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Bibel & Bibelstellen

Fragen und Antworten rund um das Buch der Bücher.
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Ist für euch die Bibel das Verbalinspirierte Wort Gottes, bei dem die Wortwahl wie auch die Grammatik und der Syntax bis ins Detail vom Geist Gottes diktiert wurde, und es nur einen Wahren Text gibt.

Oder ist sie das Wort Gottes, von Gott offenbarte Wahrheit, welche die biblischen Autoren, dann in ihrer eigenen Sprache und ihrem kulturellen Verständnis in Worte gefasst haben.

Oder ist die Bibel, einfach diverse Erfahrungsberichte unterschiedlicher Menschen, und so kann die Bibel hie und da Gottes Wort enthalten.

Oder ist dieses Buch leidlich ein Sammelsurium von Plagiaten, welchen von Menschen zusammengestellt wurden um eine nationale Identität (im Falle des AT) respektive eine kirchliche Machtstruktur (im Falle des NT) aufzubauen.

 

Wie sieht dein Bibelverständnis aus?

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März 10, 25

In der heutigen Bibellese bin ich über folgende Stelle gestolpert, wo Jesus sagt:

"Ich bin gekommen, Feuer auf die Erde zu werfen; was wollte ich lieber, als dass es schon brennte! Aber ich muss mich taufen lassen mit einer Taufe, und wie ist mir so bange, bis sie vollendet ist! Meint ihr, dass ich gekommen bin, Frieden zu bringen auf Erden? Ich sage euch: Nein, sondern Zwietracht. Denn von nun an werden fünf in einem Hause uneins sein, drei gegen zwei und zwei gegen drei. Es wird der Vater gegen den Sohn sein und der Sohn gegen den Vater, die Mutter gegen die Tochter und die Tochter gegen die Mutter, die Schwiegermutter gegen die Schwiegertochter und die Schwiegertochter gegen die Schwiegermutter" (Lukas 12,49-53).

Das passt so gar nicht zu dem liebevollen und Frieden stiftenden Jesus, von dem ich üblicherweise höre und dessen Bild ich mir auch zu eigen gemacht habe. Wie geht ihr mit diesem konträren Bild um?

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März 10, 25

Er aber, der Gott des Friedens, heilige euch durch und durch und bewahre euren Geist samt Seele und Leib unversehrt, untadelig für das Kommen unseres Herrn Jesus Christus. (Röm 15,33) Lutherbibel 2017

Möge Gott, von dem aller Friede kommt, euch helfen, ein Leben zu führen, das ihm in jeder Hinsicht gefällt. Er bewahre euch ganz und gar, damit ihr fehlerlos seid an Geist, Seele und Leib, wenn unser Herr Jesus Christus kommt. (Hoffnung für Alle)

 

Wie ist das zu verstehen. Zumal mit Sicherheit niemand ohne Sünde ist. Oder?

 

Danke für Anregung. Ging mir heute beim Frühstück durch den Kopf.

 

M.

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Feb. 21, 25

Hallo ihr Lieben!

Welche Bibelstellen würdet ihr jemandem empfehlen zu lesen, der sich selbst schwer annehmen/lieben kann?

Und kennt jemand vielleicht einen Themenkatalog mit Listen von Bibelstellen zu diesen Themen (wie eben Liebe, Trauer, Neid, ...)

Liebe Grüße,

Elly

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Feb. 09, 25

...soweit so gut.

Wie sieht das da aber evtl. mit Fake news aus?

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Jan. 13, 25

Hallo zusammen!

Mit meiner indischen Freundin unterhalte ich mich öfters über unsere doch recht unterschiediche Kultur und auch Glaubensfragen. Sie ist gläubige Hindu.

Nun ist sie entschlossen mehr über die Bibel zu erfahren und fragte mich nach einem Online Bibelkurs, möglichst in Englisch.

Hat jemand eine Empfehlung für uns? Ich habe ein bisschen über die Emmaus Kurse gelesen, die es in verschiedenen Sprachen gibt, wohl hauptsächlich zugeschnitten auf Flüchtlinge (?) 

 

Vielen Dank für eure Hilfe und Gottes Segen!

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Jan. 05, 25

Gedanken zu einem Wort, das so alltäglich klingt: Windeln.  Heute würde man wohl Pampers sagen 😉

Erstaunlich, was es immer wieder in der Bibel und im Kontext der Historie zu entdecken gibt.

Frohes Weihnachtsfest  den Mods und allen Usern. 🙂

 

Lk 2,7 Und sie gebar ihren ersten Sohn und wickelte ihn in Windeln und legte ihn in eine Krippe; denn sie hatten sonst keinen Raum in der Herberge.

Lk 2,12 Und das habt zum Zeichen: Ihr werdet finden das Kind in Windeln gewickelt und in einer Krippe liegen.

 

Warum Windeln? -Israel Bible Center

König in der Linie Davids

Im jüdischen Buch der Weisheit (ca. 1. Jh. v. Chr.) beschreibt König Salomo seine frühesten Tage mit den Worten: „Ich wurde mit Sorgfalt in Windeln (σπαργάνοις; spargánois) aufgezogen. Denn kein König hat einen anderen Anfang des Daseins“ (Weish 7,4-5). Lukas weist darauf hin, dass Jeschua in Windeln gewickelt ist, genau wie Salomo, um zu zeigen, dass dieses Kind ein König in der Linie Davids ist.

Die Rhetorik des lukanischen Engels unterstützt diese Verbindung zwischen Jesus und Salomo:

„Euch ist heute in der Stadt Davids ein Retter geboren, der der Messias, der Herr, ist. Das soll euch ein Zeichen sein: Ihr werdet ein Kind finden, das in Windeln gewickelt ist“ (Lk 2,11-12).

Die Windeln sind ein Zeichen des jüdischen Königtums und eine Bekräftigung der Identität Jesu als davidischer König des jüdischen Volkes.

 

Ein Zeichen für den wahren König

Ein weiterer bekannter Hinweis auf Windeln findet sich in der griechischen Literatur von Hesiod (8. Jahrhundert v. Chr.). In einem Text namens Theogonie erzählt Hesiod von der Geburt des Zeus durch die Göttin Rhea, während ihr Mann Kronus versucht, das Kind zu fressen! Um ihren Mann auszutricksen und ihr Kind zu retten, wickelt Rhea „einen großen Stein in Windeln (σπαργανίσασα; sparganísasa)“, und Cronus verzehrt den Stein in dem Glauben, es sei sein Sohn (Theogonie 485). Kronos spuckt den Stein aus, das Kind wird gerettet, und Zeus wächst heran, um seinen Vater zu besiegen und der oberste Gott des griechischen Pantheons zu werden.

Auch wenn es so aussieht, als ob es nichts miteinander zu tun hätte, ist es genau das Gegenteil! Und warum?

Jeder gebildete antike Leser des griechischen Lukasevangeliums hätte diese Geschichte von der Geburt des Zeus gekannt, aber der Evangelist greift Hesiods Terminologie in einem ganz anderen Kontext auf: Bei der Geburt Jesu gibt es keine andere Gottheit, die ihn bedroht; im Gegenteil, Jeschua ist der „Herr“ von allem (Lk 2,11), und er bringt „Ehre für Gott im höchsten Himmel“ (2,14). Das himmlische Zeichen der Windeln Jesu verkündet, dass dieser jüdische Säugling - und nicht Hesiods Zeus - der wahre König der Könige und Herr der Herren ist.

Übersetzt mit DeepL.com (kostenlose Version)

 

 

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Jan. 04, 25

Hallo liebe Forenmitglieder, 

ich habe ein Frage und hoffe, dass mich hier jemand aufklären kann:

Gemäß Markus 3,21  (und Joh 7,5) hielt die Familie von Jesus ihn offenbar für verrückt ("von Sinnen"). Aber wieso? 

In Matthäus 1,1 steht, dass Josef ja offenbart wurde, dass Maria Jesus durch den Heiligen Geist empfangen hat. Und auch sie selbst muss doch gewusst haben, dass Jesus etwas Besonderes ist aufgrund der unbefleckten Empfängnis. Demgemäß wäre es doch nur logisch gewesen, dass sie von Beginn an an seine Lehren glauben.

Oder habe ich hier grundsätzlich etwas falsch verstanden?

Vorab vielen Dank für Eure Antworten.

 

Turtle

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Jan. 04, 25

Joh 10, 22 Es war damals das Fest der Tempelweihe in Jerusalem, und es war Winter. 23 Und Jesus ging umher im Tempel in der Halle Salomos. 

In diesem Jahr 2024 fällt der Kirchenjahrtermin der Geburt Jesu zusammen mit dem Beginn von Chanukkah. Jüdischer Tradition gemäß wird heute Abend die erste Kerze auf dem 9-armigen Leuchter angezündet durch die Dienerkerze, den schamasch. Schemesch heißt Sonne. Da ist wieder ein Wortspiel erkennbar. Jesus, die Sonne der Gerechtigkeit (Maleachi) kommt als Licht der Welt, uns zu retten und den Weg zum Vater zu eröffnen, den Heimweg zu leuchten.

Wie hat Jesus auf dieses Fest reagiert.... was gesprochen....  wozu ist diese Erwähnung der Teilnahme an Chanukkah in die Geschichte des Guten Hirten eingebettet?

Was habt ihr für Gedanken dazu?

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Dez. 29, 24

... damit wir vor Gott ohne Sünde sind.

Welche Verse helfen euch, das zu verinnerlichen oder sogar zu erfahren?

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Nov. 21, 24

Aus gegebenem Anlass im Politikforum zur USA Präsidentenwahl und der Thematisierung von Gebet dazu, möchte ich ein paar Aspekte von Gebet zum Überdenken anbieten, die über das gewohnte Bitten hinausgehen.

Was bedeutet Gebet im Hebräischen (Quelle in Englisch)

Gebet als Introspektion

In der englischen Sprache wird das Gebet weitgehend durch die Idee des Bittens definiert. Das jüdische Konzept des Gebets wird jedoch am besten durch das hebräische Wort „tfilah“ (תפילה) definiert.

Die Hauptbedeutung des Verbs „lehitpalel“ (להתפלל), des Verbs hinter dem Substantiv, ist Selbstbeurteilung oder Introspektion. Vor allem in den jüdisch-chassidischen Traditionen wird tfiliah als eine Selbstbeobachtung verstanden, die zu einer Bindung zwischen dem Geschöpf und dem Schöpfer führt, so wie ein Kind eine Bindung zu seinem Vater aufbauen würde.

 

Das göttliche Gebetsgeheimnis

Es ist keine Überraschung, dass der jüdische Christus, als er von seinen Jüngern gefragt wurde, wie sie beten sollten, sie lehrte, was sie erbitten sollten, wobei er darauf achtete, ihren himmlischen König mit „Vater unser“ anzusprechen. Kurz zuvor hatte Jesus sie gewarnt, eitle Wiederholungen zu vermeiden, die für heidnische Gebetsweisen charakteristisch sind.

Bei Jesaja finden wir einen merkwürdigen Text: „Diese will ich auf meinen heiligen Berg bringen und sie fröhlich machen im Hause meines Gebets“ (וְשִׂמַּחְתִּים בְּבֵית תְּפִלָּתִי). Man beachte die Formulierung: nicht „mein Gebetshaus“, sondern „das Haus meines Gebets“. Aber wie ist es möglich, dass Gott ein Gebet verrichtet? Und mit wem?

 

Gebet als Bindung

Die Antwort liegt in dem Verständnis, dass das hebräische Gebet nicht nur eine „Bittsteller-Sitzung“ ist. Es ist eine gemeinschaftliche Bindung zwischen Gott und seinem Kind. Das Haus „seines Gebetes“ ist also der Ort, an dem Gott selbst in sich geht und dabei eine tiefe Verbindung mit seinem Volk eingeht. Diese wiederum erwidern diese Handlung in ihrem eigenen Gebet und verbinden sich mit Gott.

Jetzt können Sie selbst sehen, dass die Bibel eine viel tiefere Geschichte erzählt. Es gibt sogar noch tiefere Schichten in der Bibel, die - ähnlich wie das Gebet - eine Verbindung zwischen Ihnen und der göttlichen Geschichte herstellen; Nuancen, die klein erscheinen, aber eine lebensverändernde Bedeutung offenbaren.

Übersetzt mit DeepL.com (kostenlose Version)

Die Überprüfung, welcher Art die eigene Beziehungshaltung zu Gott-Vater ist, könnte einen nachhaltigen Einfluss auch auf Bittgebete haben, kann ich mir so vorstellen.

Wie geht es euch mit diesem zitierten Text?

 

 

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Nov. 06, 24

Hallo!

Ich habe eine Frage: was glaubt ihr, weshalb Hananias und seine Frau Saphira sterben mussten, weil sie einen Teil des Erlöses aus dem Verkauf ihres Feldes zurückgehalten und darüber gelogen haben und Simon der Magier aus AP 8, der neidisch auf die Macht der Jünger, den heiligen Geist weiterzugeben (ich habe das mal so interpretiert) und Geld anbot, um diese Macht ebenfalls zu erhalten eine weiter Chance bekam, sich tatsächlich zu bekehren?

Falls jemanden interessiert, weshalb mich das interessiert, könnt ihr mich schon fragen, ich bin nur nicht sicher, ob ich so 'öffentlich' darauf antworten will.

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Nov. 04, 24


Hi Alle,

entschuldigt erst mal, ich hab grad festgestellt, dass ich keine Ahnung habe, wie man Bibelstellen eigentlich korrekt angibt ... ich hoffe, es stimmt wie im Titel zumindest soweit, als dass ihr wisst, welche Stelle gemeint ist.

In der Übersetzung, die ich lese (neues Leben), steht da: 'denn die Gerechtigkeit Gottes wird erst dadurch offensichtlich, dass er uns, die wir Sünder sind, für Unschuldig erklärt.'

Ich verstehe die nachfolgende Erklärung nicht. Aus rein menschlicher Sicht müsste Gott zornig über die Sünde sein und sie bestrafen. Und er hasst sie ja auch. Warum also lässt die 'Lüge seine Wahrheit umso heller leuchten und den Ruhm Gottes noch größer werden'?

Ich sehe, dass man diese Bibelstelle im Kontext und in der Zeit sehen muss, trotzdem leuchtet es mir nicht ganz ein. Oder ist es einfach nur eine Warnung davor zu denken: umso größer die Sünden, umso mehr vergibt Gott und umso besser sieht man seine Heiligkeit?

Trotzdem: durch die Vergebung der Sünden durch Jesu Tod wird nicht die Gerechtigkeit offenbar, sondern die Gnade, oder?

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Nov. 03, 24

Hi, ihr Lieben, 

Leider war ich schon länger nicht mehr hier, in den Foren. In den letzten Jahren aus Zeitmangel.  

Nun aber: Das Thema Entrückung, zum Beispiel in Thessalonicher, 2. Kapitel, ist für mich sehr spannend. 

Auch die ersten Christen bereiteten sich schon darauf vor, dass Jesus wiederkommt - .Heutzutage sollten wir dies erst recht tun. 

Vielleicht möchte jemand von euch dazu schreiben,  was er oder sie dazu denkt.

Von Sa.br  , mit Grüßen an euch!🫠😊

 

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Okt. 30, 24

Mt 23, 1 Da redete Jesus zu dem Volk und zu seinen Jüngern 2 und sprach: Auf dem Stuhl des Mose sitzen die Schriftgelehrten und die Pharisäer. 3 Alles nun, was sie euch sagen, das tut und haltet; aber nach ihren Werken sollt ihr nicht handeln; denn sie sagen’s zwar, tun’s aber nicht.

 

Was ist das...der Stuhl des Mose.... war mir bislang eine Frage. Sollte der nur metaphorisch verstanden werden oder gab es einen realen Gegenstand mit diesem Namen?

Jetzt bin ich fündig geworden beim Lesen von "Moses lesen, Jesus sehen" von Postell, Bar und Soref.

Bei Ausgrabungen in Chorazin wurde so ein Stuhl gefunden. Er stand neben dem Aufbewahrungsort für Schriftrollen in der Synagoge. Und derjenige, der mit Vorlesen aus der Schriftrolle dran war, setzte sich mit der Rolle auf den Stuhl und las aus der Tora.
2. Quelle: Prof Hananel Mack von Talmud-Institut an der Bar-Ilan-Universität: archäologische Funde und ein rabbinischer Kommentar in Pesikta de-Rab Kahana 7b.

Auf dieses Vorgelesene aus der Schrift sollte das Volk hören und danach tun.  Sie sollten nicht dem Vorbild der Schriftgelehrten und Pharisäer folgen, die dann nicht taten, was sie gelesen hatten.

Damals gab es ja noch keine tragbaren Bibeln, online-Bibel und dergl.  Das Vorlesen in der Synagoge war d i e Schriftquelle biblischen Wissens.

Was verband nun Jesus mit dem Stuhl des Mose?  Erklärung gemäß Text auf Seite 217-218 des oben genannten Buches:

Jesus weiß, dass alle Schriften auf ihn hinweisen, denn Moses hat von ihm geschrieben. Das wird in  Joh 5,46 erwähnt:46 Wenn ihr Mose glaubtet, so glaubtet ihr auch mir; denn er hat von mir geschrieben.

Moses schrieb explizit: 5. Mose 18, 15 Einen Propheten wie mich wird dir der HERR, dein Gott, erwecken aus dir und aus deinen Brüdern; dem sollt ihr gehorchen.

In Nazareth setzte sich Jesus ( auf den Stuhl des Mose) nachdem er die Einsetzungsworte aus Jes 61 gelesen hatte: Lk 4, 16-21 

16 Und er kam nach Nazareth, wo er aufgewachsen war, und ging nach seiner Gewohnheit am Sabbat in die Synagoge und stand auf, um zu lesen. 17 Da wurde ihm das Buch des Propheten Jesaja gereicht. Und als er das Buch auftat, fand er die Stelle, wo geschrieben steht: 18 »Der Geist des Herrn ist auf mir, weil er mich gesalbt hat und gesandt, zu verkündigen das Evangelium den Armen, zu predigen den Gefangenen, dass sie frei sein sollen, und den Blinden, dass sie sehen sollen, und die Zerschlagenen zu entlassen in die Freiheit 19 und zu verkündigen das Gnadenjahr des Herrn.« 20 Und als er das Buch zutat, gab er’s dem Diener und setzte sich. Und aller Augen in der Synagoge sahen auf ihn. 21 Und er fing an, zu ihnen zu reden: Heute ist dieses Wort der Schrift erfüllt vor euren Ohren.

Jesus sagt also klar, dass man Ihm folgen soll.  Die Schrift hören und tun. Jesus hören und danach tun. 

 

Wird der Begriff 'Stuhl des Mose' nun für euch auch greifbarer?

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Okt. 28, 24

Gewiss entspricht diese Form nicht einer wortgenauen Übersetzung. Aber dieses Gebet ist ein Gebet, dass sich durchaus dem „anpasst“ der es betet. Wenn ein Gebet innerlich gewollt ist – auch die tradierten Gebete – wenn die Aussagen dem entsprechen, was ich beten will, wird es authentisch

Unser Vater – himmlischer Du

heiligend – Dein Name

kommend – Dein Reich

wirkend – dein Wille

in der Himmlischen, wie in der Irdischen Welt

Unser auskömmlich Brot – gib Du uns Tag um Tag

Unsere Schulden – vergib Du uns

so wie wir vergeben denen, die an uns schuldig geworden sind

In unseren Versuchungen - sei Du unser Schild

Und löse uns aus der Macht des Versuchers

 

Drewermann brachte mich (mit seiner Übersetzung) auf den Wechsel vom Begriff (Name, Reich, Wille) zur Tätigkeit (kommend, wirkend, heiligend) weil im ersten Teil des Gebetes der handelnde Gott im Zentrum steht.

Im zweiten Teil ist der Begriff (Brot, Schulden, Versuchungen) an erster Stelle und die Tätigkeit an zweiter. Weil es hier um den Menschen und seine Not: Nahrung, Schuld, Versuchung geht, welche den Menschen im Griff haben. Aus dieser Gebundenheit führt ihn aber nur Gott heraus, zu diesem Schritt muss sich der Mensch aber erst durchringen.

Wie geht ihr mit dem Vater-Unser um? Betet ihr es regelmäßig - und wenn ja, in welcher Form?

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Okt. 26, 24

Es geht in den Versen vorher um die Israeliten

"...denen die Erzväter angehören und aus denen der Messias dem Fleische nach stammt: der da Gott über allem ist, gepriesen in Ewigkeit! Amen."

Das ist die Menge-Übersetzung und für mich eine Textstelle in der Christus als Gott bezeichnet wird.

Ebenso die Elberfelder

"...deren die Väter sind und aus denen, dem Fleisch nach, der Christus ist, der über allem ist, Gott, gepriesen in Ewigkeit. Amen."

Die Luther 84 übersetzt ebenso

Nun finde ich aber in den neueren Übersetzungen etwas ganz anderes:

"Sie sind die Nachkommen der von Gott erwählten Väter, und zu ihnen zählt nach seiner menschlichen Herkunft auch Christus, der versprochene Retter. Dafür sei Gott, der Herr über alles, in Ewigkeit gepriesen! Amen."

Die GNB und hier wird Gott für den Retter gedankt - und nicht Christus als Gott gepriesen

ebenso die Zürcher

"die die Väter haben und aus deren Mitte seiner irdischen Herkunft nach der Christus stammt; Gott, der über allem waltet, er sei gepriesen in Ewigkeit, Amen!"

auch die Luther 2017 die Einheitsübersetzung 2016

Das ist für mich schon eine Akzentverschiebung

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Okt. 21, 24

Gibt es noch mehr Geistliches, das niedergeschrieben wurde, woran ihr glaubt? 

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Okt. 16, 24

Immer wieder kommt es in Bibelstellen vor, dass Jesus das Wort genannt wird.

Wie kann ein Mensch Wort sein ?

"Wort" griechisch Logos bedeutet etwas mehr.

Es bedeutet das durch Worte Überlieferte, das Geredete ,   die Lehre der göttlichen  Vernunft im Sinn der Bibel, sogar die göttliche Weisheit, die dahinter steckt nimm ich an ,  weil Gottes Worte eben voller Weisheit sind und durch Jesus vermittelt wurden an uns Heidenchristen , so nenne ich es mal.

Das Wort ist Fleisch (Mensch) geworden durch Jesus und von ihm verbreitet als die Lehre Gottes.

Ich schreibe das hier auf, weil ich es selber kaum verstehen kann, wenn es heisst Jesus wäre das Wort, das von Anfang an bei Gott war und durch das alles geworden sei.

Ich denke Jesus ist in dem Sinn Vertreter des Wortes, weil er es lehrt.

Er lehrt in Weisheit.

Dass durch die Weisheit und Vernunft Gottes,alles geworden ist kann ich auch nachvollziehen.

Dass Jesus der Schöpfer sei von Anfang an, damit hab ich grosse Schwierigkeiten.

Dass er der erste Sohn genannt wird, weil er außergewöhnlich war, das  kann ich verstehen.

Dass er selber Gott Vater ist und Schöpfer kann ich nicht verstehen.

Wie erklärt ihr euch diesen Logos?

 

 

 

 

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Okt. 11, 24

Hallo

Ich habe auf meinen Glaubensweg viel Hin und Hers erlebt. Ich wuchs in einen eher agnostischen Haushalt auf, wurde aber katholisch getauft. Mit etwa 13/14 wurde ich dann gläubig (katholisch) und ging viel in die Kirche.

Dieser Glaube schwächte sich jedoch sehr ab und ab meinen achtzehnten Lebensjahr wand ich mich mehr der Esoterik zu. Ich war dann lange Zeit esoterisch, kam parallel dazu, während meines Studiums, aber mit christilichen Studentengruppen in Kontakt. Ich begann sie zu besuchen und obwohl ich weiterhin esoterisch war, glaubte ich auch an Gott, Jesus und betete. 2013 als ich 25 war, übergab ich in einen Gottesdienst mein Leben Jesus obwohl ich damals parallel noch an Glaubensinhalten der Esoterik geglaubt habe, wie beispielsweise der Wiedergeburt. Mein Glaubensleben war für eine Weile wie eine Kombination aus Christentum und Esoterik auch wenn man darüber diskutieren kann ob das überhaupt möglich ist.

2015 habe ich mich dann komplett vom Christentum abgewandt. Ich wurde damals mit dem Glauben konfrintiert, dass Jesus für unsere Sünden starb, doch ich hatte Mitleid mit Jesus und fand es unerhört so etwas "grausames" zu glauben.

2018 kam dann die Kehrtwende: Ich verbannte die Esoterik aus meinem Leben und meinem Geist und wurde überzeugte Christin, die glaubt, dass die Bibel Gottes Wort ist, auch viel in diesem Wort liest, in den Gottesdienst geht und viel betet.

Aber nun komme ich zu dem Grund meines Postings. Heute habe ich in der Bibel folgende Stelle gelesen:

Hebräer 6 Vers 4 - 6:

"Für alle, die Gott schon mit seinem hellem Licht erleuchtet hat, die an sich selbst erfahren haben, wie herrlich Gottes himmlische Gaben sind, und denen der Heilige Geist geschenkt wurde, die Gottes gute Botschaft aufnahmen und etwas von der Kraft der ewigen Welt kennen gelernt haben - für all diese Menschen ist es unmöglich, wieder zu Gott zurückzukehren, wenn sie sich bewusst von ihm abgewandt haben und ihm untreu geworden sind. Ihre Untreue würde nichts anderes bedeuten, als dass sie den Sohn Gottes noch einmal ans Kreuz schlagen und ihn dem Spott seiner Feinde ausliefern."

Da ich mich 2015 von Gott abgwandt habe, habe ich Angst, dass ich eigentlich gar nicht zu Gott zurückkehren kann. Dass mein Glaube seit 2018 also nur öberflächlich ist und ich auch nicht in den Himmel kommen werde. Es geht mir schon viele Jahre sehr schlecht und ich frage mich ob eben das der Grund ist, dass Gott mich nicht segnet und mir meine Gebete nicht erhört.

Was denkt ihr? Nimmt Jesus mich trotzdem auf oder nicht?

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Okt. 11, 24

Wer, der die Bibel für die absolute Wahrheit hält, glaubt hiernach, dass die Erde KEINE frei schwebende sich bewegende Kugel ist?

Wer, der die Bibel für die absolute Wahrheit hält, glaubt hiernach, dass die Erde eine FREI SCHWEBENDE SICH BEWEGENDE KUGEL ist?
Und WARUM?

Schlachter2000 Übersetzung:

Erbebt vor ihm, alle Welt! Der Erdkreis steht fest und wankt nicht. - 1. Chronik 16:30

Der Herr regiert als König![1] Er hat sich mit Majestät bekleidet; der Herr hat sich bekleidet, er hat sich umgürtet mit Macht; auch der Erdkreis steht fest und wird nicht wanken. - Psalm 93:1

Sagt unter den Heiden: Der Herr regiert als König! Darum steht auch der Erdkreis fest und wankt nicht. Er wird die Völker gerecht richten. - Psalm 96:10

22 Er ist es, der über dem Kreis der Erde thront und vor dem ihre Bewohner wie Heuschrecken sind; der den Himmel ausbreitet wie einen Schleier und ihn ausspannt wie ein Zelt zum Wohnen; - Jesaja 40:22

FRAGE: Wenn mit Kreis ein Ball gemeint wäre, warum steht dann bei Jesaja 22:18 BALL statt Kreis?

18 dich fest zusammenwickeln wie einen Knäuel und dich wie einen Ball in ein weites und breites Land schleudern! Dort wirst du sterben, und dorthin kommen deine prächtigen Wagen, du Schande für das Haus deines Herrn! - Jesaja 22:18

4 Wo warst du, als ich den Grund der Erde legte? Sprich es aus, wenn du Bescheid weißt! - Hiob 38:4

13 Ja, meine Hand hat die Erde gegründet und meine Rechte die Himmel ausgespannt. Sobald ich ihnen zurufe, stehen sie allesamt da. - Jesaja 48:13

5 Er hat die Erde auf ihre Grundfesten gegründet, daß sie nicht wankt für immer und ewig. - Psalm 104:5

1 So spricht der Herr: Der Himmel ist mein Thron und die Erde der Schemel für meine Füße! Was für ein Haus wollt ihr mir denn bauen? Oder wo ist der Ort, an dem ich ruhen soll? - Jesaja 66:1

35 noch bei der Erde, denn sie ist der Schemel seiner Füße, noch bei Jerusalem, denn sie ist die Stadt des großen Königs. - Matthäus 5:35

49 »Der Himmel ist mein Thron und die Erde der Schemel für meine Füße. Was für ein Haus wollt ihr mir bauen, spricht der Herr, oder wo ist der Ort, an dem ich ruhen soll? - Apostel 7:49

8 Er erhebt den Geringen aus dem Staub; aus dem Kot erhöht er den Armen, damit er sie sitzen lasse unter den Fürsten und sie den Thron der Herrlichkeit erben lasse. Denn die Grundfesten der Erde gehören dem Herrn, und er hat den Erdkreis auf sie gestellt. - 1. Samuel 2:8

6 Er stört die Erde auf von ihrem Ort, so daß ihre Säulen erzittern. - Hiob 9:6

4 Mag die Erde wanken und alle ihre Bewohner – Ich habe ihre Säulen festgestellt!« (Sela.) - Psalm 75:4

6 Und Gott sprach: Es werde eine Ausdehnung inmitten der Wasser, die bilde eine Scheidung zwischen den Wassern! 7 Und Gott machte die Ausdehnung und schied das Wasser unter der Ausdehnung von dem Wasser über der Ausdehnung. Und es geschah so. - Genesis 1:6-7

4 Lobt ihn, ihr Himmel der Himmel, und ihr Wasser oben am Himmel! - Psalm 148:4

2 Die Himmel erzählen die Herrlichkeit Gottes, und die Ausdehnung[1] verkündigt das Werk seiner Hände. - Psalm 19:2

18 breitest du mit Ihm das Firmament[1] aus, daß es feststeht wie ein gegossener Spiegel? - Hiob 37:18

22 Er ist es, der über dem Kreis der Erde thront und vor dem ihre Bewohner wie Heuschrecken sind; der den Himmel ausbreitet wie einen Schleier und ihn ausspannt wie ein Zelt zum Wohnen; - Jesaja 40:22

14 Und Gott sprach: Es sollen Lichter an der Himmelsausdehnung sein, zur Unterscheidung von Tag und Nacht, die sollen als Zeichen dienen und zur Bestimmung der Zeiten und der Tage und Jahre, 15 und als Leuchten an der Himmelsausdehnung, daß sie die Erde beleuchten! Und es geschah so. 16 Und Gott machte die zwei großen Lichter, das große Licht zur Beherrschung des Tages und das kleinere Licht zur Beherrschung der Nacht; dazu die Sterne. 17 Und Gott setzte sie an die Himmelsausdehnung, damit sie die Erde beleuchten - Genesis 1:14-17

13 und die Sterne des Himmels fielen auf die Erde, wie ein Feigenbaum seine unreifen Früchte abwirft, wenn er von einem starken Wind geschüttelt wird. - Offenbarung 6:13

10 Und es wagte sich bis an das Heer des Himmels heran und warf von dem Heer und von den Sternen etliche auf die Erde und zertrat sie. - Daniel 8:10

29 Bald aber nach der Drangsal jener Tage wird die Sonne verfinstert werden, und der Mond wird seinen Schein nicht geben, und die Sterne werden vom Himmel fallen und die Kräfte des Himmels erschüttert werden. - Mattheus 24:29

25 und die Sterne des Himmels werden herabfallen und die Kräfte im Himmel erschüttert werden. - Markus 13:25

1 Und danach sah ich vier Engel an den vier Enden der Erde stehen, die hielten die vier Winde der Erde fest, damit kein Wind wehe über die Erde noch über das Meer noch über irgend einen Baum. Offenbarung 7:1

12 Und er wird für die Heidenvölker ein Banner aufrichten und die Verjagten Israels sammeln und die Zerstreuten Judas zusammenbringen von den vier Enden der Erde. - Jesaja 11:12

19 O Herr, du meine Stärke, meine Burg und meine Zuflucht am Tag der Not! Zu dir werden die Heidenvölker kommen von den Enden der Erde und sagen: Nur Betrug haben unsere Väter ererbt, nichtige Götzen, von denen keiner helfen kann! - Jeremia 16:19

3 Er läßt es dahinfahren unter dem ganzen Himmel, und sein Licht bis zu den Enden der Erde. - Hiob 37:3

4 Wer stieg zum Himmel empor und fuhr herab? Wer faßte den Wind in seine Fäuste? Wer band die Wasser in ein Kleid? Wer richtete alle Enden der Erde auf? Was ist sein Name und was ist der Name seines Sohnes? Weißt du das? - Sprüche 30:4

36 und ich will über Elam die vier Winde kommen lassen von den vier Himmelsgegenden und sie nach allen diesen Windrichtungen zerstreuen, so daß es kein Volk geben wird, wohin nicht elamitische Flüchtlinge kommen. - Jeremia 49:36

2 Daniel begann und sprach: Ich sah bei Nacht in meinem Gesicht, und siehe, die vier Winde des Himmels brachen los auf das große Meer; - Daniel 7:2

31 Und er wird seine Engel aussenden mit starkem Posaunenschall, und sie werden seine Auserwählten versammeln von den vier Windrichtungen her, von einem Ende des Himmels bis zum anderen. - Mattheus 24:31

23 Und die Sonne ging auf über der Erde, als Lot nach Zoar kam. - Genesis 19:23

5 Die Sonne geht auf, und die Sonne geht unter; und sie eilt an ihren Ort, wo sie wieder aufgehen soll. - Prediger 1:5

19 Er hat den Mond gemacht zur Bestimmung der Zeiten; die Sonne weiß ihren Untergang. - Psalm 104:19

20 Deine Sonne wird nicht mehr untergehen und dein Mond nicht mehr verschwinden; denn der Herr wird dir zum ewigen Licht werden, und die Tage deiner Trauer sollen ein Ende haben. - Jesaja 60:20

6 Er stört die Erde auf von ihrem Ort, so daß ihre Säulen erzittern. - Hiob 9:6

13 Da stand die Sonne still, und der Mond blieb stehen, bis sich das Volk an seinen Feinden gerächt hatte. Ist dies nicht geschrieben im Buch des Aufrichtigen?[4] So blieb die Sonne mitten am Himmel stehen und eilte nicht unterzugehen, beinahe einen ganzen Tag. - Josua 10:13

11 Sonne und Mond treten in ihre Wohnung[4] beim Leuchten deiner fliegenden Pfeile, beim Glanz deines blitzenden Speers. - Habakuk 3:11

5 Ihre Reichweite[4] erstreckt sich über die ganze Erde, und ihre Worte bis ans Ende des Erdkreises. Er hat der Sonne am Himmel[5] ein Zelt gemacht.
6 Und sie[6] geht hervor wie ein Bräutigam aus seiner Kammer und freut sich wie ein Held, die Bahn zu durchlaufen.
7 Sie geht an einem Ende des Himmels auf[7] und läuft um bis ans andere Ende, und nichts bleibt vor ihrer Glut verborgen. - Psalm 19:5-7

8 Wiederum nimmt ihn der Teufel mit auf einen sehr hohen Berg und zeigt ihm alle Reiche der Welt und ihre Herrlichkeit - Mattheus 4:8

8 Der Baum war groß und stark, und sein Wipfel reichte bis an den Himmel, und er war bis ans Ende der ganzen Erde zu sehen.
9 Sein Laub war schön und seine Frucht reichlich, und Nahrung für alle fand sich an ihm; unter ihm suchten die Tiere des Feldes Schatten, und die Vögel des Himmels wohnten in seinen Zweigen, und von ihm nährte sich alles Fleisch.
10 Ich schaute in den Gesichten meines Hauptes auf meinem Lager, und siehe, ein heiliger Wächter stieg vom Himmel herab;
11 und er rief mit gewaltiger Stimme und sprach: Haut den Baum um und schlagt seine Äste ab! Streift sein Laub ab und zerstreut seine Früchte; die Tiere unter ihm sollen wegfliehen und die Vögel von seinen Zweigen!
12 Aber seinen Wurzelstock sollt ihr in der Erde lassen, und zwar in Fesseln aus Eisen und Erz im Gras des Feldes, damit er vom Tau des Himmels benetzt werde und mit den Tieren Anteil habe an den Kräutern der Erde. - Daniel 4:8-12

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Okt. 11, 24

Hallo liebe Mitlesenden,

ich versuche seit Monaten, mich zu motivieren, jeden Tag in der Bibel zu lesen und benutze dafür den Ökomenischen Bibelleseplan. Nur - alleine stehen die Worte dann so im Raum. Mal kann ich was damit anfangen, mal nicht. Mal berühren sie mich, mal befremden sie mich und entfernen mich eher vom Glauben.

Ich würde mich gerne dazu austauschen, auch, um mich zu motivieren, dran zu bleiben. Hat hier noch jemand Lust dazu?

Im Zweifel benutze ich einfach diesen Thread und wer Lust hat, kann ich beteiligen. 🙂
Glaubt ihr, das wäre ein geeignetes Format?

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Okt. 08, 24

Zu Epheser 1, Vers 2 hab ich eine (zum großen Teil) technische Ausarbeitung geschrieben.

Von einer traditionell gedachten Grußformel zum tatsächlichen IST-Zustand der Gläubigen und Heiligen in Christus.

Eine interessante Perspektive, wenn man den Vers Epheser 1, 2 als Aussage der bezeichneten Tatsache betrachten und nicht als Wunsch einer Grußformel, würde die Übersetzung vom Sinn lauten:

„Gnade [ist mit] euch und Friede von Gott unserem Vater und Herrn Jesus Christus."

Der Unterschied zwischen dem von Übersetzern traditionell verwendeten "sei" (Konjunktiv) und "ist" (Indikativ) in diesem Kontext hat folgende Auswirkungen:

1. Grammatikalische Funktion:
- "sei" (Konjunktiv) drückt einen Wunsch oder eine Möglichkeit aus.
- "ist" (Indikativ) stellt eine Tatsache oder Realität fest.

2. Theologische Implikation:
- Mit "sei" wird um Gnade und Frieden gebeten oder gewünscht.
- Mit "ist" wird die gegenwärtige Existenz von Gnade und Frieden als Realität behauptet.

3. Beziehung zum Empfänger:
- "sei" impliziert, dass der Empfänger möglicherweise Gnade und Frieden noch erfahren wird.
- "ist" suggeriert, dass der Empfänger bereits in diesem Zustand der Gnade und des Friedens lebt.

4. Autorität des Sprechers:
- "sei" positioniert den Sprecher als jemanden, der um etwas bittet oder es wünscht.
- "ist" stellt den Sprecher als jemanden dar, der eine geistliche Realität verkündet oder bestätigt.

5. Zeitliche Perspektive:
- "sei" ist zukunftsorientiert oder zeitlos.
- "ist" betont den gegenwärtigen Moment und die aktuelle Erfahrung.

Diese Interpretation als Tatsachenaussage würde den Satz von einer Grußformel zu einer doktrinären oder prophetischen Aussage umwandeln, was die Natur der Kommunikation und möglicherweise auch den Kontext, in dem sie verwendet wird, erheblich verändern würde.

Hinzu kommt, daß das “sei“ von den Übersetzern hineininterpretiert wurde, aber Paulus von einem tatsächlichen IST Zustand spricht.
Auch das es ein Gruß “sei“, ist eine traditionelle Interpretation.

Gottes Wort erinnert und bestätigt an dieser Stelle und in Bezug auf den Zusammenhang, den IST -Zustand der Heiligen und Gläubigen in Christus. Das bestätigt auch der Kontext von Kapitel 1 bis 3.

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Aug. 03, 24

Liebes Forum,

im Alten Testament ist sehr häufig die Rede von Eroberungen, ganze Volker werden ( im Auftrag Gottes !) vernichtet, Mord und Totschlag sind von Gott teilweise gefordert - Jesus spricht von Feindesliebe und Vergebung - ich kriege das nicht zusammen. 

Hat sich der Allmächtige denn im Lauf der Zeit verändert ?

Ich kann einfach nicht verstehen, wieso das verheißene Land dem Volk Israel nur durch Kriege gegeben werden konnte. 

 

 

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16 K
Juli 31, 24


Hallo Zusammen,

in letzter Zeit studiere ich die Bibel in einer anderen Sprache. Deshalb bekomme ich ein anderes Bibelverständnis und möchte es
hier mal versuchen zu veranschaulichen.

Zur Übersicht: es ist ein Buch.
Meistens besteht es aus 2 Hälften: Altes und Neues Testament.
Manchmal hat es auch 3 Teile: Altes Testament, die Apokryphen und das Neue Testament.

Es gibt im Neuen Testament 4 Evangelien von 4 verschiedenen Schreibern zusammengefügt.
(Matthäus, Markus, Lukas und das Johannes Evangelium).
Dieses ist für mich das wichtigste.

1 Apostelgeschichte (die Zeit der ersten Christen und die Entstehung der Gemeinden)

Dann gibt es noch die 13 Briefe von Paulus, die 2 Briefe des Paulus und den Brief an die Hebräer, den Brief des Jakobus,
den Brief des Judas und die 3 Briefe des Johannes und die Offenbarung (das Buch am Schluss).

Mir ist aufgefallen, dass die JOhannes-Schriften am Intensivsten sind und ich dadurch ein besseres Bibelverständnis bekomme.

Wir beginnen mit der frohen Botschaft (Evangelium) des Johannes Kapitel 1 Vers 1.

Im Anfang war das Wort, und das Wort war bei Gott, und Gott war das Wort. (Joh. 1,1). 

Nun gehen wir Buchstabe für Buchstabe vor. Nun schauen wir uns in der Offenbarung ddas letzte Kapitel 22 Vers 13 an.
Dort spricht Jesus:

Ich bin das A und das O, der Erste und der Letzte, der Anfang und das Ende. (Offb.22,13).

Somit haben wir 2 oder 3 Buchstaben, die wir benutzen: das I und das O.

Kommt ihr soweit mit?

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Juni 19, 24

Wie interpretiert ihr Mat 7:6?
Gebt das Heilige nicht den Hunden und werft eure Perlen nicht vor die Säue, damit diese sie nicht mit ihren Füßen zertreten und [jene] sich nicht umwenden und euch zerreißen.

 

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1,035
Juni 09, 24

Steht im "Urtext" der Bibel explizit drin, dass die Hölle für ewig ist oder kann es auch für jeden Menschen darin zeitlich begrenzt sein? 

Hab mal von verschiedenen Übersetzungen gehört und wollte mal wissen, ob jemand da näheres weiß.

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12.4 K
Juni 08, 24

Hier auf evangelisch.de steht, dass die Stelle nachträglich eingetragen wurde. Stimmt das?

https://fragen.evangelisch.de/frage/9794/durfen-christen-keine-nichtchristen-heiraten

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Juni 04, 24

Jesus zeigt sich seinen Jüngern
16 Die elf Jünger gingen nach Galiläa auf den Berg, zu dem Jesus sie bestellt hatte.
17 Als sie ihn sahen, warfen sie sich vor ihm nieder, doch einige hatten auch Zweifel.
18 Jesus trat auf sie zu und sagte: »Gott hat mir unbeschränkte Vollmacht im Himmel und auf der Erde gegeben.
19 Darum geht nun zu allen Völkern der Welt und macht die Menschen zu meinen Jüngern und Jüngerinnen![2] Tauft sie im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes,
20 und lehrt sie, alles zu befolgen, was ich euch aufgetragen habe. Und das sollt ihr wissen: Ich bin immer bei euch, jeden Tag, bis zum Ende der Welt.«

Heute hatte ich ein Gespräch mit einem Pastor, der - wie er sagt - nicht der einzige ist, der diesen Sendungsauftrag auf die Apostel "reduziert". Es gibt also ein Verständnis, da Jesus "lediglich" mit den 11 Jüngern und zu ihnen sprach, dass dieser "Sendungsauftrag" nicht automatisch für alle Christen gelte, sondern nur für die Apostel und dass dieser "Missionsauftrag" bezogen auf die "Gabe der Mission" sei und das eben bei den Aposteln liege. Unter den sogenannten Geistesgaben ist nichts in der Richtung erwähnt. Möglicherweise geht es um ein Amt/um Ämter?

Wir sprachen darüber, weil ich eben auch der Meinung bisher war, dass wir alle als Christen den Auftrag hätten, hinauszugehen und zu Jüngern zu machen ... also das Evangelium zu erzählen (in welcher Form auch immer) und zu lehren/unterweisen (vgl. Matth 28) im Zusammenhang damit, dass ich nicht glaube, dass wir netterweise als Gemeinden unsere Türen aufmachen und warten, bis jemand kommt (Überspitzung als Stilmittel), sondern selbst hingehen sollen. Dem widersprach er eben.

Hat jemand Erkenntnisse in dieser Richtung? Es könnte was dran sein. Ich meine, dass es bisher so gelehrt wurde (was nichts heißen muss). Die Schrift spricht bei den 11 eben von seinen "Jüngern". - Gibt es vielleicht im Griechischen oder Hebräischen einen Unterschied? Wie verhält sich das mit den Aposteln? Wollen wir da mal tiefer einsteigen? Vielleicht ist ja für uns alle was dabei ...

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Mai 31, 24

Israel

(Namensgebung, Bedeutung und Inhalt)

 

Eine kurze Ausarbeitung zum Wort „Israel“ in 1. Mose 32, 28 (in manchen Übersetzungen Vers 29):

 

Man kann in Bezug auf die Namensgebung von Jakob als „Israel“, ein falsches Verständnis erhalten, wenn die Bedeutung „Gottes-Kämpfer“ als Übersetzung gelesen wird und auch besonders den Zusammenhang von Jakobs Geschichte nicht beachtet.

Aus 1. Mose 32, 28 (29):

„Da sprach er: Nicht Jakob soll fortan dein Name heißen, sondern Israel; denn du hast mit Gott und mit Menschen gerungen und hast gesiegt.‭“

 

Im korrekten Kontext kann man die Bedeutung von „לֵאָרְשִׁי“ (le'orshi) in Bezug auf den Zusammenhang von 1. Mose Kapitel 32 klarer untersuchen. In diesem biblischen Kontext ist der Ausdruck tatsächlich Teil der Erklärung des Namens „Israel“.

 

Der Ausdruck „לֵאָרְשִׁי“ transliteriert Yisra’el (Israel) ist tatsächlich eine Zusammenziehung und wird außerordentlich bedeutsam, wenn man diesen in seine Bestandteile zerlegt:

1. „לֵא“: Dies ist ein negierendes Präfix, ähnlich dem deutschen „nicht“.

2. „אָרְשִׁי“: Dieses Wort kommt von der Wurzel „שׂרה“, und bedeutet, kämpfen“ oder „herrschen“.

 

In diesem spezifischen Kontext bedeutet „לֵאָרְשִׁי“ wortwörtlich „nicht mit meiner Kraft/herrschen“. Der Name „ישראל“ (Israel) selbst bedeutet „Gott herrscht“, was sich aus „שׂר“ (Sar, „herrschen“ oder „Fürst“) und „אל“ (El, „Gott“) zusammensetzt. Somit wird im Namen Israel die Idee ausgedrückt, dass Jakob nicht durch seine eigene Kraft oder Fähigkeit siegt, sondern durch die Macht Gottes.

 

Also, zusammengefasst:

- „לֵאָרְשִׁי“ (le'orshi) bedeutet wortwörtlich(!) „nicht mit meiner Kraft/herrschen“.

- Es drückt aus, dass der Sieg oder die Herrschaft nicht durch Jakobs eigene Kraft erreicht wurde, sondern durch göttliches Eingreifen, was in der Namensänderung zu „Israel“ reflektiert wird, und als Namensgebung mit „Gott-herrscht“, verstanden wird.

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Mai 23, 24

Ich habe angefangen mit den Psalmem zu beten. In den erste schwingt immer durch, was in Psalm 7 steht:

„Gott ist ein gerechter Richter und ein strafender Gott an jedem Tag“

wie geht ihr damit um? Denn Gott straft nicht täglich das Böse. Oft nicht einmal Jahre später (sondern wohl erst nach dem Tode). 
die ersten Psalme bezeugen unmittelbares Eingreifen. Stockt ihr hier auch?

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Mai 12, 24

31 Da sprach Jesus zu den Juden, die an ihn glaubten: Wenn ihr in meinem Wort bleibt, so seid ihr wahrhaftig meine Jünger, 32 und ihr werdet die Wahrheit erkennen, und die Wahrheit wird euch frei machen!
Joh 8:31-32

Welche Wahrheit? 

Wie sieht diese Freiheit aus?

 

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Mai 06, 24

Hallo!

Kann mich da derzeit nicht entscheiden...

Suche Empfehlung. Sollte was handliiches sein.

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Mai 04, 24

Es gibt ein Gerücht,  dass wir  im Himmel nur noch singen würden. Davon abgesehen ist das keineswegs langweilig. Ich glaube jedoch, dass es richtig großartig wird. Und ich vermute, es gibt zahlreiche Aufgaben. 

In Offenbarung 3,12 ist die Rede davon, dass unter bestimmten Bedingungen jemand zur Säule im Tempel Gottes wird. Das bedeutet doch Verantwortung. Da gibt es doch etwas zu tun. Es gibt noch viel in der Bibel zu entdecken, was Jesus fuer uns bereit haelt, nicht erst später im Himmel.

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Mai 03, 24

Paulus Begegnung mit Herrn Jesus

Paulus Auftrag von Herrn Jesus

Paulus Verkündigung

 

(Chronologisch nach Apostelgeschichte Kapitel 9, 22,  26)

 

Kapitel 9 beschreibt die Begegnung mit Herrn Jesus

Kapitel 22 Paulus beschreibt die Begegnung vor dem Volk in Jerusalem

Kapitel 26 Paulus beschreibt die Begegnung vor König Agrippa und Statthalter Festus

 

Auf dem Weg nach Damaskus

APG 9, 3

Als er aber hinzog, geschah es, dass er sich Damaskus näherte. Und plötzlich umstrahlte ihn ein Licht aus dem Himmel;‭

APG 22, 6

Es geschah mir aber, als ich reiste und mich Damaskus näherte, dass mich gegen Mittag plötzlich ein großes Licht aus dem Himmel umstrahlte.

APG 26, 12-13

Als ich dabei mit Vollmacht und Erlaubnis ‭{O. Auftrag.}‭ von den Hohenpriestern nach Damaskus reiste,‭ sah ich mitten am Tag auf dem Weg, o König, vom Himmel her ein Licht, das den Glanz der Sonne übertraf, welches mich und die, die mit mir reisten, umstrahlte.‭

 

Eine Stimme

APG 9, 4

und er fiel auf die Erde und hörte eine Stimme, die zu ihm sprach: Saul, Saul, was verfolgst du mich?

APG 22, 7

Und ich fiel zu Boden und hörte eine Stimme, die zu mir sprach: Saul, Saul, was verfolgst du mich?

APG 26, 14

Und als wir alle zur Erde niedergefallen waren, hörte ich eine Stimme in hebräischer Mundart zu mir sagen: Saul, Saul, was verfolgst du mich? [Es ist] hart für dich, gegen [den] Stachel auszuschlagen.

 

Ich bin Jesus

APG 9, 5

Er aber sprach: Wer bist du, Herr? Er aber [sprach]: ‭Ich‭ bin Jesus, den ‭du‭ verfolgst.‭

APG 22, 8

Ich‭ aber antwortete: Wer bist du, Herr? Und er sprach zu mir: ‭Ich‭ bin Jesus, der Nazaräer, den ‭du‭ verfolgst.‭

APG 26, 15

Ich‭ aber sprach: Wer bist du, Herr? Der Herr aber sprach: ‭Ich‭ bin Jesus, den ‭du‭ verfolgst;‭

 

Steh auf!

APG 9, 6

Steh aber auf und geh in die Stadt, und es wird dir gesagt werden, was du tun sollst.‭

APG 22, 10

Ich sprach aber: Was soll ich tun, Herr? Der Herr aber sprach zu mir: Steh auf und geh nach Damaskus, und dort wird dir von allem gesagt werden, was dir zu tun verordnet ist.

APG 26, 16-18

aber richte dich auf und stelle dich auf deine Füße; denn dazu bin ich dir erschienen, dich zu einem Diener und Zeugen zu bestimmen, sowohl dessen, was du ‭{A.f.h. von mir.}‭ gesehen hast, als auch dessen, worin ich dir erscheinen werde,‭ indem ich dich herausnehme aus dem Volk und aus den Nationen, zu denen ‭ich‭ dich sende,‭ um ihre Augen aufzutun, damit [sie] sich bekehren von [der] Finsternis zum Licht und von der Gewalt des Satans zu Gott, damit sie Vergebung [der] Sünden empfangen und ein Erbe ‭{O. Los.}‭ unter denen, die durch den Glauben an mich geheiligt sind.

 

Die Mitreisenden

APG 9, 7

Die Männer aber, die mit ihm reisten, standen sprachlos da, weil sie wohl die Stimme ‭{O. den Schall.}‭ hörten, aber niemand sahen.‭

APG 22, 9

Die aber bei mir waren, sahen zwar das Licht [und wurden von Furcht erfüllt], aber die Stimme dessen, der mit mir redete, hörten sie nicht.

 

Paulus an der Hand geführt

APG 9, 8

Saulus aber stand von der Erde auf. Als aber seine Augen aufgetan waren, sah er nichts. Sie leiteten ihn aber an der Hand und führten ihn nach Damaskus.‭

APG 22, 11

Als ich aber vor der Herrlichkeit jenes Lichtes nicht sehen konnte, wurde ich von denen, die bei mir waren, an der Hand geleitet und kam nach Damaskus.‭

 

3 Tage

APG 9, 9

Und er konnte drei Tage nicht sehen und aß nicht und trank nicht.‭

 

Ananias Auftrag und Begegnung mit Paulus

APG 9, 10-16

Es war aber ein gewisser Jünger in Damaskus, mit Namen Ananias; und der Herr sprach zu ihm in einem Gesicht: Ananias! Er aber sprach: Siehe, [hier bin] ich, Herr!‭ Der Herr aber [sprach] zu ihm: Steh auf und geh in die Gasse, die „[die] Gerade“ genannt wird, und frage im Haus [des] Judas nach [jemand] mit Namen Saulus, von Tarsus, denn siehe, er betet;‭ und er hat in einem Gesicht einen Mann, mit Namen Ananias, gesehen, der hereinkam und ihm die Hände auflegte, damit er wieder sehend werde.‭ Ananias aber antwortete: Herr, ich habe von vielen über diesen Mann gehört, wie viel Böses er deinen Heiligen in Jerusalem getan hat.‭ Und hier hat er Gewalt von den Hohenpriestern, alle zu binden, die deinen Namen anrufen.‭ Der Herr aber sprach zu ihm: Geh hin; denn dieser ist mir ein auserwähltes Gefäß, meinen Namen zu tragen sowohl vor Nationen als Könige und Söhne Israels.‭ Denn ‭ich‭ werde ihm zeigen, wie viel er für meinen Namen leiden muss.‭

 

Bruder Saul

APG 9, 17

Ananias aber ging hin und kam in das Haus; und er legte ihm die Hände auf und sprach: Bruder Saul, der Herr hat mich gesandt, Jesus, der dir erschienen ist auf dem Weg, den du kamst, damit du wieder siehst und mit Heiligem Geist erfüllt wirst.

APG 22, 12-13

Ein gewisser Ananias aber, ein gottesfürchtiger Mann nach dem Gesetz, der ein [gutes] Zeugnis hatte von allen [dort] wohnenden Juden,‭

‭kam zu mir, trat herzu und sprach zu mir: Bruder Saul, werde wieder sehend! Und zu derselben Stunde blickte ‭ich‭ zu ihm auf.‭

 

Lass dich taufen

APG 9, 18

Und sogleich fiel es wie Schuppen von seinen Augen, und er sah wieder und stand auf und wurde getauft.‭

APG 22, 16

Und nun, was zögerst du? Steh auf, lass dich taufen und deine Sünden abwaschen, indem du seinen Namen anrufst.‭

 

Ananias Botschaft vom Herrn an Paulus

APG 22, 14-15

Er aber sprach: Der Gott unserer Väter hat dich dazu bestimmt, seinen Willen zu erkennen und den Gerechten zu sehen und eine Stimme aus seinem Mund zu hören.‭ Denn du wirst ‭{O. sollst.}‭ ihm an alle Menschen ein Zeuge sein von dem, was du gesehen und gehört hast.

 

Paulus, von Gott bestimmt:

  1. Seinen Willen zu erkennen!
  2. Den Gerechten (Herrn Jesus den Christus) zu sehen!
  3. Eine Stimme aus Seinem Mund zu hören!
  4. An alle Menschen, Ihm, ein Zeuge sein, von dem was er gesehen und gehört hat

(Apostelgeschichte 22, 14-15)

 

 

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Apr. 23, 24

Mt 26, 47 Noch während er das sagte, kam Judas, einer der zwölf Jünger, inmitten einer mit Schwertern und Knüppeln bewaffneten Menge auf ihn zu. Sie waren von den obersten Priestern und den Ältesten des Volkes geschickt worden. 48 Judas hatte vorher mit ihnen ein Zeichen vereinbart: »Ihr sollt den festnehmen, den ich zur Begrüßung küsse.« 49 Also ging Judas direkt auf Jesus zu. »Ich grüße dich, Rabbi!«, rief er und gab ihm einen Kuss. 

Das war zwar vor Ostern...  da steckt aber mehr dahinter, als nur ein Verrat, so ist die Ansicht der Lehrer des Israel Bible Centers.
Mich hat es bereichert, da mehr Hintergrund zu erfahren und habe dann einiges zusammengetragen. Vielleicht ist es auch für euch interessant.

Warum küsste Judas Jesus?  englischer Artikel  empfehle www.deepl.com zum Übersetzen.

Das Verhalten von Judas wirkte ironisch und Fehl am Platz. Wir kennen den Begriff Judaskuss für Verrat. Erstaunlich finde ich die ruhige Reaktion Jesu auf die Tat des Judas und ER redet ihn immer noch mit Freund an. Ich konnte mir da keinen Reim drauf machen.

Was ich bislang nicht wirklich beachtet hatte, besser gesagt, völlig überlesen, war eine andere Erwähnung eines Kusses in der Bibel. Als der Prophet Samuel Saul zum König salbte, küsste er ihn als Teil der Krönungshandlung.

1. Samuel 10, 1 Dann nahm Samuel ein Fläschchen Öl und goss es über Sauls Kopf aus. Er küsste ihn und sagte: »Ich tue das, weil der HERR dich zum Anführer seines Volkes Israel gesalbt hat. 

Jesu irdische Krönungszeremonie, von den Soldaten mit Spott ausgeführt, aber nichtsdestotrotz eine Krönung eines Königs.

Markus 14,3 Jesu hatte die Salbung mit Öl auf dem Kopf einige Zeit vorher.
Matthäus 26, 47-49 Judas küsste Ihn.
Matthäus 27, 27ff Die Soldaten kleideten Ihn mit einem Königsmantel,
krönten Ihn mit einer Dornenkrone,
gaben Ihm einen Stock als Zepter.
Verliehen Ihm den Titel: König der Juden, der nachher in mehreren Sprachen über dem Kreuz stand.

Apg 13,32-33 Einsetzung durch Gott: 32 Und wir verkündigen euch die Verheißung, die an die Väter ergangen ist,
33 dass Gott sie uns, ihren Kindern, erfüllt hat, indem er Jesus auferweckte; wie denn im zweiten Psalm geschrieben steht: »Du bist mein Sohn, heute habe ich dich gezeugt.«


Es fehlt nichts.

Psalm 2 ist ein Teil eines Krönungtextes:"Du bist mein Sohn, heute habe ich dich gezeugt"!  Elberfelder Übersetzung, auch diese Aufforderung den Sohn zu küssen, verstand ich nicht. Mir ist da nun ein Kronleuchter aufgegangen.

6 »Ich (Gott) aber habe meinen König eingesetzt auf meinem heiligen Berg Zion.«
7 Kundtun will ich den Ratschluss des HERRN. Er hat zu mir gesagt: »Du bist mein Sohn, heute habe ich dich gezeugt.
8 Bitte mich, so will ich dir Völker zum Erbe geben und der Welt Enden zum Eigentum.
9 Du sollst sie mit einem eisernen Zepter zerschlagen, wie Töpfe sollst du sie zerschmeißen.«
10 So seid nun verständig, ihr Könige, und lasst euch warnen, ihr Richter auf Erden!
11 Dienet dem HERRN mit (Ehr)Furcht und freut euch mit Zittern.
12 Küsst den Sohn, dass er nicht zürne und ihr umkommt auf dem Wege; denn sein Zorn wird bald entbrennen. Wohl allen, die auf ihn trauen!

Dieses "Küsst den Sohn" war mir bis heute ein Rätsel... jetzt sehe ich den Aufruf, sich von Rebellion und deren Konsequenzen abzuwenden zum HERRN und König Jesus hin. Ihn über sich als rechtmäßigen König anzuerkennen.

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1,440
Apr. 03, 24


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