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Politik, Wirtschaft & Soziales

Hier geht's um das, was unsere Gesellschaft bewegt.
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Sklaverei sei gestern dachte ich. Mir war Sklaverei bekannt aus der Zeit, wo sich Menschen dagegen erhoben, wo die Unmenschlichkeit dieser Art mit Menschen umzugehen, öffentlich ausgesprochen und dann auch durch Taten unterbunden wurde. Christen waren da oft treibende Kraft. "Amazing Grace" ist ein großes Glaubenslied, das von der Rettung des Kapitäns eines Sklavenschiffes, das Sklaven nach England verschiffte, handelt. Dieser Kapitän hatte seine Sünde erkannt und war umgekehrt, hatte die Rettung gefunden, die ihm die Ewigkeit schenkte.

Aber Sklaverei gibt es auch heute noch.

Wer sich informieren möchte - hier ein paar Quellen:

https://www.bpb.de/shop/zeitschriften/apuz/216478/moderne-sklavereien/

Hier findet man eine Art Bestandaufnahme, wo es was gibt. Es gibt eine Definition und auch einen Überblick, wie sich die alte von der neuen Sklaverei unterscheidet. Man erfährt die Ursachen für die Sklaverei und welche Gegenmaßnahmen möglich sind.

So entstammte ein Sklave früher meist einem anderen ethnischen oder religiösen Kulturkreist, Sklaven wurden gehandelt und es gab Besitzurkunden. Sklaven waren "Mangelware" und entsprechend teuer:

Zitat aus dem Link: "1856 kostete ein Sklave im Schnitt umgerechnet 26.000 Euro."

Heute ist da vieles anders. Oft sind es Schuldverhältnisse, illegale und nur für das Beschäftigungsverhältnis geduldete Aufenthaltsbescheinigungen. Die modernen Sklaven gibt es im Überschuss. Der Handel (in der Regel immer illegal) wirft entsprechend wenig Gewinn ab. Und was kaum etwas kostet, ist nichts wert. Entsprechend dürften die Arbeitsbedingungen heute für Sklaven noch einmal schlechter sein als 1850. Seinerzeit wird der Sklavenhalter wie bei einer teuren Maschine darauf geachtet haben, dass seine "Investition" arbeitsfähig bleibt. Heute dürfte es eine Wegwerfmentalität geben.

Sklaven werden heute eingesetzt, wo der maschinelle Abbau von Rohstoffen schwierig ist, in der Industrie, wo es unvermeidbar einfache manuelle Arbeitsschritte gibt und der Lohnanteil die Kosten des Produktes entscheidend mitbestimmt, als Erntehelfer, als Haushalts- und Küchenarbeitskräfte oder in der Prostitution.

Hier noch ein Artikel, der den Umfang des Problems deutlich macht:

https://www.deutschlandfunk.de/moderne-sklaverei-weltweit-46-millionen-menschen-versklavt-100.html

Hier eine Landkarte, wo die Probleme am Größten sind:

https://www.walkfree.org/global-slavery-index/map/

Ein Ansatz, solche Probleme zu verkleinern, ist das Lieferkettengesetz, nach dem nachgewiesen werden muss, dass die Ware, die gehandelt werden soll, ethisch und ökologisch einwandfrei ist. Dieses Gesetz hat durchaus auch problematische Seiten, weil es oft schwierig bis unmöglich ist, solche Information verlässlich zu beschaffen. Aber es ist mal ein Anfang.

Welche Perspektive hat Sklaverei in der Zukunft?

Ich habe schon einen Thread gestartet, bei dem Anlass ein N-TV Artikel war, der sich mit Denkern im Umfeld von Donald Trump beschäftigt. Ein solcher ist Curtis Yarvin.

Er bezeichnet sich selbst als "Extremist", nennt die Sklaverei eine "natürliche menschliche Beziehung" und empfindet die Feudalherrschaft des 14. Jahrhunderts als "Verbesserung" gegenüber der Demokratie.

und weiter:

Allen, die "nicht produktiv" sind oder gegen die Befehle der Tech-Overlords verstoßen, droht notfalls eine profane Verwendung: Sie werden "in Biodiesel umgewandelt, mit denen die kommunalen Busse fahren".

Das sind mal Perspektiven - insbesondere für Flüchtlinge im Auswanderungsland USA ...

Ich frage mich, ob man in Deutschland nicht rechtlich gegen solche Haltungen vorgehen könnte.

Es steht da also die Behauptung im Raum: "Sklaverei ist eine natürliche menschliche Beziehung".

Kann ich das als Christ so stehen lassen? In der Bibel kommen Sklaven vor. Im Onesimus Brief geht es ausschließlich um einen entlaufenen Sklaven, den Paulus von seinem alten Herrn gerne geschenkt bekäme. Jesus rät zwar, wenn es möglich wäre, die Freiheit zu wählen. Aber Jesus fordert keine Freiheit für Sklaven generell, sondern fordert die Dienstbarkeit vom Sklaven und die anständige Behandlung vom Sklavenhalter.

In unserer Beziehung zu Gott sind wir Kinder - keine Sklaven. Wir sind frei! Aber wir können uns entscheiden, den Willen Gottes zu unserem Maßstab zu machen und Gott als unseren Vater zu begegnen und Jesus als unseren Herrn zum Teil unseres Lebens zu machen - ihn überall mit hinzunehmen und unser Leben mit ihm zu teilen.

Es gibt auch Christen, die eine selbsterwählte Sklaverei fordern.

Ich habe hier ein Zitat aus der Satzung des Jesuitenordens gefunden, die ihr Begründer, Ignatious von Loyola, folgendermaßen formulierte:

«Et sibi quisque persuadeat, quòd qui sub Obedientia vivunt, se ferri ac regi a divina Providentia per Superiores suos sinere debent perinde, ac si cadaver essent, quod quoquoversus ferri, et quacunque ratione tractari se sinit; vel similiter, atque senis baculus, qui, ubicunque, et quacunque in re velit eo uti, qui eum manu tenet, ei inservit.»

„Wir sollen uns dessen bewusst sein, dass ein jeder von denen, die im Gehorsam leben, sich von der göttlichen Vorsehung mittels des Oberen führen und leiten lassen muss, als sei er ein toter Körper[2], der sich wohin auch immer bringen und auf welche Weise auch immer behandeln lässt, oder wie ein Stab eines alten Mannes, der dient, wo und wozu auch immer ihn der benutzen will.“

 Deutsche Übersetzung von Peter Knauer (1998)[3]
 
So etwas kennt man in der deutschen Sprache als "Kadavergehorsam". Dies ist auch Bestandteil preußischer Tugenden.
 
Ich halte dies theologisch für einen Missbrauch der Schrift, wenn solche Dinge von Menschen eingefordert werden, die nicht sich nicht freiwillig darauf festgelegt haben. Und ich halte es für eine außerordentliche Dummheit, sich derart in seiner Freiheit selbst zu beschränken.
Zum einen ermöglicht es, dass sich Obrigkeiten zwischen mir und Gott stellen können, die sehr wohl auch den Willen Gottes missverstehen können - zum Teil sogar auch sehr bewusst.
 
Dies ist nicht der Weg, wie Jesus uns das Bauen von Himmelreich gelehrt hat. Das geht nämlich nur in direkter Beziehung zu ihm selbst und ohne, dass da ein fremdbestimmter Filter dazwischen ist, der dann gottgleich agiert. Somit wirft jeder, der sich in derartige Verhältnisse hineinbegibt, sein Leben weg in Bezug auf den Bau von Himmelreich und dem Tun von Gottes Willen.
 
Ich bin gegen Sklaverei in jeder Form! Wenn sich Menschen bereiterklären, jemandes Sklaven zu werden, dann mögen sie es tun. Allerdings hätte ich da aus christlicher Sicht Forderungen an den Sklavenhalter: Sie übernehmen da Verantwortung für eine Menschenseele. Diese ist ihm auf Gedeih und Verderb ausgeliefert und diese Person kann nie mehr haben, als das, was ihr Herr ihr gibt. Von daher würde ich erwarten, dass der Herr (will er denn christlichen Standards genügen) mit diesem Menschen brüderlich teilt. Christliches Teilen hielte ich für übertrieben. Aber brüderliches Teilen hielte ich für ein Muss. Brüderliches Teilen bedeutet, dass die Person, für die der Herr Herrschaft als Vormund übernimmt, denselben Lebensstandard ermöglicht, wie er als ihr Herr es selber hat. Wer das nicht kann oder will, sollte keine Sklaven halten dürfen!
 
Liebe Grüße
GoodFruit
 
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Nov. 01, 24

Israel erweitert seinen Militäreinsatz, und wieder einmal wird befürchtet, dass sich das Ganze zu einem "großen Krieg" ausweiten könnte.

Und natürlich ist die Möglichkeit, dass die Sache weiter eskaliert, nicht völlig von der Hand zu weisen... auch wenn ich mich frage, womit eigentlich, denn die militärischen Mittel der Gegner sind begrenzt.

Was mich aber bei der Berichterstattung auch verwundert ist der Umstand, dass so getan wird, als gäbe es noch gar keinen Krieg... als wäre ein Angriff durch den Iran mit hunderten von Raketen auf bewohnte israelische Gebiete noch kein "richtiger" Krieg.

Nun, wie soll man es denn sonst nennen? Wie würden wir es denn nennen, wenn - aus welchen Gründen auch immer - Schweden oder Polen hunderte von Raketen auf deutsche Städte schießen würde? Nachdem zuvor Terrorkommandos aus der Schweiz tausend Deutsche getötet haben, und Belgien daraufhin wochenlang mit Artillerie auf Aachen schießt?

Klingt absurd? Ist es auch... aber für Israel ist das Alltag. So sehr, dass dies hierzulande noch nicht einmal als "echter Krieg" wahrgenommen wird und alle gespannt darauf warten, ob da nicht noch mehr kommt.

Nun, nein. Ich denke nicht. Der Iran wird vermutlich noch weitere Raketen abschießen, und Israel wird, möglicherweise in Zusammenarbeit mit den USA, bald die nuklearen Waffenfabriken des Iran ausschalten. Vielleicht sogar die iranische Regierung selbst angreifen, wenn sie es mit den Angriffen zu weit treiben... denn es ist die iranische Regierung (nicht das iranische Volk!), welches für Israel eine ständige Bedrohung darstellt.

Und dieser Krieg hat schon längst begonnen... in Wahrheit läuft er schon seit vielen Jahren, aber das wird hierzulande gar nicht so richtig wahrgenommen. Es wird als "Konflikt" verharmlost, was immer ein Krieg gegen Israel war.

Israel hat nun die Initiative ergriffen. Und das bedeutet sehr viel Leid für die Zivilbevölkerung in den betroffenen Gebieten, wieder einmal.

Und dennoch frage ich mich... was hätten sie denn sonst machen sollen...?

Wie lange kann man es mit anschauen, dass da ein Typ mit einem geladenen Gewehr vor einem steht, der auf einen zielt und dabei permanent versichert, dass er auf jeden Fall schießen wird...?

Auch wenn dieser Typ in einer Gruppe von Zivilisten steht, von denen einige ihn dabei noch anfeuern, andere hingegen einfach nur in Ruhe gelassen werden wollen...?

Irgendwann muss man diesen Typen loswerden...

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Okt. 31, 24

Zur Zeit tagt im russ. Kasan der so genannte BRICS-Gipfel.

(Steht für Brasilien, Russland, Indien, China und Südafrika).

Putin lädt  Länder-Chefs (Autokraten) um sich, um dem westlichen Lebenskonzept (z.B.G7) (s)einen Gegenentwurf  zu bieten.

So verstehe ich das jedenfalls.

Die Kommentatoren im ZDF spielen die Gefährlichkeit dieser Verbindungen erst einmal herunter, z.B. machtlos (weil keine eigene Währung) und viel Konflikt-Potenzial (weil zu unterschiedlich).

Guterres wurde auch eingeladen und reiste an.

Hat sich von euch jemand damit schon mal näher beschäftigt?

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Okt. 24, 24

Endlich ist sich die Politik einmal parteiübergreifend einig... die AfD hatte die ganze Zeit recht! Unser Problem sind die Ausländer!

Und deshalb mühen sich Ampel und CDU redlich, endlich das wichtigste, das entscheidende Problem anzupacken... es muss verhindert werden, dass noch mehr Ausländer nach Deutschland kommen!

Ausländer müssen abgewiesen werden, je mehr desto besser!

Endlich hat man es in Deutschland begriffen und übernimmt das AfD Wahlprogramm, das sich offenbar als überlegen und vernünftig herausgestellt hat... Ausländer, Fremde müssen abgewiesen werden, das ist deutsche Staatsräson!

Notfalls auch in Unrechtsstaaten, wo man mit der Todesstrafe nicht gerade zimperlich ist... Gottseidank hat man in Afghanistan schnell festgestellt, dass Vergewaltigung von Frauen gar kein Verbrechen darstellt, weshalb die Zurückgewiesenen schnell wieder zu ihren Familien zurückkehren konnten. Man stelle sich nur mal vor, die Taliban hätten darin eine kriminelle Handlung gesehen... die Rückführung wäre unverantwortlich gewesen!

Noch mehr Zynismus...?

Nein, ich denke, es reicht... ich frage mich nur gerade... wohin genau sind wir eigentlich gerade unterwegs...?

Wo soll das bitte hinführen...?

Und nur der Vollständigkeit halber: Es ist ja nicht so, dass ich bei der Integration nicht eine Menge Probleme sehen würde... die gibt es zweifellos.

Aber ist das, was da gerade abgeht, noch verhältnismäßig?

Oder gibt es letztlich nicht nur den Faschisten recht?

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Okt. 22, 24

Ein Thema, das mir schon länger auf den Nägeln brennt. Denn es gibt wohl kaum einen, der sich nicht darüber ärgert, immer wieder von Politikern belogen zu werden. Aber je mehr ich mich damit befasse, desto mehr frage ich mich, ob daran nicht eigentlich wir, die Wähler schuld sind... wenigstens zum Teil.

Bezeichnend für mich ist dafür der Wahlkampf zwischen Kohl und Lafontaine 1990, unmittelbar nach der Wiedervereinigung. Kohl versprach damals, es wären keine Steuererhöhungen notwendig. Lafontaine sagte während seines Wahlkampfes, dass es ohne Steuererhöhungen nicht gehen würde. Kohl wurde gewählt... und kurz darauf Steuererhöhungen verkündet.

Nun kann man die Wahl damals sicher nicht auf diese beiden Aussagen reduzieren, dennoch finde ich es bezeichnend, weil ich denke, dass da ein Prinzip dahinter steckt: Die Menschen wollen von den Politikern das Versprechen hören, dass mindestens alles beim Alten bleibt, aber eigentlich alles noch viel besser wird, wenn man sie wählt. Ein Politiker, der die Menschen auf Einsparungen und mögliche Krisen vorbereitet hätte kaum eine Chance - auch dann nicht, wenn es schlicht die Wahrheit wäre, weil die Situation der Welt nichts Anderes zulässt.

Nun ist die Welt an Krisen nicht gerade arm, und es ist zweifelhaft, ob sich der Wohlstand in der Zukunft überall so halten lässt. Und ich würde es eigentlich begrüßen, wenn in der Politik offen darüber gesprochen werden könnte. Etwa, dass die Energiewende zwar notwendig ist, um uns auch in der Zukunft unseren Wohlstand zu sichern, dass es dafür aber zunächst auch umfangreiche Investitionen und damit verbundene Einsparungen geben muss, die wir auch spüren werden.

Auch der Versuch, von China unabhängiger zu werden, wird nicht ohne Kostensteigerungen funktionieren. Denn die Produktion in China hat ja ihren Grund.

Ich bin eigentlich der Ansicht, dass die Menschen es begrüßen würden, wenn Politiker in diesem Zusammenhang Klartext reden würden. Das geschieht aber, wenn überhaupt, dann nur sehr allgemein und verklausuliert.

Wie seht ihr das? Sollte die Politik mehr Mut zu schlechten Nachrichten haben?

Oder wäre das das Aus für jeden Politiker, weil Wahlversprechen immer großartig sein müssen?

 

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Okt. 18, 24

Hallo Community,

bei diesem Thread soll es nicht um Naturkatastrophen und Umweltprobleme gehen, sondern darum, dass es Menschen gibt, die den Menschen in der Weise, wie Gott ihn einmal geschaffen hat, offenbar abschaffen möchte:

https://www.n-tv.de/wirtschaft/Trumps-Milliardaere-traeumen-von-rechter-Tech-Diktatur-article25286466.html

Und das alles könnte gar nicht mal so weit weg sein, wenn man dem Artikel folgt.

"Friscorp" heißt der Konzern des ultrarechten Visionärs Curtis Yarvin - und der liefert alles, was es zu einer 100% Überwachung der Menschen braucht. Wer nicht mitmacht, wird zu Biodiesel verarbeitet. Kein schlechter, Witz, denn Yarvin sieht sich auch als Philosoph und Visionär. Ein Mann also, der das Zeug hätte, Hitler in den Schatten zu stellen.

Wer nun glaubt, dass dieser rechte Spinner von den Überwachungsbehörden der USA sicher gut kontrolliert würde, um sein verdorbenes Treiben unter Kontrolle zu halten, der sieht sich wohl getäuscht. Denn dieser Mann hat enge Kontakte zu Donald Trump und damit im Falle eines Wahlsiegs Trumps, beste Möglichkeiten, seine zutiefst satanischen Konzepte Realität werden zu lassen.

Mit im Team sind Peter Thiel und Elon Musk - also alles Menschen mit viel hochfunktionalem Hirn, aber auch Menschen, wo das Herz wohl tatsächlich ausschließlich ne Pumpe ist.

Refeudalisierung ist das große Ziel. Man will wieder Mittelalter - nur eben nicht mit Königen, die vielleicht noch so etwas wie Wohlwollen und Herz für das Volk hätten, sondern mehr so der kalte Zombietyp, der den Unterschied zwischen Mensch und Maschine nicht mehr wahrnimmt.

Auch das Verhältnis der Menschen zu ihren neuen Königen ist geklärt:

Yarvin sagte: Er bezeichnet sich selbst als "Extremist", nennt die Sklaverei eine "natürliche menschliche Beziehung" und empfindet die Feudalherrschaft des 14. Jahrhunderts als "Verbesserung" gegenüber der Demokratie. 

Ich bin mir nicht sicher, ob es solche Tendenzen nicht vielleicht auch in Europa gibt oder geben könnte. Wer mitbekommt, wie gesetzlich aktuell manche Menschen urteilen und agieren - und zwar weit über jeden gesetzlichen Rahmen hinaus - der mag ahnen, was da in den eiskalten Herzen mancher Möchtegern-Diktatoren so vorgeht. Ich weiß jetzt nicht, inwieweit der alte Adel, der sich vielleicht zum Teil so etwas wie eine Restauration uralter Verhältnisse mit modernsten Methoden wünschen mag, involviert ist. Aber aus irgendwelchen Quellen müssen solche satanische getriebenen Konzepte ja kommen. Das, woher ich es mitbekomme, hat einen calvinistischen Einschlag.

Der Calvinismus lehrt ja die Prädestination. Das mag es noch geben - aber es gibt eine satanisch modifizierte Variante des Calvinismus (von der ich nicht weiß, ob sie nicht auch schon ganz früh da war und daher elementarer Bestandteil ist), die lehrt, dass man erkennen könne, welche Menschen zu denen gehören, die das große Ziel erreichen und welche es sind, die eh scheitern werden und daher an sich wegkönnten (Biodiesel ist da wohl die aktuelle Variante). Der Calvinismus, den ich so schon für ein von Satan okkupiertes trojanisches Pferd des Christentums halte, scheint mir also technologisch aufgepimpt, das theologische Modell zu sein, dass die Begründung für die neue Dystopie liefern soll. Wer nicht mitmacht, kann weg. Angst als Mittel zur Herrschaft. Sklavische Rechtlosigkeit für die Almachtstellung der Herrschenden. Trump hat ja schon angekündigt, dass, wenn er gewählt werden würde, die Menschen nie wieder wählen gehen müssten.

Es geht also um weit mehr bei der kommenden US Wahl, als man vermuten mag. Und ich halte es für ausgesprochen wichtig, dass wir in Europa endlich wieder uns rechtsstaatliches bürgerliches Profil mit Liebe und Engagement füllen, um nicht von satanischen Kräften okkupiert und übernommen zu werden.

Warum spreche ich von satanischen Kräften? Ist es vielleicht Gottes Wille, wenn Menschen da Gott die Arbeit abnehmen und diejenigen, die Gott vermutlich (in ihrer Denke) aussortieren würde, schon mal beseitigt? Ist Sklaverei wirklich so schlecht? Immerhin gab es die zu biblischen Zeiten auch. Elon Musk hätte keine Probleme mehr mit Langzeitkranken Mitarbeitern. Und wer nichts Böses im Sinn hat, wird vermutlich eher selten in Konflikt mit einer totalen Überwachung kommen. Kann so etwas Gottes Wille sein?

Das kommt auf das Menschenbild an, das ich in der Bibel erkenne. Gott sieht das Herz an. Wo bleibt das Herz in so einem System und wie dürfte das Herz von den Diktatoren aussehen?

Wenn so etwas käme, wäre das in meinen Augen sehr wahrscheinlich das Ende der Menschheit. Denn die Lebewesen, die da zurückblieben, hätten nicht mehr die Genialität der Menschen, wie Gott sie geschaffen hat - keine Barmherzigkeit, keine Liebe, keine Achtung vor der Schöpfung mehr. Dafür dürften die Schöpfer dieses Systems die Achtung für sich beanspruchen.

Solche Systeme nennt man Dystopien. Auch die Medizin kennt den Begriff der Dystopie. Hier ist es ein Fehlwachstum - z.B. ein Organ sitzt nicht dort, wo es nach der Schöpfungsordnung sein sollte. Man kann die Bevölkerung als ein System betrachten. Im Falle der meisten Dystopien, die so mal erdacht wurden, sind Herz und Hirn verrutscht. Die Liebe in jeder Form ist weg - ein eiskalter Kontrollgeist bestimmt das Sein.

Wenn so ein System mal installiert ist, wird es schwer dem zu entkommen - es sei denn in der Form von Biodiesel.

Solange es hier aber noch etwas zu verteidigen gibt, können wir das tun.

Von daher meine Bitte: Lebt und liebt, was das Zeug hält! Nutzt die Freiheit, die ihr habt, denn Freiheit ist etwas, das verschwindet, wenn sie nicht genutzt wird. Vorauseilender Gehorsam ist ein schlimmer Feind. Verteidigt Eure Freiheit - notfalls vor den Gerichten. Die Versuche der Refeudalisierung und Versklavung in der aktuellen Form sind Angriffe gegen das Leben selbst. Denn es ist das Leben und Gottes Plan, es zu organisieren selbst, das hier angegriffen ist. Wir stehen vor dem umfassendsten Angriff Satans auf die Schöpfung und insbesondere Gottes dort hinein gestellten "Krone" - den Menschen. Und wer immer von denen, die sich an der Spitze eines solchen Systems zu wähnen, glauben, dass das gute Zeiten für sie seien, der irrt gewaltig - es sei denn, er findet Menschsein blöd und wäre lieber herzloser Tech-Zombie.

Die Welt dreht sich weiter - aber im Moment hat noch jeder einzelne ein klein wenig Möglichkeit mitzubestimmen, was drauf passiert. Das könnte bald vorbei sein. In diesem Sinne: nutzen wir doch unser Potenzial, das wir aktuell haben und leben wir im Sinne Gottes, beten wir für diejenigen, die solche Pläne im Hirn tragen und hoffen wir auf die Hilfe dessen, der hier mit seinem Wesen aus seiner Schöpfung herausgeschmissen werden soll.

Beste Grüße

GoodFruit

 

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Okt. 17, 24

Hallo,

ein interessanter (älterer) Artikel aus dem Verfassungblog

https://verfassungsblog.de/die-institutionelle-unabhaengigkeit-der-justiz-in-deutschland-ein-defizitbefund/

Zitat:

*****************************************

Der Beirat der europäischen Richter beim Europarat hat im Jahr 2010 eine „Magna Charta der Richter“ verabschiedet, die unter Nr. 13 fordert, dass alle Staaten einen Justizverwaltungsrat oder ein ähnliches Gremium einrichten, das gegenüber der Exekutive oder der Legislative völlig unabhängig ist und sich ausschließlich oder mehrheitlich aus Richter*innen zusammensetzt, die von ihresgleichen gewählt werden. Diese Institution soll u.a. mit weitreichenden Befugnissen für alle Fragen im Zusammenhang mit der Rechtsstellung der Richter*innen ausgestattet werden.

*****************************************

Würde Richtende durch Kooptation bestimmt, könnte die "Politik" keinen Einfluß mehr nehmen, die Richtendenschaft wäre komplett unabhängig von Exekutive/Legislative und würde sich selbst ergänzen, durch eigene Entscheidung auf die von außen niemand Einfluß nehmen kann.

Ist doch momentan immer wieder in der Diskussion wie man die Gerichte resilent machen kann/könnte.

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Okt. 14, 24

Hallo, habe bei der BPB mal die Zahlen zu Klagen angesehen und frage mich wie das jemans abarbeitbar sein soll?

https://www.bpb.de/themen/migration-integration/zahlen-zu-asyl/265711/asylentscheidungen-und-klagen/

Kommen ja auch weitere kontinuierlich dazu.

Ob es da nicht sinnvoll wäre das ganze Prozedere so zu ändern dass Asyl automatisch gewährt wird, ohne Prüfung. Alternativ die Grenzen öffnet, wer sich ansiedeln will der kann dies tun, wer gehen will kann dies tun. Erspart den ganzen Aufwand mit Zahlen die sich abarbeiten lassen werden m.E.

Wurde nicht in späterer Zeit bei der Wehrpflicht die Ableistung als Zivildienst recht unbürokratisch gewährt, m.W. wurde zu meiner Zeit das noch strikt(er) geprüft, da Verweigerung für mich bei der Musterung in keinem Fall zur Frage stand kenne ich das natürlich selbst nicht aus eigenere Erfahrung.

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Okt. 09, 24

Ich möchte hier mal die Diskussion aus dem Thema "Woke Werte" auslagern, weil ich denke, dass es hier doch um andere Dinge geht.

Grundlage war die Tatsache, dass Religionsunterricht nach unserem Grundgesetz in öffentlichen Schulen angeboten werden muss (Als einzig dort erwähntes Fach).

Ich halte den Religionsunterricht zu einem bestimmten Bekenntnis an der Schule für einen Fehler. Es kann nicht Aufgabe der Schule sein, religiöse Inhalte zu vermitteln - und schon gar nicht, diese als "Wahrheit" zu verkaufen.

Meiner Ansicht nach steht der Religionsunterricht dem Lehrauftrag, die Schüler zu einem kritischen Denken zu ermutigen, entgegen. Denn Religion beruht darauf, dass Behauptungen geglaubt werden, nicht dass sie kritisch überprüft werden. Schlimmer noch: Wenn auch der Islam als weiterer Religionsunterricht angeboten wird, dessen Inhalte ebenfalls als "wahr" dargestellt werden, dann wird den Schülern im wesentlichen eines vermittelt: "Wahrheit" ist keine Frage der Argumentation und rationaler Überlegungen, sondern der Gruppenzugehörigkeit.

Genau das ist es aber, was unsere Demokratie und Gesellschaft zur Zeit am meisten gefährdet: Es geht nicht mehr darum, wer die beste Argumentation hat oder Behauptungen zu hinterfragen - es geht darum, zu welcher Gruppe man sich zugehörig fühlt, und deren Behauptungen übernimmt man dann als die Eigenen.

Persönlich denke ich, dass religiöse Inhalte auf jeden Fall zur Allgemeinbildung gehören und deshalb auch an der Schule vermittelt werden sollten - also "Wer war Abraham?", "Was hat Mohammed gemacht?", "Wer war Jesus?" oder "War war Salomon?". Auch die Bedeutung religiösen Glaubens in der Geschichte gehört zu einer Bildung auf jeden Fall dazu.

Was nicht dazu gehört ist die Vermittlung religiöser Inhalte als vermeintliche Wahrheit. Das kann schon deshalb nicht funktionieren, weil ja verschiedene "Wahrheiten" angeboten werden - und damit wird kritisches Hinterfragen, was gerade in der heutigen Zeit absolut wesentlich ist, geradezu zunichte gemacht. Wie will man Schülern Medienkompetenz vermitteln, wenn man ihnen gleichzeitig beibringt, einen 2000 Jahre alten Text unbesehen zu glauben?

Ich erwarte hier nicht viel Zustimmung... bin aber doch gespannt auf die Diskussion, welchem Zweck der Religionsunterricht eurer Meinung nach dienen sollte.

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Okt. 04, 24

Ein interessanter Artikel von Dr. iur. Prantl, Ex-Richter, Ex-Staatsanwalt und Ex-Chefredakteur der SZ über u.a. den Artikel 18 des GG:

https://heribertprantl.de/prantls-blick/die-entgiftung-der-gesellschaft/

Tagesaktuell dazu ein DW-Podcast mit ihm:

https://www.deutschlandfunk.de/wie-umgehen-mit-der-afd-im-parlament-interview-heribert-prantl-publizist-dlf-f351f926-100.html

Wobei bisher m.W. kein Verfahren zu Artikel 18 am Ende zu einer Verwirkung geführt hat.

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Okt. 02, 24

Heute haben Frau Lang und Herr Nouripour ihren Rücktritt und den Rücktritt des gesamten Bundesvorstands der Grünen bekannt gegeben, wie unter anderem die Tagesschau berichtet. Als Grund werden die schlechten Ergebnisse der letzten Wahlen genannt. 

Wird das den Abstieg in der Wählergunst bremsen oder ist es unerheblich, wenn Gesichter an der Spitze ausgetauscht werden?

Frau Lang sagt, sie übernähmen Verantwortung, indem sie zurücktreten. Kann das auch als Flucht gesehen werden, um nicht die Folgen auszubaden?

Wird das Folgen für die Ampel haben? Ist die Position der Grünen innerhalb der Koalition geschwächt oder gestärkt?

Gelten die Gründe für den Rücktritt nur für den Bundesvorstand? Oder sind sie das Bauernopfer, eigentlich sollten auch andere Spitzenpolitiker der Grünen Konsequenzen ziehen?

Was sind aus Eurer Sicht die Gründe für die verlorenen Wahlen?

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1,719
Sep. 28, 24

Hallo ihr Lieben,

wie wir alle wissen, kann es nach hinten losgehen, wenn man etwas (nur) gut meint - es aber wahrhaft nicht gut ist.

Welche Auswirkungen hat es, wenn man sich selbst "zu den Guten" zählt? Schwingt da schnell nicht eine seltsame Art von Selbstverherrlichung oder Selbstgerechtigkeit mit? Kann uns diese Einschätzung blind für eignes Fehlverhalten machen?

Und wie kann jemanden der Spiegel vorgehalten werden, so dass diese*r selbst erkennt, dass er sich in seiner Rolle "als Guter" gewissermaßen überhebt und der Situation oder Thematik nicht mehr gerecht wird?

Fragende Grüße in die Runde!

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Sep. 26, 24


Hallo,

dieses Forum hat nun seinen Abschlussbericht vorgelegt, den man sich unter forum-gegen-fakes.de als Adobe-PDF laden kann.

Besonders interessant fand ich die Seite 34, dort wird beschrieben (es fand 77% ZUstimmung durch den Rat), dass Plattformen des Social Media (wäre dann sicher auch jesus.de) eine KI-gesteuerte Prüfung vor dem Absenden eines Postings implementieren müsste. Gehe mal davon aus, dass das Posting dann an ein staatliches Rechenzentrum geht. Das Posting wird mittels KI geprüft und wenn es bedenklich ist wird es nicht sofort gepostet.

Diese Bedenkzeit vor dem Absenden soll 2-5 Minuten sein (in denen die Prüfung auch stattfinden), so kann der Postene noch in sich gehen und überlegen ob er seine Äusserungen auch so absenden will.

Gibt die KI "grünes Licht" dann kann es erscheinen, wenn nicht dann nicht. Dann kann der Postende trotzdem darauf bestehen, dann wird aber das Posting an die Seitenmoderatoren weitergeleitet und diese prüfen das Posting auf Desinformation.

Seite 37 ist noch m.E. sehr interessant, da wird die Forderung an den Staat gestellt (mit 91% Zustimmung) zu prüfen wie eine Verfolgung von Desinformation möglich ist, ggf. eine strafrechtliche. Da diese geeignet sei die Gesellschaft zu spalten und den Zusammenhalt und die Demokratie einer Schwächung zuzuführen.

Ist allles noch nicht weiter ausgeführt und es ist ja eine Zusammenfassung, wenn es umgesetzt wird wird das sicher von einem Ministerium wie das Innenresoort gestaltet, es braucht dann die Infrastruktur und die Schnittstellen über die Postings eingesendet werden können.

Mit dem was KI inzwischen kann sollte es auch Möglichkeit geben Bilder zu prüfen die gepostet werden sollen.

Was nicht beantwortet ist, ob, wenn ein Posting final ablehnt wird, dies protokolliert wird.

 

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1,748
Sep. 24, 24

Messerangriffe und die Angst vor Großveranstaltungen: Messer scheinen derzeit das "Mittel der Wahl" zu sein, um Angst und Terror zu verbreiten. Egal wer und aus welchem Grund. Mein Mann & ich meiden seit Jahren Großveranstaltungen. Wie geht es euch mit solchen Nachrichten? 

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2,384
Sep. 17, 24

"Obwohl es meine Absicht war, mich um eine Wiederwahl zu bemühen, glaube ich, dass es im besten Interesse meiner Partei und des Landes ist, wenn ich mich zurückziehe und mich für den Rest meiner Amtszeit ausschließlich auf die Erfüllung meiner Pflichten als Präsident konzentriere", schrieb der Demokrat in einer Erklärung. "Ich werde im Laufe dieser Woche vor der Nation ausführlicher über meine Entscheidung sprechen."

Biden gibt US-Präsidentschaftskandidatur auf | tagesschau.de

Und wer wird es wohl statt dessen werden?

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Aug. 26, 24

Hallo liebe Mituser,

inwieweit wirkt sich wohl das Attentat auf Donald Trump am Samstag auf den gerade laufenden Wahlkampf aus?

Was über das Attentat auf Trump bekannt ist | tagesschau.de

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4,071
Aug. 25, 24

Ich mache mir da gerade ein paar Gedanken über die Stimmung hier in Deutschland bezüglich des Krieges in der Ukraine.

Die Vorgabe heißt hier ja: "Niemals Kriegspartei werden!". Und das erscheint gegen eine Nuklearmacht, die ja auch künftig unser Nachbar sein wird, auch grundsätzlich vernünftig. Es ist auch vernünftig, den Krieg auf die Ukraine und Russland zu beschränken und nicht auf ganz Europa auszuweiten. Denn unsere Armee und ihre Luftabwehr ist mehr als bescheiden, und das ist nur ein Grund von vielen.

Aber angenommen, Russland würde - so wie es manche befürchten - das Baltikum angreifen. Plötzlich würden in der Grenzregion eine Menge Soldaten aufmarschieren, ohne Hoheitsabzeichen, so wie es auf der Krim war. Oder ein anderes Szenario, je nachdem wie gut die Grenzbefestigungen dann aufgestellt wären.

Das wäre dann der Nato-Verteidigungsfall. Da bestehen dann Verträge. Allerdings sehen diese Verträge nicht vor, dass alle Mitglieder sofort in den Kriegszustand wechseln. Es geht lediglich um eine angemessene gemeinsame Reaktion... wie auch immer die aussieht.

Und ich denke mir, dass Deutschland auch in diesem Fall wohl kaum eine Notwendigkeit sehen wird, in einen Krieg gegen Russland zu ziehen. Denn an der atomaren Bedrohung würde sich ja nichts ändern. Die Situation wäre immer noch die gleiche, weshalb wir nicht in den Krieg mit der Ukraine ziehen. Und daran würden auch irgendwelche Verträge nichts ändern.

Das Problem an der Sache ist: Das Nato-Bündnis funktioniert in erster Linie dadurch, dass eine glaubwürdige Abschreckung besteht. Denn der beste Krieg ist der, der erst gar nicht stattfindet. Darum geht es bei der ganzen Sache.

Allerdings macht Deutschland immer mehr klar, dass es auf keinen Fall in irgendeinen Krieg gehen würde. Und das wirkt sich natürlich auch auf eine mögliche Abschreckung aus. Wenn Putin irgendwann der Ansicht ist, dass Deutschland kneift, und andere Länder es gleichtun... dann könnte er sich Chancen ausrechnen, tatsächlich einen Krieg gegen einzelne Länder der Nato zu beginnen - und auch gewinnen zu können.

Und wenn klar ist, dass die USA auf gar keinen Fall Europa mit Atombomben verteidigen würden... denn warum sollten sie das tun, sie würden damit praktisch Selbstmord begehen - dann wird die Sache wirklich kritisch. Denn dann hätten Putins Atomdrohungen plötzlich eine ganz andere Qualität - in Europa könnte man zu recht fürchten, dass Putin einen Einsatz ernsthaft in Erwägung zieht.

Denn im Grunde ist das Ganze ein Pokerspiel. Und Deutschland sitzt da mit heruntergelassenen Hosen und offenen Karten... so jedenfalls mein Eindruck.

Oder wie seht ihr das...?

 

 

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Aug. 14, 24

“Wir können die [Migranten] nachher immer noch alle erschießen, das ist überhaupt kein Thema, oder vergasen, oder wie du willst, mir egal.“ – Christian Lüth, Damaliger Pressesprecher der AfD-Fraktion

Dieses Zitat ging 2020 durch die Presse. Christian Lüth wurde daraufhin gekündigt. Doch nun arbeitet er wieder im Bundestag für Jan Wenzel Schmidt (AfD). Darüber hatte bereits letzten Monat der ZDF berichtet. An mir ist die Meldung vorbei gegangen und ich habe es erst jetzt mit bekommen.

Dies zeigt einmal mehr die Gesinnung der AfD und die immer weiter gehende Radikalisierung hin zu Gewaltphantasien und Tolerierung selbiger. Während 2020 die AfD noch versuchte bürgerlich zu wirken und ihn kündigte, scheint die Hemmschwelle immer weiter zu sinken. Unsagbares wird Sagbar. Hass und Hetze haben keine negativen Konsequenzen mehr.

Am Wochenende gingen etwa 700 Nazi gegen den CSD in Bautzen demonstriert. Die Menge skandierte "Nazi-Kiez" (also ein Ort, wo Nazis willkommen sind und sich wohl fühlen dürfen). T.-Shirts mit Aufschriften wie "Jedem das Seine" (Inschrift Eingangstor KZ Buchenwald) und Hitlergrüße waren keine Seltenheit. Regenbogenfahnen wurden verbrannt. Und mit dabei: Die JA (Junge Alternative; Jugendorganisation der AfD). 

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Aug. 13, 24

[Gelöscht. Transkript eines Youtube-Videos ohne erkennbares Diskussionsanliegen. MfG AleschaMod]

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Juli 27, 24

Ich kopiere einfach, was ich heute auch auf Facebook geschrieben habe:

Machen wir uns nichts vor. Es ist vorbei. Es gibt keine Hoffnung mehr.
Wir sehen die Auslöschung Palästinas.
 
Denn es ist nicht nur das Grauen in Gaza, auch im Westjordanland ist die Siedlergewalt auf einem neuen Höchststand. Und 15.000 neue Wohnungen für Siedler wurden "genehmigt".
 
Niemand würde den Einheimischen jemals erlauben, sich gegen die Siedler zu wehren.
Und niemand würde die Grenze nach Gaza öffnen und Medikamente, Nahrungsmittel und vor allem Baumaterialien hinein lassen.
 
Natürlich waren die Verbrechen am 7. Oktober entsetzlich, und ich will sie auf keinen Fall verteidigen.
Widerstand ja, absolut berechtigt, aber das ging viel viel zu weit. Denn auch das traf Unschuldige, traf Kinder, sogar Friedensaktivisten!
Und natürlich haben die konkreten Täter und die Drahtzieher lebenslange Haftstrafe verdient.
 
Wer aber jetzt noch immer nicht zwischen den Schuldigen und den Unschuldigen unterscheiden kann, wer immer noch meint, dass ALLE diese Kollektivstrafe verdient hätten, auch die Kinder: Tschüss, wir haben keine gemeinsame moralische Basis! Mach's gut, wir beide sind geschiedene Leute!
 
Ich habe da keine Hemmungen: Letzte Woche erst habe ich eine langjährige Freundschaft beendet, weil ich den generellen antimuslimischen Rassismus dieser Person nicht mehr ertragen konnte.
Ich bin immer für sachliche durch Hintergrundwissen fundierte Islamkritik, auch der Islam hat Reformen nötig.
Aber es gibt Grenzen.
 
Und an alle diejenigen, die die Vorgeschichte von all dem über Jahrzehnte schöngefärbt haben, verteidigt haben, geleugnet haben, alle die eine andere Meinung hatten öffentlich diffamiert und gedemütigt haben:
Ihr seid mitschuldig.
Und keinem anständigen Menschen habt ihr Gutes damit getan, insbesondere nicht den betreffenden Religionen und ihren Werten.
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Juli 20, 24

Zuerst wollte ich das hier in Lucans letztem Politik-Thread schreiben, aber es würde dann vielleicht dort doch etwas zu sehr off topic sein, weswegen ich hier mal einen neuen Thread starte, um mich in Doomism zu suhlen. Was uns, um es mit Lucan zu formulieren "die Politiker zumuten", das gucke ich mir gerade, weil ich heute nachts nicht so lange wach bleiben wollte, als Stream auf YT an: die "mit Spannung erwartete" Debatte zwischen Biden und seinem Herausforderer Trump.

Komme mir dabei wie ein Gaffer auf der Autobahn vor, der unbedingt einen Blick auf die Katastrophe haben will. Horrorfilme sind nicht halb so gruselig. Europa hat rechts bis rechtsradikal gewählt, aber die USA werden, wenn nicht ein Wunder geschieht (und die Demokraten doch noch ihren Kandidaten austauschen), demnächst einen eitlen Psychopathen und selbstangekündigten Diktator zum "Leader of the world" küren. Interessant ist es, in den "Top Chat"-Kommentaren mitzulesen. Offenkundig haben die Demokraten nicht nur bei der Auswahl ihres Kandidaten versagt, sondern auch dabei, genügend Schreihälse in den Kanälen der "social media" zu platzieren. Auf einen Kommentar, der pro Biden auftaucht, kommen gefühlt über hundert, die Trump abfeiern. Wenn das repräsentativ wäre, dann könnte man die USA statt "land of the free" umtaufen in "land of the fools".

Vor Monaten hatte ich tatsächlich noch gehofft, die Republikaner würden den Fehler begehen, Trump zum nächsten Präsidentschaftskandidaten zu küren. Meine Dialektik ging so: gegen Trump ließen sich die demokratischen Wähler eher dazu bewegen, nochmal an die Urnen zu gehen, die Angst vor ihm als Präsidenten wäre größer als die Angst vor einem Präsidenten wie z.B. DeSantis. Der nächste demokratische Präsidentschaftskandidat würde als "kleineres Übel" gewählt und damit würde die Übernahme der Macht und somit die Einleitung einer endgültigen Abschaffung demokratischer Verhältnisse durch die national-religiöse Rechte erstmal verhindert.

Aber ich lag falsch. Ich hätte nicht gedacht, dass der Greis Biden noch ein weiteres Mal aufgestellt würde. Ich hätte gedacht, eine Partei, die vor allem auf junge und gebildete Wähler zählen muss, würde bessere, jüngere, charismatischere Köpfe in ihren Reihen haben und sich nicht noch einmal auf einen Korea-Veteranen verlassen wollen. Vielleicht war bei mir auch nur der Wunsch Vater des Gedankens. Oder sogar schon die Resignation: ich glaubte nicht daran, dass sich die Wähler für einen guten Kandidaten würden mobilisieren lassen, sondern nur daran, dass sie noch soviel Selbsterhaltungstrieb hätten, sich gegen einen katastrophalen Machthaber an den Wahlurnen zu stellen.

Wie auch immer: Trump führt in den Umfragen. Biden hat dieses "Duell" krachend verloren. Auf einen Umschwung in der "Wählergunst" zu hoffen, gelingt nicht mal bei besonders lautem Pfeifen im Walde. Trump wird der nächste US-Präsident und das ist dann das vorläufige Ende der freiheitlichen Demokratie in der mächtigsten Nation der Welt.

Zum Glück habe ich keine Kinder.

 

 

Aber hey: Widersprecht mir! Nennt mir kluge, überzeugende Gründe, weswegen meine Untergangsstimmung nur das Geflenne eines alten Mannes sei, der Grusel-Lust geschuldet, die Realitäten verzerrend. Erklärt mir dass, wie und wo ich falsch liege. Bitte!

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Juli 10, 24

In einem anderen Thread wurde heftig über den Spielfilm "Sound of Freedom", der den Kampf gegen pornografischen Kinderhandel in Südamerika zeigt, gestritten. Einer der Kritikpunkte war, dass der Film die Zuschauer mit aufgewühlten Gefühlen hinterlässt ohne zu irgendwelchen Konsequenzen zu führen.

Klar, niemand von uns kann an der Situation der Kinder in Südamerika, Asien oder Afrika etwas ändern - nicht mal an der der Kinder in unserem Land, die in Kinderpornoringen gefangen sind. Also kann man sich den Film mit leisem Gruseln ansehen und sich ansonsten danach zurücklehnen, weil man eh nichts machen kann.

Man kann ihn aber auch zum Anlass nehmen, sich zu fragen, was denn in unserem Land für Gesetze und Regelungen, dafür sorgen, dass so etwas nicht passiert - möglichst natürlich niergendwo, auf jeden Fall aber nicht hier.

Ich weiß ehrlich gesagt nicht, wie das für Deutschland oder die EU aussieht. Nur verschwommen habe ich im Gedächtnis, dass vor einigen Jahren auch die Strafbarkeit für kinderpornografisches Handeln, das im Ausland begangen wurde, eingeführt wurde.

Was also bliebe zu tun? Als einziges, was mir dazu einfällt ist es, die entsprechenden Ministerien (Justiz und Auswärtiges) und die Bundestagsabgeordneten des eigenen Wahlkreises anzuschreiben und zu fragen, was z.Z. ist und was geplant ist.

Genau das werde ich in der kommenden Woche tun.

Wenn jemandem etwas einfällt, was man noch wirklich machen kann, wäre es schön, das hier anzumerken.

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Juli 03, 24

Hallo Community,

Die Heftigkeit der Aktionen der israelischen Armee in Gaza macht es manchen Israel-Freunden schwer, für Verständnis für die Aktionen Israels zu werben.

Die Hamas agiert aus zivilem Kontext heraus und macht so Zivilopfer sehr wahrscheinlich.

Selbst mit Blick auf den terroristischen Anschlag der Hamas auf Israel und israelische Bürger im letzten Jahr scheint das Auge-um-Auge, Zahn-um-Zahn Maß längst überschritten. Übertreibt Israel also?

Ich war mir da in den letzten Tagen nicht mehr sicher. Jetzt aber hat mich ein Presseartikel wachgerüttelt und erinnert, wer die Hamas ist und was das für ein Kampf ist, der da ausgefochten wird:

https://www.morgenpost.de/politik/article242467348/Israel-Gegner-deuten-Nazi-Symbol-auf-infame-Weise-um.html?utm_source=pocket-newtab-de-de

Wer immer Verständnis für die Hamas hat oder sogar Unterstützer ist: Bitte erinnert Euch daran, was die Intention der Terroristen ist, die ihr da unterstützt! Wem das mal klar ist, der sollte zu einer eindeutigen Position kommen.

Das rote Dreieck, das schon unter den Nazis den Gegner markierte, ihn zur Auslöschung zeichnete, sollte Erinnerung genug sein, dass die Parteiung in der Frage nichts ist, über das man zu überlegen bräuchte.

Wenn die Palästinenser das Leid beenden wollten, müssten sie die Terroristen binden und ausliefern. Dann wäre der Spuk schnell vorüber und kein weiterer Mensch müsste sterben. Wenn die Hamas auf Leid verweist, sollte sie sich daran erinnern, dass sie es sind, die das Leid heraufbeschwören, indem sie sich unter falschen Zielen verstecken.

Das nur als Erinnerung an den Kampf, in dem Israel steht. Es schadet sicher nicht, in die Situation mit Gebet hineinzugehen, damit Gott heilsam dort hineinwirkt und seinem Volk zur Hilfe kommt.

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Juni 22, 24

Der Mensch sucht Heimat auf der Erde. Wem sie genommen wurde, sucht einen neuen Platz (und bewahrt die ursprüngliche im Herzen). Wer sie hat, wähnt sich sicher (und macht sich dabei letztendlich etwas vor). Wenn sie bedroht wird, wird für sie gekämpft.

Warum machen wir Heimat an einem Staat fest? Warum identifizieren wir uns als Nation und nicht als Mensch? Woran mache ich meine Identität fest? Letztendlich auch: Warum hängen wir so sehr an unserem Leben (und sind gleichzeitig bereit Leben zu vernichten) und dem, was uns hier scheinbar zusteht?

Mir ist bewusst, dass mein Ansatz viel Zündstoff bietet… Er ist auch nicht ausgereift; womöglich verzettel ich mich gerade auch… Ich stelle meine Gedanken hier dennoch zur Diskussion ein. 

Hebräer 3, 1 Bleibt fest in der brüderlichen Liebe. 2 Gastfrei zu sein vergesst nicht; denn dadurch haben einige ohne ihr Wissen Engel beherbergt. 3 Denkt an die Gefangenen, als wärt ihr Mitgefangene, und an die Misshandelten, weil auch ihr noch im Leibe lebt. 4 Die Ehe soll in Ehren gehalten werden bei allen und das Ehebett unbefleckt; denn die Unzüchtigen und die Ehebrecher wird Gott richten. 5 Seid nicht geldgierig, und lasst euch genügen an dem, was da ist. Denn er hat gesagt: »Ich will dich nicht verlassen und nicht von dir weichen.« 6 So können wir getrost sagen: »Der Herr ist mein Helfer, ich werde mich nicht fürchten; was kann mir ein Mensch tun?« 7 Gedenkt eurer Lehrer[1], die euch das Wort Gottes gesagt haben; ihr Ende schaut an und folgt dem Beispiel ihres Glaubens. 8 Jesus Christus gestern und heute und derselbe auch in Ewigkeit. 9 Lasst euch nicht durch mancherlei und fremde Lehren umtreiben, denn es ist ein köstlich Ding, dass das Herz fest werde, welches geschieht durch Gnade, nicht durch Speisegebote, von denen keinen Nutzen haben, die danach leben. 10 Wir haben einen Altar, von dem zu essen denen nicht erlaubt ist, die am Zelt dienen. 11 Denn die Leiber der Tiere, deren Blut durch den Hohenpriester als Sündopfer in das Heilige getragen wird, werden außerhalb des Lagers verbrannt. 12 Darum hat auch Jesus, damit er das Volk heilige durch sein eigenes Blut, gelitten draußen vor dem Tor. 13 So lasst uns nun zu ihm hinausgehen vor das Lager und seine Schmach tragen. 14 Denn wir haben hier keine bleibende Stadt, sondern die zukünftige suchen wir. 15 So lasst uns nun durch ihn Gott allezeit das Lobopfer darbringen, das ist die Frucht der Lippen, die seinen Namen bekennen. 16 Gutes zu tun und mit andern zu teilen vergesst nicht; denn solche Opfer gefallen Gott. 17 Gehorcht euren Lehrern[2] und folgt ihnen, denn sie wachen über eure Seelen – und dafür müssen sie Rechenschaft geben –, damit sie das mit Freuden tun und nicht mit Seufzen; denn das wäre nicht gut für euch. 18 Betet für uns. Wir sind überzeugt, dass wir ein gutes Gewissen haben, und suchen in allen Dingen recht zu leben. 19 Umso mehr aber ermahne ich euch, dies zu tun, auf dass ich euch möglichst bald wiedergegeben werde. 

 

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Juni 19, 24


Hallo, verfolge die Debatte in der Politik. Was ich nicht las bisher (oder es entging mir, dann Asche auf mein schütteres Haupt): Wie soll die Umsetzung aussehen.

Zumindest in "meiner" Gegend (südlicheres BaWü) sind viele Kasernen weg, bspw. die ich aus eigener Dienstzeit kenne, wie Engstingen, Münsingen (mit einer sehr großen Truppenübungsplatz): Beide abgerissen, Engstingen zum größten Teil, Münsingen m.W. komplett und frisch bebaut. Sigmaringen (auch eine große) nun eine Landeserstaufnahmestelle, in Ulm/Donau sind m.W. auch beide weg in denen ich mal diente (die waren aber sehr klein und in der Stadt).

Eine große (in der ich nie war, nur unlängst dran vorbeifuhr) in Meßstetten m.W. fast zu, der größte Teil nun eine Wohnanlage für Geflüchtete aus der Ukraine.

Wird wahrscheinlich im Rest der Republik nicht anders sein. Da müsste man doch erstmal wieder Infrastruktur schaffen. Kreiswehrersatzämter machten auch zu, zumindest "meines" (dadurch hat sich m.W., lange her, meine PK verändert).

Auch wird man Ausbilder:innen brauchen, die BW hat nur noch um die 180.000 Personen in Uniform.

Wie geschrieben habe ich da bisher nichts dazu gesehen, nur die Debatte ob man die Wehrpflicht wieder in Kraft setzen soll.

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Juni 15, 24

 

 

Voraussichtlich wird nur verkündet, wie die neue Wehrpflicht aussehen soll. Das wird heute um 15:00Uhr verkündet.

Meine persönliche Meinung ist, es war falsch die Wehrpflicht im Grundsatz zu behalten und auszusetzen. Dies führte dazu Infrastruktur der Bundeswehr zu sabotieren. Wir sind nicht nur was das Kriegsgerät blank, sondern haben kein Konzept mehr. 

Vorweg, ich stand schon vor der Ukraine auf dem Standpunkt, jeder, der die Bedingungen für KDV von seinem Gewissen erfüllt, sollte jetzt den Wehrdienst verweigern. Das dürfte alle Männer bis ungefähr 60 betreffen. Die Wehrpflicht besteht noch!

Wurdest du nicht von der Kommune für die Bundeswehr erfasst, heißt es nicht, dass du  von jetzt auf sofort zur Bundeswehr (Musterung) zugeleitet kannst. Bist Du erfasst, hast mit der Erfassung ganz andere Pflichten. Der Auslandsaufenthalt wird z.B. sofort eingeschränkt. Jetzt kann man noch entspannt verweigern und anerkannter KDV sein. Wenn sich die Situation verschärft, muss alles ganz schnell gehen und der Druck wird ein ganz anderer sein. Ich selbst muss bis auf die Verschärfung nichts fürchten. Ich bin anerkannter KDV und kann auch als Kriegsdienstverweigerer wegen dem Alter nicht mehr eingezogen werden. Eingezogen wird man immer zur Bundeswehr, auch wenn man den Zivildienst absolviert hat. Alle werden zur Bundeswehr eingezogen und beim KDV schaut dann die Bundeswehr, wie diese Personengruppe zu verwerten ist. Das war beim kalten Krieg so und ist vom Prinzip her heute noch so. Die Wehrpflicht wurde ausgesetzt, die Reglungen für den Fall sind geblieben.

 

Pistorius kann nicht ad hoc die Wehrpficht einführen, denn dafür wurde die Struktur gründlich zerschlagen. Es gibt hierfür keine Kasernen mehr, die Logistik für die Versorgung der Soldaten besteht nicht mehr. Vermutlich gibt es noch nicht mal hinreichend vorgesetzte Soldaten.

 

Deswegen kann er nur, wie andeutungsweise gesagt, die Soldaten erfassen und die erfassten Soldaten anwerben. Denn es fehlt an Feldwebel und noch höhere Ränge, um die Wehrpflicht umzusetzen. Es wird wohl nur eine Etappe sein, um organsiert die Bundeswehr ggf. zum alten Zustand zu reseten.

 

Wer seiner Bürgerpflicht zur Bundeswehr nachkommen will, sollte, wenn die persönlichen Umstände es erlauben, begrenzte Zeit zur Bundeswehr gehen. Das kann nicht nur für die berufliche Ausbildung sein nützlich sein, sondern jetzt ist Zeit, um sich kriegstauglich zu machen. Wenn es ernst ist, dann muss es schnell gehen und die Ausbildung zum Kriegseinsatz wird knapp. Das kann Leben kosten. Bereits jetzt ist die Bundeswehr am Rande ihrer Kapazität, aber man kann noch eine gute Grundlage für die Ausbildung zum Soldaten bekommen.

 

Je nach dem, ob Kriegsdienst, oder Kriegsdienstverweigerung Es ist wichtig, dass diese Frage bereits jetzt in trockenen Tüchern ist. Im Worst Case, wir haben noch gute Aussichten, dass er nicht eintrifft, läuft es anders. Aus Russland, wie auch aus der Ukraine hören wir dieselbe Sache. Die Wehrpflichten Männer trauen sich nicht auf die Straße, weil sie vom Bürgersteig, über die Kaserne zur Front geschickt werden könnten. So unwahrscheinlich es ist, dass es hier auch eintreffen wird, so selten standen wir vor der Kriegsgefahr wie jetzt. Macht euch Gedanken, wie es ggf. für euch, oder Kindern laufen soll.

 

Das hört sich abschreckend an, aber in der Frage von Krieg und Frieden, liegt etwas anderes in der Luft, wie noch vor 2,5 Jahren. Die Welt ist anders und die jetzige Wiedereinführung der Wehrpflicht, ist nur eine Vorstufe von dem, wie letztlich künftig die Wehrpflicht sein wird.

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Juni 14, 24

Voraussichtlich werden sich bei der nächsten Wahl die Machtverhältnisse ändern und somit auch die Kommission. Selbst wenn im Kern die Kommission der jetzigen ähnlich sein sollte, wird die Kommission andere Kompromisse schließen müssen, weil sich das europäische Parlament ändert.

Für mich, mit den Füßen unterm normalen Küchentisch, ist die EU teils schwer durchschaubar. In der Berichtserstattung werden viele Dinge, die von der EU angestoßen wurden, als wäre es eine nationale Frage. Meine grundsätzliche Meinung ist, ja ich bin für eine EU, aber sie sollte für den einfachen Bürger transparenter sein, Die EU kann nur gut funktionieren, wenn sie vom Bürger getragen wird.

 

Mich überrascht nicht das, was die Demoskopen vorhersagen. Allerdings hätte ich mit solchen Verschiebungen erst bei den nächsten Wahlen gerechnet. Meloni, in deren Vita man einen Postfaschismus nachsagt, ist bereits in der EU ein integrierter Gast. Le Pen strebt scheinbar an, in eine ähnliche Rolle zu rutschen. In Frankreich wir bei den nationalen Wahlen Macron nicht mehr antreten. Le Pen war bist zum entscheidenden Wahlgang immer nur die Nummer zwei. Gewinnt Le Pens Partei für die EU Wahlen und ist ihre Partei ein harmonisch etablierter Teil der EU, steigern sich die Chancen, dass sie Macron ablöst. Es ist kein Zufall, dass ihr Vorzeigekandidat einen Migrationshintergrund hat. Das sind meine Gedanken dazu. Das Verhältnis der der EU zu Le Pen wird sich ändern und falls es ihr gelingt, Macron abzulösen, wird das Gemeinsame des deutsch französische Verhältnis anders. Wie es dann auch immer aussehen mag.

 

Wenn ich frei Wählen könnte, würde ich die VVD Wählen. Ich habe über Jahre die nationale Politik dieser Partei verfolgt und sie ist liberal, wie ich es mir wünschen würde. Sie ist liberal und ging offene Probleme, die ich auch sehe, an. Es gibt nur ein Problem, sie ist nicht in diesem Land. In ihrem Land hat sie lange Geerd Wilders verhindert. Geerd Wilders Kritik teile ich in vielen Bereichen, aber seinen Weg halte ich für falsch und schlimmsten Fall für demokratiegefährdend. Wilders wird von hinten einen Einfluss auf die EU haben. 

 

Die FDP in Deutschland ist von ihrer Liberalität soweit abgewichen, dass sich ihre Stammwähler irritiert fühlen. Auf der anderen Seite sind VVD und FDP in derselben EU Fraktion.

 

Was denkt ihr zu den EU-Wahlen?

Wie und wie weit wird sich die EU nach den Wahlen ändern? Egal ob ihr es begrüßt, oder nicht, was wird anders?

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Juni 08, 24

Hallo zusammen

Ist jemand von euch in einem politischen Amt oder kandidiert für ein solches?

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Juni 07, 24

In der Vatikan Erklärung "Dignitas Infinita" zur Würde des Menschen (siehe hier, Absatz 56) ist von einer "Gender-Theorie" die Rede, welche abgelehnt wird, weil sie "sehr gefährlich ist, weil sie mit ihrem Anspruch, alle gleich zu machen, die Unterschiede auslöscht".

Gleichzeitig wird erwähnt, dass "über deren wissenschaftliche Konsistenz in der Fachwelt viel diskutiert wird".

Weiss jemand, wovon genau hier die Rede ist?

Was für eine "Theorie" ist hier gemeint, wer genau vertritt sie und inwiefern spielt sie gesellschaftlich eine Rolle in der Welt?

Ich selber habe den Verdacht, dass es sich lediglich um einen willkürlichen Sammelbegriff und keineswegs um eine "Theorie" handelt... aber ich lasse mich gerne eines Besseren belehren...

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Mai 13, 24

In Sachsen ist der SPD-Spitzenkandidat beim Plakatieren für die Europawahl angegriffen und schwer verletzt worden. In derselben Nacht wurde auch ein Wahlkämpfer der Grünen angegriffen.

Nach einer Notoperation gehe es dem SPD-Europaabgeordneten Matthias Ecke den Umständen entsprechend gut, sagte Albrecht Pallas (SPD) im Gespräch mit t-online. Pallas, der am Samstag mit Ecke im Krankenhaus gesprochen habe, berichtete, dieser lasse sich von den Angriffen nicht einschüchtern. "Wir sind entrüstet über das Maß der Gewalt und auch wütend, weil jetzt die Saat der AfD aufgeht", erklärte der Co-Vorsitzende der Dresdner SPD.

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Mai 09, 24

Meine heisse Wahlkampfphase ist durch und wie erwartet wurde ich nicht gewählt. 🙂 Immerhin konnten wir Wähleranteile dazu gewinne, wenn es auch nicht für einen weiteren Sitz gereicht hat. Für mich Persönliche war es interessant, mit Leuten auf der Strasse in Kontakt zu kommen und über Politik zu diskutieren. Da war alles dabei, von tiefenentspannt und freundlich bis grenzwertig aggressiv.

Was ich aber auch mitnehmen, wie viele ich getroffen haben, die Politik interessiert sind und wählen würden, wenn sie denn könnten.

Hier nun meine Frage, die ich gerne in die Runde werfen würde. Wie steht ihr warum zu einem Ausländer Wahl- und Stimmrecht?

Ich stehe grundsätzlich auf dem Standpunkt ohne Pflichten keine Rechte (oder umgekehrt), dennoch finde ich es beschämend, dass Menschen, die ihr gesamtes Leben in der Schweiz verbracht haben, nicht wählen und stimmen dürfen.

 

Ich bin auf eure Meinung und Erfahrung gespannt.

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1,890
Mai 02, 24

Guten Morgen. 

Sorry, dass ich zu Weihnachten damit komme. Aber ich kann mich hinter dem Gesang der Engel verstecken, die über dem Stall in Bethlehem "Ehre sei Gott in der Höhe, Frieden auf Erden u den Menschen Sein [Gottes] Wohlgefallen! Amen." gesungen haben, so heisst es.

Von daher passt es.

Was mich umtreibt: Boris Pistorius hat in einem Interview mit der "Welt" seine Bedenken geäußert, dass bis Ende dieses Jahrzehnts eine reale Gefahr bestünde, von Putin angegriffen zu werden. 

Hier der Text von "Focus" (19.12.23) dazu, die "Welt" hat eine Bezahlschranke:

Experten analysieren Kriegslage,

Worum es mir geht: Verpassen wir warnende Aussagen von Menschen, die das Richtige vorausahnen? 

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1,385
Apr. 29, 24

Zum russischen Krieg gegen die Ukraine hört man und liest man immer wieder die Worte russischer Angriffskrieg gegen die Ukraine. Reicht es vom Wort her nicht einfach zu sagen russischer Krieg gegen die Ukraine? Damit wird doch auch alles ausgesagt, was transportiert werden soll.

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241.8 K
Apr. 18, 24

Kann es sein, dass eine friedliche, einfach nur schöne Welt eine Illusion ist? War das euch allen eh schon immer klar?

Kann es sein, dass es (immer wieder) in erster Linie „nur“ ums Aushalten, Auseinandersetzen, Verhandeln und Wiederaufbauen geht?

Neben allem Guten, was ich wahrnehme, sind Macht, Gier, (Geld) und Arroganz die treibenden und auch die zumindest vordergründig stärkeren Kräfte. Was bleibt? Am Guten festhalten - das Gute säen, wahrnehmen, ernten. Wissend, dass diese Welt nicht heilbar ist und daher die Hoffnung auf viele, kleine, wunderbare Insellösungen setzen und diese auch selbst initiieren und leben.

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Apr. 14, 24

Die umstrittenen Oswalt und Zimmerer hetzen jetzt auch gegen alttestamentarische, also jüdische Propheten, die an der Kuppel des Berliner Schlosses aufgestellt wurden. Meiner Meinung nach ist das Antisemitismus. Die acht Propheten sind für das Judentum sehr wichtig. Was in der Bildungsferne Oswalts und Zimmerers natürlich auch nicht angekommen ist, ist außerdem, dass die Propheten nicht nur im Juden- und Christentum sondern auch im Islam hochgeschätzt wurden und werden. Nun ausgerechnet an den acht jüdischen Propheten chistliche Überheblichkeit festmachen zu wollen, ist eine weitere Peinlichkeit der beiden Herren. Zum fremdschämen ...

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1,022
Apr. 14, 24

War Jesus Christus ein Pazifist? Braucht ein Land ein Militär? Darf man als Christ Soldat werden? Ein paar Gedankenanstöße.

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3,260
Apr. 09, 24


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