ) . Wahrheit ? 

Wie seht ihr die Liebe ? Könnt ihr sie mit dem Verhalten der 2 Zeugen in Deckung bringen ? 

Gruß

Praktiker

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781
Mai 01, 23

Ich muss zugeben dass ich kein streng Gläubiger bin, im religiösen Sinne. Durch mein Philosophieren haben ich allerdings Erfahrungen gemacht, die mich zu einem gottesfürchtigen Menschen gemacht haben. Ich versuche die Dinge objektiv zu betrachten, um zu einer objektiven Wahrheit zu kommen. Weder will ich Zwiespalt säen, noch will ich irgendwen oder Gott in irgendeine Art Licht rücken. Ich habe mir die ersten drei Kapitel der Schöpfungsgeschichte mal genauer durchgelesen und habe dabei festgestellt, das gewisse Stellen widersprüchlich erscheinen. Meine Frage(n) dazu werde ich am Ende stellen und hoffe jemand kann mir helfen zu verstehen:

 

Gen 1, 3         "Gott sprach: Es werde Licht. Und es wurde Licht"

 

Gen 2, 16-17  "Dann gebot Gott, der Herr, dem Menschen: Von allen Bäumen des Gartens darfst du essen, doch vom Baum der Erkenntnis von Gut                            und Böse darfst du nicht essen; denn sobald du davon isst, wirst du sterben."

 

Gen 3, 1-5      "Die Schlange war schlauer als alle Tiere des Feldes, die Gott, der Herr, gemacht hatte. Sie sagte zu der Frau: Hat Gott wirklich                                   gesagt: Ihr dürft von keinem Baum des Gartens essen? Die Frau entgegnete der Schlange: Von den Früchten der Bäume im Garten                           dürfen wir essen; nur von den Früchten des Baumes, der in der Mitte des Gartens steht, hat Gott gesagt: Davon dürft ihr nicht essen                         und daran dürft ihr nicht rühren, sonst werdet ihr sterben. Darauf sagte die Schlange zur Frau: Nein, ihr werdet nicht sterben. Gott                           weiß vielmehr: Sobald ihr davon esst, gehen euch die Augen auf; ihr werdet wie Gott und erkennt Gut und Böse."

 

Gen 3, 22        "Dann sprach Gott, der Herr: Seht, der Mensch ist geworden wie wir; er erkennt Gut und Böse. Dass er jetzt nicht die Hand                                       ausstreckt, auch vom Baum des Lebens nimmt, davon isst und ewig lebt!"

 

Zu Gen 1 habe ich eigentlich nur eine Frage. Wie ist ein Wunder von Magie zu unterscheiden?

Wenn die Magie und Zauberei in allen großen religiösen Schriften als Greul und Werk des Teufels gilt, wie ist diese dann zu unterscheiden von dem Wunder? Wenn Gott oder Jesus durch das Wort über alles gebieten selbst über den Tod "Lazarus komm heraus!", wie ist das Wunder von Magie zu unterscheiden?

Kommen wir nun zu der Geschichte mit der Schlange und der Frucht:

Gott erlaubt den Menschen von der Frucht eines jeden Baumes zu speisen, außer vom Baum der Erkenntnis von Gut und Böse (also wohl auch vom Baum des Lebens?). Gott erklärt dieses Verbot damit das sie sonst sterben würden. Als sie dann auf die Schlange treffen fragt diese ob sie von keinen Früchten essen dürfen und es kommt zu einem Dialog. Die Schlange erfährt das sie von allen Früchten essen dürfen, nur nicht diese weil sie sonst sterben. Darauf antwortet die Schlange, dass sie nicht sterben würden das sie wie Gott werden und Gut und Böse erkennen. Sie essen also die Frucht, erkennen das sie nackt sind, verhüllen sich und verstecken sich vor Gott, jedoch sterben sie nicht. Später gibt Gott zu in Gen 3, 22 , dass das was die Schlange gesagt hat die Wahrheit war "Seht, der Mensch ist geworden wie wir; er erkennt Gut und Böse". Daraufhin verflucht Gott die Schlange die Frau und den Mann. Die Menschen weil sie das Gebot gebrochen haben, aber was hat die Schlange getan wenn man bedenkt dass am Ende keiner sterben musste, durch das Essen dieser verbotenen Früchte?

Und dann bleibt noch die Frage, wen meint Gott mit wir in Gen 3, 22. Redet er da von den Engeln?

Ich entschuldige mich für meine kritische Fragen und hoffe das deswegen niemand gleich vom Glauben abfällt, jedoch bin ich jemand der an der Wahrheit interessiert ist. Ich wünsche allen noch schöne Osterfeiertage. 😀 

135
3,238
Apr. 30, 23
Kontext
Markus 10
7Darum wird der Mensch Vater und Mutter verlassen und wird seinem Weibe anhangen, 8und werden die zwei ein Fleisch sein. So sind sie nun nicht zwei, sondern ein Fleisch. 9Was denn Gott zusammengefügt hat, soll der Mensch nicht scheiden.…
Querverweise
1.Mose 2:24
Darum wird ein Mann Vater und Mutter verlassen und an seinem Weibe hangen, und sie werden sein ein Fleisch.
 
Bitte ich versteh das nie, was das heissen soll ein Fleisch werden.
  1. Weil wir Kinder bekommen und die sind dann Fleisch von unserem Fleisch?
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Apr. 29, 23


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